Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Samstag, 3. November 2007

Domina und Liebe, eine Lebensschule (von Richard)


Das Folgende ist eine wunderbare Geschichte, die uns Richard schickte. Vielen Dank dafür! Es ist seine Geschichte, die er einer Freundin aus vergangener Zeit zu schulden glaubte. Sie hat mit ihrer Strenge und Liebe sein Leben und seine spätere Ehe positiv beeinflusst. Ich glaube, viele von uns Männern könnten so eine Lehrmeisterin gut vertragen und viele würden sie sich auch wünschen. Richard hat mir erlaubt, einige Fehler zu korrigieren; er ist Holländer und deutsch spricht er sehr gut, aber es ist nicht seine Muttersprache. Ich habe versucht, dabei nicht den Charme seiner Sprache weg zu radieren. (Sollten Dir, lieber Richard, manche der wenigen, kleinen Korrekturen nicht gefallen: ich kann es jederzeit ändern!)

Domina und Liebe, eine Lebensschule


I Christina und ihre böse Buben

Als ich zwanzig Jahre alt war, arbeitete ich im Winter 1964 als Skimonteur und Verkäufer in Lenk, Berneroberland. Dort lernte ich in der Dancingbar eine reizende Frau kennen. Sie hatte rotbraune wellende Haare, war etwa 1,68 gross und hatte ein offenes und fein geschnittenes Gesicht mit Augen, von denen man ihre Stimmung sofort ablesen konnte.
Beim Tanzen kamen ihre weiblichen Reize und ihr Temperament voll zur Geltung.
Auf meine Frage: was machst Du für eine Arbeit, gab sie mir eine direkte Antwort. „Ich bin Kabarett-Tänzerin und Hure.“ Da war ich natürlich nicht schlecht erstaunt. Ihr Name war Christina und sie dürfte etwa 32 Jahre gewesen sein. Sie arbeitete im Embassy- Nachtclub in Rotterdam. Der Club war mir nicht unbekannt, und gehörte zu den besseren kleinen Nachtclubs. Dort war ich schon ein paar Mal gewesen.
Wie es so im Wintersport geht, machten wir aus, zusammen Skifahren zu gehen, und damit lernten wir uns besser kennen.
Mein Job war eigentlich ideal zum Skifahren, denn während die Kundschaft am Nachmittag auf der Piste war, hatte ich frei von 12.30 bis 17 Uhr und arbeitete nachher bis 20 Uhr. Ich machte mich daran, Christina Skifahren bei zu bringen. Viel weiter als ein paar Stemmbogen hatte sie bis jetzt noch nicht gelernt. Also gab es für uns Arbeit. Sie war eine sportliche Frau und hatte keine Angst mal umzufliegen. Sie machte gute Fortschritte und nach einer Woche ging es schon viel besser auf der Piste. Innerhalb dieser ersten Woche beherrschte sie die Stemmschwünge bereits ziemlich gut.

Eines Abends lud ich Christina ein, zusammen eine Mondschein- Schlittenfahrt mit Käsefondue- Essen zu machen. Auf dem Rückweg krochen wir gemütlich unter die Decke auf dem Schlittensitz und schmusten wie zwei Verliebte. Als wir wieder beim Hotel ankamen rief der Kutscher: „So Kinder, es ist Bettzeit und ich verlasse Euch.“ Wir waren wieder in der Realität. Christina lud mich in ihr Hotelzimmer ein, noch einen Schlummertrunk zu nehmen, was ich mir nicht zweimal sagen liess.
Nach dem Schlummertrunk waren wir auf einmal zusammen in Bett.
Sie hatte schon längst herausgefunden, aus welchem Holz ich geschnitzt war.

Sie sagte mir, dass das mit der Hure nicht so ganz stimmte. Sie war eigentlich "Erzieherin für böse Buben" (heute wurde man Domina sagen). Sie erzog ihre bösen Buben so hin und wieder mit ihrer Reitgerte zu braven Bürgern. Auf humoristische Art beschrieb sie mir so, auf welche Weise sie mit Ihrer Reitgerte die Männer zu Gehorsam zwingen könnte, und meinte, eigentlich gehörte ich auch zu den bösen Buben.
Mir lief ein genüsslicher Schauer über den Rücken.
Unterdessen fingerte ich an ihrer Klitoris herum, und sie streichelte meine dicken Penis und erzählte munter weiter, wie sie mich mit ihrer Gerte bestrafen würde. Kurz, sie flüsterte mir den Samen aus den Eiern. Das hatte ich noch nie erlebt. Die Vorstellung, von dieser schönen Frau mal einem auf den Hintern zu kriegen, machte mich völlig toll.
In der zweiten Woche waren wir viel zusammen. Sie erzählte mir aus ihrem Leben und warum sie Nachtklubtänzerin geworden war. Ihr Vater war Ingenieur bei der Shell, und sie hatte eine glückliche Jugend. Betrieb allerhand Sportarten von Tennis bis Reiten und Skifahren. Nach Abschluss ihrer Matura, wo sie vor allem Sprachen gelernt hatte, ging sie auf ein Büro arbeiten, aber bald merkte sie, dass es ihr viel zu langweilig war. Sie entdeckte ein Inserat, worin der Embassy Nightclub Tänzerinnen suchte. Da sie immer gerne getanzt hatte und immer noch auf der Ballettschule war, bewarb sie sich dort und wurde angestellt. Nach einem Schnellkurs von ein paar Monaten war sie Striptease-Tänzerin. Der Embassy Club war seriös. Alle Tänzerinnen wurden am Schluss von dem Portier nach Hause gebracht. Die Damen waren schon angehalten die Kundschaft im Club zu begleiten, aber alles andere war Privatsache.
Dann lernte sie ihren Mann kennen.
Er war damals 4.Steuermann auf der „Grosse Handelsfahrt“ gewesen. Sie kam schnell dahinter, dass er von ihr gerne mal ein paar Gertenhiebe bekam. Sie spürte bei sich selber, dass sie eigentlich viel Lust dabei empfand, Männern ihren Willen aufzudrücken.
Nun, das machte sie dann also ein bisschen.
Nebenbei aber merkte sie bald, dass manche Männer Wünsche hatten, die sie schlicht nicht erfüllen konnte. Sie waren ihr zu grausam und zu gefährlich.
Sie hatte eigentlich selber keine Lustgefühle dabei, Männer zu fesseln und dann halb tot zu quälen. Obwohl sie wusste, dass es manchmal auch bei Gertenhieben nicht ohne Fesseln ging. Lieber mochte sie auch selber noch etwas dabei empfinden.
Da sie unterdessen ihren Seemann geheiratet hatte, könnte sie es sich leisten, nein zu sagen, wenn ihr etwas nicht passte. Sowieso war für sie „die Pforte zum Himmel“ nur für Ihren Ehemann reserviert. Ihr Mann war meistens sechs Monate unterwegs, kam ein Vierteljahr auf Urlaub nach Hause, und dann ging es wieder sechs Monate zwischen Boston und Santiago de Chile auf Tour.

