Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Mittwoch, 30. September 2009

Mindestzeit


Das Thema "wie oft sollte ein Mann einen Orgasmus haben in einer Weibliche- geführten- Beziehung", wurde hier öfters in Kommentaren angesprochen. Wir fanden wir einen Kommentar in einem amerikanischen Blog, der in etwa ähnliche Verhältnisse wiedergibt, wie sie auch bei uns manchmal sind. Allerdings sieht der Alltag bei uns nicht immer so sexy aus.
Wir haben es deshalb hier übersetzt:


Kann sein, dass viele Männer nicht gerne über ihr Orgasmus -Limit reden, welches ihre Frauen dann benutzen könnten.
Frauen verstehen oft nicht wirklich, was ein sehr aufgeladener ('geiler') Mann fühlt und sie wissen dann auch nicht, wieviel Orgasmen sie ihrem Mann erlauben sollten.
Meine Frau und ich leben in einer grossartigen 'Weiblich- Geführte- Ehe'. Aber sie hat sich nicht auf eine Zahl festgelegt, was meine Orgasmen angeht, doch ich habe mindestens einen Monat zwischen zwei Orgasmen zu warten.
Auch darf weder ich betteln noch mich etwa beschweren.
Sie könnte nach einem Monat dann zum Beispiel entscheiden, dass sie mich durchaus so aufgeladen mag und mich auch so halten möchte für zusätzliche Wochen.
Und das macht sie meistens auch. Für Männer gibt es da keine Regel, das hängt von deinem Alter ab und das heisst natürlich von deinem Testosteron- level. Ein Mann von 20 Jahren wird schon nach weniger als einer Woche ohne zu kommen sehr aufgeladen sein, während ein Mann in den 50ern ein gesteigertes Mass an sexuellem Verlangen erst nach 2 bis 3 Wochen verspüren könnte. Der beste Rat für ein Paar ist, dass deine Frau dich fragt (und sie weiss das wahrscheinlich auch schon) wie lange du nach einem Orgasmus an Zeit benötigst um wieder spürbar aufgeladen zu sein.
Dann sollte sie diesen Zeitraum verdoppeln und dieses zur Mindestzeit des Wartens zu machen und je nach Lage zusätzliche Wochen als Strafe hinzu zu fügen oder weil sie es richtig findet.
Meine Frau und ich kamen überein, da ich in den 50ern nun bin, dass es etwa 2 Wochen braucht bis ich wieder richtig starkes Verlangen spüre, also hat sie das auf ca. einen Monat verdoppelt. Das sollte man dann von Zeit zu Zeit anpassen.


Um die Dinge zu beschleunigen, streichelt und reibt sie mich abends beim Zubettgehen, wobei sie natürlich stoppt, kurz bevor ich kommen würde. Sie zieht sich, wenn es geht,
in meiner Gegenwart an und aus. Und schließlich sagt sie mir etwa einmal in der Woche, dass ich ihr das Höschen ausziehen soll, das heißt dann, dass sie jetzt oral verwöhnt werden will von mir. Sie erlaubt mir auch schon einmal in sie einzudringen -für ein paar Stöße-, wenn ich mich gut benommen hat; aber ich darf bei so einer Gelegenheit niemals kommen.

Dienstag, 22. September 2009

Einfaches Vorgehen

Heute mal ein paar einfache Gedanken von Amélie, die sie vor Jahren einmal geschrieben hat zu Beginn unserer 'Verwandlung' in der Beziehung; sie richten sich an Frauen, denen es ähnlich geht. Frauen, die einen Mann haben, der sich als submissiv veranlagt gezeigt hat:

Wenn Du einen Mann hast, der sich als 'submissiv' geoutet hat, dann vielleicht … Gratulation! Es ist es ein Mann, der es geschafft hat, sich Dir gegenüber zu öffnen und Dir etwas zu zeigen, was ihm sehr peinlich ist, andererseits aber ungemein wichtig für ihn ist.

Wenn Du also davon erfahren hast- durch ihn selbst, dann spricht das sehr für Eure Beziehung und dazu für ihn selbst, als auch besonders für dich, er würde sich das nicht rauen sonst.


Wenn Dein Mann so etwas aber nicht outet, heisst es noch lange nicht, dass er nicht submissive ist. Ich denke, die meisten haben welche, ab und an zumindest. Das Potenzial ist riesengroß.
Die Verdrängung ist riesengross.
Beziehungen, Ehen scheitern, weil das Thema nicht auf den Tisch oder auf das Bett kommt.
Merke: das Problem wird mit den (Ehe-) Jahren nicht kleiner, sondern größer. Und, es ist ein Riesenthema.

Wenn du -als Frau- 'soetwas' nur verachtest, nimmst Du ihm vielleicht die einzige Möglichkeit, sich dir gegenüber zu offenbaren.
So etwas sollte aber eigentlich in jeder Beziehung auf den Tisch- auch wenn du nichts anderes machen willst und auch nicht musst, als offen sein für das, was aus deinem Mann herauskommt, wenn er es einmal geschafft hast, dir von seinen submissiven Veranlagung zu erzählen.

Er wird es in der Regel
nicht tun. Euer Sex wird vielleicht fade sein oder er wird sich zurückziehen oder aber sich heimlich seinen Fantasien überlassen oder aber sie anderswo ausleben...
Du kannst aber auch - was ich empfehle- die Flucht nach vorne antreten und selbst herauszufinden versuchen, ob er submissiv ist und wenn ja, wie sehr, wenn Du einen solchen 'Verdacht' hast.

