Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Samstag, 3. Juli 2010

Erfahrungsbericht

Heute bringen wir einen Beitrag aus dem Forum- mit freundlicher Genehmigung von 'Ilona' und Truk. Auch wenn manches besonders den Wünschen eines Mannes entsprechen könnte, wir sehen hier eine Möglichkeit auch für 'betroffene' Frauen  einen Zugang zu unserem Thema zu finden:

Mein Mann, ein sonderbares Wesen - ein Erfahrungsbericht

Wenn ich hier oder anderswo Erfahrungsberichte der Femdom Damenwelt lese, dann scheint es wohl keine Frau zu geben, die nicht schockiert war, als ihr Mann sie mit dem Wunsch nach einer Femdomehe überrascht hat. Bei mir war es ähnlich. Ich wußte anfangs überhaupt nichts damit anzufangen, ich dachte, er sei durch geknallt und hatte sogar an Scheidung gedacht. Das ist nach nunmehr 5 Jahren gottseidank vorbei. Auch in unserer Ehe nehme ich mir meinen Mann in heute schöner Regelmäßigkeit vor, mit dem Ergebnis von handfesten Striemen auf seinem Allerwertesten.
Im Gegensatz zu einigen meiner Mitstreiterinnen aber eher nicht als Bestrafung.

Ich konnte mich über meinen Mann auch früher eigentlich nie beklagen. Er hatte keine Macho -Allüren, war zuvorkommend, er hofierte und verwöhnte mich, half im Haushalt wo er konnte und es gab deswegen auch keinen Grund ihn zu maßregeln oder gar zu bestrafen. Ich wußte daher anfangs überhaupt nicht was er eigentlich wollte, als er mich mit dem Thema Femdomehe überraschte.
Für mich kam noch hinzu, dass ich von Natur aus zwar ganz gerne mal den Ton angebe, eigentlich aber eher sanftmütig als herrisch, keineswegs sadistisch veranlagt bin.
Ihm also aus einer Laune heraus den Hintern zu versohlen, wie andere das vielleicht praktizieren, das bin nicht ich und so wollte ich auch nicht sein.
Da kam mir dann der Vergleich zu einer professionellen Domina, die das für Geld macht
und das ist nun wirklich nicht mein Ding.

Irgendwie begann die Sache mich aber zu interessieren denn irgendwas musste da ja was dran sein, weil er ständig wieder damit anfing. Außerdem hatte er mir so viel vorgeschwärmt wie schön und intim unsere Ehe werden könnte und dass ich als Frau viele Vorteile davon hätte wenn ich ihn mit meinen durchaus vorhandenen weiblichen Attributen steuern und beeinflussen würde usw. Ich hab mich dann ohne sein Wissen näher damit beschäftigt (was dank Internet auch recht einfach war) um herauszufinden was die Beweggründe sein könnten und habe im Laufe der Zeit immer mehr Gefallen daran gefunden. Die Sache
fing sogar an mich zu reizen. Ich begriff nämlich langsam, dass ich als Frau meinen Mann tatsächlich steuern und beeinflussen konnte und dass allein schon Straps, betonter Busen und Schuhwerk mit höherem Absatz genügten, ihn unterwürfig und gehorsam werden zu lassen (dieses Phänomen muss man erst mal begreifen aber es ist tatsächlich so und andere haben ja die gleichen Erfahrungen gemacht). Ich habe das übrigens im Laufe der Jahre immer weiter ausgetestet und weiß heute mittlerweile ziemlich genau, auf was er abfährt.

Aus Gesprächen konnte ich damals dann herausbekommen, dass Sex der Schlüssel war. Er wollte im Grunde nur unser Sexleben auf mich übertragen und wollte sich einer drallen und resoluten Weiblichkeit unter- ordnen müssen, die ich quasi als seine Herrin verkörpern sollte. Er wollte also nicht bestraft sondern er- zogen werden zu einem "gehorsamen Diener seiner Madame" im sexuellen Bereich. Und diese Erziehung sollte mit Strenge erfolgen, hierfür wollte er gezüchtigt werden, das war sein Seelenwunsch. Er hat es mir so beschrieben, dass sein innigster Wunsch mich zu lieben und nur für mich da sein zu wollen praktisch durch die Peitsche ergänzt wird, also nicht nur im Kopf, sondern er wollte das auch körperlich spüren
und empfinden müssen. Es sollte sogar so sein, das ihm jegliches Interesse an anderen weiblichen Erscheinungen strikt verboten wird und wollte nur auf mich fixiert sein. Das konnte ich nachvollziehen, das gefiel mir sogar. Einen schöneren Liebesbeweis konnte es eigentlich nicht geben. Also hab ich mir gedacht, das soll doch nicht das Problem sein, da gab es schon schwierigere Dinge in unserer Ehe zu lösen.
Wenn er das braucht und es unserer Beziehung gut tut, warum soll ich das nicht machen und habe im Laufe der Zeit die Sache immer weiter betrieben. Und es hat unserer Ehe weiß Gott nicht geschadet, im Gegenteil.

Wir führen heute genau wie früher eine wirklich harmonische Ehe und machen fast alles gemeinsam.
Heute aber mit dem Unterschied, dass ich fordere und nicht mehr nur um etwas bitte. Und das hat sich eigentlich ganz von alleine entwickelt. Ich habe heute in gewissen Dingen eine bestimmendere Rolle auch in anderen Bereichen des täglichen Lebens übernommen. Und das hätte ich mir früher weder zugetraut noch für möglich gehalten, aber es funktioniert und mein Mann fühlt sich sogar pudelwohl dabei. Er bekommt heute reichlich Nahrung in Form von weiblichen Reizen und ich provoziere ihn sogar damit.
Ich kenne ihn inzwischen genau und spüre wie er sich auflädt. Und das ist ein Genuss für mich geworden.
Meistens bleiben dann Anzüglichkeiten nicht aus, die ich aber noch toleriere. Wenn er dann richtig aufgeladen ist verbiete ich sie ihm strikt. Wenn er dann anfängt herumzumurren, was oft der Fall ist (er scheint das sogar herauszufordern) kann es sein, dass wir ganz normalen Sex haben. Es kann aber genau- so gut sein, dass er sich im Schlafzimmer auszuziehen und mit meiner Peitsche wieder zu erscheinen hat.
Es gibt dann eine kleine Lektion damit er sich daran erinnert, wie er sich zu benehmen hat und dass Anzüglichkeiten nicht erlaubt sind. Schließlich wollte er das ja so.

