Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Mittwoch, 21. November 2007

Das Trampolin


Diese Geschichte ist schon ein oder zwei Jahre alt, aber ich erinnere mich sehr genau an sie; ob ich mich gerne erinnere? Ja, auf jeden Fall. Es ist eine Schlüsselgeschichte, die ohne grosse Worte einiges zwischen Amélie und mir aufgedeckt hat. Wir waren wieder einmal in einer Art Probierphase und meine "männliche Submissivität" oder gar die "Weiblich bestimmte Ehe", eben Themen dieses Blogs, waren noch nicht offiziell ausgesprochen zwischen Amélie und mir.

Oft, wenn Dinge anfangen gewinnen sie im Rückblick einen gewissen Glanz: die Welt lag noch vor uns mit so vielen neuen Abenteuern.
Hektische Tage. Endlich Freitag abend. Wir waren froh, dass Wochenende war. Die Kinder würden auf dem Land bei Freunden sein und Amélie und ich würden es uns zuhause gemütlich machen.

Natürlich dachte ich an Sex und Spiele, denn ich denke immer an Sex und Spiele. Ich freute mich riesig darauf, endlich mal wieder einen Abend mit meiner aufregenden Frau allein zu sein. Wenn man länger nicht eng zusammen sein kann, entsteht ein bestimmtes Bedürfnis danach - auf beiden Seiten.
Versteht sich von selbst, dass ich in jeder Hinsicht enthaltsam blieb, bis wir wieder gemeinsam im Ehebett lagen. Und ausnahmsweise dachte sogar A. auch an Sex und Spiele. Sie kniff mich in den Hintern und sagte: "... dann können wir Dich mal wieder ein bisschen auf die Spur bringen...". Mein Herz begann sogleich aufgeregt zu schlagen bei diesen Worten. Was das wohl bedeuten sollte? Einerseits hatten wir lange keinen Sex gehabt und andererseits: Spur bringen...? Ich hatte gerade an diesem Tag beim Einkaufen trotz Einkaufszettel wieder einmal "nicht gespurt" und das Wichtigste vergessen, ihre Lieblingscreme nämlich. Sie hatte ein ziemliches Theater gemacht. Ich brauche es nicht besonders zu erwähnen: Amélie kann sehr wütend werden.

Aber dann rief Joyce an, eine Freundin, und lud uns zu sich und ihrem Mann für den morgigen Samstagabend ein. Amélie war am Telefon und sagte gleich zu.
Wie bitte? Warum hat sie zugesagt und nicht gesagt, wir hätten schon etwas vor? Schließlich stimmte das ja auch!!- man hätte es uns nicht übel genommen. Ich war sauer.

Kaum hatte sie den Hörer aufgelegt, meinte sie selbst, ohje, das sei ein Fehler gewesen. Hm. Das fand ich auch. Aber ich hatte auch keine Lust, uns wieder abzumelden, wieso auch - da sollte Amélie sich einmal selbst eine Ausrede einfallen lassen; es war langweilig bei diesen Leuten, auch wenn man sich an Joyces aparter Eleganz nicht sattsehen konnte , man musste sich immer sehr korrekt benehmen - und wer will das schon am Samstagabend..., wenn man aufregende Spiele zuhause auf dem Plan hat?
Wir verschoben das Problem einer Absage auf den nächsten Morgen. Da könnte dann ein plötzlicher Kopfschmerz oder eine Magenverstimmung eine gute Ausrede sein.

So lagen wir also am Freitagabend erst einmal Arm in Arm vor dem Fernseher, schauten einen alten französischen Film an, und ich versuchte an Amélie ein bisschen herum zu streicheln. Als es ihr zu weit ging schlug sie mir auf die Hand: "Morgen ist 'der wilde Samstag' und nicht heute, bis dahin lässt Du die Finger weg?!" Ich schluckte. In mir grummelte es. Wozu ist man(n) verheiratet, wenn man nicht darf, wann man will. "Und wann fängt morgen an?" fragte ich. Es war bald Mitternacht. Die Antwort war: "Morgen früh, wie jeden Samstag". Das war also geklärt. Schließlich gehören zwei dazu, das hatte sie mir schon beigebracht. Ja: Sie hat eine wunderbare Art die Spannung aufzubauen. Das ist das Schöne an unserer Ehe, manchmal fühlt man sich wie einst auf der Parkbank. Oder ich mich wie ein Schuljunge.