Wie macht eine Frau das? Wie Elise Sutton schreibt, ist ein Mann, der gerne auch mal unten liegt, möglicherweise auch nicht abgeneigt, wenn seine Frau ihm einmal die Peitsche über seinen Po zieht.
Dazwischen liegen vielleicht einige Stufen, aber nicht Welten: im Prinzip wollen viele Männer die 'Macht ihrer Frau' spüren. Meistens zunächst nur im Bett. Aber nicht nur dort ist es 'anwendbar', dieses Verlangen.
Wenn du deinen Mann ein bisschen kennst, wirst du heraus finden, wie du ihn testen kannst. Zum Beispiel bei Fesselspielen oder Ähnlichem.
Männerkörper lügen nicht: sie zeigen, was sie erregend finden, auch wenn die Männer etwas anderes erzählen. 'Unterwerfe' ihn ruhig mal ein wenig und du wirst bald wissen, was ihn erregt und was nicht.
Frauen dagegen haben dagegen ganz gerne -unauffällig natürlich- die Macht im Haus und im Leben.

Sollte sich also Dein 'Verdacht' bestätigen oder solltest du es schon wissen, dann verdränge es nicht.
Für dich gibt es zwei Möglichkeiten:
Erstens du hast sowieso eine dominante, ja vielleicht sogar eine ein bisschen sadistische Ader und hast von vorne herein Freude daran, deinen Mann zu 'unterwerfen': im Bett und/ oder vielleicht auch im Haus. Ist dies der Fall, dann habt ihr das sicherlich schon gemeinsam herausgefunden, wenn nicht, was hält Euch zurück?

Der zweite Fall ist aber typischer und die Regel. Du hast nicht die Bohne Lust, deinen Mann zu 'unterwerfen' weder im Spiel noch 'im Leben' (du tust es vielleicht unbemerkt sowieso, aber eben nicht 'so'). Du willst einen starken, überlegenen Mann eigentlich, der aber kein Macho ist.
So ging es mir. So geht es mir auch noch.
Wenn du deinen Mann also mit seinem Anliegen nicht vor die Tür setzen willst, solltest du ihn zumindest besser kennen lernen, denn submissive Männer sind prinzipiell keine schlechten Männer / Liebhaber - sowohl im Bett, als auch im Haus.
Aber: sie brauchen Deine 'Führung', nach der sie sich ja auch sehnen. Ferner ist dieses ein Thema, welches einen grossen Platz in seinem Leben einnimmt und: er kann wenig dagegen tun. Er wollte es auch nicht. Und du vielleicht auch nicht - wenn du die Vorteile kennengelernt hast.

Das Wichtigste aber zuerst: du
musst nichts tun, und du musst nichts tun, was du nicht willst. Schließlich sollst du ja auch die Chefin sein… Jedoch solltest du das, was du von ihm willst und was du von ihm erwartest mit Bestimmtheit einfordern bei ihm und auch bei ihm durchsetzen. Sei konsequent.
Gelingt dir das, dann hast du schon einen grossen Teil seiner Sehnsucht bedient.
Der Punkt ist,
dass du dominant bist und nicht so sehr auf welche Weise.
Der andere Teil heisst D/s (Dominanz und Submission) und hat mit seiner Sexualität zu tun. Die meisten Frauen haben hiermit so ihre Probleme.

Hier solltest du dir nur das suchen, was zu dir passt. Sei geduldig. Deine Wahrnehmung wird sich allerdings auch verändern mit der Zeit. (Ich habe mir zum Beispiel am Anfang nie vorstellen können, dass ich meinem Mann einmal den Hintern versohlen würde und heute macht es sogar Spaß...)

Du kannst -um bei einem simplen Akt und im Bett zu bleiben- deinem Lust- Sklaven- Mann zum Beispiel auch befehlen, dich im Bett nach Strich und Faden 'zu nehmen' und dich zu beherrschen, wenn du das so willst. Er wird es lieben, wenn er weiß, dass es dein Befehl ist und dass er zu gehorchen hat. Das klingt kompliziert, aber eigentlich auch wieder nicht und es funktioniert bei uns. Dabei steigerst du deine und seine Lust, wenn Du möglichst lange Standhaftigkeit von ihm erwartest, oder sogar ganz den Verzicht auf seinen eigenen Höhepunkt.

Submissivität ist beim Mann eng mit Sexualität verknüpft, so wie bei Männern Sexualität eigentlich überhaupt vielleicht der wichtigste Motivator ist.
Auf der anderen Seite ist Sexualität auch ein Hauptablenkungsfaktor bei Männern. (Manche Frauen denken ernsthaft, Männer seien erst zu gebrauchen, wenn sie kastriert wären; aber dabei fehlt es an Erfahrung mit solchen Männern. Elise Sutton hat jedenfalls davor gewarnt -tatsächlich gibt es Institutionen in der angelsächsischen Welt, wo Ärztinnen Männer auf eigenen Wunsch und den ihrer Frauen kastrieren- ein Hauptelement des Spiels ginge verloren, ein simples Herrin/ kastrierter Sklave- Dasein sei trostlost und verliere jeden Sinn.)

Deshalb empfiehlt es sich für Frauen, die nicht von Natur aus eine Domina sind oder sein wollen, die Sache so zu gestalten, dass sie gut damit leben können und das beste davon haben.
Wenn sie wissen, wie ihre Männer ticken, wie ihre Zyklen sind -in Abhängigkeit ihrer hormonellen Situation, die weitgehend abhängig ist vom Zeitpunkt des letzten Samenergusses, dann können sie ihre Männer mit Leichtigkeit und ohne viel 'Kinks' so steuern, wie sie es richtig finden.

