Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Wirkliches Dienen


Aus einem Interview mit Ms. Rika
wir haben übersetzt aus Im femdomMagazine Issue 15:(Frage 4): Was ist der grösste Fehler, den Subs in D/s- Beziehungen machen ?

Der grösste Fehler ist, dass sie denken, sie wüssten schon wie man sich unterwirft.
Das ist einfach gesagt, braucht aber eine längere Erklärung.
Die meisten Submissiven verbringen ihre Zeit damit über Bilder und Fantasien zu sinnieren, die sie in den Medien finden, Büchern wie Websites. Ihre Fantasien sind durch diese Medien geprägt. Wenn sie dann eine "weniger erfahrene Partnerin" treffen und sich ihr unterwerfen wollen, dann denken, sie, sie seien bereits die Experten und glauben, ihre Partnerin müsse erstmal eine Rolle lernen. Sie versuchen ihren Partnerinnen beizubringen, wie man die dominante Rolle ausfüllt.


Sie zeigen ihnen die Medien, Bücher und Websiten und…. scheitern kläglich.


Was sie nicht begriffen haben ist, dass diese Bildquellen nur einen Zweck haben: ein Geschäft mit ihnen. So glauben die Subs, dass diese Bilder das darstellen, was und wie eine D/s -Beziehung auszusehen hat. Ich meine nicht nur die Peitschen, Stiefel und so weiter, ich meine auch die Eigenschaften und Gewohnheiten von Dominanten und Submissiven- die Definitionen als Ganzes sind manipuliert. Sie sind gemacht eine Welt der submissiven Fantasien aufzubauen, nicht aber um die wirklichen Bedürfnisse einer Dominanten wahrzunehmen.


Warum das so attraktiv ist für Submissive? Weil in der Medienwelt die Subs das Zentrum aller Aufmerksamkeit sind. Sie sind es, die gefesselt, gepeitscht, degradiert werden und gezwungen alle möglichen Formen von Qual und Erniedrigungen zu ertragen. Der Fokus der Dominanten ist gerichtet auf den Sub. Oft nimmt sie keine Sekunde die Augen von ihm. Amüsanterweise wird das "Service" an der Dominanten genannt. Ich würde lachen, wenn das nicht so destruktiv für die Beziehung wäre!


Ich höre einen Mann, wie er sagt, er will seiner Frau "dienen" auf diese Weise. Er nimmt überhaupt nicht wahr, dass die einzige Person, die hier bedient wird, er selber ist! Sorry, aber wann hat deine Frau zuletzt gesagt, sie wolle nun unbedingt Nadeln in dein Skrotum stecken? Vielleicht wollen manche Frauen das tatsächlich, aber was ist mit deiner Frau?? Es ist ein Fehler zu denken, solch eine Szene sei "Service" an ihr oder dienen für sie.
Es ist also ein grosser Fehler zu glauben, dass du weisst, wie man dient, nur weil du es so eifrig studiert hast und der allergrösste Fehler ist es zu glauben, dass diese Bilderwelt den einzigen Weg darstellt, wie du als Submissiver glücklich werden kannst!

Noch kurz etwas zu denen die sagen: "Ich bin aber dominant und mag diese Dinge auch!": Ja, es gibt einige Dominante, die ihre Energien auf den Sub fokussieren und denen es wirklich Spaß macht, sie durch den Keller zu schleifen. Für diese Leute ist Service tatsächlich so definiert. Wenn ein Submissiver solch einer Dominanten zu dienen hat, dann sind dies auch die Aktivitäten, die sie brauchen um sich zu engagieren. ABER, um eine D/s - Beziehung zu haben BRAUCHT es nicht solche Aktivitäten und solches Benehmen und wenn eine dominante Person diese Dinge nicht will, dann ist sie um nichts weniger dominant deswegen.

Wirkliches Dienen braucht Mühe und Kommunikation, um zu definieren und heraus zu finden- und das MUSS sein- was die Dominante als Dienst für sie empfindet.

Ich kann dir sagen, was es heisst mir zu dienen, aber nur deine Partnerin kann dir sagen, wie du ihr wirklich dienen kannst.
Weil eben die Definition von Dienen bei jedem anders ist, ist Dienen einmalig, und müssen wirkliche Submissive sich von ihren vorgefassten Bildwelten über D/s trennen und zum Studenten werden eben der Bedürfnisse, des Willens und der Wünsche ihrer Partnerin werden. Der Sub wird zum Studenten, nicht die dominante Person!

