Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Donnerstag, 8. Mai 2008

Tagesablauf Wochenende


(Hier ist eine weitere Darstellung eines Tagesablaufs, diesmal vom Wochenende wiederum von Roswitha und Manfred
-Anm. von Achatz: Ein Bild mit Peg in Leder habe ich jetzt dank eines Hinweises -siehe Kommentar unten- gefunden…)

Hier also abermals der Versuch, einen Tagesablauf zu beschreiben, dieses Mal ein Wochenende, Verfasser ist Manfred, überarbeitet von Roswitha. Doch vorweg: 1. Das Bild von Al und Peggy war sehr gut gewählt, da ist tatsächlich eine gewisse Ähnlichkeit; 2. Es s gibt übrigen eine Folge wo Peg als dominante Herrin in Lederkleidchen und mit Gerte zu sehen ist!!!) 3. Es ist wieder ein ziemlich langes Werk geworden.


Wir beginnen am Samstagmorgen. Mein Wecker darf etwas später läuten, der von Roswitha ist grundsätzlich nicht aktiviert. Auch am Freitag kann Roswitha ausschlafen, da sie nur vier Tage die Woche arbeitet.
Der Unterschied zum Wochentag kann sein, dass Roswitha das Frühstück im Bett einnehmen möchte. So beginnt der Tag etwas anders und nicht gleich mit dem Anstecken der Hausschuhe, wenn ich nach dem Gutenmorgenkuss den kurzen Hinweis über ihren ersten Tageswunsch erhalte. Es ist also bei uns gewiss keine Seltenheit, wenn der Dame des Hauses das Frühstück ans Bett serviert wird, wie es woanders nur am Muttertag oder zum Hochzeitstag erfolgt. Ich klopfe dann später und trete mit dem Tablett in der Hand ein. Wir frühstücken dann gemeinsam im Bett.
Nebenbei bemerkt: Auch der Verlauf eines Wochenendes ist sehr individuell und überwiegend „normal“, jedoch wiederum mit gewissen Spezialitäten versehen, worin sich Roswithas bittersüße Herrschaft ausdrückt. Wir verbringen an den arbeitsfreien Tagen jedoch die meiste Zeit zusammen und deshalb ist auch der Anteil an Femdom-Geschehnissen natürlich verhältnismäßig höher. Wie schon bei der Beschreibung vom Wochentag, müssen wir jedoch jene Leser enttäuschen und deren Illusion von durchgängiger Strenge einer herrischen Frau und ihrem versklavten, geprügelten Ehemann zerstören. Trotz des erhöhten Anteils an Femdom-Aktionen, ob kurz oder mehrstündig anhaltend, gibt es keine der vielleicht erhofften grausamen Szenarien und auch keine Rohrstockorgien. Roswitha ist auch am Wochenende gewiss keine Furie, selbst wenn es viel mehr Aktivitäten ihrerseits geben kann und sich von Natur aus viel mehr Umstände und Situationen ergeben können, wo sie ihre Position in den Vordergrund stellen kann und worin auch ich von ihr die Grenzen und meine Stellung aufgezeigt bekomme. Man kann es nur ansatzweise beschreiben und mögliche Momentaufnahmen zu an sich einigermaßen gewohnten Abläufen einstreuen.

Zurück zum Morgen. Das Belieben kann aber auch in der Gestalt sein, dass wir, wie gewohnt unter Woche, am Tisch frühstücken, mit Zeitung usw. Der weitere Verlauf mit Ankleiden usw. ist am Wochenende in der Regel ziemlich identisch mit den anderen Wochentagen. Freilich bin ich wieder jedes Mal zuständig für das Anstecken der Hausschuhe, später der Schuhe für draußen usw.. Wie bereits erwähnt, sind das Dinge, für die ich anhand der
„E“-rziehungsstunden erzogen und ich sage nach und nach richtig abgerichtet worden bin (selbst kleinste Aufgaben wurden in den ersten Lektionen zu Beginn unserer Femdom-Ehe „erlernt“ durch mehr oder weniger harte Schule im Sinne der historischen englischen Erziehung). Es ist ein wesentlicher Teil unserer Femdom-Philosophie, dass ich mit Roswithas Unterwäsche, Schuhen usw. hautnah hantieren und umgehen muss, während mir jedoch der sexuelle Kontakt und Zugang grundsätzlich verboten ist und ich quasi nur bis auf Tuchfühlung gehen darf. Das ist Vorschrift. Alles weitere bedarf der Erlaubnis. Es ist immer wieder die gleiche Masche, dass einem unmittelbar vor dem Ziel die Türe zugeschlossen wird. Kein Schritt weiter, denk daran, was ich dir gesagt habe, höre ich dann, und muss mich an die Regeln und meine Verbote halten. Sie trägt alles was mein Herz begehrt, stöckelt vor meinen Augen wie es ihr beliebt, unter ihren Rock sind mit quälender Gewissheit Strapse und vereinzelt sehe ich sie manchmal durch den Stoff des Rockes oder bin einen schwarzen BH unter einem dünnen Nichts ausgesetzt. Das ist es, was die Praline füllt, wo ich an der Kante gehalten werde und wo es sich immer um Haaresbreite entscheidet, ob ich Sex bekomme oder den Rohrstock. Sogar die meinerseits gestellt Bitte nach Sex ist verboten, ich darf nur die Frage danach mit Ja beantworten oder inständig ausdrücken, wie sehr ich es mir wünsche. Ich darf nicht Bittsteller sein, sonder Befehlsempfänger, das ist das Credo. Sie belohnt und beschenkt mich mit Sex mit einem Gefühl warmherziger Fürsorge und das empfinde ich dann so paradiesisch wie das größte Glück auf Erden.

Diese Klima herrscht über den Tag hinweg, wo wir ständig zusammen sind, nicht immer vordergründig, aber im Hintergrund immerzu. „Das ist es doch was du brauchst und was du bekommen wirst“ hatte Roswitha zu Beginn einmal gesagt und das habe ich nun davon.

.Aber weiter. Wir sind beim Samstagmorgen. Während ich später den Frühstückstisch abräume, bzw. das Tablett zur Küche trage, geht Roswitha in die Dusche. Sie ruft mich dann, um sie abzutrocknen oder ihr zumindest Handtücher zu reichen. Das ist schon wieder so eine Gelegenheit, wo ich zum einen untertänig zu Diensten sein muss, zum anderen nicht unbeherrscht auf den nackten Frauenkörper reagieren darf, Stichwort Tuchfühlung. Ich stehe unter strenger Beobachtung, insbesondere wenn ich den Busen oder den Schambereich abtrocknen muss. Zuvor schon muss ich ihr auf Knien die Füsse trocken treiben und ihr die Hausschuhe anstecken. Nach dem Abtrocknen verlangt sie obligatorisch nach ihren Morgenmantel. Zum Eincremen geht sie voraus ins Schlafzimmer und teilt mir zuvor mit, ob ich es machen muss oder nicht. Unsere Konservation ist während aller Tätigkeiten ganz normal. Wir besprechen, was wir mit dem Tag tun wollen, was erledigt werden muss, und andere gewöhnliche Dinge. Unterbrochen wird dies jedoch von Beanstandungen und Aufforderungen betreffend meiner Tätigkeiten. Dabei sprechen wir ganz normal miteinander und zwischendurch kommen fordernde Direktiven, kurz und bestimmt, vielleicht schnippisch oder auch zärtlich. Dann geht es wieder in normalem Tonfall weiter, kann sein, dass es Ermahnungen oder Strafandrohungen dazwischen gibt.
Wenn am Freitagabend zuvor eine Erziehung (Termin „E“ im Kalender) stattgefunden hat, stehe ich am Morgen danach ganz besonders unter Beobachtung und normalerweise erkundigt sich Roswitha über den gestrigen Abend bei mir. Manchmal oder eigentlich regelmäßig muss ich ihr den Hintern vorzeigen, ob noch Rötungen zu sehen sind. Normalerweise sprechen wir nicht viel über das Ereignis am nächsten Tag, sondern achten auf die Wirkung.
Als Gegensatz zu diesem Ablauf, kann es sein, dass ich keine Audienz erhalte, dass sie alles selbst macht, während ich in der Küche alleine bin. Sie kommt dann fertig angezogen und sieht sich um, wie weit ich mit meiner Arbeit bin und noch immer im Pyjama dastehe. Ich denke jedermann kann sich in eine solche Situation hineinfühlen, wenn eine dominante Frau in entsprechend reizvoller Aufmachung eintritt, während der Mann geschäftig die Küche im Schlafanzug aufräumt. In solchen Momenten, wo sie erhaben und eben entsprechend gekleidet einen Raum betritt oder wo ich sie anziehen, aber nicht lüstern ansehen darf, spüre ich eine wahre Demut. Mir ist klar, dass so manches dabei extra inszenierte Intrigen sind, die mich an den Rand einer selbst gewünschten und herbei geführten Verzweiflung bringen. Roswitha hat im Laufe der Zeit gelernt diese Dinge zu zelebrieren und auf wunderbar provozierende Art zu kultivieren. Wenn sie auf dem Barhocker oder im Wohnzimmersessel sitzend ihre Beine übereinander schlägt ist das schon ein Akt, der ihre Macht demonstriert. So kann es also in so einem Moment am Samstagmorgen und jederzeit passieren, dass ich vor ihr kniend mit meinem Pyjama ihre Füße, Hausschuhe, Schuhe küssen muss. Das ist reine Provokation und dient der Demonstration, ihr gehorchen zu müssen. Da lässt sie mich dann ihrem spitzen Zeigefinger folgend bis zum Knie hinauf küssen, schlägt sogar ihren Rock/Unterrock um oder zieht ihn gerade soweit hoch, damit ich bis zum Rand der Strümpfe und auch die Strumpfhalter mit meinen Lippen vorsichtig und geradezu andächtig erstürmen muss.
Der Blick in den Schritt ist ungemein verlockend, noch mehr jedoch das Verlangen, in den Schritt einzudringen. Sowohl der Blick und das Verlangen ist mir jedoch untersagt. Roswitha ist nicht grausam, was ihre Strafen betrifft, aber es gibt sanfte, subtile Grausamkeiten, wie in solchen Momenten, wenn sie dann den Rock wieder zurechtrückt, mich meinen Gehorsam und meine Liebe zu ihr geloben lässt und mich dann aus dem Zimmer schickt, damit ich mich anziehe oder sonst etwas tue. Und sofort ist wieder Normalität zwischen uns, als wäre nichts gewesen. Roswitha triumphiert und ich bin aufgewühlt, voller Lust und Liebe. Ein paar Zentimeter war ich von der Quelle der Lust entfernt, doch mehr als diese Nähe im Zuge der diktierten Küsse auf ihren Schenkeln wird mir nicht zugestanden. Aus und Schluß, geh’ jetzt.

Wir sind noch immer am Vormittag und der Tag kann nun ganz unterschiedliche Inhalte haben. Wir fahren zum Gartencenter, manchmal zum Supermarkt (normalerweise habe ich bereits alles an Lebensmittel erledigt), zu einem Einkaufscenter oder Altstadt, Fußgängerzone, zu einem speziellen Geschäft, zum Reisebüro oder zur Änderungsschneiderei. Hier sind wir wieder ein ganz „normales“ Ehepaar im Getümmel, das jedoch wegen Roswithas Eleganz und auffällig arrangierter Weiblichkeit ein gewisses Aufsehen erregt. Klar, eine Frau mit sehr hohen Absätzen und dazu knappen Kostüm oder Rock unter dem offenen Mantel oder zu einem flotten Kleidchen wird immer beäugt, von Männlein und Weiblein. Aber das heißt ja nicht, dass jeder gleich vermuten könnte, was Roswitha mit mir zu Hause anstellt. Es ist ja nicht so, dass sie wie eine Domina mit schwarzem Leder von oben bis unten daherstiefelt. In dem Fall hätte ich sicher ein Problem, weil jeder sich sofort einen Reim darauf machen würde, dass der Mann an ihrer Seite auch ihre Peitsche bekommt.
Wegen Roswithas hoher Schuhe sind unsere Etappen zu Fuß begrenzt, will heißen, wir suchen normalerweise immer auch ein Cafè auf, um es uns zwischendurch bequem zu machen bei einer schönen Latte Macciato oder einem Glas Prosecco. Ich trage natürlich die Einkaufstaschen, bin Gentleman und im Hinterkopf der gehorsame Diener von Madame. Sie fordert gutes Benehmen für gemeinsame Unternehmungen und bringt es mir ja auch bei. Das ist der ganz „normale“ Zustand, da bin ich ihr Schatz und sie ist meiner. Etwas delikate Momente gibt es natürlich bei einer Einkaufstour regelmäßig. Roswitha ist, ich kann es nicht oft genug erwähnen, ohnehin schon eine auffällige Erscheinung. Wenn ich mit ihr ein Schuhgeschäft betrete, ist sonnenklar, dass soweit möglich kein Verkäufer/in bei der Anprobe von Modellen benötigt wird, sondern ich Roswitha bedienen muss. Allerdings nicht in zu deutlicher Weise, also möglichst diskret. Sie spricht mich dann nur mit dem Vornamen an und ich folge ihren Wünschen. Wie auch zu Hause bin ich bei Umkleidekabinen für das Schließen von Reißverschlüssen an Röcken und Kleidern zu Diensten oder um eine andere Größe zur Kabine zu bringen bzw. das eine oder andere Stück aufzuräumen. Solche Handreichungen gehören sozusagen zu meinem guten Benehmen, als Bestandteil meiner Erziehung. Wenn hierbei etwas nicht zufriedenstellend sein sollte, wird es ganz sicher Nachhilfeunterricht an einem Freitag geben und eine Notiz im Strafbüchlein lässt es nicht in Vergessenheit geraten. So bin ich sozusagen von Freitag bis Freitag immer in einer Art Probezeit.
Eine heikle Angelegenheit kann durchweg eine Damenwäscheabteilung sein, wo Roswitha mich mit arglistigen Vergnügen hinein führt und mir alle Garnituren aushändigt, die sie probieren möchte. Behangen mit entsprechend aufreizenden Exemplaren stehe ich hilflos da wie inmitten einer Plantage aus Büstenhaltern und Damenslips. Roswitha verstärkt das ganze mulmige Gefühl, in dem sie mich auch zu verschiedenen Aufgaben forsch auffordert. „Such mir mal einen 75C, such’ mir mal diesen BH in jener Farbe, schau ob du noch einen String zu dem BH findest, den ich dir gegeben habe....“ Ich fühle mich ohnehin schon leicht unwohl unter den Blicken anderer Damen Anweisungen von der Ehefrau in der Wäscheabteilung zu empfangen und als einziger Mann weit und breit die vollbehangenen Ständer zu durchsuchen. Währenddessen geht Roswitha schon zum nächsten und lässt mich allein, als würde sie mich bewusst der Lächerlichkeit preis geben. Wenn ich nichts finde, soll ich eine Verkäuferin fragen. Sie kann ein so hinterhältiges aber doch liebenswertes Biest sein. Wie sie mich im Schuhgeschäft mit den steilsten Modellen zur Verkäuferin nach der passenden Größe schickt, lässt sie mich bei der Wäscheverkäuferin anfragen, ob es zu diesen und jenen Modellen auch einen Straps gäbe. Ich muss gehorsam nach einer Dame vom Verkaufspersonal suchen. Auch ohne eine mürrische Geste meinerseits fügt Roswitha bei unliebsamen Aufgaben immer ein „Tu’ was ich dir gesagt habe“, hinzu „nun mach schon“, hast du verstanden, Manfred“, oder so etwas in der Art. Schikane ist eigentlich ein absolutes Tabu innerhalb unserer Femdom-Ehe und auch Strenge vor den Augen anderer in der Öffentlichkeit. Doch für derlei kleine Herausforderungen ist sie nie verlegen. So ist Femdom jedoch authentisch und lebendig im Alltag. Es ist natürlich eine unsägliche Wonne für mich, zu sehen, dass sie all diese betont damenhaften Dinge aktiv betreibt, wie Straps und so. Aber diese Besonderheit macht mich ab und an auch sehr verlegen. Ich will nicht sagen unangenehm aber ich bin scheu und feige gegenüber anderen Personen, auch wenn Roswitha nur meinetwegen das bevorzugte Tragen von Strumpfhaltern preisgibt. Da sind nun auch wieder die Geister, die ich rief. In meiner Gegenwart, vor den Augen anderer spüre ich dabei, wie sofort die Blicke beim Stichwort Strapse zu mir wechseln, als wäre es eine leicht anstößige Geschmacksverletzung oder der Hinweis auf ein ausschweifendes Sexualleben. Ich empfinde noch mehr diese Hilfsdienste als leicht peinliche Situationen, wenn ich von anderen Leuten, wie beispielsweise in einer Damenwäscheabteilung, wie ein Fremdkörper beäugt und taxiert werde, während ich den Arm voller BHs habe. Um so mehr, wenn eine Verkäuferin für mich ihr Sortiment an Strapsen durchstöbert und mir das eine oder andere Modell vorzeigt, damit ich es für Roswitha begutachte. Ich fühle mich in solchen Momenten ein wenig als Weichling und mein Adamsapfel hüpft beim nervösen Schlucken hin . Oh ja, als bedauernswerte Jammergestalt, an der Seite einer auffällig damenhaften Ehefrau, die wie mich für jedermann wahrnehmbar nach für mich delikaten Gegenständen wie Strapsen und Büstenhaltern schickt als wäre ich ihr Laufbursche und sie mein Vormund. Man belächelt mich für meine laienhafte Unkenntnis im Bereich Damenunterwäsche und auch für mein artiges, beharrlich ruhiges Verhalten gegenüber der Bevormundung. Doch das gehört auch zur eigenen persönlichen Philosophie von Femdom, gerade dieser verweichlichte Mann ja sein zu wollen gegenüber der dominanten Frau, als solcher vorgeführt zu werden in seinen Schwächen und den Kitzel, das Lampenfieber dabei zu bekommen. In einer Umkleidekabine spricht Roswitha meist im Ton der Madame zu mir. Wenn wir zu zweit irgendwo unterwegs sind, sind derlei kleine Episoden von kurzer Dauer jederzeit möglich, wo Roswitha diskret den Schalter umlegt und vorübergehend auf Madame Roswitha stellt und im entsprechenden Jargon mit mir spricht. Vor kurzem ein Beispiel, wo wir am Flughafen waren und Verwandte abholten. Die Maschine hatte Verspätung und wir suchten uns eine Lounge zum Kaffeetrinken. Flughafen bedeutet für mich ein Eldorado schicker Frauen, knappe Kostüme, kurze Röcke, sexy Beine, ob Stewardessen, Flughafenbedienstete, oder Reisende. Natürlich waren meine Blicke dauernd auf Wanderschaft und Roswitha entging das nicht, sie hat ja selbst auch ein Auge dafür. Also große Gefahr für ungebührliches Verhalten, Unbeherrschtheit, Verbotsmissachtung und somit auch gleichzeitig Ungehorsam gegenüber der verordneten Regel, nicht unverschämt auf andere Frauen zu starren. Es war klar, dass sie mich nach kurzer Zeit ermahnen würde. Nach der ersten Warnung kam die Konsequenz. „Du wirst heute und die nächsten 14 Tage nicht...“ , dann unterbrach sie kurz, weil vielleicht doch jemand am Nachbartisch zuhören konnte. Sie flüsterte mir dann schnippisch ins Ohr „abspritzen“. Ich glaube, dabei rot wie ein Truthahn angelaufen zu sein.
Bei einer anderen Gelegenheit höre ich vielleicht Sätze wie “Du hast schon lange nicht mehr den Arsch richtig voll bekommen, hmm“ oder „ich sehe schon, wenn der Kopf nichts lernt, muss der Hintern büßen“. Von derlei Sätzen ist unsere an sich „normale“ Konversation immer durchsetzt, wenn es Anlässe dafür gibt, egal wo wir sind. In einem Restaurant, kurz bevor wir es verließen, sagte Roswitha vor kurzem:“ Du hast mich den ganzen Abend schon beobachtet. Ich sehe scheinbar etwas aus, als die anderen Frauen hier, hmm? Du bist wie ein unartiger Schüler, dem es schwer fällt, den Vorgaben zu folgen.“ Damit ist sofort ein Klimawechsel von normal auf streng verbunden, der gleich wieder vorbei sein, oder aber andauern kann. Wenn ich mit Roswitha zusammen bin, kann ich meinen Blick oft nicht von ihren schönen Beinen abwenden oder starre auf ihren Ausschnitt, in der Hoffnung mehr zu sehen. Das ist mir und natürlich auch ihr vollkommen klar. Die Folge kann unmittelbar darauf oder ein Erziehungsabend sein, wo eine Art Sexualkundeunterricht in Theorie und Praxis sowie gutes Benehmen und Gehorsam geschult werden. Frechheiten, Unaufmerksamkeiten und vorwerfbare Ungeschicktheiten werden mir dann zur Anklage vorgehalten und unnachgiebig bestraft. Nur wenn ich eifrig und zur Zufriedenheit von Madame den Aufgaben nachkomme, darf ich auf Sex hoffen. Gerade an freien Tagen können die Konsequenzen einer Femdom-Ehe intensiver eintreten, weil man die Zeit hat und den Tag flexibel gestalten kann. Es sei denn man hat zeitliche Grenzen, weil man einer Einladung folgt, oder selbst Besuch bekommt.