Du musst eben z.B. wissen, dass Du einen Mann auf zwei Arten den Hintern versohlen kann.
Du kannst ihm den Hintern versohlen - auf die Jeans und ohne Weiteres, oder du kannst es tun, indem du ihm sagst, dass er sich vorher nackt ausziehen 'muss'.
Nacktheit sexualisiert den Vorgang für ihn, er schämt sich aber jetzt gleichzeitig auch mehr (siehe Georgeann Cross: The Loop). Du selbst kannst das 'kleine Schwarze' oder dein Businesskostüm ruhig anbehalten: nackt vor dir fühlt er sich mit einmal wehrloser, gedemütigt und 'unterworfen', er wird vielleicht gleichzeitig erigieren und sich trotzdem vor deinen Schlägen fürchten. Diese doppelten Gefühle verwirren ihn. Auf jedenfall weißt du dann bescheid, wie es um ihn steht.
Dies ist eine Situation, die wie keine andere geeignet ist deinen Mann kennenzulernen und auch 'zu trainieren' - für deine Belange!

Seine Submissivität ist perfekt für dich angerichtet: nun kannst du ihm geben, wonach er sich so sehnt und was er so dringend braucht. Dazu musst du nicht die Domina spielen oder ein sadistisches Biest. Sei, was du bist: seine Gefährtin, die ihn liebevoll aber herzhaft diszipliniert, mit Liebe und nicht mit Gewalt.
Du tust ihm damit etwas Gutes, vergiss das nicht!
Du trittst für diesen Moment vielleicht auch an die Stelle seiner Mutter, aber du bist noch mehr: seine Frau, seine Geliebte, der gegenüber er sich bis intimste anvertrauen kann und sollte. Und die ihm gibt, was er so nötig braucht!
Es gibt kaum eine denkbare bessere Vertrauenssituation als diese.
Und während du ihn -vielleicht sogar an seine Grenzen- führst und disziplinierst, kannst du ihm endlich ordentlich deine Meinung sagen: jetzt wird er Dir genau zuhören und sich alles, alles was du sagst, merken. Wenn es jetzt ein bisschen schmerzhaft für ihn ist, um so besser. Er dankt es Dir hinterher mit Respekt und Liebe!

Dies hat zwei Effekte: es ist eine Strafe und gleichzeitig eine Erregung für ihn. Submissivität und Sexualität sind- wie gesagt- sehr eng verknüpft: das macht es unendlich aufregend und attraktiv für ihn und versetzt ihn in die Lage und lässt ihn sich wünschen, anschließend alles zu tun, um dir zu gefallen. Praktisch alles. Merke: es empfindet es so, vor allem, nur weil du so liebevoll- konsequent zu ihm bist, das ist eben die 'liebevolle weibliche' Autorität.

Wichtig: was ihn fasziniert ist weder deine Schönheit, noch deine Jugend noch dein Sexappeal, oder irgendein 'sexy Outfit', was ihn jetzt 'verzaubert' ist Deine liebevolle, weibliche Autorität, die du selbstbewusst vorträgst.

Jetzt solltest du- und nun kannst du das!- verhindern, dass er masturbiert und zuviel ejakuliert, das ist wichtig, glaube es!
(Achatz hat inzwischen grundsätzliches Selbstbefriedigungsverbot. Das heißt, er ejakuliert wirklich nur noch, wenn ich es ihm erlaube, egal ob ich dabei bin oder nicht. Ich habe den Eindruck, dass das funktioniert und dass er ehrlich mit mir ist. Aber man weiß nie. Allerdings finde ich mittlerweile ganz gut heraus, wenn er mich anlügt! Onanie ist Betrug!)
Wie Georgeann Cross schreibt, ist es ungünstig, dich sexuell deinem Mann körperlich/sexuell zu näheren, wenn er nicht hinreichend 'spitz' ist. Wenn du willst, dass er dir gehorcht, weil er das selber will, dann solltest du diese Regel niemals vergessen: lasse ihn zappeln und nur dann das haben, wonach er sich sehnt, wenn er sich auch wirklich danach sehnt....keinen Augenblick früher.
Er muss wieder zu lernen darauf zu warten, darum zu werben und etwas dafür zu tun.
Es sind die klassischen drei englischen W:

He must want it, work for it and wait for it.
(Es soll es wollen, dafür arbeiten und darauf warten)

Das ist die uralte Regel, die eine 'weiblich geführte Beziehung' nur mehr explizit aufgreift.

Da ich oft keine Zeit und keine Lust habe, mich in langen Nächten und in einer ausgedehnten 'Session' für ihn zu bemühen habe ich ein einfaches Vorgehen, das sehr effizient ist:


Wenn ich merke, er ist zu 'geladen' und wird langsam unruhiger, weil er Sex haben will oder 'Spiele' will, dann kann ich darauf eingehen, wenn ich Lust dazu habe und vielleicht mit ihm Sex haben. Das geschieht auch manchmal so. Oft habe ich aber weder Zeit noch Lust. Dann findet sich ein Anlass, bei dem ich sagen kann, wenn wir allein sind: 'Zieh dich aus...' Dann weiß er genau Bescheid und aufgrund einer Verabredung, die bindend für ihn ist, muss er folgen, 1. sofort und 2. ohne wenn und aber, beugt sich nach vorne und stützt sich mit den Armen ab: ab besten am Küchenbüffet, das hat die richtige Höhe. Hier darf er dann möglicherweise ein bisschen auf seine bessere Hälfte warten und darüber nachdenken, ob er etwas falschgemacht hat und womit er seine liebende Ehefrau glücklich machen könnte.
Dann sage ich ihm, weshalb er jetzt den Hintern versohlt bekommt, wobei sein Körper meistens schon zeigt, dass er mit der Situation im Prinzip auf einer tieferen Ebene einverstanden ist, obwohl es ihn auch ein bisschen schaudert.
Er bekommt dann was hinten drauf, weil er seine Bierflasche nicht weggeräumt hat, weil er vergessen, hat mein Handy aufzuladen. Oder weil er mich mit seinem 'Trieb' unter Druck setzen wollte und anzüglich geworden ist. Oder weil er an sich selbst herumgefummelt hat. Oder aber, weil er unserer Nachbarin auf den Arsch gestarrt hat, wenn sie Gartenarbeit machte.
Besonders bei letzterem Vergehen weiss er genau, dass ich ziemlich sauer werden kann und nicht zimperlich bin.
Manchmal sage ich aber auch einfach nur: es ist mal wieder Zeit, dass du kapierst, wer hier welche Rolle spielt. Er liebt das.
Manchmal bitte ich ihn, zuvor eine Haselnussgerte im Garten zu schneiden. Soll sich die Nachbarn ruhig wundern, wozu wir das brauchen.
Bewährt hat sich in letzter Zeit auch eine Jalousienstange aus massivem Acryl: sie ist sofort erreichbar, sie liegt gut in der Hand und ich benötige kaum Kraft, denn schon mit wenig Schlagkraft zieht es dermassen auf seinem Hintern, dass er alles bereut, was er angestellt hat.
Ausserdem macht sie ein wundervolles Geräusch in der Luft, bevor sie auf seine Hinterbacke trifft.

