Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Nikolaus ?

Ihr Mann glaubt nicht mehr an den Nikolaus?
Zurecht! Denn inzwischen sind die Boten des Himmels weiblich, die den Männern die notwendige Lektion einbläuen, oder nicht?


Sonntag, 29. November 2009

Kleine Lektion

Samstag nachmittag.
Diskussion, ob ich wirklich noch mit müsse. In die Stadt. Einen neuen Rock für sie aussuchen. Dann mein rettender Einfall. Ich wusste, das 'Janina's Laden', das Lieblingsgeschäft von Amélie am Samstag um 15 Uhr schliesst.
Also leistete ich heftigen Widerstand. Es sei schon zu spät und ich hatte schon gar keine Lust, umsonst in die Stadt zu fahren. Ich könnte die Sportschau verpassen…
Amélie dagegen behauptete, dass Janina's Laden bis 20 Uhr auf hätte- neuerdings und sowieso, man sei schließlich nicht in der Provinz…
Ein kurzer Blick ins Internet, bewies, dass sie- wieder mal- (das schreibe ich hier betont)- Recht hatte.
Naja, das konnte ich ja nicht wissen. Argumente.

Dann war es ihr plötzlich zu viel.

Sie sagte, dass sie es satt hätte. Ich sei ein 'Besserwisser', wie alle Männer und trotz gegenteiliger Behauptungen und Lebensstil sei ich es, der bei uns immer wieder bestimmen und kontrollieren wollte und eben alles, alles besser wüsste, obgleich ich von nichts eine Ahnung hätte.
Aber es sei anders vereinbart zwischen uns, ich könne es in meinem großartigen Blog nachlesen…
Ich konnte das nicht nach vollziehen.
Keine Ahnung.

So, müsse sie jetzt erst einmal 'nachhelfen', bevor wir in die Stadt gingen, es würde dann eben jetzt später……

"Zieh' dich aus, …jetzt".

Sie sagte: diesmal wollte sie meinen Schmerz.
Mein Hintern brannte sofort von ihren Schlägen, die sie 'vorab' und eher spielerisch leicht auf meine Hinterbacken gab. Zwei, drei und …… sieben und acht.
Sie zählte selbst laut mit, bis zehn. Das ist gemein, aber zu ertragen.
Jedoch nur, um mich an zu wärmen für das Eigentliche, wie sie sagte.
Natürlich war ich nackt. Ich war auch erregt.
Sie wollte das sehen.
Dann.

Diesmal wollte sie mir in die Augen schauen, während sie mir Schmerzen zufügte.
Während sie mich dem Schmerz überließ. Während ich zu warten hätte, dass sie meinen Schmerz beenden würde.

Die Metallklammern auf meinen Brustwarzen bissen gnadenlos - wo hatte sie die plötzlich her ?- ich wollte sie unbedingt wieder los werden, sofort!- aber meine Hände waren nach oben fesselt - Sie hatte mich mit den Händen an nach oben an dem Geländer der Treppe gefesselt. Für sich. Für mich.
"Bitte mach' die wieder ab, das ist zu viel!"
"Halt die Klappe jetzt, diesmal hälst du die Klappe, bis du gefragt wirst!"

Diesen Schmerz, den der Submissive sich oft ersehnt, den er zugleich fürchtet und den er, wenn er durch diesen Schmerz total beansprucht ist, sich so sehr wieder fort wünscht. Dringlich. Ungeduldigst.

Sie wollte sehen, wie ich mich vor ihr wand. Meine Gefühle nicht mehr verbergen konnte.
Diese widersprüchlichen Gefühle: des Schmerzes, der Scham, meines Verlangens auch, der Lust.
Sie sah mir in die Augen, unbeeindruckt, während sie mit beiden Händen vorsichtig an die Metallklammern fasste, die mich nun bei der geringsten Bewegung durch wilde Stiche in größte Aufruhr versetzten.
Sie drehte sie ein wenig, während ich hin und her sprang, mich wand, mich entwinden wollte diesem metallenen Biss an meinen Brustwarzen.

Warum ausgerechnet an den Brustwarzen?
"An dieser Stelle können Männer etwas Weibliches spüren, nicht wahr und ihre 'Männlichkeit' mal vergessen, was meinst du?" sagte sie zu mir.
Ich antwortete nicht.

Und dann ergänzte sie:
"Das ist es, was du verstehen lernen willst... schau mir in die Augen, Kleiner…"

Sie schaute mich sehr überlegen und wissend an.

Sie lachte, während ich versuchte nicht 'leidend' oder 'jammernd' auszuschauen, denn das hasste sie. Ich solle, alles, was sie mich leiden lassen müsse 'mannhaft ertragen', wie sie einmal gesagt hatte.
Aber mein Blick war flehentlich.
"Halte es aus!… du kommst eh nicht drum herum!"
Sie herrschte mich an!

Sie liess die Metallklammern los- Schmerz!- und griff mit der Rechten nach meinen Hoden, die sie umfasste und mit aller Kraft zusammenquetschte....
Ein anderer, dumpfer Schmerz zog aus meinem Becken bis zum Kopf herauf.. Jeder Mann kennt das.
"Ein Mann……" sagte sie lachend.

"Du hast es dir nicht so vorgestellt, nicht wahr?" sagte sie.
"Du hast gedacht, sie spielt ein bisschen mit dir, dass du deinen Ständer hast… aber nicht, dass sie… unangenehm werden könnte, deine Frau, nicht wahr"
"Ich nickte…… "
"Und, sollen wir unser Experiment abbrechen, möchtest du lieber aufhören, mein Sklave zu sein?"
Sie verwandte sonst nie das Wort 'Sklave', eigentlich wollte sie keinen Sklaven.
Ich verneinte dies leidenschaftlich. Nein, ich wollte es so. Auch jetzt noch.

"Das habe ich mir gedacht" antwortete sie "Das wollte ich wissen…Hast ja immer so recht, oder nicht?"... Ich antwortete, dass meistens sie recht habe und dass es mir leid tue.
"'meistens' reicht in dem Fall nicht! Ich habe immer recht, zumindest für dich, weil ich deine Frau bin… merke dir das!"
Der Druck auf meinen Hoden wurde für kurze Zeit unerträglich, mir wurde schlecht und ich dachte, ich müsste mich bald übergeben.

Ich schwieg.
"Ein Mann……" sagte sie wieder lachend.
Sie gab mir einen Kuss auf den Mund, presste ihr Becken an meine halb erschlaffte Körpermitte und verließ unsere Diele in Richtung Küche. Sie ließ mich stehen. Sie überließ mich meinem Schmerz, der nicht aufhören wollte, sondern sich durch meinen Schweiß und das Aufbegehren meiner Haut in mein Brustfleisch fraß.
All das wusste sie.

Von der Küche aus hörte ich sie sagen.
"Es ist gut, wenn du manchmal an deine Grenzen geführt wirst, damit du weißt, wie recht und wie unrecht du hast..., nicht wahr?"

Ich bejahte es laut und deutlich.

Schmerz, vor ihr. Durch sie.

Sie fuhr fort.
"Weil du deine eingebildete Besserwisserei ja aufgeben willst und es aber selbst nicht schaffst…… sehe ich das richtig so?"
Ich rief laut zurück, in der Hoffnung sie würde mich nun endlich bald von diesen fürchterlichen Klammern befreien: "Ja, es ist richtig…"
Ich schnaufte.
Sie kicherte ".... bist du mir dankbar, dass ich so hart mit dir bin?"
Auch das bejahte ich heftigst.

Ob sie es genoss? Das kann ich nicht sagen. Mir kam sie nicht so sehr vor wie eine Quälerin, sondern wie eine Helferin.
Sie half mir in diesem Moment, mich… zu entfalten, der Gedanke erregte mich.

Ich hielt meine Augen geschlossen.
"Schreibe diese Szene auf und bringe sie im Blog…… dann ist es nicht so theoretisch, vielleicht bekommst du Kommentare zu deiner Besserwisserei"
Bin gespannt, was die Frauen sagen.
Ich hörte sie jetzt zurückkommen.
"Duschen, anziehen, wir gehen in die Stadt, ich brauche einen neuen Rock und du hilfst mir aussuchen…! ... und morgen steht es im Blog, okay?, aber vorher werde ich es prüfen und freigeben".
Sagte sie, als sie schließlich kam und mich erlöste- nur von den Klammern natürlich. Jeder, der das kennt, weiß dass das der schmerzhafteste Moment der ist, an dem die Klammern endlich loslassen…Ich schrie…
Sie lachte mich an: "..an diesen Moment hatte ich vorhin gedacht, dass ich ihn dir so gerne schenken möchte, damit du dir die Lektion gut merken kannst."


…… was meint ihr. Wie findet Ihr die Geschichte?

Sonntag, 22. November 2009

Anregungen für Damen



Meine Damen !
Eine kleine Ermunterung hier.
Wenn Sie sich -zumindest zunächst- nicht groß engagieren in einer FLR wollen, Sie aber doch auf die Wünsche Ihres submissiven Mannes eingehen wollen, dann sollten Sie ein paar Grundkenntnisse von der Struktur männlicher Submissivität kennen und daraus Ihr Handeln ableiten, mit dem Sie ihren Mann 'versorgen' können, ohne sich selbst allzu sehr verbiegen müssen. Die wenigsten Frauen sind von Natur aus 'dominant' (oder doch?), oder zumindest nicht so, wie submissive Männer sich das wünschen. 
Varianten B und C sind wahrscheinlich die für Sie richtigen. Wenn Sie nach A ständig Sex mit ihm haben wollen, müssen Sie dennoch B anwenden, das heisst dann: viel Sex für Sie beide, viele Orgasmen für Sie, aber seltener einen Orgasmen für ihn. Das ist ein wichtiges  Prinzip.
Sie würden dann wissen, das eine Beschränkung und Überwachung seiner sexuellen Aktivitäten zumindest hinsichtlich seiner Ejakulationen genau das ist, was er eigentlich will und gleichzeitig genau das ist, was ihre Ehe nämlich deutlich und vollständig verändern kann. 
Ihr Mann sollte nicht nur 'können', er sollte sich auch nach Ihnen sehnen.Er liebt es, enthaltsam zu sein, wenn Sie es von ihm fordern und wenn es für Sie ist.
Wenn Sie also seine Orgasmen kontrollieren und beschränken, machen Sie ihren Mann glücklich, denn sie nehmen sein Verlangen ernst, kümmern sich darum und… steigern es.
Es ist sehr einfach, dann seine Aufmerksamkeit mit Kleinigkeiten aus dem Bereich 'Zärtlichkeiten und Erotik' zu wecken.
Sagen Sie ihm, dass Sie ihn von jetzt an kontrollieren werden.
3. Bestimmen Sie über ihn.
Ordnen Sie an. Demütigen Sie ihn ein bisschen, wenn nötig. Loben Sie ihn. Erlauben Sie ihm kein Macho- Benehmen. Dazu braucht frau keine Peitsche (sie schadet aber auch nicht!)

