Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Freitag, 30. November 2007

Um Ihren Finger Gewickelt (2) .... ist der Mann am glücklichsten

Die Website aroundherfinger.com wird von Emily und Ken Addison betrieben. Wir finden, sie stellt einen der weltweit besten Ansätze dar, Paare an das Thema "Weiblich bestimmte Ehe" heranzuführen.

Der hier vorgestellte Teil ist für Frauen bestimmt, die mit diesem Thema vielleicht durch ihren Mann konfrontiert werden. Das Motto der Website ist :
"A Man is happiest when wrapped around the finger of the woman he loves". Also auf deutsch: "Ein Mann ist am glücklichsten, wenn er um den Finger der Frau gewickelt ist, die er liebt."

Wir hatten diesen Post schon einmal im Juli vorgestellt -hier- und übersetzt, ihn dann aber noch einmal zurückgenommen: Wir wollten die Übersetzung verfeinern- das ist es wirklich wert- und dazu die Erlaubnis der Addisons einholen. Dies ist jetzt geschehen; der englische Text ist ebenfalls nochmals verbessert worden. Einen Kommentar dazu -von damals, er ist von Roswitha- haben wir selbstverständlich wieder mit übernommen (würde bei Einspruch durch sie natürlich gelöscht).
Die Anzahl der täglichen Besuche dieses Blogs ist inzwischen deutlich gewachsen und dieser Beitrag verdient sicher eine große Aufmerksamkeit.

Übersetzung aus aroundherfinger.com - For Women- :

"Die meisten Frauen besuchen diese Website, weil ihre Männer oder Partner ihnen eröffnet haben, sie hätten Interesse, eine Beziehung anzustreben, in der die Frau das Sagen hat.
Wenn Sie eine dieser Frauen sind, sollten Sie als erstes beachten, daß sein Wunsch, sich ihnen zu unterwerfen, gar nichts Ungewöhnliches ist. Die männliche Fantasie, sich einer dominanten Frau zu unterwerfen, ist die am meisten verbreitete Fantasie überhaupt bei Männern.
Eine Google- Suche zu diesem Thema mit einigen dazugehörenden Schlüsselworten ergibt unzählige Treffer. Es gibt Tausende und Tausende von kommerziellen und privaten Seiten dazu. Während der bekannte Stereotyp der „Domina in Leder“ viele diese Seiten zu monopolisieren droht, gibt es viele andere Seiten , die diesen Typus total meiden und sich vielmehr auf den wesentlichen, vielleicht weniger dramatischen Kern, nämlich den der „Weiblichen Autorität“ konzentrieren.
Jedoch, der Mann, der sich (s)einer Frau unterordnet, das ist ein durchgängiges Thema, welches alle diese Webseiten gemeinsam haben.
Es ist wichtig zu wissen, daß solche Seiten nicht ein Bedürfnis des Mannes etwa hervorrufen, sondern auf ein solches reagieren.

Unsere Themen hier sind:

- Ihr Mann ist also submissiv - wie geht es weiter?
- Was hat seine Frau davon ?

- Wie sollte eine Frau gut vorbereitet darauf reagieren?

- Brief von einer Ehefrau (1) : Etwas Neues über ihren Mann
- Brief von einer Ehefrau (2) : Eine bessere Beziehung zu ihrem Mann

- Die sexuelle Komponente, die nicht ignoriert werden kann

- Wie sich Frauen verhalten können, die die Submissivität ihrer Männer unterstützen wollen

- Dialogsammlung für Frauen von submissiven Männern

- Es ist immer noch derselbe Mann, wie Sie ihn immer liebten

- Ist das alles dazu?


Das Wichtigste, was eine Frau dazu wissen sollte, ist, dass der Wunsch ihres Mannes (Ehemannes oder festen Freundes) sich ihr unterzuordnen, eigentlich ein Ausdruck seiner Liebe zu ihr ist, seiner Zuneigung und seiner Verehrung für sie.
Es ist kein Geheimnis, dass Männer Schwierigkeiten haben, ihre Gefühle zu zeigen.Wenn ein Mann das Objekt weiblicher Autorität zu sein wünscht, dann auf Grund von sehr starken Gefühlen, die traditionell in unserer Gesellschaft eher von Frauen verlangt werde. Frauen sollten also vorsichtig sein, wenn sie ihre Männer verurteilen, wenn diese von ihren Gefühlen erzählen. Sie sollten deren Gedanken nicht gleich verwerfen, bevor sie sie nicht ernsthaft betrachtet haben.

Sie sollten auch die große Portion Mut sehen, die ein Mann braucht, um dieses Thema mit seiner Frau anzusprechen.
Selbst wenn eine Frau ganz offen dafür wäre, und so eine Art von Beziehung gerne ausprobieren wollte, muss man anerkennen, dass ihr Mann keine Chance hat, dieses vorher wissen zu können. Frauen könnten fälschlicherweise die Wünsche ihres Mannes im besten Fall verdreht finden und im schlimmsten Fall pervers. Und wenn diese Website Frauen klarmachen will, daß seine Gefühle weder das eine noch das andere sind, so spüren die Männer doch das Risiko ihre Frau zu befremden, wenn sie die Sprache auf so ein Thema bringen.

Bei diesem Risiko ist dieser Wunsch, eine veränderte Dynamik in Ihrer Beziehung zu verfolgen, alles andere als eine zufällige Laune.
Für ihn ist es sehr, sehr ernst. Ein Mann, der seine Frau mit seinem Verlangen vertraut macht, eine submissive Rolle in der Beziehung zu spielen, hat wahrscheinlich darüber schon sehr lange nachgedacht. Der Wunsch, sich seiner Frau damit zu nähern wird getrieben von unterschwelligen Kräften in seiner Persönlichkeit, die er schlicht nicht wegschieben kann.
Viele submissive Männer berichten, daß sie über viele Jahre diese Veranlagung in sich spürten, bevor sie überhaupt etwas damit gemacht haben. Sie haben versucht die zu verdrängen und zu bekämpfen so gut sie konnten, aber sie haben schliesslich akzeptiert, dass sie sich vollständiger und zufriedener fühlen, wenn die Frau ihres Lebens ihre Autorität über sie formell übernimmt.

Die meisten Frauen sind zunächst total geschockt, wenn sie von ihren Männern zum ersten Mal mit diesem Thema konfrontiert werden. Normalerweise haben sie nicht die geringste Ahnung, dass er solche Fantasien mit sich herum trägt.
Machen Sie sich klar, dass Sie so etwas keinem Mann auf der Straße an der Nasenspitze ansehen können. Viele solcher Männer haben im Gegenteil sogar recht dominante Züge nach aussen hin und sind starke Persönlichkeiten. Sie kommen oft sehr weit im Beruf und im sozialen Leben.
Jedoch tief innen wissen sie, sie sind am glücklichsten, wenn sie sich der Frau, die sie lieben und der sie vertrauen, ganz hingeben können.
Wenn sie sich also ihrer Frau anvertrauen, dann öffnen sie damit ein Fenster zu einem Bereich ihrer Seele, den ihre Frauen vielleicht nie wahrgenommen hätten, den die Männer selbst aber schon lange kennen.

Warum, mögen Sie fragen, hat er sich nicht schon früher so verhalten wie jetzt?
Warum hat er mit Ihnen über die kleinsten Dinge gestritten? Warum beschwerte er sich , wenn Sie ihn an die einfachsten Hausarbeiten erinnerten? Wenn er so so submissiv ist, warum war er dann nicht immer schon so?
Es gibt eine kompliziertere Antwort darauf und sie hat zwei Teile.
Zum einen ist es so, daß er immer seine Neigung (bewusst oder unbewusst) unterdrückt hat. Männer sind nicht dazu erzogen, sich Frauen unterzuordnen. Wenn er Ihnen dies bekennt, dann entledigt er sich damit auch einer Bürde von Erwartungen, die auf ihm lastet.
Wenn er einmal mit seinen Wünschen klar kommt, wird er freier auf Sie zugehen können, so, wie er es richtig findet.
Der zweite Teil der Antwort jedoch hat entscheidend mit Ihnen zu tun, nämlich mit der Art und Weise mit der Sie (bewusst oder unbewusst) seine Submissivität pflegen.
Sie müssen wissen, daß es für die meisten submissiven Männer einfach nicht reicht, sich in Eigeninitiative bloß ihren Frauen unterzuordnen ohne daß die Frauen das bemerken. Er muss wissen, daß seine Frau seine Unterordnung kennt, daß sie selbst ihre Autorität in Anspruch nimmt und sich entsprechend verhält.
Mit anderen Worten, sein Engagement, unbedingt für Ihre Bedürfnisse da zu sein, würde Ihnen als Frau vielleicht schon völlig genügen, reicht aber für ihn sicherlich nicht aus.
Dies ist vielleicht der wichtigste Part der ganzen Website.


Ihr Mann ist also submissiv - wie geht es weiter?

Die meisten (nicht alle) Männer die sich Ihren Frauen gerne unterwerfen würden, folgen damit einem ähnlichen Muster. Sie starten fast immer zunächst eine Kampagne, in der sie sich verdeckt ihren Frauen unterordnen. Anders gesagt, sie versuchen ihrem Verlangen zu folgen, indem sie sich benehmen, als ob die Frau bereits die Führung übernommen hätte: Sie arbeiten mehr als bisher im Haushalt, offerieren ihr Körper- und Fussmassagen, bereiten ihr wohltuende Bäder, verwöhnen sie und so weiter.
Frauen denken dann leicht, dass so eine Verhaltensänderung mit Schuldgefühlen zu tun hat, für etwas, was die Männer falsch gemacht hätten. Das ist natürlich falsch, aber die Frau ist verunsichert, wenn solche Veränderungen eintreten.

Das Problem ist, dass die Männer, die eine Unterordnung nur im Verborgenen betreiben, schnell herausfinden, dass es so für sie nicht funktioniert. Es reicht den meisten einfach nicht, ihre Frauen einfach nur zu bedienen und zu verwöhnen. Da muss eine ausgesprochene Wahrnehmung auf Seiten der Ehefrau sein, oder der Mann bleibt unzufrieden. Bei einigen Punkten wünscht der Mann sich einfach, daß seine Frau sich vor ihn hinstellt und zu ihm sagt, daß sie jetzt das Sagen hat. Die Männer wollen nicht einfach nur alles Mögliche für ihre Frauen tun, sie wollen auch, daß ihre Frauen ihnen bewusst sagen, dass was sie zu tun haben.
Sie wollen, dass ihre Frauen mehr Kontrolle über sie ausüben.

Wenn die meisten Männer mit dieser versteckten Form der Submissivität beginnen, stolpern die tapferen unter ihnen vielleicht sogar in eine Unterhaltung mit Ihrer Ehefrau über dieses Thema. Diese Unterhaltung bleibt vielleicht vage und schafft es nicht, die Tiefe seiner Gefühlswelt zu vermitteln.
Wie gesagt: Männer können ihre Gefühle oft nur sehr unzureichend mitteilen. Es läuft darauf hinaus, dass er am Ende seine Wünsche nicht artikuliert hat so wie es ihn oder seine Frau zufriedenstellen würde.
Die Frau versteht, daß ihr Mann ein paar nette Dinge für sie tun will, ihr mehr freie Zeit verschaffen will, daß er ihr im Schlafzimmer Freude machen will- und dies ihm wichtiger wird, als seine eigene Lust, aber sie versteht sein Motiv nicht.
Dieser Mangel an Kommunikation, dieser Mangel an einem offenen und ehrlichen Austausch über dieses Thema ist generell eine große verpasste Chance für jedes Paar, für den Mann wie für die Frau. Nicht nur, weil der Mann so nie die Gelegenheit bekommt, diese von ihm so sehr ersehnte Dynamik in seiner Beziehung zu versuchen, sondern auch, weil die Frau so nie einschätzen kann, was für sie dabei herauskommen kann.

Was hat die Frau davon?

Täuschen Sie sich nicht; es gibt jede Menge Vorteile für eine Frau, die ein solches Geschenk, wie die Unterordnung ihres Mannes akzeptiert und mit ihrer eigenen Autorität ausfüllt. An erster Stelle ist da die Erkenntnis, dass ihr Mann sie bewundert und sie auf das „Podest“ stellt, auf welches sie eigentlich auch gehört.
Diese offene Wahrnehmung seiner aufrichtigen Liebe und seine uneingeschränkte Verehrung für sie sind Lohn an und für sich.

Da gibt es allerdings noch weit mehr, als der offene Ausdruck seiner Empfindungen.
Die Frau wird nämlich sehr ihre Freiheit schätzen lernen und den grossen Entscheidungsspielraum , den diese neue Beziehungsdynamik ihr bietet. Sie wird es sehr angenehm finden, dass Ihre Meinung und ihre Entscheidungen im Haus respektiert und geachtet werden..
Wenn sie die Kontrolle über sie Finanzen im Haus haben will, dann kann sie diese Kontrolle haben. Wenn sie wünscht, dass nur eine Hälfte des Ehepaares die Fernbedienung bedienen darf, braucht sie es nur zu sagen.

Sie wird sich auch von Haushaltspflichten entlasten, o weit sie es richtig findet. Ihr Mann wird diese Pflichten nicht nur übernehmen, er wird das auch gerne tun, da sie eine Gelegenheit darstellen, seiner Frau zu dienen.