Nach dieser weiteren Woche Skifahren und Diskutieren war schon das Ende ihrer Ferien gekommen, und ich begleitete sie zum Zug. Bei unserem Abschied bedankte sie sich bei ihrem lieben bösen Bube (das war ich) der ihr soviel über Skifahren hat beibringen können, und sie sagte zu mir: „Sobald Du wieder zuhause bist, solltest Du Dich bei mir melden.“ Und dann würde sie unser Geflüster, wenn ich mochte, in die Praxis umsetzen. Jetzt hatte sie keine Reitgerte dabei gehabt, sie hatte im ganzen Dorf im Winter keine kaufen können, aber das wurde man nachholen, wenn ich im Frühling wieder in Rotterdam wäre.

Es war zum verrückt werden. Ich verliebte mich in eine hübsche Frau, die so selbstbewusst und selbstverständlich über solche Sachen reden konnte, ohne irgendwie in eine unpassende Ausdrucksweise zu verfallen. Sie tat ihre Wollust an ihren bösen Buben ohne Umschweife kund. Das war für mich ganz ungewöhnlich und ich musste zuerst mal damit fertig werden. Wir hatten auch einen Altersunterschied von 12 Jahren. Sie war im Sachen Sex um einiges erfahrener als ich.



II. Das Wiedersehen

Nachdem ich im Frühling aus der Schweiz nach Rotterdam zurückgekehrt war, entschloss ich mich wieder mal den Embassy- Club zu besuchen. Christina spukte mir immer noch durch den Kopf. Vielleicht würde ich sie da wieder treffen.
Ich ging an der Bar sitzen, bestellte einen Drink und schaute mich um, ob ich sie irgendwo entdecken könnte. Ich fragte den Barmann, ob hier eine gewisse Christina arbeitete. Ja, das ist so, jedoch hätte sie in einen Viertelstunde Show. Er fragte mich, ob er ihr etwas ausrichten sollte. Ich hörte mich sagen: „Sagen Sie, dass Richard an der Bar ist, und ich sie gern auf einen Drink einladen würde.“ Nach zwei Minuten kam er zurück und sagte mir, dass Christina sobald der erste Revue-Auftritt beendet wäre, meine Einladung gerne annehmen wollte. Ich bedankte mich bei ihm. Die Revue lief durch und nach dem Cancan war die Show beendet. Ich hatte sie schon erkannt, Straussenfedern hin oder her. Ich wartete ungeduldig. Was dauerte das lange, bis sie ihre Straussenfedern in der Garderobe los war! Auf einmal sah ich sie auf die Bar zukommen. Sie sah noch immer gewaltig aus. Sie hatte ein schlankes Abendkleid aus grüner Wildseide angezogen. Sie schritt selbstbewusst und kerzengerade auf die Bar zu. Ihre Augen kreuzten meine und sie lächelte mich an. Angekommen, druckte sie mir einen Kuss auf den Wangen und sagte:
„Herzlich Willkommen zuhause, lieb dass Du gekommen bist.“
Ich schob ihr den Hocker neben mir hin und fragte, was sie trinken möchte. „Vorerst am liebsten mal einen Orangensaft. Es war doch ziemlich anstrengend. Jetzt hast Du mich mal in Straussenfedern statt Pullover gesehen. Hat es Dir gefallen?“ „Ja, natürlich, aber das ist Show. In diesem Abendkleid siehst Du viel, viel besser aus. Es freut mich vielmehr Dich jetzt wieder neben mir zu haben.“
Ihre Augen zwinkerten: „ Jetzt möchtest Du wissen, ob mein Angebot vom Januar immer noch gilt?“
„Wenn Du mich so gerade heraus fragst, würde ich sagen, ja.“
Sie kniff mir genüsslich in den Arm und meinte: „Aber wisse, auf was Du Dich einlässt! Ob die Wirklichkeit so schön ist wie die Vorstellung, von mir gezüchtigt zu werden, kannst Du erst im Nachhinein beurteilen. Auch Frauen haben manchmal eine kräftige Hand.“ „Das ist mir egal, ich will Deine Nähe spüren.“

Christina meinte: „Du wirst meine Nähe zu spüren bekommen. Ich habe beim Skifahren viel von Dir gelernt. Vielleicht kannst Du jetzt als mein böser Bube etwas von mir lernen.“ Sie schaute mir gerade in die Augen, und ich sah, wie ihre Augen mich forschend anschauten. „Gut, ich werde Dich wie meinen Diener abstrafen. Ich habe schon ein Arbeitsstudio, aber das ist nichts für Dich, Richard.
Du suchst Weiblichkeit und Heiterkeit, keinen Folterkeller. Samstag habe ich frei. Komme etwa um drei, vier Uhr nachmittags zu mir daheim.“
Sie gab mir ihre Adresse. Sie entschuldigte sich, weil sie in einer Viertelstunde wieder für die Show antreten musste. Ich sagte: „Christina, eine brennende Frage habe ich noch: „Wie vereinbarst Du Deine Aktivitäten mit Deiner Ehe.“ "Wir haben eine Zweckgemeinschaft beschlossen, lieben uns und lassen einander weitgehend frei. Das werde ich Dir am Samstag genauer erklären. Aber jetzt muss ich gehen.“
Sie verabschiedete sich mit einem Küsschen und verschwand wieder hinter der Bühne.

Ich blieb sinnierend hinter der Theke sitzen. Auf was hatte ich mich eingelassen? Einerseits war ich tödlich verliebt in sie, andererseits war da die quälende Ungewissheit, was sie alles im Sinn hätte. Ich dachte mir, na ja, umbringen wird sie Dich auch nicht, und freute mich gleichwohl auf den Samstag. Ich wartete noch ihre Striptease Show ab. Die war mehr als gekonnt. Sie hatte Talent. Ihre Bewegungen waren so geschmeidig und prickelnd, dass Sie einen herzlichen Applaus erntete.

Ich rechnete mit dem Barkeeper ab, gab ihm ein dickes Trinkgeld und dankte ihm nochmals, mein Treffen mit Christina so flott arrangiert zu haben. Er schaute mich grinsend an und sagte: „Aber passen Sie mit ihr auf. Sie hat mal eine Besoffene, die Ihr während einer Peitschenshow ungehörig zu nahe kam, eins mit ihrer Peitsche übergezogen.“ Ich grinste zurück und sagte: „Danke für den Tipp und Gute Nacht."




