Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Montag, 22. Oktober 2007

Nachtschicht für Achatz

Hier ist Neues von Amélie:

Also, dass ich Achatz aufgefordert hatte, die Tipps und Tricks der Diciplinary Wives zu übersetzen hat nicht zu sagen, dass ich die dort empfohlene Praxis uneingeschränkt gut finde (ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung, wie es da zu geht).
Im Prinzip ist es schon ein Fortschritt, wenn Männer wissen, dass sie mal "diszipliniert" werden können von ihren Frauen - wie immer auch-, aber so heftig....das mag vielleicht in Texas passen; ich zumindest bin noch nicht soweit.
Es ist auch nicht erforderlich: Achatz ist kein wildes Tier (er tut allerdings manchmal so oder wäre gerne eines). Er ist eigentlich bereits einigermassen gut gezähmt.

Meine "kleinen Sticheleien" oder "Streicheleinheiten" haben nicht so sehr den Charakter von "Strafe", auch wenn er es (gerne) so empfindet.
Vielmehr ist es das Amusement einer "Wochenend- Lady"! Und natürlich ist es auch sein Amusement. Ich versuche aber seit einiger Zeit mit wachsendem Vergnügen seine und meine Grenzen ein wenig auszuloten, sprich auszuweiten, wenn wir überhaupt "zum Spielen" kommen.
Da wird mir manchmal vor mir selber bange. Allerdings sind meine Spielchen mehr "mental", als physisch und passen nicht in sadomasochistische Fantasiewelten hinein.
Zum Beispiel ist mir wichtig: was ich davon habe, und dass es gut ist für unsere Beziehung, die Familie -wir haben schliesslich Kinder. Ginge es nach ihm, dann würden wir uns den ganzen Tag mit verrückten Dingen beschäftigen- im Bett und so weiter; das geht eben nur sehr selten für mich.
Ich erlebe aber eher interessante Einblicke in sein Innenleben, wenn ich meine weibliche Autorität im Alltag forciere. Abwaschen und Rasenmähen, Müllentsorgen, Wagenwaschen, mich geduldig beim Einkauf einer neuen Hose begleiten... die Liste ist endlos.
Wenn die Dinge seit einiger Zeit bei uns besser "funktionieren",als früher, bin ich ganz angetan von dem Weg, den wir eingeschlagen haben.

Neulich samstagsabends hatten wir Gäste zum Essen bei uns. Es wurde sehr spät und als sie fort waren, sind wir so ins Bett, ohne groß die Küche aufzuräumen. Ein Chaos dort! Wir haben dann noch ein bisschen geschmust. Ich wollte einfach nur im Arm gehalten werden und war totmüde. Er war sehr erregt; kein Wunder, er hatte schon lange nicht mehr "gedurft".
Und dieses mal durfte er eben auch nicht.
Er bettelte. Irgendwie spürte ich, wenn ich jetzt nachgebe, dann hat sein Schwanz das Kommando und nicht ich. Und das will Achatz ja nicht (und ich natürlich erst recht nicht).
So ist das nun einmal und erst recht in einer Weiblich- bestimmten Ehe.
Also sagte ich: wenn er noch zu viele Energien im Bauch hätte, dann solle er die Küche aufräumen. Für einen Moment rührte er sich nicht, fing dann aber wieder an, an mir herum zu grabbeln. Ich spürte natürlich seine Erregung.
Da wandte ich mich um und habe etwas schärfer gesagt: Geh' bitte jetzt, so wie Du bist und mache, was ich gesagt habe! Sonst kannst Du es in nächster Zeit ganz vergessen.
Es wirkte Wunder.
Ich war dann sofort eingeschlafen, wachte aber nach einer Dreiviertelstunde etwa wieder auf.
Ich hörte ihn noch in der Küche arbeiten. Irgendwie tat er mir leid, und ich bin hin zu ihm.

Er hatte nur seine Schürze an - ein sehr schöner Anblick- und hatte fast alles pikobello aufgeräumt. Sein Zustand war nicht gerade "erregt" zu nennen, aber immer noch "gefüllte Praline", der Begriff stammt von mir.
Habe ihm eine Belohnung für nächsten Freitag versprochen, wenn er sich weiter gut verhielte; ich bin gemein, nicht? Aber da haben wir etwas ungestörte Zeit.
Männer können "im aufgeladenen Zustand" Arbeiten sehr gewissenhaft ausführen, wenn diese irgendwie mit Sex oder so etwas verlinkt sind. Diese Arbeiten können dann für sich erregend werden für sie.
