Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Sonntag, 16. November 2008

Caring Domination Teil D: Tipps für Männer

Seit einiger Zeit bringen wir hier die Übersetzung von Texten aus der Website 'Cair4.com'. Das liest sich nicht immer nur ausgesprochen 'anregend' oder 'erotisch', aber es sind Texte, die sich vor allem an Frauen richten, die verstehen wollen was in (ihren) (submissiven) Männern vor sich geht.

Jetzt wollen wir noch 'Tipps' für submissive Männer bringen.
Es geht darum, von einer Sicht des 'Abwegigen' und 'Schuldigen' zu einer normalen Sicht der Dinge zu kommen und zu der Erkenntnis- wie ja auf Minervasjuwelen oft postuliert- dass eine weiblich geführte Ehe, wie immer sie auch gelebt wird eine gute Alternative zum üblichen Ehealltag sein kann.
Deshalb also hier (mit Erlaubnis der Betreiber die Website cair4.com) in eigener Übersetzung eine Auswahl. Die Teile A, B und C richteten sich an Frauen, die lernen wollen mit ihrem submissiven Mann richtig umzugehen.

Dieser Teil D richtet sich an Männer.
Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass ein Vorgehen nach diesen empfohlenen 4 Schritten eine sehr erfolgreiche, wenn auch zeitaufwändige Technik ist. Aber, wenn man erst einmal den 'Tanz der Submission' auf die richtige Weise begonnen hat, spürt man schnell erste Erfolge. Ein spannendes Abenteuer…Viel Glück!!

Caring Domination Teil D: Tipps für submissive Männer

Ihre Frau
Die anderen Seiten auf dieser Website (cair4.com) helfen einer flügge werdenden dominanten Frau, wie sie auf liebevolle Weise dominant mit Ihnen umgehen könnte. Unsere 'Caring Domination' ist geschaffen sie dazu zu ermuntern (wenn Sie jemals mit dem Wunsch an sie herantreten wollten, sie solle jetzt dominant zu Ihnen sein, dann würden Sie mit Ihren männlichen Fantasien keinen Erfolghaben!)

Sie
Wenn Sie Schuldgefühle haben, weil Sie eine submissive Veranlagung spüren, sollten Sie unsere Informationen zu „submissiv sein“ lesen.

Mit unserem 4 Stufen- Plan hier können Sie langsam Submission und Dominanz in Ihre Beziehung bringen.
Sie können aber auch einfach nur die „hidden submission“ ausprobieren.


‚Hidden Submission‘ und Erweckung von Dominanz

Weil Sie submissiv veranlagt sind, kämpfen Sie vielleicht dagegen an und wollen es nicht sein. Das heisst, Sie schützen sich selbst davor. Sie lassen sich eben gerade nicht nicht von anderen beherrschen. Das führt zu noch mehr Selbstschutz.

Aber, es gibt Wege submissiv zu sein ohne dass es allzu offensichtlich ist. Nennen Sie es „hidden submission“. Nennen sie es Frieden mit sich selbst finden.

Wenn sie die Dominanz ihrer Frau entwickeln wollen, können Sie sie nicht dazu zwingen. Doch Ihr ‚Tanz der Submission‘ wird ihre Dominanz wecken.

Unser 4 Schritte- Programm bietet beides:
Zuerst lassen die Schritte Sie eine „hidden submission“ praktizieren.
Sie können dabei bleiben. Oder aber sie können den weiteren Schritten folgen
Sie bewirken einen langsamem Übergang hin zu einem Gespräch mit Ihrer Frau oder Freundin bezüglich ihrer Dominanz über Sie.

Schritt 1: Verstehen
Sie müssen verstehen, wieso Sie submissiv sind und was Sie brauchen.
Wenn Sie verstehen, wie sie dominieren sollte, können Sie ihr auch helfen sich dahin zu entwickeln. Ein wichtiger Punkt bevor sie sich Ihrer Frau mitteilen ist, dass Sie sich nicht schuldig fühlen wegen Ihrer submissiven Neigungen.
Sie können damit heute anfangen und Schritt 2 beginnen.

Schritt 2: Hidden Submission
Ihre „hidden submission“ (also verborgene Unterwerfung) könnte Service, Verehrung, Enthaltsamkeit oder sexuelle Dienste sein.
Damit können Sie Erfahrungen mit der Unterwerfung sammeln und sie praktizieren, wobei sie Ihre Frau an Ihre Rolle als eine dominante Frau gewöhnen können.
Sie könnten so auch Ihre Frau an „caring domination“ heranführen

Schritt 3: Offenes Rollenspiel
Der dritte Schritt bringt Ihr submissives Verhalten „ans Licht“. Nennen Sie es noch nicht Unterwerfung. Zum Beispiel könnten Sie eine Wette verlieren, und sie um ihre Kontrolle bitten, was Ihnen dabei hilft, etwas zu tun oder einfach mehr geöffnet in ihrer hidden submission zu sein.

Schritt 4: Offenheit
Um eine enge und intime Beziehung haben zu können müssen sie ihr sagen, dass Sie ihre Kontrolle brauchen.
Sie wollen vielleicht das Schlafzimmer einbeziehen in Ihre Unterwerfung, wenn das nicht schon geschehen ist. Sie können Sie einladen, unsere Website cair4.com zu besuchen, wo wir erklären, wie sie eine gute und liebevolle dominante Frau werden kann.



Grundsätzliches:

* Sie sollten Ihrer Frau nahebringen eine liebevoll dominante Frau zu sein, ohne selbst „von unten zu dominieren“.
* Ihre ‚saubere' Unterwerfung lockt am ehesten ihre Dominanz hervor.
* ‚Saubere Unterwerfung‘ das heißt gehorsam sein, ihr Freude machen wollen mit Service auf der Basis von Achtung, Verehrung und Verwöhnen.
* Denken Sie als sich den starken, aber gehorsamen Ritter.

zu Schritt 1. Verstehen
SUBMISSION UND KINKS
Submissivität
Sie sind offenbar mit einem Hang zur Submission geboren. Sie wollen anderen gefallen. Das ist gut. Sie haben vielleicht ein hohes Ethos, dass ist sehr gut. Sie sind vielleicht auch eine liebevolle Persönlichkeit. Seien Sie stolz auf Ihre Submissivität. Sie sind eine liebvolle Person und Sie können einen wundervollen Ehemann abgeben.

Sie brauchen ebenfalls so etwas wie eine Kontrolle oder jemanden, dem Sie sich unterwerfen können. Sie sollten sich Ihrer Frau unterwerfen. Aber es hat Ihr niemand gesagt, was da zu tun ist. Also tadeln Sie sie nicht, aber hält nicht die Kontrolle und die Dominanz bereit, die Sie brauchen. Sie könnten deshalb sogar Ihre Submissivität einstellen, um sich zu schützen. Wie traurig.



Kinks & Schuld
Ohne Kontrolle und Unterwerfung ‚kinken‘ Sie.
Kinks sind Ihre Phantasien zum kontrolliert - werden. Gefesselt sein, die strenge Domina, die unwiderstehlich schöne Domina, Sie sind schwach und leicht zu kontrollieren, Ihnen wird Sex verweigert und Sie werden überwältigt vom Verlangen, Sie haben eine untergeordnete Stellung, so kann sie Sie leicht dominieren. Die Liste geht noch weiter. Ihre Kinks können Sie selbst nicht in den Griff bekommen, also fsollten Sie sich aus deswegen nicht schuldig fühlen.

Sie haben vielleicht schon einige Ihrer Kinks ausgelebt. Wenn kein anderer Schaden genommen hat, sollten Sie sich deshalb auch nicht schuldig fühlen. Sie haben das Recht aus zu probieren, was Sie glücklich macht. Sie haben vielleicht auch versucht Ihren Kinks zu widerstehen. Das klappte nicht, denn niemand kann Leben ohne zu versuchen glücklich zu sein.

Um Ihre Kinks zu reduzieren können Sie:

* Schuldgefühle überwinden und vermeiden
* die liebevolle Dominierung Ihrer Frau suchen
* die Leute Sie nicht schwächen lassen. Erniedrigungen, Degradierungen, Schuld, Bestrafung machen Sie gewöhnlich schwächer.

Liebe
Unterwerfung lockt bei einer dominanten Person irgendwie eine Art 'romantische Verliebtheit' hervor. Das Wort Verliebtheit soll das Gefühl nicht trivialisieren, es ist sehr stark und mächtig. Sie werden die Aufmerksamkeit Ihrer Frau und ihre Anerkennung brauchen und Sie werden ihr Freude machen wollen. Glauben Sie, Ihre Frau könnte so eine Verliebtheit bei Ihnen erleben? Denken Sie nicht, dass sie das will? Und mit liebender Dominanz, mit „caring domination“ wandelt sich dies neue Verliebtheitsgefühl in Liebe.



Glück
Also sind Sie unglücklich, weil Sie niemanden haben, dem sie sich unterwerfen können. Ihre Frau ist unglücklich, weil Sie nicht Ihre ganze Liebe hat.
Ihr Sexualleben ist möglicherweise auch nicht so prickelnd….

Unser Stil der Dominanz, genannt „caring domination“ ist so angelegt, dass er für Sie gut ist und für Ihre Frau mindestens akzeptabel. Er bringt Liebe und Initmität in Ihre Beziehung.

Sie wird einen gehorsamen Ritter wollen und Sie wollen gerne einer für sie sein.
Sie könnte vielleicht einige Ihrer Kinks befriedigen oder das auch nicht tun wollen, aber Ihre Kinks werden nicht mehr so übermässig wichtig für Sie sein. Sie werden zufriedener, ohne Schuldgefühle und glücklicher sein.


zu Schritt 2: Hidden Submission

Hidden submission, also etwa versteckte Unterwerfung heißt, dass Sie sich Ihrer Frau unterwerfen, ohne dass sie etwas davon weiß.

Dabei können Sie Erfahrungen sammeln, wie es ist, sich Ihrer Frau zu unterwerfen. Es ist möglich, dass Sie nun etwas von dem Eros und dem Wohlfgefühl Ihrer Unterwerfung spüren und dass Sie etwas mehr darüber lernen, was es heißt submissiv zu sein.
Ihre Frau wird sich viel wohler fühlen mit Ihnen und Ihrer Beziehung
„Clean submission“ (also ohne Kinks) stärkt ihre dominante Seite.
Wenn Sie zum Beispiel alles tun, was sie sagt, dann wird sie sich immer sicherer fühlen, wenn sie Sie um etwas bittet.



Dienen (Service)
Die klassiche männliche Fantasie ist es, einer Gebieterin zu dienen. Stellen Sie sich vor, Sie seien der Sklave oder der Diener Ihrer Frau und Sie dienen ihr.

Dienen bedeutet „clean submission“ - saubere Submission. Zu Zeiten der Höhlenmenschen wären Sie jagen gegangen, wenn Sie hungrig waren. Aber seit Sie eine Familie haben, würden Sie dann jagen gehen, wenn Ihre Gefährtin Sie schickt. Dann würden Sie für Sie und die Familie sorgen. Dienen. Ein Submissiver ohne Kinks würde immer noch dienen.

Aber Dienen reicht Ihnen vielleicht nicht aus, weil Sie es nicht genießen. Aber wenn Sie einmal anfingen, das zu tun, dann zielen Sie auf den am meisten verwundbaren Punkt bei Ihrer Frau.

Freiwilliges Dienen, also etwas tun, ohne gefragt zu sein, das ist großartig.
Das kocht sie weich. Es ist auch sehr gut, wenn Sie warten, bis sie Sie bittet dieses oder jenes zu tun. Wenn Sie ihr zeigen, dass Sie glücklich sind, wenn Sie Dienen und Sie ihre Aufgaben schnell und gut erledigen, glauben Sie mir: Sie wird Sie wieder um etwas bitten.
Sie können auch Ihre Wünsche mit einem enthusiastischen „ja, meine Königin“ quittieren oder „ich bin zu deinen Diensten“ oder „dein Wunsch ist mein Befehl“ (aber übertreiben Sie es nicht!)

Sie können Ihr natürlich auch sexuell dienen. Hierbei ist Submissivität sehr leicht zu integrieren.


Verehrung
Eine zweite versteckte Submission ist, sie wie eine Göttin zu behandeln.
Klassiches Beispiel sind Massagen und Ihr ein Fussbad bereiten.
Diese Dinge sollten sensibel und luxuriös behandelt werden.
Es gibt eine lange Seite bei uns über Göttinenverehrung (http://cair4.com/howtoworship.htm). Wenn Ihre Frau sich dieses von Ihnen gefallen lässt, dann verwandelt sie das in eine liebevolle Göttin.
Enthaltsamkeit
Wenn Sie Sex mit Ihrer Frau haben, dann ist es eine exzellente Art von ‚Hidden Submission‘, wenn Sie sich freiwillig enthalten.
Sie könnten sich vornehmen, jeweils für einen Monat nicht zu masturbieren, oder nur dann zu masturbieren, wenn sie ihre Periode hat. Keuschheit ist eine klassische submissive Fantasie bei Männern, sie steigert Ihre Sehnsucht nach Ihrer Frau ungemein. Sie können keinen Sex haben ohne dass sie es will, also hat sie Macht über Sie, auch wenn sie es gar nicht selbst weiss. Das wird ausserdem Ihr Sexualleben mit ihr deutlich verbessern, ihre Frau wiederum anwärmen und Ihre Beziehung überhaupt stärken.


Mehr
Sie stärken Macht Ihrer Frau über Sie, wenn Sie ihre Vorschläge ernst nehmen. Nehmen wir ein Buch, von dem sie glaubt, es könne Ihnen gefallen. Sie hätten lieber, dass sie von Ihnen fordert, dass Sie das Buch lesen und dass sie Sie bestraft, wenn Sie es nicht täten.
Aber Sie könnten Ihren Vorschlag submissiv (unterwürfig) annehmen; seien Sie bemüht ihr eine Freude zu machen, versuchen sie das Buch zu lesen, berichten Sie ihr davon als eine guter Sub und lassen Sie sie wissen, dass Sie ihren Vorschlag wertschätzen, selbst wenn Ihnen das Buch nicht gefällt.
Dies animiert sie, eine noch aktivere Rolle in Ihrem Leben zu übernehmen.
Und ganz nebenbei wird sie auch Ihre Dominanz ausbauen.



zu Schritt 3: Offenes Rollen-Spiel.
Im Schritt 3, tuen Sie etwas, um Ihr submissives Verhalten offenbarer werden zu lassen. Hierbei wird Ihre Unterwerfung spielerisch entwickelt.
Nennen Sie es nicht Submissivität
Die Worte Unterwerfung und Dominanz suggerieren ‚Kinks befriedigen‘, und vielleicht sogar ausbeuterische oder missbräuchliche Dominanz. Und Sie wollen sicher jetzt nicht, dass Ihre Frau nach „Submission“ und „Dominanz“ im Internet sucht…, (denn das könnte sie erschrecken)


Spielerische Einfälle

* Verlieren Sie eine Wette, so dass Sie Ihr Diener sein müssen für eine Nacht. Wenn Sie das sind, dann seien Sie fügsam und gehorchen begeistert. Ihr Gehorsam stärkt ihr dominantes Selbstvertrauen.
* Bitten Sie sie um Ihre Hilfe/ Kontrolle bei etwas, dass Sie bei sich ändern wollen. Ihr Hilfe dabei könnte sein, dass sie Sie zu etwas auffordert oder Sie freundlich danach fragt.Und nochmal, wenn sie dies tut, müssen Sie auch hier gehorsam und fügsam sein um ihr Selbstvertrauen in ihre Dominanz aufzubauen.
* Sein Sie nun offener im Bezug auf Ihre „hidden submission“ Wenn Sie sie schon wie eine Göttin behandelt haben, schlagen Sie doch vor, dass ein Abend in der Woche der ‚Abend der Göttin‘ (oder Abend der Königin) sein soll. Wenn Sie schon eine Zeit ‚hidden submission‘ ausprobiert gelebt haben und sie Sie anfängt dies für selbstverständlich zu nehmen, dann veranlassen Sie sie, Ihre Dienste zu fordern oder Sie zu belohnen indem sie sich glücklich zeigt.
* Wenn Sie sexuelle Dienste übernommen haben, dann können vorschlagen, Herrschen und Beherrschtwerden im Bett auszuprobieren. Sie können sie an einem Abend fesseln und am nächsten abend fesselt sie Sie umgekehrt. Bleiben Sie offen für die Möglichkeit, dass Ihre Frau ebenso wie Sie Lust an ihrer eigenen Submissivität haben könnte.
* Vielleicht können Sie so Ihren Weg ausloten, weg von einer Dominanz die Sie nicht mögen, hin zu einer die Ihnen gefällt. Wenn sie zum Beispiel sauer auf Sie ist, dann könnten Sie ihr anbieten alles zu tun, was Sie will, solange Sie freundlich darum bittet.
Wenn Sie versuchen sollte Sie in der Öffentlichkeit zu dominieren, dann bieten Sie ihr an, zu Hause absolut fügsam zu sein, wenn Sie es in der Öffentlichkeit unterlässt Sie zu dominieren.


zu Schritt 4: Ganz offen Sein

Sie könnten in der Lage sein bei Schritt 3 zu bleiben und langsam in die Art von Ehe / Beziehung hineinwachsen, die Sie wollen. Aber für die bestmögliche Beziehung mit Ihrer Frau brauchen Sie offene und ehrliche Kommunikation. Das heißt, Sie müssen Ihr sagen, dass Sie submissiv empfinden und ein gewisses Mass an Kontrolle oder Unterwerfung brauchen.
Wenn Ihre Kinks immer noch stark sind, dann sollten Sie ihr auch von diesen berichten.

Die vergangenen Schritte haben Sie und Ihre Frau für diesen Moment vorbereitet. Nein, Sie und kein anderer kann ihr davon erzählen, Sie müssen der tapfere Ritter sein.

Ihre Ehrlichkeit wird ihr sehr helfen, Sie besser kennen zu lernen und das befreit Sie, aufrichtig zu ihr zu sein. Jetzt können Sie mit ihr über Dominanz und Submission reden, auch wenn Sie vielleicht diese Begriffe so lange wie möglich meiden sollten. Sie können Sie zu unserer Website schicken; wir erklären ihr, wie sie eine liebevoll dominante Frau sein kann.



Kinks
Wird Sie Ihre Kinks ausleben wollen? Eine glückliche liebevoll- dominante Frau könnte unter Umstäden grosszügige Geschenke machen, so dass Ihre Phantasien vielleicht wahr werden. Unser 4-Schritte Plan ist Ihre beste Chance. Aber sie könnte das auch lassen, aus vielen verschiedenen Gründen. Wenn Sie versuchen sie unter Druck zu setzen, dann dominieren Sie. (und erreichen nichts)
Das würde für Sie nicht stimmen und würde die Dominanz Ihrer Frau abschalten.
Aber glauben Sie uns: Ihre Kinks werden für Sie nicht mehr so ein Gewicht haben.

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Submissiv sein.
Es ist leicht submissiv zu sein. Alles was Sie tun sollten, ist ihren Befehlen zu folgen und alle Wünsche, die Ihre dominante Frau äussert, zu erfüllen.
Sie sollten höflich sein und respektvoll. Ihre Frau kann Ihnen sagen, wie Sie sich benehmen sollen. Sie gehen einfach diesen Weg und erfreuen sich daran.

Suchen Sie nicht die Gefahr, aber wenn Ihr Schutzengel Sie vor Gefahr warnt, dann passen Sie auf. Haben Sie Common sense. Wenn eine Order Ihnen nicht richtig vorkommt, dann fragen Sie Ihre dominante Frau.