III. Zwischen Himmel und Hölle

Am Samstagnachmittag machte ich mich auf dem Weg zu Christina. Es war strahlend sonniges Wetter. Ich hatte einen Strauß roter und gelber Rosen gekauft. Die Adresse war in Rotterdam- Süd. Nach etwas Suchen fand ich das Haus. Ein kleines, einstockiges Einfamilienhaus mit wenig Umland. Ich drückte die Klingel und wartete.
Auf einmal stand Christina mir wieder vor der Nase. Ihre Augen lächelten mir zu und sie begrüsste mich herzlich. Ich gab ihr die Rosen. Sie hatte sichtbar Freude daran. Wie immer sah sie wieder perfekt aus. Sie hatte einen schwarz-rot-weissen, weiten dreiviertel Rock in Zigeunerstil und darüber eine sandfarbige Bluse mit Rüschen und offenen Halsausschnitt angezogen.
Um ihren Hals eine Kette aus Blutkorallen. Ihre schönen Haare hatte sie zu einem Zopf geflochten. Sie war barfuss. Ihr Duft war betörend. Schon wieder hatte sie bei mir die richtige Taste gedrückt. Die meisten Parfums fand ich nur scheusslich, aber dieses roch nach frischen Rosen. Sie begleitete mich ins Wohnzimmer, fragte mich, ob ich etwas trinken wollte. Ich bat sie um ein Bier. Christina meinte:„ Das ist eine gute Idee, darauf habe ich auch Lust.“ Sie verschwand in der Küche und kam mit zwei Bierflaschen und Gläsern zurück. Das Wohnzimmer war gross und war voll mit allerhand Gegenständen und Andenken, die sicher ihr Mann von seinen Reisen mitgebracht hatte. Während wir plauderten, stellte Christina die Rosen in eine Vase. Wir setzten uns, plauderten weiter und tranken unser Bier.

Plötzlich schaute sie mich an und sagte: „Richard willst Du bitte aus dem Schlafzimmer meine Stiefel und Handschuhe holen. Wenn Du hinein kommst, erste Tür rechts ist der Kleiderschrank. Die Handschuhe sind in der Schublade über den Stiefeln.“ Ich ging ins Schlafzimmer. Dieses war auch geschmackvoll eingerichtet. Grosses Doppelbett, in einer Ecke Make-up Kommode mit allen Pfannen und Flaschen, die eine Frau so braucht. Links davon ein mannshoher Spiegel an der Wand.
Ich ging rechts die Tür hinein und kam in einen riesigen Garderobenschrank. Es hing und stand dort alles Mögliche. Links eine riesige Batterie schöner Kleider und Kostüme für Ihre Auftritte. Rechts Bretter und Schubladen und darunter Stiefel und Schuhe. Ich suchte ihr ein paar leichte braune Stiefel mit halbhohen Absätzen aus. Das Wetter war mehr als warm genug. Ich suchte in der Schublade nach den dazupassenden braunen Lederhandschuhen. In einer Ecke stand ein Bündel mit etwa zehn Reitgerten.
Ich kam mit den gewünschten Utensilien wieder ins Wohnzimmer zurück und gab sie an Christina. Sie fragte: „Kannst Du mir in die Stiefel helfen?“ Natürlich tat ich ihr den Gefallen gerne. Ich schaute auf Ihre kleinen Füsse mit knallrot lackierten Nägeln.
Nachdem sie ihre Stiefel an hatte, stand sie auf und meinte: „So, von jetzt an bin ich Deine Chefin und Du machst genau das, was ich Dir befehle. Die vorgesehene Reitgerte werde ich selbst für Dich aussuchen“ und verschwand in den Garderobenschrank.

Sie kam aus der Garderobe zurück und brachte eine etwa 1,10 m lange Reitgerte und ein blaues Panty von Ihr mit. Sie legte beide Sachen vor mir auf den Salontisch. „Diese Gerte habe ich mal auf einem Flohmarkt gefunden. Sie zieht fantastisch auf dem Po.“ Ich nahm die Gerte in die Hand, und, bei einer kleinen Handbewegung zischte das Ende schon durch die Luft. Es war eine Gerte mit weichen schwarzen Leder überzogen und am Ende mit einer Verdickung, wo ein steif geflochtener Lederschlag von ca. 8cm angesetzt war. Ich legte sie wieder auf dem Tisch. „Ein schwerer Peitschenhieb wird tüchtig auf der Haut brennen, was auch zu Dir passt. Ich kann mir vorstellen, dass Du einem solchen Kauf nicht widerstehen konntest.“
Sie meinte: “Es ist genau das richtige Instrument, um bösen Buben das Folgen zu lehren.“
Ich fragte, was sie mit der Unterhose wollte. Sie erklärte mir, dass ich diese anlegen sollte, damit ich ein wenig geschützt wäre vor ihrer Gerte. Sie hatte wunschgemäss einer Ihrer wirkungsvollste Gerten gewählt, die sie eigentlich nur bei ihrem Pferd zur Bestrafung einsetzte. Trotzdem spöttelte ich dagegen: “Ich bin doch kein Transvestit.“
Christina lachte und meinte: “Das bist Du ganz gewiss nicht, aber Du bist wohl ein bisschen ein Fetischist.“
Bam, die Bemerkung sass.
Sie hatte schon wieder auf die richtige Taste gedrückt. Jetzt schon war ich ein offenes Buch für sie.
Sie meinte: „Dein Slip ist viel zu klein und nützt nichts gegen Peitschenhiebe. Ich kenne mich! Ich will doch meinem Skilehrer den Po nicht blutig schlagen. Warte nur, der Stoff der Hose ist so dünn, da macht diese Gerte sowieso mehr Schmerzen als Dir lieb ist.“
Es lief mir kalt über den Rücken. „Ja aber, eine Damenunterhose kann ich doch nicht anziehen.“
„Ach quatsch, jetzt befolgst Du meine Anweisungen. Nimm die Hose mit und verschwinde ins Badezimmer unter die Dusche und komme frisch gewaschen nur mit dieser Hose bekleidet zurück. Oder ich gebe Dir was mit der Peitsche auf Deinen nackten Arsch, bis Du um Gnade wimmerst.“
Das wirkte; ich nahm das seidene Panty mit ins Badezimmer. Es war eine Art Sporthose mit einer Kordel zum Binden im Hosenbund. Er war auch gross genug. Als ich zurückkam, meinte Christina neckisch: „Es sieht nicht mal so übel aus“. Ich fühlte den feinen Stoff um meinen Penis und Eier spielen. Ich begann zu begreifen, wieso die Damen so gerne ein seidenes Panty trugen. Es gab ein angenehmes Wohlgefühl.

