Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Montag, 14. Januar 2008

Die Feuerwehrübung

Rückkehr von einer fröhlichen Feuerwehrübung- geschrieben von Richard.

Nach meinen ersten vier Jahre Ehe wurde ich von meiner Frau darüber aufgeklärt, wie ein anständiger Mann sich seiner Ehefrau gegenüber zu benehmen habe. An einem Samstag hatte ich einen ganzen Tag Feuerwehrübungen. Nach den Übungen ging es dann gemeinsam von Wirtschaft zu Wirtschaft. Kurz, wir hatten am Ende die ganze Nacht durchgezecht. Um fünf Uhr morgens kehrte ich ziemlich benebelt nach Hause zurück. Ich schlich ins Schlafzimmer, und sah meine Frau friedlich schlafen. Ich zog so leise wie möglich meine Kleider aus. Während ich meine Schuhe auszog, hörte ich, wie sie aus dem Bett stieg, beachtete es aber nicht weiter.
Da hörte ich ein zischendes Geräusch in der Luft und gleich darauf einen schmerzhaften Knall auf meinem Rücken.
Sie machte das Licht an und jetzt realisierte ich erst, was passiert war.
Meine Frau stand da, drohend vor mir, mit einer langen Reitgerte fest in der Hand.
Sie sah mich mit einem wütenden Blick an: „ Du kümmerst Dich scheinbar einen Dreck darum, ob ich mir Sorgen mache oder nicht. Morgens in der Früh fortgehen und am nächsten Morgen wieder zurück kommen. Wenigstens hättest Du mich einmal anrufen können um zu sagen, wo Du steckst“.
„Nun, ich war doch an der Feuerwehrübung“, sagte ich banal.

„Einfach weg sein, das hast Du Dir jetzt schon zweimal geleistet. Jetzt habe ich endgültig genug davon und ich werde es Dir austreiben. Wegen Dir habe ich die ganze Nacht nicht geschlafen. Ich bin wütend! Ich werde Dich jetzt mit meiner Reitgerte verprügeln, und wage es nicht davonzulaufen.
Gehe, lege Dich über die Bettkante, oder möchtest Du lieber, dass ich Dich einfach überall am Körper verhaue? Ob Du eine Erektion bekommst ist mir völlig egal. Das ist diesmal Dein Problem. Du bist ein Mistkerl und ich werde Dich windelweich klopfen“.

Drohend hob sie ihre Gerte in die Luft.
Ich dachte mir: Unter diesen Umständen ist es besser, Du machst, was sie befiehlt. Schwerfällig ging ich nackt wie ich war, legte mich über die Bettkante, und schon liess sie ihre Gerte voller Wucht auf meine Pobacken klatschen. Ich sah, dass sie entgegen ihrer Gewohnheit aus dem Handgelenk zu schlagen, jetzt mit ihrer Peitsche voll ausholte. Ihre Hiebe schmerzten höllisch. Soviel Kraft hatte meine kleine Frau noch nie dahinter gesetzt. Bei jedem Aufschlag schrie ich auf und Tränen schossen mir in den Augen. Ich wimmerte um Gnade. Die Reaktion war, dass sie mit ihrer Gerte noch fester zuschlug. Schließlich war sie fertig. Ich blieb wie gerädert auf der Bettkante liegen. Auf eine Art war ich froh, soviel getrunken zu haben, so dass ich ihre Züchtigung einigermassen überstehen konnte. Meine Frau seufzte vor Erleichterung und meinte: „Dass hat mir einmal gut getan, Dir den Hintern so richtig zu versohlen. Ab und zu bist Du unmöglich“. Sie schaute auf meinem Po und meinte: „Die Striemen werden Dir hoffentlich eine Weile in Erinnerung bleiben, damit Du weisst, dass man sich nicht alles leisten kann. Ich gehe jetzt schlafen“. Ich schlich ziemlich zerknirscht aus dem Schlafzimmer hinaus. Schaute auf meine Oberschenkel und sah überall rote Flecken. Trank als Stärkung noch ein Glas Cognac und dachte mir, soll ich noch zu ihr ins Bett gehen oder im Wohnzimmer schlafen? Ich war völlig fertig. Ich überlegte: „Natürlich wollte ich gerne einmal Ihre Gerte spüren, aber nicht gerade so. Ich hätte es ihr nicht zugetraut, dass sie so hart strafen konnte“. Um halb sieben Uhr entschied ich mich, doch zu ihr ins Bett zu gehen. Ich kroch ins Bett und legte mich vorsichtshalber auf den Bauch. Meine strenge Lady schlief längst wieder. Ich kroch an meine Frau heran und spürte dann, wie sie mir sanft durch die Haare streichelte. Ich dachte mir: „Sie hat eigentlich recht, mich so bestraft zu haben, man sollte jemand nicht in Angst und Unsicherheit allein lassen“. Mein Hintern brannte wie Feuer, aber es waren ihre liebevolle Gesten im Schlaf, die mich überzeugten. Nachdem wir ausgeschlafen hatten, betrachtete meine strenge Lady meinen Po wieder. Sie hatte mich wirklich blutig geschlagen. Sie war eigentlich erschreckt und sagte mir. dass auch sie etwas getrunken hatte und in der Zeit, als sie alleine war, ihren teuflischen Plan so ausgeheckt hatte. Sie hatte ihre Gerte bereitgelegt und sich vorgenommen, wenn ich nach Hause kam, mich knallhart auszupeitschen. Denn weil die Gerte bei uns auch im Liebesspiel eingesetzt wurde, musste die Strafe das normale Mass übersteigen, damit es auch wirklich eine Strafe war. Damit meinte sie, dass, wenn sie nur mit der Gerte voll genug ausholte, mir auch die Freude daran vergehen würde. Nun, da hatte sie recht. Ich kann mich auch nicht mehr erinnern, ob ich damals eine Erektion hatte oder nicht. Jedoch an den Schmerz kann ich mich jetzt -nach 34 Jahren- immer noch gut erinnern. Danach hat sie mich nie mehr mit voller Kraft ausgepeitscht. Ich hatte meine Lektion gelernt und rufe jetzt brav an, wenn es später wird. Ich finde meine Frau ist auch nach 38 Jahren Ehe immer noch ein Schatz. Es ist gut so, wie sie mit mir umgeht und ich habe vollstes Vertrauen zu Ihr. Wirklich, ich hätte es damals nicht gewagt von der Bettkante zu flüchten, dann hätte sie ihre Wut bis zur Beruhigung nicht ausleben können und wir hätten noch monatelang an den Thema herumgekaut und diskutiert. Länger, als die Verheilung der Striemen gedauert hatte. Es war peinlich und trotzdem lehrreich. Richard

