Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Sonntag, 21. März 2010

Neues Forum zum Thema 'Weiblich geführte Beziehung' eröffnet!

Neuerdings gibt es auch ein Forum zu unserem Thema - eingerichtet von 'Sebastian' der einen verwandten und befreundeten Parallelblog 'Ihr-zu-dienen' führt. (siehe unsere Linkliste, rechts).
Das Forum heisst:

'Das Forum zur 'Weiblich geführten Beziehung'
(Dort gibt es auch Links zu 'Ihr-zu-dienen' von Sebastian und zurück zu 'Minervas juwelen (hier)' .

Wir wurden von Sebastian freundlicherweise eingeladen zu beraten und zu helfen und ich, Achatz, habe auch Admin-Funkion übernommen.

Sebastian hat es sehr schön und professionell eingerichtet: Es lohnt sich einmal hereinzuschauen und zu den vielen gebotenen Themen sich zu äussern. Oder neue Themen aufzumachen.
So kann unser Anliegen, unser 'lifestyle' besser diskutiert und ausgeleuchtet werden.

Wäre schön, wenn nicht nur 'Kopfkino- fans' dort ihre Stimme gäben sondern auch Interssierte, Betroffene und vor allem auch Frauen, die in einer 'Weiblich geührten Beziehung' leben oder leben wollen, sei es aus eigenem Antrieb, sei es, weil ihre Männer sich das so sehr wünschen.

Wir sind gespannt auf Euer Feedback!

Samstag, 6. März 2010

Eingriffe in sein Betriebssystem…

Die Sexualität eines Mannes, liegt tief in seinem Betriebsystem. Da lässt er - ob er das will oder nicht, so schnell niemanden heran.

Ich meine damit nicht, dass er sowieso jederzeit Sex haben wollte, nein, ich meine die Grundlagen seiner Sexualität und den (geheimen) Wunsch, sich  einer Frau total ausliefern zu wollen.


Wenn du also willst, dass du eine gute Beziehung mit deinem Mann hast und das ganze Theater mit Streiten, seinem Rechthabenwollen, seinen Unarten, seinen Eigenschaften, die dir lange schon auf den Nerv gehen, beenden willst; dann könntest du mal wieder in sein 'Betriebssystem' vordringen und dort grundlegend eingreifen. Anders wirst du erfolglos bleiben mit dem Versuch, aus eurer Beziehung/ Ehe eine wirklich gute zu machen.

Das Betriebssystem eines jeden Mannes besteht wahrscheinlich zu einem grossen Anteil aus seiner Sexualität. Das ist etwas, was bei Frauen anders ist. Deshalb denken sie nicht daran, dass es bei Männern  nicht so ist wie bei ihnen. Frauen lieben Sexualität, sie muss jedoch gut sein und ihre Ansprüche erfüllen. Aber sie beschäftigen sich nicht dauernd damit. Männer schon. Das sind Binsenweisheiten, ich weiß, man kann das heute überall lesen, aber es muss auch hier immer wieder mal gesagt werden.

Denn es ist entscheidend.
Du kannst keine erfolgreiche Ehe führen, wenn du nicht sein Betriebssystem durchschaust, verwaltest. Dieser Satz gilt 3-mal für einen submissiven Mann, der davon träumt, sich seiner Frau, wie immer auch, zu unterwerfen.

Also, egal, wie du es haben willst.
Wenn du willst, dass dein Mann auf dich hört und tut, was du sagst- und auf die Dauer willst du das möglicherweise sogar ganz gerne, denn auf Dauer will fast jede Frau das, dann hast du hier eine Chance, dann du kannst in sein Betriebssystem eingreifen. Aber mache es richtig: alles andere kannst Du vergessen……

Wie machst du das?

In dem du da hin langst, wo du ihn normalerweise verschonst, weil du geglaubt hast, dass es sein intimer Bereich, das sei sein Bereich, der nur ihm gehört, und zwar ist ist das sein Geschlecht, das ist sein Penis und seine Hoden, Teile, von denen du dachtest, dass sie dich nur beim Geschlechtsverkehr etwas angingen.
Unser Blog hier heisst 'Minervasjuwelen', weil er thematisiert, dass diese grundlegenden 'Tools' in langedauernden Beziehung nicht ihm allein gehören dürfen, sondern unter deine Kontrolle gehören, denn dort, du ahnst es schon, sind sie am besten aufgehoben.
Viele Männer brauchen das
 und: sie wollen das auch.