Ein Bereich, im dem Frau unbedingt profitiert, liegt im Schlafzimmer.
Obwohl wir auf dieser Website erotischen Inhalte vermeiden will, werden Frauen in dieser Situation bald bemerken, dass ihr Vergnügen absolut an allererster Stelle steht. Zum Beispiel können sie soviel oralen Sex geniessen, wie sie wollen- ohne jede Gegenleistung. Unter keinen Umständen müssen sie auf Geschlechtsverkehr verzichten. Jedoch findet Geschlechtsverkehr ausschliesslich nach ihren Regeln statt und nur dann, wenn Sie sicher sind, daß Ihre ureigensten körperlichen Bedürfnisse auch erfüllt werden.
Die Frauen finden nämlich sehr schnell heraus, dass Verzögerung oder Verweigerung seiner Befriedigung (für vernünftige Zeitabschnitte, vielleicht ein- oder zwei Wochen auf einmal) seine Submissivität enorm steigert und es den Mann phänomenal aktiviert.
Geben Sie aber acht mit dieser Taktik der Enthaltung, weil sie auch eine gegenteilige Wirkung haben kann.
Es ist nämlich das Eine, ihn bewusst sein Vergnügen zu verweigern, um mit diesem Mechanismus seine Submissivität zu pflegen. Es ist aber etwas ganz Anderes, sein sexuelle Befriedigung einfach zu ignorieren.
Solange Sie Enthaltsamkeit vom ihm verlangen, lassen sie ihn immer wissen, daß Sie es bewusst tun. Sagen Sie ihm in absolut klaren Worten, daß Sie wissen, was er will, aber daß Sie entschieden haben, daß er es jetzt nicht bekommt.
Ohne Erklärungen von Ihnen dazu ist das Ergebnis nichts als Frust für ihn.

Es gibt viel zu sagen über diese Dynamik, aber was Sie bisher gelesen haben, ist eine gute Einführung. Wenn Sie davon etwas überwältigt sind, dann sind Sie nicht die Einzige. Für jede Frau ist die Tatsache schwer zu begreifen, dass ihr Ehemann ein solch starkes Verlangen, sich seiner Frau so völlig hinzugeben, so lange unterdrückt hat.
In der Tat, dies alles zu akzeptieren, ist für die meisten Frauen überhaupt das Schwierigste.
Haben Frauen es aber einmal akzeptiert und voll erfasst, dann wird alles eine wunderbare neue Realität für sie..

Wie sollte eine Frau gut vorbereitet darauf reagieren?

Dieser Abschnitt ist mit der Phrase „gut vorbereitet“ überschrieben. Und zwar deshalb, weil die meisten Frauen total überrascht sind vom Wunsch ihres Mannes, die Kontrolle an sie abzugeben. Frauen können sich jetzt offensichtlich verhalten, wie sie wollen, und doch gibt es sicherlich noch einige Verhaltensmuster und Dialogmuster, die es ihnen ermöglichen, noch schneller und produktiver einen Weg zu einer beide Seiten erfüllenden Beziehung zu finden.
Bevor wir hier in Generalismen sprechen ist es vielleicht besser aus zwei Briefen zu zitieren, die wir zu diesem Thema erhielten.

- Brief von einer Ehefrau (1) : Etwas Neues über meinen Mann erfahren
Mein Mann und ich haben in den letzten zwei Monaten Merkwürdiges miteinander erlebt. Er hat zunächst einmal überhaupt nicht mehr mit mir gestritten. Dann hat er fast täglich gekocht, geputzt, die Wäsche gewaschen, usw. ohne mich auch nur zu fragen. Er begann mir Massagen zu geben und steigerte sich bei der Massage meiner Füsse. Er bot mir sogar Pediküre an! Ich wusste, er führte etwas im Schilde, aber ich war ohne jeden Anhaltspunkt. Mein erster Gedanke war, dass er mich irgendwie betrogen hatte und so seine Schuld ausagierte. Ich sprach das an, aber er sagte nur immer, daß es im einfach nur Spaß mache, schöne Dinge für mich zu tun. Es erübrigt sich zu sagen, daß ich ihm das nicht abkaufte.

Also ging ich ins Internet und entdeckte dort mehr oder weniger die Existenz von „submissiven Ehemännern“. Es wurde mir sofort klar, daß auch mein Mann solche submissive Wünsche zum Ausdruck brachte.
Daraufhin prüfte ich meine Theorie indem ich einen Test machte, und ihm eine „to do- Liste“ aufgeschrieben habe. Einen Montagmorgen habe ich sie auf seinen Ankleideschrank gelegt. Am Ende der Woche hatte er alles auf der Liste erledigt. Das war nicht einfach nur eine Liste für schnelle, kleine Aufgaben..., es war eine ganz schön lange Liste. Er verbrachte die Abende dieser Woche damit das Basement zu reinigen, die Garage zu putzen, Glühbirnen zu wechseln, mein Auto zu saugen und so weiter. Dies zu allem anderen, was bereits schon zu seiner Routine geworden war mit der Wäsche, dem Kochen und anderen Jobs.

Immer wenn er Dinge von der Liste erledigt hatte, achtete ich darauf, ihm nicht dafür zu danken. Das basierte auf Ratschlägen, die ich in einem Online- Forum gelesen hatte. Ich sagte ihm , dass er es gut gemacht hatte (hatte er auch, kann man mir glauben!), aber ich dankte ihm absolut nicht.
Als Freitagabend nahte, sagte ich ihm (ich bat ihn nicht, sondern sagte ihm), daß er ein Schaumbad für mich richten sollte. Ich liess mir aus den Kleidern und in die Wanne helfen. Dann lies ich ihn eine Flasche Wein aufziehen und mir ein Glas davon geben. Ferner Kerzen anzünden und schöne Hintergrundmusik auflegen bevor ich ihn wegschickte. Ich instruierte ihn, die Höhle zu verlassen und die Flasche allein auszutrinken. Vielleicht habe ich da ein bisschen getrickst, indem ich ihn aufforderte den ganzen Wein zu trinken, aber ich wollte ihn einfach lockern so gut ich konnte. Er hat jeden meiner Wünsche exakt befolgt. Ich nahm mir Zeit und fühlte mich wohl in der Wanne. Schliesslich bin ich herausgekommen und habe mir ein scharfes Höschen und einen kurzen Rock angezogen. So spazierte ich aus meiner Höhle, nahm auf der Couch Platz neben ihm und stellte das TV an. Es war noch ein bisschen Wein in der Flasche, den lies ich mir von ihm einschenken, da ich jetzt selbst eine kleine Lockerung gebrauchen konnte. An dieser Stell fragte er mich wieder, ob er noch irgendetwas für mich tun könnte.
Sein Benehmen unter dem Einfluss des Weins gab mir wieder mein Selbstvertrauen zurück. Ich sagte zu ihm: ja, ich hätte noch etwas für ihn zu tun. Er könne mir erst einmal die Füsse massieren. Er fing damit an, wobei er zunächst auf der gegenüberliegenden Seite der Couch sass und meine Füsse in seinen Schoß nahm. Ich sagte ihm, ich fände es besser, wenn er dabei auf dem Boden knien würde. Er nahm das auf, als wäre das sein Lebenstraum. Er strahlte so unglaublich viel Liebe aus, wie er da zu meinen Füssen kniete. Da spürte ich zum ersten Mal, daß ich so eine Art Power-Schub bekam; ich kann nicht genau erklären wieso, aber jetzt fühlte ich mich ihm ganz besonders nahe.

Ich sagte ihm, daß es mir gefiel, wie er sich in letzter Zeit benommen hätte. Er war so hilfreich für mich. Er hatte ganze Arbeit bei der Erledigung meiner Liste geleistet, die ich ihm gegeben hatte. Er hatte in der Tat einen so guten Job gemacht, daß ich schon an der nächsten Liste arbeitete. Dann stellte ich ihm eine Menge Fragen, die er alle mit enthusiastischem „ja“ beantwortete: Mochte er es wie unsere Beziehung zur Zeit lief? Gefiel es ihm, wenn er einfach tat, was ich ihm auftrug? Gefiel es ihm, wenn ich offenbar das Kommando hatte? Am Ende schaute ich ihm direkt in die Augen und fragte ihn geradeheraus, ob sich im Bezug zu mir als submissiv empfände. Diesmal antwortete er mit einem begeisterten „Ja, das tue ich!“

Das war, glaube ich, war der Punkt, wo sich meine Nachforschungen reichlich auszahlten. Ich verstand, dass ich diesen Moment nutzen sollte. Ich sagte ihm, dass ich ihn völlig verstehe. Ich wäre bereit, meine Autorität über ihn zu akzeptieren, aber er müsse seine Submission mir gegenüber akzeptieren. Meist würde unsere Beziehung das bleiben, was sie ist, aber wann immer ich meine Macht über ihn ausüben wollte, erwartete ich, dass er gehorchte.
Es wird Zeiten geben, da wird ihn die Realität frustrieren. Zeiten in denen er mit meinen Entscheidungen nicht übereinstimmt; das ist okay. Ich möchte seine Meinung hören. Ich werde sie respektieren und wahrnehmen, bevor ich zu meiner eigenen Entscheidung komme. Letztendlich aber bestimme ich. Ich weiss das, und er akzeptiert das.
Wenn ich einen guten Rat an andere Frauen weitergeben sollte, dann würde ich alle diese Dinge auf keinen Fall wortlos praktizieren, sondern mit ihm reden.
Submissive Männer wollen, das ihre Frauen formell ihre Autorität in der Beziehung demonstrieren.
(gezeichnet Beth in Ohio)

- Brief von einer Ehefrau (2) Bessere Beziehung zu meinem Mann:
Mein Mann ist vielleicht der maskulinste Mann, den ich mir vorstellen kann. Er liebt Fussball, Hamburger zieht er Restaurants vor, und -ausser in letzter Zeit- ist er nicht gerade der Musterknabe für Kommunikation. Vor zwei Jahren bemerkte ich plötzlich, daß er ein komisches Verhalten annahm. Er, der vorher nicht einen Finger im Haus krumm gemacht hatte, machte nun lauter Arbeiten ums Haus. Er kochte Essen und wusch die Wäsche buchstäblich zum ersten mal in unserer Ehe. Ich hatte keine Ahnung, was sich dahinter verbarg, aber ich hatte Angst ihn danach zu fragen, denn ich konnte jede Hilfe im Haushalt gebrauchen. Sie können sich vorstellen wie überrascht ich war, als er eines Abends zu mir sagte, er wolle einige Veränderungen haben in unserer Beziehung. Er wollte, dass ich die Leitung im Haus übernähme.

Erst habe ich gezögert. Er schien mir irgendwie verrückt zu sein, aber aufrichtig. Ich sagte ihm, ich wollte mal darüber nachdenken, aber im Moment machte ich einfach so weiter wie bisher. Er benahm sich dann ebenfalls so, als ob er das Thema überhaupt nie aufgebracht hätte. Heute weiss ich, daß er sich sehr geschämt hatte und verlegen war, aufgrund meiner ersten Reaktion. Ich hatte total unterschätzt wie schwer es ihm gefallen war, mir seine Gefühle klar zu machen.

Es brauchte nur ein paar Wochen, bis er wieder, wie früher, nichts mehr im häuslichen Bereich machte, als ich das Thema wieder auf den Tisch brachte. Das kam auf in einem Streit, den wir hatten. Ich hatte geschimpft, weil er seine Kleider einfach auf den Boden geworfen hatte. Er stand grummelnd auf und sammelte alles auf. Ich sagte, wenn er es wirklich ernst meinte, dass ich die Führung im Haus haben sollte, dann müsse er allerdings auf mehr gefasst sein. Da leuchteten seine Augen auf. Anstatt jetzt fortzugehen, nahm ich die Gelegenheit beim Schopf und gab ihm eine Chance darüber zu reden. Er sagte, er fühle sich einfach wohler, wenn ich das Kommando hätte. Es ginge ihm schon seit längerer Zeit so. Ich antwortete, dass ich willens wäre, das mit ihm auszuprobieren.

Das war erstmal ein Kampf für mich. Nach und nach fiel es mir aber leichter, ihm deutlich zu sagen, was ich wollte. Er fiel immer noch von Zeit zu Zeit zurück in die alten Manieren. Eines Tages habe ich mich mit ihm hingesetzt und ihm erklärt, dass ich mich inzwischen zu sehr daran gewöhnt hätte, die Federführung zu haben, als dass ich zu den alten Bedingungen zurückkehren wollte.
Ich sagte ihm, dass ich mich ihm genauso so nahe fühlte wie immer, dass aber die Dinge jetzt anders lägen. Ich erwartete jetzt, daß er mir
gehorchte. Ich weiss nicht, was da in mir „geklickt“ hatte... Ich glaube mir gefiel mittlerweile die Kontrolle über ihn mindestens so, wie ihm seine Unterordnung unter mich.
Jetzt, da ich offen meine Erwartungen an ihn ausdrücken konnte, liefen die Dinge besser denn je. Ich fühle mich ihm sehr viel näher, weil wir beide unseren Platz in der Beziehung akzeptiert haben.

Es ist total unsichtbar für unsere Freunde. Er respektiert mich in Gegenwart von anderen, aber niemand ausser uns beiden würde jemals ahnen, wieviel Kontrolle ich in der Ehe habe. Es ist wirklich ein großartiges Arrangement. Ich finde jede Frau sollte so glücklich sein.
(gezeichnet Wendy in Pennsylvania)

Sie müssen wissen, dass auch der motivierteste Ehemann gelegentlich einmal aus der Rolle fällt. Das Leben ist voller Herausforderungen und auch er wird leicht abgelenkt von Anforderungen in der Balance zwischen Beruf und Ihrer Ehe.
Aber auch wenn er einmal abschweift, Haushaltsarbeiten nicht macht oder er grummelig auf eine neue Liste von Aufgaben reagiert - im Kern bleibt er immer submissiv. Mit anderen Worten, es tut ihm gut, wenn Sie ihn pushen. Sagen Sie ihm, daß er tun wird, was sie verlangen, ob es ihm passt oder nicht..
Abgelenkt, mürrisch oder sonstwas- Sie haben immer noch das Kommando und von ihm wird erwartet, daß er Ihnen gehorcht. Diese Momente, in denen Sie ihn an ihre Autorität erinnern, belohnen ihn wie vielleicht nichts Anderes es tun könnte.

