Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Mittwoch, 30. Juli 2008

Unterschiede der Geschlechter

Natürlich sind die Geschlechter sehr unterschiedlich. Während Frauen am Prozess der Reproduktion der Spezies Mensch irgendwie viel mehr beteiligt sind und sich selbstverständlicher mit Fragen der Versorgung, des Überlebens, aber auch der häuslichen Ordnung und der praktischen Bewältigung von Alltagsproblemen beschäftigen, müssen Männer erst einmal einen Motivationspunkt erwischen um tatsächlich in Bewegung zu kommen und nützliche Dinge zu produzieren.
Dass sie zur Reproduktion der menschlichen Spezies zumindest ihr Sperma beitragen, liegt an ihrem ungemein starken Sexualtrieb, die Menschheit würde ohne ihn aussterben und die Frauen würden alle Arbeit alleine machen.
Dessen bedarf es bei Frauen nicht unbedingt, sie finden es auch so lohnend und richtig, ein Kind in die Welt zu bringen und sie wissen scheinbar von Natur aus, was dazu nützlich, notwendig und hilfreich ist. So wissen sie eben auch in der Regel, wie man Männer anstiftet, motiviert und verführt, so dass sie ihre grossen Kräfte und ihren Verstand, soweit vorhanden, für die richtigen Ziele einsetzen und mitunter Höchstleistungen erbringen, zum Beispiel um ihren Frauen das Leben zu erleichtern oder Dinge zu tun, die ihnen die Anerkennung von Frauen sichert - und sei es auch nur die Anerkennung der Mama ihrem Hinterkopf. Ansonsten gilt:


Männer sind faul.
Eigentlich sehen sie von sich aus keinen Sinn darin, das Leben schön zu gestalten, sie können ohne Probleme in der selben Unterwäsche Wochen auf dem Fussboden herumlungern und die Kronkorken ihrer Bierflaschen hinter den Fernseher werfen. Sie duschen nach dem Sport? Wenn Ihnen eine Frau das einmal beigebracht hat. Sie waschen ab und räumen auf? Weil Mama ihnen das abverlangt hat. Mädchen braucht man das normalerweise nicht zu erzählen.

Männer befriedigen sich selbst
Es gibt immer Frauen, die sich nicht darum kümmern, wie oft, wo und wie ihre Männer masturbieren. Das ist sicherlich ein Fehler. Sie haben keine Ahnung. Der normale Mann wichst ständig: Auf dem Klo, in der Dusche vor und nachdem er mit seiner Frau geschlafen hat.
Er tut es im Büro, auf der Baustelle, im Zug oder im Auto. Er macht es so häufig, wie er kann oder wie sein Trieb es ihm diktiert. Er braucht dazu unter Umständen nicht länger als eine Minute... Dabei gilt: häufiger wichsen heisst auch, das Verlangen nach sexueller Erlösung steigert sich, es fördert das Bedürfnis es wieder zu tun.
Die Hormone stellen sich darauf ein und fordern häufiger Entspannung.

Männer müssen motiviert werden
Wenn Männer nicht angehalten, motiviert oder veranlasst werden, tun sie auch nichts Sinnvolles. Ein Mann, aber der viel leistet und es zu etwas bringt hat im Hinterkopf unbewusst oder bewusst: seine Mutter oder seine Frau oder die Frau seiner Träume.

Das Paradox der Strafe
Es muss wehtun. Einen Mann zu führen heisst auch, ihn zu bestrafen, wenn er nicht spurt.
Das gilt nicht nur für submissive Männer.
( Wir glauben ja, dass quasi die meisten Männer -stark unterdrückte- submissive Wesensanteile haben...) Jede Frau bestraft ihren Mann von Zeit zu Zeit: mit Liebesentzug, indem sie 'zickig' ist oder eben mit einer diskreten 'Strafe' - manche sogar mit Kneifen, Beissen oder Schlägen.

Strafen haben zwei gegensätzliche Effekte. Einmal schmerzen sie wirklich, ein andermal schmerzen sie ebenfalls, werden aber vom Mann als erregend empfunden. Das hängt von seiner Stimmung ab, und davon bei welchen Personen die Strafaktion abläuft und wie intensiv die Strafe ist.
Die Intensität hat Einfluss darauf, ob ein 'Ehesklave' die Strafe willig (gar freudig) annimmt, und sie deshalb sogar herbeisehnt, oder ob er sie als unerträglich empfindet und anschliessend sein Verhalten deshalb so verändern wird, dass er eine solche Strafe möglichst in Zukunft nicht wieder erlebt.
In D/s Beziehungen, wie es eine Weiblich Geführte Ehe nun einmal idealerweise ist, findet ein Balancieren auf dieser Klinge statt: zwischen Lust und Schmerz muss das Paar herausfinden, welche Strafe einerseits ihren Zweck erreicht, nämlich die Korrektur des Verhaltens des Ehemannes (nur so macht eine Strafe für beide Sinn) und andererseits das ersehnte Vergnügen bewirkt - die grösstmögliche Endorphinproduktion beim Mann und ein 'erhebendes' Gefühl von Selbstbewusstsein und Macht auf Seiten der Frau, manchmal verbunden mit weiteren Empfindungen sinnlicher Natur. Denn einen Mann zu betrafen kann eine Frau durchaus sexuell erregen, wenn sie ihre Hemmungen erst einmal überwunden hat.
Dazu ist Aussprache und Kommunikation notwendig.

