Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Sonntag, 14. September 2008

Beginn einer 'weiblich geführten Ehe'

Aus den monatlichen Leserbriefen zu 'Aroundherfinger.com' stellen wir Euch heute - wie schon einmal- einen aktuellen Brief vor, der vom Beginn einer weiblich geführten Ehe auf Wunsch des Mannes handelt. Es ist aus der erlebten Praxis, der Brief einer Frau. Ihr Mann hatte ihr eröffnet, dass er submissiv empfindet. Damit konnte sie zunächst nichts anfangen und verhielt sich ablehnend. Schliesslich fand sie ihre eigene Weise darauf auf die Veranlagung ihres Mannes ein zu gehen, ohne sich selbst dabei zu verleugnen. Sie schreibt an Emily von Aroundherfinger.com :


Liebe Emily,
ich schreibe diesen Brief für alle Frauen, die von ihren Männern zu Ihrer Site, Aroundherfinger.com geführt wurden, aber die noch sehr zögern und die stark bezweifeln ob ein "weiblich geführter Haushalt" für sie wirklich funktionieren würde.

Ich war jedenfalls sehr skeptisch als ich zum ersten mal in "Aroundherfinger.com" las.
Mein Mann kann ganz schön stur sein, wenn es um seine Ansichten geht. Und weil ich ebenfalls sehr dickköpfig bin, haben wir ständig Diskussionen und Streit über alles mögliche.
Also war meine erste Reaktion dazu die völlige Ablehnung.
Allerdings machte mein Mann mir dann klar, das unsere Ehe ja bereits irgendwie "weiblich geführt" war. Trotz der vielen lauten Debatten traf ich die meisten Entscheidungen in unsrer Ehe. Ich hatte bereits wöchentlich solche "Schatz, mach mal…" -Listen seit dem Tag unserer Hochzeit gefertigt. Gelegentlich hat er auch alles auf den Listen erledigt, aber nicht unbedingt so schnell, wie es nötig gewesen wäre. Er war auch immer schon ein selbstloser Liebhaber, der wirklich dafür sorgte, dass ich jedesmal voll befriedigt war.

Und obwohl das nun sehr nach einer sehr guten Ehe klingt, gab es ein paar Dinge, die nicht so großartig waren.
Mein Mann ist z.B. nicht der ordentlichste Mensch auf der Welt… Ausserdem ist er ein echter Sportfan und begeisterter Golfer. Das mag auf 80% aller Männer zutreffen, aber mein Mann ist obsessiv! Die Woche hat einfach nicht genug Zeit um all die Spiele im lokalen TV zu sehen und dann noch 18 Löcher am Wochenende zu spielen. Dazu natürlich noch ein Hochdruckjob, fulltime. Da blieb etwas auf der Strecke und normalerweise war das der Haushalt, die Kinder und ich.

Ein paar Monate nach dem mir also mein Mann die Site Aroundherfinger.com gezeigt hatte, hatte ich wieder so die Nase voll von seiner Sportleidenschaft, dass ich irgendwie doch dahin zurückkehrte und mich da
alleine hindurch las, diesmal ohne ihn, der mir über die Schulter guckte. Und diesmal war ich es, die das Thema wieder aufbrachte und ihn fragte, ob er denn noch wirklich interessiert sei, diesen dort beschriebenen Beziehungsstil zu verfolgen.
Als er mir sagte, dass er das sei, bat ich ihn mir mal ganz genau zu erzählen, was er denn davon hätte, wobei es mir so schien, es gäbe für mich nur den einzigen Vorteil, dass ich seine Zeit anders einteilen könnte. Mein Mann erklärte mir, dass sein Interesse an diesem Lebensstil ganz klar aus einer sexuellen Perspektive käme.
Obwohl er nicht unbedingt mehr Sex erwartete, als wir schon hatten (und das war wahrscheinlich mehr als üblich in unserem Alter) wäre für ihn die Gewissheit, dass er sexuell kontrolliert und bestimmt würde von mir, seiner sexuellen "Göttin", ein signifikanter Anreiz ansich für ihn.
Er wünschte sich, mir diese Kontrolle übergeben zu können, aber er hoffte, ich würde drei Dinge dafür in Erwiderung tun:

1. Meine wörtliche Anerkennung der Tatsache, dass ich die Leitung im Haushalt bin, die alle finanziellen Entscheidungen trifft, und ihn daran immer erinnern kann, wenn ich es für angemessen halte.

2. Meine wörtliche Anerkennung der Tatsache (und auch mein Glaube daran) , dass mein Körper für ihn unwiderstehlich ist und:

3. Dieses Anerkennen sollte ich nutzen zu meinem Wohlergehen (ihm zu sagen, was er zu tun habe) und zu meinem Vergnügen (verbales Reizen) und ich sollte wissen, dass er extrem erregt würde, wenn ich so mit ihm verfahre und somit motiviert sei damit fortzufahren.

"Okay, etwas verrückt," dachte ich, aber ich war sicher, das könnte ich noch leisten. Ich sagte ihm, wir könnten das einen Monat lang versuchen, aber wir würden keinesfalls darüber oder über die weiteren Perspektiven diskutieren, bevor der Monat herum wäre.

Ich limitierte also ab sofort sein Fernsehen von Sportsendungen auf 1x pro Woche und sein Golfspiel auf 1 x pro Monat.
Das war wirklich schwierig für ihn, aber er hielt sich an meine Restriktionen. Ich habe ihm dann auch wieder eine Liste geschrieben von all den Sachen, die ich von ihm etwas ordentlicher als bisher gemacht haben wollte.
Auch wenn ich mir ein bisschen komisch am Anfang dabei vorkam, ich versuchte alles, um seine drei Wünsche umzusetzen. Jedoch ihm zu sagen, was er zu tun hätte, während ich ihn sexuell reizte, das wurde schnell ganz natürlich für mich.


Und als ich wirklich begriffen hatte, wie mein Körper ihn jetzt anmachte, begann ich,
regelmässig Fuss- und Rückenmassagen von ihm zu verlangen, und er wurde ganz gut darin. Diese Massage führten dann oft zu einem 'oralen' Vergnügen, für das er immer zu sorgen hatte.

Meine 'Schatz mach mal…'- Listen wurden immer länger und häufiger und ich hatte nun sogar Zeitvorgaben eingebaut, in denen er jede einzelne Aufgabe zu erledigen hatte.
Jetzt, wo er doch nicht mehr so viel Zeit mit seinem Sport verbrachte, hatte er genügend Zeit fast alles pünktlich zu erledigen.

Die grösste Veränderung durch dieses Experiment jedoch war, dass die Streitereien, an die wir uns schon so gewöhnt hatten in unserem Leben, nicht mehr existierten. Ich frage ihn schon nach seiner Meinung und die sagt er mir auch ehrlich. Wie früher stimme ich ihm nicht immer zu in allem, also sage ich ihm was meine Entscheidung am Ende ist. Und damit ist die Diskussion beendet. Er scheint nicht im Mindesten enttäuscht zu sein über meine Entschlüsse. Vielmehr hilft er mir, diese umzusetzen, wenn sie einmal gefällt sind.

Es erübrigt sich zu sagen, dass ich recht froh bin über diese Veränderungen in unserer Ehe, und mein Mann versicherte mir, als der Monat vorüber war, dass ihm diese neue Dynamik ebenso Spaß machte. Wir machen das nun schon seit fast zwei Jahren so, und ich glaube, das war die beste Entscheidung, die ich je in meinem Leben getroffen habe.
Mein Mann scheint auch sehr glücklich zu sein durch Art und Weise, wie es ihn anmacht.

Die eine Botschaft die ich Skeptikerinnen da draussen gerne weitergeben möchte : versucht es auf jedenfall mal für eine Weile. Wenn es für Dich dann nicht passt, dann könnt ihr wieder Euren alten Gewohnheiten zurückkehren oder sonst was. Auch glaube nicht, dass Du Dein Leben irgendwie gewaltig ändern müsstet. Du musst nicht 24 Stunden am Tag/ 7 Tage die Woche den Boss spielen. Es können drei oder vier Tage vergehen, an denen Du überhaupt keine Veränderung spürst, es gibt also keinen Druck etwas "vorführen" zu müssen.

Und, wenn Dir die Art gefällt, wie Dein Mann bestimmte Entscheidungen trifft, dann sagt ihm, er solle das weiter so machen. Wenn Du willst, dass er Dich aufs Bett wirft und Dich leidenschaftlich liebt, dass sag ihm, er solle genau das tun. Wenn Dein Mann wie meiner ist, dann wird er sich gerne fügen, denn es das, was Du von ihm wünschst.
Danke, Emily für die wunderbaren Tipps, die Du uns gibst Julie

Hier Emilys Antwort:

Julie, Deine Darstellung wie Du erfolgreich "liebende weibliche Authorität" bei Euch eingeführt hast zeigt eine der unkompliziertesten und am meisten praktikablen Umgangsweisen überhaupt. Deine Erfahrung und Dein weiser Rat stellen eine perfekte Zusammenfassung und Hilfe für jede Frau dar, die vielleicht 'draussen vorm Zaun' steht, und noch nicht weiß, ob sie einen Schritt weitergehen und wie sie das machen soll.

Meine beste Wünsche für Euren weiteren Weg!

