Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Nikolaus ?

Ihr Mann glaubt nicht mehr an den Nikolaus?
Zurecht! Denn inzwischen sind die Boten des Himmels weiblich, die den Männern die notwendige Lektion einbläuen, oder nicht?


Kommentare:

Sven hat gesagt…

Ho, ho, ho...

Oh ja, am 6. Dezember ist der Nikolaustag! Doch da ist noch etwas, wenn man genau aufpasst und gut zuhört. Im Radio hört man so manche Weihnachtsmusik, eine musikalische Schlittenfahrt durch den Schnee, eingespannt sind ein paar Rentiere oder ersatzweise schnaubende Pferdchen. Und zwischen den erfrischenden lustigen Klängen die uns so schön durch die suggerierte Winterlandschaft begleiten, knallt regelmäßig - die Peitsche. Und da bin ich wieder beim Nikolaus. Natürlich ist dieser Tag nicht nur für Kinder etwas Besonderes, sondern auch bei einem Femdompaar prädestiniert, an diesen Abend dem Mann die Leviten zu lesen für alle seine Verfehlungen und Untugenden. So wie die Rute des Nikolaus den Kindern ein warnendes Sinnbild für eine körperliche Züchtigung ist, so tritt die strenge Frau mit Rohrstock oder Reitgerte beim erwachsenen Mann an diese Stelle, um ihn zu mehr Disziplin und besserem Benehmen in Zukunft zu korrigieren. Auch wird Bilanz über das vergangene Jahr gezogen. Wie jeder weiß, wird je nach dem, was man(n) sich geleistet hat, abgerechnet.
Wer nun glaubt, die Frau würde sich nun (wie auf der Karrikatur) ein sexy rotes Kleidchen mit weißem Plüschbesatz und eine rot-weiße Weihnachtsmütze anziehen, um dann mehr oder weniger einen erotischen Nikolaus-Sketch vorzuführen, der täuscht sich jedoch. Zumindest bei uns. Den ganzen Tag über verläuft unser Zusammensein gewohnt, jedoch hat jeder das besondere Datum im Kopf (heute Kinder wird's was geben...). Außerdem schenken wir uns am Nikolaustag, also am 6. Dezember eine Kleinigkeit. Am Vorabend jedoch, haben wir seit mehreren Jahren eine ähnliche Tradition wie bei anderen Familien mit den Kindern. Nein, wir bekommen keinen Besuch vom heiligen Bischof und seinem finsteren Gefährten Knecht Ruprecht. Barbara zieht irgendwann ein Buch zwischen den anderen Büchern im Wohnzimmerschrank heraus und ich weiß sofort, was los ist. Es ist das "Strafbuch". Ich muss mich dann zu ihr begeben und sie liest mir meine ersten Schandtaten vor. Mitten drinnen läßt sie mich vorsorglich schon mal ausziehen. Dann geht die Anhörung weiter. Das hört sich sehr spassig und ulkig an, doch Barbara und mir ist die Sache ziemlich ernst. Gut wir lachen auch mal, doch im Wissen auf die unerlässliche Konsequenz, die am Ende in meiner Bestrafung mündet, vergeht uns der Spass. Zumindest ist Barbara konstant streng und ich bin in Gedanken schon irgendwo übergebeugt. Ihre Bilanz kennt meistens nur Verfehlungen, die sie mir aufzählt und zum Vorwurf macht. Zur Buße und zur Besserung haut sie mir dann jedes Jahr am 5. Dezember den Arsch. Nicht mit der Rute, sondern mit einer Reitgerte, die gewiss nicht weniger brennt. Nach dem Sündenablass muss ich Besserung, Respekt und vieles andere mehr versprechen. Das ist kein Spass, wie er vielleicht anderswo zwar ähnlich am Nikolaustag gespielt wird, aber nicht mit letzter Konsequenz vollzogen wird. Nein, da steht bei uns kein rot-weisses Bunny im frechen Santa-Kleidchen vor mir, sondern meine meist streng elegant aufgedonnerte Gattin, die mir dann bis heute den Nikolaus ersetzt. Vor dem hatte ich als Kind immer große Angst und die Drohungen, der Nikolaus wenn das sieht, wirkten sehr gut. Wenn Barbara sagt, na warte, dann ist es jedoch bis heute das gleiche, nur mit dem Unterschied, dass ich tatsächlich den Hintern voll bekomme. Und trotzdem ist sie mir tausendmal lieber als der Knecht Ruprecht, der mir nie etwas getan hat.
Fröhliche Weihnachten!!!

Sven und Barbara (kleine Hexe)

Elena hat gesagt…

Die perfekte Weihnachtsmusik für eine Herrin mit ihren Devotling am Weihnachtsabend: Die Schlittenfahrt (A Sleigh Ride - siehe Youtube) von Leopold Mozart.
Da glüht nach 4,50 Min. der Hintern. Schöne Bescherung. Dann auf den Rücken mit ihm, Kopf zu mir, Füsse küssen, während ich im Kerzenlicht meine Geschenke auspacke... Dann beim Adagio of Spartacus and Phrygiavon Aram Chatschaturjan geleckt werden bis zum Orgasmus. Das ist das Geschenk von mir für ihn, dieses Privileg, mich bedienen zu dürfen und sich dann vor meinem zufriedenen Antlitz auf Knien erst selbst befriedigen zu dürfen und dann am Ende die Erlaubnis zum Abspritzen zu bekommen. Vielleicht sogar in mir. Danach halte ich ihn, drücke ihn fest an meinen Busen und der Mann weint vor Glück. Weihnachten, wahrlich ein Fest der Liebe.

Anonym hat gesagt…

Was haltet ihr von der Strafe, dass er nicht nur einen KG tragen muss, sondern unter seinem normalen Business-Anzug auch Strapse und Dessous von ihr?