4. Übernehmen Sie das Kommando
..auf ihrem Eheschiff. Finanzen, Einrichtung, Freunde, Urlaub,... was immer Sie wollen, Sie können es gestalten und Sie können es bestimmen, wenn Sie in Ihrer FLR, also der  'weiblich bestimmten Ehe'  ein bisschen heimisch geworden sind. Aber gehen sie langsam vor, Schritt für Schritt, SIE bestimmen das Tempo.
5. Lassen Sie sich von ihm verwöhnen.
Das Wichtigste: Machen Sie sich nicht zu viel Arbeit, vor allem nicht keine, die ER machen könnte, sollte. Richtig erzogene und vor allem submissive Männer lieben es, 'für Sie' zu arbeiten. Ihr Körper ist der Tempel im Haus. Dabei spielt übrigens Ihr Aussehen eine Untergeordnete Rolle. Bestimmtheit und Strenge i Kombination mit dezidierten Zärtlichkeiten- das ist Ihre Attraktion! Wenn Ihr Mann jemals Gefallen an Ihnen gefunden hatte und sie ihn nun daran erinnern indem sie ihn 'kurz' halten, dann wird es ein Vergnügen für ihn sein, Ihren Körper zu massieren, Sie zu baden und einzucremen und -wenn Sie das wollen-, sie zu sexuellen Höhepunkten zu bringen, sooft und wie SIE es wünschen (und zwar ohne, dass er eine 'Gegenleistung' erwartet).
Alles dies ist keine Einschränkung für Sie beide und schon gar nicht für Ihren Mann. Er wird es lieben.


Praktische Hinweise aber, die zu bestimmten Zielen führen, dafür sind die meisten Frauen offen. 
1.Lernen Sie ihn also kennen! Wissen Sie dass Ihr Mann normalerweise 'schwanzorientiert' ist, oder denkt - nicht nur der submissive-. Das ist vielen Frauen fremd, auch wenn sie das schon oft gehört haben. Das heisst, Sie sollten 'seinen Schwanz beschäftigen' sei es nun :  
A. - in dem sie ständig Sex mit ihm haben (wollen Sie das wirklich?),
B. - seinen Sex beaufsichtigen und beschränken und dies zum Thema machen (besser!)
C. - oder seine 'Energien' kanalisieren und für sich arbeiten lassen (sehr gut!).  


2. Halten sie ihn kurz!
Männer wollen das. 
Sie spüren ihren Drang nach sexueller Erfüllung ständig und leiden hierunter nicht nur, sondern sie geniessen diesen Drang auch. Nach einer Ejakulation jedoch sind quasi alle Männer ungeniessbar, zumindest für eine kurze Zeit. Für längere Zeit sind sie nicht besonders interessiert, auch wenn sie schon wieder 'könnten'.
Dass er Ihnen 1.berichten muss, wenn er masturbiert hat, 2. dass er verspricht dieses einzuschränken oder damit ganz aufhört (machen Sie sich keine Illusionen!). Natürlich sollte er ganz damit aufhören, es ist schliesslich eine Art Betrug an Ihrer Ehe- aber fangen Sie klein an.
Kündigen Sie ihm 'Konsequenzen' an. Sie können Ihren Mann auf viele Arten bestrafen, dazu müssen Sie keine 'Domina' sein. Fahren Sie Zärtlichkeiten zurück. Setzen Sie gemeinsamen Sex aus. Seien Sie einfach unfreundlicher und abweisender, wenn er nicht spurt. Dagegen freundlich und 'erotisch', wenn er Ihnen folgt……

Sonntag, 15. November 2009

Auch mal Schlabberlook…


Amèlie hat der Kommentar einer anonymen Leserin besonders gefallen und sie will, dass wir diesen Kommentar, der zu einem Posting vom 03.11 ("Kommentare ! Bitte mehr Qualität") gesandt wurde, hier nochmals besonders herausstellen:


Hier der anonyme Kommentar:
Als eifrige Leserin dieses Blogs möchte ich einige Gedankensplitter loswerden.
Zuerst möchte ich mich bei Amelie bedanken, dass sie Achatz gestattet Zeit für diesen Blog zu verwenden und natürlich gilt mein Dank auch Achatz der hier missionarisch wirkt.

Diese Seite macht Frauen und Männern Mut, den eigenen Weg zu finden - sie vermittelt das wohltuende Gefühl "normal" zu sein. Was ich mir persönlich wünschen würde, wäre ein wenig mehr Breite hinsichtlich des Frauenbildes. Ich vermute, es wird mehr Damen wie mich geben, die zwar all die Stilmittel weiblicher Dominanz hinsichtlich Outfits nutzen und lieben, aber die meiste Zeit Jeans und bequeme Schuhe im Alltag tragen, einfach weil's bequemer ist und auch weil der Wunsch des Gatten keinesfalls Verpflichtung ist. Und ich möchte allen Frauen, die sich mit dem Thema noch nicht lange beschäftigen, angesichts der Fülle an Phantasien, Mut zusprechen, sich davon nicht stressen zu lassen. Meine Erfahrung ist, dass eine FLR im besten Fall auf Lebenszeit ausgerichtet ist und vieles was frau sich anfangs nicht vorstellen konnte, nach einiger Zeit zur Passion wird.

Daher aus meiner Sicht ein Tipp an die Männer, gerade eine Frau die Ihre Dominanz zu entdecken beginnt, will Regeln aufstellen, will ihre Macht über den Mann ausüben und gerät automatisch in eine Zwickmühle, wenn sie angesichts der oft jahrelang angesammelten Wünsche ihres Mannes - das unterschwellige Gefühl hat - als Wunsch- erfüllerin zu agieren.
Es ist die Aufgabe des Mannes seiner Frau stimmig zu signalisieren, dass es sie selbst ist, die er verehrt und begehrt. Wir Frauen sind zugegeben mit seltsamen Gedankengängen gesegnet und auch wenn wir noch so sehr das Bestimmende und Strenge in uns tragen - es wird uns verleidet, wenn wir uns darauf reduziert fühlen.

Eine die sich nicht scheut auch mal im "Schlabberlook" dem Ehegespons den Hosenboden stramm zu ziehen.



Dienstag, 3. November 2009

Kommentare! Bitte mehr Qualität !

Uns erreichen jetzt häufiger Kommentare wie der nachfolgende, den wir absichtlich hier herausstellen. Wir sind derselben Meinung und haben in der Vergangenheit zu viele Kommentare 'durchgeklickt'. Wir werden in der nächsten Zeit reine 'Kopfkino- Kommentare' wieder löschen und nicht mehr zulassen.
Unser Blog hat keine kommerziellen Interessen; Ziel des Blogs ist es, das Thema zu erhellen, zu diskutieren, informieren etc.! Geschichten zum Aufgeilen kann man sonst wo genügend finden. Also bitte: nicht hier! Wir wissen, die Grenzen sind fliessend, aber zum Teil sind sie deutlich überschritten. Leider müssen wir unsere Toleranz jetzt etwas reduzieren……

'Anonym' hat gesagt…:
Was die Qualität der Kommentare betrifft, so muss ich leider auch feststellen, dass hier Einiges wohl ganz offensichtlich in Worte gefasste Kopfkinoszenen sind (bzw. der Versuch zumindest), wie sie in vielen einschlägigen Foren massenhaft zu finden sind. Mal abgesehen davon, dass natürlich die Autoren ein Recht auf ihre Sicht der Dinge haben, wird es aber auch seinen Grund haben, warum sie zugelassen sind. Bleibt zu hoffen, dass es sich um Ausnahmeerscheinungen handelt, denn sollte ich dann doch irgendwann meiner Liebsten diesen Blog als Lektüre anpreisen, dann sind genau jene "wortgewaltigen" Bilder nicht gerade das, was ich ihr vermitteln möchte...

Assaracus
Wir würden uns sehr über Eure Meinungsäusserung zu diesem Thema 'Kommentare' freuen!

Montag, 5. Oktober 2009

Submissive Männer in Toronto

Hier aus einem Blog ein paar Zitate von Frauen aus Toronto:

Ich glaube, die Kerle sollten pünktlich, aufmerksam auch in Einzelheiten, und hingebungsvoll sein und von einem solchen Kaliber, dass ich Lust habe, sie meinen Freundinnen vorzuzeigen (natürlich nicht in einer Kink- Manier) : offen und bereit dazu zu lernen.
- Eine 27-jährige dominante Frau aus Toronto.

Submissiv sein ist nicht gleich doof sein, schwach und voller Unsicherheit im Selbsbewusstsein. Es bedeutet einfach, dass du immer schon die natürliche Tendenz und das Verlangen gespürt hast, dich hinzugeben, wenn du in der Gesellschaft einer starken, selbstbewussten und wahrhaft dominanten Frau bist, und dein unbändiges Verlangen gespürt hast ihr zu gefallen und ihr zu dienen.
-Eine 50+ -jährige dominante Frau aus Toronto

Tagsüber und in der Öffentlichkeit bist du stark, ein erfolgreicher Mann und gewohnt Verantwortung zu haben und zu entscheiden. Und dann, am Abend möchtest du nichts lieber, als die Zügel aus der Hand geben und MIR erlauben das weitere Vorgehen zu bestimmen. Du sehnst Dich nach dem Moment, wenn du herein kommst und deine urbanen Panzer ablegen kannst, um dich submissiv zu geben und um dein gehorsames Selbst auszuleben. Erforsche deine unterwürfige Seite und dein Bedürfnis einer anspruchsvollen und verführerischen Frau zu dienen und ihr zu gefallen! Deine Rolle ist genau definiert, deine Aufgaben sind klar und du bist begierig, deine Gefolgschaftstreue unter Beweis zu stellen.
-Eine 35-jährige dominante Frau aus Toronto

Mittwoch, 30. September 2009

Mindestzeit


Das Thema "wie oft sollte ein Mann einen Orgasmus haben in einer Weibliche- geführten- Beziehung", wurde hier öfters in Kommentaren angesprochen. Wir fanden wir einen Kommentar in einem amerikanischen Blog, der in etwa ähnliche Verhältnisse wiedergibt, wie sie auch bei uns manchmal sind. Allerdings sieht der Alltag bei uns nicht immer so sexy aus.
Wir haben es deshalb hier übersetzt:


Kann sein, dass viele Männer nicht gerne über ihr Orgasmus -Limit reden, welches ihre Frauen dann benutzen könnten.
Frauen verstehen oft nicht wirklich, was ein sehr aufgeladener ('geiler') Mann fühlt und sie wissen dann auch nicht, wieviel Orgasmen sie ihrem Mann erlauben sollten.
Meine Frau und ich leben in einer grossartigen 'Weiblich- Geführte- Ehe'. Aber sie hat sich nicht auf eine Zahl festgelegt, was meine Orgasmen angeht, doch ich habe mindestens einen Monat zwischen zwei Orgasmen zu warten.
Auch darf weder ich betteln noch mich etwa beschweren.
Sie könnte nach einem Monat dann zum Beispiel entscheiden, dass sie mich durchaus so aufgeladen mag und mich auch so halten möchte für zusätzliche Wochen.
Und das macht sie meistens auch. Für Männer gibt es da keine Regel, das hängt von deinem Alter ab und das heisst natürlich von deinem Testosteron- level. Ein Mann von 20 Jahren wird schon nach weniger als einer Woche ohne zu kommen sehr aufgeladen sein, während ein Mann in den 50ern ein gesteigertes Mass an sexuellem Verlangen erst nach 2 bis 3 Wochen verspüren könnte. Der beste Rat für ein Paar ist, dass deine Frau dich fragt (und sie weiss das wahrscheinlich auch schon) wie lange du nach einem Orgasmus an Zeit benötigst um wieder spürbar aufgeladen zu sein.
Dann sollte sie diesen Zeitraum verdoppeln und dieses zur Mindestzeit des Wartens zu machen und je nach Lage zusätzliche Wochen als Strafe hinzu zu fügen oder weil sie es richtig findet.
Meine Frau und ich kamen überein, da ich in den 50ern nun bin, dass es etwa 2 Wochen braucht bis ich wieder richtig starkes Verlangen spüre, also hat sie das auf ca. einen Monat verdoppelt. Das sollte man dann von Zeit zu Zeit anpassen.


