Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Donnerstag, 30. August 2012

Die Misato- Methode (III) 5.Psychologie, 6.Verführung


Die Methode von Lady Misato stellt eine kluge Technik dar, die mit viel Realitätssinn die archaischen Instinkte des Mannes berührt und ihn dazu bringt, mit Begeisterung und Erregung seine Frau zu verwöhnen und schließlich das zu tun, was sie sagt.
Heute Teil 5.Psychologie, Teil 4.Verführung
5. Psychologie
Es gibt einen guten Grund, warum Sexualität so sehr von Mystizismus und Tabu umwölkt ist:
Sie ist eine der mächtigsten Kräfte in der menschlichen Natur. Sie ist für die meisten Menschen jedoch eine chaotische Kraft. Tatsächlich idealisiert die westliche Kultur die spontane Liebesleidenschaft und die Schwäche der Gefühle.
Unser Ansatz hier ist ziemlich anders.

Hier benutzen wir absichtlich und in sorgfältig geplanter Zielsetzng die Sexualität, um ihre Ehe zu verandeln.
Natürlich macht dies die Sache keinesfalls zu einer klinischen Übung. Im Gegenteil, es macht noch viel mehr Spass, als Sie sich das jemals vorstellen konnten. Nichts desto weniger sollten Sie immer den gewollten, absichtsvollen Charakter dieses Ansatzes im Auge behalten.

Mit der Zeit wird die Nutzung der sexuellen Power Ihre zweite Natur werden, und Sie werden ein intuitives Verständnis Ihrer Rolle in der Ehe bekommen.
Am Anfang ist es jedoch hilfreich, mehr von der Psychologie zu verstehen, die hinter der Verwandlung Ihrer Ehe steht.

Benehmen konditionieren :
Ein primärer Verstärker ist jede Belohnung, die Ihren Mann veranlasst, etwas zu tun, um die Belohnung zu bekommen und die dieses Verhalten fortsetzen oder steigern wird. Von allen Belohnungen, die Sie Ihrem Mann anbieten können, ist die sexuelle bei weitem die machtvollste. Sex dient deshalb als hauptsächlicher primärer Verstärker.
Einfach gesagt wird Ihr Mann unter den richtigen Umständen praktisch alles tun -für Sex mit Ihnen.
Ein sekundärer Verstärker oder ein bedingter Verstärker ist jeder normalerweise neutrale Reiz, der verstärkende Eigenschaften bekommt, indem er eine Zeitlang mit einem primären Verstärker gekoppelt wird. Der Anblick Ihrer Brüste zum Beispiel ist ein sekundärer Verstärker, einer den er mit ziemlicher Sicherheit bereits mit Sex in Verbindung bringt.
Aus praktischen Gründen können Sie natürlich nicht immer Sex als Belohnung einsetzen, um Ihren Mann für jede gute Tat zu belohnen. Sekundäre Verstärker sind deshalb für ein wirkungsvolles Trainingsprogramm sehr wichtig.

Es gibt zwei Arten von Verhaltenskonditionierung:
reaktives Konditionieren und operatives Konditionieren.
Beim reaktiven Konditionieren wird ein neutraler Reiz, z.B. ein Lob, mit einem primären Verstärker wie z.B. Sex, verlinkt. Durch regelmässige Wiederholung der Koppelung wird der neutrale Reiz die Fähigkeit aufnehmen, das gewünschte Verhalten zu provozieren; er wird ein sekundärer Verstärker. Beachten Sie, dass ein sekundärer Verstärker mit wiederum einem andern, neutralen Reiz gekoppelt werden kann, um einen tertiären Verstärker zu erzeugen, aber das tendiert dazu, schwächer zu sein als einer, der mit einem primären Verstärker gekoppelt ist. Es ist deshalb immer besser, einen neuen Verstärker mit Ihrem primären Verstärker, nämlich Sex, zu verlinken.