Das ist interessant. Es gibt noch einiges zu erforschen. Zum Beispiel könnte er ein bisschen abspecken und mehr Sport machen um nur ein Beispiel zu nennen. Es fallen mir noch jede Menge andere ein.
Amélie

1 Kommentar:

Roswitha hat gesagt…

Nach ein paar Tagen Urlaub melde ich mich gerne wieder zurück und bin erstaunt über so viel Neues.

Die "gefüllte Praline", eine herrliche Metapher, die ich mir sofort einprägen musste.

Mein Mann hat eine tiefe Aversion gegen Bügeln. Also lasse ich ihn bügeln. Während ich daneben sitze und mir die Zeit vertreibe, fernsehe, meine Nägel lackiere, die Zeitung oder ein Buch lese, Tagebuch schreibe – und immer ein wachsames Auge auf ihn habe. Ist das eine Gemeinheit von mir – Nein! Das ist die ganz normale Konsequenz einer Ehe mit weiblicher Dominanz. Hat früher jemand danach gefragt, als es umgekehrt war, wenn die Frau am Bügelbrett oder am Herd stand und der gnädige Herr hat sich neben ihr bequemt, sein Sport- oder Automagazin zu studieren. Aber was treibt den Mann nun ans Bügelbrett oder an den Herd: Gewiss nicht die Angst vor meiner Reitgerte, das wäre zu einfach, auch wenn es letztendlich ein wenig hereinspielt. Die Antwortet lautet: Es ist die Begierde und die Aussicht auf Erlösung, die Aussicht auf eine Belohnung die aus nichts anderem als Sex besteht. Oh ja, Sex und immer wieder nur Sex. Es sind rein sexuelle Beweggründe, die den Mann dazu verleiten, ungewöhnliche Dinge zu tun. Sein Frust treibt ihn dabei ebenso quälend an, den er loswerden will durch einen beglückenden Samenerguss.

Eine sehr wirkungsvolle Möglichkeit, unterwürfige Reaktionen, Gehorsam und somit Aufgabenwahrnehmung beim Mann hervorzurufen, ist vor allem aber auch die Scham des Mannes. Es ist das zwanghafte, das ihn weit in die Defensive nötigt, das Gefühl der Unterlegenheit und der Ausgeliefertheit (wenn man als Frau dementsprechend auftritt – frei nach dem Gesetz von actio und reactio). Mein Mann schämt sich bis heute, nackt und erregt vor mir, eine Blöße, die immerzu unter Zwang entsteht, weil ich die Macht habe, die Erektion zu bewirken und weil ich die Mechanismen sehr genau kenne, die sie bei ihm auslösen. Aus dieser Mischung von Begierde und Scham gibt es keine andere Bestimmung für ihn, als das zu tun was ich von ihm verlange. Ich lache ihn dabei sogar schon mal auch aus, welch traurige Gestalt er dabei abgibt, einem Rock, einem Straps oder den hohen Absätzen einer Frau derart verfallen zu sein. Allein schon darin ergibt sich eine gewisse Legitimation für mich, eine Notwendigkeit, ihm den Hintern zu versohlen und Anlässe dafür gibt er mir genug. Und wenn es passiert, dann ist es am Ende wiederum Scham, wenn die eigene Frau mit dem Rohrstock aufkreuzt (Scham aufgrund der Notwendigkeit oder der Wiederholung von Strafe), oder ihn in die eben beschämende Position über ihren Schoß befiehlt, freilich auch der Empfang der Hiebe. Wenn es dann vorbei ist, spielt wiederum Scham eine große Rolle. Das Gefühl von der Frau schmerzlich bestraft worden zu sein, das Generöse, wenn er auf Geheiß der Frau aufstehen „darf“, weil die Frau so entschieden hat, ihn nicht noch weiter zu züchtigen. Beschämt hält er sich dann den schmerzenden Hintern und wagt kein Wort, keine Widerspenstigkeit mehr, um das ganze nicht erneut herauf zu beschwören. Also tut er, was ich verlange – Punkt.

