Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Mittwoch, 19. September 2007

Das hat was...

Meine Frau Amélie (oder auch meine Lady Amélie) hat sich gefreut, dass ihre Worte in diesem Blog etwas bewirken konnten bei manchem Leser.
Nach der Lektüre der Übersetzungen von Lady Misato's, wie sie findet, brillianten Ratschlägen (Real Women don't do Housework) ... sagte sie zu mir:

'Schreib doch noch Folgendes...: natürlich, 'sagt sie, 'wäre es Achatz am liebsten, von mir gefesselt zu werden und dann irgendwie behandelt zu werden. Aber den Gefallen tue ich ihm nicht.
Nicht immer. Schließlich heisst FemDom, dass die Frau regiert und nicht, dass sie (nur) das tut, was ihren Mann anmacht, oder?
Aber sie regiert mit dem, was ihn anmacht, dann geht es viel einfacher, Lady Misato habe wirklich ein paar gute Ideen dazu'.
Amélie habe sich inzwischen eine Menge Gedanken gemacht, solle ich schreiben.
Etwas zu tun, was Sinn macht: nämlich was den (Ehe-)Mann aus seiner männlichen Pascha- Gemütlichkeit aufweckt und ihm Beine macht, DAS tut sie gerne.

So zum Beispiel auch ihm ab und an mal liebevoll einen Klapps (oder mehrere!) auf den nackten Arsch zu geben, das sei eine sehr sinnvolle Beschäftigung für eine Frau und eine überraschende Erfahrung für sie obendrein:
es aktiviert ihn wie nichts, findet sie, anschliessend ist er wirklich voll DA, passt auf und -am Wichtigsten! - er hört zu, was seine Frau ihm sagt!
DAS lohnt sich wirklich- nie habe sie ihren Mann so wach und alert gesehen, nachdem sie 'es' einmal ausprobiert und ihm ein paar hinten drauf gegeben habe.

Und so voller Dankbarkeit und Liebe sei er plötzlich...

Wobei ich, wenn es ein paar mehr 'Klappse' werden, ja jederzeit zur Seite treten könnte und ausweichen oder weglaufen, weil es (mitunter höllisch!) brennt auf den beiden Arschbacken; ... die zarte Amélie ist beileibe nicht zimperlich!
Ich haue aber nicht ab, weiche nicht aus, ziehe den Schwanz nicht ein, auch wenn ich es noch so sehr wollte...
Dass ich dann da an meinem Platz bliebe und 'es' -"für sie"- aushalte...
Das imponiert ihr irgendwie.

Es gibt ihr Power- da habe die
"Szene" recht...es ist ein 'Powerexchange' (Machtaustausch), weil ich nicht auswiche und still halte, und zwar ausschliesslich, weil SIE es so will und nicht, weil Fesseln mich halten..

Das
hat was, sagt sie.

Insofern wünscht sie sich manchmal, sie hätte diese Praxis schon früher entdeckt, (aber irgendwie wollte sie "an dieses Thema" eigentlich lange nicht "ran".
Das hätte ihr -und mir- eine Menge Ärger sparen können.

Und deshalb hat
Amélie mich beauftragt einen Text zu übersetzen. Er hat keinen sexuellen oder sadomasochistischen Inhalt und widmet sich besonders und ausschließlich dem reinen Hinternversohlen (Ehefrau versohlt Ehemann) in Ehen.
Diesen Text sollte ich den Blog zu stellen (...war länger in Arbeit: die Anleitungen des Disciplinary Wives Club)

Alos Hose (des Mannes) 'runter und eine kleine Tracht verpassen, das sollte das verbriefte Recht jeder Ehefrau sein, dann gäbe es weniger Probleme: mit der Hausarbeit, der Kinderbetreuung, mit dem Sex, mit dem Geld, - mit allem. Ganz einfach.

Aber die Frauen kommen gar nicht erst darauf, es so zu versuchen. Sie scheuen sich.
Weil sie denken, die Männer fänden das unmöglich. Oder es sei unpassend.
Weil sie denken, dass hätte etwas mit perversem Sex oder S/m zu tun.
Dabei hat es damit eigentlich erstmal garnichts zu tun. Oder anders.
Eine heruntergelassene Boxershorts ist weder sexy, noch sind ein paar Klatscher hinten drauf erotisch, oder?

Findet jedenfalls Amélie...