Wenn Subs die falsche Selbsteinschätzung vermeiden, alles schon vorher zu wissen, wie sie sich zu unterwerfen haben, und stattdessen alle ihre Mühen aufwenden, um zu lernen, wie sie ihren einzigartigen Partnerinnen dienen und sich ihnen unterordnen können, dann werden sie den Level von Submission erreichen, von dem sie geträumt haben, und sie werden eine Befriedigung erreichen, die bei weitem die sub-zentrierten Aktivitäten deklassiert, die sie vielleicht derzeit noch so schätzen!

Das  Buch von Ms.Rika heisst "Unlikely Rika" z.B. bei Amazon

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Herzlichen Dank,
dass dieser Aspekt hier so deutlich
angesprochen wird!
Und möge sich das ein submissiver Mann
zu Herzen nehmen - und genau dort, in seinem
Herzen,
prüfen und offenlegen, wie er bisher dachte, fühlte.
...

Anonym hat gesagt…

ganz toll formuliert und auf den punkt gebracht, genau so sieht s die überwiegende zahl dominanter nicht professioneller frauen auch

leider sind männer die s ebenso sehen dünn gesät

gehört allen devoten/masochistischen in s stammbuch geschreiben

danke für s veröffentlichen und übersetzen

Achatz hat gesagt…

Danke für die Kommentare. Es wäre nett, wenn sich Kommentator- innen die Mühe machen würden, einen Nicknamen oder Namen zu wählen, einfach nur "Anonym" unterscheidet die Kommentare nicht.

Anonym hat gesagt…

Leider sind fast alle jungen Männer hoffnungslos in sich und ihrer Sexualität gefangen. Erst eine langjährige Beziehung (Ehe) gibt dem Mann die Chance, sein "autistisches Gefängnis" zu verlassen und Erfüllung in der Hingabe an seine Frau zu finden. Das ist der natürliche Platz eines gereiften Mannes und es ist sooo gut für ihn, IHR zu dienen.

Achatz hat gesagt…

Wir haben uns sehr über diese Bemerkungen hier gefreut. Die autistische 'Gefangenheit' der jungen Männer, das ist leider sehr wahr und kulturell geprägt, sie müsste nicht sein.
Vor diesem Hintergrund besonders macht die Ehe, in die sich ein Mann wirklich hineingibt, Sinn und erst etwas brauchbares aus ihm.

