Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Freitag, 22. Februar 2008

Hinweis auf Kommentare (aktualisiert)

Aktualisiert wird wieder einmal der Hinweis auf die Kommentare(unten im Anschluss) zu "Around Her Finger : Frage und Antwort", dort in den Kommentaren Nadines Frage, die von den Eröffnungen ihres Mannes, sich ihr unterwerfen zu wollen völlig überrascht war; sie war befremdet und wusste nicht, wie sie damit umgehen soll.
Es gibt zahlreiche Antworten dazu inzwischen von Achatz, Roswitha, Richard und Simone, sie sind zum Teil sehr ausführlich und alle lesenswert

Inzwischen hat sich auch ein Paar, Fanni und Wolfgang dazugesellt - ihre Kommentare hier im Anschluss - auf den Beitrag von Wolfgang haben wieder Severinus und Richard reagiert und geschrieben. Wichtige Beiträge sind dieses alles zum Verständnis des "männlichen" Verlangens, sich einer Frau unterordnen zu wollen.

Neuerdings folgten auch Annette (sie sogar mit drei langen Beiträgen), Jürgen und Naguri mit sehr lesenwerten Kommentaren : es ist also eine Menge los zur Zeit!
Wir freuen uns und bedanken uns für die vielen und qualitätvollen Beiträge, die allesamt die Weiblich Geführte Ehe beschreiben, definieren und dazu verhelfen, sie zu verstehen, zu nutzen und zu leben!!

(Wir würden uns auch freuen, wenn Nadine uns einmal berichtet, wie sie heute darüber denkt und wie es ihr und ihrem Mann geht...
Sie hat sich vor einiger Zeit- privat und nichtzur Veröffentlichung- gemeldet, sich entschuldigt, weil sie diese Site erst nicht wiederfinden konnte und will sich nun zu den vielen Kommentaren demnächst äussern. Nur soviel sei gesagt: sie hat sich scheinbar mit ihrem Mann auf den Weg gemacht. Vorerst bedankt sie sich sehr für Euren Rat zu "Nadines Frage".
Inzwischen sollte sie schliesslich einigen interessanten Lesestoff hier gefunden haben, mit dem sie ihren Mann, aber auch ihre eigene "Position im Spiel" besser deuten kann.)

Donnerstag, 21. Februar 2008

Full Service im Angebot (III)


(Fortsetzung von Full Service im Angebot (II) )

Natürlich beeilte ich mich. Brachte meine Klamotten in den Keller zur Waschmaschine und sah die Reitgerte an einem Haken hängen gleich an der Treppe unten. Warum die im Keller war, die sie normalerweise im Reitstall aufbewahrte, konnte ich nur ahnen. Die Verwendung in unserem Haushalt war zwar nicht ganz ungewöhnlich, wie man hier annehmen kann, allerdings findet die Disziplinierung des Ehemannes durch seine liebevolle Frau bei uns nur sporadisch statt und eher mit "Gelegenheitsobjekten" wie Badeschlappen, Kochlöffeln oder -bevorzugt- Haarbürsten schwerer Machart. Auch eine Jalousienstange aus Acryl ist mir in Lebhafter Erinnerung, aber das ist eine andere Geschichte. Die Reitgerte löste jedenfalls Herzklopfen bei mir aus. Das war keine Haarbürste....

Ich duschte also schnell aber intensiv, denn ein "rattiger" Geruch (ein Ausdruck, der neu bei ihr war) könnte alle meine Hoffnungen auf ein wie immer geartetes "Schäferstündchen" mit der Dame des Hauses vereiteln. Auf ein Deo verzichtete ich, dass war nicht angesagt.

