Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Freitag, 30. November 2007

Um Ihren Finger Gewickelt (2) .... ist der Mann am glücklichsten

Die Website aroundherfinger.com wird von Emily und Ken Addison betrieben. Wir finden, sie stellt einen der weltweit besten Ansätze dar, Paare an das Thema "Weiblich bestimmte Ehe" heranzuführen.

Der hier vorgestellte Teil ist für Frauen bestimmt, die mit diesem Thema vielleicht durch ihren Mann konfrontiert werden. Das Motto der Website ist :
"A Man is happiest when wrapped around the finger of the woman he loves". Also auf deutsch: "Ein Mann ist am glücklichsten, wenn er um den Finger der Frau gewickelt ist, die er liebt."

Wir hatten diesen Post schon einmal im Juli vorgestellt -hier- und übersetzt, ihn dann aber noch einmal zurückgenommen: Wir wollten die Übersetzung verfeinern- das ist es wirklich wert- und dazu die Erlaubnis der Addisons einholen. Dies ist jetzt geschehen; der englische Text ist ebenfalls nochmals verbessert worden. Einen Kommentar dazu -von damals, er ist von Roswitha- haben wir selbstverständlich wieder mit übernommen (würde bei Einspruch durch sie natürlich gelöscht).
Die Anzahl der täglichen Besuche dieses Blogs ist inzwischen deutlich gewachsen und dieser Beitrag verdient sicher eine große Aufmerksamkeit.

Übersetzung aus aroundherfinger.com - For Women- :

"Die meisten Frauen besuchen diese Website, weil ihre Männer oder Partner ihnen eröffnet haben, sie hätten Interesse, eine Beziehung anzustreben, in der die Frau das Sagen hat.
Wenn Sie eine dieser Frauen sind, sollten Sie als erstes beachten, daß sein Wunsch, sich ihnen zu unterwerfen, gar nichts Ungewöhnliches ist. Die männliche Fantasie, sich einer dominanten Frau zu unterwerfen, ist die am meisten verbreitete Fantasie überhaupt bei Männern.
Eine Google- Suche zu diesem Thema mit einigen dazugehörenden Schlüsselworten ergibt unzählige Treffer. Es gibt Tausende und Tausende von kommerziellen und privaten Seiten dazu. Während der bekannte Stereotyp der „Domina in Leder“ viele diese Seiten zu monopolisieren droht, gibt es viele andere Seiten , die diesen Typus total meiden und sich vielmehr auf den wesentlichen, vielleicht weniger dramatischen Kern, nämlich den der „Weiblichen Autorität“ konzentrieren.
Jedoch, der Mann, der sich (s)einer Frau unterordnet, das ist ein durchgängiges Thema, welches alle diese Webseiten gemeinsam haben.
Es ist wichtig zu wissen, daß solche Seiten nicht ein Bedürfnis des Mannes etwa hervorrufen, sondern auf ein solches reagieren.

Unsere Themen hier sind:

- Ihr Mann ist also submissiv - wie geht es weiter?
- Was hat seine Frau davon ?

- Wie sollte eine Frau gut vorbereitet darauf reagieren?

- Brief von einer Ehefrau (1) : Etwas Neues über ihren Mann
- Brief von einer Ehefrau (2) : Eine bessere Beziehung zu ihrem Mann

- Die sexuelle Komponente, die nicht ignoriert werden kann

- Wie sich Frauen verhalten können, die die Submissivität ihrer Männer unterstützen wollen

- Dialogsammlung für Frauen von submissiven Männern

- Es ist immer noch derselbe Mann, wie Sie ihn immer liebten

- Ist das alles dazu?


Das Wichtigste, was eine Frau dazu wissen sollte, ist, dass der Wunsch ihres Mannes (Ehemannes oder festen Freundes) sich ihr unterzuordnen, eigentlich ein Ausdruck seiner Liebe zu ihr ist, seiner Zuneigung und seiner Verehrung für sie.
Es ist kein Geheimnis, dass Männer Schwierigkeiten haben, ihre Gefühle zu zeigen.Wenn ein Mann das Objekt weiblicher Autorität zu sein wünscht, dann auf Grund von sehr starken Gefühlen, die traditionell in unserer Gesellschaft eher von Frauen verlangt werde. Frauen sollten also vorsichtig sein, wenn sie ihre Männer verurteilen, wenn diese von ihren Gefühlen erzählen. Sie sollten deren Gedanken nicht gleich verwerfen, bevor sie sie nicht ernsthaft betrachtet haben.

Sie sollten auch die große Portion Mut sehen, die ein Mann braucht, um dieses Thema mit seiner Frau anzusprechen.
Selbst wenn eine Frau ganz offen dafür wäre, und so eine Art von Beziehung gerne ausprobieren wollte, muss man anerkennen, dass ihr Mann keine Chance hat, dieses vorher wissen zu können. Frauen könnten fälschlicherweise die Wünsche ihres Mannes im besten Fall verdreht finden und im schlimmsten Fall pervers. Und wenn diese Website Frauen klarmachen will, daß seine Gefühle weder das eine noch das andere sind, so spüren die Männer doch das Risiko ihre Frau zu befremden, wenn sie die Sprache auf so ein Thema bringen.

