Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Sonntag, 16. November 2008

Caring Domination Teil A: Die Dominante Frau

Vor einiger Zeit schon haben wir an der Übersetzung der folgenden Texte aus der Website 'Cair4.com' gearbeitet. Das liest sich zwar nicht immer nur ausgesprochen 'anregend' oder 'erotisch'. Vielmehr ist sind es Texte, die sich vor allem an Frauen richten, die verstehen wollen was in (ihren) (submissiven) Männern vor geht. In einigen Tagen werden wir dann auch noch 'Tipps' für submissive Männer bringen.
Es geht darum von einer Sicht des 'Abwegigen' zu einer normalen Einschätzung der Dinge zu kommen und zu der Erkenntnis- wie ja auf Minervasjuwelen oft postuliert- dass eine weiblich geführte Ehe, wie immer sie auch gelebt wird eine gute Alternative zum üblichen Ehealltag ist
Wir stellen deshalb heute mit Erlaubnis der Betreiber die Website cair4.com in eigener Übersetzung und in ausgewählten Ausschnitten vor. Die Teile A, B und C richten sich an Frauen, die lernen wollen mit ihrem submissiven Mann richtig umzugehen. Heute Teil A:


CARING DOMINATION

A. Eine dominante Frau

Die Website Cairing Domination oder cair4.com handelt von Liebe, einfühlsamen und starken Beziehungen und von...happy- ends!

Es geht um starke Ritter in absoluter Loyalität zu einer fürsorglichen Lady.
Es geht ferner um „Kinks“, (abwegige Praktiken/ Fantasien) und von dem verzwickten Unterfangen submissiven Mann zu verstehen und mit ihm richtig umzugehen.
Ihr Mann möchte vielleicht von Ihnen versklavt werden.
Sie wollen, dass er von Ihnen begeistert ist.
Das ist ein Happy End für Sie beide.
……

Alles, was Sie ohne Training oder Vorbereitung tun können, ist eine herausfordernde Rolle anzunehmen, von der unsere Kultur Ihnen beigebracht hat, dass sie für eine Frau nicht angemessen ist.
Sie haben dabei mit seiner männlichen Phantasie umzugehen und ihn an einen Ort zu führen, von dem keiner von Ihnen beiden je glaubte, dass er existiert.

Und dafür, dass Sie das tun, verdienen Sie es wie, eine Göttin behandelt zu werden.
Sie können das und Sie werden Freude daran haben.

Diese Website (cair4.com) handelt von unserer Vision einer Dominanz, die wir „Caring Domination“ nennen. Sie ist so beschaffen, dass sie für Sie und für ihn passt.


Die Kurztour :

Kurztour: Submission 1
Der übliche Verlauf ist, dass Sie herausfinden, dass Ihr Ehemann/ Partner submissiv ist und dass Sie das ablehnen.
Sie wollen das nicht, weil es Ihrem Bild widerspricht, was ein Mann darstellen sollte. Und weil es nicht zu dem passt, was Sie brauchen.

Der ideale Mann sollte sich höheren Zielen unterwerfen, nicht nur darauf aus sein, seine selbstsüchtigen Bedürfnisse zu befriedigen.
Der ultimative Leistung eines Mannes für seine Frau ist, sein eigenes Leben zurückzustellen, um seine Frau zu schützen; eine Leistung, die die meisten Männer gerne erbringen.
Der ideale Mann würde jeden Tag arbeiten um seiner Frau bei der Sorge um Haus und Familie zu helfen.

Überlegen Sie sich also zweimal, ob Sie sich wirklich wünschen, dass seine submissive Ader ganz und gar verschwindet.

Kurztour: Submission 2
Unglücklicherweise sind submissive Phantasien in der Regel nicht besonders schön.
Ihr Ehemann hat es sich nicht ausgesucht, submissiv zu sein, und er hat auch seine Phantasien nicht ausgesucht.
Wer würde das schon? Es gibt sie eben. Ihn dafür zu verurteilen wäre eine schlechte Strategie.
Diese Website empfiehlt Ihnen gute Wege mit diesen Phantasien umzugehen.


Kurztour: „Caring Domination“
Dies Website zeigt einen Lebensstil der Dominanz, der gut für Sie und Ihren Ehemann funktioniert.
Wir wollen, dass Sie „liebevoll dominant“ sind.
Sie werden aus ihm einen loyalen Ritter machen!
Sie müssen mit seinen Phantasien umgehen. Das ist ein Teil Ihrer Achtsamkeit. Wir empfehlen ferner „saubere“ Arten der Unterwerfung.
Diese werden seine Kinks mindern, deshalb sollten Sie sie lassen, wenn sie auftauchen. Eine gute Königin gewährt auch Gunstbezeigungen.

Glauben Sie es oder nicht: dies hier ist eine gute Gelegenheit Ihre Liebe, die Achtsamkeit und die Kommunikation in Ihrer Ehe zu stärken.


Kurztour: Dominierung 1
Sie müssen ihn, zumindest ab und zu, dominieren.
Das ist vielleicht gegen Ihre Natur.
Vielleicht denken Sie auch, dass Dominierung nicht in Ordnung ist.
Vielleicht haben Sie keine Übung in Dominierung.
Aber die Fertigkeiten dazu und die Verantwortung- sie sind nicht so unterschiedlich von denen einer Mutter für ihre Kinder.
Sie haben das Sagen. Ihr Wort ist Gesetz. Sie müssen ihre Kinder bestrafen, wenn sie sich schlecht benehmen.
Aber denken Sie jetzt nicht, dass Sie für Ihren Mann wie für ein weiteres Kind sorgen müssten; sehen Sie ihn als eine begabte, für Sie gut nutzbare Quelle an, die Ihnen hilft, für Haus und Familie zu sorgen.

Kurztour: Dominierung 2
Das traditionelle Bild der Dominierung ist geprägt von männlichen Phantasien.

In dieser Phantasie sind Sie die grausame Domina. Klingt unangenehm, nicht wahr?
Ich hoffe, Sie haben keine Lust grausam zu sein, oder egoistisch.
Wie bei jedem Deal mit dem Teufel, können sie dies Angebot annehmen, aber Sie müssten Ihre Seele dafür hergeben.

Glücklicherweise ist die grausame Domina eher ein Artefakt der submissiven Phantasien und nicht das, was Ihr Mann wirklich will.
Die liebevolle, dominante Frau ist die Rolle die passen könnte für Sie und Ihren Mann.


Kurztour: Ihre Chance
Wenn Sie diese Gelegenheit nicht nutzen, wird sich das Bedürfnis Ihres Mannes nach Unterwerfung nicht etwa verflüchtigen. Er wird sich einfach nur woanders umsehen. Er würde nicht finden, was er sucht - und er wird auch nicht froh werden- weil er Sie braucht.

Und die Bedürfnisse einer Göttin werden sich auch nicht in Luft auflösen. Sie wollen immer noch von ihm erwarten können, dass er Ihnen hilft, wann immer Sie ihn danach fragen. Sie werden immer noch die kraftspendende Aufmerksamkeit brauchen, die eine Göttin verdient.

Auch Sie würden einfach anderswo suchen müssen. Sie könnten sich verwöhnen mit Shopping, Klamotten, Maniküre, Arbeit oder was immer. Sie werden nicht finden, was sie brauchen - und sie werden nicht froh werden- weil sie ihn brauchen.


Kurztour: Dominierung 3
Niemand verlangt von Ihnen in irgendetwas plötzlich hereinzuspringen. Nehmen Sie sich Zeit. Machen Sie sich die Dinge leicht. Schauen Sie, was Sie mögen und was Sie nicht mögen.

Niemand verlangt von Ihnen etwas zu tun, was Sie nicht tun wollen.
Dies hier kann etwas sein, was Ihnen Spaß macht. Es kann Ihr Leben verändern. Wenn Sie herausfinden, was Ihnen gefällt und was nicht, dann tun Sie die Dinge, die Ihnen gefallen.

Unsere Kultur hat ein Muster dafür, wie Ehemänner und Ehefrauen miteinander umzugehen haben. Dieses Muster passt nicht für Ihren Ehemann. Sie müssen ein anderes probieren.

Kurztour: Der Weg
Im Grossen und Ganzen werden Sie auf dieser Website das Wort „easy“ nicht finden. Abenteuer, ja; Herausforderung, ja. Easy, nein.
Diese Website verbreitet Ideen.
Damit sie funktionieren für Sie und Ihren Mann braucht es Zeit und Mühe.
Weder Ihre Erziehung noch seine Phantasien korrespondieren so einfach mit dem, was Sie beide herausfinden müssen.
Werden Sie sofortigen Erfolg haben? Die Chancen stehen gut. Aber dennoch werden Sie auf Ihrem Weg Ihre Fehler machen und Erfahrungen sammeln. Aber die Sache ist die: es ist der Mühe wert.


