Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Donnerstag, 22. Mai 2008

Die Intrique

Im Nachfolgenden zitieren wir einen Text (in Übersetzung) von Paige Harrison vor, die sich schon länger und sehr ausführlich mit unserem Thema beschäftigt. Er stammt von ihrer Website 'the art of female domination'. Sie nennt die 'intrigante Strategie' einer Frau, mit der sie ihrem Mann in seinem sexuell/ abhängigen Aspekt begegnet „Intrique“. Da die Website sehr umfangreich und verzweigt ist hier der Link zum Original, es ist vom März 2005: hier.
- Zeichnung: Beardsley


"Die 'Intrique' der Weiblich- Geführten Ehe
(Paige Harrison)

Die Intrique der Weiblich- geführten Ehe ist hochgradig sexuell für Männer. Was aber treibt sein Verlangen so sehr an, dass er sich auf solch eine Bindung einlässt? Was zieht das Kaninchen aus dem Hut? Es wäre eher die Ausnahme, als die Regel, wenn es nicht funktionierte, denn die Weiblich- geführte- Verbindung ist sehr machtvoll. Eben wie bei einem Baby, welches an der Brust seiner Mutter angeschlossen ist, so wird auch der Mann angeschlossen werden an das Weibliche.

Der sensible Ort
In meinen Händen schmilzt sein Herz, seine Knie knicken ein, wenn ich über ihm stehe und auf ihn herabblicke, wenn er seinen den Kopf senkt, die Augen geschlossen, die Lippen geschürzt, die Ohren gespitzt.
Schweigen.
Die Haut erwacht, der Rücken wölbt sich, der Hintern tritt hervor, das Innere ist nach aussen gekehrt, die Erektion ist offensichtlich, sein Teil glänzt, das Arschloch wird feucht, der Atem wird tiefer.
Sein Widerstand lässt nach, alte Türen gehen auf, das Bewusstsein wird heller, Dunkelheit ängstigt... Augen leuchten auf.
Meine Stimme lädt seine Seele ein, sich hinzugeben und auf die Reise zu gehen, verlorene Wunder zurückzuholen.
Er hat sich entschieden meine Pfade zu kreuzen bis zu geheimen Zielen hinter den dunkelsten Türen. Auf der Suche nach Schätzen unter extremen Bedingungen, wo die meisten nicht mehr weitergehen würden.
Ich tauche auf aus den Schatten mit dem Gold des Regenbogens, der nun durch jede Träne aus seinen Augen scheint.
Dies sind die Tränen der Freude die aus Tränen der Enttäuschung flossen, ein weiterer Tag der Erlösung .... jetzt sicher in den Armen seiner Gebieterin.



Die meisten Paare brauchen regelrecht Hilfe mit ihrer Sexualität.
Wie können sie an diesen Ort der Sensibilität, der sexuellen Verwirklichung kommen?
Ich sehe bei meiner Arbeit, die ich tue, jede Menge sexuellen Frust. Sexualität ist ein grosser Teil dessen, was wir sind. Nicht ausdrücken zu können, was wir eigentlich wollen oder wer wir wirklich sind bedeutet ein grosses Loch im Leben zu haben.

Wir leben durchaus in einer sexuellen Kultur; von der Madison Avenue bis Hollywood- aber nur wenige von uns nehmen sich die Zeit, ihre Geschicklichkeit und ihren Sinn für die Intimität mit ihrem Partner zu kultivieren. Intimität, das heisst vor allem Bedürfnisse zu kommunizieren und sich Zeit für unsere Bedürfnisse und Interessen zu nehmen. Sind sie einmal bekannt und verstanden, dann können sie auch erforscht werden. Es ist dasselbe, ob wir die innere Sexualität und Sensibilität der Frauen oder der Männer diskutieren. Ich habe gerade einige Bücher über menschliche Sexualität auf meinem Schreibtisch; es gibt absolut nichts Wichtigeres bei der Etablierung einer Weiblich- geführten Beziehung, als die initmen Verhaltenswünsche Deines Partners kennzulernen und sie dann schrittweise umzumünzen, bis er Deine wirklichen Bedürfnisse nach sexueller Befriedigung erfüllt.

Frauen brauchen Sex mehr, als sie manchmal zugeben wollen. Vielleicht ist es das „gute Mädchen“ Syndrom in uns allen, was uns davon abhält, herauszufinden, was in unserem Becken los ist. Die Vulva ist das „Powerhaus“ für jede sexuelle Aktivität und als Frauen brauchen wir Kommunikation und Verbindung mit diesem Teil unseres Körpers.
Oft ist Kommunikation durch Berührung, die uns zum Sex hinüberleitet, so dass die Idee von FemDom oder „Weiblicher Überlegenheit“ sich einer Sexualität nähert, bei der Du alle seine sexuellen Bedürfnisse erörtern kannst, offen und ohne Scheu, während er an Deinem „PowerCenter“ ist und so kann es ein Vergnügen werden mit Deinem Liebsten eine private Sphäre im Schlafzimmer einzuführen.

Viele der Weiblichen- „Superior- Aktivitäten“ helfen, das männliche Ego zu brechen, ebenso andere Barrieren, die ihn an der sexuellen Erfahrung hindern, die er sich so wünscht und die er braucht.
Die meisten Männer wissen das nicht von sich selbst.
Stattdessen glauben sie, sie können etwas nur finden, wenn sie außerhalb ihrer selbst und bei anderen suchen. Ich persönlich glaube nicht, dass es richtig ist, danach außerhalb einer vertrauten Beziehung zu suchen.
Aber ich kann den starken Drang der Männer verstehen, dies zu tun.
Es gibt intime Dinge, die eine Frau während des Liebesspiels tun kann, die so erotisch und leidenschaftlich sind, dass sie sich unauslöschlich in die Seele ihres Mannes eingraben. Wo solche Erfahrungen einmal etabliert sind, werden sie den Mann in einem Zustand der Unterwerfung halten und ihm ultimativ die Überlegenheit und die Macht des Weiblichen veranschaulichen.

Hast Du Scheu Deinen Mann die Erfahrung mit einem künstlichen Phallus machen zu lassen oder ihm beizubringen, wie er dich angemessen verehrt? Oder zu erlernen, wie man seinen Samen richtig melkt (ohne dass er dabei einen Orgasmus hat)?
Oder willst Du vielleicht die Methode der häuslichen Disziplinierung in Deiner Beziehung einführen? Jedes dieser Dinge hilft Dir den Weiblich- Geführten Lebensstil zu etablieren und in Deiner Ehe/ Beziehung das unglaubliche Band zu knüpfen, das Deinen Mann auf eine submissive Basis stellt.
Solche Aktivitäten sind ein wunderbares Mittel für Dich, weil er durch sie immer wieder daran erinnert wird, dass er Deine Bedürfnisse zu achten hat.

Wenn die Frauen erst einmal bestimmte erotische und sexuelle Aktivitäten eingeführt haben, sind viele Männer in einem Raum und an einen Ort gefesselt, der so mächtig ist, dass sie für immer darin gefangen bleiben.
Und bedenkt eines, Ladies, wenn der Mann einmal an diesem Ort geführt worden ist, dann ist es gut möglich, dass die nachfolgenden sexuellen Erfahrungen für Euch ein hohes Potential von spiritueller Dimension haben und einer weitaus tieferen und erfüllteren Beziehung überhaupt.
Ein Mann, der sexuell bis an seine Grenzen gebracht wird und der lernt, wie man eine Frau wirklich befriedigt, wird letztlich als Mensch glücklicher sein.

Ich weiß, einige der Praktiken, die zu einer FemDom- oder einer Weiblich- geführten Beziehung gehören, schocken viele Frauen, und wenn sie ausgeführt werden erschrecken sie.
Im Gegensatz zur allgemeinen Meinung hat allerdings die Praxis einer Frau, die sich einen künstlichen Phallus umschnallt, nichts mit pornographischem Sex zu tun, sondern das ist eben genau das, was die Bedürfnisse Deines Mannes auf einer sehr tiefen menschlichen, archaischen Ebene berührt; es vermittelt ihm Deine Überlegenheit in einer einzigartig liebevollen und zärtlichen Weise.
Sicherlich solltest Du Deine Grenzen kennen und niemals etwas tun, womit Du Dich sexuell nicht wohlfühlen kannst. Das ist essentiell, aber auf der anderen Seite habe auch keine Scheu, die Themen seiner Sexualität offen und unverblümt zu konfrontieren. Fordere ihn heraus. Hab keine Angst.
Sexuelle Erfahrungen dieser Art werden Eure Beziehung grundlegend verwandeln hin zu etwas, was es sonst niemals gäbe.
Sexuelle Kommunikation ist der Kern der Weiblich- geführten Ehe und sie ist der Schlüssel zu einer wirklich intimen, leidenschaftlichen und erotischen Beziehung.

Es geht vor allem um Freude, auf welche Art auch immer wir zu ihr finden. Wir können sie alleine finden, mit einem Mann, mit einer Frau, oder mit beiden.
Eine dominante Frau sollte einen Orgasmus niemals vortäuschen, aus einer Reihe von Gründen. Zum einen ist das etwas was wir Frauen- ja, auch ich hab das mal getan!- zur Beschwichtigung des Mannes tun, oft weil wir nichts besseres wissen. Dominante Frauen lernen schnell, das nicht zu tun.
Zum anderen brauchen dominante Frauen auch den Orgasmus nicht vorzutäuschen: denn entweder sie haben ihren Männern beigebracht, wie sie es zu machen haben oder die Frauen machen es sich selbst. Sie feiern die Sexualität in ihrem eigenen Körper.
Wenn sie keinen Orgasmus haben wollen, dann haben sie eben keinen.
Sage Deinem Mann „berühre mich hier“ oder aber „lass die Finger weg!“
Männer, die Frauen lieben, wollen aufrichtig, dass die Frauen Freude haben - nicht aus purem Egoismus, sondern weil sie Dich lieben. Deine Freude ist gut für Deinen Mann. Dein Mann will lernen, wie er Dir Freude machen kann. Er ist eigentlich tatsächlich geradezu verrückt danach. Lüg' ihn nicht an.
Komm aus der Ecke der Scheu in den weiten Raum der Möglichkeiten.
Wenn Du Deine wirklichen Wünsche enthüllst, kann das erschrecken, aber es kann Dich auch befreien. Dann wandelt sich der Masstab in Deiner Liebesbeziehung.
Wenn wir in Kontakt mit unseren Wünschen sind, wird etwas Neues möglich. Es ist vielleicht beängstigend, aber ist es nicht beängstigender, das zu bleiben, was wir sind, anstelle von dem, was wir sein wollen?"

Übersetzung Achatz. Im Originaltext heisst es:
Copyright ©2004-2005 by Paige-Harrison.com. All rights reserved. Please feel free to duplicate or distribute this file, as long as the content is not changed and this copyright notice is intact. Thank you.

Dienstag, 13. Mai 2008

… wie die Regeln sich gewandelt haben!


Amélie meint unsere Texte hier würden vielleicht etwas zu einseitig. Sie bat mich den kleinen Text einer Frau, 'Goddess V' zu übersetzen und zu bringen, welchen wir neulich auf einem unserer Lieblingsblogs fanden (hier). Er hat im weiteren Sinne mit dem Thema unseres letzten Posts (Hauptspeise) zu tun.

Männer sollten eine schlechte Angewohnheit überwinden: Ich meine, wo nehmen die Jungs das her, dass grossartiger, guter Sex, also JEDE Art von Sex, sich ausschliesslich um ihren kleinen Kerl zwischen ihren Beinen drehen muss. Ja wirklich- ich sage 'klein'; im Vergleich zu einem 8 Pfund schweren Baby (und ich habe 4 davon herausgebracht) sind ALLE Schwänze ziemlich klein. Ein anderer Gedanke, der vielleicht aufgeblähte Egos aufstacheln wird: Seit VK und ich Femdom praktizieren haben wir weniger reinen Geschlechtsverkehr - sogar sehr viel weniger- und ich habe mehr powervolle Orgasmen als jemals zuvor. Purer Geschlechtsverkehr, egal wie lange er dauert, definiert nicht mehr die Qualität, wie wir Sex miteinander haben. Er kann immer noch dabei sein, aber wenn, dann ist er längst nicht mehr die Hauptsache, so wie das mal war.

M
an kann sagen, dass ich VK's (Kürzel für ihren Mann) Penis eine weniger prominente Rolle zugewiesen habe, wenn wir Sex haben. Versteht mich nicht falsch. Ich habe überhaupt nichts gegen den sexuellen Verkehr. Ich glaube die meisten Frauen würden sagen, dass es durchaus mal Zeiten gibt, da will eine Frau einfach einen guten, harten Fick. Aber ich glaube ebenso, dass das mehr die Ausnahme als die Regel ist. Unabhängig davon mag ich Geschlechtsverkehr nicht so sehr wegen des körperlichen Vergnügens, als wegen der emotionalen Verbindung, die er zwischen zwei Menschen anbietet. Tatsache ist, dass es bei mir mit dem puren Geschlechtsverkehr nie so gut los geht, wie auf andere Weise. Es kam mir immer so vor, dass Geschlechtsverkehr irgendwie für den Mann mehr Vorteile hat, - mehr als für die Frau jedenfalls. Ich habe meine all zu vielen Gefälligkeits- Ficks meiner Zwanziger und Dreissiger inzwischen aufgegeben. Damals hatte ich dem Mann erlaubt, mir Schuldgefühle zu machen, wenn ich mich ihm verweigerte. Da war es leichter, einfach die Beine breit zu machen. Ich bezweifle, ob es eine Frau auf der Welt gibt, die nicht schon einmal ihre Einkaufsliste im Kopf gemacht hat, während ihr Hubby sie vögelte. Ohja, wie die Regeln sich gewandelt haben!

