Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Donnerstag, 30. August 2012

Die Methode Misato (V) 9.Management, 10.Bestrafung

Die Methode von Lady Misato stellt eine kluge Technik dar, die mit viel Realitätssinn die archaischen Instinkte des Mannes berührt und ihn dazu bringt, mit Begeisterung und Erregung seiner Frau zu folgen, sie zu verwöhnen und schließlich das zu tun, was sie sagt.
Heute Teil 9.Kontrolle der Sexualität, Teil 10. Gespräch

9. Management der Sexualität
Wenn Sie die Rolle der Königin in Ihrem Haushalt übernommen haben und die der Chefin in der Ehe, dann begreifen Sie die Sexualität Ihres Ehemanns nicht bloß als Quelle seines Vergnügens (und ein Werkzeug für Kreativität) sondern als Instrument, durch welches Sie sein Verhalten managen, kontrollieren und dirigieren können.
Sein Penis, obwohl er an seinem Körper haftet, wird zu Ihrem Eigentum werden und zwar in dem Sinn, dass Sie entscheiden, nicht er, was damit gemacht wird.

Sie werden anfangen, seine sexuelle Erleichterung (Ejakulation) zu behandeln, wie Sie seine Diät behandeln würden. Dieses Konzept des sexuellen Management, das Festlegen, wann und wie ihm sexuelle Erlösung ( inklusive Masturbation) erlaubt wird, ist nicht nur eine Sache von Power und Kontrolle, sondern auch Ihrer Geschicklichkeit und Wachheit. Seien Sie nicht enttäuscht, wenn Ihre Bemühungen zunächst unbeholfen und uneffektiv sind. Mit der Zeit werden Ihre Kenntnisse und Ihre Geschicklichkeit wachsen und Sie werden einfach verblüfft sein, was Sie erreichen können und wie weit Sie gehen können.

Ihn an der Kante halten
Als Faustregel gilt, dass Sie das beste Verhalten Ihres Ehemannes erzielen, wenn Sie ihn an der Kante zwischen sexueller Frustration und Befriedigung halten. Sie sollten Ihren Ehemann absolut nicht zu lange unbefriedigt lassen. Wenn Ihr Ehemann übermäßig frustriert ist, wird er versucht sein Entlastung außerhalb der Ehe zu suchen, entweder durch Masturbation oder schlimmer. Andererseits sollten Sie darauf achten, dass er keinesfalls zu häufig befriedigt ist.
Ein Mann, der sexuell befriedigt ist, hat weniger Energie auf Ihre Bedürfnisse zu achten; er ist bequem und leistet mehr Widerstand, wenn Sie etwas von ihm wollen.
Ihn an der Kante zu halten ist zum Teil eine Sache von ständigem Reizen und Erregen unter jedem Vorwand. Wenn er etwas erledigt hat, irgendetwas, können Sie ihn belohnen mit einem erotischen Kuss und einem leichten Druck Ihrer Hand auf seinen Schritt, das wird ihn gleichermassen belohnen und begeistern.
Ihn auf der Kante zu halten ist auch eine Sach der Kontrolle über seine sexuelle Erleichterung. Die richtige Frequenz zu finden ist nicht ganz leicht, aber sehr essentiell und erfordert Erfahrung von try & error in Ihrer Ehe.
Die richtige Frequenz wird auch nach den Umstanden und mit der Zeit variieren.
Jede Ehe ist verschieden, aber Sie können mit den folgenden Faustregeln beginnen :