1. Überblick : Dominant werden
Ihr Mann will, dass Sie ihn dominieren. Was wird sich ändern?
Vielleicht der Sex. Manch ein Submissiver ist eigentlich nur an sexuellen Szenen interessiert und nicht an Unterwerfung ausserhalb des Schlafzimmers. Das ist schön, aber nicht dass, was diese Website empfiehlt. Wenn Ihr Mann Sie also hierhin, auf diese Zeilen, schickt, dann will er wahrscheinlich auch ausserhalb des Schlafzimmers dominiert werden.
(Doch Sex ist immer noch sehr wichtig für ihn).

Und Sie haben das Sagen. Sie sind der Boss. Die Königin. Aber vielleicht haben Sie sowieso schon das Kommando zuhause, bei den Kindern und bezüglich Ihrer gesellschaftlichen Kontakte. Jetzt ist auch er Teil Ihres „Hoheitsgebietes“.
Und vielleicht haben Sie sowieso schon versucht, ihn zu kontrollieren.
Kann sein, dass er schon eine gute Resource für Heim und Familie darstellt.
Er folgt bereits Ihren Vorstellungen in den gesellschaftlichen Kontakten. Also, es kann dieses eine große Verwandlung bedeuten, aber vielleicht auch überhaupt nicht viel.

Die Veränderung ist die:
Es gibt einen archaischen Teil in der Persönlichkeit aller Männer, der dominiert werden will. Sie werden sich bei diesem archaischen Teil seiner Persönlichkeit einloggen.
Sie werden den uralten Tanz der Dominierung tanzen.
Sie werden zu der Göttin, nach der er sucht.
Sie werden sein sexuelles Verlangen nutzen, um Kontrolle über ihn zu bekommen. Wenn sie diesen archaischen Teil seiner Persönlichkeit nur antippen, wird es erotisch und erregend für ihn sein, Ihnen zu dienen. Er wird sich durch seine Liebe zu Ihnen versklaven, und auch das wird für ihn erotisch sein.

Sie kümmern sich ja bereits um Ihren Mann, sonst wären Sie nicht hier.

Aber Sie hatten vielleicht gedacht, dass er für sein Wohlbefinden selber sorgt, ohne, dass Sie sich darum kümmern müssten.
Es wird sicherlich Ihrem „Hoheitsgebiet“ gut tun, wenn sie ab und zu Ihre Dominanz erweitern und sich um ihn kümmern.

Als Königin fällen Sie immer Ihre eigenen Entscheidungen und Sie tun, was Sie für richtig halten.
Das gehört zur Dominanz.
Sie können ihn immer noch nach seiner Meinung fragen.
Sie können immer noch klugen Rat annehmen.
Sie können ihm immer noch Gutes tun.
Das gehört zum kompetent- und liebevoll- sein.
Aber Sie sind die Königin und Sie haben das letzte Wort.

Und so leiten Sie einen Prozess langsamen Wachstums ein. Und er auch.
Sie und er verändern die Art in der sie sich aufeinander beziehen, und zwar zum Besseren hin. Sie werden Markierungen in ihren Weg schlagen. Sie werden miteinander kommunizieren müssen. Es wird nicht leicht sein. Aber es sollte und wird Spaß machen.

Wenn Sie anfangen ihn zu kontrollieren, müssen Sie ihn verstehen. Es gibt keinen Ersatz für Kommunikation. Einige unsere Websitenabschnitte erläutern Submissivität. Warum ist er submissiv? Was können Sie ändern und was können Sie nicht ändern?

Sie sollten dominant sein, liebevoll und kompetent. Es gibt keinen Ersatz für Probieren, für Herausfinden was Ihnen Spaß macht und was für Sie funktioniert. Wir erklären hier, wie Sie dominant sein können und dabei liebevoll.

Es hilft auch zu wissen wohin Sie gehen wollen.
Wir zeigen Ihnen wie Sie einen starken Ritter, „saubere“ Unterwerfung und vertrauensvolle Unterwerfung aufbauen. Die meisten Submissiven finden früher oder später das Ritter- Bild reizvoll. Aber auch psychische Destruktivität ist sehr erotisch. Ein Hauptgewicht der „Caring Domination“ ist deshalb erotisch zu sein und dabei Dinge zu vermeiden, die ihren Mann kleiner machen.

2. Ziele der „Caring Domination“
Sie sollten wissen, dass dies eine gute Gelegenheit für Sie ist. Hoffentlich haben Sie ein Gespür für Liebe und Achtsamkeit, denn dieses hier sollte auch Ihre Ehe verbessern.

Sie haben drei Ziele bei der Dominierung:

* Glücklichsein. Sie wollen glücklich sein und Sie wollen dass er es ist.

* Ritter. Sie haben wirklich Macht. Ermutigen Sie Ihn ein Ritter zu sein. Am Anfang will er vielleicht lieber ein Sklave sein, weil er sich so nach Unterwerfung sehnt. Aber früher oder später wird er sich mit der Ritter- Rolle anfreunden.

*Das Sagen haben. Sie können nicht einfach tun, was er sagt. Früher oder später würde er merken, dass er dann der Boss wäre und das würde sein Bedürfnis nicht ausfüllen. Dazu kann er gar nicht so gut beurteilen, was er braucht. Ja, finden Sie heraus, was er braucht und entscheiden Sie.


3. Eine vertrauensvolle Unterwerfung
Eine gute Möglichkeit bei der „Caring Domination“ ist die vertrauensvolle Unterwerfung. Stellen Sie sich vor, sie haben eine ernsthafte Krankheit. Wollten Sie einen Doktor, dem Sie trauen können? Ja. Sie würden wissen wollen, dass er kompetent ist und sich um Sie kümmert. Dann können Sie einfach akzeptieren und auf das vertrauen, was der Doktor empfiehlt.
Das ist das Wesen der vertrauensvollen Unterwerfung, die Sie für Ihren Mann wählen.

Der Gedanke ist dieser:
Er vertraut Ihnen nicht, weil Sie immer recht haben. Niemand hat immer recht.
Er vertraut Ihnen nicht, weil Ihre Entscheidungen immer besser als seine wären. Sie können gar nicht immer besser sein.
Er vertraut Ihnen, weil Sie auf ihn achten und sie sich große Mühe geben gute Entscheidungen zu treffen.
Und weil er gerne submissiv fühlt.
Vertrauensvolle Unterwerfung ist nicht unbedingt Teil der männlichen Phantasien.
Aber Ihr Partner wird sie geniessen, wenn es sie erst einmalgibt.
Er verbringt sein Leben damit, sich vor Leuten zu schützen, die sich nicht um ihn kümmern und die inkompetent sind. Dies wird ein richtiger Leckerbissen für ihn sein. Das ist die Beziehung, die er mit Ihnen haben will. Sich nicht schützen müssen und nicht misstrauisch sein zu müssen. Einfach Vertrauen und Akzeptanz.


4. Kinks reduzieren
Seine Kinks verschwinden vielleicht nicht so einfach.
Als seine Königin wollen Sie vorzugsweise, dass er sich wohl fühlt und das heisst, sie müssen irgendwie mit seinen Kinks umgehen. Und seine Kinks sind natürlich andererseits auch, wenn man so will, eine gute Möglichkeit ihn zu dominieren.

Sie müssen also entscheiden, welche Kinks Sie vielleicht nutzen können. Wie Sie seine Phantasien so beeinflussen können, dass manches auch für Sie funktioniert. Welche Kinks können Sie akzeptieren und welche wollen Sie lieber gar nicht erst sehen? Ihr Mann braucht es, von Ihnen irgendwie dominiert zu werden, aber wahrscheinlich brauchen Sie nicht alle seine Kinks. Und die Kinks sind ja ein Produkt seiner Phantasien; Er weiss nicht wirklich, was ihn glücklich macht. (Schicken Sie uns doch eine email über Ihre Weise ihn zu dominieren!)

Aber Sie können auf jedenfall seine Kinks reduzieren.
Stärken Sie ihn
Eines der Prinzipien der „Caring Domination“ ist, ihn zu stärken. Sie sind die Lady und er ist der gehorsame Ritter. Und zwar soll er der starke, kluge und gehorsame Ritter sein. Mit anderen Worten, Sie erwarten und fordern Stärke von ihm, als einen Teil seiner Dienstbarkeit an Sie.
Submissive Männer müssen nicht zwangsläufig schwach sein, sie müssen sich nur einfach unterwerfen.

Sie können Ihn daran erinnern, dass er stark ist und eine wertvolle Person. Das stärkt ebenfalls seine positiven Gefühle für Sie.

Schwächen Sie ihn nicht
Einige der Phantasien, wie zum Beispiel gefesselt zu sein, erlauben ihm unter Ihrer Kontrolle zu sein, ohne geschwächt zu sein.
Das sind „gute“ Phantasien. Andere lassen ihn sich kontrolliert fühlen weil er schwach dabei ist. Das sind „schlechte“ Phantasien. Das Übliche ist Erniedrigung. Erniedrigung schwächt einen Mann und erleichtert es ihn zu bestimmen, ihn zu kontrollieren. Deshalb ist Erniedrigung für viele Submissive so erotisch. Sie sollten Erniedrigungen aber eher vermeiden, wenn Sie können. Wenn Sie aber das Mittel Erniedrigung anwenden wollen, dann vermeiden Sie dabei ihn zu sehr zu schwächen.


