Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Sonntag, 11. Mai 2008

Hauptspeisen

Da wir es ja immer so mit den Feiertagen haben und heute Pfingsten ist und morgen auch noch Feiertag: warum also nicht die Gattin, Freundin oder zufällige Bekannte einmal auf andere Art daran erinnern, dass heute Muttertag ist. Da muss man nicht immer nur die Küche aufräumen - das tut ihr, liebe Männer, die ihr hier lest, sowieso schon, oder an der Tankstelle teure Blumen kaufen, die morgen wieder in die braune Tonne kommen.
Wie wär's mal mit einem anständigen 'C.' (steht für Cunnilingus), dieser friedvollen Beschäftigung bei Paaren, bei denen zumindest ein Teil weiblich ist. Diese Beschäftigung ist auf der Geberseite absolut gewaltfrei, sie kann, wenn Du - angesprochen jetzt ein Mann- Dein Handwerk - ich sollte eher sagen: Mundwerk- ein bisschen verstehst, sehr erotisch sein - für beide Teilnehmer wohlgemerkt- und kann darüber hinaus und sowieso auch sehr sexuell werden, ebenfalls für beide. Sehr sexuell.
Es ist gar nicht so nicht schwer, wenn Du einfach versuchst Deiner Frau 'zuzuhören', nämlich wie sie reagiert, sich überhaupt bewegt -mit dem Becken zum Beispiel- und was sie für Töne von sich gibt. Dann wirst Du bald wissen, was zu tun ist, was sie gerne hat. Ermutige sie auch es Dir einfach zu sagen.
Dann kann es sein, dass Du eine Kraft bei ihr entfesselst, dass Dir Hören und Sehen vergeht. Und Du am nächsten Morgen etwas verlegen an Nachbars Wohnung vorbeischleichst.
Die meisten Frauen oder viele Frauen sind diesbezüglich zunächst sehr scheu und manchmal auch verschämt. Es braucht dann Zeit- aber es kann sich sehr ändern!
Sag ihr, zeig ihr, dass dies kein 'Vorspiel' , keine 'Vorspeise' ist und Du keine Gegenleistung nach dem Motto 'gleich bin ich aber dran' erwartest. Das ist wichtig. Lass sie entscheiden, was wann mit Dir geschieht. Ein andermal ist auch okay, oder?
Das macht es leichter für sie. Das gibt ihr die Zeit, die sie braucht. Es macht es einfacher, vielleicht auch sensationeller.
SIE steht im Mittelpunkt Deines Lebens - oder nicht? Dann zeig es IHR mit Herz und Zunge……am Mittelpunkt der Welt (schön gesagt, oder?)
Dass dabei 'Botenstoffe' ausgetauscht werden, die Männer mit der Zeit geradezu süchtig werden lässt nach 'C.' und sie der Frau gegenüber leichter mal 'folgsam' werden lässt, hatten wir schon erwähnt (hier).
Dass viele Frauen, ist dieses Terrain erstmal ganz erschlossen, den 'C' dem reinen GV vorziehen könnten, ja sogar nichts Anderes mehr wollen, ist ein Gerücht, liegt aber nahe bei einer Wahrheit. Viele Frauen wollen nämlich 'eigentlich' alles, wenn sie nur von uns (los-) gelassen würden.
Dazu ist der 'C.' (wie gesagt nicht als Vorspeise, sondern als Hauptspeise - solange bis sie etwas anderes verlangt) ein super -Mittel.
Es ist 'saver', niemand wird müde und schlafft ab, und schwanger wird davon normalerweise auch keiner- auch deshalb ist der 'C.' in manchen Kreisen sehr populär. Und kann einen halben Abend lang gefeiert werden und länger. So ist es zum Beispiel neuerdings immer mehr bei amerikanischen Teenagegirls beliebt, die es durchaus nicht eilig haben 'entjungfert' zu werden, aber auf delikaten Genuss und Service ihrer diversen Boyfriends nicht verzichten wollen.
Für die Dame des Hauses, die etwas Erfahrenere, gilt- (davon berichte ich gerne ein andermal): sie kann dabei mit der besten Freundin telefonieren, eine Soap gucken und manchmal sogar sich die Finger lackieren (vorsicht: besser nur die Trocknungsphase nutzen), sich die Haare föhnen und/ oder dem Liebsten ab und zu dabei liebe Sachen ins Ohr flüstern, um ihn bei Laune und 'am Platz' zu halten - auch 'eins hintendrauf' kann da durchaus stimulierend wirken. Wir haben es beileibe nicht erfunden- alles ist längst beschrieben und fotografiert oder gezeichnet. Wir wollen es allerdings immer wieder empfehlen: es hilft!
Nicht nur an Feiertagen. Ein bisschen festlich sollte es aber durchaus sein. Und Vorsicht: nicht jede Frau will 'C' zu jeder Zeit - wir Männer könnten sonst kaum noch einer anderen Beschäftigung nachgehen.…… Andererseits kann es -wenn Du gut bist- passieren, dass Du, als Mann, häufiger 'ran' musst, als Du gedacht hättest- aber eine Frau, die weiß, was sie will, weiß auch, wie sie es bei ihrem Mann beibringt, keine Sorge.
Auch das ist nichts Neues, sollte aber -nicht nur am Muttertag- wieder mal erinnert werden!