Kommentare:

Holger hat gesagt…

Ich bin auch sehr oft auf dieser Seite und lese die Beiträge mit Heißhunger. Freddie spricht mir aus der Seele.
Sex ist nach einem Dutzend Ehejahren nicht mehr so aufregend wie am Anfang und deshalb nahm es mehr und mehr ab. Aber im Kopf bin ich als Mann noch immer der gleiche Lüstling wie mit Anfang 20. Ein Beispiel: Neulich sah ich beim Vorbeigehen in der Fußgängerzone zwei junge Frauen in einem Straßencafe sitzen. Aufgefallen sind mir die beiden nur, weil eine davon schwarze Riemchensandaletten mit verchromten, stählernen Absätzen trug, die mir nicht mehr danach nicht mehr aus dem Kopf gingen. Die andere war völlig unauffällig, so der Typ ewige Studentin, aber die eine mit diesen atemberaubend hohen Stilettos, und die waren wirklich messerscharf und blitzten wie Klingen unter dem kleinen runden Bistrotisch, fiel mir sofort ins Auge. Sie trug dazu ein schwarzes kurzes Kostüm und sie hatte wunderbar braune lange Beine und ein ebenso tolles braunes Dekollete. Die beiden passten stilistisch nicht zusammen, aber doch amüsierten sie sich prächtig. So ging ich rasch an dem Tischchen vorbei, drehte meinen Hals notgedrungen wieder nach vorne zu dem anvisierten U-Bahn-Abgang.

Später dann daheim. Meine Frau ist der gute Geist im Haus. Sie organisiert fast alles private und hält die Familie zusammen. Sie ist größtenteils Hausfrau, macht Fitness, hat einen Frauenstammtisch und interessiert sich für alle möglichen Dinge, die in der Welt gerade aktuell sind. Sie ist modisch auf dem laufenden und gewiss nicht prüde oder langweilig. Ordnungsliebend und diszipliniert ist sie auch, mehr als ich und sie bäckt regelmäßig Kuchen. Sie ist eine kumpelhafte und lebenslustige Frau, die man oft mit ihrem kräftigen Pferdeschwanz und in Jeans antrifft. Unser lahmendes Sexleben ist für sie längst ein dringliches Problem, für das sie jedoch noch kein wirksames Rezept gefunden hat. Für mich ist es nicht wichtig eine Quote zu erfüllen, viel mehr sehe ich heute auf die Qualität am Sex, die er mit gewissen Besonderheiten gewinnt.

Am gleichen Abend (Stiletto-Erlebnis in der Fußgängerzone) beim zappen erwische ich zufällig einen Filmausschnitt bei einem türkischen Sender, den ich normalerweise sofort überspringe. Ein duster beleuchtetes Wohnzimmer. In einer Couchecke neben einem schwach gelb leuchtenden Lampenschirm sitzt eine Frau, enger Rollkragenpulli und volle Brüste. Sie blickt ernst und sitzt in graziös aufrechter Haltung, kerzengerade ist ihr Blick und stumm. Die Kamera schwenkt ein wenig nach unten. Ein nackter Mann auf Knien. Sein Kopf liegt auf ihren Schoß, auf ihrem Minirock, der sich wie ein Platte über ihre Schenkel spannt. Der Mann weint und vergräbt sein Gesicht. Er weint und seufzt dann etwas in türkisch, das ich nicht verstehen kann. Dann begibt er sich nach unten, küsst die spitzen Pumps der Frau und bittet sie wohl um Verzeihung. Er küsst und küsst und weint und seufzt. Doch sie steht kühl und unerbittlich auf und mit starrer Miene und erhabenem Gang geht sie davon. Nur noch die hohen Absätze ihrer Schuhe und das Rascheln des Rockes sind zu hören, während sie aus dem Zimmer geht. Dann war die Szene vorbei. Der Mann blieb zurück, so wie ich.

Später assoziiere ich dann diese beiden Eindrücke – Stilettodame im Straßencafe und Filmausschnitt. So entsteht eine Fantasie, in die ich mich immer weiter verstricke. Nebenbei entsteht eine Erregung, der Puls macht sich erhöht bemerkbar und eine Erektion beginnt zu wachsen. Meine Frau ist nicht greifbar für diese Dinge, also fantasiere ich mir meine sexuelle Traumwelt mit den real erlebten Eindrücken zusammen. So ist diese wunderbare Welt zumindest teilweise Wirklichkeit und kein unmögliches Produkt meiner lüsternen Gedanken. Ich habe es selbst gesehen. Es gibt diese weiblichen Wesen.

Meine Sehnsucht nach sexueller Überheblichkeit der Frau, ihrer Dominanz, Stärke und gütiger aber auch erbarmungsloser Strenge darin, ist so überwältigend, dass ich mich in meiner Fantasie dieser Macht ergebe und Sex habe, mit mir selbst. Je nach Möglichkeit und Gelegenheit und natürlich aufgrund einer erlebten Fantasieanregung. Auch wenn ich mich danach beschissen fühle, weil ich meine Frau um diese Lust jedes Mal beschissen habe, wo sie doch schon unser Sexleben beklagt, erlebe ich Höhenflüge, dass es mich durchschüttelt, wenn mich meine Fantasie überfällt. Als sogenannter „Best Ager“ habe ich genug Potenz und Stehvermögen, aber es ist abhängig von besonderen persönlichen Anreizen.

Ich habe meine Frau jetzt zumindest soweit gebracht, dass sie zu Hause immerzu in Schuhen mit Absätzen läuft. Das ist eine sehr effektvolle Wirkung, wenn sie immerzu erhöht ist. Selbst wenn sie nackt ist und auf Schuhen mit Absätzen vor dem Spiegelschrank steht, im Bad beim Schminken und Frisieren oder wenn sie von einem Zimmer ins andere geht ist dieser Anblick für mich ein innerliches Fest. Mehr noch.
Sie geht majestätisch. Sie hat das selbst zugegeben, wie das ihre Figur streckt. Das letzte was sie vor der Dusche oder dem Schlafengehen auszieht sind nun die Schuhe. Es ist Gewohnheit und keine erzwungene Gefälligkeit mehr, sondern eine Art persönliche Note von ihr, die sie selbst für selbstverständlich erachtet. Unbeschreiblich, wie ungeheuer attraktiv und sexuell erotisierend meine Frau dadurch wieder geworden ist, da sie selbst diese Aktivität betreibt. Dadurch erscheint sie jetzt in einem ganz anderen Bild für mich. Sie ist jetzt gleich gestellt mit jenen Anreizen, die sich für mich zufällig irgendwo bei Begegnungen ergeben, wo ich eine andere Frau für ihre tollen Beine in hohen Schuhen bewundere und begaffe, wie jene im Straßencafe mit ihren stählernen Stilettos.
Früher betrieb meine Frau viel mehr Aufwand, ging regelmäßig zum Bräunen, feilte und lackierte ihre Nägel in ewig langen Sitzungen, ölte ihre Beine usw., steckte sich komplizierte Frisuren.... Ich bemerkte nicht in all den langen Jahren, wie sehr mir das heute fehlt. Sie dadurch wohl auch nicht.

Sie war überrascht über meine Vorliebe für hohe Absätze und begann ohne weitere Worte von sich aus, derlei besonders hohe und ausgefallene Schuhe zu benutzen.

Was fehlt ist jetzt nur noch Autorität zu dieser neuen Gewohnheit. Ich weiß selbst nicht, wie weit meine Leidensfähigkeit und die Lust daran ausgeprägt sind. Auch habe ich Angst davor als jämmerlicher Perversling abgestempelt zu werden, weil ich von weiblicher Anmut und zugleich unerbittlicher Strenge der angebeteten Frau träume. Wenn ich allerdings hier in Minervas Juwelen von Rohrstockerziehung und sexueller Kontrolle lese, sagt mir mein Gefühl, dass ich dies alles in meinem Leben nicht als absurde Spinnerei zurückstellen will. Ich will diese Ehe, die in so großer Harmonie und enger freundschaftlicher Vertrautheit dahin dümpelt wieder mit Sex anreichern. Doch dies kann nur durch voranschreitende Aktivität der Frau geschehen, wenn meine Erfüllung doch in der Passivität und sogar in der Demut liegt.

Noch zögere ich, um ihr die Füße zu küssen, weil ich immerzu hoffe, sie möge es von sich aus verlangen und mich dazu auffordern. Vieles würde ich auf ihre Bestimmung hin tun und würde mich in einem weiblichen Regime mit liebevoller Herrschaft und nicht sinnloser Strenge jederzeit beugen, auch wenn andere dieses freiwillige Kuschen vor der Frau für verrückt halten. In einer Ehe mit weiblicher Autorität zu leben wäre für meine Persönlichkeit kein Schwachpunkt, sondern eine natürliche Folge für meine Anfälligkeit für besondere weibliche Reize, die ich für mich jederzeit akzeptieren kann.

Ich weiß nicht, wie es mir dabei gehen würde, wenn ich auch weinend zurück gewiesen würde, für eine Verfehlung oder mangelnde Entschuldigung. Ich weiß nicht, wie ich mich fühlen würde, wenn ich anstatt einer sexuellen Befriedigung nach einer schmerzenden Kostprobe vom Rohrstock zu Bett gehen und einschlafen müsste. Und doch erregt mich weibliche Autorität in Wort und Tat so sehr, dass ich immerzu auf ein strenges Wort von meiner Frau warte, dass sie mich behandelt wie einen frech gewordenen Schuljungen für meine sexuellen Fantasien. Wie sehr wünsche ich mir, sie würde mich jeden Tag in diese neue Gewohnheit einbinden und mir ihre eleganten Schuhe an- und ausziehen lassen, mir das Küssen der Füße befehlen und, und und... (sprich nur ein Wort und dein Wille geschehe).
Wie sehr wünsche ich mir ein zufriedenes Lächeln von ihr, wenn ich dies alles ordentlich ausführe und eine strenge Hand, wenn das geringste zu beanstanden ist. Ich möchte weinen vor Glück und vor Schmerz, doch ich weiß nicht, wie ich meiner Frau das verständlich machen soll.

