Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Freitag, 31. Juli 2009

Richtige Pflege und Fütterung…

Wie schon bei 'Hut ab vor den Frauen' dargelegt wurde, ist es die liebevolle Fürsorge von Frauen, die eine solche Beziehung, wie sie von vielen Männern ersehnt wird, lebendig werden lässt. Nur in seltenen Fällen begegnet ein Mann einer Frau mit dominanter Veranlagung von vorne herein, die ebenfalls eine solche Beziehung wünscht.
Allerdings wird oft berichtet, dass wenn eine -bisher ahnungslose und zunächst nicht dominante- Frau erst einmal die Chancen, Möglichkeiten und das Vergnügen an ihrer eigenen Dominanz in einer D/s-Beziehung
kennengelernt hat, sie ausserordentlich Gefallen daran fin
det und um nichts in der Welt auf die 'Errungenschaften' ihrer neuen Stellung verzichten wollte.

Die Frage von Männern, -aktuell auch in diesem Blog in den Kommentaren zu finden- ist: "Was ist, wenn ich eine Femdom -Beziehung kreiert habe, plötzlich aber doch nicht mehr
beherrscht werden will, weil es meiner Frau ZU gut gefällt, sie mich überfordert und misshandelt und sie nicht mehr zurück zu den alten Zuständen will?"
Diese Frage kann niemand genau im Vorhinein beantworten. Da hilft nur der Versuch…
über den jeder für sich selbst entscheiden muss.
Es hilft aber auch möglichst weitgehende Offenheit zu schaffen und Austausch über die eigenen Wünsche, so dass man einander zumindest ein wenig besser kennt- auch wenn nicht immer garantiert ist, das beide dieselben Spiele mögen.

Aber manchmal ist dies eben doch der Fall: Gerne verweisen wir auf den (amerikanischen) Blog eines Paares mit ähnlichem Thema: 'Submitting to Her', von ein Paar, welches sich über lange Jahre hinweg von 'Null' zu einem waschechten Femdom- Ehepaar entwickelt hat. Das bemerkenswerte an diesem Blog ist, dass vor allem auch die Frau, 'P' genannt, von ihrem Weg schreibt, sehr gefühlvoll und gleichzeitig präsize, analytisch berichtet, wie sie dem zunächst heimlichen Verlangen ihres Mannes 'M', von Frauen beherrscht zu werden (und der dieses zunächst nur mit Professionellen auslebt) auf die Spur kommt und sich selbst schliesslich auf ihn in dieser Weise einlässt, und dann selbst Gefallen an einer D/s - Beziehung findet.

Es entsteht eine Beziehung, von der vielleicht viele Männer nur träumen, vor der viele Männer aber auch Angst haben: Eine intensive D/s- Ehe, in der es nicht gerade 'zimperlich' zugeht, wo der Mann quasi bedingungslos seiner Frau untergeordnet ist und sie ihrerseits ihren Platz über ihm einnimmt, konsequent, aber -und das ist das Entscheidende: voller Liebe- spielerisch und 'real'.
Hiervon vor allem soll ja auch unser Blog im Wesentlichen handeln: Von einer Möglichkeit der Liebe zwischen Mann und Frau, die ungewöhnlich ist und doch unendlich viel Potential hat, da sie mit dem innersten Kern der Geschlechter eine Menge zu tun hat. Heute stellen wir deshalb in unserer Übersetzung einen Absatz von Gedanken von Frau 'P' vor, die über ihre Liebe zu ihrem Mann 'M', die Intensität und die Intimität ihrer D/s Beziehung räsoniert. (Vielleicht bald dann einmal mehr aus diesem Blog).

Ich erinnere den Moment unsrer ersten Begegnung, es war wie ein Schock für mein System. Die Erinnerung ist noch ganz klar vor Augen : eine belebte Straße, nach einer kurzen Vorstellung das Gefühl, dass alles zum Stehen kam in mir, als ich wahrnahm, was da vor mir stand. Diese Momente sind so selten und dazu noch, wenn du eine Person triffst, die so auf dich wirkt, dass dein Innerstes nach aussen gekehrt wird. Nach diesem ersten Moment war der nächste Gedanke, der durch meinen Kopf sauste, war "Es ist unglaublich, dass ich ihn nicht zuerst getroffen habe". Denn natürlich, hatte ich gerade jemand anders kennen gelernt. Natürlich. Letztendlich fanden wir aber einen Weg zu einander und die Leidenschaft, die Intensität meiner Liebe und mein Verlangen nach ihm waren unvergleichbar.
Oft, wenn ich an M denke fällt mir der Satz ein : "Stille Wasser sind tief."

Und das ist sehr wahr.
Wenn du deine große Liebe triffst, dann ist das so powervoll, so real, so intensiv und so stark. Das sich zueinander Hingezogen-Fühlen ist so unvergleichlich und es ist nicht zu stoppen, so dass man schwerlich glauben kann, dass noch andere Dinge auf der Welt existieren! Und dann wird es zu etwas wie alles andere auch, durchlässig, veränderbar und definitiv etwas ganz anders, als es einmal war. Auf eine Weise ist das auch gut so: eure Leben können sich aneinander anpassen und man kann sich einen Raum dazwischen erlauben. Auf der anderen Seite kann das, so scheint es jedenfalls, sehr sehr schlecht sein. Der Funke, die Sehnsucht, das Verlangen wandelt sich von einem alles konsumierenden Durst in so eine Art: "Ich könnte mal einen Drink gebrauchen hier oder dort- vielleicht kannst Du dafür am Samstag ausgehen, während ich auf die Kinder aufpasse-" so ein Geben und Nehmen. Du hast die Bindung, das Band jetzt, aber die Person, die dein Ein- und Alles war, ist irgendwo in der Menge verloren gegangen.

Ich schreibe das, weil da etwas in unserer D/s- Beziehung ist, wenn sie aktiv ist, was die Aspekte der grössten Leidenschaft in unserer Beziehung wiederbelebt. Wenn ich mir die Zeit nehme um M die 'richtige Pflege und Fütterung' zu geben… (ich meine das ironisch, wenn du den Bezug erkennst) dann ist das wie ein Frühling nach einem langen Winter. Es ist ein Wiedererwachen von Gefühlen, die geschlafen haben, und dabei zählen dennoch die ganzen Jahre des gemeinsamen Wachsens.
Es ist die Intimität dieser Beziehung, die gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann, und vielleicht ist das der Kern dessen, was ich zu sagen versuche.
Intimität ist der Schlüssel- im Herzen all der neuen und explosiven Beziehungen, welche physisch oder emotional oder in beidem explodieren.
In unserer D/s Beziehung gibt es diese wiedergewonnene Intimität dadurch, dass M den tiefsten Teil seiner Seele öffnet, seine Verletzbarkeit herzeigt und schließlich dieses alles innerhalb unserer Beziehung mitteilt.
Das, meine Freunde, ist sexy!


Ich möchte nicht zurück an einen Ort, an dem M sich meiner ganz sicher war oder wo ich meinte, jetzt sei aber mal ein gutes Buch ein willkommener Rückzug. Neulich hat mich die Erkenntnis erschüttert, dass die Zeit so begrenzt ist und so wertvoll und dass es so wichtig ist, unsere Beziehung auf diesem höheren Niveau lebendig zu halten, ja das verdient höchste Priorität auf meiner 'Liste der lebenswichtigen Dinge'.
Es wurde mir plötzlich klar, schmerzvoll klar, dass unsere Beziehung keinen Erfolg haben konnte ohne die Verinnerlichung dieser intimeren D/s -Beziehung.
Das war, als ich begriff, dass M's Verlangen nach einer solchen Beziehung nicht einfach nur ein Teil von ihm war, sondern das ist, was ihn wirklich im Gang hält.
Ich brauchte eine Weile um das zu begreifen, 10 Jahre nämlich!


Und wirklich habe ich mich oft gewundert wie viele Leute mit diesem Verlangen in sich leben können und es niemals überhaupt nur irgendwie ausdrücken können!
Es scheint so zu sein, dass viele Menschen höchstwahrscheinlich in einer Falle sitzen mit sich selbst.