Beachten Sie, dass operatives Konditionieren sich auf Verhaltensweisen bezieht, die nicht unter der Kontrolle Ihres Ehemannes sind. Ihr Mann wird von Natur aus durch Sex erregt. Benutzen Sie sekundäre Verstärker dazu, das exakte Verhalten zu bezeichnen, für welches Ihr Ehemann belohnt werden soll. Wenn Sie zum Beispiel Sex mit Lob verbinden, dann wird schon Lob allein Ihren Mann in Erregung versetzen. Wenn Ihr Mann lernt, dass auf Lob oft etwas Sexuelles folgen kann, dann sagt man, dass Lob konditioniert ist.
Operatives Konditionieren ist der Prozess, bei dem die Häufigkeit eines Verhaltens durch seine Konsequenzen beeinflusst wird. Es ist der Prozess, durch den Sie ein Verhalten, das unter der Kontrolle Ihres Mannes ist, verändern, indem Sie die Folgen des Verhaltens manipulieren und kontrollieren. Wenn ein Verhalten positiv verstärkt wird, wird die Wahrscheinlichkeit der Auftretens dieses Verhaltens erhöht. Wenn es bestraft wird, wird die Wahrscheinlichkeit des Auftretens solchen Verhaltens reduziert.

Wenn Ihr Mann ein Verhalten einmal gut gelernt hat, dann können Sie anfangen, ihn unregelmässiger dafür zu belohnen. Nicht zu wissen, wann die Belohnung eintreffen wird, was die Belohnung sein wird oder wie gross sie sein wird, wird sein Verhalten intensivieren. Stellen Sie sich vor, mit einem Würfel zu würfeln. Die Zahl, die Sie würfeln wird verschieden sein. Sie können ein Verhalten nach 2 Malen, 6 Malen, 4 Malen, einem Mal usw. belohnen. Sie können das eine Mal puren Sex verwenden, das andere Mal ein Lob, das nächste Mal einen feuchten Kuss. Sie können ihm ein anderes Mal Ihre Brüste oder Ihre nackten Schenkel zeigen. Beachten Sie, dass es nicht ermutigend ist für Ihren Mann, wenn Sie es einfach nur immer schwieriger und schwieriger machen, eine Belohnung zu bekommen. Zufällige Variabilität, nicht wachsende Erwartungen, das ist wichtig.
Der Penis Ihres Mannes ist der sensibelste Bereich seines Körpers. Wir sagen nicht ganz ohne Übertreibung, dass ein Mann mit seinem Penis denkt.
Mag sein, dass Sie das Herz eines Mannes über seinen Magen beeinflussen können, seinen Willen können Sie über seinen Penis beeinflussen!
Sehen Sie den Penis Ihres Mannes als einen magischen Knopf an, den Sie praktisch jederzeit drücken können, um ihm reine Lust zu bereiten, aber auch um seinen Willen zu steuern.
Die einzige Ausnahme ist offensichtlich dann gegeben, wenn der Sexualdrang Ihres Mannes unmittelbar nach seinem Orgasmus völlig am Boden ist. Abhängig von seinem Alter und seiner körperlichen Verfassung kann es einige Minuten, Stunden oder Tage dauern, bis er seinen sexuellen Drang wieder aufgebaut hat.

Obwohl Männer den regulären Genitalverkehr ausserordentlich lieben, ist dieser nicht der praktikabelste Weg für Sie, Anregung und Verstärkung auszuteilen. (Auch wird die Kontrolle/ Beherrschung seines Orgasmus dabei äussertst problematisch).
Reiner Genitalverkehr, in welcher Stellung auch immer, lenkt Sie im Allgemeinen zu stark ab.
Und wenn Ihr Mann oben liegt, dann wird er und nicht Sie dazu tendieren die Kontrolle zu haben. Sie sollten Genitalverkehr deshalb nur für abschliessende, besondere Belohnungen und für das Ende einer längeren Trainingseinheit reservieren und um sekundäre Verstärker zu konstruieren.

Sie sollten sekundäre Verstärker aufbauen.
Sobald und wenn Sie seinen Penis stimulieren, bieten Sie zusätzliche Reize an. Diese zusätzlichen Reize können
Anblick, Geruch, Berührung und Geräusch
sein. Einige dieser Reize wirken präziser als andere, aber alle werden eine positive Assoziation mit der Stimulierung seines Penis erhalten.
Der Anblick Ihrer Brüste ist ein gutes Beispiel für so eine visuelle Stimulation. Sie können einen Geruchsreiz hinzufügen, indem Sie während der Trainingssitzung ein spezielles Parfum tragen. Er wird den Geruch des Parfums mit Sex assoziieren. Berührung ist ein noch präziserer Reiz. Wenn Sie seinen Penis berühren, können Sie ihn auf andere, nicht -sexuelle Weise berühren. Sie können ihm zum Beispiel einen doppelten Klaps auf die Hüfte geben. In gleicher Weise können Sie Geräuschreize hinzufügen, indem Sie bestimmte Wörter oder Sätze benutzen, zusammen mit der Stimulierung seines Penis. Zum Beispiel "sehr gut" oder "was für ein wunderbarer Mann du bist." Sie können das weiter treiben, indem Sie einen Ihnen eigenen, also somit dann „sexy“ -Ton in Ihre Stimme geben.