Manfred hat gesagt…

Sagen wir es doch mal so:
Zum Glück ist es in der heutigen Welt möglich, diese Bilder, die sonst nur im Kopf und in der Fantasie des von Unterwürfigkeit träumenden Mannes endlich zu sehen. Plötzlich ist es damit viel klarer, was ich mir eigentlich konkret im Kopf schon immer zusammen bastelte, was mich so unheimlich fasziniert und eben auch so ungemein erregt. Es erscheint vor meinen Augen als Bild der Wirklichkeit, egal ob im Internet, auf Papier oder im Film. Es zeigt mir, so etwas macht scheinbar andere Männer auch an und ich bin nicht allein. Ich sehnte mich schon mit 16 nach sexueller Führung und weiblicher Macht. Freilich ist das die eigene Sichtweise als Mann, so stelle ich mir das Dienen und meine Unterwürfigkeit gegenüber der Frau (Roswitha) vor. Insoweit bin ich gewiss nicht von den Medien geprägt sondern einzig und allein von meiner persönlichen Vorstellung. Durch die Medien wird es allenfalls verstärkt, diesen Traum zu leben mit der Frau an der Seite diese höchstpersönliche Eigenart ausleben zu können.
Wie soll denn bitte der nächste Schritt aussehen, wenn nicht der Frau diesen Wunsch zu dienen anzuvertrauen. Natürlich lasse ich dann buchstäblich die Hosen runter und beschreibe, welche Bilder mir in meinem Kopf umgehen und damit sich die Frau etwas darunter vorstellen kann, bediene ich mich der Medien. Klar kann man dazu auch Wunschzettel sagen, man könnte dazu aber auch sagen, das ist meine ganz persönliche und intime Neigung.
Natürlich wäre es mir lieber gewesen, Roswitha hätte mir von Anfang an gesagt, hör mal zu mein Lieber, ich erwarte, dass du mir gehorchst, dass du mir künftig die Füsse küsst, mir morgens den Kaffee zubereitest, mir wie eine Kammerzofe zur Verfügung stehst, meine Schuhe tip top sind, usw. usw. Und ebenso wäre es mir lieber gewesen, Roswitha hätte von sich alle diese symbolhaften Dinge zum Ausdruck ihrer Autorität und Strenge verwendet, hohe Absätze, Straps, enge Röcke, Push up BHs, usw. usw. Genau so wäre es mir lieber gewesen, Roswitha hätte bereits vor meinem Outing Reitgerte und Rohrstock in ihrer Kommode gehabt und mir den Gebrauch für mein Eheleben mit ihr angekündigt.
Ich kann trotzdem ein Lied davon singen, was es heißt Roswitha zu dienen. Mein Tag ist vollkommen ausgefüllt. Es ist Fluch und Segen zugleich. Zum Glück ist Roswitha "nur" schwerpunktmäßig streng zu mir wenn eben irgendwie ein sexueller Bezug ihre Autorität auslöst und nicht weil die Küche ausnahmsweise nicht picobello ist. Doch auch dafür habe ich schon hin und wieder einen roten Hintern bekommen, wenn ich mich dafür vergnügt habe statt zu putzen. "Nur" klingt recht harmlos, doch die Tagesabläufe sind doch davon eingefärbt, mal mehr, mal weniger.
Schade dass Roswithas Wahnsinns-Text aus dem FLR-Forum (Aller Anfang ist schwer - Strafen) nicht auch hier zu lesen ist, dann könnte man auch hier Einblick in das Dienen wie ich es erlebe veranschaulichen. Roswitha setzt eben genau dort an wo meine größten Sehnsüchte liegen, soweit es überhaupt noch geht, dies sogar zu perfektionieren. Sie kennt meine natürliche Veranlagung und nützt sie. Dadurch kann sie mich mühelos auch so abrichten, dass ich ihren Vorstellungen weitgehendst entspreche, eben zugunsten ihres Komforts, ihrem Wohlbehagen und ihrem Genuss W. Roswitha ist nie faul und berechnend oder ein Nichtsnutz gewesen, sondern sie genießt eben jetzt den Luxus bedient zu werden. Auf mein Angebot hin bin ich von zu diesem Zwang getrimmt worden, so wie für vielerlei weitere „Hofsitten“. Dieser Schliff in meinem Benehmen zieht sich durch den ganzen Tag auch außerhalb von strengen Phasen. Roswitha machte daraus eine regelrechte Hausordnung, ihr z. B. beim An- und Ausziehen in aller Form behilflich zu sein, während sie mit würdevoller Autorität die korrekte Aufgabenerfüllung beaufsichtigt. Meine Erziehung besteht übrigens bis heute aus Anleitung, Übung und Kontrolle, natürlich notfalls auch aus Bestrafung. Das ist manchmal eine harte Schule und ich habe gewiss das Gefühl, dass ich ihr wirklich diene.

