Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Was kann ein Mann tun, damit "sie vorgibt, was er zu tun hat"?

Heute veröffentliche ich einmal einen anynome Zuschrift an uns. Sie bezeichnet und schildert ein Problem, welches viele, wenn nicht alle Männer kennen: 'Wie kann ich meine Frau dazu bringen, Kleidung anzuziehen, die mich mehr erotisiert und wie erreiche ich darüber hinaus, dass sie auf meine intimen (geheimen?) Wünsche mehr eingeht?'
Diese Wünsche betreffen bei dem einen nur ihre Kleidung, bei anderen auch z.B. das brennende Verlangen, von der Frau bestimmt, ja dominiert zu werden.
Wir würden uns sehr über Meinungsäusserungen freuen, von Männern wie von Frauen!
Es ist ja ein Kernthema dieses Blogs!
Hier also der anonym übersandte Text

"Anonym hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Topping from the Bottom" hinterlassen:"
Ich gebe zu, beim Internetsurfen auf Sexseiten zu der Seite Minervas Juwelen gekommen zu sein. Alles habe ich dabei in der kurzen Zeit noch nicht lesen können, doch vieles was ich auf die Schnelle überfliegen konnte, weckte mein Interesse und nicht nur das. Es brachte mich zum Nachdenken und am Ende sogar dazu, hier auch ein paar Zeilen zu schreiben. Wenn ich mich als Mann in den besten Jahren selbst betrachte, ist mir eine Unterwürfigkeit gegenüber der Frau nicht bewusst gewesen. Jetzt sehe ich das etwas anders. Es ist schon so, dass man sich als Mann wünscht von der Frau geführt zu werden, wenn es in Richtung sexuelle Aktivitäten geht. Niemand zeigt uns das, weder als Kind, noch als Erwachsener und deshalb fühlt man sich als junger heranwachsender Mann stark von einer reifen attraktiven Frau hingezogen, der man das zutraut einen unerfahrenen Kerl mit hocherotischer Souveränität und Routine zum Akt der geschlechtlichen Vereinigung hin zu führen und ihn dann darin zu steuern, damit es nicht in die Hose geht. Ich glaube, selbst die härtesten Männer werden ganz zahm, wenn sie sich dabei in die Hände einer Frau begeben, wenn sie vorgibt, was er zu tun hat. Mein Verhalten ist jedenfalls ganz danach ausgerichtet, wie ich jetzt feststellte. Wenn ich jeden Tag meine Mittagspause in der Fußgängerzone einer Weltstadt verbringe, laufen mir tausend Frauen über den Weg und als Mann scannt man so manche regelrecht ab, die einem wegen spezieller Auffälligkeiten ins Auge sticht. Der optische Reiz hat viel mit psychologischen Abläufen zu tun. Mir fallen also speziell Dinge auf, wonach ich suche, das ist so. Meine Wahrnehmung ist spezialisiert und fixiert auf Eindrücke, die mir suggerieren, diese Frau zeigt dir wo es langgeht, weil sie dies und jenes an sich hat. Diese von so vielen Männern gewünschte Führung oder wohl sogar Dominanz der Frau hat schon ihren Ursprung in symbolischen Signalen, worauf ich zumindest eindeutig reagiere und meinen Blick darauf richte. Die Begierde entsteht schon eindeutig in der Wahrnehmung gleichartiger Bilder und Muster in meinem Kopf und vieler anderer Männerköpfe genau so, da bin ich mir ganz sicher. Wenn ich also jeden Tag durch die Fußgängerzone schlendere kommen mir Frauen entgegen, die sich jetzt zur Jahreszeit hochhackige Schaftstiefel anziehen, unter ihren klaffenden Mänteln verbirgt sich trotz Hundewetter ein knapper Minirock, aus den Ausschnitten der Blusen schimmern gelegentlich