* wenn er noch lernt: alle 4 bis 7 Tage

* wenn er gut kooperiert: 3 bis 4 Tage

Während Ihr Mann also Ihre erotische Power erst noch kennen lernt, besonders, wenn er nicht weiß, was Sie mit ihm tun, dann fangen Sie mit Intervallen an von „einmal in 4 bis 7 Tagen“ .
Wenn er sich Ihnen einmal explizit hingegeben hat und angefangen hat zu kooperieren, er also einmal abhängig von Ihrer erotischen Power ist und sich ganz auf Sie konzentriert, dann können Sie die Frequenz anheben zu „einmal in 3 bis 4 Tagen“.
(Für Männer über vierzig werden allgemein deutlich längere Intervalle empfohlen, etwa mindestens : Alter x 0,2 in Tagen, also bei einem 45jährigen 9 und bei einem 55jährigen 11 Tage und mehr. Anmerkung der Übersetzung.)Eine fein abgestimmte, häufigere Frequenz ebnet den Weg zu einer längerfristigen Unterordnung. Natürlich, wenn er eine Erinnerung bracht, wer das Sagen hat, dann können Sie zu längeren Intervallen
zurückkehren, um Ihre Autorität wieder zu festigen.
Wenn er jedoch regelrecht Ihrem Einfluss widerstehen sollte, dann sollten Sie sich nicht von seiner Reizbarkeit als möglicher Folge eines Sex- Entzuges abhalten lassen und ihn ruhig an seine Grenzen führen. Sie können es ihm für Wochen verweigern, ja sogar Monate, um einen Punkt zu setzen.

Auf der Suche nach der richtigen Balance achten Sie auf ihn :
- Reizbarkeit als ein Zeichen einer zu niedrigen Frequenz und
- Bequemlichkeit als einem Zeichen einer zu hohen Frequenz.
Wenn ein Mann zu wenig Sex bekommt, vor allem wenn er beginnt, die Hoffnung zu verlieren, dann wird er reizbar und leistet Ihnen viel Widerstand. Wenn Sie sich in einer solchen Situation finden, geben Sie ihrem Mann konstruktive Aufgaben und gewähren ihm
dann Befriedigung nach erfolgreicher Erledigung.
Aber wenn Sie finden, dass er beginnt bequem, unaufmerksam zu werden und sich wie ein Pascha zu verhalten, dann haben Sie keine Wahl: ziehen Sie sich einfach zurück und lassen Sie die Zeit den Rest besorgen.

Unnötig zu sagen, dass Sie bei diesem Ablauf Ihre eigene Sexualität
nicht zu beschränken brauchen. Sie lassen Ihn zum Beispiel für Ihren Orgasmus sorgen - oral oder mit einem Toy- und können jeden Abend an dieser Stelle aufhören. Einfach weil nach Ihren Wünschen entschieden wird, wann und wie Sex stattfindet, wird nach Ihrem Wunsch der Sex fortgesetzt oder nicht, wenn Sie selbst befriedigt sind.

Häufige sexuelle Gesten tagsüber sind die beste Art der Belohnung für Ihren Ehemann.

Nach Erledigen der trivialsten Aufgabe drücken Sie Ihre Anerkennung mit einem tiefen, erotischen Kuss aus oder einem Druck Ihrer Hand auf seine Genitalien. Dies belohnt ihn sofort und baut Leidenschaft und Begeisterung in ihm auf.

Seinen Orgasmus kontrollieren
Eine Technik die sexuelle Energie Ihres Ehemanns auf der Kante zu halten und seinen Orgasmus zu kontrollieren ist: eine oder mehrere Schichten von Kondomen während des Verkehrs zu verwenden. Ich empfehle mindestens zwei Kondome und ich empfehle, dass Sie sie ihm anlegen, und nicht er, um klar zumachen, dass sein Penis Ihre Domäne ist, nicht seine.
Das erste Kondom sollte eines sein, das ein Desensibilisierungsmittel enthält. Das letzte Kondom, das Sie anwenden, sollte ein gewelltes Kondom für Ihr Vergnügen sein. Abhängig vom Zustand Ihres Mannes können Sie ein oder mehr Zwischenkondome anwenden.

Mit diesen Kondomen wird der Penis Ihres Ehemanns im Wesentlichen ein Spielzeug für Ihr Vergnügen und gibt Ihnen die totale Kontrolle über den Verkehr. Sie können so viele Orgasmen haben wie Sie wollen, während seine eigenen Bemühungen, sexuelle Erlösung zu finden eher vergeblich sein werden. Wie und wann Sie die Kondome entfernen, liegt ganz bei Ihnen. Eine Spiel ist, jeweils ein Kondom zu entfernen, wenn Sie einen außerordentlichen Orgasmus gehabt haben, bis er schließlich selbst einen bekommt. Alternativ können Sie auch Kondome gegen Versprechen entfernen, ein Kondom für jeweils ein Versprechen.