Holger

Joshua hat gesagt…

Hallo Holger,

Du wirst sicher nicht als jämmerlicher Perversling abgestempelt, wenn Du Deiner Frau offenbarst, dass Du ihre Füße verehrst und sie küssen möchtest. Immer darauf zu warten, dass Frauen die sexuellen Gedanken der Männer lesen können ist meiner Meinung nach nicht der richtige Weg. Man(n) muß mindestens einen Anfang machen und ihr die Fantasien näher bringen.
Wenn Deine Frau schon dirzuliebe immer Absatzschuhe trägt ist das doch schon sehr viel, was sie für Dich tut. Füße vereheren und küssen ist sicher nicht pervers sondern meiner Meinung nach weit verbreitet. Du mußt dabei den Anfang machen - vielleicht macht sie ja dannn weiter und "befiehlt" es Dir auch von Zeit zu Zeit.
Dass Du Deine Fatasien ohne sie auslebst und Dich - wenn ich Dich richtig verstanden habe - dabei selbst bbefriedigst ist meiner Meinung nach auch kein guter Weg. Du solltest mit ihr darüber sprechen und Deine Sexualität in ihre Hände legen. D.h. sie muß Dir verbieten, dass Du Dich ohne sie befriedigst. Das kann extrem erregend sein und könnte durchaus wieder Scwung in die sexuelle Beziehung bringen...

Just my 2 cents,
Joshua

bianca/reinhard hat gesagt…

Bin über viele andere Seiten beim www-surfing über Irrwege zu Minervas Juwelen gekommen und hab mal hinein geschmökert und profitiere seitdem ganz unverhofft davon. Deshalb auch von mir (Bianca) dieser erschöpfende Beitrag, weil ich gerade Zeit habe.

Wie ist das wenn man als erwachsener Mann von der geliebten und angebeteten Frau so sehr den Hintern voll bekommt, dass es deutlich weh tut, dass man vielleicht sogar weint? Zwischen Himmel und Hölle vergöttern und gleichzeitig leiden unter dem täglichen Anblick dieser nostalgischen Weiblichkeit mit Unterkleid, Straps und hochhackigen Plüschpantoffel. Das eingebildete Püppchen und ihr Haushälter leben unter einem Dach und ist er nicht willig, so gebraucht sie Gewalt. Das Aushalten des Schmerzes für die Herrin mündet in eine Belohnungsphase, wo er sie berühren darf, wenn sein Roomservice auf sexuelle Dienstleistungen erweitert wird. Dies ist wohl unter dem Grenzbereich zwischen Lust und Schmerz zu verstehen. Weil ich als Frau anders denke als ein Mann, möchte ich die Gedankengänge darüber verstehen und begreifen, wie es sein kann, dass man als Frau die jene ungeliebten Wesenszüge einer bösen Hexe verkörpert, daneben doch als so göttliche und erregende Frau gilt. Es ist eine reizvolle und interessante Vorstellung, sich als sich liebendes Paar einen solchen lifestyle zuzulegen, auch wenn es nur für begrenzte Zeitspannen am Tag möglich ist.
Ist es wirklich die äußerliche Erscheinung und zudem obendrein eine strenge Sprache, um beim Mann eine innere Haltung zu erzielen, die ihn, sobald ich es verlange, den Kopf senken lässt, wo er nur noch meinen Anweisungen lauscht, bestrebt, mich zufrieden zu stellen. Steckt darin, in dieser liebevoll und sorgsam, bewusst aufreizend geschaffenen Weiblichkeit soviel Kraft und sorgt die Nähe, die ich dem Mann mehr oder weniger zuteil werden lasse, dafür damit beides ihn achtsam und bedingungslos für meine Bedürfnisse macht?

Wenn ich dem Voyeur also das lebende Abbild des verlockenden Weibes darbiete, habe ich somit das Recht, alle seine Emotionen, bei allem was er für mich tut und für mich aushält zu erspüren und seine Demut zu erforschen, die Liebe und Lust und vor allem seine Laster. So erschließt sich der Mann vielleicht plötzlich als viel feinfühligerer Mensch, als man es mit femininer Betrachtungsweise geglaubt hat.

Im Grunde genommen habe ich als relativ Außenstehende oder wie es so schön formuliert wurde – vor dem Zaun stehende – schon kapiert. Da will der Mann die wunderbare Welt der Frauen tagtäglich erleben, hautnah und stummer Bewunderer und Diener der vornehmen Kokotte sein. Sein Weib soll den ganzen Tag am liebsten im Ledermini und Stahlspitzstilettos daheim residieren, mit übereinandergeschlagenen Beinchen und die langen Nägel feilend auf den stolzen Ritter warten, damit er vor ihr auf die Knie sinken kann. Mit majestätischer Pose und blasiertem Lächeln empfängt sie den Verehrer ihrer göttlichen Weiblichkeit. Ich verstehe das ganze zum einen als große Liebe zwischen Mann und Frau, die es ja geben soll, gepaart mit sexueller Hörigkeit. Der untertänig fühlende Mann will erst geködert und dann getadelt werden für seine Neugier nach dieser aggressiv verkörperte Weiblichkeit, und dann beim Stolz gepackt werden für seine Begierde bis hin zu seiner Scham und am Ende mündet es in Gehorsam, der bis zur Schmerzgrenze geht. Dieses Frauenbild besteht wohl wie ein Mosaik aus vielen kleinen damenhaften Affektiertheiten, um diesen Schein der glorifizierten Dominanz entstehen zu lassen. Daraus folgert sich das Recht der Frau auf Unterordnung des Mannes, ebenso wie ihn eine entsprechende Frau sofort bestrafen soll um ihre Dominanz zu unterstreichen.

Ich bemerke schon auch die Frauen, die ihre Stirn hoch und die Augenbrauen wie zwei Föntänen nach oben gezogen, mir öfter mal im Alltag begegnen und es ist, als bräuchten sie nur mit dem Finger schnippen müssen, oder mit der richtigen Stimme ihre Wünsche äußern und schon geschieht, was kurz und knapp befohlen wurde. Der Mann gehorcht wohl dem Diktat von engem Rock, durchsichtiger Bluse und Stöckelschuh, weil er auf diesem Weg nur dem eigenem Trieb folgen möchte. Egal ob Anwältin oder Hausfrau, diese Erkenntnis kann einer Frau helfen ihre Macht gezielt auszuüben und sich den Sexualtrieb der Männer zu eigen zu machen. Ja, das ist wohl des Rätsels Lösung – sich den Sextrieb des Mannes zu eigen und unmittelbar zu nutze machen. Nicht jede Frau in Lederstiefeln ist automatisch Domina, aber wenn zu den Lederstiefeln Überlegungen angestellt werden und sie dann trickreich mit Raffinesse agiert, gepaart mit Autorität und konsequenter Strenge, dann kann vieles anders werden. Ich glaube man muss als Frau in erster Linie mal von sich selbst überzeugt sein, um selbst diese Frau mit hoher Stirn und hochgezogenen Augenbrauen zu sein, und dann greift man automatisch zu den Stilettos. Und erst dann wirkt das ganze authentisch und stimmig, weniger gekünstelt – und dann ist es die perfekte Männerfalle. Dann stellt sich auch das alte Spiel der Liebe, dem Geben und Nehmen, das Wechselbad von Nähe und Distanz ein, und der Prinz ist nur, wer der Madame zeigt, dass er es verdient, mit mir zusammen zu sein.

Trotz gewissen Vorbehalten und unvermeidbaren Schwierigkeiten denke ich, wenn diese weibliche Dominanz richtig praktiziert wird, kann es eine klare Bereicherung des Lebens zwischen Mann und Frau darstellen. Es stellt klarere Regeln des Miteinanders auf, als das Ehegelöbnis vor dem Standesbeamten.

Ich überlegte mir, wie ich die Idee einer solchen Rollenverteilung mit kleinen und simplen Neurungen beginnen und gestalten könnte. Mir fiel die Fernbedienung unseres Fernsehers ein, auf die der Mann an meiner Seite bislang das Monopol hatte – ja hatte. Das ärgerte mich schon viel zu lange. Ich habe dann angefangen, an den gemeinsamen Abenden mich nicht zu entwaffnen, was meine Weiblichkeit betrifft, sondern mir die bekannten Schwächen des Mannes – wie gesagt - zu eigen und zu nutze zu machen. Auch bei Bedarf und Gelegenheit in einem anderen Ton mit ihm zu sprechen, nahm ich mir vor, wenn ich neuerdings in Stilettos und Rock unterwegs war. Was war das gleich für eine gespannte Atmosphäre, trotz entspannender Abende. Für ihn ist dadurch eine Art Fügung im Gange, worin er mich plötzlich an die Spitze der Macht davon eilen sieht, während er von den wunderbaren Seiten der Frau geblendet, meine neuen Allüren mitträgt, diese bewundert und gar nicht so recht begreift, was mit ihm geschieht. Und trotzdem ist er ein ganz Lieber und gewiss kein Pantoffelheld oder gar zahmer Trottel, das beweist er auf anderen Feldern des Alltags. Die Kombination aus wahrer Liebe und eine unter gewissen Vorbehalten installierte sexuelle Hörigkeit kann ich mir als Grundlage und Modell für eine ewig haltende Beziehung schon vorstellen. Natürlich braucht man dazu auch den passenden Mann und keinen geistlosen Grobian.

Ich gab meinem Schätzlein vor kurzem ein paar Hausaufgaben , ein paar Punkte auf einer Liste, die er zu lernen hatte. Ganz unerwartet für ihn demonstrierte ich feminine Dominanz anhand klarer sichtbarer Merkmale und meinen Anspruch dass er es sich verdienen müsse, mit mir, diesem göttlichen Weib, zusammen zu sein.
Es war ganz gut zu Beginn, wenn man gewisse Abläufe am Tag einfach neu regelt und alles andere beim alten lässt. Es wäre meiner Meinung hingegen schlecht, wenn der Mann auf die Frau zukommt mit dem Anliegen , „Bitte erziehe mich“. Nein es muss in umgekehrter Reihenfolge geschehen. Man denke sich eine kleine Liste aus oder schreibe sie auf und anhand dessen kann man dann Forderungen aufstellen und sogar eine Erziehung oder Abrichtung des Mannes zur Einhaltung dieser Regeln leichter als gedacht einführen.