Von Zeit zu Zeit steht dann bei uns eine richtige "Erziehungszeremonie" an und die haben sich im Laufe der Zeit zu einem abendfüllendem Programm entwickelt. Und ich muss ehrlich sagen, ich hätte das früher nicht für möglich gehalten, dass ich das überhaupt kann. Heute genieße ich das, diese intime Zweisamkeit, das Machtgefühl, den anschl. Sex.
Um dem ganzen einen angemessenen Rahmen zu geben, kleide ich mich hierfür auch entsprechend dominant. Wie mein Mann mir anvertraut hat bewirkt allein schon der Anblick meiner dominanten Erscheinung seinen Wunsch zur Unterwerfung. Und wenn er dann ins
Zimmer eintritt und mich mit der Peitsche in der Hand imposant im Raum stehen sieht, spüre ich bereits seine Erregung und seinen erhöhten Pulsschlag und das bestärkt bei mir das Gefühlt von Macht und Erhabenheit ungemein. Um ihn auf die nun beginnende Prozedur einzustimmen frage ich zunächst ob ihm gefällt was er sieht und ob er weiß was ihn erwartet. Nach seiner Standardantwort "Ja Herrin" antworte ich dann mit "Schön mein Schatz", schreite langsam auf ihn zu, streichele seine Brust und beginne ganz langsam ihm die Hände auf dem Rücken zu verbinden (es entsprach seinem Wunsch dabei wehrlos zu sein) und setze mich gemächlich auf einen mitten im Wohnraum positionierten Stuhl. Er hat dann vor mich hinzutreten, ich schaue ihm dabei tief in die Augen, spreche ganz ruhig mit ihm, streichele ihn liebevoll im Schambereich, stimuliere allmählich seinen Ständer und lasse mir viel Zeit
dabei. Es dauert dann nicht lange und ich spüre die ersten Tropfen seiner Flüssigkeit an meinen Fingern, die ich mit einem gleichzeitigem Kniff in seine Hoden mit einem sanften Zungenschlag ablecke. Dieses Ritual wiederhole ich noch ein paar mal, dann habe ich ihn in dem gewünschten Zustand der totalen Willenlosigkeit. Ich umfasse und stimuliere seinen Penis während er über sein Intimleben, seine Gefühle und Erregungen beichten und mir absolute Treue schwören muss. Durch das Umfassen seines Gliedes entsteht eine Art Seelen-Verbindung zwischen uns ähnlich wie der einer Batterie mit einem Ladekabel (Vergleich meines Mannes) was in mir ein unbeschreibliches Gefühl hervorruft. Ich habe praktisch nicht nur seinen Penis sondern den ganzen Mann in meiner Hand, als mein Eigentum und er ist mir völlig ausgeliefert. Und er muss sich mir hingeben und anvertrauen und mir innige Liebe
schwören und nur ich bin autorisiert, das alles aus seinem Munde zu hören und diesem Manne nun das zu geben, was er so dringend braucht. Und das bekommt er dann und bestimmt nicht zu knapp.
Und das hätte ich mir anfangs überhaupt nicht vorstellen können, heute bin ich richtig stolz auf mich.
Ich genieße das regelrecht und spüre echte Erregung, wenn er zu zappeln beginnt und sein Hintern zunehmend rot wird. Ich befehle ihm sogar, die Hiebe die ich für angemessen halte für mich zu ertragen, weil ich weiß dass es gut für ihn ist, weil ich diejenige bin für die er sie zu ertragen hat um es sich zu verdienen, anschließend mein Liebhaber sein zu dürfen. Und das ist er dann wirklich. Ich hätte mir früher nicht mal träumen lassen, wie schön sexuelle Befriedigung sein kann und welche Freuden Männer ihren Frauen bereiten können. Und als i-Tüpfelchen habe ich auch noch einen Ehemann, der mich auf Händen trägt, wenn ich das wünsche. Frau was willst du mehr ?

Ich kann nur allen "Kolleginnen" wirklich raten, sich den Wünschen ihrer Männer nicht zu
verschließen wenn sie mit dem Thema Femdomehe konfrontiert werden. Sie wissen erst sehr viel später oder vielleicht gar nicht, auf was sie früher verzichtet haben, glauben Sie mir.

Liebe Grüße an alle - Ilona S.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo Achatz,

mit Freude stellen wir fest, dass MINERVAS JUWELEN wieder zum Leben erweckt wurden.
Für uns das Beste, was es im deutschsprachigen Raum für FLR gibt.
Weiterhin die besten Wünsche für diesen Blog
Esther + jan

Roswitha hat gesagt…

Endlich wieder mal ein Lebenszeichen bei Minervas Juwelen. Vor allem Manfred aber auch ich sind parallel im FLR-Forum gelegentlich unterwegs und stöbern dort neugierig. Doch manchmal langweilen wir uns über die nichtssagenden Kommentare. Seitdem es das Forum gibt, so scheint uns, dass hier bei MJ bedeutend weniger Aktivität herrscht. Schade eigentlich. Deshalb ergreife ich an meinem heutigen freien Freitag zur Wiederbelebung von neuem die Initiative und greife in die Tasten. Apropos Initiative. Kaum zu glauben, nachdem ich diesen amüsanten wie absolut zustimmungspflichtigen Erfahrungsbericht fertig gelesen hatte, dachte ich die Jahre zurück, wie lange das nun schon so geht mit Manfred und mir in unserer sehr speziellen Ehe. Nicht zu fassen, 11 Jahre müssen das wohl sein, wenn ich mich recht erinnere! 11 Jahre bin ich nun schon Eheweib und gleichzeitig Eheherrin. Eine an sich normale Ehe doch zugleich verstärkt mit „male management“. Ehefrau oder Herrin – war einst die Frage, beides in einem war die Lösung. Ehefrau und Herrin zugleich, unter dieses Motto will ich meinen Kommentar zu dem wunderbaren Erfahrungsbericht von oben stellen. Der von Schwierigkeiten gebeutelte Einstieg in die Femdom-Ehe, wie in dem Erfahrungsbericht beschrieben, ähnelt dem unserer Geschichte vor elf Jahren. Und gleichermaßen wurde es eine Erfolgsstory. Es gibt wirklich keinen größeren Liebesbeweis als wenn ein Mann sich seiner Frau unterordnen will. Wie jede Frau wollte auch ich ab der Pubertät begehrt werden, mich begehrenswert fühlen. Ein guter Ehemann muss sich Zeit für mich nehmen und sich Mühe geben, sagte ich mir. Wenn ich ihm wichtiger bin als er sich selbst, ist er ein wirklich guter Lebenspartner. Wenn ich heute und die vergangenen Jahre sehe, wie Manfred sich da richtig reinsteigert, was will ich denn noch mehr. Er verehrt mich und hofiert mich. Ein devoter Mann wie Manfred vereint alle diese Eigenschaften. Männer wie er sind auch Genussmenschen, die man ganz leicht visuell erreichen kann, wenn man ihre Schwachpunkte genau kennt. Es ist jene sichtbare und fühlbare Erotik wie sie in Filmen von Tinto Brass gezeigt wird, raffinierte Frauenerotik, lasziv, gleichzeitig elegant und doch vulgär. Es sind Frauen aus dem Alltag, unmoralische Frauen und doch hochmoralische Wesen. Selbstbewusst und lüstern, Genussfrauen in jeglicher Hinsicht und eines sicher nicht: billig. Begehrte Frauen, die von sich aus agieren, ihre Erotik ins Licht rücken, in den Fokus des Mannes. Diese Sichtweise des Mannes muss man sich als Frau unbedingt zu Gemüte führen um zu verstehen, wie die Mechanismen in Gang gesetzt werden, sei es Attraktivität, Begierde oder Lust. Ich musste mich seinerzeit auch damit auseinandersetzen, fühlte mich gedemütigt, weil ich glaubte, alles andere wäre langweilig an mir, wenn ich nicht auf den Zug von Manfred aufspringe und mich nach seinen Wünschen hin verändere. Ein großes Hindernis für den Einstieg in eine Femdom-Ehe war bei uns der Wissensvorsprung des Mannes.