Abbrechen
Wie schon gesagt, kann Überstimulierung sehr schnell ein chaotisches und feucht- fleckiges Ende so einer Unterhaltung bedeuten. Manche Männer halten die Stimulierung keine nennenswert längere Zeit aus. Früher oder später werden Sie am Versuch scheitern seine Eruption zurückzuhalten.

Einen männlichen Orgasmus abzubrechen ist dagegen sehr einfach. Der männliche Orgasmus ist essentiell eine Serie von Kontraktionen , die den Ausfluss von Flüssigkeiten erzwingen, die im Peniskanal zur Basis des Penis führen.

Wenn Sie diesen Kanal mit dem Daumen zudrücken, während Sie seinen Penis fest mit der Hand umschließen, werden die Flüssigkeiten zurückgehalten und der Orgasmus bricht ab. Halten Sie den Griff bis seine spasmischen Kontraktionen nachlassen, was vielleicht eine Minute braucht. Man nennt dies „das Huhn erdrosseln“.
Dies hat zwei Effekte: es ist extrem frustrierend für ihn und es ist ein bisschen schmerzhaft für ihn, wie ein schneller Stich tief in seinen Hoden. Wenn ich sage, es ist schmerzhaft, dann schrecken Sie vielleicht zurück. Aber bedenken Sie: Männer nehmen Schmerz in diesem Zusammenhang nicht so wahr wie wir. Für einen Mann kann hier Schmerz ein Ausdruck seiner Hingabe sein. Wenn Sie den richtigen Kontext herstellen, wird er sehr gut darauf reagieren.
Der Schlüssel, um es funktionieren zu lassen, ist die Botschaft „nicht jetzt!“ zu übermitteln. Das ist die Essenz dieser Technik.

Es gibt keine gesundheitliche Schädigung, wenn Sie diese Technik nur ab und zu anwenden, und solange es wieder gelegentliche Erlösungen gibt, -sagen wir letztlich einmal im Monat. Verwenden Sie diese Technik aber sparsam und gezielt!

10. Bestrafung
Bis jetzt haben wir meist die positive Verstärkung als Werkzeug zur Formung und Verwandlung Ihrer Ehe und bei der Ausübung erotischer Macht diskutiert. Jetzt werden wir die Rückseite derselben Medaille anschauen: negative Verstärkung oder Bestrafung.

Einfach gesagt ist die negative Verstärkung die Verlinkung eines unerwünschten Verhaltens mit einer negativen Konsequenz.
Ungehorsam ist zum Beispiel ein unerwünschtes Verhalten, das bestraft werden sollte, um es zu entmutigen.

Buße
Aber Bestrafung ist mehr als einfach negative Verstärkung. Bestrafung kann auch Buße einschliessen. Buße ist ein Mittel, ein Vergehen zu korrigieren und dafür Schuldenerlass zu bekommen. Buße besteht zum Teil aus Wiedergutmachungsritualen und zum anderen Teil aus freiwilliger Hingabe an die Bestrafung selbst. Mit andern Worten wird ein Mann der sich wirklich der von Ihnen gewählten Strafe unterzieht, auch in Ihren Augen sein Fehlverhalten wieder gutmachen.

Buße liefert auch ein Mittel, Ihre Wut, Ihren Schmerz und Ihre Frustration gegenüber Ihrem Mann zu überwinden. Reue gibt Ihrem Mann eine Gelegenheit, seine Liebe und sein Bedauern auszudrücken, indem er die von Ihnen auferlegte Bestrafung annimmt.
Idealerweise sollten Sie für jeden Fehltritt eine angemessene Strafe parat haben.



Damit haben Sie jederzeit die Möglichkeit, die Ehe in einen Zustand des gegenseitigen Respekts und der gegenseitigen Liebe zurückzuversetzen.