Zusätzlich zu solchen Trainingssitzungen im Bett sollten Sie beginnen, sein Verhalten ausserhalb des Betts zu belohnen. Wenn er zum Beispiel gerade das Geschirr wäscht, sollten Sie ihn belohnen. Ihr primärer Verstärker ist Sex. Ihn für den Abwasch mit einem primären Verstärker zu belohnen würde heissen, ihn genau dann ins Schlafzimmer zu bitten , um mit Ihnen Liebe zu machen. Das ist natürlich kein praktikabler Ablauf.
Stattdessen ist dies der Moment, Ihre sekundären Verstärker einzusetzen. Wenn er zum Beispiel das Geschirr wäscht, können Sie ihm einen doppelten Klaps auf die Hüfte geben oder ihm ins Ohr flüstern "was für ein wunderbarer Mann du bist", mit Ihrer besonderen, „sexy“ Stimme, oder ihm kurz Ihre nackten Brüste zeigen.
Wenn er eine grosse Anstrengung unternommen hat, um für Sie z.B. ein Abendessen zu machen, dann können Sie für das Abendessen ein besonderes Parfum aufragen.

Anfänglich sollten Sie Ihren Mann dauernd in dem erwünschten Verhalten bestätigen. Wenn Sie ihn jedoch einmal so weit haben, dass er das erwünschte Verhalten regelmässig zeigt, dann sollten Sie zur unregelmässigen Verstärkung übergehen. Wirklich zufällige Verstärkung wäre ideal, also machen Sie es jetzt einfach von Ihrer Laune abhängig.
Es ist jedoch entscheidend, nicht einfach so die Ansprüche zu erhöhen. Sie können ihm beibringen, neue Dinge für Sie zu tun, aber Sie sollten Ihre Verstärker auf die Dauer nicht reduzieren. Sie müssen mindestens eine zufällige Verstärkung für jedes gewünschte Verhalten aufrechterhalten, oder das Verhalten wird wieder nachlassen.

Während das Erledigen von Haushaltsarbeiten ein Verhalten ist, dass Sie durch positive Verstärkung anstacheln können, kann es interessanterweise auch vorkommen, dass gewisse Aspekte bei der Erledigung von Haushaltspflichten auch für sich selbst sekundäre Verstärker werden. Während Sie Ihren Mann zum Beispiel trainieren, das Geschirr abzuwaschen und dieses Verhalten verstärken, kann Ihr Mann die Erfahrung des Geschirrwaschens indirekt mit Sexualität assoziieren. Je konstanter und mächtiger diese Verstärkung ist, desto wahrscheinlicher und stärker wird die Assoziation sein. Ihr Ehemann kann durch das Waschen des Geschirrs tatsächlich regelrecht erregt werden. Damit kann das Waschen des Geschirrs mit der Zeit eine Belohnung an sich werden!

Wenn erst einmal eine solche Verbindung zwischen einer Aufgabe und Sexualität besteht, können Sie diese Aufgabe wiederum als Verstärker einsetzen. Wenn Ihr Mann einmal den Abwasch nicht gemacht hat und er entdeckt, dass Sie ihn jetzt selbst machen, wird das für ihn eine Strafe sein. Indem Sie den Abwasch machen, entziehen Sie ihm tatsächlich etwas, das ihm sexuelles Vergnügen bereitet.

„Ich stelle fest, dass ich zu den seltsamsten Zeiten sexuell erregt bin. Es kann beim Bügeln von Kleidern sein, beim Reinigen des Badezimmers, Kochen des Abendessens, Abwaschen des Geschirrs -- egal was. Auf einmal merke ich, dass ich eine Erektion habe. Ich werde manchmal erregt, wenn ich die gewöhnlichsten Dinge für sie erledige. Sie muss nicht einmal zu Hause sein, und doch bin ich entzückt darüber, ganz einfach zu wissen, dass ich ihr auf diese Weise diene“.