Christina stand wieder auf, zog ihre Handschuhe an, nahm die Gerte in ihre Hand und sagte im Befehlston:
“Deine Strafe erfolgt im Schlafzimmer, 20 + 7 Hiebe“.
Sie liess mich vorgehen ins Schlafzimmer.
„Nimm das Bänkchen, das vor der Kommode steht und stelle es hier ab“ Sie wies mit Ihrer Gerte ein Platz vor dem grossen Wandspiegel an „Jetzt kniest Du dich vor dem Bänkchen hin und legst Dich darüber, und kein Gejammer während meiner Züchtigung.“ Unterdessen stellte sie am Radio leise Tanzmusik an. Ich sah Christina im Spiegel hinter mir stehen. Mit der Linken packte sie den Gertenschlag und bog ihre Gerte ganz durch, um sie wieder zischend entspannen zu lassen.
Sie sah aus wie eine Rache- Göttin.

Sie fing an zu tanzen und jedes mal wenn sie in meine Nähe kam, zwickte sie mir einige Male mit der Gerte den Po. Ich dachte: Mein Gott, so eine graziöse Züchtigung hatte ich noch nie erlebt. Es schmerzte, aber war erträglich. Sie tanzte weiter und gab mir auf einmal einen knallenden Gertenhieb. Ich krallte meine Hände an die Pfosten des Bänkchens und konnte einen Schrei nicht unterdrucken.
Sie tanzte weiter, gab mir wieder ein paar leichtere Schläge und plötzlich ließ sie ihre Gerte wieder auf meinen Hintern knallen. Ich fühlte seitlich auf meinem Po einen brennenden Schmerz, als ob sie einem glühendes Eisen daraufgelegt hätte. Wieder konnte ich einen Schrei nicht unterdrücken. Schweiß brach mir aus und doch genoss ich ihre eleganten Tanzbewegungen. So gekonnt, wie ich sie in dem Nachtclub gesehen hatte.

Sie wiederholte die Prozedur noch dreimal. Nach dem letzten Knall war sie fertig.
Sie sah mich mit Ihrem liebsten Gesicht an und fragte: „Hat es Dir gefallen Schatz?“ Ich stöhnte: „Wie in Himmel und Hölle, ich weiß nur nicht wo.“
Christina meinte: „Du hast dich gut gehalten, mein lieber Richard.“

Sie setzte sich in den Fauteuil, der im Schlafzimmer stand. Klopfte mit der Gerte auf die Armlehne und befahl mir, mich zu ihren Füssen auf dem Boden zu setzen.
Ich rief: „Christina ich platze fast.“ „ Nein, noch nicht“ Sie bückte sich zu mir hinunter, nahm meinen harten Penis zwischen Daumen und Zeigefinger und drückte irgendwo im hinteren Bereich meines Penis ganz fest. Das Staugefühl legte sich und ich beruhigte mich wieder. Dann blieben wir fünf Minuten schweigend so sitzen. Sie kraulte mit Ihrer Hand durch meine Haare und meinte: "Aber sieben ordentliche Klatschen hast Du noch gut bei mir.“
Ich dachte mir: “Richard, da wirst Du noch was erleben. Diese Frau hat abgrundtiefe- und kapriziöse Gefühle.“



IV. Christinas Zugabe

„Nach diesen zwanzig Schlägen habe ich noch sieben gut, Dich gemäss Deinem Wunsch wie meinen Diener abzustrafen.“ „Du gehst jetzt auf deine Knie und hälst Deinen Kopf ganz unterwürfig am Boden, wobei Du Deinen Ehrenwerten so hoch möglich hinaufstreckst. So wie man früher die Diener peitschte.“
Ich tat, was sie befahl und ging vor ihr auf dem angewiesenen Platz in Stellung. Sie stellte sich mit der Reitgerte vor meinem Kopf, und ich schaute sie an. Sah, wie ihre Augen funkelten. Sie sagte barsch: „Diener haben während der Bestrafung ihre Herrin nicht anzuschauen, also Kopf auf den Boden und warte auf das, was ich Dir zugedacht habe.“
Trotzdem schaute ich sie nochmals an. Ihr Anblick war überwältigend. Wie sie da in Ihrem Gipsy- Kleid, Stiefeln und Gerte vor mir stand. Ihre rotbraunen Haare mit dem Zopf und vor allem ihr sensueller Blick mit den funkelnden Augen. Sie schaute mich jedoch auch mit einem belustigten Blick an, ließ ihre Gerte zischend durch die Luft schneiden und meinte: „So, jetzt ist es aus, entweder bist du gehorsam oder ich gebe Dir noch zehn extra Hiebe.“
Ich dachte mir, es wäre eine Alternative. Das wird auch nicht mehr viel ausmachen und trotzdem gehorchte ihrer Anordnung.
Vereinbarung war Vereinbarung. Sie erhob ihre Reitgerte und liess sie kräftig ziehend auf die untere Hälfte meines Po niedersausen. Das tat richtig weh. Ich verfluchte meine Grossmäuligkeit, wie ein Sklave bestraft werden zu wollen. Ich spürte, wie ihre sadistische Seite wieder die Oberhand nahm. Sie wollte mich mit ihrer Gerte klein machen. Es blitze mir im gleichen Moment durch den Kopf: „Die Freude darfst Du ihr nicht machen, unterwürfig zu werden. Denke an den Zahnarzt. dass tut auch weh, und man muss stillsitzen. Wenn Du doch leiden musst, bleib ruhig! Ich versuchte meine Gesässmuskeln, sofern es mir möglich war, zu entspannen und holte mir das Bild eines wogenden Meeres vor Augen, wo Christina um Hilfe schrie. Ihre Augen schauten mich Vorwurfsvoll an, als wollten sie sagen „Du lässt mich einfach ertrinken.“

Ich spürte, dass sie nicht zufrieden war mit meiner Reaktion und jeder Hieb wurde fester. Sie machte extra die Pausen zwischen den Hieben länger, um die Schläge besser einwirken zu lassen. Ich verfluchte sie bei jedem Schlag. Auf einmal spürte ich einen stechenden Schmerz seitlich am Oberschenkel, der nicht durch ihr Höschen geschützt war. Ohne es zu wollen rief ich aus: „Du bist ein gemeines Luder. Ich hasse Dich samt deiner verdammten Peitsche.“

Da hatte sie mich, wo sie mich haben wollte. Unterdessen stand ich schon gerade auf meinen Knien. Der Schmerz klang ab und ich konnte schon wieder klarer denken. „Richard, dass hättest Du besser nicht gesagt. Für diese Beleidigung werde ich Dir noch eine Zugabe geben.“ Ich gab spottend zurück: „ Schatz, hoffentlich schmerzt Dir der Arm vor Anstrengung nicht zuviel.“
„Du Mistkerl, Du.“
Ihre Augen schauten mich flammend vor Wut an und schon zischte der Gerte durch die Luft und striemte zweimal über meinen nackten Bauch. „Das wird Dir das fürchten vor meiner Gerte lehren.“ Ihr dritter Hieb verfehlte das Ziel, weil ich auf meinen Knien hin und her pendelte, so traf der Schlag der Gerte auf meine Genitalien.
Ich krampfte zusammen vor Schmerz. Der Schmerz war anders als sonst, aber mir wurde dafür leicht im Kopf und übel.