- Frühstück machen, kochen, putzen
- Mülldienst ausschießlich nur noch er
- Spüldienst nur noch er
- beim An- und Ausziehen parat stehen und assistieren
- Bedienservice am Abend, sprich massieren, streicheln und liebkosen der Füße, Bad, Cremen
- Servierdienst für Getränke und Naschereien

Neulich kam er für mich unerwartet nach Hause, kam dann überraschend ins Bad und fand mich vor dem Spiegel, während ich den ganzen Kopf voller Lockenwickler in meinem schwarzen Mieder mit Strapsen dastand. Ich kam mir vor wie eine Puffmutter in meinen bislang noch jungfräulichen hohen Plüschpantoletten und einem ebenso neuen durchsichtigen schwarzen Morgenmantel. Vielleicht ist dies alles viel zu aufdringlich und bedeutungsschwanger, wenn ich mich dermaßen aufdonnere, doch schließlich weiß ich recht genau, wie seine Triebe geweckt werden. Als er mich mit mehr fragenden als bewundernden Augen anblickte, war es nicht so leicht sofort kühl und abweisend zu reagieren. Dennoch war ich verwundert, woher ich plötzlich dieses selbstsichere Auftreten hatte. Ich wehrte seine Annäherung kalt mit der Vorhersage ab, nur noch am Wochenende Sex von mir zu bekommen. Wir sprachen den ganzen Abend kaum noch ein Wort, nur das nötigste. Zum ersten mal habe ich ihn dann später beim Schlafengehen vor der Bettkante knien lassen, nackt, die Hände am Rücken. Das Experiment war wider Erwarten ganz leicht, weil er ohne Widerworte auf alle Forderungen gehorsam reagierte. Ich ließ mir den Busen liebkosen und gleichzeitig fasste ich mit meiner Hand nach unten und erzeugte seine Erektion, besser gesagt, ich überzeugte mich davon und befand es nicht mehr als typisch für ihn, immerzu geil zu sein. Dieser Generalverdacht verfolgt ihn jetzt rund um die Uhr und ich bin Anstifterin und Anklägerin zugleich.
Das war alles für diesen Abend für ihn und mit bislang unbekannter Schärfe schickte ich ihn ins Bett. Das war so eine Art Vorbote, wie es künftig immer sein könnte, als Alternative zum gewohnten Blümchensex.
Am nächsten Tag trug ich ein kurzes schwarzes Sommerkleid mit bunten Blümchen und wieder diese verruchte schwarze Unterwäsche - und er wusste es. Er war zuvorkommend wie selten zuvor.
Am nächsten Tag habe ich auf der Couch gelegen und Zeitung gelesen, während er mit dem Staubsauger durch die ganze Wohnung gefegt ist. Sieh an, dachte ich mir und nahm es mit Genugtuung zur Kenntnis – geht doch! Ich unterbrach kurz seine bislang fremde Aktivität und habe mir den Spiegel halten lassen, damit ich mir die Lippen mit dem Lippenstift neu aufmalen konnte. Nach dem fortgesetzten Staubsaugen belohnte ich ihn mit einer Aufforderung, mir meine Füße zu verwöhnen. Das von einem hauchfeinen Strumpf überzogene perfekte ebenmäßige und glatte Bein ist für ihn eine Delikatesse. Nach einem anstrengenden Tag ist das mittlerweile eine liebgewordenes Ritual und eine wunderbare Entspannung, wenn die Füße gestreichelt, massiert und liebkost werden, während ich auf der Couch liege, die Post öffne, eine Zeitung durchblättere oder währenddessen ein Kapitel in einem Buch lese. Ich gebe mich nicht damit zufrieden, dass der Mann dies tut, sondern verlange unaufgefordert, dass er es gut macht, dass er sich Mühe gibt und sich besonders anstrengt für mich. Er muss es sich verdienen, diese Beine berühren zu dürfen. Ich schaue nicht mal mehr zu dabei, sondern lese und fühle. Hin und wieder schimpfe ich oder schnurre ich.
Auch das habe ich jetzt mal als weiteren Schritt probiert und von ihm verlangt, einen Abend lang einfach nur nackt zu sein. Nichts weiter. Ich wollte einfach den Abend mal nur mit einem nackten Mann verbringen, alles andere war wie sonst auch. Für mich lag der besondere Reiz darin, den Kontrast von meinem perfekten Aussehen, komplett ausstaffiert mit reizvoller körperbetonter Kleidung gegenüber seiner schutzlosen Nacktheit mit dieser übergeordneten Ausstrahlung zu reflektieren, eine Art selbstbewusste Perfektion zu verkörpern. Das kann nur durch vollständiges Schminken, die richtige Kleidung und die richtigen Verhaltensweisen erreicht werden. Es ist das, was man weltweit als sophisticated bei einer Frau bezeichnet, während er mich vollkommen nackt erlebt und sich selbst dabei jegliche Blöße geben muss, ob er will oder nicht. Dominanz geht allein schon nach dem Prinzip Kleider machen Leute. Demonstrative Dominanz ist körperbetonte Weiblichkeit mit allen Tricks aus der Kleiderkiste. Meine Absicht, mir seine Triebe zu eigen und zu nutze zu machen, geht fürs erste bereits soweit, dass er meinen Forderungen nachkommt, auch wenn ich manchmal einen ungewohnt unliebsamen, ja scharfen Ton am Leib haben muss. Aber in Kombination zu der gut sichtbaren demonstrativen Dominanz funktionierte es bislang ganz ordentlich. Wenn es mir zu zögerlich ging, oder meine Forderung nicht ernst genommen wurde, machte ich ihm so eine Art Szene und bestand darauf, meinen Willen durchzusetzen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ein Mann bereit ist, sich züchtigen und abrichten zu lassen, wenn er mit dieser demonstrativen Dominanz vor Augen konfrontiert wird und mit dieser auch hautnah in Berührung kommen darf. So kann man als Frau für mich nachvollziehbar einen Mann regelrecht trainieren und ihm angedeihen lassen, wie er ihr Vergnügen und Wohlbehagen bereiten kann und was sie von ihm sonst alles erwartet. Es ist kaum zu glauben, welche Anziehungskraft und Macht allein so ein schönes Damenbein hat, ob es nun ruht, pendelt oder geht.
An diesem Abend wo er nackt war, testete ich seine Reaktion und schob den Rock mal etwas höher, während ich auf der Couch lag. Natürlich tappte er nach kurzer Zeit in die Falle. Ich sagte „Was hast du gesehen? - - - Hmm?“ Er war gleich betroffen und nervös. „Nichts“ antwortete er. „Nichts? fragte ich gleich streng und dann zitierte ich ihn zu mir heran. Ich trug halterlose Nylons und der Rand mit der etwas dunkleren Spitzenmusterung lugte ein Stückchen heraus. Ich legte den gestreckten Zeigefinger an die Rockkante und fragte ihn erneut, als sein Blick darauf fiel: „ Ist das vielleicht nichts?“ Kurze Stille. Er wußte nicht was er sagen sollte. „Was schaust du dann, wenn NICHTS ist?“ schimpfte ich wie von der Tarantel gestochen. Meine plötzliche Aufregung lähmte ihn wohl zusätzlich. Er schluckte und ich wartete auf Antwort, die nicht kam, weil er irgendwie vom Blitz getroffen war. Dann sagte ich etwas. „Komm mit!“ forderte ich ihn mit Befehlston auf und ging voraus ins Schlafzimmer. Dort ging es weiter. Ich mache ihm wieder eine richtige Szene dachte ich. „Ich werde dir zeigen was du gesehen hast“, schimpfte ich und ließ mir den Rock von ihm ausziehen. „Gefällt dir was du siehst“, fragte ich mit böser Tonlage. Er nickte nur verstört. „Willst du berühren, was ich berühre?“ frage ich und streife den Strumpf nach unten. Stotternd stimmte er mir zu. Seitdem lasse ich mir öfters von ihm die Strümpfe abends ausziehen, ganz langsam und vorsichtig (– und wegräumen!). Die Abläufe von Roswitha und Manfred sind mir im Gedächtnis geblieben. Mehr darf er nicht. Außer am Wochenende. Neulich saß ich auf dem Barhocker in der Küche in Hot Pants und Pumps, die er mir dann auf Knien ausziehen musste, während ich mit meiner Arbeitskollegin telefonierte, wie üblich mindestens 30 Minuten, ließ ich mir die Zehen liebkosen und streicheln nur auf Zeichensprache hin. Oh ich dachte, wenn meine Kollegin das gerade sehen würde, was mir gerade widerfährt, sie wäre sprachlos und würde mich für verrückt halten.
Ich mag es ganz gerne, wenn ich die Oberhand habe, wenn der Mann etwas verbockt hat und er mir dann zur Wiedergutmachung die Füße verwöhnen muss oder andere Dinge erledigen muss. Es ist eine komfortable Situation für mich als Frau, dem Mann immer etwas voraus zu haben, nämlich allein im Besitz der weiblichen Reize zu sein, womit ich ihn a) unter Druck setzen kann, b) von ihm etwas fordern kann und c) ihn damit belohnen kann. Wie gut, wenn man weiß, womit man den eigenen Mann ködern kann und wie dumm wäre ich, wenn ich es nicht täte. So habe ich nun eine wunderbare Haushaltshilfe, mit meiner intensivierten Nachhilfe bekommen. Dafür belohne ich ihn wie ein kleines Kind, quasi als Lob und Ansporn für gemachte und weitere gute Taten. Dafür führe ich dann seine Hand mal unter den Pullover oder strecke ihm meine Zehenspitzen wie zum Verzehr eines Lutschers hin. Auch wenn er einmal etwas versiebt hat, kann er mich durch demonstrative Huldigung am Boden milde stimmen und sich durch seine Küsse entschuldigen. Ich mag es auch, ihn dabei necken zu können und zu beobachten, wie er dennoch bestehen möchte, um seine Mission zu erfüllen. Derlei friedensstiftende Maßnahmen wird es künftig öfters geben und ich kann mir durchaus noch weitere Wohltaten vorstellen, wo ich die Oberhand habe und er sich anstrengen muss. Es gibt eine Chance, wie er mich zufrieden stellen kann, sozusagen alles für mich zu tun, und als Beweis dafür küsst er mir die Füße wie einer Zarin.