Bei diesem Risiko ist dieser Wunsch, eine veränderte Dynamik in Ihrer Beziehung zu verfolgen, alles andere als eine zufällige Laune.
Für ihn ist es sehr, sehr ernst. Ein Mann, der seine Frau mit seinem Verlangen vertraut macht, eine submissive Rolle in der Beziehung zu spielen, hat wahrscheinlich darüber schon sehr lange nachgedacht. Der Wunsch, sich seiner Frau damit zu nähern wird getrieben von unterschwelligen Kräften in seiner Persönlichkeit, die er schlicht nicht wegschieben kann.
Viele submissive Männer berichten, daß sie über viele Jahre diese Veranlagung in sich spürten, bevor sie überhaupt etwas damit gemacht haben. Sie haben versucht die zu verdrängen und zu bekämpfen so gut sie konnten, aber sie haben schliesslich akzeptiert, dass sie sich vollständiger und zufriedener fühlen, wenn die Frau ihres Lebens ihre Autorität über sie formell übernimmt.

Die meisten Frauen sind zunächst total geschockt, wenn sie von ihren Männern zum ersten Mal mit diesem Thema konfrontiert werden. Normalerweise haben sie nicht die geringste Ahnung, dass er solche Fantasien mit sich herum trägt.
Machen Sie sich klar, dass Sie so etwas keinem Mann auf der Straße an der Nasenspitze ansehen können. Viele solcher Männer haben im Gegenteil sogar recht dominante Züge nach aussen hin und sind starke Persönlichkeiten. Sie kommen oft sehr weit im Beruf und im sozialen Leben.
Jedoch tief innen wissen sie, sie sind am glücklichsten, wenn sie sich der Frau, die sie lieben und der sie vertrauen, ganz hingeben können.
Wenn sie sich also ihrer Frau anvertrauen, dann öffnen sie damit ein Fenster zu einem Bereich ihrer Seele, den ihre Frauen vielleicht nie wahrgenommen hätten, den die Männer selbst aber schon lange kennen.

Warum, mögen Sie fragen, hat er sich nicht schon früher so verhalten wie jetzt?
Warum hat er mit Ihnen über die kleinsten Dinge gestritten? Warum beschwerte er sich , wenn Sie ihn an die einfachsten Hausarbeiten erinnerten? Wenn er so so submissiv ist, warum war er dann nicht immer schon so?
Es gibt eine kompliziertere Antwort darauf und sie hat zwei Teile.
Zum einen ist es so, daß er immer seine Neigung (bewusst oder unbewusst) unterdrückt hat. Männer sind nicht dazu erzogen, sich Frauen unterzuordnen. Wenn er Ihnen dies bekennt, dann entledigt er sich damit auch einer Bürde von Erwartungen, die auf ihm lastet.
Wenn er einmal mit seinen Wünschen klar kommt, wird er freier auf Sie zugehen können, so, wie er es richtig findet.
Der zweite Teil der Antwort jedoch hat entscheidend mit Ihnen zu tun, nämlich mit der Art und Weise mit der Sie (bewusst oder unbewusst) seine Submissivität pflegen.
Sie müssen wissen, daß es für die meisten submissiven Männer einfach nicht reicht, sich in Eigeninitiative bloß ihren Frauen unterzuordnen ohne daß die Frauen das bemerken. Er muss wissen, daß seine Frau seine Unterordnung kennt, daß sie selbst ihre Autorität in Anspruch nimmt und sich entsprechend verhält.
Mit anderen Worten, sein Engagement, unbedingt für Ihre Bedürfnisse da zu sein, würde Ihnen als Frau vielleicht schon völlig genügen, reicht aber für ihn sicherlich nicht aus.
Dies ist vielleicht der wichtigste Part der ganzen Website.


Ihr Mann ist also submissiv - wie geht es weiter?

Die meisten (nicht alle) Männer die sich Ihren Frauen gerne unterwerfen würden, folgen damit einem ähnlichen Muster. Sie starten fast immer zunächst eine Kampagne, in der sie sich verdeckt ihren Frauen unterordnen. Anders gesagt, sie versuchen ihrem Verlangen zu folgen, indem sie sich benehmen, als ob die Frau bereits die Führung übernommen hätte: Sie arbeiten mehr als bisher im Haushalt, offerieren ihr Körper- und Fussmassagen, bereiten ihr wohltuende Bäder, verwöhnen sie und so weiter.
Frauen denken dann leicht, dass so eine Verhaltensänderung mit Schuldgefühlen zu tun hat, für etwas, was die Männer falsch gemacht hätten. Das ist natürlich falsch, aber die Frau ist verunsichert, wenn solche Veränderungen eintreten.

