Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Sonntag, 14. September 2008

Beginn einer 'weiblich geführten Ehe'

Aus den monatlichen Leserbriefen zu 'Aroundherfinger.com' stellen wir Euch heute - wie schon einmal- einen aktuellen Brief vor, der vom Beginn einer weiblich geführten Ehe auf Wunsch des Mannes handelt. Es ist aus der erlebten Praxis, der Brief einer Frau. Ihr Mann hatte ihr eröffnet, dass er submissiv empfindet. Damit konnte sie zunächst nichts anfangen und verhielt sich ablehnend. Schliesslich fand sie ihre eigene Weise darauf auf die Veranlagung ihres Mannes ein zu gehen, ohne sich selbst dabei zu verleugnen. Sie schreibt an Emily von Aroundherfinger.com :


Liebe Emily,
ich schreibe diesen Brief für alle Frauen, die von ihren Männern zu Ihrer Site, Aroundherfinger.com geführt wurden, aber die noch sehr zögern und die stark bezweifeln ob ein "weiblich geführter Haushalt" für sie wirklich funktionieren würde.

Ich war jedenfalls sehr skeptisch als ich zum ersten mal in "Aroundherfinger.com" las.
Mein Mann kann ganz schön stur sein, wenn es um seine Ansichten geht. Und weil ich ebenfalls sehr dickköpfig bin, haben wir ständig Diskussionen und Streit über alles mögliche.
Also war meine erste Reaktion dazu die völlige Ablehnung.
Allerdings machte mein Mann mir dann klar, das unsere Ehe ja bereits irgendwie "weiblich geführt" war. Trotz der vielen lauten Debatten traf ich die meisten Entscheidungen in unsrer Ehe. Ich hatte bereits wöchentlich solche "Schatz, mach mal…" -Listen seit dem Tag unserer Hochzeit gefertigt. Gelegentlich hat er auch alles auf den Listen erledigt, aber nicht unbedingt so schnell, wie es nötig gewesen wäre. Er war auch immer schon ein selbstloser Liebhaber, der wirklich dafür sorgte, dass ich jedesmal voll befriedigt war.

Und obwohl das nun sehr nach einer sehr guten Ehe klingt, gab es ein paar Dinge, die nicht so großartig waren.
Mein Mann ist z.B. nicht der ordentlichste Mensch auf der Welt… Ausserdem ist er ein echter Sportfan und begeisterter Golfer. Das mag auf 80% aller Männer zutreffen, aber mein Mann ist obsessiv! Die Woche hat einfach nicht genug Zeit um all die Spiele im lokalen TV zu sehen und dann noch 18 Löcher am Wochenende zu spielen. Dazu natürlich noch ein Hochdruckjob, fulltime. Da blieb etwas auf der Strecke und normalerweise war das der Haushalt, die Kinder und ich.

Ein paar Monate nach dem mir also mein Mann die Site Aroundherfinger.com gezeigt hatte, hatte ich wieder so die Nase voll von seiner Sportleidenschaft, dass ich irgendwie doch dahin zurückkehrte und mich da
alleine hindurch las, diesmal ohne ihn, der mir über die Schulter guckte. Und diesmal war ich es, die das Thema wieder aufbrachte und ihn fragte, ob er denn noch wirklich interessiert sei, diesen dort beschriebenen Beziehungsstil zu verfolgen.
Als er mir sagte, dass er das sei, bat ich ihn mir mal ganz genau zu erzählen, was er denn davon hätte, wobei es mir so schien, es gäbe für mich nur den einzigen Vorteil, dass ich seine Zeit anders einteilen könnte. Mein Mann erklärte mir, dass sein Interesse an diesem Lebensstil ganz klar aus einer sexuellen Perspektive käme.
Obwohl er nicht unbedingt mehr Sex erwartete, als wir schon hatten (und das war wahrscheinlich mehr als üblich in unserem Alter) wäre für ihn die Gewissheit, dass er sexuell kontrolliert und bestimmt würde von mir, seiner sexuellen "Göttin", ein signifikanter Anreiz ansich für ihn.
Er wünschte sich, mir diese Kontrolle übergeben zu können, aber er hoffte, ich würde drei Dinge dafür in Erwiderung tun:

1. Meine wörtliche Anerkennung der Tatsache, dass ich die Leitung im Haushalt bin, die alle finanziellen Entscheidungen trifft, und ihn daran immer erinnern kann, wenn ich es für angemessen halte.