Um die Dinge zu beschleunigen, streichelt und reibt sie mich abends beim Zubettgehen, wobei sie natürlich stoppt, kurz bevor ich kommen würde. Sie zieht sich, wenn es geht,
in meiner Gegenwart an und aus. Und schließlich sagt sie mir etwa einmal in der Woche, dass ich ihr das Höschen ausziehen soll, das heißt dann, dass sie jetzt oral verwöhnt werden will von mir. Sie erlaubt mir auch schon einmal in sie einzudringen -für ein paar Stöße-, wenn ich mich gut benommen hat; aber ich darf bei so einer Gelegenheit niemals kommen.

Dienstag, 22. September 2009

Einfaches Vorgehen

Heute mal ein paar einfache Gedanken von Amélie, die sie vor Jahren einmal geschrieben hat zu Beginn unserer 'Verwandlung' in der Beziehung; sie richten sich an Frauen, denen es ähnlich geht. Frauen, die einen Mann haben, der sich als submissiv veranlagt gezeigt hat:

Wenn Du einen Mann hast, der sich als 'submissiv' geoutet hat, dann vielleicht … Gratulation! Es ist es ein Mann, der es geschafft hat, sich Dir gegenüber zu öffnen und Dir etwas zu zeigen, was ihm sehr peinlich ist, andererseits aber ungemein wichtig für ihn ist.

Wenn Du also davon erfahren hast- durch ihn selbst, dann spricht das sehr für Eure Beziehung und dazu für ihn selbst, als auch besonders für dich, er würde sich das nicht rauen sonst.


Wenn Dein Mann so etwas aber nicht outet, heisst es noch lange nicht, dass er nicht submissive ist. Ich denke, die meisten haben welche, ab und an zumindest. Das Potenzial ist riesengroß.
Die Verdrängung ist riesengross.
Beziehungen, Ehen scheitern, weil das Thema nicht auf den Tisch oder auf das Bett kommt.
Merke: das Problem wird mit den (Ehe-) Jahren nicht kleiner, sondern größer. Und, es ist ein Riesenthema.

Wenn du -als Frau- 'soetwas' nur verachtest, nimmst Du ihm vielleicht die einzige Möglichkeit, sich dir gegenüber zu offenbaren.
So etwas sollte aber eigentlich in jeder Beziehung auf den Tisch- auch wenn du nichts anderes machen willst und auch nicht musst, als offen sein für das, was aus deinem Mann herauskommt, wenn er es einmal geschafft hast, dir von seinen submissiven Veranlagung zu erzählen.

Er wird es in der Regel
nicht tun. Euer Sex wird vielleicht fade sein oder er wird sich zurückziehen oder aber sich heimlich seinen Fantasien überlassen oder aber sie anderswo ausleben...
Du kannst aber auch - was ich empfehle- die Flucht nach vorne antreten und selbst herauszufinden versuchen, ob er submissiv ist und wenn ja, wie sehr, wenn Du einen solchen 'Verdacht' hast.

Wie macht eine Frau das? Wie Elise Sutton schreibt, ist ein Mann, der gerne auch mal unten liegt, möglicherweise auch nicht abgeneigt, wenn seine Frau ihm einmal die Peitsche über seinen Po zieht.
Dazwischen liegen vielleicht einige Stufen, aber nicht Welten: im Prinzip wollen viele Männer die 'Macht ihrer Frau' spüren. Meistens zunächst nur im Bett. Aber nicht nur dort ist es 'anwendbar', dieses Verlangen.
Wenn du deinen Mann ein bisschen kennst, wirst du heraus finden, wie du ihn testen kannst. Zum Beispiel bei Fesselspielen oder Ähnlichem.
Männerkörper lügen nicht: sie zeigen, was sie erregend finden, auch wenn die Männer etwas anderes erzählen. 'Unterwerfe' ihn ruhig mal ein wenig und du wirst bald wissen, was ihn erregt und was nicht.
Frauen dagegen haben dagegen ganz gerne -unauffällig natürlich- die Macht im Haus und im Leben.

Sollte sich also Dein 'Verdacht' bestätigen oder solltest du es schon wissen, dann verdränge es nicht.
Für dich gibt es zwei Möglichkeiten:
Erstens du hast sowieso eine dominante, ja vielleicht sogar eine ein bisschen sadistische Ader und hast von vorne herein Freude daran, deinen Mann zu 'unterwerfen': im Bett und/ oder vielleicht auch im Haus. Ist dies der Fall, dann habt ihr das sicherlich schon gemeinsam herausgefunden, wenn nicht, was hält Euch zurück?

Der zweite Fall ist aber typischer und die Regel. Du hast nicht die Bohne Lust, deinen Mann zu 'unterwerfen' weder im Spiel noch 'im Leben' (du tust es vielleicht unbemerkt sowieso, aber eben nicht 'so'). Du willst einen starken, überlegenen Mann eigentlich, der aber kein Macho ist.
So ging es mir. So geht es mir auch noch.
Wenn du deinen Mann also mit seinem Anliegen nicht vor die Tür setzen willst, solltest du ihn zumindest besser kennen lernen, denn submissive Männer sind prinzipiell keine schlechten Männer / Liebhaber - sowohl im Bett, als auch im Haus.
Aber: sie brauchen Deine 'Führung', nach der sie sich ja auch sehnen. Ferner ist dieses ein Thema, welches einen grossen Platz in seinem Leben einnimmt und: er kann wenig dagegen tun. Er wollte es auch nicht. Und du vielleicht auch nicht - wenn du die Vorteile kennengelernt hast.

Das Wichtigste aber zuerst: du
musst nichts tun, und du musst nichts tun, was du nicht willst. Schließlich sollst du ja auch die Chefin sein… Jedoch solltest du das, was du von ihm willst und was du von ihm erwartest mit Bestimmtheit einfordern bei ihm und auch bei ihm durchsetzen. Sei konsequent.
Gelingt dir das, dann hast du schon einen grossen Teil seiner Sehnsucht bedient.
Der Punkt ist,
dass du dominant bist und nicht so sehr auf welche Weise.
Der andere Teil heisst D/s (Dominanz und Submission) und hat mit seiner Sexualität zu tun. Die meisten Frauen haben hiermit so ihre Probleme.

Hier solltest du dir nur das suchen, was zu dir passt. Sei geduldig. Deine Wahrnehmung wird sich allerdings auch verändern mit der Zeit. (Ich habe mir zum Beispiel am Anfang nie vorstellen können, dass ich meinem Mann einmal den Hintern versohlen würde und heute macht es sogar Spaß...)

Du kannst -um bei einem simplen Akt und im Bett zu bleiben- deinem Lust- Sklaven- Mann zum Beispiel auch befehlen, dich im Bett nach Strich und Faden 'zu nehmen' und dich zu beherrschen, wenn du das so willst. Er wird es lieben, wenn er weiß, dass es dein Befehl ist und dass er zu gehorchen hat. Das klingt kompliziert, aber eigentlich auch wieder nicht und es funktioniert bei uns. Dabei steigerst du deine und seine Lust, wenn Du möglichst lange Standhaftigkeit von ihm erwartest, oder sogar ganz den Verzicht auf seinen eigenen Höhepunkt.

Submissivität ist beim Mann eng mit Sexualität verknüpft, so wie bei Männern Sexualität eigentlich überhaupt vielleicht der wichtigste Motivator ist.
Auf der anderen Seite ist Sexualität auch ein Hauptablenkungsfaktor bei Männern. (Manche Frauen denken ernsthaft, Männer seien erst zu gebrauchen, wenn sie kastriert wären; aber dabei fehlt es an Erfahrung mit solchen Männern. Elise Sutton hat jedenfalls davor gewarnt -tatsächlich gibt es Institutionen in der angelsächsischen Welt, wo Ärztinnen Männer auf eigenen Wunsch und den ihrer Frauen kastrieren- ein Hauptelement des Spiels ginge verloren, ein simples Herrin/ kastrierter Sklave- Dasein sei trostlost und verliere jeden Sinn.)

Deshalb empfiehlt es sich für Frauen, die nicht von Natur aus eine Domina sind oder sein wollen, die Sache so zu gestalten, dass sie gut damit leben können und das beste davon haben.
Wenn sie wissen, wie ihre Männer ticken, wie ihre Zyklen sind -in Abhängigkeit ihrer hormonellen Situation, die weitgehend abhängig ist vom Zeitpunkt des letzten Samenergusses, dann können sie ihre Männer mit Leichtigkeit und ohne viel 'Kinks' so steuern, wie sie es richtig finden.

Du musst eben z.B. wissen, dass Du einen Mann auf zwei Arten den Hintern versohlen kann.
Du kannst ihm den Hintern versohlen - auf die Jeans und ohne Weiteres, oder du kannst es tun, indem du ihm sagst, dass er sich vorher nackt ausziehen 'muss'.
Nacktheit sexualisiert den Vorgang für ihn, er schämt sich aber jetzt gleichzeitig auch mehr (siehe Georgeann Cross: The Loop). Du selbst kannst das 'kleine Schwarze' oder dein Businesskostüm ruhig anbehalten: nackt vor dir fühlt er sich mit einmal wehrloser, gedemütigt und 'unterworfen', er wird vielleicht gleichzeitig erigieren und sich trotzdem vor deinen Schlägen fürchten. Diese doppelten Gefühle verwirren ihn. Auf jedenfall weißt du dann bescheid, wie es um ihn steht.
Dies ist eine Situation, die wie keine andere geeignet ist deinen Mann kennenzulernen und auch 'zu trainieren' - für deine Belange!

Seine Submissivität ist perfekt für dich angerichtet: nun kannst du ihm geben, wonach er sich so sehnt und was er so dringend braucht. Dazu musst du nicht die Domina spielen oder ein sadistisches Biest. Sei, was du bist: seine Gefährtin, die ihn liebevoll aber herzhaft diszipliniert, mit Liebe und nicht mit Gewalt.
Du tust ihm damit etwas Gutes, vergiss das nicht!
Du trittst für diesen Moment vielleicht auch an die Stelle seiner Mutter, aber du bist noch mehr: seine Frau, seine Geliebte, der gegenüber er sich bis intimste anvertrauen kann und sollte. Und die ihm gibt, was er so nötig braucht!
Es gibt kaum eine denkbare bessere Vertrauenssituation als diese.
Und während du ihn -vielleicht sogar an seine Grenzen- führst und disziplinierst, kannst du ihm endlich ordentlich deine Meinung sagen: jetzt wird er Dir genau zuhören und sich alles, alles was du sagst, merken. Wenn es jetzt ein bisschen schmerzhaft für ihn ist, um so besser. Er dankt es Dir hinterher mit Respekt und Liebe!