Die Männer bringen ihre Frauen, wenn überhaupt jemals, meist selber drauf, was ja eigentlich verrückt ist. Aber die Männer wollen 'diszipliniert werden', obwohl es saumässig wehtun kann und obwohl sie es manchmal in dem Moment, wo es passiert, nicht mehr haben wollen.
Sie wollen es aber (wenn es nicht gerade 'passiert'), sie sehnen sich geradezu danach, vermutlich, weil sie instinktiv wissen, dass es ihnen gut tut, wenn ihre Frau das für sie tut- und sie liebevoll, doch mit fester Hand- "liebender weibliche Autorität" eben- in ihre Schranken weist.
Da ticken Männer aus vor Begeisterung, wenn sie die Weibliche Autorität wirklich so 'spüren' können.
Und die Frauen?
Wie gesagt: merkwürdigerweise haben die meisten absolute Hemmungen "so etwas" zu tun.
Sie wollen schliesslich friedliebend und 'gewaltfrei' sein.
Dabei hat Disziplinierung mit Gewalt weniger etwas zu tun, als mit einer Form von 'Massage', Behandlung,Therapie, Übung oder Ritual.

Am ehesten ist es eine Art 'Knöpfedrücken'.

Ungewöhnlich, aber sehr wirksam.
Es entspricht dem Bild des starken Mannes nicht, sich so von einer Frau verhauen zu lassen.
Aber: eine Frau will einen Mann, der stark ist für SIE, doch schwach vor ihr und der ihr folgt, gehorcht- nicht sklavisch, sondern einfühlsam und mitdenkend.

Weil die meisten Männer diesbezüglich sehr, sehr schwerfällig sind, ist das eben eine gute Erfindung mit dem Hinternversohlen....(englisch: spanking), nicht als sadistischer Akt, sondern als liebevolle 'Korrektur'- das ist der Punkt.

Es stärkt sie. Es wirkt.
Es stärkt seine Liebe zu seiner Frau.

Und nebenbei: die Liebe "danach"... is better than ever.
Das, hat Amélie gesagt, soll ich ruhig auch noch schreiben.
Als ob wir hier Werbung machen wollten für etwas.

Kommentare:

Roswitha hat gesagt…

Oh ja, wieder ein wirklich herausragender Beitrag – Danke Amelie und Achatz – da stimmt jedes Wort - Ja das hat was. Schön ausgedrückt. Es zeugt von einer grandiosen Entdeckung, von ungeahnten Möglichkeiten, von „Warum bin ich da nicht schon früher darauf gekommen“. Ein Quantensprung in der Ausgestaltung einer Ehe mit weiblicher Strenge. Man kann sich Amelie richtig vorstellen, wie sich eine ihrer Augenbrauen hebt, oder wie sie sich leicht auf die Lippe beisst, ihre Augen leicht zukneifend, die Lippen spitzt und dann.... - macht es Patsch.... Ist es nicht so?
Ja das hat wirklich was! Frauen dieser Welt verbündet euch. Seht, welche Möglichkeiten sich euch bieten, wenn ihr euren Männern die Hosen runterzieht, um ihnen den Arsch zu verhauen.
Auch bei mir brauchte diese Erkenntnis leider viel zu viel Zeit. Vor 15 Jahren hätte ich schon wissen sollen, was ich heute weiß. Vielleicht schon als junges Mädchen in der Schule.
Am Anfang war ich da auch viel zu zimperlich und war viel zu sehr auf Vorsicht bedacht, dem angetrauten Manne ja nicht weh zu tun. Man denkt, es könnte dem zerbrechlichen Geschöpf ein bleibender Schaden entstehen, oder glaubt, am Ende würde man vom Ehemann verlassen und alleine dastehen mit dem Ruf einer gewalttätigen Furie. Schon eine Missbilligung mit lauten Worten fiel schwer.
Die größte Hürde war das erste Mal. Die nächsten Male stellte sich dann mehr und mehr Routine ein, sozusagen Übung macht den Meister. „Kannst du mich denn noch lieben, wenn ich dir den Arsch dermaßen verhaue, dass du mich um Erbarmen und Vergebung bitten musst“? , fragte ich ihn irgendwann, weil die erzieherischen Maßnahmen immer deutlicher ausfielen, sprich er einen richtig roten Arsch jedes Mal danach hatte. Er antwortete, ob ich denn nicht sehen könnte, wie positiv es sich auf unsere Liebe auswirke, seitdem ich ihn regelmäßig übers Knie legen würde und wie bequem ich es seitdem haben würde. Na gut, er hatte recht, das war unbestritten so. Allerdings wurde ich ein Gefühl lange Zeit nicht los: welcher Esel (Verzeih mir Liebling) wünscht sich freiwillig die Gerte und den Stock und dazu eine Menge Arbeit zusätzlich? Oh ja - er hat auch richtig Werbung dafür gemacht, ihn auf strengste Weise zu erziehen und er überredete mich schließlich damit anzufangen. Doch der Nutzen war in der Tat auf meiner Seite und so nahmen die Dinge ihren Lauf. Es war in einem Hotelzimmer, wo ich meine Uraufführung hatte und meinem Mann vor einem bevorstehenden Theaterbesuch am Abend den Hintern (schon ordentlich) verhaute, weil er sich tagsüber einfach so dreist nach einer anderen Frau umdrehte und sie nicht mehr aus den Augen ließ, nur weil sie extreme High Heels trug. Weil er sich verdient hat, kam es mir gar nicht so schlimm vor, erst als die Folgen langsam hervortraten und der Hintern mehr und mehr rötlich wurde. Heute nach mehr als 6 Jahren kann ich beileibe nicht mehr sagen wie viele Male ich meinen Mann schon übers Knie gelegt oder anderweitig gezüchtigt habe (die ersten Lektionen mit Rohrstock oder Gerte anfangs nur mit Hose - wo oder wie sollte man es denn lernen?).