So ein Einkaufsbummel oder was auch immer kann auch in einer anderen Stadt sein, wenn wir am Samstagmorgen nach dem Frühstück aufbrechen und für eine Nacht ein Hotel gebucht haben. Wir fahren weitere Strecken mit der Bahn, ICE, sonst mit dem Auto. Hotelzimmer weisen oftmals eine dem Barockstil abgeschaute Üppigkeit vor, die als Ambiente für eine erotisch dominante bzw. unterwürfige Zweisamkeit geradezu einladend ist. Wir haben hier erst seit dem Beginn unserer Femdom-Aktivitäten ein gemeinsames Faible dafür festgestellt. Ein alter Polsterstuhl oder großer Sessel wird schnell zum Thron für Madame Roswitha, umrahmt von schweren Vorhängen mit Quasten und hohen Wänden mit seidenen Tapeten, dazu noch ein funkelnder Kronleuchter und verschnörkelt umrahmte Spiegel.

Ich nehme den Faden des Tagesablaufes wieder auf. Nach zwei bis vier Stunden geht es normalerweise zurück nach Hause, oder eben in unser Hotelzimmer in der besuchten Stadt.
Für beide Fälle können die weiteren Geschehnisse nun ganz ähnlich ablaufen.
In unserem Eigenheim haben wir eine Art Schleuse. Wenn wir nach Hause kommen, lasse ich Roswitha vor der Haustüre aussteigen und sie geht durch unseren Minivorgarten ins Haus. Ich fahre das Auto anschließend in die Tiefgarage und komme dann über den direkten Kellerzugang ins Haus. Sie kann den Vorsprung also gut nutzen, um schon oben an der Treppe zu warten, wenn ich unten durch die Türe komme – wenn sie möchte - wohlgemerkt. Es braucht dann kaum noch eine Aufforderung, wenn sie übergroß und majestätisch zu mir hinabblickt, vielleicht auch schon mit einem Instrument in der Hand. Ein beeindruckendes und eindeutiges Signal sendet diese Pose aus, die Arme unter dem Busen verschränkt oder die Hände in den Hüften. Das ist durchaus eine entscheidende Situation, die an freien Tagen den weiteren Verlauf zumindest für eine Weile bestimmen kann. Roswitha kann auch woanders in der gleichen Absicht auf mich warten oder mich auf ganz „normale“ Weise empfangen, mit „ah, da bist du ja, was wollen wir jetzt tun“. Das ist dann die Ehefrau Roswitha und nicht Madame.
Die Femdom-Variante, um die es hier ja speziell gehen soll, ist natürlich die: „Was hab’ ich vorher zu dir gesagt“ Sie hilft mir drauf, damit kein Zweifel aufkommt:
„Du hast schon lange nicht mehr den Arsch richtig voll bekommen.“ Damit ist alles gesagt, also runter mit der Hose. Roswitha bestimmt den Ort, wo sie mich zum Vollzug erwartet.
Wenn das Gewitter vorüber gezogen ist, wird mich der Blick zur Uhr wohl in die Küche führen, um mich um das Abendbrot zu kümmern, sprich etwas zu kochen.
Es besteht auch die Möglichkeit, dass wir in der Stadt in einem Restaurant eine Kleinigkeit zu uns nehmen und erst abends nach Hause kommen. Wir machen das wie wir wollen oder wie wir es zuvor geplant haben. Die Samstagabende verbringen wir mittlerweile sehr oft zu Hause oder eben in einer anderen Stadt. Hier sind wir freilich abends immer noch unterwegs, um möglichst viele Eindrücke mit nach Hause zu nehmen. Wir sitzen dann ganz gerne in einer Bar, Piano-Bar, wenn es warm ist, im Garten eines Lokales etc.
Das gleiche Szenario mit „Was hab’ ich vorher gesagt...“ , kann sich natürlich bei der Rückkehr in unser Hotelzimmer in gleicher Weise zutragen. Zu unserer Femdom-Ehe gehört auch die nicht verwunderliche Üblichkeit, dass Roswitha einen Rohrstock oder eine kurze Gerte in den Trolley packt. Ich führe das nun gewiss nicht an, um das Klischee des Tagesablaufes einer Femdom-Ehe hier beim Lesen zu erfüllen. Roswitha hat mich vor Jahren mit einem mitgebrachten Instrument im Hotelzimmer überrascht und seitdem ist es usus. Wenn wir übers Wochenende verreisen, packt sie den gemeinsamen Trolley bereits am Freitag für uns beide. An manchen Freitagabenden ist jedoch, je nach Roswithas Entscheidung auch eine „E“rziehungsstunde im Kalender eingetragen. So dient die Erziehungsstunde nicht nur um die Einträge aus dem Strafbuch oder sonstiger Fehltritte zu behandeln, sondern auch zur Auffrischung für mein gutes, tadelloses Benehmen in der fremden Stadt. „Ich möchte mich nicht blamieren vor den anderen Hotelgästen, hörst du“, bekomme ich mit auf den Weg und ich versichere ihr ein leises Nein.

Ein Samstagabend zu Hause nach dem Abendessen ist oftmals eine Oase der Normalität und Entspannung vom Alltag. Gut, Roswitha zieht sich nach dem Abendessen normalerweise um, wobei auch ich wieder gerufen werde, ganz nach Belieben. Ich richte ihr das Kissen, worauf ihre Füße immerzu ruhen oder creme ihr die Füße ein. Trotz aller Normalität ordnet Roswitha jedoch vielleicht an, je nach Zeitpunkt, bereits den Pyjama anzuziehen. Das klingt nun wahrlich wie Mutter-Kind, doch es wurde bereits erwähnt, welcher tieferer Sinn dahinter steckt. Eine gefüllte Praline lässt sich mit nur leichter Verpackung besser kontrollieren. Die stichprobenartigen Kontrollen sind im übrigen auch eine Einrichtung, die Roswitha Tag und Nacht durchführen kann und dies auch regelmäßig tut. Ohne Diskussion muss ich ihr (zu Hause oder im Hotel, wo es keiner sieht) freien Zugang gewähren, im Normalfall einfach Hose runter und vorzeigen. Besonders bei verhängter Karenz stehe ich unter besonderer Beobachtung und bin verpflichtet sogar Erektionen zu beichten. Ich darf ja auch nicht lügen oder etwas verschweigen, weil das Teil meines versprochenen Gehorsams ist. So muss ich ihr Rede und Antwort stehen bei einer Kontrolle und Roswitha ist dabei sehr misstrauisch. Sie will alles sehr genau wissen und prüft mein gutes Stück mit der Dreifingermethode am Schaft nach einer möglichen Verhärtung (Dreifingermethode: Fingerkuppen von Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger). Wenn es also vorne nicht zur Zufriedenheit ausfällt, muss es die Hinterseite büßen. So etwas geht meist ruckzuck, mal kurz übers Knie und ein paar hinten drauf. Dann kann ich wieder gehen. Oftmals kann ich nichts dafür, ich bekomme halt einen leichten Ständer, wenn ich wahrheitsgemäß über gesehene Reize erzähle und vor allem wenn sie mich dabei anfasst. Ich kann das nicht verhindern und Roswitha weiß das auch. Eine Rechtfertigung lässt sie ausnahmsweise zu, wenn ich mich an ihr erregt habe. Eine Verweigerung meiner Aussage oder Unwissenheit hat natürlich Konsequenzen.

Ein kurzer Einschub, wenn wir bei einem Städtetrip in einem Hotelzimmer wohnen. Wie gesagt kann sich hier anhand der Einrichtung das Faible für elegantes Styling, dekadente Lebensart, gewonnen aus dem Selbstverständnis einer elitären Lady auf romantische Art besonders entfalten. Roswitha erinnert mich dann manchmal an das Denver-Biest Mrs. Alexis Carrington (engl. Dynastie), auch so eine Madame, die das diskussionslose Ausführen ihrer Anweisungen gewohnt war. Obwohl ich älter bin als Roswitha, komme ich mir dabei immer wie ein viel jüngerer und unerfahrener Assistent oder Volontär in ihren Diensten stehend vor.
Manchmal liegt sie im Bett nur mit BH und Höschen und liest in einem gerade gekauften Buch. Oder sie liegt quer über das Bett auf dem Bauch und telefoniert kurz mit ihrer Mutter, um ihr zu erzählen, dass es uns gut geht, dass wir gut angekommen sind, während ich am Ende des Bettes knie und ihre Füße wie angewiesen unaufhörlich küsse. Wenn wir vom Stadtbummel zurück kommen und sie für ihre Füße eine Pause einlegen möchte, legt sie sich aufs Bett und lässt sich die Füßchen cremen und massieren. Sie starrt zur Decke oder schließt die Augen und genießt es mit einem gelegentlichen Lob: „Das machst du gut mein Lieber“, „mach weiter so“, oder „so bin ich zufrieden mit dir, wenn du mir gehorchst und alles machst was ich will.“ Unsere Aufenthalte tagsüber im Hotelzimmer sind immer nur von kurzer Dauer.