Das Paradox des Schwanzes
Ein Mann strebt nach nichts mehr als nach sexueller Begegnung mit seiner Angebeteten, das ist auch beim submissiven Mann so. Allerdings fürchtet dieser eigentlich auch nichts mehr, als die Ejakulation, das weiß er manchmal allerdings erst, wenn sie eingetreten ist, wenn er sich -zumindest für kurze Zeit - entkräftet und machtlos fühlt, seine Frau weiter zu verwöhnen.
Der männliche Orgasmus führt oft zu einem Gefühl der Machtlosigkeit und des Unvermögens.

Der submissive Mann kann deshalb vielleicht als eine Weiterentwicklung des Mannes insofern angesehen werden, als er es in der Regel besonders geniesst, wenn ihm der Orgasmus von der Frau vorenthalten wird, um ihn im angestrebten Zustand des 'Bereitwilligen', hingabefähigen zu halten. Sein Geschlechtstrieb wird dann teilweise zu einer selbstloseren Liebe transzendiert und er hat bereits erkannt, dass die Frau in Wirklichkeit das überlegene Wesen ist.
Er ist sensibler dafür, dass Frauen die eigentliche 'Verantwortung des Lebens' tragen und dass er als Mann nur Sinn in seinem eigenem Leben finden kann, wenn er seine ganze Kraft dazu verwendet, ihr zu helfen und ihr zu dienen und zu gehorchen. Also wird sein sexuelles Verlangen von ihm (oder von seiner Frau) kanalisiert in Richtung 'Einsatz für sie', zu ihrem Nutzen.
Wenn er sich nach dem Weiblichen sehnt, spürt er eine geradezu göttliche Liebe' in sich, die nicht mehr 'besitzen' will. So kommt es zu dem Paradox, dass sich mancher sogar noch erregter fühlen kann, wenn seine Frau für ihn nicht immer 'zu haben' ist, sich ihm verweigert, oder ihn gar 'herabsetzt', demütigt und ihn, wenn sie es notwendig findet, sogar körperlich diszipliniert. (Manche empfinden es sogar als erregend, die eigene Frau hingebungsvoll in den Armen eines anderen zu sehen, dem sie schenkt, was sie ihrem Mann verweigert: 'sich selbst'.)

Die Frau wird also zum 'Stachel in seinem Fleisch', der ihn wachhält, der ihm seine Bequemlichkeiten zerstört, seine Gewohnheiten, sein Denken und sein Fühlen infrage stellt und ihn dauernd fragt: 'Was ist deine Liebe eigentlich wert?' und 'was ist ein Mann?'.
Ein mann solltre dankbar sein, wenn seine Frau ihn herausfordert.

Ob mit oder ohne D/s- Elementen: Viele Beziehungen funktionieren auf dieser Basis und es werden mehr, denn der Typ Macho und der Typ Pascha sind Attraktionen, die für Ehen allerdings aussterben.
Manchmal denke ich, es sind die Beziehungen, die es auf dieser Basis sind, die gut funktionieren, anders geht es nicht mehr.

Die Geschichte mit der Jalousie

Es gibt offensichtlich einen Unterschied zwischen den "Hieben aus Liebe" im Sinne von Vergnügen und Lust und "Hieben als Disziplinierung" im Sinne von (liebevoller?), Erziehung, auch von richtiger Strafe. Und genau dazwischen irgendwo rangiert das Thema oft bei Weiblich Geführten Ehen, oder?

Amélie hatte sich im Winter, als wir einmal einen sehr ruhigen Abend zusammen hatten, zu den Geschichten auf diesem Blog geäußert. Besonders
interessierte sie das "initiatische Potential" in der Geschichte "Domina und Liebe- eine Lebensschule" von Richard. Später las sie dann noch "Die Feuerwehrübung" von ihm und andere Geschichten. Und natürlich auch 'Full Service im Angebot', da lobte sie meine Beschreibungen, aber auch meine Fantasie. Ja dichterische Freiheiten muss es geben, sagte sie, womit sie klar zu Erkennen gegeben gab, dass aus ihrer Sicht alles ganz anders war, als es sich im Februar zwischen Ihr, Lucille und mir zugetragen hatte; aber schließlich, meint sie, muss es auch gelesen werden…… (eine Folge von Full Service steht übrigens noch aus.)
"Tja", sagte sie neulich "die Geister, die ihr ruft, müsst ihr Männer auch ertragen können, wenn sie dann kommen, da weißt du doch auch ein Lied von zu singen, oder?" Ich wusste nicht, was sie meinte. Bestimmte Sachen verdränge ich einfach.

Sie meinte, dass sich Männer oft Strenge bei den Frauen
wünschen und es dann bereuen wenn diese Strenge Realität geworden ist und es sich garnicht mehr so 'erotisch' anfühlt. Gefühlte Strenge versus erträumte Strenge sozusagen. Die bittere Erfahrung hätte ich doch auch schon gemacht. Ich schaute sie fragend an. Sie schmunzelte. "Willst du nicht unsere Einstiegs- Geschichte mal bringen: ganz realistisch, wie sie war...?" Ich erinnerte mich natürlich jetzt. Sie meinte die Geschichte mit der Jalousie. Sie liegt ein paar Jahre zurück, in den Anfängen dessen, was wir heute unsere Weiblich Geführte Ehe nennen.
"Ja, dann schreib diese Geschichte mit der Jalousie doch mal auf, das passt doch zu deinem Blog oder willst du sie lieber die 'Geschichte vom Zuckerpopo und dem Schwanz' nennen, sie kicherte... ".
Das ist nun schon länger her, aber sie fragt immer wieder danach und läßt nicht locker. Sie sei gespannt, wie ich mein unmögliches Verhalten darstellen würde. "Deine Leser sind bestimmt ganz heiss darauf."