Die sexuelle Komponente, die nicht ignoriert werden kann

Dies ist besonders wichtig!
Frauen liegen nie falsch, wenn sie denken, dass der Stellenwert, den Sex bei Ihren Männern einnimmt, gar nicht überschätzt werden kann.
Und mit Sex meine ich nicht nur den physische Akt.. Ich meine vor allem auch die psychologischen Komponenten. Auch wenn Männer besonders auf physichen Sex abheben, so vermissen sie oft am meisten einen bestimmten Level „sexueller Energie“ in der Ehe.
Das sollte vielleicht jede Ehefrau wissen, aber für Frauen mit submissiven Männern ist dieses von viel grösserer Bedeutung..
Ein submissiver Mann sehnt sich besonders stark nach sexueller Energie (die Sie getrost sexuelle „Aufmerksamkeit“ nennen können) von seiner Frau; mindestens genau soviel oder aber noch viel mehr, als er sich nach körperlichem Sex sehnt.
Er kann über ausgedehnte Zeiträume ohne regulären physischen Sex auskommen, aber Ihre sexuelle Energie braucht er unbedingt zum Leben um sich wohlfühlen zu können.

Wie aber stellt seine Frau es genau an, wenn sie ihm „sexuelle Energie“ zukommen lassen wollte?
Für Anfängerinnen: sie kann einfach spielerisch sein, über den Tag verteilt:
Sie könnte zärtlich zu ihm sein. Sie küsst ihn liebevoll und mit der Absicht ihn anzumachen, auf den Nacken, knabbert an seinen Ohren oder klapst ihn auf den Hintern, während ihres täglichen Routinelebens.
Das ist besonders effektiv, wenn Sie diese Dinge tut und ihm dabei gleichzeitig sagt, was sie von ihm erwartet. Zum Beispiel, anstelle ihn zu bitten, den Müll herauszutragen, kommen Sie einmal leise von hinten, küssen ihn auf sein Ohr und fordern mit sanfter, erotischer Stimme, dass er den Müll herausbringt.
Er wird das ausgesprochen lieben.

Bedenken Sie, daß dies alles keinesfalls irgendwie zu mehr physischem Sex führen muss, als die Frau wünscht. Allerdings werden Sie feststellen, daß sein Verlangen nach physischem Sex grösser denn je sein wird. Machen Sie nicht den Fehler, dies zu ignorieren, vielmehr zeigen Sie offen, daß Sie dies zur Kenntnis nehmen. Man kann es nicht genug wiederholen: die meisten submissiven Männer lieben es, wenn ihnen die eigene Befriedigung -in vernünftigem Mass- verweigert wird, solange ihre Frauen ihnen klar machen, dass sie ganz bewusst diese Kontrolle über ihre Männer ausüben.
Sie können ihren Mann einfach daran erinnern, sie wollen ihn unter Spannung halten wollen, weil sie ihn dann besser unter Kontrolle haben. Sie können ihm auch sagen, dass er sich noch keinen Sex verdient hat... Sie können ihm sagen, was sie wollen, so lange sie seine erregte Anspannung nicht ignorieren.
Wichtig ist dass Frauen ihre eigenen Bedürfnisse nicht unerfüllt lassen sollten. Nur weil ihr Mann sich enthalten soll, muss eine Frau sich noch lange nicht enthalten. Die Ehefrau wird jede sexuelle Stimulation (i.e. oraler Sex etc.) bekommen, die sie will, ohne jede Gegenleistung.

Die meisten Frauen wollen auch gar nicht auf Geschlechtsverkehr verzichten; es ist einfach ein wichtiger und schöner Teil ihres Lebens. Jedoch wenn Frauen jetzt Verkehr mit ihrem Mann haben, sollten sie ihm keinesfalls automatisch einen Orgasmus erlauben.
Sie können ihn abdampfen lassen, wann und wie immer Sie es wollen.

Denken Sie an Ihre Vorteile, wenn Sie ihn so unter Spannung an der Grenze halten.
Es ist kein großes Geheimnis, dass Männer nach dem Sex sehr schläfrig werden und kein Interesse mehr an Gefühl und Gespräch haben.
Männer haben eine physische Reaktion auf Orgasmen, die gerade entgegengesetzt ist zu dem Wunsch der Frau nach Kuscheln und Reden nach dem Sex.
Ich schwöre Ihnen, dass jeder Mann, dem der Orgasmus verweigert wird, keinerlei Bedürfnis hat schnell einzuschlafen, nachdem er intim mit seiner Frau zusammen war. Tatsächlich wird er sich vielleicht sehr öffnen und bereit sein zu reden, wie sonst nie. Er wird von seiner Frau schwärmen, mit ihren Haaren spielen, ihren Hintern streicheln und ihren Nacken und ihre Schultern küssen. Er wird sich benehmen wie zu der Zeit, als sie sich kennenlernten.
Es wird sein, als ob das alte Feuer wieder aufgeflammt ist.

Wenn Männer zu ersten Mal und auf Initiative ihrer Frau so eine Erregung im Zusammenspiel mit Enthaltung erfahren, wundern sie sich sehr, was die Hirnchemie mit ihnen anrichtet. Die Intensität der Gefühle, die Männer ihren Frauen gegenüber empfinden, reicht praktisch bis zur Zimmerdecke.
Männer sind buchstäblich höchst bemüht, alles Erdenkliche zu unternehmen, was ihren Frau gefallen könnte.
Eine Frau schrieb z.B., daß ihr Mann immer sehr früh aufsteht und die Wäsche erledigt, in den Nächten, wenn er von ihr „frustriert“ worden ist..

Wie sich Frauen verhalten können, die die Submissivität ihrer Männer unterstützen wollen

Letztendlich können Frauen tun und lassen, wie sie wollen, wenn sie berücksichtigen, dass ihre Männer sich ihnen unterordnen wollen.
Wenn diese Site festhält, dass die Frauen jede Freiheit haben zu tun, was immer ihnen gefällt, so schreiben uns doch inzwischen viele, dass sie gerne einen speziellen Rat hätten, was sie tun können, um die submissive Neigung ihres Mannes zu pflegen und noch weiter zu stärken. Diese Frauen wollen diese Anregungen, denn ausgesprochen dominant zu sein ist völlig neu, und nicht immer angenehm- für sie. Auch wenn wir kein Drehbuch bieten können, wollen wir trotzdem einige Beispiele nennen, die vielleicht ganz nützlich sind:

- aus Dialogen: für Frauen von submissiven Männern

(Manches klingt lächerlich und banal, aber diese Sätze haben uns tonnenweise positives Feedback beschert! Wenn Sie möchten, schicken Sie uns auch welche und wir werden sie hier einfügen)

„Hole dir die Creme, du sollst meine Füsse massieren“

„Lass mir ein Bad ein. Und während ich bade kannst du die Wäsche machen.“

„Steh auf, Schatz, und mache mir einen Kaffee und ein Croissant mit Butter.“

„Du hast das Bad schön sauber gemacht. Ich bin sehr zufrieden mit dir.“

„Ich möchte jetzt eine Ganzkörpermassage von Dir genau eine Stunde lang, achte auf die Zeit. Wenn Du du damit fertig bist, möchte ich daß du ’zu mir heruntergehst’, bis ich dir sage, daß es reicht. Dann werden wir beide schlafen. Du wirst heute keinen Orgasmus bekommen.“

„Ich gehe heute mit meinen Freundinnen aus. Du wirst inzwischen die Küche aufräumen.“

„Ich möchte, daß du alles notierst, was du isst. Ich will deine Essgewohnheiten transparent machen, damit ich einige Änderungen vornehmen kann. Ausserdem wirst du diese Woche ein Trainingsprogramm beginnen.“

„Ich glaube, ich will dir ein Budget festlegen. Am Anfang jeder Woche. Ich gebe dir einen Freibetrag. Wenn einmal etwas Besonderes ist, kommst du zu mir und wir reden dann darüber, ob du etwas extra bekommen kannst.“

Es ist immer noch derselbe Mann, wie Sie ihn immer schon liebten

Bei wietem am meisten hören wir von Frauen, dass sie ihren Ehemann, den sie lieben, nicht gegen einen seelenlosen Diener eintauschen wollen. Das liegt zwar ziemlich daneben, ist aber Ausdruck eines grundsätzlichen Missverständnisses, wie diese Dynamik ihre Beziehung beeinflusst.

Wenn manche Männer -und ohne Zweifel auch einige Frauen- sich eine Beziehung phantasieren, in der der Mann 24 Stunden und 7 Tage in der Woche beschäftigt ist ist, die Stiefel seiner Frau zu lecken, dann ist das nicht die Art von Beziehung, die über längere Zeit für die meisten funktioniert.
Es ist viel besser, die „liebevolle weibliche Autorität“ als eine neue Dimension der Beziehung zu verstehen, die zwar immer präsent ist, aber nicht immer offen ausagiert werden muss.
Im Alltag wird der überwiegende Umgang der Frau mit ihrem Mann genau derselbe sein, wie auch zuvor. Mann und Frau haben dieselbe Freundschaft, Vertrauen, Gefühle miteinander und eine spirituelle Liebe, die ganz unabhängig ist von der Frage, wer die letzte Autorität im Haus hat.
Nichts, aber auch gar nichts verändert sich, wenn die Ehefrau die Submissivität ihres Mannes bewusst wahrnimmt.

Sie werden noch zusammen lachen, zusammen spielen wie bisher und Sie werden sich zusammen für ihre gemeinsamen Ziele einsetzen. Wenn es Meinungsverschiedenheiten im Haus gibt, dann wird sicherlich die Entscheidung der Frau am Ende gelten, und die Beziehung wird sich nicht mehr wegen Konfliktlösungen im Kreis herum drehen. Der Ehemann wird in den meisten Fällen einen sehr viel grösseren Anteil an der Hausarbeit übernehmen als bisher, und ebenso wird die Beziehung sich auch nicht wegen dieser Arbeiten im Kreis drehen.
Die Frau wird soviel fordern, wie sie es richtig findet und sooft sie es richtig findet.
Nur weil der Mann ein ureigenes Bedürfnis entwickelt hat, von seiner Frau bestimmt zu werden, muss sie ihre Macht nicht jedesmal herauskehren, wenn sie etwas zu ihm sagt. Sie kann das regelmässig tun, täglich, wöchentlich, oder wann immer sie spürt, dass die Rolle ihres Mannes in der Ehe wieder klargestellt werden sollte, damit sie ihn auch erfüllt.

Eine besondere Sache ist, dass viele Frauen sich im Schlafzimmer nicht gerne dominant fühlen wollen. Wenn sie Liebe machen, dann wollen sie spüren, -manchmal oder jedesmal- , daß sie von ihrem starken, maskulinen Gefährten „genommen“ werden. Eine Frau, die so empfindet, sollte dies ohne Umschweife mit ihrem Mann besprechen, so dass ihre sexuellen Bedürfnisse rundum befriedigt werden, so wie es zu ihrem Geschmack und ihren Vorlieben passt. Diese Frau sollte aber verstehen, dass ihr Mann sich eben nach der gleichen Hingabe im Schlafzimmer sehnt, wie sie. Sie sollte deshalb seine Submission pflegen indem sie ihm von Zeit zu Zeit sexuelle Aktivitäten widmet, die ihre Autorität und seine Unterordnung bekräftigen. Wie sie das tut und wie oft das geschieht ist etwas, was jedes Paar von selbst herausfinden muss.

Ist das alles dazu?

Diese Website (aroundherfinger.com) soll eine Einführung in „Liebende Weibliche Autorität“ geben. Die Vorschläge und Themen, die angesprochen wurden, gehen so weit, wie viele Männer und Frauen gerne gehen würden.
Wesentlich ist, dass sie weiter gehen, als die meisten Männer mit ihrem verborgenen Wunsch, sich ihren Frauen unterzuordnen, bisher gehen konnten.
Wachsen Sie in ihrer Beziehung und gehen Sie wohin immer es Ihnen gefällt. Ihr Mann wird Ihnen treu und liebevoll folgen!


© AroundHerFinger.com

Übersetzung Achatz mit Erlaubnis von Emily Addison.

Dienstag, 27. November 2007

Anfänge von Submissivität (4) - (v.Achatz)

Ich habe mich von Beginn des bewussten Lebens "etwas anders" gefühlt. Frauen waren mir rätselhafte Wesen, die über Wissen und Körper verfügten, welche mir ein Geheimnis versprachen und mir überlegen waren.

Die Mutter ist auch bei mir der wichtigste Auslöser. Ich schreibe "Auslöser", da ich das Gefühl habe, es gab eine submissive Disposition bei mir von Anfang an. So ist zum Beispiel ist Bruder nicht so gepolt, wie ich. Aber genau weiß ich das natürlich nicht. Von mir würde man es auch nicht so leicht vermuten.

