Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Mittwoch, 10. September 2008

Ansichten eines Mannes zum Thema

Wir fanden, dass wir den beiliegenden Text (siehe unten), der uns von 'Freddy' im August ursprünglich als Kommentar geschickt wurde, besonders hervorheben wollten..
Freddys Ansichten und Gedanken erscheinen uns typisch für so viele Männer und Probleme mit unserem Thema: seine Empfindungen und Sehnsüchte als ein Mann, der 'eigentlich' alles hat, was sich ein Mann wünschen könnte und sich doch nach so viel mehr sehnt im Zusammensein und Zusammenspiel mit seiner Frau. Seine Gedanken sind typisch und wir glauben: es geht sehr vielen Männern so. Es geht in vielen Ehen so.

Vielleicht können mit diesem Text viele Frauen ihre Männer besser
verstehen und ihnen bei Gelegenheit die richtigen Fragen stellen. Und vielleicht können sich Männer damit selbst besser erkennen und wissen: anderen geht es genau so! Vielen Dank, Freddy, für diesen Text- wir sind auch gespannt auf Kommentare von Euch dazu:


Bin ich schon ein Psychopath oder ein Träumer vom gemeinsamen Glück? Es gibt sicherlich eine feine Linie zwischen Fantasie und Wirklichkeit. Der Wunsch nach einem von der Frau dominierten Sexualleben ist für mich persönlich ein quälendes Dilemma. Gleichwohl sehe ich mich nicht als Psychopath, wenn ich mich kritisch im Spiegel betrachte und über mein Leben sinniere. Klar wünsche ich mir dies und das, gerade was den Sex betrifft, aber wenn ich mit offenen Augen durch die Welt gehe, muss ich doch sehr differenzieren. Die Gestaltung einer Ehe, wie hier auf den Seiten von „Minervas Juwelen“ wäre für mich eine absolute Traumerfüllung. Auf der anderen Seite muss ich jedoch meine Lebensumstände betrachten, inwieweit sich so etwas realisieren ließe. Meine Frau weiß nicht das geringste, wovon ich in meinen Fantasien träume, weiß auch nicht von den vielen selbst erzeugten Erektionen, heimlichen DVDs, Videoclips am Laptop und wie oft ich es mir selbst mache. Ich bin gewiss kein Freund von harter Pornografie, kein SMer, kein Anwärter für eine Sklavenrolle und kein Schmerzabhängiger. Deshalb war ich noch nie in einem Dominastudio, obwohl ich, um ehrlich zu sein, schon unzählige Male der Versuchung widerstehen musste. Meine Zweifel und meine Vernunft hielten mich dennoch ab, schließlich wäre damit eine Schwelle überschritten, meine Frau noch mehr zu hintergehen, und ohne dabei zu wissen, ob ich bei einer fremden Frau überhaupt dieses ersehnte Glück jemals finden könnte. Da schwanke ich zwischen der möglichen Enttäuschung und dem Risiko, dass meine Fantasie zur Sucht werden könnte, aber auch der möglichen Lustbefriedigung bislang unerfüllter Fantasien. Hinzu käme natürlich auch der schwerwiegende Bruch des Eheglückes. Es überwiegt ganz klar meine Überzeugung, dort bei einer Erziehungsstunde in einem Studio nicht das ersehnte Gefühl von Lust, gepaart mit Strenge und Zuneigung zu bekommen, ganz abgesehen von der Kostenfrage. Freilich könnte ich mir zumindest über die ganzen Zutaten sicher sein. Eine bezahlte Domina würde in entsprechender Kostümierung auftreten, würde in entsprechender Sprache ihre strengen Methoden anwenden und ließe mich endlich in diese ersehnten Situationen und Zustände bringen, nackt und hilflos gehorsam ihrer resoluten Frauenstimme Folge leisten zu müssen, würde mich in dem gewünschten Ausmaß dosiert züchtigen, ohne bleibende Striemen, damit meine Frau nichts merkt. Nein, damit könnte ich meine Lusterfüllung nicht erreichen. Gut vielleicht wäre es einmal interessant, die Erfahrung von weiblicher Strenge und Gehorsam, von Rohrstock oder Gerte hautnah und natürlich auch mit schmerzlicher Konsequenz zu erleben, um sich darüber im klar zu werden, wozu man in Wirklichkeit tatsächlich neigt. Wenn ich in langen Autofahrten darüber nachdenke, ist für mich eigentlich klar, dass ich meine Ehefrau gerne als diese Domina hätte. Nicht als „Domina“ wie man sie auf Plakaten und Hochglanzbildern zu sehen bekommt als peitschenschwingende Lack- und Lederlady, gestiefelt und bizarr maskiert. Nein, das ist nicht mein