Dies hat zwei Effekte: es ist eine Strafe und gleichzeitig eine Erregung für ihn. Submissivität und Sexualität sind- wie gesagt- sehr eng verknüpft: das macht es unendlich aufregend und attraktiv für ihn und versetzt ihn in die Lage und lässt ihn sich wünschen, anschließend alles zu tun, um dir zu gefallen. Praktisch alles. Merke: es empfindet es so, vor allem, nur weil du so liebevoll- konsequent zu ihm bist, das ist eben die 'liebevolle weibliche' Autorität.

Wichtig: was ihn fasziniert ist weder deine Schönheit, noch deine Jugend noch dein Sexappeal, oder irgendein 'sexy Outfit', was ihn jetzt 'verzaubert' ist Deine liebevolle, weibliche Autorität, die du selbstbewusst vorträgst.

Jetzt solltest du- und nun kannst du das!- verhindern, dass er masturbiert und zuviel ejakuliert, das ist wichtig, glaube es!
(Achatz hat inzwischen grundsätzliches Selbstbefriedigungsverbot. Das heißt, er ejakuliert wirklich nur noch, wenn ich es ihm erlaube, egal ob ich dabei bin oder nicht. Ich habe den Eindruck, dass das funktioniert und dass er ehrlich mit mir ist. Aber man weiß nie. Allerdings finde ich mittlerweile ganz gut heraus, wenn er mich anlügt! Onanie ist Betrug!)
Wie Georgeann Cross schreibt, ist es ungünstig, dich sexuell deinem Mann körperlich/sexuell zu näheren, wenn er nicht hinreichend 'spitz' ist. Wenn du willst, dass er dir gehorcht, weil er das selber will, dann solltest du diese Regel niemals vergessen: lasse ihn zappeln und nur dann das haben, wonach er sich sehnt, wenn er sich auch wirklich danach sehnt....keinen Augenblick früher.
Er muss wieder zu lernen darauf zu warten, darum zu werben und etwas dafür zu tun.
Es sind die klassischen drei englischen W:

He must want it, work for it and wait for it.
(Es soll es wollen, dafür arbeiten und darauf warten)

Das ist die uralte Regel, die eine 'weiblich geführte Beziehung' nur mehr explizit aufgreift.

Da ich oft keine Zeit und keine Lust habe, mich in langen Nächten und in einer ausgedehnten 'Session' für ihn zu bemühen habe ich ein einfaches Vorgehen, das sehr effizient ist:


Wenn ich merke, er ist zu 'geladen' und wird langsam unruhiger, weil er Sex haben will oder 'Spiele' will, dann kann ich darauf eingehen, wenn ich Lust dazu habe und vielleicht mit ihm Sex haben. Das geschieht auch manchmal so. Oft habe ich aber weder Zeit noch Lust. Dann findet sich ein Anlass, bei dem ich sagen kann, wenn wir allein sind: 'Zieh dich aus...' Dann weiß er genau Bescheid und aufgrund einer Verabredung, die bindend für ihn ist, muss er folgen, 1. sofort und 2. ohne wenn und aber, beugt sich nach vorne und stützt sich mit den Armen ab: ab besten am Küchenbüffet, das hat die richtige Höhe. Hier darf er dann möglicherweise ein bisschen auf seine bessere Hälfte warten und darüber nachdenken, ob er etwas falschgemacht hat und womit er seine liebende Ehefrau glücklich machen könnte.
Dann sage ich ihm, weshalb er jetzt den Hintern versohlt bekommt, wobei sein Körper meistens schon zeigt, dass er mit der Situation im Prinzip auf einer tieferen Ebene einverstanden ist, obwohl es ihn auch ein bisschen schaudert.
Er bekommt dann was hinten drauf, weil er seine Bierflasche nicht weggeräumt hat, weil er vergessen, hat mein Handy aufzuladen. Oder weil er mich mit seinem 'Trieb' unter Druck setzen wollte und anzüglich geworden ist. Oder weil er an sich selbst herumgefummelt hat. Oder aber, weil er unserer Nachbarin auf den Arsch gestarrt hat, wenn sie Gartenarbeit machte.
Besonders bei letzterem Vergehen weiss er genau, dass ich ziemlich sauer werden kann und nicht zimperlich bin.
Manchmal sage ich aber auch einfach nur: es ist mal wieder Zeit, dass du kapierst, wer hier welche Rolle spielt. Er liebt das.
Manchmal bitte ich ihn, zuvor eine Haselnussgerte im Garten zu schneiden. Soll sich die Nachbarn ruhig wundern, wozu wir das brauchen.
Bewährt hat sich in letzter Zeit auch eine Jalousienstange aus massivem Acryl: sie ist sofort erreichbar, sie liegt gut in der Hand und ich benötige kaum Kraft, denn schon mit wenig Schlagkraft zieht es dermassen auf seinem Hintern, dass er alles bereut, was er angestellt hat.
Ausserdem macht sie ein wundervolles Geräusch in der Luft, bevor sie auf seine Hinterbacke trifft.

Soll er wimmern? sich winden? zittern? Ich kann es steuern! Soll er anschliessend Tränen in den Augen haben oder will ich, dass er alles schweigend annimmt, 'wie ein Mann': egal wie - das Schmerzspektrum ist groß- von sanft bis sehr heftig- und für den Hausgebrauch (und mehr will ich nicht) völlig ausreichend- und: es geht manchmal in 5 Minuten inkl. 'Anwärmzeit' ab, das strengt mich nicht sehr an.
Ist es dann vorbei, dann hat sein Po meistens eine anständige Rötung und einige -oder auch mal viele- satte Striemen. (Die sind selten von langer Dauer bei ihm)
Wenn der Schmerz dann nachlässt ist er … ruhiger, ausgeglichen und glücklich- eine der seltenen Gelegenheiten, bei denen ich es meinem nackten Mann gestatte, meine Füsse zu küssen, wenn er sich nicht zu pathetisch benimmt.

Bei der Gelegenheit sollte er sich auch bei mir bedanken.
Denn ich tue das ja für ihn.

Ein Pathos des Leidens und des Opfers ertrage ich jedoch nicht.
Überhaupt will ich lieber einen liebevollen und aufmerksamen 'Mann', einen Gentleman, als einen devoten Opfersklaven.
Ich habe ihn mir so erzogen.
Das ist ein Hauptgrund, weshalb ich diesen Lebensstil so mag: Ich bestimme, … auch wie er sich gibt.
Du kannst dir Deinen Mann erziehen, heranziehen! Es geht nur, weil er es selbst so will. Weil er selbst damit glücklicher ist. Und letztlich bekomme damit auch ich, was ich will.

Sonntag, 20. September 2009

Weiblich Geführte Ehe und Minervas Juwelen

(neu aufgelegt)

Der Begriff "Weibliche Geführte Ehe" oder FLR (female led relationship) steht für uns zunächst für eine Form der "FemDom-Ehe". Die "Weiblich geführte Ehe" funktioniert am besten bei lange dauernden, intakten Beziehungen oder Ehen.
Sie bezeichnet einen Lebensstil des kultivierten Umgangs zwischen Frau und Mann, der nicht unbedingt durch "ungewöhnliche" Elemente geprägt sein muss- diese kann es aber durchaus geben!-, vielmehr ist der Umgang bestimmt durch eine einfache Regel in der Beziehung zwischen der Frau und dem Mann, die lautet:

"Die Frau hat generell das Sagen. Nicht unbedingt in jedem Bereich, aber überall da und soweit und soviel sie es für richtig hält. Sie führt liebevoll mit weiblicher Autorität."

Ein solcher Grundsatz bewirkt bei der Umsetzung eine radikale Veränderung in der Beziehung. Aber nur dann, wenn beide Partner es auch wirklich so wollen. Selbstverständlich freiwillig!

Aber diese Regel ist nicht das einzige Wichtige. Von Bedeutung ist zudem eine Orientierung des Paares, bei der eine "leichter Dreh" stattfindet, nämlich nichts anderes ist als die Einbeziehung und Verwendung von "sexualmagischen" oder sogenannten "D/s ('Dominanz und Submission')- Elementen". 

Ein noch besseres englisches Wort ist 'Power-exchange', welches den Austausch von Kräften bezeichnet, die nämlich bei beiden Partnern zunehmen könnten.


Dieses Thema behandelt unser Blog. Es geht definitiv nicht darum, noch eine weitere pornographische Site zur Bedienung (meist männlicher) Unterwerfungs- Fantasien anzubieten. Vielmehr suchen wir nach Wegen, die FLR oder "Weiblich Geführte Ehe" etwas mehr in das Bewusstsein zu rücken, als eine wunderbare Möglichkeit eines alternativen Lebensstils für ein (Ehe-) Paar.

Dies aus mehreren Gründen:

1. Es gibt sehr viele Ehen, in denen sich die Männer wünschen, von ihren Frauen nicht nur sexuell beherrscht oder dominiert zu werden.
Die meisten Männer trauen sich aber nicht, dieses ihren Frauen zu offenbaren.
Dies führt zwangsläufig und zu Träumereien und Fantasien auf Seiten des Mannes, ohne dass seine Frau überhaupt davon weiß. Es sind aber wichtige und tiefsitzende Persönlichkeitsanteile des Mannes, die ihr so verborgen bleiben. Meist hat sie keine Ahnung von dem, was ihr Mann träumt!

2. Dieser Blog soll Frauen ermutigen, ihre Männer besser kennenzulernen, auf sie zu achten und auf sie zu zugehen und ihnen einen Raum zu geben, sich ihnen zu offenbaren, es kann sein, dass ihr Mann ausgeprägte submissive Träume hat.

Ebenso, wie die Männer ermutigt werden sollen, einen Weg zu suchen, sich ihren Frauen zu offenbaren. Es könnte sich sehr lohnen, ist aber auch ein Risiko, genau weiß man das nicht immer vorher.
Auch wenn ihre Wünsche nur in seltenen Fällen alle umgesetzt werden (können) ist es doch vielleicht besser, sie zu kennen und der 'Liebsten' zu offenbaren, als sie für viele
Jahre dauernd unter der Oberfläche zu halten.
Dies kann allerdings nur ohne den Anspruch geschehen, sogleich in der gewünschten Weise 'bedient' zu werden. Und: je weniger eine Frau sich zu etwas gedrängt fühlt, desto mehr Spielraum bleibt ihr,
zu experimentieren und etwas in sich selbst zu entdecken, was "Weibliche Macht" genannt werden kann.

3. Dieser Blog will Hilfestellung geben für alle die, deren Frau nicht gleich 'Hurra' schreit, wenn sie erfährt, dass ihr Mann submissive Wünsche ihr gegenüber hat. Sie wird zunächst eher erschreckt sein. Die meisten Männer befürchten deshalb zu Recht, dass eine Ablehnung die Reaktion sein wird.
Der Blog will auch den Frauen helfen, die plötzlich mit 'soetwas' konfrontiert werden. Vielleicht wäre auch eine Probezeit einmal etwas, was sie einführen können.

