Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Mittwoch, 30. April 2008

Abgeltung in der Walpurgisnacht?

Viele verstehen gar nicht, was das mit der Abgeltungssteuer auf sich hat. Mit dieser Steuer ist alles abgegolten, zumindest was Kapitaleinkünfte betrifft. Prima, nicht?!
Nun ja, das kommt noch früh genug, dann weiß das jeder in Deutschland.
Ich finde, es wird doch immer komplizierter mit den Steuern!

Warum ich das hier schreibe? In der Weiblich geführten Ehe ist es umgekehrt: es wird immer einfacher. Zum Beispiel mit der 'ehelichen Abgeltung', wie Amélie es neulich treffend nannte. Man könnte auch sagen; mit der Abgeltungstracht?
Wenn sie es mal wieder angemessen findet, dass ich die Hose herunterziehe, oder aber, damit es noch demütigender und peinlicher ist, ich ganz nackt vor ihr zu beugen habe, weil sie mir ein paar ihrer gefürchteten 'Brennstäbe' auf den Hintern geben will, dann ist es gut möglich, dass es mir (und ihr!) riesig Spaß macht.
Es kann aber auch sein - und das ist meistens der Fall (kommt ja nicht so oft vor!), dass es ziemlich schmerzt. Ich 'bereue' dann fast alles und wenn es ganz heftig kommt: alles.
Zu bereuen, sagt sie, gäbe es immer etwas für mich. Sollte ich es vergessen haben, teilt sie es mir in solchen Momenten, wenn der Hintern richtig brennt auch gerne mit.
Ganz klar und unmissverständlich spricht sie dann zu mir, gleichwohl irgendwie liebevoll: Sie kümmert sich eben und versucht mir zu helfen, ein Besserer zu werden. Ich liebe sie dafür.
Solche Momente sind, ähnlich wie beim Sex, 'Prägephasen' für einen Mann.
Das heisst, er ist während und direkt nach der Disziplinierung ausserordentlich empfänglich für Botschaften, die seine Frau ihm einflüstert und er merkt sie sich auch gut.

Meist ist nach solch einer Sitzung alles zwischen uns 'erledigt', was noch so an kleinen und grösseren Problemen im Raum war. Ich habe schon mehrfach das erfrischende Gefühl 'danach' erwähnt.
Meine Respektlosigkeit, Bequemlichkeit, Nachlässigkeit, Unaufrichtigkeit, meine Sauerereien, Geilheiten und Feigheiten, schlicht meine Verfehlungen- sie sind dann verziehen, abgegolten eben. Die Luft ist wieder rein.
(Nicht immer werde ich allerdings anschliessend so 'belohnt' wie Richard neulich -hier-).

'Walpurgisnacht' sei ein besonderer Tag für 'Hexen wie mich', wie sie sagt. Auf dem Besen kann 'frau' nicht nur reiten, sie kann ihn auch als Schlagstock nehmen, um die Energie des Weibes dem Mann 'bei zu bringen' und dann wieder durch die Lüfte sausen……

Sie nutzt Feiertags- oder 'Feiernachts-' Anlässe gerne, um mir anzukündigen, dass ich 'demnächst mal wieder fällig' sei, dass ich 'es' wieder 'reichlich verdient' hätte. So auch gestern abend, wobei sie mir dazu mit der flachen Hand auf den Hintern klatschte und mich nicht ganz ungefährlich anblinzelte.
Heute ist Walpurgis. Bin ich mal gespannt.

Montag, 28. April 2008

Kritik kann peinlich werden

(Die folgende Geschichte schickte uns Richard)

Auf einem guten Tag äusserte ich beim Mittagessen gegenüber meiner Frau Kritik über ihre Haushaltsführung. Nun, dass schoss wohl im falschen Rohr. Meine sonst so geduldige Frau würde richtig böse, und fragte, ob ich es denn besser könne. „Nein, dass nicht gerade, aber es ist doch nicht nötig, dass Du ausgerechnet vor dem Mittagessen so lange mit jemand am Telefon bist, dass unser Mittagessen fast in den Eimer geht.“
„ Soll ich Dir mal sagen, was mich an Deinen Gewohnheiten irritiert?“
Oh, dachte ich, jetzt bist Du zu weit über den Strich gegangen. Meine Angebetene meinte: “Eigentlich solltest Du mal mit Kochen und Haushalt anfangen, aber weil Du dazu unfähig bist, befürchte ich, dass wir in Dreck und Hunger untergehen würden“.

Sie schaute mich richtig boshaft an. Darauf wusste ich im Moment nichts Gescheites zu erwidern und hielt lieber den Mund. Sie blickte auf die Wanduhr und fuhr weiter fort: „ Jetzt möchte ich nicht mehr diskutieren und ausserdem muss Du jetzt schnell fort“. „Genau dort liegt mein Problem, immer dieser blöde Zeitdruck wegen dieser Anrufe über Mittag“, rief ich.
„Warte nur bis heute Abend, denn werde ich Dich schon noch ein Besseren belehren“. Ich wusste schon was sie damit meinte. Denn ich kannte ihren Standpunkt zur Genüge; für die Erziehung ihres Ehegatten sollte jede bodenständige Ehefrau eine zähe nicht all zu dünne Reitgerte für eine Strafaktion besitzen -.

Am Abend, als ich um 18.15 nach Hause kam, dachte ich schon längst nicht mehr an unsere Mittagsdiskussion. Ich staunte nicht schlecht: Meine Frau sah verführerisch aus. Sie hatte einen schönen Hausdress angezogen, ihre Frisur auch wunderschön gemacht, kurz, sie sah umwerfend aus. Ich stürmte begeistert auf sie zu, um sie zu begrüssen. Sie meinte: „ Ho, ho, nicht so eilig mein lieber Mann, zuerst möchte ich mit Dir noch die Rechnung von heute Mittag begleichen “. Auf einmal erinnerte ich unsere Diskussion von heute Mittag. Sie sah bezaubernd aus, aber ihre Augen deuteten das Gegenteil an. Während sie sprach, zeigte sie mit ihrem Finger auf einen Nebentisch, wo sie ihre Reitgerte hingelegt hatte. Sie lächelte mich liebenswürdig an und sagte: „ Du verstehst, dass ich Deine Bemerkungen über meine Haushaltführung nicht hinnehmen werde und im Sinn habe Dich angemessen für Deine Behauptungen zu bestrafen. Es geht nicht, dass Du böse Bemerkungen machst, und ich diese ungesühnt durchgehen lassen wurde“. Plötzlich sagte sie mit scharfen Ton: „Splitternackt ausziehen und über den Stuhl lehnen“. Ich schaute sie verdattert an:„ Wie bitte?“