Liebe Amelia und Achatz, Wie Ihr mit einander umgeht kann ich nur positiv bewerten. Eure persönlichen Stellungnahmen sind besser als die der DWC. Natürlich bin ich auch ein Anhänger von Hiebe mit Liebe. Ich hatte das Glück, dass ich vor meiner Ehe eine 12 Jahr ältere Freundin hatte, die mich buchstäblich mit ihrer Peitsche zur Ehrlichkeit gegenüber meiner jetzigen Frau gezwungen hatte. Dadurch habe ich meine Frau vor der Ehe schon über meine Neigungen aufklären müssen und sie hat es angenommen. Meine Freundin hat mich damals aufgeklärt über die verborgenen Wünsche und Träume eines Mannes. Daher bekam ich von ihr die Reitgerte schon vier Jahre vor unserer Trauung zu spüren. Das machte die Beziehung zu meiner heutigen Frau um einiges leichter. Tante Kay’s (Disciplinary Housewifes) Ausführungen haben sicher viel Wahres an sich, aber mich in eine ständige eheliche Überwachung zu begeben, hätte ich weniger Lust . Sie stellt es wie eine Militärdisziplin dar und davon bin ich weit entfernt. Wenn man zusammen ein längeres Leben hinter sich hat - ich und meine Frau sind jetzt 63.- erkennt man die Punkte, wo die Frau Hilfe des Mannes braucht und umgekehrt. Die Ehe ist ein gemeinsames Leben und man hilft einander. In der Theorie der DWC müsste eine Frau so superdominant sein, dass sie sich als Herrin nicht einmal eine Schwäche leisten dürfte. Meine kleine Frau dürfte sich nicht einmal mehr an meiner Brust ausheulen. Daher glaube ich eher meiner früheren Freundin, dass sowohl Mann als Frau ihre Sexgelüste von Anfang an einander ehrlich bekennen müssen. Man muss voneinander Wissen, was einem Lust bereitet. Es kommt schon mal vor, dass wenn ich daheim am Arbeiten bin, meine Frau hinter mir steht und mir sagt, die Hose auszuziehen, weil es sie Lust hat, mich mal wieder mit der Gerte zu bearbeiten. Aber dann ist es einfach gemeinsamer Spass. Wenn wir nach den Theorien der DWC leben würden, würde ich wahrscheinlich immer etwas anstellen, um meine Frau heraus zu fordern, damit ich Schläge bekomme. Folgerichtig müsste meine Frau dann die Strafe, ob es ihr gelüstet oder nicht, wie festgelegt, ausführen, und zwar in der Härte wie vorher umschrieben, sonst ist es keine Strafe. Das ist auf Dauer unmöglich und auch von der Frau nicht gewünscht. Vielleicht ist es gut damit anzufangen aber auf Dauer funktioniert es nicht mehr, Und dann muss die Straf- Theorie abgelöst werden durch eine eigene zu zweit geschaffene gemeinsame Welt. Es gibt so viele Faktoren (Kinder, Krankheit, Jobverlust), die das Zusammenleben beeinflussen und daher jedes Mal wieder neu aufgebaut werden mussen. Das Allerwichtigste ist Vertrauen und Ehrlichkeit mit einander. Dann findet man immer einem Weg. Liebe Grüsse Richard

Sonntag, 13. Januar 2008

Vorsätzliche Verfehlungen

Tatsächlich ist unsere Femdom-Ehe zur Zeit -zumindest was die themenbezogenen Aktivitäten angeht, auf dem Nullpunkt.
Madame Amélie ist sozusagen zur Zeit ausgestiegen und hat andere Dinge im Kopf. Wichtigere natürlich: Sie sorgt sich um das liebe Geld.
Man braucht es zum Leben, also ist das nur verständlich, wenn die Dinge nicht optimal laufen.
Aber: sie liebt es auch, sich um das Geld zu sorgen.
Amélie hat nicht die Zeit nach dem Blog zu schauen. Das ist nicht weiter schlimm- mir fällt genug zum Thema ein. Aber "das Weibliche" Element fehlt vielleicht etwas ...
Oder Zeit, nach mir zu schauen, das ist schon eher bedauerlich für mich.
Insofern kann ich hier jetzt aber schreiben, was ich will- vielleicht auch kleine oder grössere Frechheiten- ohne dass meine "Zensur" mich -zumindest zur Zeit- erwischt.