Vielfach habe ich in Hotels auch schon das Gefühl der Verlegenheit verspürt. Immer dann, wenn wir das Zimmer verließen und es zuvor jedoch zu - ich sage mal - deutlichen Aktivitäten gekommen ist. Nach einem Stadtbummel, bevor wir zum Abendessen aufbrechen beispielsweise. Mir ist noch heute mulmig, in Momenten, wenn man auf dem Gang oder im Lift anderen Gästen oder einem Zimmermädchen begegnet, wenn ich gerade zuvor noch zwanzig mit dem Rohrstock bekommen habe. Es ist mir peinlich, wenn mir der Hintern davon noch brennt wie eine Herdplatte und ich lächelnd einen höflichen Gruß erwidern oder den Zimmerschlüssel am Empfang abgeben soll. Es ist wie eine Schmach, während Roswitha in stiller Erhabenheit, untergehakt an meiner Seite, triumphiert. Ebenso wenn draußen am Zimmer jemand hörbar vorbeigeht, oder wenn man am Gang Stimmen von Leuten hört, während ich im Hotelzimmer gerade den Hintern versohlt bekomme oder Roswitha wie auch immer verwöhne. Die Sache ist die, dass ich mich sorge, ob nicht draußen auf dem Gang die Rohrstockhiebe oder Roswithas klatschende Hand auf meinen Hintern ebenso gedämpft zu hören sind, oder Roswithas Stimme, wenn sie ihre Tonlage verschärft. Dadurch verschlimmert sich die Tortur und zum Schmerz gesellt sich Scham aufgrund des Entdeckungsrisikos. Meine Gedanken schweifen dabei an das spätere Verlassen des Zimmers, wenn uns Leute begegnen und vielleicht erahnen oder sogar wissen könnten, was sich in unserem Zimmer gerade vorhin noch abgespielt hat. Das Gefühl des heißen Hinterns erzeugt die Vorstellung, jedermann könnte die Rötungen sehen und mich dafür belächeln. Weil man glaubt, jemand anderer würde wissen, dass man vor der eigenen Frau kniet oder von ihr Schläge bekommt, fühlt man sich oft schon mal herabgesetzt. Aber das liegt an der Natur der Sache, denn genau das ist ja jene Seite der Medaille, die ich mir ausgesucht und mühsam erkämpft habe. Roswitha wäscht sich die Hände in Unschuld, weil ich schließlich die treibende Kraft für Femdom war. Es gab auch schon Erlebnisse, wo eine Putzkraft oder der Room-Service klopfte, inmitten einer Strafaktion. Das Schildchen mit der Aufschrift „Do not disturb“ hat für uns einen weitaus höheren Belang und die Folge beim Vergessen könnte ins Auge gehen. Roswitha stand glücklicherweise ja immer da wie aus dem Ei gepellt, entweder im Kostüm oder zumindest komplett mit Rock und Bluse, während ich nackt über der Bettkante oder über einem Stuhl gebeugt war. Mein Puls schnellte beim Klopfen an die Türe vor Schreck in die Höhe, während Roswitha zwar ebenso überrascht aber ruhig und amüsiert reagierte und zur Türe ging. In zwei Fällen musste ich zuvor rasch in den Pyjama huschen und schon ging dann die Türe auf. Roswitha meistert derlei Situationen ohne Nervosität und setzt dafür auf die meine noch eines drauf, in dem sie in Anwesenheit des Room-Service bemerkt, ich solle nicht glauben, dass wir fertig wären oder dass wir jetzt eben noch mal von vorne anfangen müssten. In der äußeren Einschubtasche des Trolleys für einen Regenschirm, steckt sie die Gerte oder den Rohrstock, damit es keiner sieht.
Im Gegensatz zu einem Samstag zu Hause, ist die Wahrscheinlichkeit für gemeinsamen Sex in einem Hotelzimmer deutlich höher. Roswitha erinnert mich oder befiehlt bei unserer nächtlichen Rückkehr das Schildchen draußen an den Türknauf zu hängen. „Zieh dich aus“ heißt es dann jedes Mal in gleicher Art und Weise, als wäre ich ein Schulkind, das ins Bett muss. Ja das ist so und das entspricht auch unserer Vorstellun einer gelebten Femdom-Ehe. Ich gehorche, ohne ein Wort dazu zu verlieren. Das ist gewiss noch nicht der Auftakt für Sex und jede Erwartungshaltung wäre verfrüht. Roswitha bestimmt und es hängt von ihrer Stimmung ab, ob sie müde ist oder ob der Appetit auf sexuelle Gelüste bei ihr überwiegt, auch in Abhängigkeit von der Zeit. Ich bin hier absolut zweitrangig und bin darauf angewiesen, wie es ihr beliebt. So funktioniert eben Femdom. Wir gehen vielleicht unverrichteter Dinge ins Bett (ich bin vielleicht froh, weil todmüde, oder völlig frustriert, weil unbefriedigt, Stichwort volle Praline und weiterhin an der Kante). Möglich ist auch ein erneutes Erziehungsszenario mit Strafe und so vor dem Bettgehen, kurz übers Knie gelegt und dann patsch-patsch.. Wenn Roswitha sich für Sex entscheidet, dann fallen wir gewiss nicht übereinander her. Ich, als Madame’s Liebhaber, muss darin sehr kultiviert mit ihr umgehen. Sex findet sowieso, seit Einführung der Femdom-Ehe nur noch im übergeordneten Rang als Madame Roswitha statt und nicht mehr wie zu früheren Zeiten unserer Beziehung, wo es einfach passierte, wenn einer von uns beiden Lust danach hatte. Das war auch leidenschaftlicher Sex, so wie man ihn damals bei „Offizier und Gentleman“ im Kino gesehen hat, wo in einem billigen Motel dem jungen Offiziers-Anwärter Richard Gere von der vollbusigen Debra Winger ein Höhenflug im Bett gezeigt wurde, nachdem sie ihm ihre prallen Früchte im purpurroten BH ans Gesicht hielt. Für mich war unser Sex damals nicht weniger aufregend als heute, wenn auch ohne Straps und Strenge, aber im Kopf fehlten mir diese Zutat schon sehr und deshalb masturbierte ich nebenher noch immer wie ein Schuljunge.

Ein Wort zum Sex: Niemals würde Roswitha es heute dulden, wenn ich einfach so wie früher an ihrem BH-Verschluss herum fummeln würde oder andere Aktivitäten starten würde, um sie ins Bett zu kriegen. Herrje, nicht auszudenken, wenn ich eine Hand unter ihren BH oder unter ihr Höschen schieben würde. Viele Männer würden hier wohl sofort lauthals protestieren und rebellieren. Ich nicht. Auch wenn ich jetzt vielleicht wieder als Schwächling in der harten Männerwelt abgestempelt werde. Ich will von der Frau dazu erzogen sein, dies nicht von sich aus tun zu dürfen.
Schon im Frühstadium meiner Pubertät war Sex für mich immer mit der absoluten Bevormundung der Frau verbunden. Es war klar, dass mir jeder Schritt gesagt und gezeigt würde, damit ich dann der Frau Lust punktgenau schenken kann, und sie mir. Schon damals erträumte ich mir eine sanfte Autorität mit monotoner weiblicher Stimme, die zu mir sagte, „zieh dich jetzt aus“, „komm her zu mir“, „hilf mir beim Ausziehen“„küss meinen Busen“, „nicht so schnell“, „worauf wartest Du“, „tu’ was ich dir sage“, „sei ein guter Junge“, „mach mich nicht wütend“, „du willst doch auch, dass ich glücklich und zufrieden bin mit dir“, etc. Nicht kumpelhaft sondern arrogant aber dennoch fürsorglich und gütig sollte meine Angebetete im Geist sein und die Vorstellung erregte mich ungemein. Ich projezierte diese sexuelle Vorgehensweise in so manche attraktive Dame, die ich irgendwo gesehen hatte und lieferte mich ihr gedanklich aus. Woher diese Fantasien kommen, weiß ich nicht. Ich denke es ist eine Kombination aus genetischer Vorbelastung, die schicksalhaft in ein Umfeld geraten ist, wo es durchaus ein paar dominante Frauenfiguren gegeben hat. Ich schrieb bereits von einer eleganten Fabrikantenfrau, wo ich als Schulbub immer gespielt habe (siehe Anfänge der Submissivität 3 – Nov. 2007). In meiner Erinnerung ist auch eine Frau Diebold, ich glaube sie war eine Schulfreundin meiner Mutter. Sie hatte zwei gleichaltrige Söhne und führte ein kleines Schreibwarengeschäft. Wenn ich für die Schule etwas brauchte, konnte ich es bei ihr mit dem mitgegebenen Geld alleine bei Frau Diebold kaufen. Sie hatte herrliche pralle Brüste und zeigte sie ungeniert, das ich es heute noch lebhaft in Erinnerung habe, wenn sie sich am Kassentisch vorbeugte, um mir das Wechselgeld und meine gekauften Waren aushändigte. Sie trug meistens schwarze ausladende Büstenhalter, die ihre Kugeln nur halb bedeckten und jedermann einluden, den Blick tief in das stets gebräunte Tal zu werfen. Ich kannte ein Paar ihre verschiedenen Büstenhalter und unterschied sie am Muster der Spitzen. Und sie hatte lange Fingernägel wie sie damals viele Frauen hatten, die sich Luxus leisten konnten und es damit zeigten, in dem sie ihre Krallen züchteten und auffällig rot lackierten. Gegenüber ihren Söhnen war sie eine sehr strenge Mutter, was man an ihren stets gekämmten Scheitelfrisuren schon sah. In der Schule gab es im Sekretariat eine Fräulein Fröhlich, Sybille Fröhlich. Ich sah sie immer auch in der Kirche immer mit Kostüm und Hut. Sie wurde von allen Lehrern wegen ihrer kurzen Röcke hofiert und zu den Schulausflügen eingeladen. Später heiratete sie einen reichen Bauunternehmer und trug weiterhin kurze Röcke wie ein Statussymbol, aufgrund des Aufstiegs vom Fräulein zur Unternehmersgattin. Und in Geschichte und Deutsch unterrichtete Frau Sajewski, Elfi Sajewski. Schon der Name hatte etwas zickiges und autoritäres - nomen est omen. Sie war die erste Frau, die ich mit mindestens 10 cm Pumps sah und sie trug sie dauernd, weshalb ich ihr sogar in der Pause auflauerte und ihr heimlich nachstellte, wenn ich ihr irgendwo begegnete. Daher weiß ich, dass sie dauernd solche Schuhe trug. Ich schreibe das alles, weil sich dadurch auch unser eheliches Zusammenleben besser erklären lässt und weil das Hintergrundwissen wichtig ist, um unsere gemeinsamen Aktivitäten der Femdom-Ehe zu ergründen.
Roswitha weiß mittlerweile von allen diesen Frauengeschichten alle Details und sie partizipiert bewusst davon. Damit bin ich wieder bei unserem Sex. Roswitha behandelt mich seit der Einführung von Femdom beim Sex so, wie ich es mir damals immer selbst vorgegaukelt hatte. So wie es gewesen wäre, wenn ich mit einer der Damen alleine im Zimmer gewesen wäre. Sie spricht dabei mit mir als hätte sie mein Lieblingsgericht gekocht und dennoch verbirgt sich dahinter auch eine durchgreifende Strenge, wenn ich den geringsten Anlass dazu gebe. Roswitha ist im Laufe der Zeit darin ungemein raffiniert geworden und hat sich dabei eine Wortgewandtheit angeeignet, die allein schon ausreicht, um mich willenlos zu machen. Beim Sex verfüge ich also zunächst so gut wie über keine eigene Handlungsfreiheit und darf nichts auf eigen Faust unternehmen. Roswitha leitet mich an und führt mich. Sie benutzt nun jene geschilderte sanfte Autorität mit monotoner weiblicher Stimme und sagt, „zieh dich aus“, „komm her zu mir“, „dreh dich um“, „hilf mir beim Ausziehen“, „schau mich an“, „na mach schon“, „so will ich das haben“, „küss meinen Busen“, „worauf wartest Du“, „tu’ was ich dir sage“, „sei ein guter Junge“, „mach mich nicht wütend“, „du willst doch auch, dass ich glücklich und zufrieden bin mit dir“ usw. Während sie beispielsweise vor dem Sex noch kurz dem Spiegel sitzt und ihre Haare durchkämmt stehe ich u. U. schon nackt wartend im Raum. Wenn sie dann zu mir kommt und frägt, „bist du bereit für mich“ beginnt das Vorspiel zunächst mit dem Küssen der Füsse/Schuhe wie eine feierliche Handlung. Wie einer hohen Priesterin (hoch passt gut, wegen ihrer hohen Hausschuhe) huldige ich zunächst und warte auf weitere Direktiven. Die mir auferlegten Verbote (an Freitagen mit „E“-rziehung erlernt) erfüllen nun die selbe Absicht wie eine Fesselung. Dabei muss ich mir stets gut überlegen, die mündlich erteilte Einsperrung meines Handelns zu missachten. Es gehört eine Menge Überwindung dazu, es nicht zu tun. Das ist Fluch und Segen einer Femdom-Ehe. Andernfalls ist jedoch die Strafe gewiss und deshalb muss die Strafe eine entsprechende Wirkung hinterlassen, um die Einhaltung dieser Verbote grundsätzlich zu erreichen. Wie gerne würde ich manchmal mit beiden Händen unter Roswithas Rock empor gleiten und die Schenkel mit den glatten Strümpfen ertasten oder mit Wollust an ihren Busen fassen, so wie früher. Roswitha sagt zurecht: „Das willst du doch gar nicht! Du willst doch, dass es dir untersagt ist, also! Und ich habe es dir jetzt untersagt! Du kannst mich bitten und um Erlaubnis fragen und ansonsten weißt du, was ich mit dir mache, wenn du dich nicht daran hältst!“ Sie hat recht, denn ich will geführt und domestiziert werden. Ich würde es auch nicht mehr anders wollen. Aber doch ist der Reiz einfach so groß, es tun zu wollen. Das ist jetzt der berühmte Effekt mit den verbotenen Früchten. Roswitha weiß das und macht mir die verbotenen Früchte a) durch besondere Verpackung besonders schmackhaft, b) durch das Verbot und c) durch das gelegentliche Kosten nach ihrer Anweisung und Erlaubnis. Ihre Rockkante ist wie eine von Rockstockhieben gesicherte Grenzlinie und auch ein tiefer Ausschnitt oder der BH-Verschluss. Alles weitere wäre ein Vergehen. Selbst Stielaugen können als Übertretung schon geahndet werden. Oftmals erfolgt es ganz automatisch, dass ich die Hände dazu nehme, wenn ich ihr die Füße küsse oder, da wir ja beim Sex sind, wenn meine Zunge als Lustspender verlangt wird. „Ich habe nichts von den Händen gesagt, mein Lieber“, höre dann, oder „Manfred! Wo sind deine Hände!“ Sie lässt mich das ganze Bein entlang küssen, bis zum Rand der Strümpfe und ich darf das Bein nicht anfassen dabei. Roswitha, was hast du aus mir gemacht. Sie verstärkt meine Not und fährt oftmals ganz gedankenverloren oder absichtlich mit ihrer flachen Hand darüber, streicht sich x-mal am Tag den Rock am Po zurecht oder fummelt unter dem Rock, um ihre verrutschten Strümpfe neu zu verzurren. „Was schaust du so?“ oder „was gibt es denn, was dich so interessiert?“ höre ich dann. Roswitha gefällt es ja auch, mich aufzustacheln, so wie sie beispielsweise oft halbfertig angezogen zu Hause umherläuft. Viele Einträge im Strafbuch sind im Zusammenhang mit Verbotsübertretungen und ich habe schon viel dafür gebüßt.
Roswitha hingegen kann natürlich alles mit mir machen. Das beginnt schon beim Anordnen meiner Nacktheit. Vor dem Sex ist ihre Hand wie eine Schlange. Sie lässt sie durch meinen Schambereich hindurchgleiten und beschleicht besonders empfindliche Stellen, die sie natürlich aus jahrelanger Erfahrung weiß. Sie sucht und findet. Meist genügt das schon mit einer Kombination entsprechend anstachelnder Sätze aus ihrem Mund und mein Bäumchen regt sich zum Stamm. „Warst du auch schön folgsam und artig heute“, umgarnt sie mich mit bestimmten und ihre Überlegenheit auskostenden Worten in mein Ohr, oder „Manfred, ich habe gesehen, wie du mir öfters auf den Rock geschaut hast und das hat auch einen bestimmten Grund nicht wahr?“ So in dieser Richtung spricht sie mit mir wie mit einem Lehrbub. „Manfred, du magst doch meine kurzen Röcke, nicht wahr?“, „Manfred, du liebst es doch nicht wahr“ sagt sie und führt meine Hände zu der Stelle, wo ich die Clips der Strumpfhalter spüren kann. Wenn ich ohnehin schon an der Kante gehalten bin, lösen Worte und Berührungen natürlich schnell eine geradezu quälerische Geilheit aus. Roswitha reizt das aus bis ans Ende der Gefügigkeit, um dann zu fragen: „Bist du bereit mir zu dienen?“ Ich selbst darf ja nichts mehr in dieser Richtung unternehmen, deshalb empfinde ich es wie eine sexuelle Nötigung, wenn Roswitha an mir eine Erektion (Dreifingermethode) auslöst und ich es willenlos geschehen lassen muss. Sie reizt und stimuliert dann mit gekonnter Hand meine blanke Eichel und verfestigt meine Erektion. Wenn ich sie dann „bedienen“ darf (ja das ist ein Privileg für mich) variieren ihre Sätze wiederum zwischen sanften Tönen der Fürsorge und einer schlimmen Drohung mit Karenz oder Arsch versohlen. Sie kann und will mich zur Höchstleistung animieren, wenn sie sagt „streng dich an“, „zeig mir, wie gut du das schon kannst“, „zeig mir, wie sehr du mich begehrst“, „gib dir gefälligst Mühe, oder muss ich dich erst wieder bestrafen, damit du mich ordentlich bedienst“ usw. Sex kann für mich unbeschreiblich lustvoll erlebt werden, aber auch bittersüß frustrierend. Fluch und Segen liegen so haarscharf beieinander. Roswitha bestimmt über meinen Samenerguss und ich muss alles in meiner Macht stehende tun, damit ich auch in dieser äußerst schwierigen Situation nicht gegen eine Anordnung verstoße. Da mir das Masturbieren ohnehin strikt verboten ist, bleibt mir nur der Geschlechtsakt oder wenn Roswitha mich masturbiert als erlösender Ausweg. Insofern ist der ganze Geschlechtsakt für mich eine weitere Gehorsamsübung, eine Art Leistungspflicht, ein dünnes Eis, um nicht gegen ein Verbot zu verstoßen und Strafe zu erhalten. Es ist die einzige Gelegenheit, um Roswithas weiblich Reize berühren zu können, die Hände an ihrem Busen zu haben und letztendlich ist es das allerhöchste Privileg, aber auch Gnadenmittel und Belohnung, in ihrem Schoß selbst abspritzen zu dürfen. Auf diese Weise hält sie sich einen immerzu galanten und eifrig bemühten Liebhaber, der willig und folgsam in erster Linie ihre Lust befriedigt. Zuvor schon oder währenddessen ich in ihrer Lust diene, entscheidet, ob sie mich gewähren lässt. Ich kenne zutiefst frustrierende Momente, wo man den Kitzel schon spürt und ich dann das Paradies verlassen musste. Ein Wort genügt: „Genug!“ Es fällt schwer wie ein Abschied und ich könnte heulen in dem Moment der gipfelnden Lust, abbrechen zu müssen. Deshalb bin ich beim Sex sehr diszipliniert und gehorsam und versuche alles besonders gut zu machen, damit ich mir den Erguss verdiene. Roswitha hat diese positive Folge natürlich erkannt und macht sie sich zunutze. Sie macht es davon abhängig, ob ich gut gehorche und mich anstrenge. „Vielleicht wenn du mich erregst, darfst du, vielleicht auch nicht“, sagt Roswitha. Sie ist ein raffiniertes Biest geworden in all den Jahren, das ich vor Lust auffressen könnte. Ich habe sie schon angefleht, habe darum gebettelt wie ein Kranker, habe selbst schon als Ersatz eine Rohrstockstrafe angeboten, nur damit ich kommen durfte. In den meisten Fällen blieb Roswitha konsequent. Nein heißt Nein. Und wiederum sagt sie: „Manfred du willst es doch so“. Gelegentlich macht sie in den bitteren Momenten der Verstoßung aus ihrem Schoß die Variante, mich mit der Hand zu erlösen und sich dabei an meiner Ekstase zu amüsieren oder mit barmherzigen Worten meiner Not ein Ende zu bereiten. Es ist unsäglich schön, im Kontrast zur Strenge die fürsorgliche Wärme zu spüren, gerade beim Gefühl des Höhepunktes. Ich darf, herrje ich darf. Ich bin fast weinerlich vor Glück und Roswithas sanft umschließende Hand bringt mich immer näher an point of no return. Aber sie hat es unter Kontrolle, es liegt in ihrer Hand. „Soll ich aufhören“ fragt sie zynisch, „du möchtest nicht, dass ich aufhöre, hmm mein Lieber, also wen liebst du“, während ich mich winde und danach strecke, den festen Griff ihrer Hand nicht zu verlieren. Madame bereitet mir Segen und Fluch.
Unser Sex ist in der praktischen Ausführung sicherlich nicht anders als bei anderen Paaren. Wir praktizieren seit Jahren nichts anderes als die gute alte Missionarsstellung. Roswitha nimmt mich auf in ihren Schoß und wir beginnen mit dem wogenden Akt vorsichtiger, gefühlvoller Stöße. Roswithas gibt dann den Takt an und feuert mich an oder bremst und beanstandet mich. So wie sie mir von Beginn an bereits alles sagt was ich tun soll, „zieh dich aus, knie dich hin, dreh dich um, schau mich an, küss mir dies und das, bedien mich mit der Zunge, küss den Busen, küss dies und das, verwöhn mich schön“, diktiert sie mir auch das Eindringen und später das Tempo. Normalerweise zählte es nicht zu ihrem Sprachgebrauch, aber im Bett benutzt sie seit der Einführung von Femdom das bislang unflätige Wort „ficken“. Sie sagt „Manfred du darfst mich jetzt f... oder ich will, dass du mich jetzt f...., komm f... mich. Es kommt mir vor wie eine Befreiung, so lustvoll wie sie es oftmals ausspricht.
Der ganze Akt wirkt für den Betrachter sicherlich ziemlich routiniert und distanziert, sogar mechanisch und kalt. Doch er ist es ganz und gar nicht. Es entspricht eben unserer Philosophie, den Geschlechtsakt wie eine Operation zur Erreichung des Gipfelpunktes von Madame zu gestalten und vielleicht auch meinen. Sie bestimmt die Regeln, die Nähe und die Distanz. Ich konnte mich selbst schwerlich mit dem Gedanken und vielmehr der Tatsache anfreunden, im Bett nicht mehr so früher einfach „zu kommen“ wenn es denn so weit war. „Du wirst dich daran gewöhnen müssen“, ließ Roswitha es einst bedeutungsvoll verlauten, „wenn du möchtest, dass ich deine Herrin in unserer Ehe bin.“ Ich akzeptierte es zähnknirschend.
Soviel zum Sex innerhalb unserer Tagesabläufe, wie gesagt, vorwiegend in fremden Betten, nicht öfter als in anderen „normalen“ Ehen, aber sicherlich fortdauernd und immer wieder ein wohltuendes, erlösendes und krönendes Ereignis unserer Ehe.