„Genau so wie Du gehört hast. Jetzt bin ich mal Deine Bemerkungen über den Haushalt satt. Jetzt jucken mir die Finger, um Deine Frechheiten mal zu korrigieren.“ Das kannst Du nicht im Ernst meinen.“ „ Und ob ich es meine. Jetzt bist Du mit mir zu weit gegangen und werde ich Dir beibringen, was weibliche Strenge heisst!“ „ Ist das Dir Ernst ?“ „ Ganz sicher ist es mir ernst. In Deinem Fall bin ich zum Schluss gekommen, dass ich nur noch von einer saftigen Abreibung Resultate erwarten darf. Meine letzte Abreibung liegt sowieso bereits einige Jahre zurück. Da wäre eine Auffrischung schon mal fällig“.
Da war nichts mehr zu argumentieren und ich fing an mich langsam auszuziehen. Ich dachte mir, sie hat jetzt begriffen, wie man Männer dressiert. Aber willst Du wohl von Deiner Frau wie ein Hund geschlagen werden? Anderseits hat sie nicht so ganz unrecht und wusste ganz genau was ich brauchte um mal wieder ruhig und anständig zu werden. Sie nahm ihre Gerte vom Tischlein und meinte: „Jetzt gehst Du mal an diesen Stuhl gebückt stehen damit ich Dir geben kannst, was Du Dir eigentlich so sehnlichst wünschst und brauchst. Sie klopfte mit Ihrer Gerte auf dem Stuhl, worüber ich mich zu bücken hatte. „Gehe vor den Stuhl gebückt stehen und halte Dich an die Seitenarme vom Stuhl gut fest. Ich werde Dir jetzt mal zeigen, wie man Hengste dressiert“. Kaum hatte ich gemacht was sie sagte, tippte sie meine rechte Pohälfte an, um Mass zu nehmen. „Jetzt wirst Du mal wieder erleben wie sich eine Reitgerte anfühlt. Als Strafe werde ich Dir zwölf Hiebe geben und die werden auch schmerzen“. Ich flehte: “Aber bitte schlage nicht zu fest. Du gibst mir keine Chance mehr.“ „Die hast Du bereits gehabt, jedoch wolltest Du so durchstieren, dass ich keine Change mehr hatte mich verbal zu wehren. Darum greife ich jetzt wieder auf die alte Männererziehung zurück, die bei Königen und Ministern seit Jahrhunderten gewirkt hat.“ „ Aha, Du denkst an des Königs Maitresse und seine Königin. Du möchtest beide in einem sein.“ „ Genau, aber jetzt gehst Du über den Stuhl um meinem Gram in Empfang zu nehmen.“ Ich gehorchte und kaum stellte ich mich hin, schon fauchte die Reitgerte durch die Luft und knallte voller Wucht auf meinem Po. Ich krampfte zusammen und stöhnte. Meine Liebste meinte: „Wie findest Du das, von Deiner zarten Frau mal wieder richtig Strafe zu kriegen“. Bevor ich antworten konnte, brannte sie mich schon mit dem nächsten Hieb. „Oh bitte hör auf, das ist zuviel des Guten“. „Oh, nein, dass werde ich sicher nicht machen, jetzt musst Du mal durchhalten“. Und schon knallte ihre Gerte zum drittenmal auf meinen Hintern. Ich fing an, den erzieherischen Wert anzuzweifeln. Noch dreimal sauste die Gerte über meine rechte Pohälfte. Meine Schatz meinte: „So, jetzt ist die Hälfte der Exekution schon durch. Jetzt werde ich mich mal Deiner linken Pohälfte widmen“. Ich protestierte: „Nein, lieber nicht ich werde Dich nicht mehr beleidigen“. „Da bin ich mir nicht so sicher. Deine zwölf Hiebe werde ich Dir nicht erlassen. Jetzt mache ich es Dir genau nach, wenn Du immer sagst, was man verspricht, hält man auch ein. Also wieder bücken über den Stuhl“.
Sie stellte sich auf meine rechte Seite, und schon sauste ihre Peitsche wieder auf meinem Po.
„ Aua“ stöhnte ich laut. Weil die linke Seite nicht so abgehärtet war wie der Rechte, machte es verrückt weh. Nachdem meine Frau drei Hiebe durch hatte und ich jedes Mal Aua rief meinte sie: “So gefällst es mir. Jetzt höre ich, dass meine Erziehung auch wirkt“. Sie liess schon den nächsten Hieb knallen. Ich spürte ihre Gerte mehr als mir lieb war. Zuckte und zappelte bei jedem Hieb zusammen und konnte ein Aua nicht mehr unterdrucken. Nachdem Sie ihren zwölften Hieb noch extra durchzog sagte sie : „Hoffentlich verstehst Du jetzt auch mein Anliegen und warum ich Dich so gezüchtigt habe. Es war wirklich mal notwendig“. Ich blieb vor den Stuhl stehen und meinte „Es hat Dir sicher gefallen und ich hoffe, Du glaubst Du mir meine Versprechungen. Ich denke, dass Deine Erziehung vorerst nicht mehr vonnöten ist.“

Auf einmal klitschte sie mit ihre Gerte auf meinem Oberschenkel „Steh auf uns zeige mal Deinen Schwanz. Der darf schon noch ein bischen fester werden“. Sie tippte mit der Reitgerte gegen meinen Schwanz, der prompt weiter zu schwellen begann. Sie legte ihre Gerte weg, und packte mein bestes Stück fest mit der Hand. Langsam schob sie ihre Hand hin und her. „So, lachte sie, jetzt kommt es in Schnellzugstempo heraus. Sie bewegte ihre Hand jetzt schneller hin und her. Ich stöhnte und schon versprühte ich meinen Samen. Sie tat es richtig sadistisch, um so schnell wie möglich meinen Samen herauszuholen und meinte: „So, jetzt bin ich fertig mit Deiner Strafe. Schläge und verkürzter Sex“. Plötzlich fühlte ich meinem Hintern wieder brennen. Ich fühlte mich erleichtert und bedeckte sie mit Küssen. Auf einmal sagte sie scharf: “Aber zuerst solltest Du Deinen Spermarummel aufwischen“. Nachdem ich fertig war, legten wir uns auf den Couch. Ihre Hand streichelte über meinen Po und sie sagte lächelnd“. Was ist Dein Hintern herrlich warm geworden. Fast wie ein kleiner Ofen“. Ich antwortete: „Stimmt auch. Du hast viel Energie in meinem Po eingegeben, die er jetzt wieder an Dich zurückgibt“ Währenddessen streichelte ich sie überall dort auf ihrem Körper, wo ich wusste, dass sie es gerne hatte. Ich spürte ihr Wohlgefallen daran. Sie entspannte sich jetzt vollends und schnurrte wie eine zufriedene Katze in meinen Armen.

Richard

Samstag, 26. April 2008

Aktuell zu Links

...Roswitha und Manfred hatten einen 'Tagesablauf' in ihrer Femdom- Ehe beschrieben- und als Kommentar geschickt. Wir haben inzwischen einen eigenen Post daraus gemacht (datiert 4.April) -siehe unten- und die Kommentare dazu beibehalten. Der Blog "Der Schlüssel" ist aufgelöst: schade, er zeigte anschaulich das 'Keuschheitsexperiment' mit einem 'CB', also einem 'chastitybelt, was nichts anderes als ein Penisverschluss ist. Es ist immer wieder erstaunlich zu lesen, wie sehr ein solche Steuerung der Lust eines Mannes eine Paarbeziehung -positiv- beeinflussen kann.

Urmel hat in seinem Kommentar darauf hingewiesen, dass
Lady Misato umgezogen ist (Vielen Dank für den Hinweis)…… auf jedenfall ist es gut, dass es z.B. bei Fedoland oder hier bei Minervas Juwelen Übersetzungen davon gibt.

Allgemein weisen wir gerne auf die Kommentare zu unseren Posts hin: besonders geschätzt sind die Beiträge von Roswitha und Richard, aber auch die der vielen anderen, die sich mittlerweile gemeldet haben - sie sind sehr gehaltvoll und bekommen auch viel positive Resonanz!

Freitag, 4. April 2008

Tagesablauf -eine Beschreibung

(Der Folgende Beitrag ist aus einem Kommentar von Roswitha und Manfred :)

Lieber Achatz, folgender Beitrag zum Thema Beschreibung Tagesablauf. Wir wussten nicht, welche Überschrift wir nehmen sollten, also hängen wir es mal hier an die letzte. Vielleicht passt es irgendwo besser dazu.