Sonntag, 11. Mai 2008

Hauptspeisen

Da wir es ja immer so mit den Feiertagen haben und heute Pfingsten ist und morgen auch noch Feiertag: warum also nicht die Gattin, Freundin oder zufällige Bekannte einmal auf andere Art daran erinnern, dass heute Muttertag ist. Da muss man nicht immer nur die Küche aufräumen - das tut ihr, liebe Männer, die ihr hier lest, sowieso schon, oder an der Tankstelle teure Blumen kaufen, die morgen wieder in die braune Tonne kommen.
Wie wär's mal mit einem anständigen 'C.' (steht für Cunnilingus), dieser friedvollen Beschäftigung bei Paaren, bei denen zumindest ein Teil weiblich ist. Diese Beschäftigung ist auf der Geberseite absolut gewaltfrei, sie kann, wenn Du - angesprochen jetzt ein Mann- Dein Handwerk - ich sollte eher sagen: Mundwerk- ein bisschen verstehst, sehr erotisch sein - für beide Teilnehmer wohlgemerkt- und kann darüber hinaus und sowieso auch sehr sexuell werden, ebenfalls für beide. Sehr sexuell.
Es ist gar nicht so nicht schwer, wenn Du einfach versuchst Deiner Frau 'zuzuhören', nämlich wie sie reagiert, sich überhaupt bewegt -mit dem Becken zum Beispiel- und was sie für Töne von sich gibt. Dann wirst Du bald wissen, was zu tun ist, was sie gerne hat. Ermutige sie auch es Dir einfach zu sagen.
Dann kann es sein, dass Du eine Kraft bei ihr entfesselst, dass Dir Hören und Sehen vergeht. Und Du am nächsten Morgen etwas verlegen an Nachbars Wohnung vorbeischleichst.
Die meisten Frauen oder viele Frauen sind diesbezüglich zunächst sehr scheu und manchmal auch verschämt. Es braucht dann Zeit- aber es kann sich sehr ändern!
Sag ihr, zeig ihr, dass dies kein 'Vorspiel' , keine 'Vorspeise' ist und Du keine Gegenleistung nach dem Motto 'gleich bin ich aber dran' erwartest. Das ist wichtig. Lass sie entscheiden, was wann mit Dir geschieht. Ein andermal ist auch okay, oder?
Das macht es leichter für sie. Das gibt ihr die Zeit, die sie braucht. Es macht es einfacher, vielleicht auch sensationeller.
SIE steht im Mittelpunkt Deines Lebens - oder nicht? Dann zeig es IHR mit Herz und Zunge……am Mittelpunkt der Welt (schön gesagt, oder?)
Dass dabei 'Botenstoffe' ausgetauscht werden, die Männer mit der Zeit geradezu süchtig werden lässt nach 'C.' und sie der Frau gegenüber leichter mal 'folgsam' werden lässt, hatten wir schon erwähnt (hier).
Dass viele Frauen, ist dieses Terrain erstmal ganz erschlossen, den 'C' dem reinen GV vorziehen könnten, ja sogar nichts Anderes mehr wollen, ist ein Gerücht, liegt aber nahe bei einer Wahrheit. Viele Frauen wollen nämlich 'eigentlich' alles, wenn sie nur von uns (los-) gelassen würden.
Dazu ist der 'C.' (wie gesagt nicht als Vorspeise, sondern als Hauptspeise - solange bis sie etwas anderes verlangt) ein super -Mittel.
Es ist 'saver', niemand wird müde und schlafft ab, und schwanger wird davon normalerweise auch keiner- auch deshalb ist der 'C.' in manchen Kreisen sehr populär. Und kann einen halben Abend lang gefeiert werden und länger. So ist es zum Beispiel neuerdings immer mehr bei amerikanischen Teenagegirls beliebt, die es durchaus nicht eilig haben 'entjungfert' zu werden, aber auf delikaten Genuss und Service ihrer diversen Boyfriends nicht verzichten wollen.
Für die Dame des Hauses, die etwas Erfahrenere, gilt- (davon berichte ich gerne ein andermal): sie kann dabei mit der besten Freundin telefonieren, eine Soap gucken und manchmal sogar sich die Finger lackieren (vorsicht: besser nur die Trocknungsphase nutzen), sich die Haare föhnen und/ oder dem Liebsten ab und zu dabei liebe Sachen ins Ohr flüstern, um ihn bei Laune und 'am Platz' zu halten - auch 'eins hintendrauf' kann da durchaus stimulierend wirken. Wir haben es beileibe nicht erfunden- alles ist längst beschrieben und fotografiert oder gezeichnet. Wir wollen es allerdings immer wieder empfehlen: es hilft!
Nicht nur an Feiertagen. Ein bisschen festlich sollte es aber durchaus sein. Und Vorsicht: nicht jede Frau will 'C' zu jeder Zeit - wir Männer könnten sonst kaum noch einer anderen Beschäftigung nachgehen.…… Andererseits kann es -wenn Du gut bist- passieren, dass Du, als Mann, häufiger 'ran' musst, als Du gedacht hättest- aber eine Frau, die weiß, was sie will, weiß auch, wie sie es bei ihrem Mann beibringt, keine Sorge.
Auch das ist nichts Neues, sollte aber -nicht nur am Muttertag- wieder mal erinnert werden!

Freitag, 9. Mai 2008

Morgen ist Vatertag (Geschichte)

Okay, sagte sie sich. Sie hatte diese ewigen Diskussionen mit ihrem Mann satt. Seit Tagen, nein seit Wochen drangsalierter er sie wieder mit seinen Forderungen nach Sex. Vorwurfsvoll. Weil sie verheiratet wären. Und und und……
Eigentlich drangsalierte er sie seit sie verheiratet waren.
Hatte denn ein Mann Natur- Recht auf Sex, und hatte seine Frau ihm Sex zu 'geben'...oder was? Leben wir noch im Mittelalter?
Oder in der Steinzeit ? (wahrscheinlich war es damals ganz anders, nämlich so, dass die Frau dem Mann damals die Leviten las, wenn er mit steifem Schwanz in ihre Höhle kam und sie 'flachlegen' wollte, nein, die Steinzeitfrau hätte ihm sonstwohin getreten, wenn sie gerade nicht in Stimmung war……sie hätte ihm eins hinten drauf gegeben- das Natürlichste der Welt!)
Aber heute ? Sie hatte es so satt.
Natürlich hatte sie Spaß am Sex- oder besser einmal gehabt.
Ab und zu und, wenn er sensibel mit ihr war. Aber so, wie es in den letzten Jahren ablief, war es ihr langweilig geworden.
Gerade zu eklig erschien ihr Mann ihr jetzt manchmal. War er überhaupt noch attraktiv für sie? Nein. Sicherlich nicht: sein Bauch hing, das weisse, behaarte Fleisch seiner Schenkel und Arme- ein Mann über 50 eben, nicht mehr.
Natürlich, auch sie war nicht mehr die Jüngste, aber die Männer schauen ihr nach, immer noch. Nach wie vor. Sie war gepflegt. Sehr sogar und sie spürte, dass die Männer sie mochten. Ihre direkte Art. So etwas ist geradezu alterslos attraktiv.
Und sie 'hatte' noch immer etwas, wie man sagt. Sonst wäre ihr Mann nicht so scharf auf sie- und das nach all den Jahren Ehe. Ja, es lag auch daran, dass sie ihn nicht immer 'ranliess' in den letzten Jahren, das erhöht den eigenen Wert vielleicht, ohne dass sie darauf spekulierte.
Sie wusste nicht viel darüber.
Aber sie spürte, dass er sie kaum anschauen konnte, wenn sie nackt war, ohne dass er steif wurde. Nicht, dass ihr das wichtig war. Im Gegenteil, es belastete sie manchmal gerade zu und machte ihr ein schlechtes Gewissen. Denn sie wusste, dass er 'es' dann am liebsten mir ihr tun wollte.
Sie spürte dabei irgendwie Macht. Sie wollte aber eigentlich gar keine Macht.

Jetzt kam sie darauf, weil sie so eine Seite gelesen hatte im Netz. Nicht so etwas Pornographisches, nein. Aber wenn sie genau las, war es der Hammer: eine Frau kann einem Mann geben, was er braucht, ohne dass sie etwas tun muss, wozu sie gerade keine Lust hat, also Sex. Wie geht so etwas?
Der Punkt ist, ein Mann braucht etwas anderes, als er denkt, dass er braucht.
Kann es sein, dass Männer ein bestimmtes Verlangen nach Unterordnung unter die Frau haben, das ihnen gar nicht bewusst ist? Oder das sie sich nicht eingestehen?
Nachdem sie diese Website gelesen hatte, war ihr klar:
Sie würde ihren Mann 'testen': Er braucht vielleicht sehr die starke Hand seiner Frau. Und dies auf seinem Arsch. Dass sie daran nicht früher gedacht hatte!
Und es konnte sein, dass er sogar regelrecht davon träumte von ihr 'dominiert' zu werden und sich nur nicht traute ihr mit 'so etwas' zu kommen.

Nun, sie würde es erfahren. Heute Abend.
Dann könnte sie von ihm bekommen, was sie von ihm wollte, sie brauchte nicht mehr 'Ausreden' erfinden, wenn sie keinen Sex wollte, er aber geil wie Nachbars Dackel war.
Und was wollte sie eigentlich von ihm?
Die Liste war so lang. Es gab so vieles, was sie gerne besser hätte von ihm. Sie würde ihm das beibringen. Darum ging es doch. Sie würde es zumindest ausprobieren....

Morgen ist Vatertag, mein Lieber. ....in der Nacht davor werden wir eine schöne Begegnung haben miteinander. Und diesen Abend sollte er nicht vergessen. Es wird die Nacht sein, in der sie den 'Spieß' umdreht. Auf die Weise, wie eine Frau das macht, also liebevoll, aber bestimmt.

Offenbar ließ sich etwas machen, was seinen geheimen Bedürfnissen, seinen Sehnsüchten entsprach- er wusste es vielleicht nicht einmal selbst- und was auf der anderen Seite ihr half: ihre Wünsche durchzusetzen...mit Lust und mit List.

Wenn auch nur annähernd stimmte, was auf dieser Seite stand, dann würde er ihr in Zukunft aus der Hand fressen.
Dazu würde sie über ihren Schatten springen müssen und ihn mit ihrer 'Strenge' konfrontieren: und mit ihm selbst.
Sie würde ihm sagen, dass sie ihm den Hintern versohlen wird.
Von nun an, wann immer sie es angemessen fände. Das ist alles.
So wie es einem Mann in seinem Alter zukommt und gut bekommt, wenn seine liebevolle Frau das tut; für ihn, für beide, und für sie selbst.
Es würde ganz einfach sein und er würde zum ersten Mal begreifen, wie das gehen wird in Zukunft zwischen ihnen. Und es wird gut sein, dachte sie.

Dann war es soweit.
Es ging ganz einfach. Am Abend sagte sie nur kurz zu ihm: 'Heute Abend gibt es 'gemeinsame Spiele' - ob er Lust dazu hätte. Okay. Sie träfen sich im Schlafzimmer um halb Neun. Sie erwartete, dass er pünktlich sei. Ein bisschen dieser Ton. Schärfer, deutlicher, wie eine Lehrerin fast.
Er schaute auf und versprach da zu sein.
Am Abend trafen sie sich. Ja, sie hatte sich fein gemacht. Das kleine Schwarze und ihre Beine, die zur Geltung kamen, das Dekolleté, keine Frage, das mochte er noch immer. Er kam-wie immer- in Jeans und T-shirt. Okay, er hatte etwas abgenommen, aber es war immer noch zu viel.

Sie setzten sich gegenüber auf den grossen Sesseln neben den Betten. 'So', sagte sie, 'darf ich heute mal alles bestimmen?' Sie schlug die Beine übereinander, dass er sie besser sehen konnte. Überrascht schaute er sie an. Etwas amüsiert könnte man sagen. 'Nun gut', antwortete er, da sei er mal gespannt. 'Nein', sagte sie, 'ich will Deine Zusage, dass Du heute Abend absolut das machst, was ich will, egal was es ist.'
'Hm, sagte er, wenn es mit Sex zu tun hat, ist das okay..'
Sie lächelte listig: 'es hat auch mit Sex zu tun, aber nicht nur'
'Hm', sagte er wieder, 'wie weiß ich denn, dass Du mich nicht umbringen willst?' 'Vertrauen', sagte sie, 'Vertrauen...das ist alles. Ich tu' Dir schon nichts Böses. Wirst sehen.'
'Okay' , er sprach fast zögerlich. 'Bin ich mal gespannt, wirklich.'
Dann sagte sie ihm, er solle alle seine Kleider ablegen und sie aufs Bett legen.
Das tat er tatsächlich. Er blieb einfach so vor ihr stehen, mitten im Raum. Er war leicht erregt, wie sie feststellte, es war ihm auch peinlich, er hielt seine Hände 'davor'.

Er mag das, sagte sie sich. Er mag es, wenn ich ihn kommandiere. Wenn er sich ausliefern muss.
Sie stand auf, ließ ihn nackt stehen, nahm seine Kleider und trug sie aus dem Raum - sozusagen um ihm die Flucht in Kleidern zu erschweren.

'Und jetzt,' sagte sie, 'kniest Du vor mir'.
'Und Du', sagte er, 'Du bleibst angezogen?'
'Ja klar, das bleibe ich. Ich sehe angezogen besser aus, als nackt, findest Du nicht?'
'Finde ich nicht', antwortete er 'Du siehst nackt sehr geil aus.'
Und er fügte hinzu, dass er sich selbst jetzt zu nackt fühle, wenn sie angezogen daneben stehe ,und diese Beleuchtung stelle ihn irgendwie bloss. Er sähe ausserdem nicht gut aus, so nackt.
'Du hast völlig recht' sagte sie ' Du bist keine 30 mehr…'
Sie schaltete die Deckenbeleuchtung aus. Nun brannte nur noch eine kleinere Lampe am Bett. Ein wärmeres, angenehmeres Licht verbreitete sich im Raum.
Sie nahm sich zusammen. 'Besser? Auf die Knie hatte ich gesagt', sie verschärfte ihren Ton, ohne laut zu werden 'Du solltest jetzt gehorchen..sonst…'
Er sackte auf seine Knie und schaute sie verwundert an: 'Sonst was?'
Sie lächelte und entgegnete sanft: 'Du wirst es nicht glauben, aber wenn Du Dich an Dein Versprechen, mir zu gehorchen, hälst, wie ein Mann, dann wirst Du es tun und wenn Du zögerst wirst Du eben wehrlos gemacht'. Sie machte eine Pause.
Er schaute sie fragend an: 'dann mache mich besser wehrlos', er lächelte herausfordernd.
'Wie Du willst……'
Sie ging mit zwei Schritten auf den großen Sessel zu, auf dem ein Morgenmantel lag. Sie hob den Mantel auf und brachte zu seiner Überraschung zwei kurze Seile zum Vorschein. Sie nahm eines und trat an ihn heran.
Er lachte unsicher.
'Gut, dass es Dir Spaß macht' sagte sie 'halte Deine Ellbogen hinter dem Rücken zusammen.'
Erstaunlicherweise gehorchte er sofort und ohne Zögern. Sie band seine Ellenbogen zusammen so dass sein Oberkörper spannte und schloss das Seil mit einer festen Schleife.
Natürlich sah sie den Grund seiner Folgsamkeit.
'Ich dachte mir, dass Du einen Ständer bekommen würdest' sagte sie' das heißt für mich, dass ich auf der richtigen Spur mit Dir bin.'

