Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Montag, 11. Januar 2010

Wie Spanking wirkt…

Dem 'eigenen' Mann den Hintern zu versohlen, ihn also zu schlagen, das klingt total abwegig. Es kam mir pervers vor. 

Und so etwas will er von dir?  Alles, nur so etwas nicht! Nein.
 
Ich habe inzwischen meine Meinung geändert und meine Hemmungen etwas abgelegt.

Heute weiß ich, dass Dominas in manchen Fällen eine wichtige und respektable Arbeit leisten können.
 Manche submissiv veranlagte Männer, es sind wahrscheinlich mehr, als wir glauben, brauchen nämlich geradezu so eine Disziplinierung, sie sehnen sich auch danach.
 

Anfangs habe ich das nicht wirklich verstanden, ich fand das wirklich furchtbar. Ich dachte; ich bin zwar nicht prüde und mache alles Mögliche im Bett mit ihm; aber Schlagen... muss DAS wirklich sein?  Ihm Gewalt antun, ihm wehtun?

Es kann nicht sein, dass er das wirklich will. 

Und brauchen? Er ist doch kein Kind mehr. (Und Kinder brauchen Schläge ganz und garnicht).

Aber irgendwann  hat es mich dann doch gereizt, es auszuprobieren, wenn  er es sich denn so wünscht: erste Versuche waren schwierig, voller Peinlichkeit, weil wir beide unsicher waren. Dieser Anblick des vorn über gebeugten Mannes, sein Hintern- das ist nicht nur erhebend, selbst wenn es ein ganz schöner Hintern ist. Was sagen, wohin gucken, wie geht das los? Wie mache ich das...einfach so? 
Und ich hasse 'Szene' outfits und Gehabe.

Das war schon eine Überwindung. 
Und die  Frage: wieso mache ich das eigentlich? Für wen? Für mich bestimmt nicht! Natürlich nur für ihn. 
Ja, für ihn, okay, für seine Lust probiere ich das. Schließlich erregt es ihn (zumindest zu Beginn...hihi).
Und was habe ich davon?
Mag sein: anschließend war der Sex komischerweise auf einmal besser.
Er war tatsächlich wie
ausgewechselt. Agiler. Selbstloser. Hingebungsvoller. Sehr viel hingebungsvoller...

Und dann habe ich allmählich besser verstanden, wieso er das braucht und DASS er es braucht; ich gewann die Einsicht: es ist absolut gut für ihn, er mag es nicht nur, er braucht es. Es hilft ihm außerordentlich.

Es ist kein Akt der Gewalt sondern eine besondere 'Liebesgabe', Zärtlichkeit der besonderen Art, die er sich erträumt hatte, wie so viele submissive Männer.


Eines Tages begann diese Mühe auch mir Spaß zu machen.
Nicht als sadistische Regung, nein, das wohl nicht. Oder doch?
Eher dieses Gefühl, wie sehr ich etwas, wie sehr ich ihn beeinflussen kann. Seine physische Reaktion zum Beispiel. Ein einziger gezielter Schlag und sein ganzer Körper bebt. 
Plötzlich hat das mich fasziniert.
Ihn ganz 'in der Hand' haben.
 Seine Lust. Dass er mich lässt. Seinen Schmerz.
Ist es noch Schmerz, wenn er es geniesst?

Das zu steuern löste widerum eine interessante Gefühlsmischung bei mir aus.
Ein spezielles Gefühl.

Es ist 'Macht', na klar, das ist schon ein Wort von Bedeutung hierbei.
 
Was ist, wenn ich über einen bestimmten Punkt hinausgehe?
Wenn ich es selber bestimmen kann. Weil er mich lässt.
Weil er mir versichert hat, es ihm auch dann antun zu dürfen, wenn er es gerade nicht will.
Wann immer es mir passt. Auch wenn er mal nicht in Laune ist dafür.
Wenn er mir generell die Macht gibt, 'es' mit ihm zu tun, wann immer ich will, oder es für richtig halte. Dafür vereinbart man die Dinge…… ABER: ohne jede Verpflichtung meinerseits natürlich, es überhaupt tun zu müssen.

Das ist dann eine gewisse Freiheit. Diese Grenzen auszuloten hat meine Neugier geweckt.
Und wenn du 'es' schließlich eines Tages anwendest, um ihn tatsächlich zu korrigieren, zu disziplinieren, dann ist es genau das, was wer wollte.

Oder um deiner Wut Ausdruck zu verleihen. Kein Spaß mehr...
Jede Frau will das heimlich einmal, da bin ich mir sicher. Ihrem Alten den Hintern versohlen nach Strich und Faden....oder etwa nicht? 

"Okay, Junge, du hast dich schlecht benommen und jetzt bekommst was drauf, ob du es dir passt oder nicht".
So haben wir es eben ausgemacht. 

Und: "du wirst dich bessern, denn ich werde es so machen, dass du gut erinnerst."
Das tut manchmal gut zu sagen.
Er bekommt einen neuen, ganz anderen Respekt vor seiner Frau. Dass er vielleicht steif wird - anfangs - verstärkt den Effekt nur.

Es ist so, tatsächlich! Er genießt den Schmerz, er will ihn und er will ihn dann plötzlich nicht mehr. Wenn es viel wird, dann ist er hin und her gerissen und spürt die große Portion 'Gefühl',
diese mixed emotions, welche ich ihm verpasse...als meine Liebesgabe für ihn.

Er fühlt sich völlig unsicher und 'ausgeliefert', denn da kann er ja nicht zurück: er will grundsätzlich nicht, dass ich aufhöre, auch wenn er es jetzt gerade doch wollte…

Vielleicht erklärt das diese Dankbarkeit, die er hinterher spürt. Er spürt alles unmittelbar und er muss das ganz zeigen in meiner Gegenwart ..., also sich zeigen. Es fasziniert ihn in seiner Vorstellung, dass er sich nicht mehr verstecken kann vor mir.
Oh, mein Lieber- da gibt es keine Geheimnisse mehr vor mir plötzlich.
Und das ist es, was die Sache so intim macht für uns beide.


Diese Mischung seines intimsten sexuellen Verlangens und dieser Unterordnung, dieser Lustschmerz und die Hingabe, welche ich jetzt von ihm bekomme. Ganz!
Ich verlange sie inzwischen auch von ihm.