Eigentlich wollte ich mal eine Pause machen mit den Spankingstories bei denen ich das Opfer bin und mich wieder sonstigen Aspekten der männlichen
Submission unter weiblicher Dominanz widmen, aber das läuft ja nicht weg. Also dann.

Anfangs hatten Amélie und ich also 'alles Mögliche' ausprobiert, in wechselnden Rollen, um dann gemeinsam -nach langer Zeit ihres 'Nachhakens', die es brauchte um mich 'geständig' werden zu lassen- festzustellen, dass auf die Dauer eher ich, Achatz, der -dankbarere- Empfänger wäre, was Hiebe betrifft und Amélie besser die gnädig Austeilende wäre, wenn ihr danach ist; aber wann war ihr schon einmal danach?

Ich hatte nie geglaubt, dass sie, Amélie mich jenseits vom Vergnügen einmal ernsthaft 'züchtigen' würde. Es passte einfach nicht zu ihr, und sie fand das selbst sowieso. Wieso sollte sie 'gewalttätig' werden gegen jemand, den sie gerne mag? Schließlich kannte ich meine Frau schon viele Jahre. So eine regelrechte Züchtgungsszene wäre irgendwie peinlich für uns, sie war eine von vielen tollen Fantasien von mir, die mich in schlaflosen Stunden beglückten; aber ich war manchmal froh, dass die Peinlichkeit einer realen Szene nicht vorkam, nein, an eine Realisierung hatte ich nicht geglaubt, zumal sie 'so etwas' bzw. Gewalt in der Ehe kategorisch verurteilte.

Amélie liebte es zwar, derbe Späße und kleine Gemeinheiten zu machen, lehnte es aber, ab 'wirkliche' Strafen anzuwenden. Ob ich das denn wirklich geil fände? Ob ich wüsste, was das bedeutete und so weiter. Ob sie da überhaupt noch Achtung vor mir haben könnte und ob ich vielleicht ein Masochist sei und einmal fragte sie mich deshalb, ob ich nicht lieber zu einer Domina gehen wollte. Nein, das wollte ich ehrlich nun wirklich nicht, habe ich geantwortet. Ich wollte bei ihr sein, nichts anderes.
"Wir sind zwei erwachsene Menschen und keiner 'misshandelt' den anderen" befand sie,
Und als überzeugter Demokrat schwieg ich, wie könnte ich da widersprechen.

Doch die Begriffe haben sich verändert, als wir anfingen zu verstehen, dass 'so eine Handlung' bei einem Paar keine Misshandlung sein muss, sondern einen positivem Effekt für uns beide annehmen kann. Der Begriff der Liebenden Weiblichen Autorität trat in unser Leben. Wir sprachen mehr und mehr darüber und ich fand im Internet Vieles dazu. Manches fand auch sie.
Es musste ein Mann, der sich nach 'Zuwendung durch Züchtigung' sehnt, nicht zwangsläufig ein Masochist sein: Es ist die weibliche Autorität und ihre physische Aufmerksamkeit, nach der er sich sehnt und dazu der Endorphinschub... Und scheinbar half es Frauen
Spannungen körperlich auszuagieren. Half ihr bei Spannungen mit mir. Von Körper zu Körper, sozusagen, auch wenn ein Instrument der Mittler ist. Und dass 'soetwas' einem Mann nichts schadet, sondern dass es ihm sogar richtig gut tut, die 'feste Hand' seiner Frau zu spüren, mag man leicht glauben, nun ja, man(n) muss es einmal erlebt haben.
Seit einiger Zeit hatte sich das alles gewandelt. Seitdem klar war, dass sie das Heft in der Hand haben sollte und ich Elemente der D/s (Dominanz/submssion) liebe. Wie viel davon ausgelebt wurde, das bestimmt eben auch sie, sonst stimmt es ja nicht mit der Autorität.
Was nicht heisst, dass ich nicht mit 'Schutz und Trost' für sie da wäre, wann immer sie das braucht. Wie immer schon. Das Leitbild ist eben eher der 'Ritter' als der 'Sklave'. Oder der 'Ritter seiner Königin' im Alltagsleben am einen Ende der Skala und der 'Sklave einer strengen Gebieterin' - im Bett- am anderen Ende der Skala. Und nun weiter zu unserer Geschichte:

Manchmal kitzelt sie mich abends, wenn sie guter Laune ist und mich 'anfassen' will. Auch selbst angefasst werden will. Dann wehre ich mich, weil ich kitzelig bin, aber gleichzeitig ist mein Körper schnell erregt, was mir peinlich ist, denn sie will eigentlich nur spielen und ich gerne mit ihr, aber mein Geschlecht will .. na was wohl? So widerspricht der Körper dem Geist und genau das gibt ihr noch einmal mehr Macht über mich und das erregt mich umso mehr. Ich wehre mich auch, um sie zu provozieren, ihre Macht auszuspielen. Und wenn ich dann eine freche Bemerkung mache, dann kommt es schon mal vor, dass sie sagt: Bück dich, los, du geiler Bock. Natürlich tue ich das erstmal nicht und wir lachen dabei. Manchmal sagt sie aber dann: "Echt jetzt, los, bück dich, hast du etwa Angst?". Und dann bequeme ich mich doch in die unbequeme Haltung, zum Spaß oder ernsthaft? Ich weiß es selber nicht. Und dann hat sie wie durch Zauberei plötzlich wirklich die große hölzerne Haarbürste in der Hand. Damit gibt sie mir eins auf den Arsch, dass es nur so klatscht. Es tut auch weh; schön weh eben. Und dann noch einen und noch einen bis ich schreie…und sie sagt hör auf zu schreien du Waschlappen, eher höre ich nicht auf.

