Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Montag, 7. Januar 2008

Neue Links

Heute möchte ich auf zwei neue Links hinweisen, die gefallen haben. Zum einen ist da "Der Schlüssel" (..ist leider inzwischen -Mai 2008- eingestellt) ein Blog, der sich mit der "Keuschhaltung" des Mannes und mit der Kontrolle durch seine Frau -hier mit Hilfe des Experimentes eines Penisverschlusses, einer Keuschheitsvorrichtung- beschäftigt. Dieses Thema deckt einen Bereich ab, mit dem wir noch nicht viel Erfahrung haben, zumindest was die Verwendung einer solchen Vorrichtung angeht; also zum Beispiel eines "CB3000" oder des Nachfolgemodells "CB6000", um nur die gefragtesten und wohl auch praktikabelsten Modelle zu nennen. Die Vorteile einer Beschränkung männlicher Orgasmen sind ja bereits hier von uns angesprochen. Ob eine Frau es schön findet ohne männliche Erektionen oder ob nicht zumindest "die Morgenlatte" schmerzhaft an dem Keuschheitsverschluss ziehen und drücken könnte- all das ist interessant zu wissen. Denn eines ist klar: Die Sexualität zwischen Mann und Frau ändert sich radikal, wenn die Frau darüber wachen kann und wacht, wann, wie und auf welche Weise der Mann...kommt, wenn überhaupt. Leider hat die Wissenschaft zur Forschung auf diesem Sektor wenig zu bieten. Ob es zum Beispiel gesundheitsförderlich ist, sehr wenige oder sogar gar keine Orgasmen zu haben für einen Mann. Tantra- und Yogameister meinen dieses ebenso wie wie Dominante (Ehe-) Frauen und submsissiv veranlagte Männer, oder ob nicht im Gegenteil ein häufiges Ejakulieren Prostataerkrankungen vorzubeugen hilft, wie man auch ab und an lesen kann: Richtig zu wissen scheint es keiner. Ab und zu hört man mal, dass Spitzensportler auf Sex vor dem Wettkampf verzichten, andere sagen, das habe keinen Einfluss. Nun sind Sport und Kompatibilität mit Ehe und Ehefrau zweierlei Paar Schuhe....und Spitzensportler sind meist sehr jung und nicht so repräsentativ. Forschungen zu diesem Thema scheinen erstaunlicherweise sehr rar zu sein. Wahrscheinlich liegt hat die patriarchale Forschung Angst, dass bei einer solchen Untersuchung herauskommen könnte, dass der Mann weit weniger ejakulieren sollte, als er es heute zutage gemeinhin tut.
Oder dass Selbstbefriedigung einer Beziehung schaden könnte.
Oder dass es für die Beziehung zu und mit seiner Frau weitaus besser wäre, den Orgasmus der Frau in den Vordergrund zu stellen. Und den des Mannes in die "Hände der Frau" zu legen (was nicht immer wörtlich zu verstanden werden muss).
Wir freuen uns deshalb darüber, dass Paul und Lisa auf ihrem Blog (leider inzwischen gelöscht) ihren Selbstversuch dokumentieren und werden gerne nachverfolgen und daran teilhaben, auch zum Beispiel mit Fragen und Kommentaren.
Dass dort auch "Minervas Juwelen" positiv erwähnt und verlinkt werden freut uns natürlich besonders.


Auf dem erwähnten Blog findet sich auch ein Link zu einer anderen bemerkenswerten Webseite "Weibliche Dominanz" , die einen christlichen Ansatz zu ehelicher Femdom vorstellt.
Demnach lässt sich schon aus der Bibel ableiten, dass die Frau dem Manne eigentlich vorangestellt , überlegen und das "höhere" Wesen
sei, und das diese Tatsache aus welchen Gründen auch immer von Männern verdreht und versteckt worden ist.
Die Bibel ist auch eine Geschichte der menschlichen Psyche und ihrer Mythen und schon deshalb ist es sehr interessant, wenn "Fehlinterpretationen" aufgedeckt werden und belegt werden kann, dass der Umstand, dass die Frau zuletzt geschaffen worden ist gleich auch bedeutet, dass sie die Krone der Schöpfung darstellt.
Darauf hat die Granddame der Weiblich Geführten Beziehungen, Elise Sutton auch schon hingeweisen. Sie schrieb - wir berichteten es hier unter "Wie Du Deine weibliche Kraft entfesselst"-: "Gott schuf Eva als Adams „Helfer“: Das biblische "Helfer" leitet sich ab vom hebräischen „ezer“. Das bedeutet helfen von einer Position der Autorität aus. Es ist dasselbe sehr häufig in alten Schriften gebräuchliche Wort, welches die Hilfe Gottes zum Menschen beschreibt. Immer von einer Position der Stärke und Autorität aus." (Zitat von Elise Sutton, zu finden auf unserem Blog hier.