Manfred (Fortsetzung) hat gesagt…

Fortsetzung: Natürlich bin ich unendlich froh, dass Fussmassagen zu einer normalen Aufgabe für mich geworden ist und ich schwebe im siebten Himmel der Begeisterung, weil sie nur noch hohe Stilettos trägt - ich putze sie ihr natürlich gerne, oftmals morgens wenn sie noch schläft. Meine Tage sind gut gefüllt, doch Roswitha hat ein Gespür, wann einfach die Grenze erreicht ist. Sie hätte dann selbst ein schlechtes Gefühl.
Sie ist es heute, die es liebt, wenn ich vor ihr knien muss und aufs Wort gehorche. Ich bin Mittel zu ihrem Zweck, und ich bin manchmal sogar etwas bedrückt, benutzt zu werden.
Für Roswitha war es vor einem Dutzend Jahren zuerst ein Schock, dann reagierte sie mit Trotz, als würde sie es mir mal so richtig schmecken lassen, wie es ist, unter ihrer Herrschaft dienen und gehorchen zu müssen. Es sagte ihr dann wider Erwarten doch zu. Sie begann es ganz praktisch zu finden, mehr oder weniger dominant aufzutreten. All die Bequemlichkeiten und zu wissen, dass es mich überglücklich macht, wenn sie mich kommandierte soviel wie nötig und mit steigender Tendenz zu etwas mehr.
Ich bin mir sicher, dass unsere Ehe nicht viel mehr verträgt, wenn Roswitha nur noch tun würde, was allein ihr beliebt. Sie hält im Hintergrund auch hier die Fäden in der Hand, damit ich zwar immer den Eindruck habe, sie hat die Oberhand und doch reguliert sie die Dominanz und Strenge auf das gerade verträgliche Maß. Deshalb ist unser Alltag oft ziemlich normal, doch eben immer auch gespickt mit der mittlerweile genau so normal gewordenen Strenge, sobald es eine Gelegenheit erfordert. Heute sage ich , ich habe mich darauf eingelassen, dass es so ist wie es ist. Roswitha hat sich auf darauf eingelassen, doch sie hat klare Vorteile in dieser Beziehung. Sie wird geliebt, verehrt und verwöhnt.
Ich muss nicht harren, was von meiner Herrin kommt. Weil Roswitha meine geheimsten Wünsche kennt, kann sie mit diesen arbeiten und mich entsprechend konditionieren bis hin zu „Erziehungsschmerzen". Sie genießt dafür meine aktive Mithilfe im Alltag und ich genieße ihre sexuellen Aktivitäten, die eben schon mit ihren täglichen Gewohnheiten beginnen, sich wie eine Hausherrin zu kleiden und so zu agieren. In erster Linie sind wir Partner, Ehepartner und ich sehe mich nicht als ihr total höriger Sklave. Im sexuellen Bereich gibt es gar keine Frage - da herrscht sie ausschließlich und kontrolliert mich. Und da gibt es auch keinerlei Diskussionen. Da kann ich mir nicht das geringste erlauben. Schwieriger ist es im Alltag.

severinundwanda hat gesagt…

Hier zeige ich natürlich auch schon mal Unwillen, komme mit Ausreden oder reagiere sogar mit Widerspruch. Da ist es dann schon manchmal komisch, wenn Roswitha auch hier kein "Wenn und Aber" und schon gar nicht ein "Nein" hören will sondern und selbst bei banalen Dingen auf Strenge umschaltet und kein "Nein" duldet. "Ich will kein ,Aber' hören - Du tust was ich dir gesagt habe! Wird's bald", bekomme ich dann zu hören, ob es mir schmeckt oder nicht. Hier reagiert sie manchmal richtig genervt und geht auf die Palme. "Wehe..." oder "hast du mich verstanden", "ich sage es dir nicht zweimal", usw. Hier kann sie schon mal relativ rücksichtslos sein und Dinge, die sie haben oder gemacht haben will, regelrecht anordnen. Überhaupt muss sie in vielen Dingen nicht darum bitten, sondern kann sich bedienen und hofieren lassen, sie kann dabei eine resolute Sprache wählen, sie kann mich anherrschen, wenn ihr danach ist. In vielen Dingen verwendet sie ohnehin nur die Befehlsform als Frage verpackt: "Ist das Bett gemacht", "wo sind meine Schuhe", "willst du mir beim Rock nicht behilflich sein", "wo bleibst Du so lange?" Sex haben wir nur dann, wenn sie ihn will und so wie sie ihn will. Ich habe nichts zu wollen und wehe ich frage vorsichtig an. Im Grunde genommen kann sie jederzeit kleine süße fiese Spielchen mit mir spielen, ohne mich darüber im Klaren zu lassen, ob sie ernst macht oder mich gerade um den Finger wickelt. Wie auch immer, dann ist bedingungsloser Gehorsam angesagt - auch wenn es nicht im geringsten die Dinge sind, von denen ich immer geträumt habe, oder die uns eben die Medien immer vorgaukeln. Wir brauchen dazu keine Leder- oder Latexoveralls auch keine Studioausrüstung. Es geht schon in die Richtung von "24/7-Dienerschaft" aber gewiss nicht so weit dass ich Angst um mich haben müsste. So wie ich mich um Roswitha unterwürfig bemühe und sie umsorge, sorgt sie vordenkerisch und mit der Klugheit einer wissenden Frau über mich. Ich habe vorher nicht gewusst, wie es ist zu dienen, was es heißt und wie es ist, sich unterwerfen. Es war nur eine Fantasie, die wie ein Vulkan in mir kochte. Roswitha zeigte es mir, was es heißt. Sie war auch keine von Natur auf dominante Frau, sondern einfach nur eine kluge und beherzte Frau. Ich glaube ich hatte mehr Mühe das Dienen zu lernen und mich ihr unter zu ordnen als sie die strenge und verwöhnte, bzw. "bediente" Frau zu verkörpern.