Ich habe in vielen gemeinsamen Stunden intimer Begegnungen innerhalb der letzten Jahre, ich in meiner Eigenschaft als seine Herrin und er als mir ergebener gehorsamer Ehemann sehr viel über seine Sexualität erfahren und vor allem die Historie war sehr aufschlussreich mit den ganzen Aktivitäten während seiner Pubertät. Dieses Frage-Antwort-Verfahren hatte ich mehrfach im Repertoire von professionellen Herrinnen auf deren Homepages als standardmäßige Anwendung und Teil der sog. Englischen Erziehung gelesen. Das konnte nichts anderes bedeuten als ein schulmäßiges Abfragen, eine mündliche Prüfung oder eine Art intimes Geständnis über die sexuellen Ausschweifungen des Mannes. Und natürlich bedeutete dies wie beim FBI: „Alles was Sie von nun ab sagen, kann später gegen Sie verwendet werden.“ Auch dieser berühmte Satz war und ist für mich eigentlich eine sehr sehr bedeutungsvolle und wichtige Hilfestellung und Ausgangsposition für sämtliche Femdom-Aktivitäten. Zurück zu der Befragung: Es ging sehr stockend, aber ein wesentlicher Bestandteil unserer erzieherisch geprägten Abende, bestand dann auch in einer Art Verhör oder Ausfragen mit Antwortpflicht, wobei der Rohrstock und andere erzieherische Maßnahmen in sehr deutlicher Form zur Anwendung kamen - oh ja. Er durchlief dabei regelrechte Wechselbäder zwischen heiß und kalt, wenn ich ihn aus seiner Vergangenheit erzählen ließ und peinliche Fragen nach der Gegenwart stellte. Dadurch lernte ich die männliche Psyche und den männlichen Körper sehr viel besser kennen und verstehen - letztlich mit dem Ziel den ganzen Kerl in gewissen Grenzen von da ab zu kontrollieren. Es ist nicht nur gut zu wissen, dass man als Frau immer am längeren Hebel sitzt, sondern auch wie man diese Macht nutzen kann. Ich begriff, jede Frau kann im Grunde genommen Sex haben, wenn sie will. Jede! Sie muss nur die Antworten des Mannes auf heikle Fragen bezüglich seiner vorlieben und Schwächen wissen und „gegen“ ihn sozusagen pro-aktiv verwenden, am besten jeden Tag, auf ganz beiläufige, kokette Weise, dauerhaft, ohne viel Aufhebens darum zu machen und gerade dadurch ungemein provokant. Es ist sicherlich nicht so leicht, alte Verhaltensmuster von heute auf morgen aufzubrechen und neue Wege zu beschreiten ab dem Zeitpunkt, wo man den Mann durchschaut hat in seinen triebhaften Naturell. Doch dies ist der Pfad, die eigene Weiblichkeit genau auf diese Punkte auszurichten und darauf zu bleiben, wie ein Teleskop auf einem Fixstern.
Das zentrale Thema bei der intimen Befragung des Mannes ist nicht die profane Erforschung seiner sexuellen Vorlieben. Nein es geht viel weiter in die Tiefe. Es ist das während der Pubertät einsetzende Masturbieren als Folge jener individuellen Sinnesreize auf sexueller Basis und die ersten Schritte, die ersten Erlebnisse dabei. Hieraus lassen sich die Vorlieben und seine wahres Intimleben bis zur Gegenwart ableiten. Und genau daran war ich als seine Ehefrau schon interessiert. Es lohnt sich durchaus hier in dieser Kommentierung einmal kurz einen Ausflug zurück in die Pubertät meines Mannes zu machen und zu schildern, was er mir gerade in den Anfängen meiner Herrschaft so alles bislang Verborgene beichtete (wovon ich keine Ahnung hatte – unfassbar): So erfuhr ich von seinen Männermagazinen und ein paar wenigen Pornoheften, die spät nachts im Schein einer Taschenlampe unter der Bettdecke regelrecht von ihm verschlungen wurden, heimlich und meist mit ausgezogener Pyjama- oder Unterhose unter dem Plumeau. Beinah jeden Tag ging das so und wie automatisch arbeitete die Hand im Schoß dabei mit, angesichts der aufreizenden Frauen mit prallen Busen, langen Beinen mit Strapsgürtel, Nylons und hohen Hacken. Auch wenn es am Ende immer ein Malheur war, wenn der Bettbezug voll gespritzt war oder wenn durchtränkte Unterhosen in einem sicheren Versteck zur Trocknung landen mussten. Der Drang war stets stärker