Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Freitag, 19. November 2010

Für normale Frauen.... (2)

Dein Mann hat Dich vielleicht auf diese Seite geführt, weil er ein 'spezielles' Anliegen hat.
Er will offenbar, dass Du vorsichtig an etwas herangeführt wirst, dessen er sich eigentlich schämt.
Er weiß nicht, wie er sich ausdrücken soll, aber er möchte es gerne mit dir teilen.

Es ist sehr wichtig für ihn, das ist sicher. So kann es sein, dass er damit schon  geradezu verzweifelt ist, ohne dass Du davon weißt.

Bravo, Du bist hier, also keine Panik.
Darin liegen eine Menge Chancen für Dich und für Euch!
Was solltest du wissen?

Es handelt sich letztlich um das, was hier FLR (female led relationship= eine weiblich geführte Beziehung) genannt wird.
Dominanz und Submissivität sind beides Bestandteile des menschlichen Wesens, sie gehören zu beiden Geschlechtern. Bei Männern und Frauen jedoch sind sie soziokulturell bedingt unterschiedlich ausgeprägt.
Während der Mann seine Submissivität, wenn er sie zulässt, stark sexualisiert und die Frau 'erotisch' verwöhnen will und auch gerne von ihr in einem sexuellen Kontext z.B. 'bestraft' werden will und z.B. 'keusch' gehalten werden will etc. , liegt einer submissiven Frau in der Regel klassischerweise eher am Umsorgen und Verwöhnen ihres Herrn und einer sich 'aufopfernden' Sexualität; sie gibt sich ihrem 'Herrn' jederzeit bedingungslos hin.

Beide lieben es zu dienen, indem sie ihre 'Angebeteten' z.B. oral verwöhnen und befriedigen, ohne eigene Lust oder Befriedigung im üblichen Sinne zu beanspruchen.

Submissivität kann sehr ausgeprägt sein und das Wesen eines Menschen nach innen- ohne dass man das von aussen am 'Typ' festmachen kann- sehr bestimmen.

Doch bleiben wir beim Thema: submissiv veranlagte Männer in einer eheähnlichen Beziehung und kommen wir dazu, wie 'normale', also nicht ausgeprägt 'dominante' Frauen mit ihnen umgehen können.

Die wenigsten Frauen sind von vorne herein in einer Weise dominant, wie submissive Männer es gerne hätten oder gar fantasieren und sich wünschen.

Jenseits ihrer Fantasien aber wären Männer überrascht, dass eine professionelle Domina nicht annähernd so attraktiv und 'reizend' ist, wie eine 'wirklich'- dominante Partnerin es sein könnte, die ihren Mann kennt und ihn -ganz ohne szene- typisches Verhalten- mit seinem Einverständnis- konsequent und mit Bestimmtheit führt, erzieht.

Die seine Sexualität kontrolliert und reduziert (das heisst, dass er seltener 'kommen' darf) und sein Bedürfnis, den weiblichen Körper zu verehren akzeptiert.

Die ihn wann immer sie will auffordern kann, sie zu verwöhnen, auch wie sie es will, und die von ihm verlangen kann, im Haushalt Pflichten zu übernehmen, die über das Übliche hinausgehen. Die Wert darauf legt, dass er weder dauernd widerspricht noch ihre Pläne ständig 'verbessern' und ändern will.
Die von ihm verlangt, dass er tut, was sie sagt, dass er treu und solidarisch ist.

Ist das einmal klar, kann es wieder ausgesprochen erotisch für einen Mann und eine Frau werden, vor allem, wenn sie die 'Knöpfe' kennt, die sie bei ihm 'drücken' muss.

Die neue Macht der Frau kann für beide sehr erotisch sein.

Es kann dies dazu führen, dass die Beziehung sehr viel harmonischer wird, als bisher.
Auch ohne 'Peitsche' und Lederklamotten oder Netzstrümpfe und High- Heels. Aber auch ohne die alte Langeweile...

Die Beziehung kann auch sehr viel intimer werden. Du könntest und solltest als seine Frau allmählich seine Fantasien - auch in den wichtigsten Details- kennenlernen.
Sie zu kennen heisst aber nicht, sie alle zu realisieren.
Das heisst aber, seine Innenwelt zu erforschen und seine Geheimnisse offen zu legen.

Viele Männer haben solche Geheimnisse und sie schleppen sie oftmals ein Leben lang mit sich herum und verstecken sie. Sie sind damit sehr beschäftigt und abgelenkt, sie forschen heimlich im Internet- stundenlang. Hier nützt nur das offene Gespräch. Wir kennen ein Paar, welches zusammen wohnt, aber seine ganz intimen Geheimnisse nur per Email austauscht. Warum nicht? Da geht vielleicht manches leichter.

Du kannst deinen Mann auch direkt befragen; oder mit ihm eine 'Psychoanalyse' - Sitzung nach Elise Sutton durchführen (wir kommen darauf zurück).

Wenn du als Frau diese Fantasien und seine damit verbundenen Energien kennst, ist es besser, als sie nicht zu kennen. Anstelle Dich davor zu fürchten und Deinen Mann als 'pervers' zu verurteilen, solltest Du Dich damit auseinandersetzen, denn diese seine Veranlagung vergeht nicht. Sie bleibt. Sie wirkt trotzdem in Eure Beziehung hinein. Sie ist ein ganz großer Bestandteil seines Wesens. Sie ist seine Natur, wie dies bei vielen der Fall ist. Es ist nicht einmal etwas 'Unnormales'. Ist es da nicht vielleicht viel besser, etwas daraus zu machen, statt es zu leugnen oder zu verdrängen? (Eine Frage, die sich auch an die Männer richtet, die sich vielleicht nicht getrauen mit ihrer Sehnsucht herauszurücken).

Wenn Du es schaffst, diese seine Energien für Dich zu verwenden, auf Dich zu fokussieren, brauchst Du zwei Dinge: Erstens den Willen, ihn und deine Beziehung, Deine Ehe in die Hand zu nehmen, ihn etwas mehr zu führen und ihn konsequenter anzupacken.
Zweitens aber den Entschluss, Dich von ihm 'verehren', 'anbeten' und verwöhnen zu lassen.
Das Zweite ist gar nicht so leicht für viele Frauen!

Du wirst aber erstaunt sein, wie einfach es funktioniert, wenn Du es ersteinmal angehst:
"Statt: der Abwasch müsste mal gemacht werden, Schatz, ich schaffe das heute nicht mehr… könntest du mir vielleicht helfen?" wirst du sagen: "Ich will, dass du jetzt deinen Computer abschaltest und den Abwasch machst und zwar sofort."

Beziehe seine Sexualität mit ein. Sie ist ein großartiger Energiespender. Sag' ihm, wann du Sex willst und wann nicht und zwar deutlich, zum Beispiel: 'Ich will jetzt keinen Sex und ich will auch nicht, dass du dich selbst befriedigst -erinnere dich an unsere Verabredung. Ich werde dir sagen, wann und wozu es wieder an der Zeit ist. Wenn du dich nicht daran hälst, werde ich die Massnahmen ausdehnen……!'

Wenn du, wie viele Frauen bist und Deinen Mann nicht körperlich 'züchtigen' willst (dies ist mit Sicherheit häufig eine seiner Fantasien), dann brauchst Du das auch nicht zu tun.

Es gibt andere, sinnvolle 'Strafen'. Er kann Pushups (Liegestütze) machen, Joggen, oder zusätzlich Erledigungen für dich machen. Lasse ihn (auch mal ganz nackt) in der Ecke stehen.
Oder es gibt kein Abendessen. Oder er muss in einem anderen Zimmer schlafen.
Dosiere es so, dass es ihm auch möglich ist und sei nicht allzu sadistisch.
Je 'sinnvoller' es ist, was du verlangst, desto mehr Power hat es auf die Dauer für euch beide.
Und: es muss 'nach Deiner Art' sein, das ist alles.