Ich kehre nun wieder zurück zu einem Samstagabend. Egal, ob Wochentag oder Wochenende, ob heimische Räumlichkeiten oder auswärtige Logis, sind natürlich meine alltäglichen Dienste obligatorisch, wie etwa bei einer Rückkehr vom Stadtbummel, von einem stilvollen Restaurantbesuch oder einem Theaterabend. Am Ende eines Tages wird unsere „Normalität“ unterbrochen, wenn ich von Roswitha aufgefordert werde, meinetwegen den Reißverschluss ihres Rockes zu öffnen. Wenn Roswitha mir den Rücken zuwendet, mit einer Hand im Nacken ihre Haare anhebt, dann erwartet sie automatisch, dass ich den Reißverschluss ihres Kleides öffne, oder auch den Verschluss einer Perlenkette, vielleicht, wenn sie mich anweist auch den BH. Bei der Rückkehr ins Hotelzimmer erlebe ich Roswitha immer besonders arrogant und sie ist schneller gereizt und damit strenger als sonst. Vielleicht macht das die Umgebung aus, der üppige Rahmen von prunkvolleren Räumen. Da erfolgt auch wie zu Hause der Ruf nach ihren Hausschuhen und dann entscheidet es sich, ob ich für weitere Dienste beansprucht werde, vielleicht im Bad, vielleicht im Bett. Unser Tagesablauf an einem Wochenende entspricht mit Sicherheit nicht dem Klischee, jede Minute von früh bis spät im Sinne strengster englischer Erziehung zu verbringen. Nein, wir haben erfüllende Stunden mit einem ganz normalen gegenseitigen Umgang, der jedoch immer wieder unterbrochen werden kann von unserer ebenso alltäglichen Tradition, worin Roswitha als Madame über mir steht.
So beginnt auch der Morgen an einem Sonntag für mich traditionell an der Bettumrandung, wo mich Roswitha erwartet. Auch an diesem Tag ist das Ankleiden am Morgen ähnlich und individuell wie unter der Woche. Im Hotel freilich gehen wir gemeinsam zum Frühstücken, zu Hause bin ich wieder derjenige, der den Tisch oder das Tablett deckt. Auch die Prozedur im Badezimmer ist wieder identisch, wo ich auf Abruf zu Hilfe komme, wenn sie abgetrocknet werden möchte, ihre Schuhe angesteckt bekommt, usw. In einer fremden Stadt unternehmen wir nach dem Frühstück vielleicht eine Rundfahrt, schauen uns besondere Gebäude und Parks an oder gehen in eine Kunstausstellung. Eine Kunstausstellung ist natürlich eine prickelnde Angelegenheit mit Roswitha, wenn man mit ihr an der Seite von Raum zu Raum schreitet und ihre hohen Absätze in den hohen Räumen etwas lauter als sonst hallen, auch wenn man noch so langsam geht. Das sorgt für ungewolltes Aufsehen unter den Kunstliebhabern und Roswitha bekommt mehr Beachtung als die teuersten Gemälde. Roswitha hatte es anfangs gehasst, mittlerweile genießt sie derlei Auftritte. Auch mir bereitet das immer Herzklopfen, weil ich ja genauso im Fokus bin, wenn der Dame an meiner Seite die Blicke folgen. Natürlich bin ich stolzer als stolz, aber auch nervös und innerlich aufgewühlt. Es beunruhigt mich wiederum das Gefühl der eigenen Schwäche gegenüber so geballter Damenhaftigkeit und Weiblichkeit. Noch heute geht es mir so, wenn ich sehe mit welcher Leichtigkeit und Souveränität Roswitha ihre Weiblichkeit zur Schau stellt. Das beginnt schon zu Hause, wenn ich sehe wie schnell und gekonnt ihr alles von der Hand geht, die Nylons, die Wäsche, der Rock und das passende Oberteil, einfach zum Dahinschmelzen. Genau so ergeht es mir mit meiner Ruhelosigkeit bei schönem Wetter, wenn wir zum Baden ins Freibad gehen. Somit bin ich wieder beim Sonntag, wenn wir das schöne Wetter nutzen und nicht wegfahren. Wir entscheiden dann, ob wir den Nachmittag auf der Terrasse verbringen oder in ein nahegelegenes Freibad. Für die Beschreibung des Tagesablaufes macht es keinen großen Unterschied. Gut wir fahren ins Freibad. Nach dem Frühstücken und nach diversen Aufräumarbeiten packt Roswitha ihre Utensilien zusammen und ich packe den weitaus größeren Anteil mit Strandlaken, Handtücher usw. in unsere Badetasche. Auch im Freibad ist Roswitha ein Eyecatcher, während ich wie ein bepackter Esel die große Tasche über die Schulter gehängt zwei Klappliegen schleppe und dem Geschnappe ihrer hohen Pantoletten folge. Das entspricht nun wahrhaftig dem Klischee einer Femdom-Ehe, wo der geschundene Mann hinter dem Stakkato seiner Herrin herläuft. Nicht ganz, Roswitha geht langsamer und bleibt rücksichtsvoll an meiner Seite. Natürlich geht sie auch zum Baden im kurzen Rock und mit luftigen Oberteil, dazu mit großer Sonnenbrille und bereits hochgesteckten Haaren. Wir haben seit Jahren immer den gleichen Platz und somit braucht es keiner Anweisung mehr, wo Madame ihr Lager aufschlagen möchte. Ich klappe die Liegen auf, lege die Strandlaken darüber und justiere die Rückenlehnen. Dann beginnt der ganz normale Badetag. Roswitha verschont mich aufgrund der Öffentlichkeit grundsätzlich mit sichtbaren Anweisungen und Aufgaben. Mit gedämpfter Stimme werden später jedoch einige Worte fallen, denn ganz ohne Femdom geht auch so ein Tag im Freibad nicht vorüber. Während sie sich an die Kante der Liege setzt und ihre Tasche nach Haarklammern, Bürsten und Fläschchen sortiert, ziehe ich mich bis auf die bereits angezogene Badehose aus. Roswitha bittet mich vielleicht den Reißverschluss ihres Rockes zu bedienen. Dann fällt die Bluse, dann der BH. Roswitha bräunt sich grundsätzlich ohne Oberteil, im Freibad und zu Hause, wo allerdings die Bebauung keine freie Sicht auf den Garten zulässt. Obwohl Roswitha schon weit über dreißig ist, hat sie ihre Oben-Ohne-Gewohnheit nicht abgelegt. Warum auch, ihre Oberweite ist mehr füllig als schmächtig und hat bislang der Schwerkraft nicht merklich nachgegeben. Ihre schönen nackten Brüste sind für mich natürlich wiederum Segen und Fluch. „Mehrmals ermahnt sie mich, „nicht so frech auf ihren Busen zu schauen“, während sie sich streckt und ihre Haare neu zurecht steckt oder beidhändig Sonnenmilch von unten nach oben über die hoch gereckten Brüste verteilt. Aufgrund ihrer dunklen Sonnenbrille kann ich die Blickrichtung ihrer Augen nicht sehen und deshalb ist es für sie ein leichtes, mich dann und wann beim bewussten oder unbewussten Schielen auf ihre weibliche Pracht zu ertappen. So wird der an sich normale Badetag mit kleinen Femdom-Situationen durchsetzt. „Noch einmal wenn ich dich jetzt erwische, dann kannst du heute abend was erleben!“ Nicht nur mit Warnungen, Ermahnungen oder Drohungen, sondern auch mit Anweisungen, wie Roswitha es auch zu Hause auf der Terrasse tun würde:„Ich hätte gern mein Buch“, „gib mir bitte die Sonnenmilch“, „reich mir mal das kleine Handtuch“, „ich möchte ins Wasser gehen“, schmier mir den Rücken ein“. Zum Schwimmen geht sie natürlich mit Oberteil und ich brauch nicht zu erwähnen, wer den Verschluss auf- und zumacht. Es ist nicht so, als würde sie mich dauernd auf Trab halten, aber wenn Roswitha mich auffordert, bin ich verpflichtet, für ihr Wohlergehen folgsam zu sorgen: „Gib mir bitte den Apfel aus der Tasche“, „Manfred - ich hätte gerne ein Eis“ und so. Auch etwas delikatere Dialoge wechseln gelegentlich von Liege zu Liege: „Manfred, pass auf, dass du keinen Steifen bekommst!“ (wenn sie mich mit heimlichen Blicken auf weibliche Reize erwischt hat), „sag mal, hast du einen Ständer - schämst du dich nicht, hier vor allen Leuten“, „es ist ja erfreulich, wenn dich mein Busen erregt, aber nicht hier, hast du verstanden?“ Manchmal wechseln derlei schlüpfrige Sätze während wir mit geschlossenen Augen und schläfrig in der Sonne liegen oder jeder in seinem Buch oder einer Illustrierten liest.
Am späten Abend, wenn die Sonne untergegangen ist, packen wir zusammen und fahren nach Hause. Es kann dann wieder ganz überraschend ein Stimmungswandel zu Hause erfolgen. Ich sprach bereits von der Kellertüre (TG) und dem Treppenaufgang (Schleuse), wenn ich das Auto aufräume. Vielleicht wartet Roswitha schon am Ende der Treppe oder ich begegne ihr in einem der Zimmer. „Zieh dich aus“ – „Aber warum“ – „Du tust, was ich sage!“ – „Was habe ich denn gemacht?“ – „das wirst du gleich sehen!“ Roswitha bestimmt dann den Platz, wo sie mich übers Knie legen kann, verlangt nach meiner Badehose, die ich ihr folgsam aushändige. Genau so, wie sie zuvor neben mir vergnügt und entspannt durch den Ausgang des Freibades zum Auto gegangen ist, sitzt sie nun meinetwegen an der Bettkante und ich stehe nackt vor ihr, wartend auf ein gebieterisches Zeichen oder auf ein kurzes „da drüber“, damit ich mich über ihren Schoß lege und von ihrer Hand den Hintern verhauen bekomme. Wenn ich in einer längeren Pause glaube, das schlimmste ist vorüber, kommt die Erklärung -
„ich habe dich gewarnt! Den ganzen Tag über hast du mir auf den Busen gestarrt. Glaubst du ich hätte das nicht bemerkt!“ Roswitha hält mir Vorträge während einer Bestrafung als wäre ich ein Lüstling und Wüstling, dabei reagiere ich nur auf die weiblichen Reize – vielleicht bin ich etwas zu empfänglich dafür und zu leicht verführbar das mag sein. Dann hagelt es weitere Schläge bis es richtig wehtut und brennt. Roswitha hält mir oft einen Arm am Rücken, damit ich mich nicht wehren kann.. Es brennt höllisch wenn sie mir schnell hintereinander eine Serie fester Schläge verpasst. „Mach mir den Bikini auf und wehe!“ höre ich dann mit einschüchternder Lautstärke – anscheinend ist es vorbei. Roswitha stellt mich nach einer Bestrafung gerne auf die Probe, um den Lerneffekt der Erziehungsmaßnahme zu überprüfen. „Darf ich aufstehen“ frage ich und rapple mich auf ihre erteilte Erlaubnis hin auf. In solchen Situationen muss ich für alles fragen und tue es vorsichtshalber. So möchte es Roswitha haben, das entspricht der Erziehung, auch wenn sie ich manchmal schnippische Antworten auf meine Fragerei erhalte. Ich darf bei der Aufgabe, ihr Bikinioberteil zu lösen, nicht mehr als erforderlich auf Roswithas Busen blicken. Meine Augen neigen sowieso immer dazu, Roswitha auszuweichen, wenn sie mir gerade noch zuvor den Hintern versohlt hat. Das ist kein Vergnügen, auch wenn es das Himmelreich für mich bedeutet. Ich bin dann sehr vorsichtig beim Öffnen des Bikinis und es ist, als würde schon der kleinste Blick ihre Brüste berühren und Alarm schlagen. „Mein Büstenhalter ist in der Badetasche!“ Das ist eine ihrer unzweifelhaften Aufforderungen für mich, die man schon an der Tonart leicht erkennt. Ich krame in der Tasche, finde nicht gleich das gewünschte Stück. Roswitha neigt in strengen Situationen immer auch zu Ungeduld und ist genervt wenn ich übereifrig und hektisch folgsam aber dabei schusselig bin. „Stell’ dich nicht so an!“, höre ich dann oder etwa „soll ich nachhelfen!“ Eingewickelt in einem Handtuch finde ich schließlich den BH und Roswitha steht bereits bedrohlich neben mir. Bedrohlich deshalb, weil ich von meiner Hocke unten auf ihre über mir thronenden Brüste sehe. Ich stehe auf und weiß nicht so recht, soll ich ihn ihr nur aushändigen oder versuchen, mit dem filigranen Ding den Busen zu verhüllen. „Gib her!“ Roswitha hat meine Verunsicherung längst bemerkt und spricht mit mir, als wäre ich zu dumm für so etwas. “Mach zu!“ lautet die letzte Anweisung, dann darf ich mich wieder anziehen und kann in Küche gehen, um Abendbrot zu machen. „Du kannst dich jetzt wieder anziehen“, hilft Roswitha mir und baut mir eine erste Brücke, die wieder in die Normalität führt. Es ist in der Tat so, dass eine Bestrafung wie ein reinigendes Gewitter ist. Doch die Lektion endet erst, wenn Roswitha es sagt. „Manfred! Schau mich an.“ Sie steht da, mit erhöhter Gestalt aufgrund der steilen Schuhe und herrisch in ihrem straff sitzenden Büstenhalter, wie ein despotisches Weib. Diesen Anblick liebe ich. Oh ja, wie ich diese Frau liebe, so wie sie in diesem Moment vor mir steht und ich die noch frische Bestrafung auf meinem Allerwertesten spüre. „Wie oft muss ich dir das eigentlich noch sagen, dass du mir nicht auf meinen Busen starren sollst, hmm?“ Meistens bespricht Roswitha die Notwendigkeit ihrer Strenge mit mir hinterher und dabei kehrt sie selbst wieder zu ihrer liebevollen Herzenswärme zurück. Vielleicht lässt sie mich mit meiner Wange jetzt an ihren Busen schmiegen und verhätschelt mich wie ein trauriges Kind. Ich fühle mich als erwachsener Ehemann in solchen Momenten zutiefst geborgen bei meiner Frau und könnte zerfließen vor Glück. Auch sie taucht dabei ein in dieses Gefühl der innigen Verbundenheit und tröstet mich förmlich für meine Besessenheit, die sie schürt. „Du liebst meinen Busen, nicht wahr?“ findet sie einfühlsame und verständnisvolle aber doch zugleich ironische Erklärungen, „deine Gedanken kreisen unentwegt um meine schönen runden Brüste und du kannst es nicht erwarten sie zu berühren, ist es nicht so?“. Ich nicke und lege meinen Kopf in di Mitte des Busens. Ich darf ihn lieben und begehren, aber nur so weit, wie Roswitha es erlaubt. Schon gierige Blicke sind untersagt, auch die Berührung oder das Küssen ohne Erlaubnis. Deshalb weist sie mich gleich wieder in die Schranken, wo ich mich gerade so wohlfühle und ihr meine Liebe bestätigte. „Geh jetzt.“ Folgsam wende ich mich ab und schaue Roswitha traurig an. Wie gerne würde ich noch verweilen und mich an ihre Brüste schmiegen wie ein schnurrendes Kätzchen. „Hörst du nicht!“ Ich wende mich ab und gehe. „Willst du mich nicht küssen“ fordert sie zum Schluss meiner Tragödie und auch dies befolge ich. Ich küsse sie für ihre Zurückweisung und für den versohlten Hintern. So verrückt ist ein Mann wie ich und küsst seine Frau mit Dankbarkeit und Liebe für ihre Strenge. Dann darf ich endgültig gehen.
Die Rückkehr an einem Sonntagabend kann aber auch ganz anders aussehen. Ganz ohne Femdom. Nein, nicht ganz, denn schließlich habe ich meine Standard-Aufgaben oder Umgangsformen. Ich bereite uns ein Abendessen, während Roswitha schon in der Dusche ist. Freilich trockne ich sie ab und helfe ihr beim Cremen, wenn sie mich zu sich ruft, helfe ihr in die Schuhe, bin beim Anziehen behilflich. Immer das gleiche. Vielleicht sitzen wir dann bei einem schönen Glas Wein noch auf der Terrasse und lassen den Tag ausklingen, vielleicht brutzele ich etwas auf dem Tischgrill und ich mache einen bunten Salat oder aber wir gehen irgendwo in einem Lokal eine Kleinigkeit essen. Je nach Wetter verbringen wir den Abend so gut es geht draußen oder eben drinnen. Vielleicht haben wir ein interessantes Gesprächsthema oder genießen die Ruhe. Manchmal komme ich mir heute noch wie bei einem Vorstellungsgespräch vor, wenn ich mit Roswitha über meine Gefühle und Beweggründe nach weiblicher Dominanz spreche. Solche Gespräche sind sehr selten geworden, weil Roswitha nach mehreren Jahren Femdom-Ehe wirklich alles über mich weiß.
Kann sein, dass ich ihre Füße dabei sanft massiere oder eincreme, ob drinnen auf der Couch oder draußen im Korbstuhl. Nebenbei bemerkt: Roswithas Füße sind wohl die gepflegtesten weit und breit. Der Sonntagabend kann genau so aussehen wie der Abend an einem Wochentag, an dem wir fernsehen. Wir haben gewisse Sendungen, die wir ganz gerne und deshalb auch regelmäßig ansehen.