Sie teilte ihm wie beiläufig mit, dass er nun seine Hände nicht mehr vor seinen Schwanz halten könne und dass Sie ihn jetzt 'am Bändel' hätte, er wolle es ja nicht anders. Das schien ihn noch mehr zu erregen.
Sie ließ sich Zeit und betrachtete ihn stehend 'von oben herab' .
'Und jetzt?' fragte er provokativ.
'Jetzt …küsst Du meine Füsse- und zwar ganz zart.' Und dabei schlüpfte sie mit ihren schlanken Füssen aus ihren eleganten schwarzen Schuhen und stellte sich direkt vor ihn hin. Geschickt beugte er sich vor, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren und küsste tatsächlich beide Füsse mit Hingabe.
'Sehr schön,' urteilte sie und war nicht verwundert, dass auch diese Geste ihn sehr zu erregen schien.
'Jetzt sage ich Dir, wie Du aussiehst: wie ein alter geiler Bock und ich finde, das bist Du auch, stimmt's?'
'Ja' entgegnete er kleinlaut 'eigentlich hast Du recht.'
'Und meinst Du', fragte sie leise, 'irgendeine Frau auf der Welt ist scharf darauf, sich von so einem alten geilen Bock v… zu lassen?'
Er sagte nichts.
'Antworte' sagte sie scharf.
'Das ist ja wie ein Kreuzverhör', murrte er und schaute auf den Boden.
'Nicht, wenn Du antworten würdest' flüsterte sie, etwas unlogisch.
'Nein, wahrscheinlich keine' sagte er...'Du hast recht' er sprach jetzt sehr leise, aber er war immer noch sehr erregt.

'Genau' sagte sie ' ihr alten geilen Böcke müsst dankbar sein, wenn sich Eure Frauen um Euch kümmern und wenn Ihr ihnen die Füsse küssen dürft', sie setzte sich neben den Knienden in den Sessel und nahm wie beiläufig seinen steifen Schwanz in ihre Hand, bewegte sie auf und ab, gekonnt, so dass es ihn noch mehr erregte und gab ihm einen Kuss auf den Mund. Bald war alles glitschig und feucht bei ihm. Sie würde ihn in wenigen Sekunden 'fertig' machen können, verzichtete aber darauf und unterbrach. Sie kannte ihren Mann genau. Er stöhnte.
'Ich will' sagte sie wiederum eindringlich und leise, wobei sie zwar die Bewegungen ihrer Hand stoppte, den Griff aber nicht lockerte, ich will, dass Du begreifst, dass eine gute Beziehung zwischen uns nach all den Jahren am besten funktioniert, wenn Du mehr auf mich hörst, ja mehr noch: mir gehorchst und wenn Du Respekt vor mir hast - das fängt beim Sex an und hört aber beim Sex nicht auf, kapiert?' Sie hielt inne: 'Pass auf, wehe, Du spritzt hier in die Gegend..'
Sie ließ ihn für kurze Zeit los, dass er sich entspannen und beherrschen konnte. Er stöhnte wieder.

Dann fuhr sie fort: 'Ich sehe, dass es Dir gefällt, was ich mit Dir mache und wenn ich Dich ein bisschen, sagen wir mal, 'beherrsche', ich werde es schon nicht übertreiben. Aber ich werde damit weiter gehen. Ich habe soeben beschlossen…eine neue, ganz einfache Regel einzuführen, nämlich die, dass ich Dich schlagen werde, und zwar wann immer ich es angemessen finde, das ist alles; was hälst Du davon?'

Er zitterte. Sie spürte, dass sie ihn bis an die Grenze erregt hatte, nicht so sehr durch ihre Handbewegungen, sondern durch ihre Worte und ihre unzweifelhafte Bereitschaft, ihn ernsthaft dominieren zu wollen.

'Ich brauche Deine Antwort nicht wirklich, ich kann sie sehen und fühlen'; nun war sie es, die lachte.

Unter dem Morgenmantel hielt sich noch eine Gerte verborgen, die sie jetzt hervorholte.
Eine ganz normale Reitgerte.
'Hiermit wird es heute zum ersten Mal passieren' sagte sie 'Du wirst körperlich spüren, was es heißt, eine starke Frau zu haben…, denn es gilt : Fühlen ist besser als hören. Es wird Dir gefallen, ich weiß es jetzt, dass Du Dich danach sogar sehnst, Du kannst es jetzt ruhig zugeben. Es ist das, was ich heute Abend von Dir hören will und was ich mit Dir vereinbaren werde, hörst Du? Die Regel: wann immer ich es richtig finde und Du willigst vollständig ein...!'

Er war sprachlos. Er nickte ohne zu Zögern.
Sie schaute ihn herausfordernd, aber auch lockend an. Und dann sagte er es ihr, dass er einverstanden sei, mit dieser Regel und dass er diese Regel wirklich wolle und dass sie es versuchen sollten damit.
Ihr Leben würde sich vielleicht total verändern.
Noch hatten sie sich einander so verbunden gefühlt, wie an diesem Abend.

Donnerstag, 8. Mai 2008

Tagesablauf Wochenende


(Hier ist eine weitere Darstellung eines Tagesablaufs, diesmal vom Wochenende wiederum von Roswitha und Manfred
-Anm. von Achatz: Ein Bild mit Peg in Leder habe ich jetzt dank eines Hinweises -siehe Kommentar unten- gefunden…)

Hier also abermals der Versuch, einen Tagesablauf zu beschreiben, dieses Mal ein Wochenende, Verfasser ist Manfred, überarbeitet von Roswitha. Doch vorweg: 1. Das Bild von Al und Peggy war sehr gut gewählt, da ist tatsächlich eine gewisse Ähnlichkeit; 2. Es s gibt übrigen eine Folge wo Peg als dominante Herrin in Lederkleidchen und mit Gerte zu sehen ist!!!) 3. Es ist wieder ein ziemlich langes Werk geworden.


Wir beginnen am Samstagmorgen. Mein Wecker darf etwas später läuten, der von Roswitha ist grundsätzlich nicht aktiviert. Auch am Freitag kann Roswitha ausschlafen, da sie nur vier Tage die Woche arbeitet.
Der Unterschied zum Wochentag kann sein, dass Roswitha das Frühstück im Bett einnehmen möchte. So beginnt der Tag etwas anders und nicht gleich mit dem Anstecken der Hausschuhe, wenn ich nach dem Gutenmorgenkuss den kurzen Hinweis über ihren ersten Tageswunsch erhalte. Es ist also bei uns gewiss keine Seltenheit, wenn der Dame des Hauses das Frühstück ans Bett serviert wird, wie es woanders nur am Muttertag oder zum Hochzeitstag erfolgt. Ich klopfe dann später und trete mit dem Tablett in der Hand ein. Wir frühstücken dann gemeinsam im Bett.
Nebenbei bemerkt: Auch der Verlauf eines Wochenendes ist sehr individuell und überwiegend „normal“, jedoch wiederum mit gewissen Spezialitäten versehen, worin sich Roswithas bittersüße Herrschaft ausdrückt. Wir verbringen an den arbeitsfreien Tagen jedoch die meiste Zeit zusammen und deshalb ist auch der Anteil an Femdom-Geschehnissen natürlich verhältnismäßig höher. Wie schon bei der Beschreibung vom Wochentag, müssen wir jedoch jene Leser enttäuschen und deren Illusion von durchgängiger Strenge einer herrischen Frau und ihrem versklavten, geprügelten Ehemann zerstören. Trotz des erhöhten Anteils an Femdom-Aktionen, ob kurz oder mehrstündig anhaltend, gibt es keine der vielleicht erhofften grausamen Szenarien und auch keine Rohrstockorgien. Roswitha ist auch am Wochenende gewiss keine Furie, selbst wenn es viel mehr Aktivitäten ihrerseits geben kann und sich von Natur aus viel mehr Umstände und Situationen ergeben können, wo sie ihre Position in den Vordergrund stellen kann und worin auch ich von ihr die Grenzen und meine Stellung aufgezeigt bekomme. Man kann es nur ansatzweise beschreiben und mögliche Momentaufnahmen zu an sich einigermaßen gewohnten Abläufen einstreuen.

Zurück zum Morgen. Das Belieben kann aber auch in der Gestalt sein, dass wir, wie gewohnt unter Woche, am Tisch frühstücken, mit Zeitung usw. Der weitere Verlauf mit Ankleiden usw. ist am Wochenende in der Regel ziemlich identisch mit den anderen Wochentagen. Freilich bin ich wieder jedes Mal zuständig für das Anstecken der Hausschuhe, später der Schuhe für draußen usw.. Wie bereits erwähnt, sind das Dinge, für die ich anhand der
„E“-rziehungsstunden erzogen und ich sage nach und nach richtig abgerichtet worden bin (selbst kleinste Aufgaben wurden in den ersten Lektionen zu Beginn unserer Femdom-Ehe „erlernt“ durch mehr oder weniger harte Schule im Sinne der historischen englischen Erziehung). Es ist ein wesentlicher Teil unserer Femdom-Philosophie, dass ich mit Roswithas Unterwäsche, Schuhen usw. hautnah hantieren und umgehen muss, während mir jedoch der sexuelle Kontakt und Zugang grundsätzlich verboten ist und ich quasi nur bis auf Tuchfühlung gehen darf. Das ist Vorschrift. Alles weitere bedarf der Erlaubnis. Es ist immer wieder die gleiche Masche, dass einem unmittelbar vor dem Ziel die Türe zugeschlossen wird. Kein Schritt weiter, denk daran, was ich dir gesagt habe, höre ich dann, und muss mich an die Regeln und meine Verbote halten. Sie trägt alles was mein Herz begehrt, stöckelt vor meinen Augen wie es ihr beliebt, unter ihren Rock sind mit quälender Gewissheit Strapse und vereinzelt sehe ich sie manchmal durch den Stoff des Rockes oder bin einen schwarzen BH unter einem dünnen Nichts ausgesetzt. Das ist es, was die Praline füllt, wo ich an der Kante gehalten werde und wo es sich immer um Haaresbreite entscheidet, ob ich Sex bekomme oder den Rohrstock. Sogar die meinerseits gestellt Bitte nach Sex ist verboten, ich darf nur die Frage danach mit Ja beantworten oder inständig ausdrücken, wie sehr ich es mir wünsche. Ich darf nicht Bittsteller sein, sonder Befehlsempfänger, das ist das Credo. Sie belohnt und beschenkt mich mit Sex mit einem Gefühl warmherziger Fürsorge und das empfinde ich dann so paradiesisch wie das größte Glück auf Erden.

Diese Klima herrscht über den Tag hinweg, wo wir ständig zusammen sind, nicht immer vordergründig, aber im Hintergrund immerzu. „Das ist es doch was du brauchst und was du bekommen wirst“ hatte Roswitha zu Beginn einmal gesagt und das habe ich nun davon.

.Aber weiter. Wir sind beim Samstagmorgen. Während ich später den Frühstückstisch abräume, bzw. das Tablett zur Küche trage, geht Roswitha in die Dusche. Sie ruft mich dann, um sie abzutrocknen oder ihr zumindest Handtücher zu reichen. Das ist schon wieder so eine Gelegenheit, wo ich zum einen untertänig zu Diensten sein muss, zum anderen nicht unbeherrscht auf den nackten Frauenkörper reagieren darf, Stichwort Tuchfühlung. Ich stehe unter strenger Beobachtung, insbesondere wenn ich den Busen oder den Schambereich abtrocknen muss. Zuvor schon muss ich ihr auf Knien die Füsse trocken treiben und ihr die Hausschuhe anstecken. Nach dem Abtrocknen verlangt sie obligatorisch nach ihren Morgenmantel. Zum Eincremen geht sie voraus ins Schlafzimmer und teilt mir zuvor mit, ob ich es machen muss oder nicht. Unsere Konservation ist während aller Tätigkeiten ganz normal. Wir besprechen, was wir mit dem Tag tun wollen, was erledigt werden muss, und andere gewöhnliche Dinge. Unterbrochen wird dies jedoch von Beanstandungen und Aufforderungen betreffend meiner Tätigkeiten. Dabei sprechen wir ganz normal miteinander und zwischendurch kommen fordernde Direktiven, kurz und bestimmt, vielleicht schnippisch oder auch zärtlich. Dann geht es wieder in normalem Tonfall weiter, kann sein, dass es Ermahnungen oder Strafandrohungen dazwischen gibt.
Wenn am Freitagabend zuvor eine Erziehung (Termin „E“ im Kalender) stattgefunden hat, stehe ich am Morgen danach ganz besonders unter Beobachtung und normalerweise erkundigt sich Roswitha über den gestrigen Abend bei mir. Manchmal oder eigentlich regelmäßig muss ich ihr den Hintern vorzeigen, ob noch Rötungen zu sehen sind. Normalerweise sprechen wir nicht viel über das Ereignis am nächsten Tag, sondern achten auf die Wirkung.
Als Gegensatz zu diesem Ablauf, kann es sein, dass ich keine Audienz erhalte, dass sie alles selbst macht, während ich in der Küche alleine bin. Sie kommt dann fertig angezogen und sieht sich um, wie weit ich mit meiner Arbeit bin und noch immer im Pyjama dastehe. Ich denke jedermann kann sich in eine solche Situation hineinfühlen, wenn eine dominante Frau in entsprechend reizvoller Aufmachung eintritt, während der Mann geschäftig die Küche im Schlafanzug aufräumt. In solchen Momenten, wo sie erhaben und eben entsprechend gekleidet einen Raum betritt oder wo ich sie anziehen, aber nicht lüstern ansehen darf, spüre ich eine wahre Demut. Mir ist klar, dass so manches dabei extra inszenierte Intrigen sind, die mich an den Rand einer selbst gewünschten und herbei geführten Verzweiflung bringen. Roswitha hat im Laufe der Zeit gelernt diese Dinge zu zelebrieren und auf wunderbar provozierende Art zu kultivieren. Wenn sie auf dem Barhocker oder im Wohnzimmersessel sitzend ihre Beine übereinander schlägt ist das schon ein Akt, der ihre Macht demonstriert. So kann es also in so einem Moment am Samstagmorgen und jederzeit passieren, dass ich vor ihr kniend mit meinem Pyjama ihre Füße, Hausschuhe, Schuhe küssen muss. Das ist reine Provokation und dient der Demonstration, ihr gehorchen zu müssen. Da lässt sie mich dann ihrem spitzen Zeigefinger folgend bis zum Knie hinauf küssen, schlägt sogar ihren Rock/Unterrock um oder zieht ihn gerade soweit hoch, damit ich bis zum Rand der Strümpfe und auch die Strumpfhalter mit meinen Lippen vorsichtig und geradezu andächtig erstürmen muss.
Der Blick in den Schritt ist ungemein verlockend, noch mehr jedoch das Verlangen, in den Schritt einzudringen. Sowohl der Blick und das Verlangen ist mir jedoch untersagt. Roswitha ist nicht grausam, was ihre Strafen betrifft, aber es gibt sanfte, subtile Grausamkeiten, wie in solchen Momenten, wenn sie dann den Rock wieder zurechtrückt, mich meinen Gehorsam und meine Liebe zu ihr geloben lässt und mich dann aus dem Zimmer schickt, damit ich mich anziehe oder sonst etwas tue. Und sofort ist wieder Normalität zwischen uns, als wäre nichts gewesen. Roswitha triumphiert und ich bin aufgewühlt, voller Lust und Liebe. Ein paar Zentimeter war ich von der Quelle der Lust entfernt, doch mehr als diese Nähe im Zuge der diktierten Küsse auf ihren Schenkeln wird mir nicht zugestanden. Aus und Schluß, geh’ jetzt.