2. Meine wörtliche Anerkennung der Tatsache (und auch mein Glaube daran) , dass mein Körper für ihn unwiderstehlich ist und:

3. Dieses Anerkennen sollte ich nutzen zu meinem Wohlergehen (ihm zu sagen, was er zu tun habe) und zu meinem Vergnügen (verbales Reizen) und ich sollte wissen, dass er extrem erregt würde, wenn ich so mit ihm verfahre und somit motiviert sei damit fortzufahren.

"Okay, etwas verrückt," dachte ich, aber ich war sicher, das könnte ich noch leisten. Ich sagte ihm, wir könnten das einen Monat lang versuchen, aber wir würden keinesfalls darüber oder über die weiteren Perspektiven diskutieren, bevor der Monat herum wäre.

Ich limitierte also ab sofort sein Fernsehen von Sportsendungen auf 1x pro Woche und sein Golfspiel auf 1 x pro Monat.
Das war wirklich schwierig für ihn, aber er hielt sich an meine Restriktionen. Ich habe ihm dann auch wieder eine Liste geschrieben von all den Sachen, die ich von ihm etwas ordentlicher als bisher gemacht haben wollte.
Auch wenn ich mir ein bisschen komisch am Anfang dabei vorkam, ich versuchte alles, um seine drei Wünsche umzusetzen. Jedoch ihm zu sagen, was er zu tun hätte, während ich ihn sexuell reizte, das wurde schnell ganz natürlich für mich.


Und als ich wirklich begriffen hatte, wie mein Körper ihn jetzt anmachte, begann ich,
regelmässig Fuss- und Rückenmassagen von ihm zu verlangen, und er wurde ganz gut darin. Diese Massage führten dann oft zu einem 'oralen' Vergnügen, für das er immer zu sorgen hatte.

Meine 'Schatz mach mal…'- Listen wurden immer länger und häufiger und ich hatte nun sogar Zeitvorgaben eingebaut, in denen er jede einzelne Aufgabe zu erledigen hatte.
Jetzt, wo er doch nicht mehr so viel Zeit mit seinem Sport verbrachte, hatte er genügend Zeit fast alles pünktlich zu erledigen.

Die grösste Veränderung durch dieses Experiment jedoch war, dass die Streitereien, an die wir uns schon so gewöhnt hatten in unserem Leben, nicht mehr existierten. Ich frage ihn schon nach seiner Meinung und die sagt er mir auch ehrlich. Wie früher stimme ich ihm nicht immer zu in allem, also sage ich ihm was meine Entscheidung am Ende ist. Und damit ist die Diskussion beendet. Er scheint nicht im Mindesten enttäuscht zu sein über meine Entschlüsse. Vielmehr hilft er mir, diese umzusetzen, wenn sie einmal gefällt sind.

Es erübrigt sich zu sagen, dass ich recht froh bin über diese Veränderungen in unserer Ehe, und mein Mann versicherte mir, als der Monat vorüber war, dass ihm diese neue Dynamik ebenso Spaß machte. Wir machen das nun schon seit fast zwei Jahren so, und ich glaube, das war die beste Entscheidung, die ich je in meinem Leben getroffen habe.
Mein Mann scheint auch sehr glücklich zu sein durch Art und Weise, wie es ihn anmacht.

Die eine Botschaft die ich Skeptikerinnen da draussen gerne weitergeben möchte : versucht es auf jedenfall mal für eine Weile. Wenn es für Dich dann nicht passt, dann könnt ihr wieder Euren alten Gewohnheiten zurückkehren oder sonst was. Auch glaube nicht, dass Du Dein Leben irgendwie gewaltig ändern müsstet. Du musst nicht 24 Stunden am Tag/ 7 Tage die Woche den Boss spielen. Es können drei oder vier Tage vergehen, an denen Du überhaupt keine Veränderung spürst, es gibt also keinen Druck etwas "vorführen" zu müssen.