Mehrfach wurde die Idee, einen Tagesablauf zu beschreiben hier als wunderbare Idee gepriesen, also sagte ich zu Manfred, das Osterwetter ist sowieso mies, machen wir doch mal auch den Versuch und setzten uns mit dem Laptop ins Bett, um gemeinsam einen Tag zu skizzieren. Es nahm mehr Zeit in Anspruch als gedacht und so haben wir mehrere Tage für den Ablauf eines Tages gebraucht.

Nun, die Tage sind natürlich ganz individuell verschieden, haben wir festgestellt, aber es gibt gewisse Standards, die charakteristisch für das besondere Verhältnis zwischen der an sich latenten Dominanz der Frau, also mir und der Unterordnung des Mannes, also bei Manfred zu Tage treten. Es sind Abläufe, die zu einer täglichen Routine geworden sind.
Was man auch vorausschicken muss: Wir sind im Prinzip ein ganz normales Paar und sind wie in eine schrecklich nette Familie, optisch vergleichbar mit Peggy und Al Bundy, nur nicht so verdummt, albern, idiotisch und verrückt. Weiterhin sind wir beide berufstätig, leben in einem kleinen Reihenhaus, mit kleinem Garten.
Die Femdom-Ehe ist im Alltag nicht so spektakulär, wie mancher vielleicht mutmaßt. Freilich sind Besonderheiten immerzu präsent und für uns spürbar, die den Unterschied zu einer „normalen“ Ehe ausmachen. Einmal ist Femdom im Hintergrund, einmal im Vordergrund. Es wechselt wie kalt und warm, je nach Bedarf und weil über allem die gegenseitige Liebe steht, geschieht alles mit Augenmaß und nicht grenzenlos. Mal ist es zärtliche Liebe, mal harte Schule. Das ist also gewiss keine Hardcore-Story und auch nicht jenes viel zitierte 24/7. Vielleicht so etwas wie Second Life. Was wir beschreiben ist aber auch kein Spiel sondern konkreter, tatsächlicher Tagesablauf.

Wir müssen vorausschicken, dass die Rahmenbedingungen für unsere Femdom-Ehe natürlich sehr günstig sind. Von Vorteil sind die unterschiedlichen Arbeitszeiten, Roswitha hat Gleitzeit von 12/13 Uhr bis 19/20 Uhr an vier Tagen die Woche, während Manfred täglich ab 08.30 h oder 09.00 h arbeitet und abends früher zu Hause ist.

Morgens beginnt der Tag mit dem leise piepsenden Signal des Weckers - Manfred’s Wecker. Manfred steht mindestens eine halbe Stunde früher auf und macht Kaffee, deckt den Frühstückstisch.

Dann wenn mein Wecker tönt, kommt er zurück. Ich warte darauf und genieße den Duft des Kaffees, der durchs Haus zieht. Manfred kniet an meiner Bettseite. Ich setze mich auf, wir wünschen uns einen guten Morgen mit einem Kuss. Ich fahre ihm vielleicht durch die Haare und frage wie er geschlafen hat oder so etwas in der Richtung. Dann setze ich mich an die Bettkante und Manfred steckt mir die Hausschuhe an. Sie stehen dort vor meinem Nachtkästchen, wo er sie mir am Abend zuvor ausgezogen hat.

Es liegt ganz an mir, was ich dann tue oder möchte. Vielleicht verlange ich nach meinem Morgenmantel und gehe ins Badezimmer, oder ich möchte, dass Manfred mir aus dem Nachthemd hilft, damit ich gleich etwas anderes anziehen kann. Er muss dann das Nachthemd ordentlich über einen Bügel hängen und dann an einen Türhaken. Vielleicht, wenn ich schon weiß, was ich anziehen möchte, gebe ich ihm Anweisungen, die jeweiligen Stücke aus dem Schrank zu nehmen und mir sorgfältig aufs Bett zu legen. Meine Tonlage ist liebevoll und doch mit einem feinen Unterton an Strenge. Meine Statur ist von den hohen Schuhen erhöht und sie machen jeden meiner Schritte schon morgens erhaben.

Normalerweise muss Manfred zurück in die Küche, um ein kleines Frühstück, Toast und Müsli, zu machen, es sei denn, er darf mir gleich beim Anziehen der Unterwäsche helfen, wenn ich mich bereits vor dem Kaffee/Frühstück (halbwegs) anziehe. Bei hellen Sachen warte ich bis nach dem Frühstück, um Flecken zu vermeiden. Meistens sitze ich Manfred im Unterkleid oder mit Twinsetjäckchen und BH gegenüber, das ist zugleich sehr reizvoll aber in erster Linie praktisch für mich, um meine hellen Blusen vor Flecken zu schonen.

Es gibt Situationen, wo ich Dominanz und Strenge mit etwas Raffinesse und Geschick leicht provozieren kann. Zu beanstanden gibt es immer etwas oder ich spreche eine Ermahnung aus, etwas gefälligst ordentlich zu machen, sich zu beeilen oder sich zu bemühen. Der Sprung vom alltäglichen „normalen“ Umgang zu einer ernsthaften, resoluten Tonlage ist jedoch kurz. Manfred’s Unbeholfenheit ist ebenso leicht zu bewerkstelligen und so sind auch hier schon am frühen Morgen Gelegenheiten oder besser gesagt mehr oder weniger Notwendigkeiten der Strenge. Er reicht mir einen falschen Büstenhalter, gibt mir einen falschen Rock, nimmt eine falsche Strumpffarbe, räumt das falsche Teil nicht ordentlich zurück, vergisst den Schrank zu schließen – irgendetwas ist immer, Kleinigkeiten, die ich mehr oder weniger bemängeln kann. Auch beim Anziehen ermahne ich ihn zur Disziplin. Da heißt es dann eben mal „gib acht auf meine Strümpfe“, „schau mir nicht unter den Rock“ (wenn ich an der Bettkante oder auf meinem Stuhl sitze - meine Röcke enden grundsätzlich über den Knien, insoweit ist die Gefahr immer groß, dass seine Blicke auf Wanderschaft gehen, „schau mir nicht auf den Busen“ (wenn Manfred die Knöpfe der Bluse schließen muss, weil meine Fingernägel sie nur schwer fassen können oder wenn Manfred mir vor dem Spiegel den BH zuhakt). Wir haben Regeln, die Manfred immer einhalten muss, wie das Anziehen der Schuhe beim Aufstehen oder das Verschließen meines Büstenhalters. Viele Male sage ich morgens dann nur „Manfred ich warte“ oder so ähnlich, wenn der Zeitpunkt da ist. Er muss dieser Aufgabe unverzüglich nachkommen, egal womit er gerade beschäftigt ist. Derlei Vorgänge verlaufen ruhig und routiniert ab. Durchaus werde ich mal energischer im Ton, bin genervt oder weise Manfred mit strenger Rede zurecht, z. B. wenn etwas nicht ordnungsgemäß erfolgt, was er zum x-ten Male schon gemacht hat, wie Häkchen verschließen oder Reisverschlüsse zumachen. Gelegentlich verhänge ich bei schludrigen Nachlässigkeiten oder Unbekümmertheit sogar eine Strafe, die er dann abends oder an einem anderen Tag verpasst bekommt, damit das wieder anders wird. Zur Verdeutlichung: Ich werde nicht aufbrausend, wenn Manfred beispielsweise ein Glas zerdeppert oder für ein anderes unbedeutende Missgeschick. Da sage ich dann „wie ist das denn passiert, pass auf, verletz dich nicht“, oder „soll ich dir helfen.“. Anders ist es, wenn es einen erotischen Bezug hat. Wenn er einer anderen Frau lüstern auf die Beine geschaut hat oder wenn er einem Reiz erliegt oder daraus resultierend gegen eine Regel (Erziehung) verstößt. Dann sage ich: „Was fällt Dir ein!“ Er bestreitet es obligatorisch, „ich hab überhaupt nicht geschaut“. Ich: „Du hast so geschaut und zwar so wie du auch bei mir immer schaust. Ich kenne diese Blicke schon. Spare dir deine Ausreden. Damit machst du es nur noch schlimmer - du weißt was ich meine.“

So navigieren immer zwischen normal und erotisch durch den Tag hindurch.