Christina warf ihre Gerte zu Boden und bückte sich zu mir „ Dass habe ich nicht so gewollt, es tut mir wirklich leid.“
Während sie das sagte, schaute sie sich mein Glockenspiel an, und stellte fest, dass die Spitze der Gerte hauptsächlich meinen Penis erwischt hätte. Der war blau bis zum Eichel. Der Penis war natürlich fast völlig abgesunken. Sie massierte sanft meine Eier und bald kam der Penis wieder hoch. Christina druckte sachte mit ihren Fingerspitzen auf meinen Eichel. Mir kam auch die Lust wieder hoch. Ich kroch unter ihren Rock um ihre Muschi zu suchen. Die war völlig nass. Sie zog ihre Kleider aus. Ich half ihr, ohne Befehl, ihre Stiefel auszuziehen. Wir sprangen ins grosse Bett und befriedigten uns auf französisch. Nachher ruhten wir uns dicht umschlungen aus.
Nach einiger Zeit fragte ich Christina: „Warum wurdest Du so wütend am Ende."
„Ich wollte Dich richtig erniedrigen und spürte schon während das Peitschens, dass es mir nicht gelang. Ich wollte Dich heulend am Boden herumkriechen sehen. Darum schlug ich immer fester. Dann kamst Du am Ende noch mit Deinen blöden Bemerkungen. Da drehte ich durch.“ Sie gab mir einen Kuss.
„Lassen wir es so sagen, Du bist ein lieber Masochist aber ein schlechter Sklave.“
Wir hingen unseren Gedanken nach. Ich sagte: „Christina?“ „Ja?“ „So kalt und lieblos möchte ich von Dir lieber nicht mehr ausgepeitscht werden. Die Zugabe war schöner als alle sieben Schläge vorher. Versprichst Du es mir? Dein Temperament ist mir lieber, als kalte Berechnung.“
„Das verspreche ich Dir. Aber nur, wenn Du keine blöde Bemerkungen machst“. Ich legte meinen Kopf an ihren Busen und sagte: „Ich liebe meine Herrin trotzdem.“ Sie kraulte in meinen Haaren und sagte: „Nach meinem Man bist Du mein liebster Freund.“
Es war unterdessen schon 20 Uhr geworden. Plötzlich fragte Christina: "Richard hast Du Hunger?“ „Ja, auf Dich“. „Ach Unsinn, ich habe Nasi- Goreng für uns vorbereitet“ Sie kroch aus dem Bett, zog ihren Hausdress an und verschwand ins Bad. Sie kam zurück mit einer Tube Wundsalbe. Sie sagte: „Aber zuerst möchte ich noch Deine Wunden versorgen. Sie schaute die zwei blutigen Striemen auf meinem Bauch an, tat Wundsalbe darauf und am Ende der Striemen noch ein Pflaster. Danach die blutige Strieme auf meinem Oberschenkel und tat auch dort Salbe und Pflaster darauf. Sie drehte mich im Bett auf den Bauch und sagte: Dein Po hat es keinen Schaden genommen, alles rot und blau, aber weiter nichts Ernstes."
Die Hose hat ihren Dienst gut getan. Sie griff neben dem Bett nach der Hose und zeigte sie mir. Der Seidenstoff war übersäht mit rissigen Stellen. Christina meinte: „Die kann man in den Müll werfen.“ Wir lachten Beide herzlich um uns selber.
Sie ging in die Küche. Ich hörte sie dort herumscheppern, und bald kam mir schon den Geruch des Nasi-Goreng entgegen. Während ich mich anzog dachte ich mir – eigentlich ist sie ein Super-Weib, mal ist sie gefühlvoll und mal wieder knallhart und mal wiederum Hausfrau. Sie hatte den Tisch schon gedeckt, zwei Kerzen auf den Tisch und es lief leise Musik.
Wir erfreuten uns an dem Nasi-Goreng (Für die, die es nicht wissen. Es ist ein indonesisches Reisgericht, welches man in Holland sehr gerne isst) und assen die ganze Bratpfanne leer. Schliesslich hatten wir Schwerarbeit geleistet.

Ob sie Ihren letzten Gertenhieb so gewollt hatte oder nicht, steht für mich noch heute in den Sternen. Ich vermute, sie wollte es so, damit sie sich wieder von ihrer anderen Seite zeigen konnte. Tatsache ist, dass für mich die Frauen immer die geheimnisvollen Wesen bleiben. Einerseits möchten sie uns Männer gerne verprügeln und anderseits lieben sie uns.



V. Das ernste Gespräch

Nach dem wir fertig waren mit dem Essen holte Christina die Cognacflasche aus dem Schrank und schenkte zwei Gläser ein. Wir setzten uns auf die Couch und prosteten uns zu. Ich fragte Christina: „Du wolltest mir noch erzählen was der Ausdruck „Zweckgemeinschaft“ mit Deinem Mann bedeutet.“ „Ja, das stimmt“.
Sie begann zu erzählen: „Mein Mann und ich kannten uns fast aus dem Sandkasten, da wir im gleichen Wohnquartier wohnten. Nachdem ich meinen „Massagesalon“ eröffnet hatte, lief es anfänglich sehr gut. Jedoch regte es auch das Interesse der Zuhälter, dieser Taugenichte, die aus meinem Sack leben wollten. Ich hatte von Kolleginnen bereits gehört, dass bestimmte Figuren Interesse hätten. Da ich meistens die Termine telefonisch oder ausserhalb des Salons vereinbarte, war ich an einem guten Tag überrascht, dass einer vor der Tür stand und sich anmeldete.