Ding. In den langen Gängen und leeren Räumen, die ich in meiner Fantasie betrete, treffe ich immerzu meine Frau in weniger martialischer Kostümierung, doch unglaublich streng, fordernd und konsequent in ihrem Auftreten. Ich erträume mir auch eine Kombi-Ehe aus einem normalen Alltag, der von den Erfordernissen von Arbeit und Familie bestimmt wird, andererseits jedoch eine intime Eheführung, worin ich der Frau gewissermaßen sexuell hörig bin. Insoweit tut es mir so unendlich gut, hier in „Minervas Juwelen“ immerzu von derartigen Ehemodellen wie sie mit FLR oder Femdom bezeichnet, genau die zutiefst und sehnlichst erhofften Dinge zu lesen. Meine Lebensverhältnissee sind für unser Land standardmäßig. Ich bin in die normale heile Welt integriert und bin gewiss nicht unglücklich. Meine Frau und ich leben in einem kleinen selbst erbauten Häuschen mit großen umzäunten Garten in einer Vorstadtsiedlung und haben wie alle in der Straße eine Garage mit einem Mittelklassewagen. Wir haben zwei Kinder 9 und 12. Ich bin als Handlesvertreter sehr viel unterwegs und die Frau schmeißt daheim den Haushalt, die Kinder und alles, was im privaten Bereich zu organisieren ist. Früher arbeitete sie als Sekretärin in der Stadtverwaltung, später im Sekretariat am Gymnasium. Weil ich morgens nicht so früh arbeiten muss, kann ich meistens bequem mit der Familie frühstücken und dann die Kinder zur Schule bringen. Das sind wunderbare und harmonische und auch eingefahrenen Abläufe, die ich als glückliches Familienleben erachte und ungemein wertvoll erachte. Meine Frau ist trotz der beiden Schwangerschaften nicht aus dem Gleichgewicht gekommen, was ihre Figur und ihre Schönheit anbelangt. Ich kann mich gewiss nicht über mangelnde Busengröße beklagen, sie hat vom vielen Fahrradfahren kräftige lange Beine und vom vielen Gartenarbeiten oder Unternehmungen mit den Kindern im Freien immerzu schön braun. Mann was willst du mehr, denke ich mir oft voller Selbstzweifel. Du hast eine wunderbare gut aussehende Frau, eine Familie, bist an den Wochenenden rund um die Uhr versorgt, gehst zu Geburtstagsfesten, zu Nachbarn, besuchst Eltern, Schwiegereltern und Freunde. Alle Bedürfnisse sind eigentlich befriedigt, wäre da nicht dieser verdammte Wunsch nach einer strengen Frau im Schlafzimmer. In den Firmen, die ich permanent abklappere, sehe ich natürlich andere Frauen, wie sie in den Büros als gestylte Sekretärinnen, Empfangsdamen, Karrierefrauen, Marketingleiterinnen, usw. herum laufen. Ich fühle mich dabei fast ausgeliefert, wenn ich manchmal einen Gang hinter einem kurzen Kostüm mit hochhackigen Pumps entlang gehe oder in einem Büro einem kurzem Rock mit übereinander geschlagenen Beinen gegenüber sitze. Vielleicht ist es eine besondere Empfänglichkeit für derlei Reize oder eine Reizüberflutung, die mich in die Fantasiewelt abdriften lässt, wo ich als Mann hilflos den sexuellen Reizen der Frau ausgeliefert gehorchen muss. Sicherlich versteige ich mich darin und schwelge in ausufernden Szenarien, wo mir in pedantisch durchdachten Erziehungsstunden der Arsch versohlt wird, wo die Frau penibel auf meine kleinen Unarten und Verfehlungen konsequent reagiert und mich maßregelt. In dieser Traumwelt, worin ich zwischen Wirklichkeit und Fantasie aufgrund der eleganten Damen in den Bürotürmen hin- und herschleudere, sehne ich mich daheim nach dem Luxusweibchen, das sich in Rock und Straps und hochhackigen Schuhen meiner unschuldigen Empfänglichkeit für alle weiblichen Reizangriffe annimmt. Wenn ich zwischen Wirklichkeit und Traumwelt vergleiche ist das Ergebnis ernüchternd und geradezu bitter. Ich habe mit meiner Frau kaum noch Sex, vielleicht Sonntagabend, wenn sie meint unser Eheleben auffrischen zu müssen, gibt sie sich richtig Mühe und macht auf hungrigen Sextiger. Doch ich stelle mir währenddessen vor, wie es nach meiner Vorstellung, trotz Familie und allen anderen Beeinträchtigungen zwischen uns ablaufen könnte. Natürlich ist das alles ganz einfach in meiner eigenen Betrachtung. Warum sollte meine Frau nicht auch Strapse und Bleistiftabsätze tragen, früher