Und fand mich -paradiesisch unbekleidet- rechtzeitig in der Küche wieder, legte die Reitgerte dezent auf einen Stuhl und ...wartete, so verlegen, wie es eben ist, wenn man leicht verunsichert und "schutzlos" herumsteht.
Ich war gefasst länger zu warten, denn das könnte schließlich schon ein Teil ihrer "Massnahmen" sein. Ich hörte und sah nichts von ihr, ich wusste nicht einmal, wo im Haus sie sich aufhielt. So konnte ich mich -leicht fröstelnd- meinen Vorstellungen hingeben.
Immerhin war diese Situation jetzt absolut ungewöhnlich: wir trafen uns sonst zu den intimeren Angelegenheiten eher nachts und eher an romantischeren Plätzen in der Wohnung: Sofa, Bett oder auch einmal auf dem flauschigen Teppich vor dem Fernseher. Okay, das ist länger her. Aber in der Küche?
Nun, es war eben angemessen. Schliesslich war ich jetzt "Service" am diesem Wochenende und gehörte dorthin, wo die Arbeit ist...
Ich stand nahe dem Fenster und überlegte, ob Frau M. vom Nachbarhaus hier hineinsehen könnte. Aber da stand Amélie schon hinter mir.
Sie sah hübsch aus mit der neuen Frisur, hatte sich ein wenig "frisch gemacht", duftete angenehm und lächelte mich an. Als ob sie meine Gedanken bzgl. Frau M., der Nachbarin erraten hätte, sagte sie: "die ist verreist, sie würde sehr bedauern, wenn sie wüsste was es heute zu sehen gibt in der Küche: Hühnchen rupfen mit meinem Mann..."
Ein bisschen wurde mir jetzt doch klamm.
Sollte ich etwas verbrochen haben, was ich vergessen hatte, und was sie nun ahnden wollte? Etwas Schlimmes? Wenn ich ehrlich bin habe ich meistens irgendetwas etwas Schlimmes verbrochen, wo dem ich nichts mehr weiß, bis mir Amélie drauf kommt.. und ausserdem, sie findet immer was.
Ich war also unsicher, ob dies ein Spaß oder eine schwierige eheliche Abrechnung werden könnte.
Um Zeit zu gewinnen und ein Gefühl für die Situation zu bekommen, machte ich einen kleinen Scherz: zu Rupfen gäbe es kein Hühnchen, allenfalls ein Hähnchen, wenn die Verkleinerungsform von Hahn überhaupt angemessen wäre....
Das war genau falsch, glaube ich.
"Okay" antwortete sie etwas schroffer als erwartet: "du bist zum Scherzen aufgelegt, ich aber nicht!" Sie funkelte mich ärgerlich an: "..und aus einem geilen Hahn ist schnell ein zitterndes Hühnchen gemacht, wenn ich will. Was es zu rupfen gibt, wirst du mir gleich selber sagen..., glaubst du nicht?"

Spielte sie jetzt, oder war es ihr ernst? Jedenfalls spielte sie gut. Ich wusste, wenn ich ihre Echtheit bezweifelte, konnte sie wirklich ungemütlich werden. Das wollte ich mir angesichts meiner lächerlichen Nacktheit und der Gerte auf dem Stuhl nicht leisten.
Dieses gemischte Gefühl, man will es, man kennt es, und es ist trotzdem unangenehm.
Sie konnte auch sehr böse werden und hatte keine Hemmungen, ihren Zorn auch mal in ihre Schläge hineinzugeben, obwohl sie kein Verfechter von Schlägen als "wirklicher" Strafaktion war. Aber man weiß nie bei ihr.
Jetzt, wo doch schon alles so schön bereit lag, machte ich mir meine Gedanken.
Amélie war nicht nach langem Nachdenken zumute ...
"Bücken!" sagte sie kurz und trocken.
Ich folgte ihrer Aufforderung, beugte mich weit nach vorne und legte meine Hände auf die Arbeitsplatte neben der Spüle.
"Füsse nach hinten und Beine mehr auseinander..., so ist es gut", ihre Anweisungen waren knapp und präzise.
Ich senkte den Kopf zwischen meine Ellbogen und sah, nach hinten blickend, wie sie die Gerte vom Stuhl in die rechte Hand nahm, während ich selbst erregt war.
Sie strich mit der Gerte, wobei sie kleine Klopfer machte, mein Gesäß. Sie ließ sich Zeit damit.
Sehr viel Zeit, die mich in eine spezifische Stimmung versetzte....
Sie berührte dann von hinten die empfindlichsten Gegenden zwischen meinen Beinen mit der Gertenzunge, dem kleinen Lederlappen an der Spitze. Das erregte mich.
Dann plötzlich sirrte vernehmlich es in der Luft und es landete ein erster Hieb mitten auf meinem Hintern.
Eher noch angenehm. Zum Anwärmen. Sie fuhr wieder sanft mit der Hand über meinen Rücken, beugte sich vor zu meinem Ohr, dass ich ihren Duft wahrnehmen konnte und flüsterte:
"...da habe ich mich schon den ganzen Tag drauf gefreut..., jetzt bist du fällig".
Nach einigen Sekunden Gedankenpause folgte ein zweiter Hieb, diesmal erheblich schärfer und mit Biß.
Ich nahm mich zusammen. Ich wollte beinahe mit meinem Hintern ausweichen, aber Zurückweichen konnte sie nicht leiden, das wusste ich.
Es würde Schlimmeres kommen, wenn es schon so begann, das war klar.
Zack und Zack: Nummer 3 und 4, die waren bereits unausstehlich und mit diesem deutlichem zweiten Nachglühen tief aus dem Muskel meiner Hinterbacke.
"Angekommen in der Wirklichkeit? ", fragte sie leise, und, als ich zu erkennen gab, dass ich noch nicht genau wüsste, ergänzte sie: "das ist erst der Anfang... das Wochenende hat ja noch nicht einmal begonnen."
Ich stand ziemlich unbequem, meine Knie zitterten bereits.
Mit dem letzten Wort legte sie wieder los, mehrmals. Ich habe nicht mehr gezählt. Es brannte höllisch, und natürlich bereute ich jetzt die Szene.
'Wie kann man bloss so blöd sein und sich freiwillig so seiner Frau aussetzen?'
Meine Güte hatte sie plötzlich eine Kraft im Handgelenk!
Das zu spüren war aber gleichzeitig wieder erregend, sobald ich wieder Luft holen konnte.

