Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Around Her Finger : Frage und Antwort

Hier einmal eine Frage und die Antwort dazu aus dem Blog von Aroundherfinger.com; dort gibt es eben vieles aus der "Praxis", wir haben einfach mal das Aktuellste ausgewählt- den Brief einer Frau, die mit dem Outing ihres Mannes, submissiv zu empfinden auf interessante Weise umgegangen ist, (Original: hier.)
Nach anfänglichem Zögern liess sie ihn seine Fantasien aufschreiben. Dies ist eine wunderbare Idee für Paare: schickt Euch doch einmal Emails mit Euren intimen Fantasien. Nach der Devise: "Was ich gerne einmal ausprobieren würde (mit dir)". Rückfragen / Dialoge sind erlaubt
, aber nur per mail...? Wäre das nicht mal eine gute Übung für den 4.Advent?


Also hier, übersetzt natürlich:

Liebe Emily, mein Mann kam mit seiner submissiven Veranlagung etwa vor einem Jahr heraus. Er hatte wohl auch oft auf Ihre Website (aroundherfinger.com) geschaut, hatte mir damals aber noch nichts davon erzählt. So dachte ich zunächst, sein Interesse an all diesen Dingen sei einzigartig bei ihm.

Aber wirklich, dass es so viele (Ehe-) Männer gibt wie ihn, und dass es so eine Site wie die Ihre überhaupt gibt, hat mich total überrascht!
Rückblickend muss ich sagen, dass es ein Fehler von ihm war, mir nicht gleich Ihre Site gezeigt zu haben. Ich bin erst aufgrund meiner eigenen Initiative selbst darauf gestossen- Monate nachdem er damit herausgerückt war.
Wenn ich gewusst hätte, das dies ein häufiges Thema bei Ehepaaren ist, und wenn ich ihre Arbeit und Erfahrung als Quelle früher hätte nutzen können, das wäre eine grosse Hilfe für mich gewesen.

Wir haben
am Anfang definitiv damit gekämpft! Ich war zwar zögerlich, jedoch immer offen für die Idee, in unserer Ehe bestimmen zu können. Aber es schien, als ob mein Mann und ich das nie ganz abstimmen konnten. Wie Ihnen ja auch viele andere in Briefen geschrieben haben, schwankte er in seiner Haltung mir gegenüber hin und her, und in seinem Engagement im Bezug auf diese Sache, von der er sagte, dass sie im das Wichtigste sei.
Ich glaube das rührte von meinem Mangel an Verständnis dessen, was er eigentllich von mir brauchte.

Er sprach nur im Generellen darüber, dass er mir dienen wollte, dass ich regulieren sollte, wie oft er einen Orgasmus haben könnte und blah, blah, blah.

Aber er kam nicht eindeutig damit heraus, dass er eigentlich recht konkrete Ideen entwickelt hatte, was ich zu tun hätte, um ihn zu motivieren, und diese Ideen waren ein bisschen ausserhalb des Generellen.


Mich hat neulich Ihr Rat an eine Frau begeistert, die ihren Freund ein Tagebuch schreiben lassen sollte. Ich hatte nämlich einen ähnlichen Gedanken, nachdem dies alles losging mit meinem Mann. Ich gab ihm also die Aufgabe, mir eine Geschichte auf zu schreiben, wie ein Fantasie- Tag mit mir für ihn aussehen könnte. Ich hatte zwar nicht vor, mein Leben um diese Fantasien herum neu zu gestalten, aber ich wollte einen Einblick in seine Gedankwelt gewinnen. Ich bat ihn also hypothetisch "Den perfekt- submissiven Tag mit meiner Frau" nieder zuschreiben.
Was ich lernte, war demnach, dass er mich weitaus autoritärer wünschte, als ich das bisher war. So weit, dass es für ihn geradezu erniedrigend sein müsste.
Ich glaube, das war für mich der grösste Brocken, den ich aus dieser Übung lernte. Ich war einverstanden mit der "liebevollen weiblichen Autorität", die er vor mir ausgebreitet hatte, als er zum ersten Mal vorschlug sie auszuprobieren, und ich war auch einverstanden damit, so, wie Sie das auf Ihrer Site beschreiben, aber es schien so, als wolle er ein bisschen mehr.