Ich schreibe das nicht mit einem "Ätsch - ich habe das alles entdeckt!" Im Gegenteil, es fühlt sich für mich eher an, als sei ich davon überwältigt. So wie man einen Schlüssel zu einem großen Auto bekommt, aber noch nicht weiß, wie man mit der Knüppelschaltung umgeht. Damit sei gesagt, dass ich ein aktiver Teilnehmer sein will und mich da ganz hineingeben will. Die Verpflichtung, die ich mir auferlege und auch M gegenüber, ist die, immer weiter zu gehen, mich selbst dazu zu bewegen, meine Fesseln der Bequemlichkeit abzuwerfen im Wissen, dass eine gesunde, blühende Beziehung davon abhängt.
Ich glaube, wenn ich das im Kopf behalte und mich dabei daran erinnere, dass dies das ultimative Ausgleichselement in unserer beider Leben ist, dann wird alles gut sein und wir werden glücklich sein für lange Zeit.

Übersetzung von Achatz: Original hier

Kommentare:

Frank hat gesagt…

Nina war am Anfang nur eine typische "Bürodomina", wie sie in allen Bürohäusern in allen Branchen weltweit verbreitet sind. Sie ist Anwältin mittleren Alters und saß mir gegenüber, als ich in ihrer Abteilung ein Bewerbungsgespräch hatte. Es wird mir lebenslang in Erinnerung bleiben, so wie es mit dem ersten Schultag oder der Führerscheinprüfung ist, wie Nina im repräsentativen Kostüm mit übereinander geschlagenen Beinen entspannt aber doch ungemein ästhetisch mit lässiger Eleganz auf dem Sessel thronte und das Gespräch führte. Ich wurde genommen. Es dauerte nicht lange und aus der ersten Sympathie wurde eine leidenschaftliche Liebelei, dann war ein Kind unterwegs, wir heirateten. Wir standen vor der Frage, wie wir unser Familienleben organisieren, wer macht was, Beruf, Geld verdienen, Kindererziehung, Haushalt. So kam mir die Rolle des Hausmannes zu und ich war zuständig für Kind, Essen, Einkauf, Wohnung, Reinigung, allen privaten Kram mit Bank, Versicherung, Arzt und nebenbei mache ich seitdem per Homeoffice Ninas Abrechnungen. Es war alles klar geregelt. Ein zweites Kind kam und beide Töchterlein sind jetzt in der Grundschule. Das funktioniert alles ganz wunderbar. Zurück zur Bürodomina. Unser Liebesleben machte eine ähnliche Entwicklung analog zu unserem neuzeitlichen Familien-Organisationsmodell. Nina, kein Kind von Traurigkeit, ging auch hier schon immer voran und nahm mich an die Hand. Sex war für sie schon immer ein unverzichtbarer Genuss, den sie sich einfach nahm, wenn ihr danach war. Für mich war dies von Anfang an eine Offenbarung mit welcher Frische, Dynamik und Geschäftigkeit sie auch im Schlafzimmer unserer Sexualleben bestimmte. Hier war sie organisatorisch und eigeninitiativ zuständig. Mir kam das sehr entgegen, denn nie zuvor zeigte mir eine Frau in diesen Dingen wo es langgeht, was meine eigene Lust ungeheuer steigerte. Nina machte mich verrückt. Sie ist eine Selfmade-Frau, eine die anpackt und keine halben Sachen macht. Sie strahlt schon so eine Stärke aus, ist aber keine Zicke dabei, auch wenn sie äußerlich im ersten Eindruck spröde und arrogant wirkt. Wahrlich auf die Hinterfüße gestellt, immerzu mit steilem Gefälle in einem überdurchschnittlich hohen Schuh am Bein zeigt sie markant ihre starke Persönlichkeit, ihr weibliches Profil. Für mich als Hausmann wurde der Gang zu einer Schuhmacherei ein Dauerbrenner, um an Ninas Schuhen die spitzen Absätze erneuern zu lassen. Manchmal war der Korb des Kinderwagens voller Pumps. Mir waren ihre hochhackigen Schuhe nie so bewusst, doch erst als ich mich damit zu beschäftigen hatte, entdeckte ich den besonderen Reiz. In meinen Zuständigkeitsbereich schlichen sich noch weitere ungewohnte, unmännliche Tätigkeiten, die zumeist die Einkaufsliste betrafen. Nina ließ mich bei Bedarf ihre Nylons besorgen und beauftragte mich als wären es ein paar Fertigsuppen, die ich ihr mitbringen sollte. Sie sagte mir welches Fabrikat, Größe und Farbe und seitdem halte ich den Vorrat. Gleiches gilt für Abschminkpads und Tampons und wenn sie Kosmetikartikel benötigt, bekomme ich eine Liste überreicht. Die Bürodomina färbte auf unser Privatleben mehr und mehr ab. Ich kam mir etwas mulmig und belächelt vor dabei, als Mann für das Drum und Dran der Frau zu sorgen. Zu Hause war es mir egal, wenn ich ihre getragenen Dessous und Strümpfe zu waschen und aufzuhängen hatte. Aber in dem einen oder anderen Laden zu stehen war mir anfangs doch peinlich. Nina ging damit ganz unverkrampft um, genauso wie sie mir alle ihren weiblichen Gepflogenheiten ohne weiteres und mit einer verrückt machenden Dreistigkeit vor Augen führte.

Frank hat gesagt…

Ihr Faible für Luxus und Schönheit kannte ich ja schon, doch die akribische Beschäftigung damit, konnte sie durch meine Hausmannsrolle erst recht ausüben. Immerzu ist sie am Fingernagel feilen und lackieren, sie trägt einen Zehenring, ein Fußkettchen, lässt ihre Fußnägel mit rotem Gel überziehen, probiert Frisuren, sie enthaart und bräunt, cremt und zupft, kämmt und schminkt. Nina gefällt sich in dieser Rollenverteilung und genießt den Freiraum den sie für ihren Aufwand nutzen kann. Sie trägt das auch nach außen und es entspricht ihrem Stil und ihrem Geschmack sich sehr damenhaft, geradezu auffällig herzurichten. Sie verkörpert es regelrecht herrschaftlich. Auch zu Hause. Sie trägt vorzugsweise Röcke und hat dennoch „die Hosen an“.
Nina mag ein vornehmes Flair. Sie trinkt Tee nicht ohne einen kleinen Keks, benutzt ständig einen weich gepolsterten Schemel und nichts wird serviert ohne Tablett. Unsere Töchter bekommen von ihr eine sehr kultivierte Lebensart anerzogen und sie gibt ihnen ein prägendes Vorbild. Was mich und Nina betrifft, hat sich unser Alltag und speziell auch unser Liebesleben dieser von ihr vorexerzierten vornehmen Lebensart angepasst. Sie ist in Grunde genommen immer noch dieselbe Frau für mich geblieben, aber ihre Art Sex zu verbreiten und Sex mit mir zu gestalten ist ganz im Stile der Bürodomina geworden. Sie ist ähnlich wie Sharon Stone in Basic Instinct, sie nimmt sich Sex wenn ihr danach ist und sie sorgt dafür, dass ich immerzu bereit dazu bin. So wie sie sich anzieht, wie sie sich zu Hause vor meinen Augen gibt, kann ich mich ihren Reizen nicht entziehen und sie weiß das. Sie macht das in einer schleichenden zerfressenden Art, allein wie sie täglich ihre Strümpfe aus- und anzieht, ihren Büstenhalter, ihren Rock. Manchmal kommt sie mir so ganz beiläufig in Strapsen den Gang entgegen, als wäre es das normalste von der Welt, kommt nur mit einem BH unter dem Blazer vom Büro oder begeleitet mich in Hotpants aus schwarzen Leder am Samstag zum Wochenmarkt. Wenn wir spät am Abend oder am Wochenende mal Zeit für uns haben, ist es dann auch so, wie ich es hier gelesen habe, dass nur drei Worte fallen müssen: „Zieh dich aus“. Nina spricht es mittlerweile kalt lächelnd aus und kündigt es vielleicht zuvor noch an, sie hätte heute Lust oder ihr wäre heute nach Vergnügen. Und dann kommen die drei Worte. Sie wickelt mich um den Finger und instruiert mich, was ich tun soll. Sie beherrscht das Spiel mit der Lust wie keine andere zuvor und doch wird mir manchmal bang wie einfach sie mich in den Sog ihrer Reize ziehen kann und wie ausgeliefert ich nur noch durch regelrechten Gehorsam reagiere. Ich habe Lampenfieber, wenn sie nur den BH öffnet oder in gebieterischer Pose im Hohlkreuz und auf hohen Schuhen einen Raum mit spürbarer Machtfülle injiziert. Gelegentlich lässt sie mich schon mal vor ihr knien und dann beugt sie sich vor zu mir, dass ich geradewegs auf den vom BH gegen die Schwerkraft eingebetteten Busen sehen muss, wie zwei große Kugeln unmittelbar vor meinen Augen. „Na mein Kleiner“ höre ich dann oft aus Nina’s Schmollmund und sie lacht etwas spöttisch über meine Lage. Vor kurzem hatten wir ein unvergessliches Erlebnis in einer Umkleidekabine. Nina holte mich mit hinein zur Anprobe eines Badeanzuges und stellte meinen erigierten Zustand fest. Nachdem sie mich in die unfreiwillige erregte Situation gebracht hatte und auf engstem Raum ihrer nackten Gestalt so nahe zu sein, griff sie mir in die Hose und stimulierte mich bis zum Samenerguss. Sie zischelte immer, ja still zu sein und ich biss mir auf die Lippen, damit sich durch mein Keuchen und Wimmern ihr Tun nicht verraten konnte. Wieder ließ ich es ohne wirkliche Gegenwehr geschehen. Nina fand es köstlich und amüsierte sich danach über meine nass befleckte Unterhose. Sie mag und macht so dominante Auftritte und Episoden mittlerweile öfters und hält, wie sie sagt, so unser Liebesleben intakt, damit es vom Alltag nicht verschluckt wird.