Die 'Nähe meiner Frau' war plötzlich die Urkraft, die mich voll ausfüllte, nach der ich mich wieder lange gesehnt hatte. Es war und ist ihre Nähe und auch diese Art von Nähe, die mir gut tut, auch wenn sie mitunter schmerzt, das war mir voll bewusst.
Es erzieht mich, lenkt mich, formt mich und zieht mich magisch an.
Und dabei das dankbare Gefühl, dass sie es auch für mich tut.
Amélie schnaufte, als sie sich (und mir) eine kleine Pause gönnte :
"Da sieht man doch schon was", sagte sie stolz.
Unvermittelt ging es weiter.
Es folgte wieder eine Serie biestiger Schnitte auf meiner Haut. Ich fing aber an, mich langsam etwas daran zu gewöhnen, mehr ertragen zu können, auch wenn ich glühte... sie balancierte mit mir auf so einem Grat, so dass meine Hingabe und mein Einverständnis zunahmen.

Die nächste Pause war dann etwas länger: Nun kam eine Befragung: sie wollte wissen, wann, wo und auf welche Weise ich zuletzt Sex gehabt hätte. Mit ihr natürlich, lange her, in den Weihnachtstagen, das müsste sie doch wissen, sagte ich.
"Und wann hast du zuletzt... onaniert?" schon wieder ein ungewohnter Ausdruck bei ihr.
Ich war völlig überrascht von der Frage und antwortete wahrheitsgemäss und nannte ein Datum, ...es war auch schon länger her, und nur dies eine Mal seit Weihnachten.
"Da schau einer an" sagte sie "deine Meinung zur Masturbation, wie du sie im Blog verkündest, klingt aber anders.. dort schreibst du, wer masturbiert, übt Verrat an seiner Frau.."

Ich wusste nicht genau, ob ich das so geschrieben hatte, aber sie hatte natürlich recht, wie fast immer.
Mir fiel nur dazu ein, dass sie mir immer signalisiert hatte, es sei ihr egal, was ich "im Notfall" täte.
"Ausreden! Notfall..!" äffte sie mich nach.
"Den Notfall kannst du gleich haben: es interessiert mich tatsächlich eigentlich nicht, was du mit deinem Schwanz machst, nur musst darauf gefasst sein, dass du ab und zu den Arsch vollkriegst wegen ihm.., so einfach ist das."
Zak! Das war ihre Art von Logik. Sie tat weh.
Sie lachte leise und klatschte die Reitgerte nochmals auf meine Rückseite, diesmal etwas weniger heftig, so dass es mich wieder anmachte.

"Achja" setzte sie fort: "Noch eine Kleinigkeit", und damit hatte ich wieder einen ziemlichen Beisser auf der Arschbacke, "es passt mir überhaupt nicht, wie du unserer Freundin Lucille immer wie ein Schuljunge auf den Hintern und die Titten starrst.. es ist einfach ungezogen!"
"Oh," sagte ich und zuckte schon unter der nächsten giftigen Attake zusammen. während ich weiter sprach. "Ich bin nun mal ein Mann, aber ich werde ja gerade erzogen" gab ich stöhnend und mit zittriger Stimme zur Entschuldigung und, nach einem weiteren sirrenden Knipser "ich werde versuchen, mich das nächste mal zu beherrschen, okay?"
Ich wusste, das war nicht ganz das, was sie hören wollte, aber ich wollte mich auch nicht ganz verleugnen.
Zu meiner Verwunderung beendete sie fürs erste ihre Aktion. Stattdessen sagte sie: "und jetzt zeig mir doch wieder einmal, wie du onanierst, ich habe es vergessen, los, es ist ein 'Notfall'- bleib so stehen wie jetzt und nimm nur Deine rechte Hand dazu und zeig es mir, aber wehe Du beherrscht Dich nicht."
Ich war natürlich erregt, aber es war mir sehr peinlich so, trotz ehelicher Vertrautheit ist mir das Herumspielen an mir selber vor ihren Augen immer peinlich gewesen. Jetzt schwitzte und zitterte ich, aber ich hatte keine Wahl und tat wie mir aufgetragen war.
Ich ergriff also "die gefüllte Praline" (ein Lieblingsausdruck von hier) mit der Rechten und begann mich zu reiben, den Hintern nach wie vor ihr entgegengestreckt, so dass sie jeden Moment wieder darauf schlagen konnte.
Es war wie die totale Entblößung und Preisgabe.
Ohne dass ich es bemerkte, hatte sie inzwischen ihr Handy hervorgeholt, auf meinen Hintern gerichtet und schoss jetzt ein Foto: rot gestriemt und in "flagranti".