Der Samstag begann im Morgengrauen, indem ich mich in eindeutiger Absicht herankuschelte. Sie spürte mein unzweideutiges Anliegen, zögerte nicht lange und zog im Halbschlaf meinen Kopf mit der einen Hand zwei Etagen tiefer an ihren Körper herunter und bedeutete mir damit, was ich zu tun hatte, während sie mit der anderen Hand ihren Slip nach unten streifte. Sie hatte noch seit gar nicht langer Zeit angefangen, sich mit dieser Art,sich verwöhnen zu lassen anzufreunden, vielleicht aus Scham, vielleicht auch, weil sie meist gerne alles unter Kontrolle hat.
Anschliessend schien sie so, als wolle sie noch ein bisschen weiterschlafen. Ich fand also ein duftendes, warmes Versteck von Weiblichkeit vor und ich brauchte nicht lange, um mich in die Aufgabe vorsichtig und behutsam einzustimmen. Ich war erregt, also sehr emsig, raffiniert und vorsichtig zugleich und hatte sie bald ebenfalls in einen Zustand ziemlicher Erregung versetzt.
Dann war sie hellwach.

Ihre Wangen leuchteten rot, soweit ich das im fahlen Licht des Morgens ausmachen konnte. Wie schön sie war. Wie sehr ich sie verehrte.

Die Bettdecke flog daher. Sie befreite sich von ihrer Pyjamajacke -sie flog ebenfalls in die Ecke- und versetzte mich in noch grössere Erregung durch ihrem Anblick. Ich nahm den Geruch ihrer Achselhöhlen wahr, ihres warmen Körpers.
Dann hob sie meinen Kopf zu sich herauf, küsste mir die Spuren ihrer eigenen Lust von den Lippen und warf mich auf den Rücken, um rittlings auf mich zu steigen, wobei sie stöhnte. Bald waren wir auch in biologischer Hinsicht ein Paar.

Ich erlaubte mir ebenfalls ein genüssliches Stöhnen. Da warf sie ihre Haare ungestüm nach hinten, prüfte mich mit scharfem Blick und kommandierte:
"Du versprichst mir, dass du jetzt nicht kommst, kapiert? Beherrsche dich, sonst kannst du was erleben." Ihre Stimme bebte.
Das war nicht die Sprache einer zärtlichen Geliebten, das hörte sich nach Kampf an! Selten hatte sie mich in so einem strengen Ton angeherrscht. Irgendwie schien sie ihren Ton selbst zu genießen, denn sie setzte nach, diesmal schon mit geschlossenen Augen und fast in sich gekehrt: "Du gehorchst ...verstanden?!" Ihre Stimme war bereits rauh. Diese Formulierung konnte sie offenbar nur gewählt haben, um mich nur noch weiter zu erregen.
Ich blickte von unten an ihrem Oberkörper empor, der sich nass von Schweiss über mir aufbäumte, dieser Anblick, der mir immer wieder Herzklopfen bereitete.
Unwillkürlich und ohne es zu wollen sah ich in ihr meine geliebte Königin und mich als ihren Lustsklaven, der sie bedingungslos zu bedienen hatte, ohne dass er eigene Lust ausleben durfte.
Was für ein Vergnügen!

Nun, eine solche Geschichte kennt jeder: es gibt einen Punkt, an dem sich die Liebesfähigkeit eines Mannes bewährt, indem er lernt, sich rechtzeitig im Zaum zu halten. Mit ein bisschen Übung und Erfahrung kriegt er das hin. Also nahm ich mich zusammen. Doch es war vergebens: ich konnte nicht mehr an mich halten und havarierte.