Es geht weiter. Manfred fragt nach, ob das Bad frei ist, duscht und rasiert sich. Dann zieht er sich an und kommt an den Frühstückstisch, wo ich für gewöhnlich schon sitze. Oftmals ist die Reihenfolge umgekehrt, wenn ich zuvor im Badezimmer bin. Wie es sich eben ergibt. Ich komme dann hinzu, wenn alles fertig ist, oder lasse mich von ihm holen. Ich reagiere allergisch auf Rufe. Manfred kommt deshalb zu mir und teilt mir ruhig und leicht untertänig mit, dass der Tisch gedeckt ist. Wir trinken dann gemeinsam Kaffee und jeder hat ein Stück Zeitung, die Manfred vom Postkasten neben der Haustüre mitsamt der gelieferten Brötchentüte geholt hat. Es wird über aktuelle Geschehnisse gesprochen, politisiert und einfach nur miteinander gesprochen, über Nachbarn, über das Wetter, über die Arbeit, etc. Wir unterscheiden uns hier nicht von anderen Eheleuten, die morgens in vertrauter Zweisamkeit frühstücken und das eine oder andere bereden. Manchmal gebe ich ihm Aufgaben, die erledigt werden müssen, Kleider zur Reinigung bringen oder holen und derlei Dinge.

Manfred räumt dann ab, es sei denn ich bleibe noch sitzen und frühstücke weiter, schaltet wenn nötig den Geschirrspüler an, während ich mich Anziehen gehe (wenn noch nicht erfolgt) oder ins Badezimmer, um mich weiter herzurichten.
Für den Fall, dass ich Manfred zum Ankleiden dabei haben möchte, rufe ich ihn. Bevor er das Schlafzimmer betritt, muss er anstandshalber klopfen, wenn ich mich darin (vielleicht gerade nackt oder halbnackt ) befinde. Natürlich lasse ich ihn normalerweise gewähren, aber alles erfolgt mit Ordnung und Disziplin, schließlich habe ich den Rang einer Herrin inne.

Im Sommer lasse ich mir schon morgens die Füße von ihm eincremen, damit sie später in den hohen Schuhen weicher bleiben. Manfred muss sich dann beeilen, um rechtzeitig ins Büro zu kommen. Je nachdem, wie sehr ich ihn in der früh beanspruche, reizt er seine Gleitzeit aus. Er muss die Betten machen, wenn es zeitlich noch geht, ansonsten macht er es am Abend, wenn er kommt.

Ich gehe erst sehr viel später außer Haus und komme abends entsprechend später nach Hause.
In der Zwischenzeit bevor ich gehe, sehe auch ich nach dem rechten und erledige das eine (auch kleine Hausarbeiten!) oder andere, schreibe Briefe (auch Kommentare für MV), telefoniere, bin am Computer, lese, kümmere mich um die Blumen, auch um den Garten, etc.(nicht zu vergessen mein Strafbuch), gehe ins Nagelstudio, zur Kosmetik usw. Es ist also nicht so, dass ich mich völlig ausblende. Auch ich mache mal kleine Besorgungen für den gemeinsamen Haushalt (mehr jedoch Kosmetik, Mode, Schuhe) oder kümmere mich um die Wäsche. Wenn wir beide zu Hause sind, lasse ich mich jedoch durchweg bedienen und nehme die Vorzüge einer Herrin Madame Roswitha gerne entgegen. Da genieße ich die Bequemlichkeiten ganz bewusst und finde es in völlig Ordnung, wenn Manfred vieles alleine machen muss (das ist eben der Preis für hohe Absätze, lange empfindliche Fingernägel, enge Röcke etc. schon aus rein praktischen Erwägungen, doch dafür opfert er sich ja gerne).

Wir verabschieden uns an der Haustüre mit einem Kuss. Ich nehme ihn dazu immer fest mit den Händen im Nacken oder streiche ihm mit der Hand über den Kopf. Dann wünschen wir uns einen schönen Tag, erinnern uns gegenseitig an wichtige Dinge und treffen die Vereinbarung wer wen anruft: „Rufst du an, oder soll ich dich heute...?“ Am späten Vormittag gehe auch ich außer Haus.
Am Nachmittag telefonieren wir dann eben kurz oder wenn es sonst etwas wichtiges gibt.
Manfred kommt gegen 18 Uhr nach Hause, manchmal auch etwas früher, nur gelegentlich selten später als ich. Er erledigt auf dem Nachhauseweg die Einkäufe und verräumt die ganzen Sachen. Dann heißt es für ihn Abendbrot zu machen. Oftmals kocht er eine Kleinigkeit und deckt den Tisch. Daneben hat er vielleicht den Müll weggebracht und andere Dinge erledigt.

Wenn ich nach Hause komme, brauche ich nur noch Platz zu nehmen. Zuvor jedoch kommt eine Begrüßung, die entweder „normal“ oder alà Femdom sein kann. Entweder ich gehe auf ihn zu und küsse ihn in gleicher Weise, wie ich ihn morgens verabschiedet habe, dann bin ich Roswitha – ganz normal. Gehe ich dagegen sofort auf Distanz wenn ich nach Hause komme, weiß Manfred gleich was los ist. Nicht Roswitha ist soeben eingetroffen, sondern Madame.
Ich sage dann zur Begrüßung „Du weißt was du zu tun hast“, oder „Weißt du nicht was du zu tun hast“, während ich irgendwo einen Sitzplatz (die Wohnzimmercouch oder der –sessel) suche und theatralisch Platz nehme. Manfred geht dann vor meinen übereinandergeschlagenen Beinen auf die Knie. entweder er beginnt in erlernter Reihenfolge meine Schuhe zu küssen oder ich verlange nach meinen Hausschuhen. Die bringt er dann auch sofort und kniet wieder unter meinen wachsamen Augen, da er sie mir gleich anstecken muss. Es kann dann immer sein, dass er ungezogen oder unbeholfen ist und ich ihn beanstanden muss, „schau mir nicht unter den Rock“ oder „steck sie mir ordentlich und ganz an den Fuß“ oder „pass auf meine Strümpfe auf“.

Wenn Manfred mich schon an der Türe empfängt und auf einen Kuss spekuliert oder ich ihm in einem Zimmer begegne, bekommt er zuvor sofort den Befehl: “Auf die Knie“. Auch hier kann ich sofort Dominanz und Strenge provozieren, in dem ich ihn wiederum kleinlich ermahne: „Zeig’ mir wie du es gelernt hast“, „Schau mir nicht unter den Rock“, „gib acht auf meine Strümpfe“, „ich habe zwei davon“, „nimm die Hände weg von meinen Beinen“ (wenn sie, wie Manfred es erklärt, manchmal wie von selbst unter den Rock wollen).