Und, wenn Dir die Art gefällt, wie Dein Mann bestimmte Entscheidungen trifft, dann sagt ihm, er solle das weiter so machen. Wenn Du willst, dass er Dich aufs Bett wirft und Dich leidenschaftlich liebt, dass sag ihm, er solle genau das tun. Wenn Dein Mann wie meiner ist, dann wird er sich gerne fügen, denn es das, was Du von ihm wünschst.
Danke, Emily für die wunderbaren Tipps, die Du uns gibst Julie

Hier Emilys Antwort:

Julie, Deine Darstellung wie Du erfolgreich "liebende weibliche Authorität" bei Euch eingeführt hast zeigt eine der unkompliziertesten und am meisten praktikablen Umgangsweisen überhaupt. Deine Erfahrung und Dein weiser Rat stellen eine perfekte Zusammenfassung und Hilfe für jede Frau dar, die vielleicht 'draussen vorm Zaun' steht, und noch nicht weiß, ob sie einen Schritt weitergehen und wie sie das machen soll.

Meine beste Wünsche für Euren weiteren Weg!

Mittwoch, 10. September 2008

Ansichten eines Mannes zum Thema

Wir fanden, dass wir den beiliegenden Text (siehe unten), der uns von 'Freddy' im August ursprünglich als Kommentar geschickt wurde, besonders hervorheben wollten..
Freddys Ansichten und Gedanken erscheinen uns typisch für so viele Männer und Probleme mit unserem Thema: seine Empfindungen und Sehnsüchte als ein Mann, der 'eigentlich' alles hat, was sich ein Mann wünschen könnte und sich doch nach so viel mehr sehnt im Zusammensein und Zusammenspiel mit seiner Frau. Seine Gedanken sind typisch und wir glauben: es geht sehr vielen Männern so. Es geht in vielen Ehen so.

Vielleicht können mit diesem Text viele Frauen ihre Männer besser
verstehen und ihnen bei Gelegenheit die richtigen Fragen stellen. Und vielleicht können sich Männer damit selbst besser erkennen und wissen: anderen geht es genau so! Vielen Dank, Freddy, für diesen Text- wir sind auch gespannt auf Kommentare von Euch dazu:


Bin ich schon ein Psychopath oder ein Träumer vom gemeinsamen Glück? Es gibt sicherlich eine feine Linie zwischen Fantasie und Wirklichkeit. Der Wunsch nach einem von der Frau dominierten Sexualleben ist für mich persönlich ein quälendes Dilemma. Gleichwohl sehe ich mich nicht als Psychopath, wenn ich mich kritisch im Spiegel betrachte und über mein Leben sinniere. Klar wünsche ich mir dies und das, gerade was den Sex betrifft, aber wenn ich mit offenen Augen durch die Welt gehe, muss ich doch sehr differenzieren. Die Gestaltung einer Ehe, wie hier auf den Seiten von „Minervas Juwelen“ wäre für mich eine absolute Traumerfüllung. Auf der anderen Seite muss ich jedoch meine Lebensumstände betrachten, inwieweit sich so etwas realisieren ließe. Meine Frau weiß nicht das geringste, wovon ich in meinen Fantasien träume, weiß auch nicht von den vielen selbst erzeugten Erektionen, heimlichen DVDs, Videoclips am Laptop und wie oft ich es mir selbst mache. Ich bin gewiss kein Freund von harter Pornografie, kein SMer, kein Anwärter für eine Sklavenrolle und kein Schmerzabhängiger. Deshalb war ich noch nie in einem Dominastudio, obwohl ich, um ehrlich zu sein, schon unzählige Male der Versuchung widerstehen musste. Meine Zweifel und meine Vernunft hielten mich dennoch ab, schließlich wäre damit eine Schwelle überschritten, meine Frau noch mehr zu hintergehen, und ohne dabei zu wissen, ob ich bei einer fremden Frau überhaupt dieses ersehnte Glück jemals finden könnte. Da schwanke ich zwischen der möglichen Enttäuschung und dem Risiko, dass meine Fantasie zur Sucht werden könnte, aber auch der möglichen Lustbefriedigung bislang unerfüllter Fantasien. Hinzu käme natürlich auch der schwerwiegende Bruch des Eheglückes. Es überwiegt ganz klar meine Überzeugung, dort bei einer Erziehungsstunde in einem Studio nicht das ersehnte Gefühl von Lust, gepaart mit Strenge und Zuneigung zu bekommen, ganz abgesehen von der Kostenfrage. Freilich könnte ich mir zumindest über die ganzen Zutaten sicher sein. Eine bezahlte Domina würde in entsprechender Kostümierung auftreten, würde in entsprechender Sprache ihre strengen Methoden anwenden und ließe mich endlich in diese ersehnten Situationen und Zustände bringen, nackt und hilflos gehorsam ihrer resoluten Frauenstimme Folge leisten zu müssen, würde mich in dem gewünschten Ausmaß dosiert züchtigen, ohne bleibende Striemen, damit meine Frau nichts merkt. Nein, damit könnte ich meine Lusterfüllung nicht erreichen. Gut vielleicht wäre es einmal interessant, die Erfahrung von weiblicher Strenge und Gehorsam, von Rohrstock oder Gerte hautnah und natürlich auch mit schmerzlicher Konsequenz zu erleben, um sich darüber im klar zu werden, wozu man in Wirklichkeit tatsächlich neigt. Wenn ich in langen Autofahrten darüber nachdenke, ist für mich eigentlich klar, dass ich meine Ehefrau gerne als diese Domina hätte. Nicht als „Domina“ wie man sie auf Plakaten und Hochglanzbildern zu sehen bekommt als peitschenschwingende Lack- und Lederlady, gestiefelt und bizarr maskiert. Nein, das ist nicht mein Ding. In den langen Gängen und leeren Räumen, die ich in meiner Fantasie betrete, treffe ich immerzu meine Frau in weniger martialischer Kostümierung, doch unglaublich streng, fordernd und konsequent in ihrem Auftreten. Ich erträume mir auch eine Kombi-Ehe aus einem normalen Alltag, der von den Erfordernissen von Arbeit und Familie bestimmt wird, andererseits jedoch eine intime Eheführung, worin ich der Frau gewissermaßen sexuell hörig bin. Insoweit tut es mir so unendlich gut, hier in „Minervas Juwelen“ immerzu von derartigen Ehemodellen wie sie mit FLR oder Femdom bezeichnet, genau die zutiefst und sehnlichst erhofften Dinge zu lesen. Meine Lebensverhältnissee sind für unser Land standardmäßig. Ich bin in die normale heile Welt integriert und bin gewiss nicht unglücklich. Meine Frau und