Roswitha hat gesagt…

Teil 2
Männer wie er sind auch Genussmenschen, die man ganz leicht visuell erreichen kann, wenn man ihre Schwachpunkte genau kennt. Es ist jene sichtbare und fühlbare Erotik wie sie in Filmen von Tinto Brass gezeigt wird, raffinierte Frauenerotik, lasziv, gleichzeitig elegant und doch vulgär. Es sind Frauen aus dem Alltag, unmoralische Frauen und doch hochmoralische Wesen. Selbstbewusst und lüstern, Genussfrauen in jeglicher Hinsicht und eines sicher nicht: billig. Begehrte Frauen, die von sich aus agieren, ihre Erotik ins Licht rücken, in den Fokus des Mannes. Diese Sichtweise des Mannes muss man sich als Frau unbedingt zu Gemüte führen um zu verstehen, wie die Mechanismen in Gang gesetzt werden, sei es Attraktivität, Begierde oder Lust. Ich musste mich seinerzeit auch damit auseinandersetzen, fühlte mich gedemütigt, weil ich glaubte, alles andere wäre langweilig an mir, wenn ich nicht auf den Zug von Manfred aufspringe und mich nach seinen Wünschen hin verändere. Ein großes Hindernis für den Einstieg in eine Femdom-Ehe war bei uns der Wissensvorsprung des Mannes. Selbst zu dem Zeitpunkt, als ich fest entschlossen war, diesen Weg zu gehen, war ich zerfressen von Selbstzweifel, ob ich alles richtig machen würde. Ich war überfordert von dieser Übertragung des Sexlebens in meinen Verantwortungsbereich, noch dazu, da ich von seinen Vorstellungen nicht so viel wusste, wie ich es für nötig hielt. Wie sollte ich voranschreiten, wenn Manfred schon überall vorher da war. Dann ging doch alles ziemlich rasch. Die neue Erkenntnis lautete: Sex ist zum Vergnügen der Frau da und zum Vergnügen des Mannes nur dann, wenn sie es erlaubt. Freilich begnügte ich mich nicht damit, nur noch einfach stöhnend da zu liegen, das war auch vorher nicht so. Sex entsteht in erster Linie durch die Aktivität der Frau, vom Auslösen der Begierde im Gehirn des Mannes bis hin zu körperlichen, verbalen, psychischen Vorgehensweisen. Da muss der Boden schon mit entsprechenden Reizen und Signalen bestellt sein und wenn man sich nur mal mehr oder weniger aufgespreizt präsentiert. Die richtige Arbeit beim Akt muss der Mann dann leisten, um die Befriedigung bei seiner Partnerin und bei sich zu erlangen. Die Natur hat bei nüchterner Betrachtung diese Aufgaben- oder Zuständigkeitsverteilung so angelegt, auch wenn man als Frau allzu gerne der romantischen Vorstellung unterliegt, das Männchen würde das Weibchen stets von sich aus voller Bewunderung begehren. Wie in so vielen Dingen des Lebens ist es an der Frau die Dinge in die Hand zu nehmen. Bei einer Femdom-Ehe ist das klar erkannt, ausgesprochen und wird daraufhin auch klar und deutlich so praktiziert. Das Heft selbst in der Hand zu halten ist ohnehin die bessere Alternative, als in der Ungewissheit zu leben, was mit einem passiert. Auch das musste ich lernen, mich gerade in sexuellen Dingen nicht nach dem Stundenplan des Mannes zu richten, sondern selbst aktiv die Dinge zu bewirken.

Roswitha hat gesagt…

Teil 3
Die richtige Arbeit beim Akt muss der Mann dann leisten, um die Befriedigung bei seiner Partnerin und bei sich zu erlangen. Die Natur hat bei nüchterner Betrachtung diese Aufgaben- oder Zuständigkeitsverteilung so angelegt, auch wenn man als Frau allzu gerne der romantischen Vorstellung unterliegt, das Männchen würde das Weibchen stets von sich aus voller Bewunderung begehren. Wie in so vielen Dingen des Lebens ist es an der Frau die Dinge in die Hand zu nehmen. Bei einer Femdom-Ehe ist das klar erkannt, ausgesprochen und wird daraufhin auch klar und deutlich so praktiziert. Das Heft selbst in der Hand zu halten ist ohnehin die bessere Alternative, als in der Ungewissheit zu leben, was mit einem passiert. Auch das musste ich lernen, mich gerade in sexuellen Dingen nicht nach dem Stundenplan des Mannes zu richten, sondern selbst aktiv die Dinge zu bewirken. Wo sonst als beim Thema Sex, kann man einen Mann von sich überzeugen und an sich binden, ihn begeistern und wild machen. Das ist der viel klügere Weg, als auf die Begierde des Mannes zu warten. Ich lernte viel mehr als zuvor, mich als Objekt der Begierde zu begreifen und zu inszenieren. Und noch etwas: Als Frau muss man über den Körper und den Geist des „Gegners“ Bescheid wissen, damit guter Sex und damit auch eine gute harmonische Partnerschaft funktionieren kann. Diese Philosophie musste ich auch, wie gesagt, erst lernen und begreifen. Vielleicht ist hierfür ein besonderes Händchen notwendig! Nein das glaube ich nicht. Denn im Grunde genommen ist es kinderleicht die Initiative zu übernehmen, wenn ich den Mann in und auswendig kenne. Ich war gewiss keine einfallsreiche Psychosadistin am Anfang. Eine Sadistin bin ich schon überhaupt nicht, auch wenn es in unserem Ehealltag gang und gäbe ist, wenn ich Manfred mit Schlägen bestrafe und streng dran nehme. Du willst es und brauchst es, also bekommst du es, war mein Leitsatz, der eigentlich schon ganz zu Anfang eine konsequente Seite in mir zum Klingen gebracht hat, die ich im Verborgenen schon immer hatte, nur auf anderen Gebieten. Und genauso schonungslos eröffnete ich es ihm, wer sich noch daran erinnern mag, beim Essen in einem italienischen Lokal („… von heute an wirst Du eine Herrin haben“).