Gib ihm die Möglichkeit Dich zu verehren. Als Ihr euch kennen lerntet, gab es mit Sicherheit Dinge an dir, die ihn besonders anmachten. Ich weiß, es ist schwierig, aber das musst du einsetzen. Liebt er etwas besonders an Deinem Körper, Deinen Busen, Deinen Hintern oder Deine Beine? Verwende das, egal wie du heute aussiehst- es spielt keine Rolle! Laß ihn vor Dir knien, Deine Füsse küssen ....Was immer Du richtig findest.
Laß ihn Deine Unterwäsche waschen etc.....Deinen Körper massieren, Deine Haare pflegen, Dich verwöhnen, Dir ein Bad richten und und und …… Du wirst sehen, Deine Ansprüche werden sehr schnell wachsen und Du wirst immer kreativer werden mit dem, was Du ihn für Dich tuen lassen willst.
Und dann ist der Punkt nicht weit, an dem beide etwas mehr bekommen als vorher.

Donnerstag, 18. November 2010

Für normale Frauen...(1)

Ich möchte allen Frauen Mut machen, die auf welchem Wege auch immer, entdeckt haben, dass ihr Mann submissive Träume hat.

Dies ist kein Grund sich zu trennen. Selbst wenn Du eigentlich lieber einen dominanteren Mann hättest. Überlege Dir genau, was Du eigentlich haben willst! Einen Macho willst Du nicht und einen Typen, der Dich zu seinem Besitz machen will, willst Du auch nicht; ebenso wenig wie einen Mann, der 3x in der Woche Sex will, sich dabei aber wenig um Deine Belange kümmert und anschliessend sofort einschläft.

Auf der anderen Seite, willst Du , dass er weiß, was er will, dass er kein Weichei ist und dass er Dich im Bett total verwöhnt (oder auch mal richtig 'hernimmt').
Dass er Verantwortung im Haus übernimmt (behält). Dass er Dir ganz zur Seite steht.

Eigentlich war es immer schon so bei uns, dass im Bett ausschließlich das passiert, was mir gefällt. Alles andere wäre ja auch nicht gut. Natürlich haben wir verschiedene Dinge ausprobiert, auch ihm zuliebe und dabei habe ich auch vieles gelernt und mich an manches gewöhnen können, was ich früher ausgeschlossen hätte. Aber ich mache niemals und auch heute nichts, wozu ich keine Lust habe, auch wenn sich das verändert hat wozu ich Lust habe.
Also es ist ein Partnerspiel und es ist nicht langweilig, auch jetzt nicht, wo wir älter werden…

Als mein Mann mir seine submissive Seite offenlegte, oder besser, als ich sie ihm offenlegte, ein schwieriger und langer Prozess,  kein plötzliches Outing, da war ich, wie viele Frauen wohl auch, zunächst schockiert und unfroh: ich wollte nicht so einen Sonderling.
Einen Sklaven, der sich vor mir auf dem Boden windet, fand ich widerlich, das habe ich ihm gleich gesagt, dass er damit gar nicht anfangen braucht, und das ist auch heute noch so.

Einem erwachsenen Mann auf den Hintern zu schlagen, das kam für mich zunächst auf gar keinen Fall infrage. Heute würde ich sagen: ich hätte ruhig früher damit anfangen sollen…. Aber dazu vielleicht ein andermal.

Der Hauptvorteil einer 'weiblich geführten Beziehung' ist, dass Du als Frau tatsächlich ernster genommen wirst und dass das Respektieren Deiner Wünsche selbstverständlich wird.
Dass Du plötzlich im Alltag sagen kannst: Moment, komme mir nicht wieder mit Deinen verschrobenen Ansichten, ich bin die Chefin und Du wolltest doch gehorchen, ist es nicht so?


Dann kommt er vielleicht gerade in elegantem Anzug aus einem Termin, fühlt sich ganz wie der Boss und ist voller hektischer Energie und Ungeduld und macht Wind, weil wir noch abends eingeladen sind und seine Frau noch nicht fertig ist und dann sagt sie (die ihn kennt und weiß, wie er reagiert) plötzlich zu ihm, ganz einfach und ruhig:
"Ausziehen".
Dann schaut er Dich verblüfft an, als wollte er sagen: "Aber doch nicht jetzt sowas- wir treffen doch nachher die Soundso und wir müssen uns noch fertigmachen"
Er gehorcht aber doch, einfach weil es so ausgemacht ist und weil er weiß, dass ich gnadenlos konsequent sein kann, und das liebt er ja eigentlich und darum hält er sich an unsere Verabredung, obwohl ihm im Moment gar nicht danach ist.

Ich weiß, was ihn beruhigt: Ich schicke meinen Mann einfach in die Ecke des Raumes, dort mit dem Gesicht zur Ecke zu stehen -nackt- für vielleicht 5 bis 10 Minuten, das reicht schon, bis er sich gesammelt hat. Er spürt dann, dass ich ihn 'im Griff' habe und dass er das will.
Warum nackt? Männer können nicht gut denken, wenn sie nackt sind und sie können auch nicht gut 'herrschen', wenn sie nackt sind. Es ist ihnen peinlich und sie haben auch immer Angst, man könnte ihnen eine mögliche Erregung ansehen. Davon kann aber, wenn er so hektisch auf Business macht, gar keine Rede sein. Im Gegenteil: er fröstelt jetzt, seine Männlichkeit ist kaum noch zu sehen und er denkt sich "Scheisse, warum habe ich mir so eine doofe Situation selbst kreiert ?"

Nach einer Weile komme ich, frage ihn die Dinge, die ich wissen will und teile ihm unmissverständlich mit, wie ich mir den Rest des Tages mit ihm vorstelle. Manchmal hat er sich dabei umzudrehen und in meine Augen zu schauen. Das sind dann sehr klare Momente.
Das funktioniert gut. Da ist nichts dabei. Ich brauche nichts anderes zu tun, um seine Veranlagung zu bedienen und …. zu nutzen. Für mich, für uns beide.
Er kommt zur Ruhe und ist -auch nachher bei unseren Gastgebern- der allerbeste Ehemann.
Das ist bei uns ein einfacher Vorgang, der auf den Prinzipien des D/s beruht ohne dass er eine 'normale Frau' überfordert.

Das zweite was Du 'machen' solltest, klingt zunächst sonderbar, ist im Prinzip ebenso harmlos: überwache seinen Schwanz! Nicht nur submissive Männer lieben und brauchen es, sexuell wahrgenommen und kontrolliert zu werden. Sie sehnen sich danach. Auch das ist einfach: wenn Du ihm keine 'Keuschheitsschelle' verpassen willst- (die gibt es mittlerweile gut im Internet zu kaufen und erfreuen sich wachsender Beliebtheit bei den Subbies)- dann kontrollierst Du ihn eben direkt, indem Du ihm auferlegst keusch zu sein, bis Du 'ihn brauchst'. So geht es bei uns.

Natürlich musst Du ihn, am besten mehrmals pro Woche, direkt fragen, ob er sich auch daran hält: schau ihm in die Augen dabei.
Alle Männer spielen an sich herum und alle verheirateten Männer tun es ebenso und Dein Mann tut das auch und zwar in den meisten Fällen beinahe täglich oder zumindest sehr oft und vor allem weitaus öfter als er zugibt. Kein Mann gibt das so einfach zu, oder nur 10 Prozent!
Wichtig ist hierbei zu wissen, dass das eigentlich- oder ganz gewiss, Betrug an Dir, bzw. Eurer Ehe ist. Er "verschleudert" eine Energie, für seine Haltlosigkeit, für seine eigene, einsame Lust, auf die Du als seine Frau Anspruch in diesem Spiel hast. Es ist die Energie die ihn motiviert und in die Lage versetzt, Dich zu verehren, für Dich Dinge zu tun und alles mögliche auf sich zu nehmen. Hat er sich gerade selbst verwöhnt, dann kannst Du vergeblich darauf warten…
Überall hier in diesem Blog und in dem Forum (sehr zu empfehlen) kannst Du lesen, wie wichtig es ist, dass ein Mann sich zumindest zeitweise zu enthalten lernt und sich auf seine Frau konzentriert. Ein 'Wichser' kann das nicht.
Auseinandersetzungen oder 'Befehlsverweigerung', seine blöde Besserwisserei und sein Kontrollzwang- das gibt es bei uns nur, wenn er sozusagen 'befriedigt' ist, aber niemals, wenn er noch ein bisschen zu warten hat... Alleine daran merke ich, 'ob er brav' war oder ob ich ihm peinliche Frage stellen muss.
Dies ist ein Aspekt, der Frauen fremd ist, weil sie vergleichbares vielleicht an sich selbst nicht kennen. Für den Umgang mit Deinem Subby- Hubby ist es jedoch von entscheidender Bedeutung, das habe ich erst lernen müssen. Dieses Element 'einzusetzen' erfordert weder besonders 'dominantes' (ein bisschen schon..) noch 'unnormales' Verhalten Deinerseits.