So war es auch zunächst an dem Abend der Geschichte mit der Jalousie im Bad. Die Führungsstange der Jalousie hatte nämlich sich eines Tages gelöst, lag seit ein paar Tagen auf dem Fensterbrett und meine Aufgabe wäre es längst gewesen, definitiv, dieses schnellstmöglich wieder zu reparieren, da die Jalousie ohne die Reparatur immer auf 'durchsichtig' gestellt war. Das Durchsichtige störte Amélie allerdings überhaupt nicht. Es störte sie meine Bequemlichkeit, eigentlich mein Ungehorsam. Aus irgendwelchen Gründen hatte ich es also vergessen (Die Gründe sind sehr wohl bekannt, sagt Amélie: ich sei ein faules Stück!) Deshalb griff sie heute nicht nach der Haarbürste, sondern sie griff - naheliegend buchstäblich!- nach dem Acrylglas- Führungsstab der Ikea- Jalousie auf dem Fensterbrett: Mein Pech! Durchmesser ca. 8mm und rund, 75cm lang. Das ist kein allzu langer Hebelarm, aber wer so ein Teil kennt weiß, dass damit nicht zu Spaßen ist, denn es tut gemein weh, wenn einen so ein Instrument trifft. Oder besser gesagt: ein Instrument mit dem man lieber Späße, als den Ernstfall inszenieren sollte... "Naa.......?" rief sie fragend. Als ich furchtsam reagierte, auswich und sogar weglief, wurde sie überraschenderweise richtig ärgerlich und trieb mich vor sich her durch die ganze Wohnung. Sie erwischte mich dabei ein, zweimal ... das tat nicht immer wirklich weh, verschaffte ihr aber Respekt und mir eine Situation, in der ich besser bald um Gnade flehte. Umsonst. Sie hatte, wie sich herausstellte, noch einen weiteren Grund herausgekramt, ärgerlich zu sein, denn ich hatte sie am Nachmittag mit einer "frechen Bemerkung über ihr Gesäss vor anderen blossgestellt, während Henriette daneben stand.." Und damit verhielt es sich so: wir waren auf dem Reitplatz gewesen, wo Amélie gerade ihre Runden mit Candace, einer kräftigen braunen Stute drehte, und ich mit einem befreundeten Paar auf einer Art kleinen Tribüne am Rand sass. Man war bester Laune und zu frechen Bemerkungen aufgelegt. Henriette war dabei, eine sehr grazile Blonde mit sehr feinen Instinkten und herzhaftem Witz, ihre zerbrechliche Schönheit, besonders ihr "süsser Po" war sprichwörtlich unter uns Freunden. Ein Modell- Typ eben. Es kam so, dass Amélie vor unseren Sitzen mit diesem Pferd zum Stehen kam und absteigen wollte. Dabei drehte sich das Pferd weg von uns, sodass wir von dem Ganzen eine Hinteransicht bekamen. Das Pferd hatte einen auffallend starken Schweif, der zudem leicht angehoben war, womöglich, weil es vorhatte, Äpfel abzuwerfen. Und während Amélie sich voller Anmut -doch eben ungewollt mit dem Gesäss zu uns- vom Pferd schwang, sagte Toni, Henriettes Mann, doppeldeutig, scheinbar auf das Pferd bezogen : "Starkes Hinterteil…starker Schwanz." Man kicherte. Das war eigentlich nicht einmal witzig, stimmte aber auf das Pferd bezogen- Amélie hatte ja schliesslich keinen Schwanz. Aber die etwas anzügliche Bemerkung von Toni verriet die männliche Sicht auf das Gesäss meiner Frau und brachte offensichtlich zwei Begriffe zusammen, die ihn beschäftigten. Jeder spürte das. Ich, durch den Anblick meiner Frau andererseits voller "Besitzerstolz" und leicht übermütig geworden, meinte einen wunderbaren Witz gefunden zu haben, indem ich sagte: "Tja, meine Frau und ich passen eben gut zusammen....." Und hatte damit sozusagen den 'Schwanzteil' für mich gepachtet. Dies löste eine Lachsalve der ganzen Gruppe aus. Amélie, die alles gehört hatte, funkelte mich kurz an, nahm dann ostentativ ihre Reitgerte von einer Hand in beide Hände. Dabei wäre ihr fast das Pferd entwischt, weil sie für einen Moment die Zügel auf der Mähne abgelegt hatte. Toni lachte und meinte spaßhaft zu mir: "Jetzt wird's ernst für dich, sie winkt schon mit der Peitsche." Was Machos eben so sagen, ohne eine Ahnung von irgendwas zu haben... Er hatte nicht ganz unrecht. Henriette lächelte nur verhalten, sie wollte das Thema nicht ausweiten, denn sie hatte wohl bemerkt, dass Amélie verärgert war und sie mochte Amélie. Ich hatte sofort ein schlechtes Gewissen, denn solche Bemerkungen aus meinem Mund mochte sie überhaupt nicht. Ich hatte den Vorfall am Abend vergessen, doch nun sagte sie mir, die Jalousienstange in der Hand, dass sie ziemlich sauer über mich sei, wegen meiner widerlichen Macho- Bemerkung heute Nachmittag. Absolut unfein und zudem könnten schliesslich nicht alle so einen Zuckerpopo haben, wie Henriette. Freche Bemerkungen über andere könne ich machen, aber eine einfache Jalousiestange reparieren, dazu sei ich offenbar nicht in der Lage. Und dann folgte noch eine kleine, aber besser eine lange Liste von Dingen, die ich längst im Haus hätte machen wollen/ sollen, die aber immer noch unverrichteter Dinge waren und ihre schlechte Laune von Tag zu Tag vergrösserten. Aber ein selbsternannter "starker Schwanz!!!"