Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Montag, 30. Juni 2008

Was andere so schreiben……

Wir haben einmal wieder in Blogs zu unserem Thema herumgestöbert, hier zum Beispiel: der Blog eines Ehepaares offenbar aus den USA : Submitting to Her Comfort . Sie nennt sich 'P' und er 'M'.

'P' schreibt u.a. folgendes (28.06.08 -Übersetzung durch Achatz):

Normalerweise bin ich schnell entschlossen, aber aus irgendeinem Grund brauchte ich viele Jahre, bis die neue Realität in unserer Beziehung sich wirklich in mir verfestigt hatte. Die Realität nämlich, dass unsere Ehe weitaus besser dasteht mit D/s und dass ich erst jetzt wirklich verstehe, was für eine Bedeutung dieses für unser Leben bekommen hat.

Neulich erlebten wir zusammen wieder so eine Art Durchbruch. Ich sass am Computer mit einem Glas Wein und M sass zu meinen Füssen mit seinem Halsband und der Leine daran. Nach ein bisschen Plaudern forderte ich ihn auf, seine Kleidung ganz abzulegen. Ich begann ihn tiefgehend auszufragen nach seinem Posting hinsichtlich Sadismus und seinem Verlangen nach harscherer Behandlung. Es gibt nichts besseres als ein gutes Vieraugen Gespräch von Herz zu Herz, um das Blut in Wallung zu halten!
Passend zu unserer Konversation hatten wir dann anschliessend einen excellenten Abend- bei dem ich ihn eine gute Weile vollständig gefesselt und mit dem Kopf nach unten hängen ließ mit einer ordentlichen Dosis an Schmerzen.
Fantastisch. Ich schreibe definitiv hier um euch Männern Hoffnung zu machen, dass Eure jeweiligen 'Vanilla'- Partnerinnen an diesem Femdom -Lifestyle herangeführt werden können, ..sie werden ihn als ihren eigenen Lebensstil ausrufen und mit Euch dann teilen.

Dazu schrieb eine Kirsten als Kommentar:

So ging es mir, als mein Mann damit zu mir kam und bettelte, ich solle ihn zu meinem Sklaven erziehen.
Aber das sollte und würde nicht nur ein Spiel im Schlafzimmer sein. Wenn er wirklich eine Gebieterin wollte, dann sollte er auch eine bekommen! Und wenn er ein Sklave sein wollte, dann sollte er das auch sein - buchstäblich. Und das bedeutete, dass er keine Rechte haben würde, ausser denen, die ich ihm zugestand. Das würde weiter bedeuten, er würde nichts tun ohne meine Erlaubnis und er würde jedem Befehl gehorchen ohne Widerrede. Ich würde ihn besitzen, er würde mein Eigentum sein, das ich benutzen könnte, arbeiten liesse, missbrauchen könnte und bestrafen, so wie es mir passte.

Und genau das hat er dann in unserer Ehe jetzt auch bekommen. Nach viel und ausfürhlicher Erziehung und Disziplinierung ist er mein gehorsamer, respektvoller Sklave geworden.
Ich halte ihn enthaltsam, 24 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche. Er macht alles im Haus, im Garten, macht die Einkäufe und alles andere, was ich von ihm verlange. Im Haus bleibt er meist nackt und mit Halsband. Ich gewähre ihm wenig Freizeit und nehme ihn hart ran, besonders am Wochenende. Und ich zögere nicht meine Gerte oder den Rohrstock, einen Gürtel oder das Paddel herauszuholen, um seinen Hintern zu geißeln, jederzeit wie es mir passt und aus welchem Grunde auch immer. Er hat gelernt, meine Anordnungen nicht zu hinterfragen und zu kritisieren. Er hat gelernt zu meiner Seite zu knien und ein Tablett mit einem Drink für mich zu halten- stundenlang, als mein Fussschemel zu dienen oder in der Ecke zu stehen, solange ich das will.

Und wenn wir über irgend etwas diskutieren, dann kniet er mit gebeugtem Kopf vor mir und hält seine Hände auf dem Rücken zusammen. Er ist quasi der perfekte Sklave, wobei er selbstverständlich wie alle männlichen Sklaven Fehler macht, die ich sofort und streng bestrafe. Männer geben exzellente Sklaven ab, aber sie müssen erzogen und auch, wenn nötig, gezüchtigt werden. Ich habe es längst aufgegeben, herauszufinden, warum so viele Männer das Verlangen haben, Sklaven ihrer Frauen zu sein. Aber ich brauche es nicht wirklich zu verstehen, um es zu akzeptieren und zu schätzen. Wenn ich zurückblicke, dann wundere ich mich, warum ich die Vorteile einer solchen Femdom -Ehe nicht schon sehr viel früher erkannt habe; ich würde sicherlich nicht wieder zurückwollen zu dem, was wir davor hatten.