Amélie

Montag, 15. November 2010

Marias Brief

Heute veröffentlichen wir einen Brief-unverändert- , den wir bekommen haben und der uns sehr berührt hat und dies nicht nur wegen des enthaltenen Lobes. Wir finden er passt sehr gut zu Amélies letztem Thema 'normale Frauen' und wir denken, es geht vielen so, wie Maria es sher schön beschreibt. Wir würden uns über Kommentare sehr freuen...

Lieber Achatz,

ich weiß nicht, wer Du bist.
Ich bin natürlich nicht Maria, aber das ist auch nicht wichtig.
Ich habe nur das Bedürfnis, Dir/Euch zu danken.
Ich lebe seit 7 Monaten in einer Beziehung mit einem Partner, der devot ist.
Ich konnte bis dahin damit gar nichts anfangen, habe mich aber ihm
zuliebe - aus Liebe - begonnen auf 'das Spiel' einzulassen.
Wobei ich hinzufügen muss, das ich nie irgendetwas davon oder gar ihn
verurteilt oder bewertet habe.
Im Gegenteil hat es mich sehr berührt, dass er soviel Vertrauen zu mir
hatte, sich diesbezüglich zu outen.
Ich habe Bonding kennengelernt und Dinge wie Zuchtruten und Peniskäfige
und so weiter.
Das ganze hatte etwas Spielerisches an sich für mich und ich war auch
neugierig.
Immer aber fehlte etwas, und ich wusste nicht, was es war.
Jetzt weiß ich es, und zwar auf Grund eurer Seite.
Ich habe natürlich im Netz nach Informationen gesucht, aber die
Dom-Seiten, die ich gefunden hatte, stießen mich eher ab.
Nicht aus Verurteilung, sondern weil ich immer das Gefühl hatte, da
fehlt etwas Wichtiges, die haben auch nicht, was ich suche.
Ihr aber habt es.
Ich habe endlich verstanden, dass ich das ganze 'aus Vernunft' 'mit dem
Kopf' gemacht habe.
Und das geht nicht.
Ich habe nicht wirklich verstanden, was in ihm vorgeht, wenn er Führung
und Bestrafung wünscht, denn er ist im 'Normalleben' ein unglaublich
männlicher Mann. Selbstbewusst, mit einer auffallenden Ausstrahlung.
Einer mit breiter Brust, an die man sich lehnen kann, fürsorglich und -
ein Mann eben. Ich konnte nicht verstehen, weshalb so jemand den Arsch
versohlt kriegen will. Freiwillig.
Jetzt weiß ich es. Plötzlich verstehe ich das mit dem Herzen.
Und etwas hat sich in mir verändert.
Und ich kann die Zärtlichkeit und Liebe in dem ganzen wahrnehmen.
Und ich weiß jetzt auch, dass das nicht nur seine Sache ist, sondern mit
mir ganz genauso viel zu tun hat.
Und jetzt beginnen wir einen gemeinsamen Weg, und der ist total aufregend.

Verstehst du?

Das habe/n ich/wir euch zu verdanken.
Eurem Mut, euren Weg/eure Erlebnisse mit anderen zu teilen.
Und wie ihr das tut, das ist besonders im Netz, es trifft die Sache im
Kern, ihr schafft es, das entsprechend rüberzubringen und damit anderen
zu helfen.
Danke also.
Ihr sollt das wissen.

Ich wünsche euch viele weitere liebevolle Begegnungen und uns noch viele
wertvolle Minuten mit der Lektüre eurer Erlebnisse.

Danke

Maria

Samstag, 17. Juli 2010

Harmonie im Haus, Dominanz und Sex

Aus dem Buch Female Domination von Elise Sutton:

Eine Femdom Ehe sollte die Harmonie im Haus stärken und die Frau sollte sich mit ihrem Mann und seinem Benehmen hinter geschlossenen Türen widmen. Der Ehemann hat ihr Respekt zu zeigen und niemals mit ihr zu streiten. Er hat ihr zu gehorchen in ehrerbietiger Weise, die eben Harmonie im Haus garantiert und eine gesunde Umgebung für das Aufwachsen der Kinder erlaubt. Wenn die Frau ihren Mann während ihrer gemeinsamen Spielzeiten eifrig diszipliniert, sorgt sie so für einen gehorsamen Ehemann und einen liebevollen Vater. Die Kinder werden wahrnehmen, dass ihr Vater ihre Mutter liebt, dass er ein verantwortlicher Mitmensch ist, der im Haushalt arbeitet und eine gute Zeit mit ihnen verbringt. Dies ist eine exzellente Rollenvorgabe für Jungen und Mädchen. Die Kinder werden ebenfalls sehen, dass die Mutter der Kopf des Haushalts ist und das wird für eine Tochter ein grosse Hilfe sein, sie wird nicht dazu neigen den gesellschaftlichen Stereotypen für die Rollen von Mann und Frau zu verfallen.

Keiner der Elternteile sollte jemals seine Kinder zu ihrer Art von Sexualität oder ihrem Lebensstil drängen, auch nicht, wenn sie erwachsen werden. Jeder von uns ist individuell. Wir müssen unsere Sexualität in unserem Tempo erforschen und entdecken. Eltern müssen die Lebenswirklichkeit mit den Kindern teilen und starke Wertvorstellungen fördern. Aber sie sollten keinesfalls D&S oder Femdom mit ihnen diskutieren. Die Kinder werden alles dies auf natürliche Weise von selbst entdecken. Ein submissiver Mann braucht kein Elternteil um ihm diesen Lebensstil zu erklären. Wie wir immer wieder sehen, wird sich sein Verlangen entwickeln und seine Natur wird schliesslich zur rechten Zeit hervortreten.
Zum Schluss wiederhole ich das Folgende. Mann und Frau sind beide geschaffen nach Gottes Bild und sind deshalb besonders wertvoll. Weibliche Dominanz (Femdom) heisst nicht, einen Mann wie Dreck zu behandeln oder ihn zu missbrauchen.
Submission und Versklavung sind in diesem Lebensstil willentliche Submission und freiwillige Versklavung. Der Mann wirft sich selbst für seine Königin oder Göttin zu Boden.
Das ist ein Akt der Hingabe an das weibliche Geschlecht und für den Mann die Offenbarung, dass die Frau ihm übergeordnet ist. Da ist keinerlei Zwang und der kann auch nicht sein. Es ist ein Zustand des Herzens. Weibliche Dominanz ist liebevolle weibliche Autorität und Fortsetzung der gesellschaftlichen Entwicklung hin zu weiblicher Vorrangstellung.

Dieser Lebensstil hat so viele Beziehungen und Ehe gestärkt und verbessert.

Manche sagen, dass es bei Weiblicher Dominanz ausschliesslich um Sex ginge, als ob Sex nichts wichtiges wäre. Sex hingegen ist viel mehr als eine körperliche Funktion und der Lebensstil weiblicher Dominanz ist viel mehr als eine Form von Sex. Sex baut Intimität auf und hat mit Beziehung zu tun und mit Ehe. Dabei können zwei Personen zu einer werden. Sex ist Romantik und Liebe und hat mit Gemeinsamkeit und aneinander gebunden sein zu tun. Sex ist Spaß und Gott hat ihn dazu erschaffen. Sex ist wichtig und weibliche Dominanz ist darüber hinaus noch weit mehr als Sex. Weibliche Dominanz ist sexuell, mental, emotional, sozial und spirituell. Es braucht soviel mehr Vertrauen und Offenheit seine verstecktesten Geheimnisse und die Sehnsüchte der eigenen Seele mit einander zu teilen.
Viel zu viele verheiratete Paare müssen ihre Wünsche voreinander verheimlichen. Wie traurig, dass Menschen ihre innere Wahrheit vor einem Menschen verbergen, mit dem sie ihr ganzes Leben verbringen wollten.
Weibliche Dominanz heisst teilen und umsetzen: sowohl der Wünsche des submissiven Mannes als auch die der dominanten Frau.
Wenn das mit Liebe geschieht ist es einfach nur schön.