Ihre Wut war unbeschreiblich, als sie bemerkte, was passiert war. Sie stieß mich von sich und wies auch meine Versuche, ihr manuel oder oral "behilflich" zu sein brüsk zurück.
Ich vermied es, mich schlafen zu legen. Ich hörte sie wütend in ihr Kissen schnaufen und wusste, sie würde jetzt auch nicht schlafen können.

Um Sie nicht weiter zu stören, wischte ich vorsichtig mit einem Handtuch auf, was zu wischen war und entfernte mich, vielleicht auch aus Angst vor Vorhaltungen.
Ich zog mir eine Shorts an und begab mich in die Küche. Dort stellte ich die Kaffeemaschine an und holte die Brötchen und die Zeitung herein, die bereits in einem leinernen Beutel an der Haustür hingen. Essen wollte ich noch nichts und so begab ich mich nach einem Blick auf die Headlines der Zeitung in die Diele, wo ein kleines Trampolin in der Ecke stand.
Vielleicht würde mir Bewegung etwas Ruhe geben und da es draussen sehr nass war, kam mir das Trampolin gerade recht.
Ich war froh, etwas engere Shorts gewählt zu haben, dass meine 'Teile' nicht zusehr ins Wippen kamen, wenn ich auf der Stelle lief- es hätte mich jetzt gestört und vielleicht sogar geschmerzt. Lust war mir vergangen.
Das Laufen auf dem Trampolin tat mir gut. Es lockerte Lenden und Seele.
Ich lief vielleicht fünf Minuten in einem sanften Tempo vor mich hin, war bald gut warm und atmete gut. Ich sagte mir, dass Amélie schliesslich selbst schuld sei an dem Dilemma: weiß sie doch, dass es mich erregt, wenn sie im Bett dominant ist, oder nicht?

Ein lautes 'Klatsch' und dann ein beissender Schmerz auf meinen Hintern unterbrach mein rhythmisches Laufen und meine selbstgerechten Gedanken. Amélie hatte sich mir mit ihrer hölzernen grossen Haarbürste von hinten genähert. Ich fuhr herum und stoppte.
Sie hatte bereits ihren Humor wiedergefunden, sich ladylike gefasst und lächelte. Ich wusste nicht ganz, was dahinter steckte.
"Hose runter" kommandierte sie schmunzelnd, und : "Und weiterlaufen".

Wie in Trance lies ich die Hose herunter und katapultierte sie über meinen Zeh in die Garderobe. Ich war heilfroh, dass sie mir nicht mehr so böse war.

"Einkaufen kannst Du nicht und Deine Frau befriedigen kannst Du auch nicht....sag mir: wozu brauche ich einen Ehesklaven, wenn er die einfachsten Dinge nicht kann?"
Das Wort 'Ehesklave' hörte ich aus ihrem Mund zum ersten Mal.

Sie lachte, sie lachte mich aus dabei.
Ich stand wie ein begossener Pudel nackt auf dem Trampolin; etwas peinlich das Ganze, wie man sich vorstellen kann.

"Laufen hatte ich gesagt!" Ich lief also wieder leicht.
Der Effekt, den ich hatte vermeiden wollen trat ein. Mein 'bestes Teil' geriet in Bewegung- auf und ab, was Amélie besonders zu amüsieren schien.

Es wippte bis unter meinen Bauchnabel; es nahm an Volumen zu.

Plötzlich ergriff sie blitzschnell und geübt mit der Linken das, was Richard neulich den Glockenstuhl genannt hatte, umschloss es ganz und zog fest daran.
Mit der Rechten hielt sie die Haarbürste bedrohlich. Ich bewegte mich sehr vorsichtig, um die Wirkung ihres 'Zügels' nicht zu sehr zu strapazieren.


"Los, schneller" sagte sie und klatschte mir -gar nicht zu schwach- ein weiteres Mal auf den Hintern. Ihr 'Griff' blieb unerbittlich.

"Du läufst jetzt sooo lange, bis Du mir versprichst...." "Was versprichst? " keuchte ich.
Sie antwortete nur: "Denk' mal nach!", klatschte ein weiteres mal auf meinen Popo und liess mich weiter 'zappeln'.