Meine Mutter ist zunächst einmal keine ausgesprochen dominante Frau gewesen.
Doch sie hatte durch ihren Charme und durch ihre unterschiedlichen Stimmungen eine breite Palette an Möglichkeiten gehabt, Menschen, meinen Vater inklusive, zu beeinflussen.
Ein Teil ihrer sicherlich vorhandenen Attraktivität für Männer (man kann es als Sohn nicht so einschätzen) hatte sie sicherlich durch ihr Wesen, was sich jeder Festlegung entzog. Sie machte alles "my way", war sehr geschätzt und von vielen geradezu verehrt. Jeder, der sie traf bemühte sich, sich anständig zu benehmen und etwas für sie zu tun. Männer vor allem.
Originalität gefiel ihr.
Ich war stolz auf sie.
Als ich klein war, gab es ab und zu mal einen Klaps auf den Po und ein paarmal eine schallende Ohrfeige für mich; dies mehr aus Gründen ihrer Nervosität, als aus wirklicher Konsequenz und Strenge. Strenger war mein Vater, der aber nie eine körperliche Strafe verwendete und dies auch nicht benötigte.
Es aber war eher so, dass er streng war, weil sie es von ihm erwartete. Er hatte ein grosses Herz.
Nicht dass ich eben ein Flegel gewesen wäre, aber ich war frech und lernte zunächst nicht gut:
Man schickte mich deshalb für kurze Zeit, da war ich zwölf, auf eine Schule, bei der der Schulleiter Schüler mit dem Rohrstock schlug. Ich musste in seine Klasse. Das war eigentlich das Mittelalter. Ich hatte einen Riesenrespekt vor ihm und sah einige Lausbuben unter seinem Rohrstock jammern und heulen. Sie mussten sich bücken und bekamen was auf die Hose; nicht zu knapp.
Bei solchen Aktionen schaute die ganze Klasse -mit den Mädchen- zu. Das war der Punkt für mich. Es war natürlich demütigend. Ich tat alles, um soetwas für mich zu vermeiden; es hätte mir nicht gefallen, nicht durch den Schulleiter.
Dennoch fand ich es erregend, ohne es selbst je so erfahren zu haben. Es beflügelte meine Träume.
Das hübscheste Mädchen der Klasse, ich nenne sie mal Elisabeth, mein Schwarm, schien irgendwie ihren Spaß dabei zu haben. Zumindest fand sie die Strafen gerecht und angemessen- für die Jungen.
Mädchen bekamen zwar auch mal was, aber nur auf die nach oben gehaltene Handfläche und es war mehr symbolisch.
Einmal wurden Elisabeth und ich von den anderen gehänselt, weil wir ab und an zusammenstanden und uns etwas erzählten. Das war unüblich zwischen den Geschlechtern. Für mich war es immer schon reizvoll, auch lange vor der Pubertät.
In dieser Zeit träumte ich also manchmal, ich würde auch versohlt werden, weil ich mit ihr geflirtet hätte; aber nicht von dem alten Schulleiter: ich musste mir die Hose herunterziehen und sie musste das ausführen, die Mädchen schauten zu, delikat.
Solche Sachen.
Ich weiß nicht warum, aber diese Tagträume waren ausgedehnt und erregend.
Da wusste ich dann, dass ich nicht ganz so tickte wie die anderen; es war einfach so.
Heute denke ich, wenn es biografische Auslöser gab, war es allenfalls die deligierte Strenge meiner Mutter, die ich irgendwie erotisiert hatte.
Man musste nicht sein, wie alle anderen, das hat meine Mutter mir ebenfalls beigebracht.

Sie erzog mich dazu, Frauen absolut zu achten und zu respektieren (ebenso die Schwachen und Benachteiligten) und, da ich "ihr Kleinster" war, war ich der "Moses" an Bord des grossen Familienschiffes: allzeit bereit, aber für Nichts ganz verantwortlich.
Es gab andere Frauen bei uns im Haus, mal Kindermädchen, mal Haushälterinnen, die zum Teil von beeindruckender Weiblichkeit und eben auch Dominanz waren, so dass ich genügend Anschauung in weiblicher Präsenz hatte. Es gab welche, die mich ein bisschen zu fest an ihren Busen drückten und andere, die das Bad betraten, wenn ich in der Wanne lag, obwohl ich vielleicht schon 14 war. Ein Mädchen trug beim Putzen kein Höschen, sie lies es im Gästebad bei ihren Sachen und sie sorgte dafür, das ich das bemerkte. Ich konnte es nicht fassen. Das hat mich Monate beschäftigt.

Aufgrund meiner Fantasien hielt ich mich zunächst für einen Masochisten. Aber eigentlich interessiert mich Schmerz nicht so, jedenfalls nicht an und für sich. Je älter ich wurde, desto mehr war mir klar, mein unbestimmtes Verlangen war an Frauen gekoppelt: der Wunsch, von ihnen bestimmt zu werden, entwickelte sich zum Wunsch, für sie da sein zu können, denn damit hatte ich mehr Realisierungschancen. Das mussten nicht unbedingt "starke Frauen" sein, wohl aber welche die etwas ausstrahlten. Und dann hatte es mit ihrer macht über Männer zu tun. Ich mag, wenn man sie "spürt", sich für sie anstrengt; das kann auch wehtun, dann spürt man sie noch mehr. So herum.
Dass "liebende weibliche Autorität" den Schlüssel dazu ist, habe ich erst auf der Website von Elise Sutton gelesen: da hat es "Bingo" gemacht und ich habe etwas kapiert (z.B. habe ich dieses hier übersetzt: hier).
Das Schwerste war vielleicht, dies der Frau an meiner Seite zu offenbaren. Ich habe Glück gehabt: sie hat es aus buchstäblich aus mir herausgekitzelt, denn ich war zu feige, ihr von selbst rechtzeitig davon zu erzählen.
Frauen sollten also ihre Männer testen und sie zur Rede stellen, denn diese tun sich schwer über ihre Gefühle zu sprechen- es sind mehr "betroffen", als man denkt: das Internet lässt da keinen Zweifel.

Donnerstag, 22. November 2007

Anfänge von Submissivität (3) - (v.Manfred)


Manfred (Ehemann von Roswitha), schickte uns dieses:

Ich versuche nun auch einmal einen halbwegs intelligenten Beitrag zu schreiben und habe mir das Thema Gründe für die Submissivität ausgesucht, wo ich noch heute drüber rätsle, woher und warum. Welch Zufall, wie der gerade geschriebene Kommentar von mir auf das gerade eingestellte Posting passt. Eine Erinnerung und ein Ansatz – vielleicht und eine Hommage an Roswitha,
Als kleiner Junge einer Beamtenfamilie verbrachte ich die meiste Zeit bei unseren Nachbarn. Die Mutter meiner besten Spielkameraden, ein Junge aus meiner Klasse und seine etwas jüngere Schwester, war eine Fabrikantenfrau, mit eigenem Hauspersonal. Das heißt, es gab ein Hausmädchen das mehrmals die Woche da war und putzte und eine Art Hausmeister, der aber auch nicht immer da war. Ich musste diese Frau manchmal unaufhörlich ansehen, heimlich natürlich, wenn sie telefonierte ihr Gesicht und ihre Grazie, wie sie im Sessel saß, das eine Bein über das andere schlug, während wir am Boden malten. Ich roch ihr Parfum und nahm die Wärme wahr, die sie ausstrahlte und auch die Dominanz die sich in ihrem Wesen spiegelte, wie sie sprach, wenn ihre Beine wippten, wobei mir die gefühlte Dominanz erst heute als solche in der Erinnerung bewusst ist. Als Kind hielt ich es damals für normal, wenn eine Mutter streng wirkte, da war noch keine sexuelle Empfindung, sondern nur die Einsicht, dieser Frau zu gehorchen und artig zu sein. Sie war eine imposante Erscheinung, zierlich aber doch stattlich, sehr gepflegt und immer modisch gekleidet, freilich sie konnte es sich leisten, das sah man schon an ihren Ringen und ihren täglichen Perlenketten. Sie hatten einen Mercedes und immer waren Pralinen auf dem Tisch. Nie zuvor hatte ich eine Frau mit so gepflegten Händen und langen Fingernägeln gesehen, manchmal blutrot lackiert, ein andermal perlmuttglänzend. Oftmals schaute ich ihr zu wenn sie daran feilte und sie wie Pfeilspitzen schärfte. Sie lächelte dabei, wenn sie mein Interesse für ihre akribische Genauigkeit dabei bemerkte. Nicht nur uns Kindern gegenüber strahlte sie eine gewisse Durchsetzungskraft aus, sondern auch gegenüber ihrem Mann, wenn er mal zu Hause war. Heute kann ich sagen, sie hatte die Hosen an, die damals noch nicht verbreitet war, ich sah sie immer nur im Rock. Je älter wir wurden, um so interessanter wurde diese Tatsache für mich. Sie war der Boss im Hintergrund und er der Pantoffelheld, auch wenn er die Rolle des Familienvorstandes gut spielte. Manchmal konnte sie richtig fies sein und sie konnte auch laut werden. Ich zog dann den Kopf ein und machte keinen Mucks, wenn sie in ihrer stattlichen Größe plötzlich im Raum stand und uns mit drohendem Zeigefinger ermahnte. Das Drohen zeigte immer gute Wirkung. Sie hat nie ihre Kinder geohrfeigt wenn ich da war, aber sie fand immer ziemlich harsche Worte, wenn wir über die Strenge schlugen und im Haus Fangen spielten oder so laut waren, dass sie nicht mehr telefonieren konnte. Wenn einer von uns weinte, klärte sie augenblicklich die Situation auf und gab uns klare Richtlinien, was zu tun sei. Da hieß es dann „wird’s bald“, soffffort!, „aber Dalli“. Ich musste dann oftmals nach Hause gehen, wenn sie einem ihrer Kinder für eine Frechheit mit Strafmaßnahmen wie „... du kannst gleich ein paar auf den Arsch haben“, drohte und wir „sofffffort“unsere Sachen aufräumen mussten. Oh ja sie konnte schon streng sein, dafür war sie andererseits mehr als fürsorglich und immer mit Herzlichkeit und tröstenden Worten um das Wohl der Kinder bemüht. Um die Weihnachtszeit erwähnte sie natürlich wie meine Mutter auch die Rute des Nikolaus, die uns mit zunehmenden Alter nicht mehr erschrecken konnte. Ich erinnere mich auch, wo sie drohte, einen ihrer Frechdachse einmal zu einer anderen Familie für ein paar Wochen zu geben, nämlich zur Tante Inge, die ich nicht kannte. Scheinbar war diese Adresse dafür bekannt, dass frechen Kindern dort die nötige Zucht beigebracht würde, weil Tante Inge nicht lange fackele und die Hosen ohne lange zu fragen herunterzieht und dann.... „da kannst du was erleben.“ In meiner einsetzenden Pubertät brach der Kontakt zu meinen Spielkameraden ab, weil sie einfach in einer anderen Klasse waren als ich. Zum letzten Mal wir ich im Sommer dort und ich sah die Mutter erstmalig im Bikini. Es war die Zeit des Wirtschaftsaufschwunges, wo jeder im Garten seinen eigenen Swimmingpool als Statussymbol anlegte. Es wunderte mich warum sie elegante Schuhe im Garten trug, aber sie sah sehr gestreckt und vornehm aus, wie immer. Hier endet dann die Vorgeschichte, die ich als mögliche Begründung für meine unterwürfige Neigung konkretisieren kann. Es kam eine schlimme Pubertätszeit und die Fantasie trieb Blüten, wie die Pickel in meinem Gesicht. Am liebsten wäre mir gewesen, ich hätte alle meine sexuellen Gelüste vergessen können, nur dass dies nicht möglich war, bemerkte ich bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit, wo ich eine Frau mit ähnlich eleganter und strenger Ausstrahlung sah, wie diese Fabrikantenfrau. Ich interessierte mich zwar für gleichaltrige Mädchen auch doch tief in meiner Seele trug ich ein anderes Frauenbild wie eine leuchtende Madonna: „This is what every young man dreams about and needs; a confident older woman that takes an untrained boy and teaches him about women.“
Dieser Traum ist niemals in Erfüllung gegangen und deshalb ging ich in meiner Neigung immer weiter und weiter. Lange Zeit ohne Freundin, ohne erste sexuelle Erfahrungen, dann viele Enttäuschungen, aber kein Mut sich zu outen, als wäre meine Neigung eine ansteckende zum Tod führende Seuche. Die leuchtende Madonna wird zur Sucht, immer konkreter in meiner Vorstellung. Die besten Jahre gehen dahin, man nähert sich immer neuen Schallmauern und ist frustriert, nicht die Frau seines Lebens gefunden zu haben und stochert nach Gründen im eigenen Durcheinander. Was ist das genau eigentlich, was mich umtreibt.
Es ist mein Hang nach Ohnmacht gegenüber der Macht der Frau. Deshalb räume ich ihr sogar das Recht ein, mir den Hintern zu verhauen, damit sich mir die Macht in ihrem ganzen Umfang zeigt. Die Frau einerseits nicht berühren zu dürfen, so groß ist mein der Respekt,
sich dann aber der Frau hingeben zu dürfen, nein zu müssen, weil sie die Regeln vorgibt, das treibt mich seit meiner Kindheit an.
Es ist die Suche nach Zuwendung in Form von Wärme und Liebe wie es jeder andere Mann wohl auch bei einer Frau wie eine Heimat für seine Seele vorfinden möchte. Diese Zuwendung kann ein Kuss sein aber auch die Erteilung von Strafe, wie zwischen Mutter und Kind. Da ist eine triebhafte, nie ruhende Sehnsucht nach Weiblichkeit, weil sie mir ständig begegnet. Aber das oberste Gebot lautet: Du sollst nicht begehren. Und in diesem Hin und Her befinde ich mich, wie das Wachs in einer Lavalampe. Ich begebe mich gerne in dieses Wechselspiel als verführter Mann, worin ich befreit bin von den Beschwernissen der Verantwortung und dem Beweisen männlicher Stärke. Meine geortete Position ist ausweglos verstrickt in den Fängen der Frauen mit ihren langen Strumpfbeinen und ich hänge wie ein Alpinst im Tal der Brüste, der jedem Absturz trotzt, zu schön ist die reizende Bergwelt. Wie man sieht, liebe ich die Poesie und ich bin ein hoffnungsloser Romantiker, ich liebe die Kunst, bin selber Hobbykünstler, und ich verehre die schönen Dinge des Lebens zusammen mit meiner wunderbaren Frau, die mir hilft das alles intensiv zu erleben.
Die Trendwende kam mit Roswitha, eine kluge Frau, die wie ein Schutzengel in mein Leben trat, gerade noch rechtzeitig.
Der Anfang einer Beziehung war für mich immer schwierig. Die Bezeichnung, der Freund einer Frau nach meiner Vorstellung zu sein, war mir zu wenig wertvoll. Ich habe nie die Kumpelhaftigkeit zwischen Mann und Frau gemocht, wenn es um das sexuelle Zusammentreffen der beiden Geschlechter ging. Mein innerer Generator sagte mir, immerzu aufsehen zu müssen zu der Lady, die mich dabei führt und anleitet, wie ich sie berühren soll und darf, damit ich ihr Gutes tue und um ihr Wohlbefinden, Gefühle der Lust und Wonne zu bereiten. Ich gebe mich in die Hände der Frau, liefere mich dem aus, was sie mit mir anstellt. Wenn ich eine Erektion bekomme, ist das bereits eine zwanghafte Folge, die sie bei mir, ohne mich wehren zu können, verursacht. Wenn ihre Hand dann auch noch dazu kommt und mich stimuliert, wie soll ich mich da noch dieser Anziehungskraft entziehen können. Ich will nicht dass sie aufhört, sie soll weitermachen, bloß nicht aufhören, weil es mich rasend macht so, weil sie mich so in ihren Bann zieht, weil sie jetzt das macht, was ich früher selbst gemacht habe und diese Hand nicht zu mir gehört, sondern jener Frau, die mich den ganzen Tag mit ihrer Weiblichkeit auflädt. Da würde jede Kumpelhaftigkeit jetzt diese Atmosphäre zerstören, während sie mich wie eine hochgestellte Lady behandelt und ich mich genau diesem übergeordneten Wesen mit spürbarer Erfahrenheit und deshalb legitimierter Hochnäsigkeit hingeben. Auch für die Frau ist die Kumpelhaftigkeit bei der sexuellen Begegnung nach meinem Empfinden zerstörerisch für ihren Genuss an der Sache. Es ist steckt doch eine ganz andere Kultiviertheit darin, wenn der Mann die Frau wie eine Göttin behandelt, zu ihr aufsieht, bevor sie ihn in ihrem Schoß aufnimmt, wobei in erster Linie ihre Befriedigung das Motiv ist, wenn sie ihn gewähren lässt, als Vorschuss für seine Anbetung. Da ist also zum einen eine Distanz trotz der Intimität zwischen Mann und Frau, aufgrund dieser weiblichen Erhabenheit, wo der Geschlechtsakt eine Gunst für den Mann bedeutet. Zum anderen ist da aber auch so eine vertraute innige Bindung, keine so lockere wie bei einem kumpelhaften Begegnung als säße man sich beim Würfeln gegenüber. Diese Frau weiß alles über mich und deshalb füge ich mich, auch weil sie dieses Wissen nicht missbraucht, weil ich ihr vertrauen kann. Ich sehe den Missbrauch keineswegs, wenn sie mich den Abwasch erledigen lässt, ich für uns koche, mit dem Staubsauger durch die Wohnung fege, und, und und. Das ist meine Bestimmung, das ist mein Platz, den ich für mich schon immer haben wollte und es war ein langer Weg, ihn zu bekommen. Ich weiß das klingt verrückt, wenn man sieht, wie sich manche Ehepaare fetzen, nur weil er als Mann im Ring keine Hausarbeiten machen will. Warum macht der Esel Manfred das, Schuften für Befriedigung? Weil er genau diese vorhin beschriebene Art der sexuellen Zuwendung herbeisehnt und nicht das primitive reinstecken des Pimmels will, als wäre die Frau sein persönliches Auffangbecken, wann immer es juckt. Der Preis ist sehr hoch, wenn ich den Aufwand sehe, alleine schon zeitlich gesehen, aber Roswitha betreibt auf der anderen Seite auch einen Aufwand und somit stimmen die Gewichte wieder. Wenn die Balance hier nicht stimmen würde, könnte ich meinen Aufwand nicht für mich selbst rechtfertigen und dann würde ich eine Frau auf jeden Fall nicht in dem Maße verehren können, weil ich mich ausgenutzt fühlen würde. Dieses Gefühl kennt man in „normalen“ Beziehungen ja auch und führt zu Konflikten, am Ende zur Trennung. Die Festlegung wer bestimmt, löst Komplikationen und vermeidet Konflikte, aber dafür muss es auch gute Gründe geben, dieser Bestimmung folgen zu können und diese Gründe sehe ich bei Roswitha jeden Tag aufs Neue. Das kann man jetzt durchaus als Liebeserklärung verstehen und wir beide sind romantisch genug, um diese Aussage als solche mit einem stillen Lächeln zu quittieren. Ich kann für jede Frau ein guter Freund sein und bin es auch Roswitha gegenüber. Das ist das eine. Aber für eine Liebe zwischen Mann und Frau braucht es auch eine sexuelle Assoziation und Affinität. Meine Frau versteht es wie keine andere zuvor, meine Psyche zu deuten, mit ihr liebevoll umgehen wie mit ihrer Lieblingspuppe und anderseits kann sie mich in den Zustand sexueller Hörigkeit führen, weil ich ihr den Zugangscode gegeben habe und sie ihn ganz für sich alleine nutzt. Sie ist am Ende jetzt die Frau, die mein Leben bestimmt und die die Einflüsse aller Frauen auf meine Disposition als Nutznießerin zu gebrauchen und zu genießen weiß. Sie ist jener Fabrikantenfrau aus meiner Kindheit sehr ähnlich geworden und es ist als hätte ich damals schon gewusst, was für eine Frau mich später im Leben glücklich machen wird.