In dieser Geschichte dreht sich zum Beispiel seine Fantasie- Version von mir -nachdem er mir das Frühstück ans Bett gebracht hat-, auf die Seite und kommandiert ihn, ihren "Hintern zu verehren". Meine Fantasie- Erscheinung sagte ihm dann, wenn er diesen Job gut machte, dass ich ihn später an mir "heruntergehen" lassen würde an diesem Abend. Dann drehte ich mich um und nahm noch ein Schläfchen, während er mein Hinterteil verschwenderisch mit Küssen bedeckte.

Als er dann am Abend Dinner servieren muss, muss er dies ohne Kleider tun und er muss neben mir knien, während ich esse. Nur wenn ich aufstehe und den Tisch verlasse kann er etwas essen. Und dann "belohne" ich ihn, indem er mir oralen Sex geben darf an diesem Abend.
Weiter schreibt er von mir, dass ich währenddessen mit meiner Freundin telefoniere und ihr erzähle, wie gehorsam er in letzter Zeit gewesen sei. Am Ende des Abends knotet mein Fantasie- Selbst ein kleines Band um seinen Penis zur Erinnerung, dass ich bestimme, und dass er keinen Orgasmus haben wird, bis ich es erlaube.

Zum einen war es sehr hilfreich, ihn dies aufschreiben zu lassen. Ich erkannte so, dass ich offenbar an Häufigkeit und Intensität meiner Kontrolle über ihn noch zulegen könnte.
Während ich die Intensität, die mein Fantasie- Selbst da vor mir ausgebreitet hatte, nicht so mochte, wurde ich doch etwas kühner und so übernehme ich nun gelegentlich Rollenspiele, die etwas über meine Komfortzone hinausgehen.
Dies hat definitiv den Effekt, dass konstante Stabilität bei ihm in seiner Dynamik erreicht wird, und dies verschafft mir all die Intimität und Kommunikation in unseren "Ausfallzeiten", nämlichen den romantischen Vanilla- Aspekt der LFA (Loving female Authority), an dem mir so lag.

Weiterhin aber fühle ich mich inzwischen zunehmend wohl in meinem neuen Rollenspiel. Ich finde es jetzt viel angenehmer die Dinge mit ihm zu tun und an ihm zu tun, die ich vorhin als "erniedrigend" bezeichnet hatte.

So ist meine Frage jetzt: Was denken Sie? Was halten Sie von diesem Fantasie- Szenario, welches ich zusammengefasst habe? Gehe ich da zu weit? Ich will zugeben, ich finde es ganz angenehm, die dominante Gattin zu spielen. Gibt es einen Punkt, wo ich zu weit gehe und beginne, die "normale" Beziehung zu missbrauchen?
Bedenken Sie bitte, dass der LFA- Teil in unserer Beziehung noch relativ klein ist im Bezug auf all die anderen Interaktionen und den Austausch den wir sonst noch haben. Die Dinge laufen genauso wie immer, mit der Ausnahme, dass wir jetzt besser kommunizieren.
Und, abhängig von Ihrer Antwort, was soll ich als Nächstes tun?
Danke im Voraus Janet aus T.