ich leben in einem kleinen selbst erbauten Häuschen mit großen umzäunten Garten in einer Vorstadtsiedlung und haben wie alle in der Straße eine Garage mit einem Mittelklassewagen. Wir haben zwei Kinder 9 und 12. Ich bin als Handlesvertreter sehr viel unterwegs und die Frau schmeißt daheim den Haushalt, die Kinder und alles, was im privaten Bereich zu organisieren ist. Früher arbeitete sie als Sekretärin in der Stadtverwaltung, später im Sekretariat am Gymnasium. Weil ich morgens nicht so früh arbeiten muss, kann ich meistens bequem mit der Familie frühstücken und dann die Kinder zur Schule bringen. Das sind wunderbare und harmonische und auch eingefahrenen Abläufe, die ich als glückliches Familienleben erachte und ungemein wertvoll erachte. Meine Frau ist trotz der beiden Schwangerschaften nicht aus dem Gleichgewicht gekommen, was ihre Figur und ihre Schönheit anbelangt. Ich kann mich gewiss nicht über mangelnde Busengröße beklagen, sie hat vom vielen Fahrradfahren kräftige lange Beine und vom vielen Gartenarbeiten oder Unternehmungen mit den Kindern im Freien immerzu schön braun. Mann was willst du mehr, denke ich mir oft voller Selbstzweifel. Du hast eine wunderbare gut aussehende Frau, eine Familie, bist an den Wochenenden rund um die Uhr versorgt, gehst zu Geburtstagsfesten, zu Nachbarn, besuchst Eltern, Schwiegereltern und Freunde. Alle Bedürfnisse sind eigentlich befriedigt, wäre da nicht dieser verdammte Wunsch nach einer strengen Frau im Schlafzimmer. In den Firmen, die ich permanent abklappere, sehe ich natürlich andere Frauen, wie sie in den Büros als gestylte Sekretärinnen, Empfangsdamen, Karrierefrauen, Marketingleiterinnen, usw. herum laufen. Ich fühle mich dabei fast ausgeliefert, wenn ich manchmal einen Gang hinter einem kurzen Kostüm mit hochhackigen Pumps entlang gehe oder in einem Büro einem kurzem Rock mit übereinander geschlagenen Beinen gegenüber sitze. Vielleicht ist es eine besondere Empfänglichkeit für derlei Reize oder eine Reizüberflutung, die mich in die Fantasiewelt abdriften lässt, wo ich als Mann hilflos den sexuellen Reizen der Frau ausgeliefert gehorchen muss. Sicherlich versteige ich mich darin und schwelge in ausufernden Szenarien, wo mir in pedantisch durchdachten Erziehungsstunden der Arsch versohlt wird, wo die Frau penibel auf meine kleinen Unarten und Verfehlungen konsequent reagiert und mich maßregelt. In dieser Traumwelt, worin ich zwischen Wirklichkeit und Fantasie aufgrund der eleganten Damen in den Bürotürmen hin- und herschleudere, sehne ich mich daheim nach dem Luxusweibchen, das sich in Rock und Straps und hochhackigen Schuhen meiner unschuldigen Empfänglichkeit für alle weiblichen Reizangriffe annimmt. Wenn ich zwischen Wirklichkeit und Traumwelt vergleiche ist das Ergebnis ernüchternd und geradezu bitter. Ich habe mit meiner Frau kaum noch Sex, vielleicht Sonntagabend, wenn sie meint unser Eheleben auffrischen zu müssen, gibt sie sich richtig Mühe und macht auf hungrigen Sextiger. Doch ich stelle mir währenddessen vor, wie es nach meiner Vorstellung, trotz Familie und allen anderen Beeinträchtigungen zwischen uns ablaufen könnte. Natürlich ist das alles ganz einfach in meiner eigenen Betrachtung. Warum sollte meine Frau nicht auch Strapse und Bleistiftabsätze tragen, früher zur Zeit des deutschen Fräuleinwunders in den 50er und 60ern ging es doch auch, trotz Kinder und Beruf. Somit wäre nach meiner Vorstellung auch ihre Macht über mich vollkommen, wenn sie daheim wie eine Fürstin residieren würde. Da es meistens schon so spät ist, sodass die Kinder bereits im Bett sind, wenn ich nach Hause komme, könnte sie mich problemlos als ihren Diener empfangen. In meiner Fantasie kreisen die klassischen Bilder von der gebieterischen Frau, auf der Couch lesend, in der Tür stehend, breitbeinig mit den Händen den Hüften. Will sagen, das wäre in meinem