Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Montag, 9. Juli 2007

Worum es geht

FemDom- Beziehungen und Female- Led- Relationships haben dies gemeinsam: es sind fast ausschliesslich die Männer, die sich wünschen von einer Frau "beherrscht" zu werden und die das Thema aufbringen.

Diese Wünsche werden in der Regel nicht als "normal" angesehen, obwohl erwiesen ist, dass weit über 2/3 aller Männer solche Wünsche dann und wann oder mehr oder weniger häufig haben. Mit mehr oder weniger grosser Intensität.

Und obwohl es eigentlich normal sein sollte, dass Frauen bestimmen, denn sie sind in der Tat den Männern in fast jeder Hinsicht überlegen.
Für Frauen sind solche Wünsche der Männer dennoch eher unverständlich und beängstigend. Sie wollen keinen "perversen" Partner und sie wollen schon gar nicht einen willenlosen Sklaven, dessen Lust sie mit ausgefallenen Praktiken bedienen müssen. Sie wollen auch nicht unbedingt noch jemanden in ihrem Umfeld haben, für den sie zusätzlich die Verantwortung tragen.

Eine FLR oder wie immer es auch heisst, hat allerdings auch jede Menge Vorteile für Frauen: Sie werden verwöhnt und der Mann stellt alle seine (Mannes-)Kraft bedingungslos in den Dienst seiner Frau. Es sollte ein starker Mann sein, der sie mit Tatkraft unterstützt und schon gar nicht ein Opfer sein (es sei denn "ihrer Weiblichkeit"). Denn bedenke: die Regeln in einer FLR werden alleine von der Frau aufgestellt. Sie hat es also in der Hand, wieweit sich ihr Mann unterwerfen "darf" oder muss.

Es gibt dieses in amerikanischen FemDom- Kreisen verbreitete Bild von den Familienjuwelen: Es sind die Hoden des Mannes, die sozusagen der Frau übergeben und von der Frau verwaltet werden müssen, damit er keinen Unsinn damit anstellt.
Frauen sind die viel besseren Eigentümer der männlcihen Sxeualität.
Denn insgeheim weiß jeder Mann, dass seine Sexualiät am besten von einer Frau kontrolliert wird, weil er ohne sie eigentlich eine Art Schwein ist.
Aber im Gegensatz zu dem, was man denken wollte, lieben die meisten Männer es, wenn die Kontrolle durch die Frau komm- die Gründe mögen vielfältig sein.

Das ist die Grundlage all dieser Beziehungen, Ehen: die Sexualität des Mannes wird durch die Frau kontrolliert mit dem Effekt, dass sie in seinen Augen tatsächlich zur "Göttin", "Königin" oder was immer auch wird.
Durch "tease" (Reiz) und "denial" (Verweigerung) wachsen seine Fähigkeiten ungemein- eine Erfahrung die viele Frauen (und Männer) vorher nicht kannten... In FLR -Kreisen gilt die goldene Regel:

Ein befriedigter Mann ist ein bequemer und widerspenstiger Mann, ein "enthaltender" , aber "angeregter" Mann ist ein fügsamer und eifriger Mann.

Die Beziehung/ Ehe entwickelt sich so, wie es eigentlich immer sein sollte:
Er hofiert seine Frau wie in den ersten Tagen ihres Kennenlernens: er dient ihr so gut er kann.
Er überwindet wieder häufiger seine Trägheit, Bequemlichkeit und seine schlechten Angewohnheiten, um in mehr -wenn nicht in allen- Bereichen für sie da zu sein.
Er hört auf zu streiten und er wird nicht mehr ohne ihre Erlaubnis masturbieren....
Und so soll es eigentlich auch sein.

Ohne, dass er ihr vorschreiben dürfte, wie sie ihn zu "bezwingen" hat; es ist die hohe Kunst der FLR, die hier behandelt werden soll.
Es geht nach den Wünschen der Frau oder gar nicht.
Die FLR (female led relationship) kennt kein anderes Gesetz als das, welches SIE einführt.

Allerdings das Wichtigste: Beide sind zur Kommunikation verpflichtet: Eine Ehe oder eine dauerhafte Beziehung in der der Mann endlich seine geheimen Wünsche und Phantasien äussern und gestehen kann erfährt eine ungeheure Steigerung an Intensität und Initmität, ohne dass die Frau irgendetwas anderes dazu "tun" muss dazu, als ihn zum Reden zu ermuntern- was Männern traditionell schwer fällt, besonders bei diesem Thema.

Minerva ist dabei die kluge, kühlrechnende und selbsbewusste Frau, die klug die archaischen Kräfte ihres Mannes -mit welchen Mitteln auch immer- zu zähmen versteht und für sich und die Ehe zu nutzen weiss.

Keineswegs sollte sie mit dieser Aufgabe eine (weitere) Last bekommen, sondern vielmehr Erleichterung in allen Dingen durch den Mann an ihrer Seite finden.

Ganz normal eigentlich.

1 Kommentar:

Markus hat gesagt…

Hallo, habe kürzlich Euer Blogg entdeckt: es ist echt Klasse !

Ich träume wie vermutlich viele dass sich mein Leben in diese Richtung ändert (schwierig nach 10 Jahren Ehe).

Könnt Ihr mir zu folgendem Auskunftz geben:

Ein wichtiger Punkt ist:
-dass die Frau nicht nur selbstverständlich über gemeinsame Sexualität bestimmt (die ausschliesslich nur dann und nur auf die Weise so stattfindet, wie sie es will), sondern auch -und dies ist essentiell-, über die Häufigkeit der Ejakulationen des Mannes, die sie unbedingt kontrolliert und auf ein für sie sinnvoll erachtetes Maß reduziert- (während ihre eigene Sexualität völlig unabhängig ist).

Meine Frage wäre:

Was ist ein normales Maß ?

Danke und weiter so !!!!!