Die submissive Haltung dagegen ist nicht so leicht. Wenn Ihre dominante Frau gute Entscheidungen für Sie treffen will, vertrauen Sie ihr. Seien Sie entspannt und nehmen Sie alles an. Bewerten Sie es nicht.

Eine weitere Stärke des Submissiven ist jetzt seine Offenheit und Ehrlichkeit. Wenn jemand Sie kontrolliert, dann möchten Sie dass diese Person alles von Ihnen weiss. Eine gute Dominante sucht Informationen. Ein guter Submissiver bietet ihr diese an.
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Psychologischer Missbrauch
Erniedrigung, Schuld, und Bestrafung sind Standarts beim BDSM. Sie können SEHR erotisch sein. Sie können aber auch die Willenskraft und das Selbstbewusstsein vermindern.

Sie sollten NICHT ein ‚submissives Verliebtsein‘ mit jemandem anstreben, der Sie kleiner zu machen versucht.
Also lassen Sie NIEMALS eine dominante Person Sie kleiner machen. Machen Sie darauf aufmerksam, damit das unterbunden wird, oder aber gehen Sie fort, solange Sie noch stark genug sind.

Wenn Sie eine psychologisch missbräuchliche Beziehung nicht beenden können, dann versuchen Sie sie zeitweise zu verlassen. Sprechen Sie mit jemand und hören Sie dem Rat zu. Sie können zu unserer Website kommen- da gibt es weitere Quellen.

Rechte

Ihr primäres Recht ist es, die Beziehung zu verlassen.
Wenn Sie nicht angemessen den Wünschen Ihrer dominanten Person folgen, dann ist Missbilligung nur fair. Aber bei der ‚caring domination‘ ist unerwartetes, unverdientes Missfallen oder Strafe nicht angemessen. Sie müssen auch nicht immer im Vorhinein ahnen können, was Ihre dominante Fraui wünscht.
Bei der ‚caring domination‘ sollten Sie klugen Rat anbieten, wenn Sie glauben, dass Sie etwas wissen, was Ihre Frau gerne wissen würde.



Zur Dominanz ermutigen: Der Tanz der Submission

Ihre Frau ist nicht automatisch eine starke, dominante Persönlichkeit.
Sie müssen ihr helfen ihre Dominanz zu entfesseln.
Sie sind selbst ja auch nicht automatisch submissiv. Die natürliche Dominanz Ihrer Frau baut jedoch Ihre Submissivität auf.
Das ist ein uralter Tanz, der in Ihrer beider Persönlichkeiten eingewoben ist.
(Und es ist vielleicht kein Zufall, dass Sie diese Frau haben und keine andere)

Wenn Sie also dieses praktizieren wollen, dann müssen Sie submissiv und gehorsam sein. Wenn Sie submissiv und gehorsam sind, dann schaltet das bei Iherer Frau die Dominanz EIN und wenn Sie es nicht sind, dann schaltet dies ihre DOMINANZ wieder AUS.
Dann ist es nicht der Fehler Ihrer Frau, dann ist es Ihrer.

Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Gespräch von Herz zu Herz und sie stimmt zu, Sie versuchsweise zu dominieren.
Am nächsten Tag, will sie, dass Sie etwas Bestimmtes tun.
Wenn Sie es jetzt nicht tun, dann schaltet das ihre Dominanz ab.
Sie sollten es fröhlich, begeistert und so gut Sie können erledigen.
Das elektrisiert ihre Dominanz.
Stellen Sie sich vor, sie kritisiert Sie für etwas, was Sie getan haben.
Sie sollte das vielleicht nicht, aber schlucken Sie Ihren Stolz herunter, geniessen Sie Ihre submissive Fantasie und zeigen Sie ihr, dass Sie ihre Kritik schätzen und dass Sie versuchen wollen, sich zu ändern und es besser zu machen.

Stellen Sie sich vor, Sie liegen im Bett und sie bittet Sie, ihr ein Glass Wasser zu holen, weil sie zu müde ist es selbst zu tun. Wenn das erotisch für Sie ist, grossartig. Aber wahre Submission ist, wenn Sie das Wasser holen, auch wenn Sie selber auch müde sind und es sich nicht so erotisch anfühlt.
Holen Sie das Wasser ohne zu klagen und seien Sie glücklich, dass Sie ihr dienen können. Das regt Dominanz Ihrer Frau an.
Wenn Sie das Wasser nicht holen wenn sie danach fragt, dann behaupten Sie nicht, dass Sie ein 24/7- Submissiver sind.

Manchmal vergessen Sie es. Das ist natürlich. Manchmal muss sie Sie daran erinnern. So erzieht sie Sie sich submissiv zu verhalten.
Aber einer muss anfangen, diesen Tanz zu tanzen. Und dieser eine sind Sie.

Stellen Sie sich vor, sie ist ausgepowert und leer.
Sie hat ihre Energie eine liebevoll- dominante Frau zu seinverbraucht.
Es ist jetzt Ihr Job, sie wieder aufzubauen und das heisst, sie zu verwöhnen.
Wenn Sie wirklich submissive Neigungen im Zusammenhang mit ihr fühlen, dann sollten Sie sie von ganzem Herzen verwöhnen. Wenn Sie nicht wirklich submissiv sind, dann fühlen Sie das auch nicht.

Das ist natürlich. So wie es Ihre Aufgabe ist, ihre Dominanz aufzubauen, so ist es die Aufgabe Ihrer Frau Ihre Submissivität zu stärken. Kann sein, dass das noch nicht geschehen ist.
Aber nochmal: Sie sind derjenige, der die Sache ins Rollen bringen muss. Verwöhnen Sie sie.
Stellen Sie sich eine submissive Fantasie vor. Sie können zum Beispiel ein Sklave sein, der seiner ägyptischen Königin dient. Sie sind Ihr Gefangener und sind gezwungen ihr zu dienen. Sie sind unter ihrer vollständigen Kontrolle und Sie wollen verzweifelt, dass sie guter Laune ist und in der Lage ist gute Entscheidungen zu treffen.

Wie immer freuen wir uns sehr über Anregungen und Kommentare!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Vielen Dank Achatz, für das Übersetzen dieses Artikels und ich bin der festen Überzeugung, dass bei Befolgung der Anweisungen sich die Anzahl der dominanten Frauen vervielfachen wird - es ist genau der Ansatz den frau sich wünscht

despotin

Achatz hat gesagt…

Dank für den Kommentar!
Amélie ist übrigens derselben Meinung.

Ich weiß, für Männer klingt manches vielleicht erstmal nicht so 'prickelnd' -dafür aber wirkt es tatsächlich...mit der Zeit und das kann dann zu ungeahnten(!), guten Erfahrungen führen.

Würden uns sehr freuen noch mehr Stimmen dazu zu hören! Los Jungs: kurz Eure Meinung? Schon mal probiert?

achatz

Markus hat gesagt…

Hallo,

als Kommentartor bin ich neu hier, lese aber den Blogg schon seit einigen Wochen mit großem Interesse und bin begeistert, wie das Thema der weiblich geführten Ehe hier behandelt wird. Alleine der Begriff der weiblich geführten Ehe trifft den Kern des Ganzen absolut btreffend.
Und ich stimme zu, daß der sicherste Weg dort hin ein langsamer ist. Natürlich hat das alles irgendwie auch mit BDSM zu tun, aber die weiblich geführte Ehe geht wesentlich weiter, sie ist eben eine „caring domination“.
Wir sind, aus meiner Sicht leider, noch nicht soweit, daß unsere Beziehung als wirklich weiblich geführt bezeichnet werden könnte, aber auf einem guten Weg.
Es ist schwer sich als Mann klar einzugestehen, daß man devot, submissiv ist, es stellt sich aber schon früh im Leben, in der Pubertät heraus.
Bei mir war die Submissivität schon immer vorhanden, wurde aber durch meine Frau erst wirklich freigelegt, indem sie bei unseren ersten sexuellen Kontakten sehr dominant und meinen Genitalbereich dabei äußerst „rustikal“ behandelt hat.
Im Laufe der Zeit ist das aber immer weiter abgeflacht und letztlich ganz in den Hintergrund getreten.

Seit einem halben Jahr sind wir aber nun langsam auf dem Weg zur weiblich geführten Ehe, wie sie hier beschrieben wird. Sicher auch deswegen, weil ich submissiv bin.
Seit dieser Zeit habe ich ein 100%-iges Orgasmusverbot, an das ich mich auch ohne besondere Vorrichtungen halte. In den letzten 4 Monaten kam es zu zwei Erleichterungen, einer ungewollten nachts und einer von meiner Frau herbeigeführten.
Gleichzeitig sind mir eine ganze Reihe von täglichen Arbeiten im Haushalt übertragen, die ich mit Boxershort und T-Shirt bekleidet zu erledigen habe.
Dabei erwartet meine Frau jeweils sichtbare Erregung, was aufgrund der Boxershorts gut zu kontrollieren ist.

Ziel dieser Vorgaben ist es, daß ich meine Erregung nicht im Erreichen eigener Erleichterung finde sondern im dienen meiner Frau gegenüber.
Da ich zwischenzeitlich fast regelmäßig die gewünschte Erregung zeige, wenn mir Aufgaben im Haushalt übertragen werden, werden wir in diesen Tagen damit beginnen, das „Programm“ zu erweitern.
Erweitern heißt, daß ich lernen werde, meine Frau sexuell so zu verwöhnen, daß sie dabei die größt mögliche Lust empfindet..
Mein Lustgewinn wird dabei sein, genau diesem Ziel möglichst nahe zu kommen und zu lernen meine eigene Lust in jeder Situation hinten an zustellen.

Trotz der geschilderten Situation, scheut sich meine Frau im Alltag nach wie vor, sozusagen dauernd zu dominieren oder von mir allzu devotes Verhalten zu sehen. Wir arbeiten uns heran und es gibt immer wieder Rückschläge. Gerade deshalb sind diese Seite und der aktuelle Artikel von so großem Interesse.

Ich kann nur jedem Mann empfehlen diesen Weg zu gehen. Nie habe ich mich so glücklich gefühlt wie jetzt und wenn man(n) erst einmal verinnerlicht hat, daß die eigene Sexualität kein Selbstzweck ist jund daß es ausschließlich auf die (Ehe-)frau und deren Bedürnisse ankommt, ist auch die Keuschheit keine Belastung sondern etwas auf das man stolz ist. Die eigene Lust konzentriert sich auf Neues, von ganz alleine. Erstaunlicher Weis übrigens auch auf den weiblichen Fuß.

Ich hoffe mein Beitrag langweilt niemanden und ich hoffe Eure Seite bleibt weiter so aktiv und informativ!

Euer Markus

Anonym hat gesagt…

Caring Domination beschreibt das sehr präzise, was diejenigen Männer,die eine FLR-Beziehung ersehnen,anstreben und vieleicht
schon dabei sind mit ihrer Partner-
in zu entwickeln, durchlebt haben
-mehr oder weniger spontan- und
ohne theoretische Grundlagen und
genaue Handlungsanweisung.Gerade
deshalb sind solche Beiträge so
wertvoll, weil sie vieleicht vielen jungen Männern dabei helfen,
einen steinigen Weg voller Zweifel,
Hoffnungen und frustrierenden inneren Kämpfen etwas abzukürzen,
den diejenigen zurücklegen mußten,
die noch nicht auf so viele -v.a
englischsprachige aber auch französische- Seiten zum Thema
zurückgreifen konnten.Man kann nur hoffen, daß diese Seite von
möglichst vielen Frauen und Männern
gelesen wird,damit auch in Deutsch-
land sich endlich eine vergleich-
bare Selbstverständlichkeit und Offenheit im Umgang mit dem Thema Femdom einstellt, wie es in angel-
sächsischen Ländern offensichtlich schon lange der Fall ist.
Leider hat es in meinen jungen Jahren eine solche Hilfe aus dem Internet noch nicht gegeben.Trotz-
dem kann ich deutliche Parallelen
erkennen zwischen dem, was in Caring Domination empfohlen wird
und der eigenen sexuellen Ent-
wicklung in Richtung Femdom-Bezieh-
ung.Dabei sind nach meiner Ansicht
die Schritte 1 und 4 wohl die größte Hürde ,die ein Mann auf dem
weg zu seinem Glück nehmen muß.
Schritt 1 "Verstehen" bedeutet
im Grunde nichts anderes als vor
sich selbst einzugestehen und zu
akzeptieren: Ich bin submissiv!
Dabei scheint mir im Rückblick diese Hürde als die schwierigste.
Als ganz junger Mann wußte ich
zwar sehr wohl, was ein Domina ist, hatte aber kein gesteigertes Interesse an Peitschen und Leder
ect.Das schien mir etwas für per-
verse alte Männer. Was mich aber
iritierte war mein Faible für
recht üppige Mädchen , gerade weil
ich ein recht schmaler Typ war und
bin.Unterschwellig spürte ich zwar
damals schon,daß nicht nur die schwelgende Weiblichkeit aus großem Busen, breiten Hüften und mächtigen Schenkeln mich erregte,sonder das Gefühl,
der Körperlichkeit dieser jungen
Frauen nicht gewachsen, ja hoff-nungslos unterlegen und ausge-liefert zu sein, meine Erektion
befeuerte.Im Laufe der Jahre trat dann, was meine sexuelle Präferenz anbetrifft, neben die üppige mehr und mehr die dominante Frau. Be-
sonders hervor trat dies, als ich zum Studium in eine Großstadt kam und dort allein ohne Partnerin
meinen Fantasien freien Lauf ließ,
unterstützt durch allerlei Sm-
Pornographie, die es bei Beate Uhse ja schon gab und mit ,aus
heutiger Sicht, diletantischen
Bildern von Frauen in Leder und
stiefelleckenden Männern, meine
Neigung immer deutlicher wurde.
Freilich tat ich, wie so viele
Männer, genau das Falsche: ich
fühlte mich schuldig für meine
"schmutzigen" Träume.
Um den Spuk zu vertreiben zwang
ich mich beim Onanieren dazu,an
Blümchen-Sex zu denken. Vor den
Mädchen gab ich mich,durchaus nicht ohne Erfolg, als starker
Mann, dominant, maskulin. Gerade
in Zeiten des sexuellen Notstandes
wurde mir aber immer wieder
schmerzlich bewußt, wie machtlos
man als triebgesteuerter Mann
gegenüber den Reizen der Frauen
und wie abhängig unser Glück von
weiblicher Gunst ist. Trotz einiger sehr schöner Bekannt-
schaften, wagte ich nicht einmal
daran zu denken, meine geheime
Sehnsucht nach weiblicher Dominanz preiszugeben. Ich glaubte fest
daran, daß sich diese Wünsche
dermaleinst verflüchtigen würden,
wenn ich nur lange genug an
meine Vorstellung festhielte, daß
in einer Beziehung der Mann eben
dominiert und die Missionar-
stellung die einzige "normale"
Art des Geschlechtsverkehrs ist.
Allein, die Geister blieben. Der
Gedanke allein, mein Geheimnis
würde irgendwer erfahren -insbe-
sondere Frauen- erfüllte mich mit
tiefer Scham. Auch als ich meine
heutige Frau kennenlernte, habe ich noch lange meine unterwürfigen
Träume allein geträumt und den er-
folgreichen und bestimmenden Mann
gespielt. Obwohl ich beim Sex oft
keine wirkliche Erfüllung fand
und oft nur die Vorstellung, von
meiner Frau mit harter Hand zu
allerlei demütigenden Handlungen
gezwungen zu werden, mir die nötige Erektion zu verschaffen
vermochte, wagte ich es nicht,
mich ihr zu offenbaren.
Ich litt still und leise vor mich
hin in meiner Rolle.In früheren
Zeiten wäre dies vieleicht noch lange so geblieben.
Gottseidank aber entdeckte ich im Internet zahlreiche Seiten (Elise
Sutton,OWK ect),die das Thema Femdom behandeln als ob es die
natürlichste Sache von der welt wäre.Heimlich und verborgen, immer
in Angst dabei ertappt zu werden,
tat sich mir eine Welt auf, die
meine Sehnsüchte zutiefst wider-
spiegelte und mir klar machte:
du bist nicht allein! Es gibt nicht
nur unendlich viele Männer, die leiden wie ich, sondern auch eine Menge glücklicher Paare, die
weibliche Herrschaft ganz selbstverständlich leben. Nun sah
ich die Welt mit anderen Augen.
Wieviele Paare sind es eigentlich in meiner Umgebung , wo der Mann den Ton angibt? Genau betrachtet nicht allzu viele!Meist hält die Frau-oft dezent- die Zügel in der Hand. Und ist da nicht
noch das Paar A. und I..A liest
seiner Frau I. jeden Wunsch von den
Augen ab, hilft ihr in den Mantel,
hält Türen auf und sagt gerne
" Ja, Schatz". Insgeheim habe ich
A. immer beneidet um seine ge-
schliffenen Manieren und die
Selbstverständlichkeit, mit der ihn seine Frau öffentlich herum-
kommandierte. Als auf einer Party
über dieses Paar gesprochen wurde,
waren es gerade die Frauen -auch
meine- , die sich voll des Lobes
über A. äußerten und uns " Machos"
als Vorbild hinstellten. So fand
ich immer mehr Anhaltspunkte dafür
daß devote Träume bei Männern
nichts ungewöhnliches und seltenes,
sondern was durchaus normales und
weitverbreitets sind, mithin
kein Grund, sich damit vor der
eigenen Frau und schon gar nicht vor dem eigenen Gewissen zu verstecken. Wers nicht glaubt,
der beobachte mal eine Zeitlang
das Verhalten der Männer in einer
Fußgängerzone. Natürlich, Männer
schauen immer nach Frauen;der
eine schielt auf den großen Busen,
der andere dreht sich nach einem
knackigen Hintern um; der absolute
Renner und Hingucker aber ist die
stolze Frau in High Heels, die
wiegenden Schrittes an den Männern
vorbeischwebt, ohne sie zu beachten
und damit ihre tiefsten unter-
würfigen Fantasien abruft.Garant-
iert, daß sich alle männlichen Blicke -sehnsüchtige,schüchterne,
freche,geile- alle auf diese Erscheinung geradezu zwanghaft
fixieren und sich in mancher Hose
etwas regt, das sich beim Blümchensex schon lange nicht mehr
geregt hat.
Kurz, mir wurde klar:
Du kannst deine devote Veranlagung
nicht besiegen.
Die meisten Männer haben -in unter-
schiedlicher Ausprägung- diese Ver-
anlagung in sich.
Dies ist nicht pervers, sondern
die Grundlage für eine besonders
gute Partnerschaft.
Wer einmal so weit ist, daß er seine Veranlagung nicht als Last,
sondern vieleicht sogar als groß-
artigen Vorzug anzusehen vermag,
für den ist der 2.Schritt, nämlich
das Eingeständnis gegenüber seiner
Partnerin nur noch halb so schwer.

Gruß Uwe

Anonym hat gesagt…

Hallo zusammen,

vorab ein großes Dankeschön an Achatz für die Mühe und die Anstrengungen die mit der Betreuung dieser Seite verbunden sind.

Die Beiträge von Markus und Uwe spiegeln mit Sicherheit die Situation all jener Männer, die auf dieser Seite, meist heimlich, mitlesen. Ich finde Schritt 1 des Teils Tipps für die Männer dar nicht unterschätzt werden. Nicht nur die eigene Akzeptanz der Gefühle und Wünsche scheint mir wichtig, sondern auch die eigene Entscheidungsfindung über die Frage: „Will und kann ich mich meiner Partnerin völlig unterordnen?“ ist unabdingbar.

