Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Samstag, 29. August 2009

Sommerpause

Aus Urlaubsgründen können bis zum 18.09. keine Kommentare angenommen und geprüft werden können. Danach wieder gerne.

Kommentare:

Atlas hat gesagt…

Hallo Achatz,

ich finde Deinen Blog einzigartig und habe beim Lesen der einzelnen Beiträge sehr viel über mich entdeckt und gelernt. Auch waren Deine Beiträge sehr wichtig, um meine Lebensgefährtin mit Erfolg an das Thema "FLR" bzw. "Femdom" heranzuführen. Im angloamerikanischen Raum scheint es in dieser Richtung ja sehr viel mehr Bewegung zu geben als in Deutschland, deshalb füllt Dein Blog eine echte "Marktlücke".

Wir haben seit einiger Zeit versucht, in unserer Umgebung (D-Nordrhein-Westfalen) Kontakt zu Gleichgesinnten zu suchen, beispielsweise um einmal gemeinsam mit anderen Femdom-Paaren an einer "Teeparty" teilzunehmen. Man landet aber bei der Suche immer wieder beim Thema BDSM mit all seinen Auswüchsen. Die Auswüchse des BDSM sagen uns allerdings nicht sehr zu. Meine Partnerin ist zwar wunderbar dominant, führt unsere Beziehung aber auch sehr liebevoll und verantwortungsbewußt, ist also weder besonders sadistisch noch brutal. Und mir geht es entsprechend. Ich bin sehr submissiv und auch leicht masochistisch veranlagt, aber mit starker Schmerzzufügung und Brutalität habe auch ich nichts im Sinn.

Kannst Du mir einen Tip geben, wie wir Kontakt zu anderen (gleichgesinnten) Paaren finden können, die Femdom als 24/7-Beziehungsform (FLR) leben und nicht bloß als SM-Spiel praktizieren? Vielleicht haben andere Besucher Deines Blogs einen ähnlichen Bedarf.

Viele Grüße
Atlas

Anonym hat gesagt…

Hollo Atlas,
möchte mich deiner Meinung voll und ganz anschließen, der Blog ist
wirklich gut. Auch für mich bzw.
uns war er sehr hilfreich.
Die Idee einer Kontaktaufnahme zu
anderen Paaren (Teeparty o.ä.)
würde mich interessieren, zumal wir auch in NRW leben. Ich habe im Moment das Problem, daß meine Partnerin Schwierigkeiten bei der Umsetzung hat. Sie hat zwar genau
wie ich sehr viele Beiträge gelesen, aber irgendwie gelingt es ihr nicht ihre Rolle als Madame
und Herrin so umzusetzen, wie ich
es brauche und es mir wünsche. Ich
hatte auch schon mal überlegt, mich
an professionelle Damen zu wenden
(Workshop o.ä.). Insofern könnte
ich mir gut vorstellen, daß privater Kontakt zu Gleichgesinnten
uns bei der Problemlösung sicherlich helfen könnte. Ich
bin übr. 55 Jahre alt und meine Partnerin 44 Jahre. Würde mich freuen, wenn es zu einer Kontaktaufnahme können würde.
MfG SuKu aus Ostwestfalen.

Anonym hat gesagt…

Hallo liebe Leser und Leserinnen

ich möchte einmal meine Situation schildern in der Hoffnung, daß mir jemand - gerne auch eine Dame - mit
Rat oder aufgrund eigener Erfahrung behilflich ist und antwortet.

Auch ich - männlich 55 Jahre - habe meine Leidenschaft nach weiblicher Dominanz viele Jahre unterdrückt und nur in meinen Fantasien gelebt. Aufgrund der wirklich guten, offenen Darlegungen und Erfahrungsberichte hier in Minervas Juwelen habe auch dann vor etwa einem Jahr den Mut gefaßt und mich meiner Partnerin, mit der ich seit fast 10 Jahren zusammenlebe, offenbart und meinen Wunsch/Bedürfnis nach einem derartigen Lebensstil zum Ausdruck gebracht. Meine Partnerin war - wie viele andere Leserinnen dieses Blogs sicherlich auch - sehr überrascht und verwundert, nicht aber schockiert. Sie hat dann im Laufe mehrerer Wochen/Monate einiges hier in den Seiten gelesen und in gewisser Weise "Feuer gefangen". Wir sind uns eigentlich
einig, daß wireine Femdom-Beziehung praktizieren wollen.

Obwohl bereits schon sehr schöne Erziehungsstunden stattgefunden haben (in tollem Outfit mit Lederkorsage, Lederrock, Strapsen
usw.), wo ich durchaus intensiv mit
ihre Reitgerte kennenlernen durfte,
fehlt noch irgenwie der "gewisse Kik" eines herrischen, dominanten Umgangs mit mir, will mal sagen so der psychologische Bereich, auch die Sprache, eine gewisse Arroganz usw. Es ist schwer zu beschreiben, aber die Umsetzung von Femdom in den täglichen Umgang und die für mich so überaus wichtige Konfrontation mit den weiblichen Reizmitteln wie Strapsen, hohen Absätzen usw. also mit den Dingen, die den submissiven Mann in die Unterordnung zwingen, daran mangelt es leider noch.

Vielleicht kann mir jemand der Leser oder Leserinnen raten, wie ich mich verhalten soll. Auf der einen Seite soll und muß meine Partnerin
natürlich ihren eigenen Weg und zwar nach ihren Vorstellungen finden, ich möchte sie da keinesfalls überfordern. Andererseits kann aus meiner Sicht Femdom aber nur funktionieren, wenn die eben genannten Dinge, also so das ganze Drumherum, auch
stimmen. Ich als submissiver Mann
möchte meiner geliebten Partnerin
Glücksgefühle und Liebe schenken, will sie verwöhnen und ihr diesen,
will mich aber unterordnen müssen, will erzogen und bestraft werden, aber eben von meiner "dominanten Madame".

Nur wie kommen wir dahin ? Wie kann ich Hilfestellungen geben ohne ihr zu nahe zu treten ? Oder wäre es sinnvoll, gemeinsam bei einer professionellen Domina einen sog. Workshop zu buchen ?

Vielleicht kennt jemand den
sog. Stein des Weisen.

Gruß von SuKu.

Anonym hat gesagt…

Hallo Atlas,

gab es auf Ihren Kommentarbeitrag (Kontakt zu Gleichgesinnten) irgendeine positive Resonanz.
Würde uns interessieren.
Gruß
Jan

Achatz hat gesagt…

Nein, darum bemühen wir uns auch nicht.
Kontakte sind anderswo besser möglich.
Wenn wir damt anfingen, gäbe es sicher eine Menge Probleme.
Bitte um Verständins.