Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Freitag, 19. November 2010

Für normale Frauen.... (2)

Dein Mann hat Dich vielleicht auf diese Seite geführt, weil er ein 'spezielles' Anliegen hat.
Er will offenbar, dass Du vorsichtig an etwas herangeführt wirst, dessen er sich eigentlich schämt.
Er weiß nicht, wie er sich ausdrücken soll, aber er möchte es gerne mit dir teilen.

Es ist sehr wichtig für ihn, das ist sicher. So kann es sein, dass er damit schon  geradezu verzweifelt ist, ohne dass Du davon weißt.

Bravo, Du bist hier, also keine Panik.
Darin liegen eine Menge Chancen für Dich und für Euch!
Was solltest du wissen?

Es handelt sich letztlich um das, was hier FLR (female led relationship= eine weiblich geführte Beziehung) genannt wird.
Dominanz und Submissivität sind beides Bestandteile des menschlichen Wesens, sie gehören zu beiden Geschlechtern. Bei Männern und Frauen jedoch sind sie soziokulturell bedingt unterschiedlich ausgeprägt.
Während der Mann seine Submissivität, wenn er sie zulässt, stark sexualisiert und die Frau 'erotisch' verwöhnen will und auch gerne von ihr in einem sexuellen Kontext z.B. 'bestraft' werden will und z.B. 'keusch' gehalten werden will etc. , liegt einer submissiven Frau in der Regel klassischerweise eher am Umsorgen und Verwöhnen ihres Herrn und einer sich 'aufopfernden' Sexualität; sie gibt sich ihrem 'Herrn' jederzeit bedingungslos hin.

Beide lieben es zu dienen, indem sie ihre 'Angebeteten' z.B. oral verwöhnen und befriedigen, ohne eigene Lust oder Befriedigung im üblichen Sinne zu beanspruchen.

Submissivität kann sehr ausgeprägt sein und das Wesen eines Menschen nach innen- ohne dass man das von aussen am 'Typ' festmachen kann- sehr bestimmen.

Doch bleiben wir beim Thema: submissiv veranlagte Männer in einer eheähnlichen Beziehung und kommen wir dazu, wie 'normale', also nicht ausgeprägt 'dominante' Frauen mit ihnen umgehen können.

Die wenigsten Frauen sind von vorne herein in einer Weise dominant, wie submissive Männer es gerne hätten oder gar fantasieren und sich wünschen.

Jenseits ihrer Fantasien aber wären Männer überrascht, dass eine professionelle Domina nicht annähernd so attraktiv und 'reizend' ist, wie eine 'wirklich'- dominante Partnerin es sein könnte, die ihren Mann kennt und ihn -ganz ohne szene- typisches Verhalten- mit seinem Einverständnis- konsequent und mit Bestimmtheit führt, erzieht.

Die seine Sexualität kontrolliert und reduziert (das heisst, dass er seltener 'kommen' darf) und sein Bedürfnis, den weiblichen Körper zu verehren akzeptiert.

Die ihn wann immer sie will auffordern kann, sie zu verwöhnen, auch wie sie es will, und die von ihm verlangen kann, im Haushalt Pflichten zu übernehmen, die über das Übliche hinausgehen. Die Wert darauf legt, dass er weder dauernd widerspricht noch ihre Pläne ständig 'verbessern' und ändern will.
Die von ihm verlangt, dass er tut, was sie sagt, dass er treu und solidarisch ist.

Ist das einmal klar, kann es wieder ausgesprochen erotisch für einen Mann und eine Frau werden, vor allem, wenn sie die 'Knöpfe' kennt, die sie bei ihm 'drücken' muss.

Die neue Macht der Frau kann für beide sehr erotisch sein.

Es kann dies dazu führen, dass die Beziehung sehr viel harmonischer wird, als bisher.
Auch ohne 'Peitsche' und Lederklamotten oder Netzstrümpfe und High- Heels. Aber auch ohne die alte Langeweile...

Die Beziehung kann auch sehr viel intimer werden. Du könntest und solltest als seine Frau allmählich seine Fantasien - auch in den wichtigsten Details- kennenlernen.
Sie zu kennen heisst aber nicht, sie alle zu realisieren.
Das heisst aber, seine Innenwelt zu erforschen und seine Geheimnisse offen zu legen.