Wenn wir von einem Wochenendtrip zurückkommen, ist es meistens schon ziemlich spät. Deshalb sind auch hier nur die üblichen Dienste und mittlerweile gewöhnlichen Handlungen aufzuzählen und keine ausgedehnten Femdom-Aktivitäten. Eine Episode habe ich jedoch in bester Erinnerung. Und mit dieser Episode schließt sich wieder der Kreis vom Wochentag Freitag zum Wochenende. Somit wäre ein Ablauf einer Woche komplett erzählt. Warum ich gerade diesen Freitag so gut in Erinnerung habe, hat seinen Grund: Es war - glaube ich - in Frankfurt im Excelsiorhotel, ein Wochenendtrip. Die Episode beginnt am Samstagabend zuvor. Roswitha schminkte sich im Badezimmer ab und sieht im Spiegel, wie ich im Bett liegend die Fernsehkanäle durchzappe, und währenddessen unter dem weißen Betttuch an mir herumspielte. Die Bettdecke geht ein paar Mal auf und ab. „Was machst Du?“ hörte ich plötzlich Roswitha mit misstrauischer Tonlage. Ich fühlte mich ertappt wie beim Spicken in der Schule, doch da Roswitha nebenan war, glaubte ich, es wäre gerade mal gut gegangen.
„Kommst Du mal!“ Herrje, was sollte ich bloß tun. Ich hatte ja nur die Pyjamahose an.
„Zeig mal“ – „Kannst du mir das erklären?“ Roswitha blickte mich mit giftiger Miene an. Ich stand mit einem unübersehbar steil nach oben aufgerichteten Ständer in der dünnen Baumwollhose vor ihr. Was blieb mir übrig als es zu gestehen. „Du erregst mich eben“, versuchte ich mich gewitzt aus der peinlichen Affäre zu ziehen. „Hab ich dich endlich mal erwischt“, raunte sie ohne große Empörung. Dann war betroffenes Schweigen. „Die nächsten Freitage kannst du Erziehung eintragen und wenn wir zu Hause sind, kannst du etwas erleben, das ist dir hoffentlich klar“. Roswitha sprach ganz ruhig, währenddessen sie ganz nah vor dem Spiegel ihre Augenlider abwischte und dann wiederum indirekt über den Spiegel zu mir blickte. Ich brauchte nicht zu antworten, ich hatte ihre Ankündigung schon richtig verstanden. „Da werden wir dann darüber ausführlich sprechen müssen, was dich so erregt. Die nächsten Freitage kannst du dir rot anmalen. Wer weiß was Du treibst machst , wenn du erst alleine bist.“ Roswitha war nicht böse, was mich völlig überraschte, aber wie stand ich da. Sie ging darüber hinweg, verlor kein Wort mehr darüber, während ich die Sache nicht mehr aus dem Kopf bekam. Meine Nacht war unruhig, Sonntag ging die Fahrt zurück mit dem ICE. Die ganze Woche verlief ganz normal mit meinen üblichen Aufgaben, die ich natürlich nach dem Vorfall sehr gewissenhaft ausführte. Doch je näher der Freitag kam, um so aufgewühlter wurde ich. Roswitha hatte sich an dem Freitagabend mit Lydia verabredet. Auf dem Heimweg setzte Lydia sie vor unserer Garagenzufahrt wie immer ab. Ein paar Minuten nach unserem 21 Uhr-Termin hörte Roswitha die Haustüre öffnen. Ich saß wartend vor dem Fernseher, nackt unter meinem Frotteemantel und sah eine Talkshow. Roswitha kam herein und hatte ihren Mantel schon abgelegt. Ich stand auf und sagte „Hallo“ während ich zugleich meinen Bademantel fallen ließ. Sie erwiderte kühl ihr Hallo und betrachtete mich kurz, ob alles bereit ist für den Termin. Sie ließ mich stehen und ging nach oben ins Schlafzimmer. „Manfred, kommst du“, lautete Roswithas knappe Aufforderung, als würde sie mich zum Essen rufen. Ich wartete bereits unten im Flur wie auf eine Losung, die nichts gutes bedeutete. Die Türe stand offen. Roswitha hatte sich mit den Händen in den Hüften vor ihre Kommode gelehnt. Sie hatte sich den Rock bereits ausgezogen jedoch den hautengen schwarzen Rollkragenpullover angelassen. Darüber schmiegte sich eine Perlenkette über die füllige Wölbung des Busens. Aus dem unteren Rand des Pullovers heraus ragten keck die schwarzen Strumpfhalter mit den festgezogenen dunkelbraune Nylons. Ihre Füße steckten bereits steil und gespannt in ihren sehr hohen Kork-Pantoletten, die sie als Hausschuhe verwendet. Ich hatte Herzklopfen und weiche Knie. „So du wolltest es so - und jetzt machen wir das“, sagte sie nachdem wohl so etwas wie Protest oder sogar Angst in mein Gesicht geschrieben war, als ich ihr den Rohrstock von seinem Platz neben ihrem Nachtkästchen bringen und aushändigen musste. „Du weißt ja wofür“. Ich nickte beschämt. „Zeig es mir, was du gemacht hast.“
Oh wie peinlich. Zögerlich begann ich vor ihren Augen zu masturbieren. Ich sah mich sogar im Spiegel dabei. Roswitha ging einmal um mich herum und besah meinen Frondienst dann seitlich neben mir stehend. Dann kamen die ersten Hiebe und ich musste weitermachen. Ich konnte und musste unweigerlich zusehen, wie sie immerzu locker ausholte und ich biss die Zähne zusammen, bis ich nur noch Aua, aua jammerte. „Versprich mir dass das aufhört mit deiner Herumspielerei, dann höre ich vielleicht auf.“ Um ja die richtige Antwort zu hören, schickte sie mir gleich noch mal zwei-drei schärfere Hiebe hinterher. Vor lauter Aua ging mein Versprechen unter. „Versprichst du es - hmm? Roswitha wurde jetzt laut und versetzte mir die schlimmsten Hiebe. Hmmm? Versprichst du es? Lauter, ich hör nichts!“ „, Ja, ja doch, jaa“ stieß ich aus und dann „bitte Herrin“ Ich glaube es war zum ersten Mal wo ich unser Codewort - Bitte Herrin – gebrauchte. „Dann hör jetzt auf“. Roswitha’s Tonlage war sofort wieder eine Stufe tiefer. Es ging noch eine Weile weiter, in dem sie mich an der Bettkante sitzend immer tiefer gehend nach meinen sexuellen Aktivitäten und Ursachen befragte. Ich kniete vor ihr und hielt mir meine wunden Hinterbacken, die mir wie betäubt und von Feuerstäben erhitzt vorkamen. Danach folgte das übliche Programm mit Gehorsamsübungen und –versprechen, x-mal die Füße küssen rauf und runter, das Ausziehen ihrer Sachen. Und immer wieder griff ihre Hand in meinen Schritt, um sich von meiner Erregtheit zu überzeugen. Roswitha lächelte zum Schluß, aber ich war wie von Sinnen, als sie ihr Nachthemd bereits anhatte und ich noch immer mit einem Ständer umherlief, als ich den Rohrstock und ihr getragenen Sachen aufräumen musste. An diesem Abend gab es keinen Sex und die nächsten 14 Tage verordnete sie mir Karenz. Was viel mehr zählte war und ist jedoch das immer und ewig geltende Verbot, an mir selbst herum zu spielen.

An dieser Stelle möchte ich nun den Ablauf beenden. Falls der Eindruck entstanden ist, ich würde alle zwei Tage den Arsch voll bekommen, so ist das sicher nicht richtig. Unsere Ehe ist nicht so extrem oder abwegig, wie es sich hier vielleicht liest. Es ist auch nicht so dass Roswitha jeden zweiten Tag Sex bräuchte. All das ist ganz individuell verschieden. Roswitha sagt manchmal, ich weiß nicht wie oft ich dir noch den Arsch hauen muss, wenn es zweimal am Tag passiert und dann dauert es über zwei Wochen, wo nichts ist außer den gewöhnlichen Situationen, wo ich Roswitha mehr oder weniger bediene, Tag und Nacht. Dies entspricht unserer klar definierten Beziehungsstruktur und darin ist kein Platz für oft gelesene Auswüchse in Fantasiegeschichten , die an brutale Versklavung erinnern und möglichst grausame Methoden beschreiben. Das zwischen Roswitha und mir ist kein Spiel und vor allem kein Schauspiel. Mein Wunsch war und ist, ihr zu dienen! Meine innere Haltung lässt mich den Kopf senken, wenn sie in herrischer Pose vor mir steht und doch sind wir verheiratet und lieben uns. Ich lausche ihren Anweisungen und bin bestrebt, Roswitha zufrieden zu stellen. Roswitha ist eine gutmütige und nachsichtige Erzieherin, doch auf Verdorbenheit und Lüsternheit reagiert sie mit aller Härte und lässt mir ihre strenge Hand deutlich spüren, mit oder ohne Instrument. Hiebe sind auch als solche gedacht und sind nicht nur symbolische oder angedeutete Maßnahmen. Echt ist ja auch die begonnene Erziehung , die sich vielfach in unseren täglichen Begegnungen von früh bis spät auswirkt. Roswitha ist keine Sadistin und das muss man absolut nicht sein, um diese Rolle der dominanten Ehefrau, Madame und Herrin so ausfüllen zu können, wie sie es macht. Liebe und Strenge wechseln sich ab und welche Frau kann nicht streng sein. Die Liebe setzt die Grenze. Welche liebende Ehefrau könnte Freude daran haben, ihren Mann zu verdreschen und zu quälen. Nein, darum geht es nicht bei Femdom und nicht bei uns. Sie will Freude an mir haben, sagt sie und meint damit meine Nützlichkeit und Aufopferung für ihre eigenen Bequemlichkeiten und als Ausgleich für ihre hohen Hacken und engen Röcke etc. Sie liebt mich genau deswegen heute noch mehr, weil ich ihr größter Bewunderer geworden bin und weil sie an mir sieht, wie weit diese Bewunderung führt.
Es gäbe noch viele weitere Details zu erzählen, die ich auslassen musste, weil es Dinge sind die nicht jeden Tag gleich sind, ob es das Waschen von Roswithas Nylons ist oder das Schuheputzen. Man kann unser Zusammenleben nicht jeden Tag gleich beschreiben, weil jeder Tag anders ist. Doch ein ziemlich guter Einblick sollte jetzt für alle unsere Tage möglich geworden sein.
Da ich zur Zeit viel mit der Bahn reise, weil ich vorübergehend einen Kollegen in einer Nachbarstadt vertrete, wurde mein Laptop immer für mindestens zwei Stunden pro Tag mit diesem Tagesablauf gefüttert. Roswitha erkannte natürlich sofort, dass mich das Schreiben im Zug doch sicherlich nicht ungerührt gelassen hat. Das stimmt schon, das ist doch klar. Roswitha kennt mich und ich beichtete es ihr. Unter dem Laptop regte sich manchmal schon etwas hartes und drückte gegen die Tastatur, wenn ich über unsere Ehe nachdachte und besonders wenn ich die bildhaften Erinnerungen von Roswitha beschrieb.