Frank hat gesagt…

Über das Stichwort Domina kamen wir u. a. auch auf Minervas Juwelen. Zuvor noch erzählte mir Nina von einem Buch, worin eine Anwältin über ihre zweite Profession als Domina geschrieben hat. Es kam zu einem aufregenden Kauf einer Reitgerte, ähnlich wie bei Kim Basinger und Mickey Rourke in 9 ½ Wochen, allerdings mit umgekehrten Vorzeichen. Natürlich war es Nina’s Idee und sie überrumpelte mich. Ich musste sie überraschend an einem Tag unter der Woche kurz vor Ladenschluss seltsamerweise in ein Reitsportgeschäft begleiten, wo sie für mich dann eine Gerte aussuchte. Nina hatte sich zuvor auch schon öfters im Internet auf kommerziellen Dominaseiten umgesehen und über die Verlinkung Domenique v. Sternenberg hat sie die Seite Minervas Juwelen gefunden. Seitdem gibt sie mir manchmal Lesetipps. Der scheinbar unvermeidliche Schritt von der „Bürodomina“ zur „Privatdomina“ steht mir noch bevor, auch wenn viele Rahmenbedingungen eigentlich vorher schon aufgrund unserer Aufgabenverteilung geschaffen sind. Ich bin schon der „Pantoffelheld“ mit Schürze und Kinderwagen unter ihrer liebevollen aber dennoch spürbaren Herrschaft Nina findet Gefallen an dem Gedanken, mich ihr wie sie mit einem Augenzwinkern sagt, „sexuell hörig“ zu machen. Ihre Augen funkeln und sie amüsiert sich an meiner Befangenheit. Ich kann gespannt sein, wann sie zum ersten Mal ihre Gerte probieren wird. Auch Stiefel hat sich vor einem Jahr schon gekauft, die sie nur privat trägt, weil sie so extrem hoch und Aufsehen erregend sind. Wohl ist mir nicht dabei, aber andererseits kann ich mich nicht glücklich genug schätzen, mit Nina eine derart lustvolle und attraktive Frau an der Seite zu haben. Leider sehe ich sie manchmal nur für zwei drei Stunden am Tag. Es ist schon etwas Herrschaftliches an ihr, wie sie sich nach außen gibt, wie sie sich dazu auch betont körperbetont und feminin frech kleidet. Die beiden Schwangerschaften haben ihren Körper kaum verändert und unsere beiden Mädchen machen mich restlos stolz und glücklich, auch wenn es nicht immer einfach ist, mit drei Dominas im Haus.
Nina will sich jetzt auch eine Art Stundenplan ausdenken und Buch führen über mich, beispielsweise um überprüfen zu können, wann ich zuletzt einen Samenerguss hatte und so manch anderes. Offenbar hat sie sich anstecken lassen von so manchen Texten. Der wahre Grund, warum ich diesen Beitrag geschrieben habe, liegt ebenso in dem Wunsch, wie er von Claudia an die „Erfahrenen“ geäußert wurde, sie mögen ihre Insidertipps- und links an uns noch „Unerfahrene“ im Sinne unserer Interessens- und Gesinnungsgleichheit weitergeben. „Madame“ Roswitha mit ihrem Mann Manfred und ein paar andere betätigten sich bislang sehr eifrig und haben einen aufschlussreichen und großzügigen Blick in ihr Eheleben erlaubt. Vielleicht schreibt auch mal ein Paar wie das so ist mit Kindern, wie sich das mit weiblicher Dominanz zwischen Mutter und Vater verträgt. Wichtig erscheint mir und damit komme ich zum Schluss, dass in unserem Fall nicht von mir als Mann die Initiative ausgeht, sondern Nina sich sexuell weiter vorarbeitet und mich als ihren Lebenspartner mitzieht. Hut ab, Nina.

Die aktuelle Übersetzung unter Bezeichnung der weiterführenden Links, ist ein willkommener Anlass für den ganzen Aufwand zu danken und ist vielleicht ein weiteres Signal weitere Bezugsquellen zu erschließen.

Frank
(der Name von Nina wurde vorsichtshalber verändert)

ritterlicher Diener hat gesagt…

Hallo Frank,

gerne möchte ich Dir von unseren Erfahrungen in Bezug auf die Kinder schreiben...
Ersteinmal ist unsere D/S Beziehung tägliche Realität. Im Prinzip war es das eigentlich schon immer. Ähnlich wie Du es beschrieben hast ist meine Elvira auch natürlich dominant. Die Kinder kennen es also gar nicht anders. Sie kennen es auch nicht anders das Papa sich um den Haushalt kümmert und Aufträge entgegen nimmt. Auch der manchmal strengere Ton mir gegenüber sind die Kids gewohnt.
Alles sexuelle halten wir wie eigentlich alle Eltern selbstverständlich von ihnen fern.
Dann bliebe ja letztenendes nur noch die Frage ob wir den Kindern wohlmöglich ein falsches Rollenbild vermitteln?
Aber mal Erhlich gab es das nicht immer? Ist es wirklich besser wenn der Vater im Haushalt die Hosen an hat? Werden die Kinder Das später übernehmen? ( Mein Vater war recht dominant )
Meiner Meinung nach ist es völlig wurscht in welcher Beziehungsform Mama und Papa zueinander stehen das Wesentliche ist das die Kinder die Liebe, Versorgung und Unterstützung durch Ihre Eltern erhalten die sie brauchen um selbstbewusste bodenständige Menschen zu werden. Ob die Eltern miteinander eine D/S Beziehung führen oder aber sogar homosexuell zusammen Leben sollte dabei keine Rolle spielen. Solange die Kinder einfach Kinder bleiben können und selbstverständlich die sexuelle Komponente für sie nicht einsehbar bleibt.
Unsere Kinder sind zufriedene Kids die mit Papa auch mal ne Abenteuer tour machen, werken und auf Baüme klettern. Aber Papa auch bei der unmännlichen Hausarbeit mit voller Inbrunst erleben. Eventuell weichen wir damit tatsächlich Ihr Rollenbild auf? Schlimm? Muss wohl jeder für sich selbst beantworten...