4. Es gibt mildere Formen der FLR, und Formen, die durchaus nicht den Darstellungen der Femdom -Praxis z.B. im Internet entsprechen. Eine vorsichtige und "milde" Vorgehensweise empfehlt sich allemal als "Einstieg" für beide.Und: es braucht Zeit. Es geht auch darum, die sexuellen und submissiven Energien des Mannes dorthin zu lenken, wo sie der Frau 1.angenehmer sind und wo sie 2.der Frau und dem Paar erheblich nützen können.
Es gibt nämlich die Möglichkeit, die Wünsche des Mannes so zu kanalisieren, dass die Frau nicht nur nicht abgeschreckt ist, sondern wirklich entscheidende Vorteile aus diesem Lebensstil ziehen kann; so dass sie weit mehr von dieser Ehe oder Beziehung hat, als sie jemals erwartete:

Ein (submissiver) Mann, der sich unermüdlich und motiviert allen möglichen Aufgaben widmet, die seine Frau für sinnvoll hält, ist für sie von grösserem Vorteil, als ein bequemer Patriarch und Macho, der erwartet, von seiner Frau in jeder Hinsicht bedient zu werden.


Hört ein Mann auf seine Frau und gehorcht und dient er ihr, ohne Vorbehalt und Eigensucht, doch auch ohne Pathos, dann kann ein 'idealer' Prozess für die Ehe entstehen.

5. Die Juwelen der Minerva, das sind die sexuellen und die submissiven Energien des Mannes (es sind bildlich gesprochen quasi seine Hoden), vorausgesetzt, die Frau hat gelernt deren Wert zu erkennen, sie zu nutzen und sie in ihrem Sinne einzusetzen.

Die Juwelen der Minerva, das sind alle diese Energien, wenn sie ein Mann quasi bedingungslos für seine -möglicherweise kühl kalkulierende- Frau einsetzt.
Es ist also nicht so sehr die verführende Venus, die hier gemeint ist, sondern es ist
Minerva, der Typus der pragmatischen Händlerin, der Kauffrau, die rechnen kann, die kämpfen kann.
Die Frau, die klug sein kann.
Viele Frauen sind so.


6. Ziel ist eben den offenen Austausch zwischen beiden Partnern anzuregen. Es lohnt sich! Eine FLR ist nie ein schnell erreichter Endzustand, sondern ein sehr spannender Prozess - zwar mit Rückschlägen, aber ebenso mit überwältigenden Fortschritten. Eben im Austausch, sprich in der Kommunikation der Gefühle werden die Vorteile überwiegen und die Rückschläge minimiert.

Ist die geheime, intimste Seite des Mannes erst 'auf dem Tisch', verliert sie ihre abschreckende Maske und es ergibt sich eine ganz neue Offenheit und Freiheit, die eine unglaubliche Direktheit und Intimität in der Ehe bewirken kann.
Freiheit für die Frau,
Freiheit für den Mann.

Manchmal fällt eine Jahrzehnte alte Last bei ihm ab.
Submissive Anlagen 
verschwinden nicht einfach von selbst, sie nehmen mit wachsendem Alter bei Männern eher zu.

Die Harmonie einer Ehe, in der die Frau 'das Zepter' buchstäblich in die Hand nimmt und in der der Mann seine höchste Erfüllung darin findet, allein für sie da zu sein, sie glücklich zu machen, wird in der Literatur - sprich in vielen Sites, Blogs und Foren zum Thema- vor allem in USA und England immer wieder hervorgehoben.

Dieser Lebensstil der Weiblich Geführten Ehe, bzw. der FemDom- Ehe kommt dem sehr nahe, was viele Frauen sich eigentlich wünschen.

Aber bitte denkt daran: eine Frau wünscht sich wahrscheinlich nicht gerade von vorne herein, einen Mann zu fesseln und ihn mit einer Peitsche zu bearbeiten.
Sie wünscht sich  eher einen starken, aktiven Mann, der auf sie hört und für sie 'spurt'; so wie sie es am liebsten hat. Das kann bei jeder Frau anders aussehen. Ein Mann, der sich kennt und zu dem stehen kann, was er ist.

7. Das  muss nicht eine besonders ausgefallene Lebenspraxis bedeuten. Diese kann sich aber entwickeln.
Wenn die Frau soweit geht wie sie will - und vielleicht ein Stück weiter darüber hinaus, dann wird sie erfahren, welche Potenziale in ihrem Mann stecken, und vor allem, welche Kraft in ihr selbst steckt - und damit in ihrer Ehe.
Sie wird ihre eigene Dominanz erst kennen lernen und -ist dies einmal geschehen- diese wie selbstverständlich allmählich mehr und mehr ausdehnen. Sie wird von selbst herausfinden, was für sie passt und was bei ihrem Mann am besten wirkt, wenn der Mann sie nicht 'pusht'- (dieses bewirkt eher einen Rückschritt oder Stillstand).

Mancher Mann wird sich dann wundern, wozu sein 'zartes Weib' in der Lage ist (und das Weib wundert sich über sich selbst!).

Beide werden staunen, welche  Formen der Liebe möglich sind, welche Intimitäten, wenn das Ego des Mannes erst einmal 'ausser Kraft' gesetzt ist und welche geradezu unglaubliche Kraft sie entfesseln können!


Eine Kraft, die die Frau selbst steuert.
Dies ist die grosse Chance der Weiblich Geführten Ehe.

Die Zeit dafür ist gekommen, dass wir alle mehr über sie wissen und lernen sollten. Frauen übernehmen überall in der westlichen Welt häufiger die Führung in Beziehungen. Und der submissive Mann ist ein ideales Pendant der selbstbewussten Frau.

Es stellt sich heraus, dass die Frauen heute im Prinzip sozial, sexuell, intellektuell, strategisch und emotional in den meisten (nicht in allen!) Fällen Männern überlegen sind.
Deshalb sind neue Formen der Beziehung möglich und nötig.

Deshalb ist die Rolle des Mannes in Zukunft vielleicht eine ganz andere als bisher. Unter Freilegung von tiefliegenden männlichen Wesenschichten, die jahrtausende alt und sehr mächtig sind. Sie sind ebenso männlich wie Körperkraft und Bartwuchs.

Deshalb hat die Sehnsucht vieler Männer, sich ihren Frauen 'zu unterwerfen', nicht nur sexuell, sondern auch in ihrem Zusammenleben einen ganz natürlichen Zweck.

Man(n) muss nur lernen, damit neu umzugehen; nicht pornographisch, sondern 'echt'.
Und das wäre genau das, was sich viele Männer im tiefsten Herzen wünschen.

Merke: ein Mann, der zu seinen Gefühlen und seinem Verlangen steht, die Frau seines Lebens zu
verehren und ganz für sie da zu sein, das ist ein starker Mann und kein Schwächling.

"Um dominant zu sein, spielt es keine Rolle, wie Du ihn kontrollierst, wichtig ist einfach, dass Du ihn kontrollierst.." dies stammt von einer 'Lady Julia'

Viel Spaß allen, die sich auf einen solchen Weg begeben wollen.

(Diesen Beitrag haben wir aktualisiert, wir möchten ihn hiermit wieder einmal 'nach vorne' holen)

Zu Vertiefung / Erinnerung:
 'Für ganz normale Frauen' (geschrieben hier von Amélie) hier

'Für ganz normale Frauen (geschrieben von Achatz) hier

Klassiker: "Was ist weibliche Dominanz", hier.
und ebenso: "Wie Du Deine weibliche Kraft entfesselst", hier.


Und dann noch  ''Eingriffe in sein 'Betriebssystem' ": hier
 "Machen Sie einml eine Probezeit..." hier


Hier zum neuesten Beitrag von Minervasjuwelen

Samstag, 19. September 2009

Frau Holle

Was es alles gibt. Ms. Holly z.B. hat eine wichtige Funktion übernommen: Sie kümmert sich um Männer, die Disziplinierung brauchen. Einfach so. Sie bezeichnet sich nicht als Domina 'oder so etwas ähnliches', nein, sie diszipliniert, das heisst, die versohlt Männern oder auch Frauen den Hintern, wenn sie das wünschen brauchen. Das ist alles. Sie lebt im Südosten von Amerika und wir stellen hier Auszüge aus Ihrer Website vor:

Dies ist für Frauen, die Männer lieben, welche Disziplinierung lieben:

Zahllose Männer wenden sich an mich; sie wünschen sich, von ihren Frauen diszipliniert zu werden, und ihre Frauen wären vielleicht durchaus dazu in der Lage sie zu disziplinieren, hätten sie nur die richtigen Informationen, die richtigen Instruktionen, das richtige Verständnis dafür und das Selbstvertrauen das zu tun.
Ich sage nicht, dass dieser Lebensstil für jeden passt.
Ich glaube aber, wenn Dein Mann ein Interesse daran bekundet, solltest Du als liebevolle Frau, die ihn unterstützen will, die verfügbaren Optionen erkunden und einen Versuch machen, diesen Bedürfnissen Deines Mannes nach zu kommen.
Wenn Du dann -nach einigen Versuchen und ohne negative Vorverurteilung- (das erste mal wird höchstwahrscheinlich sehr unangenehm, sowohl physisch als auch emotional sein)- immer noch denkst, nein, das ist nichts für Dich, dann folge Deinem Herzen. Dann hast Du es zumindest einmal probiert.
Ich glaube ganz sicher, dass viele Frauen dem Bedürfnis ihrer Männer nach Disziplinierung einfach nur ausweichen. Und zwar aus Furcht vor dem Unbekannten oder dem Unkonventionellen. Schliesslich, wer würde Dich bei klarem Verstand BITTEN, ihm Schmerz zuzufügen, nicht wahr?
Alles was ich will, ist dass Du die Sache einmal von einem ganz anderen Standpunkt aus betrachtest.
Du wirst ihn nämlich keineswegs misshandeln und, glaub mir, er bittet Dich auch überhaupt nicht darum, von Dir misshandelt zu werden.
Er sehnt sich lediglich danach, mit der starken, dominanten Frau zusammen zu sein, die in Dir steckt.
Eine solche Art von Beziehung ist voller Liebe, vorausgesetzt sie wird getragen von einem besonnenen, direkten und angemessenen Umgang miteinander.
Du disziplinierst ihn also für sein schlechtes Benehmen, weil Du ihn liebst und weil Du Dich um ihn kümmerst und weil Du willst, dass Eure Beziehung klappt und dass sie so gut ist wie möglich.
Du widmest Ihm Deine Zeit, Deine Aufmerksamkeit und gibst ihm Deine Führung auf eine sehr klare Art, eine Art, die er unmöglich ignorieren oder missverstehen kann.
Wisse vor allem auch noch, dass dies ein Teil von dem ist, was er wirklich ist, und das kann eine sehr produktive Beziehung ergeben, in der Regeln befolgt werden und Debatten vermieden werden.
Dies ist nicht ein Wunsch von ihm, der irgendwann wieder weg geht. Wenn Du glaubst, das wird wieder weggehen oder es wäre schon wieder abgeklungen, dann will ich nur an all die wundervollen Gentlemen erinnern, mit denen ich wöchentlich zusammentreffe, die heimlich zu mir kommen, ohne Wissen ihrer Frauen.
Das sind keine schlechten Männer oder gleichgültige Ehemänner! Sie lieben ihre Frauen wirklich, ABER dies ist der Teil von ihnen, den sie trotz all ihrer Bemühungen nicht mehr verdrängen können.
Ich will es nochmals sagen: Es geht NICHT weg. Glaube bloß nicht, diese Regel gelte nicht für Dich.