Roswitha hat gesagt…

Teil 4
Du willst es und brauchst es, also bekommst du es, war mein Leitsatz, der eigentlich schon ganz zu Anfang eine konsequente Seite in mir zum Klingen gebracht hat, die ich im Verborgenen schon immer hatte, nur auf anderen Gebieten. Und genauso schonungslos eröffnete ich es ihm, wer sich noch daran erinnern mag, beim Essen in einem italienischen Lokal („… von heute an wirst Du eine Herrin haben“). Mir war klar, dass von da ab alles anders sein würde, wenn ich meine Nebenrolle als Herrin wirklich ernsthaft ausfüllen werde, mit allen Konsequenzen. Manfred war das in der ersten Sekunde nicht so klar, als ich ernst machte. Ich erinnere mich noch sehr gut an die Bekanntgabe und die Reaktion meines Gatten. Das Wort Herrin aus meinem Mund riss ihn förmlich aus seinem Sitz. „Wie bitte?“ brachte er zunächst verblüfft hervor, als hätte er selbst nie etwas erwähnt. Dabei hatte er mich immer gedrängt. „Du hast schon richtig gehört, mein Lieber“, entgegnete ich und konterte damit gleich aus meinem in langer Vorbereitung gefassten Mut heraus. Anstatt einen Freudensprung zu machen, brachte ihn mein Entschluss dermaßen ins Schleudern, dass er mich ins Lächerliche zog, so als wäre es ein kurzzeitiger Solotrip seiner umtriebigen Frau, so wie sie auch gerne mal das Wohnzimmer von heute auf morgen umstellt oder plötzlich andere Farben an der Wand will. Doch mit Wohnzimmer umstellen war diese Veränderung wahrlich nicht zu vergleichen. Du willst es und brauchst es also bekommst du es. Klingt radikal, stimmt‘s? Doch das alles war und ist aber nicht so dramatisch. Nun, mein Schaden sollte es nicht sein. Ganz im Gegenteil. Die nutzbringenden Umstände waren mir ja in vielen langen Gesprächen unterbreitet worden, die vielen Hausarbeiten, die mir abgenommen würden, der ganze Service, mein Gewinn an Luxus, die guten Manieren des Mannes, die Bewunderung, die Begierde usw. Mein Part war lediglich, die Lust zu erzeugen, die ihn zu derartiger Opferbereitschaft und Ritterlichkeit, ja Unterordnung treibt und dann eine strenge Erziehung beginnen, wozu eben auch Rohrstock & Co eine große Rolle spielen sollten. Also, Sucht auslösen und Macht ausüben.

Roswitha hat gesagt…

Teil 5
Mein Part war lediglich, die Lust zu erzeugen, die ihn zu derartiger Opferbereitschaft und Ritterlichkeit, ja Unterordnung treibt und dann eine strenge Erziehung beginnen, wozu eben auch Rohrstock & Co eine große Rolle spielen sollten. Also, Sucht auslösen und Macht ausüben. Meine Vorstellung war zu Beginn viel zu übertrieben und deshalb machte ich mir mit diesem Zerrbild einer Domina das Leben selbst schwer. Der ganze Aufwand mit Leder, Stiefel und Peitsche, Kommunikation, die Aufbauphasen einer Session, Körperhaltungen, Fixierungen, Augenbinden/Knebel, Cock and Ball Tortur, Nippelfolter, Wachsbehandlungen, Spanking, Einlauf und anale Spiele- sowie Verbalerotik und Rollenspiele. Alles Quatsch! Doch dafür brauchte es einfach klärende Gespräche, um exakt heraus zu finden, was ihn wirklich so faszinierte. Letztendlich war dies, seine ehrliche Offenlegung seiner Sexualität, der Zugang zu ihm, dieses alleinige Objekt der Begierde zu verkörpern und dann diese besondere Ehe als mein Untertan zu beginnen.
Alles was ich zu tun hatte, war diese übertriebene Sucht nach weiblichen Attraktionspunkten zu verwenden und sehr offensiv damit zu arbeiten. Wie gesagt, als Genussmensch ist Manfred sehr leicht visuell zu erreichen und er saugt das förmlich in sich auf, wenn ihm derlei Suchtmittel begegnen. Ich begann dann - und so ist es bis heute - Manfred mit subtilen Mitteln zu dominieren. Ich genieße das, ihn auf diese sanfte Weise zu dominieren und ich mag es, meine Überlegenheit dabei zu testen. Er mag es, mich bekanntermaßen auf mörderhohen Absätzen zu bewundern. Egal ob in Pumps, Pantoletten oder in Stiefeln. Das ist doch eigentlich einfach für jede Frau, das kann ich dir schon bieten, lieber Mann. Bewundere meine Absätze, meinetwegen küsse sie und schmiege dich verliebt und sehnsüchtig daran, damit sie dir ganz und gar deine Zugehörigkeit zu Deiner Ehefrau verinnerlichen.