Die Antwort von Emily: (frei übersetzt)
Ihre Idee, ihn seine Fantasie aufschreiben zu lassen ist brilliant! Ich glaube, dass die Fantasie- Szenarien von sehr vielen submissiven Männern Inhalte haben, die den von Ihrem Mann geschilderten ganz ähnlich sind. Zum Beispiel begeistern sich submissive Männer besonders für die Popo's von Frauen. Viele mögen auch Fuss-fetische, ein Hintern- fetisch stärkt metaphorisch die Demut eines Mannes. Seine Nacktheit, wenn er Ihnen das Dinner serviert, hat die gleiche Funktion. Auch wenn es Ihnen zunächst unangenehm ist, er will sie auf diese Weise bedienen, und es ist ein Akt von Freundlichkeit, wenn Sie dies akzeptieren und ihn dies so tun lassen. Ich glaube nicht, dass es zu weit geht im Rollenspiel, wenn Sie ihm dies ab und an erlauben. Dasselbe denke ich über das Band. Es ist eine Art ihn daran zu erinnern, dass Sie die Verantwortung für sein sexuelles Vergnügen übernommen haben. Alles dies taugte bestens dazu den gewünschten Effekt zu haben, nämlich eines konstant hohen Niveaus von Intimität und offener (vanilla) Kommunikation, die eine richtig durchgeführte "Weiblich bestimmte Ehe" eben bietet.
Ich glaube die Tatsache, dass Sie sich mehr und mehr wohl fühlen können mit seinen Szenarios ist nur gut. Nehmen Sie Ihre Autorität ruhig wahr. Drosseln Sie diese Dynamik auf ein Level, welches für Sie passend ist und Sie werden sich immer wohl fühlen innerhalb seiner vor- konzipierten Grenzen, die er haben mag.

Mein Verdacht ist natürlich, dass er in seiner Fantasie- Geschichte immer noch etwas zurückhält und schliesslich doch noch recht neugierig ist über das hinaus, was er Ihnen mitgeteilt hat.

Als einen nächsten Schritt bitten Sie ihn doch fünf Aktivitäten zu schildern, die ihn neugierig machen, die Sie beide aber noch nicht ausprobiert haben. Dann suchen Sie von diesen ein oder zwei aus, mit denen Sie einverstanden sein könnten und die einen kleinen Schritt nach vorne bedeuten.

Gehen Sie sparsam und liebevoll damit um, um seinen Sinn für Demut zu stärken.

Ihre Beziehung wird als Ergebnis nur stärker werden!

Was kann ein Mann tun, damit "sie vorgibt, was er zu tun hat"?

Heute veröffentliche ich einmal einen anynome Zuschrift an uns. Sie bezeichnet und schildert ein Problem, welches viele, wenn nicht alle Männer kennen: 'Wie kann ich meine Frau dazu bringen, Kleidung anzuziehen, die mich mehr erotisiert und wie erreiche ich darüber hinaus, dass sie auf meine intimen (geheimen?) Wünsche mehr eingeht?'
Diese Wünsche betreffen bei dem einen nur ihre Kleidung, bei anderen auch z.B. das brennende Verlangen, von der Frau bestimmt, ja dominiert zu werden.
Wir würden uns sehr über Meinungsäusserungen freuen, von Männern wie von Frauen!
Es ist ja ein Kernthema dieses Blogs!
Hier also der anonym übersandte Text