Es kann ohne Weiteres sein, dass manches später einfach von hier wieder verschwindet. Warum nicht? Denn ich habe im Hinterkopf- natürlich-, dass ich "erwischt" werde, dass ich meine "kleinen Frechheiten" wieder löschen muss und kann erwarten, dass es etwas an die Ohren gibt oder auch...sagen wir mal: "hinten vor" (was ist das überhaupt für ein Ausdruck!).
Demnächst vielleicht einmal.

Ich bin es gewohnt, dass sie zeitweise nicht erreichbar ist:
Stimmungen die kommen, gehen auch einmal wieder.
Zur Zeit dürfte ich sie nicht einmal anfassen. Oder auch nur ansprechen auf "persönliche Dinge".
Ich muss warten, bis sie plötzlich wieder meinen Arm braucht, meine Nähe, meine Liebkosungen sucht.
Aber jetzt ist das nicht so.
So ist das Spiel, so ist das eben.
Das Internet ist wunderbar: hier fand ich bei "Whatevershesays" jemanden, dem es zur Zeit genauso geht:

" On Cruise Control

My wife's been buried at work lately. This leads to her not paying any attention to me and certainly not to the wife-led aspect of our marriage. I find these times very difficult. I go between telling myself to chill the hell out and waiting to being frustrated (in a non fun sex way). I think to myself, "How difficult would it be for her to tease me?" I mean, 5 minutes on a weekday morning and I'd be happy for the rest of the week.
What do you gents do when your wife disengages? Do you wait? How long? Do you drop a hint or two? Do you masturbate?
Ladies: What do you want? Do you want us to wait or drop some hints? Do you want an outright discussion?"

'Whatevershesays' beklagt sich also, dass SIE ihm zuwenig Aufmerksamkeit widmet. Er schreibt: 5 Minuten am Wochenanfang schon würden ihn happy für den Rest der Woche machen.
Er fragt also uns Leser, was zu tun ist: Warten? Wie lang? Ihr einen Hinweis geben? Masturbieren? und fragt die "Ladies": "Was wollt ihr? Sollen wir Euch ein Zeichen geben? Wollt Ihr eine offene Diskussion?"

Was soll man ihm raten, wenn man es selbst nicht weiß? Es ist tröstlich zu wissen: es geht fast allen so- ab und an.
Die Geduld ist der Job des Liebsten, des Ritters und des Ehemanns, gibt es jemanden, der es bezweifelt?
Ich weiß, dass Amélie keine Diskussionen und noch weniger Vorwürfe liebt.
Sie liebt es zu reden, ja, aber nicht über "solche" Themen- ich sagte es früher schon.
Über das, was sie bewegt, darüber weiß ich immer und haarklein bescheid, denn darum geht es ja den ganzen Tag.
"Was Männer wollen..." kann nicht viel Gutes sein.
Vielleicht hat sie recht. Es hilft ja nichts-

Eine Diskussion aufgrund eines "Hinweises" von mir, oder eine "Beschwerde" würde vielleicht dann so aussehen:

Er: "Du, ich bin zur Zeit mit unserem 'Eheleben' nicht zufrieden..."
Sie: "...diese Leier schon wieder, könnt Ihr (Männer) nicht mal an was anderes denken?"

Er: "...wir haben 2 Jahre nicht mehr darüber gesprochen"

Sie: "Das sagst DU!"

Er: "Schatz, es ändert nichts daran, dass ich meine, wir könnten manches besser machen."

Sie "Warum nennst Du mich Schatz, wenn Du es gar nicht meinst, sondern mir nur Vorwürfe machen willst..."

Er: "Ich meine es ernst und ich mache Dir keine Vorwürfe und ich beschwere mich auch garnicht, ich sagte nur, ich will mit Dir reden, was wir besser machen könnten.."

Sie: "Was meinst Du, wie zufrieden
ich mit unserem Eheleben bin...?!"
Er: "...was meinst Du...?!"

Sie: "...ich sage nur, kümmerst Du Dich um das, was mich bewegt?

Er: " ich tue eigentlich den ganzen Tag nichts anderes!"

Sie ".... da sehe ich rein garnichts davon. Sonst wäre der Toilettendeckel jetzt nicht hochgeklappt und in der Küche sähe es anders aus, von Deinem Schreibtisch wollen wir gar nicht anfangen, das ist Deine Sache...und und und"

Er: "ich meinte eigentlich etwas ganz Anderes besprechen"

Sie: "du meinst immer etwas anderes, wenn man Deine Versäumnisse anspricht...das ist es ja gerade, wenn ich Dir mal etwas sage, bekommst Du gleich Selbstmitleid und spielst den frustrierten Ehemann- dann muss man sich auch anders verhalten..."

Er : "und wie ???"

Sie: "Du weisst genau, was ich meine und überhaupt habe ich keine Lust zu diesen ewig gleichen Diskussionen...guck Dir mal Dein Hemd an- das ganze Mittagessen kann man nachverfolgen"

Er: "...."
Er: "Es macht also keinen Sinn, einmal über meine Bedürfnisse zu reden? Männer sollen doch mehr über ihre Gefühle reden."