Ehe „Mann“ den Weg der FLR einschlägt muss ihm klar sein, was er will und ihn am Ende möglicherweise erwartet. Es ist sicher ein Unterschied, ob das Kopfkino im trauten Heim zur gelegentlichen Wirklichkeit wird oder die sich die Beziehung zur Partnerin langfristig grundlegend ändert. Gelegentliche oder regelmäßige Abstrafungen als Vorspiel oder Garnierung der sexuellen Aktivitäten im Eheleben sind von anderer Bedeutung als die Unterordnung unter die Dominanz der Partnerin, auch wenn sich diese mit hübschen Dessous und High Heels verführerisch und reizend präsentiert. Ihr Wunsch und Wille wird zum Maß aller Dinge. Sie gibt den Ton und die Richtung an, egal ob in der Gesellschaft oder in der intimen, vertrauten Zweisamkeit des Sexuellen. Hierüber muss sich jeder klar sein, ehe er versucht sine Beziehung neu zu gestalten. Solange das Stöbern im Netz mit dem Aufsaugen der vielen bunten Bilder dominanter, ihre Männer spankender Frauen, der Besuch von Seiten wie dieser, der Konsum einschlägiger Videos nur als Anregung zur Masturbation dient, ist „Mann“ bestimmt nicht in der Lage eine FLR-Beziehung zu führen.

Schritt 2 darf nur dann begonnen werden, wenn die Entscheidungsfindung mit einem unabdingbaren „Ich will mich unterordnen“ abschließt. Dies wird allerdings noch lange nicht die Erfolgsgarantie sein. Die stufenweise Heranführung der Partnerin mittels Salamitaktik ist sicher der richtige Weg. Steter Tropfen höhlt den Stein, aber dies erfordert Zeit und Geduld. Und dabei fällt es schwer auf Gewohnheiten zu verzichten, jedenfalls dürfen die eigenen Tropfen nicht mehr selbst verschleudert werden. Der völlige Verzicht auf Selbstbefriedigung ist das wesentliche Opfer während dieser Zeit. Hier stellt „Mann“ seine eigeneLust hinter die Wünsche der Partnerin zurück, auch wenn diese dies wahrscheinlich nicht wahrnimmt. Hier beherrscht er sich selbst.

Wenn dann eines Tages die Salamitaktik zu Ende geht, muss das Kind aber immer noch beim Namen genannt werden. Natürlich ist dann das Umfeld, die Empfindung der künftigen Herrin schon in diese Richtung sensibilisiert. Notwendig bleibt aber immer noch eine Frau, die bereit ist neue eine Richtung, mit dann geöffneten Augen, einzuschlagen. Die stark ist, ihre bisher unbewusste Dominanz offen anzunehmen und mit Wort und Tat anzuwenden. Die bereit ist, das Kommando im Zusammenleben und Sex zu übernehmen.Ist dieses Selbstbewusstsein, diese Stärke dort nicht vorhanden, werden alle Bemühungen umsonst gewesen sein.

Uwe und Markus sind beide „unterwegs“. Ihnen bleibt zu Wünschen, dass sie Ihr Ziel erreichen. Ich habe für mich bisher noch keine Antwort auf meine Eingangsfrage. Möglicherweise finde ich diese, jedenfalls bleibe ich dieser Seite treu und werde auch weiterhin mitlesen und gelegentlich mitschreiben.

Christian

Manfred hat gesagt…

Es gibt zwei Neuigkeiten, worüber ich zu der Übersetzung hier berichten möchte. Das erste ist, nachdem wir hier in Minervas Juwelen immer so tolle Übersetzungen zu lesen bekommen:
Die Neuerscheinung eines Buches - vermutlich ist es bei den Insidern längst bekannt – von Elise Sutton in !!!deutscher Sprache!!! – Titel: „Weibliche Domination“. Wir haben es bereits.

Die zweite Neuigkeit betrifft Roswitha und viel mehr mich. Sie passt ganz gut zum Thema der Übersetzung Caring Domination, wo Femdom auch unter dem Gesichtspunkt des Aufpassens auf den Mann betrachtet wird und das behütende und beschützende Wesen der weiblichen Strenge zum Vorschein kommt und weshalb die Notwendigkeit dieser Strenge zum Wohle des Mannes sozusagen legitimiert wird. Femdom gilt als Fürsorge durch sehr spezielle Zuwendung und Betreuung. Es steckt also richtiggehend ein guter, ja sogar wohltätiger Zweck dahinter. Der Zweck heiligt nun mal die Mittel, wie überall, und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt. Diese Rechtfertigung der weiblichen Dominanz mit allen Konsequenzen korrespondiert stets mit den positiven Absichten zugunsten eines guten ehelichen Verhältnisses.

Danke an der Stelle von uns beiden für die Übersetzung von Caring Domination A-D – ganz unser Thema - und deshalb nun zu der Neuerung, die ich aus noch frischer Erinnerung erzählen möchte:

Ich war Ende letzter Woche von Donnerstagmorgen bis Freitagabend beruflich unterwegs. Roswitha hatte wie so oft Freitagabend noch einen Kundentermin in der Bank bis kurz nach acht.

Als sie gegen halb neun nach Hause kam, bemerkte ich es erst, als sie in mein Arbeitszimmer die Treppe nach oben kam und plötzlich im Zimmer stand.
Dieses Zimmer ist mein Refugium, wo ich meinen PC am Schreibtisch stehen habe und rundherum ist noch vieles von meinem Kinder- bzw. Jugendzimmer. Im Bücherregal stehen noch alte Schulbücher, Briefmarken- und Münzalben und auch mein beleuchtbarer Globus. Da stehen auf einem Sideboard selbstgebastelte Segelschiffe aus Holz mit detailgetreuer Takelage und genähten Segeln, ein großes Plastikmodell eines Tomcat-Jagdbombers und von verschiedenen amerikanischen Kampfhubschrauber. An der Wand hängen zwischen den gerahmten Bildern meiner ersten eigenen Ölgemälde mit Motiven von Venedig aneinadergereihte Eisenbahnbrücken mit ein paar wertvollen Lokomotiven und einem ICE, die Reste meiner Modelleisenbahn. Auf Regalen steht die Sammlung metallener Automodelle von allen Ferraris und Lamborghinis, dazwischen mein ferngesteuerter verchromter Truck. Alles Liebhabereien aus meiner Jugend. Das Zimmer ist ein Museum meiner Jugendzeit, eine Sammlung von Exponaten eines stolzen Jungen.

Roswitha kam also herein, sah mich am PC arbeiten und umrundete mich langsam mit verschränkten Armen. Ihr Hallo zur Begrüßung war schon irgendwie verdächtig unerfreulich. Aus einem Stapel von Papier zog sie plötzlich eine Zeitungsbeilage, die ich sofort wieder erkannte. Es waren genau genommen zwei Werbebeilagen aus Tageszeitungen von namhaften Kaufhäusern, worin ausschließlich schöne, aufregende Dessous abgebildet waren. Ich wollte sie nicht wegwerfen und hob sie auf, da ich ein paar der Dessous als mögliches Weihnachtsgeschenk in Betracht zog.

„Kannst Du mir das erklären?“ fauchte sie und es war kein Funken Spaß in ihrer Frage. Ganz im Gegenteil, ihre Augen durchbohrten mich voller Empörung über das gefundene Beweismaterial und ihre Brüste unter dem dünnen Pulli, angehoben von ihren verschränkten Armen, prangten mächtig meiner Unschuldsmiene entgegen. Natürlich konnte ich ihr nicht erklären, warum sich die Hochglanzprospekte im Stapel der unerledigten Post befanden und so sagte ich nur, ich hätte sie „nur so“ mal aufgehoben. Und damit stand eigentlich mein Urteil schon fest. Durch meine Verzagtheit, mich nicht zu verraten, lud ich sie geradezu ein, ihre Autorität nicht nur zu rechtfertigen, sondern sie noch zu verstärken.

Zur Erklärung dieser Empörung muss ich voranstellen, dass mir früher meine Mutter in meinem Jugendzimmer untersagt hatte, jegliche Bilder und Poster mit anstößigen Inhalten aufzuhängen. Nicht mal in den Schränken. Ich durfte also keine ausklappbaren Playmates oder Penthousegirls, keine Busenwunder und Strapsbeine aus den heimlich gekauften Lui-Magazinen aufhängen, keine Chance für Pinups. Roswitha wusste aus meinen Erzählungen davon (sie kennt seit unseren ersten Femdomsitzungen meine ganzen Pubertätsgeheimnisse, meine Onaniergewohnheiten und –gründe sehr genau). Insoweit hat sie also, nachdem sie mit Femdom in unserer Ehe begonnen hat, sozusagen dort angeknüpft, wo meine Mutter irgendwann einmal mit ihrer Obhut für meine sexuelle Entwicklung aufgehört hatte. Ich durfte nach dem Willen meiner Mutter keinerlei Schund- und Schmutzhefte und dergleichen haben und sie wachte sehr streng darüber bis über die Pubertät hinaus. Wenn sie wüsste, was ich hinter ihrem Rücken alles gebunkert hatte und wie zügellos ich angesichts der nackten und vor allem halbnackten Bilderseiten ich heimlich masturbiert hatte, bei jeder sich bietenden Gelegenheit, wenn ich mich allein und sicher fühlte.

Jetzt wacht Roswitha über mich und das seit Jahren und weitaus stringenter als meine Mutter. Gut, meine Mutter hat mich nie erwischt, doch Roswitha hat alles erfahren und x-mal gesühnt. Sie beugt seitdem auch regelmäßig vor, damit ich sozusagen keinen Rückfall erleide. Meine geschilderte Jugendzeit, meine Pubertät mit all ihren Auswüchsen spielten überhaupt eine ganz entscheidende Rolle für Roswitha, um die meinerseits gewünschte Femdom-Ehe zu beginnen. Femdom ist ja auch eine Art von Coaching, wenn man so will.

Zurück zum Freitag. Nun also stand Roswitha in diesem Zimmer, das noch immer so etwas wie mein Schutz bietendes Jugendzimmer war, und hielt mir diese Prospekte mit Damenwäsche wie die Beweise einer Schandtat unter Nase. Mein unerhörtes Interesse für Büstenhalter und Strumpfgürtel ist für sie gewiss keine Neuigkeit gewesen, doch der schwerwiegende Verdacht fiel auf mich, hinter ihrem Rücken etwas zu verbergen, etwas das mit meinen unerschütterlichen Sexvorlieben zu tun hatte, mit meinen altbekannten Begierden. Ich hielt diesen Fund anfangs für eine harmlose Begebenheit, doch für Roswitha war es mehr. Nach ihrem Dafürhalten hatte sich mich erwischt und sie hegte wohl auch gleich den nächsten noch viel schlimmeren Verdacht, ich würde anhand der Bilder womöglich in ihrer Abwesenheit masturbieren, insbesondere wenn sie mir Karenz verordnet hatte.

Mit diesem schweren Verdacht hatte ich nichts zu tun, doch Roswitha schien davon überzeugt. Zumindest war ihre Szene dementsprechend harsch. Sie schickte mich mit einer beunruhigend ruhigen Aufforderung und mit einer richtungsweisenden Handbewegung in das benachbarte Schlafzimmer. Sie ging dicht hinter mir her und auch wenn ich sie bislang nicht gesehen hatte, hörte ich ihre Absätze auf dem harten Parkett wie den spitzen Stachel eines Dämons. Roswitha schien für die Szene extra bewaffnet mit einem Paar besonders hoher Pumps, wie ich vermutete. Die Absätze verstummten auf dem Schlafzimmerteppich und Roswitha verschloss die Türe hinter sich.
„Als erstes wirst du hier aufräumen“ ordnete sie an und deutete auf ihren Sessel vor der Kommode, wo drei Büstenhalter über die Rückenlehne hingen und ein paar Nylons.
„Und zweitens möchte ich , dass du dich danach ausziehst.“
Ich blickte sie wohl ziemlich unschuldig an, bevor ich ihre getragene Unterwäsche an mich nahm, um sie in die Wäschetonne zu legen. Oh ja, Roswitha hatte sogar neue, sehr steile schwarze Pumps, die ich noch nicht kannte an ihren Füßen und trug ihren schlichten beigefarbenen Mini.
„Du wirst bekommen was du verdienst,“ gab sie meinem verdutzten Blick zur Antwort und kam meiner vermuteten Frage nach ihrem Vorhaben gleich zuvor, bevor ich sie stellen konnte. Es war sowieso besser, nichts zu sagen.

Als ich die Wäsche aufgeräumt hatte und damit begann, mich vor meiner Bettseite auszuziehen, sah ich noch mehr verdutzt, wie sich Roswitha aus der Ecke hinter der Türe einen dort bereitgestellten Teppichklopfer griff. In ihrer Linken hatte sie noch immer die Zeitungsbeilagen.
Roswitha hatte bislang keinen Teppichklopfer. Dieses Instrument war neu, aber es sah ganz und gar nicht neu aus. Das ineinander verflochtene Bambus war vergilbt und glänzte. Wie auch immer, eine Neuheit in Roswithas" Erziehungsrepertoire“ stand mir bevor und das, obwohl ich unschuldig war. Ja, sie nahm zum ersten Mal einen Teppichklopfer. Sie selbst hatte ihn besorgt, doch die vielen Fragezeichen in meinen besorgten Blicken über Herkunft und Wirkung dieses scheinbar gewöhnlichen aber etwas altertümlichen Haushaltsrequisites blieben unbeantwortet.
Als ich nur noch in Unterhosen vor ihr und in sicherer Distanz dastand, bemerkte ich, dass Roswitha eine dünnes Twinsetjäckchen trug und unter der zugeknöpften Weste war einer ihrer schwarzen Spitzen-BHs dessen Blütenrand leicht herausragte und der natürlich auch ihren sanft gequetschten Busen augenfällig heraushob. Ich kannte dieses oft getragene Twinset, das Roswitha stets nur mit einem BH darunter trägt und mich immerzu verleitet.