pralle Push up-Brüste wie reife Äpfel, egal ob Sommer oder Winter. Es ist jetzt nicht die Zeit für leichte Sommerkleidchen, aber trotzdem gehen einige mit offenen eleganten Pumps unter dem Regenschirm und wärmen sich die Beinchen allenfalls mit feinsten Nylons. Spätestens hier geht die Fantasie mit einem Mann dann eben durch. Da ist also die Frau mit hochhackigen Stiefeln, die dir zeigt wo es langgeht, da ist die andere mit langen Beinen in zarten Nylons, wo man sich als Mann sicher fühlen kann, von genau dieser Frau geführt zu werden, und aus diesem Vorgefühl heraus schließe ich, diese Frau hält auch unter ihrem Kleid was ihr erster Anblick verspricht. Da sind keine gewöhnlichen Feinstrumpfhosen und Billigwäsche vom Wühltisch. Bei dieser Frau kannst du dich in Sicherheit wiegen, die sagt dir wie der Hase läuft und deshalb ist sie so interessant für den Mann. Hier ist eine richtige Frau – die zeigts dir. Freilich kreuzen sich nur die Wege in der Mittagspause, aber die Eindrücke sind und bleiben im Kopf und stapeln sich dort, arbeiten und werden zur Begierde. Das ist wie mit den Frauen auf den Hochglanzseiten von Magazinen, nur sind die meinen echt, weil ich ihnen begegnet bin und täglich wieder begegne. Ich kann mir nun die absolut untergeordnete Rolle des Mannes schon auch für mich neuerdings konkret vorstellen. Wenn also die Frau anordnen würde „zieh mir die Stiefel aus“, „zieh dich aus“, "komm her zu mir" würde ich natürlich Folge leisten, auch wenn sie mit böser Stimme sprechen würde. Die böse Hexe ist eine sexuelle Herausforderung für mich als Mann, ohne Zweifel, die kennt sich aus mit raffinierten Methoden. Ich weiß nicht wie ich reagieren würde, wenn diese Dominanz weitere Konsequenzen für mich hätte, sprich Strafe, Beschämung, Zusatzaufgaben im Haushalt, wie es hier in Minervas Juwelen häufig zu lesen ist. So einiges würde ich mir schon zumuten. Aus einer Frauenzeitschrift habe ich zufällig folgenden Textauszug in einem Erotiktest gefunden, unter der Überschrift - Kennen Sie Ihren Partner: Frage: In einem großen Raum stehen in einer Reihe rund ein Dutzend nackte Männer Schuler an Schulter. Nach einer Weile in erwartungsvoller Stille betritt eine attraktive, rassige Frau den Raum und schreitet die Reihe mit strenger Miene ab. Sie trägt eine Reitpeitsche bei sich. Würde Ihr Mann sich wünschen der Auserkorene zu sein, den die Lady mit in ihr Zimmer nimmt, ohne zu wissen, ob ihn Schlimmes oder Gutes widerfährt? Würde er das Zimmer verlassen, wenn sie ihn vor die Wahl stellt, entweder ihre Regeln weiblicher Dominanz mit allen Konsequenzen zu befolgen oder dann doch lieber zu gehen. Ja oder Nein? Würde er das Zimmer verlassen, wenn sie ihm ankündigt, von ihrer Reitpeitsche ernsthaft und schonungslos Gebrauch zu machen, bevor sie ihm Zugang in ihr Liebesnest gewährt. Ja oder Nein? Andere Frage an den Mann: Gleiches Szenario. Die imposante Frau betritt wiederum den Saal. Wie stellt sich der Mann die Frau vor? Was trägt sie, damit er den Wunsch verspürt, von ihr ausgewählt zu werden. Im Multiple Choice Verfahren konnte man hier von Nichts bis hin zur Ledercorsage verschiedene Outfits ankreuzen. Dazwischen waren die gebräuchlichen Formen, wie ich sie auch aus der Fußgängerzone kenne. Das konservative Businesskostüm oder das Minikleid, hochhackige