Schön dass MJ wieder belebt wurde.
gruß Manfred

Manfred hat gesagt…

Fortsetzung: Hier zeige ich natürlich auch schon mal Unwillen, komme mit Ausreden oder reagiere sogar mit Widerspruch. Da ist es dann schon manchmal komisch, wenn Roswitha auch hier kein "Wenn und Aber" und schon gar nicht ein "Nein" hören will sondern und selbst bei banalen Dingen auf Strenge umschaltet und kein "Nein" duldet. "Ich will kein ,Aber' hören - Du tust was ich dir gesagt habe! Wird's bald", bekomme ich dann zu hören, ob es mir schmeckt oder nicht. Hier reagiert sie manchmal richtig genervt und geht auf die Palme. "Wehe..." oder "hast du mich verstanden", "ich sage es dir nicht zweimal", usw. Hier kann sie schon mal relativ rücksichtslos sein und Dinge, die sie haben oder gemacht haben will, regelrecht anordnen. Überhaupt muss sie in vielen Dingen nicht darum bitten, sondern kann sich bedienen und hofieren lassen, sie kann dabei eine resolute Sprache wählen, sie kann mich anherrschen, wenn ihr danach ist. In vielen Dingen verwendet sie ohnehin nur die Befehlsform als Frage verpackt: "Ist das Bett gemacht", "wo sind meine Schuhe", "willst du mir beim Rock nicht behilflich sein", "wo bleibst Du so lange?" Sex haben wir nur dann, wenn sie ihn will und so wie sie ihn will. Ich habe nichts zu wollen und wehe ich frage vorsichtig an. Im Grunde genommen kann sie jederzeit kleine süße fiese Spielchen mit mir spielen, ohne mich darüber im Klaren zu lassen, ob sie ernst macht oder mich gerade um den Finger wickelt. Wie auch immer, dann ist bedingungsloser Gehorsam angesagt - auch wenn es nicht im geringsten die Dinge sind, von denen ich immer geträumt habe, oder die uns eben die Medien immer vorgaukeln. Wir brauchen dazu keine Leder- oder Latexoveralls auch keine Studioausrüstung. Es geht schon in die Richtung von "24/7-Dienerschaft" aber gewiss nicht so weit dass ich Angst um mich haben müsste. So wie ich mich um Roswitha unterwürfig bemühe und sie umsorge, sorgt sie vordenkerisch und mit der Klugheit einer wissenden Frau über mich. Ich habe vorher nicht gewusst, wie es ist zu dienen, was es heißt und wie es ist, sich unterwerfen. Es war nur eine Fantasie, die wie ein Vulkan in mir kochte. Roswitha zeigte es mir, was es heißt. Sie war auch keine von Natur auf dominante Frau, sondern einfach nur eine kluge und beherzte Frau. Ich glaube ich hatte mehr Mühe das Dienen zu lernen und mich ihr unter zu ordnen als sie die strenge und verwöhnte, bzw. "bediente" Frau zu verkörpern.

Schön dass MJ wieder belebt wurde

sukram hat gesagt…

Super, trifft punktgenau die Thematik.
Meine Bossin, wie sich selber gerne so nennt, Sie liebt es wenn ich Sie diskret und unaufdringlich, bediene, zur Hand gehe, aufmerksam Ihre Bedürfnisse und Wünsche erfülle.
Sie geniesst es in vollen Zügen ...
Göttin sei Dank, dass ich eine Frau kennen lernen durfte, die von vornherein Ihre Führungsrolle in Anspruch stellte.