Sie:"Mit dem Unterschied, dass es immer die gleichen Gefühle bei den Männern sind...wozu seit Ihr überhaupt
sonst noch zu gebrauchen...?"
Er: "Du verdrehst immer alles, ich wollte eigentlich keinen Streit, sondern ein konstruktives Gespräch."

Sie "Aber ich nicht- ich habe andere Sorgen; es sollten eigentlich auch Deine Sorgen sein"

Er: "Sind es auch, aber es gibt eben auch noch andere Dinge, die stimmen müssen zwischen Mann und Frau, nicht nur das Geld!"

Sie: "Ich wüsste nicht, was das wäre, ausser Eurem ewigen Ficken fällt Euch nicht viel ein"

Er: "Es geht um Verständigung zwischen zwei erwachsenen Leuten"

Sie: "...das dachte ich eigentlich auch, aber ich habe es immer nur mit einem pubertierenden Halbgreis zu tun...,"

Er. "das geht jetzt ein bisschen unter der Gürtellinie"

Sie" das ist doch die Ebene, auf der Ihr angesprochen werde wollt...."


So etwa oder so ähnlich. Irgendwann rennt sie heraus und knallt die Tür zu. Ist eben manchmal eine ziemliche Zicke.
Es hat also wenig Sinn.
Allerdings ist es manchmal so, dass sie im Moment nichts aufnimmt, aber ein paar Tage später zeigt, dass sie sich doch Gedanken zum Thema gemacht hat... und dann mit kleinen oder grösseren Überraschungen herausrückt.
Insofern.... lohnt das Ansprechen schon, auch wenn es sehr unbequem ist.
Aber im Moment ist mir eine Diskussion einfach zu "heiss" - es würden die Fetzen fliegen.
Da geniesse ich lieber für mich ...und schreibe ein bisschen, wenn ich nicht draussen bin, in der sonnigen Luft dieses Januarsonntags.

Ich schreibe, was mir dazu einfällt und mit dem Risiko, Krach zu bekommen, oder anderweitig Unbequemes durch meine Frau zu erleben....(nicht nur wegen der "Zicke"..).

Wenn Amélie "bestraft", dann ist es manchmal so wie immer, aber ein anderes mal auch ganz anders- man kann sich bei ihr auf nichts verlassen, noch hätte man(n) irgendeinen Anspruch auf irgendwas- etwa nach irgendeinem Gesetz oder Vertrag, denn solche Verträge und Gesetze kennen nur die Verpflichtungen des Ehemannes, sind aber im Einzelfall der Lebenspraxis - das ist doch wohl klar- nicht gültig für die Ehefrau.
Es ist also insofern eine ganz normale Ehe bei uns.
Mit unterdurchschnittlich (aber was ist das durchschnittlich?) wenig Sex, doch mit überdurchschnittlichen Kink- Anteilen und ...viel Zeit zum Reflektieren auf Seiten der Männlichkeit. Mal wieder. So entstand die Philosophie schon immer…
Nichts ist schädlicher als die "dauernde Befriedigung" der Bedürfnisse des Mannes.
Wir lieben unsere Frauen, weil sie uns anziehen - und zurückweisen, wenn sie es angemessen finden, weil sie uns korrigieren, wenn wir uns selbst gerade grossartig finden und weil sie uns blosstellen, wenn wir uns eigentlich verstecken wollten und weil sie uns, mit Worten, mit der Hand oder mit was auch immer
züchtigen, und weil wir wissen, dass wir allemal weniger gut dran wären, wenn wir sie nicht hätten....
Männer sind viel mit Wichtigem beschäftigt.
Frauen sind meist - wie oben angedeutet- mit noch wichtigeren Dingen beschäftigt: dem Stillen der Kinder (nun, das ist bei uns lange vorbei), der Bestellung des Hauses (wie immer auch), der Steuerung und Disziplinierung des Mannes (mit welchen Mitteln auch immer; es schliesst die Deligation und Beaufsichtigung des Mannes natürlich mit ein) und der Familie.
Das geht bei jedem unterschiedlich.
Mater und Materie, das hängt eng zusammen.
Das ist ganz normal.

Also versorge ich zur Zeit das hehre Ziel der Verbreitung des Wissens um "Weiblich Geführte Ehe" oder Female Led Relationships auf diesem Blog - allein.
In der wenigen Zeit, die "frei" ist dafür.
Dazu gibt es einen reichen Fundus an Erinnerungen an Erlebtes und an Geschriebenem, von mir und -bruchstückhaft- von ihr, oder es gibt die vielen eigenen Gedanken und das Wissen um ihre Gedanken und sie.

Samstag, 12. Januar 2008

Vanilla und Dominanz /Submission

Ein Urteil über Dinge zu fällen, ist nicht immer einfach. Dabei ist nicht nur das "moralische" Urteil gemeint, auch das "geschmackliche": wie gefällt einem etwas?
Und natürlich muss und kann man über Dinge urteilen, die man selbst nicht erfahren hat, wie z.B. Katastrophen, Verbrechen etc.: Man muss es nicht selbst durchlebt haben um zu wissen, dass man es nicht erleben möchte.
Genauso, wie manche sich ein 3-Sterne-Menue vorstellen können, serviert z.B. an einem karibischen Strand unter Palmen: die meisten haben so etwas noch nicht erlebt, können sich aber vorstellen, dass sie es mögen würden.
Alleine schon, wie es von aussen aussieht, wenn man so einen Strand oder so ein Menue in einem Film sieht- oder beides! Man würde also positiv urteilen, ohne es wirklich erlebt zu haben.