Sie hielt mir die Prospekte vors Gesicht und fragte mich, wie viele ich wohl noch davon in meinem Zimmer hätte. „Gar keines“, sagte ich kleinlaut und Roswitha schaute wie ein Teufel.
„Du kriegst jetzt erst mal zehn mit dem Teppichklopfer, dann sehen wir weiter.“ Sie legte die Prospekte aufs Bett und ich sollte sie aufblättern. „Zeig mir was dir am besten gefällt“, fauchte sie und dann fuhr sie mit dem Zeigefinger wild auf den Bildern umher. Sie war wütend. „Ist es das! Sind es diese Strapse da, oder dieser BH? - Hmm?“ Ich blieb stumm und blickte durch das Papier hindurch. „...oder ist es der Straps da! –hmm?“ Ja das war wohl eine dieser tollen Garnituren, aber ich sagte auch dazu kein Wort. „Hat es dir die Sprache verschlagen? - Na warte, du wirst an diese Strapse denken, dafür sorge ich!“ Ich musste mich dann vors Bett knien und die Bilder lagen ausgebreitet vor meiner Nase.
„Jetzt kommt die Hose runter“, hörte ich sie hinter mir sagen und als ich nicht gleich reagierte, schließlich war ich unschuldig, wurde sie selbst aktiv.
„Du sollst...“ , sprach sie durchgreifend und zog meine Unterhose mit sanfter Gewalt nach unten, bevor ich es mit beiden Händen endgültig bis zu den Kniekehlen hinab erledigte und meine Pobacken entblößte.
Roswitha ging seitlich von mir in Position und anstatt ihre nagelneuen Super-Pumps zu bewundern, musste ich nach vorne in das aufgeschlagene Werbeprospekt schauen. Schon kam der erste Schlag mit federnder Wucht. Ich hielt es für weniger schlimm als meine üblichen Strafen wenn Roswitha meist ihre Hand, dann ihren Rohrstock oder ihre Reitgerte benutzte. Der zweite war schon heftiger. Das Teller des Teppichklopfers prallte fest und schwungvoll auf und jetzt spürte ich bereits eine breite Reaktion. Es folgten drei vier und fünf im gleichen Takt. Der schon leicht brennende Schmerz breitete sich aus und verteilte sich. Es war als hätte ich mich auf eine heiße Kochplatte gesetzt. Doch das war nur die Hälfte. Roswitha gab Gas und gab mir die nächsten fünf mit rascher Folge. Ich beklagte mich mit ersten Aua-Seufzern.
„Sei nicht so wehleidig“ verwarf sie meine rebellierende Reaktion und schickte einen weiteren noch festeren Hieb hinterher.
„Langsam wirkt es- hmm?“ sagte sie spöttisch, „das hast du jetzt von deiner unverschämten Neugier nach Strapsen und Büstenhaltern. Du kannst es einfach nicht lassen, hmm? Du kannst einfach der Versuchung nicht widerstehen – nicht wahr? Du hast immer noch nichts gelernt, scheint mir!“ Kennst du nicht das Gebot, du sollst nicht begehren...?“
Ich riskierte einen Blick zur Seite, um eine Erklärung abzugeben, dass alles anders ist, als sie glaubte. Roswitha bemerkte meinen Versuch und sah darin einen erneuten Verstoß, nämlich einen heimlichen Blick auf ihre Beine zu erhaschen, die fest und stramm von der Höhe ihrer Absätze gestreckt unter ihren Rock wuchsen. Sie schaute mich kurz an. „Hab’ ich nicht gesagt, du sollst deinen Blick nach vorne richten und nimm die Hände weg vom Arsch!“
„Ich hab’ doch gar nichts getan!“ protestierte ich jetzt.
„Werd’ jetzt ja nicht auch noch frech,“ sagte sie gereizt, „da gibt’s gleich noch mal tüchtig hinten was drauf.“ Wieder bekam ich einen Hieb mit dem Teppichklopfer. Sie hat ihn mir jetzt richtig spüren lassen. Ihre scheinbar unsichere Schlagfertigkeit mit dem neuen Instrument war schnell verflogen, schließlich brauchte sie mit dem Teller des Teppichklopfers nur auf die Fläche der Arschbacken zu treffen, weshalb sie nicht nur einen punktuellen Schmerz, sondern einen Flächenbrand erzeugte. „Ich kenne deine Vorgeschichte mein Lieber, aber bei mir bekommst du was du brauchst! Auch wenn du jetzt erwachsen bist. Glaub ja nicht, ich würde deine Heimlichkeiten nicht bemerken. Du wirst wohl nie erwachsen, hmm?“ Aber vor mir kannst du nichts verbergen - Manfred!“
Noch ein paar Mal schlug sie rasch hintereinander zu und ich bekam die federnde Wucht des Teppichklopfers schwer zu spüren. Ich jaulte auf mit Wehgeschrei. Das war nun schlimmer als beim Rohrstock nach so kurzer Zeit. „Sei nicht so wehleidig - an den wirst du dich gewöhnen müssen,“ bemerkte Roswitha mit einem Unterton der Genugtuung, als hätte das neue Instrument ihre Erwartungen erfüllt, um den weiteren Gebrauch auszudehnen. Dann wurde sie auf einmal ganz sanft mit ihrer Stimme. Roswitha setzte sich neben meinen Kopf auf die Bettkante. „Kannst du mir sagen, warum du das tust?“ fragte sie ernst und einfühlsam, als hätte ich ein schreckliches Unrecht begangen, das nun aufgrund der Bestrafung getilgt aber besprochen werden musste. „Sieh mich an“, fügte sie hinzu, damit sie die Ehrlichkeit meiner Antwort kontrollieren konnte.
Sie trommelt mit den Fingernägeln auf der aufgeschlagenen Seite, als ich noch überlegte, wie ich die Wahrheit sagen könnte und dennoch mein Geschenk nicht verraten würde. „Sieh mich an“, wiederholte sie, „es ist es besser du sagst es mir jetzt.“ Es klang wie ein Versprechen für Straffreiheit für ein sofortiges Geständnis, auch wenn der Inhalt noch so schlimm für sie war. Ich wusste worauf sie hinaus wollte. Aufgrund meiner Vorgeschichte, dachte sie, ich hätte mir wie früher aufgeilendes Material heimlich aufbewahrt und ich war mir sicher, dass sie mich im Verdacht hatte, es als Vorlage zum Onanieren zu benutzen.
Roswitha nahm sich die Prospekte, legte sie auf ihrem Schoß und blätterte sie noch mal langsam durch.
„Nimm die Hose ganz runter“, sagte sie dann trocken, als hätte sie neue Erkenntnisse gewonnen, während ich nicht wusste, was das werden sollte. Mir brannte der Hintern höllisch und ich fummelte und zerrte hektisch an meiner Unterhose damit ich sie über die beiden Knöchel brachte.
„Gib sie mir – und steh auf!“ ordnete sie schnippisch an. An meiner Unterhose war nichts auszusetzen. Aber nun stand ich da vor ihr, vollkommen nackt, und sie bohrte erneut nach. „Welche Seite muss ich den aufblättern, die dich so erregt, damit ich das hier finden muss?“ – „Scheinbar genügt es dir nicht, wenn ich mir Strapse drunter anziehe oder du kannst es einfach nicht erwarten, bis ich dich drannehme?“
Ich zuckte mit den Schultern und schüttelte den Kopf. „Komm fang an“, sagte sie, ich will es sehen was du machst, wenn ich nicht da bin.“
„Ich habe wirklich nichts gemacht“, versicherte ich nun, bitte glaube mir, „bitte Roswitha!“
„Na los komm schon“, wiederholte sie ihre Aufforderung, weil ich widerwillig war und damit meine Unschuld bekräftigen wollte. „Sei ein guter Junge - tu es für mich, ich will es sehen.“ Auch dagegen sträubte ich mich. Ich war verzweifelt. „Du widersetzt dich mir also“, wollte sie gerade wieder zu neuer Strenge ansetzen, doch nun gab ich mein Geheimnis auf: „Ich wollte dir eine Freude machen, ich wollte ein Geschenk für Weihnachten aussuchen für dich“, sprudelte es nur so aus mir heraus und dass ich in diesem Prospekten ein paar schöne Garnituren gesehen hätte, die ich ihr schenken wollte. Nun war es heraus.
Roswitha’s Gesicht bekam ihren wohlbekannten sanften und freudigen Ausdruck und ließ sich meine Erklärung mit gespitzten Lippen noch mal durch den Kopf gehen. Es dauerte ein Weilchen, dann legte sie erst den Prospekt zur Seite und während sie auch nachdenklich ihren Kopf zur Seite neigte. „Du willst mir also eine Freude machen – Manfred“, sagte sie misstrauisch aber doch auf sanfte Art. Wieder überlegte sie ihren nächsten Schritt bevor sie weiter zu mir sprach. „Komm einmal her zu mir“, forderte sie mich auf, halb gönnerhaft, halb eingebildet und doch unwiderstehlich anziehend. Wie verzaubert von ihrer sanften aber doch fordernden Art kniete ich mich gehorsam vor sie und senkte meinen Kopf. Ich musste noch näher an sie heran rücken, neben sie, bis zur Bettkante. „Ich höre es gerne, wenn du mir Freude machen willst, aber kann es sein, dass du nicht mir, sondern dir eine Freude mit diesen Sachen machen willst“, bemerkte sie spitz und besah sich meinen Hintern. Natürlich hatte sie recht, auch wenn sie selbst eine regelrechte Leidenschaft für luxuriöse Unterwäsche in den vergangenen Jahren entwickelte. Bevor ich etwas sagen konnte, meinte Roswitha, sie hätte doch genug Strapse und BHs. „Das weißt du doch – nicht wahr?“ Ich sagte etwas, das nach leiser Zustimmung klang. „Aber du kannst scheinbar nicht genug davon haben - ist es nicht so?“ Die Diagnose, die zugleich ein Vorwurf der Disziplinlosigkeit war, stimmte, doch ich bestätigte sie besser nicht. „Du hast nur das eine im Kopf “, hielt sie mir zusammenfassend die unerfreuliche Bewertung meiner guten Absicht vor. Auch mit dieser Diagnose lag sie ziemlich richtig. Und aus diesem Grund kündigte sich schon die niederschmetternde Botschaft an, worin Roswitha mir untersagte diese Wäsche zu kaufen. „Nichts da. Was fällt dir ein. Das kommt gar nicht in Frage. Damit du mir noch mehr an das eine denkst? Nein, nein mein Lieber. Diese Prospekte verschwinden, hörst du und wehe du wagst es, noch einmal. Wehe wenn ich so etwas noch mal finde bei dir.“ Ich war etwas geknickt. „Hast du mich verstanden“, fragte sie energisch nach und ich bejahte es. „Und jetzt sei ein guter Junge und bring mir endlich meine Hausschuhe.“ Während ich nach unten ging und dann mit ihren Pantoletten in der Hand wieder zurückkam, waren die Prospekte schon verschwunden. Roswitha saß unverändert auf der Bettkante und beaufsichtigte mich mit Argusaugen, wie ich ihr die Schuhe wechselte. Der Teppichklopfer lag quer über ihren Schoß. „Glaub ja nicht, dass du mir was vormachen kannst,“ bemerkte sie mahnend, „das darunter, unter dem Teppichklopfer, ist dir längst untersagt – und du weißt das auch.“ Sie inspizierte den Sitz ihrer Pantolette. „Oder etwa nicht Manfred? – Aber du hast keine Disziplin und kannst dich nicht beherrschen, sobald du ein paar Strapse siehst. Und deshalb brauchst du eine strenge Frau.“ Endlich reagierte ich und nickte zustimmend. Ich war fertig und ließ den Kopf hängen. Beinahe tröstend klangen nun ihre weiteren Erklärungen. „Du brauchst sie mehr als je zuvor. Siehst du ein, wie notwendig es ist, dass ich dir das austreibe?“ Sie sprach dann von meiner Schwäche, von meiner zügellosen Neugier nach allem Weiberkram, nach Unterwäsche und jedem winzigen Stückchen nackter Haut. Wie wichtig es ist, Widerstandskraft gegenüber den Verlockungen anderer Frauen zu haben, der Versuchung widerstehen zu können, dozierte sie am Ende wieder mit eher missbilligender Klangfarbe in ihrem Wortschwall. „Und jetzt möchte ich mich endlich umziehen.“ Sie klang jetzt wieder verärgert, wie wenn ich sie durch den zusätzlichen Zeitaufwand und der Mühe für die Erziehungsmaßnahmen unnötig genervt hätte. Es war zugleich eine Warnung, mir nichts mehr zu erlauben, soviel konnte ich aus der Tonlage heraus hören. Schon knöpfte sie die Weste auf, die ich für einen dünnen Pulli gehalten hatte und ein durchsichtiger BH kam zum Vorschein der ihre Brustwarzen wie zwei Medaillen durchscheinen ließ. Der BH war mir fremd, doch dafür um so reizvoller. Roswitha hatte also nicht nur neue Schuhe, sondern dem Anschein nach auch eine neue Wäschegarnitur, die ich bislang an ihr nicht gesehen hatte. Ohne Worte stand sie auf, schob die Weste ein Stück über ihre Schulter hinab. „Na was ist“, monierte sie schroff meine mangelnde Aufmerksamkeit, sie von der Weste zu befreien. Ich schälte also die Ärmel ab und faltete sie ordentlich, bevor ich die Weste ablegte. Roswithas auf den Reißverschluß des Rockes gesenkter Blick, befahl mir, auch dort meiner wohl erzogenen Pflicht nachzukommen. Vor meinem geistigen Auge hatte ich bereits gesehen, was sich mir dabei Neues erschließen würde, passend zu dem neuen BH. Und so kam es dann auch. Meine Erwartung erfüllte sich mit dem der Garnitur entsprechenden Straps und Slip. Dieses Neue, Unbekannte, Überraschende löste in mir eine spontane Gliedsteife aus. Da ich kniend auf meinen Fersen am Boden hockte, konnte ich es vor Roswitha verbergen. Glaubte ich. Es war doch klar, dass sie sich als aller erstes über die Wirkung ihrer Überraschung überzeugen wollte. „Na was haben wir denn da mein lieber Herr Gemahl“, sagte sie wiederum schroff, „steh mal auf damit ich mir das mal näher anschauen kann.“ Mein Herz raste wie wild vor der eigenen Frau, so heftig wie lange nicht. Natürlich griff sie mit einer Hand nach unten und umschloss mit sanftem Griff die hart gewordene Sektion und musterte meinen Schandpfahl. „Sieh mal an Manfred – was spür’ ich denn da - wir haben doch eine Abmachung. Sollst du mir nicht sagen wenn dich etwas erregt. Du hast es mir versprochen.“ Ich lenkte sofort ein und stammelte etwas von den neuen Sachen und vermied sie beim Namen zu nennen, zudem entschuldigte mich aber gleichzeitig, ich könne nichts dafür. Roswitha ließ mich noch weiter im Fegefeuer, zwischen Himmel und Hölle, schmoren. „Du hast dich nicht für meine Unterwäsche zu interessieren - Manfred - hast du mich verstanden (!!!) - du siehst doch was dabei raus kommt,“ predigte sie und stupste mit der Hand mehrmals gegen meine federnd nachgebende Erektion, strich dann mit den Fingerspitzen am unteren Schaft entlang und ich kochte innerlich. „Dir gefällt wohl was du siehst – hmm – Manfred.“ Roswitha war wirklich gut in Fahrt. Ich seufzte meine Zustimmung nur undeutlich und das Echo kam sofort. „Mein Anblick hat dir wohl die Sprache verschlagen?“ Scheu schaute ich an ihrem Körper erhöhten Körper empor. Ich rätselte, ob ich die neue Wäschegarnitur in einem der Prospekte gesehen hatte. Nein, nein, das hätte ich erkannt. „Manfred, ich hab’ dich was gefragt – ob dir das gefällt was du siehst?“ unterbrach Roswitha die Stille und mein Grübeln. „Ja Madame“ antwortete ich artig aber gequält von ihrer nun fest zupackenden Hand. „Unbeherrscht und unersättlich bist du“, rügte sie mich für die gefühlte Lust, die sie mir quälerisch steigerte. „Schau nur - da hast du nun deine Büstenhalter und Strapse, die dir scheinbar dauernd im Kopf rumgeistern.“ Roswitha schlug mir die bösen Worte nur so um die Ohren und ich konnte nichts sagen (obwohl nun schon eine Woche dazwischen liegt, klingen mir jetzt noch die Ohren von der Szene, die mir wortwörtlich in ziemlich guter Erinnerung geblieben ist). „Wie lange soll ich mir das eigentlich noch mitanschauen – deine Besessenheit und deine mangelnde Disziplin, deine Lüsternheiten? – all diese Tugenden!“ (Roswitha kennt mich in- und auswendig und hatte mir meine Bewunderung mit dem ersten offenen Knopf der Weste angesehen, bzw. sie spürte sie ja in der Hand und deshalb spielte sie ihre Genugtuung und den Triumph darüber mit Wonne aber in Form von bissiger und energischer Strenge aus, wie schon lange nicht mehr). Ich war regelrecht eingeschüchtert über die unerwartet heftige Gangart, sofort bei ihrem Eintreffen. Kurz zuvor war ich noch mit onlinebanking beschäftigt, jetzt stand ich nackt da und musste mir so einiges anhören. „Glaubst du ich würde das nicht bemerken?“ ging es ohne Pause weiter, „ich seh’ doch wie du mich jetzt schon wieder anstarrst. Ist es so ungewöhnlich, wenn ich ein paar neue Wäschestücke anhabe?“ Roswitha hatte mich über den großen runden Spiegel der Kommode beobachtet. Ich erschrak, als ich es in dem Moment bemerkte. „Schau mich nur weiter an, wenn ich mit dir rede.“ Aber wohin sollte ich denn mit meinen Augen, ich wusste nicht wohin. Von ihrem Gesicht im Spiegel fixiert, senkte ich meinen Blick zu Boden. „Ich bin noch nicht fertig mit dir.“ Es kam mir vor als würde sie sowohl ihren Teppichklopfer, als auch all die anderen neuen Sachen einer Art Premiere unterziehen. Auch war im Kalender für diesen Freitag kein, bedeutsames rotes „E“ eingetragen. Deshalb waren andere Lektionen nicht automatisch ausgeschlossen. Roswitha ging um mich herum. Mit verschränkten Armen und langsamen Schritten umrundete sie mich mehrmals. Auf mich wirkte dieser kleine Catwalk im Kreis zermürbend. „Wie lange hast du diese Prospekte schon?“ kam dann die schroffe Frage und ich antwortete monoton und trotzig: „14 Tage.“ Roswitha blieb vor mir stehen. „Und wie oft hast du hinein geschaut?“ Ich zuckte nur mit den Schultern, „nur ein- zweimal.“
„Und was war damit?“ fragte sie und blickte zu meiner abstehenden Erektion. „Ich hab’ nichts gemacht – Madame,“ versicherte ich und beteuerte meine Unschuld mit einem flehenden Blick. „Das hoffe ich, mein Lieber, das hoffe ich für dich!“ Roswitha sagte dies als eindeutige Warnung. Und sie fügte hinzu, ich solle mich „jaaaaaaaa nicht erwischen lassen“. Ich hatte wirklich ein reines Gewissen und seitdem Roswitha mich mit Femdom „erzieht“, bin ich ziemlich geheilt vor eigener Lustbefriedigung. Sie hat es mir eingebläut, damit sie sicher sein kann, dass mein ganzes sexuelles Ich nur auf sie fixiert ist. „Denk daran, Manfred, denk an die Konsequenzen“ ermahnte sie nochmals, „du weißt am besten was das heißt, also zwinge mich nicht dazu.“ Erneut beteuerte ich, nichts dergleichen getan zu haben. Roswitha schaute mich prüfend an. „Dann will ich jetzt aber was sehen, wie sehr du dich daran gehalten hast.“ Ich musste wieder auf die Knie und ihr die Füße küssen, und ein bisschen mehr. Roswitha war zufrieden mit meiner Hingabe und sprach von Belohnung, aber auch von Strafe, alles läge allein an mir. Sie war zufrieden mit meiner Pflichterfüllung und nachdem sie sich auf die Bettkante gesetzt hatte, war mein befohlener Platz zwischen ihren Schenkeln und mit dem Kopf an ihren Busen geschmiegt. Wie weggeblasen war die böse Stimmung. Roswitha beschwichtigte und rechtfertigte ihre Strenge wie für eine höhere Schule, die mich fördern sollte (die Geister die ich rief). „Es ist nur zu deinem besten, sonst wärst du nicht, wo du gerade bist.“ Und: „Sei froh, dass ich dich erziehe. Ich nehme mir für Dich viel Zeit.“ Fluch und Segen, dachte ich. „Über die Prospekte reden wir noch ein anderes Mal“, kündigte sie an und streichelte über meinen Kopf, „es wäre doch viel schöner in echt, als auf Papier“ und „du musst mir schon zeigen, was dir gefällt, wenn es dich so beschäftigt“ erklärte sie, „ich dürfe das nicht für mich behalten.“ Ich hingegen fühlte mich wie ein Zuchthengst vor der Stute, während sie mich verständnisvoll für meine Sehnsüchte und mein Verlangen tröstete. „Verstehst du nun auch, warum ich den Teppichklopfer genommen habe?“ fragte sie schließlich und ich nickte gelehrig, damit ich das Erhoffte und Erwartete der unverhofften Lektion nun endlich bekommen würde. Doch die Abkühlung meiner Gefühle kam ebenso unerwartet und trocken. „Du kannst dir jetzt den Pyjama anziehen“, mit diesen Worten beendete sie Szene. Sie stellte daraufhin den Teppichklopfer zurück in die Ecke und zog sich rasch ihr Hauskleid für den restlichen Abend an. Während ich enttäuscht und leidende über die Absage in meinen Schlafanzug schlüpfte, fragte ich Roswitha, ob sie noch etwas essen wolle. Damit war der Normalzustand endgültig hergestellt, wenn man so will. Aber sie hatte keinen Hunger, „vielleicht einen Apfel“, sagte sie nur, und ich solle ihr die neuen Schuhe noch putzen und aufräumen. Später trafen wir uns im Wohnzimmer.
Sie lag auf der Couch, schälte sich bereits einen Apfel und ich küsste auf ihre kurze Order hin die Zehen, an meinem zugewiesenen Platz am Boden sitzend, vor der Couch. Dann nahm sie ihre Lesebrille und blätterte zuerst in der „Schöner Wohnen“ dann im Fernsehprogramm. Das perfekte Idyll einer Femdom-Ehe. Nach einer Weile griff sie zur Fernbedienung und knipste den Fernseher an. Im Hintergrund hörte ich Günter Jauchs Stimme mit „Wer wird Millionär“. Dann blieb sie bei einem deutschen Spielfilm im Ersten, wo ein Richter seine Frau dauernd betrog und als dessen Ehefrau in die Steiermark ausgezogen war, begegnete sie ausgerechnet dort ihrer Jugendliebe. Zum Glück war es kein Film der mich hätte interessieren hätte können. Roswitha aber schaute fern, ich küsste und massierte ihre Beine und ihre Strümpfe knisterten aufregend dazu. Nur der Teppichklopfer wirkte den ganzen Abend lang noch nach. Ich wagte es nicht zu fragen, wo sie ihn gekauft hatte. Wir gingen ziemlich früh zu Bett, ohne weitere Vorkommnisse. Samstag
Roswithas Sonntagsfreuden bestanden aus einem obligatorischen Rundum-Service für ihr Wohlbefinden. Roswitha lächelt mich zufrieden und liebevoll an, wenn sie mir dabei zuschaut, wie ich mich um sie bemühe, während sie bequem zurück gelehnt ihre Position genießt. Sie lässt mich dabei ziemlich herum, fördern und fordern, sagt „Madame“ Roswitha, ich wollte es ja so.
Tja, wer seine Liebe gefunden hat, muss sie leben. Auch wenn es noch so abwegig erscheint.

Beste Grüße von Manfred (und Roswitha)

Anonym hat gesagt…

Eine erste Lehre aus meinem Unternehmen, einen Katalog Ausdrucke aus Minervas Juwelen als Lektüre zu geben (das ging ganz kommentarlos). Unterschätze nie das Potenzial der eigenen Partnerin.

Zu mir: Ich bin einer jener Männer, deren höchstes Lebensgut eine dominante Frau ist. Also eine Frau, die all das verkörpert, was ein Mann sich erträumt und das eben die Grundlage dieser hier mit dem Kennwort Femdom bezeichneten Partnerschaft oder Ehe darstellt. Mein Erregungspotential verausgabte ich bislang lieber mit Masturbation und gleichzeitigen Pornoschauen. Da blieb dann für Reality mit der echten Frau nicht mehr viel übrig.
Ich glaubte längst, nicht die richtige Frau gefunden zu haben, mit der ich Nähe, Intimität und Sex nach meinen Vorstellungen und Fantasien erleben könnte, auch wenn sie in anderen Dingen die einzige und beste ist, die ich mir vorstellen kann.
Der Katalog mit Ausdrucken ging ebenso kommentarlos an mich zurück und seit einem kurzen Ferienaufenthalt vor 3 Wochen an der Ostsee ist vieles anders geworden zu Hause.