In der Praxis werden einerseits so die Verfehlungen Ihres Mannes zu einer Gelegenheit, grossen Spass zu haben.
Andererseits werden Sie aber auch feststellen, dass es Fehler gibt, die nicht so einfach wieder gut zu machen sind und Ihre Geduld auf die Probe stellen. Ich befürchte jedoch eher, dass Sie normalerweise zuwenig in Begriffen von Bestrafung denken.
Für jedes Fehlverhalten gibt es eine angemessene Strafe!

Gelegenheiten zurücknehmen
Eine sehr subtile Form der Bestrafung ist, ihm die Gelegenheit zu nehmen Ihre Anerkennung zu erwerben. Zum Beispiel können Sie die Hausarbeiten erledigen, die normalerweise von ihm erwartet werden.
Damit signalisieren Sie ihm, dass sein Fehler ihn ausserhalb Ihrer Beziehung gestellt hat und dass Sie sich entschieden haben, sich nicht mehr auf ihn zu verlassen. Wenn Sie energisch genug die erotischen Assoziationen mit Haushaltspflichten hergestellt haben, dient diese Bestrafung auch, Ihren Mann seiner anregenden Aufgabe zu berauben. Und schliesslich versetzen Sie Ihn in die Zwangslage, Sie darum zu bitten zu müssen, Ihnen wieder zu dienen zu dürfen.

Kein Sex
Sie können ihn ausserhalb Ihrer Sexualität stellen. Im einfachsten Fall können Sie einfach für eine bestimmte Zeit den Sex aussetzen (während Sie ihn weiterhin anmachen). Dies kann eine sehr vergnügliche Methode sein, ihm Ihre Enttäuschung zu zeigen. ("Kein Sex für eine Woche." z.B.)

Eine delikatere Variante dieser Bestrafung ist, dass Sie sich von ihm befriedigen lassen, aber seine Befriedigung auf immer ein anderes Male verschieben. Sie sollten es sowieso inzwischen so eingerichtet haben, dass seine Befriedigung keineswegs automatisch der Ihren folgt (sie wollen ihn ja nicht austricksen). Um das zu etablieren sollten Sie, jedesmal, wenn Sie sexuell befriedigt sind, kurz mit ihm besprechen, ob er an diesem Abend auch befriedigt wird oder nicht.

Oder Sie spielen in seiner Gegenwart mit sich selbst mit seinem Wissen und an seiner Stelle. Sie können zum Beispiel einen Vibrator benutzen, um einen Höhepunkt zu erreichen, während er neben Ihnen zuschauen muss.

Extra Arbeiten
Sie können ihm Extra- Hausarbeiten auferlegen, entweder konstruktive, wie Ihr Auto waschen oder wertlosere, wie Sätze schreiben.

Peinlichkeiten
Peinlichkeiten können problematisch sein, weshalb Sie vorsichtig damit sein müssen. In den meisten Fällen ist die Drohung, ihn zu demütigen effektiver als die tatsächliche Ausführung. Wenn Sie zum Beispiel von Ihrem Mann verlangen, dass er ein Damenhöschen als Unterwäsche, wenn sie unter Leuten sind, trägt hat er immer das Risiko der Peinlichkeit. Denn öffentlichen Ungehorsam könnten Sie mit der Enthüllung dieser zarten Tatsache ahnden.
Der Damenslip wird dann eine dauernde Erinnerung an etwas Prekäres in seiner Ehe sein. Damit wird er auch beim gang auf die Toilette daran erinnert, dass er kein Macho ist.

Körperliche Bestrafung
Körperliche Bestrafung, gewöhnlich also: ihm den Hintern versohlen. Das ist vielleicht die ungewöhnlichste Art der Bestrafung. So ein Hinternversohlen kann aber sehr kathartisch sein - und zwar für beide Parteien.
Männer reissen sich geradezu darum, aus Hingabe an ihre Liebste oder im Dienst einer wichtigen Sache Schmerzen auszuhalten.
Körperlichen Schmerz zu einem solchen Zweck zu ertragen, kann ein machtvolles Symbol von Männlichkeit sein. Umso mehr, wenn dieser Schmerz auf Verlangen der Liebsten ertragen wird.