als die befürchteten Konsequenzen, hinterher im befleckten Laken zu schlafen, den scharfen Spermageruch durch das Kippen des Fensters zu vertreiben und durchnässte Papiertaschentücher notgedrungen unter das Bett zu werfen, als eine Art Sondermülldepot. Da waren heimliche Spionageaktionen durch so manches Schlüsselloch, hinter dem Vorhang oder anderen gezielt ausgekundschafteten Örtlichkeiten, nur um eine leibhaftige Frau in Unterwäsche beim An- oder Ausziehen oder bestenfalls nackt zu sehen. Es entstand jedes Mal ein selbst erzeugter Notstand, den er später wieder irgendwie loswerden musste, wenn er nicht einschlafen konnte und auf seltsame Weise noch mal zur Toilette musste, während alle schon längst im tiefen Schlummer lagen. Dieser Bursche, der heute mein Mann ist, geilte sich auf an primitivsten Erlebnissen auf. So erspähte er in den umliegenden Garten die auf den Wäscheleinen aufgehängte Unterwäsche sämtlicher Nachbarinnen im Umkreis, schielte auf jegliche Frauenkleider nach Einblickmöglichkeiten, verbrachte Stunden auf dem Dachboden wo in Truhen und Schränken alte synthetische Kleider und Schuhe seiner Mutter und ihrer beiden Schwestern gelagert waren, Petticoats und Perlonunterröcke, luftige Polyesterkleider, sowie Großmutters ausgesonderte Miederhosen. Selbst vor der Wäschekommode seiner Mutter machte er nicht Halt, stöberte und schnüffelte hin und wieder klammheimlich im Sortiment ihrer, wie er es ausdrückte, „süßlich duftenden Büstenhaltern“, traute sich jedoch nicht etwas zu stibitzen, obwohl er so gerne mit einem BH oder ein paar Nylons unter der Bettdecke das Gefühl ausprobiert hätte, wie sich eine Frau in echt anfühlt. So trieb er es stattdessen mit fiktiven Superweibern aus seiner Fantasie heraus, genährt von den Vorlagen der Hefte, und verfiel den lüsternen, fordernden und lockenden Hexen, die seine endende Kindheit wie Schädlinge regelrecht befallen hatten. Hinter seinen Märchenbüchern, mehreren Bänden Kinderlexikon und Spielesammlungen legte er zu hinterst im Schrank ein gut ausgeklügeltes Depot dieser Hefte an, die ihm ein bereits volljähriger Schulfreund im Gymnasium zu Wucherpreisen überließ. In seinem Kopf drehte sich alles nur um den ersehnten Sex und er überließ sich diesem Drang, wenn ihn die Eindrücke übermannten, sei es weil er irgendwo eine tolle Frau gesehen hat, erotische Szenen im Fernsehen oder eben wenn er seine Hefte hervorgeholt hat. So war er stets damit beschäftigt, seine Erektionen selbst zu verursachen oder unfreiwillige Erregungszustände zu verarbeiten, sich in jedem Falle durch Masturbieren zu erlösen und die Spuren penibel zu beseitigen. Es hatte mich schon ziemlich verblüfft, wie viel Aufwand, Zeit und (Taschen-) geld ein heranwachsender Mann für die Materie Sex investiert, aber auch diese Verschlagenheit, diese Durchtriebenheit. Wie viel Energie brachte dieser damals noch sehr junge Mann hier auf, wie viele (überschüssige) Kräfte wirkten hier, die sich zu Gedanken und folglich auch menschlichem Tun entfalteten, denen sich der befallene Mensch dann beugt und sich der Lust hingibt, wie in Trance, hypnotisiert vom ausströmenden Sinnesreiz der Frau (en). Wie stark muss dieser Trieb sein, wenn der junge Mann sich wieder und wieder dem selben Druck aussetzt bis dann der Körper nicht mehr anders kann und im Höhepunkt der Ekstase der männliche Samen aus der geschundenen Eichel spritzt, unaufhaltsam, unkontrollierbar. Egal wenn alles nass geworden ist, auch wenn die Hochglanzseiten einen Spritzer abbekommen hatten, zu schön war dieses kitzelige Gefühl der Erlösung, und deshalb ist es für den Mann so wichtig, dass er alles tut dafür – selbst Bügeln, Abwaschen (fast alles)!
Nun bin ich wieder beim Thema, worüber ich eigentlich heute schreiben wollte: Die gefügige Haltung des Mannes durch K a r e n z .
Karenz: (lateinisch für: Entbehrung, Verzicht), steht für eine Wartezeit oder Sperrfrist.