vertrauten Daheim ebenso gut möglich und es würde meiner Wunschvorstellung entsprechen. Ich betrete mein Haus und bilde mir diese Bilder dazu ein, meine Frau auf der Couch oder die erste Begegnung im Flur. Ich muss auf die Knie, ihre hohen Schuhe küssen, ihre Füße mit den glatten Nylons. Sie ist streng und gütig zugleich, erwartet größten Respekt und Gehorsam. Ich versuche diesen allerhöchsten Anforderungen an mich zu entsprechen, weil ich diese Frau zum einen mehr als liebe und vergöttere und zum anderen, weil ich ihre strenge Hand fürchten muss. Ja, ich träume davon, dass sie mit mir in das vertraute Schlafzimmer die Treppe hinaufgeht und mich dort so richtig drannimmt. Ich denke oft auch darüber nach, wie es am Morgen danach wäre, wenn ich mit verstriemten Hintern am Frühstückstisch mit der Familie sitze und unruhig auf dem Stuhl hin und her wetze. Auch das ist eine wunderbare Vorstellung, vielleicht erneut ernste Blicke der Frau zu bekommen, zu erahnen wie sie innerlich triumphiert und in ihrem Gesichtsausdruck permanent lesen zu können, „na warte mein Lieber, du bekommst heute Abend noch eine ganz andere Lektion, wenn du nicht aufhörst mir vor den Kindern so unverschämt auf den Busen zu starren.“ Was würde ich dafür geben, sie morgens schon im engen Rock bewundern zu können und dabei erwischt zu werden. Selbst die Sorge, dass im Schlafzimmer ihr Rohrstock noch offen daliegt oder eine Reitgerte noch nicht weggeräumt ist, wenn die Kinder oben in ihren Zimmer ihre Schulsachen holen, lässt mich innerlich lachen. Vielleicht bin ich ein Psychopath, vielleicht sind es Persönlichkeitsstörungen, vielleicht bin ich verrückt, mich als erwachsener Mann einer Frau willenlos ergeben zu wollen, damit sie streng mit mir umgeht und mich sogar züchtigt. Das mag für manche unverständlich sein und verrückt aussehen. Aber meinen Kopf und meinen Körper drängt es danach. Ich will verrückt sein, in erster Linie nach meiner Frau. Das ist der Punkt, worum sich alles dreht. Ich hoffe nur sie versteht mich, wenn ich ihr von meinem Doppelleben erzähle und wie es ihr gelingen könnte, mich von dem Doppelleben zu erlösen. Es muss sein, weil ich sonst wirklich noch verrückt werde. Je mehr ich von Minervas Juwelen lese, um so stärker wird der Drang, eine FLR-Ehe führen zu wollen und hoffe meine Frau dafür begeistern zu können, damit sie sich dort genauso aktiv und gewissenhaft einbringen kann, wie sie es für alle Angelegenheiten der Familie bewundernswert tut. In einem gewissen Rahmen ist es nach meiner Überlegung sehr gut möglich, diese Form der Ehe zu praktizieren. Gut wir müssen zu zweit aufpassen, dass es unter uns bleibt, doch ein gemeinsames höchst geheimes Geheimnis schweißt die besten Freunde zu Verbündeten zusammen. Selbst dies ist ein Grund mehr, mit der eigenen Frau den Wunsch nach der „Herrin“ zu teilen und eine FLR-Ehe zu probieren. Die körperlichen Voraussetzungen ihrer Weiblichkeit sind schon wunderbar erfüllt, sie weiß jedoch noch nicht, welche ungeheuere Macht sie damit innehat und wie sie diese Macht mit Leben füllen kann. Manchmal denke ich mir, mein Schatz möge neben der Akteurin in einem Videoclip stehen und genau zuschauen und zuhören, wie man einen Mann verrückt macht, wie sie ihn für sich als gehorsamen Diener abrichtet. Wenn ich jemals dieses Stadium erreicht habe, lasse ich mich gerne für verrückt erklären, denn dann bin ich der glücklichste Mann der Welt. Übrigens: tolle Seite und endlich mal eine seriöse Femdom-Plattfrom auf deutsch. Freddy

Sonntag, 7. September 2008

...Urlaub

Keine Angst, wir leben noch, ebenso wie der Blog. Aber manchmal gibt es auch eine Menge anderer Dinge, die erledigt werden müssen… zum Beispiel: Urlaub. Wenn der überstanden und die Post auf dem Schreibtisch wieder aufgearbeitet ist... geht es weiter. Bis dahin freuen wir uns über die zahlreichen Zuschriften...