Gruß Ritterlicher Diener

eclipse hat gesagt…

Danke für dieses Posting, denn genau diese "es gibt kein Zurück mehr" Problematik beschreibt meine derzeitige Situation ziemlich treffend. Allerdings ist es m. E. nicht die Eröffnung der Neigungen und die "Umsetzung im Schlafzimmer oder auf Parties" die Schlüsselentscheidung, sondern vielmehr die Übereinkunft, nicht länger eine strikte Trennung zwischen erotischem Spiel und Alltag zu vollziehen.

Erst wenn einmal der Schritt von "SM als Spiel" zu "SM als Beziehungsform" getan ist, gibt es wohl keinen Weg mehr zurück zu einer "normalen" Beziehung, die nicht durch Machtungleichheiten charakterisiert ist. SM durchzieht dann den Alltag, was viel Schönes mit sich bringt, aber auch so einige Schmerzen verursachen kann.

Frank hat gesagt…

Nun ist es passiert. So muss die Überschrift lauten, wenn ich mich zum zweiten Mal hier in die Liste der Kommentare eintrage. Es wird
Ich hatte von Nina und mir erzählt. Natürlich hat sie den Kommentar über unser Liebesleben mit gewisser Genugtuung und einem schlüpfrigen Amüsement gelesen. Mehrmals sogar, auch wenn sie anfangs über die Veröffentlichung unserer Intimsphäre nicht so begeistert war. Sie sah es dann aber als Herausforderung, hier anzuknüpfen, wo wir bisher standen. Eigentlich wollte sie auch selbst einen Beitrag schreiben, doch mangels Zeit stellte sie es mir anheim, wenn ich es unbedingt ausplaudern wollte.

Tja nun ist es passiert. Nina hat zum ersten Mal die Reitpeitsche ausprobiert, nachdem sie diese mit mir im horse & hound in Berlin für mich gekauft hatte.
Es fing ganz unverdächtig an. Noch vor ein paar Wochen hatte ich sie aus Neugier und zugleich Feigheit danach gefragt, was sie mit der Gerte nun vorhabe. „Überlass das mir“, antwortete sie mit arroganter Geziertheit, als wäre es Weiberkram, der mich nichts angeht. Seit dieser Zeit passierte nicht viel, jedenfalls nicht im Schlafzimmer.
Nina war viel beschäftigt und kam oftmals spät nach Hause, wenn die Kleinen längst im Bett waren. Ich hielt es für besser, sie nicht zu bedrängen, wenn sie etwas genervt und müde nach Hause kam. Ihre verdrießliche Laune äußerte sich in schroffer kurzer Angebundenheit und was mich betraf in kurzen knappen Instruktionen oder Fragen. „Ist das Essen fertig? - mach mir den Reißverschluss zu/auf – kannst du mir vielleicht mal behilflich sein – wie lange soll ich noch warten – siehst du nicht, dass ich gerade meine Nägel feile - ich habe Durst – wo bleibt mein Tee – wieso ist meine Wäsche noch nicht aufgeräumt – ist mein schwarzer Rock von der Reinigung zurück – häng die Bluse in den Schrank – wieso liegt der BH auf dem Bett, hast du alles eingekauft, was war in der Post, usw., usw. Irgendetwas fand sie immer zu beanstanden oder zu fordern. Unsere Emails jedoch wurden schlüpfriger und intimer. Häufiger und konkreter werdend, kündigten sie in verdächtiger Weise ein scheinbar großes Ereignis an.

Frank hat gesagt…

Und noch etwas fiel mir auf: Irgendwie machte sie alle ihre Bewegungen gespreizter und viel bewusster. Beim An- und Ausziehen kam es mir vor, als machte sie alles ästhetischer, gestreckter, Nina stellte das Bein immer auf eine Kante, Bett oder Stuhl, wie bei einem Bühnen-Striptease, wenn sie Strümpfe an- oder auszog. Sie trug die Nase vornehm hoch bei allen alltäglichen Situationen. Wie eine Aristokratin, eine Diva höchsten Ranges. Es machte mich kirre, wie sie in der Wohnung zwischen den Zimmern herumsauste, ich kam mir vor wie in einem Puff.
Zum besagten Ereignis zurück: Nina wollte an dem Tag noch in ein großes Buchgeschäft, weil sie bestimmte Fachliteratur benötigte. Ich hatte sie vom Büro abgeholt, die Kinder waren in den Ferien für einige Tage bei den Großeltern. In der Bücheretage war Nina sofort die Beute unzähliger Männeraugen, weil sie eines ihrer eleganten Minikostüme und wirklich sehr hohe Pumps dazu trug. Ihre Beine waren endlos und die grelle Ausleuchtung im Laden ließen ihre Strümpfe flimmern wie ein changierender, glatter Glanz, wie Glas. Sie setzte sich zum Schmökern auf eine der riesigen Polsterbänke, während ich mir in der Umgebung auch nach Büchern umsah. Aus der Ferne genoss ich jedoch den Anblick meiner schönen eleganten Frau und auch wie sie andere Männer zum Gaffen verleitete. Die Beine hoch übereinander geschlagen war sie vertieft in einem dicken Taschenbuch. Dann war da plötzlich noch eine in einem mindestens genau so sexy Etuikleid, elfenbeinfarben, die Haare streng nach hinten zum Knoten geformt, große braun-schwarze Sonnenbrille und tabakbraune Pumps, die sie um einen Kopf größer machten, so hoch waren die Absätze. Nina hatte sie wohl auch bemerkt und beobachtete nun mich aus der Ferne. Leider hatte ich es zu spät geschnallt und während ich noch immer der anderen Schönheit verstohlen nachspionierte, trat plötzlich Nina in den Augenwinkel. „Und? Hast du nichts gefunden?“ fragte sie ironisch – „ich bin fertig, ich hab’ genug gesehen.“ Oh je, sie hatte mich bei meiner heimlichen Spionage nach einer anderen wahrlich aufreizenden Lady erwischt. Sie sprach nicht mehr viel auf dem Heimweg. Ich fragte nach, ob sie böse auf mich sei. Nein das nicht, aber ich solle mich schon mal darauf einrichten, dass mich heute noch eine unangenehme Lektion erwarte.

„Ist es heute der Zeitpunkt für die Gerte?“ fragte ich halb schüchtern halb vergnügt. Nina sagte nichts und wir schauten uns an einer roten Ampel kurz gegenseitig an.
„Warte bis wir zu Hause sind“, antwortete sie ruhig. Damit war klar, was kommen würde.
Triumphierend und mit einem merkwürdigen Glanz auf den Augen schritt sie zu Hause den Flur entlang. Ich blieb unschlüssig stehen, wartend was kommen würde. Sie rief meinen Namen. Wie vor einer Prüfung fühlte ich mich schlagartig nervös und sogar die Knie wurden weich. So trat ich langsam vor die Schlafzimmertüre und durch den Spalt sah ich Nina schon die besagte Reitgerte aus der Schublade holen. „Komm ruhig herein, du bist doch sonst nicht so zögerlich“, hörte ich sie ganz locker lässig reden. Alle möglichen Gedanken schossen mir durch den Kopf. Bin ich bereit und stark genug, um mich mit so weit gehender weiblicher Dominanz einzulassen. Kann ich künftig noch in die Sauna im Städtischen Bad gehen. Nina schlägt mich zur Strafe mit einer Reitgerte. Kann sie das auch richtig? Wenn eine strenge Mutter oder eine strenge Lehrerin früher die unartigen Kinder mit dem Stock züchtigten, hatten sie auch keinen Workshop oder „spanking consultant“. Sie wird es hoffentlich nicht gleich mit einer so fürchterlichen Dosis machen. Nina hat früher mal Tennis gespielt. Ich habe noch den Hintern versohlt bekommen.