Auf dieselbe Art können Sie eine Verbindung zwischen einem allgemein sich unterordnendem Verhalten und Sex herstellen, so dass
er erregt wird durch seine eigenen Gesten der Unterordnung im Bezug auf Sie.

Wenn Ihr Mann kein vollständiger Blödmann ist, wird er früher oder später dahinterkommen, worauf Sie hinaus wollen. Aber das Training ist für Ihren Mann ausgesprochen vergnüglich!
Wenn Sie also aufmerksam die Schritte des Trainings auf seine Sensibilität abstimmen, dann ist es höchst wahrscheinlich, dass Ihr Mann bei diesem Training kooperiert. Ziehen Sie sich einfach zurück, wenn er Widerstand leistet. Machen Sie rasch weiter, wenn er mitmacht und interessiert ist.
Das faszinierenste bei diesen Trainingstechniken ist, dass sie sogar funktionieren, wenn es Ihrem Mann völlig klar ist, was Sie vorhaben.
Die Verhaltens- modifikationstechniken berühren ihn auf einer tiefen, unbewussten Ebene. Sie werden die Art und Weise, in der er über Haushaltspflichten denkt , grundlegend verändern.

Tatsächlich haben einige Männer dieses mit dem Entstehen einer Sucht verglichen. Wenn das Training fortschreitet, wird ein Mann regelrecht süchtig nach diesem Belohnungssystem, so dass er, auch wenn er intellektuell versteht, warum er sich danach sehnt, z.B. Hausarbeiten zu erledigen und auch wenn ihm völlig klar ist, dass Sie Sex benutzen, um ihn zu erziehen, immer noch ein tiefes, unwiderstehliches Verlangen hat, die Hausarbeit für Sie zu erledigen. Die Hausarbeit zu erledigen wird für ihn zu einer Lust- Erfahrung.
In der Tat : Sie verdrahten sein Gehirn neu, sodass er die Erledigung der Hausarbeit für Sie geniesst. Ihr Mann mag anfänglich ab und zu bereit sein dazu, ein persönliches Opfer zu bringen und die Hausarbeit für Sie zu erledigen.
Aber mit dem Fortgang dieses Trainings wird das Erledigen der Hausarbeit weniger zu einem persönlichen Opfer für ihn, als zu seinem eigenen Wunsch. Ein kluger Ehemann, der sich bereit erklärt, Ihnen zu dienen, wird deshalb im Training begeistert mitmachen.

Die submissive Reaktion
Die meisten Menschen kennen den animalischen Basis- Instinkt, wenn sie einer Bedrohung oder Herausforderung gegenüberstehen: sie wollen kämpfen oder fliehen.
Was weniger bekannt ist, dass es in der Tat aber vier optionale Reaktionen gibt, zwischen denen soziale Wesen wählen im Konflikt mit ihrer Spezies:
Drohhaltung, Kampf, Flucht oder Unterwerfung.
Zu bemerken ist, dass nicht nur eine physische Konfrontation gemeint ist. (Allerdings: wenn auch nur der leiseste Verdacht besteht, dass Ihr Ehemann gewalttätig ist, dann sollten Sie diese Site nicht lesen)
Die überwältigende Mehrheit der Ehemänner wird friedlich reagieren und allenfalls passiven Widerstand zeigen, wenn Sie Ihre Autorität geltend machen.
Jede Art von Differenzen bei Angelegenheiten, die eine Entscheidung zwischen zwei Dingen brauchen bieten Konfliktstoff .
Entscheidungen wie: welche Farbe Sie Ihren Schlafraum geben wollen (pink oder beige)?, was abends gegessen wird (Französisch oder Steaks mit Kartoffeln )? Wer macht den Abwasch und wer die Wäsche? Wohin in die Ferien fahren?
All diese Dinge erfordern unterschiedliche Präferenzen. Einer von beiden sollte dabei nachgeben. Natürlich gibt es auch Konflikte über wichtigere Dinge. Wird er seinen Abend mit Freunden oder mit Ihnen verbringen? Wird er treu bleiben in der Ehe? Würde er zuhause bleiben, um sich um die Familie zu kümmern, wenn Sie draussen Ihre Karriere verfolgen?
In jeder Auseinandersetzung innerhalb der Spezies wird die erste Wahl immer die Drohhaltung sein mit trotziger Pose, wobei Trotzgeräusche gemacht werden in der Hoffnung damit die Konfrontation zu beenden.
Manchmal können diese Posen extrem ausgefeilt und streng ritualisiert sein. Die Drohhaltung ist normalerweise die erste Wahl, denn es ist die einfachste. Es kostet nichts, eine aufsässige, trotzige Haltung einzunehmen.
Aber wenn der Konflikt weiter geht, dann müssen schwerere Geschosse her. Die Wahl von Kampf oder Flucht ist hinreichend bekannt und ich möchte sie nicht weiter behandeln hier. Es reicht zu sagen, dass diese nicht die erwünschten Reaktionen sind.
Vielmehr interessieren wir uns für die submissive Reaktion.
Einfach gesagt, die Unterwerfung ist eine instinktive Reaktion, die ein Wesen unter bestimmten Voraussetzungen wählt.
Wenn ein Lebewesen sich einem anderen unterwirft, dann drückt es damit seinen Willen aus, seinen Anspruch in diesem Konflikt dem anderen abzutreten. (Ein bekanntes Beispiel ist das Aufeinandertreffen zweier Hunde, und einer legt sich auf den Rücken um sich dem anderen zu unterwerfen). Er gibt seinen Anspruch für den Frieden auf.