Dennoch stehe ich eigentlich noch vor dem Zaun und traue mich nicht zur letzten Konsequenz, im Klartext, ihm in der Anwendung meiner Dominanz auch weh zu tun. Bislang ging alles ohne Schläge, vielleicht weil ich mit Worten schon eine gewisse Durchsetzungskraft besitze und erst recht wenn ich schimpfe. Aber ich habe schon auch mal sehr intensiv darüber nachgedacht und eine Haarbürste zur Hand genommen, um zu sehen, wie es sich anfühlt. Ich habe sogar ein großes Kissen auf meinen Schoss genommen, habe es mir dem linken Arm umfasst und dann mit dem rechten zugeschlagen. Kopfschüttelnd habe ich mich dann eingebremst und alles wieder an seinen Platz gebracht. Ich weiß nicht, wie er reagieren würde, wenn ich mehr oder minder handgreiflich werde, wenn etwas nicht zu meiner Zufriedenheit ausfällt. Das Eisen ist mir irgendwie doch/noch zu heiß.

Bianca/Reinhard

Isa(bel)+Peter hat gesagt…

Wir sind seit dem Startschuß von Minervas Juwelen dabei und waren unter den ersten zehn im Zählwerk. Hier ein Beitrag, der gleichzeitig als Beifall für Eure tolle Seite steht.

Ich bin Zahnärztin von Beruf und bin eine bekennende Lederfetischistin. Insoweit weiß ich sehr gut, wie begehrt ich bei einer sicherlich ansehnlichen Schar von genau darauf fixierten Männern bin, wäre da nicht mein Trauschein und eine wunderbare Ehe, mit einem Mann, der allen anderen zuvor gekommen ist und den ich für keinen Preis der Welt hergeben würde. Mein ganzes persönliches Umfeld nimmt mein Faible wahr und hat sich daran gewöhnt, wenn ich immerzu im Lederrock und Mantel etc. gehe. In meinen Schränken verwalte ich mit Muße eine ganze Kollektion verschiedener Modelle in allen Farben und Längen. Übrigens ein kostspieliges Vergnügen. Meine Lederröcke und -hosen sind somit auch unter meinem weißen Arztkittel Normalität und alle meine Patienten wissen das auch. Ganz klar, denen bleibt das nicht verborgen und für meine Helferinnen hat die Chefin eben einen Ledertick. Das ist ganz unverkrampft, denn ich stehe dazu und sage das auch ganz offen und zeige mich entsprechend „eingeledert“, weil mir das gefällt und weil ich mich wohl fühle darin. Basta. Die jungen Frauen sind da heutzutage wesentlich toleranter als die Generation, der ich (leider schon) angehöre. Von dieser Fetischthematik ist der Sprung zum SM-Bereich nur kurz und es gibt naturgemäß mannigfache Verzahnungen (so bin ich, sind wir, letztendlich zu „Minervas Juwelen“ gekommen). Nicht selten werde ich zur Domina hoch stilisiert, nur weil ich in Leder gehe und weil natürlich auch noch weitere Gesichtspunkte hinzukommen, da ich meine Ledersachen natürlich mit sehr hohen Stöckelschuhen und gerne auch mit verschärften Schaftstiefeln kombiniere. Das ist diese hier im Blog schon öfters erwähnte „sophisticated“ Damenhaftigkeit, die auch mit der Bezeichnung ladylike rangiert, eben eine besonders extravagante feminine Eleganz, kapriziös, manche sagen sogar exzentrisch und exaltiert. Da ist der Ruf natürlich sofort in höchster Gefahr, weil vorschnell Urteile gefällt werden und die Voreingenommenheiten der Betrachter die Sensation schneller befördern, als das, was letztendlich die schlichte und wahre Wirklichkeit hinter der zwielichtig erscheinenden Fassade ist. Ich weiß wovon ich spreche, weil ich oftmals die verdrehten Hälse der Männer und deren geradezu Not leidenden Blicke mitbekomme. Herrje wie sie regelrecht aufschrecken. Das geht in der Nachbarschaft schon los, wenn ich den Weg von der Haustüre durch unseren Garten zur Straße hinaus gehe und ins Auto steige. Aber dieses Aufsehen gehört mittlerweile zu meinem eleganten Lederkult. Ich weiß, dass ich in der triebhaften Vorstellung des Mannes sofort eine Domina bin und selbst das genieße ich mit Wonne. Diese Fehleinschätzung gibt mir noch mehr Entschlossenheit, meine Weiblichkeit als machtvolles Vermögen einzusetzen und denjenigen ein bisschen verrückt zu machen, der sich eine leibhaftige Domina einbildet, wenn er mir begegnet. Ich bin eine ziemlich normale Frau und die Männer verschätzen sich leicht, nur wenn mal eine in 12cm- Stilettos daher kommt. Vielleicht macht sie das ja nur, um ihre Körpergröße zu korrigieren. Man schaue sich nur mal am gerade laufenden Münchener Oktoberfest um, wie da die aufgedonnerten Damen in ihren traditionellen „Dirndlkleidchen“ daherstiefeln und -stöckeln auf höchsten Stilettoabsätzen, wie man sie genauso auf Fetischbällen zu sehen bekommt. Tausende Landhaus-Dominas? Ich glaube nicht. Die Mädels donnern sich nun mal auf zum Feiern, ob für dieses oder für ein anderes besondere Fest und sie entscheiden sich zum hochhackigen Look. Das ist doch nicht sittenwidrig. Als junge Frau im 20. Jahrhundert setzte ich mich schon aus Opposition über die anstandsgebietenden Sichtweisen hinweg und tue das bis heute. Wenn ich mitbekomme, wie verpönt manchmal spezielle Modeobjekte sind, beispielsweise Overknee-Stiefel, um so mehr fröhne ich diesen unanständigen Touch. Mut zur Revolution! Andererseits bin ich ganz froh um alle Reichsbedenkenträgerinnen, schließlich bereiten sie mir die Bühne für meine Besonderheit. Wenn ich hier in Minervas Juwelen lese, wie Männer sich nach stählernen Absätzen den Hals verdrehen, als wäre ein Wunder in der Wüste der Entbehrung geschehen, bestärkt mich das gleich wieder, schüttle amüsiert den Kopf und zieh mir ein Paar Slingpumps dieser Machart an. Damit geh’ ich flanieren und genieße es meinen Nimbus der Fata morgana. Das ist eine Art Luxusgefühl und jede Frau, die das kennt, weiß was ich meine. Jede möchte doch gerne Wonder woman oder Barbie sein und gibt sich nicht gerne unter Wert mit der Durchschnittsfrau zufrieden. Manchmal glaube ich jedoch die TVs sind mittlerweile die besseren Frauen, wenn ich sehe, wie wenig viele Frauen, gerade die junge Generation, auf ihr Äußeres achten. Schwere Zeiten für Spanner.

Wir haben einen kleine Runde Gleichgesinnter, mit denen wir eine lockere Bekanntschaft (von Fetischbällen) pflegen und uns gelegentlich treffen. Alle Frauen sagen das gleiche und kennen das Gefühl der Marienerscheinung, wenn man in 12cm Stilettos und Leder geht. Unsere Männer sind natürlich fein raus und fühlen sich wie Könige, eine solche Frau dabei zu haben, die den Dresscode in ihren Trieben entschlüsselt hat. Doch das gönnen wir ihnen gerne.