Frank hat gesagt…

„Was ist jetzt!“ fauchte sie und riss mich aus meinen Gedanken. Ich drängte mich durch den Spalt der Türe und Nina war gerade dabei ihr Kostümjäckchen auszuziehen. Es war, als wenn ein Sportler den Trainingsanzug für den gleich beginnenden Wettkampf auszieht. Ich fühlte mich wie ein Strafgefangener vor dem Schafott. Nina ließ das alles kalt. Scheinbar hatte sie längst einen ausgeklügelten Plan, der nun ablief wie nach einer Checkliste. Genau so sah es auch aus, als sie nun auch noch ihre Haare vor dem Spiegel hochsteckte, damit ihr keine Strähnen vor die Augen hängen, wenn sie mich mit dieser handelsüblichen Reitgerte schlägt. Ich schwankte in der Einschätzung ihrer Wirkung zwischen harmlos und heftig, deshalb verwarf ich jegliche Erwartungshaltung, ich würde es in Kürze wissen. Abgesehen davon war es ein hocherotisches Schauspiel, Nina bei ihrer Vorbereitung zu beobachten, nur mit schwarzen BH und Minirock, noch immer in diesen Leoparden-Stilettopumps an denen durch das vordere Loch ihre leuchtend rot lackierten Zehen ragten. Ich war erstaunt, wie sie sorgfältig und geradezu routiniert agierte, als hätte sie diesen Akt schon hundertmal vollzogen. Zumindest hätte ich dann wohl auch gewusst was auf mich zukommt.
„Darf ich fragen, was ich gemacht habe?“ fragte ich kleinlaut in den Raum hinein.
„Ach das weißt du nicht?“ sagte sie mit beißendem Spott, „dann wirst es gleich erfahren. Ich werde deinem Gedächtnis ein bisschen auf die Sprünge helfen.“
„Ist es wegen der Frau vorhin?“ versuchte ich etwas gut zu machen. Nina reagierte nicht und zupfte noch immer in ihren Haaren herum, steckte Haarnadeln in die straff nach hinten gezogenen Strähnen. „Denk an letzte Woche, Frank, dann weißt du, was ich dir gesagt habe.“ Oh ja, ich lag richt. Da war eine ähnliche Begegnung mit einer auffällig tollen Frau, die meine neugierigen oder ich sage mal lüsternen Blicke anzog, weil sie einen (gelifteten) Busen mit offenherzigem Kleidchen zu recht stolz herzeigte und zudem auf auffällig hohen Hacken daherkam. Jeder andere Mann hätte sie genauso schaulustig angesehen wie ich.
„Was hab ich gesagt?“ fragte sie mich in ihren Spiegel blickend.
Ich antwortete irgendetwas sinngemäßes, wie ungezogen und ungehörig mein Benehmen wäre.
„Ich habe dich gewarnt“, korrigierte mich Nina besserwisserisch. Ja das stimmte. Sie sprach davon, mir meine schlechten Manieren abzugewöhnen, mit ihrer Gerte, beim geringsten Anlass. Ja sie warnte mich, „Frank ich meine das ernst!“
„Aber wegen so was gleich die Gerte, ist das wirklich notwendig?“ versuchte ich meine Haut zu retten.
„Du hast – vor einiger Zeit - danach gefragt und nun bekommst du es“, lautete ihre klare Ansage. Nina war wütend aber gefasst und sprach ruhig. „Du tust ja gerade so, als wäre es ein Weltuntergang, wenn ich dir den Arsch haue.“ Dann war sie soweit. Ich hätte längst Zeit gehabt, meine Hose auszuziehen, rügte sie mich und noch viel mehr, weil ich mit meinen Blicken schon wieder nur auf ihren halbnackten Körper fixiert war. „Siehst du jetzt, wie notwendig diese Gerte ist und dass du es nicht anders verdienst“ bemerkte sie, während ich wie betäubt und apathisch meine Hose langsam öffnete. Ich musste es auf ihre Anweisung laut und deutlich nachsagen, dass ich es mir verdient habe.

Frank hat gesagt…

„Also gut mein Schatz, dann wollen wir mal sehen, ob die Reitgerte hilft. Denk daran, du hast gesagt, dass du es verdient hast.“ Es klang wie ein Schuldausschluss, als hätte ich mich freiwillig gestellt, damit sie mir meine Chuzpe gegenüber weiblichen Verlockungen austreibt. Meine leichte Leinenhose landete im freien Fall ganz unten bei meinen Schuhen und machte mich unbeweglich. Ich musste mich bücken, Hände auf die Knie. Den ersten Schlag hörte ich noch kommen, doch dann war ich nur noch mit dem anschwellenden Brennen der nacheinander eintreffenden Hiebe beschäftigt. Es tat wirklich weh. Mit jedem Schlag mehr, Donnerwetter. Nina hörte nicht auf. Schon nach kurzer Zeit wanderten meine Hände zum Schutz vor die entzündeten Backen. „Nimm die Hände weg, du machst es nur noch schlimmer“, hörte ich Nina hinter mir drohen und es klang als würde es zutreffen. Also gehorchte ich. Die Hose um die Knöchel brachte mich fast aus dem Gleichgewicht. Nina verpasste mir noch ein paar, dass ich kurz davor war sie anzuflehen. Stramm und satt traf dieses teuflische Instrument quer über meinen Arsch und es brannte wie Hölle. Dann war es vorbei. Ich hatte es überstanden, zumindest ließ die längere Pause die Hoffnung keimen. Folglich richtete ich mich auf, drehte mich zu Nina um und rieb mir meine schmerzenden Backen. „Das tut wirklich weh, richtig weh!“ sagte ich zu Nina, um ihr diese heimtückische Wirkung ihrer Gerte für die nächsten Male zu beschreiben. Es klang wie eine Beschwerde und sollte ihr zugleich eine Friedensbotschaft sein. Von Trost oder der Absicht, mich künftig zu verschonen war keine Spur. Nina triumphierte. „Na dann hat sie ihren Zweck erfüllt“ sagte sie lapidar. Das klang genauso, als wäre sie das Geld wert, Hauptsache sie tut schön weh. „Dann hast du hoffentlich deine Lektion auch gelernt“, fügte sie hinzu, worauf ich nur noch stumm nickend beipflichten konnte. „Die Zeit für Entschuldigungen und Ausreden ist vorbei mein Schatz” sprach sie und in ihrem Gesicht lag der Ausdruck einer Selbstzufriedenheit, wie immer, wenn sie etwas Neues vollbracht und es mit Gefallen über ihr eigenes Werk betrachtete. Ich kam mir vor wie ein Versuchskaninchen, an dem sie den Exzess ihrer weiblichen Dominanz nun sogar mit den Schlägen ihrer ausschließlich für mich bestimmten Reitgerte ausprobiert hatte. Und in ihren Worten lag auch schon die Prophezeiung, dass dies nun zur Regel werden würde. Nina sprach davon, ich würde mich daran gewöhnen müssen. Meine Unterlegenheit, die schon aufgrund ihrer verbalen Schlagfertigkeit Bestand hatte, bekam nun auch noch durch Ninas hinzu gewonnene körperliche Schlagfertigkeit neuen Schub, die mich ziemlich beunruhigte, während ich nackt und mit brennenden Hintern vor ihr stand. Aber was sollte ich tun. Ich war der Gefangene ihrer Reize. Schon immer, seit wir uns kennen. Auch jetzt und gerade jetzt in der Situation, da sie halbnackt vor mir stand und mich mit der Gerte alles andere als sanft behandelt hatte, stellte ich mir die Frage, ob Nina es wert war, mich nun in den meinerseits erwarteten Ruin treiben zu lassen. Irgendwie schien der Ernst des Lebens wieder einmal neu zu beginnen und ich fragte mich, hat sie die Qualitäten, die meinen Einsatz rechtfertigen, zum einen als Hausmann und zum anderen nun auch noch unter dem Diktat der Peitsche zu dienen.

