Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Mittwoch, 2. Juli 2008

Worshipping Your Wife

...und für alle, die dann und wann gerne ein bisschen in Englisch lesen wollen, erlaube ich mir heute den Hinweis auf den Blog von Mark Remond. Er schreibt hauptsächlich seit Jahren online an seinem "Worshipping Your Wife" -Buch, welches jetzt auch in Buchform zu kaufen ist. Dazu gibt es eben diesen Blog eben zu seinem Thema http://worshippingyourwife.blogspot.com/

Worshipping Your Wife ist im Prinzip kein D/s- Buch und ist auch nicht kinky. Es geht um das, worum es Amélie und mir im Prinzip auch geht: Leidenschaftlichkeit und 'Romantik' auf Dauer in einer Ehe auf der Basis von 'Verehrung' der Frau, Hofieren und Werben um sie. Konzentration in jeder Hinsicht auf sie und ihre Bedürfnisse, als Geheimrezept für eine 'gute Ehe'. Das geht nur mit anderen Routinen, als jenen, die sich durch allzu große Vertrautheit und Bequemlichkeit mit den Jahren in Ehen eben so einschleichen. Mark Remond ist nicht leicht zu lesen, seine Sprache und sein Denken sind auf hohem Niveau- wir werden uns aber um Übersetzungen bemühen und sie dann einmal hier bringen, wenn's geht.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo ihr,

wir - mein Freund und ich - beschäftigen uns auch mit dem Thema der weiblich geführten Ehe. Was ich hier im Blog gut finde ist, dass man einen Eindruck bekommt wie man es wirklich "leben" kann, dafür erst mal Kompliment!
Nun hätte ich eine Frage und wollte mal Meinungen dazu hören. Was das Thema Keuschheit angeht, so trauen wir uns nicht richtig an einen Keuschheitsgürtel heran. Vielleicht weil wir einfach nicht so weit sind, vielleicht weil der Aufwand zu groß ist, aber wahrscheinlich ein wenig von beidem...
Meint ihr das ganze funktioniert auch auf freiwilliger Basis? Einerseits tue ich mir schwer meinem Freund nicht das Vertrauen entgegenzubringen, dass er es sich nicht ohne meine Erlaubnis... andererseits, wenn ich hier und auf anderen Seiten so lese...
Was meint ihr, wie gut ich es an seinem Verhalten beurteilen könnte? Ich meine ändert mann sein Verhalten nachdem er es sich heimlich gemacht hat sehr?
Bin gespannt.
macht auf jeden Fall weiter so, sehr guter Blog!

lg
K

Anonym hat gesagt…

Hallo K,

meiner Meinung nach ist der Wille des devoten Mannes, die ihm aufgetragene Keuschheit zu erfüllen, der beste Keuschheitsgürtel den es geben kann. Was bringt es dem Mann, die aufgetragene Keuschheit nicht zu erfüllen. Wenn er sich heimlich befriedigt, zerstört er damit seine Unterwerfung zu seiner geliebten, dominanten Frau. Und da hat ja keiner was davon und man könnte es gleich bleiben lassen. Du kannst die Einhaltung der Keuschheit auch an seinem Verhalten spüren. Mit zunehmender Keuschheit verändert sich der Mann. Beobachte es einfach mal. Und wenn Du ihn erlöst, wirst Du merkern, dass er seinen Orgasmus ganz anders auslebt. Ein Keuschheitsgürtel ist für mich nur ein Sexspielzeug, dass durchaus das Unterwerfen rituell untertreichen kann. In einer echten D/s-Beziehung ist er aber meiner Meinung nach nicht notwendig.