Doch wenn man es ein Dutzend mal in relativ kurzer Zeit gemacht hat, stellt sich mehr und mehr eine Art Geschicktheit oder Gewandtheit darin ein, buchstäbliche eine Fingerfertigkeit bis zum Erreichen eines grenzwertigen Schmerzes, wo man dann einfach vom Gefühl her weiß, wann es genug ist. Man hört es wenn der Mann die Luft durch die zusammengebissenen Zähne zieht und Presslaute von sich gibt, die nicht gerade von besonderes verspürten Hochgenuss zeugen. Auch die einsetzende Unruhe, die aufkeimenden Abwehrbewegungen und die ungefragten Versprechungen verraten das Erreichen der Grenze. Mit liebevollen Klapsen auf den Hintern hat das wahrlich nichts zu tun, da steckt heute schon meine ganze weibliche Autorität und die Absicht einer erzieherischen Wirkung dahinter. Denn darum geht es ja und das musste ihm auch absolut klar sein in seinem Werbefeldzug mit großem Autsch-Faktor. Wenn ich heute sage „ab ins Schlafzimmer und Hose runter“, dann ist Schluß mit lustig und dann schluckt er erst einmal, wenn er begreift, was die Stunde wieder einmal geschlagen hat. Es ist heute auch nicht mehr so, das ich ein schlechtes Gewissen danach hätte. Nein ich stehe mit erhobenem Haupt auf, wenn ich fertig bin, rede wie seine Aufseherin auf ihn ein und beende meine Sätze mit „ist das klar? – ob das klar ist mein Lieber?“ Ich fordere ihn am Ende wirklich auf, darüber nachzudenken und führe ein erzieherisches Gespräch. Ich will hören und später natürlich auch sehen, ob das ganze auch fruchtet.
Auch eine ständige und immer genauere Aufmerksamkeit stellte sich meinerseits gegenüber seinen „Verfehlungen“ ein. Ich wusste ja nun, das ich ihn steuern und korrigieren würde können, wobei schon immer eine gute Absicht (positive Entwicklungen innerhalb der Ehe)dahinter steckte und nicht etwa die pure Lust, den Mann zu beherrschen. Dazu passt ein Beispiel von letzter Woche: „Darf ich dir noch ein Glas Sekt anbieten?“ so ähnlich fragte er nach der Rückkehr von einem Besuch bei Freunden. Ich drehte mich um, lächelte ihn herb an und sagte schnippisch „Gerne, nachdem Du mir den Mantel abgenommen hast!“.
Aus dieser kurzen Unachtsamkeit seines Benehmens entsteht dann sofort eine Atmosphäre wo meine ohnehin arrogant wirkenden dünnen Augenbrauen in hochgezogener Bedrohlichkeit einrasten. Ein derartiger Regelverstoss des Mannes, auch wenn es nur eine kleine Vergesslichkeit war, gibt einen wunderbaren Anlass sofort passende Strafmassnahmen einzusetzen oder im Wiederholungsfall natürlich zu verstärken. Am besten umgehend, dann ist der Verstoß auch noch wirklich präsent bei ihm. „Zieh dich aus, ich glaube wir haben etwas zu besprechen,“ kommentierte ich dann sein gemurmeltes Nachplappern, nach dem Motto „meine Güte wie konnte ich das nur vergessen.“
Daraus kann aber auch Stunden später ein schönes Abendprogramm werden. Es geht in erster Linie um (sicherlich überzogene) Erziehung zu einem besseren Eheann. Er wollte es so - na also!