...? Wo der denn wäre und was, bitte, daran zu ihr passen würde und was für ein halbstarker Prolet ich denn sei, etc. Sie hatte natürlich recht. Wie meist. Wie immer meine ich. "Und..." fragte ich, immer noch ein bisschen frech "muss ich jetzt bestraft werden?" Ich habe so eine Neigung, aus Verlegenheit dem furchtbaren Unvermeidlichen freudig entgegen zu laufen, ohne es richtig einschätzen zu können. Ich hoffte wohl auf ein paar erotische Hiebe. Sie hob die Augenbrauen, als hätte ich sie erst jetzt auf eine gute Idee gebracht. "Worauf du dich verlassen kannst..." funkelte sie mich gefährlich an, derselbe Blick wie heute Nachmittag: "los, zieh die Hose aus". Sie schnipste mit der Hand und winkte, dass ich ihr die Hose geben sollte. Es klang nicht unbedingt erotisch. Ich hatte nur einen Pyjama an, denn wir waren auf dem Weg ins Bett gewesen. Und ich gehorchte! Sie ließ sich die Hose aushändigen und legte sie zur Seite. "Und jetzt gehst du ins Schlafzimmer und kniest dich auf's Bett und wartest dort auf mich." Wenn Amélie erotische Vorhaben äussert, dann spricht sie immer eher verschlüssel, nicht so direkt. Dies hier war sehr direkt. Ich sollte mich also ins Schlafzimmer begeben und mit allen Vieren auf das Bett knien und dort auf sie warten? Auch das tat ich! Mit gemischten Gefühlen freilich. Sie ging voraus und räumte die Daunendecken und Kissen auf einen Sessel und liess mich auf dem straff gespannten, weissen Laken Stellung beziehen. Sie liebt es, wenn man auf sie wartet. Ich wartete lange und mir wurde kalt, während sie sich in aller Ruhe im Bad die Haare bürstete. Eigentlich müsste ich am Ziel meiner Wunschfantasien gewesen sein, aber jetzt und hier fühlte ich mich elend und kam mir nach einer Zeit ziemlich dämlich vor; das Deckenlicht im Schlafzimmer brannte, es war viel zu hell. Also stand ich auf, und ging zur Tür, um es von dort auszuschalten. Man würde meinen bleichen Hintern nicht mehr so sehen. Nun war es angenehmer, und ich zündete eine Kerze an, die meist neben unserem Bett steht. Schliesslich kam sie aus dem Bad und sagte: "Das wird heute kein Schäferstündchen... was hast du gedacht?" und: "da du ja Bestrafung willst, wirst du es heute auch mal richtig erleben, da bist du doch sicher einverstanden." Spielte sie jetzt eine Domina oder was? Es war der völlig unpassende Zeitpunkt, fand ich. Lange Pause. Ich schwieg unsicher. Ich wollte ihr anbieten, dass wir uns besser über meine Verfehlung unterhalten sollten und das es mir leid täte. Aber ich wusste, das wäre Feigheit vor dem Feind gewesen, das ging jetzt nicht. Mit leiser katzenhafter Stimme fuhr sie fort: "Und: für den Fall, dass Du es doch nicht mehr wolltest: heute will ich es einmal und das ist das Einzige, was zählt." Ihre Stimme verriet, dass ihre Wut sich überhaupt nicht abgekühlt hatte, im Gegenteil, sie hatte sich neu aufgebaut. Damit pustete sie die Kerze aus und schaltete das Deckenlicht wieder ein. Meine Schande sollte beleuchtet sein. Und, wer wollte, konnte vom Garten aus durch das Badezimmerfenster und die Tür zum Schlafzimmer meinen Hintern auf dem Bett aufgebaut betrachten. Die Jalousie war ja defekt. Wie perfide. Doch ich konnte unter keinen Umständen hier jetzt weg, das war klar. Sie kam in ihrem weiten Bademantel gekleidet und hatte tatsächlich diesen Jalousien- Stab in der Hand - ihre Reitsachen und somit die Gerten lässt sie meist bei den Pferden ("das ist nur für meine Lieblinge"). Sie strich zart mit der Stabspitze über meinen Rücken hinunter zu meinen Oberschenkeln und fuhr genüsslich zwischen meinen Beinen fort. Ein kurzes Klackklack gegen die beiden Innenseiten meiner Schenkel bedeutete mir, dass ich meine Beine zu spreizen hatte. Das kannte ich schon alles von unseren eher spielerisch ausgerichteten Abenteuern. Sie hob mit der Spitze des kühlen Stabes meine Hoden an, wohl wissend, das ich mich nun sehr ängstigten würde. Diese Stäbe sind sehr elastisch und haben ein gewisse federne Schwere. Ich war auf's äusserste gespannt und versuchte das Gegenteil zu zeigen. Doch Lockerheit gelang mir nicht. Dennoch schaute ich mich um, um sie zu sehen. Sie war sah ungeheuer gepflegt und schön aus, mit ihrer Nachtcreme, deren Glanz und Duft ich so gut kannte, ihrem frisch gebürsteten Haar und dieser fremdartigen Entschlossenheit in den Augen, die mich jetzt nicht sehen wollten. Und wie an einem fernen Ufer meiner Sehnsucht klopfte mein Herz beim Anblick ihres schimmernden Brustansatzes bis zum Hals. Sie war schön. Ich dagegen war wie ein gebeugtes Denkmal der Barbarei, grober ungeschlachter Männlichkeit und schamlos unverhüllt dazu und hatte nichts als meinen hässlichen Hintern zu bieten und diese Zumutung für sie, mich züchtigen zu