Viele Männer haben solche Geheimnisse und sie schleppen sie oftmals ein Leben lang mit sich herum und verstecken sie. Sie sind damit sehr beschäftigt und abgelenkt, sie forschen heimlich im Internet- stundenlang. Hier nützt nur das offene Gespräch. Wir kennen ein Paar, welches zusammen wohnt, aber seine ganz intimen Geheimnisse nur per Email austauscht. Warum nicht? Da geht vielleicht manches leichter.

Du kannst deinen Mann auch direkt befragen; oder mit ihm eine 'Psychoanalyse' - Sitzung nach Elise Sutton durchführen (wir kommen darauf zurück).

Wenn du als Frau diese Fantasien und seine damit verbundenen Energien kennst, ist es besser, als sie nicht zu kennen. Anstelle Dich davor zu fürchten und Deinen Mann als 'pervers' zu verurteilen, solltest Du Dich damit auseinandersetzen, denn diese seine Veranlagung vergeht nicht. Sie bleibt. Sie wirkt trotzdem in Eure Beziehung hinein. Sie ist ein ganz großer Bestandteil seines Wesens. Sie ist seine Natur, wie dies bei vielen der Fall ist. Es ist nicht einmal etwas 'Unnormales'. Ist es da nicht vielleicht viel besser, etwas daraus zu machen, statt es zu leugnen oder zu verdrängen? (Eine Frage, die sich auch an die Männer richtet, die sich vielleicht nicht getrauen mit ihrer Sehnsucht herauszurücken).

Wenn Du es schaffst, diese seine Energien für Dich zu verwenden, auf Dich zu fokussieren, brauchst Du zwei Dinge: Erstens den Willen, ihn und deine Beziehung, Deine Ehe in die Hand zu nehmen, ihn etwas mehr zu führen und ihn konsequenter anzupacken.
Zweitens aber den Entschluss, Dich von ihm 'verehren', 'anbeten' und verwöhnen zu lassen.
Das Zweite ist gar nicht so leicht für viele Frauen!

Du wirst aber erstaunt sein, wie einfach es funktioniert, wenn Du es ersteinmal angehst:
"Statt: der Abwasch müsste mal gemacht werden, Schatz, ich schaffe das heute nicht mehr… könntest du mir vielleicht helfen?" wirst du sagen: "Ich will, dass du jetzt deinen Computer abschaltest und den Abwasch machst und zwar sofort."

Beziehe seine Sexualität mit ein. Sie ist ein großartiger Energiespender. Sag' ihm, wann du Sex willst und wann nicht und zwar deutlich, zum Beispiel: 'Ich will jetzt keinen Sex und ich will auch nicht, dass du dich selbst befriedigst -erinnere dich an unsere Verabredung. Ich werde dir sagen, wann und wozu es wieder an der Zeit ist. Wenn du dich nicht daran hälst, werde ich die Massnahmen ausdehnen……!'

Wenn du, wie viele Frauen bist und Deinen Mann nicht körperlich 'züchtigen' willst (dies ist mit Sicherheit häufig eine seiner Fantasien), dann brauchst Du das auch nicht zu tun.

Es gibt andere, sinnvolle 'Strafen'. Er kann Pushups (Liegestütze) machen, Joggen, oder zusätzlich Erledigungen für dich machen. Lasse ihn (auch mal ganz nackt) in der Ecke stehen.
Oder es gibt kein Abendessen. Oder er muss in einem anderen Zimmer schlafen.
Dosiere es so, dass es ihm auch möglich ist und sei nicht allzu sadistisch.
Je 'sinnvoller' es ist, was du verlangst, desto mehr Power hat es auf die Dauer für euch beide.
Und: es muss 'nach Deiner Art' sein, das ist alles.