(
Verfasser: Manfred - (Roswitha))

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hier ist der Link zu Peg in Leder

http://www.bundy-world.de/Peggy/bundy8.jpg

Anonym hat gesagt…

Genau, in den Bildergalieren über Peg gibt es Bilder, auch mit Leder und Gerte. Aber es gibt noch mehr davon im www. natürlich auch in YouTube siehe Mistress Peg Bundy leather skirt, leider ohne Ton. Bilder von Peg Bundy gibt es noch x-mal in allen Rollen auch im internationalen Web. Sie und die Serie hat ja auch Kultstatus in der ganzen Welt - siehe eine schrecklich nette Familie oder . Wenn man Peg Bundy hört, geht sofort ein Vorhang auf. Vollbusig, langbeinig, Plüschpantoletten, kurzes Spitzenhemdchen, Fingernägel feilend, immer überkreuzte Beine, wippende Füße mit schaukelnden Pantoletten, Miniröcke, knappe Oberteile, gestylte Haarpracht. Eine Traumfrau doch leider faul und dumm in ihrer Rolle. Zumindest haben wir jetzt eine Vorstellung von Roswitha, die jedoch gewiss nicht dumm ist, wenn man ihre Ehe betrachtet. Manfred ist scheinbar ein Glückspilz, auch wenn ihm wenig Zeit zum Ausspannen bleibt, um seiner Madame zu dienen. Sprüche wie jene von Al Bundy darf er sich allerdings nicht erlauben, denke ich.

Ich mach mich mal auf die Suche, in welcher der Serien Peg in Leder und mit Gerte auf al wartet.

Achatz hat gesagt…

Super, da bin ich ja gespannt und kann dann vielleicht Bilder reinstelllen, wenn mir die Links gegeben werden… Leider kenne ich die Serie garnicht ..klingt aber aufregend……

Anonym hat gesagt…

Hi,
Habe in go-feminin.de zum ersten Mal von diesem Blog Minervas Juwelen gelesen und bin der Spur gefolgt. Der Hinweis auf den mir bislang nicht geläufigen Begriff Femdom hatte mich neugierig gemacht, auch weil die Zusammensetzung des Kürzels eine gewisse Ahnung einer Thematik über Frauenpower auslöste. Die Umkehr der Verhältnisse macht das Thema sofort interessant für eine ambitionierte junge Frau. Ich war dann einigermaßen verblüfft, als ich den genauen Inhalt sah, weil ich anfangs dachte, da wird wieder das Tabu von SM-Sex vermarktet, das längst keines mehr ist.
Jetzt wo ich, wissbegierig wie ich bin, einiges gelesen habe, stelle ich mit einer gewissen Erheiterung fest, dass mir diese Seite wirklich gut gefällt, habe jedoch noch nicht alles lesen können. Das ist selbst für eine Frau erotischer hot stuff und es ist nicht dieser übliche Pornokram, der einen eher abstößt, statt antörnt. Deshalb wollte ich diese positive Würdigung auch nicht unausgesprochen verhallen lassen, sondern hiermit zum Ausdruck bringen. Es ist eine ansprechende Darstellung und sicherlich interessante Thematik, für mich. Der Echtbetrieb einer Femdom-Ehe war eine wunderbare und zugleich anregende Lektüre, auch Nadines Weg. Inspiriert von dem Gelesenen habe ich mich etwas in der eigenen praktischen Anwendung versucht und möchte ein paar Zeilen über meine erste Erfahrung und andere Gedanken zu der Materie insgesamt hier beisteuern:

Ohne Vorwarnung missbrauchte ich meinen Freund als Versuchskaninchen. Ich will eigentlich keinen Alleingang machen, aber ich sagte ihm bis jetzt mal nichts von meiner gefundenen Internetseite Minervas Juwelen. Mir gefällt die Idee und habe viel darüber gelesen, einen Mann an der Leine der eigenen weiblichen Reize zu haben und kann mir durchaus vorstellen, eine eheliche Gemeinschaft in der beschriebenen Weise zu haben. Die beiden Tagesabläufe haben sehr dazu beigetragen, wie man sich eine halb normale, halb sonderbare Ehe vorstellen muss. Ich habe sie mehrmals gelesen und finde allein die Sprache sehr gehaltvoll und jeden einzelnen Wortlaut, wie Madame mit Manfred umspringt, sehr familiär aber doch bissig autoritär. Mir ging es manchmal so als stünde ich daneben und bin unsichtbarer Zeuge beim Aufeinandertreffen der beiden Figuren. Ich sprach die von Roswitha in wörtlicher Rede wieder gegebenen Passagen sogar leise nach.

Ich hielt mich an Roswithas Empfehlungen, was die Reihenfolge betrifft. Erst mal meine Seite aufpolieren und sich nach und nach immer mehr auftakeln. Als Vorleistung also ein Rundum-Push up. Es ist ja auch vollkommen logisch, dass man als Frau das betont, was gut funktioniert. Das macht Roswitha nicht anders als viele andere Frauen, halt mit anderen, höheren Limits, aber die kann man sich selbst abändern. Also her mit den High Heels, dachte ich auch wenn es anfangs beschwerlich ist, auf so dünnen und hohen Bleistiftabsätzen zu gehen, aber es ist halt schon auch ein gutes Gefühl, auf 10 oder max. 12 cm ladylike zu stöckeln, so mit sanftem Hüftschwung und ein bisschen Hochnäsigkeit.
Für diese Tortur gibt es als Gegenleistung später dann auch die Tortur für den Mann: Hausarbeit!

Auch übte ich mich darin, so mit Siegerpose vor dem großen Spiegel, zog mir einen meiner wenigen Strumpfgürtel an, die bislang wie ein Notfallmedikament nahezu unbenutzt im Schrank deponiert waren. Ich machte ein privates Posing, um heraus zu finden. mit welcher Mimik und Gestik ich gebieterisch und herrisch aussehe. Ja ich wollte mal sehen, wie ich mich mache, als despotisches Weib. Also Schultern zurück, Busen nach vorne, Hände in die Hüften, Beine lang auf Zehenspitzen wie eine Prima Ballerina, Haare hoch, Augen wie ein Luchs, Lippen gespitzt. Ja, ich bin ein Teufelsbraten, ein Satansweib, warte nur wenn du nach Hause kommst, dann kannst du was erleben. Einen der kürzeren Röcke darüber und ein Bambusstöckchen aus dem Benjamin Ficus mal kurz ausgeborgt und später rasch wieder zurück, schon stand ich da, nach dem Vorbild von Roswitha. Das war nun ich als Madame und ich gefiel mir nicht schlecht. Ja ich gefiel mir.

In einem der Beiträge war davon zu lesen, dass man sich als Frau Gedanken macht wie man ins Büro geht, oder was man anzieht zum Ausgehen, aber nicht für zu Hause. Ich teile die Aussage vollkommen, wonach es gerade auch zu Hause eigentlich am wichtigsten ist, wo man mit dem Partner zusammen ist, habe diese Sichtweise jedoch als eigenes Versäumnis einräumen müssen. Es stimmt schon, denn gerade hier im privaten kann ich mir gewagtere Kombinationen leisten und leichtgeschürzt umher stöckeln. Ich habe das jetzt auch bewusst gemacht, über 14 Tage schon. Natürlich merkte er sofort, dass etwas nicht stimmte, schon am ersten Tag. Nein was soll sein, fertigte ich ihn immer wieder ab und ging zur Tagesordnung über. Ich ließ ihn schmoren. Aber er ließ nicht locker. Er meinte ich hätte wohl zuviel Sex and the City oder Desperate housewives gesehen. Ach was weißt du denn schon von Sex and the city und Desperate housewives, gab ich zickig zurück, schließlich hatte er sich immer davon gemacht, wenn ich es sehen wollte. Ich gebe zu, beide Serien sehr gerne zu sehen. Ein anderes Mal vermutete er, ich hätte einen anderen Mann. Er eiferte und warf mir vor, es wäre doch wohl nicht normal, wie ich mich jetzt immer herrichtete, wenn ich ins Büro ging. Ich bohrte nach, was denn nicht normal sei. Ja diese hohen Schuhe, diese Zickenschuhe, neuerdings und diese, diese, aufreizende Unterwäsche. Er war ziemlich aufgebracht. Tu’ doch nicht so, glaubst du ich würde das nicht bemerken, ich hab’ doch Augen im Kopf. Ich stellte mich dumm, was sollte ich auch anderes tun und goss damit noch mehr Öl ins Feuer. Du ziehst dir diese, diese, ...Strumpfhalter ins Büro an, du weißt schon was ich meine. Aha, dachte ich, er hat es bemerkt. Ach du meinst meine Strapse, sagte ich abwertend, ach jetzt verstehe ich, was du meinst! Was gefällt dir nicht daran. Außerdem ist es ganz allein meine Sache. Daran wirst du dich gewöhnen müssen.

An jenem Tag gingen wir abends in eine Pizzeria. Mein Freund fing die Diskussion wieder an. Ich trug natürlich wieder „ diese“ Schuhe. Zugegeben, ich habe mir ein Paar wirklich verschärfte Pumps mit extrem dünnen Absätzen gekauft und bin darin jetzt genau so groß wie mein Freund. Es ist natürlich schon so, das man damit etwas akkurates hat, wenn man in solchen Schuhen daherkommt. Das drückt schon eine gewisse Rasse und auch feminine Power aus. Man fühlt das regelrecht an sich selbst, zumindest mir ergeht es so. So ganz hohe Absätze kennzeichnen eine starke Frau. Dazu wollte ich mich eigentlich immer zugehörig fühlen, war aber nur Bewunderer anstatt sich dem elitären Kreis anzuschließen. Damit sollte nun endgültig Schluss sein.

Mein Freund war noch immer sehr misstrauisch auch wegen „dieser“ Strapse. Ich fragte ihn, ob er gelegentlich mal in ein Modejournal schauen würde – natürlich nein. Retro Look ist ganz modern, so wie früher, weißt du, als es noch keine Strumpfhosen gab, erklärte ich ihm. Ich habe übrigens auch von anderen Frauen schon oft gehört, dass sie mit den Strumpfhosen auf Kriegspfad sind, aber der Dresscode im Büro verlangt es eben. Außerdem sind es Liebestöter. Ich dachte ihr Männer verteufelt sie mehr als wir Frauen.
Wieder fing er an zu murren. Aber musst du deswegen gleich mit diesen diesen.... Strapsen ins Büro. Warum es merkt doch keiner. Damit war das Thema erst mal vom Tisch.

Als wir nach Hause kamen, machte ich es mir auf der Couch bequem, die gerade aus dem Briefkasten mitgenommene Zeitung lesend. Mein Freund war wieder verträglicher. Ich spielte ihm eine Besorgtheit um seine Bedenken vor und entlockte ihm dabei, dass es ihn in Wirklichkeit total anturnen würde, aber er Angst davor habe, andere könnten auch angeturnt sein davon. Als ich ihn liebevoll beruhigt und besänftigt hatte, ging ich eine Stufe weiter.

Warum hast du nie etwas davon gesagt, dass du für hohe Schuhe schwärmst, fragte ich ihn und seufzte über meine noch immer steil in den Pumps stehenden Füssen. Dann bat ich ihn, sie mir vom Fuß zu ziehen und in den Flur zu stellen. Siehe da, der Mann machte es anstandslos ohne ein Wort. Das war schließlich noch nie.
Ich ließ mir auch ein Kissen für meine Füße zurecht legen und während ich dann begann zu lesen, habe ich mir die Füße massieren und auch schon zwischendurch küssen lassen. Auch da kein Widerspruch. Hin und wieder, wenn ich umblätterte, sah ich kurz zu meinen Fußenden, nahm kurz Blickkontakt auf zu meinem Freund und las weiter. Zuvor hatte ich begonnen, mir die Fingernägel zu lackieren und blätterte mit gespreizten Fingern weil der Nagellack noch frisch war. So war es mehr unbewusst und ganz zufällig, doch sehr passend diese damenhafte Gespreiztheit und Besorgtheit um die eigene Schönheit.

Beim Vorspiel war er bisher sehr aktiv, speziell mit seinen Händen. Es bekam dann immerzu rasch eine Dynamik und schon hatte er mich auf dem Rücken und war sozusagen drinnen. An diesem Abend blieb es nur bei der Berührung meiner Füße. Ich gab vor, zu müde zu sein und außerdem waren die Fingernägel noch frisch. Auch an den weiteren Tagen, gab es ablehnende Gründe. Heute nicht, wehrte ich ihn ab, wenn er wie sonst etwas zudringlich wurde und mir ins Ohr flüsterte, Rike, Schatz, du machst mich so wuschig. Dafür achtete ich morgens immer darauf, meinen Strumpfhaltergürtel unübersehbar in voller Länge ausgebreitet um die Hüften zu legen, ausgerechnet dann, wenn er ins Zimmer kam. Wie unbeholfen er schaut dabei. Noch mache ich es selbst. Und wieder verspüre ich das Empfinden einer starken Frau, bin ganz ruhig und entspannt dabei, als wäre es schon immer Bestandteil meiner täglichen weiblichen Notwendigkeiten. Die Gegenwart des Mannes macht diese Stärkegefühl erst aus, weil ich weiß, was es in ihm auslöst, während ich einfach nur da sitze und nacheinander meine Strümpfe penibel über die Beine spanne.

Es ist gar nicht so leicht, dominant zu sein im Echtbetrieb. Insofern ist es schon bemerkenswert, wie Roswitha und Manfred aktiv diese Ehe betreiben. Na gut, ihr Mann wollte es so. Aber das macht es nicht leichter. Vielleicht doch. Es ist ja sozusagen nur zu seinem besten, wenn Roswitha ihm die Hosen runter zieht. Für mich ist es zwar vorstellbar, aber ich bin noch weit entfernt von dem Stadium, wo ich meinem Partner den Hintern versohlen oder ihm gar einen Rohrstock drüberziehen könnte. Sogar das delegieren ist ungewohnt. Mein Freund fragte mich, ob denn das gerade ein Emanzipationstrip wäre, weil ich ihn neuerdings für allerhand Tätigkeiten heranziehe und so eine bestimmende Art an mir hätte. Nein, kein Emanzipationstrip, nur etwas Strenge, die ihm gewiss nicht schaden würde, kommentierte ich seine Verunsicherung und ging mit einem Lächeln darüber hinweg. Ein Mann muss Respekt vor der Frau haben, dozierte ich mit ernster Miene, und erst recht vor der eigenen wie vor einer Dame.

Meine Neuorientierung verlangt zunächst ein Püppchen, das sich mit luxuriöser Weiblichkeit schmückt und sich diese zunutze macht. Die Wichtigkeit dieser weiblichen Dinge muss in der persönlichen Rangfolge ganz weit nach vorne rücken, egal was andere davon halten. Dazu gehört ein förmlicher, penibler Umgang mit allen Zubehör. So wie man sich zu einem Essen in entsprechender Haltung setzt, braucht auch luxuriöse Unterwäsche eine entsprechende Ästhetik und ein stilvolles Umfeld. Dazu gehört und kommt auch das Gefühl unwiderstehlich zu sein, denn nur wenn man sich entsprechend fühlt, ist man es auch. Es wirkt nicht ohne den richtigen abrundenden Ausdruck wie bei einer Eiskunstläuferin.