Dann ließ sie mich plötzlich los und sagte: "Warte, ich hol mal den Kaffee! Lauf weiter, dann sag ich's Dir gleich" womit sie nach der Küche verschwand.


Inzwischen hatte ich Gefallen an dem Spiel gefunden; meine 'männlichen' Gefühle waren wieder da. Wunderbar, dann könnte ich es ja noch einmal versuchen, mein Bestes für sie zu geben.
Wenn sie mir nochmal eine Chance gäbe.

Aber erst einmal hoffte ich, sie würde nicht so genau hingucken: mit jedem Laufschritt auf der Stelle wurde mein Zustand manifester und deshalb mein Anblick sicherlich immer lächerlicher.
Da sie- ich erwähnte es früher- gelegentliche Reiterin ist, fühlte ich mich auf einmal, wie auf einer Hengstschau präsentiert, ohne auch nur im Ansatz die Kraft und die männliche Ausstrahlung dieser Tiere zu besitzen... Vom 'Organ' selbst ganz zu schweigen....

Ich wusste, ich war jetzt ihrem Spott preisgegeben und auf ihre Großmut angewiesen und ich wusste, dass sie es wusste, wenn sie dieses Spiel mit mir trieb. Aber Spiele? Das hatte ich ja gewollt!
Sie ließ sich Zeit.
Sie liebt es, wenn man auf sie wartet.
Egal wie es mir auf dem Trampolin in meinem Aufzug ging.
Schließlich kam sie also wieder und schlürfte genüsslich ihren Kaffee, während sie mich prüfend von der Seite ansah, in meiner Mischung aus Sportlichkeit, wollüstiger Vorfreude und Schamgefühl. Sie lachte laut:

"Aaaah, ich sehe, mein Ehesklave kommt langsam wieder auf Touren" sagte sie "es scheint, als ob ihm ein bisschen Strenge besonders auf die Sprünge hilft - in
jeder Hinsicht, könnte das wahr sein?"
Ich nickte und sagte, so gut es meine Atmung erlaubte: "..kann sein!"

Sie kam ein bisschen näher und antwortete leise:

"Ich weiss langsam, wie Du tickst, mein Lieber, pass auf, dass ich das nicht ausnutze."
Sie senkte ihre Stimme weiter und versteckte ihre Miene hinter einem strengeren Ausdruck und fuhr fort- sehr leise:
"Also versprichst Du mir jetzt, dass Du Joyce und ihren Mann anrufst und ihnen sagst, dass Du Dir den Magen verdorben hast und dass wir heute abend nicht kommen können - und zutiefst bedauern, ihr scharfes Dekollete nicht bewundern zu können und ihre langweiligen Salate nicht abzugrasen!"
"Was..., ich?" Ich rebellierte frech " Du hast das doch verbockt" ich wusste, das würde sie jetzt erst recht reizen.
"Verbockt? Guter Ausdruck! Im Vergleich zu dem, was Du verbockt hast ist das gar nichts, mein lieber Mann? Wie ein Pennäler hast Du Dich aufgeführt, als hättest Du noch nie eine nackte Frau gesehen!! .....wenn ich Dich einmal um etwas bitte!"
Sie zischte jetzt richtig: "Nun ja, ich hatte Dir gestern gesagt, ich werde Dir ein bisschen auf die Spur helfen, oder willst Du angesichts dieser Haarbürste doch lieber zu Joyce?"


Und mit dem Wort "Joyce" hatte ich im Gleichklang den nächsten Schlag auf meiner Rückseite. Aber richtig! Und jetzt zog sie wieder mit der Linken die 'Glocken'.
Verdammt, sie war ein Luder!
Das war für alle Fälle, daß ich bloß keinen Gedanken zu lange an die attraktive Joyce verschwenden würde.

Es tat richtig weh und ich kam völlig aus dem Rhythmus meiner schweisstreibenden Trainingstour.
Ich spürte, dass sie immer noch sauer auf mich war, weil ich ihren Orgasmus verpatzt hatte. Das darf man eben auch nicht tun. Niemals!