Lassen Sie mich es mit Nachdruck wiederholen:

Die Wahl, sich zu unterwerfen ist eine instinktive Wahl, die in den primitivsten Bereichen des Gehirns entsteht, weitab von einer rationalen Abwägung der Situation.

Die Reaktion der Unterwerfung existiert grösstenteils zum Wohl des Friedens innerhalb der sozialen Umgebung.

Aber hier gibt es noch etwas mehr als bloß eine Reaktion auf einen Konflikt. Einige Untersuchungen haben darauf gezeigt, dass
mehr als zwei Drittel der Männer
davon träumen von Frauen sexuell beherrscht werden.
Die Domina besetzt deshalb eine einmalige Stellung in der Pornographie.
Während die Pornographie normalerweise die Frauen als sanft, nachgiebig und willig darstellt, ist die Domina streng und fordernd. Aus Gründen, die noch nicht ganz erforscht sind, lockt sie nämlich beides, sowohl eine sexuelle als auch eine unterwürfige Reaktion im Mann hervor.
In der Tat kann man mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass die sexuelle Reaktion seine submissive Reaktion unterstützt in Fällen, die andernfalls als Bedrohung angesehen würden. Ein Mann würde normalerweise nie die Unterwerfung wählen, wenn nicht ein sexueller Aspekt damit verknüpft wäre.

6. Verführung
Verführung. Das Wort ist Programm. Seine verschiedenen Bedeutungen deuten auf alle Möglichkeiten. Verführung heisst: Dinge mithilfe von Sexualität in die Wege leiten. Tatsächlich werden Sie es sein, die Frau, die in sexuellen Dingen den Ton angibt. Aber das bedeutet auch List, Gerissenheit und Geschicklichkeit auf richtige Art.
Sie werden nämlich Ihren Mann verführen, sich Ihrem Willen unterzuordnen.

Der Gedanke hinter dem verführenden Ansatz ist,
1. dass Sie sich erlauben, diskret Vertrauen in Ihre eigene erotische Power zu gewinnen.
2. dass Sie Ihrem Ehemann Zeit geben, sich auf Ihre neue Position in der Ehe einzustellen und
3. dass Sie Ihren Ehemann süchtig machen nach Ihrer erotischen Power, bevor er merkt, was Sie tun.