müssen. So kam es mir jedenfalls vor. Sie liess das Ding einmal durch die Luft sirren. Das war das Geräusch aus Filmen, wenn Sklaven gepeitscht wurden. Bei aller Liebe, das hatte ich noch nie besonders anregend gefunden. Ekelhaft, wenn Menschen so etwas wider den Willen eines anderen tun. Nein, das war etwas völlig anderes, als erotische Hiebe. Ich könnte ja fortlaufen. Sie hätte mich nicht gehalten. Aber ich blieb natürlich. Dann wieder Pause. Sie schien alle Zeit der Welt zu haben. Ein Geräusch, wie wenn sie sich die Haare zurück aus der Stirn strich und dann die Ärmel ihres Morgenmantels zu den Ellbogen hinaufschob. Wieder dieses Sirren. Es musste durch die sechseckige Form des Schlaggerätes hervorgerufen sein. Der erste Hieb reichte mir schon. Sie hatte aber erst mit so wenig Aufwand zugeschlagen, dass ich für das Weitere das Schlimmste befürchten musste. Er landete voll auf meiner Hinterfläche. Brannte bös nach... Es folgte eine Ansprache, die mir zeigte, wie sehr ich sie mit meiner dämlichen Bemerkung über ihren Hintern in Gegenwart von Toni und Henriette verletzt haben musste. Und: den Jalousienstab hätte ich zu reparieren. Das hätte ich nun davon, wenn er hier herumläge, würde er eben auch benutzt: Ob ich eigentlich den ganzen Tag nichts Wichtigeres zu tun hätte, als herum zu hängen, mich am Schwanz zu kratzen, den Weibern auf den Arsch zu starren und dann noch zu verkünden, all das passte zusammen und gehöre mir. Jetzt könnte jeder mal meinen Arsch bewundern, er lohnte den Anblick allerdings nicht- durchs Badfenster, wäre das nicht gerecht? Ich kannte diese Art von ihr. Dieses Überziehen, Übertreiben und unter die Gürtellinie treffen, gnadenlos, das tat sie immer schon mal und oft auch vor anderen. Das hatte ich schon oft erlebt und das waren auch Peitschenhiebe; Züchtigungen mit Worten, aber sie sassen. Und im Nachhinein hatte ich immer daraus gelernt: Sie war meistens im Recht. Es folgte ein zweiter Hieb und, völlig unerwartet sofort darauf ein dritter, der seine Vorgänger um das Doppelte an Intensität übertraf. Mein Puls war auf 'extrem' geschnellt. Es zog biestig. Genau genommen war aber keine sinnlose Wut in diesen Schlägen; sie hatten ein gewisses Maß, so schmerzhaft sie zunächst waren. Nein, eine ausgerastete Sadistin war sie nicht. "Wenn dir mein Hintern nicht gefällt, warum gehst du dann nicht zu dieser dürren Frau...mit ihrem Zuckerpopo?" ich nahm an, sie meinte Henriette. Amélie setzte gleich nach: "Meinst du dein Hintern ist besonders eortisch...?" Sie erwartete keine Antworten. Sie gab sie selbst: "Das ist er wirklich nicht!" Und als ich noch nichts antwortete, weil ich befürchten musste, dass meine Stimme meine ganze innere und äussere Instabilität verraten könnte: "Diesen Hintern meine ich...!" und sie schlug wieder auf ihn ein. "Und dass du deinen Schwanz überschätzt, ist ja nichts Neues...." Und dann folgte in rascher Folge Amélies ganze Ladung. Ich habe nicht mitgezählt. Es war nicht zu knapp. Es hat mir dreimal gelangt. Ich zitterte und mir traten Tränen aus den Augen. Die andere Seite der Medaille, die Liebe heisst, dachte ich. So war es für mich und für sie das erste Mal, dass es "ernst" war. Es fühlte sich beschissen an. Kommentarlos lies sie mich anschliessend mit einem "Rühr Dich nicht von der Stelle!" hinstellen. Keine tröstende Zärtlichkeit, wie es immer so schön empfohlen wird. Amélie hält sich an keine Regeln. Das Ganze bei voller Beleuchtung, damit nicht auch der Kern einer erotischen Assoziation in mir aufkam. Nein, jeder sexuelle Gedanke lag hier fern. Kleinlaut bereute ich in diesem Moment, die ganze Szene selbst initiiert zu haben. Ich schämte mich. Und dann bat ich sie von mir aus und mit zittriger Stimme um Verzeihung. Sie antwortete einen Moment nicht, ging dann wieder hinaus ins Bad und sagte vom Türrahmen her nur ein leises, lässiges : "...ist schon okay; jetzt weisst du es, und .... ich hab' schließlich mal einen Grund gebraucht." Da ging mein Herz mir auf. Was ich mir anschliessend mit verdrehtem Körper im Spiegel auf meinem Hintern ansehen konnte, machte mich stolz und dankbar und es brannte wie Feuer. Es ist verrückt, aber ich habe mich in diesem Moment wie neu verliebt in sie. Einen Arzttermin am nächsten Tag habe ich absagen müssen. Es wäre mir zu peinlich gewesen, wenn ich die Hose hätte runter ziehen müssen. Erst nach längerer Zeit sprachen wir darüber. Sie hatte ihre Meinung über "Gewalt" in unserem Zusammenhang etwas revidiert: Es ist besser, man agiert die Aggressionen im Schlafzimmer aus, solange es nur die Frauen sind, die zuschlagen, meinte sie. Dann bräuchte man draussen vielleicht nicht so viele Schlachtfelder, oder? Aber so richtig ausformuliert fand sie diesen Gedanken dann selber noch nicht. Wer weiß!?