Wenn das Ereignis sexuell und gleichzeitig gefühlsintensiv ist, dann ist er ausserordentlich erregt und eben auch sehr wachsam und aufnahmebereit.
Deshalb will und muss er weitgehend nackt sein bei einer
solchen Prozedur, denn Nacktheit ist in diesem Zusammenhang zugleich sexuell für ihn und hingegeben. Während ich dagegen bekleidet bleibe,  ihm gerne meine Beine und meine Füße zeige, wenn er vorne über gebeugt ist, das erregt ihn ebenfalls.
Und wenn es erregend ist, wirkt es auch…

Der Bildhauer Rodin hat einmal gesagt, dass der Mensch, wenn er nackt ist, nicht denken kann. Vielleicht ist etwas daran. Er soll ja nicht soviel denken, er will fühlen und…… gehorchen.

Auf mich hören, weil er es so will und weil es gut für ihn ist. Ich bin dabei liebevoll zu ihm, streichele ihn und sage ihm vor, während und oft auch nach der Prozedur, worum es mir geht. Was ich zu korrigieren wünsche.
Beziehungsweise, was ich korrigieren werde.

Und das ich das vor allem für ihn tue.
Wie eine gute Freundin sage ich das manchmal (nicht immer!).

Ich sage das sehr bestimmt und ich bin dabei sehr fest und er muss versprechen, sich an das zu halten, was er dann verspricht.
Also alles nur für ihn? Nicht ganz.
Die Chancen stehen nicht schlecht, dass er sich daran hält.
 
Dinge die ich ihm in diesem Zustand, den er schnell erreicht, sage, merkt er sich lange.

Die emotionale Verbindung von sexueller Erregung in Unterwerfung, Schmerz als Lust und Schmerz, den er dann plötzlich hasst- das produziert einen Strom von Gefühlen in ihm, der tief in sein 'Betriebssystem' eingreift.

Eine Frau, die damit liebevoll umgehen kann, kann sehr weit kommen mit ihrem Mann……nicht so sehr was die Ausbildung eines Haussklaven angeht (wer will denn so etwas wirklich?), sondern was die größtmögliche Vertrautheit und Intimität angeht mit dem Mann, der dir für sie da sein will. Und was die Vermeidung von Krach und Streit angeht, dies Mittel ist nicht zu unterschätzen!


Er hört nicht (nur) auf mich, er spurt nicht nur, etwa weil es weh tut und weil er Schläge in Zukunft vermeiden wollte (das will er nämlich gar nicht!! Das ist eine Männerfantasie. Und sie stimmt bei uns nicht!)

Er fügt sich mir, weil sein Gehorsam in seinem Gehirn mit dem Geschehen der Disziplinierung, die er will und braucht, verbunden ist.
Er fügt sich mir, weil seine Unterwerfung ihn an die Erregung erinnert, die er verspürt, wenn ich ihn diszipliniere!

Weil er zeigen will, dass die 'Erziehung' gut für ihn ist, dass sie wirkt und ich sie also fortsetzen kann.
Man könnte auch denken: er würde dann gerne mal gerade nicht auf mich hören wollen, damit er wieder die ersehnte Strafe bekommt.
Manchmal gibt es auch das. Aber selten.
 
In der Regel funktioniert es so bei uns:
Er fügt sich mir, weil er will, dass ich mich seiner annehme und ihn in einer Art sexuellem Spiel ernstnehme, also auch mal bestrafe, selbst wenn es dann auch einmal richtig weh tut. (Ich schlage ihn zwar auch schon mal ohne Grund, oder weil er mich darum bittet; ganz wir zusammen drauf sind.)


Doch, wenn ich keine Lust habe, wenn ich wirklich sauer bin, dann setze ich das ganze Spiel auf unbestimmte Zeit aus. Das ist das Schlimmste für ihn und es wirkt in der Regel am allerbesten.

Der Vorgang an sich sollte ein Akt der Liebe sein, auch wenn er etwas ungewöhnlich -für einen Außenstehenden- aussehen mag.
Hinsichtlich der Übersetzungen und Anregungen, die wir, vor allem Achatz, hier auf diesem Blog eingestellt haben, liegen mir die Disziplinierenden Housewives mittlerweile   am nächsten. Dort ist alles einfach und klar. Und die Vorteile für die Frau liegen 'auf der Hand'. Und Caring Domination lehrt den achtsamen und liebevollen Umgang mit einem submissiven Mann am besten; es ist ebenfalls sehr wichtig und lesenswert, vor allem für Frauen, die mit dem Thema erst einmal nicht zu Rande kommen, so wie ich am Anfang. 

Wenn der Mann auf Dauer und prinzipiell so eine Behandlung nicht mehr wollen würde, dann wird das Spiel -und es ist und bleibt ein Spiel!- eben beendet.
Das Gegenteil aber ist der Fall, Männer lieben es! Zunächst mehr als die meisten Frauen. Dieses Spiel nicht mehr mit ihm zu spielen, das wäre die schlimmste Drohung. Denn Männer sehnen sich nach diesem Widerspruch intensiver Gefühle. Und dieser Widerspruch ist es, der wirkt. Eine Frau kann ihn nutzen.

(nach Amélies Aufzeichnungen geschrieben)

Kommentare:

Sukram hat gesagt…

Gut verfasst dieser Artikel, wurde schliesslich auch von oberer Stelle genehmigt.

Also, bei uns gibt es keine Instrumente mit denen ich gezüchtigt und diszipliniert werde.
Wie sagt meine Herrin: "Dafür gibt es effizientere Methoden!" Natürlich hat sie ein kleines Notizheft, sich alles mögliche aufzuschreiben. Jedes meiner Vergehen kostet grundsätlich 10 Euro. Fette, dicke Striche auf dem Kalender in der Küche erinnern mich daran, wieviele Vergehen ich bereits begangen habe. Auf diese Art werden auch ganz banale Fehler geahndet, wie das abweichende Zubereiten der Speisen, wie sonst üblich angeordnet. Da ich selbstständig bin und kein Gehalt beziehe, sondern lediglich ein bescheidenes Taschengeld zugesprochen bekomme durch meine Herrin, schmerzt es manchmal schön stark mit anzusehen, wie das Geld schnell schwindet für den Folgemonat. Dann muss ich stich- und hiebfest begründen, warum und wieso ich zusätzlich etwas Geld gebrauche. Da meine Herrin äusserst resolut und streng ist gelingt es mir meist nur in den seltenen Fällen meine Argumentationen bei ihr durchzubringen.
Oder dann ganz anders, bekomme ich zusätzliche Hausarbeiten aufgebrummt. Auch wenn ich ihren Wagen dreimal die Woche von Hand innen und aussen blitzblank zu putzen habe. Oder ich muss niederschreiben, warum und wieso ich nicht genau den vorgegebenen Vorschriften entsprechend gehandelt habe. Das wird dann gründlich durch sie erforscht und danach besprochen mit mir. Ab und zu einen deftigen Klaps auf den Po, das ist alles. Bin froh, dass sie keine Schlaginstrumente gebraucht. Diese feurige Erfahrung, wirklich höllisch unangenehm. Scharfe Worte, eindringlich in die Ohren gesprochen zu bekommen, die setzen sich fest, der Schmerz verebbt.
Ehe-Drill nennt sie das. Davon versteht sie was, ihr könnt mir das glauben. Kasernenhof-Kommandantin hoch drei!
Meine Herrin findet im übrigen Roswithas Beiträge äusserst interessant. Auch das orange Aqurell im letzten Beitrag hat ihr ausserordentlich gefallen. Es soll, falls nicht urheberrechtlich geschützt, in der Küche im A4 Format zur Ermahnung aufgehängt werden.