Hier ist die Rede von den Trieben des Mannes, die man sich als Frau zu eigen und zu nutze machen könnte und sollte. Nun das ist eine Sache, das mich und das uns schon gemeinsam als Ehepaar im privaten und mehr intimen Bereich kennzeichnet. Nach unserem Selbstverständnis ist das nicht der SM-Bereich, für den ich immer vorschnell eingestuft werde. Der Fetischbereich hat sicher deutliche Auswirkungen auf unser Liebesleben, aber auch andere private Bereiche. Ich räume ein und ich spreche immer auch mit der Stimme meines Mannes in dieser Schilderung, dass ich in vielen Dingen die Oberhand habe, weil mein Mann für meine äußerlichen Gewohnheiten schon auch eine bedeutungsvolle Empfänglichkeit in sich trägt. Wir teilen unsere Vorlieben und er ist ebenso auf spezielle Fetische fixiert. Nun, dieser Umstand hat uns ja letztendlich aufeinander aufmerksam gemacht, wo eben dann der Topf seinen Deckel gefunden hat. Wir sind heuer 15 Jahre verheiratet. Unser Alltag mag für die einen ungemein aufregend erscheinen, für uns ist die gemeinsame Passion eine eingefahrene Normalität. Mein Mann hat einen geregelten Bürojob in einer Behörde und ich habe feste Praxiszeiten von Mittag bis 19.00 Uhr. Daraus ergibt sich, dass er früher zu Hause ist und sich um viele Dinge im Haushalt kümmern kann. Das ist schon immer so ein Ereignis, Madame kommt heim und entfaltet ihre weibliche Pracht, während er mit Hausarbeiten beschäftigt ist. Dazu musste ich ihn nicht „erziehen“ und prügeln, das wollte er von sich aus. Das ist seine Philosophie seiner Ehe mit einer tendenziell exzentrischen Frau, ob gut oder schlecht für ihn, zu leben und für sie da zu sein, ähnlich einem Butler. Da spielt dann dieses sophisticated Aufmachung eine enorm wichtige Rolle, egal ob Leder, Straps und Stilettos. Wir haben nun gewiss nicht die oft ins Spiel gebrachte 24/7 Sklaverei mit der Eheschließung eingeführt, aber ich weiß um die Vorlieben meines Mannes, und ich weiß sie zu nutzen. Weil unsere beruflich bedingten Vorzeichen dies schon ergeben, komme ich spät abends kurz vor acht nach Hause und treffe meinen Mann beim Staubsaugen vielleicht sogar mit einer Schürze um den Bauch, weil er nebenbei das Abendessen gekocht hat. Das ist dann nicht die, in Rollenspielen sonst künstlich arrangierte Begegnung von Diener und hochhackiger Madame in Leder, sondern ein gewöhnliches Stück Alltag bei uns. Freilich mag es für den, der dies nicht hat, eine ersehnte Wunschvorstellung sein, seine größte Fantasie, oder gar ein Lebenstraum. Freilich genieße ich und fördere ich diese Bequemlichkeit für mich, wo ich weiß das gefällt ihm und mir tut es gut. Da brauche ich mich dann nur hinsetzen und gelangweilt den hochhackigen Pumps am Fuß baumeln und schlenkern lassen, schon flitzt er und bringt mir meine Hausschuhe, massiert auf Wunsch meine Fußballen. Sicher liegt darin auch eine gewisse Autorität in der Luft, die sich seit unserem Kennenlernen schon manifestiert hat, weil mein Mann eben von Grund auf diese fügsame Ader gegenüber einer hocheleganten Dame und insbesondere gegenüber seiner Ehefrau im Lederlook hatte. Nach seiner Betrachtung ging immer gleich ein Vorhang auf und das Bild erschien, wenn er mir von weiblicher Dominanz vorschwärmte. Weil das alles an Fetischen aufgehängt war, die mir ja nicht unbekannt waren, konnte ich leicht darauf eingehen. Mehr noch, konnte ich mich wunderbar damit zurecht finden, sondern befreit damit umgehen und agieren, schließlich hatte ich ein Pendant zu meinem Kult gefunden und er ein passendes Gegenstück zu seiner Passion, wo ein Konglomerat verschiedenster Fetische schlummerte. Was sich daraus entwickelt hat, ist sicher nicht so spektakulär, wie es nach außen hin immer hinein interpretiert wird. Wir haben eine wunderbare Partnerschaft, in der wir uns gegenseitig ergänzen und worin deshalb eine starke freundschaftliche Harmonie herrscht, eine alles tragende Liebe und intimste sexuelle Vertrautheit. Perfekt? Vielleicht. Wir tragen manchmal auch Konflikte aus wie jedes andere Paar. Ich will unser Liebesleben hier auch nicht als immerzu auf anderen Levels stattfindend hervorheben, sondern eher als Normalmaß, zumindest in der Häufigkeit einstufen. Gut, vielleicht treiben wir es verhältnismäßig oft für ein Paar mit 15 Ehejahren. Wer weiß. Sicher ist, das ich die treibende Kraft darin bin und sein muss, weil mein Mann nie die Scheu vor einer demonstrativ dominant wirkenden Frau abgelegt hat. Somit ist auch immer eine gewisse oder auch gehörige Autorität von Anfang im Spiel, wenn es intim wird. Ich weiß um seinen inneren Respekt vor hohen Absätzen und spiele mit dieser Empfindung, vom necken zum Brüskieren. Da ich genug Anhaltspunkte seiner Schwächen habe, kann ich den Mann schön verrückt machen. Ich mag ja selbst schon überall an mir die schöne glatte Haut von Leder (habe auch ein Etuikleid aus Gummi) und weiß was der Anblick bei meinem Mann „anrichten“ kann. Mit meinen Worten und Händen führe ich ihn wie bei einer Praxisbehandlung. Dabei wende ich den gleichem Behandlungston an wie ich ihn bei einer Zahnbehandlung und brauche mich dazu nicht zu verstellen. Mein Mann folgt mir bereitwillig und wenn etwas unklar ist, sage ich forsch „frag nicht soviel, sondern tu’ was ich dir sage“. In diesem Tonfall mit tiefer Stimme als Überbleibsel einer Ex-Raucherin spreche ich gelegentlich auch mal mit störrischen Patienten, wenn sie nicht genügend mitmachen. Daneben bin immerzu ich diejenige, die sagt, was zu tun ist, ob die Person im Behandlungsstuhl den Mund ausspülen soll oder meine Assistentin eine Füllung vorbereiten soll. Mein Mann bekommt somit ebenso den Gegensatz zwischen der weichen Stimme sowie dem im ersten Moment freundlichen und zugewandten Ton und der harten, manchmal auch etwas herben Art zu spüren, wenn es nicht so ist, wie es sein soll. Nun könnte man sagen, unser Sex wäre klinisch und gefühlskalt - nein ist er nicht. Die Empfindungen sind geplant und ich führe ihn und mich meist zielsicher zu den intensiven Sinnesreizen der Fleischeslust; schon aus ureigensten Interessen. Ich bin eine sehr lebenslustige Frohnatur - aus Köln - und gleiches gilt für meine sexuelle Einstellung. Ich bin es gewohnt mit Empfindungen einfühlsam umzugehen, und das kann ich auch im sexuellen Bereich gut anwenden. Aus meinem Kult für spezielle Kleidung lassen sich natürlich auch alle möglichen Sinnesreize und Handlungsweisen ableiten, wie Tastsinn und Augen. Trotz der jahrelangen Gewohnheit ist mein Mann noch heute närrisch nach jedem meiner kurzen Röcke aus feinstem Nappaleder, manche sind maßgeschneidert und schon mehr als hundert Mal getragen. So ein Rock in bewusst gewählter Länge, oder sagen wir Kürze und noch dazu aus schönem glatt glänzenden Leder ist ein wunderbarer Scharfmacher. Die enge Schnittführung macht meine Bewegungen konzentriert und sorgsam bedacht, meine Hände fühlen das glatte Leder und ich höre es, wenn ich gehe. Das ist ein ganz anderes, spezielles Tragegefühl, das ich liebe. Leder hat eine magische Anziehungskraft auf mich und ich liebe auch extravagante Schuhe dazu. Es lädt mich förmlich auf und auch meinen Mann. Es ist leicht, aus dem Stegreif ein Spielchen zu starten. Ich ziehe mit meinem Zeigefinger eine Linie, der mein Mann mit seinem Kussmund folgen muss. Das ist ein neckisches Vergnügen, wo ich ihn abwechselnd links und rechts immer weiter nach oben ködere und sogar den Rock schließlich nach oben ziehe. Doch dort an der Grenze zwischen Strumpfrand und nackter Haut meines Schenkels, wenn er beim Küssen dieser Stelle schon fast mit der Nase oder seiner Stirn mein Höschen berührt, sage ich – „Schluss jetzt!“ Mit jedem Zentimeter steigert sich die Begierde und dann kurz vor dem Zenit wird sie abgebrochen. Nichts da. Ich streife meinen Rock wieder zurecht als wäre nichts gewesen.