"Anonym hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Topping from the Bottom" hinterlassen:"
Ich gebe zu, beim Internetsurfen auf Sexseiten zu der Seite Minervas Juwelen gekommen zu sein. Alles habe ich dabei in der kurzen Zeit noch nicht lesen können, doch vieles was ich auf die Schnelle überfliegen konnte, weckte mein Interesse und nicht nur das. Es brachte mich zum Nachdenken und am Ende sogar dazu, hier auch ein paar Zeilen zu schreiben. Wenn ich mich als Mann in den besten Jahren selbst betrachte, ist mir eine Unterwürfigkeit gegenüber der Frau nicht bewusst gewesen. Jetzt sehe ich das etwas anders. Es ist schon so, dass man sich als Mann wünscht von der Frau geführt zu werden, wenn es in Richtung sexuelle Aktivitäten geht. Niemand zeigt uns das, weder als Kind, noch als Erwachsener und deshalb fühlt man sich als junger heranwachsender Mann stark von einer reifen attraktiven Frau hingezogen, der man das zutraut einen unerfahrenen Kerl mit hocherotischer Souveränität und Routine zum Akt der geschlechtlichen Vereinigung hin zu führen und ihn dann darin zu steuern, damit es nicht in die Hose geht. Ich glaube, selbst die härtesten Männer werden ganz zahm, wenn sie sich dabei in die Hände einer Frau begeben, wenn sie vorgibt, was er zu tun hat. Mein Verhalten ist jedenfalls ganz danach ausgerichtet, wie ich jetzt feststellte. Wenn ich jeden Tag meine Mittagspause in der Fußgängerzone einer Weltstadt verbringe, laufen mir tausend Frauen über den Weg und als Mann scannt man so manche regelrecht ab, die einem wegen spezieller Auffälligkeiten ins Auge sticht. Der optische Reiz hat viel mit psychologischen Abläufen zu tun. Mir fallen also speziell Dinge auf, wonach ich suche, das ist so. Meine Wahrnehmung ist spezialisiert und fixiert auf Eindrücke, die mir suggerieren, diese Frau zeigt dir wo es langgeht, weil sie dies und jenes an sich hat. Diese von so vielen Männern gewünschte Führung oder wohl sogar Dominanz der Frau hat schon ihren Ursprung in symbolischen Signalen, worauf ich zumindest eindeutig reagiere und meinen Blick darauf richte. Die Begierde entsteht schon eindeutig in der Wahrnehmung gleichartiger Bilder und Muster in meinem Kopf und vieler anderer Männerköpfe genau so, da bin ich mir ganz sicher. Wenn ich also jeden Tag durch die Fußgängerzone schlendere kommen mir Frauen entgegen, die sich jetzt zur Jahreszeit hochhackige Schaftstiefel anziehen, unter ihren klaffenden Mänteln verbirgt sich trotz Hundewetter ein knapper Minirock, aus den Ausschnitten der Blusen schimmern gelegentlich pralle Push up-Brüste wie reife Äpfel, egal ob Sommer oder Winter. Es ist jetzt nicht die Zeit für leichte Sommerkleidchen, aber trotzdem gehen einige mit offenen eleganten Pumps unter dem Regenschirm und wärmen sich die Beinchen allenfalls mit feinsten Nylons. Spätestens hier geht die Fantasie mit einem Mann dann eben durch. Da ist also die Frau mit hochhackigen Stiefeln, die dir zeigt wo es langgeht, da ist die andere mit langen Beinen in zarten Nylons, wo man sich als Mann sicher fühlen kann, von genau dieser Frau geführt zu werden, und aus diesem Vorgefühl heraus schließe ich, diese Frau hält auch unter ihrem Kleid was ihr erster Anblick verspricht. Da sind keine gewöhnlichen Feinstrumpfhosen und Billigwäsche vom Wühltisch. Bei dieser Frau kannst du dich in Sicherheit wiegen, die sagt dir wie der Hase läuft und deshalb ist sie so interessant für den Mann. Hier ist eine richtige Frau – die zeigts dir. Freilich kreuzen sich nur die Wege in der Mittagspause, aber die Eindrücke sind und bleiben im Kopf und stapeln sich dort, arbeiten und werden zur Begierde. Das ist wie mit den Frauen auf den Hochglanzseiten von Magazinen, nur sind die meinen echt, weil ich ihnen begegnet bin und täglich wieder begegne. Ich kann mir nun die absolut untergeordnete Rolle des Mannes schon auch für mich neuerdings konkret vorstellen. Wenn also die Frau anordnen würde „zieh mir die Stiefel aus“, „zieh dich aus“, "komm her zu mir" würde ich natürlich Folge leisten, auch wenn sie mit böser Stimme sprechen würde. Die böse Hexe ist eine sexuelle Herausforderung für mich als Mann, ohne Zweifel, die kennt sich aus mit raffinierten Methoden. Ich weiß nicht wie ich reagieren würde, wenn diese Dominanz weitere Konsequenzen für mich hätte, sprich Strafe, Beschämung, Zusatzaufgaben im Haushalt, wie es hier in Minervas Juwelen häufig zu lesen ist. So einiges würde ich mir schon zumuten. Aus einer Frauenzeitschrift habe ich zufällig folgenden Textauszug in einem Erotiktest gefunden, unter der