Es gibt mir selbst eigentlich kein Gefühl von sexueller Lust, dem Mann den Hintern zu versohlen. Da ist nur so ein Vorgefühl von Sex, weil es größtenteils doch immer mit sexueller Begierde zusammenhängt, wenn er für Unzulänglichkeiten und Unbeherrschtheiten bestraft wird. Das ganze findet ja doch stets im Rahmen sexueller Aufladung und Ursächlichkeit statt. Gut, gelegentlich türmen sich meine Brustwarzen auf, während ich die Schläge vehement ausführe. Und wenn ich jetzt darüber nachdenke, dann trifft es erneut zu: Ja das hat schon was! Ja! Wenn einem der nackte Mann gegenübersteht, schutzlos, schüchtern, bangend, beschämt, erstarrt, innerlich leicht bebend und nervös, äußerlich brav gestellt aber innen sexuell verdorben und lüstern. Ich hingegen bin ganz und gar nicht nackt und allein das ist schon die erste Wirkung der Spritze, die den Mann lähmt. Kleider machen Leute - nie war es so wertvoll wie heute. Ich wiege nur 58 Kilo, habe Konfektionsgröße 36, er hat rund 80 Kilo, eine normale nicht besonders kräftige Statur. Niemals könnte ich diesen Mann körperlich bezwingen oder seine gelegentliche Sturheit erweichen. Aber ich habe BH-Cup 75 C, stehe ziemlich genau auf gleicher Augenhöhe in all meinen (jetzt) 12 cm hohen Schuhen und meine althergebrachte Weiblichkeit, mein konservativer Stil suggeriert eine Festigkeit und Stärke der Frau, seiner Frau, ganz und gar nicht willensschwach oder schüchtern, was ihm wiederum Sicherheit und Beständigkeit signalisiert, um sich mir demütig anzuvertrauen. Man muss einige Formeln kapieren und befolgen. Weibliche Eleganz und Autorität bedingen einander. In der Leidenschaft des Mannes ruht die Macht des Weibes, in der Leidenschaft ausgelöst vom unausweichlichen Reiz der Frau. Ich wiederhole mich, wenn ich eine Situation beschreibe, wo ich eine durchsichtige Bluse ohne BH trage und mein Busen, die Teller der Brustwarzen hindurchscheinen oder wenn ich mit eng übereinandergeschlungenen Beinen sitze und leicht wippend den hochhackigen Schuh bewege: Wo soll der Mann denn hinschauen, wenn nicht auf diese tückischen Bilder, die ich mittlerweile schon ganz unbewusst male wenn ich mich morgens herrichte und anzhiehe. Wenn ich meinen Mann dann wiederum mit hochgezogenen Augenbrauen und einem verweisenden Gesichtausdruck begegne, kann ich in seinen Gedanken lesen, wie süchtig ihn das alles macht. Aber auch das immerzu über ihm schwebende Damoklesschwert kann ich förmlich fühlen, als hätte ich ständig einen Rohrstock oder meine Gerte fest in meiner geballten rechten Faust. Dieser Gesichtsausdruck hat sich aufgrund meiner neuen Rolle mittlerweile regelrecht an mein tägliches Auftreten angepasst. Mir war das nicht aufgefallen, aber mein Mann brachte mich auf diese Marotte. Wenn ich die Haare streng nach hinten ziehe und mit leicht erhobenem Haupt lustwandle, hat das schon auch etwas und ich mag diese hart anmutende kühle Ästhetik mittlerweile sehr an mir. In mir ist so eine Art Eitelkeit gewachsen nach dem Motto: Heute könnte ich (...mit dir) (...mich) (...dich) .....
- ... wenn ich das möchte“.
Diese Überlegenheit, einen ausgewachsenen Mann zum gehorsamen Lehrjungen zu verwandeln, in einen immerzu galanten und zuvorkommenden Liebhaber, aufmerksam und ergeben, zu meinem Toy Boy im Bett und meinem Hausboy - das hat erst recht etwas. Das erfüllt mich mittlerweile mit Glück, wo ich zuvor lange gezögert habe.