zur Zeit des deutschen Fräuleinwunders in den 50er und 60ern ging es doch auch, trotz Kinder und Beruf. Somit wäre nach meiner Vorstellung auch ihre Macht über mich vollkommen, wenn sie daheim wie eine Fürstin residieren würde. Da es meistens schon so spät ist, sodass die Kinder bereits im Bett sind, wenn ich nach Hause komme, könnte sie mich problemlos als ihren Diener empfangen. In meiner Fantasie kreisen die klassischen Bilder von der gebieterischen Frau, auf der Couch lesend, in der Tür stehend, breitbeinig mit den Händen den Hüften. Will sagen, das wäre in meinem vertrauten Daheim ebenso gut möglich und es würde meiner Wunschvorstellung entsprechen. Ich betrete mein Haus und bilde mir diese Bilder dazu ein, meine Frau auf der Couch oder die erste Begegnung im Flur. Ich muss auf die Knie, ihre hohen Schuhe küssen, ihre Füße mit den glatten Nylons. Sie ist streng und gütig zugleich, erwartet größten Respekt und Gehorsam. Ich versuche diesen allerhöchsten Anforderungen an mich zu entsprechen, weil ich diese Frau zum einen mehr als liebe und vergöttere und zum anderen, weil ich ihre strenge Hand fürchten muss. Ja, ich träume davon, dass sie mit mir in das vertraute Schlafzimmer die Treppe hinaufgeht und mich dort so richtig drannimmt. Ich denke oft auch darüber nach, wie es am Morgen danach wäre, wenn ich mit verstriemten Hintern am Frühstückstisch mit der Familie sitze und unruhig auf dem Stuhl hin und her wetze. Auch das ist eine wunderbare Vorstellung, vielleicht erneut ernste Blicke der Frau zu bekommen, zu erahnen wie sie innerlich triumphiert und in ihrem Gesichtsausdruck permanent lesen zu können, „na warte mein Lieber, du bekommst heute Abend noch eine ganz andere Lektion, wenn du nicht aufhörst mir vor den Kindern so unverschämt auf den Busen zu starren.“ Was würde ich dafür geben, sie morgens schon im engen Rock bewundern zu können und dabei erwischt zu werden. Selbst die Sorge, dass im Schlafzimmer ihr Rohrstock noch offen daliegt oder eine Reitgerte noch nicht weggeräumt ist, wenn die Kinder oben in ihren Zimmer ihre Schulsachen holen, lässt mich innerlich lachen. Vielleicht bin ich ein Psychopath, vielleicht sind es Persönlichkeitsstörungen, vielleicht bin ich verrückt, mich als erwachsener Mann einer Frau willenlos ergeben zu wollen, damit sie streng mit mir umgeht und mich sogar züchtigt. Das mag für manche unverständlich sein und verrückt aussehen. Aber meinen Kopf und meinen Körper drängt es danach. Ich will verrückt sein, in erster Linie nach meiner Frau. Das ist der Punkt, worum sich alles dreht. Ich hoffe nur sie versteht mich, wenn ich ihr von meinem Doppelleben erzähle und wie es ihr gelingen könnte, mich von dem Doppelleben zu erlösen. Es muss sein, weil ich sonst wirklich noch verrückt werde. Je mehr ich von Minervas Juwelen lese, um so stärker wird der Drang, eine FLR-Ehe führen zu wollen und hoffe meine Frau dafür begeistern zu können, damit sie sich dort genauso aktiv und gewissenhaft einbringen kann, wie sie es für alle Angelegenheiten der Familie bewundernswert tut. In einem gewissen Rahmen ist es nach meiner Überlegung sehr gut möglich, diese Form der Ehe zu praktizieren. Gut wir müssen zu zweit aufpassen, dass es unter uns bleibt, doch ein gemeinsames höchst geheimes Geheimnis schweißt die besten Freunde zu Verbündeten zusammen. Selbst dies ist ein Grund mehr, mit der eigenen Frau den Wunsch nach der „Herrin“ zu teilen und eine FLR-Ehe zu probieren. Die körperlichen Voraussetzungen ihrer Weiblichkeit sind schon wunderbar erfüllt, sie weiß jedoch noch nicht, welche ungeheuere Macht sie damit innehat und wie sie diese Macht mit Leben füllen kann. Manchmal denke ich mir, mein Schatz möge neben der Akteurin in einem Videoclip stehen und genau zuschauen und zuhören, wie man einen Mann verrückt macht, wie sie ihn für sich als gehorsamen Diener abrichtet. Wenn ich jemals dieses Stadium erreicht habe, lasse ich mich gerne für verrückt erklären, denn dann bin ich der glücklichste Mann der Welt. Übrigens: tolle Seite und endlich mal eine seriöse Femdom-Plattfrom auf deutsch. Freddy