Reingelassen fing er sofort damit an, dass ich Schutz bräuchte usw. Dieser miese Kerl machte mich mit seinem Gefasel richtig wütend. Ich sagte Ihm: “gerade auf Deinen Schutz kann ich verzichten. Raus hier“. Ich trat ihm mit meinem Stiefel gegen sein Schienbein und packte den Baseballschläger, der immer hinter der Eingangstür stand.
Ich drohte ihm, all seine Knochen zu brechen, wenn er nicht schnell genug weg war. Fluchend und humpelnd ging er die Treppe hinunter und verschwand. Ich war froh, dass er so schnell weg war, denn hätte ich den Schläger einsetzen müssen, wären die Probleme nur grösser geworden. Später sprach ich mit meinem Freund über den Vorfall. Er meinte, ich hatte mich gut gewehrt, aber trotzdem wäre es eklig, als eine Art Freiwild dazustehen. Kurz, nach einem langen Gespräch über Für und Wider kamen wir zum Schluss, dass unsere soziale Stellung sich nur verbessern würde, wenn wir verheiratet wären. Als verheirateter Mann hatte er bei der Schiffscompay den Vorteil, dass er schneller vorankam um seine Ränge bis zum ersten Steuermann zu absolvieren. Ich selber würde als Frau auch weniger belästigt und hätte ein besseres ansehen als Tänzerin im Embassy Club.
Weil wir so jung waren, wollten wir auch noch etwas Freiheit geniessen. Wir liessen einander frei. Bei mir war „die Pforte des Himmels“ nur für meinen Mann reserviert. Demgegenüber versprach er mir, seinen Schwanz nicht in die Vagina einer anderen Frau zu stecken. Denn ich wusste genau, wie es in Südamerika mit den Geschlechtskrankheiten bestellt war. Halbe Schiffsmannschaften kamen mit Syphilis nach Hause. Er versprach mir auch, dass, sobald er seinen 1. Rang absolviert hätte er auch viel mehr bei mir sein würde.
Er hatte in Kopf, dass er dann wechseln würde zur Küstenschifffahrt, und diese Reisen waren meistens nicht so lang.
Jetzt sieht es auch so aus, denn in zwei Jahren kann er seine Prüfung für den 1. Steuermann ablegen. Ich versprach ihm, dass ich meinen Salon schliessen würde, sobald er wieder mehr zuhause war. Er konnte schliesslich von mir nicht verlangen 6 Monate alleine hinter den Vorhängen zu sitzen. Umgekehrt könnte ich es auch von Ihm nicht verlangen. Nur um eines habe ich ihn gebeten: Wenn Du geschlechtskrank wird, sage es mir ehrlich im Voraus. Er versprach es mir.
Bis jetzt kann ich nur sagen, dass es eigentlich nur besser geworden ist. In dem Vierteljahr Urlaub, den wir zusammen hatten, schloss ich kurzerhand den Salon und konnte meine heissen Gelüste auf meinen Mann loslassen. Das, Richard, war unser Abkommen und es hat gehalten.“

Ich schaute nachdenklich in mein Glas Cognac und sagte: „Christina, da hast Du einen Superkompromiss gefunden, um den Dich viele Politiker beneiden würden“. „Richard, das Leben geht weiter und man muss, wenn man etwas erreichen will, ehrlich sein und Kompromisse machen.“
Eine Weile sassen wir schweigend neben einander.

Plötzlich sagte Christina: „Richard, warum tust Du Dich so schwer mit Deinen Lustgefühlen. Wir sind jetzt schon zu alt geworden, um solche Neigungen zu ändern oder zu unterdrücken. Akzeptiere Deine Gelüste und lebe sie aus. Nimm es mit Humor, dann ist es auch leichter. Ich habe es selber auch so lernen müssen. Ich merkte auf einmal, dass man sich selber in eine Sackgasse lenkt. Du kannst Dich selber alleine nicht soweit in deinen Fantasien steigern, dass Du auf einmal den Bezug zur Realität verlierst. Ich begann, anderen meine Wünsche klipp und klar zu erkennen zu geben, und es wurde akzeptiert.
Nur in einer Beziehung zu zweit kann man diese Realität ausleben und sehen, wo man an seine eigenen inneren Grenzen stösst.
Natürlich habe ich Dich hart ausgepeitscht, aber ich wollte auch herausbekommen, wie weit man bei Dir gehen kann, bis Du an Deine innere Grenze kommst.
Richard Du solltest Deinen Partnern Deine Wünsche klar zu erkennen geben, damit vermeidest Du, dass Du frustriert wirst. Es gibt so viele Menschen, sowohl Männer als auch Frauen, die gleiche Neigungen haben wie wir. Ich könnte alle meine Gerten und Peitschen auf den Männern kaputtschlagen und es würden immer noch Männer übrig bleiben die auch mal möchten. Es liegt ein bisschen in der Natur der Frauen, dass sie Männer, auf welche Art auch immer, beherrschen möchten. Darum Richard, gib Deine Gelüste und Wünsche bei den Frauen klar zu erkennen und Du fühlst Dich wie befreit.
Frauen benutzen viele Methoden, um ihre Macht über den Mann auszuüben, aber die Methode mit der Peitsche ist für eine Frau die ehrlichste Art, um Männer zu beherrschen.“

Ich dachte mir, sie ist auch noch Sexualtherapeutin dazu. Nahm eine grossen Schluck Cognac und sagte: „Ja, Frau Doktor, ich habe verstanden.“ Christina meinte: „Ich habe immer gerne gelernt und viele Bücher gelesen. Aber eigentlich hast Du die Peitsche schon wieder verdient.“
Wir tranken unseren Cognac aus und gingen zu Bett. Wir fummelten und redeten noch ein bisschen miteinander und schliefen zufrieden ein.

Am 5 Uhr morgens wachte ich auf. Es war schon hell. Ich schaute Christina an, wie sie friedlich schlief. Ihr fein geschnittenes Gesicht mit einem zufriedenen Lächeln. Ihr schönes rotbraunes Haar lag wie ein Kranz um dieses Gesicht.
„Mein Gott, Richard, kannst Du Dir vorstellen, dass dieses zarte Geschöpf Dich so hart verprügelt hat. Nein eigentlich nicht“. Sie drehte sich um und kroch in meine Achsel. Ich streichelte ihr durch ihre Haare und schlief wieder ein.

Am Morgen stand ich etwas später auf. Christina hatte den Kaffee schon parat. Sie hatte Toast und Eier gemacht. Schliesslich war es Sonntagmorgen und man hatte Zeit. Sie sah schon wieder bezaubernd aus. Sie küsste mich auf den Hals. Ich gab ihr einen heftigen Kuss zurück. Ich dachte an einem Satz, den ein Freund von mir mal gesagt hatte: „Wenn Du deine Liebe am Morgen ohne Schminke immer noch schön und lieb findest, ist sie die geeignete Person für Dich.“




VI. Das Leben geht weiter

Nachher besuchte ich sie regelmässig. Unser Verhältnis war freundschaftlicher geworden. Ich zog für einen neuen Job nach Eindhoven. Von Zeit zu Zeit besuchten wir uns. Christina ging gerne mal mit mir Segeln. Ich hatte eine kleine Segeljolle und verbrachte viel von meiner Freizeit auf der Oosterschelde. Ich schätzte sie immer mehr, nicht nur wegen ihrer Peitsche, sondern auch vor allem wegen ihrer Intelligenz, ihrer Toleranz und ihrem Selbstbewusstsein.

So flossen zwei weitere Jahren dahin. Bei jedem Besuch inszenierte sie das Spiel wieder anders. Einmal Domina in Lack und Leder, einmal ganz feminin in Ihrer schönsten Robe und wieder ein anderes mal in Jeans. Die Reitgerte immer angepasst an ihre Stimmung. Bei der Auswahl ihres Outfits hatte ich bei ihr nichts einzubringen.