Schuldgefühle
Schuldgefühle schwächen auch. Vermeiden Sie erotische Spiele, die Schuld beinhalten. Die meisten Submissiven fühlen sich schuldiger, als sie bräuchten- ihr Verlangen ist gesellschaftlich nicht akzepiert. Sie sollten ihn sich nicht schuldig fühlen lassen für seine Wünsche und Phantasien, die er sich natürlich nicht ausgesucht hat.
Die ultimative Kontrolle
Die ultimative Kontrolle über einen Mann, das ist keine Hypnose, Erpessung, Fesselung oder irgendeine seiner Phantasien. Die ultimative Kontrolle ist Liebe. Wenn er sie liebt und sich ihnen unterordnet, wenn er also ergriffen ist von seiner submissiven, leidenschaftlichen Begeisterung, dann kontrollieren sie ihn.

Sie haben diese Kontrolle nicht automatisch, sie müssen für sich einrichten.
Wir versuchen Ihnen dafür die Werkzeuge zu geben, die sie brauchen.
Sie sollten dominant sein.

Sie sollten eine liebevoll dominante Frau sein.
Wenn Sie diese Kontrolle wagen, dann vergewissern Sie sich, dass er das weiss. Wenn er das nämlich wirklich weiss, dann wird er wahrscheinlich merken, dass seine Kinks schale Imitationen von dieser Art von Kontrolle sind. Nochmal: seine Kinks werden sicherlich nicht einfach verschwinden, aber sie werden dann ihre Bedeutung für ihn verlieren.

5. Erniedrigung und Bestrafung
Für einen Submissiven kann Erniedrigung erotisch sein. Erniedrigung schwächt ihn, und wenn er schwächer wird hat er weniger Willenskraft und ist leichter zu kontrollieren.
Aber es ist nicht gut für ihn schwächer zu werden, und Sie wollen auch nicht, dass er schwächer wird. Deshalb ist das Thema der „Caring Domination“ Unterwerfung zu entfalten ohne ihn dabei zusehr zu erniedrigen oder zu schwächen.

Bestrafung kann ebenfalls erotisch sein, aber auch schwächend, zum Beispiel, wenn Sie seine Fehler zu sehr herausstellen und wenn er Sie fürchtet.

Wenn Sie ihn strafen, dann machen Sie absolut klar, dass es nur ein Spiel ist. Strafen Sie ihn nicht für seine wirklichen Irrtümer oder Fehler, strafen Sei ihn für etwas offensichtlich Unsinniges.
Wenn möglich, wählen Sie eine Strafe, die ihm sogar gut tut.
Wie ist es mit etwas Peinlichem, was ihn in Verlegenheit bringt?
Der Test ist, wie er darüber später denkt.

Wenn es nur ein Spiel ist oder etwas, was ihn stärker macht wird er sich nicht schlecht fühlen danach oder schuldig.
Wenn er sich später erniedrigt, verlegen oder schuldig fühlt, dann war es keine gute Idee.


6. Mehr Information
Dominant sein und handeln
Der Dominanz/ Submission-Komplex gehört zu einem sehr archaischen Teil der menschlichen Psyche.
Wenn Sie sich da einklinken wollen, müssen Sie zumindest stark erscheinen. Also seien Sie so stark wie Sie können und den Rest täuschen Sie vor.

Wenn Ihr Mann in Ihrer Beziehung submissiv empfindet, dann braucht er Ihre Dominanz. Das wird Ihnen wiederum wirkliche Power verleihen.


Stark sein
Eine Herausforderung, dominant zu sein kann eine Verantwortung sein- für das Leben eines anderen.
Dies ist es, was Sie für Ihre Kinder tun müssen- entscheiden, was am besten für sie ist. Es ist in Ihren Genen.
Sie müssen es nicht übertreiben, aber Sie müssen Verantwortung übernehmen.

Starke Leute haben Wünsche, aber sie haben nichts unbedingt nötig.
Sie machen das Beste aus einer Situation und beklagen sich nicht.
Sie können gut Ihre eigenen Bedürfnisse ausbalancieren mit denen der anderen und sie können Ihre Bedürfnisse auch einmal den Bedürfnissen der anderen unterordnen, wenn es angemessen ist.
Sie kommen vielleicht durch Informationen ins Schwanken, aber nicht durch Druck von anderen.
Das sind alles gute Dinge, die Sie anstreben sollten in Ihrer Dominanz.
Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Baby. Sie tun, was für das Baby das Beste ist, und stellen ihre Wünsche für die Bedürfnisse des Babys zurück, wenn es angemessen erscheint.
Sie kümmern sich auch um Ihre Bedürfnisse. Sie sind nicht begeistert, wenn wenn Sie mitten in der Nacht aufgeweckt werden, aber Sie machen das Beste daraus und beschweren sich nicht bei dem Baby.

Sich stark benehmen
Tricksen Sie niemals einen Submissiven aus, um Ihnen etwas zu geben, was Sie wollen. Fordern Sie es einfach von ihm, fragen Sie oder zeigen Sie Ihr Gefallen, je nachdem.

Erwarten Sie niemals von Ihrem Partner, dass er schon ahnt, was Sie wollen und beschweren Sie sich dann nicht, wenn er es nicht richtig getan hat.
Wenn es etwas gibt, was Sie wollen, dann sagen Sie es ihm
Wenn Sie wollen, dass er auch ohne Anweisung sein Bestes gibt , belohnen Sie ihn und bestrafen Sie ihn nicht.

Wenn Sie Stärke vortäuschen, dann übertreiben Sie nicht. Starke Menschen zeigen nicht dauernd Ihre Stärke (z.B. durch Schimpfen). Stattdessen etablieren sie ihre Macht und üben sie bei Bedarf aus.
Vermeiden Sie nachlässige und schwache Ausdrücke. Sagen Sie nicht: „Ich denke, dies ist gut für Dich“ oder „Dies ist vielleicht gut für Dich “.
Sagen Sie: „Dies ist gut für Dich“


Männer verglichen mit Frauen
Als heterosexueller Mann müssen Sie nicht wissen, wie man einen Mann dominiert. Wenn Ihre Frau Sie dominiert, dann muss sie wissen wie es geht. Es ist das Beste, wenn sie Bescheid weiss und der Mann nicht- das steigert ihre Macht über ihn.
Analog muss eine heterosexuelle Frau auch nicht wissen, wie man eine Frau dominiert.

Also seien Sie gut zu sich. Wählen Sie eins aus.
Ich bin eine Frau. Ich brauche Information, wie man einen Mann dominiert.
Ich bin ein Mann und brauche Information, wie man eine Frau dominiert.


Männer dominieren
Der Stereotyp ist, dass Männer nur an Sex denken.
Das passt hier erst recht ziemlich gut. Zwar ist das Urgefühl bei Unterwerfung nicht unbedingt sexuell. Aber Sex ist stark involviert auf die eine oder andere Weise und in den meisten Phantasien.
Dinge, die eigentlich nichts mit Sex zu tun haben, bekommen etwas Erotisches, wenn sie Unterwerfung bedeuten.

Deshalb ist für Männer Unterwerfung auf die eine oder die andere Art etwas, was mit Sex zu tun hat.
Sie sollten Sex sicherlich nicht aus Ihrem Hoheitsgebiet ausklammern.
Wenn Sie verschiedene Zeiten oder Gelegenheiten festsetzen um Ihn zu dominieren, dann ist Sex eine sehr gute Gelegenheit.


Bereiche der Kontrolle
Wenn Sie damit beginnen auch nur einen kleinen Bereich seines Lebens zu kontrollieren, dann kontrollieren Sie am effektivsten auf welche Art und wann er sexuelle Erleichterung hat.
Das gibt ihm ein ungemein starkes Gefühl kontrolliert zu werden.
Es ist auch für Sie von Nutzen.
Er masturbiert höchstwahrscheinlich regelmässig.
Wenn Sie eine besondere aufregende Szene oder Aktion mit ihm planen, dann stellen Sie sicher, dass er sehr begeisterungsfähig und erregbar ist und nicht etwa kurz vorher masturbiert hat.

Es gibt verschiedene Dinge, die Sie tun können, wenn Sie sein Sexualleben kontrollieren. Eines ist, ihm die Erleichterung strikt zu verweigern. Das ist ein typisches Unterwerfungsspiel. Je mehr Sie ihn enthalten, desto geiler wird er. Und je geiler er ist, desto mehr will er genau den Sex, den Sie kontrollieren. Also frisst er Ihnen aus der Hand, was ihn zudem selbst ausserordentlich begeistert.

Wenn Sie sein Sexualleben unter Kontrolle haben, können Sie Sex auch als Belohnung oder Bestrafung benutzen.