Schuhe, hohe Stiefel. Natürlich waren da auch Strapse und Spitzenwäsche in der Auswahl, aber auch Leggings/enge Hosen oder das lange Abendkleid, sowie Sonstiges nach eigener Beschreibung. Wenn ich nun über mich und meine Frau nachdenke, komme ich zu dem Ergebnis, dass sie mich durchaus richtig einschätzen könnte. Viele Male sind wir schon aneinander geraten, wenn ich sie überreden wollte, wie jene einzelnen Frauen aus der Fußgängerzone zu werden in ihren hochhackigen Stiefeln und Miniröcken, ob Sommer oder Winter, oder wenn ich ihr schwarze Spitzenwäsche mit Strumpfhaltern mitbrachte. Das ist als renne ich gegen eine Wand in einem Zimmer aus vier Wänden. Deshalb verstehe ich nun durchaus, die Bereitschaft des Mannes, sich einer Frau zu unterwerfen, wenn sie ihn mit derlei Reizmitteln von sich aus beherrscht und ihm aus dieser machtvollen Position den Weg weist, was er zu tun hat. Da ist dieser Wunsch nach der entsprechenden Frau in ihm so stark, dass der Mann in der Gewichtung der Interessen alle seine eigenen Standpunkte und sogar den eigenen Willen ausblendet. Ich kann mir für mich jetzt durchaus die noch nie in den Sinn gekommene Situation vorstellen, als erwachsener Mann von einer Frau auf die Knie zu gehen oder übers Knie gelegt zu werden, weil ich ihr vielleicht unverschämt auf ihre Beine oder Brüste geschielt habe. Ich würde das akzeptieren, für die Gewissheit, dass die Frau jene Vorzüge an sich hat, wie ich sie immerzu sehe. Das ist nun schon eine gewaltige Steigerung in meiner Vorstellung, die mich nicht mehr loslässt. Aber wie sage ich es meiner Frau, wenn sie schon nicht mal hohe Schuhe und dergleichen für sich im täglichen Gebrauch hat, wie ich es freilich immer nur als Momentaufnahme in der Fußgängerzone leibhaftig bei anderen weiblichen Geschöpfen, ob jung oder alt, sehe. Wie soll ich nun diesen ohnehin noch unerfüllten Wünschen eine weitere Eskalation zufügen und die Frau bitten, sie möge dominant und streng zu mir sein. Stufe zwei geht aber nicht, wenn Stufe eins nicht zutreffend erfüllt ist. Ich verstehe nun die Verzweiflung, die einen Mann quält, wenn er in diesem Kreislauf ein Stadium erreicht, wo er sogar aus der funktionierenden Partnerschaft ausbricht, wenn er sich nicht nebenbei an professionelle Damen wendet, um die Verzweiflung stundenweise zu vergessen. Ich will hier gewiss keinen Kummerkasten ins Leben rufen, aber vielleicht könnte mir einmal jemand aus seiner Sicht und Erfahrung eine Empfehlung geben, damit ich dieses Stadium nicht ereiche. Die Sehnsucht wächst jedoch täglich mit den Momentaufnahmen in meinen Mittagspausen und sonst wo, wo mir bezaubernde Frauen begegnen. Vielleicht ist das auch nur ein Trugbild oder eine galoppierende Fantasie, in jedem Fall aber eine Sucht nach reizvoller Weiblichkeit, wie ich sie in Minervas Juwelen schon so treffend beschrieben sah. Ich liebe meine Frau und sie ist mein bester Kumpel, aber warum zieht es mich sexuell zu anderen hin, wo sie genauso Beine und Brüste hat, die sie nicht verstecken müsste und die sich für weibliche Dominanz eignen würden, zumindest, um mich an die Hand zu nehmen und mich zu führen, auch mit strenger Hand wenn nötig. Soweit bin ich jedenfalls schon, das zu akzeptieren, wenn sie nur wollte.

(anonym)

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