Für Sie selbst aber kann es ein Weg sein, Ihren Ärger zu kanalisieren und loszuwerden. Wenn Sie das nächste Mal finden, dass Ihre Wut Ihre Liebe zu Ihrem Mann übersteigt, versuchen Sie es einmal damit.
Ziehen Sie ihm die Hosen herunter und verhauen Sie ihm den Hintern, so kräftig , bis Sie spüren, dass Sie ihm seinen Fehler wirklich verzeihen können und wieder Liebe mit ihm machen können.
Lassen Sie Ihre Wut an seinen Hinterbacken aus, bis Sie seine Tat vergessen haben und er Ihnen leid tut.



Weiter mit Methode (VI) : 11. Punktesystem, 12. Schluss
Translation published with the permission of Lady Misato

Kommentare:

Roswitha hat gesagt…

Wenn ich die Übersetzungen über die Methoden von Lady Misato lese, die zuletzt nacheinander gepostet wurden, sehe ich alle meine Kommentare und meine eigenen Methoden vollauf bestätigt. Ich stimme mit diesen Basics völlig überein, auch wenn ich die Übersetzungen zuvor nicht als Anhalt für den Beginn der eigenen Femdom-Ehe zur Verfügung hatte, sondern nur die Geständnisse des eigenen Mannes.

Die Methode mit zwei Kondomen ist meiner Meinung nach eine sehr fragliche Lösung, denn trotz der noch so großen Begierde des Mannes, wenn er immerzu "an der Kante" gehalten wird, erschlafft der Penis mangels Reibegefühl doch zu leicht und die Erektion fällt unfreiwillig zusammen. Meine Lösung, seinen Samenerguss zu kontrollieren geht in eine andere Richtung: Wenn die Erektion vollständig bis zum Endstadium angewachsen ist, kann man diese mit einer Verschnürung konservieren. Die Vorhaut wird dabei in hinterster Stellung gehalten und dann mit einer Schlinge um die Peniswurzel und einer weiteren Schlinge unter dem Hodensack fixiert und fest gezurrt verknotet. Der Mann wird dadurch auf seine wie ein aufgepflanztes Bajonett emporragende Erektion reduziert und seine blanke Eichel ist besonders empfindlich. Beim befohlenen Akt muss der Mann dann selbst darauf achten, seine Stöße so zu dosieren, um einen Samenerguss rechtzeitig zu verhindern. Gelingt ihm das nicht, kommt es unweigerlich zur Bestrafung, wozu ich auch noch einige Punkte anmerken möchte:

Die körperliche Züchtigung gab es seit Menschengedenken in allen Hochkulturen, ob bei den Pharaonen, Israeliten, Griechen, Römern usw. Diese Aufzählung lässt sich beliebig erweitern. Dazu gehörte auch die Züchtigung der Kinder und Jugendlichen durch Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, sowie durch sonstige mit ihrer Erziehung befassten Personen. Auch die Züchtigung innerhalb einer Ehe war nichts ungewöhnliches. Früher oder heute - eine Erziehung braucht naturgemäß Sanktionen. Am Ende einer Erziehung müssen positive Ergebnisse stehen, andernfalls wäre das Ziel nicht erreicht. Der Zweck heiligt die Mittel deshalb auch bei FemDom-Beziehungen und logischerweise bedient sich die Frau hier nur auch althergebrachter und bewährter Methoden von Schule und Ausbildung gegenüber ihrem Mann.

Die Frage lautet: Was hat die Frau davon, wenn Sie Ihren Ehemann bestraft? Viel! Die Ergebnisse sind frappierend, wie sich die spürbare Autorität durch Strafen auch auf den Alltag auswirkt. Dennoch ist es gewiss kein Regime oder eine Schreckensherrschaft, wenn dann und wann der Hintern glüht. Es liegt genau genommen an ihm.

