Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Dienstag, 29. Juli 2008

Aus anderen Blogs..Fürsorge und Aufmerksamkeit

Heute haben wir wieder mal in englischsprachigen Blogs gestöbert und dieses gefunden, weil es uns gefallen hat. Wir wollen eine Passage 'Punishment resumed' hier zitieren und vorstellen. Es ist aus dem Blog eines 'seelenverwandten' Paares: sie, 'P' ist die dominante Frau und er, 'M' der dazu passende Ehemann. Das Posting wurde von ihm, also 'M' geschrieben und findet sich hier
………… und wir haben übersetzt:

Letzte Nacht bekam ich meine erste Bestrafung seit über einer Woche.
……… Es waren keine besonders harten Schläge, aber genug um mich auf jedenfall wach zu machen. Als sie dann genug hatte sagte sie mir, dass es ihr wirklich Spaß gemacht hatte, mich zu schlagen und dass es sie in eine Stimmung von mehr D/s versetzt hätte. In der Tat war sie ziemlich aufgedreht an diesem Punkt und sie beschloss, dass ich sie zum Orgasmus lecken sollte.

Es brauchte nicht lange, bis sie soweit war, sie war ziemlich heiss und angemacht durch das Schlagen.
Ich kann nicht genug betonen, wie wichtig es für meine Einstellung zu ihr ist, ein kontinuierliches Mass von Strafe und Disziplin durch sie zu spüren.
Es scheint submissive Männer zu geben, die es geniessen, ihrer Frau nur zu dienen und alles, was sie brauchen, sind nur ein paar erniedrigende Bemerkungen und so eine dominante Attitüde ihrer Frau.

Ich jedoch muss immer eine bange Ahnung haben, dass sie es mich schmerzlich fühlen lassen wird, wenn ich nicht genügend Hingabe an sie zeige. Das andere ist, dass sie eindeutig Spaß daran hat, mich auf diese Weise zu behandeln, insofern als sie sichtbar sexuell erregt ist, wenn sie mich bestraft hat. Es ist also eindeutig eine win/win Situation für uns.

Ich würde alle dominanten Frau ermutigen wollen mit diesem Rat: Hab' keine Angst nach dem Rohstock zu greifen, aus welchem Grund auch immer. Schone ihn niemals, weil er dir vielleicht leid täte. Wenn er dich bittet ihn härter zu schlagen, dann schlage ihn viel härter, bis er dich bittet weniger streng zu sein.
So solltest du die Dynamik eurer Beziehung gestalten. Er sollte nicht um seine Bestrafung bitten, er sollte die Bestrafung fürchten. Wenn er dich darum bittet, dann behandelst du ihn zu schonungsvoll. Ihr werdet beide sehr viel glücklicher sein, wenn du diesem Gedankengang folgst.
Schließlich muss eine Bestrafung überhaupt nicht lange dauern und viel von deiner Zeit beanspruchen. Wenn du dich nicht so fühlst und du müde bist zum Beispiel, lasse ihn sich einfach über das Bett bücken und ziehe ihm eine Minute lang heftig was hinten drüber, das reicht völlig. Wenn du öfters mal diese eine Minute in eure Beziehung investierst, dann spart dir das eine ganze Menge Zeit und Mühe auf lange Sicht an anderer Stelle.

Es gibt drei Kommentare dazu:

Kristen schreibt (dazu):
Ich stimme dem absolut zu. Ich habe nie gezögert meinen Sklaven zu schlagen. Der submissive Mann muss die Rückversicherung der Peitsche regelmässig spüren. Seine Gebieterin muss wissen, ob er sein Bestes gibt und sie muss die Qualität seiner Leistung bewerten.
Ich kümmere mich nur zu gut um meinen Sklaven, als dass ich ihn nicht oft schlage, und zwar so hart, wie er es braucht. Es macht mir Spaß, ihn zu schlagen und ich sorge immer dafür, dass es auch eine schmerzhafte Erfahrung für ihn ist. Wenn er sich dauernd danach sehnen würde, oder er mündlich oder durch sein Verhalten mich dazu auffordern müsste, dann hatte ich ihn nicht hart genug geschlagen beim letzten Mal.
Ich glaube, regelmässige Bestrafung ist essentiell für eine Femdom- Beziehung.
Wenn er irgendetwas Dummes anstellt, oder etwas was erledigt und ich finde, dass er nicht sein Bestes dabei gibt, dann gebe ich ihm die Peitsche dafür.
Wenn ich ihm Befehle gebe, dann gebe ich ihnen anschliessend schon mal mit ein paar Hieben meiner Gerte Nachdruck.
Und wenn er sich heute Abend von der Stelle bewegt, während er mir als mein Fusshocker dient, dann peitsche ich ihn extrem heftig, denn das kann ich überhaupt nicht leiden.

An diesem Wochenende bekommt er eine gezielte Disziplinierungssitzung, die ihn an seinen ihm gemässen Platz und meine Autorität erinnern soll. Vielleicht hänge ich ihn hoch auf und verwende meinen ledernen Gürtel und den Rohrstock auf ihm.
Ich habe auch eine schön geflochtene Peitsche, die ich vielleicht auf seinem Hintern anwende, auch auf seinen Schenkeln und Beinen.
Aber was immer ich auch tue, ich werde dafür sorgen, dass er anschliessend ein besserer Sklave sein will.
Später, wenn ich ihn herunterlasse und auf seine Knie setze, dass er mir wieder dienen kann, werde ich meine Sporen einsetzen.
Weil diese jedesmal an Effizienz unübertroffen sind. Und nach all den Schlägen, die ich ihm gegeben habe, bin ich sicher, braucht
er einfach Inspiration.
-Kristen-

Jamie schreibt (dazu)
Achja, Kristens Kommentar ist heiss, ich dachte zunächst, er habe nichts mit mir oder M's posting zu tun, und mit dem, wie sich die Beziehung bei mir mit meiner Liebsten entwickelt. Aber dann merkte ich, dass Bestrafung doch ein sehr wichtiges Element des Feedbacks für uns Submissive ist.
Es besagt nämlich: "Ich achte auf dich, ich kümmere mich darum, wie gut du deine Sache machst."

Es gibt natürlich auch andere Methoden des Feedback: Gespräch, verbale Tadel usw. Und so viele Submissive sind Masochisten, die Schmerzen geniessen, so dass körperlicher Schmerz als Strafe zu einem Problem werden kann. So wird sie zum zweischneidigen Schwert: wirkt sie so, wie M beschreibt, dann wirkt sie gut.
Wenn sie so wirkt wie viele andere beschreiben, wenn nämlich der Sub es mutwillig darauf anlegt, die Aufmerksamkeit seiner Domme in Form von Bestrafung zu bekommen, dann wird er einfach zu einer weiteren täglichen Aufgabe auf ihrer täglichen 'To-Do-Liste'.
Auf der anderen Seite, wenn ihr das Schmerz- zufügen Spaß macht, dann sind wieder alle happy.
Ich dachte immer, das wäre alles ganz einfach, aber jetzt sehe ich, dass es ausschliesslich von der Dynamik zwischen den Partnern einer Beziehung abhängt. Danke, dass ihr mir das klar gemacht habt.

-Jamie-

saratoga schrieb (dazu):
Jamie, ich wüsste nicht, dass viele Submissive wirklich Masochisten sind. Das ist nicht der Punkt beim Schlagen. Es ist die Fürsorge und die Aufmerksamkeit. Die Freisetzung von Endorphin. Es ist tatsächlich, wie Kristen schreibt, ein Ausdruck von FemDom- Liebe. -saratoga-


1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

hi, good site very much appreciatted