Wir sind noch immer am Vormittag und der Tag kann nun ganz unterschiedliche Inhalte haben. Wir fahren zum Gartencenter, manchmal zum Supermarkt (normalerweise habe ich bereits alles an Lebensmittel erledigt), zu einem Einkaufscenter oder Altstadt, Fußgängerzone, zu einem speziellen Geschäft, zum Reisebüro oder zur Änderungsschneiderei. Hier sind wir wieder ein ganz „normales“ Ehepaar im Getümmel, das jedoch wegen Roswithas Eleganz und auffällig arrangierter Weiblichkeit ein gewisses Aufsehen erregt. Klar, eine Frau mit sehr hohen Absätzen und dazu knappen Kostüm oder Rock unter dem offenen Mantel oder zu einem flotten Kleidchen wird immer beäugt, von Männlein und Weiblein. Aber das heißt ja nicht, dass jeder gleich vermuten könnte, was Roswitha mit mir zu Hause anstellt. Es ist ja nicht so, dass sie wie eine Domina mit schwarzem Leder von oben bis unten daherstiefelt. In dem Fall hätte ich sicher ein Problem, weil jeder sich sofort einen Reim darauf machen würde, dass der Mann an ihrer Seite auch ihre Peitsche bekommt.
Wegen Roswithas hoher Schuhe sind unsere Etappen zu Fuß begrenzt, will heißen, wir suchen normalerweise immer auch ein Cafè auf, um es uns zwischendurch bequem zu machen bei einer schönen Latte Macciato oder einem Glas Prosecco. Ich trage natürlich die Einkaufstaschen, bin Gentleman und im Hinterkopf der gehorsame Diener von Madame. Sie fordert gutes Benehmen für gemeinsame Unternehmungen und bringt es mir ja auch bei. Das ist der ganz „normale“ Zustand, da bin ich ihr Schatz und sie ist meiner. Etwas delikate Momente gibt es natürlich bei einer Einkaufstour regelmäßig. Roswitha ist, ich kann es nicht oft genug erwähnen, ohnehin schon eine auffällige Erscheinung. Wenn ich mit ihr ein Schuhgeschäft betrete, ist sonnenklar, dass soweit möglich kein Verkäufer/in bei der Anprobe von Modellen benötigt wird, sondern ich Roswitha bedienen muss. Allerdings nicht in zu deutlicher Weise, also möglichst diskret. Sie spricht mich dann nur mit dem Vornamen an und ich folge ihren Wünschen. Wie auch zu Hause bin ich bei Umkleidekabinen für das Schließen von Reißverschlüssen an Röcken und Kleidern zu Diensten oder um eine andere Größe zur Kabine zu bringen bzw. das eine oder andere Stück aufzuräumen. Solche Handreichungen gehören sozusagen zu meinem guten Benehmen, als Bestandteil meiner Erziehung. Wenn hierbei etwas nicht zufriedenstellend sein sollte, wird es ganz sicher Nachhilfeunterricht an einem Freitag geben und eine Notiz im Strafbüchlein lässt es nicht in Vergessenheit geraten. So bin ich sozusagen von Freitag bis Freitag immer in einer Art Probezeit.
Eine heikle Angelegenheit kann durchweg eine Damenwäscheabteilung sein, wo Roswitha mich mit arglistigen Vergnügen hinein führt und mir alle Garnituren aushändigt, die sie probieren möchte. Behangen mit entsprechend aufreizenden Exemplaren stehe ich hilflos da wie inmitten einer Plantage aus Büstenhaltern und Damenslips. Roswitha verstärkt das ganze mulmige Gefühl, in dem sie mich auch zu verschiedenen Aufgaben forsch auffordert. „Such mir mal einen 75C, such’ mir mal diesen BH in jener Farbe, schau ob du noch einen String zu dem BH findest, den ich dir gegeben habe....“ Ich fühle mich ohnehin schon leicht unwohl unter den Blicken anderer Damen Anweisungen von der Ehefrau in der Wäscheabteilung zu empfangen und als einziger Mann weit und breit die vollbehangenen Ständer zu durchsuchen. Währenddessen geht Roswitha schon zum nächsten und lässt mich allein, als würde sie mich bewusst der Lächerlichkeit preis geben. Wenn ich nichts finde, soll ich eine Verkäuferin fragen. Sie kann ein so hinterhältiges aber doch liebenswertes Biest sein. Wie sie mich im Schuhgeschäft mit den steilsten Modellen zur Verkäuferin nach der passenden Größe schickt, lässt sie mich bei der Wäscheverkäuferin anfragen, ob es zu diesen und jenen Modellen auch einen Straps gäbe. Ich muss gehorsam nach einer Dame vom Verkaufspersonal suchen. Auch ohne eine mürrische Geste meinerseits fügt Roswitha bei unliebsamen Aufgaben immer ein „Tu’ was ich dir gesagt habe“, hinzu „nun mach schon“, hast du verstanden, Manfred“, oder so etwas in der Art. Schikane ist eigentlich ein absolutes Tabu innerhalb unserer Femdom-Ehe und auch Strenge vor den Augen anderer in der Öffentlichkeit. Doch für derlei kleine Herausforderungen ist sie nie verlegen. So ist Femdom jedoch authentisch und lebendig im Alltag. Es ist natürlich eine unsägliche Wonne für mich, zu sehen, dass sie all diese betont damenhaften Dinge aktiv betreibt, wie Straps und so. Aber diese Besonderheit macht mich ab und an auch sehr verlegen. Ich will nicht sagen unangenehm aber ich bin scheu und feige gegenüber anderen Personen, auch wenn Roswitha nur meinetwegen das bevorzugte Tragen von Strumpfhaltern preisgibt. Da sind nun auch wieder die Geister, die ich rief. In meiner Gegenwart, vor den Augen anderer spüre ich dabei, wie sofort die Blicke beim Stichwort Strapse zu mir wechseln, als wäre es eine leicht anstößige Geschmacksverletzung oder der Hinweis auf ein ausschweifendes Sexualleben. Ich empfinde noch mehr diese Hilfsdienste als leicht peinliche Situationen, wenn ich von anderen Leuten, wie beispielsweise in einer Damenwäscheabteilung, wie ein Fremdkörper beäugt und taxiert werde, während ich den Arm voller BHs habe. Um so mehr, wenn eine Verkäuferin für mich ihr Sortiment an Strapsen durchstöbert und mir das eine oder andere Modell vorzeigt, damit ich es für Roswitha begutachte. Ich fühle mich in solchen Momenten ein wenig als Weichling und mein Adamsapfel hüpft beim nervösen Schlucken hin . Oh ja, als bedauernswerte Jammergestalt, an der Seite einer auffällig damenhaften Ehefrau, die wie mich für jedermann wahrnehmbar nach für mich delikaten Gegenständen wie Strapsen und Büstenhaltern schickt als wäre ich ihr Laufbursche und sie mein Vormund. Man belächelt mich für meine laienhafte Unkenntnis im Bereich Damenunterwäsche und auch für mein artiges, beharrlich ruhiges Verhalten gegenüber der Bevormundung. Doch das gehört auch zur eigenen persönlichen Philosophie von Femdom, gerade dieser verweichlichte Mann ja sein zu wollen gegenüber der dominanten Frau, als solcher vorgeführt zu werden in seinen Schwächen und den Kitzel, das Lampenfieber dabei zu bekommen. In einer Umkleidekabine spricht Roswitha meist im Ton der Madame zu mir. Wenn wir zu zweit irgendwo unterwegs sind, sind derlei kleine Episoden von kurzer Dauer jederzeit möglich, wo Roswitha diskret den Schalter umlegt und vorübergehend auf Madame Roswitha stellt und im entsprechenden Jargon mit mir spricht. Vor kurzem ein Beispiel, wo wir am Flughafen waren und Verwandte abholten. Die Maschine hatte Verspätung und wir suchten uns eine Lounge zum Kaffeetrinken. Flughafen bedeutet für mich ein Eldorado schicker Frauen, knappe Kostüme, kurze Röcke, sexy Beine, ob Stewardessen, Flughafenbedienstete, oder Reisende. Natürlich waren meine Blicke dauernd auf Wanderschaft und Roswitha entging das nicht, sie hat ja selbst auch ein Auge dafür. Also große Gefahr für ungebührliches Verhalten, Unbeherrschtheit, Verbotsmissachtung und somit auch gleichzeitig Ungehorsam gegenüber der verordneten Regel, nicht unverschämt auf andere Frauen zu starren. Es war klar, dass sie mich nach kurzer Zeit ermahnen würde. Nach der ersten Warnung kam die Konsequenz. „Du wirst heute und die nächsten 14 Tage nicht...“ , dann unterbrach sie kurz, weil vielleicht doch jemand am Nachbartisch zuhören konnte. Sie flüsterte mir dann schnippisch ins Ohr „abspritzen“. Ich glaube, dabei rot wie ein Truthahn angelaufen zu sein.
Bei einer anderen Gelegenheit höre ich vielleicht Sätze wie “Du hast schon lange nicht mehr den Arsch richtig voll bekommen, hmm“ oder „ich sehe schon, wenn der Kopf nichts lernt, muss der Hintern büßen“. Von derlei Sätzen ist unsere an sich „normale“ Konversation immer durchsetzt, wenn es Anlässe dafür gibt, egal wo wir sind. In einem Restaurant, kurz bevor wir es verließen, sagte Roswitha vor kurzem:“ Du hast mich den ganzen Abend schon beobachtet. Ich sehe scheinbar etwas aus, als die anderen Frauen hier, hmm? Du bist wie ein unartiger Schüler, dem es schwer fällt, den Vorgaben zu folgen.“ Damit ist sofort ein Klimawechsel von normal auf streng verbunden, der gleich wieder vorbei sein, oder aber andauern kann. Wenn ich mit Roswitha zusammen bin, kann ich meinen Blick oft nicht von ihren schönen Beinen abwenden oder starre auf ihren Ausschnitt, in der Hoffnung mehr zu sehen. Das ist mir und natürlich auch ihr vollkommen klar. Die Folge kann unmittelbar darauf oder ein Erziehungsabend sein, wo eine Art Sexualkundeunterricht in Theorie und Praxis sowie gutes Benehmen und Gehorsam geschult werden. Frechheiten, Unaufmerksamkeiten und vorwerfbare Ungeschicktheiten werden mir dann zur Anklage vorgehalten und unnachgiebig bestraft. Nur wenn ich eifrig und zur Zufriedenheit von Madame den Aufgaben nachkomme, darf ich auf Sex hoffen. Gerade an freien Tagen können die Konsequenzen einer Femdom-Ehe intensiver eintreten, weil man die Zeit hat und den Tag flexibel gestalten kann. Es sei denn man hat zeitliche Grenzen, weil man einer Einladung folgt, oder selbst Besuch bekommt.

So ein Einkaufsbummel oder was auch immer kann auch in einer anderen Stadt sein, wenn wir am Samstagmorgen nach dem Frühstück aufbrechen und für eine Nacht ein Hotel gebucht haben. Wir fahren weitere Strecken mit der Bahn, ICE, sonst mit dem Auto. Hotelzimmer weisen oftmals eine dem Barockstil abgeschaute Üppigkeit vor, die als Ambiente für eine erotisch dominante bzw. unterwürfige Zweisamkeit geradezu einladend ist. Wir haben hier erst seit dem Beginn unserer Femdom-Aktivitäten ein gemeinsames Faible dafür festgestellt. Ein alter Polsterstuhl oder großer Sessel wird schnell zum Thron für Madame Roswitha, umrahmt von schweren Vorhängen mit Quasten und hohen Wänden mit seidenen Tapeten, dazu noch ein funkelnder Kronleuchter und verschnörkelt umrahmte Spiegel.