Liebe grüsse an Alle.
Sukram

Thomas hat gesagt…

Ich möchte gerne meine Sicht darstellen, da ich in der gleichen Situation nur allzu oft bin.

Wenn mich meine Partnerin zur Bestrafung ruft ist mir schon mulmig zumute, weil ich ja nie weiss, was sie vorhat.

Ich werde nackt auf einen Strafbock gefesselt, was eigentlich ein geiles Gefühl ist, so ausgeliefert zu sein, wehr- und nahezu regungslos der geliebten Göttin ausgeliefert.

Auch die ersten Hiebe empfinde ich als geil - aber es gibt dann einen Punkt, da setzt die Strafe voll ein, dann überwiegende die Schmerzen, ich bäume mich innerlich auf, und der Körper ist extrem gespannt. Das ist dann sehr hart, und ich leide, wobei mein einziger Trost ist, dass es zu ihrer Lust geschieht. Wenn dann der letzte Hieb ertragen ist, dann allerdings löst sich diese immense Anspannnung und es gibt eine unbeschreibliche Mischung aus Entspannung, Erschöpfung, ja auch Glück, und dem glühenden Hintern.

Achatz hat gesagt…

@ sukram: Das orangene Bild schwirrt auf den eischlägigen anglo- amerikanischen Blogs herum, ich denke kaum, dass es irgendwie noch geschützt wäre.

GODEVA hat gesagt…

Wundervoll meine Liebe. Konsequenz ist das Zauberwort. Hauptsache das alte, aufmüpfige Ego wird unterbunden und der mann landet da, wo er hingehört: im subspace. Von dort aus kann er optimal als ritter, diener, gentleman oder sklave seiner Bestimmung nachkommen, ohne aufmüpfig zu werden und in alte Gewohnheiten zurückzufallen.

Die Wahl der Mittel ist frei. Das Ergebnis zählt, ihr geschaffenes Kunstwerk.

Anonym hat gesagt…

Nimm die Peitsche!

Es gibt viele Arten, einen Mann zu bestrafen; nach meiner Erfahrung ist die körperliche Züchtigung die wirkungsvollste!

Dein Partner muss lernen, daß er sich zukünftig dir bedingungslos zu unterwerfen hat. Du allein wirst ab jetzt in der Beziehung den Ton angeben und die Entscheidungen treffen. Und auch du wirst am Anfang Schwierigkeiten haben, dies zu lernen und umzusetzen.

Wenn eine Strafe ansteht, fessele Ihn! Besonders am Anfang ist dies wichtig! Er darf keine Möglichkeit haben, sich Deinen Hieben zu entziehen. Später, wenn er gut erzogen ist und gut gehorcht, wird er es auch ohne Fesselung nicht wagen, sich zu widersetzen.

Wenn die Frau einen gefesselten Mann mit Peitschenhieben bestraft, erfahren beide die angestrebte Rollenverteilung unmittelbar:

Die Frau sieht, wie der Mann bei jedem von Ihr ausgeteilten Hieb Schmerzen empfindet und wie einfach es für sie ist, den Grad dieser Schmerzen genau zu dosieren. Dies gibt ihr ein Gefühl der Überlegenheit und steigert ihr Selbstbewusstsein enorm.

Der Mann dagegen spürt, wie abhängig er vom Wohlwollen seiner Partnerin ist; er fühlt sich erniedrigt und gedemütigt. Und genau diese Gefühle bringen ihn dazu, zukünftig alles ihm mögliche zu tun, um dich glücklich zu machen und bei Laune zu halten – für die Frau einfach ideal!

Eine Züchtigung kann bei einem Mann – vor allem wenn er etwas masochistisch veranlagt ist – auch Lustgefühle hervorrufen. Das wäre natürlich keine Strafe – im Gegenteil.

Dein Mann darf sich nie auf eine Züchtigung freuen, sondern muss Angst davor haben, Angst vor den sehr unangenehmen Schmerzen, die er dabei erdulden muss. Die Angst vor diesen Schmerzen bewirkt den Erziehungseffekt.

Die Intensität dieses Schmerzes legst du als strafende Partnerin fest. Dabei das richtige Maß zu finden ist nicht einfach. Im Moment der Züchtigung sollten starke Schmerzen spürbar werden, die aber nach einiger Zeit (Stunden bis max. 2 Tage) wieder abklingen. Dauerhafte Verletzungen müssen unbedingt vermieden werden.

Deshalb musst du lernen, die Peitsche richtig zu führen und ihm die Hiebe kräftig, aber nicht zu kräftig überzuziehen. Da hilft nur Üben. Richtig zu peitschen ist eine Kunst, die erlernt werden will!

Fast jede Frau erlebt die Erfahrung, einen Mann zu schlagen, früher oder später als ein berauschendes Erlebnis.

Es ist wirklich wie ein Rausch – anfangs wehrt sich dein Inneres dagegen, aber plötzlich brechen jahrelang unterdrückte dominante Gefühle in dir hervor.

Und du wirst es lieben, dieses Gefühl von Macht und Überlegenheit, welches dein Selbstvertrauen stärkt und dich ermutigt, dich auch im Alltagsleben gegenüber dem schwachen Geschlecht (den Männern) mehr und mehr durchzusetzen.

Viel Glück

Ute

James hat gesagt…

Einen schönen Gruß an alle User und natürlich die SchöpferIN dieses Blogs.