"Das reicht jetzt auch schon..." befahl sie knapp, stolz auf ihr kreatives Foto schauend.
Sie zeigte es mir: es war natürlich großartig. Ich sah keineswegs auch nur irgendwie attraktiv oder gar erotisch aus. Einfach nur peinlich.
Ich spürte Bewunderung für sie, dass sie sich trotzdem meiner annahm. So muss man es sagen.
Sie ist die grossartigste Frau auf der Welt!
Aber niemand auf der Welt würde so ein Foto sehen dürfen, das war klar.

"Du kannst heute abend deine gute Erziehung vor Lucille beweisen. Sie kommt nämlich um acht zu mir, wir wollen einmal einen Damenabend haben. Du wirst uns was Feines zu Essen servieren, Getränke bringen und dich bereit halten für ...unsere weiteren Wünsche. Sie freut sich schon. Und wenn du nicht spurst, werde ich ihr in deinem Beisein erzählen, dass du am ... (sie nannte das Datum) onaniert hast und wenn du das zweite mal nicht spurst, werde ich ihr dieses Foto zeigen..., was hälst du davon?"
Ich war baff. Unser Abend?? Mit Lucille? So ein Mist!
"Das ist gemein und strafbar" maulte ich, "und ausserdem ist es Erpressung"

"Du bist strafbar.." lächelte sie zärtlich,"ich hoffe du spürst es noch eine Zeit".
Ja, ich würde es noch lange spüren.

Die Prozedur hatte mir ausgesprochen gut getan. Seit langem hatte ich mich nicht mehr so erfrischt und stark gefühlt und... voller Liebe und Hingabe für Amélie, die ich in diesem Moment wieder einmal grenzenlos bewunderte für ihre strikte Art, mit mir umzugehen.

Ich hatte also erst einmal die Wohnräume aufzuräumen, zu saugen, das Essen und die Getränke für die Damen zu richten.
"Und wenn du damit einigermassen fertig bist, darfst du dich wieder anziehen und ziehst dieses zuerst an!" Sie warf mir das schicke rosa Damenhöschen zu, welches ich heute nachmittag vermeintlich für sie gekauft hatte.... "auch dieses könnte man nach Erfordernis Lucille vorführen....", sie lachte.

Das konnte ja aufregend werden, mit unserem Wochenende! Eigentlich war mir nach dem anstrengenden Nachmittag und der schweisstreibenden Begegnung mit der "Liebenden Weiblichen Autorität" nach allem anderem zumute, als zwei ständig plappernde Frauen zu bedienen und mich gar noch bloßstellen zu lassen.

Meine Blicke auf andere Frauen verletzten sie manchmal, auch wenn sie es sonst nicht zeigte. Ich sagt es ihr, das es mir leid täte.
"Ist schon okay," sagte sie "ich kenne dich ja, du kannst es heute abend besser machen...",
was immer das heissen sollte.
Oder wollte sie mich etwa "verleihen" an Lucille? Auch so etwas hatte ich schon mal gelesen, dass es das gibt. Aber Bloßstellen und "Verleihen" als Lustsklave, das war nicht Teil unseres Übereinkommens. Gemischte Gefühle. Ich verkneife mir jetzt hier zu schreiben, was ich von "Verleihen" halten würde. Meine Energieen waren wieder einmal, wie es sich in einer solchen Weiblich geführten Ehe gehört, voll auf Amélie konzentriert. Zu 100 Prozent!
Das Wochenende hatte gerade erst angefangen, ich war bestens "zurecht gestutzt" - oder soll ich sagen "erzogen"- für's erste und stand unter einiger Spannung, wieder einmal willens, alles zu tun, was Amélie von mir verlangen würde.