Gib ihm die Möglichkeit Dich zu verehren. Als Ihr euch kennen lerntet, gab es mit Sicherheit Dinge an dir, die ihn besonders anmachten. Ich weiß, es ist schwierig, aber das musst du einsetzen. Liebt er etwas besonders an Deinem Körper, Deinen Busen, Deinen Hintern oder Deine Beine? Verwende das, egal wie du heute aussiehst- es spielt keine Rolle! Laß ihn vor Dir knien, Deine Füsse küssen ....Was immer Du richtig findest.
Laß ihn Deine Unterwäsche waschen etc.....Deinen Körper massieren, Deine Haare pflegen, Dich verwöhnen, Dir ein Bad richten und und und …… Du wirst sehen, Deine Ansprüche werden sehr schnell wachsen und Du wirst immer kreativer werden mit dem, was Du ihn für Dich tuen lassen willst.
Und dann ist der Punkt nicht weit, an dem beide etwas mehr bekommen als vorher.

Donnerstag, 18. November 2010

Für normale Frauen...(1)

Ich möchte allen Frauen Mut machen, die auf welchem Wege auch immer, entdeckt haben, dass ihr Mann submissive Träume hat.

Dies ist kein Grund sich zu trennen. Selbst wenn Du eigentlich lieber einen dominanteren Mann hättest. Überlege Dir genau, was Du eigentlich haben willst! Einen Macho willst Du nicht und einen Typen, der Dich zu seinem Besitz machen will, willst Du auch nicht; ebenso wenig wie einen Mann, der 3x in der Woche Sex will, sich dabei aber wenig um Deine Belange kümmert und anschliessend sofort einschläft.

Auf der anderen Seite, willst Du , dass er weiß, was er will, dass er kein Weichei ist und dass er Dich im Bett total verwöhnt (oder auch mal richtig 'hernimmt').
Dass er Verantwortung im Haus übernimmt (behält). Dass er Dir ganz zur Seite steht.

Eigentlich war es immer schon so bei uns, dass im Bett ausschließlich das passiert, was mir gefällt. Alles andere wäre ja auch nicht gut. Natürlich haben wir verschiedene Dinge ausprobiert, auch ihm zuliebe und dabei habe ich auch vieles gelernt und mich an manches gewöhnen können, was ich früher ausgeschlossen hätte. Aber ich mache niemals und auch heute nichts, wozu ich keine Lust habe, auch wenn sich das verändert hat wozu ich Lust habe.
Also es ist ein Partnerspiel und es ist nicht langweilig, auch jetzt nicht, wo wir älter werden…

Als mein Mann mir seine submissive Seite offenlegte, oder besser, als ich sie ihm offenlegte, ein schwieriger und langer Prozess,  kein plötzliches Outing, da war ich, wie viele Frauen wohl auch, zunächst schockiert und unfroh: ich wollte nicht so einen Sonderling.
Einen Sklaven, der sich vor mir auf dem Boden windet, fand ich widerlich, das habe ich ihm gleich gesagt, dass er damit gar nicht anfangen braucht, und das ist auch heute noch so.

Einem erwachsenen Mann auf den Hintern zu schlagen, das kam für mich zunächst auf gar keinen Fall infrage. Heute würde ich sagen: ich hätte ruhig früher damit anfangen sollen…. Aber dazu vielleicht ein andermal.

Der Hauptvorteil einer 'weiblich geführten Beziehung' ist, dass Du als Frau tatsächlich ernster genommen wirst und dass das Respektieren Deiner Wünsche selbstverständlich wird.
Dass Du plötzlich im Alltag sagen kannst: Moment, komme mir nicht wieder mit Deinen verschrobenen Ansichten, ich bin die Chefin und Du wolltest doch gehorchen, ist es nicht so?


Dann kommt er vielleicht gerade in elegantem Anzug aus einem Termin, fühlt sich ganz wie der Boss und ist voller hektischer Energie und Ungeduld und macht Wind, weil wir noch abends eingeladen sind und seine Frau noch nicht fertig ist und dann sagt sie (die ihn kennt und weiß, wie er reagiert) plötzlich zu ihm, ganz einfach und ruhig:
"Ausziehen".
Dann schaut er Dich verblüfft an, als wollte er sagen: "Aber doch nicht jetzt sowas- wir treffen doch nachher die Soundso und wir müssen uns noch fertigmachen"
Er gehorcht aber doch, einfach weil es so ausgemacht ist und weil er weiß, dass ich gnadenlos konsequent sein kann, und das liebt er ja eigentlich und darum hält er sich an unsere Verabredung, obwohl ihm im Moment gar nicht danach ist.