Anonym hat gesagt…

Sehr geehrter Achatz,
zunächst vielen Dank für Ihre Seite.
Möchte mich nicht eigentlich mit einem Kommentar zu Wort melden, sondern mit einem Beitrag zu der Frage, wie die Leidenschaft entstehen kann, die die männlichen Leser dieser Seite teilen. Ich hoffe, fall Sie etwas damit anfangen mögen, die Leserinnen und Leser nicht mit meiner und damit der xten Geschichte zu langweilen, darum habe ich mich um eine andere Form bemüht. Leider geht es mir nicht so gut, wie offenbar vielen Ihrer Leser, darum muss der 3. Teil zunächst Ausdruck der Hoffnung bleiben.

Die Rückkehr der schönen Frau R.

die es wirklich gab, IHR in Dankbarkeit gewidmet,
so, wie SIE heute sein mag und so wie SIE hier erhofft wird,
also in doppelter, oder in jeder Hinsicht

I. Was wirklich geschah

Ein kleiner Bub von kaum 6 Jahren,
sie hat ihn nie berührt,
noch hat sie ihn verführt.

Er hat sie nur geseh’n,
grad' wie sie wirkte,
wie sie war,
schon war's um ihn gescheh’n.

Sein kleiner Blick auf ihren Leib,
der lehrt ihn, was ein schönes Weib,
kreuzt heimlich ihre Augen.

In einem Jungenleben,
konnt' es da Größres geben,
dass Augen, wissend, sie sind schön
und werden also angeseh’n
den kleinen Mann versteh’n ?

Gewiss hat sie's empfunden.
Sie hat ihn wohl gekannt,
doch das Gefühl,
wurd’ nie benannt.
Wie sollte das auch geh’n ?

Hat sie davon gewusst,
auch ohne ihn zu fassen,
wie’s in ihm brannte, wie es tobt ?
Noch immer gärt die gleiche Lust,
nach all den Jahren.
Nie wird sie das erfahren.

Sie hat mit ihm gesprochen,
wie man zu kleinen Jungen spricht,
doch hat sie nichts verbrochen,
es lächelt ihr Gesicht.
Dabei funkelte ihr Blick.

Allein ihr kleines Wort
vom Strafen, Po versohlen
genügte,
dass er ewig sehnt,
sie würd’ ihn mit dem Rohrstock holen
an ihren strengen Ort.

Es wirkt bis heute fort.

Seitdem fliegt er im Traum dahin
und ist für SIE bereit,
für ihre strenge Zeit.

Er durft' sie mal besuchen,
im Käfig saß ihr Vögelein.
Das darfst du dir betrachten.

Sie wollt' kurz auf ihr Zimmer geh'n.
Ein andres Kleid,
's braucht 10 Minuten Zeit.
Er aber wollt' sie nackend seh'n.

Oh, ja, wie gerne wäre er
bei diesem Umkleiden
an jenem Tage dabei gewesen.

Es durft' nicht sein,
die Regeln war'n zu achten,
sie schloss sich ein.
Du sollst nicht traurig sein.
Danach gab's süßen Kuchen.
Er war noch klein.

Er mocht' sie ganz verschlingen,
es flehten seine Augen
zu ihrer Brust,
zum roten Mund:
Schenk' mir vom süßen Trank.
Sie ließ ihn Fruchtsaft saugen,
aus ihrem Vorratsschrank.

Sie musst' noch Treppen putzen,
die andre Leut' verschmutzen.
Es passt so schlecht zu solcher Frau
der Alltagsarbeit schlichtes Grau,
's war einer Göttin Schand',
was gerade unser Kleiner
empörend fand.
Drum wollt' er ihr gern nutzen,
ja dienen als ihr Knecht.

An dem bestimmten Tage,
zu jener wichtgen Stund',
drei Stufen unter ihr auf Knien,
da, wo er hingehöre,
dass er die Trepp' schon kehre.
So war er ihr ganz recht,
als lieber kleiner Knecht.

Sie stand hoch über ihm,
war gerade so gebückt,
da kam er in die Lage,
der schönen Göttin ganz, ganz tief,
und ebenso verzückt
hat er ihr untern Rock geblickt,
hätt' gerne das Gesicht
mit Lust an ihren Po gedrückt.

Bei des Vergehens Schwere
droht gleich ihr roter Mund
mit wissend kurzem Lachen:
Ich nehme meine Schere
und zapp, zapp, zapp,
schneid' ich die Ohren
dir beide ab !