An einem guten Tag erzählte ich ihr, dass ich mich in ein Fräulein, das gleich alt war wie ich, verliebt hätte. Christina feuerte mich sogar an, weil sie genau wusste, dass eines guten Tages wir wieder unsere eigenen Wege gehen mussten. Unsere Altersdifferenz war gross und sie sagte mir immer: „Wenn Du 60 bist, bin ich schon eine alte Frau von 72 und das ist für Männer nichts.“

Nach einem halben Jahr fragte sie mich, ob ich meine Liebe bereits über meinen Tick aufgeklärt hätte. „Ja, so ein bisschen nebenbei“ gab ich ausweichend zu.
Sie schaute mich gerade an: „Richard, Du weisst genau was wir vor zweienhalb Jahren besprochen haben. Du solltest eine Beziehung nie mit einer Lüge anfangen. So was verläuft immer im Sand.“
Ihre Augen bekamen einen harten Blick, als sie sagte: „Wenn Du jetzt Deiner Liebe nicht Deine Extrawürste und Gefühle zu erkennen gibst, werde ich Dich so hart durchklopfen, dass Du eine Woche lang nicht mehr sitzen kannst und ich meine es ernst!.“
Plötzlich blickte sie mich wieder mit ihrem liebsten Lächeln an: „Und ausserdem wird Deine Liebste dann von selbst darauf kommen, sobald sie Deinen Po sieht. Ich verlange jetzt von Dir, dass Du es ihr sagst. In einem Monat sehen wir uns wieder und möchte dann ich von Dir erfahren, wie sie reagiert hat.“
Ab und zu ging sie mir auf den Wecker mit ihrem „Auf dem Punkt bringen“. Aber ich wusste, dass sie mehr als recht hatte.

Nach einem Monat kam ich wieder zu Ihr und erzählte ihr, wie meine Geliebte meine Beichte aufgenommen hatte. Gar nicht schlecht. Sie könnte sich das gut vorstellen und eigentlich würde sie es gerne mal machen. Umgekehrt erfuhr ich auch mehr von Ihrer sexuellen Vergangenheit, und die war auch nicht gerade ein lilienreines Blatt. So meinte Christina: „Jetzt siehst Du, dass es immer zwei gibt, die ihre Vergangenheit bewältigen müssen.“
Wieder hatte sie Recht. Es war zum Verzweifeln. Ich war einfach ein offenes Buch für sie. Wenn sie böse Absichten gehabt hätte, wäre ich bei ihr völlig verloren. Aber sie hatte keinen böse Absichten. Sie wollte nur uns beider Interessen lenken.

Einige Tage später kam ich wieder und ich erzählte Christina, dass meine Geliebte, nachdem ich sie ein bisschen gestichelt hatte, ihre Reitgerte auf mir ausprobiert hatte. Sie hatte auch sichtlich Spass daran.

Christina lachte: “Zeige mal Deinen Po“ Sie streifte mir die Hose ab, betrachtete meinem Hintern und sagte neckisch : „Das sieht gut aus. Ein bisschen fester hätte sie schon zuschlagen dürfen, aber das kommt mit der Zeit von selber. Du siehst, gemeinsame Fantasien sind besser.“
Ich erzählte Christina, dass ich meine Braut sehr liebte, weil sie auch so kapriziös, offen und ehrlich war wie sie. Aber wenn ihr etwas nicht passte, war es nicht immer leicht, sie vom Gegenteil zu überzeugen.
Sie ist mindestens so selbstbewusst wie Du und das schätze ich an einer Frau. Ich denke mit einer „dummen“ Frau könnte ich gar nicht leben. Das wäre mir viel zu langweilig.“

Christina meinte: „Dass ist nur gut, so bekommt ihr Beiden eine eigene Meinung und müsst auch Kompromisse eingehen. Mein Mann und ich werden auch bald mehr beisammen sein. Er hat von der Schiffscompany ein Angebot bekommen um Kapitän auf einem Küstenschiff zu werden. Demnach würde er 14 Tage weg sein und eine Woche zuhause. Ich werde meinen Salon, wie versprochen an den Nagel hängen.“

Ich erzählte Christina, dass meine Verlobte und ich den Plan hätten, in die Schweiz zu ziehen, weil meine Mutter, die bereits in die Schweiz zurückgekehrt war, meiner Braut dort in einem Spital einen guten Job besorgt hätte.
Sie war schon in Spätsommer weg und wohnte bei meiner Mutter. Ich blieb noch bis Ende November in Holland, um alles zu erledigen was für den Umzug notwendig war.

Kurz bevor ich nach der Schweiz fuhr, ging ich zu Christina, um mich zu verabschieden. Sie kam aus dem Garten in Jeans und Gummistiefeln, und ihre Augen sahen mich glücklich an. Sie sagte mir, dass Sie in Erwartung sei von Ihrem Mann und ganz glücklich darüber sei Mutter zu werden.

Wir setzen uns auf das Bänkchen vor dem Haus. Die Herbstsonne schien auf ihre rotbraunen Haare, die sie zu einem Zopf geflochten hatte. Ich sah sie von der Seite an und sah die glücklichen Züge in ihrem Gesicht.

Ich fragte sie: „Warum hast Du das alles gemacht für mich?“ Christina antwortete:
„Vielleicht war es mein Mutterinstinkt, der es richtig fand, einem jungen Mann den Weg zu weisen in dem Dickicht der Gefühle.“
Ich sagte: „Wir hatten vier schöne Jahren zusammen. Ich habe einiges von Dir lernen müssen.“
„Glaubst Du, ich habe nichts von Dir gelernt? Deine Durchhaltewillen hat mich immer beeindruckt. Du hast mir immer gesagt, halte zu Deinem Mann, am Ende wirst Du glücklich sein. Ich weiss nicht, wenn Du nicht da gewesen wärst, ob ich die Jahre durchgehalten hätte. Ich bin überzeugt, Du wirst auch zufrieden sein mit Deiner Braut. Wenn Du ihr entgegen trittst, wie Du es bei mir gemacht hast, wird sie es Dir doppelt belohnen“.
Ich dachte mir: „Sie ist mit allen Wassern gewachsen und hat jetzt schon die Weisheit einer Grossmutter, es wird schon so auskommen wie sie sagt.“

Wir redeten noch über unsere Erwartungen und Hoffnungen, unser zukünftiges Leben. Christina meinte, für sie und mich standen die Sterne gut. Sie stand auf und sagte: „Liebe Deine Frau und halte sie in Ehren, dann werdet Euch glücklich sein.“ Ich antwortete: „Christina ich Danke Dir nochmals für alles, was Du für mich getan hast.“ Sie meinte: „Ich habe es auch gerne getan und wir haben uns selber geholfen unseren Weg weiter zu bewandern.“

Wir verabschiedeten uns mit einem innigen Kuss. Ich stieg in mein Auto und fuhr winkend davon. Ich dachte: „Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ich sie jetzt zum letzten Mal gesehen habe, so definitiv kann das Leben doch gar nicht sein, aber ich dachte auch an meine Braut, die in der Schweiz auf meine Rückkehr wartete.