Schliesslich können Sie grosszügig sein.
Sie können versuchen ihm die Erlaubnis zum masturbieren zu geben, wenn ihn das glücklich macht.
Sie können einen Zeitrythmus mit ihm herausfinden, der gut für ihn passt.
Die „Caring“ - Strategie ist es, ihn nicht mit vielen, sondern mit so guten Höhepunkten wie möglich zu fesseln.

Kommentare:

Roswitha!!! hat gesagt…

Die Übersetzung ist wieder einmal eine großartige Gelegenheit für jede Frau, sich mit der weiblichen Dominanz zu beschäftigen und mehr noch, sich mit ihr sogar anzufreunden. Bravo. Wir kannten die Seite, haben aber außer Überschriften noch keine Inhalte gelesen, weil es einfach zu mühsam war, den wie so oft englischen Text zu entziffern. Deshalb sind wir sehr dankbar, wenn seriöse Abhandlungen zum Thema deutschsprachig und somit verständlich erscheinen. Wie oft haben wir schon englische Seiten verworfen, weil es zu viel Zeit kostete, die eine oder andere sinngebende Vokabel nicht parat zu haben.

So ein Guide wie „caring domination“ hilft ungemein, sich mit der Materie zurecht zu finden und seinen eigenen Weg zu erkennen, der ein gemeinsamer Weg mit dem Mann ist und den oftmals vorschnell befürchteten Weg in die Trennung postwendend verhindert. Warum ist dieser Weg so schwierig? Es ist ein erheblicher Einschnitt, eine Zäsur und eine unumkehrbare Veränderung, worauf mit der Einführung von Femdom in der Ehe gerade auch auf männlicher Seite hingewieseen werden muss. Freilich ist der erste Schritt meist die durchgreifende Veränderung bei der Frau als sichtbarer Beweis für die Neuorientierung erforderlich. Da stellt sich meist schon das große Problem für die Frau, herrje jetzt soll ich immerzu in steilen Schuhwerk umher stolzieren, Strümpfe tragen und meinen Busen zu Markte tragen, mich von früh bis spät aufgedonnert wie eine Edel-Nutte vor ihm herum tanzend wie eine launische Diva gebärden und letztendlich soll ich ihn behandeln wie einen dummen Schuljungen, ihn beschimpfen und bestrafen. Genau, und das alles trotzdem möglichst liebevoll und harmonisch im täglichen Leben und unter dem Mantel der Verschwiegenheit, damit keiner was merkt davon. Jawoll!

Am Anfang steht man vor einem bedrohlichen Dämon, eine abartige Sexualität, die den eigenen Mann wie eine unheilbare Seuchenepidemie befallen hat. Warum ausgerechnet ich. So hatte ich es auch vor langer Zeit erlebt. Da steht man hilflos da mit der eingestandenen Sexualität des Mannes, die ich mit der meinen nicht kompatibel glaubte.
Ich erinnere mich noch gut an die Zeit des Umdenkens, auch wenn es ein schwieriger und konfliktgeladener Prozess war. Vorweg kann ich jedoch sagen, und das habe ich hier ja schon oft und ausführlich geschrieben, dass diese Opferbereitschaft des Mannes ein unbeschreibliches Geschenk für eine Frau ist und ganz und gar kein Unglück. Dies heraus zu finden war die eigentliche Schwierigkeit an dem ganzen. Den ganz persönlichen Code des Mannes in Bezug auf seine Sexualität zu entschlüsseln war der erste Schritt in die richtige Richtung, geradezu analytisch fest zu stellen, wie ist dieser Mann in puncto Sex programmiert.

Aus dieser Umbruchsphase ist mir beispielsweise noch gut ein Zeitungsbericht in Erinnerung, worin der Betreiber eines exklusiven Escortservices im Interview aus dem Nähkästchen plauderte und mir in der Betrachtung der männlichen Sexualität auf die Sprünge half. Was turnt den Mann an einer fremden Frau an, damit er den Drang verspürt, sie ins Bett zu bekommen. Das ist ja nicht nur für eine fremde Frau. Der Gigolo verriet, wie er seine Auftraggeberin bei der ersten Begegnung sogleich nach Reizen analysiert, um ihr diese Attraktivität charmant spiegeln zu können. Es war interessant zu lesen, wie sorgfältig Männer prüfen, welche Partie an der Frau ihn anspricht. Das können minimale Details sein. Augen, Wimpern, Augenbrauen, Nase, Hände, Fingernägel, Haare, Frisur, das muss gar nicht die immer gleich vermutete Bewertung für Busen, Beine, Po sein. Dem ersten Blick des Mannes fallen demnach ganz kleine Eigenheiten auf, die der Frau oft gar nicht bewusst sind. Die eine steckt ihre Haare mit einer fließenden aber doch so graziösen Bewegung hinter die Ohren, als wäre sie Teil einer Pose im klassischen Ballett, die andere hat ein Gangwerk wie eine Kunstturnerin vor der Kür. Selbst ein mildes Lächeln kann den Mann erregen, jede unbewusste aber anmutige Geste, wie sie vielleicht eine Zigarette raucht, ihre Handtasche über die Schulter hängt, ihre Frisur bauschig zurecht richtet, oder wie sie ihre Ohrclips ansteckt. Ganz klar, auch das was die Frau trägt ist ein entscheidendes Kriterium, das genügt, damit der Mann sofort Feuer und Flamme ist. Es sind schlichtweg alles Dinge, die auf eine Gewohnheit der Frau schließen lassen, die sie interessant macht, sprich persönliche Eigenarten an ihr, die den sexuellen Impuls beim Mann geben.

Manfred wollte schon immer eine Frau anbeten, sie vergöttern, sie darin verwöhnen und ihr dienen. Er wollte nicht wirklich eine grausame Frau. Sie ist nur ein Fantasiegebilde, das er sich selbst geschaffen hat, fein säuberlich, genau nach seinen persönlichen Kriterien, wie es der Gigolo beschrieben hat. Dieses Superweib sollte ich nun plötzlich sein, mit allen Facetten und Attraktionen und als Gegenleistung würde ich seinen Gehorsam und viele andere Bequemlichkeiten in Anspruch nehmen können. Es schien mir als ein für beide riskantes Geschäft. Also Vorsicht, Zweifel, Ablehnung. Manfred war jedoch so sehr davon überzeugt, dass er richtig süchtig danach war. Es wäre für mich unmöglich gewesen, ihn von dieser scheinbaren Droge Femdom weg zu bringen, also war es der vermeintlich bessere Weg, die Droge Femdom zu probieren und dann einen gemeinsamen Genuss daraus zu entwickeln. Die wesentlich bessere Seite der Medaille fällt ohnehin zugunsten der Frau zu, da sie ja als Machtinhaberin die mannigfaltigen Annehmlichkeiten für sich behaupten kann, während der Mann unter der Fuchtel der Frau gerät. Klar war aber auch, dass Manfred mich für seine Anbetung brauchte. Ich war die geliebte Person und nicht eine andere. Ich musste ihm für seine Opferbereitschaft etwas entgegen setzen. Ohne dem hätte das ganze eine Schieflage und würde niemals funktionieren, wenn zur Anbetung das Objekt oder gerade die wichtigen Finessen fehlen. Einige Dinge lagen bereits klar auf der Hand, die ich nur noch in die Tat umsetzen brauchte. Ich kürzte meine Röcke, bestückte meine Wäschekommode mit sündhaft teurer Lingerie aus Spitzen und Seide, verbannte alles was nach dem braven Lieschen Müller aussah aus unserem Haushalt. Auch in meinem Schuhschrank vollzog sich ein radikaler Wandel, weil Manfred schließlich zu seiner Göttin aufschauen und mich für meine neue Gewohnheit extrem hoher Absätze anbeten sollte. Ich ging zum Friseur, zur Maniküre und Pediküre und ließ mir meine Finger- und Füßnägel stylen, ging zur Kosmetikerin, war viele Male allein beim Shoppen, bis ich mir meine ersten Stufen der Göttlichkeit erklommen hatte. All dies hatte meine Begeisterung für Femdom noch nicht entfachen können. Ich hegte starke Zweifel, ob sich meine Investition lohnen würde und ich dem Mann vorschnell die gewünschte Veränderung einräumte. Am Ende hätte er sich durchgesetzt, wo er doch von weiblicher Dominanz sprach. Soweit so gut – ich rüstete also auf und ließ mich auf den Handel ein, in Vorleistung zu treten.

Am Anfang ist sicherlich der erste mehr oder weniger gewaltige Schritt durch die Frau erforderlich, wo es um das Erkennen notwendiger Änderungen und die Übernahme des Kommandos geht. Wenn man diese Göttlichkeit erreicht hat, weil man nur noch in kurzen Röcken und erhöht von hohen Absätzen vom dadurch bereits eingeschüchterten Mann wahrgenommen werden kann, wird der Schalter auf Stufe zwei gedreht, wie beim Programm einer Waschmaschine. Alles geht dann nach dem Prinzip: Tu es für mich.
Ja, das ist überhaupt eine der Zauberformeln, die man sich als Frau auch in einer normalen Ehe doch gerne bedient. „Tu es für mich“!
Bei Femdom geschieht das gleiche, in einer viel drastischeren Form und die verlangten „Wohltaten“ und „Opfer“ gehen etwas weiter. Bei „Venus im Pelz“, wo alles zu dieser Thematik begann, ist die Strategie auch genau diese – Tu es für mich – und viele Frauen in der Welt bedienen sich mit Schmollmund und Wimpernschlag dieser Methode, ohne jemals das bedeutende Werk von Sacher-Masoch gelesen zu haben.