"Vergiss nicht, dass ich in meinem Reitschrank noch andere Sachen habe.. Du weisst genau, was ich meine." Sie lächelte wie ein Krokodil. Sie wusste, wie das auf mich wirken würde. Ich musste geradezu begeistert genickt haben.
Sie lachte auf und sagte:
"Na also: Ich will, dass Du versprichst uns dort abzumelden - erstens! - und dass Du dann die Küche aufräumst als Zweites! und dann - drittens!- die Betten machst und das Schlafzimmer herrichtest (!) und - viertens!- dann einkaufst, aber - fünftens- richtig einkaufst und nichts, verstehst Du, garnichts vergisst.
Und wenn Du das alles prima gemacht hast, dann werde ich mir überlegen, was es noch zu tun gibt für meinen potenzstrotzenden Ehemann (
das klang sehr ironisch, wohlgemerkt) und ob wir dann heute abend ....naja... zu dem schreiten können, was ich mir eigentlich gedacht hatte! Wo Du Dich ganz vielleicht wieder zu bewähren hast und Deinen Patzer von heute morgen - ich sage mal- ausgleichen ....."
Und bei jeder Betonung von "erstens, zweitens..." und so weiter zog sie einmal die Glocken - sie hatte mich buchstäblich 'im Griff'.
Sie kicherte : "Ist doch alles nicht so schwer, oder?" Ich wusste nicht genau, was sie meinte.

Ich nickte wieder einmal und sagte: jaja, okay ich mach' das schon alles. Es klang zwar etwas blöd, aber es war irgendwie unglaublich erregend, trotz dieser Hausarbeiten.
Dann blieb ich stehen und äusserte vorsichtig, dass nach meiner Meinung auch sie eine Mitverantwortung trage, wenn sie mich in solche geilen Positionen im Bett brächte und so strenge Worte benutzte, die nun einmal 'alles Mögliche' in mir auslösten.
Aber damit war ich bei Ihr an der falschen Adresse.

Sie griff wieder in der oben beschriebenen Art nach "mir", zog nochmals kräftig daran und klatschte mir mit der anderen Hand und der Haarbürste auf meine Rückseite einen weiteren bissigen Extraklaps:
"Was...? ....ihr Männer macht
die Frauen verantwortlich, wenn ihr zu früh kommt?! Wenn wir Euch zu geil machen? Da muss man erstmal drauf kommen! Und wenn 'er' nicht steht, genauso?! Es wird Zeit, dass ich mich Deiner mehr annehme und Dir zeige, was eine Frau ist, und: was die Nähe einer Frau bedeutet."
Sie war in Hochform. Ich hatte bereits ein Gefühl für ihre Nähe.


Und mit diesen geheimnisvollen Worten und Andeutungen liess sie mich vom Trampolin und meinen Kaffee trinken (sie hatte tatsächlich einen für mich mitgebracht- ist sie nicht wundervoll?).
Sie kam noch einmal näher, spitzte ihre Lippen, gab mir einen Kuss auf die Wange und... verschwand im Bad. So es endete dieser erste Teil des Wochenendes - mit meinen Aufgaben, die ich, man kann es sich denken, gerne, korrekt und voller Erregung erledigte.
Wenn ein Mann von seiner Frau dazu gebracht wird, freiwillig und mit Leidenschaft Dinge zu tun, die er vielleicht sonst nicht getan hätte, dann kann man bereits von einer Weiblichen bestimmten Ehe sprechen, oder? Über die Mittel der Überredungskunst bestimmt anscheinend immer die Frau, allerdings in Kenntnis dessen, was am besten funktioniert. Und
wenn es funktioniert, so lernte ich später, wird sie die Grenzen ausdehnen, ihrer Mittel und die Grenzen des Mannes, oder besser die seiner Bequemlichkeit. Das ist der Stand der Forschung.
Dies heraus zu finden braucht ein Paar manchmal lange Zeit, die es sich nehmen sollte.
Findet zumindest Achatz.

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