Nach einem Jahr erhielt ich einen Brief von Christina, worin sie schrieb, dass Sie einen Sohn geboren hatte und sie ganz glücklich darüber war. Sie hatte es gut mit ihrem Mann. Sie hatte ihren „Salon“ aufgegeben und machte weiterhin drei Abende pro Woche in dem Nachtclub ihre Auftritte. Denn das Tanzen konnte sie nicht lassen. Es stand keine Absenderadresse auf dem Couvert und ich verstand, dass sie es so wollte, sie zu vergessen. Wir waren beide glücklich, und wozu wäre es weiter nötig gewesen. Ich dachte: Liebe Christina, Du warst eine Superlady. Wir hatten zusammen vier schöne Jahre.


ENDE



EPILOG

Anfang dieses Jahr hatte ich viel geschäftlichen und emotionalen Stress zusammen. Daran war ich auch selber Schuld. Alles zu viel aufs Mal erledigen zu wollen. Dabei brauchte es nur Geduld bis sich die Knöpfe lösten. Aber die hatte ich nicht. Meine Gedanken drehten sich immer um die gleichen Themen. Auf einmal stiess ich in meinem gedanklichen Grübeln auf Christina. Zuerst machte ich mir selber den Vorwurf sie vergessen zu haben. In meinen Gedanken lachte Christina mich an und sagte: „ Probiere doch mal unsere Begegnung auf Papier zu bringen, dann vergisst Du mich sicher nie mehr und es wird Dir, wie bei einem Spaziergang gut tun."
Christina hatte wieder mal eine gute Idee gehbat. Also fing ich an zu schreiben. Es tat mir gut, meine Gedanken auf ganz etwas anderes zu konzentrieren. Das Stressgefühl legte sich wieder, und jetzt ist es weg.

Natürlich kann man mir vorhalten, ein viel zu idealistisches Bild von Christina gemacht zu haben. Aber so war sie mir 40 Jahre lang unbewusst im Kopf. Sie hat mir nie das Gegenteil zu diesem Bild bewiesen. Warum sollte ich es jetzt zerstören? Ich glaube, dann hätte ich Ihr unrecht getan.

Ich dachte mir: „Es ist doch eigentlich ein schönes menschliches Erlebnis gewesen. Von Verliebtheit bis über die Ohren bis zum Abschied“. Aber je weiter ich in die Erzählung kam, je intensiver musste ich mich mit dem Charakteren von Christina, meiner Frau und daraus folgend meinen eigenen Charakter auseinandersetzen. Erschwerend war, dass die Geschichte von 1965 in holländischer Sprache abgelaufen war und ich es jetzt in deutscher Sprache wiederaufbereiten wollte. Es war eigentlich schwieriger als ich dachte, weil ich in den Worten die gleiche Gefühlswert erreichen wollte.

Damals verstand ich die Tragweite ihrer Botschaft noch nicht so ganz, als sie mir sagte: „Eine Frau mit Peitsche ist Männern gegenüber ehrlicher.“
Aber je älter ich wurde und das was ich in meiner Bekanntenkreis habe mitansehen müssen, zwischen Partnern und Eheleuten: Was Mann und Frau sich antun können, und das ganz und gar ohne Peitsche-, je besser verstand ich ihre Botschaft.
Sie wollte mir nur sagen, wie Mann und Frau nach ihrer Vorstellung in der Partnerschaft mit einander umgehen sollten:

-Seid ehrlich miteinander.
-Bringt einander Hochachtung entgegen. Der eine ist nicht weniger Wert als der andere.
-Benutzt im Streit keine Argumente unter der Gürtellinie. Wörter können viel mehr verletzen als der härteste Peitschenhieb.

Und jetzt stelle ich fest, dass meine Frau und ich immer nach diesen Regeln gelebt haben.
Nach unserer Hochzeit waren wir so beschäftigt mit einander, dass sich bei mir das Bild von Christina verflüchtigte, schliesslich hatte ich auch viel Spass mit meiner Frau.
Eigentlich hatte Christina den Grundstein für eine gute Beziehung zwischen mir und meiner Frau gelegt. Vielleicht war es auch mit der Grund, warum ich die Beziehung mit Christina jetzt wieder aufbereiten musste.
Denn am Ende der Geschichte dachte ich mir. „Jetzt musst Du zweimal Abschied nehmen!“ Und daran hatte ich am Anfang meiner Schreiberei nicht gedacht, am Ende ging es mir fast zusehr unter die Haut. Ich war ein zweites Mal in sie verliebt gewesen! Obwohl ich jetzt alle technischen Möglichkeiten hätte, sie ausfindig zu machen, werde ich es nicht tun, weil wir damals jung waren, und unsere Begegnung gehört auch in diesen Zeitabschnitt. Die Erinnerung soll für uns beide so bleiben wie sie ist.
Vielleicht war dies der nötige Weg, meiner „bösen“, lieben Freundin Christina meinen Dank zu bezeugen.

Einigen wird meine Erzählung gefallen, anderen nicht. Aber das ist mir eigentlich nebensächlich. Ich habe es auch geschrieben für diejenigen die Freude daran haben. Aber ich hoffe doch auch, dass hierdurch manch einer mal etwas mehr Verständnis für die „böse“, peitschenschwingende Frauen aufbringt.

Liebe Grüsse

Richard

01.11.2007

(eine weitere Geschichte von Richard findet Ihr unten als Kommentar bei: Tipps und Methoden der "Disziplinierenden Ehefrau" -im September hier.)

Kommentare:

Achatz hat gesagt…

Diesen Kommentar schickte Richard:

Lieber Achatz

Vielen, vielen Dank für Deine wirklich fachgerechte Textkorrektur und die schöne Aufmachung meines Beitrags. Ich denke mir, auch Christina würde begeistert sein.
Das Bild (die laszive schöne Dame) passt genau zu dieser Geschichte und ausserdem zu meinem Sternzeichen "Jungfrau". Diese beide Ereignisse, die ich hier in Deinem Blog beschrieben habe, haben mein Denken in meinem Leben sehr entscheidend mitbestimmt.
Achatz, da hattest Du viel Arbeit und ich finde es schön von Dir, dass Du Dir soviel Mühe genommen hast, diese Geschichte zu verschönern.

Herzlicher Gruss Richard

Achatz hat gesagt…

Danke, das Kompliment freut mich natürlich sehr! Ich fand übrigens auch, dass das Bild irgendwie gut passt- es trifft für mich eine bestimmte Atmosphäre, die in der Geschichte ein paar mal vorkommt.

Gerne wieder!
Beste Grüße Achatz