Ich nehme den Faden des Tagesablaufes wieder auf. Nach zwei bis vier Stunden geht es normalerweise zurück nach Hause, oder eben in unser Hotelzimmer in der besuchten Stadt.
Für beide Fälle können die weiteren Geschehnisse nun ganz ähnlich ablaufen.
In unserem Eigenheim haben wir eine Art Schleuse. Wenn wir nach Hause kommen, lasse ich Roswitha vor der Haustüre aussteigen und sie geht durch unseren Minivorgarten ins Haus. Ich fahre das Auto anschließend in die Tiefgarage und komme dann über den direkten Kellerzugang ins Haus. Sie kann den Vorsprung also gut nutzen, um schon oben an der Treppe zu warten, wenn ich unten durch die Türe komme – wenn sie möchte - wohlgemerkt. Es braucht dann kaum noch eine Aufforderung, wenn sie übergroß und majestätisch zu mir hinabblickt, vielleicht auch schon mit einem Instrument in der Hand. Ein beeindruckendes und eindeutiges Signal sendet diese Pose aus, die Arme unter dem Busen verschränkt oder die Hände in den Hüften. Das ist durchaus eine entscheidende Situation, die an freien Tagen den weiteren Verlauf zumindest für eine Weile bestimmen kann. Roswitha kann auch woanders in der gleichen Absicht auf mich warten oder mich auf ganz „normale“ Weise empfangen, mit „ah, da bist du ja, was wollen wir jetzt tun“. Das ist dann die Ehefrau Roswitha und nicht Madame.
Die Femdom-Variante, um die es hier ja speziell gehen soll, ist natürlich die: „Was hab’ ich vorher zu dir gesagt“ Sie hilft mir drauf, damit kein Zweifel aufkommt:
„Du hast schon lange nicht mehr den Arsch richtig voll bekommen.“ Damit ist alles gesagt, also runter mit der Hose. Roswitha bestimmt den Ort, wo sie mich zum Vollzug erwartet.
Wenn das Gewitter vorüber gezogen ist, wird mich der Blick zur Uhr wohl in die Küche führen, um mich um das Abendbrot zu kümmern, sprich etwas zu kochen.
Es besteht auch die Möglichkeit, dass wir in der Stadt in einem Restaurant eine Kleinigkeit zu uns nehmen und erst abends nach Hause kommen. Wir machen das wie wir wollen oder wie wir es zuvor geplant haben. Die Samstagabende verbringen wir mittlerweile sehr oft zu Hause oder eben in einer anderen Stadt. Hier sind wir freilich abends immer noch unterwegs, um möglichst viele Eindrücke mit nach Hause zu nehmen. Wir sitzen dann ganz gerne in einer Bar, Piano-Bar, wenn es warm ist, im Garten eines Lokales etc.
Das gleiche Szenario mit „Was hab’ ich vorher gesagt...“ , kann sich natürlich bei der Rückkehr in unser Hotelzimmer in gleicher Weise zutragen. Zu unserer Femdom-Ehe gehört auch die nicht verwunderliche Üblichkeit, dass Roswitha einen Rohrstock oder eine kurze Gerte in den Trolley packt. Ich führe das nun gewiss nicht an, um das Klischee des Tagesablaufes einer Femdom-Ehe hier beim Lesen zu erfüllen. Roswitha hat mich vor Jahren mit einem mitgebrachten Instrument im Hotelzimmer überrascht und seitdem ist es usus. Wenn wir übers Wochenende verreisen, packt sie den gemeinsamen Trolley bereits am Freitag für uns beide. An manchen Freitagabenden ist jedoch, je nach Roswithas Entscheidung auch eine „E“rziehungsstunde im Kalender eingetragen. So dient die Erziehungsstunde nicht nur um die Einträge aus dem Strafbuch oder sonstiger Fehltritte zu behandeln, sondern auch zur Auffrischung für mein gutes, tadelloses Benehmen in der fremden Stadt. „Ich möchte mich nicht blamieren vor den anderen Hotelgästen, hörst du“, bekomme ich mit auf den Weg und ich versichere ihr ein leises Nein.

Ein Samstagabend zu Hause nach dem Abendessen ist oftmals eine Oase der Normalität und Entspannung vom Alltag. Gut, Roswitha zieht sich nach dem Abendessen normalerweise um, wobei auch ich wieder gerufen werde, ganz nach Belieben. Ich richte ihr das Kissen, worauf ihre Füße immerzu ruhen oder creme ihr die Füße ein. Trotz aller Normalität ordnet Roswitha jedoch vielleicht an, je nach Zeitpunkt, bereits den Pyjama anzuziehen. Das klingt nun wahrlich wie Mutter-Kind, doch es wurde bereits erwähnt, welcher tieferer Sinn dahinter steckt. Eine gefüllte Praline lässt sich mit nur leichter Verpackung besser kontrollieren. Die stichprobenartigen Kontrollen sind im übrigen auch eine Einrichtung, die Roswitha Tag und Nacht durchführen kann und dies auch regelmäßig tut. Ohne Diskussion muss ich ihr (zu Hause oder im Hotel, wo es keiner sieht) freien Zugang gewähren, im Normalfall einfach Hose runter und vorzeigen. Besonders bei verhängter Karenz stehe ich unter besonderer Beobachtung und bin verpflichtet sogar Erektionen zu beichten. Ich darf ja auch nicht lügen oder etwas verschweigen, weil das Teil meines versprochenen Gehorsams ist. So muss ich ihr Rede und Antwort stehen bei einer Kontrolle und Roswitha ist dabei sehr misstrauisch. Sie will alles sehr genau wissen und prüft mein gutes Stück mit der Dreifingermethode am Schaft nach einer möglichen Verhärtung (Dreifingermethode: Fingerkuppen von Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger). Wenn es also vorne nicht zur Zufriedenheit ausfällt, muss es die Hinterseite büßen. So etwas geht meist ruckzuck, mal kurz übers Knie und ein paar hinten drauf. Dann kann ich wieder gehen. Oftmals kann ich nichts dafür, ich bekomme halt einen leichten Ständer, wenn ich wahrheitsgemäß über gesehene Reize erzähle und vor allem wenn sie mich dabei anfasst. Ich kann das nicht verhindern und Roswitha weiß das auch. Eine Rechtfertigung lässt sie ausnahmsweise zu, wenn ich mich an ihr erregt habe. Eine Verweigerung meiner Aussage oder Unwissenheit hat natürlich Konsequenzen.

Ein kurzer Einschub, wenn wir bei einem Städtetrip in einem Hotelzimmer wohnen. Wie gesagt kann sich hier anhand der Einrichtung das Faible für elegantes Styling, dekadente Lebensart, gewonnen aus dem Selbstverständnis einer elitären Lady auf romantische Art besonders entfalten. Roswitha erinnert mich dann manchmal an das Denver-Biest Mrs. Alexis Carrington (engl. Dynastie), auch so eine Madame, die das diskussionslose Ausführen ihrer Anweisungen gewohnt war. Obwohl ich älter bin als Roswitha, komme ich mir dabei immer wie ein viel jüngerer und unerfahrener Assistent oder Volontär in ihren Diensten stehend vor.
Manchmal liegt sie im Bett nur mit BH und Höschen und liest in einem gerade gekauften Buch. Oder sie liegt quer über das Bett auf dem Bauch und telefoniert kurz mit ihrer Mutter, um ihr zu erzählen, dass es uns gut geht, dass wir gut angekommen sind, während ich am Ende des Bettes knie und ihre Füße wie angewiesen unaufhörlich küsse. Wenn wir vom Stadtbummel zurück kommen und sie für ihre Füße eine Pause einlegen möchte, legt sie sich aufs Bett und lässt sich die Füßchen cremen und massieren. Sie starrt zur Decke oder schließt die Augen und genießt es mit einem gelegentlichen Lob: „Das machst du gut mein Lieber“, „mach weiter so“, oder „so bin ich zufrieden mit dir, wenn du mir gehorchst und alles machst was ich will.“ Unsere Aufenthalte tagsüber im Hotelzimmer sind immer nur von kurzer Dauer.

Vielfach habe ich in Hotels auch schon das Gefühl der Verlegenheit verspürt. Immer dann, wenn wir das Zimmer verließen und es zuvor jedoch zu - ich sage mal - deutlichen Aktivitäten gekommen ist. Nach einem Stadtbummel, bevor wir zum Abendessen aufbrechen beispielsweise. Mir ist noch heute mulmig, in Momenten, wenn man auf dem Gang oder im Lift anderen Gästen oder einem Zimmermädchen begegnet, wenn ich gerade zuvor noch zwanzig mit dem Rohrstock bekommen habe. Es ist mir peinlich, wenn mir der Hintern davon noch brennt wie eine Herdplatte und ich lächelnd einen höflichen Gruß erwidern oder den Zimmerschlüssel am Empfang abgeben soll. Es ist wie eine Schmach, während Roswitha in stiller Erhabenheit, untergehakt an meiner Seite, triumphiert. Ebenso wenn draußen am Zimmer jemand hörbar vorbeigeht, oder wenn man am Gang Stimmen von Leuten hört, während ich im Hotelzimmer gerade den Hintern versohlt bekomme oder Roswitha wie auch immer verwöhne. Die Sache ist die, dass ich mich sorge, ob nicht draußen auf dem Gang die Rohrstockhiebe oder Roswithas klatschende Hand auf meinen Hintern ebenso gedämpft zu hören sind, oder Roswithas Stimme, wenn sie ihre Tonlage verschärft. Dadurch verschlimmert sich die Tortur und zum Schmerz gesellt sich Scham aufgrund des Entdeckungsrisikos. Meine Gedanken schweifen dabei an das spätere Verlassen des Zimmers, wenn uns Leute begegnen und vielleicht erahnen oder sogar wissen könnten, was sich in unserem Zimmer gerade vorhin noch abgespielt hat. Das Gefühl des heißen Hinterns erzeugt die Vorstellung, jedermann könnte die Rötungen sehen und mich dafür belächeln. Weil man glaubt, jemand anderer würde wissen, dass man vor der eigenen Frau kniet oder von ihr Schläge bekommt, fühlt man sich oft schon mal herabgesetzt. Aber das liegt an der Natur der Sache, denn genau das ist ja jene Seite der Medaille, die ich mir ausgesucht und mühsam erkämpft habe. Roswitha wäscht sich die Hände in Unschuld, weil ich schließlich die treibende Kraft für Femdom war. Es gab auch schon Erlebnisse, wo eine Putzkraft oder der Room-Service klopfte, inmitten einer Strafaktion. Das Schildchen mit der Aufschrift „Do not disturb“ hat für uns einen weitaus höheren Belang und die Folge beim Vergessen könnte ins Auge gehen. Roswitha stand glücklicherweise ja immer da wie aus dem Ei gepellt, entweder im Kostüm oder zumindest komplett mit Rock und Bluse, während ich nackt über der Bettkante oder über einem Stuhl gebeugt war. Mein Puls schnellte beim Klopfen an die Türe vor Schreck in die Höhe, während Roswitha zwar ebenso überrascht aber ruhig und amüsiert reagierte und zur Türe ging. In zwei Fällen musste ich zuvor rasch in den Pyjama huschen und schon ging dann die Türe auf. Roswitha meistert derlei Situationen ohne Nervosität und setzt dafür auf die meine noch eines drauf, in dem sie in Anwesenheit des Room-Service bemerkt, ich solle nicht glauben, dass wir fertig wären oder dass wir jetzt eben noch mal von vorne anfangen müssten. In der äußeren Einschubtasche des Trolleys für einen Regenschirm, steckt sie die Gerte oder den Rohrstock, damit es keiner sieht.
Im Gegensatz zu einem Samstag zu Hause, ist die Wahrscheinlichkeit für gemeinsamen Sex in einem Hotelzimmer deutlich höher. Roswitha erinnert mich oder befiehlt bei unserer nächtlichen Rückkehr das Schildchen draußen an den Türknauf zu hängen. „Zieh dich aus“ heißt es dann jedes Mal in gleicher Art und Weise, als wäre ich ein Schulkind, das ins Bett muss. Ja das ist so und das entspricht auch unserer Vorstellun einer gelebten Femdom-Ehe. Ich gehorche, ohne ein Wort dazu zu verlieren. Das ist gewiss noch nicht der Auftakt für Sex und jede Erwartungshaltung wäre verfrüht. Roswitha bestimmt und es hängt von ihrer Stimmung ab, ob sie müde ist oder ob der Appetit auf sexuelle Gelüste bei ihr überwiegt, auch in Abhängigkeit von der Zeit. Ich bin hier absolut zweitrangig und bin darauf angewiesen, wie es ihr beliebt. So funktioniert eben Femdom. Wir gehen vielleicht unverrichteter Dinge ins Bett (ich bin vielleicht froh, weil todmüde, oder völlig frustriert, weil unbefriedigt, Stichwort volle Praline und weiterhin an der Kante). Möglich ist auch ein erneutes Erziehungsszenario mit Strafe und so vor dem Bettgehen, kurz übers Knie gelegt und dann patsch-patsch.. Wenn Roswitha sich für Sex entscheidet, dann fallen wir gewiss nicht übereinander her. Ich, als Madame’s Liebhaber, muss darin sehr kultiviert mit ihr umgehen. Sex findet sowieso, seit Einführung der Femdom-Ehe nur noch im übergeordneten Rang als Madame Roswitha statt und nicht mehr wie zu früheren Zeiten unserer Beziehung, wo es einfach passierte, wenn einer von uns beiden Lust danach hatte. Das war auch leidenschaftlicher Sex, so wie man ihn damals bei „Offizier und Gentleman“ im Kino gesehen hat, wo in einem billigen Motel dem jungen Offiziers-Anwärter Richard Gere von der vollbusigen Debra Winger ein Höhenflug im Bett gezeigt wurde, nachdem sie ihm ihre prallen Früchte im purpurroten BH ans Gesicht hielt. Für mich war unser Sex damals nicht weniger aufregend als heute, wenn auch ohne Straps und Strenge, aber im Kopf fehlten mir diese Zutat schon sehr und deshalb masturbierte ich nebenher noch immer wie ein Schuljunge.