Gruß

Toby

Roswitha hat gesagt…

Oh ja Toby. Ganz meine Meinung. Es gibt natürlich viele Wege einem Mann die sexuelle Enthaltsamkeit zu verordnen. Diese neuartigen und ungeheuer sicheren sowie hygienisch gebauten Konstruktionen erscheinen ziemlich wirksam zu sein. Wenn sich ein Mann nicht beherrschen kann, ist das sicher eine perfekte Einrichtung, damit seine lustvollen Gefühle unterbunden werden – wenn auch nur rein mechanisch. Ich bin natürlich schon sehr dafür, dass mein Mann absolut auf mich fixiert ist und keine Gelegenheit hat, sich anderweitig zu vergnügen. Es ist zum einen ja nur für sein bestes, für seine Treue und seine männlichen Tugenden, denn Femdom zielt ab auf innere Werte und Disziplin des Mannes. Zum anderen habe ich als Frau die Gewissheit, dass jegliche Erektion alleine für mich erwächst, sobald ich das Ding aufsperre, vielleicht entferne, wie auch immer der Mechanismus aussieht. Doch braucht man dazu wirklich diese medizinisch anmutende Prothese aus Kunststoff oder Metall. Ich habe hellauf lachen müssen, als ich so etwas zum ersten Mal sah. Gleichzeitig habe ich seinerzeit schon eine klare Ablehnung empfunden. Ich habe mir gesagt, das auf meine Art zu lösen, wenn der Mann sich nicht beherrschen kann. Meinem Manfred ist es durch ein deutlich ausgesprochenes Verbot untersagt sich im geringsten mit sich selbst zu beschäftigen oder gar zu onanieren und schlimmstenfalls dabei eigenhändig zum Samenerguss zu kommen. Es ist das größte Tabu. Deshalb ist es auch einer der wesentlichen Bestandteile der Erziehung, dem lieben Mann dies zu verdeutlichen und die Konsequenzen aufzuzeigen, wenn sich der geringste Verdacht einer Verbotsüberschreitung erkennen lässt. Mein lieber Mann, da ist aber was los. Da glüht der Hintern. Zugleich genieße ich es sehr, den Mann tagtäglich auf ganz simple Weise verrückt zu machen, so dass das Verbot eine spürbare innerliche Anspannung und Gefühlswallung auslöst. Da muss man als Frau nicht sonderlich trickreich sein, sondern einfach die Sensoren des Mannes gezielt nutzen. In meinen Essays habe ich immer wieder die Fempower weapons verdeutlicht, wie die Dreifach-Kombination von kurzem Rock und sehr hohen Absätzen mit einem gestreckt und vergrößert hervor gehobenen Busen wirkt, während es dem Mann gleichzeitig verboten ist, dieser weiblichen Pracht unbeherrscht zu folgen. Mit so einem mechanischen Ding in der Hose, könnte ich diese Wirkung nicht kontrollieren (Dreifingermetheode) oder spontan eine Erektion mit eigenen Handgriffen auslösen. Da ist so eine Karosserie doch nur hinderlich, wenn ich die Lust entfache wie mit einem Dreh am Feuerzeug und den Mann dann schmoren lasse oder betteln lasse. Ich brauche diese Vorrichtung nicht, um sicher zu sein, dass mein Mann aufrichtig mir gegenüber ist. Wenn es weh tut, kommt rasch die Wahrheit ans Licht. Es muss nicht gleich Folter sein oder die berühmten KGB-Methoden. Zuerst geht es auf ganz ruhige Art, wenn Manfred vor mir kniet und über seine Erektionen und Lustgefühle beichten muss. „Sag’s mir“ genügt meistens schon und wenn ich Zweifel habe, verwende ich ein Instrument. „Sagst du’s mir jetzt“ frage ich nach einem ersten sicherlich deutlichen Hieb. „Immer noch nicht?“ löst dann eine erste Serie aus, die er auch durch plötzliches Reden nicht mehr stoppen kann. Das genügt in fast allen Verhören und für die Wahrheiten und Geständnisse gibt es dann sowieso noch die fällige Bestrafung. Lügen ist nach dem Onanieren das zweite große Vergehen für das es ordentliche Hiebe gibt. Im Gegensatz dazu merke ich sehr schnell, ob wirklich keinerlei Grund für eine Strafe besteht, wenn aufrichtig und aus innigster Ehrlichkeit die Einhaltung des Verbotes herauskommt. All das könnte man sich mit einer Keuschheitsvorrichtung vielleicht sparen. Da gäbe es schon die Erektion womöglich nicht mal ansatzweise, weil sie sich innerhalb der engen Führung nicht ausbreiten kann. Nach meiner Philosophie soll das jedoch genau geschehen. Wofür ist denn der Straps, doch nicht nur weil ich es so viel femininer und eleganter finde, sondern weil ich nebenbei schon auch die Wirkung im Augenwinkel sehe. Manfred soll wegen mir einen Ständer haben, am liebsten so sehr, dass es ihn beinahe quält, denn dann begehrt er mich. Je stärker es eintritt, um so besser. Und ich will jederzeit Zugriff darauf haben, ich möchte sofort fühlen können, ob da etwas anschwillt und nicht erst lange aufsperren und abmontieren müssen. Es amüsiert mich doch, wenn ich das Anschwellen bemerke und dabei noch ganz unschuldig tue. Ich mag ihn schon kontrollieren dabei und befragen danach, ihn für seine Triebhaftigkeit rügen und notfalls bestrafen. Ich baue ihm schon den richtigen Käfig, wo er mir nicht mehr auskommt, dafür sorge ich. Und wenn Manfred seine Hände nicht von seinem Ständer lassen kann, sehe ich doch mit einem inneren Lächeln, wie dringend seine Begierde ist. Die braucht er auch, damit ich wiederum meinen Spass im Bett haben kann. Insoweit ist das auch das beste Training, wenn die Erektion anwachsen kann. Innerhalb der Vorrichtung kann das vermutlich ja nicht geschehen. Eine andere Sache in dem Zusammenhang ist das Anlegen eines Bändchens um eine ausgewachsene Erektion. Ich habe das irgendwann mal im Internet gesehen und ausprobiert. Eine feste Kordel um die Wurzel herum geschlungen, dann unter dem Hodensack hindurch eine fest Schlinge und wieder um den hinteren Teil ein paar Mal herum. Dann einen festen Knoten. Der Effekt ist großartig, denn das fest verzurrte Bändchen bewirkt, dass die Vorhaut in möglichst hinterster Stellung gehalten wird und die Eichel blank ist. So sollte es zumindest angelegt sein. Zudem bleibt der Ständer hart und steht ab wie ein Stachel. Manfred sagt, es fühlt sich an, als würde er nur noch aus diesem harten abstehenden Stengel bestehen, wenn ich ihm ein Bändchen anlege. Ich kann ihn dann benutzen wie einen menschlichen Dildo. Ich habe auch so ein mechanisches Ding nicht zu Hause. Wozu auch, ich will doch meinen Mann.