Wenn von Strafe die Rede ist, wird der Mann in der Regel also eine körperliche Züchtigung aus der Hand der Ehefrau erfahren. Er bekommt von ihr wie ein Schuljunge per Hand den Hinter versohlt (übers Knie gelegt) oder er lernt ihre gewählten Instrumente kosten, wenn er ihre Unzufriedenheit arg verschuldet hat - auch ohne Verschulden, damit er begreift, was ihn erwartet, wenn er ungeschickt, ungehorsam oder widerspenstig ist. Als (kleinere/schwächere) Frau kann man sich dadurch seiner Autorität sicher sein und nahezu jederzeit erwarten, dass der Gemahl spurt.

Selbst für den erwachsenen Mann ist es eine wirkungsvolle Strafe, wenn die vermeintlich schwächere Frau ihm den Arsch mit der Hand richtig versohlt. Die nötige Nachwirkung kann man allerdings leichter mit einem Rohrstock oder einer Gerte erreichen.
Erziehen heisst, den Mann mit schöner Regelmäßigkeit bestrafen, (wie früher wenn Freitag gebadet wurde) und ohnehihn bei jeder Notwendigkeit. Dabei soll der Mann die schmerzlichen Erfahrungen machen und erkennen, warum er in diese Lage geraten ist. Die Handschrift der Frau kann ihn ruhig an den Rand der Tränen bringen. In diesem Stadium ist er der Frau am nächsten mit seiner Liebe und seiner Bereitschaft, alles dafür zu tun, um sie glücklich zu machen.

Strafe besteht aus mehreren unangenehmen Elementen: Schmerz, Scham und Furcht. Schmerz weil es spürbar brennt und zieht, wenn man ihm den Hintern versohlt. Scham weil er die Strafe von einer Frau bekommt, von seiner eigenen Ehefrau noch dazu. Besonders weil es sexuelle Gründe hat und weil er ihr, der über seine Sexwünsche Bescheid wissenden Frau, untergeordnet ist und abhängig von ihr ist. Furcht, weil es ein nächstes Mal geben wird, wenn er sich nicht bessert, weil es wieder wehtun wird und weil er sich wieder schämen muss.

Zur Bestrafung gehört deshalb nicht nur der körperliche Akt. Auch der psychische Aspekt spielt eine ganz große Rolle - das Psychodrama - worin die Bestrafung den Höhepunkt der Dramaturgie darstellt.
Als ausgewachsener Mann von der Ehefrau den Hintern versohlt zu bekommen ist das eine, andererseits aber auch das ganze Drumherum, die strengen Worte Belehrungen, Beschuldigungen, Tadel, Gesten, Körperhaltungen. Alles womit man Autorität ausdrücken kann. Zum Psychodrama gehört letztendlich auch eine wirkungsvolle und authentische Strenge durch Äußerlichkeiten, die der Frau Festigkeit, Größe (natürlich nicht nur wegen der 12 cm Absätze) und Autorität verleihen. Der Mann kann und wird allein davon eingeschüchtert sein. Ob das nun die strenge Frisur oder ein besonders feminines Kleid, ein knapper Kittel oder ein konservatives Kostüm ist, ob es ein atemberaubender BH unter einer gespannten Bluse oder ein gewagt klaffender Rockschlitz ist - der Mann soll in seiner Bewunderung auch den geforderten Respekt und seine Unterordnung durch seine Wahrnehmung fühlen und für sich selbst erklären können. Entscheidend ist, und das ist der Punkt, dass er die Strafe von dem angebeteten Wesen erhält und dabei seine Anbetungsgründe für ihn deutlich sichtbar sind. Der Kreis muss sich für ihn schließen: ja das ist die Frau zu der ich aufschaue, der ich dienen und der ich zu Füßen liegen möchte.