Wie gesagt, immer noch war Vieles bei uns Neuland: die Frage war, was das eigentlich für eine Beziehung zwischen Lust- Strenge und wirklicher Strenge im Alltag miteinander sein kann.
Doch dies ist es auch, was uns oft unsicher sein lässt. Deshalb freuen wir uns auch so über Erfahrungsberichte anderer. Die Ehe ist bei uns bis heute kein Zustand, sondern ein Weg voller Überraschungen und manchmal auch unvermuteter Sinnlichkeit und nie gekannter Liebe. Das hätte ich früher nie für möglich gehalten. Und manchmal tut es eben auch verdammt weh.

Dienstag, 29. Juli 2008

Aus anderen Blogs..Fürsorge und Aufmerksamkeit

Heute haben wir wieder mal in englischsprachigen Blogs gestöbert und dieses gefunden, weil es uns gefallen hat. Wir wollen eine Passage 'Punishment resumed' hier zitieren und vorstellen. Es ist aus dem Blog eines 'seelenverwandten' Paares: sie, 'P' ist die dominante Frau und er, 'M' der dazu passende Ehemann. Das Posting wurde von ihm, also 'M' geschrieben und findet sich hier
………… und wir haben übersetzt:

Letzte Nacht bekam ich meine erste Bestrafung seit über einer Woche.
……… Es waren keine besonders harten Schläge, aber genug um mich auf jedenfall wach zu machen. Als sie dann genug hatte sagte sie mir, dass es ihr wirklich Spaß gemacht hatte, mich zu schlagen und dass es sie in eine Stimmung von mehr D/s versetzt hätte. In der Tat war sie ziemlich aufgedreht an diesem Punkt und sie beschloss, dass ich sie zum Orgasmus lecken sollte.

Es brauchte nicht lange, bis sie soweit war, sie war ziemlich heiss und angemacht durch das Schlagen.
Ich kann nicht genug betonen, wie wichtig es für meine Einstellung zu ihr ist, ein kontinuierliches Mass von Strafe und Disziplin durch sie zu spüren.
Es scheint submissive Männer zu geben, die es geniessen, ihrer Frau nur zu dienen und alles, was sie brauchen, sind nur ein paar erniedrigende Bemerkungen und so eine dominante Attitüde ihrer Frau.

Ich jedoch muss immer eine bange Ahnung haben, dass sie es mich schmerzlich fühlen lassen wird, wenn ich nicht genügend Hingabe an sie zeige. Das andere ist, dass sie eindeutig Spaß daran hat, mich auf diese Weise zu behandeln, insofern als sie sichtbar sexuell erregt ist, wenn sie mich bestraft hat. Es ist also eindeutig eine win/win Situation für uns.

Ich würde alle dominanten Frau ermutigen wollen mit diesem Rat: Hab' keine Angst nach dem Rohstock zu greifen, aus welchem Grund auch immer. Schone ihn niemals, weil er dir vielleicht leid täte. Wenn er dich bittet ihn härter zu schlagen, dann schlage ihn viel härter, bis er dich bittet weniger streng zu sein.
So solltest du die Dynamik eurer Beziehung gestalten. Er sollte nicht um seine Bestrafung bitten, er sollte die Bestrafung fürchten. Wenn er dich darum bittet, dann behandelst du ihn zu schonungsvoll. Ihr werdet beide sehr viel glücklicher sein, wenn du diesem Gedankengang folgst.
Schließlich muss eine Bestrafung überhaupt nicht lange dauern und viel von deiner Zeit beanspruchen. Wenn du dich nicht so fühlst und du müde bist zum Beispiel, lasse ihn sich einfach über das Bett bücken und ziehe ihm eine Minute lang heftig was hinten drüber, das reicht völlig. Wenn du öfters mal diese eine Minute in eure Beziehung investierst, dann spart dir das eine ganze Menge Zeit und Mühe auf lange Sicht an anderer Stelle.