Das kleine Brüderlein, das vor der bösen Stiefmutter nicht weglaufen mag.

Anonym hat gesagt…

II. Was die Fantasie daraus gemacht hat

Oh liebe Göttin, nein !
hätt' er sie gern beschworen,
Das bitte, bitte nicht,
fürs Schauen untern Rock,
wenn du mich dafür strafen musst,
nimm bitte, oh, ich bitte dich,
nimm bitte nur den Stock.

Heut' würd' die Sache anders geh'n,
er weiß es nicht genau,
doch wär' es für ihn wunderschön,
hört’ er das Wort der reifen Frau:

Du schaust mir untern Rock
die nackten Schenkel,
meinen Po zu seh'n,
dein Mund stand auf,
die Augen weit.
Oh, Herrin, ja, es ist gescheh'n.
Für diese schlimme Lüsternheit
gibt’s Strafe auf dem Bock.

Was nun kommt,
wird dein Leben dreh’n:
Fürs Schauen untern Rock
gibt’s 50,
gibt’s 50 Hiebe mit dem Stock.

Und erst im Fühlen ihrer Hiebe,
die zucken übern nackten Po,
’s Fleisch wird zart und roh,
brennt lichterloh,
mit Striemen rot und blau,
- Was nur, ich hör’ dich ungenau,
was schreist du so ? -

Oh Herrin, auaah, danke, nein,
ich will ja gar nicht schrei’n.
Ich au, ich danke,
weil ich jubeln will,
oh auah, danke, au,
dass es nun endlich doch geschieht,
oh auuoah, danke, auuh,
oh auahh, danke! Auh !

Ja, erst im Fühlen ihrer Hiebe
erfüllt sich seine Liebe.

Heut’ würd’ er auf den Stufen knien,
die sie zur Königin erhöh’n.
Wär’n sie noch je verschmutzt,
der Knecht hätt’ sie geputzt,
ein Bub, der Demut kennt,
heut’ würd’ die Sache anders geh’n,
da sie die Strafen und alles andere nennt.

Wenn ich heut' durch die Straßen geh'
und stolze, schöne Frauen seh',
die wie einst sie
auf hohen Hacken
gebietend übers Pflaster klacken,
dann ist sie da, wie eh und je.

Solch Zauber macht die Seele schwer.
Ist's ihre Tat, so frag' ich bang,
und wirkt sie nicht ein Leben lang ?
Ach wenn ich doch ihr Sklave wär’.

Kann Göttlichkeit so schrecklich sein ?
Der Süße Last ist nie bequem,
für immer sei sie mein Problem.
Doch war der Schönheit Qual
nur meine Wahl,
des Rohrstocks Strafe allemal.

Der Göttin Herz ist rein !
Aus ihrer Huld
wächst keine Schuld !
Wie aber kann es Schönres geben
als Sehnsucht für ein Leben ?

Wenn heut’ wie früher hohe Hacken
herrschaftlich übers Pflaster klacken,
scheint sie zurück,
mit ihr das Glück,
um das Versäumte nachzuholen.

So wie ein Leib von Strafe brennt,
brennt auch das Herz,
das ihres Anblicks Süße
und ihre Schönheit kennt.

Wird ihre Hand nun endlich doch
nicht nur mein Haar und das Gesicht,
mein Innerstes berühren,
mich gar wie einst,
als Kleiner noch,
zum schönsten Platz auf Erden
entführen ?

Zum Flug mit ihr
durch strenge Zeit
ins Reich
von ihrer Herrlichkeit ?

Das kleine Brüderlein, das vor der bösen Stiefmutter nicht weglaufen mag.

Anonym hat gesagt…

III. Die Metamorphose der Minerva

Ach hätt’ ich’s nur schon lang gewusst:
dass du so herrlich weinen musst.

Ein Stück vom süßen Kuchen
schenk' ich dir gerne noch.
Nach strengem Wort
am strengen Ort
weiß ich, du brauchst die Strafe doch !
Zieh' dich sofort aus !
Ich will dich nackt !

Jetzt werde ich’s versuchen,
ob mir solch’ strenge Sachen
am End’ gar viel Vergnügen machen.
Als süßes Stück der Liebe.
geb' ich dir Rohrstockhiebe.