Frank hat gesagt…

. Ich hatte einen Kloß im Hals, aber ich fühlte mich nicht schlecht dabei. Nina war durch ihre Peitschennummer etwas Besonderes für mich, einmal mehr. Es war plötzlich eine Art Glücksgefühl, als hätte ich ein großes Gewicht gestemmt, nachdem ich ihre Hiebe tapfer ertragen hatte. So streifte mein Blick kurz über ihre Gestalt, von den hohen Absätzen bis hinauf zu ihren stramm geklammerten Haaren. Energisch und hart sah sie aus mit diesem Gesicht ohne der vertrauten Umrahmung von weichen Haarsträhnen. Auch das war ungewohnt. Aber ich sah auch ihren hervorquellenden Busen aus einem raffiniert geschnittenen Büstenhalter, sah ihren kurzen Rock mit den endlos langen Beinen, die gläsern glänzenden Nylons, die ich immer für sie zu besorgen hatte. Und damit war mein Fazit rasch gezogen. Als ich alle ihre reizenden Vorzüge im Schnelldurchlauf hatte Revue passieren lassen, war mir klar, ja Nina ist es wert und ich werde mich wohl oder übel an ihre Peitsche gewöhnen. Es hatte ja unmittelbar mit Sex zu tun und deshalb hatte sie mich schon wieder um den Finger gewickelt. Und unser Sex war viel zu selten geworden.
“Ich habe nichts vom Aufstehen gesagt“, beendete Nina das kurze Break, worin auch sie wohl kurz über ihr noch ungewohntes Handwerk sinniert hatte. Also ging ich wieder zurück in die alte Position und hoffte, Nina würde in dem aus dem ersten Züchtigungsakt gewonnenen Wohlgefallen nicht gleich zu einer Steigerung animiert worden sein. Sie umkreiste meine unangenehme Körperhaltung mehrmals und dann gab sie mir noch mal mindestens zehn, dass ich am Ende die Zähne zusammenbiss und leicht taumelte. Sie hingegen tadelte mich, ich solle ihr meinen Hintern ordentlich raus strecken.
Nina schien mit mir schon beim ersten Mal an eine gewisse Grenze gehen zu wollen. Ich stieß leichte Seufzer aus.
„Auf die Knie” befahl Nina plötzlich, gerade noch rechtzeitig, bevor ich es wohl selbst getan hätte, um sie um Gnade zu bitten. Wieder strichen meine Handflächen kurz über die wunden Stellen, bevor ich wie leicht betäubt von den Hieben zu Boden ging.
Auch das war nun eine Premiere, vor Nina zu knien. Mein Herz raste und mein Hintern glühte. Nina lehnte sich leicht an die Kante der Kommode, stand ganz entspannt und lässig und kreuzte die Beine. Sie stand da wie am Tresen einer Bar. Kurz blickte ich auf. Kaltes Lächeln. Sie wusste bereits, was sie mit mir vorhatte, handelte wie geplant und durchdacht, wie bei ihren Verhandlungen. Ich musste ihr die Schuhe küssen, wie ich es oftmals schon in den Geschichten unterwürfiger Ehemänner gelesen hatte. Nächste Premiere. Ich gehorchte ohne den geringsten Einwand. Nina war es zu lasch und drohte mir mit einer weiteren Portion, wenn ich mich nicht anstrengen würde. Sie riss die Augen auf dabei und schaute mir genau zu, wie ich ihre Füße bzw. Schuhe küsste. „Aha, es geht doch!“ bemerkte sie „der Mensch lernt nun einmal über den Schmerz und macht so seine Erfahrung. Zuerst ordentlich auf den Hintern, dann ist er rasch gefügig.“ Zynische Worte konnte sie schon immer gut finden. Nina fühlte sich zusehends wohl in ihrer Macht ausübenden Rolle und es kam mir vor als hätte sie richtig Spaß, mich zu dominieren. Die Verknüpfung von Sex mit Macht gefiel ihr ja schon länger.

Frank hat gesagt…

Weiterhin auf Knien ließ sie mich ihren Rock ausziehen. So wollte sie dies künftig immer praktizieren. „Ich hoffe du merkst dir das Frank“, warnte sie mich „und nicht nur für dieses Wochenende!“ Ich würde noch vieles lernen müssen, das wäre erst der Anfang. Vor der Frau zu knien wäre eine grundsätzliche Verpflichtung für mich bei jeglicher Aufgabenerfüllung. Na gut. Es folgte eine Bedienungsanleitung von Öse und Knopf zum Öffnen und Schließen der Strumpfhalter so dass beim Bewegen der Knopf einrastet wenn der Strumpf angeklipst wird. Nina trägt Nylons tagtäglich , schon wegen ihrem Job. Für mich war es seit jeher ein gewohntes Bild, sie darin zu sehen und ganz unorthodox nach meiner Anschauung verwendete sie kaum Strumpfhosen sondern Strümpfe. Nina betreibt denselben Aufwand in Schönheitsdingen und kultivierter Weiblichkeit wie ihre Mutter, als hätte sie es von ihr abgeschaut. Auch im Alter ist sie noch eine attraktive Frau deswegen. Mir kam es vor, als würde ihre Tochter, meine Frau, eine Art Familientradition darin fortsetzen, sei es mit der Zucht ihrer langen Fingernägeln oder mit kunstvollen Frisuren oder Make up-Varianten. Sie fachsimpelten schon immer viel und oft darüber und gehen bis heute regelmäßig gemeinsam zum Shoppen. Ich kümmerte mich nie sonderlich darum, kannte mich auch nicht aus in all diesen Dingen, die man als Mann unter Weiberkram subsumiert. Nina war von Anfang an ein eigenständiges Weib mit treffsicherem Geschmack und zudem eine zeigefreudige Frohnatur. Für mich war es mehr eine willkommene Überraschung, dass sie mit Vergnügen sexy Kleidung trug, ob privat oder beruflich. Sie war sich immer schon sehr bewusst darin und genießt ihre Bewunderung. Der besondere Reiz hatte auch bei mir schon immer gut gewirkt und ich war unbewusst in einer glücklichen Lage für die viele Männer mich beneideten. Nina war darin schon immer nonkonformistisch und holte sich selten meinen Rat, wenn sie sich sexy Unterwäsche oder ihre hohen Schuhe kaufte. Es war von Anfang an bequem für mich nur der Bewunderer sein zu können und nicht der Bittsteller. Doch daraus resultierte meine heutige Unbeholfenheit in all dem Weiberkram. Noch nie zuvor als an diesem Tag der ersten Züchtigung, öffnete ich einen Verschluss von Ninas Strumpfhalter - stopp, ich schob laut Anleitung langsam, ordentlich und behutsam die Ösen über die Knöpfchen und löste so im Zeitlupentempo Ninas Nylons. Wie ein großer Junge vor einem tollen Spielzeug, das ich nicht so recht zu bedienen wusste. Ich erinnerte mich genau an Geschichten aus Minervas Juwelen, wie schwierig der Vorgang anders herum beim Anziehen ist und erinnerte mich auch an die Folgen mit Rohrstock und Co. Mir zitterten schon beim Ausziehen der Strümpfe die Hände. Nina betrachtete mich mit sorgenvoller Miene, wie unerfahren ich darin war und das nach etlichen Ehejahren. Meine Vermutung über ihre geplante Vorgehensweise bestätigte sich. Nach meiner höchst vorsichtig erfüllten Aufgabe konnte ich ihre Strümpfe unbeschadet aufs Bett legen und ich kam mir vor als hätte ich eine Bombe erfolgreich entschärft.