Soll er wimmern? sich winden? zittern? Ich kann es steuern! Soll er anschliessend Tränen in den Augen haben oder will ich, dass er alles schweigend annimmt, 'wie ein Mann': egal wie - das Schmerzspektrum ist groß- von sanft bis sehr heftig- und für den Hausgebrauch (und mehr will ich nicht) völlig ausreichend- und: es geht manchmal in 5 Minuten inkl. 'Anwärmzeit' ab, das strengt mich nicht sehr an.
Ist es dann vorbei, dann hat sein Po meistens eine anständige Rötung und einige -oder auch mal viele- satte Striemen. (Die sind selten von langer Dauer bei ihm)
Wenn der Schmerz dann nachlässt ist er … ruhiger, ausgeglichen und glücklich- eine der seltenen Gelegenheiten, bei denen ich es meinem nackten Mann gestatte, meine Füsse zu küssen, wenn er sich nicht zu pathetisch benimmt.

Bei der Gelegenheit sollte er sich auch bei mir bedanken.
Denn ich tue das ja für ihn.

Ein Pathos des Leidens und des Opfers ertrage ich jedoch nicht.
Überhaupt will ich lieber einen liebevollen und aufmerksamen 'Mann', einen Gentleman, als einen devoten Opfersklaven.
Ich habe ihn mir so erzogen.
Das ist ein Hauptgrund, weshalb ich diesen Lebensstil so mag: Ich bestimme, … auch wie er sich gibt.
Du kannst dir Deinen Mann erziehen, heranziehen! Es geht nur, weil er es selbst so will. Weil er selbst damit glücklicher ist. Und letztlich bekomme damit auch ich, was ich will.

Sonntag, 20. September 2009

Weiblich Geführte Ehe und Minervas Juwelen

(neu aufgelegt)

Der Begriff "Weibliche Geführte Ehe" oder FLR (female led relationship) steht für uns zunächst für eine Form der "FemDom-Ehe". Die "Weiblich geführte Ehe" funktioniert am besten bei lange dauernden, intakten Beziehungen oder Ehen.
Sie bezeichnet einen Lebensstil des kultivierten Umgangs zwischen Frau und Mann, der nicht unbedingt durch "ungewöhnliche" Elemente geprägt sein muss- diese kann es aber durchaus geben!-, vielmehr ist der Umgang bestimmt durch eine einfache Regel in der Beziehung zwischen der Frau und dem Mann, die lautet:

"Die Frau hat generell das Sagen. Nicht unbedingt in jedem Bereich, aber überall da und soweit und soviel sie es für richtig hält. Sie führt liebevoll mit weiblicher Autorität."

Ein solcher Grundsatz bewirkt bei der Umsetzung eine radikale Veränderung in der Beziehung. Aber nur dann, wenn beide Partner es auch wirklich so wollen. Selbstverständlich freiwillig!

Aber diese Regel ist nicht das einzige Wichtige. Von Bedeutung ist zudem eine Orientierung des Paares, bei der eine "leichter Dreh" stattfindet, nämlich nichts anderes ist als die Einbeziehung und Verwendung von "sexualmagischen" oder sogenannten "D/s ('Dominanz und Submission')- Elementen". 

Ein noch besseres englisches Wort ist 'Power-exchange', welches den Austausch von Kräften bezeichnet, die nämlich bei beiden Partnern zunehmen könnten.


Dieses Thema behandelt unser Blog. Es geht definitiv nicht darum, noch eine weitere pornographische Site zur Bedienung (meist männlicher) Unterwerfungs- Fantasien anzubieten. Vielmehr suchen wir nach Wegen, die FLR oder "Weiblich Geführte Ehe" etwas mehr in das Bewusstsein zu rücken, als eine wunderbare Möglichkeit eines alternativen Lebensstils für ein (Ehe-) Paar.

Dies aus mehreren Gründen:

1. Es gibt sehr viele Ehen, in denen sich die Männer wünschen, von ihren Frauen nicht nur sexuell beherrscht oder dominiert zu werden.
Die meisten Männer trauen sich aber nicht, dieses ihren Frauen zu offenbaren.
Dies führt zwangsläufig und zu Träumereien und Fantasien auf Seiten des Mannes, ohne dass seine Frau überhaupt davon weiß. Es sind aber wichtige und tiefsitzende Persönlichkeitsanteile des Mannes, die ihr so verborgen bleiben. Meist hat sie keine Ahnung von dem, was ihr Mann träumt!