Gehorche ! Tu, was ich dir sage !
Befehl aus rotem Mund.
An deinem wichtgen Tage,
zu der geheimen Stund',
jetzt kommst du in die Lage
und wirst es nie vergessen,
was ich dir aufgemessen.

Ach hätt' ich's nur gewusst,
dass ich dich hart erziehen musst'.
Komm her, du darfst mich küssen,
bevor wir dich bestrafen müssen.
So zart und hart,
so grausamsüß - ambivalent,
wie’s keiner kennt.

Den Fuß zum Kuss !
Für dich, der Hiebe fühlen muss,
Glückseligkeit im Tränenfluss.
Auch mein Genuss
so tief vor mir,
dich kniend sehen,
der Demut Gruß
vor einem wahrhaft hohen Fuß.

Grad mein Genuss
ein guter Grund:
Zu meiner Lust
saugt' dann dein Mund
wenn ich's erlauben mag,
an meiner Brust.
Glückseligkeit im Tränenfluss,
für den, der Hiebe fühlen muss.

Noch tränennass in meinem Schoß
tut mir dein Schluchzen kund,
wärst du, der Mann, das kleine Kind,
es grad in mir, so streng und groß,
die stolze Herrin find.

Manchmal, da staun' ich bloß,
den Rohrstock nur zur Hand,
machtvoll und allgewaltig,
hetz' ich den Teufel los.

Wenn ich's will, böse zwar,
grausame Strenge, fast entsetzlich,
doch für dich wunderbar,
auf hohem Fuß zerbrechlich schwebend,
fast wie im Himmel herrlich lebend,
und das gebietend, unverletzlich.

Dem kleinen Manne heilig gar,
macht mir dein Beten klar,
dass du, der Mann, das kleine Kind,
genau in mir
die zarte, schöne, schrecklich süße und
so erhabene Göttin find.

Das kleine Brüderlein, das vor der bösen Stiefmutter nicht weglaufen mag.

Mirrija hat gesagt…

Achatz:
Sei umarmt dafür.
Wie ... cooooooooooooooooooooool!
Mirrija
(Noch immer zwischen Umzugskisten *seufz*)

Waldy hat gesagt…

Hallo Achatz,

ich lese in letzter Zeit eher im FLR-Forum. Aber heute ist mir wieder aufgefallen, was für einen hervorragenden Überblick Deine Seite bietet, auch durch die vielen Übersetzungen aus dem Englischen. Vielen Dank dafür! Gibt es im Blog irgendeine Suchfunktion, die ich übersehen habe? Das würde die Seite für mich noch besser zugänglich und nutzbar machen.

Viele Grüße
Waldy

Achatz hat gesagt…

Danke Euch.

Eine Suchfunktion hab eich leider moch nicht entdecken können... wenn jeman was weiß, wei man das macht... Gerne!

Alyeska hat gesagt…

Zusammengefaßt:
Die Herrin ist das Beschäftigungsprogramm für den sub und NICHT umgekehrt!

Krystan hat gesagt…

Eine wirklich sehr guter Text, der das wesentliche der Problematik auf den Punkt bringt.

lg
Krystan

Martin hat gesagt…

Das Schwierige liegt darin, nicht die eigenen Bedürfnisse zu projizieren bzw. etwas zu erhoffen, sondern ihre wahren Bedürfnisse zu erkennen und sie zu erfüllen. Auch wenn sie möglicherweise mit den persönlichen Wünschen nicht übereinstimmen.
Unser Job als Sub-Männer ist es eben, selbst zurückzustecken und alles ihr unterzuordnen. Alles heißt: Schluss mit Egoismus. Demut statt Besserwisserei. Kein "Ja aber", wenn sie eine klare Ansage macht. Und wenn sie keine macht: in ihrem Sinne handeln statt ihren Willen stillschweigend zu umgehen.
Dieser Prozess, jenseits klarer Befehle wunschgemäß zu handeln, dauert. Aber FLR ist ja auch eine Lebensaufgabe.

Anonym hat gesagt…

Hallo Amelie, Hallo Achatz,
Euer Blog ist super, doch leider finde ich keinen Eintrag nach dem Juni2011.
Mache ich was falsch - seid Ihr umgezogen, oder wird der Blog wirklich nicht fortgeführt,
Herzliche Grüße
Memo