Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Sonntag, 17. Februar 2008

Full Service im Angebot (II)

Nachdem ich Amélie so hoffnungsvoll und großzügig für dieses Wochenende meinen "Full- Service" angeboten hatte, war es für sie leicht zu erraten, welche Wünsche sich für dahinter für mich verbargen. "Sex" und "Spiele" - der besonderen Art natürlich.
Obwohl das Wochenende noch nicht herum ist nutze ich einen freien Moment, um zu berichten, wie unser Wochenende begann.
Insofern war also ich der Dankbare, als sich der Freitagmorgen näherte und Amélie tatsächlich mein Angebot ernst zu nehmen schien. Statt wie angeboten erst ab 18 Uhr meinen Service wahrzunehmen, fragte sie mich schon am frühen Morgen, ob sie mich auch schon "ab mittags" beanspruchen dürfe, und hinterliess mir dann einen ziemlichen Besorgungszettel mit allerlei interessanten Dinge darauf. Sie hatte offenbar vor, etwas Schönes zu essen am Abend.
Zutaten für eine Remoulade, Baguettes , Lachs, Carpaccio etc. sowie Cumberlandsauce (die ich besonders liebe), Salate etc. etc. ; Sekt und eine Flasche sehr guten, trockenen Weins, (weitere Getränke müssten wir noch im Keller haben, dachte ich mir).
Brisanter war schon Folgendes: Aus einem Kaufhaus sollte ich noch ein Höschen für sie in rosa mitbringen, nicht gerade typisch für sie, diese Farbe, aber vielleicht hatte sie Besonderes vor…. Ich wählte also später ein kesses mit dezenten Rüschchen und mit einem hübschen Band am Bund, welches schillernd glitzerte. Das Problem war eher an der Kasse, als einziger Mann mit so einem Höschen: Ehefemdom pur sozusagen. Aber auch das habe ich mit Bravour bestanden - da muss "man" durch, möglichst lässig also und geistesabwesend tun, dann fällt es nicht so auf.

Später sollte ich unsere Tochter zu ihrer Freundin bringen, sie würde erst am Samstag vormittag wiederkommen.
Eigentlich alles Dinge die, sieht man von den etwas feineren Speisen und dem Höschen einmal ab, ich sowieso zu erledigen gehabt hätte.
Allerdings wäre unser Sohn, der auf einem Schulausflug unterwegs war, erst am späten Abend wieder da.
Bis dahin wären wir allein und hätten sicher einge Möglichkeiten.
Um Vier war ich also wieder zuhause und hatte alles Mögliche im Kühlschrank verstaut, als Amélie auch schon wieder von ihrem Auswärtstermin erschien. Wochenende!
"Ich gehe jetzt zum Friseur, lasse meinen Haare ein bisschen Facon geben und kaufe mir noch eine Bluse" - Bravo, sie bereitet sich wirklich vor... dann fügte sie aber an: "und du, du räumst inzwischen, wie du mir längst versprochen hattest, den Schuppen im Garten auf." Mein Protest, das es "um Null Grad" sei und viel zu kalt wäre wurde einfach überhört.
Schweinearbeit, es musste unter anderem einStapel schwerer feuchter Bretter und Balken verräumt werden, ich würde zwei Stunden brauchen, solange es noch hell war und würde körperlich ziemlich angestrengt sein am Schluss- ihr Kalkül, dass ich zu müde für alles "andere" sein würde und sie "in Ruhe" liesse.
Wie misstrauisch ich doch mit den Jahren geworden bin!
Aber sie war auch schon wieder weg.
Es half nichts: Drecksklamotten an und die Stiefel und hinaus in den Garten und in die Frische eines nebligen Februarnachmittags - artgerechte Haltung eines Ehesklaven..; selbst schuld! Aber auch, wenn ich nicht mein Angebot gemacht hätte: irgendwann hätte ich dieses tun müssen, nun "missbrauchte" sie mein submissives Angebot dafür.
Infam irgendwie.
Die Arbeit ging, ersteinmal warm geworden damit, erstaunlicherweise leicht von der Hand, der bevorstehende Abend hob meine Laune und "stärkte" meine Muskelkraft. Nein: dieses würde meine Bereitschaft, ihr zu dienen, und mit ihr zu spielen nur vermehren. Und mit dem Glücksgefühl, welches längere Gartenarbeit nun einmal im Menschen auslösen kann kehrte nach ich getaner Arbeit wieder ins Haus zurück. Drinnen war mir richtig heiss.
Sie war längst wieder im Haus und erwartete mich, die Frisur nicht besonders aufgedonnert, sondern natürlich und nett das Ganze- wunderbar.
Sie sass in der Küche bei einer Illustriertenlektüre, stand auf und ging Richtung Garten "... mal schauen, ob alles okay ist". Wir gingen gemeisam inspizieren. Es war tatsächlich alles okay, obwohl sie in letzter Zeit sehr mäkelig ist und an alles etwas auszusetzen hat; diesmal aber wurde ich gelobt. "Dafür ...hast du also eigentlich keine Schläge verdient" schmunzelte sie, zurück in der Küche... "oder eben doch gerade?"
Ich entgegnete sybillinisch: "Haben Männer wie ich doch immer oder?"
"ja, da hast du allerdings recht" sagte sie "ist nur die Frage ob Männer wie du immer gleich bekommen, was sie wollen... sometimes you get what you need" ergänzte sie in Anspielung auf den alten Stones- Song ('You can't always get what you want...")
Ich überging, dass sie hier irgendwie "verdient haben" in "wünschen" umgemünzt hatte und "nötig haben" daraus machte. Ich bekam irgendwie tatsächlich Herzklopfen, denn auf mich traf wohl jeder drei Fälle zu……
"Nun gut, wir werden sehen! Dann zieh dich mal ganz nackt aus" sagte sie völlig unvermittelt langsam und tonlos und schaute dabei aus dem Fenster, "…danach bringst du alle deine Sachen in den Keller und legst sie vor die Waschmaschine bis auf die Schuhe - du kommst später dazu sie zu säubern- und dann bringst von unten auch gleich die Reitgerte mit nach oben. Die Schwarze, hängt gleich vorne. Damit wartest du hier in der Küche auf mich- und zwar stehend, bis ich wiederkomme".
Das war eine so überraschende und geballte Ladung an dominanter Energie, dass ich nur noch fragen konnte: "Jetzt?" und ein scharfes "na klar sofort!!" zur Antwort bekam.
Ich zog mich also aus, inklusive Socken. Sie deutete auf die Armbanduhr, die ich ihr gab, als ich schon nichts sonst mehr am Körper trug.
Meine Erregung liess sich nicht verbergen. Im Schlafzimmer wäre es vertraut gewesen. Hier schien es irgendwie unpassend, peinlich und erniedrigend für mich, mich nicht wegdrehen oder mein Geschlecht verbergen zu können, ohne lächerlich zu erscheinen.
"Du stinkst rattig .." sagte sie. "Also gehst du erst einmal duschen und bist dann in 10 Minuten wieder hier, wie ich gesagt hatte. Klar?"
"Klar!" Ich war schon unterwegs.

(wird fortgesetzt)



Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Bitte weiter schreiben! Das macht ja richtig neugierig.

Lieben Gruß
Paul

Achatz hat gesagt…

Danke Paul, freut mich! Wird natürlich fortgesetzt, dauert nur länger als ich dachte. Fortsetzung kommt in den nächsten Stunden, spätestens morgen.
Achatz