By permission/ Original Elise Sutton: femalesuperiority.com
übersetzung von Achatz aus dem Buch Female Domination (7. Reality Check: Staying Grounded with Female Domination)
Das Buch gibt es auch in deutscher Übersetzung: Weibliche Domination Verlag: Carl Stephenson (2008)

Samstag, 3. Juli 2010

Erfahrungsbericht

Heute bringen wir einen Beitrag aus dem Forum- mit freundlicher Genehmigung von 'Ilona' und Truk. Auch wenn manches besonders den Wünschen eines Mannes entsprechen könnte, wir sehen hier eine Möglichkeit auch für 'betroffene' Frauen  einen Zugang zu unserem Thema zu finden:

Mein Mann, ein sonderbares Wesen - ein Erfahrungsbericht

Wenn ich hier oder anderswo Erfahrungsberichte der Femdom Damenwelt lese, dann scheint es wohl keine Frau zu geben, die nicht schockiert war, als ihr Mann sie mit dem Wunsch nach einer Femdomehe überrascht hat. Bei mir war es ähnlich. Ich wußte anfangs überhaupt nichts damit anzufangen, ich dachte, er sei durch geknallt und hatte sogar an Scheidung gedacht. Das ist nach nunmehr 5 Jahren gottseidank vorbei. Auch in unserer Ehe nehme ich mir meinen Mann in heute schöner Regelmäßigkeit vor, mit dem Ergebnis von handfesten Striemen auf seinem Allerwertesten.
Im Gegensatz zu einigen meiner Mitstreiterinnen aber eher nicht als Bestrafung.

Ich konnte mich über meinen Mann auch früher eigentlich nie beklagen. Er hatte keine Macho -Allüren, war zuvorkommend, er hofierte und verwöhnte mich, half im Haushalt wo er konnte und es gab deswegen auch keinen Grund ihn zu maßregeln oder gar zu bestrafen. Ich wußte daher anfangs überhaupt nicht was er eigentlich wollte, als er mich mit dem Thema Femdomehe überraschte.
Für mich kam noch hinzu, dass ich von Natur aus zwar ganz gerne mal den Ton angebe, eigentlich aber eher sanftmütig als herrisch, keineswegs sadistisch veranlagt bin.
Ihm also aus einer Laune heraus den Hintern zu versohlen, wie andere das vielleicht praktizieren, das bin nicht ich und so wollte ich auch nicht sein.
Da kam mir dann der Vergleich zu einer professionellen Domina, die das für Geld macht
und das ist nun wirklich nicht mein Ding.

Irgendwie begann die Sache mich aber zu interessieren denn irgendwas musste da ja was dran sein, weil er ständig wieder damit anfing. Außerdem hatte er mir so viel vorgeschwärmt wie schön und intim unsere Ehe werden könnte und dass ich als Frau viele Vorteile davon hätte wenn ich ihn mit meinen durchaus vorhandenen weiblichen Attributen steuern und beeinflussen würde usw. Ich hab mich dann ohne sein Wissen näher damit beschäftigt (was dank Internet auch recht einfach war) um herauszufinden was die Beweggründe sein könnten und habe im Laufe der Zeit immer mehr Gefallen daran gefunden. Die Sache
fing sogar an mich zu reizen. Ich begriff nämlich langsam, dass ich als Frau meinen Mann tatsächlich steuern und beeinflussen konnte und dass allein schon Straps, betonter Busen und Schuhwerk mit höherem Absatz genügten, ihn unterwürfig und gehorsam werden zu lassen (dieses Phänomen muss man erst mal begreifen aber es ist tatsächlich so und andere haben ja die gleichen Erfahrungen gemacht). Ich habe das übrigens im Laufe der Jahre immer weiter ausgetestet und weiß heute mittlerweile ziemlich genau, auf was er abfährt.

Aus Gesprächen konnte ich damals dann herausbekommen, dass Sex der Schlüssel war. Er wollte im Grunde nur unser Sexleben auf mich übertragen und wollte sich einer drallen und resoluten Weiblichkeit unter- ordnen müssen, die ich quasi als seine Herrin verkörpern sollte. Er wollte also nicht bestraft sondern er- zogen werden zu einem "gehorsamen Diener seiner Madame" im sexuellen Bereich. Und diese Erziehung sollte mit Strenge erfolgen, hierfür wollte er gezüchtigt werden, das war sein Seelenwunsch. Er hat es mir so beschrieben, dass sein innigster Wunsch mich zu lieben und nur für mich da sein zu wollen praktisch durch die Peitsche ergänzt wird, also nicht nur im Kopf, sondern er wollte das auch körperlich spüren
und empfinden müssen. Es sollte sogar so sein, das ihm jegliches Interesse an anderen weiblichen Erscheinungen strikt verboten wird und wollte nur auf mich fixiert sein. Das konnte ich nachvollziehen, das gefiel mir sogar. Einen schöneren Liebesbeweis konnte es eigentlich nicht geben. Also hab ich mir gedacht, das soll doch nicht das Problem sein, da gab es schon schwierigere Dinge in unserer Ehe zu lösen.
Wenn er das braucht und es unserer Beziehung gut tut, warum soll ich das nicht machen und habe im Laufe der Zeit die Sache immer weiter betrieben. Und es hat unserer Ehe weiß Gott nicht geschadet, im Gegenteil.

Wir führen heute genau wie früher eine wirklich harmonische Ehe und machen fast alles gemeinsam.
Heute aber mit dem Unterschied, dass ich fordere und nicht mehr nur um etwas bitte. Und das hat sich eigentlich ganz von alleine entwickelt. Ich habe heute in gewissen Dingen eine bestimmendere Rolle auch in anderen Bereichen des täglichen Lebens übernommen. Und das hätte ich mir früher weder zugetraut noch für möglich gehalten, aber es funktioniert und mein Mann fühlt sich sogar pudelwohl dabei. Er bekommt heute reichlich Nahrung in Form von weiblichen Reizen und ich provoziere ihn sogar damit.
Ich kenne ihn inzwischen genau und spüre wie er sich auflädt. Und das ist ein Genuss für mich geworden.
Meistens bleiben dann Anzüglichkeiten nicht aus, die ich aber noch toleriere. Wenn er dann richtig aufgeladen ist verbiete ich sie ihm strikt. Wenn er dann anfängt herumzumurren, was oft der Fall ist (er scheint das sogar herauszufordern) kann es sein, dass wir ganz normalen Sex haben. Es kann aber genau- so gut sein, dass er sich im Schlafzimmer auszuziehen und mit meiner Peitsche wieder zu erscheinen hat.
Es gibt dann eine kleine Lektion damit er sich daran erinnert, wie er sich zu benehmen hat und dass Anzüglichkeiten nicht erlaubt sind. Schließlich wollte er das ja so.