Ich sause mit einer Sprühflasche Putzmittel durch die Wohnung, wische mal hier mal dort. Alles muss in Ordnung sein, wenn Madame, oh ja, neuerdings Madame, nach Hause kommt.
Sie hängt meistens gerade ihren Schlüsselbund an das Board, wenn wir im Flur dann aufeinander treffen. Viel mehr als sonst trägt sie jetzt hochhackige Schuhe und im Sinne wirklich hochhackiger Schuhe, also diese 12 cm-Absätze. So befinde ich mich dann gleich auf meinen Knien für einen demütigen Fußkuss, dann ein Handkuss, nur dann sind meine guten Manieren erfüllt und erst dann helfe ich ihr vielleicht aus Jacke oder Mantel und bekomme dann einen Kuss zur Begrüßung. Sie behandelt mich in solchen Momenten wie ihren persönlichen Sekretär, frägt mich nach der Post oder andere Besonderheiten „gibt’s irgend etwas“. Gut das war es dann fürs erste und ein gewisser Normalzustand kehrt ein, worin ich jedoch für alle möglichen Hilfsdienste weiterhin herangezogen werde. Schuhe bringen, dies und das aufräumen, holen usw. Sie tut nur noch wenig bis gar nichts und bedient sich meiner.
Seit der Ferienwoche wurde eine Art tägliche Abendschule eingeführt. Und siehe da, meine Frau ist sehr wohl in der Lage mich zu führen, anzuleiten, zu erziehen. Und wie. Dominieren hieß von der ersten Sekunde an, mich mit schnippischen und anklagenden Worten zu entlarven, also in erster Linie Strenge durch Sprache. Das war und ist nicht irgend ein geistloser dirty talk, sondern sehr bewusstes subtiles Ansprechen der individuellen Schwächen, die sie natürlich aus vielen Jahren gemeinsamer Ehe und ehelicher Konflikte gut kennt. Sie benutzt meine erotischen Vorlieben und schlägt sie mir um die Ohren. Ich weiß nun, wovon Manfred spricht, wenn er über Roswithas feinen Spott spricht, während sie ihm gleichzeitig mit allen Raffinessen der Verführungskunst eine Überdosis an Weiblichkeit verpasst – Fluch und Segen. Ähnlich ergeht es mir nun wohl auch. Ich zahle jetzt auch einen nicht bezifferbaren Preis für diese tägliche Aufmachung , wo ich nur noch staune und gaffe. Dafür muss ich nun „ein guter Junge“ sein und soll für all den neuen Glanz und Gloria kuschen. Meine Frau führt mich neuerdings tagtäglich vor mit ihren langen Beinen und reizvoll verpackten Sehenswürdigkeiten. Meine ganze Aufmerksamkeit gilt natürlich diesen Dingen und sie hat erstaunlich viel Einfallsreichtum, mich genau damit zu erziehen, bzw. richtig abzurichten. Mir ist manchmal gar nicht wohl dabei. Spitzfindigkeiten werden breit getreten über dies und das und ich erhalte Vorträge über meine Gier, Neugier und jegliche Untugend die sich mit ihren Reizen in Verbindung bringen lassen. Ich bekomme es nun dicke, weil ich es faustdick hinter den Ohren habe.

Nun wie geht es mir damit im Alltag: Da wir beide voll berufstätig sind, war es eigentlich selbstverständlich, die Hausarbeit auch größtenteils zu teilen, dennoch gab es weibliche und männliche Tätigkeiten. Jetzt habe ich deutlich von den weiblichen hinzu bekommen. Ich koche jetzt auch, räume die Küche alleine auf, hänge die Wäsche die auf, nehme sie wieder ab, gehe zur Reinigung. Da ist also nichts künstliches, wenn ich aufgefordert werde, dies oder das zu tun. Und wenn das noch nicht so klappt, wie sie sich das vorstellt, hat sie gleich wieder einige "Erziehungsgründe" mehr. Das mit dem Frühstück am Morgen klappt recht gut, sie kann sich nach dem Ankleiden und Schminken hinsetzen und genießen. Auch das ich beim An- und Ausziehen oder nach dem Duschen immerzu helfen soll, ohne sie lange warten zu lassen, sind so tägliche Dienstleistungen. Ausrutscher und Unachtsamkeiten werden konsequent geahndet. Das bedeutet, dass ich seit drei Wochen nun auch einschneidende und durchaus nachhaltig wirkende Erlebnisse hatte, von der eigenen Frau übers Knie gelegt zu werden. Als etwas aufsässiger Ehemann brachte ich meine Frau bereits einige Male zum Seufzen, was mir, ihrem „Süßen“, wie sie mich gerne nennt, immer wieder einen roten Hintern bescherte. „Nein, nein, nein, nein! Du kriegst es jetzt schon richtig. Das hättest du dir früher überlegen müssen“, heißt es dann nur und schon liege ich quer über ihren Schoß und bekomme es ordentlich mit der bloßen Hand. „Damit du dich an alles gut erinnern kannst was wir besprochen haben“, höre ich sie immer auch im Hintergrund, während sie mich kräftig züchtigt. Jenen, die das noch nicht erlebt haben, kann ich sagen, das tut weh, wenn es für eine gewisse Zeit und mit gewissem Ernst auf einen herab prasselt. Hinterher gibt es vor dem Fernseher eine vertrauenschaffende Fußmassage und dann ist die Welt wieder in Ordnung. Oder sie schickte mich, wie zuletzt ins Bett, wie einen kleinen Jungen, um auf sie zu warten.
So habe ich nun „schlimme“ drei Wochenenden im Sinne von Femdom mit 24h-Service hinter mir. Ich kenne nun dieses Kribbeln im Bauch, diesen Zustand zwischen Hoffen und Bangen, wenn meine Frau und ich gemeinsam zu Hause sind. Unser Flur in der Altbauwohnung verbindet die Küche mit den anderen Räumen, hier vermischen sich die Geräusche, die Schritte mit ihren High Heels, die laufende Waschmaschine, die ich bediene, das Klappern der Töpfe wenn ich koche oder aufräume, unsere wechselnden Worte, die nun oftmals schroffe Aufforderungen meiner Frau sind, die nun oftmals mehr streng und ungeduldig als liebevoll klingen. Es ist ungewohnt und manchmal fühle ich mich herabgesetzt, gerade wenn ich für eine Kleinigkeit oder eben wegen einer sexuellen Untugend geschimpft werde. Auch der Umstand, der Frau ohne Widerspruch gehorchen zu müssen, fühlte sich merkwürdig an. Ich kannte meine Frau nur ansatzweise von ihrer strengen Seite und entdeckte nun, wie sie geradezu pädagogisch mit Methode mit mir umgeht.

Ich brachte den Mut auf, meine bislang sehnsüchtig schweifenden Gedanken und Fantasien in die Tiefe zu folgen und mich meinem wichtigsten Menschen in einer Art Lebensbeichte zu offenbaren und schon bald war ich dem gewünschten Dämon einer strengen (und im Hintergrund ja doch noch zutiefst liebevollen) Frau tatsächlich ergeben. Sie legte es mir als Stärke aus, meine Schwächen zu gestehen und daraus strickt sie nun die erhofften und zugleich unverhofften Programme aus Bitterkeit und Sinnlichkeit, die ich zuvor nur erträumen konnte. Sie hörte mich in der Ferienwoche an, nachdem sie sich die Wochen zuvor mit der Aktensammlung aus Minervas Juwelen beschäftigt hatte. Ich weiß nun auch nicht, wohin uns die abenteuerliche Reise noch führen wird. Meine Frau führt darin nun ebenso ein Eigenleben, das mich mehr und mehr überrascht und verblüfft. Obwohl ich ihr versicherte, nichts Brutales und keine eindeutigen SM-Fantasien zu haben, spricht sie von der Anschaffung von Instrumenten, damit sie sich beim Bestrafen nicht mehr so abmühen müsste. Sie droht damit und warnt mich bereits vor dem Schritt. Für den Kauf von einem Sortiment extra hochhackiger Schuhe und Spitzenwäsche hat sie mich schon nicht eingeweiht und so befürchte ich schon beinahe, dass ich irgendwann in naher Zukunft auch mit Reitgerte oder Rohrstock Bekanntschaft machen werde müssen (oder darf – ich weiß es nicht). Meine Frau ist unerwartet erfinderisch und ausgekocht in ihrer neuen Position und sie amüsiert sich, wie sie mich herum kommandieren kann. Ich hatte soviel Konsequenz ehrlich gesagt nicht erwartet. Deshalb sehe ich schon mit etwas Grausen darauf, mich über den Stuhl oder die Bettkante legen zu müssen und vom Schmerz zu kosten. Vielleicht sagt sie dann wieder, wenn ich protestiere „Nein, nein, nein, nein! Du kriegst es jetzt schon richtig. Das hättest du dir früher überlegen müssen“. Wenn ich darüber nachdenke, sehe ich mich auch schon trübsinnig dasitzen und mit mir hadern, warum ich meine Fantasien nicht für mich behalten habe. So schwer der Weg vorwärts war, ist es rückwärts wohl auch. Trotzdem bin ich auch unheimlich glücklich und erleichtert darüber, so wie es jetzt ist. Ich muss jetzt wieder an die Arbeit - Wäsche aufhängen.

Teresa hat gesagt…

Als nun doch schon mit Männern erfahrene Frau (38 Jahre, leitende Hotelfachfrau und dadurch aus rein geschäftlichen Gründen Umgang mit vielen Männertypen erfahren) finde ich es gleichermaßen interessant und merkwürdig, was ich hier alles zu lesen bekomme. Ich habe erst vor kurzem – zum zweiten Mal – geheiratet und bin mir ziemlich sicher, dass ich a) meinen Traumprinz nun endgültig gefunden habe und b) er durchaus in das Raster dieser hier schreibenden und vorgestellten Männer passt, die von dem bösen Dämon der weiblichen Dominanz infiziert sind.
Es lässt mich nun ganz wesentlich tiefer blicken und es übertrifft wohl alles, wie ich es bislang gedacht hatte, als ich glaubte mich mit der Sexualität des Mannes ziemlich gut auszukennen. Hier öffnen sich weitere ganz neue Wahrheiten und damit natürlich ungeahnte Gelegenheiten und Möglichkeiten, wenn ich weiß, wie sehr ein Mann von dem Dämon Frau befallen sein kann. Ich blicke auf eine Art paradiesisches Märchenland, das vor mir ausgebreitet liegt, wenn ich mir all die Dinge einer Femdom-Ehe vorstelle.
Ich kann gut nachvollziehen, dass ein Mann diese allgegenwärtigen „Hoheitszeichen“ der Frau wahrnimmt, die besonders hohen Absätze und alle anderen die Weiblichkeit betonenden Dinge, ob es nun lange rote Krallen oder enge Röcke sind, sie alle aufzuzählen ist überflüssig.
Als doch schon „älteres Mädchen“ nehme ich schon längst nur noch Büstenhalter, die meinen Busen wie aufgepumpt erscheinen lassen. Ich achte sehr auf mein Äußeres, schon aus beruflichen Gründen, und will natürlich meine Weiblichkeit durchaus bewusst unterstreichen. Alles andere wäre für mich eine Nachlässigkeit. Auch trage ich deshalb eigentlich sehr oft und sehr gerne jene richtig hohen Absätze (die hier ja, wie ich dauernd lese, ein richtiger Dauerbrenner mit unermesslicher Bedeutung sind). Selbst jetzt zur kalten Jahreszeit trage ich kurze Röcke (brrrrr...) und das hier im Salzburger Voralpenland. Wir Salzburger Frauen sind ohnehin als höchnäsig verschrien. Bislang musste mir diese damenhaften Dinge keiner meiner Männer an mich herantragen. Ich habe mir das immer selbst ausgesucht, gerne gekauft und auch mit Freude getragen. Meist zeigten Männer darin wenig Interesse, wenn ich mir hochhackige Pumps in den Regalen und Auslagen ansah.
Wenn ich hier lese, biete ich in vielen Dingen dem stillen Betrachter offenbar schon jetzt eine mir ganz unbewusste Peepshow. Nachdem ich jetzt so viel über die heimlichen und
versteckten Vorlieben der (submissiven) Männer gelesen habe, werde ich das noch viel bewusster intensivieren und herausfordern. Mein eigenes Exemplar ist darin recht anfällig wie mir scheint und vieles deutet darauf hin, dass er weibliche Dominanz nicht verabscheut.

Es hat mich überrascht, wie sehr man offenbar als triebgesteuerter Mann gegenüber den Reizen der Frauen und der weiblichen Gunst abhängig ist, wie abhängig sein Glück davon ist. Er ist machtlos gegen diese devote Veranlagung und kann sie nicht besiegen. Ich bekomme direkt Mitgefühl für die Armen. Er leidet darunter, wenn er weder die Hoheitszeichen, noch die von ihnen ausgehende weibliche Herrschaft erleben darf. Zerfressen vor Neid und Enttäuschung schielt er auf andere Frauen und Paare, wo es derlei paradiesische Zustände gibt.
Als liebevolle Ehefrau mit all meinen eigenen Realitäten und Lebensumständen analysiere und vergleiche ich nun, was ich als „Alice im Femdom-Wunderland“, erleben könnte und überlege, was ich selbst und was sich insgesamt im positiven Sinne ändern könnte. Soll ich mich noch mehr zur Femme Fatale aufschwingen und immerzu das Luxusweib zwischen Aufwachen und Einschlafen verkörpern. Kann ich das durchhalten, diese liebevolle Kaltschnäuzigkeit, spröde mit dem geliebten Mann umspringen, damit er mir untertan, folgsam und gehorsam ist. Soll ich mir nun vorsorglich auch schon mal den Teppichklopfer sichern, der in meinem Elternhaus am Land sicher noch irgendwie am Dachboden hängt, wo meine Mutter früher ihre Läufer mühsam gereinigt hatte. Wie fühlt es sich wohl an, wenn die eigentlich schon guten Manieren meines Mannes mir gegenüber noch erweitert und vertieft würden hin zu einem Unterordnungsverhältnis auf erotischer Basis. Kann ich meinen Mann übers Knie legen und ihn später trotzdem wieder respektieren. Kann ich mich selbst ruhigen Gewissens noch ich Spiegel betrachten, wenn ich meinem Mann den Hintern versohlt habe? Wo endet das ganze, wenn ich mehr Gefallen daran finde als in meiner jetzigen Vorstellungskraft.
Alle diese Fragen spuken in meinem Kopf herum.
Ich könnte es mir schon gut vorstellen, immerzu umsorgt zu sein, bedient zu werden, auch verwöhnt zu werden (auch sexuell), es immerzu bequem haben zu können. Sehr gut sogar. Alles jedoch auf Kosten des Mannes und auf Kosten meiner ins extravagante, ja sogar exzentrisch und dekadent gesteigerten Weiblichkeit. Kann ich aber auch konsequent und streng sein, den Mann dafür demütigen, dass ihn meine hochhackig langen Strumpfbeine und mein aufgepushter Busen wahnsinnig machen. Habe ich das Potenzial, traue ich mir das zu, wage ich mich mit der gesteigerten Weiblichkeit auf die Straße, ins gesellschaftliche Leben? Wie steht mein Mann öffentlich da, wenn unterschwellig ja doch seine Unterordnung durch die meinerseits repräsentierte weibliche Vorherrschaft sichtbar wird.
Wenn ich es mir genau betrachte, läuft Femdom ja im Grunde genommen auf eine Art „sexuelle Hörigkeit“ hinaus, die durch die gegenseitigen Pole bei Mann und Frau erzeugt wird. Da ist auf der einen Seite das raffinierte zeigefreudige Weib und gegenüber der darauf anfällige und davon abhängige Mann. Angelockt von den provozierenden Reizen der Frau, wird ihm dies als Schwäche vorgehalten und in seinem Notstand des Begehrens, lässt er sich unterjochen. Das ist in so einem alltäglich gelebten Lifestyle keine Spielerei und ist vor allem keine Schauspielerei, wie ich das hier in all den Texten so mitbekomme. Als Ehefrau und Dame des Hauses bin ich mir dabei meiner femininen, aber zugleich fordernden Ausstrahlung bewußt und setze diese Macht diabolisch lächelnd ein, um meine individuellen Ziele zu erreichen. Ich bediene mich dabei der Schwächen des Mannes, um mir auf diese heimtückische Weise das Leben zu versüßen. Scheinbar bedingungslos würde auch mein Mann auf diese Manipulation hereinfallen, da bin ich mir ganz sicher. Er ist schon jetzt ziemlich gutmütig und fürsorglich. Aber würde es mir gefallen, auf ihn subtil, auf die unterschwellige, aber auch energische Art, Druck auszuüben. Ich kenne meinen fordernden Egoismus, wenn ich etwas verlange. Sicher fällt es mir leicht, ein feminines, arrogantes Auftreten durch das betonen meiner Weiblichkeiten zu schaffen, doch wo ziehe ich die Grenze wo er der Mann über das Begehren hinaus zu meiner Marionette wird. Als Frau mag ich natürlich Aufmerksamkeiten und schätze den „guten Ton“ eines Mannes, doch ich will mich nicht an ihm bereichern. So wie der devote Mann leidet, wenn er seine Sehnsüchte nicht erfüllt bekommt, leidet er doch genau so, wenn er mehr leisten muss, als ihm lieb ist.
Ich kann mich mit dem Gedanken sehr gut anfreunden, das Dienen zur Aufgabe des Mannes zu machen. Es ist praktisch, den Schalter für eine Zeit lang umlegen zu können. Niemals hätte ich mich für die andere passive Seite interessieren können, weil ich viel lieber selbst bestimme und dirigiere. Das entspricht im privaten viel mehr meiner Natur, mich bedienen zu lassen, als bedienen zu müssen (beruflich ist das komplett anders, da muss ich versuchen alles pico bello zu gestalten). Insoweit hätte ich da eine ziemlich hohe Erwartungshaltung, um meinem Anspruch gerecht zu werden, den ich selbst täglich erfüllen will. Sauberkeit und Ordentlichkeit werden hier groß geschrieben und wenn ich hier an meinen Mann denke, hätte er eine ziemlich harte Bewährungsprobe jedes Mal zu erfüllen. Als Computerfachmann hat er recht wenig mit Hausarbeiten zu tun, doch das würde ich ihm schon lernen.
Wenn der Mann sich dabei wohl fühlt, wenn er gerne bedient und sogar Lust verspürt dabei, hätte ich kein so schlechtes Gefühl mehr und doch ist die Angst vor dem Unbekannten groß. Selbst wenn gegenseitiges Einvernehmen da ist, und ich durchaus meine Verpflichtung in der provokanten Betonung der Weiblichkeit im Alltag gerne und sehr gewissenhaft nachkommen würde, sehe ich in der ungleichen Rollenverteilung ein Hemmnis. Ich glaube ich könnte allein schon vom sprachlichen her sehr dominant sein, wenngleich Trost und Mitgefühl, eine meiner bisherigen weiblichen Stärken sind. Mein Mann hat mich noch nicht von dieser resoluten Seite her kennen gelernt, meine verflossenen Partner jedoch ziemlich intensiv, wenn sie mich für dumm verkaufen wollten. Ich weiß genau, ich könnte eine ziemlich fiese Herrin sein, aber auch eine sehr gütige. Diese spröde, liebevolle Kaltschnäuzigkeit hat mich der Beruf gelehrt.

Mich interessiert die Unterwürfigkeit des Mannes und ich würde gerne die des eigenen Mannes heraus finden. Mir haben die geschilderten Tagesabläufe von Roswitha und Manfred sehr gut gefallen und ich habe oftmals leise und laut lachen müssen, wenn ich mir die Zweisamkeit vorstellte. Nicht nur das Kochen, das Putzen und Bedienen haben mich köstlich amüsiert, vor allem die absolut „unmännlichen“ niederen Pflichten rund um die persönliche Ausstattung der Gebieterin. Da wo sie mit Nachdruck, Strenge und Konsequenz seiner Persönlichkeit versucht ihm einen brauchbaren Charakter für ihre intimen Gepflogenheiten zu verleihen, wenn er in der Lage ist ihre Strümpfe und Schuhe an- und auszuziehen, ihr die Nylons wäscht, die Stiefel und Pumps poliert und dergleichen mehr. Auch die weit über die guten Manieren hinausgehenden Rituale der Verehrung und die doch ziemlich weit gehende sexuelle Kontrolle können für eine Beziehung nur von Vorteil sein, wenn die Frau die Regeln bestimmt. Zu gerne würde ich ein solches Logbuch (im Gebrauch als Strafbuch) eines Ehepaares lesen, das weibliche Herrschaft ganz selbstverständlich lebt. Ich verfolge auch die Seite “naguri“, wo die Entstehungsgeschichte bruchstückhaft nachzulesen ist.