Ein Geschenk an ihm
Natürlich ist das verführende Vorgehen ein wenig durch die Hintertür. Schließlich initiieren Sie eine wichtige Änderung in Ihrer Ehe ohne dass er vorher zustimmt oder es auch nur weiß.
Wenn Sie dies unfair finden, dann nehmen Sie bitte zur Kenntnis: mit nur ein oder zwei Ausnahmen habe ich niemals von einen Ehemann gehört, der solche Verführung übelgenommen hätte. Nur wenn Ihr Ehemann besonders selbstgefällig und selbstgerecht ist, werden Ihre Bemühungen am Ende nicht begrüßt.
Sie machen ihm geradezu ein Geschenk, das durch den Überraschungseffekt besonders geschätzt werden wird.
Und wenn Ihr Ehemann so ist wie die meisten Männer: sobald er entdeckt, worauf Sie hinaus wollen, dankt er Ihnen für die Initiative, ihre Ehe zu verändern.
Wenige Männer können schon vorher die Freude ahnen, die Sie ihnen machen, wenn Sie erotische Power in Ihrer Ehe einsetzen. Denken Sie darüber so:
Sie sind hier. Sie wissen, dass Sie beide auf diese Art glücklicher werden.
Aber Tradition und kulturelle Normen haben ihrem Mann beigebracht, dass er so nicht glücklich werden könnte.
Sie müssen ihn ohne sein Wissen dahin führen. Früher oder später erkennt er, wohin Sie ihn geführt haben. Der Schlüssel ist, wenn er feststellt, wohin Sie ihn geführt haben, er bereits spürt, dass er dort glücklicher ist.
Inzwischen könnte Ihr Ehemann einen Konflikt spüren, seine des Glücksgefühle mit den gesellschaftlichen Erwartungen zu versöhnen, die ihm sagen, dass er so nicht glücklich sein darf, wohin er jetzt geht. Sie müssen eine geduldige und liebende Führerin sein. Sie müssen seine Hand bei der Verwandlung Ihrer Ehe halten und ihm fortwährend versichern, dass, was immer die anderen auch denken, Sie ihn nur um so mehr lieben.

Dieser Weg ist für einige Paare steiniger als für andere und er wird auch vom Naturell Ihres Ehemanns abhängen. Normalerweise wird Ihrem Ehemann erst bewußt, was Sie tun, nachdem er schon von Ihrer erotischen Energie abhängig geworden ist.
An diesem Punkt könnte es eine Krise geben, in der Ihr Ehemann nicht etwa mit Ihnen hadert, sondern mit sich selbst, weil er dann versteht, wie sehr er eigentlich Ihre erotische Energie genießt und braucht und sich dazu noch wünscht sich Ihrem Willen unterzuordnen.
Einige Männer haben ein derartiges Machobild von sich selbst, dass es für sie schwierig ist, soetwas zu akzeptieren.
An diesem Punkt müssen Sie ihm Rückversicherung durch Ihre Liebe und Ihren Respekt anbieten. Schließlich wird auch der störrischste Ehemann sich mit seinem neu gefundenen Verlangen nach Hingabe an Sie arrangieren, weil die Versuchung Ihrer erotischen Power ihn überwältigt.
Idealerweise wird er seine Unterordnung mit Begeisterung akzeptieren, wenn er ausgemacht hat, was Sie mit ihm vorhaben. Dann ist es Ihre Sache diese neue Wirklichkeit einfach innerhalb Ihrer Ehe offenzulegen.

Es kann sein, dass Sie nun Ihre Einstellung über die Rolle der Sexualität in ihrem Leben radikal überdenken müssen. Für die meisten verheirateten Paare ist Sex etwas, das nur im Schlafzimmer passiert. Nachts und mit den Lichtern aus. Stattdessen sollten Sie überlegen, wie Sie Ihre ganze Ehe erotisieren können. Sex wird der Faden, der sich während jeder Interaktion zwischen Ihnen und Ihrem Ehemann spinnt, entweder direkt oder indirekt.
Sie werden ganz mit Bedacht Ihre Sexualität bei jedem Schritt mit einer Intensität ausbeuten, die eine Prostituierte erröten lassen würde.

Einen Konflikt schaffen
Ihr Ziel ist es, eine submissive Reaktion in Ihrem Ehemann zu evozieren und diese dann zu benutzen. Um dies zu tun, müssen Sie zunächst einmal einen Konflikt kreieren, bei dem er die submissive Reaktion wählt.
Dann müssen Sie diese submissive Reaktion durch reaktives und operatives Konditionieren verstärken. Wenn er seine submissive Reaktion gezeigt hat, können Sie sie weiter über den ursprünglichen Konflikt hinaus ausdehnen. Schließlich wählt Ihr Ehemann natürlich und automatisch die submissive Reaktion bei allen Konflikten mit Ihnen. An diesem Punkt kann man sagen, dass er sich vollständig Ihrer Autorität unterworfen hat.