Von Zeit zu Zeit steht dann bei uns eine richtige "Erziehungszeremonie" an und die haben sich im Laufe der Zeit zu einem abendfüllendem Programm entwickelt. Und ich muss ehrlich sagen, ich hätte das früher nicht für möglich gehalten, dass ich das überhaupt kann. Heute genieße ich das, diese intime Zweisamkeit, das Machtgefühl, den anschl. Sex.
Um dem ganzen einen angemessenen Rahmen zu geben, kleide ich mich hierfür auch entsprechend dominant. Wie mein Mann mir anvertraut hat bewirkt allein schon der Anblick meiner dominanten Erscheinung seinen Wunsch zur Unterwerfung. Und wenn er dann ins
Zimmer eintritt und mich mit der Peitsche in der Hand imposant im Raum stehen sieht, spüre ich bereits seine Erregung und seinen erhöhten Pulsschlag und das bestärkt bei mir das Gefühlt von Macht und Erhabenheit ungemein. Um ihn auf die nun beginnende Prozedur einzustimmen frage ich zunächst ob ihm gefällt was er sieht und ob er weiß was ihn erwartet. Nach seiner Standardantwort "Ja Herrin" antworte ich dann mit "Schön mein Schatz", schreite langsam auf ihn zu, streichele seine Brust und beginne ganz langsam ihm die Hände auf dem Rücken zu verbinden (es entsprach seinem Wunsch dabei wehrlos zu sein) und setze mich gemächlich auf einen mitten im Wohnraum positionierten Stuhl. Er hat dann vor mich hinzutreten, ich schaue ihm dabei tief in die Augen, spreche ganz ruhig mit ihm, streichele ihn liebevoll im Schambereich, stimuliere allmählich seinen Ständer und lasse mir viel Zeit
dabei. Es dauert dann nicht lange und ich spüre die ersten Tropfen seiner Flüssigkeit an meinen Fingern, die ich mit einem gleichzeitigem Kniff in seine Hoden mit einem sanften Zungenschlag ablecke. Dieses Ritual wiederhole ich noch ein paar mal, dann habe ich ihn in dem gewünschten Zustand der totalen Willenlosigkeit. Ich umfasse und stimuliere seinen Penis während er über sein Intimleben, seine Gefühle und Erregungen beichten und mir absolute Treue schwören muss. Durch das Umfassen seines Gliedes entsteht eine Art Seelen-Verbindung zwischen uns ähnlich wie der einer Batterie mit einem Ladekabel (Vergleich meines Mannes) was in mir ein unbeschreibliches Gefühl hervorruft. Ich habe praktisch nicht nur seinen Penis sondern den ganzen Mann in meiner Hand, als mein Eigentum und er ist mir völlig ausgeliefert. Und er muss sich mir hingeben und anvertrauen und mir innige Liebe
schwören und nur ich bin autorisiert, das alles aus seinem Munde zu hören und diesem Manne nun das zu geben, was er so dringend braucht. Und das bekommt er dann und bestimmt nicht zu knapp.
Und das hätte ich mir anfangs überhaupt nicht vorstellen können, heute bin ich richtig stolz auf mich.
Ich genieße das regelrecht und spüre echte Erregung, wenn er zu zappeln beginnt und sein Hintern zunehmend rot wird. Ich befehle ihm sogar, die Hiebe die ich für angemessen halte für mich zu ertragen, weil ich weiß dass es gut für ihn ist, weil ich diejenige bin für die er sie zu ertragen hat um es sich zu verdienen, anschließend mein Liebhaber sein zu dürfen. Und das ist er dann wirklich. Ich hätte mir früher nicht mal träumen lassen, wie schön sexuelle Befriedigung sein kann und welche Freuden Männer ihren Frauen bereiten können. Und als i-Tüpfelchen habe ich auch noch einen Ehemann, der mich auf Händen trägt, wenn ich das wünsche. Frau was willst du mehr ?

Ich kann nur allen "Kolleginnen" wirklich raten, sich den Wünschen ihrer Männer nicht zu
verschließen wenn sie mit dem Thema Femdomehe konfrontiert werden. Sie wissen erst sehr viel später oder vielleicht gar nicht, auf was sie früher verzichtet haben, glauben Sie mir.

Liebe Grüße an alle - Ilona S.

Donnerstag, 1. Juli 2010

Highschool

Das Folgende ist die Übersetzung des Briefes einer Lehrerin an Elise Sutton (der sozusagen Grande Dame der FLR in USA). Er wirft ein interessantes Licht auf aktuelle Entwicklungen bei jungen Leuten:

Hallo, ich bin Lehrerin an einer High -School und ich unterrichte das Fach Sexualerziehung in einer Klasse (allerdings nur Mädchen, keine Jungen).
Ich beobachte die Mädchen an unserer Highschool sehr genau und ich bin oft perplex, wie aggressiv sie mit den Jungen umspringen.
Neulich habe ich habe einen anonymen Fragebogen an sie verteilt (das ist ein Standart- Formular entsprechend einem staatlichen Curriculum) und ich war ziemlich überrascht wie viele Mädchen noch Jungfrauen waren. Nichtsdestoweniger haben die meisten von diesen angekreuzt, dass sie oralen Sex mit ihren Boyfriends praktizieren, mit (ich bitte das zur Kenntnis zu nehmen!) den Mädchen auf der Empfängerseite. Obwohl auch eine große Zahl von ihnen angegeben hatten, selbst auch oralen Sex gegeben zu haben, die Zahl derer, die ihn empfangen hatten war deutlich höher.

Neulich habe ich mich mit einer meiner Studentinnen unterhalten, ein ziemlich intelligentes Mädchen von sechzehn Jahren, die eine große Zukunft vor sich zu haben scheint.
Sie hat wirklich ihr Herz auf dem rechten Fleck und nimmt einen führenden Platz in der Klasse ein- ein klare ‚A‘ - Studentin. Ich habe sie zu ihren Beziehungsgewohnheiten bei sich und ihrem Freund fragen können. Sie war ausgesprochen offen zu mir und für ihr Alter sehr reif.
Sie sagte, dass es keineswegs ungewöhnlich für Mädchen ihrer Altersklasse sei, die Jungen regelrecht zu dominieren. Sie hat eine feste Beziehung mit einem Jungen seit über einem Jahr und sie sagte mir, dass sie fraglos der bestimmende Teil sei und Sex sei alleine ihre Entscheidung. Sie betonte, dass sie damit nicht alleine sei. Sie sagte, dass es für Mädchen ihres Alters ganz normal sei, die Jungen zu dazu zu bringen, ‚an ihnen herunter zugehen‘ (= sie oral zu verwöhnen). Sie kenne nicht wenige Mädchen, sie selbst eingeschlossen, die sich Sex für die Ehe aufsparten und sie seien sehr glücklich indem sie Sex auf Cunilingus beschränkten.

Ich fragte sie dann, ob viele ihrer Freundinnen denn ebenso auch an ihren Freunden ‚heruntergingen‘, worauf sie antwortete, einige ja, aber die meisten nicht. Und sie täte das auch nicht. Das hat mich wirklich umgehauen.

Ich weiß nicht genau, was davon zu halten ist, aber ich kann mir nicht helfen, ich finde das sehr positiv.
Vorzugsweise sollten College- Studenten eigentlich noch gar keinen Sex haben, aber das ist natürlich sehr unrealistisch gedacht. Bei dem ganzen Druck und der beständigen Bombardierung mit Sex in den Medien und der Popkultur.
Die Kinder haben ansteigende Hormonpegel und es ist sehr schwer für sie, da zu widerstehen.

Ich sehe den positiven Trend in einen wachsenden Zahl der Mädchen, die Nein zu regulärem Sex sagen im Sinne von Geschlechtsverkehr. Ich glaube, das sagt auch einiges über eine sozio- kulturelle Entwicklung , . . . . . . indem diese Mädchen ihre Boyfriends dazu zwingen 'an ihnen herunter zu gehen', um sie oral zu befriedigen, aber ohne dass sie notwendigerweise selbst den Jungen den gleichen Dienst im Gegenzug erweisen.

Es ist vielleicht die Feministinnen- Seele in mir, aber ich glaube wirklich, das ist eine gute Entwicklung!

Ich dachte, dass Sie das interessieren könnte für ihr Thema hier.
Ferner kann ich Ihnen berichten, dass eine ziemlicher Unterschied zwischen Jungen und Mädchen besteht, insofern, als in den meisten Gebieten die Mädchen die Jungen auch hinsichtlich der Leistungen dominieren. Ich glaube, das zeigt, es kommt eine Frauenwelt auf uns zu, und das wird noch klarer in Erscheinung treten, wenn diese jungen Leute erstmal die Verantwortung übernehmen.