Jedenfalls gehe ich mit anderen Augen durch die Stadt. Meine Einstellung zu weiblicher Dominanz ist positiv und mehr befürwortend verändert. Der Mann an meiner Seite hat bereits sehr wohl bemerkt, wie ich zunehmend „extremere“ Outfits aussuche (seine und die Blicke vieler anderer Männer sind unübersehbar). Das fordert und entwickelt bereits einen gewissen Ehrgeiz, mir zu imponieren und sein Männlichkeitsgehabe fließt in Stolz, weil er meine Eitelkeit und mein Sex Appeal gegenüber den anderen Bewunderern genießt. Ich gebe also klar meine „Hoheitszeichen“ zu erkennen und befinde mich in einer gewissen Erwartungshaltung, ob und wie sich das Verhalten des Mannes noch mehr verändert. Noch weicht er aus oder spricht er nicht darüber, wenn ich Andeutungen mache, doch der Glanz in seinen Augen ist ziemlich verräterisch, allein schon im Schuhgeschäft, wenn er mich anstatt einer Verkäuferin bedient. Natürlich steuere und fördere ich das. Auch zu Hause beginne ich mit leichter Kost und bitte ihn mit raffinierter Hinterlist um kleine Hilfsdienste, oder beauftrage ihn neuerdings mit kleinen Gemeinheiten, dass ihm Hören und Sehen vergeht, während ich zunehmend etwas spröde reagiere, wenn er murrt. Gleichermaßen scheu und schüchtern ist er jedoch angesichts der geballten Weiblichkeit und tut dann doch das Verlangte, auch wenn z. B. gerade der geliebte Fußball läuft. Ausgerechnet dann bitte ich ihn um ein spezielles Paar Schuhe zum späteren Ausgehen oder brauche eine Packung neuer Strümpfe wegen einer Laufmasche oder lasse ihn nach einem gerade vermissten BH suchen. Das ist der Anfang von meinem Sadismus und wie ich glaube, würde auch mein Mann als Kammerzofe keine Karriere machen können. Aber daran arbeite ich jetzt mehr und mehr mit Vergnügen.

Teresa

P.S. Ich lese wirklich sehr gerne alle Ihre Übersetzungen und Beiträge und möchte meine Anerkennung für die ganze Mühe aussprechen, die sicherlich in Ihrem eigenen Interesse steht, aber sicherlich neben mir auch für viele andere ein Zufluchtsort der Sehnsucht ist. Wie ich auf die Seite gekommen bin, muss dem Zufall oder mehr dem Schicksal zugeordnet werden.

Marlene hat gesagt…

Als Architektin bin ich in einer von Männern dominierten Berufsgruppe groß geworden und so war es für mich nicht nur eine Möglichkeit, vielmehr der Umstand aus der Not eine Tugend zu machen, mir zusätzlich zu meiner Arbeit auch mit weiblichen Mitteln Respekt und Achtung zu verschaffen. Ich kleidete mich mehr und mehr bewusst feminin und sexy, wurde sozusagen gleichzeitig zur Architektin einer provokanten Weiblichkeit. Für jede Körperpartie an mir dachte ich mir Möglichkeiten aus, wie ich sie bedeutungsvoll in Szene setzen kann und überlegte mir selbstgefällige Gesten, um dem ganzen einen besonderen Ausdruck zu verleihen. Ich stelle mich gerne zu Schau und weiß selbst am besten, was an mir zur Augenweide für einen neugierigen oder sogar begierigen Mann wird. Es macht mir Spaß, wenn ich auffalle, sonst wäre mein ganzer Aufwand ja umsonst.
Schon am Anfang meiner Lehrzeit hatte ich u. a. diesen konkreten Vorsatz vor Augen: Der Sieg der Weiblichkeit gegenüber der Männlichkeit. Ich wollte mich nicht unterjochen lassen. Das setzte sich auch im Bett fort. Wie von selbst wurde ich die aktive und bestimmende, wenn ich eine Affäre hatte. Dieser schon äußerlich sichtbare Ausdruck einer aggressiven Weiblichkeit wurde dann zu einer offensiven Vorgehensweise, wo ich voranschritt, als Wortführerin in intimen Stunden den Ton angab, und zupackte und anfasste, bevor der Mann den ersten Schritt machen konnte. Ich deklariere den Mann, der mir nahe kommen darf, zu meinem Lustobjekt und nicht umgekehrt, bin aber durchaus glücklich, wenn ich Auslöser und Adressat seiner Lust bin. So ist es bis heute. Ich liebe es, die Macht der Weiblichkeit auszuspielen und die Herrschaft über die männliche Natur auszukosten und als Frau verehrt und verwöhnt zu werden. Das Endstadium dieser Eigenheit kennen nur diejenigen Männer, auf die ich mich zum Sex eingelassen habe. Aber auch beim Schachspiel ist meine Strategie immer auf Schachmatt ausgelegt, möglichst rasch und unausweichlich. Lachend und stolz triumphiere ich über den Sieg der Dame. Ebenso ist es, wenn ich einen Mann um den Finger gewickelt habe.
Im Beruf bin ich ein aufrechtes Karriereweib, trügerisch in meiner zur Schau gestellten Weiblichkeit und ein zu heißes Pflaster für die Kollegen, auch wenn mich jeder gelegentlich mit den Augen verschlingt. Die älteren haben sich daran gewöhnt, riskieren nur bei einem neuen Outfit eine Auge und die jungen Neuen werden belächelt, wenn sie versuchen mich anzugraben. Ich trenne Arbeit und Privates total, weshalb ich viel Leerlauf zwischen Beziehungskisten hatte und meine Solozeiten im bisherigen Leben überwiegten. Privat will ich Bezugspunkte zur Arbeitswelt vermeiden und mich nur mit persönlichen Dingen zwischen Mann und Frau auseinander setzen.
Ich mochte es in meinen Affären schon immer, wenn ich in den intimen Momenten völlig allein bestimmen konnte, wo es lang geht. Ich packte die Männer an ihren Schwachstellen und sie überließen mir die Regie, bis sie abspritzten, immer und immer wieder. Ab dem Zeitpunkt, wo die Türe hinter mir zu war, hatte ich das Sagen. Ich brachte sie um den Verstand und sie bettelten und flehten nach Erlösung. Es ist mir ein Vergnügen, die Ejakulation des Mannes zu steuern und dabei zuzuschauen, wie er dabei so ist. Es ist eine schöne Perspektive zu sehen, wie ein Mann sich nach der Frau verzehrt und ihm dabei eine Weile zuzusehen. Auf sanfte Art kann man einen Mann wunderbar wehrlos machen, wenn man ihm auf dem Bett liegend seine Hände unter den Hintern schiebt. Ich erzwinge seine Ejakulation, machte an seiner Flöte herum oder setze mich darauf. Seine Arme sind weggesperrt. Wenn ich seine Hand möchte, nehme ich und führe ich sie. Ich bevorzuge es, selbst aktiv zu sein und muss deshalb nichts erdulden, was mir nicht zusagt, Fellatio z. B. Er soll mir sein Können zeigen, aber ich habe die Kontrolle darüber. Für sein Vergnügen, muss sich der Mann schon Mühe geben. Meine Zufriedenheit lasse ich dem Mann dafür auch spüren durch eigene Lust. Dabei sage ich frank und frei, was er tun soll, damit er mich anturnt. So manchen habe ich damit schon erschreckt, oder gar verschreckt, denen es zu vulgär war, wenn ich sie mit der Sprache zugunsten meiner Lust zum „Arbeiten“ einteilte. Meine Wortwahl ist gewiss nicht unzivilisiert, der eine oder andere fühlte sich jedoch missbraucht, ausgenutzt oder degradiert, wenn ich forderte „Leck mich“ oder „fick mich“. Nicht jeder Mann verträgt wohl die weibliche Dominanz, weil sie selbst die unzivilisierte Klasse verkörpern und glauben ihr primitives Männlichkeitsgehabe könnte davon einen Riss bekommen. Seither mag ich viel mehr die kultivierten zurückhaltenden Charaktere, fein und kreativ, geistreich und fantasievoll, auch wenn sie keine austrainierte Bodies haben. Auch diese Männer sind vorher vielleicht noch machohaft und maskulin im Beruf oder im Privaten, aber sobald es ihnen an die Hosen geht, gefällt ihnen das Aggressive und Offensive im Bett, wo ihnen die aktive und bestimmende Frau zeigt, wo’s lang geht. Da werden sie plötzlich schwach und demütig, wenn sich das Maskuline gegenüber dem Femininen durchsetzt. Mir gefällt es, trotz der Rolle des Aggressors, der aktive gebende Teil bei der intimen Begegnung zu sein. Es ist ja nicht nur die tonangebende Konfrontation mit meiner Weiblichkeit, sondern am Ende auch die gewährte Zuflucht zu Zärtlichkeit und Gutmütigkeit, die ich als Romantik an der Sache schätze. Den schwachen empfangenden Mann im Bett aufzufangen, wo er seine sexuelle Abhängigkeit von der Frau stillschweigend anerkennen muss, ist eine gute Basis für den gemeinsamen Alltag.
Ich könnte mir eine auf Dauer angelegte Partnerschaft mit einem eher zart besaiteten Mann durchaus vorstellen, worin er der Hausmann ist und ich die Hausherrin verkörpere. Das würde ganz gut zu mir passen, weil ich ohnehin auch der Typ Frau bin, der die glamouröse und hochkultivierte Lebensart mag, lieber elegant mit Federboa, Plüsch, Tüll und Straps, als feministische selfmade-Frau mit puristischer IKEA-Bequemlichkeit. Das mag nicht immer der komfortabelste Lifestyle sein, aber doch der sinnlichere. Schauderhaft und bemitleidenswert sage ich und gehe sogar als Frau hier öffentlich mit meinen Geschlechtsgenossinnen hier ins Gericht, wie manche sich mit vorgeschobener Bequemlichkeit verunstalten. Ich kann so manchen Mann verstehen, den es zu der gegensätzlichen Alternative in die Arme einer aufgetakelten Geliebten drängt. Allein das Schuhwerk. Irgend ein berühmter Zeitgenosse hat einmal gesagt, „zeige mir deine Schuhe und ich sage dir, wer du bist“. Das Gewürz an einem Damenbein ist nun mal in erster Linie der Schuh. Gut es gibt die Geschmäcker scharf und süß. Ich bevorzuge die Schärfe und das verleiht mir einen wohltuenden Powerschub, wo ich eine gewisse Sicherheit und Selbstsicherheit verspüre, eine Erhabenheit buchstäblich über den Dingen zu stehen und schwer angreifbar zu sein. Dieser Wille und Eigensinn nach diesem besonderen Schuß Schärfe lässt mich mit Leichtigkeit schweben und meinen Catwalk selbst auf extra hohen Stilettos meisterhaft erscheinen, ob auf Asphalt oder Parkett.
Ich mische also meinen äußerlichen Raffinessen eine Autorität bei, die mir erst recht Sicherheit im Auftreten verleiht, weil ich die Wirkung wissentlich voraussetze und mich dadurch bereits meiner Macht über den Betrachter sicher bin. Das ist so.
Wenn man wie ich in Hamburg aufgewachsen ist, kommt man als Frau um das Thema Herbertstraße und das Dominagewerbe nicht herum und weiß schon sehr früh, was hier geschieht. Daher habe ich auch ein unkompliziertes Verhältnis zu dem ganzen und zolle den Frauen eigentlich großen Respekt. Ich hatte nie Angst oder Ekel vor diesem geheimnisvollen Unbekannten, weil ich durch die Normalität und Selbstverständlichkeit ein reales Bild von dieser käuflichen weiblichen Strenge gewonnen habe. Gleichermaßen weckt es meine Neugier, mit welchen oft banalen Mitteln, aber mit welcher Präzision hier männliche Sexualtriebe methodisch betreut und behandelt werden. Fetische sind häufig der Türöffner zu weitaus tieferen Abgründen sexueller Lust. Neugierig wie ich bin, habe ich mich schon oftmals im Internet auf den Seiten der professionellen Dominas umgeschaut, wo im Prinzip überall das gleiche offeriert wird. Der Fetischbereich interessierte mich am meisten, schließlich konnte ich mich damit am besten identifizieren, wo es um so lapidare Dinge wie Nylons, Pumps, Strapse und Netzstrumpfhosen ging. Seitdem fühlte ich mich mit meinen Hang zum Glamour noch mehr bestätigt und lebte es noch bewusster aus. Insoweit Apropos Netzstrumpfhose. Ich hatte einmal ein aufregendes Erlebnis mit einem Mann, eine meiner Affären. Wir gingen zusammen auf ein kleines Gläschen zu einer Galerie und ich hatte unter meinem Mantel zwar Blazer und BH, darunter aber nur eine schwarze Netzstrumpfhose, auch keinen Slip. Das war eine höchst aufregende Sache, von der er nichts wusste, während ich an nichts anderes denken konnte. Hätte er es gewusst, wäre es ihm sicher genauso ergangen. Ich probierte also selbst den Zauber eines Fetischs aus. Später in seiner Wohnung hat er meine Strumpfhose durchbohrt, als ich den Mantel auszog und nur im Blazer auf der Couch saß und meinen Espresso zu mir nahm. Dieser Versuch allein zeigte mir, wie unermesslich die Macht einer Frau sein kann, wenn sie den richtigen Nerv beim Mann trifft.
Seit mehr als einem Jahr bin ich derzeit mit einem Buchhändler zusammen. Ein zwar ziemlich verweichlichtes aber hübsches Muttersöhnchen und einfach ein süßer charmanter, gebildeter Mann mit guten Manieren. Er entpuppte seine Qualitäten an meiner Weiblichkeit und ist er zudem ein idealer Houseboy. Nach einem langen Tag ist es schön wenn man zu Hause verwöhnt und umsorgt wird, wenn der Partner bereits zu Hause ist. Als berufstätige Frau kann man das eigentlich beinahe erwarten, meine ich. Insoweit merkte ich sehr bald, dass er Vieles mir zu liebe von sich aus tut. Kein anderer machte das ohne meine Erinnerung oder Klebezettel am Kühlschrank. So zuverlässig wie dieser Mann sich um alles kümmert, selbst in meinem Haushalt, weiß ich ebenso zuverlässig, wie sehr ihn meine Weiblichkeit zu diesen Dingen antreibt. Ich brauche ihn zu nichts zwingen und das ist wunderbar. Im Gegensatz dazu, bekommt er von mir alles, was ihm in erotischen Dingen an einer Frau wichtig ist. Ich kenne seine Fetische und insoweit brauchte ich mich nicht groß darauf einstellen. Er liebt die klassische konservative Eleganz bei einer Frau. Darin kenne ich mich aus, das ist meine Welt. Aufgrund dieser deckungsgleichen Philosophie haben wir viel Spaß zusammen. Keine vorher wäre so wie ich gewesen, schwärmt er wenn wir gemeinsam einen Schuh- oder Wäscheladen betreten. Es macht ihn zum glücklichsten Mann der Welt, wenn ich gewagt bis frivol gekleidet an seiner Seite bin, und das ohne mich für all diese geilen Sachen begeistern zu müssen. Da ich mittlerweile soviel über kommerzielle Dominaseiten und weibliche Domination gesehen und gelesen habe, fließt dies mittlerweile scheibchenweise in meine Umgangsformen ihm gegenüber ein. Passend zum verruchten Outfit lasse ich durchweg eine arrogante Ader aber dennoch liebevoll erkennen. Allmählich erweitern sich auch seine Aufgabenbereiche, die ganz allein auf mein Wohlbefinden gerichtet sind. Er ist so süß darin und so eifrig, doch auch schnell erregt. Letzteres lässt einiges noch vermuten, das er mir noch erklären müssen wird. Jedenfalls leidet er nicht darunter, sondern wird geil davon, wenn ich ihn benutze.
In einem Hamburger Dessousladen habe ich mir kürzlich eine braune Ledergerte gekauft, die wir zuvor gemeinsam im Schaufenster gesehen hatten. Ich habe darauf bestanden und meinem Schatz war ziemlich mulmig dabei, als wir am Tresen standen und ich die Verkäuferin um die Gerte bat. Er durfte sie dann nach Hause tragen. Noch habe ich sie nicht ausprobiert, aber ich habe ihm gesagt, er wird es künftig wohl spüren, ob er mir gut genug ist. Es habe Konsequenzen, wenn er sich nicht unterordnen könne, wenn er es aber tut, brauche er sie nicht zu fürchten. Ich bin keine Sadistin und keine Herrin (noch – wer weiß), gewiss auch keine Zicke. Ich bin auch nicht der alleinige Boss in unserer Beziehung - nur eine Frau, die weiß was sie will (... und was Männer wollen).

Roswitha hat gesagt…

Hier ist ja einiges los. Die Übersetzung hat wohl ein paar gute Anregungen gegeben. Habe gerade auch die Kommentare gelesen (Manfred hatte mir schon seinen zu lesen gebracht) und nun hab’ ich Lust und Zeit, weil ich meinen freien Tag habe, auch mal wieder etwas zum Thema zum Besten zu geben.