Roswitha hat gesagt…

Teil 6
Eine tiefe Sehnsucht und Begierde sollen sie in dir anrichten, dich meinetwegen hörig machen. Und genauso ist es mit so vielen Attraktionspunkten, (enge Röcke, Nylons, pralle Brüste usw. das Übliche), die ich heute in- und auswendig kenne. Ich bin heute z. B. sehr stolz auf meine schönen Füße und meine langen, geraden Zehen. Deshalb liebe ich es, wenn Manfred sie angemessen verehrt, massiert, küsst, meine Fußsohlen leckt und an meinen Zehen lutscht und nuckelt. Ich liebe es meine Attraktionen zu schmücken und zu pflegen. Ich lackiere ständig meine Nägel neu, trage ganz bewusst aus einem Körpergefühl heraus meine ausgesucht extra feminine Mode. Wie erwähnt trage ich auch meine Nylons, die ich in Manfreds Gegenwart natürlich mit der gebotenen Anmut vorsichtig über meine festen Schenkel streife und an den Haltern befestige (er kann es noch immer nicht zufriedenstellend). Manfred kennt und hört das erotisch-gefährliche Knistern, wenn sich dann - ganz egal bei welcher Gelegenheit –meine Nylonbeine aneinander reiben. Ich bringe ihn damit auf ganz alltägliche Weise schon in Kontakt durch die Übertragung der Zuständigkeit auf ihn. Manfred ist derjenige, – bleiben wir bei den Strümpfen - der sie mir ggf. bereit legt, sie wäscht, zum Trocken auf- und abhängt, beim An- und Ausziehen zumindest hilft, aufräumt sowieso. So ist er innerhalb meinem Revier mit typisch weiblichen Dingen befasst, einerseits ganz nah und andererseits sehr auf Distanz, weil er „nur“ für diese Tätigkeiten so nah kommen darf. Alles andere ist ihm im Grunde genommen strikt verboten, sich daran aufzugeilen. So geht es auch mit meinen Büstenhaltern und wenn ich mir ein Paar Schuhe an- oder ausziehen möchte, ist das Manfred‘s Job. Das setzt sich dann fort bis in die Haushaltsarbeiten, die er gerne für all diesen weiblichen Schnickschnack übernimmt. Das ist die Lust, die ihn treibt, selbst zu spülen und zu putzen, weil die Wichtigkeit von Straps und hohen Absätzen so viel höher ist, als die zusätzliche Mühe. Alle Handgriffe überlasse ich weitestgehend Manfred, auch wenn er nicht zur Ruhe kommt. Er will das für mich aushalten, für mich! Ist das nicht Wahnsinn? Er will es mir beweisen, in dem er mir gegenüber gehorsam ist, mir dient, mich bedient und auch bereit ist Schmerzen für mich über sich ergehen zu lassen.

Roswitha hat gesagt…

Teil 7
Alle Handgriffe überlasse ich weitestgehend Manfred, auch wenn er nicht zur Ruhe kommt. Er will das für mich aushalten, für mich! Ist das nicht Wahnsinn? Er will es mir beweisen, in dem er mir gegenüber gehorsam ist, mir dient, mich bedient und auch bereit ist Schmerzen für mich über sich ergehen zu lassen. Die Vorleistung jedoch ist, und das darf man nie vergessen, dass man diesen Aufwand investiert mit all dem weiblichen Schnickschnack, ihn förmlich zelebriert wie ein wichtiges Gut, als persönlichen Luxus, den ich mir als Frau gönne. Wenn der Mann in meinem Revier zugegen ist, soll er wissen, dass ich alle Mittel zur Verfügung habe, ihn zu unterwerfen und gefügig zu machen. Es sind einerseits die subtilen Mittel und andererseits die gegenständlichen Mittel, wozu ich in erster Linie meine Züchtigungsinstrumente zähle. Manfred wäre mir gewiss körperlich um Längen überlegen, doch meine situative wie konsequente Strenge lässt ihn wie Eis in der Sonne schmelzen, wenn ich nur mit Strafe drohe. Wenn Manfred in seinem Gehorsam zögert, hilft heute meist schon mein Blick, ein Glimmen aus energisch geweiteten Pupillen, das, wie er mir versichert, gelegentlich hell aufblitzt und jeden Widerstand schmelzen lässt. Dann fällt sein Aufbäumen in sich zusammen und er küsst mir die Füße. Er lässt sich von mir erziehen. Oftmals unterhalten wir uns nur. Ich frage ihn aus, oftmals ist es ein richtiges Verhör. Er erzählt mir alles, Träume, tägliche Erlebnisse, Wünsche, ich kenne seine ganze Lebensgeschichte, seine sexuelle Prägung bis in die letzten intimsten Winkel. Wenn er zögert, hilft allein schon mein Blick, wie ein Glimmen aus etwas mehr geweiteten Pupillen, das als Zeichen von Strenge nicht nur gelegentlich hell aufblitzt mit den Augenbrauen leicht hochgezogen, und jeden Widerstand schmelzen lässt. Manfred erzählt mir alles, sein ganzes Intimleben, Erlebtes und Erträumtes, Verbotenes und Erhofftes. Ich eröffne oftmals das Gespräch, lasse ihn von seinen Phantasien und Vorlieben erzählen, schlage die Beine übereinander und fixiere ihn mit meiner Gegenwart. Wie eine aufreizende Lehrerin oder Therapeutin. Es fällt ihm bis heute (11 Jahre nach Beginn) schwer zu reden, aber das bin ich gewohnt und locke nach und nach aus ihm heraus, was ich wissen will.

Roswitha hat gesagt…

Teil 8
Ich eröffne oftmals das Gespräch, lasse ihn von seinen Phantasien und Vorlieben erzählen, schlage die Beine übereinander und fixiere ihn mit meiner Gegenwart. Wie eine aufreizende Lehrerin oder Therapeutin. Es fällt ihm bis heute (11 Jahre nach Beginn) schwer zu reden, aber das bin ich gewohnt und locke nach und nach aus ihm heraus, was ich wissen will. Er möchte ja ausgeliefert sein, ein bisschen Fußerotik dazu und dann womöglich straffällig sein und Schläge bekommen oder was sich sonst noch so ergibt. Nach elf Jahren braucht Manfred nicht mehr viel Erziehung, auch wenn wir immer noch unsere regelmäßig stattfindenden Freitage mit erzieherischen Sitzungen haben. Es ist im Grunde nur noch gelegentliche Auffrischung der Benimmregeln und die Aufarbeitung etwaiger Einträge in meinem Strafbuch. Hast du nicht gelernt? - Warst du faul? - Warst du frech? – Hast du mir etwas zu beichten? Mir ist da etwas aufgefallen, mein Lieber. Solche Geschichten. Und dann bekommt er die Rechnung. Im Wohn- oder Schlafzimmer, je nachdem, wo ich es anberaume, werden ihm seine Verfehlungen aufgezeigt und wenn nötig die missratenen Manieren von Neuem beigebracht. Im Alltag wirkt sich das auf wunderbare Weise aus, wenn er mich bedient und verwöhnt, wie ich das will. Das ist ein sehr angenehmer Luxus für mich, an den ich mich wider Erwarten gerne gewöhnt habe und nicht mehr missen möchte. Gleiches gilt fürs Schlafzimmer. Hier fand ein wesentlicher Wandel statt, da ich nicht mehr das „erlegte Beutestück“ des Mannes war, sondern plötzlich selbst bestimmte wann und wie ich Sex wollte – ich alleine! Noch mehr sogar ich bestimmte sogar über den Sex des Mannes. So ist das bis heute. Manfred hat mir das ganz und gar übertragen und er gehorcht mir darin, weil er weiß, wie abhängig er von mir ist.