Frank hat gesagt…

Nina verklickerte es mir als ein Privileg, diese Aufgabe erfüllen zu dürfen. Überhaupt sei es an der Zeit, dass ich ihr meine Zuneigung auf die ganz besondere Art zu zeigen, in dem ich ihr künftig die Füße küssen und lecken sollte. Nina die Diva und ich ihr house- und und footboy. So begann an diesem Tag ein Wechselspiel zwischen Bestrafung und Belohnung das bis in den Alltag hinein reicht. Von zart bis hart, so wie es die echten Dominas anpreisen. Unsere paar seltenen kinderlosen Tage und Wochenenden sind seitdem ziemlich stark von Ninas sexueller Machtausübung eingefärbt, worin sie gelesene Verrücktheiten ausprobiert. Es ist ihre ganz spezielle Ehetherapie, unser zwangsläufig eingeschlafenes Sexleben zu reaktivieren. Kinder und Beruf haben trotz Arbeitsteilung eine schleichende Lähmung unseres Sexlebens verursacht, das vor allem Nina nun wieder belebte. Sie sah es als ihren Part, weil ich ihr mit der Rolle des Hausmannes bereits den Vortritt für ihre berufliche Kariere gelassen hatte. Dieses Projekt wollte sie nun ambitioniert angehen, sagte sie, damit ich nicht noch zum Masturbieren genötigt würde. „Das tust du doch - oder?“ konfrontierte mich Nina mit der peinlichsten aller Männerfragen. Ich war sprachlos. Was sollte ich sagen.
Sie hakte nicht länger nach, sondern sah mich als überführt an. Nina befand, dass es doch zu zweit mehr Spaß machen würde und beendete das Thema damit. Aber: Ich solle ab jetzt ein Haushaltsbuch führen, so eine Art Berichtsheft, wie es die Lehrlinge führen müssen. Jeder Eintrag ist ihr vorzulegen und sie macht dann Notizen und Korrekturen, die mich wiederum betreffen. Oh ja, sie hat sich so manches aus Minervas Juwelen gemerkt und vorgenommen. Und nun probierte sie das eine oder andere für sich aus. Ich muss jetzt beispielsweise auch jedes Mal einen Eintrag machen, wenn wir Sex haben, kurz beschreiben wann und wie und nicht zu vergessen - jeden Samenerguss aufschreiben. So wie die Einkaufsliste, die überwiegend ich führe und die Nina lediglich um die von ihr benötigten Dinge ergänzt, soll ich sorgfältig die Dinge aufschreiben.
„Du kannst es nicht abwarten, nicht wahr?“ fing sie dann doch wieder mit dem Thema von vorhin an. Wieder verweigerte ich die Aussage durch ein ratloses Schweigen. „Es ist die unbefriedigte Lust, nicht wahr?“ erklärte mir Nina dann selbst den Grund, obwohl ich nichts dazu gesagt hatte. „Sie ist stärker als dein Wille auf Verzicht“, sprach sie, „Sex ist für dich wie eine Sucht und Sucht ist Schwäche.“ Es klang, als würde mir nun ein dritter Durchgang mit der Gerte als unvermeidbare Konsequenz ihrer Schlussfolgerung bevorstehen. In Anbetracht ihrer logisch klingenden Erklärung hatte ich es mittlerweile selbst schon eingesehen, Strafe verdient zu haben. „Schwäche heißt Unvermögen, Leichtfertigkeit, Mangel an Disziplin“.

Frank hat gesagt…

Die eindringliche Art, in der sie die letzten Worte aussprach und mich dabei ansah, ließ in in mir das beklemmende Gefühl aufkommen, als käme etwas noch viel schlimmeres.
„Mir scheint du hast nicht den richtigen Sex“, sagte sie oberlehrerhaft „und zu dem gehört ja auch die Befriedigung, die du wohl aufgrund deines ständigen Dranges nicht findest. Also wird sich einiges ändern müssen.“ Nina schaute mich fragend an. „Ich werde mich deiner annehmen“ verkündete sie sarkastisch. „Ich werde nun über deine Lust bestimmen und nicht länger zulassen, dass sie über dich regiert.“ Es klang nach totaler Machtübernahme? Aber ich fand es aufregend und – geil. Da ich mich nun ganz ausziehen musste, dachte ich mir, dieser „richtige“ Sex würde mir nun gleich widerfahren. Nina schaute mir stumm zu und als ich fertig war sprach sie mich augenblicklich an, ich solle meine Sachen aufräumen, „die brauchst du heute nicht mehr.“ Gesagt getan. Es schien nun ein viel versprechender Abend zu werden. Dann musste ich vor sie hintreten wie zum Appell. Nina schaute mir in die Augen und unten griff sie zwischen meine Beine. „Das gehört jetzt mir“, sagte sie
wollüstig, als sie meine Weichteile in der Hand hatte, „mir ganz allein.
Niemandem sonst. Haben wir uns verstanden?“ Ihre Stimme wurde gefährlich
leise, und sie erhöhte den Druck bis sich ein Wachstum und anschwellende Härte einstellten. Ich versuchte mich Ninas zu küssen, aber sie verbat sich
meine Annäherungsversuche energisch und verdeutlichte es durch eine
ruckartige Geste. Beinahe wehrlos stand ich vor ihr. Ich war in ihrer Hand. Wie vor nicht allzu langer Zeit in der Umkleidekabine schrubbte sie mir meine Eichel mit ihrer Hand binnen kürzester Zeit bis zum Gipfel der Lust. Stopp jetzt nur bis zum Rand, knapp vor dem Abschuss. Mit ihrer linken Hand umfasste sie meine blanke Eichel und mit ihrer rechten gab sie mir mit neuer Durchzugskraft ein paar Gertenhiebe. „Soll ich aufhören?“ fragte sie mit feinem Spott, während ich dem Finale entgegen bebte und zitterte. Bei jedem Schlag mit der Gerte wich ich nach vorne in ihre feste Umklammerung und meine Eichel durchstieß den festen Griff ihrer Hand. „Nein nur das nicht!“ flehte ich, da meine Erlösung schon zu spüren war. Genau das hatte sie mir vorhin zum Vorwurf gemacht, sich der Lust zu ergeben, weil sie stärker ist als alles andere, sogar dem Schmerzgefühl. So war die therapeutische Funktion ihres Vorgehens also gedacht, lieber den Samenerguss egal wie sehr mich durch die Reitgerte der Hintern brannte, oder Verschonung und dafür keinen Höhepunkt. Natürlich entschied ich mich fürs erste und gab mich hin.

Frank hat gesagt…

Nina gelang es damit, meinen Samenerguss als schändliche Folge meiner schamlosen Begierde werden zu lassen. Es war mir peinlich, wenn sie mich zum Abspritzen brachte. Schon damals in der Umkleidekabine kostete sie die Macht aus mich zum Erguss zu zwingen und sie dann mit nasser Unterhose begleiten zu müssen. Derlei sanfte Vergewaltigungen kostet sie aus. Allein sie darf mich zum Zenit der Lust bringen. Sie bezeichnet es als Entgiftung wenn sie mir mein Hengstsyndrom mit Strenge therapieren würde, damit ich nicht jedem Rockschlitz und jedem offenherzigen Ausschnitt mit selbstquälerischer Gier ausgeliefert wäre. Und ihre pädagogische Rechtfertigung schließt die Körperstrafe als notwendiges Mittel mit ein.