Wer macht den ersten Schritt, bei diesem aufregenden, von der Norm abweichenden Tanz fürs Eheleben. Manfred hatte mir schon vor unserer Ehe Signale gegeben, ich möge doch die hier als Hoheitszeichen genannten Zubehörteile für eine extraordinär empfundene Weiblichkeit für unseren gemeinsamen Weg durchs Leben zum Einsatz bringen. Doch er erntete natürlich nur Niederlagen, wenn er mir liebevoll Strapse und Nylons aufs Bett wie ein hübsch garniertes Feinschmeckermenü drapierte. Bin ich ihm wohl nicht gut genug, war das Signal das ankam. Genau so, wenn er mir oftmals Stilettos als unwiderstehliche Geschenkidee für alle Anlässe unterjubelte und vergeblich auf den täglichen Gebrauch wartete. Damit wurde für beide eine Frustspirale in Gang gesetzt, wo immer neue Gegenstände neue Erwartungen bedeuteten und wieder neue Enttäuschungen durch sein ungeduldiges Vorpreschen produziert wurden, weil ich keine Freude daran hatte. Ganz wesentlich für das Gelingen einer Femdom-Ehe ist der eigene Antrieb für mich als Frau. Es machte Manfred keine Freude, wenn ich sie nicht hatte. Das zu begreifen war nicht so leicht, schließlich malte er sich unser gemeinsames Eheleben als das reinste Paradies aus, sobald ich in Strapsen und Stilettos meine allumfassende Herrschaft proklamieren würde. Manfred war also auch so ein Wunschzettelsklave, der nicht warten konnte, bis ich selbst im Schuhladen die 12cm Stilettos vorzugsweise kaufen würde und all die Dessous und so weiter. Heute ist das anders. Manfred hat es reduziert und ich habe es dafür forciert, sehr sogar. Ein Paradigmenwechsel total. Als er Ruhe gab, begann nun ich das Feld zu allmählich bearbeiten. Es ist jetzt ein gemeinsames Erlebnis und Abenteuer zugleich, wenn wir zum Aussuchen gehen. Manfred hat es in seiner „Weihnachtserzählung“ über seine aufgeflammte Geschenkidee bereits geschrieben. Zu meiner Femdomphilosophie gehört, dass er sich im Grunde genommen nicht mehr für all den „Weiberkram“ zu interessieren hat, wo die Vorzeichen nun komplett anders sind. Er erlebt mich nun als diese Frau, die er sich immer erträumt hatte. Er braucht mir keine Strapse und Stilettos mehr unterjubeln, weil ich sie in irgendeiner Form täglich in Gebrauch habe. Diese Alltäglichkeit der meinerseits gewissenhaft, ja exzentrisch anmutenden Weiblichkeit ist nun die Besonderheit, die Manfred wollte. Daran orientiert sich nun unsere ganze Femdomehe und sie verläuft sehr harmonisch. Manfred’s Philosophie ist vollkommen stimmig und nachvollziehbar, wenn er sagt, der Ursprung seiner Unterordnung läge einzig und allein an der Frau, was sie trägt, wie sie es trägt, und was sie daraus macht (Gestik, Sprache) . All dies wäre Ausdruck weiblicher Dominanz und ohne diese Hoheitszeichen, gäbe es auch keine Unterordnung. Eins zu eins ständen sich die beiden Komponenten in gegenseitiger Abhängigkeit gegenüber. Das klingt nach Nötigung, doch die Kunst lag in der umgekehrten Betrachtung dieser aufgenötigten Reizmittel. Manfred wollte der Genötigte sein, das Opfer dieser Reizmittel. Er gab mir die Rezeptur an die Hand, wie ich auf ihn Zwang und Druck ausüben sollte. So ist es heute eine wunderbare und für mich sehr bequeme Art der Nötigung, wie Manfred sich als mein gehorsamer Ehemann fügt, angesichts der täglichen Reizmittel, die ihn „nötigen“, so zu sein. Er muss viel dafür leisten, aber es tut es aus einem inneren Antrieb heraus, als Akt der Verehrung und Bewunderung, eine art Dankbarkeit für meinen Aufwand an außergewöhnlicher Weiblichkeit. Da gehörte für mich eine Menge Mut und Freizügigkeit dazu, schließlich ist es nicht alltäglich, womit ich meine (heimliche) eheliche Herrschaft täglich zum Ausdruck bringe. Es ist immer etwas Übertriebenheit dabei, schließlich ist es nicht nur im Theater, sondern auch im Supermarkt, im Baumarkt oder beim Besuch von Freunden und Verwandten, wo ich in Spike Heels und Nahtstrümpfen aufkreuze. Anstrengend ist zudem auch mein Workout-Programm, soweit es die Zeit zulässt, um mich in Form zu behalten.

Es kam dann automatisch, aus der Illusion und Fantasie des Mannes eine eigene Leidenschaft zu entdecken und diese weibliche Dominanz wie ein gemeinsames schmutziges Hobby zu pflegen. Bei Femdom ist es ein schöner Nebeneffekt, die eigenen Schwachstellen zu Stärken zu verwandeln. Wenn man bewusst darauf achtet , sieht man es - und selbst als Frau schaut man ja auch auf die Reize, die einem am Tag so über den Weg laufen, die einen Mann zum Spanner machen. Manchmal kann man es einer Frau ganz deutlich anmerken, wie sie Schwächen durch Stärken wettmacht. Für viele ist Schönheit und Schlankheit keine naturgegebene Gnade des Schicksales. Zu pummelig, zu dicke Beine, zu klein, zu kleine Augen, zu große Nase, zu wenig Haare, man kennt diese weiblichen Schelte über die mangelnde Chancengleichheit, Waffengleichheit, die als nagende Ungerechtigkeit und sogar als bittere Katastrophe erlebt wird. Doch viele, die das bewusst wettmachen wollen, kaschieren das sehr geschickt. Die kleinwüchsigen Frauen sowieso aber auch die mit stämmigen Waden tragen diese verherrlichten 12 cm Stilettos nicht weil sie mit Femdomgedanken spielen. Oftmals fallen mir auch toll gemachte extrem lange Fingernägel bei Frauen auf, die damit scheinbar von ihrem Übergewicht ablenken wollen. Sie haben oftmals auch ein Talent für besonders hübsche Frisuren oder Gesichts-Make up. Und dieses eine Detail an ihr löst bereits eine männliche Bewunderung aus. Eine Herrin ist sie deshalb gewiss nicht, aber die Fantasie des Mannes stilisiert derartige Anblicke zu einer weitaus größeren Sensation hoch. Die Botschaft lautet also, man braucht als Frau nicht perfekt sein, um eine Herrin verkörpern zu können. Nur der Wille zu dieser Perfektion zählt. Aus diesem unbändigen Willen heraus, vielmehr auch der Wirkung der angewandten Reizmittel kann man sich dann relativ mühelos eine Autorität und Strenge zulegen, weil man ja weiß, wie abhängig der Mann von den Reizmitteln ist. Sehr schnell war ich dann in dieser zentralen Rolle der Vorbeterin, wie Manfred sich in unserer Ehe künftig unterzuordnen habe. Wie jeder weiß, ist darin im wesentlichen eine Ausbildung zum wohl erzogenen Knaben beinhaltet, wo ich ihn als Kavalier, Gentleman, Verehrer trainiere und gleichzeitig fördere ich und fordere seine Untugenden als Wüstling und Lüstling heraus. Darin wiederum kitzle ich die Neugier und Begierde für die weiblichen Reize aus ihm heraus und halte sie ihm als Schwachpunkte seiner missratenen Sexualität vor. Es ist nicht immer leicht für ihn, meine Strenge zu empfangen. So wie die Sache mit der Wäsche, die er mir schenken wollte. Für seine liebevolle Absicht, hat er den Teppichklopfer kennen lernen müssen. Manfred hat es ja ziemlich präzise wiedergegeben, deshalb spare ich mir weitere Worte darüber. Auch diese Woche hatten wir wieder eine kurze abendliche Begegnung mit einer ähnlichen Ursache. In seiner Aktenmappe befand sich wieder so ein kleines Heftchen von Karstadt mit Miederwaren, allerdings vom vergangenen Herbst. Im Wohnzimmer konfrontierte ich ihn damit und die Szene wiederholte sich. Manfred stand in der Mitte des Raumes und es war klar, wenn ich um ihn herumgehen würde, was folgen musste. Plötzlich riss ich ihm die Unterhose auf halbe Höhe, vorne hatte er einen Mini-Ständer. Was glaubst du eigentlich, warum wir das hier machen? Warum kannst du nicht hören. Warum ist das so!“
„Aber ich hab doch nichts....“
„Es wird sich herausstellen.“
Ich bin dann mit ihm nach oben ins Schlafzimmer gegangen und er musste vor dem großen Spiegel des Schlafzimmerschrankes stehend masturbieren. Gleichzeitig bekam er den Teppichklopfer ein paar Mal auf den Hintern gepfeffert.
Am Ende sagte ich einfach: „So.“ Und damit war das ganze aus und vorbei. Hinterher schauten wir fern und tranken Rotwein.

Solche Begegnungen sind gefürchtet und erregend zugleich in unserem Eheleben. Ich lasse ihm schon lange nichts mehr durchgehen und das bekommt er auch zu spüren. Das ist nun der Doppeleffekt, das Ergebnis wo Manfred von Segen und Fluch zugleich spricht, einerseits diese untergeordnete Rolle tatsächlich auch erfüllen zu müssen und andererseits aber auch die eigenen Vorstellungen, was ich als Frau für ihn verkörpern solle, eins zu eins dabei zu erleben. Nun können wir , kann Manfred freudestrahlend resümieren – er hat’s geschafft. Hurra, Roswitha ist meine Herrin geworden, die Herrin aller meiner kühnsten Träume. Aber es ist beschwerlich und oftmals sogar unangenehm für ihn, etwas tun zu müssen, wo er ausgerechnet etwas anderes machen wollte oder zusätzliche Aufgaben erledigen zu müssen, während ich es mir bequem machen kann. Verstärkt wird dieses Unbehagen, wenn ich Druck ausübe, wenn es zu seinem Unwillen dann zugleich ordentlich und rasch erfolgen muss, wenn er gegen seinen Willen gehorchen muss, wenn ich ihn mit Worten korrigiere und kommandiere. Selbstverständlich übe ich Druck aus, ich kommandiere nicht nur, ich kontrolliere ihn auch und es hat Konsequenzen, wenn ich etwas zu beanstanden habe. So ist der Lauf der Dinge und wir begegnen uns auf ganz selbstverständliche und ungekünstelte Weise bei unseren Kontrollübungen über Gehorsam und Standhaftigkeit, Nachhilfestunden, Anschauungsunterrichte, Sexualkunde für meine persönlichen Bedürfnisse, Lektionen für Verhaltens- und Benimmregeln. Ansonsten sind wir ganz normal, aber wohl doch verrückt auf unsere Weise.

Wünsche schon mal ein Frohes Fest!
Roswitha

Jan hat gesagt…

Es ist eben die bequemste und erfolgversprechendste Methode aus der Sicht des Mannes, als Geschenk verpackte Andeutungen im Hinblick auf die sexuellen Vorlieben zu machen. Es stimmt schon, dass man sich die Freude eigentlich selbst schenkt dabei. Und doch hofft man inständig, es möge bei der Frau der Funke zünden. Wie kontraproduktiv das ganze sein kann, will man als Mann nur schwer verstehen, zerstört es doch die Strategie, wie man die Frau zum Umdenken bewegen kann. Das versaute Ziel wird so also nicht erreicht durch die unterschwellige Methode. Es offen auszusprechen vertragen aber oftmals die Frauen nicht. Unter dem Weihnachtsbaum werden von mir dieses Mal also keine sündhaften schwarzen Dessous gelegt werden, keine Highheels, keine Netzstrümpfe, keine Lederminis... Adieu schöner Traum vom Glück, der Abschied fällt mir schwer, doch es hätte sowieso wieder nichts gebracht. Ich sehe es ein. Wenn eine Frau es sich nicht selbst einbildet in extra hohen Stöckelschuhen zu gehen und sie es deshalb gewohnheitsmäßig tut, rennt man als Mann keine offenen Türen ein, sondern blockiert mehr durch sein Anstoßen mit Geschenken. Und so ist es mit allen anderen Dingen genauso, denen man als Mann sehnsüchtig nachrennt. Doch was soll nun aus dem Vakuum werden, das die unerfüllte Sehnsucht hinterlässt. Wie kann man sich als Mann zu erkennen geben, ohne die Frau zu verletzen oder zu überfordern. Die Einbildung und den Willen der Frau zu beeinflussen, sich all die reizvollen Dinge selbst zuzulegen und eingefahrene Gewohnheiten und Ansichten zu ändern, ist für mich wohl eine unlösbare Aufgabe. Ich liebe alle Frauen, die durch ihr feines, feminines Auftreten ihre Weiblichkeiten unterstreichen und durch das arrogante Betonen das Begehren förmlich spüren und die erregte Aufmerksamkeit genießen. Ihr Blick ist streng geradeaus gerichtet, wenn sie einem entgegen kommen und er weicht nicht ab vom Kurs, wenn man den Blickkontakt sucht und gleichzeitig das stolze Gangwerk der Frau bewundernd betrachtet. Ich, der zum Jagen bestimmte Mann will Beute und Opfer einer solchen Frau sein und ein Fingerschnipp von ihr würde genügen, ihr zu gehorchen. Viel lieber würde ich meiner Frau auf diese Weise begegnen. Es macht mir einerseits Spaß, sich selber Spiele nach Art Femdom auszudenken und ich würde sie ihr gerne vorschlagen, doch wenn schon Geschenke im Desaster enden, will ich auch keine noch weitergehenden Vorstöße wagen. So warte ich Jahre um Jahre und hoffe auf die Einbildung der Frau, auf den Wandel, auf den Paradigmenwechsel, auf das Paradies, worin sie sich die höchsten für jede Gelegenheit Stöckelschuhe einbildet, wo keine störenden Umstände und Hemmnisse der betonten Weiblichkeit mehr im Wege stehen. Wenn dahinter ein eigener Ehrgeiz steht, wird sich mein Frust erweichen und meine Kapitulation wird sich in grenzenloser Anbetung darbieten. So lange ich noch den festen Willen habe, dies mit der Frau, die ich liebe zu erlangen, und so lange ich nicht resigniere, ist es nicht zu spät. Ich spare mir also heuer die Fehlinvestitionen und die Enttäuschungen. Vielleicht ist das der erste Schritt in die richtige Richtung.

Jan

Domenique von Sternenberg hat gesagt…

Auch wenn die zwei Passenden sich gefunden haben und über die nötige Praxis verfügen. Er aus privaten Beziehungen, sie aus beruflicher Betätigung als Domina, ist es nicht immer einfach sich im Alltag an die gewünschte Konstellation zu halten. Es ist richtig es braucht Zeit und Konsequenz von der Lady. Ungeduld ist auch hier ein schlechter Ratgeber.

Ich möchte mich hier herzlich bedanken für die aufwendige Arbeit und die vielen lehrreichen Zeilen. Ich lese immer wieder gerne was andere zu diesem Thema zu sagen haben.

Ich wünsche Ihnen Lady Amelie und ihrem mann wunderschöne Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Domenique

PS: Eine kleine Bitte hätte ich noch. Meine Blogadresse hat geändert,. Neu: http://blog.domenique.ch Es würde mich freuen wenn dies geändert werden könnte. Besten Dank!

Achatz hat gesagt…

Wieder einmal sind die Kommentare vielfältiger und umfangreicher als die eigentlichen Postings. Vielen Dank- es ist ein Vergnügen zu lesen.

An Lady Domenique von Sternenberg der besondere Dank vo Amèlie für die anerkennenden Worte. 'Das tut gut und ermutigt uns, irgendwie weiterzumachen...' (Achatz ist angewiesen den Link zu ändern!)

Ein frohes Fest und ein allerbestes 2009 auch besonders in die Schweiz zu allen unseren Freunden dort!

Amèlie und Achatz

Marion hat gesagt…

Frauen sind ziemlich wandelbare und anpassungsfähige Wesen. Was ich als Frau sicherlich auch nicht so gerne habe ist, wenn mir jemand etwas aufzwingen will, auf Biegen und Brechen. Ich freue mich sehr wohl, wenn ich reizvolle Dessous oder ein Paar elegante Schuhe von meinem Liebsten als Geschenk erhalte, aber schlimmstenfalls sind die Präsente eben bedingt tauglich, doch können sie zumindest wertvolle Hinweise auf die Vorlieben des Mannes liefern. Jede clevere Frau nimmt doch diese richtungsweisenden Signale gerne auf und integriert sie in ihre Weiblichkeit. Wir wären doch schön dumm, die Information zu ignorieren und sie verpuffen zu lassen. Man ist doch froh, wenn man weiß, wie man die harte Schale eines Mannes knacken kann. Mit Killer-Heels fängt man nicht gleich an, wenn man Flachtreter aus praktischer Überzeugung heraus gewohnt ist. Das braucht eine gewisse Gewöhnungsphase, um den Alltag umzukrempeln. Da sind diejenigen Frauen, die diese Killer-Heels wie eine tägliche Uniform nahezu von Kindesbeinen an tragen wie als eine verinnerlichte Kultur natürlich klar im Vorteil. Sie machen eben da keine Kompromisse zwischen dem rassigen Stil und dem Tragekomfort. Und genau dieser ausschließliche und unverwässert kompromisslose Stil zieht den Mann magisch an. Dieses kompromisslose Weib macht ihn verrückt. Da helfen eben dann auch keine halben Sachen, wenn man mithalten will. Ein bisschen Highheels gibt es da nicht. Das ist das Weltbild des Mannes über die Frau, eine unverrückbare Tatsache, wenn man einen Mann richtig verstehen will. Es ist für manche Frau eine natürliche Angelegenheit, so üblich wie das tägliche Auftragen einer Wimperntusche, diese Mörderschuhe und anderes ganz unbekümmert und mit einer beschwingten Leichtigkeit zu tragen. Da ist es dann nicht nur Bewunderung, die bei einem entsprechend vorgeprägten Männertypus ausgelöst wird, sondern eine Anbetung, die sich zur Unterordnung gegenüber dem entsprechenden Frauentypus steigert. Das geht schon in Richtung sexuelle Hörigkeit, wenn die Reize der Frau als Generator für die Unterordnung des Mannes eingesetzt werden und die sexuelle Hochspannung der Frau nutzbringend wird. Man muss sich als Frau sehr bewusst machen, was Fetische beim Mann auslösen, woher sie kommen und wie man sie als Frau gezielt verwenden kann. Über diese Schiene läuft die devote Ader des Mannes, nicht dem Kompromiss zu dienen, nicht der halben Fetischversuchung zu erliegen, sondern dem reinen ungetrübten Frauenkonzentrat. Ein Mann muss wissen, den Grund vor Augen haben, warum er sich unterzuordnen hat. Ich teile hier die Meinung über die weiblichen Hoheitszeichen der Frau, die zuerst als Auslöser für devote Unterordnungsbezeugungen des Mannes gesetzt werden müssen. Die weibliche Ästhetik, die den Mann fasziniert beginnt morgens sitzend an der Bettkante und hört dort wieder auf. Eine Frau fühlt sich wohl als Lady und wenn sie als solche behandelt wird. Das Kumpelhafte zwischen Mann und Frau stört dabei. Ich glaube, dass jede Frau in gewisser Weise eine Domina sein kann. Sehr vielen sieht man im Alltag vermutlich nicht an, was hinter den Kulissen tatsächlich passiert. Ich glaube das grundsätzliche Handwerkszeug einer Domina ist nicht das handwerkliche mit Folterinstrumenten, sondern die Psyche des Mannes zu beherrschen und zu kontrollieren. Man muss auch nicht total dominant sein, sondern Dominanz vermitteln können zur rechten Zeit. Deshalb stimmt meines Erachtens auch die These, wonach hinter jedem erfolgreichen Mann eine starke Frau steckt. Wenn man Männer ab und zu wie kleine ungezogene Jungs behandelt, so ist das schon ein Anfang. Nochmal, ein Mann muss dabei auch genau wissen, warum er sich diese Autorität gefallen lassen muss. Das Gegenteil von der kumpelhaften Frau ist die unberührbare Frau, die dem Mann allenfalls die Erlaubnis erteilt, dies oder jenes an ihr berühren zu dürfen, ob im Rahmen einer gewünschten Zärtlichkeit oder als unvermeidbarer Körperkontakt bei Dienstleistungen. Man stelle sich vor, da ist eine Frau, die es sich auf der Couch bequem gemacht hat. Sie hat ihre Beine behaglich gestreckt und wohltuend reibt sie gelegentlich die Füße aneinander. Die feinen Nylons reiben zart und leise knisternd, während sie liest oder durchs TV-Programm zappt. Und am Ende der Couch hockt ein Mann, der nichts tun darf, außer das gelegentliche Wetzen der Beine und den schönen Anblick an sich zu betrachten. So eine unbedeutend erscheinende Szenerie kann einen Mann verrückt machen. Er darf nur zuschauen, wenn die Hand der Frau darüber fährt, sich beiläufig reibt oder kratzt. Sind zuvor noch die Ikone im Sinne von Stiletto-Pumps im Spiel, kann man sich ausmalen, was in dem Mann vorgeht. Es ist als würde er wie ein Mobilphone aufgeladen werden von dem laufendem Bild. Gleiche Szenarien sieht er im Alltag, wenn beispielsweise eine Frau telefonierend auf einer Bank sitzt und am Boden ist sie aus einem ihrer Mörderpumps geschlüpft, um mit dem befreiten Fuß zu spielen. Das aufmerksame Männerauge saugt derlei kleine erotischen Episoden auf und wieder ist Berührung der fremden Frau nicht möglich. In anbetracht von diesen kleinen Gewissheiten können solche hocherotische Augenblicke das Sexleben von Paaren immerzu lebendig halten. Das geht mit so kleinen Dingen an und endet vielleicht in pikanten Aufgabenstellungen, wo der Mann mit den weiblichen Utensilien hantieren muss, vorsichtig und ordentlich sowie zurückhaltend und respektvoll, wie es einer Lady zusteht. Verstößt er gegen eine simple Kleinigkeit, trifft ihn die damenhafte Autorität der Frau. Solche erotischen Nebensächlichkeiten kann jede Frau für sich überlegen und ganz bequem im Alltag integrieren. Das ist der Anfang von weiblicher Dominanz mit einfachen Methoden, die eine Frau vielleicht ganz unbewusst bereits täglich vollführt, während sie liest oder anderweitig beschäftigt ist. Auch den Mann grundsätzlich von der Intimität der Frau etwas auszusperren, geht in diese Richtung. Man kann dem Mann verbieten die Frau mit unverschämt lüsternen Blicken anzuschauen, zu spionieren, wenn sich gerade an- oder auszieht oder gar das Schlafzimmer zu betreten. Auch hier ist das Mittel wieder die Distanz, konkretisiert durch ein mehr oder weniger strenges Verbot. So wird und bleibt die Frau besonders interessant, noch dazu, wenn sie die signalisierten Mittel des Mannes wohlwissend verwendet. So kann eine Frau sehr feinfühlig ihre Weiblichkeit einsetzen und dosieren. Sie kann die Distanz aufheben und den Mann zu sich rufen, wenn sie will. Das ist das Entscheidende, wenn - sie - will. Die weitaus höhere Kunst ist dann sicher die härtere Gangart, wo die Frau zu den altmodischen Erziehungsmethoden mit körperlicher Züchtigung zurückgreift. Es herrscht sicher eine ganz besonders hohe Kultiviertheit in einer Ehe, worin es zu derartigen Begegnungen von Mann und Frau kommt, wenn sie ihn mit einem Instrument sogar oder nur mit der bloßen Hand den Hintern versohlt. In diesem fortgeschrittenen Stadium wird die von der Frau bewusst und raffiniert provozierte Triebhaftigkeit des Mannes mit schmerzlicher Behandlung buchstäblich nieder geschlagen. Der Mann erlebt dies als höchstpersönliche Zuwendung der Frau, die er gerne aushält für den süßen Lohn der weiblichen Früchte, die ihm zuteil werden können. Das ist der hohe Preis von den Alltagsstilettos, den ein Mann mannhaft bereit ist zu zahlen, je höher die Absätze, um so mehr Striemen, so lautet offenbar die simple Formel. Nicht nur das nimmt er auf sich, wie wir wissen, sondern auch jede Menge anderer Lasten. Der Mann hält das für außerordentlich gerecht und unumgänglich, wenn er sich einer entsprechend reizstarken weiblichen Erscheinung unterordnen muss und zum Wohl seiner Angebeteten zu dienen. Er akzeptiert darin und braucht sogar die weibliche Strenge, die er womöglich von anderen weiblichen Bezugspersonen kennt, ob Mutter, Lehrerin, Chefin, um sich an den Vorgaben orientieren zu können, was von ihm verlangt wird. Wenn sich beide Partner nach dieser Überzeugung ausrichten und verständigen und jeder diese Rollenverteilung in seinem Bereich größtmöglich ausmalt und gestaltet, ist ein befriedigendes Sexualleben nahezu garantiert. Diese Harmonie wiederum schafft Vitalität und Lebensfreude für alle Lebensbereiche. Weibliche Dominanz scheint mir eine gute Möglichkeit zu sein, die sexuellen Probleme in einer Paarbeziehung aus der Welt schaffen zu können, weil die Frau führt und lenkt und Männer dies allgemein gerne zulassen, trotz ihres maskulinen Stärke- und Machtgehabes. Sexuell von der Frau dominiert zu werden, scheint mir ein ziemlich häufiges Grundmuster aus der vertrauensvollen Sicht des Mannes zu sein, weshalb die Enttäuschung oder Unstimmigkeit vorprogrammiert ist, wenn die Partnerin hierin dem Herrn den Vorzug lässt. Die in Sexangelegenheiten quirlige, energische und eben dominante Frau reizt den Mann viel mehr, als selbst dabei der Dominator sein zu müssen. Und dies beginnt schon beim kompromisslosen Griff zum extra scharfen Stiletto und endet beim forschen Griff in die Hose. Der starke Mann will aufschauen zur Frau, aber sie sollte sich besser selbst auf das erhöhte Podest stellen und nicht später auf die konfliktträchtigen Wunschzettel (dieser Wunschzettel ist freilich die sexuelle DNA des Mannes, die eine Ehefrau wissen sollte) halbherzig reagieren müssen. Nur so ist sie auf dem Weg zu einer Beziehungsherrin. Das ist sicher ein Lösungsansatz, worin sich auch die Frau besser mit ihrer weil selbst kreierten Dominanz zurecht findet und somit leichter sozusagen von oben herab kommandieren, korrigieren und kontrollieren kann. Passende Grundhaltungen und Übereinstimmungen brauchen weniger Kompromisse, doch oftmals fehlt den Frauen trotz Gleichklang einfach die Traute ihre geliebten Mörderheels zur Gewohnheit zu machen, sie als Waffen zu benutzen und damit zu dominieren. Sie wissen gar nicht, dass sie perfekte Gebieterinnen sein könnten und viele Probleme ausräumen könnten.