Roswitha hat gesagt…

Teil 9
Ohne Fleiß kein Preis. Er muss mich nach meinen Wünschen befriedigen und mir seinen Ständer überlassen, wenn er keinen hat mache ihm einen oder ich lasse Manfred selbst vor meinen Augen Hand anlegen, bis ich zufrieden gestellt bin und mich daran erfreuen kann. Er ist hilflos ausgeliefert, meinem Hunger den ich ihm schon auch schamlos aufgespreizt vor Augen führe. Ich mache das genauso unverschämt offensichtlich wie er es mit seiner eigenen unübersehbaren Geilheit tut, auch wenn er oftmals nichts für seine Erregung kann. Sein bestes Stück ist sogar rund um die Uhr meiner Obhut anvertraut und ich bin von Manfred bevollmächtigt dazu. Ich nehme davon Gebrauch und vielfach ist das der Zielpunkt und auch Ausgangspunkt meiner Strenge. Gerade wegen seiner ständigen und übertriebenen Vorliebe für alles Weibliche, die wie eine Sucht bei ihm eingepflanzt ist, bin ich ständig auch am zurechtweisen und bis heute ist das Grund für durchaus schmerzhafte Strafen und anderweitige Erziehungsmaßnahmen. In unserem Schlafzimmer hat Manfred eigentlich seine Selbständigkeit an mich völlig abgegeben. Das Anklopfen, das Betretungsrecht in meiner Gegenwart, sein ganzes Verhalten, seine Aufgaben, alles ist bis ins Kleinste geregelt und durch seine strenge Erziehung gefestigt. Das Zimmer ist allein mein Revier geworden, worin ich ohne Kampf die Chefin bin, auch wenn Manfreds Schlafplatz an meiner Seite selbstverständlich unangetastet geblieben ist. Ich bin jedoch in der Position, mir meine Bedürfnisse nach meinen Gesichtspunkten aussuchen zu können, mal bin ich müde, mal will ich Sex, mal kontrolliere ich ihn, mal ertappe ich ihn und mal zitiere ich ihn herbei. Ich habe mir abgewöhnt auf etwas zu warten, nicht zu zögern, sondern mich bedienen lassen, mir selbst einen Orgasmus bescheren lassen, wenn mir danach ist. Egal was ist, ich behalte dabei die Oberhand und es geschieht nichts aber schon gar nichts ohne meine Anweisung oder Zutun. Manfred ist in die Lage versetzt, nicht mehr den ersten Schritt zu tun, wenn er sexuell angetörnt ist, sondern sich mir was das Sexuelle betrifft, absolut unterzuordnen. Das ist einer der großen Unterschiede zur Normalehe. Und dafür will er sogar leiden - für mich. Er will es sich gewissermaßen verdienen und das geht so weit, dass er Schläge dafür in Kauf nimmt, harte Schläge sogar, weil Instrumente einfach ihre Wirkung haben.

Roswitha hat gesagt…

Teil 10
Und dafür will er sogar leiden - für mich. Er will es sich gewissermaßen verdienen und das geht so weit, dass er Schläge dafür in Kauf nimmt, harte Schläge sogar, weil Instrumente einfach ihre Wirkung haben. Das Verdienen findet auch in anderer Weise statt, wenn er diese Strafe durch Züchtigung wegen noch so geringer Verfehlungen akzeptiert. Erbärmlich habe ich das nie empfunden, wenn Manfred sich für seine Hiebe in Position begeben hat und diese dann tapfer ausgehalten hat. Wegen Nichtigkeiten eigentlich. Körperlich hat es ihm gewiss nicht gut getan, bis heute nicht, doch für seine Denkweise ist dieser Exzess meiner Dominanz in Form meiner strengen Erziehungsmaßnahmen sein Paradies auf Erden. Insoweit fiel es mir anfangs nicht lange schwer, konsequent die scharfe Seite hervor zu kehren, schließlich liebt er diese an mir so besonders. Er liebt schon den dramatischen Auftritt so sehr, gerade auch im Alltag. Ich dominiere Manfred in erster Linie durch mein Aussehen in meiner Gegenwart oder durch das Wissen darüber in seinem Kopf. In der Tat muss man dieses Phänomen erst mal kapieren, aber es ist tatsächlich so. Und jede Frau die es probiert, weiß schnell, dass man als Frau seinen Mann tatsächlich steuern und beeinflussen kann und dass allein schon ein unentwegt getragener Straps, ein betonter Busen und der Umstieg auf Schuhwerk mit höherem Absatz als bei anderen Konkurrentinnen genügen, ihn unterwürfig und gehorsam werden zu lassen. Ich bin unter den Frauen eine Herausgehobene sozusagen. Somit wird der Wunsch geboren, zum "gehorsamen Diener seiner Madame" zu werden. Ich kann allerdings keiner Frau hier sagen, so trainiert man seinen Mann oder so verschaffst du dir Respekt. Männer – und gerade devot veranlagte – sind sehr feinfühlige Genießer. Also besser genau hinschauen, was ihn so sehr erregt. Ich habe mir sehr genau seine individuellen Schwachpunkte angesehen und mich dann danach orientiert. Zu jeder passenden Gelegenheit kann dann dazu auch der entsprechende Sprachjargon oben drauf gesetzt werden (siehe meinen alten Beitrag zum Thema Sprache). Somit hält weibliche Dominanz schnell Einzug ins an sich normale Eheleben und treibt diese gewohnte Normalität aus dem Alltag. Man sorgt als Frau einfach nur dafür, dass der eigene Mann/Partner seiner eigenen Frau/Partner verfallen ist und treibt es auf die Spitze. In diesem Stadium setzt dann die Strenge ein.