Ich möchte an dieser Stelle ein sehr großes Kompliment loswerden.

Die Beiträge hier sind unglaublich inspirierend und haben mir die Augen dafür geöffnet, wofür FemDom bzw. FLR in Wahrheit steht.

Und nun, seit 01.01.2010 - und nach in den letzten zwanzig Jahren vielen fehlgeschlagenen Versuchen - sieht es danach aus, dass meine geliebte Frau endlich für immer meine wahrhaftige Herrin sein wird.

Dafür danke ich Amelie, Achatz und allen anderen, die sich hier so hilfreich mit dem Thema befassen.

Achatz hat gesagt…

@Ute. Was Du schreibst ist eigentlich fast das Gegenteil von dem, was Amélie meint: die Wirkung der Peitsche nicht als etwas psychologisches z.T. gewünschtes - und weniger, weil sie abschreckt. Im Kopfkino mag es so sein, aber in der Realität gehen viele eben nicht so miteinander um.
@ James: Viel Glück! Take care!

Roswitha Part 1 hat gesagt…

Oh ja love hurts…..keep the romance

Ich habe mir bei der klirrenden Kälte eine leichte Grippe, nein keine Schweinegrippe (ich kann es nicht mehr hören!) geholt, liege also auf der Couch und langweile mich. Mit dem Notebook auf dem Schoss vertreibe ich mir Zeit und so habe ich Gelegenheit, wieder mal etwas zum Besten zu geben. Habe länger nicht in Minervas Juwelen gelesen. Die „Leidensgeschichte“ von Achatz („Kleine Lektion“) hat mir gut gefallen und sie hat mich an eine ähnliche Episode erinnert, die ich mit Manfred nun vor nicht allzu langer Zeit hatte. Es passt auch zum Posting „wie die Peitsche wirkt“.
Es war an einem Donnerstag, den Nachmittag hatte ich mir frei genommen. Somit ein langes Wochenende. Am Sonntag waren wir bei Manfreds versammelter Verwandtschaft zur Taufe eingeladen. An besagtem Donnerstag zuvor waren wir zu einer Geburtstagparty bei einer neuen Arbeitskollegin eingeladen. Nein, ich war eingeladen, doch ich sollte unbedingt meinen Mann mitbringen.
Manfred holte mich vom Büro ab. Bis auf ein paar wenige Arbeitskollegen alles fremde Leute und so waren wir nach der artigen Geschenkübergabe hauptsächlich mit uns beiden beschäftigt. Wir haben das Beste draus gemacht und nach den ersten üblichen Smalltalks standen wir abseits im Wohnzimmer mit einem Gläschen Sekt und kleine Häppchen essend. Wie das eben so ist. Jeder kennt das wohl. Manfred wirkte freudlos in der gemischten Gesellschaft, er wollte schon gar nicht mit und fühlte sich unwohl inmitten der fremden Gäste. Er kam sich vor wie ein Vorzeigeobjekt. Zudem verunsichert hatte ihn mein Kleid mit einen ziemlich gewagten Ausschnitt, der sogar die Konturen meines Push up BH leicht zeigte (als Entschädigung für seine aufopfernde Begleitung – auf die ich bestand). Wenn Manfred üppiger Weiblichkeit ausgesetzt ist, ist er gerne oder eigentlich immer etwas verstört. Auf der einen Seite liebt er es vollbusig und prall und wenn ich mich in der Öffentlichkeit mit ihm entsprechend vollbusig zeige, ist er verunsichert und schüchtern. Nun gut. Seine Antworten waren lustlos knapp, wenn ich mit ihm sprach – einfach genervt. An allem störte er sich. Sein Blick hingegen schielte immer wieder seitlich in mein Kleid und streifte die nackten Erhebungen. Das machte ich nicht lange mit. In einem Nebenzimmer, ja ich erinnere mich, in der Küche sogar, habe ich ihn dann zur Rede gestellt. Wir waren alleine und die Küche lag am Flur entlang ganz hinten, also reichlich entfernt vom Wohnzimmer und den Gästen. „Was soll das?“ fragte ich pauschal und Manfred stockte der Atem. „Du weißt genau was ich meine!“ Er schluckte. „Warum schaust du mir dauernd in den Ausschnitt?“ Manfred war sofort wie ausgewechselt. „Es tut mir leid Madame“, machte er sofort eine Rolle rückwärts, „ich bitte um Verzeihung, Madame“. Ich hab dich was gefragt!“ Er schluckte. „Na ja ich bewundere dich und das hübsche Kleid.“ „Red keinen Unsinn!“ Da kam die Gastgeberin auf ihren steilen Festtagspumps den Gang entlang geschritten. „Na alles klar bei euch Roswitha?“ „Ja alles bestens“ gab ich lächelnd zurück und füllte pro forma mein Glas. „Bedient euch ruhig, es ist genug da!“ Als sie gleich wieder mit einem der angerichteten Tabletts ging, wollte Manfred sich ihr anschließen und die unangenehme Situation verlassen. „Ich bin noch nicht fertig mit dir“, stellte ich mich in den Weg. „Wenn du weiterhin so ein Gesicht machst, kannst du daheim hernach was erleben. Und erst recht, wenn ich dich noch einmal (!) erwische, dass du mir auf den Busen starrst! Hat du mich verstanden!“ „Ja Madame“, antwortete er betreten. „Und das gilt auch für Claudias Pumps!“ fügte ich an, die seinen Blick natürlich auch angezogen hatten.