Erst dann, so denke ich, wenn die Bewunderung und Begierde das Maß erreicht haben, dass mein Freund sich leiten und führen lässt, werde ich zur Erziehung schreiten. Meine ersten vorsichtigen Redensarten habe ich schon getestet, wo sich mir ein geeigneter Anlass bot. Mein Freund war zwar kurz wie vom Auto überfahren, aber er hielt es wohl für akzeptabel, schließlich ist er noch immer wuschig und ich trage immerzu „diese“ Pumps und „diese Strapse“. Also bin ich legitimiert, ihn streng anzufassen und eine entsprechende Tonart zu verwenden. So zum Beispiel neulich beim Abspülen. Er war an der Reihe. „Beim nächsten Mal lässt du das Wasser ablaufen, hörst du“ oder nachdem er im Flur beim Vorbeigehen ein anderes Paar meiner hohen Pumps versehentlich umgestoßen hat, „stell die ordentlich hin und nimm gefälligst die Hände (weil er sie flockig mit einer Zehenspitze wieder aufstellen wollte), vielleicht bückst du dich und machst das ordentlich“. Auch beim Liebesspiel versuche ich die Kontrolle und die Oberhand zu behalten. „Ich habe nichts davon gesagt, dass du mir den BH öffnen sollst“ weise ich ihn neuerdings immer schroff zurecht, wenn er so, wie bisher, unter meine Bluse oder mein Shirt fahren durfte, um seine Lust auszudrücken. Also frustriere ich ihn und seine Lust, damit sie noch stärker wird: „Mach zu“ gebe ich ihm eine bewusst schnippische Anweisung und vertröste ihn. Ich gab ihm also auch schon einen Vorgeschmack von der Last der Lust in dem es plötzlich eine Tabuzone ist, wo er sich sonst frei bewegen konnte. Es ist ja auch irgendwie ganz einfach für mich als Frau, den Mann auf die Folter zu spannen. Weil ich um die Wirkung nicht erst seit meiner Teenie-Zeit Bescheid weiß, trage ich jetzt als junge Frau meinen Busen viel bewusster, wie einen schön geschmückten Balkon und gehe öfters auch nur im Push up BH in der Wohnung. Das sanfte Beben bei den harten Schritten aufgrund der Absätze zusammen mit dem leichten Wogen der Hüften bei jedem noch so kurzen Gang bringt ja selbst mich in erotische Stimmungslagen, wie könnte es also dem Mann entgehen.

Es reizt mich, zu sehen, ob er innerlich rebelliert bei einem Kreuzverhör, wo er seine intimen Geheimnisse lüften soll. Vielleicht onaniert er auch heimlich und rückt heraus damit. Und es reizt mich auch, zu sehen, ob ich einen Mann wirklich sexuell bevormunden kann, sobald die Türe hinter mir geschlossen ist. Ich glaube, ich könnte es. Mein Freund wird es vielleicht wiederum für einen Akt der feministischen Revolution halten, wenn ich ihn im Schlafzimmer herum kommandiere und die Führung übernehme.

Die Tage von Roswitha und Manfred gehen mir nicht mehr aus dem Sinn. Erstaunlich ist diese Dauerhaftigkeit und Beständigkeit, auch Entschlossenheit, wie beide es seit Jahren durchziehen. Sowohl der Mann, der mit allen den beschwerlichen Konsequenzen lebt, als auch die Frau mit ihrer prallen Weiblichkeit und diesem strikten Durchsetzungswillen der mal ganz sanft, mal resolut ist. Sie beide ziehen an einem Strang und haben die gleiche Vision (erschlossen). Wie ein roter Faden zieht es sich scheinbar durch ihre Tage und durch ihre eheliche Gemeinschaft. Es ist eine beneidenswerte Harmonie und deshalb glaube ich auch daran, dass diese von beiden getragene Entscheidung für eine solche Form der Ehe der wesentliche Grund ist für das innige Verhältnis.
Ich schrecke noch vor dem Gedanken zurück, meinen Schatz zu bestrafen. Jemanden, den man gerne hat, tut man nicht gerne weh oder gebraucht böse Worte für ihn. Doch es stimmt, man ist nur konsequent. Man könnte fast sagen, es ist ja für einen guten Zweck. Roswitha hat ihren Manfred sicher noch genau so lieb, wenn sie ihm eine Lektion erteilt. Insoweit hat Roswitha schon recht, wenn man sich eine tatsächliche Wirklichkeit schafft und keine Schauspielerei betreibt. Der ganze Aufputz dient ja dazu, den Mann in mehrfacher Hinsicht in die Falle zu locken. Es ist die Falle seiner eigenen Gelüste. Es ist zwar doch irgendwie ein künstlicher Teufelskreis aber es entspricht den gewöhnlichen alltäglichen Umständen, dass der Ehemann sich gegenüber seiner aufgetakelten Frau, der Madame und ihrem Gepräge, unterordnet. Ich habe das so verstanden, dass hier nicht das kurzlebige Erleben von Folter und Fetisch wie beim Besuch eines Dominastudios das große Glück bedeutet. Hier geht es um mehr als nur den Stiefel im Nacken, mehr als nur die neunschwänzige Katze auf dem Rücken und dann tschüß bis zum nächsten Mal. So wie ich das sehe, ist sein völliges Aufgehen in einer solchen Beziehung das, was dem Femdom-Mann seine Erfüllung bringt, eine auf Dauer angelegte Unterordnung unter diese Mutterfrau, nach der ja alle Männer irgendwie– ständig auf der Suche sind, auch wenn sie es nicht eingestehen wollen. Viele zumindest.
Beim Lesen dachte ich immer, wie ist das eigentlich bei ihm, also meinen Partner, und stellte die beiden Männerfiguren gedanklich gegenüber. Gibt es eine Ähnlichkeit mit Manfred und was treibt diesen ja gewiss nicht abartigen Ehemann zu dieser allerdings ungewöhnlichen Form der Ehe. Die Vision eines Mannes mit einer scheinbar absurden Überbewertung weiblicher Gebrauchsgegenstände ist darin Wirklichkeit geworden und er zahlt einen hohen Preis dafür. Doch dieser Preis ist Teil seines Glückes mit dieser Frau. Sein wahrer Charakter ist von sexuellen Sehnsüchten und deshalb zur totalen sexuellen Demut geprägt. Wenn man die Tagesabläufe sorgfältig liest, wird einem klar, welch enormes Arbeitspensum des Mannes sich hinter seiner sexuell motivierten Aufopferung verbirgt, das man sonst immer der Frau als sogenannte Doppelbelastung zugemutet hat. Ich kann Roswitha verstehen, wenn sie sagt, er wolle es doch nicht anders. Vorher war er, was das betraf, eher unglücklich, als sie noch nicht dominant war. Natürlich braucht man als normale Frau eine Weile um diese Vision des Mannes zu verdauen und die entsprechenden Gehirnzellen zu aktivieren. Das klingt nun ziemlich einfach, aber ich hätte mich wohl auch dazu entschlossen, lieber Madame zu sein, als nur einfache unvollkommene Ehefrau. Ein schmerzhafter Weg führte ihn am Ende doch in die schmerzhafte Erziehung. Er erleidet nun qualvolle Freuden – ein Widerspruch in sich, auf den ersten Blick. Und das soll Liebe sein? Aber hallo, er liebt seine Roswitha in despotischer Pose, sogar am meisten. Er vergöttert sie dafür, wie kein anderer Mann fähig ist eine Frau zu lieben. Mir fällt dabei der Januskopf ein und stelle mir Roswitha vor, eine Frau mit zwei Gesichtern und die so ähnlich ausschaut wie Peg. Ich glaube da steckt schon Zunder und auch eine satte Portion Selbstbewusstsein dahinter, sich hin zu stellen und dem Ehemann allein verbal wegen einer Ungezogenheit oder Ungeschicktheit gehörig einzuheizen, ihn auf die Knie zu befehlen oder eben das eine oder andere Instrument ungeniert zu gebrauchen wie man einen Besen zum Kehren benutzt. Kein Wunder, denke ich, dass sich der Mann brav beugt, als würde er vom Arzt eine Spritze bekommen. Das andere ist diese Liebenswürdigkeit, diese mütterliche Fürsorge, wo ihm gut zugeredet wird im Stadium der äußersten Erregtheit oder nachdem ihm der Hintern versohlt wurde.
Die Beschreibung der Tage sind als Wegweiser für eine Richtungsänderung hervorragend geeignet und sie geben mir vielerlei Ideen, auch die eigene Kreativität zu aktivieren. Mir schien die Schilderung des Echtbetriebes einerseits so als wäre es eine ganz normale Ehe nur mit gewissen kritischen Momenten, wo eben das Über- und Unterordnungsverhältnis zum Tragen kommt. Es schien mir alles nicht mehr so ungewöhnlich, als ich sah wie diese Momente und Phasen in den Alltag eingebettet sind. Nur zu Beginn hielt ich es für grotesk, dass der Ehemann täglich am Morgen vor das Bett kommt und seiner Frau die Hausschuhe ansteckt und fand es dann richtig bewundernswert, wie es sich verselbständigt hat. Darin, so finde ich, steckt sogar eine gewisse Romantik, wenn ein Mann seiner Frau jeden Morgen auf diese Weise ihrer Weiblichkeit huldigt. Er tut es natürlich gerne, denn sie steigt ja nicht gerade in irgendwelche Hausschlappen, sondern in Madame’s luxuriöse Pantolettchen. In dieser Weiblichkeit steckt Gefährlichkeit und das macht sie interessant. Es muss sich für ihn anfühlen wie Nitroglyzerin, wenn er am Morgen ihre Nylons wie Präservative aufrollt und sie ihr dann nacheinander aushändigt, damit sie ihren Fuß mit skeptischer Miene hinein strecken kann.
Wichtig erschien mir an der Darstellung auch der überwiegende Anteil an Normalität, dass also die Frau nicht ständig mit dem Rohrstock hinterher läuft oder ständig hinter ihrem Mann steht und nur darauf lauert, er könnte einen Fehler begehen. Sie ist nicht erpicht um ständig darauf zu hoffen, damit sie ihn bestrafen kann. Freilich tut sie es, wenn es Gründe gibt und sie tut es wirklich im Sinne einer richtigen Bestrafung. Das ist auch eine nüchterne Tatsache. Ich stelle es mir jedoch reizvoll vor, wie man das Verhalten des Mannes verfeinern und kultivieren kann, wo selbst das Küssen der Füße eine zu erlernende und diffizile Disziplin ist, die er unter strenger Beobachtung und geduldig unter Beweis stellen muss, sobald und solange seine Gebieterin es wünscht. Vielleicht hält mein Freund mich für verrückt, wenn ich daran Gefallen finde, wenn er mir die Schuhe und Füße küsst, währenddessen ich wie gewohnt auf meinem festen Platz in der Couchecke sitze. Irgendwann, wenn sich eine gute Gelegenheit bietet, werde ich nun auch einmal meine Wirkung testen und einfach mal so in den Raum hinein anordnen- zieh dich aus. Mal sehen, wie er reagiert. Vielleicht gefällt ihm dieser bislang ungewohnte Umgangston im Sinne von so, jetzt ist Schluss mit lustig, ja ganz gut.
Ich bin nicht gertenschlank, bin aber auch nicht korpulent. Ich bin eine normale junge Frau. So wie bei den meisten Frauen ist mein Popo um einen Tick zu breit und meine Beine erreichen nicht ganz das Maß für ein Mannequin. Doch ich sehe, wie an mir ein paar wenige aber sehr wirkungsvolle Veränderungen ein verführerisches Weib aus mir machen. Ja, es ist meine volle Überzeugung, dass man als Frau das konsequent und durchdacht betonen sollte, was man hat und was gut funktioniert. So wie ich ein Lieblingskleid besonders gerne anziehe, bin ich ganz gerne so ein verführerisches Weib von Kopf bis Fuss. Durch das Tragen dieser hohen Schuhe, und ich spreche von wirklich hohen Schuhen, ist mein Gangwerk kompakter geworden. Mein Freund sagt, mein Popo bewegt sich dadurch sehr sexy und meine Schritte wirken bewusster, feiner und irgendwie bedachter. Er meint, ich würde ihn seit einiger Zeit an die Pin up-Mädchen vor 50 Jahren erinnern. Retro, sag ich doch! Zu Hause ist ein puffiger Satin-Bademantel mit Plüschkragen eines meiner Lieblingsstücke. Darin bin ich auf den hohen Schuhen. aufrecht im Hohlkreuz und Schultern nach hinten, wie eine Mätresse in alten französischen Filmen. Ich mag das leicht unmoralische Flair, wenn es geschmackvoll und nicht billig aussieht. Dies scheint bei Femdom geradezu der Nährboden für den devoten Mann zu sein.

Es könnte mir Spass machen, von meinem Geliebten immerzu bedient zu werden. Ich pendele aber noch hin und her, ob ich weitere Schritte wagen soll. Ich schwanke in der Betrachtungsweise dieser Art von sexueller Beziehung zwischen Perversion und Wohlstandserscheinung. Letzteres gefällt mir besser. Ich stelle es mir durchaus komfortabel vor, mit übereinander geschlagenen Beinen auf der Couch zu sitzen und einfach anordnen zu können, bring mir das Telefon, beispielsweise. Sowie bei Roswitha und Manfred ist es ja wie ein Sechser im Lotto, auch wenn sie, als sie sich begegneten, wohl noch keine Ahnung über diese außergewöhnliche Ehe hatten. Er hoffte es wohl. Die Beziehung stand wohl irgendwann am Scheideweg und Roswitha hat sich für das richtige entschieden, wie man aus ihren ziemlich offenbarenden Beitragen lesen kann. Es ist eher eine Seltenheit, wenn erotische Phantasien sich so berühren wie bei den zweien. Aber es tut gut, zu sehen, dass es so etwas gibt. Immer wieder lese ich, der Kopf ist das wichtigste Sexualorgan des Mannes. Mein Freund hat darüber noch nichts offenbart, was ihn speziell antörnt. Das beschäftigt mich, seitdem ich Minervas Juwelen lese. Ich will auf jeden Fall verhindern, dass die Beziehung langsam stirbt, weil man nicht miteinander spricht, wie ich es mehrfach erlebt habe. Die Schwierigkeit ist der Anfang, das Entdecken und dann das sich Trauen, das Schweigen vor allem gegenüber der Partnerin zu brechen. Ist das erst mal durch, dann eröffnen sich meistens ganz erstaunliche Möglichkeiten. Ich denke, viele Männer können mit ihren Frauen nicht über sexuelle Probleme und Wünsche reden. Mal sehen, was meiner zu dem sagt, was ich gerne ausprobieren möchte, besser gesagt, was ich gerade in geheimer Mission ausprobiere. Die ersten Resultate sind sehr vielversprechend. Die „Eskalationsstufen“ meiner Zickigkeit, wie er es bislang bewertet, schreiten langsam und sachte voran. Ich merke auch diese zwei Seiten, wie er verunsichert und ist, aber anhänglich und geil wie nie zuvor. Das ist der gliche Effekt des Unbehagens bei gleichzeitiger Sinneslust wie bei Manfred in der Abteilung für Damenwäsche. Vor kurzem habe ich meinen Schatz zurecht gewiesen, weil er immer Möpse zu meinen Brüsten sagt. Ich sagte ich wolle das nicht mehr hören. Und dann “Hast du verstanden was ich gesagt habe – ob du verstanden hast was ich gesagt habe!“ Er nickte stumm und verstört, doch dann durfte er sich wieder hinkuscheln. Ich glaube, so in der Art funktioniert wohl Femdom.

Rike

Anonym hat gesagt…

Und hier noch ein Link zu einem Video mit Peg in Leder

http://www.youtube.com/watch?v=TyUxJ8rJChA

Anonym hat gesagt…

Femdom – ein Märchen, ein Lebenstraum oder Wirklichkeit?