(geschrieben von Manfred)

Anfänge von Submissivität (2)

"Männer sind fasziniert vom Körper der Frau. Sie wollen daran teilhaben und ihn verstehen. Oft ist Sex eine Form von Anbetung und Respekt vor der Frau, besonders beim submissiven Mann...
Er sehnt sich nach ihr (der "Gebieterin"), damit sie ihn das große Mysterium der Frau lehrt."

(
Übersetzung Achatz Das Original stammt von Dianna Vesta, einer berühmten amerikanischen Domina : Men are fascinated with a woman's body. They want to be a part of it and to understand it. Often sex is a type of adoration and respect for woman, especially in the case of a submissive man... He longs for her [the ’domme’] to teach him about the great mystery of woman.")

Dieses Statement betrifft die meisten Männer.
Vielleicht ist der Anfang männlicher Submissivität nur eine gesteigerte Begeisterung für das Weibliche, welches an sich schon "Anbetung" erfordert, und dem man irgendwie dienen will, um ihm nahe zu sein.
Es hat auch mit dem männlichen "Jagdtrieb" zu tun: was kann er tun, um IHR nahe zu sein, selbst wenn er erkannt hat, dass sie ihm niemals ganz "gehören" wird (was ja auch langweilig wäre, denn die Jagd ist das Thema und nicht der Besitz).
Jedes Zeichen einer grösseren Nähe ist ein Jagderfolg für ihn, und da er sie nicht (mehr) einfach unterwerfen kann, unterwirft er sich eben selbst: IHR und er hat die Nähe, die er suchte.
Erst einmal.

Das Weibliche als das Unerreichbare und das Intime (manchmal und manchmal auch nicht): solange ein Mensch fühlen kann, reicht das zurück: immer schon war alles weiblich um ihn, schon im Mutterleib. Es herrschte über Tag und Nacht, Essen und Trinken, korrigierte, disziplinierte wie auch immer, ernährte und spendete alles, was einer zu Leben benötigt. Liebe eben.
Dann
das Überlegene,später; das ist heute kaum noch eine Frage: viele Männer spüren, dass im Bezug auf Organisation, praktisches Leben, Strategie, Intuition, Gefühl, Liebe, Sexualität, Stil und Sprache die meisten Frauen den meisten Männern etwas voraus haben.
So bieten die Männer den Frauen ihre Kraft, ihre Dienste und ihre ganze Liebe und Potenz an- dies wird sogar wichtiger als der "reine Sex" für sie-, einfach um am Weiblichen besser teilhaben zu können.
Denn bald wird alles, was mit IHR zu tun hat sexuell für ihn.
Alles, was ihn wie magisch anzieht, was ihm Nähe und die Erfahrung ihrer Schönheit beschert- einer Schönheit, die manchmal nur wenige andere sehen; sie muss nicht "objektiv" sein.

Manche Männer verstecken sich vor so einer Erfahrung und: vor den Frauen, die sie so sehr faszinieren. Was tun sie stattdessen? Ja, was eigentlich? Was ist ein Mann?

Ebenso wie es auch Frauen gibt, die ihre Macht über den (ihren) Mann nicht wahrhaben wollen.
Die Realität ist eben oft herb. Und doch weiß man:
Schlafende Königreiche sind in uns, wir suchen nach ihnen und sind froh, wenn wir zumindest eine Ahnung von ihnen spüren.

Mittwoch, 21. November 2007

Themen und Kommentare

Es gibt schon weit über 10.000 Besuche auf diesem Blog. Mittlerweile gibt es aber auch regeres Leben ! So haben sich zuletzt unter 'Fetisch', einem Beitrag von Roswitha - am 17.11.07- einige Kommentare versammelt zum Thema 'Kommentar' oder 'Haupthema', das ist auch für uns nicht immer leicht zu entscheiden. Kommentare sind nicht leicht zufinden und allzuviele Themen erfordern eine gewisse 'gärtnerische' Pflege. Es ist Lob bei den Kommentaren unter 'Fetisch' dabei, aber auch eine Kritik (die allerdings auch ein Lob enthält) ist dabei, die Roswitha nicht übel nehmen sollte, denn diese Kritik stellt die Frage in den Raum: wie ernsthaft können, dürfen "Spiele" mit dem Partner sein? Wie weit geht FemDom tatsächlich in einer Ehe. Das müssen natürlich die Partner selbst entscheiden, oder nur die Frau - wenn es kein Widerspruch sein soll ... Aber es ist ein Riesenthema und mir juckt es schon in Fingern darüber zu schreiben - zum Beispiel anhand einer Geschichte zu der ich von Amélie schon länger beauftragt bin.
Aber leider habe ich im Moment noch ziemlich viel Anderes zu tun.
Will aber noch schnell sagen: wie schön, wenn Kommentare, Beiträge und Geschichten kommen und hier doch etwas entsteht... Denn offensichtlich spricht die Thematik viele an.

Das Trampolin


Diese Geschichte ist schon ein oder zwei Jahre alt, aber ich erinnere mich sehr genau an sie; ob ich mich gerne erinnere? Ja, auf jeden Fall. Es ist eine Schlüsselgeschichte, die ohne grosse Worte einiges zwischen Amélie und mir aufgedeckt hat. Wir waren wieder einmal in einer Art Probierphase und meine "männliche Submissivität" oder gar die "Weiblich bestimmte Ehe", eben Themen dieses Blogs, waren noch nicht offiziell ausgesprochen zwischen Amélie und mir.

Oft, wenn Dinge anfangen gewinnen sie im Rückblick einen gewissen Glanz: die Welt lag noch vor uns mit so vielen neuen Abenteuern.
Hektische Tage. Endlich Freitag abend. Wir waren froh, dass Wochenende war. Die Kinder würden auf dem Land bei Freunden sein und Amélie und ich würden es uns zuhause gemütlich machen.

Natürlich dachte ich an Sex und Spiele, denn ich denke immer an Sex und Spiele. Ich freute mich riesig darauf, endlich mal wieder einen Abend mit meiner aufregenden Frau allein zu sein. Wenn man länger nicht eng zusammen sein kann, entsteht ein bestimmtes Bedürfnis danach - auf beiden Seiten.
Versteht sich von selbst, dass ich in jeder Hinsicht enthaltsam blieb, bis wir wieder gemeinsam im Ehebett lagen. Und ausnahmsweise dachte sogar A. auch an Sex und Spiele. Sie kniff mich in den Hintern und sagte: "... dann können wir Dich mal wieder ein bisschen auf die Spur bringen...". Mein Herz begann sogleich aufgeregt zu schlagen bei diesen Worten. Was das wohl bedeuten sollte? Einerseits hatten wir lange keinen Sex gehabt und andererseits: Spur bringen...? Ich hatte gerade an diesem Tag beim Einkaufen trotz Einkaufszettel wieder einmal "nicht gespurt" und das Wichtigste vergessen, ihre Lieblingscreme nämlich. Sie hatte ein ziemliches Theater gemacht. Ich brauche es nicht besonders zu erwähnen: Amélie kann sehr wütend werden.

Aber dann rief Joyce an, eine Freundin, und lud uns zu sich und ihrem Mann für den morgigen Samstagabend ein. Amélie war am Telefon und sagte gleich zu.
Wie bitte? Warum hat sie zugesagt und nicht gesagt, wir hätten schon etwas vor? Schließlich stimmte das ja auch!!- man hätte es uns nicht übel genommen. Ich war sauer.

Kaum hatte sie den Hörer aufgelegt, meinte sie selbst, ohje, das sei ein Fehler gewesen. Hm. Das fand ich auch. Aber ich hatte auch keine Lust, uns wieder abzumelden, wieso auch - da sollte Amélie sich einmal selbst eine Ausrede einfallen lassen; es war langweilig bei diesen Leuten, auch wenn man sich an Joyces aparter Eleganz nicht sattsehen konnte , man musste sich immer sehr korrekt benehmen - und wer will das schon am Samstagabend..., wenn man aufregende Spiele zuhause auf dem Plan hat?
Wir verschoben das Problem einer Absage auf den nächsten Morgen. Da könnte dann ein plötzlicher Kopfschmerz oder eine Magenverstimmung eine gute Ausrede sein.