Roswitha hat gesagt…

Teil 11
Somit hält weibliche Dominanz schnell Einzug ins an sich normale Eheleben und treibt diese gewohnte Normalität aus dem Alltag. Man sorgt als Frau einfach nur dafür, dass der eigene Mann/Partner seiner eigenen Frau/Partner verfallen ist und treibt es auf die Spitze. In diesem Stadium setzt dann die Strenge ein. Mir gefällt es ja, wenn er die Finger nicht von mir lassen kann, doch das musste ich lernen. Ich bin von der Hausfrau zur Eheherrin gewechselt. Dafür ist Manfred (zu meiner Schande) die weitaus bessere Hausfrau geworden. Auch das widerstrebte mir am Anfang, Manfred den größten Anteil des Haushaltes zu überlassen. Ich glaubte den Mann auszunutzen, fühlte mich rücksichtslos und es gehörte sich ganz einfach nicht, dass alle Lasten bei ihm liegen sollten, die ich als konservativ erzogenes Mädchen noch als Frauenarbeit gelernt hatte. Ich hatte ein schlechtes Gewissen, wenn er schuftete, während ich es mir gut gehen habe lassen. Manfred jedoch versuchte mir ständig diese Gewissensbisse auszureden, weil es ihn glücklich machte, wenn er für mich dienen sollte, damit ich es als die künftige Hausherrin bequem hatte. Es fiel mir nicht leicht aus der häuslichen Arbeits-Gemeinschaft auszuscheren und ihm das Gefühl zu geben, er sei mein persönlicher Diener. Wenn ich alleine zu Hause war, machte ich selbstverständlich dies und jenes, was eben nach meiner Sicht gemacht werden musste. Das ist heute auch noch so, dass ich Vieles im Hintergrund mache. Allein schafft er das Alles ja gar nicht. Doch zu Zeiten, die wir gemeinsam zu Hause verbrachten, eignete ich mir mehr und mehr eine Bequemlichkeit und zugleich Autorität an, die mich für ihn fortan als seine strenge Madame wahrnehmbar und authentisch machte. Da tue ich möglichst ich keinen Handstrich. Schon äußerlich und auch in meinem Ton bin ich ganz Madame. Viel besser war es schnippisch zu sagen: „Bist du fertig?“ wenn er abends nach dem Abwasch endlich zu mir ins Wohnzimmer kam und wenn Ja, dann war es noch besser wenn ich sagte: „na schön, dann zieh dich jetzt aus!“ Dieser neue phasenweise Umgangston leitete einen kompletten Wandel in meiner Sichtweise ein.

Roswitha hat gesagt…

Teil 12
Weil es mir gut tat, bedient und verwöhnt und auf Händen getragen zu werden, verlangte ich es, wenn es mal nicht so war. Manfred brauchte auch durchaus Schärfe in meiner Autorität, wenn es an Disziplin oder Sorgfalt mangelte. Er brauchte in der Tat meine Anleitung, meine Anweisungen und eine mehr oder weniger erforderliche Strenge. Damit gab ein Schritt den nächsten. Ich begann richtiggehend erzieherisch auf ihn einzuwirken. Ich rufe nach ihm und er hat zu erscheinen, sogar eine Tischglocke habe ich. Als Zeichen dieser Autorität ließ ich mir meine Macht von ihm zeigen, im Sinne von vorführen, und zwar in der unterwürfigen Form wie sie Manfred mir einst vorgeschwärmt hat. Auf Knien ließ ich ihn mich huldigen, er sollte mich durch das darbietende Küssen meiner Füße und Schuhe offenkundig vergöttern und anbeten. Als jämmerliche Kreatur habe ich ihn nie gesehen in diesen unterwürfigen Haltungen und Gehorsamsbeweisen. Ich fand es erst niedlich und dann gefiel es mir ab und an, ihn immer wieder dazu zu „verdonnern“. Mehr noch, ich empfand es als wohltuend, zu wissen, wie ich diesen Mann nun auf ganz simple Weise bezwingen und eigentlich ständig unter Strom stellen konnte. So wurde es zum ritualisierten Zeremoniell zwischen uns, ein Akt der Etikette und Ritterlichkeit. Ohne mich zu einem Scheusal zu verwandeln, wurde es jedoch eine teuflische Methode für mich, Manfred um den Finger zu wickeln und wenn ich wollte ihn auch jederzeit auf die Knie befehlen zu können. So schlich sich das mehr und mehr in den Alltag. Manfred kam sich wie im Schlaraffenland vor und gleichzeitig schlitterte er in sein eigenes Desaster, das ihn immer mehr zum houseboy, schoolboy, toyboy, loverboy machte, toyboy, wie man heute so sagt. Meine Dominanz bedeutete einen Klimawandel, ein ständiges Reizklima begann, zwangsläufig braute sich immer ein Gewitter zusammen, wenn ich bei Manfred irgendetwas feststellte. Es verunsicherte ihn, dass ich so forsch mit meinen Reizen voran schritt und zugleich die Zügel in die Hand nahm. Diese Verunsicherung verunsicherte wiederum mich, ob ich etwas falsch gemacht hatte. Es brauchte eine Weile bis ich die Sichtweise des unterwürfigen Gatten durschaut hatte. Um so sicherer bin ich heute im Umgang darin und weiß, wie ich Manfred am besten für mich gewinne. Er will dass ich es wie eine Schande behandle, weil er auf meine mörderhohen Absätze so scharf ist und ich blamiere ihn und kompromittiere ihn, in dem ich sie ständig trage.

Roswitha hat gesagt…

Teil 13
Es brauchte eine Weile bis ich die Sichtweise des unterwürfigen Gatten durschaut hatte. Um so sicherer bin ich heute im Umgang darin und weiß, wie ich Manfred am besten für mich gewinne. Er will dass ich es wie eine Schande behandle, weil er auf meine mörderhohen Absätze so scharf ist und ich blamiere ihn und kompromittiere ihn, in dem ich sie ständig trage. Und so geht das mit allen weiteren weiblichen Attraktionen, die ihm im Kopf umgehen. Ich beschäme ihn schon seit diesen 11 Jahren für seine Besessenheit nach all diesem Weiberkram, Straps und Strümpfen usw., und weiß wie ich ihn damit erreiche, ihn bloßstelle mit seiner unverschämten Gier. Dabei schüre ich sie ununterbrochen und verurteile sie gleichzeitig, als wäre ich ein hochmoralisches Wesen und eine höhere Instanz als Inhaberin dieser provozierenden Weiblichkeit. Das Gute daran ist, dass ich Manfred natürlich auch gegenüber anderen Frauen fest im Griff habe. Unzählige Male hat er seine Blicke nach anderen Frauen bitter bereut, wenn ihn die Neugier seine Besessenheit nach verführerischen Dekolletes und hochhackig daher kommenden Ladies verraten hat. Es hat ihn nicht zu interessieren, wenn sich ihm der Anblick eines schönen Büstenhalters oder rassiger Beine irgendwo bietet, da muss er widerstehen. Im Grunde genommen ist es eine natürliche und eigentlich ganz nützliche Reaktion seiner Triebe, die ich ganz für mich allein beanspruche. Ihm ist das alles verboten, strengstens verboten, außer dem, was er von mir bekommt. (siehe auch die Episode von der Geburtstagsparty unter der Überschrift „wie die Peitsche wirkt“ heuer im Januar, als er mir und der Gastgeberin nicht widerstehen konnte). Und um das zu bekommen, muss er sich mir unterordnen. Von Keuschheitsgerätschaften halte ich jedoch gar nichts. Meine Autorität muss so nachhaltig sein, dass die gleiche Wirkung, also die Einhaltung der Verbote sichergestellt ist. Ob Manfred sich wirklich hundertprozentig an alles hält, werde ich nie wissen. Trotz ständiger Kontrolle und Aufsicht und Erziehungsmaßnahmen.