2. Dieser Blog soll Frauen ermutigen, ihre Männer besser kennenzulernen, auf sie zu achten und auf sie zu zugehen und ihnen einen Raum zu geben, sich ihnen zu offenbaren, es kann sein, dass ihr Mann ausgeprägte submissive Träume hat.

Ebenso, wie die Männer ermutigt werden sollen, einen Weg zu suchen, sich ihren Frauen zu offenbaren. Es könnte sich sehr lohnen, ist aber auch ein Risiko, genau weiß man das nicht immer vorher.
Auch wenn ihre Wünsche nur in seltenen Fällen alle umgesetzt werden (können) ist es doch vielleicht besser, sie zu kennen und der 'Liebsten' zu offenbaren, als sie für viele
Jahre dauernd unter der Oberfläche zu halten.
Dies kann allerdings nur ohne den Anspruch geschehen, sogleich in der gewünschten Weise 'bedient' zu werden. Und: je weniger eine Frau sich zu etwas gedrängt fühlt, desto mehr Spielraum bleibt ihr,
zu experimentieren und etwas in sich selbst zu entdecken, was "Weibliche Macht" genannt werden kann.

3. Dieser Blog will Hilfestellung geben für alle die, deren Frau nicht gleich 'Hurra' schreit, wenn sie erfährt, dass ihr Mann submissive Wünsche ihr gegenüber hat. Sie wird zunächst eher erschreckt sein. Die meisten Männer befürchten deshalb zu Recht, dass eine Ablehnung die Reaktion sein wird.
Der Blog will auch den Frauen helfen, die plötzlich mit 'soetwas' konfrontiert werden. Vielleicht wäre auch eine Probezeit einmal etwas, was sie einführen können.

4. Es gibt mildere Formen der FLR, und Formen, die durchaus nicht den Darstellungen der Femdom -Praxis z.B. im Internet entsprechen. Eine vorsichtige und "milde" Vorgehensweise empfehlt sich allemal als "Einstieg" für beide.Und: es braucht Zeit. Es geht auch darum, die sexuellen und submissiven Energien des Mannes dorthin zu lenken, wo sie der Frau 1.angenehmer sind und wo sie 2.der Frau und dem Paar erheblich nützen können.
Es gibt nämlich die Möglichkeit, die Wünsche des Mannes so zu kanalisieren, dass die Frau nicht nur nicht abgeschreckt ist, sondern wirklich entscheidende Vorteile aus diesem Lebensstil ziehen kann; so dass sie weit mehr von dieser Ehe oder Beziehung hat, als sie jemals erwartete:

Ein (submissiver) Mann, der sich unermüdlich und motiviert allen möglichen Aufgaben widmet, die seine Frau für sinnvoll hält, ist für sie von grösserem Vorteil, als ein bequemer Patriarch und Macho, der erwartet, von seiner Frau in jeder Hinsicht bedient zu werden.


Hört ein Mann auf seine Frau und gehorcht und dient er ihr, ohne Vorbehalt und Eigensucht, doch auch ohne Pathos, dann kann ein 'idealer' Prozess für die Ehe entstehen.

5. Die Juwelen der Minerva, das sind die sexuellen und die submissiven Energien des Mannes (es sind bildlich gesprochen quasi seine Hoden), vorausgesetzt, die Frau hat gelernt deren Wert zu erkennen, sie zu nutzen und sie in ihrem Sinne einzusetzen.

Die Juwelen der Minerva, das sind alle diese Energien, wenn sie ein Mann quasi bedingungslos für seine -möglicherweise kühl kalkulierende- Frau einsetzt.
Es ist also nicht so sehr die verführende Venus, die hier gemeint ist, sondern es ist
Minerva, der Typus der pragmatischen Händlerin, der Kauffrau, die rechnen kann, die kämpfen kann.
Die Frau, die klug sein kann.
Viele Frauen sind so.


6. Ziel ist eben den offenen Austausch zwischen beiden Partnern anzuregen. Es lohnt sich! Eine FLR ist nie ein schnell erreichter Endzustand, sondern ein sehr spannender Prozess - zwar mit Rückschlägen, aber ebenso mit überwältigenden Fortschritten. Eben im Austausch, sprich in der Kommunikation der Gefühle werden die Vorteile überwiegen und die Rückschläge minimiert.

Ist die geheime, intimste Seite des Mannes erst 'auf dem Tisch', verliert sie ihre abschreckende Maske und es ergibt sich eine ganz neue Offenheit und Freiheit, die eine unglaubliche Direktheit und Intimität in der Ehe bewirken kann.
Freiheit für die Frau,
Freiheit für den Mann.

Manchmal fällt eine Jahrzehnte alte Last bei ihm ab.
Submissive Anlagen 
verschwinden nicht einfach von selbst, sie nehmen mit wachsendem Alter bei Männern eher zu.

Die Harmonie einer Ehe, in der die Frau 'das Zepter' buchstäblich in die Hand nimmt und in der der Mann seine höchste Erfüllung darin findet, allein für sie da zu sein, sie glücklich zu machen, wird in der Literatur - sprich in vielen Sites, Blogs und Foren zum Thema- vor allem in USA und England immer wieder hervorgehoben.

Dieser Lebensstil der Weiblich Geführten Ehe, bzw. der FemDom- Ehe kommt dem sehr nahe, was viele Frauen sich eigentlich wünschen.

Aber bitte denkt daran: eine Frau wünscht sich wahrscheinlich nicht gerade von vorne herein, einen Mann zu fesseln und ihn mit einer Peitsche zu bearbeiten.
Sie wünscht sich  eher einen starken, aktiven Mann, der auf sie hört und für sie 'spurt'; so wie sie es am liebsten hat. Das kann bei jeder Frau anders aussehen. Ein Mann, der sich kennt und zu dem stehen kann, was er ist.