In meiner Praxis habe ich mit dieser Thematik durchaus öfters zu tun und deshalb ist mir die Seite Minervas Juwelen wohlbekannt. In einem Paargespräch vor einiger Zeit gingen die beiden Parteien noch während meiner Gegenwart folgendermaßen aufeinender zu.
Na also, war im zufriedenen Gesicht des Mannes deutlich abzulesen, als die Frau die Vorteile weiblicher Dominanz einsah und bereit war, die aktive Rolle als agent provocateur und zugleich sozusagen als la gouvernante für ihren eigenen Mann zu übernehmen. Doch die Ehefrau reagierte gleich auf das triumphale Gesicht des Mannes. „Ich hoffe, du bist dir darüber im klaren, dass diese Entscheidung einige Konsequenzen haben wird. Wenn ich weiter berufstätig bin, kann ich natürlich nicht so viel im Haushalt tun. Wir werden also zu einer fairen Lastenverteilung kommen müssen.“ Der Mann akzeptierte und nickte verhalten. „Auf dich wartet eine harte Schule“, fügte sie an, mit einer Geste, die nichts Gutes verhieß, ebenso wenig wie ihr Gesichtsausdruck. „Ich habe dich gewarnt, aber du willst es nicht anders.“ Ihr Gesicht war ernst und zuversichtlich zugleich, eine gute Sache beschlossen zu haben. Irgendwie tat mir der Mann dabei ein bisschen leid in seinem vermeintlichen Glück, denn die Frau hatte einen trügerischen Ton am Leib und in der Tat wünschte er sich eine wirklich harte Schule mit Rohrstockerziehung und so weiter. Er hat mittlerweile vielleicht sein blaues Wunder erlebt und ich hoffe es ist kein Alptraum daraus geworden. Sie kamen nicht mehr wieder seitdem. Leider - denn ich hätte gerne ein Feedback gehabt.

Dipl.-Soz.-Päd. Marion G.
Psychotherapeutin u. a. für Ehe-Partnerschafts- und Sexualberatung

P.S. Ich selbst bin im übrigen der Femdom-Sache mittlerweile auch auf der Spur. Mein langjähriger Freund hielt es anfangs für einen berufsbedingten Psychotrip, da ich plötzlich auch auf ladylike umschwenkte und etwas Distanz zu ihm aufbaute. „Benimm dich“ oder
weißt du nicht, wie du dich benehmen sollst“ hört er von mir jetzt richtig streng, wenn er wie gewohnt ins Schlafzimmer hereinschneit und mich vielleicht halbnackt antrifft. Auch auf andere Manieren achte ich mehr und mehr und experimentiere mit der Wirkung meiner neu erwachten Weiblichkeit. Das kann man wirklich amüsant betreiben, ohne sich etwas anmerken zu lassen.

Gloria hat gesagt…

Die spannende und Alles entscheidende Frage - geliebter Mann - vergessen wir das nicht, ist doch, ob es wirklich von so unerhört gewaltiger Bedeutung ist, dass ich von morgens bis abends mit besonders hochhackigen Schuhen, mit Straps und Rock mit all dem anderen Glamour dazu umher laufe, dass Du genau dafür den Hintern hinstreckst, um dich mit was auch immer schlagen zu lassen bis du pfeifst? Ist es das wirklich wert, dass einem stunden-, ja tagelang der Hintern brennt? Ist das wirklich so bedeutend, dass ein Mann den Abwasch macht, die Einkäufe erledigt, kocht, die Wäsche aufhängt, um dann wenn er fertig ist, von der Frau eine harsche Rüge bekommt wegen einer Nichtigkeit oder gar eine Strafe. Nimmt das der Mann auf sich, wegen einer Lapalie einen energischen Tadel zu hören, eine Strafpredigt oder gar den Rohrstock über den Nackten drüber gezogen? Alles für eine schöne glamouröse Hülle? Mann bist du wirklich dafür bereit auf Knien zu rutschen und dir sogar den Samenerguss verbieten zu lassen? Nur für dieses aufgetakelte Weib Tag und Nacht an deiner Seite willst du ihre Herrschaft akzeptieren und ihr dienen?
Wenn das wirklich so ist, wäre es ein leichtes für uns Frauen, über euch Männer zu herrschen. Wir würden euch antreiben mit der Peitsche und immer mehr fordern, euch immer mehr arbeiten lassen für uns. Aber wir haben ein Herz und ziehen uns nicht diesen hochhackigen Schuh an. Noch nicht, aber immer öfter vielleicht.

Markus hat gesagt…

Hallo Gloria,

hier eine kurze aber zutreffende Antwort auf Deine Fragen:

JA

Gruss Markus

Anonym hat gesagt…

Ja, Gloria hat die Lage richtig erkannt!Wenn Frauen ihre Sexualität
gezielt gegen uns einsetzten, ist ihnen der totale Sieg im Geschlech-
terkampf sicher. Unsere Nieder-
lage gegen Strapse, Nylons, High
Heels,Busen, Po,Beine,Füßchen ist
vollständig und unvermeidlich.
Die gute Nachricht für uns Männer:
Die Siegerinnen sind nicht die
struppigen und lustfeindlichen Feministinnen der 70er und 80er
Jahre mit Latzhose und Birkenstock-
schlappen, sondern wunderbare,kluge
Frauen mit viel Verständnis für die
sexuellen Bedürfnisse der von ihnen
unterworfenen Männer.
Ein glückliches 2009 allen Femdom-
Paaren.

Gruß Uwe

Christian hat gesagt…

Die Antwort auf Deine Fragen sind aus der Sicht des unterwürfig fühlenden Mannes eindeutig mit einem großen JA zu beantworten. Ich kann Markus nur bestätigen und ich denke, viele Leser und auch Leserinnen sind ebenso fest von der klaren Zustimmung überzeugt. Ja, genau das ist es uns unterwürfigen Männern wert.
Zugegeben, es ist eine höchst stereotype Weiblichkeit im Retrolook. Es erinnert an die Burlesque- und Pin up-Frauen, mit raffiniert aufreizender Kleidung bewaffnete Rasseweiber. Das ist nicht das abgemagerte Designer-Model von heute, das schwach und krank, ja wie todgeweiht aussieht. Es ist die energiegeladene Erscheinung, gut proportioniert, quellende Weiblichkeit üppig und stark und darin aber außerordentlich elegant und kurvig, betont damenhaft. Daraus entspringt das Resolute, das für einen devot veranlagten Mann so lebensnotwendig ist. Hier beginnt eigentlich schon der ersehnte Kontrollverlust, und nichts anderes ist Femdom-Erotik, wo er von Straps und hohen Absätzen überwältigt in die Knie geht. Dieser übertriebene Hang nach hochgestochener Weiblichkeit löst diese Veranlagung aus, sich einer Frau zu ergeben, alles für sie zu tun, ihr zu gehorchen, ihr hörig zu sein. Es wird ausgelöst, wenn die Frau diese hochgestochene Weiblichkeit aus ihrer eigenen Weltanschauung heraus praktiziert, eingeflochten in den Alltag und somit für den Mann zur anbetungswürdigen Gewohnheit wird. Es ist in der Tat von so großer Bedeutung und Gewichtung, dass diese täglich zur Schau gestellte Attraktion den dafür anfälligen Mann vollkommen in Besitz nehmen kann. Daraus wiederum entsteht eine Abhängigkeit, als gesteigerte Form der Liebe, worin eine ständig lodernde Begierde mitschwingt. Es ist also nicht die Furcht vor Strafe, sondern primär schon die Abhängigkeit von dieser hochgestochenen Weiblichkeit, die den Mann in die Untergebenheit zwingt. Schon hier gibt er die Kontrolle aus der Hand und begibt sich in die geliebte Opferrolle angesichts aggressiver weiblicher Reizfluten. Was die Frau mit ihm weiter anstellt, liegt in ihrer Hand und in ihrer Verantwortung. Wozu aber braucht es dann Hiebe, wozu gehört zur resoluten Weiblichkeit Rohrstock und Gerte? Das ist nun nichts anderes als die Bedeutung von Schmerz im Lernprozess. Damit der Mann sieht wozu es führt, wenn man nicht gehorsam ist, wenn man nicht gelehrig ist, wird zur altmodischen Prügelstrafe gegriffen. Das passt stimmig zur Weiblichkeit im Retro-Look. Es wirkt natürlich auch. Nur ein Mann, der schon mal einen Rohrstock oder eine Reitgerte zu spüren bekam, weiß wie beißend und brennend die Hiebe sind, selbst wenn sie von einer zarten Frauenhand verabreicht wurden. Aber letztendlich bejaht und akzeptiert man diese schmerzhafte Strenge und bemüht sich ernsthaft um ein besseres Betragen. Natürlich schließt sich auch der Kreis, wenn die in sie hinein suggerierte Machtposition der Frau am Ende auch mit Machtausübung ihrerseits komplettiert wird. Ich will sagen, wenn die Dame mit Straps und Highheels zum Rohrstock greift, trifft die damit prophezeite Strenge ein, als eine Art sich selbst erfüllende Prophezeiung. Dies wiederum erhöht natürlich den Respekt des Mannes vor der Frau noch mehr und die Symbolkraft der Hoheitszeichen erfüllt sich wie erwartet. So entsteht ein verhängnisvoller Kreislauf, ein Teufelskreis für den Mann. Doch er ist gewollt. Wir haben uns diese Veranlagung nicht ausgesucht. Sie steckt in uns.

Ich war ein einziges Mal bei einer Domina, weil ich diese Veranlagung nicht loswurde und weil ich es einfach nicht mehr aushielt.

Ich schämte mich vor ihr und vor mir selbst. Und diese Scham wuchs noch viel mehr, als mir die ungeheuer attraktive Frau einen auf Rollen befindlichen Spiegel heranzog und mich aufforderte meinen Blick zu heben, um sich meine traurige Gestalt selbst anzuschauen. Nackt und erregt kniete ich vor ihr, eine Blöße, die unter dem Zwang ihrer Worte und ihres Aussehens entstanden war. Zum ersten Mal war es Wirklichkeit und nicht nur Hirngespinst, vor einer höchst aufregenden Frau zu kauern, nur ihre hohen Absätze und in feinste Nylons gehüllte Beine vor den Augen. Es gab keine andere Bestimmung für mich, als das zu tun was sie von mir verlangte. Ich antwortete naiv auf ihre Frage nach meiner Begierde und äußerte den Wunsch, mit beiden Händen unter ihren Rock gleiten zu dürfen, um das Ende der Strümpfe und ihre Strumpfhalter zu fühlen. Sie lachte mich aus. Und dann kam die Quittung für diese Unverschämtheit. Wortreich verpackt verabreichte sie mir eine Lektion mit dem (angekreuzten Wunsch) Rohrstock, bis mir die Tränen in die Augen stiegen. Danach erlaubte sie mir den gehegten Wunsch und während ich wie hypnotisiert unter den Rock fuhr, tröstete sie mich für meine Tapferkeit und meine Begierde nach ihren raffiniert verpackten weiblichen Reizen. Danach durfte ich unter gemeinsamer abwechselnder Stimulation zum Ende kommen und mein Höhepunkt war grandios. Es war die Sache wert, auch wenn ich tagelang den Rohrstock noch spürte. Ja, es war die Sache wert, auch wenn sie nicht meine Frau war, die da im konservativen hautengen Minikostüm vor mir stand auf ihren Mörderabsätzen.

James09 hat gesagt…

Vielen Dank für diesen tollen Blog.
Ich habe schon auf diversen amerikanischen Websites(wie loving female authority) gesurft und mir war deswegen manches nicht neu.
Ich glaube, dass in meiner Ehe manches schon nach dem FLR funktioniert. Meine Liebe hat eindeutig das Sagen. Sie ist beruflich sehr erfolgreich und lässt mich meine Unterlegenheit deswegen spüren. Sex findet nur auf ihre Inititiative hin statt.
Neulich sagte sie ich wäre ihr "Sexobjekt".Manchmal lässt sie mich auch sehr eindeutig spüren wie sexuell anziehend sie andere Männer findet. Sie sagt dann, dass sie mit denen "spontan ins Bett könnte", während sie mit mir nur aus Vernunftgründen zusammen ist Das sind dann immer so liebevolle Provokationen, die mich immer etwas demütigen sollen. Sie macht das gerne! Bei alledem fühle ich mich aber wohl und gleichzeitig macht sie ja auch deutlich, dass ich andere Qualitäten habe. Sie meint dann, meinen liebevollen Umgang mit ihr.
Anstatt mich gegen ihre dominante Ader zu wehren, werde ich die Tips dieses Blogs verwenden unsere Beziehung zu vertiefen. Vielen Dank dafür!

Achatz hat gesagt…

Das sind viele Anregungen und Erfahrungen, für die wir uns hier gerne bedanken möchten.
Für mich persönlich ist es so: was einen Mann anmacht und nach welchen 'Fetishen' Outfits bei einer Frau er sich sehnt- das ist m.E. wandelbar und hängt auch von der Frau ab. Wenn sie ein 'dominantes' Potential im Bezug zu ihm hat, wird sie lernen, was in anmacht, aber auch: ihm beibringen, was sie will, dass es ihn anmacht. Amélie z.B. liebt hohe Schuhe nicht besonders, sie findet sie unbequem. Also ist es mit der Zeit für mich selbstverständlich die Eleganz ihrer flachen Schuhe zu bewundern; einfach weil es an sie gekoppelt ist.
Immer wieder lese ich von solchen Umwandlungen auch bei anderen: Eine Frau kann einen Mann regelrecht 'umprogrammieren', wenn sie das will.

Anonym hat gesagt…

ja, achatz ich teile deine erfahrung. es stimmt frau kann einfluss nehmen auf den mann, sogar auf den fetisch - paradoxerweise indem sie ihn zuerst erfüllt aber stück für stück den bezug dazu ändert - auch wenn es in vielen ohren abwertend klingt - ist so ähnlich wie hundeerziehung - alles was es braucht ist ein in den augen des mannes noch besseres leckerli - ich war selbst anfangs skeptisch aber mein instinkt hat mich nicht getrogen - von daher will ich allen damen mut zusprechen, die angesichts der momentan nicht für sie passenden fixierung ihres mannes zweifeln ob das eine runde sache nach ihrem geschmack werden kann - ausnahmen mögen die regel bestätigen - aber es ist mit etwas raffinesse möglich
lg
dompteuse