Mein Mann drückte es so aus wonach ein ungemeiner Zwang entstehe, sich erleichtern zu müssen, wenn er einen ganzen Tag lang wie ein Akku aufgeladen würde. Das ist wie ein ansteigendes Fieber. So wie all die selbst konstruierten Dinge in der Pubertät und auch in den jungen Jahren danach, trete ich als seine Ehefrau nun leibhaftig an die Stelle seiner Gelüste. Das ist der Plan von Femdom. Ich versexe ihm den Alltag, ich sexualisiere ihn schon durch meine Gegenwart. Einfach aber doch zutreffend ist die Tatsache, dass ich nun diejenige bin die einen Busen und Beine (I've got curves!) vorweisen kann und ich habe auch Wäscheschubläden und Schuhe aufzubieten (sicher mit schärferem Inhalt als die damalige Truhe). Er muss es sich nun nicht mehr unter der Bettdecke klammheimlich ansehen, denn nun finden die Dinge vor seinen Augen wahrhaftig statt, und nicht nur vor dem Einschlafen, sondern den ganzen Tag über. Da ich nun mit diesem Wissen ausgestattet bin, was mein Mann vor meiner Zeit und auch zu Beginn unseres gemeinsamen Weges getrieben hat, sowohl in seinem Kopf, als auch in seinem Tun, fiel und fällt es mir nicht schwer, meine Strenge genau darauf zu projezieren. Meine ganze Legitimation auf Dominanz, meine Herrschaft stützte sich seit der Offenlegung dieser Geheimnisse auf die einzelnen Details, die aus dem Munde meines Mannes zaghaft aber mit Nachhelfen doch sehr aufschlussreich sprudelten. Es war, als hätte ich die Wurzel aller seiner verborgenen Gelüste fei gelegt und alle seine Schwächen. Nun hatte ich begriffen, warum das Verhör ein so wichtiges Element bei den professionellen Damen war, weil es ihnen genau die Anhaltspunkte und Gründe für die anschließende strenge Behandlung lieferte. Der befragte Kandidat liefert somit sogar selbst mit seinen Antworten die sozusagen „schlagenden“ Argumente, warum er fällig ist für eine Straferziehung. So erging es auch meinem Mann und ich bin mir gar nicht so sicher, ob ihm das letztendlich so recht war, das ich ihm durch die Verhörtaktik auf die Schliche gekommen bin mit seiner triebhaften Vergangenheit, die bis zu unserer Bekanntschaft weiter anhielt. Damit änderte sich wohl meine Sichtweise über Femdom und aus der fremden Materie entwickelte sich für mich eine Art Notwendigkeit, diesem Mann künftig mit strenger Hand zu begegnen. Während mir ein Licht aufgegangen war, gab es für meinen Mann kein Zurück mehr, denn die Sachverhalte seiner sexuellen Geständnisse lagen in aller Ausführlichkeit wie ein ausgerollter Teppich vor mir. Er hielt es wohl nicht für möglich oder hatte sich völlig verspekuliert, als er sah, wie ich nun mit all den Dingen ernst machte. Der Stein kam nun so richtig ins Rollen und er konnte es nicht mehr beeinflussen. Er gehörte nun endgültig zur Gattung fügsamer Ehemann ich hatte das Gefühl, dass nun er sich seiner Sache nicht mehr so sicher war, obwohl es genau das war, wozu er mich immerzu umstimmen wollte. Als dringlichste Maßnahme meiner nun plötzlich unerlässlich erachteten Herrschaft erschien mir, die sofortige Kontrolle aller sexuellen Untugenden dieses meinen Mannes zu übernehmen. Es gab von da ab also „echte“ Anlässe und Folgeanlässe für „echte“ erzieherische Maßnahmen. Als erstes setzte ich ihn auf Diät, was seinen sexuellen Appetit anbetraf – Nulldiät. Ich bestimmte von nun ab, ob wann und wie er Sex haben durfte, jawohl durfte. Seitdem geht nichts mehr ohne meine ausdrückliche Erlaubnis und alles andere bedeutet „echte“ ernsthafte Strenge und Bestrafung.
Ich führte die Karenz ein.
Die Wirkung setzte ziemlich rasch ein. Immer wenn ich eine lange Distanz bis zu wohlgemerkt SEINER sexuellen Erlösung verstreichen ließ, wurde der Mann zutraulicher und fügsamer – nach dem Motto: du willst doch wieder abspritzen also möchte ich – das du von nun ab
1. bügelst, beispielsweise 2. abwäschst, 3. alle meine Anweisungen gehorsam befolgst, 4. alle dir übertragenen Aufgaben ordentlich ausführst, 5. dass du sein Sexualleben vollkommen in die Hand deiner Herrin gibst und unterstehe dich, jemals wieder selbst Hand anzulegen, 6. 7. 8. etc.