Die Frage, die bislang noch offen geblieben ist in diesem hier gelüfteten Geheimnis eines anonymen Ehelebens von nebenan, ist die Sache mit tatsächlich ausgeübter, gewollter, aktiver weiblicher Dominanz mit all ihren Konsequenzen. Bin ich nun eine Domina oder nicht. Nein, sage ich ganz klar, ich bin Zahnärztin. Jeder kann es sehen, mein schwarzes Leder ist unter meiner weißen Schürze, doch jeder kann die lückenhafte Geheimhaltung sehen und sich seinen eigenen Reim daraus machen. Und so ist es auch insgesamt mit der Verborgenheit meiner Leidenschaft zu sehen, sie ist im Hintergrund in meinem Privatleben, aber ich zeige sie auch offensiv und demonstrativ. Und es ist nicht nur eine trügerische Fassade. Hier in der Anonymität kann ich es für uns beide ja offen sagen, was unser engster Bekanntenkreis im Fetischmilieu ohnehin weiß: Ja, zu unserem Haushalt zählen sehr wohl eine Reitgerte und ein paar andere klassische Zuchtinstrumente, die nicht nur zur Zierde hinter unserer Schlafzimmertüre in der altertümlichen Kupfervase stecken. Sie wurde zweckentfremdet für eine gemeinsam besiegelte Praxis, als feste Institution unseres Ehelebens. Ja, mein Leder- und Exzentrikkult und die Fetischvorlieben meines Mannes haben in der Kombination zu einem explosiven Gemenge an Ideologien für unsere sexuelle Betätigung geführt, die uns auch in die Bereiche von FLR, Femdom oder domestic discipline, Modelle wie well educated husband, wife-led-marriage oder female-head-of-household, wie man es auch bezeichnen will, gebracht haben. Das lag unausweichlich auf der Hand! Anfangs lächelte mein Mann, wenn ich ihn aufforderte, dies oder jenes zu tun. Das irritierte mich und machte mich dann aber richtiggehend wütend. „Kannst du mir sagen, was du daran so komisch findest“ giftete ich ihn immer wieder an und belehrte ihn anschließend, ich würde es schon ernst meinen, verbunden mit der neuerlichen Forderung, seine Aufgabe gefälligst ordentlich zu machen. Allmählich verging ihm das Lachen, wenn ich von ihm etwas verlangte. Da blitzt bis heute immer mal so eine energische Aufgebrachtheit auf, wenn ich mit etwas unzufrieden bin. Man kann sagen, mein Mann gehorcht mir ganz gut, wenn ich etwas fordere. Von Zeit zu Zeit kommt es vor, dass wir uns ins Schlafzimmer zurückziehen und dann geschieht genau das, was man mir ohnehin für meine Ledersachen und meine Stiletto-Absätze andichtet. Ich lebe ganz locker mit dieser intimen Tatsache, breite aber den Mantel der Verschwiegenheit darüber aus. Das ist unser Geheimnis, von dem nur eine Handvoll Leute wissen. Spanking gehört sehr wohl zu unserem erweiterten Betätigungsfeld am Rande von primär aus Fetischen geprägten Sexvorlieben. Ich bin gewiss nicht die naturveranlagte dominante und herrschsüchtige Frau, aber ich kann es in meinen leidenschaftlich kreierten Aufmachungen gut verkörpern, weil es unmittelbar dazu passt und weil einfach eine strenge Aura entsteht, wenn man vorzugsweise enges Leder und dazu hohe Schuhe trägt. Warum wir zum Spanking gekommen sind, liegt vorrangig in der sexuellen Ausrichtung meines Mannes. Er wollte nicht nur das Aussehen einer anmutenden weiblichen Strenge, sondern wollte sie auch mal ausprobieren und spüren. Gesagt, getan. Keine halben Sachen, also da hast du’s, war die Devise und ich ließ mich nicht lange bitten. Seitdem machen wir das aus unterschiedlichsten Anlässen aus rein sexuellen Motiven heraus (ausgenommen birthday spanking und Nikolaustag). Ich muss zugeben, dass es eine ganz nützliche Sache ist, wenn man dem Mann mit einer Strafe auf den Hintern drohen kann und erst recht zufriedenstellend ist es, zu sehen, wie es wirkt, wenn es mal wieder notwendig geworden ist. Das mit der Leidensfähigkeit und Tapferkeit ist wiederum ähnlich wie mit den Patienten in der Praxis. Der Schmerz ist unvermeidbar, weil es eine Ursache gibt. Mein Mann lässt es zu, weil es eine von mir entschiedene Notwendigkeit gibt und weil ich diese elegante exzentrische Madame an seiner Seite verkörpere. Bei mir fühlt er sich geborgen, auch in den Momenten, an denen ich ihm weh tue. Und ich tue ihm weh! Was wäre das sonst für eine Strafe, wenn sie nicht weh tun würde. Jeder der mit einer Gerte oder ähnlichem mal ernsthaft Bekanntschaft gemacht hat, wird mir beipflichten, wie so ein Hieb unter die Haut geht. Doch die Gründe für die Notwendigkeit von Hieben und das erforderliche Maß liegen schließlich bei ihm ganz allein, wenn man es realistisch betreibt. Trotzdem ist es ein Akt einer liebevollen Fürsorge und Vorsorge, weil die Strafe am Ende in tiefe Geborgenheit und Verbundenheit mündet. Einer anderen Frau würde er deshalb niemals den Hintern so bereitwillig hinstrecken und sie danach liebevoll küssen.
Eines noch zum Schluss. Ich zähle mich trotz meines immer leicht überzogenen kapriziösen Erscheinens nicht zu der Upperclass, bin nicht Millionärsgattin oder Mitglied einer reichen Adelsfamilie, bin keine Geschäftsmanngeliebte und keine Karrierefrau. Immerhin bin ich Akademikerin, doch das ist gewiss keine Seltenheit. Trotzdem kennt man mich als Frau mit hoher Stirn, mit jenen fein und steil nach oben führenden Augenbrauen und eben aufgrund meines exklusiven Geschmackes für Leder und alles damenhafte. Das ist meine Passion. Ich bin deshalb zweifelsohne eine sehr auffällige Frau, nicht nur was das Leder anbetrifft, die das ohne Vorbehalt will und dazu stehe ich. Elitär ist jedoch nur mein Schein und nicht mein Herz. Es ist keine Sache des Geldes, wenn eine Frau sich diesen Look auserkoren hat. So mancher Geldprotz hat mir unterschwellig Avancen signalisiert oder hat mir den Hof gemacht, weil es wohl eine seltene Kostbarkeit ist, wenn man als Frau auf Leder steht. Der gleiche Tanz ums goldene Kalb wird um das Tragen von Strapsen oder Overkneestiefeln bei einer Frau gemacht, als wäre jede ein außergewöhnliches Unikat, die sich dafür entscheidet. Ich hatte diesen Faibles von mir nicht diese überwältigende Bedeutung für die Männerwelt beigemessen. Deshalb war das entgegengebrachte Interesse für meinen persönlichen Tick anfangs mehr eine ziemliche Überraschung als gehegte Erwartung. Ich machte dies ja auch nie extra für die Männer, oder zum Männerfang, sondern für mich, weil ich nur meinem persönlichen Geschmack folgte und folge. Mir war klar, dass ein knapper Pencilskirt aus Leder mit einem schicken Paar Highheels seinen speziellen Reiz hat, aber dass damit gleich soviel Wirbel daraus gemacht wird, wenn daraus ein Hobby wird. Das ist ja richtig rührend, wie ein Mann sich zähmen lässt für ein paar Außergewöhnlichkeiten. Gut – heute bin ich froh darum und schaue auf 15 glückliche und aufregende Jahre zurück, voller Zuversicht und mit großer Sicherheit für die weiteren gemeinsamen Jahre mit meinem Mann.

Anonym hat gesagt…

Hallo,
bin neu auf dieser Seite - habe sie per Zufall gefunden und bin sehr froh darüber, denn was man hier alles zu lesen bekommt ist schon hochinteressant. Vielleicht gerade deshalb, weil es sich um gelebte ( hoffe ich zumindest ) Situationen dreht.

Es gibt hier einige Gleichgesinnte und ich würde gerne wissen, wie viele es da draußen noch gibt - submissive Männer meine ich, die eine Partnerin haben, die ihnen das Verständnis dafür entgegenbringt und sich in dieser "Rolle" wohlfühlt bzw. mit der Zeit sogar lieben lernt.
Wer eine solche Partnerin hat, die seinem Ideal entspricht, ist wohl ein Glückspilz.
Einige versuchen, ihre Partnerin dorthin zu führen - nicht immer einfach - aber sehr lohnenswert, wie ich selbst gerade die Erfahrung mache.

Bei mir ist es so, dass ich schon seit Jahren dieses Gefühl in mir trage und bislang nicht so recht ausleben konnte - wohlgemerkt bislang, denn ich habe einen erneuten Anlauf genommen, meine Frau von einer solchen Beziehung zu überzeugen und diesmal waren meine Argumente wohl deutlich besser, als noch vor ein paar Jahren, sodass sie sich auf eine Probe eingelassen hat.

Obwohl wir das erst seit ein paar Tagen praktizieren, sehe ich, wie sie es bereits genießt, dass Dinge ohne Gegenwehr oder Gegenargumente einfach nach ihrem Willen erledigt werden.
Sie hat mich dafür entsprechend belohnt, soll heißen, ich durfte ihre strenge Hand auf meinem Hinterteil spüren und nach ein paar sonstigen Berührungen und verbalen Nachhilfen zum Höhepunkt kommen.

Für die Damen hier, die sich fragen, wie das für einen Mann ist, sollte gesagt sein - das ist ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man sich kpl. in die Kontrolle einer Frau begibt, die man von Herzen liebt, ja, anbetet und deren Schönheit einem den Atem raubt.
Wenn dies dann noch durch entsprechendes Zubehör ( Kleidung, Schuhe, Stiefel ) unterstützt wird und verbal ausgemalt wird, ist man(n) willenlos - bzw. hat man nur noch den Willen, dieser Göttin zu dienen.
Sie schreitet stolz und sicheren Schrittes um ihr "Opfer" herum, wohlwissend, dass dieses männliche
Opfer zu Wachs in ihren Händen wird - allem zustimmt, ja, darum bettelt - ganz gleich, was sie von ihm will.

Es ist wohl der schwächste Moment, den man(n) haben kann - wegen solcher Sehnsüchte werden bspw. männliche 90-kg-Kampfmaschinen mit stahlhartem Körper von zierlichsten weibl. Geschöpfen mit einer solchen Leichtigkeit diregiert, dass es seinesgleichen sucht.
Der Mann würde sogar um Schläge betteln, nur um seine Gebieterin zufrieden zu stellen.
Es ist wohl eines der unglaublichsten Phänomene der zwischenmenschlichen Geschichte zwischen Mann und Frau.

Es gibt kaum ein intensiveres Gefühl und daher sei jedem Mann mit solchen Neigungen gesagt - habt Mut und überlegt genau, wie ihr Eure Partnerin für diese Art Beziehung begeistern könntet.