So lagen wir also am Freitagabend erst einmal Arm in Arm vor dem Fernseher, schauten einen alten französischen Film an, und ich versuchte an Amélie ein bisschen herum zu streicheln. Als es ihr zu weit ging schlug sie mir auf die Hand: "Morgen ist 'der wilde Samstag' und nicht heute, bis dahin lässt Du die Finger weg?!" Ich schluckte. In mir grummelte es. Wozu ist man(n) verheiratet, wenn man nicht darf, wann man will. "Und wann fängt morgen an?" fragte ich. Es war bald Mitternacht. Die Antwort war: "Morgen früh, wie jeden Samstag". Das war also geklärt. Schließlich gehören zwei dazu, das hatte sie mir schon beigebracht. Ja: Sie hat eine wunderbare Art die Spannung aufzubauen. Das ist das Schöne an unserer Ehe, manchmal fühlt man sich wie einst auf der Parkbank. Oder ich mich wie ein Schuljunge.


Der Samstag begann im Morgengrauen, indem ich mich in eindeutiger Absicht herankuschelte. Sie spürte mein unzweideutiges Anliegen, zögerte nicht lange und zog im Halbschlaf meinen Kopf mit der einen Hand zwei Etagen tiefer an ihren Körper herunter und bedeutete mir damit, was ich zu tun hatte, während sie mit der anderen Hand ihren Slip nach unten streifte. Sie hatte noch seit gar nicht langer Zeit angefangen, sich mit dieser Art,sich verwöhnen zu lassen anzufreunden, vielleicht aus Scham, vielleicht auch, weil sie meist gerne alles unter Kontrolle hat.
Anschliessend schien sie so, als wolle sie noch ein bisschen weiterschlafen. Ich fand also ein duftendes, warmes Versteck von Weiblichkeit vor und ich brauchte nicht lange, um mich in die Aufgabe vorsichtig und behutsam einzustimmen. Ich war erregt, also sehr emsig, raffiniert und vorsichtig zugleich und hatte sie bald ebenfalls in einen Zustand ziemlicher Erregung versetzt.
Dann war sie hellwach.

Ihre Wangen leuchteten rot, soweit ich das im fahlen Licht des Morgens ausmachen konnte. Wie schön sie war. Wie sehr ich sie verehrte.

Die Bettdecke flog daher. Sie befreite sich von ihrer Pyjamajacke -sie flog ebenfalls in die Ecke- und versetzte mich in noch grössere Erregung durch ihrem Anblick. Ich nahm den Geruch ihrer Achselhöhlen wahr, ihres warmen Körpers.
Dann hob sie meinen Kopf zu sich herauf, küsste mir die Spuren ihrer eigenen Lust von den Lippen und warf mich auf den Rücken, um rittlings auf mich zu steigen, wobei sie stöhnte. Bald waren wir auch in biologischer Hinsicht ein Paar.

Ich erlaubte mir ebenfalls ein genüssliches Stöhnen. Da warf sie ihre Haare ungestüm nach hinten, prüfte mich mit scharfem Blick und kommandierte:
"Du versprichst mir, dass du jetzt nicht kommst, kapiert? Beherrsche dich, sonst kannst du was erleben." Ihre Stimme bebte.
Das war nicht die Sprache einer zärtlichen Geliebten, das hörte sich nach Kampf an! Selten hatte sie mich in so einem strengen Ton angeherrscht. Irgendwie schien sie ihren Ton selbst zu genießen, denn sie setzte nach, diesmal schon mit geschlossenen Augen und fast in sich gekehrt: "Du gehorchst ...verstanden?!" Ihre Stimme war bereits rauh. Diese Formulierung konnte sie offenbar nur gewählt haben, um mich nur noch weiter zu erregen.
Ich blickte von unten an ihrem Oberkörper empor, der sich nass von Schweiss über mir aufbäumte, dieser Anblick, der mir immer wieder Herzklopfen bereitete.
Unwillkürlich und ohne es zu wollen sah ich in ihr meine geliebte Königin und mich als ihren Lustsklaven, der sie bedingungslos zu bedienen hatte, ohne dass er eigene Lust ausleben durfte.
Was für ein Vergnügen!

Nun, eine solche Geschichte kennt jeder: es gibt einen Punkt, an dem sich die Liebesfähigkeit eines Mannes bewährt, indem er lernt, sich rechtzeitig im Zaum zu halten. Mit ein bisschen Übung und Erfahrung kriegt er das hin. Also nahm ich mich zusammen. Doch es war vergebens: ich konnte nicht mehr an mich halten und havarierte.


Ihre Wut war unbeschreiblich, als sie bemerkte, was passiert war. Sie stieß mich von sich und wies auch meine Versuche, ihr manuel oder oral "behilflich" zu sein brüsk zurück.
Ich vermied es, mich schlafen zu legen. Ich hörte sie wütend in ihr Kissen schnaufen und wusste, sie würde jetzt auch nicht schlafen können.

Um Sie nicht weiter zu stören, wischte ich vorsichtig mit einem Handtuch auf, was zu wischen war und entfernte mich, vielleicht auch aus Angst vor Vorhaltungen.
Ich zog mir eine Shorts an und begab mich in die Küche. Dort stellte ich die Kaffeemaschine an und holte die Brötchen und die Zeitung herein, die bereits in einem leinernen Beutel an der Haustür hingen. Essen wollte ich noch nichts und so begab ich mich nach einem Blick auf die Headlines der Zeitung in die Diele, wo ein kleines Trampolin in der Ecke stand.
Vielleicht würde mir Bewegung etwas Ruhe geben und da es draussen sehr nass war, kam mir das Trampolin gerade recht.
Ich war froh, etwas engere Shorts gewählt zu haben, dass meine 'Teile' nicht zusehr ins Wippen kamen, wenn ich auf der Stelle lief- es hätte mich jetzt gestört und vielleicht sogar geschmerzt. Lust war mir vergangen.
Das Laufen auf dem Trampolin tat mir gut. Es lockerte Lenden und Seele.
Ich lief vielleicht fünf Minuten in einem sanften Tempo vor mich hin, war bald gut warm und atmete gut. Ich sagte mir, dass Amélie schliesslich selbst schuld sei an dem Dilemma: weiß sie doch, dass es mich erregt, wenn sie im Bett dominant ist, oder nicht?

Ein lautes 'Klatsch' und dann ein beissender Schmerz auf meinen Hintern unterbrach mein rhythmisches Laufen und meine selbstgerechten Gedanken. Amélie hatte sich mir mit ihrer hölzernen grossen Haarbürste von hinten genähert. Ich fuhr herum und stoppte.
Sie hatte bereits ihren Humor wiedergefunden, sich ladylike gefasst und lächelte. Ich wusste nicht ganz, was dahinter steckte.
"Hose runter" kommandierte sie schmunzelnd, und : "Und weiterlaufen".

Wie in Trance lies ich die Hose herunter und katapultierte sie über meinen Zeh in die Garderobe. Ich war heilfroh, dass sie mir nicht mehr so böse war.

"Einkaufen kannst Du nicht und Deine Frau befriedigen kannst Du auch nicht....sag mir: wozu brauche ich einen Ehesklaven, wenn er die einfachsten Dinge nicht kann?"
Das Wort 'Ehesklave' hörte ich aus ihrem Mund zum ersten Mal.

Sie lachte, sie lachte mich aus dabei.
Ich stand wie ein begossener Pudel nackt auf dem Trampolin; etwas peinlich das Ganze, wie man sich vorstellen kann.

"Laufen hatte ich gesagt!" Ich lief also wieder leicht.
Der Effekt, den ich hatte vermeiden wollen trat ein. Mein 'bestes Teil' geriet in Bewegung- auf und ab, was Amélie besonders zu amüsieren schien.

Es wippte bis unter meinen Bauchnabel; es nahm an Volumen zu.

Plötzlich ergriff sie blitzschnell und geübt mit der Linken das, was Richard neulich den Glockenstuhl genannt hatte, umschloss es ganz und zog fest daran.
Mit der Rechten hielt sie die Haarbürste bedrohlich. Ich bewegte mich sehr vorsichtig, um die Wirkung ihres 'Zügels' nicht zu sehr zu strapazieren.


"Los, schneller" sagte sie und klatschte mir -gar nicht zu schwach- ein weiteres Mal auf den Hintern. Ihr 'Griff' blieb unerbittlich.

"Du läufst jetzt sooo lange, bis Du mir versprichst...." "Was versprichst? " keuchte ich.
Sie antwortete nur: "Denk' mal nach!", klatschte ein weiteres mal auf meinen Popo und liess mich weiter 'zappeln'.

Dann ließ sie mich plötzlich los und sagte: "Warte, ich hol mal den Kaffee! Lauf weiter, dann sag ich's Dir gleich" womit sie nach der Küche verschwand.


Inzwischen hatte ich Gefallen an dem Spiel gefunden; meine 'männlichen' Gefühle waren wieder da. Wunderbar, dann könnte ich es ja noch einmal versuchen, mein Bestes für sie zu geben.
Wenn sie mir nochmal eine Chance gäbe.

Aber erst einmal hoffte ich, sie würde nicht so genau hingucken: mit jedem Laufschritt auf der Stelle wurde mein Zustand manifester und deshalb mein Anblick sicherlich immer lächerlicher.
Da sie- ich erwähnte es früher- gelegentliche Reiterin ist, fühlte ich mich auf einmal, wie auf einer Hengstschau präsentiert, ohne auch nur im Ansatz die Kraft und die männliche Ausstrahlung dieser Tiere zu besitzen... Vom 'Organ' selbst ganz zu schweigen....

Ich wusste, ich war jetzt ihrem Spott preisgegeben und auf ihre Großmut angewiesen und ich wusste, dass sie es wusste, wenn sie dieses Spiel mit mir trieb. Aber Spiele? Das hatte ich ja gewollt!
Sie ließ sich Zeit.
Sie liebt es, wenn man auf sie wartet.
Egal wie es mir auf dem Trampolin in meinem Aufzug ging.
Schließlich kam sie also wieder und schlürfte genüsslich ihren Kaffee, während sie mich prüfend von der Seite ansah, in meiner Mischung aus Sportlichkeit, wollüstiger Vorfreude und Schamgefühl. Sie lachte laut:

"Aaaah, ich sehe, mein Ehesklave kommt langsam wieder auf Touren" sagte sie "es scheint, als ob ihm ein bisschen Strenge besonders auf die Sprünge hilft - in
jeder Hinsicht, könnte das wahr sein?"
Ich nickte und sagte, so gut es meine Atmung erlaubte: "..kann sein!"

Sie kam ein bisschen näher und antwortete leise:

"Ich weiss langsam, wie Du tickst, mein Lieber, pass auf, dass ich das nicht ausnutze."
Sie senkte ihre Stimme weiter und versteckte ihre Miene hinter einem strengeren Ausdruck und fuhr fort- sehr leise:
"Also versprichst Du mir jetzt, dass Du Joyce und ihren Mann anrufst und ihnen sagst, dass Du Dir den Magen verdorben hast und dass wir heute abend nicht kommen können - und zutiefst bedauern, ihr scharfes Dekollete nicht bewundern zu können und ihre langweiligen Salate nicht abzugrasen!"
"Was..., ich?" Ich rebellierte frech " Du hast das doch verbockt" ich wusste, das würde sie jetzt erst recht reizen.
"Verbockt? Guter Ausdruck! Im Vergleich zu dem, was Du verbockt hast ist das gar nichts, mein lieber Mann? Wie ein Pennäler hast Du Dich aufgeführt, als hättest Du noch nie eine nackte Frau gesehen!! .....wenn ich Dich einmal um etwas bitte!"
Sie zischte jetzt richtig: "Nun ja, ich hatte Dir gestern gesagt, ich werde Dir ein bisschen auf die Spur helfen, oder willst Du angesichts dieser Haarbürste doch lieber zu Joyce?"


Und mit dem Wort "Joyce" hatte ich im Gleichklang den nächsten Schlag auf meiner Rückseite. Aber richtig! Und jetzt zog sie wieder mit der Linken die 'Glocken'.
Verdammt, sie war ein Luder!
Das war für alle Fälle, daß ich bloß keinen Gedanken zu lange an die attraktive Joyce verschwenden würde.

Es tat richtig weh und ich kam völlig aus dem Rhythmus meiner schweisstreibenden Trainingstour.
Ich spürte, dass sie immer noch sauer auf mich war, weil ich ihren Orgasmus verpatzt hatte. Das darf man eben auch nicht tun. Niemals!


"Vergiss nicht, dass ich in meinem Reitschrank noch andere Sachen habe.. Du weisst genau, was ich meine." Sie lächelte wie ein Krokodil. Sie wusste, wie das auf mich wirken würde. Ich musste geradezu begeistert genickt haben.
Sie lachte auf und sagte:
"Na also: Ich will, dass Du versprichst uns dort abzumelden - erstens! - und dass Du dann die Küche aufräumst als Zweites! und dann - drittens!- die Betten machst und das Schlafzimmer herrichtest (!) und - viertens!- dann einkaufst, aber - fünftens- richtig einkaufst und nichts, verstehst Du, garnichts vergisst.
Und wenn Du das alles prima gemacht hast, dann werde ich mir überlegen, was es noch zu tun gibt für meinen potenzstrotzenden Ehemann (
das klang sehr ironisch, wohlgemerkt) und ob wir dann heute abend ....naja... zu dem schreiten können, was ich mir eigentlich gedacht hatte! Wo Du Dich ganz vielleicht wieder zu bewähren hast und Deinen Patzer von heute morgen - ich sage mal- ausgleichen ....."
Und bei jeder Betonung von "erstens, zweitens..." und so weiter zog sie einmal die Glocken - sie hatte mich buchstäblich 'im Griff'.
Sie kicherte : "Ist doch alles nicht so schwer, oder?" Ich wusste nicht genau, was sie meinte.