„Tu es für mich!“ Das klingt fast erpresserisch. Ist es auch. Er, der Mann, ist schließlich derjenige, der was möchte von mir. Dieses Verlangen kommt natürlich nicht von ungefähr. Dafür sorge ich schließlich mit ziemlichem Aufwand, damit ich immerzu diese Luxusfrau auf buchstäblich höchstem Niveau verkörpere und ich bin ein raffiniertes Teufelchen, die diesen Dresscode zu nutzen versteht. Erpresserisch ist ja auch die freche Devise „I have the pussy, I make the rules”. Diese Formel lässt sich beliebig erweitern. Ich trage Stilettos, Straps und kurze Röcke, du machst dies und jenes im Haushalt, ich trage dies alles, zu sorgst für den ordentlichen Zustand, also Hochglanz bei Stiefeln und Pumps, gut duftende Nylons und Wäsche, aber dalli. Alles wofür dieser Weiberkram unpraktisch ist, fällt auf den armen Mann zurück, schließlich könnte ich mir einen Fingernagel abrechen. Mein enger Rock ist nicht geeignet, um den Wäschekorb in den Keller zu tragen oder den Müll nach draußen zu bringen. Es ist doch wunderbar, wenn mein Mann dabei auch glücklich ist, dies alles für mich nun tun zu können. Das war und ist die devote Passion des Mannes, die besagt: ich tu’ es für dich. Von sich aus wollte Manfred das alles freigiebig und ritterlich tun. Mir dienen, für mich! Nun gut - die beiden Pole passen doch wunderbar, aber ich hatte sie zu Beginn nicht klar identifizieren können. Klar wollte er noch mehr für mich „tun“ und tut das auch, wie jeder Leser hier weiß, der unsere Tagesabläufe gelesen hat. Diese gewünschte absolutistische Herrschaft der Frau war gewöhnungsbedürftig. Gut, ich sagte Manfred in aller Deutlichkeit, damals in der Pizzeria, er werde künftig in mir seine Herrin haben und mich als seine Madame ansprechen, ihr gehorchen und dienen müssen. Es dauerte nicht lange und ich hatte ihn zu Hause erstmalig auf seinen Knien.

Am Anfang musste ich mit dem Durchsetzungsvermögen meine ersten Erfahrungen machen und meine Sprache meinem veränderten Aussehen anpassen. Viele Male, wenn ich mir nicht zu helfen wusste, befahl ich einfach „zieh dich aus“ und lag - ohne es vormals geahnt zu haben - goldrichtig. Manfred fand es wunderbar, zwischendurch sofort und ungnädig in die devote Position der Nacktheit kommandiert zu werden und dann am Boden kniend und auf seinen Fersen sitzend vor meiner noch unfachmännischen Strenge zu kauern. Allmählich gewöhnte ich mich an die Kommandosprache, sanft aber streng, fürsorglich und deshalb notgedrungen resolut, zunehmend energisch, wenn ich mich nicht ausreichend verstanden glaubte.
Es wurden dann klare Regeln aufgestellt, Verbote Verhaltensweisen, Aufgaben, Zuständigkeiten. Was verboten worden ist, bleibt verboten, jeder eigenmächtige Regelverstoß von Manfred zieht Konsequenzen nach sich, gleiches gilt für Aufgaben, sie müssen erfüllt werden und zwar ordentlich, weil sonst wiederum Maßnahmen zur Besserung und Korrektur des offensichtlich unbefriedigenden Istzustandes erforderlich sind. Das bedingt eine restriktive Handhabung, worin man als Frau auf das strikte Befolgen ihrer Aufforderungen und Anweisungen sorgfältig achten muss. Und wo sich jede Frau natürlich auch ihre eigenen energischen und resoluten Wesenszüge erschließen muss. Manfred lernte mich wider Erwarten als ziemlich strenge Madame kennen, weil ich einen Wesenszug in mir hatte, den er bislang nur aus anderen Bereichen des Lebens kannte. Ich bin nämlich konsequent und ordnungsliebend. Da hatte er seine Schwächen und deshalb eröffnete sich hier ein großes Betätigungsfeld für meine beginnende strenge Erziehung, worüber ich zur besseren Kontrolle (konsequent wie ich bin) auch begann Buch zu führen. Die Eigenschaft, konsequent zu sein, half mir urplötzlich, diese strenge Madame Roswitha zu sein, die Manfred sich immer gewünscht hatte. Er kam mir vor wie ein Knabe, der sich willenlos seiner Zuchtmeisterin unterordnete. Wenn wir abends im Bett lagen und die Nachttischlampen ausknipsten, war es plötzlich als würde er neben seiner Gouvernante schlafen müssen, die sofort jede sexuelle Regung bemerken würde. Dieses neue und sich immer vertiefende Verhältnis zueinander, worin ich diese strenge Ehefrau aber nach wie vor liebevoll und fürsorglich nicht mehr unangenehm und abartig empfand, etablierte sich in viele alltägliche Abläufe, wo ich schlichtweg begann, von meinen Möglichkeiten Gebrauch zu nehmen. Oh ja, Manfred war mittlerweile so voller Begeisterung und Bewunderung für meine täglichen Gewohnheiten, dass ich beginnen konnte, davon Gebrauch zu machen. Ich übertrug ihm bislang typische Frauenaufgaben, wie Kochen, Abwasch, Aufräumen, Einkaufen..... Manfred ist ein sehr guter Hausmann geworden. Natürlich dank meiner Anleitung. Zur Belohnung oder als besonderen Reiz, hat er auch pikantere Aufgaben, die er mitunter täglich zu erbringen hat. Viele Leser wissen hier wiederum was dies alles umfasst, wenn mein Mann beim An- und Ausziehen von Madame assistieren muss oder ständig flitzen muss, um für die richtigen Schuhe zu sorgen. Es war gewöhnungsbedürftig, nun einen Mann dafür zu haben, der wie ein Butler mit der Tischglocke gerufen werden kann. Ich musste lernen und dazu übergehen, sich einfach hin zu stellen, die Hände in die Hüften zu stemmen und den Mann alles machen zu lassen. Ob das beim An- und Ausziehen ist oder in der Küche. Mein Job ist nur noch, ihn zu überwachen und zu kontrollieren, ob alle seine Jobs ordnungsgemäß erledigt werden. Kontrolle und noch mal Kontrolle. Dazu gehört auch, selbst wenn das gerade für so manche Leserin nun lächerlich klingen mag, die Sexualität des Mannes zu kontrollieren und ohnehin nur auf mich zu konzentrieren. Manfreds Philosophie lag hierzu zu Grunde, wonach er als privilegierter Geliebter und Lustknabe von Madame für deren sexuelle Befriedigung zuständig ist, während seine eigene nur noch sekundär ist. Was dies betrifft, habe ich ihn völlig in Besitz genommen, kontrolliere und inspiziere ihn regelmäßig wie bei einer Musterung, stelle ihm Fragen und betrachte ihn in rein sexueller Betrachtung als mein Eigentum. Keine Angst, er wird oft genug und gütig belohnt. Nebenbei habe ich ihm durch die Übernahme der Kontrolle sein Masturbieren wohl abgewöhnt, oder besser gesagt ausgetrieben. Seit meiner Inthronisierung als Herrin habe ich es ihm mit ziemlich schmerzhaften Lektionen immer wieder strikt verboten. Insoweit brauche ich keinen Keuschheitsgürtel, sondern vertraue Manfred, wenn er schwört, sich an das Verbot zu halten. Die Folgen sind ihm hinreichend bekannt und er fürchtet sich davor, was wiederum nur gut sein kann, wenn ich seine Dienste im Bett beanspruche. Es dient auch als feine Möglichkeit der Belohnung, wenn er „darf“. Ich sag es mal drastisch, wenn beim Sex das Abspritzen des Mannes zu einer Art Notdurft wird und die Entscheidung ob es dazu kommt, in der Hand der Frau liegt, hat das eine Auswirkung auf den ganzen Mann. Er kennt das Glücksgefühl des Höhepunktes und soll es immer wieder auch haben, doch sein ausgehandelter Preis dafür ist hoch gewesen. Ich kann vieles dafür einfordern, tue es auch, belohne oder bestrafe ihn mit Sex, wie er es verdient und ganz nach seinem Sinn, mir diese Entscheidungshoheit zu überlassen. Manfred hat dabei die von ihm vielleicht unterschätzte konsequente Wesensart in mir zum Klingen gebracht, die nun oftmals im normalen Tagesgeschehen schlagartig darauf besteht, gefälligst zu tun was ich verlange. Er kuscht meistens bereits bei meinem Anblick, da wir natürlich mehr als eingespielt sind in unserem gegenseitigen Umgang und weil es nach vor schon genügt in einem knappen Rock oder kurzen Kleid und hohen Absätzen mit leicht strengem Unterton etwas zu sagen. Da braucht es nicht viel mehr, weil ich ihn in der Hand habe damit. Und diese Waffe(n) gebe ich nie wieder aus der Hand. Allein das nötigt ihn schon, da ist er leicht erpressbar und verführbar. Und wenn er vorgibt das nicht zu sein, greife ich zu drastischeren Maßnahmen und zwinge ihn zur Wahrheit und zum Gehorsam. Im Laufe der „veränderten“ Ehejahre als Madame hat sich meine Geduld auch etwas abgenutzt und Manfred bekommt meine Strenge rascher zu spüren als es früher der Fall war. Außerdem berufe ich mich auf die bisherige strenge Erziehung und lasse ihm nichts mehr durchgehen, was wir seit ewigen Zeiten durchexerziert haben. Deshalb ist für Manfred auch der erträumte Rohrstock zum Segen und Fluch gleichermaßen gekommen, überhaupt Strafe zu bekommen. Der Spruch den wir irgendwo gelesen haben, hat schon etwas wahres: So wie eine Frau ihr Kind liebevoll straft zum Wohl des Kindes, so sollte eine Frau ihren Ehemann strafen zu seinem Wohl. Ich bin als seine Frau um Manfreds Wohl bemüht, wie es in caring domination zu lesen ist und wer nicht hören will muss fühlen, auch das ist ein Spruch, der ewige Gültigkeit besitzt.