Ich stehe erst ganz am Anfang und bin gespannt, wie es sich weiter entwickelt und wie es sein wird, wenn ich nicht für meine Taten belohnt sondern bestraft werde - dann, so glaube ich, zeigt sich, ob es tatsächlich der von mir erträumte Wunsch ist ..... wir werden sehen

Anonym hat gesagt…

...Hallo...,
ich bin sehr froh, dass mein Schatz diese Seite entdeckt hat. Es hat uns getroffen, wie der Blitz,- gemischt mit einem Kloß im Hals, dem Gefühl angekommen zu sein und einem gehörigen Schuss Erregung lasen wir, was hier geschrieben steht.
Wir haben ein halbes Jahr in einem rasanten Tempo verbracht,-mit viel Leidenschaft,Erotik und schmerzhaften Machtkämpfen.- Wir sind beide starke Persönlichkeiten. Ich brach aus und nach Wochen, die unerträglich waren, denn wir lieben uns sehr, kamen wir wieder zusammen. Ein schwieriger Aspekt, ist die Tatsache, dass wir eine Fernbeziehung führen,- zudem haben wir auch Kinder, um die es sich zu kümmern gilt. Momentan sieht es so aus, dass wir uns zeitweilig bis zu 6 Wochen nicht treffen können,- also das tägliche Telefonat wichtig für uns beide ist.
Nun fragen wir uns häufig,- wie können wir damit umgehen, dass wir uns beiden gerecht werden. Mein Liebling wußte schon von seiner devoten Neigung, während ich bei Null anfing. Er ist mittlerweile sehr stark in seine Phantasien eingebunden,- ein Stück weit mehr als ich. Wir pushen uns gegenseitig in unseren Telefonaten,-es ist aufregend und wichtig,- vor allem für ihn.
Da das alles ja noch im Beginn steckt, haben wir natürlich auch unsere Schwierigkeiten. Da er nun gar nicht an mich heran kann, auch z.B. Masturbationsverbot erteilt bekommt, ist es wichtig für ihn, von mir einen "Ersatz" zu erhalten. Per Telefon schwer für mich umzusetzen,- mein Kopf fängt an zu arbeiten,- es fällt mir nicht immer leicht und ich fühle mich unter Druck gesetzt. Wäre er hier, könnte ich ihm wunderbare Aufgaben erteilen, die er mit Hingabe für mich erledigen würde. Ihm geht es dann ebenfalls nicht gut, weil er nach mir lechzt.
Genauso problematisch ist die Tatsache, dass wir ja auch Malou und Ben sind,- im Umgang miteinander. D.h. schmusen, miteinander lachen und frechen Blödsinn machen. Werden diese Situationen von mir als Madame unterbrochen, mit einer Ansage, Zurechtweisung o.ä., führt das zu Irritationen. Alles in Allem fühlt sich das alles noch nicht "rund" an...Wie können wir das umsetzen, ohne unsere eigene Individualtität zu verlieren????Als Sub, hat er Madame keinen frechen Satz zuzuwerfen,- aber ich liebe seinen Humor und seine Faxen, die er zuweilen macht.
Er hat die Anweisung von mir erhalten, dass Brust, Po und die geheimnisvolle Stelle zwischen meinen Schenkeln absolut tabu für ihn sind,- es sei denn ich fordere ihn auf, sie zu berühren.- Dennoch küssen und berühren wir uns gerne.
Wie können wir damit umgehen,- auch in der Öffentlichkeit??
Uff,- ich glaube, wir sind zuweilen ein bischen überfordert...Die Ferne ist ein großes Problem.
Ich wäre sehr dankbar, wenn ich auf diesem Wege ein paar Anregungen erhalten würde,- wie können Madame und Sub auch noch Malou und Ben sein???...Ohweh...

Anonym hat gesagt…

Unsere Beziehung ist schom zu Anfang "einer weiblich geführten Ehe" zerbrochen. Zu Beginn lief alles noch gut. Geendet hats damit, dass ich bemerkte nur noch für den Haushalt zuständig zu sein.
Gefühlslose, bleierne Atmösphäre machte sich breit. Da sind dann eben Selbstschutzmechanismen in der Vordergrund getreten, die letztendlich zur Trennung führten.
Irgendwie bemerkte ich auch, dass sie für eine solche Bezihung nicht die richtige Person ist und war.
Was zu Anfang von ihr als interessant aufgenommen wurde flachte bald wieder ab, erkaltete und ist gänzlich abgestorben. Keine Gespräche, keine Emotionen, keine Gemeinsamkeiten mehr. Zu sehr war ihr der Job wichtiger, was in der Wirtschaftskrise ja auch verständlich erscheinen mag. Keine gemeinsam verbrachten Zeiten mehr, warum denn auch, wenn nur noch stummer Frust drohend über der Situation schwebt.
Fremd ist sie geworden, die Frau für die ich alles gegeben habe.
Wie ihr seht kann der Schuss auch nach hinten losgehen...

Malou hat gesagt…

...Ja,- der vorige Kommentar stimmt mich nachdenklich.Jetzt, wo mein Schatz wieder zig Kilometer von mir entfernt ist,sieht alles wieder ganz anders aus.Wir haben unser safe-Wort eingesetzt, in der Phase des Abschieds.Seit Tagen ist es noch gültig.Wir haben nach wie vor Auseinandersetzungen.Durch Fem-Dom sind keine Probleme zu lösen.Das müssen wir so schaffen.Fem-Dom kann unterstützen,wenn wir einig sind.Das ja.Aber bevor dass nicht klar ist,wir nicht in der Lage sind respektvoller miteinander umzugehen,wenn wir grade mal beide kochen (Mords Temperamente prallen aufeinander)....solange wird das nichts, da bin ich mir mittlerweile sicher.Wir haben zwar schon viels klären können, aber es ist immer noch eine Gratwanderung im Miteinander.Dann kommt der räumliche Abstand dazu.Und,- ich habe Angst zu verhärten.Wenn ich Madame rauslasse,-dann bin ich unnachgiebig und auch hart,-arrogant.Klar,- Wesenszüge, die ich in mir trage, aber nicht so dominant, wie sie in Fem-Dom eine Rolle spielen würden...
Ich bin verwirrt.Ganz ohne ist auch nicht dran zu denken,-und immer....ich weiß es nicht.Bin skeptisch, fühle mich überfordert,von Neugier getrieben und müde zugleich...
Ist das normal,-dieses innere Durcheinander?Oder bin ich einfach nicht bereit dazu?Horche in mich hinein und finde nicht wirklich eine Antwort.Beklemmend irgendwie...

Malou

Anonym hat gesagt…

...Nun...mein letzter Kommentar war verzweifelt.Mittlerweile haben sich die Wogen ein wenig geglättet.Wir haben schlichtweg reduziert.Alles war zu neu,ging zu schnell,war zu heftig...Wir neigen beide dazu,die Dinge zu überstürzen!
Wir haben die Erziehungsstunde heraus genommen,-und die scharfen Ansagen.Wir leben kein 24/7 Fem-Dom...wir leben einfach miteinander,in der kurzen Zeit in der wir uns sehen können.Respekt und Liebe sind Nummer eins.Liebevolle Ansagen von mir befolgt er,-gerne!Ich fühle mich weich und dennoch dirigierend und er geht darin auf,für mich etwas zu tun.Unsere Sexualität bestimme ich,-wann,wo,wie incl. Orgasmuskontrolle.Nicht indem ich "kontrolliere" sondern davon ausgehe,dass er sich daran hält,wenn er die Finger bei sich lassen soll!Wenn er mich nochmal zu spüren bekommen möchte,dann befolgt er das!Dies Art liegt mir sehr viel mehr.Es ist soft und dennoch bin ich diejenige,die bestimmt,-aber liebevoll und ohne harten Töne.
Ein großer Felsen ist mir vom Herzen gefallen!
Wie man sieht ist Fem-Dom nicht gleich Fem-Dom!Die Art und Weise das Auszuleben,so dass es jedem gut dabei geht ist unwahrscheinlich individuell und bedarf eines in -sich -Hineinhorchens!

In diesem Sinne
Liebe Grüße
Malou

Achatz hat gesagt…

Danke für diese schönen Kommentare, Malou. Die Entwicklung ist wunderbar zu sehen. Es ist also umso besser, je mehr es Deine Fassung von FemDom ist, oder?
Es gibt ja keine Norm; sollte es nicht geben. Aber der Masstab ist Dein Schrittmass, Dein Wohlgefühl bei der Sache……, denn das wird zu Deiner Stärke und das ist es wiederum, was Dein Mann schätzen wird, mehr als alles andere

Achatz

Anonym hat gesagt…

Hallo zusammen,- ich weiß nicht, irgendwie nach all der Zeit bin ich hier noch einmal gelandet.Wieder einmal,- und diesmal um etwas grade zu stellen.
Mein Partner war krankhaft eifersüchtig und devot zugleich. Alles in Allem ist unsere von Eifersucht und Kontrolle gezeichnete Beziehung völlig zerborsten. Im Grunde ging es u.a. auch darum, über Fem-Dom Eifersucht zu kompensieren...Ich glaube, dass dieser Mensch sehr große Probleme mit Beziehung hat.Ich habe versucht ihm zu geben was er braucht,- einerseits eine brave Frau, die keinen Grund zur Eifersucht gibt (aber Gründe gab es immer!) und andererseits die Madame, die ihn steuert. Ich bin zerfallen, verlor mein Lachen, meine Träume, meine Kraft und meinen Glauben an Liebe. Denn es ging nie um Liebe, nur um beiderseitigge Verlustangst und Macht. Ich möchte verhindern, dass ein falscher Eindruck entsteht. Man sollte in sich gehen, um zu verstehen wer man selber ist. Verliert man sich selbst um Außen und Anderen dann weiß man nie ob man für einen anderen oder sich selber lebt und ob man liebt oder manipuliert wird!
Es war die schrecklichste Erfahrung, die ich je in einer Beziehung gemacht habe.Ich war nicht mehr ich sondern eine gesteuerte Marionette,-trotz Madame!Ich verlor mich in der Phantasie und den Vorstellungen meines Partners.Ich funktionierte nur noch für diesen Mann.
Wie man liest, ist es nicht einfach. Wenn man in einem Bereich eine Lösung sucht, der nicht passend ist, entstehen neue Problem,- und die sind dann schlimmer als es je zuvor schon war.Ich habe eine beträchtliche Macke davon getragen,- aber letztlich habe ich dadurch gelernt mir selber treu zu bleiben.

Liebe Grüße
Malou