Egal, ob ich „normal“ nach Hause komme oder „distanziert“, ist Manfred’s erste Aufgabe, dann mir aus dem Mantel/Jacke zu helfen und das Stück auch ordentlich an seinen Platz zu hängen. Gute Manieren gegenüber einer Dame und besonders mir als seiner Frau gegenüber sind Gesetz und es gilt zu jeder Tageszeit. Für gewöhnlich ist das jetzt der erste Moment an dem Tag, wo er mich ganz angezogen sieht und nach einem kleinen Küsschen auf die Wange, sage ich ihm, welche Hausschuhe (ja ich habe mehr davon, helle und dunkle) er mir bringen soll.
Spätestens hierbei lasse ich mir gerne die Füße (Zehen) küssen, als eine Art tägliche, regelmäßige Respektsbezeugung und Gehorsamsübung. Ich frage dann für gewöhnlich nach der Post, lasse sie mir bringen. Manfred macht nach der kurzen Unterbrechung weiter während ich lese, oder ich habe genug. Ansonsten beanspruche ich Manfred zunächst nicht, weil er normalerweise gerade mit dem Abendbrot beschäftigt ist. In dieser Zeit entspanne ich mich dann ganz gerne und lege mich auf die Couch, lese, oder schaue ein Vorabendmagazin im Fernsehen. Klatsch und Glamourwelt lenken mich wunderbar ab von der Arbeit.

Meist dauert es nicht mehr als eine dreiviertel Stunde und Manfred beginnt, den Tisch zu decken. Es kostet ihn Überwindung, nicht zu auffällig auf meine hingestreckten Beine auf der Couch zu starren (anfangs kostete es mich Überwindung, ihm nicht zu helfen). Dabei ergibt sich vielleicht erneut die Notwendigkeit verbaler Zurechtweisungen: „Was fällt dir ein...“ Wie kommst Du dazu..., Wo sind Deine Augen!“ „Hab ich Dir erlaubt, mir auf .... zu blicken“, „Hab ich Dich doch wieder erwischt, hmm mein Lieber...“, „glaubst eigentlich ich würde es nicht merken, wo Du dauernd hinstarrst...“, „woran denkst Du gerade, während Du immerzu auf meine Beine starrst?“ Auch das ist Femdom-Alltag, ihn in seinen alleine ausgeführten Arbeiten zwischendurch zu beanstanden, wenn er einen Blick auf meine bequeme Haltung wirft. Das erinnert ihn und bestärkt ihn zugleich, mich als Madame zu verehren und zu bedienen.

Wenn ich abends noch Kundentermine habe, komme ich später nach Hause. Manfred wartet dann mit dem Abendessen und vertreibt sich die Zeit mit dem Computer oder mit Fernsehen. Er ist dann oben in seinem „Arbeitszimmer“. Er hört nicht, wenn ich komme und ich setze mich erst, ziehe im Wohnzimmer meine Pumps aus und reibe mit den Händen an den Zehen und Füssen. Ich rufe dann meinen „Manfred!“ wie meinen Butler zu mir, mehr oder weniger gereizt im Tonfall. Wenn er nicht hört, komme ich zu ihm. „Hallo Schatz“ ist die normale Begrüßung, „ich habe dich gar nicht kommen gehört“. Gelegentlich habe ich Manfred schon mit „anstößigen“ Seiten erwischt und dann wurde aus der „normalen „ Begrüßung sofort eine Szene, die ich ihm für seine Schandtat machte. Da ist dann die Stimmung sofort gekippt und Manfred weiß, dass es Folgen haben wird, egal wie dann der Abend verläuft.

Jedenfalls sitzen wir uns dann am Tisch zum Abendessen gegenüber und reden wieder wie jedes andere „normale“ Ehepaar. Dabei kann es bereits klar sein, ob noch ein strenges Programm wartet oder aber es bleibt „normal“. Es kann also durchaus sein, dass ich Manfred nach Beendigung seiner Arbeiten ganz normal begegne ohne ihn nach vorheriger Weisung nackt erwarte, damit er die nötige Nachhilfe gleich bekommt. Denkbar ist aber auch, dass ich mir eine etwaige Strafe für einen viel späteren Zeitpunkt merke, auch Tage später (Strafbuch?).
Grundsätzlich ist es gang und gäbe, dass ich mir für die Zeit nach dem Abendessen Gutes angedeihen lasse und Manfred dazu einspanne. „Ich möchte im Anschluss ein Fußbad“ - „ich hätte dann gern einen Tee“, - „lass mir ein Bad ein“, „ich möchte mich nach dem Essen umziehen“. Da bin ich dann gerne eine gut umsorgte Herrin mit einem wohl erzogenen Mann. Ob Normalbetrieb oder Femdom, Getränkeservice und dergleichen gilt immer, rund um die Uhr.

Ist es nach dem Essen schön reichlich spät geworden und ich sehr müde bin, möchte ich mich im Wohnzimmer abschminken. Ich verlange dann nach meinem kleinen Körbchen, worin ich meine Schmink-Ausstattung habe, die ich nur zu Hause verwende, während Manfred mir im Wohnzimmer vielleicht sogar die Füße wäscht oder massiert. Nicht jeder Abend ist mit derlei All-Inclusive-Service, doch, um zu verstehen, wie sich das alles zuträgt, dienen diese kleinen Beispiele. Das ist also nicht jeden Tag, dass ich bade oder mir die Füße gewaschen oder eingecremt werden. Ich entscheide das nach meinen Bedürfnissen und danach hat sich Manfred dann zu richten.

Für gewöhnlich gehe ich nach dem Abendessen ins Badezimmer und ziehe mich um. Was ich im Büro für zu gewagt halte, trage ich zu Hause. Ich komme dann ins Wohnzimmer zurück, habe mir die Haare für den nächsten Tag gewaschen. Sie duften dann und sind füllig wie eine Wattehaube. Ich setze mich anmutig und nehme das Fernsehprogramm zur Hand, das auf dem Tisch vor mir liegt. Manfred ist vielleicht noch in der Küche beschäftigt oder sitzt bzw. liegt bereits vor dem Fernseher.

Wieder ganz normal, ein Abend vor dem Fernseher. Zuerst die Frage, ob wir dies oder jenes ansehen wollen. Es ist ganz und gar nicht so, dass derlei alltägliche Dinge von mir bestimmt werden. Sowohl er und ich sprechen es aus, wenn ein besonderer Wunsch oder Interesse besteht – übrigens in allen Fragen. Da unterscheiden wir uns nicht von einem „normalen“ Ehepaar. Freilich bestimmt und entscheidet gewiss nicht der Mann allein, wie man oft hört. Na gut, wir kommen also überein – und so wird’s dann gemacht (wie vieles andere auch, das uns beide betrifft). Ihm zuliebe und mir zuliebe wird alles toleriert und auf beiden Seiten werden Opfer gebracht (Liebe ist, wenn ...).
Vielleicht lasse ich mir jedoch gelangweilt von (seinem) Fernsehprogramm eine Zeitung, ein Modejournal oder einen Katalog bringen und blättere darin. Ich suche mir eine Ersatzbeschäftigung, lese ein Buch oder so.