Kommentare:

domantiker hat gesagt…

Zunächst als Neuling meinen Glückwunsch zu der tollen Seite. Seit ich sie entdeckt habe bin ich fast täglich hier. Ich stimme Freddy voll zu und freue mich sehr über die "seriöse Femdom-Plattform". Allerdings, die Daily -Pics gefallen mir nicht. Sie passen nicht hier hin.
Was Freddy geschrieben hat ist so wunderbar passend und trifft genau die Situaton von vielen Paaren. Nehmt Euch alle ein Beispiel daran und tut es, sagt es Euren Geliebten! Zeigt ihnen "Minervas Juwelen".

Und Du Freddy, sag es Ihr! Es ist der einzige Weg für Euch!

Achatz hat gesagt…

@domantiker: Danke für Deinen Zuspruch und Kommentar !

Da Du Deinen Kommentar unter "De Macht der Frauen" geschrieben hattest (siehe dort vom 02.Januar 2008 auf diesem Blog), wo ihn kaum noch einer findet, habe ich ihn hierhin kopiert, ich denke da gehört er hin.

Die Daily- Pics fanden wir mal erfrischend und nett, da sie sehr selbstständige und -bewusste junge Damen zeigen, die sich selbst fotografieren- es hat aber eigentlich mit unserem Thema hier gar nicht so viel zu tun, da hast Du recht.
Vielleicht werden wir das demnächst mal wieder herausnehmen.