Den ganzen Abend verbrachte ich dann völlig nackt. Es war ein ziemlich komisches Gefühl, so hüllenlos, ungeschützt, offen. Während ich im Wohnzimmer zu warten hatte, kam Nina wieder fertig angezogen mit einem Buch zurück. Sie machte es sich auf der Couch bequem und teilte mir mit, als Ansporn ihre Füße küssen zu dürfen. Diese Schlange. Gleichzeitig lieferte sie mir den Anreiz Verbotenes zu tun, nämlich unter den Rock zu schauen. Und das wiederum hieß erneutes Feuer auf dem Ärschlein. Sie warnte mich und drohte mir, wenn sie mich dabei erwischen würde. Also zog ich ihr die Schuhe aus und küsste, leckte und lutschte, während sie in ihrem Buch las.
Später entließ sie mich, aber ich musste ihr noch etwas zu trinken servieren, erst Tee, später ein Gläschen Amaretto mit Sahne. Ich war wie gesagt pudelnackt dabei und Nina tat so als wäre nichts.
„Wie soll das nun weitergehen?“, fragte ich beiläufig, während sie kurz darauf von ihrem Platz aus den Fernseher anknipste. Schlagfertig wie sie ist, bekam ich sofort Antwort:
“Es ist doch ganz einfach, mein Schatz. Ich sage dir, was du zu tun hast und du tust es. Ende. Was ist daran so schwer zu verstehen.“ Ein paar Wochen sind nun ins Land gezogen. An unseren kinderlosen Tagen komme ich mir zu Hause vor wie im Fellini-Film. Nina promeniert wie in einer Halbwelt als aufreizende Luxusdiva, steht schon morgens nur in BH und Strapsen vorm Spiegel, klappert nur noch auf hohen Pantolettchen von Raum zu Raum oder in durchsichtigen Gewändern. Ich kenne sie zu Hause nur mehr im Unterkleidchen als in kompletter Kleidung, Hauptsache aufgetakelt. Neulich trug sie ein Häkelkleid, ein beigefarbenes Nichts bestehend nur aus Faden und Schlingen, ein ganzes Kleidchen nur Lochstickerei und dazu extrem hohe Pumps. Dafür verzichtete sie auf Unterwäsche. Auch einen Gummirock hat sie neuerdings (bislang nur für private Tage), Lederminis hatte sie schon immer gerne. Eines meiner Lieblingskleider ist ein China-Kleid, sehr kurz, hauteng und hoch geschlossen aus roter Seide. Nina ist schon immer etwas Besonderes in Sachen Mode gewesen, extravagant und auffällig. Sie macht mich noch verrückter als in all den Jahren zuvor. Irgendwie mobilisiert sie derzeit alle weiblichen Kräfte und lässt mich mit aller Macht die Überlegenheit dank ihrer Reize spüren. Zum anderen hat sie mir ein totales Sexverbot erteilt.

Frank hat gesagt…

Abends, wenn wir ins Bett gehen, komme ich immer als zweiter ins Bad und treffe dann im Schlafzimmer auf Nina. Meistens liest sie noch, doch wenn ich eintrete, frägt sie mich jetzt immer, „was gibt’s zu berichten“. Alles was mein Intimleben betrifft, soll ich vor dem Schlafengehen sozusagen beichten, damit ich „gereinigt“ schlafen würde. Dabei hat sie mich zuletzt schon zwei Mal übers Knie gelegt und mir mit der Hand den Arsch versohlt, weil ich zu ehrlich war und von Begegnungen mit attraktiven Frauen im Supermarkt oder auf der Straße erzählt hatte. Manchmal, wenn es unbemerkt möglich ist, lässt sie mich zu Hause ihre Füße oder Schuhe küssen, so zur Begrüßung oder als Machtprobe. Im Schlafzimmer bin ich fast nur noch auf Knien, wenn wir alleine sind. Nackt sowieso. Irgendwie steigert sich das ganze mehr und mehr. Wenn Nina mich mit einer Erektion ertappt, kann es sein dass sie mich dafür büßen lässt, da es schließlich ein untrügliches Zeichen meiner Sucht wäre. „Was ist denn das schon wieder hier“ oder „was seh’ ich denn da“ heißt es immer wieder und dann stehe ich schon wieder vor der Anklagebank.
Ihr neuester Plan ist eine Woche Femdom-Urlaub in irgendeinem kuscheligen Hotel, egal wo, Hauptsache ein fürstlich distinguiertes Ambiente, um ihrem herrschaftlichen dominanten Charakter einen würdigen Rahmen zu verleihen. Eine Woche lang sollte ich rund um die Uhr ihr Untergebener sein, Kofferträger und Liebhaber zugleich und jeden Tag mit einem verhauten Hintern aufwachen. So lauteten ihre letzten Emails aus Mallorca, wo sie gerade eine Woche mit ihrer Mutter verbringt.

Nina, wenn Du das in Mallorca liest, wovon ich eigentlich ausgehe, möchte ich, das du weißt: Ich werde alles tun, was du verlangst. Ich weiß, dass du mich nie verletzen würdest. Ich weiß, dass du auf mich aufpasst. Du bist eine aufregende Frau und ich liebe dich. Ich warte schon sehnsüchtig auf dich, auch wenn es dich offenbar nur noch in Verbindung mit der Gerte für mich gibt. Um so mehr begehre und liebe ich dich.


Gruß und Kuss,
Frank

Übrigens: habe weitere deutschsprachige Seiten gefunden: der-rote-Po.blogspot und strenge-erziehung.de

Mistress X hat gesagt…

Als kluge moderne Frau, und da bin ich ganz bei Nina, sollte man sich auf die ganzen Aufhänger männlicher Begierde sehr genau einstellen. So wie jeder Mensch eine Lieblingsfarbe hat oder eine Leibspeise, ist es mit den sexuellen Sensoren des Mannes. Es ist logisch und sonnenklar, dass ihn mein Blau nicht groß neugierig macht, wenn er Rot liebt. Was ich damit sagen möchte ist, das ich die sexuellen Geheimnisse des Mannes aufnehmen, genauestens betrachten und akribisch anwenden muss, wenn es zum Erfolg führen soll. Umgekehrt ist es vielleicht ein feministischer Erfolgsmoment, doch gewonnen hat man nicht.
Vieles gleicht sich und wird zu einer Uniform, wenn ich die Schnittmenge aller meiner Masomänner betrachte, was sie dazu verleitet, sich der Frau sexuell zu fügen, worauf sie sofort achten im ersten Augenblick. Das ist von so enormer Bedeutung und Wichtigkeit, dass sie letztendlich die totale Selbstaufgabe akzeptieren, wenn die Frau nur dies und das an sich hat oder macht. Das bringt den Mann erst dazu, eine an sich nicht verdiente Körperstrafe zu wünschen und zu erdulden, damit er weiterhin das spezielle an ihr für sich hat oder damit sie es weiterhin macht. Schon ein Paar hohe Pantoletten am Fuß können mir als Frau zur vollkommenen Macht über den Mann verhelfen, der auf dieses Schuhwerk fixiert ist. Das sind so wirksame Mittel wie aus Harry Potters Zauberkiste, die hypnotische Kraft haben – einfach nur hohe Pantoletten - nicht zu glauben. Wenn ich diese Schnittmenge betrachte ist es am Ende keine Kunst, wenn ich mir machtvolle erotische Überlegenheit aneignen möchte und mir damit so manche Vorzüge zunutze machen kann. Für das sexuelle Leibgericht braucht es kein schwieriges Rezept mit schwer zu bekommenden Zutaten. Einzelne Geschmacksrichtungen gibt es viele, die ebenso leicht mit dem entsprechenden Gewürz zu bewerkstelligen sind. Doch das Herzstück ist immer die übermäßig elegante Frau die diese Schnittmenge allgemein hin umschreibt. Zoomt man näher auf die Details, so sind es immer die gleichen Merkmale männlicher Dringlichkeit: Strapsgewohnheit, aus der Masse hervorstechende spitze hohe Absätze, super enge Röcke, imposant hervor quellende Brüste, ein Gesicht wie eine Puppe.

Ein Mann akzeptiert die Vormachtstellung nicht, wenn seine Bezugspunkte weiblicher Attraktivität und Lustauslöser nicht oder nicht genügend sichtbar und verwendet sind. An diese Bedingung ist seine sexuelle Befriedigung in erster Linie geknüpft. Es ist so wie ich es bei dem Text von Frank gelesen habe. Die sexuelle Befriedigung findet nicht statt, auch wenn der Mann regelmäßig Sex hat. Er ist ständig auf der Suche. Damit das gesuchte sich erfüllt, nimmt er gerne alle Torturen auf sich, sprich Reitgerte und so weiter. Wenn die Suche unerträglich wird, kommt der eine oder andere Feinschmecker zu mir und ich zeige ihm sein mehr oder weniger scharfes Leibgericht. Wohl bekomm’s.
Nina hat wohl den Bogen raus - gut so!

Mistress X