Gewöhnlich bahnt der erste Erfolg den Weg für alles, was folgt. Weil Sie, wenn Sie seinen Widerstand in einem Bereich brechen, damit Ihre Fähigkeit demonstrieren, seinen Widerstand auch in jedem anderen Bereich zu brechen. Und wenn Sie einmal angefangen haben, seine Submission in einem ersten Konflikt zu provozieren, dann werden Sie sie in allen weiteren Konflikten auch bekommen.

Der Schlüssel zum Erfolg ist, mit dem richtigen Konflikt anzufangen. Und es gibt einen speziellen Konflikt , der sich ideal zur submissiven Reaktion eignet. Hausarbeiten sind dafür nicht so geeignet zunächst, weil sie durch passiven Widerstand zu leicht vermieden werden können.
Stattdessen ist es wieder der Sex selbst, der besonders gut dafür infrage kommt.

In den meisten Ehen ist es der Ehemann, der Sex initiiert, diesen steuert und dirigiert. Aber das ist weit entfernt vom Ihrem Ideal!
Indem Sie verkünden, dass ab jetzt Sie mit Sex anfangen, wann Sie es richtig finden, und dieses steuern und dirigieren wollen, verursachen Sie einen idealen Konflikt. Solange wie er Ihrem Willen in dieser Sache (vorausgesetzt dass Sie stark bleiben), widerspricht, wird er einfach sexuell ausgehungert.
Das ist eine sehr machtvolle, negative Bestätigung seiner Position.
Auf der anderen Seite wird er mit Sex belohnt, wenn er Ihnen in dieser Sache nachgibt. Wie sich diese Konfliktlösung entwickelt, hängt von Ihren bestimmten Umständen ab. Aber der bloße Akt, die Kontrolle darüber, wann Sex stattfindet, aus der Hand zu geben, ist eine grosse Herausforderung für die meisten Ehemänner, die gewohnt sind Sex auf Bestellung mit Ihren Frauen zu haben.

Aber es geht hier um sehr viel mehr, als das bloße TIMING. Die Kontrolle über den Sex in die Hand zu nehmen heißt für Sie:
Sex in Richtung ihrer eigenen Befriedigung zu dirigieren. Es heißt das zu tun, was Sie wollen.
Einige Ehemänner z.B. wollen oralen Sex gemacht bekommen, aber nicht selber geben. (sie finden das „unmännlich“ oder "schmutzig").
Wenn Sie das herumdrehen, haben Sie einen ordentlichen Konflikt in einem Bereich, - Sex nämlich- , in dem Sie alle Karten in der Hand halten. Kaum ein Ehemann wird sich lange einer Frau widersetzen, die sich vorgenommen hat Sex nur auf Ihre Weise zu haben oder eben garnicht. Je länger er sich ihr widersetzt, desto mehr wird er durch seinen eigenen Trieb genervt werden.

Haben Sie erst einmal begonnen, das Sexualleben mit Ihrem Ehemann zu kontrollieren und zu steuern, dann haben Sie sehr mächtige Werkzeuge für die reaktiven und operativen Reaktionen , mit denen Sie auch jeden anderen Aspekt Ihrer Ehe lenken können.


Weiter mit Die-Misato-Methode (IV) 7.Kontrolle der Sexualität, 8.Gespräch
Translation published with the permission of Lady Misato

Kommentare:

Roswitha hat gesagt…

Eine wunderbare intelligente Abhandlung, die vielerlei Aspekte punktgenau beschreibt, um Femdom in die Praxis umsetzen zu können und es jeder Frau erleichtern wird, die psychologischen Hebel in Bewegung zu setzen.