Roswitha Part 2 hat gesagt…

Wir blieben noch etwa eineinhalb Stunden und Manfred war zuckersüß.
Daheim angekommen setzte ich mich locker auf die Armlehne der Couch, die Beine übereinander. Ich benutzte frech meine Tischglocke um Manfred noch mehr unter Druck zu setzen, mehr als er es nach meiner Vermutung schon war. Er konnte sich ja denken, dass der Abend ein Nachspiel haben würde. Dicke Luft also. In Windeseile war er da. Siehe da, vorsorglich hatte er sich schon ausgezogen! Zu meiner Verwunderung ging er splitternackt auch gleich mit gesenktem Kopf vor mir auf die Knie. Er wollte sich einschmeicheln, zu Kreuze kriechen für sein schlechtes Benehmen. Dieses hofierende Scharwenzeln kannte ich. „Strafe muss sein, das weißt du doch“ damit gab ich ihm gleich zu verstehen, seinen übermäßigen Kniefall durchschaut zu haben. Es ist gewiss nichts Ungewöhnliches mehr für uns, wenn er vor mir kniet und mir die Füße oder Schuhe küsst, doch es geschieht nur auf meine Anweisung, egal ob Wort oder Zeichen. Manfred tat es lieber gleich von sich aus.
„Leg dich auf den Rücken, mit dem Kopf zu mir“, befahl ich barsch. Er rückte sich in die gewünschte Position und blickte zu mir empor.
Ich muss an dieser Stelle ehrlich eingestehen, je länger sich meine Dominanz innerhalb unserer Ehe gefestigt und in gewisser Weise über die paar Jahre verselbständigt hat, ist die Gangart auf gestiegenen Niveau zwar gleich bleibend, aber dennoch ist meine Autorität insgesamt gestiegen. Ich bin mir darüber im Klaren, dass diese nun doch schon lang anhaltende und ja doch strenge Erziehung prägende Folgen für unser gesamtes Eheleben hat. Durch die schrittweise und kontinuierlich betriebene Erziehung gibt es nicht nur Seancen mit bedingungslosem Gehorsam - „ohne Wenn und Aber“, sondern Gehorsam auch im normalen täglichen Umgang. Es hat sich eingebürgert, dass fast ständig irgendwie ein Machtgefälle herrscht und ich kann es anknipsen wann ich will. Vieles von mir kommt automatisch im sanften Imperativ. Wenn wir über meintewegen in der Küche über irgendetwas reden, genügt es wenn ich sage „setz dich“ oder „bleib mal da“ oder „leg das mal zur Seite“ oder „trink aus“ oder „mach’ die Tür zu“… Manfred lenkt dann sofort ein und befolgt was ich gesagt habe. Dieser sanften Macht unterliegt er also nicht nur beim Öffnen und Schließen von Reißverschlüssen, BH-Verschlüssen, Kleiderbügel oder Schuhe holen, Höschen oder Nylons aufräumen und ähnlich stark erotisch befrachteten Anweisungen. Ich genieße die gewonnene Macht und Manfred darf mich verehren, muss es mir sogar zeigen wie sehr. Dementsprechend haben sich auch die Konsequenzen mehr oder weniger etabliert. Manfred akzeptiert das. Es ist in seinem Sinne und er nimmt seine Unterordnung mitsamt seinen Bestrafungen als notwendiges Übel entgegen, schließlich war es irgendwann sein Wunsch. Auch brauche ich heute über die Inhalte meiner Erziehung nicht mehr nachzudenken und bin mit meiner/unserer Strenge sehr vertraut, wie auch mit den Züchtigungsmitteln. Manfred erlebt mich - sagt er - so wie er es sich immer erträumt hat als elegante Madame und Hausherrin mit allem Pomp und Glamour einer schillernden für ihn aggressiven Weiblichkeit. Das hat sich alles zu einer Normalität zwischen uns entwickelt, wie auch alle seine Zuständigkeiten im Haushalt, all seine Erziehung. Im täglichen Miteinander stehen sich sozusagen Schürze und Straps gegenüber, Manfred und ich, er mein folgsamer Hausmann und Mustergatte und ich als mondäne, strenge Gattin im Stile einer dünkelhaften Baronesse. Ich bewege mich zu Hause vor seinen Augen oft leicht bekleidet und hochhackig als wäre Manfred gar nicht anwesend. Freilich weiß ich um seine Gegenwart und genieße die stille Macht über ihn. Das sind längst keine künstlichen Arrangements, sondern ich mache von

Roswitha Part 3 hat gesagt…

meiner Anordnungsbefugnis durchaus Gebrauch. Das ebenso längst schematisch und monoton klingende „Zieh dich aus“ geht mir so leicht über die Lippen wie ein freundliches „Hallo Schatz“. Ersteres klingt meist wie ein genervtes „gehst du mal ans Telefon.“ Manfred gehorcht dann wirklich ohne Wenn und Aber. Alles andere wäre auch Verrat von ihm. Außerdem dulde ich längst keinerlei Renitenz und Widerspruch, ein „bitte Nein jetzt doch nicht“, gibt es grundsätzlich nicht. Manfred ist in der Tat ziemlich oft nackt zu Hause. Oh ja wirklich. Das ist gang und gäbe geworden, wenn er mir zu Hause mit irgendwas zu Diensten ist. Irgendwelche anderen männertypischen Dinge, Sportschau, Formel 1, Boxkampf waren ihm nie so wichtig gewesen wie vielleicht anderen Männern (dafür hat er genug andere Laster). Deshalb bediene ich mich zu Hause gerne seiner Gefügigkeit und vorzugsweise eben nackt, aus verschiedenen Gründen. Wenn Manfred nackt ist, kann es kein Einerlei und keine Monotonie geben zu Hause. Es braucht keine große Überleitung zur strengen Seance. Klar, deshalb ist dann immer eine besondere Anspannung in der Luft und Manfred ist mir in all meinen Bedürfnissen zu Diensten. Ich fühle trotz meiner oft kühlen Strenge große Herzlichkeit und Güte in mir. Es ist schön, wenn ich dabei zusehen kann, wie er mich sorgsam und ergeben bedient. Ich koste es aus, wie es ihm nicht möglich ist, mir zu widerstehen, seit ich mit dieser Sexualität umzugehen gelernt habe und deshalb fügt er sich. Meine erstarkte Weiblichkeit in ihrer Gesamtheit und Gegenwärtigkeit ist der Treibstoff für Manfreds devote Lust.