Ebenso richtig finde ich die Auffassung, dass der Mann die Enthaltsamkeit ja auch leben will in seinem devoten Naturell. Je schwerer ich es ihm mache, um so glücklicher fühlt er sich.
Ich halte auch deshalb nichts vom künstlichen Gefängnis mit Vorhängeschloss, sondern bin für kontrollierte Freiheit. Und wehe der Mann missbraucht diese Freiheit. Deshalb gehört zur Erziehung hin und wieder auch das Aufzeigen der Konsequenzen zur Abschreckung. Vorbeugend sozusagen. Manfred ist öfter mal für Kurztrips alleine in anderen Städten unterwegs. Da schadet es nichts, wenn er sich daran erinnern kann, was ihm blüht, wenn er sich nicht an das Verbot hält. Also gibt es gelegentlich auch mal die Höchststrafe ohne Grund.

Auch der letzte Aspekt, den Toby auch bereits angeschnitten hat, ist das Verhalten des Mannes rund herum. Gerade deswegen praktiziert man ja die Femdom-Ehe. Ich genieße das ungemein und möchte mit keiner anderen Frau mehr tauschen. Manfred trägt mich nicht nur auf Händen, er vergöttert mich. Das hält 24 Stunden am Tag an. Die sexuelle Erlösung durch mich und meine Zuwendung ist ja der ganze Grund der männlichen Demut und Aufopferung. Der Samenerguss wird zur schönsten Belohnung und der lüsterne Mann täte alles dafür, wenn ich es wollte. Freilich verlange ich das nicht und sorge für ein verträgliches und alltagstaugliches Maß an weiblicher Dominanz.

Herzlichst wieder Mal
Roswitha

chrissie hat gesagt…

hallo,
wir haben vor ca 1 Jahr mit Femdom und Keuschhaltung begonnen. Meine Herrin und Ehefrau und ich wir lernen beide noch und Sie kann noch nicht so wirklich dominant sein aber Sie wird es jeden Tag ein bisschen mehr.
Ich habe Ihr auch ein CB bzw die sexuelle Kontrolle gewschenkt und Sie liebt es den Schlüssel zu verwalten.
Am Anfang war es schon sehr ungewohnt aber seit Anfang 2008 bin ich eigentlich 24/7 verschlossen.
Die "free Willy" Zeiten habe ich mich scheinbar nicht korrekt verhalten, Ihren Busen ohne Erlaubnis begrapscht etc. Sie hat danach kurzerhand wieder das Schloss klicken lassen und der Mann, Ich, verhält sich wirklich viel besser.
Eine Gerte benutzen wir bzw meine Herrin auch aber Sie hat noch nicht so recht Spass dran gefunden glaube ich. Ich übrigens auch nicht unbedingt, manchmal schon aber nicht immer dann wenn Sie meint die Gerte zu nutzen.
Ich glaube gerne dass erfahrene Herrinnen wie Roswitha auf KG verzichten können aber für die angehende Herrin ist es schon eine sehr grosse Hilfe als KH anzufangen. Der Rest entwickelt sich dann wohl bei jedem individuell.
LG und einen schönen Abend wünsche ich euch.
Chrissie

Simone's Sklave hat gesagt…

Hallo,
meine Frau und ich leben seit ca. einem dreiviertel Jahr in einer Femdombeziehung. Ich liebe sie über alles und ich verehre sie als meine Göttin. Das geht bei uns ganz ohne Keuschheit, obwohl ich ein ziemlich geiler Bock bin und praktisch täglich ornaniere, denke ich dabei nur an meine Herrin. Ich nehme z.B. ihre Schuhe oder ein Kleidungsstück und bete sie an. Ich bin unendlich froh nun die passende Frau gefunden zu haben, die mich dominiert und demütigt, daß ich gar kein Bedürfnis nach anderen Frauen mehr habe.

Achatz hat gesagt…

KLingt gut und interessant……… Wünsche Euch viel Glück weiterhin zusammen. Und ab und an einen kleinen Bericht vom Fortgang Eurer Beziehung wäre schön

Grüße
Achatz