Aber Vorsicht! Ein devoter/ masochistischer Mann ist auch ein sehr zerbrechliches
Spielzeug, das behutsam behandelt werden muss, auch wenn er selbst am meisten davon überzeugt ist, der weiblichen Dominanz tapfer standhalten zu müssen - um jeden Preis. Trotz der manchmal schon sehr scharfen Strenge, dominieren bei mir mehr die sanften aber kühlen Töne. Ich kann da sehr spröde und scharfzüngig sein, wenn es um Erziehungsbelange, sprich -defizite bei ihm geht . Ich glaube man kann einen Mann allein mit Worten sehr tief treffen und seinen Willen unterdrücken, wenn man die überzeugenden Worte findet und dabei die richtigen Knöpfe bedient. Da braucht es kein Instrument und keine flinke Hand. Einmal hätte ich beinahe den Bogen überspannt.
Ein unvergessenes Beispiel: Ich erschrak richtig, als sich mein Liebling einmal nach einem hartnäckigen „Nein“ meinerseits auf sein wiederholtes Anfragen nach Sex und der sich dafür eingehandelten Bestrafung zu Wort meldete: „Schatz, ich bin doch dein Mann.“ Mindestens über vier Wochen lang hatte ich den Rekord hinaufgetrieben, wo er partout nicht – wie könnte es anders sein - alles bloß nicht abspritzen durfte. Immer wieder versagte ich ihm die Erlaubnis (verdient ist verdient) und er wagte es schon lange nicht mehr, sich selbst zu befriedigen. Stattdessen hatte ich ihn für jede Kleinigkeit regelmäßig die Hosen runter gezogen . Als ich besorgt und voller Schreck nachfragte, ob er denn unter meiner Strenge leiden würde, antwortete er: „Nein das nicht, aber ich fühle mich ausgenutzt, wenn ich gar nichts mehr darf und stattdessen nur noch den Hintern voll bekomme.“ Es war also nicht so wie bei Severin und Wanda. Wir wissen, je grausamer sie war, um so schöner und begehrenswerter wurde die Venus im Pelz in den Augen des glühenden Verehrers und er sehnt sich nach ihrer Peitsche. Davor hatte ich immer Angst, vor einer Entwicklung ins Extreme, in die Grausamkeit, in eine Schreckensherrschaft, die von mir ausgehen würde und meinen Mann und unsere Liebe ruinieren könnte. Aber ich bin nicht die kalt lächelnde Roswitha, die ihren Gemahl auspeitscht und demütigt und mein Mann würde mich so niemals haben wollen. Da sind wir uns völlig einig, wie in so vielen anderen Dingen.

Es war dann gar nicht so leicht, die Dosis meiner Strenge und den Härtegrad meiner Entscheidungen und Anweisungen wieder etwas zurück zu drehen.
Es gibt natürliche Grenzen, doch die herauszufinden ist sehr schwer – aber auch sehr spannend. Und auch das hat was, Grenzerfahrungen zu machen – hüben wie drüben – da die dominante Frau und dort der unterwürfige Mann. Auch dieser Kommentar soll somit eine Werbung pro weibliche Dominanz sein, mit allen Konsequenzen, hüben wie drüben. Ja das hat was! Probieren geht über studieren. Und dann muss man einfach dabei bleiben und akiv werden, gerade als Frau, wenn es darum geht die Macht der Männer in der Welt aufzubrechen. Das beginnt bei kleinen Dingen in der kleinsten Zelle im gegenseitigen Umgang innerhalb der Ehe. Mein Mann hilft mir unaufgefordert in den Mantel und macht verschiedenes mehr... Wehe, mein Lieber!

Achatz hat gesagt…

Danke auch für diesen Kommentar.

In der Tat ist auch er "Werbung" für den guten Zweck :-))
Übrigens: Amélie spitzt tatsächlich die Lippen, wenn sie sich konzentrieren will...