Ich war plötzlich in dieser machtvollen Position, ausgestattet mit soviel intimen Wissensvorrat, ihm ordentlich Mores zu lehren. Auf der einen Seite steigerte ich den Reiz, während ich auf der anderen seine Enthaltsamkeit ganz nach meinem Ermessen erweiterte und ihn dazu noch besonders streng kontrollierte. Wie an einer Marionette zog ich die Fäden, hier ein bischen mehr (Anreiz, Verlockung, Provokation) - dort ein bischen weniger (Sexverbote). Es gab von da an vielerlei Methoden mich durchzusetzen oder noch mehr Geheimnisse zu erfragen. Entweder nahm ich wieder diese Karenz und drohte ihm mit Verlängerung oder versagte ihm kurzerhand die Erlaubnis, wenn er sich nicht ordentlich benahm oder nicht spurte.
Eine andere gut funktionierende Methode wurde, wenn nun ich den Part des Masturbierens bei ihm übernahm und ihn an den Rand des Samenergusses brachte. Mit der (scheinheiligen) Frage, ob ich aufhören solle, stellte ich Bedingungen über sein Benehmen, seine Aufgaben usw. Und die gravierendste Methode war natürlich von Anfang an Rohrstock und Co. „Ich werde sehen, ob Dein Verhalten besser wird“, sagte ich zu ihm „und ich werde Deine zwanghaft gezügelte Sexualität kontrollieren.“ Die Hand wie gewohnt an seinem Schniepel unter der Bettdecke oder wann auch immer ist ihm von mir seit seiner Beichte strikt verboten worden. „Wenn ich dir dahinterkomme“, sagte ich ihm wohl schon tausendmal und gab ihm regelmäßig eine Kostprobe, was ihn erwartet. Das mache ich bis heute, um jeglichen Rückfall vorzubeugen. Er soll immerzu an die Folge erinnert sein, wenn es ihn danach drängt und er soll wissen, was ihm blüht, wenn er mich hintergeht, wenn er mich mit seiner Hand betrügt. Es ist dadurch ein wirklich verinnerlichtes Verbot für ihn geworden. Ganz sicher bin ich mir bis heute nicht, ob er sich daran hält und einen Generalverdacht hege ich prinzipiell, aufgrund seiner Vorgeschichte einerseits und natürlich aufgrund der Reizflut, der ich ihn andererseits aussetze. Ich bin also absolutely sexy without sex und irgendwie sehe ich es ihm schon von weitem an, wenn er mir etwas zu gestehen hat. Oftmals genügt schon die Feststellung einer Regung, einer in meiner Hand klar fühlbaren Verhärtung und wenn ich ihn dabei auffordere, die Gründe für seine Erregung wie beim Rapport anzugeben, wird ihm mulmig. Verdächtige weisse Ränder in seinen Unterhosen bringen ihn genauso in Erklärungsnotstand wie eine unverkennbare Versteifung, wenn er zu Hause nur in der Pyjamahose oder in French Knickers herumläuft.
Die längeren Karenzzeiten bewirkten nebenbei zusehends eine sehr hohe Empfindlichkeit, sprich, mein Liebster war viel zu schnell am point of no return, wenn ich Sex wollte und ich ihn eindringen ließ. Diese Entwicklung bewirkte, dass er wie damals in der Pubertät viel zu früh abspritzte und ich von Mal zu Mal keinerlei Befriedigung mehr hatte. Auch wenn ich noch so wütend reagierte und ihn dafür bestrafte – er konnte nicht anders. Die Lösung konnte nur bedeuten, diesen Zeitpunkt durch Training hinaus zu schieben. Auch davon hatte ich zur Problembeseitigung so manches gelesen. So nahm ich die Sache nun sprichwörtlich selbst in die Hand. Um es vorweg zu nehmen: Ich masturbierte ihn nun, wenn ich wusste, das er innerhalb seiner Karenz schon ziemlich gereizt und reif wie eine Frucht war. Allerdings sollte es keinesfalls ein Lustbereiten sein, sondern ein Schicksal, wiederum ein beschämendes Schauspiel, sprich unter Zwang von mir zum Samenerguss getrieben zu werden, ohne Lust und ohne Gestöhne, weil ich es ihm untersagte. Wann immer ich nun vermuten konnte, dass ich ihn zwar ziemlich erregt hatte, er aber unbefriedigt neben mir im Bett einschlafen sollte, beschlich ich ihn mit meiner Hand, griff unter seine Pyjamahose und masturbierte ihn. Wie gesagt, verbot, (bzw. verbiete) ich ihm alle Begleiterscheinungen seiner Lust. Es ist also eine rein mechanische Angelegenheit, ihm seine Reizbarkeit