Ein Wort zum Sex: Niemals würde Roswitha es heute dulden, wenn ich einfach so wie früher an ihrem BH-Verschluss herum fummeln würde oder andere Aktivitäten starten würde, um sie ins Bett zu kriegen. Herrje, nicht auszudenken, wenn ich eine Hand unter ihren BH oder unter ihr Höschen schieben würde. Viele Männer würden hier wohl sofort lauthals protestieren und rebellieren. Ich nicht. Auch wenn ich jetzt vielleicht wieder als Schwächling in der harten Männerwelt abgestempelt werde. Ich will von der Frau dazu erzogen sein, dies nicht von sich aus tun zu dürfen.
Schon im Frühstadium meiner Pubertät war Sex für mich immer mit der absoluten Bevormundung der Frau verbunden. Es war klar, dass mir jeder Schritt gesagt und gezeigt würde, damit ich dann der Frau Lust punktgenau schenken kann, und sie mir. Schon damals erträumte ich mir eine sanfte Autorität mit monotoner weiblicher Stimme, die zu mir sagte, „zieh dich jetzt aus“, „komm her zu mir“, „hilf mir beim Ausziehen“„küss meinen Busen“, „nicht so schnell“, „worauf wartest Du“, „tu’ was ich dir sage“, „sei ein guter Junge“, „mach mich nicht wütend“, „du willst doch auch, dass ich glücklich und zufrieden bin mit dir“, etc. Nicht kumpelhaft sondern arrogant aber dennoch fürsorglich und gütig sollte meine Angebetete im Geist sein und die Vorstellung erregte mich ungemein. Ich projezierte diese sexuelle Vorgehensweise in so manche attraktive Dame, die ich irgendwo gesehen hatte und lieferte mich ihr gedanklich aus. Woher diese Fantasien kommen, weiß ich nicht. Ich denke es ist eine Kombination aus genetischer Vorbelastung, die schicksalhaft in ein Umfeld geraten ist, wo es durchaus ein paar dominante Frauenfiguren gegeben hat. Ich schrieb bereits von einer eleganten Fabrikantenfrau, wo ich als Schulbub immer gespielt habe (siehe Anfänge der Submissivität 3 – Nov. 2007). In meiner Erinnerung ist auch eine Frau Diebold, ich glaube sie war eine Schulfreundin meiner Mutter. Sie hatte zwei gleichaltrige Söhne und führte ein kleines Schreibwarengeschäft. Wenn ich für die Schule etwas brauchte, konnte ich es bei ihr mit dem mitgegebenen Geld alleine bei Frau Diebold kaufen. Sie hatte herrliche pralle Brüste und zeigte sie ungeniert, das ich es heute noch lebhaft in Erinnerung habe, wenn sie sich am Kassentisch vorbeugte, um mir das Wechselgeld und meine gekauften Waren aushändigte. Sie trug meistens schwarze ausladende Büstenhalter, die ihre Kugeln nur halb bedeckten und jedermann einluden, den Blick tief in das stets gebräunte Tal zu werfen. Ich kannte ein Paar ihre verschiedenen Büstenhalter und unterschied sie am Muster der Spitzen. Und sie hatte lange Fingernägel wie sie damals viele Frauen hatten, die sich Luxus leisten konnten und es damit zeigten, in dem sie ihre Krallen züchteten und auffällig rot lackierten. Gegenüber ihren Söhnen war sie eine sehr strenge Mutter, was man an ihren stets gekämmten Scheitelfrisuren schon sah. In der Schule gab es im Sekretariat eine Fräulein Fröhlich, Sybille Fröhlich. Ich sah sie immer auch in der Kirche immer mit Kostüm und Hut. Sie wurde von allen Lehrern wegen ihrer kurzen Röcke hofiert und zu den Schulausflügen eingeladen. Später heiratete sie einen reichen Bauunternehmer und trug weiterhin kurze Röcke wie ein Statussymbol, aufgrund des Aufstiegs vom Fräulein zur Unternehmersgattin. Und in Geschichte und Deutsch unterrichtete Frau Sajewski, Elfi Sajewski. Schon der Name hatte etwas zickiges und autoritäres - nomen est omen. Sie war die erste Frau, die ich mit mindestens 10 cm Pumps sah und sie trug sie dauernd, weshalb ich ihr sogar in der Pause auflauerte und ihr heimlich nachstellte, wenn ich ihr irgendwo begegnete. Daher weiß ich, dass sie dauernd solche Schuhe trug. Ich schreibe das alles, weil sich dadurch auch unser eheliches Zusammenleben besser erklären lässt und weil das Hintergrundwissen wichtig ist, um unsere gemeinsamen Aktivitäten der Femdom-Ehe zu ergründen.
Roswitha weiß mittlerweile von allen diesen Frauengeschichten alle Details und sie partizipiert bewusst davon. Damit bin ich wieder bei unserem Sex. Roswitha behandelt mich seit der Einführung von Femdom beim Sex so, wie ich es mir damals immer selbst vorgegaukelt hatte. So wie es gewesen wäre, wenn ich mit einer der Damen alleine im Zimmer gewesen wäre. Sie spricht dabei mit mir als hätte sie mein Lieblingsgericht gekocht und dennoch verbirgt sich dahinter auch eine durchgreifende Strenge, wenn ich den geringsten Anlass dazu gebe. Roswitha ist im Laufe der Zeit darin ungemein raffiniert geworden und hat sich dabei eine Wortgewandtheit angeeignet, die allein schon ausreicht, um mich willenlos zu machen. Beim Sex verfüge ich also zunächst so gut wie über keine eigene Handlungsfreiheit und darf nichts auf eigen Faust unternehmen. Roswitha leitet mich an und führt mich. Sie benutzt nun jene geschilderte sanfte Autorität mit monotoner weiblicher Stimme und sagt, „zieh dich aus“, „komm her zu mir“, „dreh dich um“, „hilf mir beim Ausziehen“, „schau mich an“, „na mach schon“, „so will ich das haben“, „küss meinen Busen“, „worauf wartest Du“, „tu’ was ich dir sage“, „sei ein guter Junge“, „mach mich nicht wütend“, „du willst doch auch, dass ich glücklich und zufrieden bin mit dir“ usw. Während sie beispielsweise vor dem Sex noch kurz dem Spiegel sitzt und ihre Haare durchkämmt stehe ich u. U. schon nackt wartend im Raum. Wenn sie dann zu mir kommt und frägt, „bist du bereit für mich“ beginnt das Vorspiel zunächst mit dem Küssen der Füsse/Schuhe wie eine feierliche Handlung. Wie einer hohen Priesterin (hoch passt gut, wegen ihrer hohen Hausschuhe) huldige ich zunächst und warte auf weitere Direktiven. Die mir auferlegten Verbote (an Freitagen mit „E“-rziehung erlernt) erfüllen nun die selbe Absicht wie eine Fesselung. Dabei muss ich mir stets gut überlegen, die mündlich erteilte Einsperrung meines Handelns zu missachten. Es gehört eine Menge Überwindung dazu, es nicht zu tun. Das ist Fluch und Segen einer Femdom-Ehe. Andernfalls ist jedoch die Strafe gewiss und deshalb muss die Strafe eine entsprechende Wirkung hinterlassen, um die Einhaltung dieser Verbote grundsätzlich zu erreichen. Wie gerne würde ich manchmal mit beiden Händen unter Roswithas Rock empor gleiten und die Schenkel mit den glatten Strümpfen ertasten oder mit Wollust an ihren Busen fassen, so wie früher. Roswitha sagt zurecht: „Das willst du doch gar nicht! Du willst doch, dass es dir untersagt ist, also! Und ich habe es dir jetzt untersagt! Du kannst mich bitten und um Erlaubnis fragen und ansonsten weißt du, was ich mit dir mache, wenn du dich nicht daran hältst!“ Sie hat recht, denn ich will geführt und domestiziert werden. Ich würde es auch nicht mehr anders wollen. Aber doch ist der Reiz einfach so groß, es tun zu wollen. Das ist jetzt der berühmte Effekt mit den verbotenen Früchten. Roswitha weiß das und macht mir die verbotenen Früchte a) durch besondere Verpackung besonders schmackhaft, b) durch das Verbot und c) durch das gelegentliche Kosten nach ihrer Anweisung und Erlaubnis. Ihre Rockkante ist wie eine von Rockstockhieben gesicherte Grenzlinie und auch ein tiefer Ausschnitt oder der BH-Verschluss. Alles weitere wäre ein Vergehen. Selbst Stielaugen können als Übertretung schon geahndet werden. Oftmals erfolgt es ganz automatisch, dass ich die Hände dazu nehme, wenn ich ihr die Füße küsse oder, da wir ja beim Sex sind, wenn meine Zunge als Lustspender verlangt wird. „Ich habe nichts von den Händen gesagt, mein Lieber“, höre dann, oder „Manfred! Wo sind deine Hände!“ Sie lässt mich das ganze Bein entlang küssen, bis zum Rand der Strümpfe und ich darf das Bein nicht anfassen dabei. Roswitha, was hast du aus mir gemacht. Sie verstärkt meine Not und fährt oftmals ganz gedankenverloren oder absichtlich mit ihrer flachen Hand darüber, streicht sich x-mal am Tag den Rock am Po zurecht oder fummelt unter dem Rock, um ihre verrutschten Strümpfe neu zu verzurren. „Was schaust du so?“ oder „was gibt es denn, was dich so interessiert?“ höre ich dann. Roswitha gefällt es ja auch, mich aufzustacheln, so wie sie beispielsweise oft halbfertig angezogen zu Hause umherläuft. Viele Einträge im Strafbuch sind im Zusammenhang mit Verbotsübertretungen und ich habe schon viel dafür gebüßt.
Roswitha hingegen kann natürlich alles mit mir machen. Das beginnt schon beim Anordnen meiner Nacktheit. Vor dem Sex ist ihre Hand wie eine Schlange. Sie lässt sie durch meinen Schambereich hindurchgleiten und beschleicht besonders empfindliche Stellen, die sie natürlich aus jahrelanger Erfahrung weiß. Sie sucht und findet. Meist genügt das schon mit einer Kombination entsprechend anstachelnder Sätze aus ihrem Mund und mein Bäumchen regt sich zum Stamm. „Warst du auch schön folgsam und artig heute“, umgarnt sie mich mit bestimmten und ihre Überlegenheit auskostenden Worten in mein Ohr, oder „Manfred, ich habe gesehen, wie du mir öfters auf den Rock geschaut hast und das hat auch einen bestimmten Grund nicht wahr?“ So in dieser Richtung spricht sie mit mir wie mit einem Lehrbub. „Manfred, du magst doch meine kurzen Röcke, nicht wahr?“, „Manfred, du liebst es doch nicht wahr“ sagt sie und führt meine Hände zu der Stelle, wo ich die Clips der Strumpfhalter spüren kann. Wenn ich ohnehin schon an der Kante gehalten bin, lösen Worte und Berührungen natürlich schnell eine geradezu quälerische Geilheit aus. Roswitha reizt das aus bis ans Ende der Gefügigkeit, um dann zu fragen: „Bist du bereit mir zu dienen?“ Ich selbst darf ja nichts mehr in dieser Richtung unternehmen, deshalb empfinde ich es wie eine sexuelle Nötigung, wenn Roswitha an mir eine Erektion (Dreifingermethode) auslöst und ich es willenlos geschehen lassen muss. Sie reizt und stimuliert dann mit gekonnter Hand meine blanke Eichel und verfestigt meine Erektion. Wenn ich sie dann „bedienen“ darf (ja das ist ein Privileg für mich) variieren ihre Sätze wiederum zwischen sanften Tönen der Fürsorge und einer schlimmen Drohung mit Karenz oder Arsch versohlen. Sie kann und will mich zur Höchstleistung animieren, wenn sie sagt „streng dich an“, „zeig mir, wie gut du das schon kannst“, „zeig mir, wie sehr du mich begehrst“, „gib dir gefälligst Mühe, oder muss ich dich erst wieder bestrafen, damit du mich ordentlich bedienst“ usw. Sex kann für mich unbeschreiblich lustvoll erlebt werden, aber auch bittersüß frustrierend. Fluch und Segen liegen so haarscharf beieinander. Roswitha bestimmt über meinen Samenerguss und ich muss alles in meiner Macht stehende tun, damit ich auch in dieser äußerst schwierigen Situation nicht gegen eine Anordnung verstoße. Da mir das Masturbieren ohnehin strikt verboten ist, bleibt mir nur der Geschlechtsakt oder wenn Roswitha mich masturbiert als erlösender Ausweg. Insofern ist der ganze Geschlechtsakt für mich eine weitere Gehorsamsübung, eine Art Leistungspflicht, ein dünnes Eis, um nicht gegen ein Verbot zu verstoßen und Strafe zu erhalten. Es ist die einzige Gelegenheit, um Roswithas weiblich Reize berühren zu können, die Hände an ihrem Busen zu haben und letztendlich ist es das allerhöchste Privileg, aber auch Gnadenmittel und Belohnung, in ihrem Schoß selbst abspritzen zu dürfen. Auf diese Weise hält sie sich einen immerzu galanten und eifrig bemühten Liebhaber, der willig und folgsam in erster Linie ihre Lust befriedigt. Zuvor schon oder währenddessen ich in ihrer Lust diene, entscheidet, ob sie mich gewähren lässt. Ich kenne zutiefst frustrierende Momente, wo man den Kitzel schon spürt und ich dann das Paradies verlassen musste. Ein Wort genügt: „Genug!“ Es fällt schwer wie ein Abschied und ich könnte heulen in dem Moment der gipfelnden Lust, abbrechen zu müssen. Deshalb bin ich beim Sex sehr diszipliniert und gehorsam und versuche alles besonders gut zu machen, damit ich mir den Erguss verdiene. Roswitha hat diese positive Folge natürlich erkannt und macht sie sich zunutze. Sie macht es davon abhängig, ob ich gut gehorche und mich anstrenge. „Vielleicht wenn du mich erregst, darfst du, vielleicht auch nicht“, sagt Roswitha. Sie ist ein raffiniertes Biest geworden in all den Jahren, das ich vor Lust auffressen könnte. Ich habe sie schon angefleht, habe darum gebettelt wie ein Kranker, habe selbst schon als Ersatz eine Rohrstockstrafe angeboten, nur damit ich kommen durfte. In den meisten Fällen blieb Roswitha konsequent. Nein heißt Nein. Und wiederum sagt sie: „Manfred du willst es doch so“. Gelegentlich macht sie in den bitteren Momenten der Verstoßung aus ihrem Schoß die Variante, mich mit der Hand zu erlösen und sich dabei an meiner Ekstase zu amüsieren oder mit barmherzigen Worten meiner Not ein Ende zu bereiten. Es ist unsäglich schön, im Kontrast zur Strenge die fürsorgliche Wärme zu spüren, gerade beim Gefühl des Höhepunktes. Ich darf, herrje ich darf. Ich bin fast weinerlich vor Glück und Roswithas sanft umschließende Hand bringt mich immer näher an point of no return. Aber sie hat es unter Kontrolle, es liegt in ihrer Hand. „Soll ich aufhören“ fragt sie zynisch, „du möchtest nicht, dass ich aufhöre, hmm mein Lieber, also wen liebst du“, während ich mich winde und danach strecke, den festen Griff ihrer Hand nicht zu verlieren. Madame bereitet mir Segen und Fluch.
Unser Sex ist in der praktischen Ausführung sicherlich nicht anders als bei anderen Paaren. Wir praktizieren seit Jahren nichts anderes als die gute alte Missionarsstellung. Roswitha nimmt mich auf in ihren Schoß und wir beginnen mit dem wogenden Akt vorsichtiger, gefühlvoller Stöße. Roswithas gibt dann den Takt an und feuert mich an oder bremst und beanstandet mich. So wie sie mir von Beginn an bereits alles sagt was ich tun soll, „zieh dich aus, knie dich hin, dreh dich um, schau mich an, küss mir dies und das, bedien mich mit der Zunge, küss den Busen, küss dies und das, verwöhn mich schön“, diktiert sie mir auch das Eindringen und später das Tempo. Normalerweise zählte es nicht zu ihrem Sprachgebrauch, aber im Bett benutzt sie seit der Einführung von Femdom das bislang unflätige Wort „ficken“. Sie sagt „Manfred du darfst mich jetzt f... oder ich will, dass du mich jetzt f...., komm f... mich. Es kommt mir vor wie eine Befreiung, so lustvoll wie sie es oftmals ausspricht.
Der ganze Akt wirkt für den Betrachter sicherlich ziemlich routiniert und distanziert, sogar mechanisch und kalt. Doch er ist es ganz und gar nicht. Es entspricht eben unserer Philosophie, den Geschlechtsakt wie eine Operation zur Erreichung des Gipfelpunktes von Madame zu gestalten und vielleicht auch meinen. Sie bestimmt die Regeln, die Nähe und die Distanz. Ich konnte mich selbst schwerlich mit dem Gedanken und vielmehr der Tatsache anfreunden, im Bett nicht mehr so früher einfach „zu kommen“ wenn es denn so weit war. „Du wirst dich daran gewöhnen müssen“, ließ Roswitha es einst bedeutungsvoll verlauten, „wenn du möchtest, dass ich deine Herrin in unserer Ehe bin.“ Ich akzeptierte es zähnknirschend.
Soviel zum Sex innerhalb unserer Tagesabläufe, wie gesagt, vorwiegend in fremden Betten, nicht öfter als in anderen „normalen“ Ehen, aber sicherlich fortdauernd und immer wieder ein wohltuendes, erlösendes und krönendes Ereignis unserer Ehe.