Ich kann heute stolz von meiner längst veränderten Ehe mit Manfred berichten, wie kostbar seine Unterwerfung für mich ist, unter Beibehalt seiner unglaublichen Stärke. Er hätte mich völlig problemlos überwältigen können, aber er unterwarf sich willentlich meiner Kontrolle – aus Liebe und Verehrung. Seine Intelligenz und seine Charakterstärke waren nicht nur für mich offensichtlich – gleiches gilt seit unserer Veränderung für seine völlige Hingabe an seine Herrin, die ich als Madame Roswitha für ihn geworden bin. Niemand hätte sich diesen Mann ansehen und dabei irgend eine Schwäche oder Feigheit vorstellen können. Auch ich nicht, ganz klar, man will ja eine starke Persönlichkeit und eine Schulter zum Anlehnen. Heute jedoch reagiert er auf jedes meiner Worte, jeden meiner Blicke und jede meiner Gesten mit tadelloser Unterwürfigkeit (fast..., aber daran arbeiten wir seit Jahren, mal mehr, mal weniger, wie es gerade passt). Manche könnten nun behaupten, er sei schwach, weil er devot ist. Ich sage jedoch, er ist männlicher als jeder andere Mann, den ich je gekannt habe. Wer so etwas sagt, hat nicht den Schimmer einer Ahnung, welch große Stärke Manfred besitzt, um all das tun zu können, was er für mich tut.

Roswitha
p.s.
Es ist Sonntag und gerade hat es aufgehört zu regnen, scheinbar. Während ich hier in die Tasten greife, ist es amüsant, Manfred draussen beim Wäscheaufhängen zu zu schauen und ich triumphiere gegenüber den Nachbarinnen, wenn ich meinen Mann vom Fenster aus sehe , wie er meine Unterwäsche und Nylons fein säuberlich im Garten aufspannt. Gut, man kann uns nicht in den Garten sehen, aber trotzdem... Werde dann mal vorsorglich kontrollieren gehen.

Haben übrigens Eure Geschichte "Ausgeschlafen" wunderbar gefunden.

Anonym hat gesagt…

Hi,
kann Roswitha nur zustimmen was die Entzifferung der meist englischen FLR-Texte betrifft. Deshalb an dieser Stelle ein herzliches DANKESCHÖN den Übersetzern. Weiter so!
Hoffentlich bleibt uns MINERVAS Juwelen noch lange erhalten.
In diesem Sinne
Esther

Achatz hat gesagt…

Danke. Eure Kommentare haben uns sehr gefreut. Eigentlich ist 'Minervasjuwelen' ja aus dem Gedanken heraus entstanden, die Texte, die wir für uns aus dem Englischen übertragen hatten, weiter verbreiten zu wollen, denn es gibt nicht annähernd so viel und so gutes auf Deutsch!

lady l. hat gesagt…

Bei weiblicher Dominanz geht es vielfach um das Beschützen. So seltsam das für den Außenseiter, so will ich mal alle bezeichnen, die hier in Minervas Juwelen lesen, aber (noch) keinerlei praktische Erfahrung damit haben. Grundsätzlich genieße ich die Lust, die ich dem Mann bereite, durch meine Weiblichkeit, durch meine besonders herausgehobenen und betonten Reize, durch die Strenge und letztendlich auch durch die Hiebe. Da ist eine gewisse Distanz, die nach der harten schmerzlichen Behandlung sofort überwechselt zu einer besonderen Nähe, wo ich dann wieder milde und zufrieden lächle. Ich habe dabei das unendlich schöne Gefühl, ein Mitgefühl des Beschützens, des Trostes, des Zuspruches, wo ich den Mann auffange, ihm über den Kopf streiche und aufmunternde Worte in geradezu mütterlicher Weise spreche. Nach der Selbstaufgabe mit der darin enthaltenen Opferbereitschaft durchaus gehaltvoller Hiebe und dem Zugeständnis des absoluten Gehorsames ist hinterher Zeit für Güte und Wärme. Ich kümmere mich um die sexuellen Gefühle des Mannes, durchleuchte sie, bewerte sie und benutze sie. Dies ist ein immerwährender Prozess, wo sich entscheidet, ob eine Frau aus der Sicht des Mannes sexuell eher aktiv oder passiv eingestuft wird, wobei die passive meist als langweilig hingestellt wird. Eine Frau die sich um das Wohl des Mannes gerade in seiner instinktiven sexuellen Prägung kümmert, kann von einem Mann alles haben, egal ob sie strikt oder behutsam damit umgeht. In einem Domina-Studio wird doch nichts anderes als genau diese Dienstleistung des Sich Annehmens um seine Sexualität angeboten und gegen horrendes Geld vertrieben. Der Mann wird zu Beginn auf Herz und Nieren durchgecheckt, wo er seine Schwachstellen hat. Daraus wird ihm ein Strick gedreht, der ihm die Lust, weil maßgeschneidert, um ein vielfaches erhöht, weil genau die Reize bedient werden, die ihn verrückt machen. Als Domina ist man oft mehr mit intimer Seelenmassage als mit dem Handwerk der Züchtigung gefordert, wobei letzteres auch den Zweck der Läuterung erfüllt. Oftmals ist es eine Gewissensreinigung, wenn dem Mann für seine Vorlieben ordentlich der Hintern versohlt wird, teils von ihm selbst gefordert, teils von der Domina als notwendig erachtet. Das reinigende Gewitter eben. Und der Kunde stimmt dem zu, weil selbst seine Bestrafung eine Form der Zuwendung ist, eine ganz intensive noch dazu. Intensiver als zu Hause, weil er diese Zuwendung dort nicht bekommt, weil er dort auch keine Checkliste abgibt und deshalb immer ein Mangel an Zuwendung besteht. Er sehnt sich in seinen Fantasien danach und sein Körper schreit nach der Empfindung höchster Gefühle, ob sanft oder schmerzhaft. Beides wird als eindeutiges Signal verstanden, diese Frau kennt mich genau und sie nimmt sich meiner an. Dieses Hungergefühl ist bei manchen so stark, dass sie wirklich harte Bestrafungen mit Rohrstock oder Peitsche ankreuzen und spüren wollen. Oftmals ist der Hunger größer als die Tapferkeit. Egal – jedenfalls danach ist die Welt wieder in Ordnung. Mit idyllischer Ausgeglichenheit begegnet man sich und ein liebevoller und sanftmütiger Umgang hält Einzug, obwohl gerade zuvor noch eine geradezu heimtückische und rabiate Strenge zwischen Mann und Frau vorherrschte. So ist es am Ende auch Dankbarkeit, die in der umfassenden Erfüllung des Glückes verspürt wird. Dankbarkeit, für das Annehmen und Verarbeiten seiner sexuellen Natur, für die Strafe und für die empfangene Lust. Befreit geht er hinaus und doch denkt er bereits an das nächste Mal, auch wenn sein Hintern übel brennt, oder was auch immer es ist, was er als „Denkzettel“ mitnimmt. Es ist eine Behandlung zur Förderung des sexuellen Wohlbefindens, es geht um Achtsamkeit und Pflege bei der Anwendung weiblicher Dominanz – caring domination. Es ist für eine Ehe sicher ein todsicheres Erfolgsrezept. Einerseits wird Weiblichkeit in Reinkultur wie eine Droge zur Lust eingeflöst, wie ein starker Dünger, damit die Erregung des Mannes sprießt. Wenn sie ihm zum Verhängnis wird und er vor sexgetriebener Bewunderung willenlos ist, kann man diesen Zustand sehr gut nutzen als Frau – im Sinne von „tu es für mich“. Er rebelliert ganz sicher nicht, wenn eine Frau ihre Waffen mit gezielter Erotik präzise und dauerhaft einsetzt, wie eine gefährliche Strahlung. Da akzeptiert er sogar seinen Machtverlust, gibt sich der Frau hin, gibt sich in ihre Hände und lässt sich führen. Genau so wie die Frau ihre Kletterrosen oder Orchideen züchtet, züchtet sie ihren Mann mit wirksamen Treibmitteln wie sie jede Domina genau so anwendet als Universaldünger. Es eine Kombipackung aus Beinen mit Stilettos und Straps, prallen Busen und runden Arsch. Und wenn das Unkraut in Form von schlechten Manieren, Ungehorsam oder sonstiger Verfehlungen gleichermaßen sprießt, dann kommt ein besonderes Mittel zur Anwendung, damit den bösen Trieben Einhalt geboten wird. In der Tat würde es mich sehr interessieren, in wie vielen Haushalten Frauen eine Reitgerte besitzen oder ähnliches.