Überschrift - Kennen Sie Ihren Partner: Frage: In einem großen Raum stehen in einer Reihe rund ein Dutzend nackte Männer Schuler an Schulter. Nach einer Weile in erwartungsvoller Stille betritt eine attraktive, rassige Frau den Raum und schreitet die Reihe mit strenger Miene ab. Sie trägt eine Reitpeitsche bei sich. Würde Ihr Mann sich wünschen der Auserkorene zu sein, den die Lady mit in ihr Zimmer nimmt, ohne zu wissen, ob ihn Schlimmes oder Gutes widerfährt? Würde er das Zimmer verlassen, wenn sie ihn vor die Wahl stellt, entweder ihre Regeln weiblicher Dominanz mit allen Konsequenzen zu befolgen oder dann doch lieber zu gehen. Ja oder Nein? Würde er das Zimmer verlassen, wenn sie ihm ankündigt, von ihrer Reitpeitsche ernsthaft und schonungslos Gebrauch zu machen, bevor sie ihm Zugang in ihr Liebesnest gewährt. Ja oder Nein? Andere Frage an den Mann: Gleiches Szenario. Die imposante Frau betritt wiederum den Saal. Wie stellt sich der Mann die Frau vor? Was trägt sie, damit er den Wunsch verspürt, von ihr ausgewählt zu werden. Im Multiple Choice Verfahren konnte man hier von Nichts bis hin zur Ledercorsage verschiedene Outfits ankreuzen. Dazwischen waren die gebräuchlichen Formen, wie ich sie auch aus der Fußgängerzone kenne. Das konservative Businesskostüm oder das Minikleid, hochhackige Schuhe, hohe Stiefel. Natürlich waren da auch Strapse und Spitzenwäsche in der Auswahl, aber auch Leggings/enge Hosen oder das lange Abendkleid, sowie Sonstiges nach eigener Beschreibung. Wenn ich nun über mich und meine Frau nachdenke, komme ich zu dem Ergebnis, dass sie mich durchaus richtig einschätzen könnte. Viele Male sind wir schon aneinander geraten, wenn ich sie überreden wollte, wie jene einzelnen Frauen aus der Fußgängerzone zu werden in ihren hochhackigen Stiefeln und Miniröcken, ob Sommer oder Winter, oder wenn ich ihr schwarze Spitzenwäsche mit Strumpfhaltern mitbrachte. Das ist als renne ich gegen eine Wand in einem Zimmer aus vier Wänden. Deshalb verstehe ich nun durchaus, die Bereitschaft des Mannes, sich einer Frau zu unterwerfen, wenn sie ihn mit derlei Reizmitteln von sich aus beherrscht und ihm aus dieser machtvollen Position den Weg weist, was er zu tun hat. Da ist dieser Wunsch nach der entsprechenden Frau in ihm so stark, dass der Mann in der Gewichtung der Interessen alle seine eigenen Standpunkte und sogar den eigenen Willen ausblendet. Ich kann mir für mich jetzt durchaus die noch nie in den Sinn gekommene Situation vorstellen, als erwachsener Mann von einer Frau auf die Knie zu gehen oder übers Knie gelegt zu werden, weil ich ihr vielleicht unverschämt auf ihre Beine oder Brüste geschielt habe. Ich würde das akzeptieren, für die Gewissheit, dass die Frau jene Vorzüge an sich hat, wie ich sie immerzu sehe. Das ist nun schon eine gewaltige Steigerung in meiner Vorstellung, die mich nicht mehr loslässt. Aber wie sage ich es meiner Frau, wenn sie schon nicht mal hohe Schuhe und dergleichen für sich im täglichen Gebrauch hat, wie ich es freilich immer nur als Momentaufnahme in der Fußgängerzone leibhaftig bei anderen weiblichen Geschöpfen, ob jung oder alt, sehe. Wie soll ich nun diesen ohnehin noch unerfüllten Wünschen eine weitere Eskalation zufügen und die Frau bitten, sie möge dominant und streng zu mir sein. Stufe zwei geht aber nicht, wenn Stufe eins nicht zutreffend erfüllt ist. Ich verstehe nun die Verzweiflung, die einen Mann quält, wenn er in diesem Kreislauf ein Stadium erreicht, wo er sogar aus der funktionierenden Partnerschaft ausbricht, wenn er sich nicht nebenbei an professionelle Damen wendet, um die Verzweiflung stundenweise zu vergessen. Ich will hier gewiss keinen Kummerkasten ins Leben rufen, aber vielleicht könnte mir einmal jemand aus seiner Sicht und Erfahrung eine Empfehlung geben, damit ich dieses Stadium nicht ereiche. Die Sehnsucht wächst jedoch täglich mit den Momentaufnahmen in meinen Mittagspausen und sonst wo, wo mir bezaubernde Frauen begegnen. Vielleicht ist das auch nur ein Trugbild oder eine galoppierende Fantasie, in jedem Fall aber eine Sucht nach reizvoller Weiblichkeit, wie ich sie in Minervas Juwelen schon so treffend beschrieben sah. Ich liebe meine Frau und sie ist mein bester Kumpel, aber warum zieht es mich sexuell zu anderen hin, wo sie genauso Beine und Brüste hat, die sie nicht verstecken müsste und die sich für weibliche Dominanz eignen würden, zumindest, um mich an die Hand zu nehmen und mich zu führen, auch mit strenger Hand wenn nötig. Soweit bin ich jedenfalls schon, das zu akzeptieren, wenn sie nur wollte.