Ich weiß, was ihn beruhigt: Ich schicke meinen Mann einfach in die Ecke des Raumes, dort mit dem Gesicht zur Ecke zu stehen -nackt- für vielleicht 5 bis 10 Minuten, das reicht schon, bis er sich gesammelt hat. Er spürt dann, dass ich ihn 'im Griff' habe und dass er das will.
Warum nackt? Männer können nicht gut denken, wenn sie nackt sind und sie können auch nicht gut 'herrschen', wenn sie nackt sind. Es ist ihnen peinlich und sie haben auch immer Angst, man könnte ihnen eine mögliche Erregung ansehen. Davon kann aber, wenn er so hektisch auf Business macht, gar keine Rede sein. Im Gegenteil: er fröstelt jetzt, seine Männlichkeit ist kaum noch zu sehen und er denkt sich "Scheisse, warum habe ich mir so eine doofe Situation selbst kreiert ?"

Nach einer Weile komme ich, frage ihn die Dinge, die ich wissen will und teile ihm unmissverständlich mit, wie ich mir den Rest des Tages mit ihm vorstelle. Manchmal hat er sich dabei umzudrehen und in meine Augen zu schauen. Das sind dann sehr klare Momente.
Das funktioniert gut. Da ist nichts dabei. Ich brauche nichts anderes zu tun, um seine Veranlagung zu bedienen und …. zu nutzen. Für mich, für uns beide.
Er kommt zur Ruhe und ist -auch nachher bei unseren Gastgebern- der allerbeste Ehemann.
Das ist bei uns ein einfacher Vorgang, der auf den Prinzipien des D/s beruht ohne dass er eine 'normale Frau' überfordert.

Das zweite was Du 'machen' solltest, klingt zunächst sonderbar, ist im Prinzip ebenso harmlos: überwache seinen Schwanz! Nicht nur submissive Männer lieben und brauchen es, sexuell wahrgenommen und kontrolliert zu werden. Sie sehnen sich danach. Auch das ist einfach: wenn Du ihm keine 'Keuschheitsschelle' verpassen willst- (die gibt es mittlerweile gut im Internet zu kaufen und erfreuen sich wachsender Beliebtheit bei den Subbies)- dann kontrollierst Du ihn eben direkt, indem Du ihm auferlegst keusch zu sein, bis Du 'ihn brauchst'. So geht es bei uns.

Natürlich musst Du ihn, am besten mehrmals pro Woche, direkt fragen, ob er sich auch daran hält: schau ihm in die Augen dabei.
Alle Männer spielen an sich herum und alle verheirateten Männer tun es ebenso und Dein Mann tut das auch und zwar in den meisten Fällen beinahe täglich oder zumindest sehr oft und vor allem weitaus öfter als er zugibt. Kein Mann gibt das so einfach zu, oder nur 10 Prozent!
Wichtig ist hierbei zu wissen, dass das eigentlich- oder ganz gewiss, Betrug an Dir, bzw. Eurer Ehe ist. Er "verschleudert" eine Energie, für seine Haltlosigkeit, für seine eigene, einsame Lust, auf die Du als seine Frau Anspruch in diesem Spiel hast. Es ist die Energie die ihn motiviert und in die Lage versetzt, Dich zu verehren, für Dich Dinge zu tun und alles mögliche auf sich zu nehmen. Hat er sich gerade selbst verwöhnt, dann kannst Du vergeblich darauf warten…
Überall hier in diesem Blog und in dem Forum (sehr zu empfehlen) kannst Du lesen, wie wichtig es ist, dass ein Mann sich zumindest zeitweise zu enthalten lernt und sich auf seine Frau konzentriert. Ein 'Wichser' kann das nicht.
Auseinandersetzungen oder 'Befehlsverweigerung', seine blöde Besserwisserei und sein Kontrollzwang- das gibt es bei uns nur, wenn er sozusagen 'befriedigt' ist, aber niemals, wenn er noch ein bisschen zu warten hat... Alleine daran merke ich, 'ob er brav' war oder ob ich ihm peinliche Frage stellen muss.
Dies ist ein Aspekt, der Frauen fremd ist, weil sie vergleichbares vielleicht an sich selbst nicht kennen. Für den Umgang mit Deinem Subby- Hubby ist es jedoch von entscheidender Bedeutung, das habe ich erst lernen müssen. Dieses Element 'einzusetzen' erfordert weder besonders 'dominantes' (ein bisschen schon..) noch 'unnormales' Verhalten Deinerseits.