By permission/ Original bei Elise Sutton: femalesuperiority.com übersetzung durch Achatz.

Sonntag, 21. März 2010

Neues Forum zum Thema 'Weiblich geführte Beziehung' eröffnet!

Neuerdings gibt es auch ein Forum zu unserem Thema - eingerichtet von 'Sebastian' der einen verwandten und befreundeten Parallelblog 'Ihr-zu-dienen' führt. (siehe unsere Linkliste, rechts).
Das Forum heisst:

'Das Forum zur 'Weiblich geführten Beziehung'
(Dort gibt es auch Links zu 'Ihr-zu-dienen' von Sebastian und zurück zu 'Minervas juwelen (hier)' .

Wir wurden von Sebastian freundlicherweise eingeladen zu beraten und zu helfen und ich, Achatz, habe auch Admin-Funkion übernommen.

Sebastian hat es sehr schön und professionell eingerichtet: Es lohnt sich einmal hereinzuschauen und zu den vielen gebotenen Themen sich zu äussern. Oder neue Themen aufzumachen.
So kann unser Anliegen, unser 'lifestyle' besser diskutiert und ausgeleuchtet werden.

Wäre schön, wenn nicht nur 'Kopfkino- fans' dort ihre Stimme gäben sondern auch Interssierte, Betroffene und vor allem auch Frauen, die in einer 'Weiblich geührten Beziehung' leben oder leben wollen, sei es aus eigenem Antrieb, sei es, weil ihre Männer sich das so sehr wünschen.

Wir sind gespannt auf Euer Feedback!

Samstag, 6. März 2010

Eingriffe in sein Betriebssystem…

Die Sexualität eines Mannes, liegt tief in seinem Betriebsystem. Da lässt er - ob er das will oder nicht, so schnell niemanden heran.

Ich meine damit nicht, dass er sowieso jederzeit Sex haben wollte, nein, ich meine die Grundlagen seiner Sexualität und den (geheimen) Wunsch, sich  einer Frau total ausliefern zu wollen.


Wenn du also willst, dass du eine gute Beziehung mit deinem Mann hast und das ganze Theater mit Streiten, seinem Rechthabenwollen, seinen Unarten, seinen Eigenschaften, die dir lange schon auf den Nerv gehen, beenden willst; dann könntest du mal wieder in sein 'Betriebssystem' vordringen und dort grundlegend eingreifen. Anders wirst du erfolglos bleiben mit dem Versuch, aus eurer Beziehung/ Ehe eine wirklich gute zu machen.

Das Betriebssystem eines jeden Mannes besteht wahrscheinlich zu einem grossen Anteil aus seiner Sexualität. Das ist etwas, was bei Frauen anders ist. Deshalb denken sie nicht daran, dass es bei Männern  nicht so ist wie bei ihnen. Frauen lieben Sexualität, sie muss jedoch gut sein und ihre Ansprüche erfüllen. Aber sie beschäftigen sich nicht dauernd damit. Männer schon. Das sind Binsenweisheiten, ich weiß, man kann das heute überall lesen, aber es muss auch hier immer wieder mal gesagt werden.

Denn es ist entscheidend.
Du kannst keine erfolgreiche Ehe führen, wenn du nicht sein Betriebssystem durchschaust, verwaltest. Dieser Satz gilt 3-mal für einen submissiven Mann, der davon träumt, sich seiner Frau, wie immer auch, zu unterwerfen.

Also, egal, wie du es haben willst.
Wenn du willst, dass dein Mann auf dich hört und tut, was du sagst- und auf die Dauer willst du das möglicherweise sogar ganz gerne, denn auf Dauer will fast jede Frau das, dann hast du hier eine Chance, dann du kannst in sein Betriebssystem eingreifen. Aber mache es richtig: alles andere kannst Du vergessen……

Wie machst du das?

In dem du da hin langst, wo du ihn normalerweise verschonst, weil du geglaubt hast, dass es sein intimer Bereich, das sei sein Bereich, der nur ihm gehört, und zwar ist ist das sein Geschlecht, das ist sein Penis und seine Hoden, Teile, von denen du dachtest, dass sie dich nur beim Geschlechtsverkehr etwas angingen.
Unser Blog hier heisst 'Minervasjuwelen', weil er thematisiert, dass diese grundlegenden 'Tools' in langedauernden Beziehung nicht ihm allein gehören dürfen, sondern unter deine Kontrolle gehören, denn dort, du ahnst es schon, sind sie am besten aufgehoben.
Viele Männer brauchen das
 und: sie wollen das auch.

Ein submissiver Mann will nichts lieber, als dass du die Kontrolle über seine Genitalien, also seine Sexualität übernimmst: über die 'family- jewels' wie man in Amerika sagt. Oder eben Minervas Juwelen, wie wir es hier benennen...

Wie machst Du das, ohne gleich zu einem peitschenschwingenden Monster zu mutieren?
Indem Du von jetzt ab die Kontrolle über den ganzen Mann, das heisst die genannten Organe übernimmst und indem du ihm zum Beispiel sagst: wann und wie er einen Orgasgasmus haben darf.

Mehr braucht es nicht. Das bewirkt einen wesentlichen Wandel der Verhältnisse.

Und, um es gleich zu sagen: seine Orgasmen müssen in der Regel hinsichtlich der Anzahl wahrscheinlich etwas 'zurückgefahren' werden, was aber gleichbedeutend ist mit: in der Qualität erheblich hoch gefahren. Und das Letztere (nicht das Erste) gilt auch in Zukunft für deine eigenen Orgasmen- und zwar zuverlässig und auf Dauer! Denn diese könnten qualitativ besser werden und häufiger- aber nur so wie du das willst.

Mittlerweile glauben wir, dass ein Mann, der nicht dauernd masturbiert, automatisch eine bessere Ehe führen kann. Die allermeisten Frauen haben keine Lust sich darum zu kümmern, oder sie haben keine Ahnung wie sehr solches eine Rolle spielt und auch nicht, dass oder wie oft ihr Mann masturbiert.

Viele Männer würden gerne nicht masturbieren, aber ………… die wenigsten schaffen es, darauf zu verzichten.

Das aber ist entscheidend!
Übernimm du hier das Kommando!!

Das kann mental sein- verbiete es ihm einfach, doch finde auch heraus, wie du es kontrollieren kannst.
Das kann 'mechanisch' sein:
Mittlerweile gibt es gute Penisverschlüsse ('Keuschheitsgürtel') neuester Bauart, die mehr oder weniger erfolgreich verhindern sollen, dass dein Mann masturbiert, ohne dass es unbequem, schmerzhaft oder unmenschlich für ihn ist. Probier es mit ihm aus, er wird viellciht sehr gerne 'mitspielen'. Aber es geht natürlich auch ohne solche Anschaffungen.

Wenn du also deinen Mann irgendwie beeinflussen willst und Du hast herausgefunden, dass er auch nur ein bisschen submissiv ist, dann sind Deine Chancen gut, dass du ihn verändern, beeinflussen kannst. Sehr gut sogar.

Meiner Meinung nach hast du dann weitaus bessere Karten in der Hand, als eine Frau, die sich mit einem Macho herumschlagen muss (der zudem ebenso verdeckt submissiv sein kann und sich nur nicht traut, es zu zugeben, das sind oft die Schwierigsten!)

Das ist das Gute an dem Themenkomplex Submissivität-: du kannst deinen Mann formen, wie du ihn haben willst und er wird davon begeistert sein.
Hier und mittlerweile in vielen anderen Blogs (siehe unsere Blogliste an der Seite, besonders 'Ihr zu dienen') findest du genug Anregungen, wie 'frau' das macht.
Nur eines solltest du nicht tun:
Die Submissivität und die Sexualität deines Mannes leugnen, negieren, ignorieren. Und dies auch nicht von ihm verlangen. Er würde ewig weiter fantasieren, er würde sich vielleicht anderen zuwenden oder in die Subkultur z.B. im Internet abrutschen. 