(wird fortgesetzt)

Sonntag, 17. Februar 2008

Full Service im Angebot (II)

Nachdem ich Amélie so hoffnungsvoll und großzügig für dieses Wochenende meinen "Full- Service" angeboten hatte, war es für sie leicht zu erraten, welche Wünsche sich für dahinter für mich verbargen. "Sex" und "Spiele" - der besonderen Art natürlich.
Obwohl das Wochenende noch nicht herum ist nutze ich einen freien Moment, um zu berichten, wie unser Wochenende begann.
Insofern war also ich der Dankbare, als sich der Freitagmorgen näherte und Amélie tatsächlich mein Angebot ernst zu nehmen schien. Statt wie angeboten erst ab 18 Uhr meinen Service wahrzunehmen, fragte sie mich schon am frühen Morgen, ob sie mich auch schon "ab mittags" beanspruchen dürfe, und hinterliess mir dann einen ziemlichen Besorgungszettel mit allerlei interessanten Dinge darauf. Sie hatte offenbar vor, etwas Schönes zu essen am Abend.
Zutaten für eine Remoulade, Baguettes , Lachs, Carpaccio etc. sowie Cumberlandsauce (die ich besonders liebe), Salate etc. etc. ; Sekt und eine Flasche sehr guten, trockenen Weins, (weitere Getränke müssten wir noch im Keller haben, dachte ich mir).
Brisanter war schon Folgendes: Aus einem Kaufhaus sollte ich noch ein Höschen für sie in rosa mitbringen, nicht gerade typisch für sie, diese Farbe, aber vielleicht hatte sie Besonderes vor…. Ich wählte also später ein kesses mit dezenten Rüschchen und mit einem hübschen Band am Bund, welches schillernd glitzerte. Das Problem war eher an der Kasse, als einziger Mann mit so einem Höschen: Ehefemdom pur sozusagen. Aber auch das habe ich mit Bravour bestanden - da muss "man" durch, möglichst lässig also und geistesabwesend tun, dann fällt es nicht so auf.

Später sollte ich unsere Tochter zu ihrer Freundin bringen, sie würde erst am Samstag vormittag wiederkommen.
Eigentlich alles Dinge die, sieht man von den etwas feineren Speisen und dem Höschen einmal ab, ich sowieso zu erledigen gehabt hätte.
Allerdings wäre unser Sohn, der auf einem Schulausflug unterwegs war, erst am späten Abend wieder da.
Bis dahin wären wir allein und hätten sicher einge Möglichkeiten.
Um Vier war ich also wieder zuhause und hatte alles Mögliche im Kühlschrank verstaut, als Amélie auch schon wieder von ihrem Auswärtstermin erschien. Wochenende!
"Ich gehe jetzt zum Friseur, lasse meinen Haare ein bisschen Facon geben und kaufe mir noch eine Bluse" - Bravo, sie bereitet sich wirklich vor... dann fügte sie aber an: "und du, du räumst inzwischen, wie du mir längst versprochen hattest, den Schuppen im Garten auf." Mein Protest, das es "um Null Grad" sei und viel zu kalt wäre wurde einfach überhört.
Schweinearbeit, es musste unter anderem einStapel schwerer feuchter Bretter und Balken verräumt werden, ich würde zwei Stunden brauchen, solange es noch hell war und würde körperlich ziemlich angestrengt sein am Schluss- ihr Kalkül, dass ich zu müde für alles "andere" sein würde und sie "in Ruhe" liesse.
Wie misstrauisch ich doch mit den Jahren geworden bin!
Aber sie war auch schon wieder weg.
Es half nichts: Drecksklamotten an und die Stiefel und hinaus in den Garten und in die Frische eines nebligen Februarnachmittags - artgerechte Haltung eines Ehesklaven..; selbst schuld! Aber auch, wenn ich nicht mein Angebot gemacht hätte: irgendwann hätte ich dieses tun müssen, nun "missbrauchte" sie mein submissives Angebot dafür.
Infam irgendwie.
Die Arbeit ging, ersteinmal warm geworden damit, erstaunlicherweise leicht von der Hand, der bevorstehende Abend hob meine Laune und "stärkte" meine Muskelkraft. Nein: dieses würde meine Bereitschaft, ihr zu dienen, und mit ihr zu spielen nur vermehren. Und mit dem Glücksgefühl, welches längere Gartenarbeit nun einmal im Menschen auslösen kann kehrte nach ich getaner Arbeit wieder ins Haus zurück. Drinnen war mir richtig heiss.
Sie war längst wieder im Haus und erwartete mich, die Frisur nicht besonders aufgedonnert, sondern natürlich und nett das Ganze- wunderbar.
Sie sass in der Küche bei einer Illustriertenlektüre, stand auf und ging Richtung Garten "... mal schauen, ob alles okay ist". Wir gingen gemeisam inspizieren. Es war tatsächlich alles okay, obwohl sie in letzter Zeit sehr mäkelig ist und an alles etwas auszusetzen hat; diesmal aber wurde ich gelobt. "Dafür ...hast du also eigentlich keine Schläge verdient" schmunzelte sie, zurück in der Küche... "oder eben doch gerade?"
Ich entgegnete sybillinisch: "Haben Männer wie ich doch immer oder?"
"ja, da hast du allerdings recht" sagte sie "ist nur die Frage ob Männer wie du immer gleich bekommen, was sie wollen... sometimes you get what you need" ergänzte sie in Anspielung auf den alten Stones- Song ('You can't always get what you want...")
Ich überging, dass sie hier irgendwie "verdient haben" in "wünschen" umgemünzt hatte und "nötig haben" daraus machte. Ich bekam irgendwie tatsächlich Herzklopfen, denn auf mich traf wohl jeder drei Fälle zu……
"Nun gut, wir werden sehen! Dann zieh dich mal ganz nackt aus" sagte sie völlig unvermittelt langsam und tonlos und schaute dabei aus dem Fenster, "…danach bringst du alle deine Sachen in den Keller und legst sie vor die Waschmaschine bis auf die Schuhe - du kommst später dazu sie zu säubern- und dann bringst von unten auch gleich die Reitgerte mit nach oben. Die Schwarze, hängt gleich vorne. Damit wartest du hier in der Küche auf mich- und zwar stehend, bis ich wiederkomme".
Das war eine so überraschende und geballte Ladung an dominanter Energie, dass ich nur noch fragen konnte: "Jetzt?" und ein scharfes "na klar sofort!!" zur Antwort bekam.
Ich zog mich also aus, inklusive Socken. Sie deutete auf die Armbanduhr, die ich ihr gab, als ich schon nichts sonst mehr am Körper trug.
Meine Erregung liess sich nicht verbergen. Im Schlafzimmer wäre es vertraut gewesen. Hier schien es irgendwie unpassend, peinlich und erniedrigend für mich, mich nicht wegdrehen oder mein Geschlecht verbergen zu können, ohne lächerlich zu erscheinen.
"Du stinkst rattig .." sagte sie. "Also gehst du erst einmal duschen und bist dann in 10 Minuten wieder hier, wie ich gesagt hatte. Klar?"
"Klar!" Ich war schon unterwegs.