zu nehmen, während ich mit ihm streng einige Punkte bespreche, ob er meine Nylons gewaschen hat, ob er mich untertags ungehörig angestarrt hat oder vielleicht wie ich ihm gefallen habe. Am Ende wimmert er jedes Mal mit zusammen gepressten Lippen, während ich unablässig bis zur Ejakulation in seiner Pyjamahose fortfahre, das geht alles ziemlich schnell. Irgendwie ähnelt die Situation immer auch den Vorgeschichten in seiner Pubertätsphase, wo er unter der Bettdecke Hand an sich legte. Es ist, als führte ich ihn in die damalige Zeit seiner unbändigen Triebhaftigkeit zurück, nur mit dem Unterschied, dass er es geschehen lassen muss, ob er will oder nicht. Wenn meine Hand angeschlichen kommt, übe ich sanfte Gewalt aus und erzwinge den Samenerguss in die Hose. Hinterher gebe ihm dann noch einen flüchtigen Gutenachtkuss und drehe mich zur Seite, als wäre nichts gewesen. (während ich das hier so lapidar schreibe, fällt mir ein, wie weit fortgeschritten das ganze schon ist und wie sehr verändert ich bin, wenn ich 10 Jahre zurück denke, ich bin ganz und gar nicht mehr die tugendhafte Roswitha von damals). Aber zurück unter die Bettdecke: Die Karenztage werden durch meine Vorgehensweise sicherlich jedes Mal unterbrochen und damit wird auch der angewachsene Druck des Mannes nach Ejakulation entspannt, zumindest gelindert. Die andere Folge so könnte man meinen, wäre nun eine aufkommende Unlust für die ungeliebten Hausarbeiten, wie das anfangs erwähnte Bügeln oder Geschirrspülen. Aber keineswegs! Die Libido des Mannes wird durch meine „Eingriffe“ sogar noch verstärkt (das habe ich alles nachgelesen und ohne große Ankündigung einfach mal ausprobiert). Das ist wie eine kurze Trainingseinheit vor dem Einschlafen - mit ein paar Handgriffen die Versteifung hervorrufen, die Vorhaut zurück und dann dauert es ein paar Minuten, bis ich ihn meinen Darling soweit habe. Ich habe da gewissermaßen meine drei Eskalationsstufen. Ich nehme seine „gefüllte Praline“ in die Hand und fühle einfach, ob 1. eine leichte Verhärtung bereits vorhanden ist oder 2. durch meine Berührungen ausgelöst wird und zur richtig ausgewachsenen Gliedsteife wächst. Die 3. und letzte Stufe ist dann das Freilegen der „Praline“ durch Zurückschieben der Vorhaut. Dabei stosse ich dann auf die hochgradige Empfindlichkeit, sofort bestätigt vom wimmernden Seufzer meines Mannes. ch bin mir durchaus bewusst, wie schonungslos ich darin verfahre und auch wie unverblümt ich hier alles schildere, aber es ist nun mal so und es ist ja nichts abscheuliches. Mittlerweile habe ich Übung darin, eine Erektion zu entflammen und ich kann sogar den „Gipfelpunkt“ durch kurze Unterbrechungen hinaus zögern, ohne große Anstrengung. So trainiere ich ihn unter seinem weinerlichen Gestöhne für den „Ernstfall“.

Am Morgen danach, wenn er bereits wieder in der Küche steht und für mich Kaffee kocht, lächle ich ihm siegesbewusst in sein Gesicht, fahre ihm dabei liebevoll durchs Haar oder über die Wange, während er halb verschämt, halb schelmisch in meine Augen blickt und allein damit seine zum wiederholten Male vorgeführte Machtlosigkeit vor dem gestrigen Einschlafen kundtut. Zum anderen weiß ich aber auch, dass seine Lust, seine Sehnsucht nach richtigem Geschlechtsverkehr, davon nur noch größer geworden ist. Er erhofft sich, durch seine Ergebenheit, sich bald wieder in mir ergießen zu dürfen, ohne seine Lüsternheit unterdrücken zu müssen. Und deshalb steht er bereits wieder tadellos in der Küche in seiner Pyjamahose und hofiert mich mit seinem Service, als wäre er mein persönlicher Butler. So erlebe ich, tja erleben wir, wie sich die einzelnen „Elemente“ jeden Tag zusammenfügen. Da stehe ich morgens wieder vor ihm in einem meiner Nachthemdchen aus Seide oder Crepe de Chine und sein erster Blick fällt natürlich geradewegs auf das von Spitzen umrankte Dekollete meiner sich abzeichnenden Brüste, um gleich danach eine Etage tiefer zu wandern, wo