Mit anderen Genüssen des Lebens ist es ein wenig anders. Die Praxis von D/s-Leidenschaft (D/s= Dominanz und Submission ) zum Beispiel sieht für Unbeteiligte nicht immer nur appetitanregend aus, und alleine die Vorstellung davon schreckt viele eher ab, viele, die -hätten sie es erst einmal erlebt- durchaus Gefallen daran finden könnten.

Hat man solche Leidenschaft aber einmal erlebt oder ausprobiert, dann ist es etwas anderes. Ähnlich dem puren Sex -oder mehr noch- können D/s- Spiele eine Faszination bekommen, die sich nicht beschreiben lässt, die eben magisch ist. Und die sieht man ihr nicht ohne Weiteres an.
Manche übersetzen deshalb auch "SM" nicht mit dem schnöden "Sado- Masochismus", sondern mit "Sexueller Magie".
Anders als beim normalen, dem "Vanille-Sex" spielt Macht hier eine grössere Rolle und eine "Rangordnung" der Partner- zumindest während des Spiels. Hinzu kommt, dass sehr tiefsitzende Wesensanteile plötzlich angerührt werden, deren sich der zivilisierte Mensch zunächst vielleicht schämen könnte. Sie sind aber sehr wirksam - unter der Oberfläche.
Es werden Empfindungen und Genüsse wahrgenommen, die den normalen Alltagserfahrungen geradezu entgegenlaufen und "einfach so" nicht verstanden werden können.
Und doch sind sie manchmal überwältigend, unvergleichlich und geradezu süchtigmachend. Allerdings kann man über sie nicht beim 5-Uhr- Tee plaudern; jedenfalls nicht so einfach und mit jedem...
Und man kann über sie kein Urteil fällen, wenn man sie nicht ansatzweise schon einmal erlebt hat.
Deshalb ärgern mich immer die Kommentare von manchen Leuten, wenn sie irgendwo, z.B. im Fernsehen angedeutete SM- Situationen sehen. Die meisten beeilen sich schnell ihre Meinung kund zu tun. "Ih- gitt, sowas finde ich pervers. Wie kann man nur so blöd sein, das tut doch weh." Damit auch bloß keiner drauf kommen könnte, ihnen könnte so etwas gefallen. Vielleicht ist ihnen auch insgeheim eine solche Leidenschaft bewusst, wer weiß das schon. Es heisst, es sei häufiger der Fall, als man das so denkt. Warum nicht?

Hinzu kommt die -aus meiner Sicht am ehesten verständliche- ästhetische Empörung: es sieht eben nicht immer besonders schön aus, wenn aus Gründen der Lust Dinge praktiziert werden, die anderswo und zu anderer Zeit die Scham verletzten, die Würde untergraben. lächerlich wären oder einfach nur Schmerzen bereiten.

Trotzdem hat man den Eindruck, dass die Zahl derer durchaus wächst, die sich für einen "alternativen" Lebens- und Liebesstil wie z.B. der Weiblich- Geführten Ehe in diesem D/s Sinne begeistern können.
Zum Schluss wollen wir gerne Dianna Vesta zitieren, eine berühmte und, was noch wichtiger ist: sehr erfahrene New Yorker Domina:

"Dominanz ist eine besondere Magie, welche alle Schichten unserer Existenz durchdringt. Die, die sich entscheiden ihre Essenz kennen zu lernen und zu verehren, werden sich ihrer brennenden Wildheit ergeben.
Die, die sie ignorieren werden verrückt, denn ihr Fleisch wird sich nach ihr sehnen.
Die, die es nach dem Kuss der Peitsche verlangt, werden nicht mehr die selben sein und ihr Fleisch wird schreien, wenn er fehlt."
übersetzt von Achatz nach einem Zitat von Dianna Vesta

Klingt doch ermutigend, oder?