Roswitha hat gesagt…

Teil 14
Doch ich weiß gewiss nahezu hundert Prozent von ihm, seitdem ich zugleich Ehefrau und Herrin geworden bin. Welche Frau in einer normalen Beziehung oder Ehe kann das von ihrem Partner schon behaupten. Eine große Rolle führte die Einführung unserer speziellen Nachhilfestunden. Diese Freitage sind nach wie vor am besten mit einer praktischen Prüfung vergleichbar. Manfred ist glaube ich bis heute nervös davor. Es ist niedlich wie ich ihn verunsichern kann. Er scheint wie zum Dikat! Als wäre er ein kleiner Schüler, wird ihm von mir Disziplin beigebracht und sein Wissen wird abgefragt wie von einer gestrengen Lehrerin. Eine zentrale Rolle spielt dabei bekanntermaßen ein von mir geführtes Tagebuch, das im Grunde genommen zugleich Nachweis der erhaltenen Inhalte und vor allem ein reines Strafbuch für ihn ist. Eine todernste Angelegenheit ist es dennoch nicht. In dieser Stunde wird jedoch Femdom in Reinkultur praktiziert, mit Liebe und Strenge, aber in deutlicher Schärfe, schließlich wird etwas aufgearbeitet, das nicht in Ordnung ist. Das rote „F“ im Kalender ist bis heute eine feste Einrichtung in unserem sicherlich allein dadurch schon recht außergewöhnlich Eheleben. Aber ist es das eigentlich wirklich? Was ist schon normal zwischen zwei Eheleuten. Für mich, für uns ist es eben normal, dass ich von Manfred Einiges mehr verlange. Sogar einen Fußschemel wenn er mir die Füße verwöhnt. Normal ist es auch geworden, dass er Hiebe, die ich für angemessen halte, bereit ist für mich zu ertragen. Normal ist für mich, weil ich weiß dass es gut für ihn ist, weil ich diejenige bin, für die er die Schläge zu ertragen hat, um es sich zu verdienen, anschließend mein Liebhaber und im Grunde genommen mein Ehemann sein zu dürfen. Deshalb hält er sich an die Regeln und Verbote. Auch weil er weiß was ihm blüht, wenn er dagegen verstößt, beispielsweise Onanieren. Da kann man durchaus gelegentlich Exempel statuieren. Es ist ein schönes Gefühl, wenn er meinetwegen so unter sexuellem Druck steht, dass er sich am liebsten selbst befriedigen möchte. Welche Frau kann das nach vielen Ehejahren behaupten.

Roswitha hat gesagt…

Teil 16
Doch das Verbot ist natürlich heilig und eine Lüge ist in dem Zusammenhang mit Höchststrafe verbunden. In diesem Dilemma steckt ein unterwürfiger Mann ständig. Anfangs tat er mir ja auch noch leid, wenn ich ihn bestraft habe für seine Triebe, die ich auslöse. Er tat mir leid wenn ich sein Zappeln gesehen habe, wenn er sich mit der Hand den Hintern schützen wollte und wenn er gezuckt und gestöhnt hat. Doch auch das betrachte ich heute mit einem Schmunzeln und bin dennoch dabei aufs Äußerste streng zu ihm, schließlich hat er es sich selbst zuzuschreiben, wenn er mit dem Kissen unter dem Bauch über der Bettkante kniet und die Hiebe nur so pfeifen oder klatschen. Mit dem gleichen Schmunzeln beobachte ich ihn, wenn er meine Strümpfe sortiert oder im Garten meine Dessous auf die Wäscheleine hängt, wenn er für mich kocht und mir meine Schuhe bringt. Es ist verrückt und doch irgendwie sehr schön und längst auch vertraut in all den Jahren. Es ist eine klar geregelte und vielleicht erzwungen und sehr einseitig erscheinende Harmonie, die sich durch meine weibliche Herrschaft einstellt. Ich führe eine zweifellos bevorrechtigte Ehe, ja ich führe sie. Das entspricht unserer gemeinsamen Linie. Anfangs war das schwierig für mich wie mit allem, das man nicht von selbst macht, sondern mehr oder weniger aufgedrängt bekommt. Längst jedoch mache ich das nun selbständig und führe das Zepter.
Ich will hier kein Handbuch für Femdom-Ehefrauen schreiben, doch meine Erfahrung ist einfach auch die gleiche wie von Ilona. Egal ob man vielleicht von Anderen in der Öffentlichkeit besonders angesehen wird, weil man freilich sehr ladylike aufgedonnert und „overdressed“ dahersteigt. Das „besondere Frau sein“ muss man bewusst verinnerlichen und lernen richtig zu genießen, denn das Ergebnis auf der anderen Seite ist die harmonischste und immer noch spannende Ehe eben der besonderen Art.

Roswitha hat gesagt…

Teil 17
Ich bin in erster Linie für Manfred die Besondere und ich hebe mich von den Anderen aus der Masse eben ab. Manfred ist im besten Mannesalter und ich kann ihn jederzeit zur Erektion „überführen“. Trotz Alltag und vieler Verpflichtungen, die es in jeder normalen Ehe gibt (allerdings haben wir keine Kinder), ist unser zweites Eheleben, das wir in der Form als Madame mit untergeordnetem Ehegatten praktizieren ein gemeinsames Erfolgsprojekt geworden. Heute ist Freitag („F“) und für den heutigen Abend steht wieder ein besonderes Programm auf dem Plan. Nichts Besonderes eigentlich, Routine. Das Schreiben des Kommentares hat mich schon in die richtige Stimmung gebracht für die Begegnung mit Manfred in ein paar Stunden.


Roswitha
P.S.
Die Stückelung ist nervig, vielleicht kann man meine Zeilen zusammenfügen

Achatz hat gesagt…

Tut mir leid, da kann ich auch nicht dran ändern.