(wird fortgesetzt)



Freitag, 15. Februar 2008

Full Service im Angebot (I) Ein Gutschein

Zu den Frauen, die übermässig launisch wären, zählt Amélie nicht unbedingt. Dennoch weiß ich nie bei ihr, was kommt. Habe ich mich gerade auf eine ihrer Ideen oder Stimmungen eingerichtet, folgt eine Breitseite aus einer ganz anderen Richtung; Teil ihres Erfolgsrezeptes.

Zum Valentinstag habe ich mir eine nicht ganz uneingennützige Idee ausgemalt: Ihr ein Wochenende "Full Service" zu schenken. Das hat sie freilich schon sowieso, denn bei uns wird immer gemacht, was sie richtig findet, aber durch dieses "Geschenk" hoffe ich das Augenmerk wieder auf den erregenden Aspekt der männlichen Abhängigkeit von weiblicher Gunst und Laune zu lenken.
Natürlich denkt jeder Mann, namentlich jeder Mann mit submissiven Anlagen (und wer hätte die nicht!) an: Liebes- Service mit Höchstleistungen, Cunnilingus, Füsse küssen, Oberschenkel und Popo massieren (bei ihr natürlich!)- also die Pralinées der Verwöhnkultur aus meiner Sicht.
Bei Amélie muss man dagegen aufpassen.
Zu "Verwöhnen" fällt ihr zuerst immer etwas zu Gutes Essen ein. Dann: nichts tun müssen.
Manchmal auch, vorausgesetzt es kostet kein Vermögen (was es aber tut) ein Jil Sander Mantel oder Schuhe- also das Gegenteil von Spitzenwäsche und High- heels (beides verachtet sie eigentlich, auch wenn sie ab und an doch einmal zum Einsatz kommen).
Es kann also sein, dass das männliche "Full-Service-Angebot" nach hinten los geht und schamlos ausgenutzt wird (Scham nicht mit erotischem Bezug..!), und sie sich alle die Arbeiten für ihren Subby -hubby einfallen lässt, die schon immer mal gemacht werden sollten.
Plus Sternekochen.
Aber das kann mir ja jederzeit und sowieso passieren.

Trotzdem: auch solche Sachen können ja Spaß machen, wenn sie geil verlinkt sind und sie sind dann auf jedenfall mal etwas anderes und geeignet uns aus dem ehelichen Winterschlaf zu reissen. Denn, wenn ich auf eines Wert lege, dann darauf, dass wir nicht in Routine verkommen;
Natürlich will Amélie das auch nicht, versteht aber bei Allgemeinplätzen wie diesen in der Regel immer etwas anderes als ich.