Montag, 7. Januar 2008

Neue Links

Heute möchte ich auf zwei neue Links hinweisen, die gefallen haben. Zum einen ist da "Der Schlüssel" (..ist leider inzwischen -Mai 2008- eingestellt) ein Blog, der sich mit der "Keuschhaltung" des Mannes und mit der Kontrolle durch seine Frau -hier mit Hilfe des Experimentes eines Penisverschlusses, einer Keuschheitsvorrichtung- beschäftigt. Dieses Thema deckt einen Bereich ab, mit dem wir noch nicht viel Erfahrung haben, zumindest was die Verwendung einer solchen Vorrichtung angeht; also zum Beispiel eines "CB3000" oder des Nachfolgemodells "CB6000", um nur die gefragtesten und wohl auch praktikabelsten Modelle zu nennen. Die Vorteile einer Beschränkung männlicher Orgasmen sind ja bereits hier von uns angesprochen. Ob eine Frau es schön findet ohne männliche Erektionen oder ob nicht zumindest "die Morgenlatte" schmerzhaft an dem Keuschheitsverschluss ziehen und drücken könnte- all das ist interessant zu wissen. Denn eines ist klar: Die Sexualität zwischen Mann und Frau ändert sich radikal, wenn die Frau darüber wachen kann und wacht, wann, wie und auf welche Weise der Mann...kommt, wenn überhaupt. Leider hat die Wissenschaft zur Forschung auf diesem Sektor wenig zu bieten. Ob es zum Beispiel gesundheitsförderlich ist, sehr wenige oder sogar gar keine Orgasmen zu haben für einen Mann. Tantra- und Yogameister meinen dieses ebenso wie wie Dominante (Ehe-) Frauen und submsissiv veranlagte Männer, oder ob nicht im Gegenteil ein häufiges Ejakulieren Prostataerkrankungen vorzubeugen hilft, wie man auch ab und an lesen kann: Richtig zu wissen scheint es keiner. Ab und zu hört man mal, dass Spitzensportler auf Sex vor dem Wettkampf verzichten, andere sagen, das habe keinen Einfluss. Nun sind Sport und Kompatibilität mit Ehe und Ehefrau zweierlei Paar Schuhe....und Spitzensportler sind meist sehr jung und nicht so repräsentativ. Forschungen zu diesem Thema scheinen erstaunlicherweise sehr rar zu sein. Wahrscheinlich liegt hat die patriarchale Forschung Angst, dass bei einer solchen Untersuchung herauskommen könnte, dass der Mann weit weniger ejakulieren sollte, als er es heute zutage gemeinhin tut.
Oder dass Selbstbefriedigung einer Beziehung schaden könnte.
Oder dass es für die Beziehung zu und mit seiner Frau weitaus besser wäre, den Orgasmus der Frau in den Vordergrund zu stellen. Und den des Mannes in die "Hände der Frau" zu legen (was nicht immer wörtlich zu verstanden werden muss).
Wir freuen uns deshalb darüber, dass Paul und Lisa auf ihrem Blog (leider inzwischen gelöscht) ihren Selbstversuch dokumentieren und werden gerne nachverfolgen und daran teilhaben, auch zum Beispiel mit Fragen und Kommentaren.
Dass dort auch "Minervas Juwelen" positiv erwähnt und verlinkt werden freut uns natürlich besonders.


Auf dem erwähnten Blog findet sich auch ein Link zu einer anderen bemerkenswerten Webseite "Weibliche Dominanz" , die einen christlichen Ansatz zu ehelicher Femdom vorstellt.
Demnach lässt sich schon aus der Bibel ableiten, dass die Frau dem Manne eigentlich vorangestellt , überlegen und das "höhere" Wesen
sei, und das diese Tatsache aus welchen Gründen auch immer von Männern verdreht und versteckt worden ist.
Die Bibel ist auch eine Geschichte der menschlichen Psyche und ihrer Mythen und schon deshalb ist es sehr interessant, wenn "Fehlinterpretationen" aufgedeckt werden und belegt werden kann, dass der Umstand, dass die Frau zuletzt geschaffen worden ist gleich auch bedeutet, dass sie die Krone der Schöpfung darstellt.
Darauf hat die Granddame der Weiblich Geführten Beziehungen, Elise Sutton auch schon hingeweisen. Sie schrieb - wir berichteten es hier unter "Wie Du Deine weibliche Kraft entfesselst"-: "Gott schuf Eva als Adams „Helfer“: Das biblische "Helfer" leitet sich ab vom hebräischen „ezer“. Das bedeutet helfen von einer Position der Autorität aus. Es ist dasselbe sehr häufig in alten Schriften gebräuchliche Wort, welches die Hilfe Gottes zum Menschen beschreibt. Immer von einer Position der Stärke und Autorität aus." (Zitat von Elise Sutton, zu finden auf unserem Blog hier.

Auf der Site "Weibliche Dominanz" finden sich zur Einleitung drei Sätze, die bemerkenswert sind:

Sobald ein Mann das Nötigste zu Essen und einen Schlafplatz hat, ist für ihn die sexuelle Frustration die einschneidendste aller Frustrationen, denn er fühlt sich von ihr an den Rand ohnmächtiger Raserei getrieben.“

Wir können mit unseren Frauen nicht über unser Inneres reden, weil wir fürchten, eine Abfuhr zu erleiden; und so gehen wir einen Weg, den wir nicht gehen wollen.“

„Zwei Seelen sind in unserer Brust, und sie kämpfen gegeneinander. Die eine will unser weibliches Gegenüber niederhalten, die andere will sich ihm unterwerfen; und innerlich schreien wir zu unseren Frauen. ’Helft uns, bitte! Helft uns doch, dass die Seite gewinnt, die euch so verehrt und bewundert, die euch zu Füßen liegen und euch dienen will!‘

Diese Zitate beleuchten treffend das Dilemma moderner Ehen in denen offensichtlich vielfach derselbe Konflikt herrscht. Die Männer stehen unter einem gewaltigen Druck, oft ohne dass ihre Frauen überhaupt davon wissen. Die Männer trauen sich nicht, zu dem Teil in ihrem Wesen zu stehen, der sich der Frau unterwerfen will und die Frauen kommen von sich aus garnicht darauf, dass ein solches Bedürfnis bzw. ein solcher Konflikt überhaupt bei ihrem Mann existiert.
Ein Mann riskiert viel, will er sich seiner Frau mit so einem Ansinnen offenbaren, welches nicht in die derzeitige Gesellschaft und zum guten Ton passt, sehr wohl aber zu seiner innersten Natur.
Aber dieses Bedürfnis der Männer, sich ihren Frauen anders als nur als "Eroberer" zu präsentieren scheint zuzunehmen, zumindest in hochzivilisierten Ländern und es scheint, als ob dies vielleicht auch einen Sinn hat: die Beziehungen zwischen Mann und Frau neu zu ordnen, vielleicht in Richtung einer grösseren Achtung und Verehrung des Weiblichen.
Das wäre schön.