Niemand anderer als ein Mann, der sich die sexuell untergeordnete Rolle gegenüber einer dominanten Frau wünscht, kann ermessen, wie frustriert man ist, wenn man genau die Verhältnisse zu lesen bekommt wie Roswitha und Manfred sie in den beiden Tagesabläufen beschrieben haben, während man selbst nur von der Hoffnung auf so eine Ehe lebt. Die Sehnsucht wird verstärkt ins unermessliche und es werden alle schon begrabenen Wünsche wieder aufgewühlt. Himmel, was würde ich dafür geben, wenn ich eine derartige Beziehung beginnen könnte, wie sie hier so bildhaft und unverhohlen nieder geschrieben wurde. Da pocht beim Lesen das Herz und ob man will oder nicht, es schwillt auch in der Hose. Man kann diese Neigung nicht unterdrücken und für nichtig erklären. Es ist da und es will zur Entfaltung kommen wie kein anderer Lebenstraum. Kein Buch und kein Film konnte bislang dieses Zusammenleben von Mann und Frau so wirklichkeitsgetreu veranschaulichen, wie die beiden Texte. Alle ausufernden Fantasien, die im Laufe der Vereinsamung mit dieser Sexualität wie ein Wildwuchs entstanden sind, müssen freilich auf die alltägliche Verträglichkeit auf ein geringeres Maß an Dominanz und Unterwerfung herunter gedreht werden, damit es eine alltagstaugliche Partnerschaft sein kann. Aber selbst dieses alltagstaugliche Maß ist sicherlich für viele schon ein Problem. Für mich und meine langjährige Partnerin wohl schon. Da ist eine Mauer dazwischen, auch wenn sonst alles recht harmonisch ist. Auch die weiteste Reise beginnt mit dem ersten Schritt, so sagt man. So warte und hoffe ich nun, dass sich meine Frau eine Vorstellung davon machen kann, wie ich mir meine Partnerschaft mit ihr mehr als sehnsüchtig erträume, wenn ich ihr diese Abläufe lesen lasse. Ich lasse es ihr nicht spüren, aber im Grunde genommen bin ich ein vollkommen frustrierter Mann. Ich traue mich nicht, meine Gedanken zu offenbaren. Wir leben in einer Zeit wo gewöhnlicher Sex nicht mehr genügt und das liegt auch daran, weil wir alle unsere sexuellen Träume nicht mehr versteckt halten müssen, weil wir sie alle visualisiert im Fernsehen, auf DVD, in Zeitschriften vorgegaukelt bekommen - und weil wir sie leibhaftig erleben wollen. Doch diese Möglichkeit scheint – bei Femdom - genau so unwahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto zu sein. Wenn man das Zusammenleben einer scheinbar normalen Ehe mit deren verborgenen Spezialitäten jedoch liest, kommt das Glück wieder greifbar nahe. Da ist eine normale Ehe und im Hintergrund passieren die höchst intimen Abläufe zwischen Mann und Frau, wie sie keiner vermuten würde. Diese Normalität macht die Wahrscheinlichkeit für das eigene Glück deutlich höher und man spürt es, schon bald auch haben zu können. Es wird konkret in der Vorstellung, wie die ersehnte weibliche Dominanz in die eigenen Lebensumständen integriert sein könnte, und es kommt so nah, weil man glaubt, es fehlt nicht viel und es wird schon bald in den eigenen vier Wänden passieren. Ich kenne diese nagende Sehnsucht und erlebe sie täglich. Ich klammere mich an jeden Strohhalm. Seitdem ich von Minervas Juwelen weiß und die Seiten buchstäblich verschlinge, bin ich wieder voller Enthusiasmus, mein Leben könnte doch noch durch die Dominanz der Frau seinen Seelenfrieden bekommen. Die Herrlichkeit der Frauenwelt, der Weiblichkeit ist wieder ins Zentrum meines täglichen Lebens getreten und hat ein großes Stück Hoffnungslosigkeit verbannt. Ich bin nun nicht mehr so enttäuscht und frustriert, wenn ich allerorts einige der herausragenden hübschen Frauen sehe, mit ihren stromlinienförmigen Gesichtern, markant geschminkten Kussmund und scharf nach oben gezogene Augenbrauen wie aufsteigende Fontänen, die Haare streng nach hinten oder kunstvoll hochgesteckt, mit ihren hohen Hacken und schicken Kostümen. Schon immer faszinieren mich solche Frauen und meine voyeristischen Blicke auf ihre Beine, auf prall gefüllte Blusen verfolgen sie bis zum Ende, wo sie am Horizont, in der Menschenmenge oder hinter einer Türe verschwinden. Jede der Frauen hält mich vermutlich für einen unverschämten Gaffer. Doch trotz allem, sollte sie daran denken, dass sie gerade in diesem Moment dabei war, einen Traum zu erfüllen. Da keimt diese nagende Sehnsucht und man zerbricht jedes Mal neu dabei, dass man sich wünscht, derlei herrliche Frauengestalten mögen einem nicht mehr begegnen. Aber immer wieder sieht man eine. Roswitha ist wohl aus diesem Holz, auch wenn es zu Beginn die gleichen Startprobleme für dieses außergewöhnliche Eheleben gab. In meiner Firma gibt es seit zwei, drei Jahren auch sei ein herrlich weibliches Geschöpf. Ich sehe sie leider immer nur in der Kantine zu Tisch und war bislang nicht näher als auf zwei, drei Plätze neben ihr beim Essen. Sie kommt aus Berlin, wie ich aus Gesprächen mithören konnte. Wenn ich sie sehe, kommt mir neuerdings immer der Name Roswitha in den Sinn, auch wenn sie in dem Fall strohblond und mehr der schwedische Typ ist. Ich weiß nicht mal genau wie sie heißt (trotz meiner Nachforschungen), doch diese Berlinerin ist so, wie sich Roswitha beschrieben hat. Sie trägt auch immer diese enganliegenden Geschäftsfrauenkostüme wo die Rockkante eine Hand breit über dem Knie verläuft. Und die dadurch schon endlos erscheinenden Beine stecken dann noch auch noch in zauberhaften Schuhen mit so hohen Absätzen, wo eben die paar Zentimeter mehr als bei den anderen Frauen diese nagende Sehnsucht bei einem Mann auslösen. Im Sommer trägt sie jetzt luftige Kleidchen und sobald ein kühles Lüftchen droht, hat sie glatt glänzende Nylons an. Oh ja, ich glaube es gibt sie doch, diese herrlichen Frauen, die schon rein äußerlich diese weibliche Dominanz versprühen. Es gibt sie, die von sich aus zu den verführerischen Mitteln der Weiblichkeit greifen und über einen großen Fundus süchtig machender Reizmittel verfügen, der einen Mann wie mich zum winselnden Pantoffelhelden unter ihren Füssen machen. Am liebsten würde ich wie ein Hündchen neben ihrem Gangwerk herlaufen und sie mit treuen Hundeaugen bewundern. Tag und Nacht würde ich sie bewundern, sie anbeten und ihr dienen, treu und gehorsam. Alles würde ich für diese Weiblichkeit opfern (fast alles) und in dieser tief verwurzelten Bereitschaft steckt dann sogar der verborgene Wunsch nach Disziplinierung und Strenge. Diese Bereitschaft wird von der nagenden Sehnsucht angetrieben wie ein permanent laufender Motor und umgekehrt. So wird auch dauernd die Fantasie am Leben gehalten, wenn ich irgendwo einer eleganten, hochhackigen Dame begegne. Mit der Zeit verstärkten sich die Sehnsüchte und die Fantasien in vielleicht für viele als töricht erachtete Bereiche, wo auch ich mir eine so drastische Dominanz der Frau mit Rohrstock und Reitpeitsche untertänigst wünsche. Auch wenn mir heute alle die ich kenne und schätze, sagen würden, spinnst du, bist du jetzt vollkommen verrückt geworden, du willst dass dich deine Frau übers Knie legt oder mit dem Rohrstock schlägt, könnte ich nur mit einem klaren Ja antworten. Ja diese Sehnsucht nach Weiblichkeit ist so mächtig, dass ich es der Frau zubillige – ja ich will.
Oh ja, ich sehe in vielen Begegnungen mit fremden Frauen die leibhaftige Roswitha und ich könnte verrückt werden dabei. Das hört sich fast verliebt an, doch so ist es nicht. Doch ein Stern am Himmel meiner Träume hat wieder begonnen zu leuchten, wo ich von Roswitha und Manfred gelesen habe. Ich will nicht Roswitha und ich gönne Manfred sein großes Glück. Ich will die Frau an meiner Seite, allerdings in einer Ehe, wie Roswitha und Manfred sie uns als so zauberhaft, aber auch als durchweg normal beschrieben haben. Oh ja, das wünsche ich mir. Ich will eine Kopie davon und kann es nicht mehr erwarten. Meine voyeristischen Blicke sind wieder zur Besessenheit geworden, wie einst in meiner Pubertät. Unter jedem Rock suche ich das Quäntchen mehr zu erhaschen, fresse mit den Augen das Gangwerk hochhackiger Schuhe auf oder stiere auf alles, was ich von der Herrlichkeit der Weiblichkeit erhaschen kann. Gerade jetzt beginnt die Zeit der sonnengebräunten glatt glänzenden Beine, ich liebe aber auch Beine mit Nylons, es ist die Zeit der Kleider und kurzen Röcke. Meine hübsche Berlinerin kommt dauernd schon in zierlichen Sandaletten und ich kann meine Blicke nicht von ihr fern halten, um den roten Nagellack auf ihren Zehen und die steilen Absätze zu bewundern. Die dünnen Träger und der luftige Stoff der Kleidchen oder Tops, die sie trägt, verraten jetzt auch manchmal Form, Farbe und Spitzenumrisse ihres Büstenhalters und ich weiß nicht mehr, wohin ich zuerst schauen soll.
Wenn ich später wieder zu Hause bin, lande ich in der Realität und pralle wie ein Meteorit auf die Erde. Ich kann mich im Grunde nicht beklagen, denn meine Partnerin hat alles was das Herz begehrt, was ihre von der Natur gegebene Ausstattung betrifft. Sie kennt in etwa meine Vorstellungen, doch sie hält ihren eigenen Kurs für den besseren. Wenn ich ihr mal hohe Schuhe im Geschäft zeige, sind die ausnahmslos zu hoch und mein Traum wird ausgetreten wie eine Zigarette. Das ist jedes Mal ein Dolchstoß in meine Seele. Ich denke viele Männer kennen das Gefühl. Da traut man sich ein wenig aus der Deckung heraus und sagt der Frau, was einem gefällt, wo wir Männer doch nicht über unsere Gefühle sprechen und dann wird man platt gemacht. Aussichtslos vergeht eine Weile, bis man wieder Mut fasst und dann wieder platt gemacht wird. Es scheitert also schon am ersten Schritt. Wie soll ich eine Frau anbeten, wenn sie die Anbetung verweigert. Wie soll in mir die Bewunderung wachsen, wenn sie mir dauernd das Licht meiner Träume ausbläst, auch mit vermutlich unbedachten Redensarten, wenn sie jede hochhackige Frau zum billigen Flittchen abstempelt. So schließt sich jetzt der Kreis, wo ich eingangs vom ungeheuren Frust gesprochen habe, den nur ein Mann erahnen kann, der sich die unterwürfige Rolle wünscht. So singe ich den Blues und bin hin und her gerissen zwischen den Verlockungen der Weiblichkeit außerhalb meines Lebens und der des eigenen Nestes. Der Blick in die Zukunft erscheint ziemlich duster, wenn ich sehe, wie schwierig der erste Schritt schon ist, jemals eine ähnliche Ehe wie Roswitha und Manfred führen zu können. Wie sollen die nächsten Schritte folgen können, wenn der erste schon wegen ein paar Zentimeter mehr scheitern. Wie soll der zweite Schritt möglich sein, wenn der erste nicht gemacht ist. Die Anbetung braucht ein Objekt, kein Frömmigkeit ohne Madonna. Erst wenn die Anbetung gegenüber der Frau so groß ist, kann daraus eine Unterordnung des Mannes werden. Ich könnte heulen vor Verzweiflung, weil ich so viel an Gefühl und Leidenschaft in mir verspüre, aber es für mich behalte, als würde ich es aufsparen für diejenige, die mich in meiner Sehnsucht nach Weiblichkeit wie einen schlafenden Prinz erweckt. Ja, ich bin ein schlafender Prinz, der von der immerzu hochhackigen Prinzessin träumt und der ihr treu ergeben dienen wird, weil sie weiß, wie ihm ums Herz ist. Wie schön wäre es, wenn die Erlöserin mein eigener Schatz wäre. Ein Märchen würde wahr werden, wie es für Manfred wahr geworden ist. Ich würde mir wünschen, mein eigener Schatz würde so sein wie diese Berlinerin, wie so manche andere Dame, der ich sehnsüchtige Blicke zuwerfe und mich am Ende wie Roswitha zu einem gehorsamen Ehemann dressieren. Ich will nichts von diesen anderen Frauen, aber sie verkörpern das, wonach meine Seele dürstet. Mein Leben soll nicht ohne diese für mich so wichtigen Kostbarkeiten vergehen. Wieso können nicht auch in unserer Diele die hohen Schuhe der Frau parat stehen, damit ich sie meiner Angebeteten täglich an- und ausziehen darf, warum sind Hosen im Gebrauch anstatt femininer Kleidermode. Oh wie sehr hat mir Manfred aus der Seele gesprochen, als die Frage aufkam, ob er es den nicht wert sei. Ins Büro, zu Festlichkeiten, ins Theater geht man schick, aber was ist mit zu Hause. Gerade dort ist doch auch derjenige, der einem am wichtigsten ist. Deshalb ist mir das Zuhause wichtig und ich möchte es schön und gediegen haben. Jede Minute mit der Frau soll kostbar sein und ich würde es mir so sehr wünschen, wie in den gelesenen Tagesabläufen zu leben. Auch ich würde den Preis bezahlen, würde kochen, würde abspülen, Betten machen, Staubsaugen, wenn meine Frau nicht nur Frau, sondern auch die Herrin des Hauses verkörpern würde. Es wäre kein Gefängnis, sondern ein Paradies. Ich würde gerne auf so manches teuere Männerspielzeug verzichten, ob Homekino oder Chronograph, wenn das Geld dafür in hochhackigen Schuhen, Luxuswäsche oder Kosmetik investiert wird. Meine Frau soll auch eine Besonderheit sein, soll auch Kostüme, Leder und Pelz tragen und Freude daran haben. Vielleicht kann aus dieser ihrer Freude und meiner Freude eine gemeinsame Freude werden. Und was noch schöner wäre, wenn daraus auch eine so verrückte Ehe entstehen könnte, wo die luxuriöse Ehefrau zur Erzieherin und Schutzpatronin des Mannes wird, während er seine ganze Erfüllung findet, für ihr Wohl in jeder Hinsicht zu sorgen. So bin ich voller Hoffnung, dass sich auch für mich eines Tages das Strafbuch einmal öffnen wird und ich mit weichen Knien zur Erziehungsstunde vor der eigenen Frau regelmäßig erscheinen muss.
Natürlich sehe ich auch die leuchtenden Warnhinweise, meine Sehnsucht könnte in der sexuellen Hörigkeit und unter der leidvollen Herrschaft einer wirklich dominanten Frau enden. Auch das gehört natürlich zur Wahrheit, die man in seinem Luftschloss nicht ganz ausblenden darf. Was ist, wenn die Frau anstatt dem berühmten hingestreckten kleinen Finger, die ganze Hand nimmt und die freiwillig angebotene Unterwürfigkeit des Mannes schamlos ausnutzt. Gibt es in den Märchen nicht auch die Figur der bösen Hexe? Ich stelle sie mir mal vom Aussehen her wie Dita von Teese vor. Natürlich würde ich mir eine Hexe in der Gestalt schon wünschen. Natürlich wäre es das Paradies, wenn ich wie ein Zwerg bei Schneewittchen in ihrer Kemenate für die täglichen Strapse und die hohen Pantöffelchen zuständig wäre, auch mal für etwas mehr.... Wie ist es aber wenn die böse Hexe einem die Hölle heiß macht und ihn leben lässt wie einen Hund. Was wäre, wenn man wirklich Prügel bezieht, weil die Dame schlechte Laune hat. Wäre ich dann immer noch bereit, ihr die Füße zu küssen, würde ich trotzdem mit ungetrübter Bewunderung und Anbetung täglich ihre Strapse öffnen und schließen. Würde ich mir nicht wünschen, nie in die Fänge der bösen Hexe geraten zu sein, auch wenn mich ihre Spitzenunterwäsche und ihre hochhackigen Schuhe mit Hexenkraft so unwiderstehlich verlocken. Steigt in mir vielleicht sogar der Hass gegen sie, weil sie mich demütigt und schikaniert in ihrer Alleinherrschaft. Bekomme ich vielleicht sogar Angst vor ihr, weil sie unberechenbar wird in ihren peniblen Forderungen und Strafen. Oh geliebte Hexe, oh geliebter Rohrstock, wohin führt das alles. Komme ich zur Vernunft und höre auf zu träumen, wen mich eine Frau mal ordentlich übers Knie gelegt hat und mir den Vorgeschmack einer Ehe mit Rohrstock aufgezeigt hat. Vielleicht würde ich mir dann wieder die Reise zurück in die Jetztzeit ersehnen. Wer weiß. Doch mein Himmelreich hängt voller süßer weiblicher Verlockungen. In meinem Märchen ist die Hexe eine Prinzessin und ich bin der Prinz, der eigentlich ein Zwerg sein will. Vielleicht kann mir jemand helfen, vielleicht eine gute Fee, die mir rät, wie ich es am besten mache, damit das Märchen zu einem guten Ende kommt.

Danke für die tollen Beiträge,
Oskar