Ich verfolge hier die Beiträge und stelle immer wieder fest, welch Getue um die Stilettos gemacht wird. Meiner Meinung nach muss eine Frau ein Original sein und darf keine Kompromisse in Sachen Schönheit eingehen. Sie muss resolut damit umgehen, was sie in ihren Träumen sein will – und diese verwirklichen. Frauen in High Heels laufen deutlich selbstbewusster. Ganz bestimmt! Jeder Schuh symbolisiert den Stil und die Persönlichkeit der Person, die ihn trägt. Eine eher zurückhaltende Frau beispielsweise entscheidet sich eher für einen flachen. Die Extravagante drückt dies mit einem auffälligen Modell aus. So gesehen ist der erste Eindruck auch für mich als Frau der entscheidende, wenn ich auf anderer Frauen Schuhe achte. Ob schüchtern oder extrovertiert – ein Blick nach unten genügt. Ich weiß noch wie meine Mutter sich beim Bügeln darin übte, um sich an die hohen Bleistiftabsätze in den 60er Jahren zu gewöhnen. Salvatore Ferragamo machte Filmstars zu Göttinnen. Und High Heels zu Musthaves. Auch ein hoher, ja sehr hoher Absatz kann bequem sein. Ich konzentriere mich Gehen auf hohen Absätzen auf jeden Schritt, gehe wie auf einem Laufsteg auf einer gedachten Mittellinie. So schlendere ich etwas überbetont, stöckele richtig elegant aber ganz sicher und unverkrampft. Diese Leichtfüßigkeit auf sehr hohen Schuhen sehen die Männer als besondere Qualifikation einer Frau an, die sie mit den Qualitäten im Bett unmittelbar verbinden. Es ist eine Besonderheit, wie ein Zubehörteil ihres Autos, das auf keinen Fall fehlen darf. Zum Vorzeigen der Frau gehören steile Schuhe, um zu signalisieren welch heißen Schlitten er da hat. Das gehört zu seiner inneren Zufriedenheit und wenn er diese hat, betet er diese Frau an, die ihm dieses Gefühl des besonders scharfen Gefährtes (besser gesagt - Gefährtin) gibt. Es ist ein Luxus, eine solche Frau zu haben. Andererseits benutzen seit jeher wohl wir Frauen die hohen Absätze um unseren Status zu zeigen. Je höher ich daher stöckle, um so besser bin ich situiert. Männer vergöttern wiederum ihre Frau dafür und sind stolz wie ein Gockel, wenn die Frau ihre hohe gesellschaftliche Position mit hohen Absätzen repräsentiert. Andererseits kann es hinter den Kulissen dazu führen, dass die Gewohnheit der Frau für hohe Schuhe, die weibliche Macht über den Mann entzaubert. Man sagt, er steht dann unter dem Pantoffel. So wird das Tragen der hohen Schuhe auch zu einer Symbolik, wer das Sagen hat zwischen den beiden. Es kommt nicht von ungefähr, dass die Höhe der Absätze die Stärke der Frau ausdrücken und weshalb der Schuh eine zentrale Funktion bei ihnen einnimmt. Da steckt oft nicht nur Schuhtick aus modischen Erwägungen dahinter, sondern um dem Mann weibliche Dominanz auf zu zeigen. Wenn er anfällig ist dafür küsst er ihr die Schuhe. Wie jeder weiß, ist selbst dies eine absolut gängige Praxis im Dominagewerbe, dass der Mann der hochhackigen Madame huldigt, in dem er ihre Schuhe küsst, schön den Absatz rauf und runter.... Der Mann zeigt dadurch seinen Respekt, seine Bereitwilligkeit zur Unterordnung, als Zeichen der Anerkennung der weiblichen Herrschaft. Es ist eine Art Festigkeit, Sicherheit und Stämmigkeit, die diese Stärke der Frau ausmacht, für viele sogar bereits eine Strenge und Schärfe impliziert. Für diese Frau geht er zu Boden, so wertvoll und wichtig ist das Tragen dieser hohen Absatze.
Doch erst ab 10 cm aufwärts ist der Schuh ein Mercedes Coupe SL oder ein anderer rassiger Roadster. Alles andere ist Normalmaß und Golfklasse. Mein Gardemaß ist meistens 11,5 cm, nicht viel mehr und nicht weniger. Der Schuhfetischismus gilt als der häufigste Kleiderfetisch. Besonders wird Frauen ja der Schuhtick angedichtet, doch viel intensiver wirkt er sich bei den Männern aus, nach dem Motto, gib dem Affen Zucker.... Stilettos werden also in puncto weibliche Dominanz und glückliche Ehen immer ein Dauerbrenner sein.
Die Schuhe einer Frau sagen mehr als tausend Worte (Roger E. Miller 1938).


Lady L.
10 Jahre Domina gewesen und heute glücklich verheiratet

carlo hat gesagt…

Als ich die letzten Kommentare hier gelesen habe, erinnerte ich mich an eine kurze Liason mit einer Apothekerin. Das ist fast ein Dutzend Jahre her. Sie trug nämlich genau diese spiked heels, wie sie hier oftmals gerühmt werden als nonplusultra speziell als Sinnbild weiblicher Macht. Da gibt es in der Tat eine nahezu stereotype Betrachtung und es gilt wohl die Maßeinheit für weibliche Dominanz, diese daran ablesen zu können, je höher die Absätze einer Frau um so interessanter ist sie als Typ starke oder dominante Frau. Zurück zu meiner Apothekerin. Immerzu hatte sie Pumps mit diesen metallischen verchromten Absätzen, auch entsprechend hoch, die man jederzeit als Waffe oder Nothammer verwenden hätte können. Auch ich war hingerissen von ihrem Geschmack, derlei scharfe Schuhe zu jeder Tages- und Nachtzeit zu tragen und ich bemerkte sehr wohl, wie andere Männer sich geradezu verrenkten danach, wenn wir ins Kino oder zum Essen oder nur zum Einkaufen gingen. Sie trug diese Dinger auch beim Autofahren und wenn wir zum Baden an einen See fuhren. In umgekehrter Weise war ich auch schon immer gerne ein heimlicher Beobachter gewesen, wenn ich irgendwo eine hochhackige Dame erspäht hatte. Nun war ich unmittelbar an der Seite eines dieser herausragenden Geschöpfe und mein Herz raste wie wild, wenn wir zusammen waren. Es stimmt schon, wie ich es auch hier gelesen habe, wie sehr man einer Frau gewissermaßen eine standsichere Stabilität und Abgeklärtheit beimisst, wenn sie sich mit entspannter Gelassenheit auf so hohen Absätzen zu bewegen weiß. Eine Frau die das kann, bei der ist man gut aufgehoben, die steht wie ein Fels in der Brandung. Das ist die klare Botschaft, die weiß was sie will und ich als Mann weiß, wonach ich mich bei ihr richten kann. So war sie auch, unkompliziert und kumpelhaft, geradezu verträumt romantisch, aber auch eine engagierte und energiegeladene Powerfrau mit Herz und Verstand, dafür fast unnahbar und zutiefst ängstlich, ewig Single zu sein. Auf ihren Pumps wirkte sie kraftstrotzend und erhaben zugleich und wenn die Absätze nur unter der Hose heraus spitzten. Was für andere in der Hinsicht unmöglich oder einfach kompliziert erscheint, war für Sabine, so hieß die Gute, keine Silbe wert. Da verlor sie keinen Gedanken darüber. Derlei Schuhe waren wie gute Freunde, mit denen sie in offensichtlicher Union so viel Zeit wie möglich verbrachte. Ich sprach mit ihr auch nicht darüber, sondern staunte einfach nur über ihre Selbstverständlichkeit, die ich als eine beglückende weibliche Gesinnung empfand. Bloß nicht schlafende Hunde wecken, dachte ich. Sie war in mehrfacher Hinsicht eine Architektin Ihrer weiblichen Ästhetik und sie war sich wohl der Effekte, die sie auslöste, gar nicht so bewusst. Bestimmtheit und Gründlichkeit nur weil Sabine diese Pumps trug? Allein vom Anblick her lässt sich das nicht entscheiden. Auch ich ging dem Klischee auf den Leim und erwartete mir eine akkurate und erfahrene Bettpartnerin. Ich sah mich schon in devoter Haltung und erwartete ihre fordernden Befehle in meinen Voraus-Fantasien. Kopfkino und Wirklichkeit klafften spürbar auseinander, noch bevor wir ins Bett stiegen. Es kam nicht mal richtig dazu. Ich war zu schüchtern und zu zaghaft in meiner Erwartungshaltung, von ihr geführt und sogar dominiert zu werden. Sie konnte nichts anfangen damit, wenn ich eine sprachliche Schlagfertigkeit vermisste, eine führende und triebhafte Frau, die mir sagt und zeigt wo es langgeht. Eine andere Schlagfertigkeit brauchte ich gar nicht zu Ende denken. Dafür war sie zu schüchtern und hatte nur Blümchensex im Sinn. Die Autorität der hohen Absätze war nicht zu spüren, als wäre sie mit dem Ausziehen der Schuhe verflogen wie ein Flaschengeist. Sie wollte keine Hoheit und keine situative Hilflosigkeit oder Fügsamkeit von mir, wegen ihres betont femininen Geschmackes. Schnell kam ich dann dahinter, dass sie diese Führungsrolle viel lieber von mir gehabt hätte. An ihren Schuhen sollte niemand sehen, wer bei ihr das Sagen hat, sondern nur ihre feine und zarte Wesensart erahnen. Ihre notorischen Highheels waren ganz und gar ohne sexuelle Bedeutung, die auf eine aktive Wesensart hinweisen sollten. Außer dem modischen Hintergrund war da kein bisschen sexuelle Intention, kein erotischer Hintergedanken oder eine berechnende Absicht, mich als Mann damit zu erregen.
Für viele Männer jedoch ist diese Verknüpfung vorhanden. Hohe Absätze machen die Frau interessanter, geradezu wertvoller. Ein davon begeisterter Mann will darauf nicht verzichten im Leben. Klingt blöd, aber es ist so. In der Männerwelt funktioniert das so, nach dem Motto ich habe das schönere Spielzeug als du - bähh. Bei mir zumindest ist das wohl so, dass ich jeden Mann beneide, der eine richtig hochhackige Frau an seiner Seite hat. Ich habe nie wieder eine von sich aus so hoch hinaus wollende Frau gehabt und gebe mich mit neidvollen Blicken auf andere zufrieden. Nein ich bin nicht zufrieden, ich bin frustriert. Immerzu hört man vom Schuhtick der Frauen, allen voran in Sex and the City, doch ich finde sie nicht, die eine die ich dafür anbeten würde, mehr noch.