Sie zeigt für mich die Zusammenhänge ganz deutlich auf, wie man den Mann für weibliche Dominanz gewinnen, vorbereiten und damit vollkommen beherrschen kann. Es kommt auch ganz deutlich zum Ausdruck, dass zwischen Frau und Mann ein Gleichgewicht entstehen muss, damit der Mann sich aufopfert für seine Frau. Genau diese Balance macht die wunderbare Harmonie einer Femdom-Ehe aus, auch wenn durch die völlig einseitige Ausrichtung mit der strengen Dominanz der Frau ein ganz anderes Bild gezeichnet wird.
Der Ausgleich wird durch wunderbare, vom Mann verherrlichte Weiblichkeit geschaffen, damit er gerne und mit einem guten Gefühl, sogar mit einem Gefühl der Erregtheit, ungeliebte bis verhasste Dinge macht und der Frau am Ende sogar gehorcht. Man könnte nun wieder damit (topping from the bottom) anfangen, wonach der Mann die Frau dominieren würde, als wäre seine Unterwerfung an Bedingungen geknüpft, damit er dies oder jenes für sie tut und sein Verhalten grundlegend ändert. Das sind keine Bedingungen, die er stellt, nein! Das ist nichts anderes als seine männliche Natur, seine Sexualität, die wir Frauen ja gewiss nicht verabscheuen, sondern lieben wollen. Es ist daher unverständlich, wie schwer es vielen Frauen fällt, dem Mann gegenüber die Power einer Frau allein durch äußere Symbole einer anzeihenden Weiblichkeit zu demonstrieren. Warum treibt es Männer seit Urzeiten zu Prostituierten. Was treibt Männer zu Dominas? Schaut man in den Fundus ihrer Gemächer findet man die Antwort. Fetische werden befriedigt in erster Linie, weil die Ehefrau Strapse und Stilettos kategorisch ablehnt, von Leder und Stiefel ist gar nicht zu sprechen. Dabei ist es so einfach, sich als Frau mit der männlichen Phantasie vertraut zu machen und jeden Tag vor dem Spiegel nur innere Bilder abzurufen. Es macht Spass als Frau eine aggressive Sexualität zu leben. Man braucht nicht den gleichen Fundus wie eine Domina. Es genügt ein Schrank mit einer Auswahl enger oder kurzer Röcke, eine Armada richtiger Stöckelschuhe und eine Kommode mit sündhaften Dessous. Das ist ein guter Anfang und ein Kochlöffel kann zum Beginn genau so wirksam sein wie die später unerlässliche Reitgerte.

Achatz hat gesagt…

Danke wieder einmal für den Kommentar! Wie schon gesagt, geht es meiner Meinung auch gut ohne Strapse und Stilettos.
Es ist wahr, wenn Frauen sich z.B. vor der Eheschliessung einmal bei erfahrenen Dominas informieren würden, was in den meisten Männern -den meisten!- für Potentiale schlummern, dann könnten diese Potentiale besser "genutzt" werden in Ehen, statt in den Köpfen zu ungelebten Fantasien zu verkommen.... "Lustlosigkeit" und "Frust" wären vielleicht kein Thema mehr, sondern vielmehr die Treue, Bewunderung und Hilfsbereitschaft eines Mannes gegenüber seiner Frau Selbstverständlichkeit.

Roswitha hat gesagt…

"Männer muss man so nehmen, wie sie sind, aber man darf sie nicht so lassen." (Zsa Zsa Gabor).
"Jeder Mann ist so gut, wie ihn seine Frau macht..." (Theresa Orlowski)
Beides sehr erfolgreiche Frauen
Jede Frau kann mit Vergnügen ihre ganze Ehe erotisieren, wenn sie einmal auf den Geschmack gekommen ist und ihren Gatten durchschaut hat. Meistens verderben es die Männer in dem sie entweder nichts zu ihrer Sexualität und zu ihren Vorlieben sagen oder zu viel auf einmal. Beides macht es uns Frauen schwierig. Doch die hier bei Lady Misato mehrmals erwähnten Verstärker, wären Stoff für eine separate Überschrift in diesem Blog. Vielleicht gibt es ein eigenes Kapitel bei Misato mit Fetischen und deren (verstärkende) Wirkung oder andere Texte. Zwei weitere Zitate dazu: Man kann einem Mann nichts abgewöhnen, aber man kann ihm mit den Waffen einer Frau angewöhnen, daß er sich etwas abgewöhnt (C. Deneuve) und Coco Chanel sagte, “der Mann ist nur ein Accessoire der Lady“.


Roswitha
(P.S.) “Why should I go out for hamburger, when I can have steak at home?” (Paul Newman)

Man muss das eigene Potential nur nutzen, ständig, stilvoll, mutig und mit Liebe zum Detail. Das ist das Geheimnis einer langen erfüllten Ehe, auch wenn es an so banalen Dingen wie Straps und Stilettos hängt. Dies sind gewiss nicht die wichtigsten Garanten dafür, aber sie garantieren für weitaus weniger Probleme zwischen Mann und Frau.