Also aufgepasst Jungs. Überlegt Euch gut, wenn Ihr Eure Liebste überreden wollt, Euch allzusehr zu domestizieren... Es könnte sein, das sie es zu Ihrer eigenen Angelegenheit werden lässt und ihr plötzlich an einem Haken hängt, von dem es kein Zurück mehr gibt.

Kommentare:

alesandro hat gesagt…

Das was Kirsten hier schreibt lehne ich absolut ab. Eine schöne Seite ist die von minervajuwelen, denn auch ich bin überzeugt das viele Männer so denken, jedoch nicht mit solchen Gewaltphanasien gegen unser Geschlecht.

Früher habe ich mich auf fedoland herumgetrieben, konnte jedoch mit den Gewalt- und Demütigungs Darstellungen nichts anfangen.

Für mich ist es wichtig meiner Gebieterin zu dienen, und zwar genau so respektvoll wie ich von ihr behandelt werden möchte.

Vor ihr zu knien und Sie um Erlaubnis zu fragen, ob ich nun die vereinbarte Strafe auch empfangen dürfe, ist doch viel besser als von der Gebieterin einfach so geschlagen zu werden, das ist doch langweilig.

Alesandro O

alesandro hat gesagt…

Das was Kirsten hier schreibt lehne ich absolut ab. Eine sehr schöne Seite ist die von minervajuwelen.blogspot, denn auch ich bin überzeugt das viele Männer so denken, jedoch nicht mit solchen Gewaltphanasien gegen unser Geschlecht.

Früher habe ich mich auf fedoland herumgetrieben, konnte jedoch mit den Gewalt- und Demütigungs Darstellungen nichts anfangen.

Für mich ist es wichtig meiner Gebieterin zu dienen, und zwar genau so respektvoll wie ich von ihr behandelt werden möchte.

Vor ihr zu knien und Sie um Erlaubnis zu fragen, ob er nun die vereinbarte Strafe auch empfangen dürfe, ist doch viel besser als von der Gebieterin einfach so geschlagen zu werden, das ist doch langweilig.

Alesandro O

Achatz hat gesagt…

Danke für Deinen Kommentar.
Im Prinzip stimme ich voll zu!

Anonym hat gesagt…

Für mich ist es sehr wichtig täglich verhauen zu werden, es erzeugt ein Gefühl von Glück und Erwartung. Mehr würde ich nicht wollen, den ganzen Tag Sklave sein, dass wäre zu viel des Guten.
LG Bernd

Anonym hat gesagt…

>> Es könnte sein, das sie es zu Ihrer eigenen Angelegenheit werden lässt und ihr plötzlich an einem Haken hängt, von dem es kein Zurück mehr gibt. <<

Achaz, es gibt immer ein Zurück - bzw. es sollte eins geben. Immerhin muss D/s "safe, sane and consensual" sein - alles andere wäre Gewalt und kriminell. Wenn eine FLR nicht mehr einvernehmlich ist und der Sub sie beenden will, aber nicht darf, dann wäre das echte Sklaverei und nicht nur FemDomme-Sklaverei. Und glücklicherweise ist echte Sklaverei heutzutage ja verboten, sie ist in sämtlichen zivilisierten Ländern strafrechtlich verfolgbar und wird als unethisch gesehen.

Das, was Kirsten schreibt, klingt ziemlich radikal. Ich glaube nicht, dass viele Subs glücklich sein könnten, wenn sie gar keine Rechte haben, wenn man ihnen fast keine Freizeit lässt und wenn man sie missbraucht. Es gibt allerdings auch Subs, die solche harten Arrangements sehr erfüllend finden. Vielleicht ist Kirstens Sklave ja einer davon? Vielleicht gefällt ihm sein Leben als ihr rechtloses Eigentum ja, auch wenn es manchmal anstrengend ist? Manche Subs können ja sehr extrem sein. ;o)

Hat Kirsten noch irgendwo etwas dazu geschrieben? Ist ihr Sklave glücklich? Ich hoffe es für ihn.

Karin