Auf der Site "Weibliche Dominanz" finden sich zur Einleitung drei Sätze, die bemerkenswert sind:

Sobald ein Mann das Nötigste zu Essen und einen Schlafplatz hat, ist für ihn die sexuelle Frustration die einschneidendste aller Frustrationen, denn er fühlt sich von ihr an den Rand ohnmächtiger Raserei getrieben.“

Wir können mit unseren Frauen nicht über unser Inneres reden, weil wir fürchten, eine Abfuhr zu erleiden; und so gehen wir einen Weg, den wir nicht gehen wollen.“

„Zwei Seelen sind in unserer Brust, und sie kämpfen gegeneinander. Die eine will unser weibliches Gegenüber niederhalten, die andere will sich ihm unterwerfen; und innerlich schreien wir zu unseren Frauen. ’Helft uns, bitte! Helft uns doch, dass die Seite gewinnt, die euch so verehrt und bewundert, die euch zu Füßen liegen und euch dienen will!‘

Diese Zitate beleuchten treffend das Dilemma moderner Ehen in denen offensichtlich vielfach derselbe Konflikt herrscht. Die Männer stehen unter einem gewaltigen Druck, oft ohne dass ihre Frauen überhaupt davon wissen. Die Männer trauen sich nicht, zu dem Teil in ihrem Wesen zu stehen, der sich der Frau unterwerfen will und die Frauen kommen von sich aus garnicht darauf, dass ein solches Bedürfnis bzw. ein solcher Konflikt überhaupt bei ihrem Mann existiert.
Ein Mann riskiert viel, will er sich seiner Frau mit so einem Ansinnen offenbaren, welches nicht in die derzeitige Gesellschaft und zum guten Ton passt, sehr wohl aber zu seiner innersten Natur.
Aber dieses Bedürfnis der Männer, sich ihren Frauen anders als nur als "Eroberer" zu präsentieren scheint zuzunehmen, zumindest in hochzivilisierten Ländern und es scheint, als ob dies vielleicht auch einen Sinn hat: die Beziehungen zwischen Mann und Frau neu zu ordnen, vielleicht in Richtung einer grösseren Achtung und Verehrung des Weiblichen.
Das wäre schön.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Vielen Dank für den Link und den netten Beitrag zu unserer Seite.

Euer hervorragender Blog ist ein Grund, warum wir nun online sind und unsere Erfahrungen teilen.

Einige der gestellten Fragen werde ich in den kommenden Beiträgen aufgreifen und beantworten. Versprochen!

Nur soviel: So ein CB kann morgens eine echte Qual sein!

Lieben Gruß
Paul

Achatz hat gesagt…

Ja, wunderbar, wenn es mehr werden zu diesem Thema! In der Tat, die "Qual" am Morgen überrascht mich nicht..., da bin ich mal gespannt. Freue mich schon auf weitere Berichte! (Nachher kommt "man" noch auf den Geschmack "bei uns".... ohje!)

Gruß zurück!
Achatz

Richard hat gesagt…

Dass es für Paul eine Qual ist, verstehe ich schon. Aber so weitgehend reicht meine Liebe nicht ganz. Da hat meine Frau neuerdings eine geistiche Qual ausgedacht. Sie hat etwas mit mir vor, aber verrät mich nicht, was! Sie hat etwas gekauft dazu, was dazu gehört. Aber erst, wenn sie im richtiger Laune ist, wird sie ihrer Lust auf mich loslassen. Kannst Du Dich vorstellen, wie sie sich in Szene setzen wird. Ich habe versucht es herauszufinden, aber sie gibt nicht nach. Unter Umstände könnte es am Datum X für mich doch ziemlich peinlich werden. Denn ich spüre, dass sie ihre Gerte nicht verstauben lassen will. Da kann ich mich richtig fürchten. Es wird sicher auch Lustvoll und schmerzhaft werden. Aber meine Morgen-Latte lässt sie gewähren.

Richard

Achatz hat gesagt…

Die Vorfreude ist die schönste Freude? Besonders, wenn alles im Vagen bleibt - viel Spielraum für die Fantasie. @richard: Du hast uns jetzt sehr gespannt gemacht... Hoffen wir, dass bald "gute Laune" ist bei Euch.

achatz