Ich kehre nun wieder zurück zu einem Samstagabend. Egal, ob Wochentag oder Wochenende, ob heimische Räumlichkeiten oder auswärtige Logis, sind natürlich meine alltäglichen Dienste obligatorisch, wie etwa bei einer Rückkehr vom Stadtbummel, von einem stilvollen Restaurantbesuch oder einem Theaterabend. Am Ende eines Tages wird unsere „Normalität“ unterbrochen, wenn ich von Roswitha aufgefordert werde, meinetwegen den Reißverschluss ihres Rockes zu öffnen. Wenn Roswitha mir den Rücken zuwendet, mit einer Hand im Nacken ihre Haare anhebt, dann erwartet sie automatisch, dass ich den Reißverschluss ihres Kleides öffne, oder auch den Verschluss einer Perlenkette, vielleicht, wenn sie mich anweist auch den BH. Bei der Rückkehr ins Hotelzimmer erlebe ich Roswitha immer besonders arrogant und sie ist schneller gereizt und damit strenger als sonst. Vielleicht macht das die Umgebung aus, der üppige Rahmen von prunkvolleren Räumen. Da erfolgt auch wie zu Hause der Ruf nach ihren Hausschuhen und dann entscheidet es sich, ob ich für weitere Dienste beansprucht werde, vielleicht im Bad, vielleicht im Bett. Unser Tagesablauf an einem Wochenende entspricht mit Sicherheit nicht dem Klischee, jede Minute von früh bis spät im Sinne strengster englischer Erziehung zu verbringen. Nein, wir haben erfüllende Stunden mit einem ganz normalen gegenseitigen Umgang, der jedoch immer wieder unterbrochen werden kann von unserer ebenso alltäglichen Tradition, worin Roswitha als Madame über mir steht.
So beginnt auch der Morgen an einem Sonntag für mich traditionell an der Bettumrandung, wo mich Roswitha erwartet. Auch an diesem Tag ist das Ankleiden am Morgen ähnlich und individuell wie unter der Woche. Im Hotel freilich gehen wir gemeinsam zum Frühstücken, zu Hause bin ich wieder derjenige, der den Tisch oder das Tablett deckt. Auch die Prozedur im Badezimmer ist wieder identisch, wo ich auf Abruf zu Hilfe komme, wenn sie abgetrocknet werden möchte, ihre Schuhe angesteckt bekommt, usw. In einer fremden Stadt unternehmen wir nach dem Frühstück vielleicht eine Rundfahrt, schauen uns besondere Gebäude und Parks an oder gehen in eine Kunstausstellung. Eine Kunstausstellung ist natürlich eine prickelnde Angelegenheit mit Roswitha, wenn man mit ihr an der Seite von Raum zu Raum schreitet und ihre hohen Absätze in den hohen Räumen etwas lauter als sonst hallen, auch wenn man noch so langsam geht. Das sorgt für ungewolltes Aufsehen unter den Kunstliebhabern und Roswitha bekommt mehr Beachtung als die teuersten Gemälde. Roswitha hatte es anfangs gehasst, mittlerweile genießt sie derlei Auftritte. Auch mir bereitet das immer Herzklopfen, weil ich ja genauso im Fokus bin, wenn der Dame an meiner Seite die Blicke folgen. Natürlich bin ich stolzer als stolz, aber auch nervös und innerlich aufgewühlt. Es beunruhigt mich wiederum das Gefühl der eigenen Schwäche gegenüber so geballter Damenhaftigkeit und Weiblichkeit. Noch heute geht es mir so, wenn ich sehe mit welcher Leichtigkeit und Souveränität Roswitha ihre Weiblichkeit zur Schau stellt. Das beginnt schon zu Hause, wenn ich sehe wie schnell und gekonnt ihr alles von der Hand geht, die Nylons, die Wäsche, der Rock und das passende Oberteil, einfach zum Dahinschmelzen. Genau so ergeht es mir mit meiner Ruhelosigkeit bei schönem Wetter, wenn wir zum Baden ins Freibad gehen. Somit bin ich wieder beim Sonntag, wenn wir das schöne Wetter nutzen und nicht wegfahren. Wir entscheiden dann, ob wir den Nachmittag auf der Terrasse verbringen oder in ein nahegelegenes Freibad. Für die Beschreibung des Tagesablaufes macht es keinen großen Unterschied. Gut wir fahren ins Freibad. Nach dem Frühstücken und nach diversen Aufräumarbeiten packt Roswitha ihre Utensilien zusammen und ich packe den weitaus größeren Anteil mit Strandlaken, Handtücher usw. in unsere Badetasche. Auch im Freibad ist Roswitha ein Eyecatcher, während ich wie ein bepackter Esel die große Tasche über die Schulter gehängt zwei Klappliegen schleppe und dem Geschnappe ihrer hohen Pantoletten folge. Das entspricht nun wahrhaftig dem Klischee einer Femdom-Ehe, wo der geschundene Mann hinter dem Stakkato seiner Herrin herläuft. Nicht ganz, Roswitha geht langsamer und bleibt rücksichtsvoll an meiner Seite. Natürlich geht sie auch zum Baden im kurzen Rock und mit luftigen Oberteil, dazu mit großer Sonnenbrille und bereits hochgesteckten Haaren. Wir haben seit Jahren immer den gleichen Platz und somit braucht es keiner Anweisung mehr, wo Madame ihr Lager aufschlagen möchte. Ich klappe die Liegen auf, lege die Strandlaken darüber und justiere die Rückenlehnen. Dann beginnt der ganz normale Badetag. Roswitha verschont mich aufgrund der Öffentlichkeit grundsätzlich mit sichtbaren Anweisungen und Aufgaben. Mit gedämpfter Stimme werden später jedoch einige Worte fallen, denn ganz ohne Femdom geht auch so ein Tag im Freibad nicht vorüber. Während sie sich an die Kante der Liege setzt und ihre Tasche nach Haarklammern, Bürsten und Fläschchen sortiert, ziehe ich mich bis auf die bereits angezogene Badehose aus. Roswitha bittet mich vielleicht den Reißverschluss ihres Rockes zu bedienen. Dann fällt die Bluse, dann der BH. Roswitha bräunt sich grundsätzlich ohne Oberteil, im Freibad und zu Hause, wo allerdings die Bebauung keine freie Sicht auf den Garten zulässt. Obwohl Roswitha schon weit über dreißig ist, hat sie ihre Oben-Ohne-Gewohnheit nicht abgelegt. Warum auch, ihre Oberweite ist mehr füllig als schmächtig und hat bislang der Schwerkraft nicht merklich nachgegeben. Ihre schönen nackten Brüste sind für mich natürlich wiederum Segen und Fluch. „Mehrmals ermahnt sie mich, „nicht so frech auf ihren Busen zu schauen“, während sie sich streckt und ihre Haare neu zurecht steckt oder beidhändig Sonnenmilch von unten nach oben über die hoch gereckten Brüste verteilt. Aufgrund ihrer dunklen Sonnenbrille kann ich die Blickrichtung ihrer Augen nicht sehen und deshalb ist es für sie ein leichtes, mich dann und wann beim bewussten oder unbewussten Schielen auf ihre weibliche Pracht zu ertappen. So wird der an sich normale Badetag mit kleinen Femdom-Situationen durchsetzt. „Noch einmal wenn ich dich jetzt erwische, dann kannst du heute abend was erleben!“ Nicht nur mit Warnungen, Ermahnungen oder Drohungen, sondern auch mit Anweisungen, wie Roswitha es auch zu Hause auf der Terrasse tun würde:„Ich hätte gern mein Buch“, „gib mir bitte die Sonnenmilch“, „reich mir mal das kleine Handtuch“, „ich möchte ins Wasser gehen“, schmier mir den Rücken ein“. Zum Schwimmen geht sie natürlich mit Oberteil und ich brauch nicht zu erwähnen, wer den Verschluss auf- und zumacht. Es ist nicht so, als würde sie mich dauernd auf Trab halten, aber wenn Roswitha mich auffordert, bin ich verpflichtet, für ihr Wohlergehen folgsam zu sorgen: „Gib mir bitte den Apfel aus der Tasche“, „Manfred - ich hätte gerne ein Eis“ und so. Auch etwas delikatere Dialoge wechseln gelegentlich von Liege zu Liege: „Manfred, pass auf, dass du keinen Steifen bekommst!“ (wenn sie mich mit heimlichen Blicken auf weibliche Reize erwischt hat), „sag mal, hast du einen Ständer - schämst du dich nicht, hier vor allen Leuten“, „es ist ja erfreulich, wenn dich mein Busen erregt, aber nicht hier, hast du verstanden?“ Manchmal wechseln derlei schlüpfrige Sätze während wir mit geschlossenen Augen und schläfrig in der Sonne liegen oder jeder in seinem Buch oder einer Illustrierten liest.
Am späten Abend, wenn die Sonne untergegangen ist, packen wir zusammen und fahren nach Hause. Es kann dann wieder ganz überraschend ein Stimmungswandel zu Hause erfolgen. Ich sprach bereits von der Kellertüre (TG) und dem Treppenaufgang (Schleuse), wenn ich das Auto aufräume. Vielleicht wartet Roswitha schon am Ende der Treppe oder ich begegne ihr in einem der Zimmer. „Zieh dich aus“ – „Aber warum“ – „Du tust, was ich sage!“ – „Was habe ich denn gemacht?“ – „das wirst du gleich sehen!“ Roswitha bestimmt dann den Platz, wo sie mich übers Knie legen kann, verlangt nach meiner Badehose, die ich ihr folgsam aushändige. Genau so, wie sie zuvor neben mir vergnügt und entspannt durch den Ausgang des Freibades zum Auto gegangen ist, sitzt sie nun meinetwegen an der Bettkante und ich stehe nackt vor ihr, wartend auf ein gebieterisches Zeichen oder auf ein kurzes „da drüber“, damit ich mich über ihren Schoß lege und von ihrer Hand den Hintern verhauen bekomme. Wenn ich in einer längeren Pause glaube, das schlimmste ist vorüber, kommt die Erklärung -
„ich habe dich gewarnt! Den ganzen Tag über hast du mir auf den Busen gestarrt. Glaubst du ich hätte das nicht bemerkt!“ Roswitha hält mir Vorträge während einer Bestrafung als wäre ich ein Lüstling und Wüstling, dabei reagiere ich nur auf die weiblichen Reize – vielleicht bin ich etwas zu empfänglich dafür und zu leicht verführbar das mag sein. Dann hagelt es weitere Schläge bis es richtig wehtut und brennt. Roswitha hält mir oft einen Arm am Rücken, damit ich mich nicht wehren kann.. Es brennt höllisch wenn sie mir schnell hintereinander eine Serie fester Schläge verpasst. „Mach mir den Bikini auf und wehe!“ höre ich dann mit einschüchternder Lautstärke – anscheinend ist es vorbei. Roswitha stellt mich nach einer Bestrafung gerne auf die Probe, um den Lerneffekt der Erziehungsmaßnahme zu überprüfen. „Darf ich aufstehen“ frage ich und rapple mich auf ihre erteilte Erlaubnis hin auf. In solchen Situationen muss ich für alles fragen und tue es vorsichtshalber. So möchte es Roswitha haben, das entspricht der Erziehung, auch wenn sie ich manchmal schnippische Antworten auf meine Fragerei erhalte. Ich darf bei der Aufgabe, ihr Bikinioberteil zu lösen, nicht mehr als erforderlich auf Roswithas Busen blicken. Meine Augen neigen sowieso immer dazu, Roswitha auszuweichen, wenn sie mir gerade noch zuvor den Hintern versohlt hat. Das ist kein Vergnügen, auch wenn es das Himmelreich für mich bedeutet. Ich bin dann sehr vorsichtig beim Öffnen des Bikinis und es ist, als würde schon der kleinste Blick ihre Brüste berühren und Alarm schlagen. „Mein Büstenhalter ist in der Badetasche!“ Das ist eine ihrer unzweifelhaften Aufforderungen für mich, die man schon an der Tonart leicht erkennt. Ich krame in der Tasche, finde nicht gleich das gewünschte Stück. Roswitha neigt in strengen Situationen immer auch zu Ungeduld und ist genervt wenn ich übereifrig und hektisch folgsam aber dabei schusselig bin. „Stell’ dich nicht so an!“, höre ich dann oder etwa „soll ich nachhelfen!“ Eingewickelt in einem Handtuch finde ich schließlich den BH und Roswitha steht bereits bedrohlich neben mir. Bedrohlich deshalb, weil ich von meiner Hocke unten auf ihre über mir thronenden Brüste sehe. Ich stehe auf und weiß nicht so recht, soll ich ihn ihr nur aushändigen oder versuchen, mit dem filigranen Ding den Busen zu verhüllen. „Gib her!“ Roswitha hat meine Verunsicherung längst bemerkt und spricht mit mir, als wäre ich zu dumm für so etwas. “Mach zu!“ lautet die letzte Anweisung, dann darf ich mich wieder anziehen und kann in Küche gehen, um Abendbrot zu machen. „Du kannst dich jetzt wieder anziehen“, hilft Roswitha mir und baut mir eine erste Brücke, die wieder in die Normalität führt. Es ist in der Tat so, dass eine Bestrafung wie ein reinigendes Gewitter ist. Doch die Lektion endet erst, wenn Roswitha es sagt. „Manfred! Schau mich an.“ Sie steht da, mit erhöhter Gestalt aufgrund der steilen Schuhe und herrisch in ihrem straff sitzenden Büstenhalter, wie ein despotisches Weib. Diesen Anblick liebe ich. Oh ja, wie ich diese Frau liebe, so wie sie in diesem Moment vor mir steht und ich die noch frische Bestrafung auf meinem Allerwertesten spüre. „Wie oft muss ich dir das eigentlich noch sagen, dass du mir nicht auf meinen Busen starren sollst, hmm?“ Meistens bespricht Roswitha die Notwendigkeit ihrer Strenge mit mir hinterher und dabei kehrt sie selbst wieder zu ihrer liebevollen Herzenswärme zurück. Vielleicht lässt sie mich mit meiner Wange jetzt an ihren Busen schmiegen und verhätschelt mich wie ein trauriges Kind. Ich fühle mich als erwachsener Ehemann in solchen Momenten zutiefst geborgen bei meiner Frau und könnte zerfließen vor Glück. Auch sie taucht dabei ein in dieses Gefühl der innigen Verbundenheit und tröstet mich förmlich für meine Besessenheit, die sie schürt. „Du liebst meinen Busen, nicht wahr?“ findet sie einfühlsame und verständnisvolle aber doch zugleich ironische Erklärungen, „deine Gedanken kreisen unentwegt um meine schönen runden Brüste und du kannst es nicht erwarten sie zu berühren, ist es nicht so?“. Ich nicke und lege meinen Kopf in di Mitte des Busens. Ich darf ihn lieben und begehren, aber nur so weit, wie Roswitha es erlaubt. Schon gierige Blicke sind untersagt, auch die Berührung oder das Küssen ohne Erlaubnis. Deshalb weist sie mich gleich wieder in die Schranken, wo ich mich gerade so wohlfühle und ihr meine Liebe bestätigte. „Geh jetzt.“ Folgsam wende ich mich ab und schaue Roswitha traurig an. Wie gerne würde ich noch verweilen und mich an ihre Brüste schmiegen wie ein schnurrendes Kätzchen. „Hörst du nicht!“ Ich wende mich ab und gehe. „Willst du mich nicht küssen“ fordert sie zum Schluss meiner Tragödie und auch dies befolge ich. Ich küsse sie für ihre Zurückweisung und für den versohlten Hintern. So verrückt ist ein Mann wie ich und küsst seine Frau mit Dankbarkeit und Liebe für ihre Strenge. Dann darf ich endgültig gehen.
Die Rückkehr an einem Sonntagabend kann aber auch ganz anders aussehen. Ganz ohne Femdom. Nein, nicht ganz, denn schließlich habe ich meine Standard-Aufgaben oder Umgangsformen. Ich bereite uns ein Abendessen, während Roswitha schon in der Dusche ist. Freilich trockne ich sie ab und helfe ihr beim Cremen, wenn sie mich zu sich ruft, helfe ihr in die Schuhe, bin beim Anziehen behilflich. Immer das gleiche. Vielleicht sitzen wir dann bei einem schönen Glas Wein noch auf der Terrasse und lassen den Tag ausklingen, vielleicht brutzele ich etwas auf dem Tischgrill und ich mache einen bunten Salat oder aber wir gehen irgendwo in einem Lokal eine Kleinigkeit essen. Je nach Wetter verbringen wir den Abend so gut es geht draußen oder eben drinnen. Vielleicht haben wir ein interessantes Gesprächsthema oder genießen die Ruhe. Manchmal komme ich mir heute noch wie bei einem Vorstellungsgespräch vor, wenn ich mit Roswitha über meine Gefühle und Beweggründe nach weiblicher Dominanz spreche. Solche Gespräche sind sehr selten geworden, weil Roswitha nach mehreren Jahren Femdom-Ehe wirklich alles über mich weiß.
Kann sein, dass ich ihre Füße dabei sanft massiere oder eincreme, ob drinnen auf der Couch oder draußen im Korbstuhl. Nebenbei bemerkt: Roswithas Füße sind wohl die gepflegtesten weit und breit. Der Sonntagabend kann genau so aussehen wie der Abend an einem Wochentag, an dem wir fernsehen. Wir haben gewisse Sendungen, die wir ganz gerne und deshalb auch regelmäßig ansehen.