In seine Betriebssystem eingreifen heisst, seine Sexualität zu beeinflussen und ihn zunächst enthaltsamer werden zu lassen, und zwar auf freiwilliger Basis, denn er will das schliesslich auch. Das geht einfacher, als er sich das früher hätte vorstellen können. Das Ergebnis ist ein eher zugewandter Mann, der bemüht ist, für dich da zu sein, der deine Anerkennung und deine Zärtlichkeit wie nichts auf der Welt wünscht.
Und zwar das nur deshalb, weil du ihn 'unterherum' im Griff hast, weil du auch ein bisschen Verantwortung für ihn, für Euch übernommen hast und die Sache lenkst.

Auch, wenn du nicht ganz verstehst was das ausmacht und wie es funktioniert. Einen Versuch ist es wert.


Freitag, 12. Februar 2010

Blog "Ihr zu dienen"


Wir freuen uns immer über neue Blogs und Sites zum Thema.
Der Blog "Ihr zu dienen" zum Beispiel.
Es beschäftigt sich Sebastian- genauso wie wir- mit dem Thema FLR - diesmal ausdrücklich aus der Sicht des Mannes bezüglich seiner Gefühle und Gedanken dazu.




Er und wendet sich dabei vor allem an betroffene Frauen, deren Männer submissiv sind.

Besonders empfehlen wollen wir dort :
'Das Benutzerhandbuch für den submissiven Mann' (hier).Für Frauen, denen das Thema neu ist und die sich vielleicht erst einmal überfordert fühlen könnten von ihren Männern, die ihnen ihre submissiven Gefühlen offengelegt haben: hier sind sehr gute Erklärungen der Phenomene, sowie Empfehlungen, wie Frauen damit umgehen können.

Großes Lob also für diese Unternehmung!
Wir freuen uns auf die Fortsetzungen……


Blog 'Ihr zu dienen': hier

Montag, 11. Januar 2010

Wie Spanking wirkt…

Dem 'eigenen' Mann den Hintern zu versohlen, ihn also zu schlagen, das klingt total abwegig. Es kam mir pervers vor. 

Und so etwas will er von dir?  Alles, nur so etwas nicht! Nein.
 
Ich habe inzwischen meine Meinung geändert und meine Hemmungen etwas abgelegt.

Heute weiß ich, dass Dominas in manchen Fällen eine wichtige und respektable Arbeit leisten können.
 Manche submissiv veranlagte Männer, es sind wahrscheinlich mehr, als wir glauben, brauchen nämlich geradezu so eine Disziplinierung, sie sehnen sich auch danach.
 

Anfangs habe ich das nicht wirklich verstanden, ich fand das wirklich furchtbar. Ich dachte; ich bin zwar nicht prüde und mache alles Mögliche im Bett mit ihm; aber Schlagen... muss DAS wirklich sein?  Ihm Gewalt antun, ihm wehtun?

Es kann nicht sein, dass er das wirklich will. 

Und brauchen? Er ist doch kein Kind mehr. (Und Kinder brauchen Schläge ganz und garnicht).

Aber irgendwann  hat es mich dann doch gereizt, es auszuprobieren, wenn  er es sich denn so wünscht: erste Versuche waren schwierig, voller Peinlichkeit, weil wir beide unsicher waren. Dieser Anblick des vorn über gebeugten Mannes, sein Hintern- das ist nicht nur erhebend, selbst wenn es ein ganz schöner Hintern ist. Was sagen, wohin gucken, wie geht das los? Wie mache ich das...einfach so? 
Und ich hasse 'Szene' outfits und Gehabe.

Das war schon eine Überwindung. 
Und die  Frage: wieso mache ich das eigentlich? Für wen? Für mich bestimmt nicht! Natürlich nur für ihn. 
Ja, für ihn, okay, für seine Lust probiere ich das. Schließlich erregt es ihn (zumindest zu Beginn...hihi).
Und was habe ich davon?
Mag sein: anschließend war der Sex komischerweise auf einmal besser.
Er war tatsächlich wie
ausgewechselt. Agiler. Selbstloser. Hingebungsvoller. Sehr viel hingebungsvoller...

Und dann habe ich allmählich besser verstanden, wieso er das braucht und DASS er es braucht; ich gewann die Einsicht: es ist absolut gut für ihn, er mag es nicht nur, er braucht es. Es hilft ihm außerordentlich.

Es ist kein Akt der Gewalt sondern eine besondere 'Liebesgabe', Zärtlichkeit der besonderen Art, die er sich erträumt hatte, wie so viele submissive Männer.


Eines Tages begann diese Mühe auch mir Spaß zu machen.
Nicht als sadistische Regung, nein, das wohl nicht. Oder doch?
Eher dieses Gefühl, wie sehr ich etwas, wie sehr ich ihn beeinflussen kann. Seine physische Reaktion zum Beispiel. Ein einziger gezielter Schlag und sein ganzer Körper bebt. 
Plötzlich hat das mich fasziniert.
Ihn ganz 'in der Hand' haben.
 Seine Lust. Dass er mich lässt. Seinen Schmerz.
Ist es noch Schmerz, wenn er es geniesst?

Das zu steuern löste widerum eine interessante Gefühlsmischung bei mir aus.
Ein spezielles Gefühl.

Es ist 'Macht', na klar, das ist schon ein Wort von Bedeutung hierbei.
 
Was ist, wenn ich über einen bestimmten Punkt hinausgehe?
Wenn ich es selber bestimmen kann. Weil er mich lässt.
Weil er mir versichert hat, es ihm auch dann antun zu dürfen, wenn er es gerade nicht will.
Wann immer es mir passt. Auch wenn er mal nicht in Laune ist dafür.
Wenn er mir generell die Macht gibt, 'es' mit ihm zu tun, wann immer ich will, oder es für richtig halte. Dafür vereinbart man die Dinge…… ABER: ohne jede Verpflichtung meinerseits natürlich, es überhaupt tun zu müssen.

Das ist dann eine gewisse Freiheit. Diese Grenzen auszuloten hat meine Neugier geweckt.
Und wenn du 'es' schließlich eines Tages anwendest, um ihn tatsächlich zu korrigieren, zu disziplinieren, dann ist es genau das, was wer wollte.

Oder um deiner Wut Ausdruck zu verleihen. Kein Spaß mehr...
Jede Frau will das heimlich einmal, da bin ich mir sicher. Ihrem Alten den Hintern versohlen nach Strich und Faden....oder etwa nicht? 

"Okay, Junge, du hast dich schlecht benommen und jetzt bekommst was drauf, ob du es dir passt oder nicht".
So haben wir es eben ausgemacht. 

Und: "du wirst dich bessern, denn ich werde es so machen, dass du gut erinnerst."
Das tut manchmal gut zu sagen.
Er bekommt einen neuen, ganz anderen Respekt vor seiner Frau. Dass er vielleicht steif wird - anfangs - verstärkt den Effekt nur.

Es ist so, tatsächlich! Er genießt den Schmerz, er will ihn und er will ihn dann plötzlich nicht mehr. Wenn es viel wird, dann ist er hin und her gerissen und spürt die große Portion 'Gefühl',
diese mixed emotions, welche ich ihm verpasse...als meine Liebesgabe für ihn.

Er fühlt sich völlig unsicher und 'ausgeliefert', denn da kann er ja nicht zurück: er will grundsätzlich nicht, dass ich aufhöre, auch wenn er es jetzt gerade doch wollte…

Vielleicht erklärt das diese Dankbarkeit, die er hinterher spürt. Er spürt alles unmittelbar und er muss das ganz zeigen in meiner Gegenwart ..., also sich zeigen. Es fasziniert ihn in seiner Vorstellung, dass er sich nicht mehr verstecken kann vor mir.
Oh, mein Lieber- da gibt es keine Geheimnisse mehr vor mir plötzlich.
Und das ist es, was die Sache so intim macht für uns beide.


Diese Mischung seines intimsten sexuellen Verlangens und dieser Unterordnung, dieser Lustschmerz und die Hingabe, welche ich jetzt von ihm bekomme. Ganz!
Ich verlange sie inzwischen auch von ihm.