Anyway... unter der schönen rotgeflammten weissen Stilrose neben ihrem Bett lag also eine Karte mit kleinen intimen Wortspielen, die hier nicht wiedergegeben werden sollen und ein "Gutschein" über "mache alles, was Du willst" oder so ähnlich "von Freitag 18 Uhr bis Sonntag 18 Uhr."
"Gut", sagte sie, nachdem sie stirnrunzelnd gelesen hatte "...mal wieder die Herrin und Sklaven- Nummer, hm, warum nicht? Schliesslich bestimmt die Herrin, wie das geht." Und nach einer kurzen Weile des Nachdenkens: "Steht denn der Herr schon Freitagsnachmittags für vorbereitende Einkäufe zur Verfügung?"
Ich entgegnete: "Der Herr nicht, aber der Sklave...."
Nun lächelte sie feinsinnig, und es gab einen Kuss auf die Wange.
Es kann sein, dass es ihr sehr gelegen kommt und dass das Wochenende alles andere als "erotisch" verläuft und dass so etwas wie Totalrenovierung der Wohnung ansteht oder Ähnliches.
Das Leben an ihrer Seite ist immer etwas riskant und meistens unbequem.
Ich werde berichten, wenn ich mehr über dieses Wochenende weiß und wenn ich Zeit dazu bekomme……

Donnerstag, 14. Februar 2008

Zum Valentinstag


Zum Valentinstag heute Gedanken, die den alternativen Lebensstil der "Weibliche Geführten Ehe" angehen. Frauen bekommen immer mehr Macht und Einfluss auch im öffentlichen Leben; dies gilt zumindest in der "westlichen Welt". Es geschieht aus vielen Gründen.
Frauen sind unter anderem selbstbewusster, "freier" geworden und "man" erkennt, dass sie in Vielem den Männern überlegen sind. Aus sich heraus sozusagen.
Zweifelsfrei sind Menschen erst einmal auch dieses: "unabhängige Wesen" (oder streben dieses an) .
Viele sind glücklich auch ohne Beziehung zu oder mit dem anderen Geschlecht. Dabei kann man schon die Nuance ausmachen, dass es Frauen vielleicht leichter fällt, ohne Mann zu leben, als umgekehrt. Vielleicht. Oder andere schreiben und sagen, dass es einem Mann und seiner Gesundheit gut tut in einer Beziehung zu leben zu einer Frau -normalerweise- und dass dieses besser ist für ihn, als alleine zu leben.
Umgekehrt gilt dies nicht einfach so für Frauen.
Das ist der Eindruck.
Etwas delikat ist die Frage, ob und wie "unabhängig" die Macht einer Frau von Männern ist, beziehungsweise wann Macht ihnen von Männern übergeben wird. Besonders im privaten Bereich gibt es das Phänomen, dass Frauen Stärke haben, weil sie Frauen sind und diesen Umstand geschickt inszenieren können. Das ist nichts Verwerfliches. Jede Blume setzt "sich in Szene" und hat ihre Gründe.
Dies ist hier im Blog schon häufig benannt und beschrieben worden zumindest was Frauen anbetrifft. Es geht ja um "Macht der Frau" innerhalb dieser Dauerbeziehung oder Ehe und um die freiwillige Unterwerfung des Mannes.
Einiges dazu haben wir bereits hier erwähnt.
Wir vertreten die Ansicht, dass eine Frau stark, selbstständig und unabhängig sein kann, auch ohne Mann, dass sie aber, wenn sie die "Macht einer Frau" inszeniert und will, bewusst oder unbewusst, erheblich mehr erreichen wird als andere - zumindest bei (ihren) Männern.
Womöglich dann aber auch bei Frauen.


Es ist eine allgemeine Macht geradezu, die eine selbstbewusste Frau für sich beanspruchen kann.
Voraussetzung hierfür ist, dass ein Mann/ Männer ihr ihren Teil der Macht sozusagen "überlassen", freiwillig!
Wenn Männer nicht -ab und an- auf ihre Macht gegenüber Frauen verzichten würden , wäre die Welt nicht schon längst im Eimer?
Weshalb tun Männer dies?
Weil sie ein Verlangen danach verspüren.
Weil sie Frauen gerne Macht über sich geben wollen. Nicht alle und immer- aber immer mehr.
Da wir alle wissen, dass Männer "schwanzgesteuert" sind, wissen wir auch -die Männer wissen es alle, und bei den Frauen wissen es zumindest einige: dass ein Mann von dort her "steuerbar" ist- sogar sehr gut "steuerbar" ist.