Mittwoch, 2. Januar 2008

Die Macht der Frau

Zum Jahresbeginn haben wünschen wir allen Lesern alles Gute, auch und vor allem im Bezug auf geheime und offene Wünsche in Weiblich Geführten Ehe und Beziehungen.

Wir bringen heute dazu eine "Frage mit Antwort" übersetzt aus dem reichhaltigen Schatz der Elise Sutton, der Grande Dame der Weiblichen Überlegenheit und Dominanz
(femalesuperiority.com dort: Q&A forum). Die von ihr dargelegten Einsichten regen wieder einmal zum Nachdenken an bezüglich der natürlichen Ordnung im Spiel zwischen Mann und Frau:

"Frage : Ich bin ein Mann von 65 und ich entdecke mit zunehmendem Alter mehr und mehr meine submissiven Qualitäten. Ich habe das früher als junger Mann gar nicht gekannt. Wo Sie doch soviel Erfahrung mit der männlichen Psychologie haben: warum ist das so und ist das normal? Eine andere Frage, die ich dazu habe ist:
Warum haben Männer einen soviel stärkeren Sexualtrieb als Frauen? Ich habe einmal gelesen, dass ein durchschnittlicher Mann seinen Sexualtrieb mindestens dreimal pro Tag deutlich spürt und dass der Sexualtrieb für Männer etwa zehnmal so stark ist, wie für Frauen. Auch die Tatsache, dass die Männer ihre sexuelle Reife in den frühen Zwanzigern haben und die Frauen erst ab Mitte dreissig ist sehr interessant. Wie erklärt die Psychologie das? Generell reifen Mädchen dagegen früher als Jungen (zumindest beim Lernen ist das so) und es sieht so aus, als werden sie früher geschlechtsreif.
Wenn man das Gesamtbild der Unterschiede zwischen Mann und Frau blickt, sieht es so aus, dass die Natur bei der Erschaffung von Männern und Frauen alles ein bisschen durcheinander gebracht hat. Da muss es einen unterschwelligen Grund geben für solche Unterschiede, könnten Sie erklären warum das so ist, mit der psychologischen Bildung und Erfahrung über die Sie verfügen?
Antwort : Die Natur weiß genau, was sie tut und sie bringt nichts durcheinander. Die Leute bringen Dinge durcheinander, aber Gott nicht. Die Natur hat Männer mit einem stärkeren Sexualtrieb ausgerüstet im jugendlichen Alter, wegen der Notwendigkeit der Fortpflanzung. Frauen könnten den Bedarf und den Wunsch nach Kindern intellektualisieren, aber wenn Frauen erst die Männer intellektuell und emotional überzeugen müssten, dass sie Kindern zustimmen, dann wäre die Menschheit längst Geschichte.
Männer wollen Sex und Sex bringt Kinder hervor. Also kann eine Frau, die ein Kind haben will, sich nicht hinsetzen und mit einem Mann diskutieren. Sie muss ihm einfach Sex anbieten. Das ist am Ende der einfachste Deal. Wie Sie sagten sind Männer die ganze Zeit über besessen von Sex und denken dauernd über Sex nach, also ist gesichert, dass es viele Kinder geben wird.

Der männliche Sexualtrieb ist aber darüber hinaus ein Weg der Natur, Frauen stark zu machen.
Wenn Frauen diese Tatsache nur begreifen und nutzen würden!Kein menschliches Wesen kann auf diese Erde kommen, ohne die Zustimmung einer Frau! Denken Sie darüber nach! Egal wie besessen Männer vom Sex sind, es braucht eine Frau, die dem Mann erlaubt, Sex zu haben auf die Art, dass ein Kind dabei entsteht. Das ist eine ungeheure Macht! Frauen haben alle Macht. Männer sind angewiesen auf Fragen, Bitten und Betteln. Es ist ein Jammer, dass die Frauen so einfach nachgeben. Frauen können kontrollieren, wann und ob Leben stattfindet, aber so viele junge Mädchen und junge Frauen nutzen diese Macht nicht oder übernehmen ihre Verantwortung nicht.
Ich spreche hier nicht nur über Sex. Es gibt viele Formen von Sex. Junge Frauen können Sex mit Männern haben, ohne ihnen die einzige Art von Sex zu erlauben, die Kinder hervorbringt. Und selbst wenn die Frau so eine Art von Sex erlaubt, dann kann sie immer noch eine unerwünschte Schwangerschaft verhindern durch Verhütung oder sexuellen Schutz.