Es ist nicht notwendig (und die Liebe verbietet es prinzipiell) die strenge Hand oder die Instrumente nicht grausam, sondern einfach nur wirksam zu gebrauchen. Dafür vom ersten Tag an und lieber öfters. So hat der Mann jederzeit Respekt vor seiner Frau und erkennt in ihr die Persönlichkeit, die ihm seine Unarten austreibt. Brutalität oder Verletzung ist hier überhaupt nicht angebracht. Mit der Hand erzeugt man einen Flächenbrand auf dem Hintern des Mannes. Mit der Schnelligkeit oder der Wucht der Hand werden die Schläge dosiert. Es soll ihm schon eine Lehre sein, wenn ihm der Hintern versohlt wird und es schadet ja nicht, wenn vergessene Manieren neu ins Gedächtnis gerufen werden. Da gibt es auch keine Diskussionen, keine Ausreden, keine Entschuldigung, kein Nonsens. Zu spät. Hätte er sich an die Regeln gehalten, wäre es nicht erforderlich. Wer nicht hören will, muss fühlen. So einfach ist das.

Die richtige Dosis hat man dann, wenn der Mann zwischen zweierlei Gefühlen ins Schwanken gerät. Er soll die Instrumente hassen und lieben lernen. Lieben, weil sie, seine geliebte und angebetete Ehefrau, die Instrumente benutzt und weil er vielleicht am Ende der Bestrafung die ersehnte Belohnung bekommt. Hassen wird er den brennenden Schmerz und die unter Umständen länger anhaltenden Auswirkungen der Strafe.

Ein weiter Punkt der Bestrafung ist auch, dass der Gemahl viel öfter an die Frau denkt, auch wenn sie nicht zu Hause oder nicht in seiner Begleitung ist. Die Erinnerung an die erhaltene Strafe kann mehrere Tage andauern. Auch der Anblick der Frau wird später stets auch mit deren Strafaktionen in Verbindung gebracht.

Noch zwei Ratschläge für die Anwendung: 1.) Genau an dem Punkt, wo die Strafe am schlimmsten ist, stoppe ich die Hiebe und befehle ihn auf den Boden. In diesem Stadium ist er am leichtesten zu erziehen, wo die erhaltene Strafe noch frisch und die Furcht vor noch mehr anhält (Verdoppelung oder neuer Beginn von vorne). Ich lasse mir genau an diesem Punkt zeigen, wie demütig er ist und genieße mit welchem Eifer er meine Füße küßt. Es ist ein guter Zeitpunkt, ihm gegenüber verbal die weibliche Herrschaft zu erneuern und ihn seinen Gehorsam beschwören zu lassen, mit all seinen Aufgaben und Pflichten, wenn man will für die Ewigkeit.

2.) Ich lege den Zeitpunkt der Bestrafung für später fest. Wenn ich es z. B. für den morgigen Abend ankündige, wird der Mann die Zeit bis dahin sehr ordentlich und besonders respektvoll mir gegenüber sein. Es ist ein gutes Mittel, um schlechtes Benehmen zu korrigieren und bisherige Untugenden dauerhaft zu modifizieren. Außerdem liegt im Zustand der Erwartung immer ein besonderer Kitzel, wo der Zeitpunkt der Bestrafung immer näher rückt und die quälende Ungewissheit, wie heftig es ausfallen wird.
Es kann aber auch sehr hilfreich sein, wenn die Bestrafung vorbeugend vor einem gemeinsamen Theater- oder Konzertbesuch, einem gemeinsamen Restaurantbesuch oder einer Einladung bei Freunden/Verwandten geschieht. Das Ergebnis ist das Gleiche und ich werde stets beneidet um meinen Kavalier der alten Schule. Dabei ist es mehr die gute alte englische Erziehung, doch das ist unser ebenso streng gehütetes Geheimnis.

Roswitha

Achatz hat gesagt…

Zu den Kondomen: also bei mir wirken zwei wunderbar wobei das untere z.B. ein "durex performa" sein sollte- mit leicht betäubendem Effekt. Da so eine Situation so wieso selten ist für mich, habe ich kein Problem mit Erschlaffen. Im Gegenteil: Mit den Kondomen ist es erst einigermassen beherrschbar. Während "ohne" auch die schlimmste Strafandrohung kein Dilemma verhindern kann.