Eine Frau, die dieses Steuern bewusst unternimmt und erfolgreich verwendet, verfügt mit einem Mal über ein ganzes Arsenal an "Power"; sie kann auf einmal einer ganzen Menge von Problemen entledigt sein:

- Sie ist nicht mehr angewiesen auf "Schönheit und Jugend", um ihren Mann zu beeinflussen- sondern allein auf ihre "weibliche Macht" (loving female authority)
- Sie hält einen Schlüssel in der Hand zu den "verdeckten", "dunklen" Seiten im Wesen ihres Mannes, die aufschliessen kann.
- Sie kann bei ihm mehr und einfacher erreichen was sie will ("er macht es endlich!")
- Sie gibt der männlichen und ewig "unerfüllten Sexualität" Ziel und Richtung, nimmt ihr damit die (selbst-) zerstörerischen Effekte, ohne dass sie dazu selbst Dinge tun müsste, die sie nicht will.
- Sie erreicht ein hohes Mass an Unabhängigkeit und Freiheit für sich selbst.

Dieses gilt je mehr, desto authentischer sie sich auf ihre "Weiblichkeit" verlässt und je intensiver ihr Mann auf ihre spezifische weibliche Autorität anspricht.
Zu diesem "Ansprechen" gibt es einen Schalter, den "Frau" umlegen kann; dann entdeckt sie plötzlich ihr riesiges Potential in sich, welches sie kaum für möglich hielt. Dann beginnt ein spannender Prozess für beide, Mann und Frau.

Es ist ein Spiel und es ist auch ein bisschen ernst, es ist ambivalent und es funktioniert -mit Glück.
Es funktioniert aber weit besser, wenn Elemente von D/s, also von Dominanz und Submission im Spiel sind- mit Humor, mit Ernst und Konsequenz.
Das ist so, weil im Falle von D/s sehr tiefliegende Ebenen des männlichen Bewusstseins erreicht werden, Ebenen auf denen er sich nicht wirklich gegen seine Frau wehren kann und will. Er will ihr dort dienen und gehorchen wollen und alles für sie tun.
Dies ist irrational und "verrückt", aber es ist so.
Ist seine Submissivität erst einmal aktiviert, dann gehört das Spiel oder die Szene "IHR": sie kann im Prinzip machen mit ihm, was sie will.
Ungezählte Berichte bestätigen dies. Es ist wie "magisch".
Es ist nicht nur bei mir und Amélie so. Mal mehr, mal weniger.
Der Lustgewinn kann für beide immens sein.
Die "praktischen Effekte" (siehe oben) für die Frau ebenfalls.

Man muss es halt ausprobieren.
Zur Ambivalenz von Spiel und Ernst wird demnächst hier noch mehr geschrieben werden, denn es ist ein interessantes Thema, inwieweit Paare eine "Weiblich Geführte Ehe" spielen, und inwieweit sie zudem oder sowieso "echt" sind damit.
Was das alles mit dem Valentinstag zu tun hat, weiß ich auch nicht genau.
Statt einen Floristentag zu haben könnten Mann und Frau über ihre Beziehung nachdenken.
Vielleicht ist die Erinnerung an das erste Verliebtsein von damals eine gute Möglichkeit und dazu heute - oder besser: ab heute mal wieder etwas Neues auszuprobieren.
Eine Idee also für die Unentschlossenen und Frauen wie Nadine (siehe hier), die vielleicht ihren Mann verstehen wollen, aber nicht wissen wie dies anzustellen ist.
Vorsichtig etwas ausprobieren!

Zum Beispiel ausprobieren , dass man sich mal wieder über intime Dinge austauscht.
Oder dass ein Mann einmal seiner Frau die Füsse küsst und Ihr dabei verspricht, dass, bevor er seinen nächsten Orgasmus haben wird, er ihr selbst zunächst dreimal zu einem Orgasmus verhelfen will. Oder Sieben... wann immer sie will. Wie sie will.
Und wenn sie erst einmal garnicht will, dass er dann eben warten wird und solange auch nicht "will".
Oder: dass er am nächsten Wochenende ab Freitag abend 18Uhr einmal ausschliesslich das tut, was sie möchte (auch wenn Sportschau ist.., selbst dann). Bis Sonntag 18 Uhr! Ausschliesslich, was SIE will (und nicht was er will, dass sie es von ihm wollte).

Klingt spannend finde ich, wenn man sich das mal klarmacht, was das alles bedeuten kann.
Darüber vorab schon einmal reden ist aufregend!
Siehe auch die Kommentare zu "Hinweis auf Kommentar" (unten) ,da schreibt Jürgen z. B. "Vielleicht kann auch dieser Beitrag einigen helfen, die Einsichten zu vermehren, bisher nicht Gewagtes zu probieren und Unausgesprochenes besser zu verstehen."
Voilà! Viel Spaß!