Doch zurück zu der Geschichte - Donnerstagabend. Da lag er nun wieder mal vor mir und musste zwangläufig auf die ganze Pracht meiner Beine empor blicken. Mit Absicht wählte ich diese Stellung, um ihn erneut aber nun steil von oben herab zur Rede zu stellen. Weil ich damals eine Entzündung auskurieren musste, hatte sich zwangsläufig eine längere Durststrecke für sexuelle Aktivitäten ergeben. An diesem Donnerstag waren wir zum ersten Mal seit zwei drei Wochen wieder gemeinsam ausgegangen. Da Winterzeit und somit Stiefelzeit, hatte ich zum schwarzen Etuikleidchen meine klassisch eleganten Schaftstiefel (made in italy – Gianmarco Lorenzi – ein Weihnachtsgeschenk!) ausgewählt. Und die hingen mit ihren spitzen Absätzen jetzt genau über Manfreds Gesicht. Er wartete auf Anweisungen, um sich durch besonders gute Ausführung eine milde Strafe zu verdienen. Doch es kam nichts. Nein, nein. So einfach geht das nicht ab. „Morgen habe ich den ganzen Tag Zeit, mir für dich etwas zu überlegen“, sagte ich nach einer Weile, dann ließ ich mir die Stiefel in slow motion ausziehen. „Morgen ist schließlich Freitag“ , fiel mir ein, „das passt doch“. Manfred sagte gar nichts. „Morgen hast du eine Erziehungsstunde, - gleich wenn du heimkommst“, legte ich fest „und ich will außerdem deine Unterhose von heute noch sehen.“ Wir gingen dann mit dem üblichen Auszieh-Prozedere ins Bett. Ich saß auf dem Stuhl, kämmte meine Haare und Manfred kniete auf dem Flokati vor mir. Er war ja bereits nackt und ihm war jetzt schon bang während er mich Stück für Stück auszog. Er lieferte noch artig seinen Slip bei mir ab und ich nahm ihn ohne Notiz entgegen. Das hob ich mir für Freitag auf. Am Freitagmorgen erinnerte ich ihn süffisant nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken an seine Verabredung mit mir. Ich hatte ja frei, lag mit den Armen im Nacken wieder im Bett und er ging nach einem Kuss mit einem mulmigen Gefühl ins Büro.

Roswitha Part 4 hat gesagt…

Manfred beschriebt dieses Gefühl folgendermaßen: Es ist Feierabend. Pünktlich und in halb lustvoller, halb etwas angstvoller Erwartung machst du dich auf den Weg. Was wird sie mit dir anstellen? Was wird sie dabei anhaben? Pünktlich bist du an der Haustür und weißt, dass es jetzt keinen Weg mehr zurück gibt.
So gegen halb sechs erwartete ich Manfred zurück. Ich zog mir zum Rock nur eine leichte Weste über den BH und zeigte viel nackten Busen, prall gedrängt und deutlich angehoben. Schließlich war mein offenherziger Busen der Auslöser seiner unverschämten Blicke und letztendlich der fälligen Erziehungsstunde. Auf dem vorderen Stuhl am Essplatz setzte ich mich, damit er mich schon vom Flur aus sehen konnte und blätterte in der Zeitung. Mein Timing war geradezu perfekt, denn kaum hatte ich die letzte Seite aufgeschlagen, hörte ich das Öffnen der Haustüre. Manfred sah mich kurz im Vorbeigehen und huschte ohne ein Wort sofort nach oben ins Schlafzimmer. Er hatte ein Rosensträußlein in der Hand. Sieh an, sieh an! Kurz darauf tapste er barfuss, weil nackt die Treppe herunter. So stand er dann im Rundbogen zum Wohnzimmer mit dem Blumenstrauß und schaute mich erkundend an. „Da bist du ja endlich - der ist sehr schön“, bemerkte ich schnippisch, „gib ihn mir später. Zuerst bist du dran.“ Manfreds düsterer Blick wandte sich demütig zu Boden, nachdem ich ihn so kaltschnäuzig empfangen und abgefertigt hatte. Ich wies ihn an, die Blumen ins Wasser zu stellen, folgte ihm in den Flur und beaufsichtigte seine Erledigung in der Küche. „Bring mir meinen Teppichklopfer“, befahl ich sodann. Der Teppichklopfer hängt im Abgang der Kellertreppe an der Wand. Sowie früher im Haus meiner Tante, wo ich oft als Kind war. Manfred ging die Stiege hinab, kam zurück und händigte mir das gute alte Stück (aber noch gar nicht soo lange in meinem Besitz) aus. Dann gingen wir nach oben, er voraus. „Bist du bereit für deine Lektion?“ fragte ich sodann. „Ja Madame.“ „Du weißt welches Verbot du gestern missachtet hast?“ „Ja Madame“. „Ich höre:“ „Ich darf Madame nicht auf den Busen starren.“ Manfred ging auf dem Flokati freiwillig auf die Knie. Ich schloß die Türe. Das hat so etwas Endgültiges, im Sinne von - jetzt geht’s dir dran mein Lieber, hier und jetzt und niemand wird es unterbrechen. Jetzt sind wir unter uns, Freundchen. „Du weißt also den Grund weshalb wir beide hier sind? - weil du dich ungehörig verhalten hast!“ „Ja Madame.“
Auf meiner Spiegelkommode hatte ich an seinem üblichen Platz unser Strafbuch abgelegt und zwischen den letzten beschriebenen Seiten war Manfreds Unterhose vom Vortag deponiert. „Aber da ist noch etwas“, sagte ich. Ich protokolliere seine Untugenden ja bekanntermaßen mit. Und im letzten Eintrag vor über drei Wochen stand ausgerechnet folgender Text: Manfred starrte mir beim Umziehen zum Schlafengehen länger als nötig auf den nackten Busen. Ich konfrontierte ihn mit Datum und Text über diese Eintragung wie einen ungezogenen Schüler. Er blickte mich ungläubig und zweifelnd im Sinne von unschuldig an. „Dir ist klar, dass man so eine Ungezogenheit nur mit harter Hand und Strenge erziehen kann“, sagte ich und ging um ihn herum, „scheinbar hast du neuerdings Schwierigkeiten mit deinen Verboten!“ Kein Widerspruch, dafür ein Hauch eines Grinsens. Dann hielt ich ihm seine Unterhose vor sein Gesicht. „Weisse Ränder in der Unterhose“, erzürnte ich ruhig und umso bedrohlicher. „Und das ist dann die Folge für deine unverschämten Blicke“, klagte ich ihn an. Manfred verteidigte sich geduckt, er hätte nichts gemacht. „Ich bin in letzter Zeit immer mehr misstrauisch geworden, ob du dich an unsere Abmachungen hältst“, sagte ich „und scheinbar ist das nicht der Fall! Ich weiß nicht. Was du heimlich so treibst, aber du wirst es mir sagen, dafür werd’ ich sorgen. Ich