Ein submissiver Mann will nichts lieber, als dass du die Kontrolle über seine Genitalien, also seine Sexualität übernimmst: über die 'family- jewels' wie man in Amerika sagt. Oder eben Minervas Juwelen, wie wir es hier benennen...

Wie machst Du das, ohne gleich zu einem peitschenschwingenden Monster zu mutieren?
Indem Du von jetzt ab die Kontrolle über den ganzen Mann, das heisst die genannten Organe übernimmst und indem du ihm zum Beispiel sagst: wann und wie er einen Orgasgasmus haben darf.

Mehr braucht es nicht. Das bewirkt einen wesentlichen Wandel der Verhältnisse.

Und, um es gleich zu sagen: seine Orgasmen müssen in der Regel hinsichtlich der Anzahl wahrscheinlich etwas 'zurückgefahren' werden, was aber gleichbedeutend ist mit: in der Qualität erheblich hoch gefahren. Und das Letztere (nicht das Erste) gilt auch in Zukunft für deine eigenen Orgasmen- und zwar zuverlässig und auf Dauer! Denn diese könnten qualitativ besser werden und häufiger- aber nur so wie du das willst.

Mittlerweile glauben wir, dass ein Mann, der nicht dauernd masturbiert, automatisch eine bessere Ehe führen kann. Die allermeisten Frauen haben keine Lust sich darum zu kümmern, oder sie haben keine Ahnung wie sehr solches eine Rolle spielt und auch nicht, dass oder wie oft ihr Mann masturbiert.

Viele Männer würden gerne nicht masturbieren, aber ………… die wenigsten schaffen es, darauf zu verzichten.

Das aber ist entscheidend!
Übernimm du hier das Kommando!!

Das kann mental sein- verbiete es ihm einfach, doch finde auch heraus, wie du es kontrollieren kannst.
Das kann 'mechanisch' sein:
Mittlerweile gibt es gute Penisverschlüsse ('Keuschheitsgürtel') neuester Bauart, die mehr oder weniger erfolgreich verhindern sollen, dass dein Mann masturbiert, ohne dass es unbequem, schmerzhaft oder unmenschlich für ihn ist. Probier es mit ihm aus, er wird viellciht sehr gerne 'mitspielen'. Aber es geht natürlich auch ohne solche Anschaffungen.

Wenn du also deinen Mann irgendwie beeinflussen willst und Du hast herausgefunden, dass er auch nur ein bisschen submissiv ist, dann sind Deine Chancen gut, dass du ihn verändern, beeinflussen kannst. Sehr gut sogar.

Meiner Meinung nach hast du dann weitaus bessere Karten in der Hand, als eine Frau, die sich mit einem Macho herumschlagen muss (der zudem ebenso verdeckt submissiv sein kann und sich nur nicht traut, es zu zugeben, das sind oft die Schwierigsten!)

Das ist das Gute an dem Themenkomplex Submissivität-: du kannst deinen Mann formen, wie du ihn haben willst und er wird davon begeistert sein.
Hier und mittlerweile in vielen anderen Blogs (siehe unsere Blogliste an der Seite, besonders 'Ihr zu dienen') findest du genug Anregungen, wie 'frau' das macht.
Nur eines solltest du nicht tun:
Die Submissivität und die Sexualität deines Mannes leugnen, negieren, ignorieren. Und dies auch nicht von ihm verlangen. Er würde ewig weiter fantasieren, er würde sich vielleicht anderen zuwenden oder in die Subkultur z.B. im Internet abrutschen. 

In seine Betriebssystem eingreifen heisst, seine Sexualität zu beeinflussen und ihn zunächst enthaltsamer werden zu lassen, und zwar auf freiwilliger Basis, denn er will das schliesslich auch. Das geht einfacher, als er sich das früher hätte vorstellen können. Das Ergebnis ist ein eher zugewandter Mann, der bemüht ist, für dich da zu sein, der deine Anerkennung und deine Zärtlichkeit wie nichts auf der Welt wünscht.
Und zwar das nur deshalb, weil du ihn 'unterherum' im Griff hast, weil du auch ein bisschen Verantwortung für ihn, für Euch übernommen hast und die Sache lenkst.

Auch, wenn du nicht ganz verstehst was das ausmacht und wie es funktioniert. Einen Versuch ist es wert.