7. Das  muss nicht eine besonders ausgefallene Lebenspraxis bedeuten. Diese kann sich aber entwickeln.
Wenn die Frau soweit geht wie sie will - und vielleicht ein Stück weiter darüber hinaus, dann wird sie erfahren, welche Potenziale in ihrem Mann stecken, und vor allem, welche Kraft in ihr selbst steckt - und damit in ihrer Ehe.
Sie wird ihre eigene Dominanz erst kennen lernen und -ist dies einmal geschehen- diese wie selbstverständlich allmählich mehr und mehr ausdehnen. Sie wird von selbst herausfinden, was für sie passt und was bei ihrem Mann am besten wirkt, wenn der Mann sie nicht 'pusht'- (dieses bewirkt eher einen Rückschritt oder Stillstand).

Mancher Mann wird sich dann wundern, wozu sein 'zartes Weib' in der Lage ist (und das Weib wundert sich über sich selbst!).

Beide werden staunen, welche  Formen der Liebe möglich sind, welche Intimitäten, wenn das Ego des Mannes erst einmal 'ausser Kraft' gesetzt ist und welche geradezu unglaubliche Kraft sie entfesseln können!


Eine Kraft, die die Frau selbst steuert.
Dies ist die grosse Chance der Weiblich Geführten Ehe.

Die Zeit dafür ist gekommen, dass wir alle mehr über sie wissen und lernen sollten. Frauen übernehmen überall in der westlichen Welt häufiger die Führung in Beziehungen. Und der submissive Mann ist ein ideales Pendant der selbstbewussten Frau.

Es stellt sich heraus, dass die Frauen heute im Prinzip sozial, sexuell, intellektuell, strategisch und emotional in den meisten (nicht in allen!) Fällen Männern überlegen sind.
Deshalb sind neue Formen der Beziehung möglich und nötig.

Deshalb ist die Rolle des Mannes in Zukunft vielleicht eine ganz andere als bisher. Unter Freilegung von tiefliegenden männlichen Wesenschichten, die jahrtausende alt und sehr mächtig sind. Sie sind ebenso männlich wie Körperkraft und Bartwuchs.

Deshalb hat die Sehnsucht vieler Männer, sich ihren Frauen 'zu unterwerfen', nicht nur sexuell, sondern auch in ihrem Zusammenleben einen ganz natürlichen Zweck.

Man(n) muss nur lernen, damit neu umzugehen; nicht pornographisch, sondern 'echt'.
Und das wäre genau das, was sich viele Männer im tiefsten Herzen wünschen.

Merke: ein Mann, der zu seinen Gefühlen und seinem Verlangen steht, die Frau seines Lebens zu
verehren und ganz für sie da zu sein, das ist ein starker Mann und kein Schwächling.

"Um dominant zu sein, spielt es keine Rolle, wie Du ihn kontrollierst, wichtig ist einfach, dass Du ihn kontrollierst.." dies stammt von einer 'Lady Julia'

Viel Spaß allen, die sich auf einen solchen Weg begeben wollen.

(Diesen Beitrag haben wir aktualisiert, wir möchten ihn hiermit wieder einmal 'nach vorne' holen)

Zu Vertiefung / Erinnerung:
 'Für ganz normale Frauen' (geschrieben hier von Amélie) hier

'Für ganz normale Frauen (geschrieben von Achatz) hier

Klassiker: "Was ist weibliche Dominanz", hier.
und ebenso: "Wie Du Deine weibliche Kraft entfesselst", hier.


Und dann noch  ''Eingriffe in sein 'Betriebssystem' ": hier
 "Machen Sie einml eine Probezeit..." hier


Hier zum neuesten Beitrag von Minervasjuwelen

Samstag, 19. September 2009

Frau Holle

Was es alles gibt. Ms. Holly z.B. hat eine wichtige Funktion übernommen: Sie kümmert sich um Männer, die Disziplinierung brauchen. Einfach so. Sie bezeichnet sich nicht als Domina 'oder so etwas ähnliches', nein, sie diszipliniert, das heisst, die versohlt Männern oder auch Frauen den Hintern, wenn sie das wünschen brauchen. Das ist alles. Sie lebt im Südosten von Amerika und wir stellen hier Auszüge aus Ihrer Website vor:

Dies ist für Frauen, die Männer lieben, welche Disziplinierung lieben:

Zahllose Männer wenden sich an mich; sie wünschen sich, von ihren Frauen diszipliniert zu werden, und ihre Frauen wären vielleicht durchaus dazu in der Lage sie zu disziplinieren, hätten sie nur die richtigen Informationen, die richtigen Instruktionen, das richtige Verständnis dafür und das Selbstvertrauen das zu tun.
Ich sage nicht, dass dieser Lebensstil für jeden passt.
Ich glaube aber, wenn Dein Mann ein Interesse daran bekundet, solltest Du als liebevolle Frau, die ihn unterstützen will, die verfügbaren Optionen erkunden und einen Versuch machen, diesen Bedürfnissen Deines Mannes nach zu kommen.
Wenn Du dann -nach einigen Versuchen und ohne negative Vorverurteilung- (das erste mal wird höchstwahrscheinlich sehr unangenehm, sowohl physisch als auch emotional sein)- immer noch denkst, nein, das ist nichts für Dich, dann folge Deinem Herzen. Dann hast Du es zumindest einmal probiert.
Ich glaube ganz sicher, dass viele Frauen dem Bedürfnis ihrer Männer nach Disziplinierung einfach nur ausweichen. Und zwar aus Furcht vor dem Unbekannten oder dem Unkonventionellen. Schliesslich, wer würde Dich bei klarem Verstand BITTEN, ihm Schmerz zuzufügen, nicht wahr?
Alles was ich will, ist dass Du die Sache einmal von einem ganz anderen Standpunkt aus betrachtest.
Du wirst ihn nämlich keineswegs misshandeln und, glaub mir, er bittet Dich auch überhaupt nicht darum, von Dir misshandelt zu werden.
Er sehnt sich lediglich danach, mit der starken, dominanten Frau zusammen zu sein, die in Dir steckt.
Eine solche Art von Beziehung ist voller Liebe, vorausgesetzt sie wird getragen von einem besonnenen, direkten und angemessenen Umgang miteinander.
Du disziplinierst ihn also für sein schlechtes Benehmen, weil Du ihn liebst und weil Du Dich um ihn kümmerst und weil Du willst, dass Eure Beziehung klappt und dass sie so gut ist wie möglich.
Du widmest Ihm Deine Zeit, Deine Aufmerksamkeit und gibst ihm Deine Führung auf eine sehr klare Art, eine Art, die er unmöglich ignorieren oder missverstehen kann.
Wisse vor allem auch noch, dass dies ein Teil von dem ist, was er wirklich ist, und das kann eine sehr produktive Beziehung ergeben, in der Regeln befolgt werden und Debatten vermieden werden.
Dies ist nicht ein Wunsch von ihm, der irgendwann wieder weg geht. Wenn Du glaubst, das wird wieder weggehen oder es wäre schon wieder abgeklungen, dann will ich nur an all die wundervollen Gentlemen erinnern, mit denen ich wöchentlich zusammentreffe, die heimlich zu mir kommen, ohne Wissen ihrer Frauen.
Das sind keine schlechten Männer oder gleichgültige Ehemänner! Sie lieben ihre Frauen wirklich, ABER dies ist der Teil von ihnen, den sie trotz all ihrer Bemühungen nicht mehr verdrängen können.
Ich will es nochmals sagen: Es geht NICHT weg. Glaube bloß nicht, diese Regel gelte nicht für Dich.

Was ich anbiete ist Rat, Anleitung und ein offenes Ohr für solche Frauen und Paare, die 'disziplinierende Beziehungen' beginnen oder diskutieren wollen. Paar -Seminare und auch Seminare nur für Frauen, die alleine kommen wollen; die werden separat gehalten, um sicher zu stellen, dass sich jeder wohl fühlen kann.

die Arbeitsschwerpunkte sind dann:
- Einführen der Disziplinierung in eine bestehende Partnerschaft
- positive Effekte der Disziplinierung in einer Partnerschaft, sowie auch Strategien, um mögliche negative Effekte auszuschliessen.
- der Unterschied zwischen einer liebevollen Disziplinierungs- Partnerschaft und einer
missbräuchlichen Beziehung
- Regeln zustimmen und aufstellen
- Techniken bei Strafpredigt und Schimpfen
- Utensilien -sowohl welche die schon im Haus vorhanden sind, als auch die, die Online oder in Geschäften zu haben sind.
- Effekte verschiedener Utensilien (werden demonstriert)
- Positionierung um verschiedene emotionale wie physische Effekte zu erreichen
- Fragen und Antwort- Stunde zur Diskussion über alles Mögliche.
Übersetzung Achatz

Freitag, 18. September 2009

Kleine Dinge klären

Aus einem Femdomblog (existiert mittlerweile nicht mehr) geführt ebenfalls von einem Paar: Sie heisst "P", er "M" - stellen wir hier in Übersetzung einen Beitrag vor, den "M" verfasst hat:


Hier ist ein weiterer Mosaikstein meiner Betrachtung, die ich 'Reales Femdom'* nennen möchte.
Vor ein paar Abenden hatten wir einen kleinen Streit. Ich war grummelig und gekränkt, weil sie irgendetwas getan hatte, was mir nicht in den Kram passte. Sie spürte das auf und stellte mich zur Rede. Aber ich blieb grummelig und lehnte es ab, mein Verhalten zu ändern und machte weiter wie üblich.
Als P später ins Bett kam sprach sie kein Wort mit mir. Ich gab ihr einen gute Nacht -Kuss und schlief ein.
Am Morgen war es unverändert. Ich schlief noch fest, als sie mich auf die Schulter tippte und aufweckte und mich in unseren kleinen Raum bestellte, sie liess mich -nackt wie ich war und mir die Augen rieb- vornüber über einen Stuhl bücken und holte ihre Gerte hervor; dabei unterrichtete sie mich über mein Fehlverhalten.

Ich war immer noch ziemlich sauer und gekränkt in diesem Moment, besonders weil ich mich plötzlich so völlig unvorbereitet inmitten einer Strafaktion befand und nicht in Stimmung dafür war. Allerdings hat sie mein Versprechen, dass sie jederzeit das Recht hat, mich zu bestrafen, für jedes Vergehen, wenn sie meint, ich hätte es verdient.
Getreu meinem Versprechen machte ich also keine Anstalten, zu protestieren und ergab mich in mein Schicksal.

Nach einer ordentlichen Dosis Schmerz auf meiner Seite und einer Belehrung von ihrer Seite orderte sie mich ins Bett zurück. Da redeten wir dann noch eine Weile, ich gestand meinen Fehler ein, und dann lag das Ganze hinter uns. Bald schon merkte ich, wie sehr mich dieser Vorgang angemacht hatte und danach hatten wir sehr netten 'make up sex'.


Das ist das Schöne an 'realer Femdom' für mich.
Es ist real, weil es kein Spiel zwischen uns ist, oder besser gesagt, es ist mehr als ein Spiel. Wir können dies benutzen um wirkliche Probleme in unsere Beziehung zu bearbeiten und sie kann tatsächlich etwas bei mir beenden und loswerden, was sie für inakzeptabel hält.