Ich nickte wieder einmal und sagte: jaja, okay ich mach' das schon alles. Es klang zwar etwas blöd, aber es war irgendwie unglaublich erregend, trotz dieser Hausarbeiten.
Dann blieb ich stehen und äusserte vorsichtig, dass nach meiner Meinung auch sie eine Mitverantwortung trage, wenn sie mich in solche geilen Positionen im Bett brächte und so strenge Worte benutzte, die nun einmal 'alles Mögliche' in mir auslösten.
Aber damit war ich bei Ihr an der falschen Adresse.

Sie griff wieder in der oben beschriebenen Art nach "mir", zog nochmals kräftig daran und klatschte mir mit der anderen Hand und der Haarbürste auf meine Rückseite einen weiteren bissigen Extraklaps:
"Was...? ....ihr Männer macht
die Frauen verantwortlich, wenn ihr zu früh kommt?! Wenn wir Euch zu geil machen? Da muss man erstmal drauf kommen! Und wenn 'er' nicht steht, genauso?! Es wird Zeit, dass ich mich Deiner mehr annehme und Dir zeige, was eine Frau ist, und: was die Nähe einer Frau bedeutet."
Sie war in Hochform. Ich hatte bereits ein Gefühl für ihre Nähe.


Und mit diesen geheimnisvollen Worten und Andeutungen liess sie mich vom Trampolin und meinen Kaffee trinken (sie hatte tatsächlich einen für mich mitgebracht- ist sie nicht wundervoll?).
Sie kam noch einmal näher, spitzte ihre Lippen, gab mir einen Kuss auf die Wange und... verschwand im Bad. So es endete dieser erste Teil des Wochenendes - mit meinen Aufgaben, die ich, man kann es sich denken, gerne, korrekt und voller Erregung erledigte.
Wenn ein Mann von seiner Frau dazu gebracht wird, freiwillig und mit Leidenschaft Dinge zu tun, die er vielleicht sonst nicht getan hätte, dann kann man bereits von einer Weiblichen bestimmten Ehe sprechen, oder? Über die Mittel der Überredungskunst bestimmt anscheinend immer die Frau, allerdings in Kenntnis dessen, was am besten funktioniert. Und
wenn es funktioniert, so lernte ich später, wird sie die Grenzen ausdehnen, ihrer Mittel und die Grenzen des Mannes, oder besser die seiner Bequemlichkeit. Das ist der Stand der Forschung.
Dies heraus zu finden braucht ein Paar manchmal lange Zeit, die es sich nehmen sollte.
Findet zumindest Achatz.

Montag, 19. November 2007

Sprache (v.Roswitha)

Auf besonderen Wunsch und auch wegen des Themas habe ich jetzt den Beitrag "Sprache" aus dem Kommentar zu "Fetisch" hervorgeholt und veröffentliche ihn hier an dieser Stelle - es ist tatsächlich ein eigenes Thema, also:

Roswitha hat gesagt…
Ich hatte noch einen Beitrag in der Pipline, den ich hiermit auch vorstellen möchte und worin es um das Thema Sprache bei Femdom geht.
Da ich vormittags immer viel Zeit habe, nutze ich die Zeit zum Schreiben, um zu diesem einmaligen und wunderbaren deutschsprachigen Blog meine Erfahrungen und Ansichten beizusteuern. Leider kommen recht wenig Kommentare von anderen Paaren, Damen und Herren, die ihre Sichtweise in Worte fassen.

Apropos Worte - nun also mein Beitrag:

Sprache - ein Wort kann schmerzhafter sein als der schlimmste Gertenhieb

Eine der größten Hindernisse oder Barrieren bei der Einführung von Femdom in die bestehende Ehe mit all unseren eingefahrenen Tagesabläufen und in dem unsererseits gepflegten Umgang, war eine doch ganz andere Sprachkultur, die naturgemäß dem Unter- und Überordnungsverhältnis angepasst wurde. Ich musste erst in meine neue Position hineinwachsen und mir die Sprache des Entscheidungsträgers aneignen, vergleichbar einer starken Persönlichkeit, die mit Ruhe, Gelassenheit und Leichtigkeit agiert und delegiert. Mit meinen begonnenen äußerlichen Veränderungen hatte ich meinen ersten Schritt dazu schon gemacht, denn weibliche Autorität passte nicht zu Jeans und Wollsocken, doch nun kam der zweite Schritt, diese Autorität auch hörbar in Worte zu fassen. Darin lag nun schon eine gewisse Unsicherheit, wann und wie ich gegen meinen Mann die Stimme erheben sollte, um ihn nicht zu verletzten, zu demütigen, anstatt anzutörnen. Was machte ich mir Gedanken darüber, was ich in den vorgeplanten Szenarien zu ihm sagen könnte. Ich gab mich künstlichen Visionen hin und dachte mir, aus wie ich den submissiven Nerv des Mannes am besten treffen könnte. Ich dachte an Seminare, wo Vorgesetzte in Psychoseminaren „Wie wollen wir miteinander umgehen“ geschult werden. Doch all dieses bracht e mich nicht weiter. Ich schaute mir ein paar der wenig tauglichen SM-Videos meines Mannes an und hielt auch die darin vorkommenden Dialoge für äußerst dürftig. Das war nicht meine Welt und schon gar nicht, wenn eine Domina in primitiver Gossensprache derbe Schimpfwörter benutzte, verbale Demütigungen und übelste Beleidigungen aussprach. Nein, so konnte und wollte ich mich meinem Ehemann gegenüber in keinster Weise präsentieren. Ich fand das richtig ekelhaft und abstoßend. Wenn schon Herrin, dann wollte ich eine ganz andere geistreiche, listige und raffiniert mit strengen Monologen auftretende Herrscherin sein, wo schon im fein ausgewählten Wortlaut eine strenge resolute Wesensart herauszuhören ist. Doch zwischen dieser meiner höchst anspruchsvollen Theorie und der angewandten Praxis bestand dann doch ein großer Unterschied, anfangs zumindest.
Aller Anfang war schwer. Da war zunächst meine große, hochoffizielle Verlautbarung am Abend bei einem Essen im Restaurant, wo ich meinem Mann meinen Schritt unterbreitete. Doch schon dabei merkte ich, wie schwierig es war, ihm unverblümt und kaltschnäuzig zu sagen, dass es von nun ab anders sein werden würde, dass ich beabsichtige, mich mit seiner Neigung ernsthaft auseinander zu setzen und meine Rolle als Herrin wirklich ernsthaft ausfüllen werde, mit allen Konsequenzen. Ich erinnere mich noch sehr gut an die Bekanntgabe bei unserem Stammitaliener, gerade auch aufgrund der Reaktion meines Gatten. Das Wort Herrin aus meinem Mund riss ihn förmlich aus seiner wohlig entspannten Sitzposition, doch mehr als ein verblüfftes „wie bitte?“ brachte er zunächst nicht mehr hervor, als hätte er selbst noch nie etwas davon erwähnt. „Du hast schon richtig gehört, mein Lieber“, entgegnete ich meinem Unschuldsengel und konterte damit gleich aus meinem in langer Vorbereitung gefassten Mut heraus. Er rückte dann ganz an die Tischkante heran, damit unser nach seiner Meinung pikant werdendes Gespräch möglichst diskret verlaufen konnte. Noch hielt meine Beherztheit an und wieder schoss blitzschnell meine allererste Beanstandung mit Femdomgehalt ab:
„Schau mir nicht so unverschämt auf meinen Busen, als hättest Du ihn noch nie gesehen.“ Mein Mann grinste nur verhalten. Das brachte mich nun ins Schleudern. Ich kannte mich nicht mehr aus. Da war ich nun endlich mental soweit, mit Haut und Haar zur Herrin zu mutieren und dieser Mistkerl stellte meine Ankündigung ins Lächerliche, als wäre es wieder ein Mal ein kurzzeitiger Solotrip seiner exzentrischen Frau. Gleichzeitig spürte ich eine Wut in mir hochsteigen, eine so kochende Wut, wie ich sie nur von manchen Streitgesprächen mit ihm kannte. Von daher kannte ich jedoch meine gängige vernunftmäßige Reaktion, mich mit leiser Stimme aber bedeutungsvollen Worten aus der Affäre zu ziehen. „Lach nicht!“ sagte ich nur mit einer mir ansonsten fremden Arroganz und Kälte und es war als läge ein bereits fertiger Racheplan in meiner Tonlage. Damit war das Gespräch für mich beendet und auch für den weiteren Verlauf des Abends wollte ich das Thema nicht mehr anschneiden.

Im Nachhinein gesehen, hatte die unerwartet befremdende Reaktion meines Mannes aber eine ungemein dynamische Wirkung in mir ausgelöst, die sich bei mir als Trotz äußerte, wie in anderen Bereichen auch. Nach ein paar Tagen hatte ich die mir anders erwartete Ankündigung meiner Vorherrschaft verdaut und ging mit frischem Mut ans Werk, meinen Gatten im Schlafzimmer mit Befehlston und Kommandosprache zu verführen. Wo war aber nun mein Trotz, wo war mein Racheplan und wo waren meine künstlichen Visionen, worin ich so geistreiche Erziehungsstunden abhalten wollte, um mir den Gemahl unwiderruflich untertan zu machen. Gut, er gehorchte aufs Wort, als ich ihm befahl, sich auszuziehen. Doch da war schon wieder ein verlegenes Lächeln bei ihm, das mich selbst in meiner Verlegenheit verriet, in dem ich zurück lächelte. Damit verging ihm das Lachen natürlich nicht. die ganze vermeintliche Autorität war geplatzt. Was folgte war ein rein mechanisches Vorspiel, das keinen so recht antörnte. Er küsste auf meine läppische Anweisung hin artig meine Zehen, küsste danach meine Brüste, bevor wir uns ins Bett legten und Sex hatten, aber nur weil das begonnene Vorspiel eben Sex zum Ende des Geschehens vorsah. Während mein Mann sich mit gespielter Lust abmühte, um das gewachsene Femdompflänzchen, nicht wieder zu zerstören, versuchte ich die Szene mit lauten Anfeuerungsrufen zu retten, worin er mich als seine Herrin betiteln musste, wenn ich sagte, „los komm, mach schneller“ oder „los, komm, ich befehle es.“ So ging das noch ein paar Mal, bis ich zur Einsicht kam, dass dies nicht Femdom sein konnte. Es fehlte am ganzen Fundament meiner weiblichen Autorität, die sich schon vom Alltag her im Schlafzimmer fortsetzen musste und nicht nur von einer Minute auf die andere ein- und ausgeschaltet werden durfte, kurz vor dem Ausziehen. Wir redeten nicht darüber, waren uns aber beide einig, dass meine Ankündigung einer Femdom-Ehe bislang nur kläglich gescheiterte Experimente sein konnten. Wie sollte ich mit meinem Mann in aggressivem Ton sprechen und ihn auf die Knie befehlen, wenn wir gerade zuvor noch wie ein verliebtes Pärchen, das wir ja auch sind, händchenhaltend durch die Einkaufspassagen geschlendert sind.

Die Überleitung vom gewöhnlichen Alltag zur dominanten Phase war das Problem und deshalb musste meine Autorität auf eine viel breitere Basis gestellt werden. Es brauchte ein klares Über- und Unterordnungsverhältnis auch in alltäglichen Dingen, es brauchte Anlässe für meine weibliche Strenge und es brauchte Gründe für eine strenge Erziehung, die dann auch Strafe zur Folge hätte. Nur daraus konnten sich dann auch eine authentische Sprache und strenges Auftreten ergeben. Meine Entscheidung für Femdom bekam dadurch natürlich eine ganz andere Tragweite, weil meine Autorität nun unweigerlich in den Alltag hineinstrahlte, zumindest phasenweise und sich nicht nur allein auf das Vorspiel mit anschließendem Schnellsex bezog. Ich wälzte wieder unzählige Seiten und las und las. SM konnte ich rasch völlig ausklammern, ebenso die unzähligen Homepages professioneller Dominas. Einzig und allein englische Geschichten über Femdom, über domestic discipline, über strict housewives usw. brachten dann eine gewisse Klärung, wie Femdom tatsächlich aussehen kann. Auch fand ich wunderbare Geschichten mit wirklich geistreichen Dialogen, auch wenn es natürlich reine Männergeschichten zum Aufgeilen waren. Doch die darin beschriebenen und verkörperten Frauen entsprachen viel mehr meiner Vorstellung von weiblicher Dominanz als alle meine bislang entstandenen Klischees von ledernen und peitschenschwingenden Dominas für den Hausgebrauch.

So entwickelte sich in einer Phase ohne weiterer sexuellen Annäherungen zwischen meinem Mann und mir, das was wir heute noch haben, nämlich eine Femdom-Ehe die sich immer mehr kultiviert hat und dann an einem Stadium stehen geblieben ist, wo man als verheiratetes Paar zwangsläufig an die Grenzen der gegenseitigen Liebe stößt, sprich an die Schmerzgrenze. Der ganze Alltagsbetrieb bekam jetzt einen Stempel meiner weiblichen Dominanz verpasst. In vielerlei Dingen begann ich affektiert und bequem wie eine königliche Hoheit zu agieren und damit wurde die Wende endgültig besiegelt. Es gab kein Zurück mehr, da mein Mann sich ohne weiteres meinem beschrittenen Weg anpasste und sich fügte. Da gab es kaum Gesprächsbedarf, nur kurzen aber intensiven und vor allem ehrlichen Austausch von Gedanken und Gefühlen. So ergänzten wir uns wortlos und mit blindem Verständnis nach und nach. Um dennoch zum Thema Sprache zurück zu kommen, so griff jetzt diese Sprachkultur ganz anders um sich, nachdem sich meine ganze Autorität ausgebreitet hatte. In vielerlei Dingen unseres täglichen Zusammenseins kommt es vor, dass ich zu Hause wie eine Herrin spreche, ob nur mal ganz kurz oder meinetwegen den ganzen Tag lang, je nach dem. Da ist nichts mehr gekünstelt.