Roswitha Part 5 hat gesagt…

werde dir deine Flausen austreiben, da kannst du sicher sein!“ Manfred nahm es stumm und ohne leisen Protest hin. Beherrscht und mit betont ruhiger versöhnlicher Einforderung zur Aufklärung des Sachverhaltes fragte ich erneut: „Hast du mir nichts zu sagen - willst du mir nichts erklären?“ Manfred blickte wieder ungläubig auf. „Hab ich dir erlaubt mich anzuschaun?“ unterband ich seine unfreiwillige Aussicht auf meinen Ausschnitt. Verschämt richtete er seinen Blick zu wieder Boden. „Schau mich an!“ befahl ich sodann und hob sein Kinn zu mir. „Du hast mir nicht auf den Busen zu schauen! Ein für alle Mal! Und auch keiner anderen!“ Ich ließ ihm den Satz ins Buch schreiben: „Ich darf Madame nicht auf den Busen starren.“ In Schönschrift beurkundete er mir das Verbot und ich hatte es für immer Schwarz auf weiß besiegelt. Dann kam der unangenehme Teil der Lektion. Manfred musste nun in Position, die nichts Gutes ankündigte. Mit einem Kissen unter dem Bauch kniete er über die Bettkante gebeugt. Als Besonderheit und zur Steigerung des Lerneffektes ließ ich mir nach jedem der nun folgenden Hiebe von Manfred die Zeile vorlesen, während ich hinter ihm mit dem Teppichklopfer stand und den Takt gab. Vor Manfreds Augen lag das aufgeschlagene Buch. Dieser alte Teppichklopfer hat in der Tat ein gepfeffertes Temperament. Wuchtig und scheppernd traf sein geflochtener Teller auf Manfreds Hinterbacken. Wenn er sich verdreht und verbiegt, knarzt und knackst er leise wie ein altes Parkett. Manfred zappelte nach wenigen Schlägen wie ein Fisch und sträubte sich seine Hinterbacken mit den Händen beschützend. Es half nichts. Die Androhung der doppelten Strafe bekehrte ihn rasch. Dies zu unterlassen. Als wäre es eine ganze Seite lang geschrieben - „Ich darf Madame nicht auf den Busen starren“ - betete er das Verbot vor und jammerte und zuckte unter dem rhythmischen Geschmetter des Teppichklopfers. Manfred hatte sich diese Strafe wahrlich verdient und deshalb durfte es durchaus als spürbar unangenehmer Denkzettel verstanden werden. Gleichzeitig als Signal für sein künftiges Verhalten. Eine therapeutische Wirkung sollte anhand der Bestrafung prinzipiell klar feststellbar sein, auch wenn es oft nur für eine gewisse Zeit ist, wie mir die Erfahrung immer wieder zeigt.
Wieder bäumte Manfred sich auf und ich amüsierte mich über die ausweichenden Reaktionen, um sich die Strafe erträglicher zu machen. Es waren gerade mal zwischen 20 und 25 Schläge und sein gleich oft wiederholter Satz kam längst geschmerzt über die Lippen. Seine Empfindsamkeit war ausgereizt. Zwei- dreimal haute ich noch drauf, dann erlöste ich ihn von dieser Pein. Wie immer nach seiner Züchtigung, ließ ich mir von ihm die Hand küssen und dann die Füße. Alles sehr förmlich und respektvoll. Manfred wagte keinen Blick nach oben. Scheinbar war es eine größere Schmach als sonst. Aber eines hatte er doch kurz im Visier, wie hypnotisiert, während er meinen Handrücken liebkoste. Der dünne glatte Stoff meines Rockes spannte und die kleinen Höcker der Strumpfhalter zeichneten sich unmittelbar vor seinen Augen deutlich ab. „Du hast noch mehr Verbote, Manfred“ erinnerte ich ihn süffisant, „vergiss das nicht.“ Manfred richtete seinen Blick sofort auf meine hingestreckte Hand und schmollte. „Treib’s ja nicht zu bunt, sonst kannst du mich heute noch kennen lernen!“ stieß ich eine ungewohnt scharfe Drohung aus. „Ich bin noch nicht fertig, wir können gerne die Liste deiner Verbote von oben nach unten durchexerzieren.“ Das saß. Manfred sank in sich zusammen und küsste eifrig. „Bitte nicht Madame“ stammelte er dazwischen, „ich werde mich bessern, ich verspreche es.“ „Na da bin ich ja gespannt“ erwiderte ich und malte mir schon die nächsten

Roswitha Part 6 hat gesagt…

Gelegenheiten aus, wenn ihm seine Besessenheit wieder übermannt und teuer zu stehen kommen wird.
Am Ende hatte ich noch eine Nachricht für ihn bekannt zu geben, nämlich die meiner weiteren Therapie, eine Variante die Manfred im vorigen Jahr erwähnt hatte. Eine Woche lang verordnete ich ihm vor dem Bettgehen übers Knie gelegt zu werden. „Die nächsten 8 Tage werden anders enden mein Lieber“, verkündete ich mein zusätzliches Strafmaß. Schweigsam nahm er auch das entgegen.
In der Tat gibt es wohl diesen „Subspace“. Das Wort habe ich zuvor noch nie gehört, doch es beschreibt wohl genau den Zustand der eintritt, wenn man jemanden richtig energisch erzieht.
Ich habe den Begriff hier in Minervas Juwelen gelesen und konnte damit sofort diesen Ausdruck nachvollziehen, derart in die Enge getrieben zu sein, worin man nur noch wie in Trance gehorcht.
Am Ende der Strafsitzung kam wie immer das Versöhnungsritual. „Liebst du mich?“ frage ich Manfred. „Ja“, antwortet er. „Dann sag’ es mir.“ „Ich liebe dich.“ „Wie heisst das?“ „Ich liebe dich, Madame Roswitha.“ Das ist so eine Art Überleitung zum Alltag.
Schon am nächsten Tag, Samstagabend, bot sich das merkwürdige Schauspiel, vor erstmals dem Schlafengehen. Manfred kam unaufgefordert zu mir an den Bettrand. Alles war zu meiner vollsten Zufriedenheit erledigt und doch musste er sich der Strafe stellen. Kurz und deftig legte ich ihn übers Knie und löste meine Ankündigung kommentarlos ein. Mein mittlerweile geübter und dadurch satter Handschlag ist für Manfred kein Vergnügen, da macht es Platsch wie wenn man ins Wasser schlägt. Der Teppichklopfer am Tag zuvor schien ebenso noch „frisch“. Manfred strampelte schon nach den ersten Schlägen. Er jammerte und wehrte sich als sein Hintern dann rasch knallrot anlief. Es war ein kurzes aber heftiges Gewitter. Manfred stand auf, rieb sich betreten seine Rötungen und schlich an seine Bettseite. Das Licht ging aus, ein Küsschen, „ich liebe dich Madame Roswitha.“ So weit so gut.
Die Taufe war ein harter Test für Manfred. Ich ging in einem rasanten schwarzen Minnikostüm, das wirklich ein Hingucker ist. Und genau das Gucken sollte Manfred ja unterlassen. Mit Argusaugen wachte ich über ihn und er versuchte sich so gut wie möglich aus der Affäre zu ziehen. Den ganzen Tag über konnte er mir nicht unbefangen in die Augen sehen, was ich sehr amüsant fand. Dabei ließ ich immer wieder andeutungsweise durchblicken, was ihm blüht, wenn er nicht gehorcht und seine Verbote nicht einhält. Außerdem brannte ihm nun am drittten Tag noch immer leicht der Hintern, wie er mir hypochondrisch anvertraute. Es ging somit auch um Schadensbegrenzung, wenn er sich tadellos verhielt. Wie auch immer, am Abend bekam er sowieso wieder seinen täglichen Denkzettel. Das Schauspiel vom Vortag wiederholte sich auch am Sonntagabend nach der Talkrunde von Anne Will. Gleiches geschah am Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag. Manfred machte zunehmend Anstalten sich zu weigern, weil es ihm nicht passte, wenn ich ihm täglich den Hintern versohlte, obwohl er alles ordentlich machte. Außerdem beklagte er sich, weil ihm sein auch tagsüber brennender Po allmählich zum chronischen Leiden wurde. Ich sagte ja schon, meine Handschrift!
Am Freitag dann entlud sich endlich die lange Tortur. Manfred ging ab wie ein Rodeopferd und ich hatte wiederum meinen Spaß. Nein, wir hatten unseren Spaß. Dieser Subspace ist wohl so eine Art Vorhof zum Orgasmus, ein Fegefeuer, eine Qual, nach der er sich immer wieder sehnt, auch wenn es höllisch brennt, erklärte mir Manfred auf die Frage nach Subspace.