Anonym hat gesagt…

Erst einmal herzlichen Glüchwunsch zu dieser hervorragenden Seite, die sich angenehm von den zahlosen
kommerziellen Femdom-Seiten unter-
scheidet, die offensichtlich nur die Sehnsüchte zahlloser Männer
ausnützen möchten,ohne ihnen wirklich weiterzuhelfen. Ihr habt eine gelungene Mischung aus Erotik und seriöser Diskussuion gefunden,die uns, die wir an die v.a. sexuelle Überlegenheit der Frau glauben zeigt, daß man nicht allein ist, sondern daß die Herrschaft der Frau in den Beziehungen häufiger und erfolgreicher praktiziert wird als man früher dachte. Ich hoffe, daß die Seite weiteren Aufschwung nimmt und vieleicht dem einen oder andern die Scheu nimmt sich zu seiner Meinung und Verlanlagung zu bekennen.
Gerade der Beitrag von Lady L.
hat mir was die High Heels anbetrifft aus der Seele gesprochen. Es ist schon ein erstaunliches Ding, daß nahezu alle Männer ob alt oder jung,quer durch alle Kulturen und Kontinente
ein Faible für Frauen in hohen Schuhen haben. Dabei geht es vordergründig oft keineswegs um Femdom -da sowieso- nein, ob Modezeitschrift,Autowerbung, Popstar, ja sogar die konservativen Damen die sich für den Jungbäuerinnenkalender ablichten lassen, sie allle bedienen sich der durchschlagenden Wirkung, die die Frau in High Heels auf die Männerwelt hat.
Dabei scheinen die deutschen Frauen diesen mächtigen Fetisch eher zurückhaltender einzusetzen .
Wer einmal Abends auf einer italienischen Piazza die Damen in extravaganten Schuhen stolzieren sah, oder in einem polnischen Ostseebadeort die jungen Polinnen beobachte wie sie in mörderisch hohen Absätzen -umworben von ihren
Anbetern- die Strandpromenade entlangflanieren; ja sogar bei jungen Türkinnen beobachtet man sehr oft ,daß unter der ansonsten wenig kleidsamen Verhüllung ein paar zarte Füßchen mit steilen Schuhen hervorlugen. Das zeigt klar, die Frauen sind sich dieses todsicheren Lockmittels auf geile Männchen voll bewußt und setzen dieses auch kaltblütig ein. Und wir fallen wehrlos gegenüber dem mächtigen Reiz immer und immer wieder darauf herein.
Wer hat sich noch nicht dabei ertappt, wie man plötzlich innehält und die Augen hektisch schweifen läßt, wenn das "klack-klack" einer in hohen Schuhen sich von irgendwo her nähernden Frau an unser Ohr dringt;wer kennt nicht die schnell taxierenden Blicke:
Gesicht!Busen!Po! und endlich,endlich: Beine,Füße,High
Heels!..ahh...lechz!!! und seufz,weg ist sie.
Im Gegensatz zur weiten Verbreitung dieses Fetisches steht allerdings der verschwiegene und
schamhafte Umgang, den die Männer
damit treiben. Klar, es ist kein Problem unter Männern für das schöne Gesicht einer Frau zu schwärmen, am Stammtisch über Busengrößen zu fachsimpeln, den
Hintern der Kollegin "knackig"
zu finden und die ellenlangen Beine der Mitschülerin auf dem Pausenhof öffentlich zu bewundern. Über ihre allgemeine Faszination die von stolzen Frauen in hohen Schuhen auf nahezu alle Männer ausgeht, schweigt sich die Männerwelt öffentlich schamhaft aus. In der Phantasie aber ist die Femdom in High Heels wohl der häufigste Männertraum.
In der U-Bahn wandern verstohlene Blicke Richtung Boden, schnell das zierliche Füßchen der Dame gegenüber erheischend und ebenso schnell wieder zurück hinter die Zeitung um ja nichts preiszugeben von der verborgenen Sehnsucht.Scheinbar in die Arbeit vertieft, geht der Blick unter den Schreibtisch der Sekretärin um sich nur schwer wieder von dem Schauspiel eines nylonbestrumpften Damenfußes , der mit den halb ausgezogenen Pumps lässig spielt, abzuwenden.Hoffentlich hat sie den Blick nicht bemerkt und vor allem nicht die dicke Beule in der Hose.Oder im Schuhgeschäft:Verstohlener Blick auf das Angebot an scharfen Stilettos, desinteressiert tun gelingt nicht wirklich, und während man selbst Schuhe probiert schielt man hinüber zu den zwei
Teenagern die kichernd und prustend 10 cm hohe Pantöffelchen probieren;kichern sie über mich?
Kurz, weibliche Füsse vor allem in High Heels machen alle Männer verrückt, sie wollen es nur ungern offen eingestehen.
Domina Lady L. nennt den Grund dafür und sie muß es wissen:
Hohe Schuhe sind ein Symbol dafür wer das Sagen hat! Der Fuß ist seit Urzeiten das archaische Zeichen der Herrschaft! Die Männer -auch die, die zuminderst öffentlich kein Interesse an Peitschen,Leder,Dominas ect. zeigen - spüren diese Symbolik und anstatt sich ihrem natürlichen Verlangen danach, vor den Frauen niederzusinken und dem Objekt der Begierde die gebührende Verehrung zu erweisen verdrängt man die Sache in die Schmuddelecke des Gehirns. Der Widerstand ist allerdings zwecklos, denn der
Fetisch meldet sich spätestens
wieder wenn Mann mit prallen Eiern und steifem Schwanz den Signalen erliegt, die - ob bewußt oder unbewußt- von klugen Frauen ausgesandt werden.
Lerne wir Männer lieber diesen Fetisch zu akzeptieren, er steht gleichwertig neben unserer Bewunderung für all den anderen
Vorzügen und Schönheiten des weiblichen Körpers. Scheuen wir uns nicht unseren Frauen die
Füsse zu küssen, ich weiß aus Erfahrung sie lieben es.
Fürchten wir auch nicht die Symbolik die die Verehrung des weiblichen Fußes zwingend ausdrückt: Die sexuelle und bei fortgeschrittenen Paaren auch die allgemeine Herrschaft der Frau über den Mann.


Mit vielen Grüssen
Uwe