Amélie

Montag, 15. November 2010

Marias Brief

Heute veröffentlichen wir einen Brief-unverändert- , den wir bekommen haben und der uns sehr berührt hat und dies nicht nur wegen des enthaltenen Lobes. Wir finden er passt sehr gut zu Amélies letztem Thema 'normale Frauen' und wir denken, es geht vielen so, wie Maria es sher schön beschreibt. Wir würden uns über Kommentare sehr freuen...

Lieber Achatz,

ich weiß nicht, wer Du bist.
Ich bin natürlich nicht Maria, aber das ist auch nicht wichtig.
Ich habe nur das Bedürfnis, Dir/Euch zu danken.
Ich lebe seit 7 Monaten in einer Beziehung mit einem Partner, der devot ist.
Ich konnte bis dahin damit gar nichts anfangen, habe mich aber ihm
zuliebe - aus Liebe - begonnen auf 'das Spiel' einzulassen.
Wobei ich hinzufügen muss, das ich nie irgendetwas davon oder gar ihn
verurteilt oder bewertet habe.
Im Gegenteil hat es mich sehr berührt, dass er soviel Vertrauen zu mir
hatte, sich diesbezüglich zu outen.
Ich habe Bonding kennengelernt und Dinge wie Zuchtruten und Peniskäfige
und so weiter.
Das ganze hatte etwas Spielerisches an sich für mich und ich war auch
neugierig.
Immer aber fehlte etwas, und ich wusste nicht, was es war.
Jetzt weiß ich es, und zwar auf Grund eurer Seite.
Ich habe natürlich im Netz nach Informationen gesucht, aber die
Dom-Seiten, die ich gefunden hatte, stießen mich eher ab.
Nicht aus Verurteilung, sondern weil ich immer das Gefühl hatte, da
fehlt etwas Wichtiges, die haben auch nicht, was ich suche.
Ihr aber habt es.
Ich habe endlich verstanden, dass ich das ganze 'aus Vernunft' 'mit dem
Kopf' gemacht habe.
Und das geht nicht.
Ich habe nicht wirklich verstanden, was in ihm vorgeht, wenn er Führung
und Bestrafung wünscht, denn er ist im 'Normalleben' ein unglaublich
männlicher Mann. Selbstbewusst, mit einer auffallenden Ausstrahlung.
Einer mit breiter Brust, an die man sich lehnen kann, fürsorglich und -
ein Mann eben. Ich konnte nicht verstehen, weshalb so jemand den Arsch
versohlt kriegen will. Freiwillig.
Jetzt weiß ich es. Plötzlich verstehe ich das mit dem Herzen.
Und etwas hat sich in mir verändert.
Und ich kann die Zärtlichkeit und Liebe in dem ganzen wahrnehmen.
Und ich weiß jetzt auch, dass das nicht nur seine Sache ist, sondern mit
mir ganz genauso viel zu tun hat.
Und jetzt beginnen wir einen gemeinsamen Weg, und der ist total aufregend.

Verstehst du?

Das habe/n ich/wir euch zu verdanken.
Eurem Mut, euren Weg/eure Erlebnisse mit anderen zu teilen.
Und wie ihr das tut, das ist besonders im Netz, es trifft die Sache im
Kern, ihr schafft es, das entsprechend rüberzubringen und damit anderen
zu helfen.
Danke also.
Ihr sollt das wissen.

Ich wünsche euch viele weitere liebevolle Begegnungen und uns noch viele
wertvolle Minuten mit der Lektüre eurer Erlebnisse.

Danke

Maria