Wenn wir von einem Wochenendtrip zurückkommen, ist es meistens schon ziemlich spät. Deshalb sind auch hier nur die üblichen Dienste und mittlerweile gewöhnlichen Handlungen aufzuzählen und keine ausgedehnten Femdom-Aktivitäten. Eine Episode habe ich jedoch in bester Erinnerung. Und mit dieser Episode schließt sich wieder der Kreis vom Wochentag Freitag zum Wochenende. Somit wäre ein Ablauf einer Woche komplett erzählt. Warum ich gerade diesen Freitag so gut in Erinnerung habe, hat seinen Grund: Es war - glaube ich - in Frankfurt im Excelsiorhotel, ein Wochenendtrip. Die Episode beginnt am Samstagabend zuvor. Roswitha schminkte sich im Badezimmer ab und sieht im Spiegel, wie ich im Bett liegend die Fernsehkanäle durchzappe, und währenddessen unter dem weißen Betttuch an mir herumspielte. Die Bettdecke geht ein paar Mal auf und ab. „Was machst Du?“ hörte ich plötzlich Roswitha mit misstrauischer Tonlage. Ich fühlte mich ertappt wie beim Spicken in der Schule, doch da Roswitha nebenan war, glaubte ich, es wäre gerade mal gut gegangen.
„Kommst Du mal!“ Herrje, was sollte ich bloß tun. Ich hatte ja nur die Pyjamahose an.
„Zeig mal“ – „Kannst du mir das erklären?“ Roswitha blickte mich mit giftiger Miene an. Ich stand mit einem unübersehbar steil nach oben aufgerichteten Ständer in der dünnen Baumwollhose vor ihr. Was blieb mir übrig als es zu gestehen. „Du erregst mich eben“, versuchte ich mich gewitzt aus der peinlichen Affäre zu ziehen. „Hab ich dich endlich mal erwischt“, raunte sie ohne große Empörung. Dann war betroffenes Schweigen. „Die nächsten Freitage kannst du Erziehung eintragen und wenn wir zu Hause sind, kannst du etwas erleben, das ist dir hoffentlich klar“. Roswitha sprach ganz ruhig, währenddessen sie ganz nah vor dem Spiegel ihre Augenlider abwischte und dann wiederum indirekt über den Spiegel zu mir blickte. Ich brauchte nicht zu antworten, ich hatte ihre Ankündigung schon richtig verstanden. „Da werden wir dann darüber ausführlich sprechen müssen, was dich so erregt. Die nächsten Freitage kannst du dir rot anmalen. Wer weiß was Du treibst machst , wenn du erst alleine bist.“ Roswitha war nicht böse, was mich völlig überraschte, aber wie stand ich da. Sie ging darüber hinweg, verlor kein Wort mehr darüber, während ich die Sache nicht mehr aus dem Kopf bekam. Meine Nacht war unruhig, Sonntag ging die Fahrt zurück mit dem ICE. Die ganze Woche verlief ganz normal mit meinen üblichen Aufgaben, die ich natürlich nach dem Vorfall sehr gewissenhaft ausführte. Doch je näher der Freitag kam, um so aufgewühlter wurde ich. Roswitha hatte sich an dem Freitagabend mit Lydia verabredet. Auf dem Heimweg setzte Lydia sie vor unserer Garagenzufahrt wie immer ab. Ein paar Minuten nach unserem 21 Uhr-Termin hörte Roswitha die Haustüre öffnen. Ich saß wartend vor dem Fernseher, nackt unter meinem Frotteemantel und sah eine Talkshow. Roswitha kam herein und hatte ihren Mantel schon abgelegt. Ich stand auf und sagte „Hallo“ während ich zugleich meinen Bademantel fallen ließ. Sie erwiderte kühl ihr Hallo und betrachtete mich kurz, ob alles bereit ist für den Termin. Sie ließ mich stehen und ging nach oben ins Schlafzimmer. „Manfred, kommst du“, lautete Roswithas knappe Aufforderung, als würde sie mich zum Essen rufen. Ich wartete bereits unten im Flur wie auf eine Losung, die nichts gutes bedeutete. Die Türe stand offen. Roswitha hatte sich mit den Händen in den Hüften vor ihre Kommode gelehnt. Sie hatte sich den Rock bereits ausgezogen jedoch den hautengen schwarzen Rollkragenpullover angelassen. Darüber schmiegte sich eine Perlenkette über die füllige Wölbung des Busens. Aus dem unteren Rand des Pullovers heraus ragten keck die schwarzen Strumpfhalter mit den festgezogenen dunkelbraune Nylons. Ihre Füße steckten bereits steil und gespannt in ihren sehr hohen Kork-Pantoletten, die sie als Hausschuhe verwendet. Ich hatte Herzklopfen und weiche Knie. „So du wolltest es so - und jetzt machen wir das“, sagte sie nachdem wohl so etwas wie Protest oder sogar Angst in mein Gesicht geschrieben war, als ich ihr den Rohrstock von seinem Platz neben ihrem Nachtkästchen bringen und aushändigen musste. „Du weißt ja wofür“. Ich nickte beschämt. „Zeig es mir, was du gemacht hast.“
Oh wie peinlich. Zögerlich begann ich vor ihren Augen zu masturbieren. Ich sah mich sogar im Spiegel dabei. Roswitha ging einmal um mich herum und besah meinen Frondienst dann seitlich neben mir stehend. Dann kamen die ersten Hiebe und ich musste weitermachen. Ich konnte und musste unweigerlich zusehen, wie sie immerzu locker ausholte und ich biss die Zähne zusammen, bis ich nur noch Aua, aua jammerte. „Versprich mir dass das aufhört mit deiner Herumspielerei, dann höre ich vielleicht auf.“ Um ja die richtige Antwort zu hören, schickte sie mir gleich noch mal zwei-drei schärfere Hiebe hinterher. Vor lauter Aua ging mein Versprechen unter. „Versprichst du es - hmm? Roswitha wurde jetzt laut und versetzte mir die schlimmsten Hiebe. Hmmm? Versprichst du es? Lauter, ich hör nichts!“ „, Ja, ja doch, jaa“ stieß ich aus und dann „bitte Herrin“ Ich glaube es war zum ersten Mal wo ich unser Codewort - Bitte Herrin – gebrauchte. „Dann hör jetzt auf“. Roswitha’s Tonlage war sofort wieder eine Stufe tiefer. Es ging noch eine Weile weiter, in dem sie mich an der Bettkante sitzend immer tiefer gehend nach meinen sexuellen Aktivitäten und Ursachen befragte. Ich kniete vor ihr und hielt mir meine wunden Hinterbacken, die mir wie betäubt und von Feuerstäben erhitzt vorkamen. Danach folgte das übliche Programm mit Gehorsamsübungen und –versprechen, x-mal die Füße küssen rauf und runter, das Ausziehen ihrer Sachen. Und immer wieder griff ihre Hand in meinen Schritt, um sich von meiner Erregtheit zu überzeugen. Roswitha lächelte zum Schluß, aber ich war wie von Sinnen, als sie ihr Nachthemd bereits anhatte und ich noch immer mit einem Ständer umherlief, als ich den Rohrstock und ihr getragenen Sachen aufräumen musste. An diesem Abend gab es keinen Sex und die nächsten 14 Tage verordnete sie mir Karenz. Was viel mehr zählte war und ist jedoch das immer und ewig geltende Verbot, an mir selbst herum zu spielen.

An dieser Stelle möchte ich nun den Ablauf beenden. Falls der Eindruck entstanden ist, ich würde alle zwei Tage den Arsch voll bekommen, so ist das sicher nicht richtig. Unsere Ehe ist nicht so extrem oder abwegig, wie es sich hier vielleicht liest. Es ist auch nicht so dass Roswitha jeden zweiten Tag Sex bräuchte. All das ist ganz individuell verschieden. Roswitha sagt manchmal, ich weiß nicht wie oft ich dir noch den Arsch hauen muss, wenn es zweimal am Tag passiert und dann dauert es über zwei Wochen, wo nichts ist außer den gewöhnlichen Situationen, wo ich Roswitha mehr oder weniger bediene, Tag und Nacht. Dies entspricht unserer klar definierten Beziehungsstruktur und darin ist kein Platz für oft gelesene Auswüchse in Fantasiegeschichten , die an brutale Versklavung erinnern und möglichst grausame Methoden beschreiben. Das zwischen Roswitha und mir ist kein Spiel und vor allem kein Schauspiel. Mein Wunsch war und ist, ihr zu dienen! Meine innere Haltung lässt mich den Kopf senken, wenn sie in herrischer Pose vor mir steht und doch sind wir verheiratet und lieben uns. Ich lausche ihren Anweisungen und bin bestrebt, Roswitha zufrieden zu stellen. Roswitha ist eine gutmütige und nachsichtige Erzieherin, doch auf Verdorbenheit und Lüsternheit reagiert sie mit aller Härte und lässt mir ihre strenge Hand deutlich spüren, mit oder ohne Instrument. Hiebe sind auch als solche gedacht und sind nicht nur symbolische oder angedeutete Maßnahmen. Echt ist ja auch die begonnene Erziehung , die sich vielfach in unseren täglichen Begegnungen von früh bis spät auswirkt. Roswitha ist keine Sadistin und das muss man absolut nicht sein, um diese Rolle der dominanten Ehefrau, Madame und Herrin so ausfüllen zu können, wie sie es macht. Liebe und Strenge wechseln sich ab und welche Frau kann nicht streng sein. Die Liebe setzt die Grenze. Welche liebende Ehefrau könnte Freude daran haben, ihren Mann zu verdreschen und zu quälen. Nein, darum geht es nicht bei Femdom und nicht bei uns. Sie will Freude an mir haben, sagt sie und meint damit meine Nützlichkeit und Aufopferung für ihre eigenen Bequemlichkeiten und als Ausgleich für ihre hohen Hacken und engen Röcke etc. Sie liebt mich genau deswegen heute noch mehr, weil ich ihr größter Bewunderer geworden bin und weil sie an mir sieht, wie weit diese Bewunderung führt.
Es gäbe noch viele weitere Details zu erzählen, die ich auslassen musste, weil es Dinge sind die nicht jeden Tag gleich sind, ob es das Waschen von Roswithas Nylons ist oder das Schuheputzen. Man kann unser Zusammenleben nicht jeden Tag gleich beschreiben, weil jeder Tag anders ist. Doch ein ziemlich guter Einblick sollte jetzt für alle unsere Tage möglich geworden sein.
Da ich zur Zeit viel mit der Bahn reise, weil ich vorübergehend einen Kollegen in einer Nachbarstadt vertrete, wurde mein Laptop immer für mindestens zwei Stunden pro Tag mit diesem Tagesablauf gefüttert. Roswitha erkannte natürlich sofort, dass mich das Schreiben im Zug doch sicherlich nicht ungerührt gelassen hat. Das stimmt schon, das ist doch klar. Roswitha kennt mich und ich beichtete es ihr. Unter dem Laptop regte sich manchmal schon etwas hartes und drückte gegen die Tastatur, wenn ich über unsere Ehe nachdachte und besonders wenn ich die bildhaften Erinnerungen von Roswitha beschrieb.

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Verfasser: Manfred - (Roswitha))