Für mich gibt es da die ständige erotis
che Spannung, die ihre Power über mich auslöst und das führt wiederum zu großartigem Sex und einem Gefühl von Glück und Zufriedenheit in unsrer Beziehung.

Es gibt natürlich noch andere Aspekte von realem Femdom. Bestrafung und Erziehung ist aber das, was mich am meisten begeistert.

Übersetzung von Achatz, Original: gibt es nicht mehr

Magischer Zustand

Je mehr eine Frau von den 'geheimen Wünschen' und Fantasien ihres Mannes weiß, vorausgesetzt er hat welche, desto besser kann sie Einfluss auf ihn und ihre Beziehung nehmen und dieses Wissen sinnvoll nutzen. Es ist im Interesse beider Partner.
Es ist allemal besser, als schweigend eine 'große Unbekannte' in seinem Wesen zu übergehen.

Sie sollte dann vielleicht ein paar 'Kniffe' kennen, mit denen sie ihn - wann immer sie es will- in jenen magischen Zustand der Submission versetzen kann! Dieser Zustand ist so ganz anderes, als jeder andere im Alltag. Dieser Zustand ist deshalb für sie erstrebenswert, weil er die andere Seite ihres Mannes zeigt, als die, die er gemeinhin 'zur Schau' trägt.
Dieser Zustand ist für eine Frau nützlicher und ist viel angenehmer, als das 'Machogehabe' vieler Männer, die keine submissive Seite haben oder diese verdrängen oder nicht zeigen wollen.

Je mehr dieser Zustand bewusst und für beide erkennbar erlebt wird, desto schneller kann eine sie ihn 'aufrufen', abrufen, nutzen- für ihre Zwecke verwenden.

Ist er diesem Zustand nahe, und erst dann!- spürt er dieses unbedingte Verlangen, sich ganz anders zu verhalten, als 'normalerweise', er spürt nämlich das Verlangen, sich ihr unterzuordnen, ihre starke Persönlichkeit (ja sogar körperlich) zu spüren und ganz für sie da zu sein und ihr dienen zu wollen. Auf welche Weise und in welcher Form er dies tut, kann sie bestimmen, weil er ihre Führung jetzt akzeptiert.
Er geniesst die Anwesenheit der starken Frau, zu der sie nun mehr und mehr wird, anstatt sie als 'Konkurrentin' für seine Machtansprüche zu bekämpfen.

Jetzt ist er in einem Zustand, bei dem Kontrolle und Disziplinierung durch (s)eine Frau ihn in höchste Erregung versetzen. Dinge wie Kontrolle und Disziplinierung hätte er in einem 'normalen' Zustand zurückgewiesen.
Normalerweise gibt es an solchen Punkten große Debatten und Streitereien.
Nicht jetzt. Im Gegenteil:
In diesem Zustand wird er ihre Wünsche, ja sogar ihre Befehle dankbar aufnehmen und er wird sie willig ausführen in dem Gefühl und Bewusstsein von tiefer, innerer Erfüllung, die sein Innerstes ergreift, wobei sein sexuelles Verlangen unauflösbar mit seinem submissiven Verlangen verknüpft ist, die sexuelle Befriedigung jedoch dem Unterwerfungswunsch 'geopfert' werden kann: der Mann verzichtet 'der Frau zuliebe' zeitweise oder ganz auf sexuelle Befriedigung um kompensatorisch noch intensiver für sie da sein zu können, und um dadurch mehr Unterwerfung unter und mehr Hingabe an das Weibliche leben zu können.

Deshalb verlangt eine Frau in einer solchen Ehe als allererstes seinen 'sexuellen Gehorsam'; sie verlangt -und hiervon wird er in der Regel überraschenderweise begeistert sein- die Hoheit über Anzahl und Häufigkeit seiner sexuellen Befriedigungen, die -das ist fast immer der Fall - deutlich an Zahl (nicht aber an Qualität!) reduziert werden können und sollten. Unmittelbar hiernach beginnt sich das Sexleben zwischen den Partnern deutlich zu verändern, denn es wird jetzt ausschließlich so gemacht, wie die Frau es will. Ihr Orgasmus ist das Hauptziel- aber nur, wann und wenn sie es wünscht. Und das wiederum wird zur höchsten Erfüllung des männlichen Verlangens. Und die Power, die Stärke der Frau nimmt zu.

Besonders dann, wenn das längere Ausbleiben von Befriedigung auf der männlichen Seite die 'Säfte' in ihm steigen lässt, kann sie viel mehr Einfluss auf ihn nehmen, vorausgesetzt, sie weiß ihn mit ihrer weiblichen, liebevollen 'Strenge' an sich zu binden, was ihr dann allerdings nicht mehr schwer fallen dürfte. Da sie seine 'geheimen Wünsche' nun kennt und mit ihnen umgehen kann, wird sie generell zu einer äusserst attraktiven Gefährtin für ihn.

Frauen sind immer wieder erstaunt, wie einfach diese Prinzipien funktionieren, ist erst einmal der Mut aufgebracht, sie auszuloten.

Die Beziehung zwischen beiden beginnt in Teilen vollkommen zu werden: die aggressiven, sexuellen Energien des Männlichen werden gebunden, 'unterworfen', d.h. in Bahnen gelenkt, die die Frau mühelos lenken und für ihre Belange nutzen kann.
Wir wagen zu behaupten, jede Frau würde dies tun, wenn sie einmal diese Chance wirklich begriffen hat…
Wenn sie nur wüsste.
Die Fähigkeiten, die es braucht, die Talente schlummern in ihr von Natur aus.

Demnächst werden wir zu Techniken und Programmierungen noch weiter ins Detail gehen.

Es ist nicht nur eine Idee…



..es ist ein Lebensstil……