meine noch warmen Füßchen in ziemlich hohen Hauspantöffelchen stecken. Diese Eyecatcher wirken auf wundersame Weise und so setzt sich der Kreislauf der Begierde gleich wieder am nächsten Morgen fort (übrigens: ein Ritual am Sonntagmorgen ist unser gemeinsames Frühstück, das mein Mann nach meinen Wünschen zubereitet, wo wir dann am runden Tisch sitzen, Kaffee trinken, essen und Zeitung lesen. Er im Pyjama, ich im Unterkleidchen oder nur in einer Garnitur Spitzenwäsche mit einer dünnen Wollweste darüber, eine wundervolle Harmonie und zugleich Aufgeladenheit, während wir manches Gelesene besprechen oder wenn nur Blicke wechseln, einmal lächelnd, einmal unterkühlt). Er weiß genau, bei guter Führung habe ich auch sanfte Seiten und dann kann er ganz plötzlich und unerwartet zu seiner Erlaubnis kommen, aus heiterem Himmel, weil mir danach ist und weil ich weiß, wie es um ihn bestellt ist. Wenn sein sexuelles Verlangen übermächtig wird, darf er dies in demütigen Worten seiner Herrin melden und dann wird ausgelotet ob seine Avancen Gehör finden. Er weiß, durch meinen Entschluß für eine Femdom-Ehe, ist ihm langsam aber endgültig die Möglichkeit genommen worden, ohne meine Einwilligung zum Orgasmus zu gelangen und das muss er respektieren. Ganz egal, welche Argumente er vorbringt, ich bestehe darauf, dass er es tut! Sein Wunsch war Femdom und ich habe mich auf sein Drängen dafür entschieden. Also herrscht nun Übereinstimmung zwischen dem, was er selbst gut findet, was er macht und dem, was MIR gefällt. Ich lasse ihm jetzt also wirklich das tun, was ich wünsche, mache ihm Vorschriften und erteile ihm Verbote. Er muss das mögen, wenn er will, dass wir eine Femdom-Ehe führen! Ich verweigerte ihm zu Beginn seine Orgasmen solange, bis er damit voll und ganz übereinstimmte, mich so zu befriedigen wie ICH es wünschte – und ich war erst zufrieden, wenn ich mit ihm zufrieden war, nicht nur im Schlafzimmer, auch in der Küche und anderswo. Seine Sexverdrossenheit mir gegenüber war schnell verschwunden, als er die Veränderungen an mir klar sehen und hören konnte. Die intensiven Phantasien zum Sex, die ich aus der Vorgeschichte meines Mannes wusste, münzte ich so gut es ging 1:1 auf mich um, sodass sie sich nur noch bis heute auf meine Person und meinen Körper bezogen. Seine triebhaften Phantasien wurden zu meinen Verbündeten und ich kann ihn verrückt machen nach Erlösung. Somit ist sein Gefühl nicht vorrangig der Frust über entfallene Befriedigungen sondern die Freude über zärtliche, erotische Begegnungen nur mit MIR! So ist er jetzt förmlich umprogrammiert und wird bereits beim Gedanken daran sexuell erregt werden, meine Wünsche zu erfüllen, wenn ich in meiner nun gewohnten, resolut wirkenden Aufmachung zugegen bin. Er kann nichts dagegen machen, denn genau dieses Weib nährt seinen Phantasien seit seiner Pubertät. Also küsst er mir die jetzt an hohe Absätze gewöhnten Alabasterfüße in feinsten Nylons, kniet er vor mir ehrfürchtig und schaut an meinem engen Rock entlang auf zur geballten Weiblichkeit meines Busens, wo seine flehenden Blicke auf meine Mimik strenger Gesichtszüge treffen, wartend auf energische und beschämende Worte, sieht er sich schon wieder mit brennenden Hintern zappelnd auf meinem Schoss. Aber in seiner Schicksalsergebenheit ist er auch voller Hoffnung, Freude und tief und innig empfundener Liebe zu mir. Deshalb bügelt er gerne und hat wenig Zeit, sich so wie früher mit Lasterhaftigkeiten zu beschäftigen, sei es mit Pornoheften, Videos usw. Da kann er was erleben, wenn ich ihn mit einem Ständer in der Hose erwische. Vielleicht lasse ich ihn wählen zwischen Bügeln oder zwanzig mit dem Rohrstock. Er sagt, das käme drauf an. Ich glaube er tendiert auf letzteres, aber ich rate ihm schließlich, sich besser nicht erwischen zu lassen und verspreche ihm, ihn von Tag zu Tag zu kontrollieren. Bügeln muss er ja so und so und letztendlich bestimme ich - also zwanzig.