Was ich anbiete ist Rat, Anleitung und ein offenes Ohr für solche Frauen und Paare, die 'disziplinierende Beziehungen' beginnen oder diskutieren wollen. Paar -Seminare und auch Seminare nur für Frauen, die alleine kommen wollen; die werden separat gehalten, um sicher zu stellen, dass sich jeder wohl fühlen kann.

die Arbeitsschwerpunkte sind dann:
- Einführen der Disziplinierung in eine bestehende Partnerschaft
- positive Effekte der Disziplinierung in einer Partnerschaft, sowie auch Strategien, um mögliche negative Effekte auszuschliessen.
- der Unterschied zwischen einer liebevollen Disziplinierungs- Partnerschaft und einer
missbräuchlichen Beziehung
- Regeln zustimmen und aufstellen
- Techniken bei Strafpredigt und Schimpfen
- Utensilien -sowohl welche die schon im Haus vorhanden sind, als auch die, die Online oder in Geschäften zu haben sind.
- Effekte verschiedener Utensilien (werden demonstriert)
- Positionierung um verschiedene emotionale wie physische Effekte zu erreichen
- Fragen und Antwort- Stunde zur Diskussion über alles Mögliche.
Übersetzung Achatz

Freitag, 18. September 2009

Kleine Dinge klären

Aus einem Femdomblog (existiert mittlerweile nicht mehr) geführt ebenfalls von einem Paar: Sie heisst "P", er "M" - stellen wir hier in Übersetzung einen Beitrag vor, den "M" verfasst hat:


Hier ist ein weiterer Mosaikstein meiner Betrachtung, die ich 'Reales Femdom'* nennen möchte.
Vor ein paar Abenden hatten wir einen kleinen Streit. Ich war grummelig und gekränkt, weil sie irgendetwas getan hatte, was mir nicht in den Kram passte. Sie spürte das auf und stellte mich zur Rede. Aber ich blieb grummelig und lehnte es ab, mein Verhalten zu ändern und machte weiter wie üblich.
Als P später ins Bett kam sprach sie kein Wort mit mir. Ich gab ihr einen gute Nacht -Kuss und schlief ein.
Am Morgen war es unverändert. Ich schlief noch fest, als sie mich auf die Schulter tippte und aufweckte und mich in unseren kleinen Raum bestellte, sie liess mich -nackt wie ich war und mir die Augen rieb- vornüber über einen Stuhl bücken und holte ihre Gerte hervor; dabei unterrichtete sie mich über mein Fehlverhalten.

Ich war immer noch ziemlich sauer und gekränkt in diesem Moment, besonders weil ich mich plötzlich so völlig unvorbereitet inmitten einer Strafaktion befand und nicht in Stimmung dafür war. Allerdings hat sie mein Versprechen, dass sie jederzeit das Recht hat, mich zu bestrafen, für jedes Vergehen, wenn sie meint, ich hätte es verdient.
Getreu meinem Versprechen machte ich also keine Anstalten, zu protestieren und ergab mich in mein Schicksal.

Nach einer ordentlichen Dosis Schmerz auf meiner Seite und einer Belehrung von ihrer Seite orderte sie mich ins Bett zurück. Da redeten wir dann noch eine Weile, ich gestand meinen Fehler ein, und dann lag das Ganze hinter uns. Bald schon merkte ich, wie sehr mich dieser Vorgang angemacht hatte und danach hatten wir sehr netten 'make up sex'.


Das ist das Schöne an 'realer Femdom' für mich.
Es ist real, weil es kein Spiel zwischen uns ist, oder besser gesagt, es ist mehr als ein Spiel. Wir können dies benutzen um wirkliche Probleme in unsere Beziehung zu bearbeiten und sie kann tatsächlich etwas bei mir beenden und loswerden, was sie für inakzeptabel hält.

Für mich gibt es da die ständige erotis
che Spannung, die ihre Power über mich auslöst und das führt wiederum zu großartigem Sex und einem Gefühl von Glück und Zufriedenheit in unsrer Beziehung.

Es gibt natürlich noch andere Aspekte von realem Femdom. Bestrafung und Erziehung ist aber das, was mich am meisten begeistert.

Übersetzung von Achatz, Original: gibt es nicht mehr

Magischer Zustand

Je mehr eine Frau von den 'geheimen Wünschen' und Fantasien ihres Mannes weiß, vorausgesetzt er hat welche, desto besser kann sie Einfluss auf ihn und ihre Beziehung nehmen und dieses Wissen sinnvoll nutzen. Es ist im Interesse beider Partner.
Es ist allemal besser, als schweigend eine 'große Unbekannte' in seinem Wesen zu übergehen.

Sie sollte dann vielleicht ein paar 'Kniffe' kennen, mit denen sie ihn - wann immer sie es will- in jenen magischen Zustand der Submission versetzen kann! Dieser Zustand ist so ganz anderes, als jeder andere im Alltag. Dieser Zustand ist deshalb für sie erstrebenswert, weil er die andere Seite ihres Mannes zeigt, als die, die er gemeinhin 'zur Schau' trägt.
Dieser Zustand ist für eine Frau nützlicher und ist viel angenehmer, als das 'Machogehabe' vieler Männer, die keine submissive Seite haben oder diese verdrängen oder nicht zeigen wollen.

Je mehr dieser Zustand bewusst und für beide erkennbar erlebt wird, desto schneller kann eine sie ihn 'aufrufen', abrufen, nutzen- für ihre Zwecke verwenden.

Ist er diesem Zustand nahe, und erst dann!- spürt er dieses unbedingte Verlangen, sich ganz anders zu verhalten, als 'normalerweise', er spürt nämlich das Verlangen, sich ihr unterzuordnen, ihre starke Persönlichkeit (ja sogar körperlich) zu spüren und ganz für sie da zu sein und ihr dienen zu wollen. Auf welche Weise und in welcher Form er dies tut, kann sie bestimmen, weil er ihre Führung jetzt akzeptiert.
Er geniesst die Anwesenheit der starken Frau, zu der sie nun mehr und mehr wird, anstatt sie als 'Konkurrentin' für seine Machtansprüche zu bekämpfen.

Jetzt ist er in einem Zustand, bei dem Kontrolle und Disziplinierung durch (s)eine Frau ihn in höchste Erregung versetzen. Dinge wie Kontrolle und Disziplinierung hätte er in einem 'normalen' Zustand zurückgewiesen.
Normalerweise gibt es an solchen Punkten große Debatten und Streitereien.
Nicht jetzt. Im Gegenteil:
In diesem Zustand wird er ihre Wünsche, ja sogar ihre Befehle dankbar aufnehmen und er wird sie willig ausführen in dem Gefühl und Bewusstsein von tiefer, innerer Erfüllung, die sein Innerstes ergreift, wobei sein sexuelles Verlangen unauflösbar mit seinem submissiven Verlangen verknüpft ist, die sexuelle Befriedigung jedoch dem Unterwerfungswunsch 'geopfert' werden kann: der Mann verzichtet 'der Frau zuliebe' zeitweise oder ganz auf sexuelle Befriedigung um kompensatorisch noch intensiver für sie da sein zu können, und um dadurch mehr Unterwerfung unter und mehr Hingabe an das Weibliche leben zu können.

Deshalb verlangt eine Frau in einer solchen Ehe als allererstes seinen 'sexuellen Gehorsam'; sie verlangt -und hiervon wird er in der Regel überraschenderweise begeistert sein- die Hoheit über Anzahl und Häufigkeit seiner sexuellen Befriedigungen, die -das ist fast immer der Fall - deutlich an Zahl (nicht aber an Qualität!) reduziert werden können und sollten. Unmittelbar hiernach beginnt sich das Sexleben zwischen den Partnern deutlich zu verändern, denn es wird jetzt ausschließlich so gemacht, wie die Frau es will. Ihr Orgasmus ist das Hauptziel- aber nur, wann und wenn sie es wünscht. Und das wiederum wird zur höchsten Erfüllung des männlichen Verlangens. Und die Power, die Stärke der Frau nimmt zu.

Besonders dann, wenn das längere Ausbleiben von Befriedigung auf der männlichen Seite die 'Säfte' in ihm steigen lässt, kann sie viel mehr Einfluss auf ihn nehmen, vorausgesetzt, sie weiß ihn mit ihrer weiblichen, liebevollen 'Strenge' an sich zu binden, was ihr dann allerdings nicht mehr schwer fallen dürfte. Da sie seine 'geheimen Wünsche' nun kennt und mit ihnen umgehen kann, wird sie generell zu einer äusserst attraktiven Gefährtin für ihn.

Frauen sind immer wieder erstaunt, wie einfach diese Prinzipien funktionieren, ist erst einmal der Mut aufgebracht, sie auszuloten.

Die Beziehung zwischen beiden beginnt in Teilen vollkommen zu werden: die aggressiven, sexuellen Energien des Männlichen werden gebunden, 'unterworfen', d.h. in Bahnen gelenkt, die die Frau mühelos lenken und für ihre Belange nutzen kann.
Wir wagen zu behaupten, jede Frau würde dies tun, wenn sie einmal diese Chance wirklich begriffen hat…
Wenn sie nur wüsste.
Die Fähigkeiten, die es braucht, die Talente schlummern in ihr von Natur aus.

Demnächst werden wir zu Techniken und Programmierungen noch weiter ins Detail gehen.

Es ist nicht nur eine Idee…



..es ist ein Lebensstil……


Samstag, 29. August 2009

Sommerpause

Aus Urlaubsgründen können bis zum 18.09. keine Kommentare angenommen und geprüft werden können. Danach wieder gerne.

Freitag, 31. Juli 2009

Richtige Pflege und Fütterung…

Wie schon bei 'Hut ab vor den Frauen' dargelegt wurde, ist es die liebevolle Fürsorge von Frauen, die eine solche Beziehung, wie sie von vielen Männern ersehnt wird, lebendig werden lässt. Nur in seltenen Fällen begegnet ein Mann einer Frau mit dominanter Veranlagung von vorne herein, die ebenfalls eine solche Beziehung wünscht.
Allerdings wird oft berichtet, dass wenn eine -bisher ahnungslose und zunächst nicht dominante- Frau erst einmal die Chancen, Möglichkeiten und das Vergnügen an ihrer eigenen Dominanz in einer D/s-Beziehung
kennengelernt hat, sie ausserordentlich Gefallen daran fin
det und um nichts in der Welt auf die 'Errungenschaften' ihrer neuen Stellung verzichten wollte.