Eine lange Geschichte, aber ich fand es ganz amüsant zu den derzeitigen Themen wieder mal zu schreiben. Der Kreis wird ja immer größer und die Qualität ist ungebrochen. Manfred und ich sind jetzt wieder häufiger am Lesen. Das Buch von "ritterlicher Diener" finden wir hochinteressant.

Winterliche Grüße
Roswitha + Manfred

Roswitha Part 7 hat gesagt…

Puh unsere Episode ging ja schnell ins Netz. Manfred hat mich gebeten den wunderbaren Schluss der Episode nicht zu unterschlagen.

Also:
Diese ganze „schlimme“ Woche habe ich Manfred bewusst mit der verbotenen Begierde nach meinen Brüsten „therapiert“ und was sonst als provoziert. Manfred reagierte jedes Mal mit Erschrecken, wenn er mit seinen Augen etwas mehr als gewollt davon erkennen musste. Er wusste bald nicht mehr wo er noch hinschauen sollte. Wegen der täglichen Schmach mit dem Hinternversohlen vor dem Schlafengehen konnte er mir nicht mehr länger als zwei Sekunden in die Augen sehen, was ich sehr amüsant fand. Mit Raffinesse ließ ich immer wieder andeutungsweise sowohl meinen Busen, als auch sein Verbot danach durchblicken (die süßesten Früchte bekommen nur die braven…) Mehrmals ließ ich ihm an den Abenden den Satz aufsagen, den er mir ins Buch schreiben musste. Den einen Tag trug ich abends einen dünnen Rolli ohne BH worunter sich die füllige Form des Busens und gelegentlich meine Brustwarzen abzeichneten. Am nächsten Tag hatte ich nur ein Handtuch wie einen Turban um meinen Kopf gebunden und saß ihm mit BH und Rock beim Frühstück gegenüber. Tags darauf war ein Knopf zu viel meiner Bluse nicht geschlossen - aus Versehen oder die am Abend getragene Bluse war so hauchdünn transparent, dass ich genauso gut nur im BH hätte gehen können. Manfred benahm sich wie in frommer Entsagung, jäh dem Verlust des Anblickes hinterher trauernd aber doch begegnete er mit Demut und Disziplin den Verlockungen. Er konnte sich ausrechnen, schon ein kleiner Ausrutscher würde für eine vielleicht noch schlimmere Bestrafung genügen.

Wie ich in dieser Woche herausfand, ist es eine perfekte Überleitung, wenn ich sage, ich möchte heute früher zu Bett gehen – „ Geh schon mal vor“. Das heißt für ihn ins Schlafzimmer zu gehen und sich zum Schlafengehen entsprechend auszuziehen und sich für Madame bereit zu halten. So ging es in dieser Woche mehrmals übergangslos in eine Seance der Strenge mit der täglichen Strafe.
Genauso perfekt gelingt der Übergang vom normalen Alltagsleben in eine Phase der Strenge und Dominanz übrigens auch, wenn ich ihm Anweisung gebe, mir meinetwegen während ich fernsehe oder lese, die Füsse zu massieren. Ab da ist alles möglich. Und noch dazu wenn er es nackt ausgezogen tun muss.
Zur Belohnung habe ich ihm am Freitag eine schöne Einleitung zu seiner Erlösung bereitet. Nach der letzten Strafe ließ ich ihn mit dem Rücken quer über unser Bett liegen und legte ihm jenen dünnen Rolli übers Gesicht. Manfreds Hände mussten unter sein Gesäß. Er konnte nun nichts mehr sehen und seine Hände waren weggesperrt. Wie eine gute Fee ließ ich meinen nackten Busen über sein Gesicht streichen. Ich wies Manfred an, eine seiner Hände nun doch unter dem Gewicht seines Körpers heraus zu ziehen und befahl ihm, vor meinen Augen zu masturbieren. Wie schwere Wolken über einen Berggipfel zogen meine Brüste sich dabei über seinen Kopf und umspielten ihn. Es dauerte nicht lange bis sich eine so heftige Erregung einstellte, dass Manfred sich wälzte. Es war mir eine Freude, dabei zuzusehen. In diesem ausgehungerten Zustand konnte ich ihn genüsslich empfangen und mich auf ihn setzen. Er sah nichts aufgrund des Rollis, aber er fühlte es als ich ihn mir einverleibte und wie gesagt, er ging dabei ab wie ein Rodeopferd. Seine freie Hand führte ich an meinen Busen, um das Verbotene für eine kurze Zeit anzufühlen und sich daran zu meinem Vergnügen zu erregen. So hatte eine schlimme Woche doch noch ein Happy End.

Roswitha & Manfred