(anonym)

Montag, 3. Dezember 2007

Topping from the Bottom

Amélie äusserte neulich Bedenken. Unsere Ehe sei kein FemDom Paradies und sollte auch im Blog nicht so erscheinen; Sie sei nicht die ideale Gespielin für mich, weil ich nicht bekäme, was ich mir wünschte, sondern eher manchmal, was ich bräuchte.
Gut, aber eben nicht immer, was ich mir wünsche. Okay. Aus "gegebenem" Anlass sollte ich folgendes Fundstück aus dem Blog einer dominanten Lady irgendwo aus dem Netz einmal übersetzen und hier hereinbringen:


"Du kannst nicht den Kuchen behalten und ihn gleichzeitig verspeisen. Du kannst nicht deine Frau dafür begeistern deine Domme zu sein und dann einen Rückzieher machen und versuchen die Kontrolle wieder zurück zu bekommen, wenn dir die Richtung, die sie mit dir einschlägt, nicht gefällt. Wenn du dich ihr unterwerfen willst, dann musst du ihre Wünsche akzeptieren, egal wohin sie sich entwickeln. Die dominante Weiblichkeit hat das Sagen und was sie sagt geschieht. Männer sollten aufhören 'von unten zu bestimmen', wenn sie wirklich in den Genuss totaler Submission kommen wollen."

Nun ja, da ist etwas dran. Nachdenkenswert, aber wo kann das hinführen? Ein bisschen Glück braucht man dann schon bei der Partnerwahl....

Sonntag, 2. Dezember 2007

Leitsatz (wie ein Ritter seine Königin liebt)

Bevor Du nicht weißt, wie Du mit Deinen Wünschen, Dich Deiner Frau unterzuordnen, umgehen sollst, könntest Du einmal ganz praktisch anfangen, Dein Leben zu verändern: Du brauchst niemanden dazu. Wie wäre es mit einem Leitsatz? Zum Beispiel dem Folgenden:

"Ich bin dazu bestimmt in unserer Ehe meiner Frau Liebe, Zuneigung, Verständnis, Hingabe, Treue, Ehrlichkeit und Gehorsam zu bieten. Indem ich lerne, meine Frau auf die Weise zu lieben, mit der sie sich am besten geliebt fühlt, werde ich meinen Teil dazu beitragen, eine Ehe aufzubauen, die alle Herausforderungen, Hindernisse und Meinungsverschiedenheiten überwindet, die wir haben könnten. Ich will mein Glück erreichen, indem ich meiner Frau diene, wie ein Ritter seiner Königin." Übersetzung des Statements eines Mannes aus: Venus on Top - Yahoo-Group