Die Frage von Männern, -aktuell auch in diesem Blog in den Kommentaren zu finden- ist: "Was ist, wenn ich eine Femdom -Beziehung kreiert habe, plötzlich aber doch nicht mehr
beherrscht werden will, weil es meiner Frau ZU gut gefällt, sie mich überfordert und misshandelt und sie nicht mehr zurück zu den alten Zuständen will?"
Diese Frage kann niemand genau im Vorhinein beantworten. Da hilft nur der Versuch…
über den jeder für sich selbst entscheiden muss.
Es hilft aber auch möglichst weitgehende Offenheit zu schaffen und Austausch über die eigenen Wünsche, so dass man einander zumindest ein wenig besser kennt- auch wenn nicht immer garantiert ist, das beide dieselben Spiele mögen.

Aber manchmal ist dies eben doch der Fall: Gerne verweisen wir auf den (amerikanischen) Blog eines Paares mit ähnlichem Thema: 'Submitting to Her', von ein Paar, welches sich über lange Jahre hinweg von 'Null' zu einem waschechten Femdom- Ehepaar entwickelt hat. Das bemerkenswerte an diesem Blog ist, dass vor allem auch die Frau, 'P' genannt, von ihrem Weg schreibt, sehr gefühlvoll und gleichzeitig präsize, analytisch berichtet, wie sie dem zunächst heimlichen Verlangen ihres Mannes 'M', von Frauen beherrscht zu werden (und der dieses zunächst nur mit Professionellen auslebt) auf die Spur kommt und sich selbst schliesslich auf ihn in dieser Weise einlässt, und dann selbst Gefallen an einer D/s - Beziehung findet.

Es entsteht eine Beziehung, von der vielleicht viele Männer nur träumen, vor der viele Männer aber auch Angst haben: Eine intensive D/s- Ehe, in der es nicht gerade 'zimperlich' zugeht, wo der Mann quasi bedingungslos seiner Frau untergeordnet ist und sie ihrerseits ihren Platz über ihm einnimmt, konsequent, aber -und das ist das Entscheidende: voller Liebe- spielerisch und 'real'.
Hiervon vor allem soll ja auch unser Blog im Wesentlichen handeln: Von einer Möglichkeit der Liebe zwischen Mann und Frau, die ungewöhnlich ist und doch unendlich viel Potential hat, da sie mit dem innersten Kern der Geschlechter eine Menge zu tun hat. Heute stellen wir deshalb in unserer Übersetzung einen Absatz von Gedanken von Frau 'P' vor, die über ihre Liebe zu ihrem Mann 'M', die Intensität und die Intimität ihrer D/s Beziehung räsoniert. (Vielleicht bald dann einmal mehr aus diesem Blog).

Ich erinnere den Moment unsrer ersten Begegnung, es war wie ein Schock für mein System. Die Erinnerung ist noch ganz klar vor Augen : eine belebte Straße, nach einer kurzen Vorstellung das Gefühl, dass alles zum Stehen kam in mir, als ich wahrnahm, was da vor mir stand. Diese Momente sind so selten und dazu noch, wenn du eine Person triffst, die so auf dich wirkt, dass dein Innerstes nach aussen gekehrt wird. Nach diesem ersten Moment war der nächste Gedanke, der durch meinen Kopf sauste, war "Es ist unglaublich, dass ich ihn nicht zuerst getroffen habe". Denn natürlich, hatte ich gerade jemand anders kennen gelernt. Natürlich. Letztendlich fanden wir aber einen Weg zu einander und die Leidenschaft, die Intensität meiner Liebe und mein Verlangen nach ihm waren unvergleichbar.
Oft, wenn ich an M denke fällt mir der Satz ein : "Stille Wasser sind tief."

Und das ist sehr wahr.
Wenn du deine große Liebe triffst, dann ist das so powervoll, so real, so intensiv und so stark. Das sich zueinander Hingezogen-Fühlen ist so unvergleichlich und es ist nicht zu stoppen, so dass man schwerlich glauben kann, dass noch andere Dinge auf der Welt existieren! Und dann wird es zu etwas wie alles andere auch, durchlässig, veränderbar und definitiv etwas ganz anders, als es einmal war. Auf eine Weise ist das auch gut so: eure Leben können sich aneinander anpassen und man kann sich einen Raum dazwischen erlauben. Auf der anderen Seite kann das, so scheint es jedenfalls, sehr sehr schlecht sein. Der Funke, die Sehnsucht, das Verlangen wandelt sich von einem alles konsumierenden Durst in so eine Art: "Ich könnte mal einen Drink gebrauchen hier oder dort- vielleicht kannst Du dafür am Samstag ausgehen, während ich auf die Kinder aufpasse-" so ein Geben und Nehmen. Du hast die Bindung, das Band jetzt, aber die Person, die dein Ein- und Alles war, ist irgendwo in der Menge verloren gegangen.

Ich schreibe das, weil da etwas in unserer D/s- Beziehung ist, wenn sie aktiv ist, was die Aspekte der grössten Leidenschaft in unserer Beziehung wiederbelebt. Wenn ich mir die Zeit nehme um M die 'richtige Pflege und Fütterung' zu geben… (ich meine das ironisch, wenn du den Bezug erkennst) dann ist das wie ein Frühling nach einem langen Winter. Es ist ein Wiedererwachen von Gefühlen, die geschlafen haben, und dabei zählen dennoch die ganzen Jahre des gemeinsamen Wachsens.
Es ist die Intimität dieser Beziehung, die gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann, und vielleicht ist das der Kern dessen, was ich zu sagen versuche.
Intimität ist der Schlüssel- im Herzen all der neuen und explosiven Beziehungen, welche physisch oder emotional oder in beidem explodieren.
In unserer D/s Beziehung gibt es diese wiedergewonnene Intimität dadurch, dass M den tiefsten Teil seiner Seele öffnet, seine Verletzbarkeit herzeigt und schließlich dieses alles innerhalb unserer Beziehung mitteilt.
Das, meine Freunde, ist sexy!


Ich möchte nicht zurück an einen Ort, an dem M sich meiner ganz sicher war oder wo ich meinte, jetzt sei aber mal ein gutes Buch ein willkommener Rückzug. Neulich hat mich die Erkenntnis erschüttert, dass die Zeit so begrenzt ist und so wertvoll und dass es so wichtig ist, unsere Beziehung auf diesem höheren Niveau lebendig zu halten, ja das verdient höchste Priorität auf meiner 'Liste der lebenswichtigen Dinge'.
Es wurde mir plötzlich klar, schmerzvoll klar, dass unsere Beziehung keinen Erfolg haben konnte ohne die Verinnerlichung dieser intimeren D/s -Beziehung.
Das war, als ich begriff, dass M's Verlangen nach einer solchen Beziehung nicht einfach nur ein Teil von ihm war, sondern das ist, was ihn wirklich im Gang hält.
Ich brauchte eine Weile um das zu begreifen, 10 Jahre nämlich!


Und wirklich habe ich mich oft gewundert wie viele Leute mit diesem Verlangen in sich leben können und es niemals überhaupt nur irgendwie ausdrücken können!
Es scheint so zu sein, dass viele Menschen höchstwahrscheinlich in einer Falle sitzen mit sich selbst.

Ich schreibe das nicht mit einem "Ätsch - ich habe das alles entdeckt!" Im Gegenteil, es fühlt sich für mich eher an, als sei ich davon überwältigt. So wie man einen Schlüssel zu einem großen Auto bekommt, aber noch nicht weiß, wie man mit der Knüppelschaltung umgeht. Damit sei gesagt, dass ich ein aktiver Teilnehmer sein will und mich da ganz hineingeben will. Die Verpflichtung, die ich mir auferlege und auch M gegenüber, ist die, immer weiter zu gehen, mich selbst dazu zu bewegen, meine Fesseln der Bequemlichkeit abzuwerfen im Wissen, dass eine gesunde, blühende Beziehung davon abhängt.
Ich glaube, wenn ich das im Kopf behalte und mich dabei daran erinnere, dass dies das ultimative Ausgleichselement in unserer beider Leben ist, dann wird alles gut sein und wir werden glücklich sein für lange Zeit.

Übersetzung von Achatz: Original hier

Sonntag, 26. Juli 2009

… lest Kommentare!

Wem hier zu selten 'Neue Beiträge' kommen, der sollte mal in die zahlreicher werdenden Kommentare schauen. Dort ist Einiges zu lesen z.B. in den (bisher) 36 Kommentaren zu 'Hut ab vor den Frauen'. z.B. ein sehr bemerkenswerter von einer Lady X und viele andere.


Seit einiger Zeit ist die Länge der Kommentare -ohne unser Zutun- eingeschränkt. Leider habe ich keine Möglichkeit, die zulässige Größe von Kommentaren zu beeinflussen. Dass sie neuerdings nur eine begrenzte Menge Worte aufnehmen, scheint vom Blog -Provider eingeführt worden zu sein. Wenn aber jemand das anders weiß und dazu einen Trick kennt, bitte ich um Nachricht! Auch wir fänden es besser, wenn Kommentare in 'einem Schwung' und nicht häppchenweise eingestellt werden könnten!

Dienstag, 2. Juni 2009

Hut ab vor den Frauen

Leider ist eine Ruhepause bei uns auf dem Blog eingetreten. Es reicht zur Zeit einfach nicht zu mehr. Statt dessen heute die Stimme eines Lesers (Vielen Dank!):
Uns schrieb in einem Kommentar zur 'männlichen Anatomie' ein "Ritterlicher Diener" einige Zeilen, die wir gerne hier noch einmal herausstellen wollen, da sie bemerkenswert und wichtig sind für unser Thema.