Wenn mir danach ist, bitte ich Manfred, dass er mir meine Füße „verwöhnt“ – die Betonung liegt auf verwöhnt. Das passiert dann so nebenbei, während ich lese, ein Rätsel löse oder zwischendurch doch fernsehe. Ich beschäftige mich also anderweitig und erachte es als schöne nebensächliche und zwischen uns übliche Sache, wenn ich einfach dasitze oder –liege und eben zu meinem Rock dünne Nylonstrümpfe anhabe, die für Manfred etwas besonderes sind. Ich schenke Manfred kaum Beachtung und wende mich meinem Zeitvertreib zu. Für ihn ist es alles andere als eine Lappalie, mich leicht oder gewagt bekleidet zu sehen. Er küsst jeden Zentimeter davon mit Wonne und klebt mit seinen Lippen an meinen Füssen. Gelegentlich werfe ich einen kontrollierenden Blick nach unten und ermahne ihn wiederum, mir nicht unter den Rock oder auf den Busen zu schauen oder weise ihm eine besondere Stelle zu. Manfred soll auch wissen, dass ich Stichproben mache und dass es Folgen hat, wenn ich ihn beanstanden muss. Er soll mich nicht auffressen, weil ich mich dann nicht konzentrieren kann und es mich mehr stört, anstatt guttut.

Für eine halbe Stunde lasse ich mir die Wohltat angedeihen. Dann darf Manfred sich entspannen, es sei denn mir fallen noch (provokante) Kleinigkeiten ein, so wie „Hast du im Schlafzimmer meine Strümpfe von gestern weg geräumt“- „ Sind da welche?“ – „Sonst würde ich es doch nicht sagen.“ Manfred muss dann natürlich gehen und das noch zu meiner Zufriedenheit erledigen. Das fällt ihm gelegentlich etwas schwer, doch das sind die Geister die er rief.
„Bringst du mir etwas zu trinken mit?“ füge ich hinzu und schon ist er wieder ganz brav und gehorsam.
Egal wonach mir ist, Manfred serviert es mir auf meinen Wunsch: Auf einer Etagere vielleicht Trauben oder Süßigkeiten, auf einem Tablett eine Portion Tee mit Konfekt oder eben nur ein Getränk, sei es ein Glas Wein oder Mineralwasser (natürlich kann er ebenso trinken und essen wonach ihm ist).
Dieser von ihm erbrachte Service ist keine Demütigung oder Gemeinheit gegenüber ihm, sondern ein Anrecht, mein Privileg, wenn ich schon diesen ganzen damenhaften Prunk an mir betreibe. Er will das von sich aus, will mir jeden Wunsch von den Augen ablesen.
Eine gewisse Strenge oder besser gesagt festgelegte Rangfolge ist immerzu in der Atmosphäre, weil ich mich von Manfred bedienen lasse (lassen kann). Er steht somit immerzu gleichzeitig in der Pflicht und unter Beobachtung. Damit ist er auch unter Druck, ob alles ordentlich, rasch genug ist usw. Andererseits ist er bei der Erfüllung der Aufgaben stets der Versuchung meiner drastischen Weiblichkeit ausgesetzt, sich an mir mit den Augen oder mit den Händen aufzuladen und daraus sexuelle Gedanken und seine Fleischeslust zu nähren. Deshalb kann es ach gut sein, dass ich Manfred zwischendurch auch mal schnell die Hosen runterziehe und ihm mit der Hand den Arsch haue, wenn er sich etwas ungehöriges geleistet hat, und/oder ihm eine Notiz ins Strafbuch mache.

Es ist jedoch völlig offen, wie jeder Abend verlaufen wird. Es liegt daran, was ich tun möchte, was ich sage, wie ich es sage, wie Manfred sich verhält oder benimmt – nichts muss, könnte aber sein. Vielleicht ist er mürrisch oder besonders willig, aufmerksam oder leidenschaftlich. Jeder hat das Recht so zu sein, wie ihm gerade ist (Manfred mit Einschränkungen aufgrund der Erziehung bzw. bei Pflicht zum Gehorsam). Wenn Manfred müde oder anderweitig beschäftigt ist, halte ich mich zurück und nehme Rücksicht darauf. Im anderen Falle merke ich vielleicht seine besondere Leidenschaft, während er mir mit dem Mund die Füße verwöhnt, um mich vielleicht für mehr zu stimulieren. Dann liegt es wiederum an mir, ob ich darauf eingehe, ob ich Lust auf mehr habe. Ich merke natürlich, wenn ihn die gefüllte Praline antreibt, wie er mich wie eine Katze umschmeichelt.
Es kommt natürlich sehr darauf an, woran ich gerade interessiert bin und wie meine Tagesform ist. Läuft ein guter Film oder eine interessante Reportage, bin ich gerade über einem spannenden Buch oder möchte Manfred sich eine besondere Sendung ansehen (Stichwort Sport, Fußball, Formel 1 usw.) ansehen.
Natürlich kann und könnte ich jederzeit den Abend (und zu jeder Tageszeit) den Verlauf abrupt verändern. Ich kann/könnte ihm natürlich auch einen Fußballabend gründlich vermiesen – tue es auch, wenn er es verdient. Als Herrin kann ich auch mal launenhaft sein und allein deshalb besonders genervt und streng sein (darin liegt übrigens eine große Gefahr, deshalb bin ich sehr wachsam mit mir selbst). Aber auch das ist so bei einer Femdom-Ehe, dass sich mal eine besondere Reizbarkeit zumindest geringfügig am Partner entlädt.

Das Gegenteil zum Normalbetrieb ist, wenn ich unser Losungswort ausspreche „zieh dich aus“ oder wenn ich sage „ich würde dir dringend raten, mich mit Herrin anzusprechen“, dann weiß Manfred sofort, was los ist.

Wenn ein Film oder das Fernsehmagazin zu Ende ist, kann es wie aus heiterem Himmel sein und er muss sich ganz ausziehen. Egal ob ich es energisch anordne, es ihm zuflüstere oder ihm beiläufig sage wie eine süffisante Randbemerkung. Der Wendepunkt in unserem Tagesablauf wird dadurch ausgelöst und die Weichen sind damit eindeutig auf Strenge gestellt, sei es für einen Erziehungsabend, für eine fällige Lektion oder als Urteil für eine gerade mal notwendig gewordene Strafe. Für einen gewissen Zeitraum von unbestimmter Länge bestimme alleine ich den Verlauf des unmittelbar folgenden und verfüge über das Schicksal des Mannes, der ab dann absolut keinen eigenen Gestaltungsspielraum mehr hat. Es heisst noch lange nicht, dass ich besonders streng bin, aber ich bin ab der Sekunde Madame und Herrin für ihn. Natürlich ist die Gefahr für einen roten Hintern stark erhöht und normalerweise sorge ich dafür, dass für diesen Tagesabschnitt ein Instrument in Griffnähe ist.

Da gibt es auch keine Widerrede, keinen Protest, kein Murren (wehe!). Ab da, wo es ausgesprochen ist, gilt es. Der weitere Ablauf kann nun wiederum viele individuelle Elemente haben, Verhör, Gehorsamsübungen, Bestrafung, Sex mit einseitiger oder beidseitiger Befriedigung, alles ist möglich. Vielleicht wird das Geschehen ins Schlafzimmer verlagert oder man bleibt im Wohnzimmer und schaut nach einer kurzen Lektion von wenigen Minuten die Spätnachrichten – als wäre nichts gewesen.

Übrigens finde ich es auch auf amüsante Weise reizvoll, wenn Manfred mich mal nackt unter der Schürze bedient. Oftmals weise ich ihn auch an, sich nach dem Abendessen seinen Schlafanzug anzuziehen. Auch das ist eine sanfte Methode, die Über-/unterordnung stets durch die Gegensätzlichkeit gegenwärtig zu halten, die ihm Kleidung nicht oder nur spärlich zugesteht, während ich Luxus mit Seide und Spitzen auf der Haut trage. Zudem ist auch der Aspekt der ständigen Aufsicht ein wichtiges Kriterium im Ablauf der gemeinsam verbrachten Stunden. (Stichwort sexuelle Kontrolle, dünne Pyjamahose, Unterhose aushändigen usw.). Ich habe immer Sicht und sofortige, freie Zugangsmöglichkeit, während er schutzlos meinem Blick oder Zugriff ausgesetzt ist.