Zur Züchtigung des Mannes durch seine Ehefrau: Das Thema "Spanking" ist im angelsächsischen Bereich ja sehr beliebt. Das ist also ein Kapitel, welches für sich genommen auch gar nicht eine Form von "Sexspiel" darstellen muss. Der "handfeste" Ausdruck weiblicher Autorität ist Ausdruck einer magischen Macht und die Züchtigung des Ehemannes durch seine Frau geschieht nicht nur durch ihre Hand, sondern auch durch sein Stillhalten, ja sein Verlangen danach, welches letztlich in seinen Ursprüngen archaisch ist und noch nicht hinreichend geklärt ist.
Wir sind vielleicht deshalb auf einem Weg der Veränderung hin zu einer "frauengeführten" Gesellschaft, wo der Mann Helfer, Kämpfer für die Frau oder auch einmal das "Accessoire" für sie sein wird.
Männer, die sich so etwas wünschen werden, egal wie sie ticken, immer mehr.

Roswitha hat gesagt…

Oh ja das ist wahrlich ein Dilemma, wenn es passiert. Im Grunde genommen habe ich liebend gerne Verständnis dafür und habe ein gutes Gefühl dabei, wenn der Mann in mir so erregt ist, dass er sich nicht mehr beherrschen kann. Herrje wie er zittert und bebt, wenn der Ausbruch bevorsteht. Es weckt ein Mitgefühl und meine gütige Seite, denn ich habe ihn schließlich dazu gebracht. Eigentlich möchte ich ihn trösten und fest an mich drücken, damit er es als Trost empfindet, wenn ich ihn mit Wärme und Geborgenheit empfange. Andererseits ist das natürlich ein absolut inakzeptables Ergebnis, was meine/seine doch sehr strenge Erziehung diesbezüglich anbelangt. Ungehorsam, Unbeherrschtheit, pures lüsternes und triebgesteuertes Verhalten anstatt sich an das Verbot der Frau zu halten. Normalerweise brauche ich keine besondere Anweisung oder einen Befehl zum Abbruch, auch wenn mich seine flehenden Blicke anbetteln, ihm die Erlaubnis zu erteilen. Es ist sicher eine harte aber eine notwendige Entscheidung, die mir später sehr von Nutzen ist, wenn er mich hofiert und verwöhnt, damit ich die Erlaubnis vielleicht beim nächsten Mal gebe. Es ist einzig und allein mein Ermessensspielraum und daran hat er sich nun einmal zu halten. Das ist so in einer Femdom-Ehe.

Kondome sind mir dabei schon aus meinem eigenen Körpergefühl verhasst. Ich mag den Mann in mir schon hautnah spüren ohne irgendetwas dazwischen. Es war auch eine wesentliche Femdom-Entscheidung meinerseits am Beginn der ganzen Entwicklung, da ich (alters- und gesundheitsbedingt) mit der Anti-Baby-Pille aufhören wollte. Ich verlangte von meinem Mann, dass er sich sterilisieren lasse müsse. Das war im Grunde genommen die erste große Anordnung meiner gerade begonnenen weiblichen Dominanz. Ich hatte die Reizoffensive gestartet. Vor den Augen des Mannes bin ich auf das Podest gestiegen und habe damit begonnen nur noch auf den höchsten Absätzen zu stolzieren, habe mich ganz auf Dame getrimmt und mich dauerhaft mit seinem Fimmel nach Rock und Strumpfgürtel arrangiert. Es war erstaunlich, wie leicht ihm dabei die Entscheidung fiel, zum Arzt zu gehen. Natürlich begleitete ich ihn in entsprechender Aufmachung und empfing ihn im Wartezimmer nach dem finalen Schnitt. Der Trost für die gekappte Zeugungsfähigkeit waren die augenscheinlichen Veränderungen an mir und die sich erfüllende Sehnsucht einer Femdom-Ehe. So kamen die Dinge ins Rollen und die „Beschneidung“ ist auch für ihn so etwas wie ein notwendiges Opfer geworden, um all diese Besonderheiten zu bekommen. Seine vermeintlich geschwächte Männlichkeit hat sich der verstärkten Weiblichkeit gebeugt und der befürchtete Potenzverlust hat sich im Nachhinein als Zugewinn erwiesen.