ritterlicher Diener
hat gesagt...
Hallo,
dieser Text (Anatomie der männlichen Sexualität) und die damit verbundenen Kommentare haben mir noch einmal bildlich vor Augen geführt, mit wie viel Liebe, Hingabe und Einfühlungsvermögen viele „dominante“ Frauen auf Ihre Partner eingehen.
Ich denke das eine FLR in den wenigsten Fällen im wahren Leben durch die Frau in die Beziehung eingebracht wird. Vielmehr scheint es mir so (bitte korrigiert mich wenn ich da falsch liegen sollte) das zumeist das Verlangen nach einer starken Weiblichen Hand vom Mann sehnlichst herbei gewünscht wird. Sich mit diesem „absonderlichen“ Wunsch seiner Partnerin anzuvertrauen ist sicherlich eine große Hürde und (aus eigener Erfahrung) oft mit großen Ängsten verbunden. Und das auch aus gutem Grund! Das die Frau die Hosen in einer Beziehung an hat, ist zwar heute oftmals unbewusst gelebte Realität, wiederspricht aber offen ausgelebt dem gesellschaftlich geprägten Rollenbild! Ganz zu schweigen von dem durch die Sexindustrie geprägten Bild einer dominanten Frau als Männer vernichtender Vamp. Alleine diese beiden Vorurteile dürften vielen Frauen die Vorstellung eine solche Beziehung zu führen nahezu unmöglich machen.
Die Angst als perverser Spinner von der eigenen Partnerin angesehen zu werden kann somit sicher nicht als belanglos angesehen werden. Zumal ich mir sicher bin das schon die ein oder andere Beziehung an einer solchen Beichte zerbrochen ist! Als Mann und dem damit anerzogenen Rollenverhalten kommt dann sicherlich auch nochmal eine gehörige Portion Scham gegenüber den eigenen Gefühlen hinzu.
Was bleibt ist eine meiner Meinung nach einfache Gleichung:
Solange die Angst und die eigene Scham dem Verlangen nach Dominanz überwiegen, kommt es zu dem zuvor durch Roswitha beschrieben Doppelleben.
Wird der psychologische Leidensdruck also das Verlangen nach Dominanz irgendwann zu Groß bleibt kein vernünftiger Ausweg mehr außer sich der Partnerin an zu vertrauen.
Und da steht sie nun… und die bislang gültige Welt scheint auf den Kopf gestellt. Was dann (hoffentlich) folgt ist die meiner Meinung nach eigentliche herausragende Leistung für die jede Frau innerhalb einer FLR verdient auf Händen getragen zu werden!!!! Sie setzt sich über gesellschaftliche Konventionen und eigene Befürchtungen aus Liebe hinweg und fängt an sich in Ihren Partner hinein zu fühlen. Ein Vorgang der so überhaupt nicht mit dem in der Öffentlichkeit geprägten Bild der gefühlskalten, sadistischen Männer-mordenden Domina zu vereinen ist. Sie lehnt Ihren Partner nicht einfach als pervers ab, eine Wendung in der Paarbeziehung die allein für sich schon das Vertrauen stärken wird. Sie fängt nun an Ihr Selbstbild den neuen Gegebenheiten anzupassen. Sie lernt die Vorteile dieser Art der Beziehung zu schätzen und die ohnehin bestehende Neigung Ihres Mannes zu Ihrem eigenen Vorteil aber nicht als Selbstzweck zu nutzen. Plötzlich scheint Ihr Partner zufriedener, entspannter und Glücklicher als je zuvor. Situationen die früher Konfliktpotential hatten ( Hausarbeit, Ausgehen, Kinderbetreuung etc. ) stellen plötzlich kein Problem mehr dar. Ausgelöscht durch die neue, bewusst herbei geführte Hierarchie innerhalb der Partnerschaft. Ihre eigene Lebensqualität steigert sich stetig. Anfangs gesetzte persönliche Grenzen werden sich mit der Zeit erweitern oder gar auflösen. Es ist Ihr ein Bedürfnis sein sexuelles Verlangen als Motor dieser wahrhaft symbiotischen Beziehung stets mit „Triebstoff“ zu versorgen. Dazu bedient Sie sich experimentierfreudig der verschiedensten Techniken und hat so ganz nebenbei die Möglichkeit Ihre eigene Sexualität ganz neu zu entdecken und für sich zu sorgen.
Ich möchte hier einfach mal ein anders Bild der Frau innerhalb einer FLR zeichnen. Eine Art Hommage an die tiefe Liebe und das unendliche Vertrauen das für eine solche Partnerschaft notwendig ist. Dominanz ohne Liebe, ist letztendlich nicht mehr als ein leidenschaftsloses Rollenspiel.
Hut ab vor all den Frauen, die sich dem Bedürfnis ihrer Männer geöffnet haben! Ihr seid keine Gefühlskalten Vamps, sondern emotional intelligente, einfühlsame Wesen.
(ein Kommentar von 'Ritterlicher Diener' zu Anatomie der männlichen Sexualität .)

Freitag, 24. April 2009

Kniestoss

Als die 'weibliche Dominanz' in unserer Beziehung/ Ehe Einzug hielt entstanden auch ein paar neue Rituale, wie sich denken läßt.

Zum Beispiel hatte sich einmal der nackte, gefesselte Ehesklave mit auf dem Rücken gebundenen Händen vor seiner -elegant gekleideten ('kleines Schwarzes') Lady 'zu einer Aussprache' einzufinden.

"Deine Performance im Bett war das letzte Mal nur mässig" begann sie ihre kleine Rede, während sie inspizierend um mich herumschritt.
Sie blieb stehen und wog meinen Penis in ihrer rechten Hand. "Und dass dieser da zu klein ist, ist zwar bedauerlich, aber keine Ausrede- es fehlt dir eben an Passion……."
Mein Penis fand diese Demütigung erregend und versuchte der unterstellten Kleinwüchsigkeit entgegenzuwirken.
Sie trat vor mich hin. "Schau mal, was ich für dich habe... spreiz doch mal deine Beine auseinander."
Ich befolgte es und stellte meine Füsse auf einen Abstand von fünfzig Zentimetern.
Ehe ich mich besinnen konnte, war sie ganz nahe an mich herangetreten und berührte mit ihren Lippen die meinen. Während unsere Lippen einander zärtlich berührten, was mich noch mehr anmachte und ich -wehrlos und an den Händen gefesselt-, sehnsüchtig den Duft ihres Mundes und ihres Gesichts wahrnahm, hob sich langsam ihr Knie und rammte es mir dann in den Schritt- genau dorthin, wo Männer es nicht so gerne haben. Eine perfide Idee, getreu dem Motto "Eis und Heiß", das wir im Laufe der Experimente als besonders aufregend empfanden.

Es war deutlich spürbar, doch mein Schmerz hielt sich noch in Grenzen, das "Erotische" überwog. Die getroffenen 'Teile' können normalerweise einigermassen gut ausweichen, wenn 'man' nackt ist. Nach rechts und links und oben und unten.
Anders ist es dagegen, wenn man bekleidet ist.

Bei uns ist diese Art der Aufmerksamkeit ein kleiner Brauch geworden, wenn ich mal nicht ganz aufgepasst habe, frech war oder ungehorsam, dass Amèlie mich fordernd anlächelt: "Beine auseinander!", worauf hin ich sofort die Beine zu grätschen habe.
Dann tritt sie vor, wartet einen Moment um es auszukosten, denn sie weiß, dass ich das erregend finde. Dabei geniesst sie selbst gleichzeitig ihre Macht, die ich ihr über mich gebe.
Sie beobachtet mich, wie ich ihre Attake und den Schmerz erwarte und ob ich ausweichen wollte. Das kann lange Sekunden dauern, oder auch nicht. Dann stösst sie schnell ihr Knie zwischen meine Beine, was, je nachdem, wie und was sie gerade 'trifft', ganz gemein schmerzen kann.
Anschliessend lacht sie und gibt mir einen saftigen Kuß- zur 'Entschädigung' wie sie meint.

Das Ganze ist natürlich ein Femdom- Ritual, mehr Spaß als ernst; Frauenpower zielt exakt auf das Symbol männlicher Potenz.
Manchmal ist es aber eben doch auch ein bisschen mehr, als nur Spaß, denn sie verwendet es auch mal, wenn sie sauer ist- man weiß nie- und dann kann es unangenehm werden für mich, zumal, wenn ihr Knie mehrmal hintereinander zum Einsatz kommt.
Auf jedenfall blieb bisher unter uns und ich lasse es mir gerne gefallen, weil es mich, wie gesagt immer irgendwie erregt, mich ihr so auszusetzen und weil es meistens diesen saftigen Kuss gibt. Und dafür lasse ich mir gerne alles Mögliche gefallen und so muss es ja auch sein.


Aber auch sie scheint es zu schätzen, weil es ein einfaches und sehr effektives Ritual ist. 'Sitzt' die Attake, dann kann der Mann anschliessend ausserordentlich folgsam werden....

Es ist schon etwas her, als wie bei unseren Freunden zum Essen waren.
Da vollzogen wir dieses Ritual auch in Gegenwart von anderen.
Wir standen mit Rolf und Eva nach dem schönen Essen bei ihnen in der Küche und hatten noch 'ein letztes Glas Wein'.
Ich hatte wieder einmal eine unpassende Bemerkung gemacht, natürlich nur im Spaß, als Amèlie -scheinbar auch nur im Spaß, mich vor den anderen bloßstellte und mich anherrschte. "Los mach deine Beine breit, du brauchst eine Strafe."
Und ich, reflexartig sozusagen, errötete, wegen meiner Faszination, trotz oder auch wegen der anderen, die wohlgemerkt von der speziellen Dynamik unserer - Ehe allerhöchstens ansatzweise etwas wissen, ahnen.
Ich zögerte aber.
"Los, na wird's bald..." Amèlie lächelte siegessicher. Für einen Moment hasste ich diese Sicherheit bei ihr, dann fügte ich mich und spreizte meinen Schritt.
"Das ist es, was du verdienst..." sagte sie. ich bemerkte, dass sie schon ganz schön einen sitzen hatte. (Natürlich hatten wir einmal vereinbart, dass es kein 'Hard- Play' unter Alkoholeinfluss geben sollte. Aber in einer solchen Beziehung zählt am Ende nur die Stimmung, die Einschätzung der Frau. Und vor den Freunden eine Diskussion anzufangen, mit der ich ihr Ansinnen hätte zurückweisen wollen, das wäre ein Kampf geworden, den ich verlieren würde. Und ein Hard-Play war es ja nun auch nicht wirklich).

Unmittelbar darauf spürte ich ihr Knie ziemlich heftig in meinem Geschlecht -nur einmal und das hatte genau gesessen. Ich musste mich leicht vorbeugen und mir wurde ein bisschen schlecht. Zudem war mir das ganze wahnsinnig peinlich. Wollte sie jetzt unsere ganze Beziehung bekanntmachen?
Diesmal hatte die Breitseite meine empfindlicheren Teile gut erwischt.
Ich spürte, dass ich zudem auch ziemlich erregt sein musste, was man hoffentlich nicht registrieren würde.
"So gehört sich das" flötete Amèlie zufrieden und "das kommt davon, wenn man seiner Frau freche Antworten gibt", und an die Freunde gewandt, ergänzte sie doppelsinnig: "das ist das Einzige, was bei ihm richtig zieht!"

Die Freunde staunten nicht schlecht, doch nach einer Schrecksekunde gab es befreiendes Gelächter. Rolf meinte zu mir: "Ich wäre ja nicht so blöd, die Beine zu spreizen, da musst du dich auch nicht wundern, wenn du eines Tages die Eier weg sind.."
"Naja.." erwiderte ich, "du weisst nicht, was mir sonst blühen würde, wenn ich es nicht täte...." Eva wiegelte ab: "...das erzählst du besser beim nächsten mal. Rolf ist mit dieser Art von Frauenpower noch nicht so vertraut wie ihr! Das hat er noch vor sich!" Sie schüttelte sich vor Lachen. "Und ich will nicht, dass er abgeschreckt wird" woraufhin wieder allgemeine Heiterkeit herrschte.
Dann fügte sie zu Amèlie hinzu: "Du musst mir das mal beibringen, wie du das machst... ich glaube, diese Technik könnte was für uns sein- vorausgesetzt, seine Organe funktionieren hinterher noch"
Amèlie zeigte sich begeistert: "Oh gerne, wir trinken mal ein Gläschen unter Frauen zum Thema. Klar funktionieren seine Organe noch, pinkeln kann er jetzt auf jedenfall noch!"
Die Lacher waren dieses mal auschliesslich auf Seiten der Frauen. Ich wollte noch irgendwas ergänzen, aber Amèlie schob mich zum Hauseingang: "Ihr Männer könnt dann ja bei Gelegenheit gegenseitig eure Tränen bei einem Glas Milch trocknen".