Wie auch immer, am Ende eines Tages fügt sich alles wieder in Wärme und gnädiger Zuwendung mit liebevollen Worten, wenn alles wieder gut ist. Dann kehrt man wieder in den Alltag zurück, lautlos und spricht nicht mehr über das Gewesene. Man landet weich in der Wirklichkeit, geht mit einem Lächeln zur Tagesordnung über. Wir schauen uns mit ernsten aber wissenden Blicken in die Augen, wenn Manfred mit brennendem Hintern aufstehen darf oder wann immer eine Phase der Strenge in die Normalität übergleitet. Auch hier ist ein Losungswort sehr hilfreich, damit für beide die Aufhebung der besonderen Regeln und Rechte klar ist. Ich sage dann, „liebst du mich“, oder „sag mir, dass du mich liebst“ und Manfred spricht mich in seinem Liebesschwur wieder mit Roswitha an.

Ein Blick zur Uhr sagt uns, es ist Zeit zum Schlafengehen.

Bevor bei uns die Lichter gelöscht werden, sind wir wieder „normal“. Als vorletzte Tagesepisode ist vielleicht noch eine Dienstleistung zu erwähnen, die wie ein Ritual vor dem Schlafengehen – mit oder ohne Strengephase davor – stattfindet. Es ist eine romantisch devote Aufgabe für Manfred im Schlafanzug (auch das verordne ich ihm gelegentlich zuvor, nackt oder im Schlafanzug ins Bett zu gehen – Stichwort wiederum sexuelle Kontrolle) mir im schwachen gelben Schein der Nachttischleuchten meine Strümpfe auszuziehen, während ich meine Haare kämme. Während ich dasitze, an meiner Kommode oder am Bettrand, muss Manfred die Strümpfe fein säuberlich aufrollen wie eine Dita von Teese beim Ausziehen das Bein, ganz behutsam zentimeterweise langsam abwärts. Morgens muss Manfred die Strümpfe aufrollen und mir zum anziehen überreichen. Das Anziehen erledige ich in aller Regel selbst, schon aus Zeitgründen. Schon das Aufrollen ist für Manfred nicht so einfach wie das klingt (Vorsicht Lock und später Laufmasche). Wie oft sage ich, „So wird das nichts! Du liebst Strümpfe und benimmst dich wie ein Anfänger!“
Das Abrollen vor dem Gang zu Bett ist Routine mittlerweile aber durch die Gewohnheit nicht weniger pikant. Am Bettrand, bevor ich meine Beine ins Bett hieve, lasse ich mir die Hausschuhe ausziehen. Vielleicht lese ich noch, vielleicht möchte ich gleich schlafen. Manfred verschwindet noch kurz im Badezimmer bevor er sich ins Ehebett legt und mir mit einem Kuss eine gute Nacht wünscht. Wir schlafen dann auch ganz „normal“ oder können mal nicht so gut schlafen, haben auch mal ein Wehwehchen wie ganz „normale Leute“ auch. Ach ja und gelegentlich masturbiere ich Manfred vor dem Einschlafen, wenn ich der Meinung bin, ihn an meine Verfügungsgewalt und seine verlorene sexuelle Selbstbestimmung erinnern zu müssen. Das geschieht kurz und lautlos. Das ist ein liebevoller und doch bezwingender, fast gewaltsamer Akt, der ihn meine Verfügungsgewalt über seinen Penis und seinen Samenerguss spüren zu lassen. Das was ihm strikt verboten ist, liegt nun buchstäblich in meiner Hand. Die gefühlte Macht bzw. Machtlosigkeit erfolgt nicht nur durch brennende Hiebe und Strenge sondern gerade auch durch die Vornahme einer höchst intimen Handlung durch die sozusagen „fremde“ Hand der Frau. Die Vollkommenheit meiner Macht wird dadurch demonstriert und dem Mann bis unter die Haut vorgeführt. Es geht nicht um Schande, aber um das Ausgeliefertsein, die Bloßstellung, weil ich über alle Schwächen des Mannes im Bilde bin und Herrscherin bin über das intimste und wohl intensivste Gefühl beim Abspritzen. Er ist nicht mehr Herr über seine Erektion und muss sich gefallen lassen, wie eine Kuh gemolken zu werden.
Der Grund dieser Ausführlichkeit zum „durchschnittlichen“ Tagesablauf ist mit dem Gefühl begründet, das Manfred Tag für Tag in sich trägt, wenn er mir begegnet. Deshalb war es Manfred wichtig, dies hier auch einmal zu beschreiben, wie es ihm Tag oder Nacht ergeht. Nicht nur wie es sich anfühlt, wenn er mir nach einer Rohrstockstrafe am nächsten Tag unter die Augen tritt, war ihm wichtig, sondern auch das Gefühl der völligen innerlichen Nacktheit, weil es nichts intimes gibt, was mir verborgen wäre. Das ist eine Ausgeliefertheit und Schutzlosigkeit, die ich hingegen als Überlegenheit und Macht über ihn verspüre. Manfred sagt, seine Schwächen hätten eine weitere anders geartete und empfundene Schwäche ausgelöst. Aus der anfänglichen Sucht ist eine Hilflosigkeit geworden, jedoch nicht bis zum Stadium der Hörigkeit, weil ich die Grenzen meiner Macht einhalte und sie niemals missbrauchen würde. Dieser Wunsch nach weiblicher Dominanz, der mir vor etlichen Jahren noch krank erschien, ist in Wahrheit so grundehrlich und offenbart für mich das Innerste meines Mannes wie ein Geschenk aus Liebe. Heute weiß ich es besser, er ist ein sehr kreativer Gourmets mit der besonderen Vorliebe der absolut femininen Weiblichkeit und Tiefsinnigkeit des geistigen Gutes und echter männlicher, ja ich sage richtige Geilheit. In mir suchte er nicht nur die solide Ehefrau, sondern die auf seine Bedürfnisse fixierte Traumfrau, Göttin, Herrin und Zuchtmeisterin. Demütigung oder Schmerz hat er nie gemeint und bei mir gesucht, sondern immer nur mich, damit ich seine innersten Gefühle entzaubere.

Überhaupt geht es bei uns niemals um Demütigung, um Gefühle zu verletzen und bloßes Schmerz bereiten, nur um dem anderen weh zu tun, je besser je doller – nein, niemals!


Die Tagesabläufe sind unter der Woche von der Arbeit bestimmt und deshalb relativ gleich, es sei denn, wir gehen abends einmal weg oder bekommen Besuch und dergleichen. Auch darin unterscheiden wir uns nicht von anderen Paaren.