Kommentare:

Richard hat gesagt…

Hallo Achatz

Mit Lust, List, Liebe und Leidenschaft.

Ich hatte Freude an Deine beide letzte Beiträge. Im Grunde ist die Frau sehr schwer beizukommen. Oder anders gesagt, in unsere Fantasien einzupassen. Sie macht nun einmal nicht immer das was wir Männer uns vorstellen. Da liegt nämlich die kleine Differenz. Sogar, wenn man eine brave Ehemann ist, wird sie ihre Bedingungen stellen um Dich zu züchtigen. Es ist, wie Du schreibst immer eine Gratwanderung.
Jedoch finde ich es schön, dass Du mal die Tatsache nach dem ersten Verliebtheit und wie weiter auf Schrift gestellt hast. Vor allem wenn man älter wird und nicht mehr wie ein Adonis aussiehst. Für die Frau gilt natürlich dasselbe. Meine Frau und ich hatten auch mal eine Diskussion darüber, und sie meinte, ob es nicht besser wäre, nach eine professionelle Domina zu gehen, um mich von ihr halb totschlagen zu lassen. Jedoch ihre Unterton war so Eifersüchtig, dass Sie genau so gut hätte anfügen können: „Was eine Domina kann, kann ich auch“. "Also bezahle ich Dir Deine Lohn und wir sind einverstanden“. Eine Weile war es Stille zwischen uns. Danach meinte meine Frau: „Nein, dass möchte ich nicht, aber Du solltest mir nicht erpressen“. „Das, will ich auch nicht und ich habe mehr Freude und Vertrauen darin, wenn Du meine Domina bist“.
„Du spinnst“. „Dass weiss ich, jedoch hast Du die Frage der Domina heraufbeschwört, weil Du zu faul bist mich mal dran zu nehmen“. „So, meinst Du das. Jetzt habe ich genug von Deinem frechen Mundwerk“. Was nachher kam muss ich vermutlich für die Eingeweihten nicht mehr erklären.

Liebe Gruss Richard

Achatz hat gesagt…

Ja, solche Diskussionen kenne ich auch! Ich freue mich, wenn ich lese, dass es anderen ähnlich geht!
Eine Domina ist eine völlig andere Geschichte, denke ich. Wahrscheinlich ist die scheinbar harmlosere Variante mit der 'echten' Intimität der eigenen Frau viel aufregender, oder? Eine Domina müsste mit einer Peitsche mich tatsächlich halb tot schlagen, um einen ähnlich eindringlichen Effekt zu erzielen, wie meine Frau, die mich bis ins Hinterste kennt, mit einer Feder in der Hand erreichen könnte..
Aber das ist vielleicht auch Theorie, weiß es jemand besser?

Richard hat gesagt…

Liebe Achatz

Eine Frau mit der Feder in der Hand, ist auch eine Glücksfall. Natürlich ist die Intimität mit der eigenen besseren Hälfte zehn Mahl besser, als mit einer, jedoch auch nicht gefühlloser Domina. Soll Amélie mal schreiben, wie man das Problem lösen will? Sie kann schon sagen, es ist etwas einseitig. Aber umgekehrt frage ich, auf welche Art wir daran etwas verbessern können. Meine Frau ist sowieso kein Mensch, des geschriebenen Wort. Dafür um so mehr des gesprochenen Wort. Mit internet usw. kann sie nicht viel anfangen, obwohl sie ihre eigene Computer hat. Jedoch weiter als E-Mails geht ihre Neugierigkeit nicht. Sogar habe ich sie ein ganz verrüchte E-Mail geschickt, wo ich nur weiss, dass sie es zur Kenntnis genommen hat. Natürlich haben Amélie und meine Frau Recht, aber solle sie eine besseren Vorschlag machen, wie man die Einseitigkeit begegnet. Aber, wenn man seine Fantasien nicht mehr hätte, könnte man genausogut aufhören, Höffnungen zu haben. Es ist die alt bekannten Streit der Sexen die es trotz Allem interessant macht.

Liebe Gruss Richard