Doch immer noch gibt es soviel unerwünschte Schwangerschaften.
Das wäre nicht nötig, wenn die Frauen ihre Macht, die die Natur ihnen gegeben hat, begreifen und nutzen würden.
Der Sexualtrieb des Mannes beginnt zu einem Zeitpunkt bereits nachzulassen, wenn die Frau erst den Gipfel ihrer Sexualität erreicht. Dies ist ebenso kein Unglück. Neben der Fortpflanzung sind Männer auch noch aus einem anderen Grund versessen auf Sex, nämlich weil Frauen dies benutzen um Männer zu kontrollieren. Männer werden durch ihr Unbewusstes gesteuert und Frauen übernehmen die Verantwortung, indem sie lernen, wie man den Penis eines Mannes (das heisst also seinen Sexualtrieb) steuert.
Wieder einmal hat die Frau die Macht.
Wieviele Männer würden wohl eine Ehe eingehen und verantwortliche Ehemänner werden und Väter werden, wenn es keinen Sex gäbe?
Wenn ein Mann also älter wird lässt sein Sexualtrieb etwas nach und das Hormon Testosteron wird weniger. Aber wenn auch sein physischer Sexualtrieb nachlassen mag, sein mentales Bedürfnis nach Sex lässt überhaupt nicht nach!
Sie sagten selbst, dass Sie mit dem reifer werden mehr und mehr ihre submissive Natur entdeckt haben. Sie sagen, dass der Gedanke an weibliche Dominierung Sie mental sexuell erregt, wobei der Sexualtrieb nicht mehr so stark ist, wie es bei Ihnen als junger Mann war.
Wie also kanalisieren Sie Ihr submissives Verlangen?
Durch etwas, was man Sklaverei nennt. Damit können Sie jetzt tatsächlich mentale, emotionale, soziale und spirituelle Erfüllung erreichen, nämlich indem Sie einer Frau dienen!

Das bedeutet, Sie tun Hausarbeit für sie, gehorchen Ihrer Autorität, verwöhnen Sie und bedienen sie auch sexuell (besonders, wenn D/s mit im Spiel ist, denn D/s ist Sexualität im Kopf, die hilft, einen zurückgehenden Trieb wieder kräftig zu beleben.)


Die zunehmende Submissivität des Mannes bei abnehmender Sexualität bewirkt, dass er sich liebevoller und engagierter der Frau seines Lebens hingibt, und das wiederum gibt der Frau wiederum  Macht.
Im Gegensatz dazu entwickelt nämlich die Weiblichkeit jetzt ihre volle sexuelle Kraft, wenn sie in ihre besten Jahre bezüglich ihrer Sexualität kommt und von den späten dreissigern oder vierzigern an dieses Niveau halten kann, sogar bis weit in ihre 60er Jahre hinein. Normalerweise sind es nur gesundheitliche Gründe, die den Sexualtrieb einer Frau schwächen können.
Traurigerweise nehmen nicht alle Frauen ihr sexuelles Potential wahr, weil sie ihr Leben um die Sexualität des Mannes herum aufgebaut haben: Wenn sein Trieb weniger wird, stellt auch die Frau ihr eigenes Bedürfnis zurück. Aber innerhalb einer FemDom- Ehe ist der Mann sich seiner submissiven Natur bewusst und sein Sexualtrieb geht eine Verbindung ein mit seiner submissiven Natur, weshalb sein er wieder deutlich zunimmt, wenn er seiner Frau dient.
Das Ergebnis ist, dass eine Frau, die sexuelles FemDom- praktiziert, ein wundervolles Sexualleben erleben kann und der Sex für sie besser und besser wird, je engagierter ihr der Mann dient.


Und wieder einmal hat die Frau die Macht, und Sex dient dann vor allem dem Vergnügen der Frau!
Dies hat noch andere Folgen; so zum Beispiel, dass die Frau neue Bereiche ihrer Sexualität ausprobieren kann.
Einige Frauen wünschen sich Sex mit jüngeren Männern oder sie wollen einfach ihren sexuellen Horizont erweitern. Von einem biologischen Standpunkt aus gesehen, sind die besten Jahre ein Kind auszutragen für eine Frau die späten Teenagerjahre und die Zwanziger.
Demnach sind die Kinder, die sie in diesem Alter bekommen hat, erwachsen, wenn sie ihre sexuellen Gipfeljahre erreicht. Dies erlaubt einer Frau, die soviel von sich für ihre Familie gegeben hat, nunmehr frei zu sein, um ihre eigene Sexualität zu geniessen.
Wieder bekommt die Frau Macht und wenn FemDom im Spiel ist, dann wird daraus eine absolute win/win Beziehung für sie und ihren Ehemann.

Der Mann sucht submissive Erfüllung und die Frau sucht sexuelle Erfüllung!

Dies führt zu weiblicher Power und Dominanz.
Ich könnte noch viel mehr Dinge aufzählen, in denen die männliche Natur und die weibliche Natur einander perfekt ergänzen. Die Natur weiss, was sie tut. Die Leute verdrehen das und machen aus Positivem etwas Negatives. Der Mann braucht dies, um mit seinen Beschränkungen fertig zu werden und er braucht es, um seine submissive Natur zu befreien. Dagegen wirkt es eher sehr traurig, wenn ein Mann in den Vierzigern oder Fünfzigern versucht seine Jugend wieder einzufangen indem der eine Affaire mit einer jungen Frau anstrebt.
Das führt in den meisten Fällen zu Ärger und einem unerfüllten Leben. Würde er stattdessen seine submissive Natur akzeptieren und die Dominanz seiner Frau unterstützen, dann würde das zu einer natürlicheren Coexistenz führen und zu einem Leben, das viel mehr mit der Natur in Einklang ist. Take care!
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Nach femealesuperiority.com übersetzt von Achatz