„Manfred!“ rufe ich meinen Mann wie meinen Butler zu mir, eintönig und immer mehr oder weniger gereizt im Tonfall, wenn ich nach ihm verlange, weil ich ihn zu etwas brauche oder was auch immer. Ja, ich spreche oft so in einem Ton, den man von der Schule her kennt, wenn man seine Hausaufgaben nicht gemacht hat. Das kommt daher, weil ich meinen Mann mittlerweile vollkommen durchschaut habe in seinen sexuellen Abgründen und weil er für seine Herrin einiges an Fleißaufgaben leisten muss, ganz abgesehen von seinem erwarteten Benehmen. Warum tut er das? Ganz einfach – das ist tief verwurzelt mit seinen sexuellen Neigungen, die ich mir zunutze mache. Nicht mit Gemeinheit, aber wohlbedacht, so dass er und ich dabei glücklich sind und uns ohne bösen Hintergedanken in die Augen sehen können. Ich muss dazu sagen, dass unsere ganzen Rahmenbedingungen für eine Femdom-Ehe natürlich ideal sind. Meine Arbeitszeit ist Gleitzeit von 12/13 Uhr bis 19/20 Uhr an vier Tagen die Woche, während mein Mann täglich ab 08.30 h oder 09.00 h arbeitet und abends vor mir zu Hause ist. Daher kommt es, dass er derjenige ist, der morgens Kaffee kocht und für mich Toast oder Müsli usw. vorbereitet. Ich komme dann hinzu, wenn alles fertig ist, oder lasse mich von ihm holen. Da sitzen wir jeden Morgen mindestens eine halbe Stunde gemeinsam am Tisch und besprechen dies und jenes , ich als Herrin im Nachthemdchen oder Unterkleid, mit Twinsetjäckchen und bereits am frühen Morgen steilen Pantoletten am Fuss, er, der Hausmann mit Hemd und Krawatte. Manchmal gebe ich ihm noch Aufgaben mit, die erledigt werden müssen, Kleider zur Reinigung bringen oder holen und derlei Dinge. Am Abend ist es so, das er normalerweise längst zu Hause ist und Abendbrot gemacht hat, außerdem die Betten aufgeschüttelt, den Briefkasten ausgeleert, den Müll weggebracht, den Geschirrspüler versorgt hat usw. Wenn ich dann später nach Hause komme, weil ich vor allem abends noch Kundentermine habe, setze ich mich erst, ziehe im Wohnzimmer meine Pumps aus und reibe mit den Händen an den Zehen und Füssen. „Manfred!“ rufe ich meinen Mann dann eben wie meinen Butler zu mir, eintönig und immer mehr oder weniger gereizt im Tonfall. Für gewöhnlich ist das der erste Moment, wo er mich ganz angezogen sieht und nach einem kleinen Küsschen auf die Wange, sage ich ihm, welche Hausschuhe er mir bringen soll. Die bringt er dann auch sofort und unter meinen wachsamen Augen, da er sie mir gleich anstecken muss. Es kann dann immer sein, dass er ungezogen oder unbeholfen ist und ich ihn beanstanden muss, „schau mir nicht unter den Rock“ oder „steck sie mir ordentlich und ganz an den Fuß“ oder „pass auf meine Strümpfe auf“. Das ist die Sprache, die ich meine, wie sie nun auf ganz natürliche Weise immerzu aus meinem Munde kommt, bei allen, selbst alltäglichen Vorgängen und Abläufen, wo mein Mann in der untergeordneten Rolle ist. Im Lauf der Zeit steigerten sich diese Szenarien im Alltag, wo ich zusehends die Oberhand bekam. Im Zweifelsfall half ich nach: „Wer bestimmt hier, hm?“ „Wer?“ - „Wer!“ - Verdopplung der Tonlage: „Wer hier bestimmt hab ich gefragt!!“ „ – wer!!! – Na also!“ Meine Vormachtstellung wuchs mit jedem Tag ein Stück mehr und drängte meinen Mann in die seinerseits erstrebte Unterordnung. Es wurde gang und gäbe und ich überlegte irgendwann nicht mehr, wenn ich mir Gutes angedeihen lassen wollte, meinen Mann dazu einzuspannen und ihn zu missbilligen, wenn ich abends nach Hause kam. Da hieß es plötzlich nur noch beispielsweise „Ich möchte ein Fußbad“ - „ich hätte dann gern einen Tee“, - „lass mir ein Bad ein“, „ich möchte mich nach dem Essen umziehen“. Wenn ich sehr müde bin und mich Abschminken möchte, verlange ich nach meinem kleinen Körbchen, worin ich meine Schmink-Ausstattung habe die ich nur zu Hause verwende, während er mir im Wohnzimmer die Füße wäscht oder massiert. Nicht jeder Abend ist mit derlei all-inclusive-service, doch, um zu verstehen, wie sich das alles zuträgt, gebe ich ein paar Beispiele. Ich lernte zu verstehen, dass dies keine Demütigung oder Gemeinheit gegenüber ihm war, sondern ein Anrecht, mein Privileg, wenn ich schon diesen ganzen damenhaften Prunk an mir betreibe, die ihm als Dekoration seines männlichen Stolzes dient. Mir war auch klar, das ihm dabei gleichzeitig die schöne erotische Aufgabe zufiel und ebenso das bzw. Monopol Privileg, mir aus den hohen Pumps zu helfen, mich aus meinen Nylons zu schälen und mich mit seinen gierigen Händen, Lippen usw. zu verwöhnen, nur wenn ich ihn mit seinem Namen rufe. Das ist der ganze Dreh an der Sache und dafür serviert er mir auf meinen Wunsch auf einer Etagere vielleicht Trauben oder Süßigkeiten, auf einem Tablett ein Getränk, oder eine Portion Tee mit Konfekt. Oh ja, ich habe ihn durchschaut und ich habe ihn wie einen Spatz in der Hand. Und deshalb ist es längst keine Schwierigkeit mehr, die Sprache und den Wortlaut mit entsprechender Tönung zu versehen, so als hätte er eben seine Hausaufgaben nicht gemacht. Mit einem Fingerzeig genügt es schon, und dazu noch ein leicht bedrohlicher Unterton, wenn ich „Manfred“ sage und er gehorcht wie ein Hündchen. Natürlich hat der Gebrauch von Rohrstock und Co auch seinen Anteil an seinen artigen Reaktionen, wenn ich mit seinen Vornamen von weitem nach ihm rufe. Aber mein Ruf allein hat mittlerweile schon so einen leichten Beigeschmack von strenger Ehefrau, als stände ich immer schon mit dem Rohrstock wartend in der Tür.
Wenn mir danach ist, kann ich rasch eine erotische Episode beginnen. Ich lasse mir gelangweilt vom Fernsehprogramm eine Zeitung, ein Modejournal oder einen Katalog bringen und blättere darin, während er mir mit dem Mund die Füße verwöhnt, um mich vielleicht für mehr zu stimulieren. Es ist jedoch völlig offen, wie jeder Abend verlaufen wird. Es liegt daran, was ich sage, wie ich es sage. Eine gewisse Strenge ist immerzu in der Atmosphäre, weil ich mich bedienen lasse und mein Mann somit immerzu mit einem Bein in der Pflicht steht und somit unter Beobachtung ist und damit unter Druck, ob alles ordentlich, rasch genug ist usw. Andererseits ist er stets der Versuchung meiner drastischen Weiblichkeit ausgesetzt, sich an mir mit den Augen oder mit den Händen übermäßig aufzuladen und daraus sexuelle Gedanken und Gelüste zu nähren. Oh ja das geilt ihn auf, diese pralle aufreizende Weiblichkeit, wenn ich knapp und kurz geschürzt bin, wenn ich Nylons trage, wenn ich in hochhackigen Schuhe steige, wenn mir mein raffinierter Büstenhalter aus der Bluse ragt.... Damit ergibt sich wiederum die Notwendigkeit verbaler Zurechtweisungen: „Was fällt dir ein...“ Wie kommst Du dazu..., Wo sind Deine Augen!“ „Wo sind Deine Hände...“ „Hab ich Dir erlaubt, mir auf die Beine, Brüste, auf den Rockschlitz, in den Ausschnitt zu blicken“, „Hab ich Dich doch wieder erwischt, hmm mein Lieber...“, „glaubst eigentlich ich würde es nicht merken, wo Du dauernd hinstarrst...“, jetzt reicht mir das allmählich mit Dir, immer sind deine Augen auf meine Beine gerichtet“, „woran denkst Du gerade, während Du immerzu auf meine Schuhe starrst?“ Derlei Redensarten verwende ich ohne jegliche Vorbehalte, weil sie aus echten Situationen heraus entstehen und kein Theater wie früher sind. Sie sind die verbale Reaktion für jegliche Anlässe, die mir mein Mann liefert. Ich lasse mir auch mit Skepsis berichten, wenn er mit einer Arbeit fertig ist oder frage ihn wie einen Schuljungen ab, wenn ich Zweifel daran habe, ob er mir nichts zu berichten hat. Seine Aufgabe ist es prinzipiell an seinen freien Tagen, zu Hause alles zu erledigen, während ich gerade im Büro bin oder auch zu Zeiten wo ich im Nagelstudio oder beim Friseur sitze, regelmäßig Dinge zum Wohlbefinden seiner Herrin zu organisieren, vorzubereiten oder anzurichten. Wenn ich wieder zurück bin, möchte ich wissen, was er alles gemacht hat und ob er sich mit verbotenen dingen beschäftigt hat.
Aus all diesen Situationen heraus, ist nun das Signal, sich vollkommen in die zweite Identität als Herrin und Diener zu begeben nicht mehr schwer. Ich sage nur „Ich würde Dir dringend raten, mich mit Herrin anzusprechen.“ und schon weiß mein Mann, was los ist. Dazu haben wir auch noch ein Losungswort, womit ich aus heiterem Himmel die Möglichkeit habe, den Ernstfall auszulösen und er den Wendepunkt in unserem Tagesablauf auch eindeutig versteht. Drei Worte – „zieh dich aus“- damit wird eine Folge ausgelöst, egal ob ich es energisch anordne, es ihm ins Ohr flüstere oder ihm beiläufig im Vorbeigehen stecke. Die Weichen sind damit eindeutig auf Strenge gestellt, sei es für einen Erziehungsabend, für eine fällige Lektion oder als Urteil für eine gerade mal notwendig gewordene Strafe. Diese drei Worte besiegeln das Schicksal des Mannes für einen gewissen Zeitraum ohne eigenen Gestaltungsspielraum und somit bestimme alleine ich den Verlauf des unmittelbar folgenden Zeitrahmens von unbestimmter Länge. Ich brauch dafür keinen besonders aggressiven Ton, Geschrei schon gar nicht und bestimmt keine Schimpfworte. Nein, es muss mit absoluter Ruhe und Gelassenheit geschehen, den Mann in den totalen Gehorsam zu bringen. Schritt für Schritt betrete ich damit die dunklen Kammern seiner Seele und packe den Mann in all seinen intimen Dingen. Er hat mir längst alles anvertrauen müssen und aus diesem Wissen heraus stricke ich mein Netz, wickle ihn geradezu ein mit Worten, treibe ihn in die Ecke, beschäme ihn und lasse ihm meine Kenntnisse spüren, halte ihm seine Schwächen vor, bin stark in der Position, alles über ihn zu wissen und nötige ihn, mir gefügig und gehorsam zu sein. Wieder behandle ich ihn so, als hätte er seine Hausaufgaben nicht gemacht, gebe ihm durch meine pralle aufreizende Erscheinung das Gefühl von zwanghafter Unterordnung und zeige ihm meine Macht durch meine weiblichen Reize. All dies, habe ich gelernt, lässt sich wunderbar in Worte kleiden, den Mann wie einen Debütanten vorzuführen, nicht demütigend, aber wunderbar wehr- und schutzlos gegenüber den weiblichen Verlockungen, man kann ihn sich nutzbar machen diesen Mann, ihn wie ein Spielzeug behandeln und ihn abrichten wie ein Hündchen – ein liebes Hündchen. Trotzdem sage ich „... untersteh dich!“ spreche ich mit den Worten altmodischer Methoden, die aber wirksam ihren Zweck erfüllten. Zuletzt kommt noch der Akt der Züchtigung. Auch hierbei sind Worte aus dem pädagogischen Sektor schnell gefunden, Redensarten der Korrektur, der Notwendigkeit, der Besserung. Erziehung kann durch Fragen anhand eines Verhöres und der Abnahme von Versprechen erfolgen und die Sprache kann zwischen sanften Tönen der Fürsorge und der schlimmen Drohung variieren. Sie kann zur Höchstleistung animieren, wenn ich sage „streng dich an“, „zeig mir, wie gut du das schon kannst“, „zeig mir, wie sehr du mich begehrst“, „gib dir gefälligst Mühe, oder muss ich dich noch mal bestrafen,“ usw. Am Ende fügt sich alles wieder in Wärme und gnädiger Zuwendung mit liebevollen Worten, wenn alles wieder gut ist, wenn innige Küsse die Worte ersetzen, wenn die Lust verebbt, good boy, er hat alles gut gemacht. Dann kehrt man wieder in den Alltag zurück, lautlos und spricht nicht mehr über das Gewesene. Man landet weich in der Wirklichkeit, erinnert sich mit einem Lächeln, geht zur Tagesordnung über, die doch durchzogen ist von manchen sprachlichen Hinweisen auf das, was im second life abläuft bei einer Femdom-Ehe.
(geschickt von Roswitha)