Es gibt drei Kommentare dazu:

Kristen schreibt (dazu):
Ich stimme dem absolut zu. Ich habe nie gezögert meinen Sklaven zu schlagen. Der submissive Mann muss die Rückversicherung der Peitsche regelmässig spüren. Seine Gebieterin muss wissen, ob er sein Bestes gibt und sie muss die Qualität seiner Leistung bewerten.
Ich kümmere mich nur zu gut um meinen Sklaven, als dass ich ihn nicht oft schlage, und zwar so hart, wie er es braucht. Es macht mir Spaß, ihn zu schlagen und ich sorge immer dafür, dass es auch eine schmerzhafte Erfahrung für ihn ist. Wenn er sich dauernd danach sehnen würde, oder er mündlich oder durch sein Verhalten mich dazu auffordern müsste, dann hatte ich ihn nicht hart genug geschlagen beim letzten Mal.
Ich glaube, regelmässige Bestrafung ist essentiell für eine Femdom- Beziehung.
Wenn er irgendetwas Dummes anstellt, oder etwas was erledigt und ich finde, dass er nicht sein Bestes dabei gibt, dann gebe ich ihm die Peitsche dafür.
Wenn ich ihm Befehle gebe, dann gebe ich ihnen anschliessend schon mal mit ein paar Hieben meiner Gerte Nachdruck.
Und wenn er sich heute Abend von der Stelle bewegt, während er mir als mein Fusshocker dient, dann peitsche ich ihn extrem heftig, denn das kann ich überhaupt nicht leiden.

An diesem Wochenende bekommt er eine gezielte Disziplinierungssitzung, die ihn an seinen ihm gemässen Platz und meine Autorität erinnern soll. Vielleicht hänge ich ihn hoch auf und verwende meinen ledernen Gürtel und den Rohrstock auf ihm.
Ich habe auch eine schön geflochtene Peitsche, die ich vielleicht auf seinem Hintern anwende, auch auf seinen Schenkeln und Beinen.
Aber was immer ich auch tue, ich werde dafür sorgen, dass er anschliessend ein besserer Sklave sein will.
Später, wenn ich ihn herunterlasse und auf seine Knie setze, dass er mir wieder dienen kann, werde ich meine Sporen einsetzen.
Weil diese jedesmal an Effizienz unübertroffen sind. Und nach all den Schlägen, die ich ihm gegeben habe, bin ich sicher, braucht
er einfach Inspiration.
-Kristen-

Jamie schreibt (dazu)
Achja, Kristens Kommentar ist heiss, ich dachte zunächst, er habe nichts mit mir oder M's posting zu tun, und mit dem, wie sich die Beziehung bei mir mit meiner Liebsten entwickelt. Aber dann merkte ich, dass Bestrafung doch ein sehr wichtiges Element des Feedbacks für uns Submissive ist.
Es besagt nämlich: "Ich achte auf dich, ich kümmere mich darum, wie gut du deine Sache machst."

Es gibt natürlich auch andere Methoden des Feedback: Gespräch, verbale Tadel usw. Und so viele Submissive sind Masochisten, die Schmerzen geniessen, so dass körperlicher Schmerz als Strafe zu einem Problem werden kann. So wird sie zum zweischneidigen Schwert: wirkt sie so, wie M beschreibt, dann wirkt sie gut.
Wenn sie so wirkt wie viele andere beschreiben, wenn nämlich der Sub es mutwillig darauf anlegt, die Aufmerksamkeit seiner Domme in Form von Bestrafung zu bekommen, dann wird er einfach zu einer weiteren täglichen Aufgabe auf ihrer täglichen 'To-Do-Liste'.
Auf der anderen Seite, wenn ihr das Schmerz- zufügen Spaß macht, dann sind wieder alle happy.
Ich dachte immer, das wäre alles ganz einfach, aber jetzt sehe ich, dass es ausschliesslich von der Dynamik zwischen den Partnern einer Beziehung abhängt. Danke, dass ihr mir das klar gemacht habt.

-Jamie-

saratoga schrieb (dazu):
Jamie, ich wüsste nicht, dass viele Submissive wirklich Masochisten sind. Das ist nicht der Punkt beim Schlagen. Es ist die Fürsorge und die Aufmerksamkeit. Die Freisetzung von Endorphin. Es ist tatsächlich, wie Kristen schreibt, ein Ausdruck von FemDom- Liebe. -saratoga-


Mittwoch, 2. Juli 2008

Worshipping Your Wife

...und für alle, die dann und wann gerne ein bisschen in Englisch lesen wollen, erlaube ich mir heute den Hinweis auf den Blog von Mark Remond. Er schreibt hauptsächlich seit Jahren online an seinem "Worshipping Your Wife" -Buch, welches jetzt auch in Buchform zu kaufen ist. Dazu gibt es eben diesen Blog eben zu seinem Thema http://worshippingyourwife.blogspot.com/

Worshipping Your Wife ist im Prinzip kein D/s- Buch und ist auch nicht kinky. Es geht um das, worum es Amélie und mir im Prinzip auch geht: Leidenschaftlichkeit und 'Romantik' auf Dauer in einer Ehe auf der Basis von 'Verehrung' der Frau, Hofieren und Werben um sie. Konzentration in jeder Hinsicht auf sie und ihre Bedürfnisse, als Geheimrezept für eine 'gute Ehe'. Das geht nur mit anderen Routinen, als jenen, die sich durch allzu große Vertrautheit und Bequemlichkeit mit den Jahren in Ehen eben so einschleichen. Mark Remond ist nicht leicht zu lesen, seine Sprache und sein Denken sind auf hohem Niveau- wir werden uns aber um Übersetzungen bemühen und sie dann einmal hier bringen, wenn's geht.