Die große Ausnahme ist jener Tag, wo ich ein rotes „E“ in den Terminkalender male. Das sind zwei drei Tage im Monat, meist freitags, wo „Erziehung“ auf dem Plan steht. Es muss schon etwas wichtiges dagegen stehen, um diesen Termin zu verschieben. An dem Abend nehme ich mein Strafbüchlein mit ins Wohnzimmer und Manfred muss pünktlich erscheinen, meist 20.30 Uhr oder 21 Uhr. Ebenso ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass an dem Abend eines meiner Instrumente in sehr deutlicher Weise zur Anwendung kommt. Es ist eine Art Nachhilfestunde mit verschiedenen Programmpunkten mit Wiederholungs- und Übungsaufgaben zur Erneuerung und Festigung des Femdom-Verhältnisses. Zugleich ist es ein Rapport und ein Gericht. Letztendlich ist der ganze hier skizzierte Tagesablauf das Resultat dieser Erziehung. Sie hat irgendwann mit der ersten Stunde als eine Art Ausbildung begonnen, um Manfred auf diese Tagesordnung zu bringen. Damit wurden die Inhalte gemeinsam verinnerlicht und lebendig.
An so einem „E“-Tag findet dann ein intimes Verhör (Sag es mir lieber gleich, wenn es etwas gibt, das du mir zu sagen hast, bevor ich es herausfinde...) da werden Benimmregeln abgeprüft und es werden Gehorsamsprüfungen abgenommen, ich stelle Manfred mit Gewissensfragen auf die Probe über seinen Gehorsam, seine Aufgaben, Pflichten und Verbote, lasse mir seine gelernten Aufgaben vorführen (... Strümpfe!), trainiere seine Geschicklichkeiten im Umgang mit Unterwäsche und kontrolliere seine sexuelle Erregbarkeit. Das ist wie ein kleiner Parcour zum Abrichten eines Hündchens oder bei einer Zirkus-Dressur. Heute beginnt die Erziehung meist mit einem Blick in das Strafbuch. Er leitet das Programm ein und gibt Aufschluss, wie intensiv die Erziehungsstunde auch das Gesamturteil letztendlich hinsichtlich möglicher Strafe ausfällt. Anschließender Sex kann enthalten sein, muss jedoch nicht sein, mal so, mal so, je nach Lust. Das entscheide ganz alleine ich, was und wie und wenn, ob Manfred auch darf (also, die Frage „darf ich kommen?“). An einem „E“-Abend ist die Praline natürlich gefüllt und ich halte Manfred mehrere Tage lang an der Kante.
Am Freitag endet dann die Arbeitswoche für uns jedenfalls.

Am Wochenende hingegen sind die Tage ganz individuell und meist mit sehr viel mehr Femdom gespickt, als es an Wochentagen möglich ist. Vielleicht fahren wir weg in eine andere Stadt oder sind bei Sonnenschein auf der Terrasse, vielleicht machen wir einen Einkaufsbummel oder einen Tagesausflug zu Freunden, Verwandten, an einen See, in eine andere Stadt. Manfred ist dann nicht nur mein Ehemann, Gentleman und Geliebter, sondern zugleich auch mein Chauffeur und Kofferträger, Butler und Liebhaber. Morgens und abends sind die Abläufe identisch, doch der gemeinsam verbrachte Tag, birgt natürlich viel mehr Gelegenheiten für ein Über-/unterordnungsverhältnis. Der Gestaltungsrahmen ist größer und dadurch auch intensiver.

Dieser Tagesablauf ist kein „Wunschprogramm“ und Manfred ist für mich darin keinesfalls ein Sklave, sondern er bleibt in erster Linie mein hochgeschätzter und geliebter Ehemann. Er ist nur deshalb zum anfangs selbsternannten „Pantoffelhelden“ und Hausmann aus eigenem Wunsch geworden, weil er ein Liebhaber und Gourmet besonderer und sehr feinfühliger Vorlieben ist. Die erfülle ich ihm als liebende Ehefrau sehr gerne und einfühlsam. Die Besonderheit an diesen Tagesabläufen ist, dass die Besonderheit meiner Weiblichkeit die Gewohnheit für uns beide geworden ist. Es ist eine Art Luxus für mich geworden und daraus entspringt das ganze Spektrum einer Femdom-Ehe. Ich bewundere selbst den Effekt hoher Schuhe, oder wenn ich meinetwegen Strapse und enge Röcke anziehe. Es ist die ständige Kombination mehrer absolut unfehlbarer Eye-Catcher, öffentlich und doch diskret. Diese Kombination auffälliger Eleganz mit Stil und Niveau, versprüht feminines Sex-Appeal mit vielen kleinen und großen Reizen. Ich bin und fühle mich sehr attraktiv dabei, die gierigen Blicke der Männer und die neidischen Blicke der Frauen bestätigen mir es tagtäglich. Auch das gehört zum Tagesablauf an allen Tagen! Zweifellos habe ich eine interessante Ausstrahlung und ich pflege mich sehr und kleide mich jedem Anlass entsprechend seriös und auch gerne sehr sexy und reizvoll. Ich habe durch Manfred gelernt, diese Ausstrahlung und Ausschmückung zu genießen. Der Aufwand dafür ist nicht unerheblich und darf in der Beschreibung unseres Tagesablaufes auch nicht fehlen. Aber er zahlt sich aus. Manfred soll sich ergötzen an meinen nylonbestrumpften Füssen, Beinen, Busen, Intim-Bereich und an meinen hohen Schuhen, ich bin schließlich seine Frau. Was unsere Femdom-Sache betrifft, ist ihm das natürlich strengstens untersagt, da werde ich dann sofort aufbrausend und sage „hast du gesehen, was du sehen wolltest“ oder „siehst du jetzt, was du immer schon sehen wolltest“. Nach außen hin dringt nicht viel von unserer internen Besonderheit. Aber ich gelte rundherum schon als Frau mit dem selbstbewussten Faible zur Sinnlichkeit mit charmanter Dekadenz, um es mal so auszudrücken. Auch das ist ein Stück Tagesinhalt, eine Art tägliche Gefahr, nichts von unserem „Doppelleben“ nach außen dringen zu lassen.

Es bleibt die spannende Frage, wann und wie oft wir Sex bei den Tagesabläufen haben und bei welchen Gelegenheiten. Auch darin sind wir unspektakulär „normal“. Manchmal haben wir morgens schon Sex und manchmal die ganze Woche nicht. Sex ist eine Lust für mich, für Manfred eine Droge, und zugleich eine Art Fürsorge, als Ausgleich für die Aufopferung und Verehrung des Mannes.
Sex ist die schönste Bestätigung für meine Weiblichkeit, Manfreds Begierde zu spüren und zu erfüllen. Sex ist bei uns neben der Fleischeslust den Orgasmus wie eine Delikatesse zu genießen auch speziell Belohnung und Druckmittel, ganz klar. Aber dieses Zaubermittel der Verführung wendet schließlich jede andere Frau auch an, wenn sie ihren Mann für irgendetwas um den Finger wickelt und ihm tollen Sex in Aussicht stellt. Warum auch nicht, das ist doch schön.

Das ist also der Versuch, einen Tag von früh bis spät zu skizzieren. Aus dem Versuch dies in eine kurze Zusammenfassung zu pressen ist gründlich misslungen, doch dafür bekommen die interessierten Leser und Leserinnen einen tieferen Einblick des täglichen Ablaufes unserer Ehe, wo wir beiderseits bemüht sind Alltag und Femdom ineinander fließen zu lassen (was oft nicht so einfach gelingt, wie es hier zu lesen ist). Es brauchte am Anfang seine Zeit, bis jede Ungereimtheit beseitigt war, doch das Ergebnis ist bis heute jeden Tag die Sache wert. Vielleicht schreiben wir über die sich unterscheidenden Abläufe an Wochenenden noch mal einen gesonderten jedoch somit gekürzten Tagesbericht und zeigen darin etwas intensiver die Konsequenzen einer Femdom-Ehe auf. Alles in allem gehen trotzdem sehr fürsorglich miteinander um und führen eine mustergültige Partnerschaft, in der es auch mal Differenzen und Meinungsverschiedenheiten gibt. Da hat Femdom natürlich nichts verloren. Hier ist eine klare Trennlinie erforderlich, aber es hilft ungemein, sich schnell wieder gütlich zu einigen.



Grüße, Roswitha und Manfred