Wenn das Ereignis sexuell und gleichzeitig gefühlsintensiv ist, dann ist er ausserordentlich erregt und eben auch sehr wachsam und aufnahmebereit.
Deshalb will und muss er weitgehend nackt sein bei einer
solchen Prozedur, denn Nacktheit ist in diesem Zusammenhang zugleich sexuell für ihn und hingegeben. Während ich dagegen bekleidet bleibe,  ihm gerne meine Beine und meine Füße zeige, wenn er vorne über gebeugt ist, das erregt ihn ebenfalls.
Und wenn es erregend ist, wirkt es auch…

Der Bildhauer Rodin hat einmal gesagt, dass der Mensch, wenn er nackt ist, nicht denken kann. Vielleicht ist etwas daran. Er soll ja nicht soviel denken, er will fühlen und…… gehorchen.

Auf mich hören, weil er es so will und weil es gut für ihn ist. Ich bin dabei liebevoll zu ihm, streichele ihn und sage ihm vor, während und oft auch nach der Prozedur, worum es mir geht. Was ich zu korrigieren wünsche.
Beziehungsweise, was ich korrigieren werde.

Und das ich das vor allem für ihn tue.
Wie eine gute Freundin sage ich das manchmal (nicht immer!).

Ich sage das sehr bestimmt und ich bin dabei sehr fest und er muss versprechen, sich an das zu halten, was er dann verspricht.
Also alles nur für ihn? Nicht ganz.
Die Chancen stehen nicht schlecht, dass er sich daran hält.
 
Dinge die ich ihm in diesem Zustand, den er schnell erreicht, sage, merkt er sich lange.

Die emotionale Verbindung von sexueller Erregung in Unterwerfung, Schmerz als Lust und Schmerz, den er dann plötzlich hasst- das produziert einen Strom von Gefühlen in ihm, der tief in sein 'Betriebssystem' eingreift.

Eine Frau, die damit liebevoll umgehen kann, kann sehr weit kommen mit ihrem Mann……nicht so sehr was die Ausbildung eines Haussklaven angeht (wer will denn so etwas wirklich?), sondern was die größtmögliche Vertrautheit und Intimität angeht mit dem Mann, der dir für sie da sein will. Und was die Vermeidung von Krach und Streit angeht, dies Mittel ist nicht zu unterschätzen!


Er hört nicht (nur) auf mich, er spurt nicht nur, etwa weil es weh tut und weil er Schläge in Zukunft vermeiden wollte (das will er nämlich gar nicht!! Das ist eine Männerfantasie. Und sie stimmt bei uns nicht!)

Er fügt sich mir, weil sein Gehorsam in seinem Gehirn mit dem Geschehen der Disziplinierung, die er will und braucht, verbunden ist.
Er fügt sich mir, weil seine Unterwerfung ihn an die Erregung erinnert, die er verspürt, wenn ich ihn diszipliniere!

Weil er zeigen will, dass die 'Erziehung' gut für ihn ist, dass sie wirkt und ich sie also fortsetzen kann.
Man könnte auch denken: er würde dann gerne mal gerade nicht auf mich hören wollen, damit er wieder die ersehnte Strafe bekommt.
Manchmal gibt es auch das. Aber selten.
 
In der Regel funktioniert es so bei uns:
Er fügt sich mir, weil er will, dass ich mich seiner annehme und ihn in einer Art sexuellem Spiel ernstnehme, also auch mal bestrafe, selbst wenn es dann auch einmal richtig weh tut. (Ich schlage ihn zwar auch schon mal ohne Grund, oder weil er mich darum bittet; ganz wir zusammen drauf sind.)


Doch, wenn ich keine Lust habe, wenn ich wirklich sauer bin, dann setze ich das ganze Spiel auf unbestimmte Zeit aus. Das ist das Schlimmste für ihn und es wirkt in der Regel am allerbesten.

Der Vorgang an sich sollte ein Akt der Liebe sein, auch wenn er etwas ungewöhnlich -für einen Außenstehenden- aussehen mag.
Hinsichtlich der Übersetzungen und Anregungen, die wir, vor allem Achatz, hier auf diesem Blog eingestellt haben, liegen mir die Disziplinierenden Housewives mittlerweile   am nächsten. Dort ist alles einfach und klar. Und die Vorteile für die Frau liegen 'auf der Hand'. Und Caring Domination lehrt den achtsamen und liebevollen Umgang mit einem submissiven Mann am besten; es ist ebenfalls sehr wichtig und lesenswert, vor allem für Frauen, die mit dem Thema erst einmal nicht zu Rande kommen, so wie ich am Anfang. 

Wenn der Mann auf Dauer und prinzipiell so eine Behandlung nicht mehr wollen würde, dann wird das Spiel -und es ist und bleibt ein Spiel!- eben beendet.
Das Gegenteil aber ist der Fall, Männer lieben es! Zunächst mehr als die meisten Frauen. Dieses Spiel nicht mehr mit ihm zu spielen, das wäre die schlimmste Drohung. Denn Männer sehnen sich nach diesem Widerspruch intensiver Gefühle. Und dieser Widerspruch ist es, der wirkt. Eine Frau kann ihn nutzen.

(nach Amélies Aufzeichnungen geschrieben)

Mittwoch, 6. Januar 2010

Gedanken zu einer FLR

Was ist eine FLR?
Es ist eine Beziehung in der die Frau über ihren Mann bestimmt. Also anders genannt: eine Weiblich geführte Beziehung.

Hat das etwas mit Feminismus zu tun?
Je nach Art der Beziehung: im Prinzip auf jeden Fall, ja. In einer FLR wird davon ausgegangen, dass Frauen vielleicht nicht bessere Menschen, aber in solchen Beziehungen die überlegenen sind.

Heisst FLR nicht, die perversen Begierden des Mannes zu bedienen?
Kein. Kann mal sein, aber nein, eigentlich nicht. Eine erfahrene Frau nutzt jedoch ein bestimmtes Verlangen ihres Mannes; es ist ihm angeboren und für ihn natürlich. Es ermöglicht ihm im besten Fall  sich ganz den Ansprüchen seiner Frau hinzugeben.

Muss eine Frau wie eine Domina veranlagt sein, oder sadistisch ticken?
Nein, nicht auf jedenfall. Auch wenn sie Elemente verwenden wird, die eine Domina ebenfalls verwendet, geht es in einer FLR nicht darum, den Mann 'zu bedienen', sondern es geht umgekehrt um die Frau, die von ihrem Mann bedient wird.
Sie wird mit der Zeit, auch wenn sie anfangs nicht sehr dominant ist, sehr viel mehr dominantere Eigenschaften ausbilden, einfach durch die Tatsache, dass ihr Mann sich ihr unterordnet.

Was sind wichtige Elemente einer FLR für eine Frau?
Dass ihr Mann lernt, wie er sich ihr gegenüber angemessen zu verhalten hat- in allen Dingen-, so wie sie sich das immer schon gewünscht hat. Dass sie sich unterstützt sieht in ihren Belangen und dass sie von ihrem Mann verwöhnt wird- mit Respekt.
Je nach Art der Beziehung, kann und wird sie absolute Loyalität, Gehorsam, Einfühlung und totale Aufgabe seines 'Männerego' verlangen, sowie eine Sexualität beanspruchen, die sich ausschließlich an ihren Masstäben und Bedürfnissen orientiert.

Was sind wichtige Elemente einer FLR für einen Mann?
Für den Mann ist von großer Bedeutung, dass die Frau möglichst umfassend seine Sexualität  kontrolliert (was auch eine teilweise oder weitgehende Enthaltsamkeit bedeuten kann) und Zurückhaltung seiner eigenen sexuellen Befriedigung von ihm verlangt, dies unterstützt seine submissive Natur.

Sie wird nicht nur geistig, seelisch, sondern auch körperlich über ihn verfügen. Die Art und Weise wird sie selbst bestimmen. Das können 'unbequeme' Arbeiten für ihn, Diätpläne oder körperliche Bestrafungen sein, Dinge bei denen er etwas leisten oder aushalten muss, um ihr zu gefallen und um ihr, ihrer gemeinsamen Beziehung und auch ihrer Familie nützlich zu sein. Viele Männer können darin ihre höchste Erfüllung finden.