Das Problem ist, dass die Männer, die eine Unterordnung nur im Verborgenen betreiben, schnell herausfinden, dass es so für sie nicht funktioniert. Es reicht den meisten einfach nicht, ihre Frauen einfach nur zu bedienen und zu verwöhnen. Da muss eine ausgesprochene Wahrnehmung auf Seiten der Ehefrau sein, oder der Mann bleibt unzufrieden. Bei einigen Punkten wünscht der Mann sich einfach, daß seine Frau sich vor ihn hinstellt und zu ihm sagt, daß sie jetzt das Sagen hat. Die Männer wollen nicht einfach nur alles Mögliche für ihre Frauen tun, sie wollen auch, daß ihre Frauen ihnen bewusst sagen, dass was sie zu tun haben.
Sie wollen, dass ihre Frauen mehr Kontrolle über sie ausüben.

Wenn die meisten Männer mit dieser versteckten Form der Submissivität beginnen, stolpern die tapferen unter ihnen vielleicht sogar in eine Unterhaltung mit Ihrer Ehefrau über dieses Thema. Diese Unterhaltung bleibt vielleicht vage und schafft es nicht, die Tiefe seiner Gefühlswelt zu vermitteln.
Wie gesagt: Männer können ihre Gefühle oft nur sehr unzureichend mitteilen. Es läuft darauf hinaus, dass er am Ende seine Wünsche nicht artikuliert hat so wie es ihn oder seine Frau zufriedenstellen würde.
Die Frau versteht, daß ihr Mann ein paar nette Dinge für sie tun will, ihr mehr freie Zeit verschaffen will, daß er ihr im Schlafzimmer Freude machen will- und dies ihm wichtiger wird, als seine eigene Lust, aber sie versteht sein Motiv nicht.
Dieser Mangel an Kommunikation, dieser Mangel an einem offenen und ehrlichen Austausch über dieses Thema ist generell eine große verpasste Chance für jedes Paar, für den Mann wie für die Frau. Nicht nur, weil der Mann so nie die Gelegenheit bekommt, diese von ihm so sehr ersehnte Dynamik in seiner Beziehung zu versuchen, sondern auch, weil die Frau so nie einschätzen kann, was für sie dabei herauskommen kann.

Was hat die Frau davon?

Täuschen Sie sich nicht; es gibt jede Menge Vorteile für eine Frau, die ein solches Geschenk, wie die Unterordnung ihres Mannes akzeptiert und mit ihrer eigenen Autorität ausfüllt. An erster Stelle ist da die Erkenntnis, dass ihr Mann sie bewundert und sie auf das „Podest“ stellt, auf welches sie eigentlich auch gehört.
Diese offene Wahrnehmung seiner aufrichtigen Liebe und seine uneingeschränkte Verehrung für sie sind Lohn an und für sich.

Da gibt es allerdings noch weit mehr, als der offene Ausdruck seiner Empfindungen.
Die Frau wird nämlich sehr ihre Freiheit schätzen lernen und den grossen Entscheidungsspielraum , den diese neue Beziehungsdynamik ihr bietet. Sie wird es sehr angenehm finden, dass Ihre Meinung und ihre Entscheidungen im Haus respektiert und geachtet werden..
Wenn sie die Kontrolle über sie Finanzen im Haus haben will, dann kann sie diese Kontrolle haben. Wenn sie wünscht, dass nur eine Hälfte des Ehepaares die Fernbedienung bedienen darf, braucht sie es nur zu sagen.

Sie wird sich auch von Haushaltspflichten entlasten, o weit sie es richtig findet. Ihr Mann wird diese Pflichten nicht nur übernehmen, er wird das auch gerne tun, da sie eine Gelegenheit darstellen, seiner Frau zu dienen.

Ein Bereich, im dem Frau unbedingt profitiert, liegt im Schlafzimmer.
Obwohl wir auf dieser Website erotischen Inhalte vermeiden will, werden Frauen in dieser Situation bald bemerken, dass ihr Vergnügen absolut an allererster Stelle steht. Zum Beispiel können sie soviel oralen Sex geniessen, wie sie wollen- ohne jede Gegenleistung. Unter keinen Umständen müssen sie auf Geschlechtsverkehr verzichten. Jedoch findet Geschlechtsverkehr ausschliesslich nach ihren Regeln statt und nur dann, wenn Sie sicher sind, daß Ihre ureigensten körperlichen Bedürfnisse auch erfüllt werden.
Die Frauen finden nämlich sehr schnell heraus, dass Verzögerung oder Verweigerung seiner Befriedigung (für vernünftige Zeitabschnitte, vielleicht ein- oder zwei Wochen auf einmal) seine Submissivität enorm steigert und es den Mann phänomenal aktiviert.
Geben Sie aber acht mit dieser Taktik der Enthaltung, weil sie auch eine gegenteilige Wirkung haben kann.
Es ist nämlich das Eine, ihn bewusst sein Vergnügen zu verweigern, um mit diesem Mechanismus seine Submissivität zu pflegen. Es ist aber etwas ganz Anderes, sein sexuelle Befriedigung einfach zu ignorieren.
Solange Sie Enthaltsamkeit vom ihm verlangen, lassen sie ihn immer wissen, daß Sie es bewusst tun. Sagen Sie ihm in absolut klaren Worten, daß Sie wissen, was er will, aber daß Sie entschieden haben, daß er es jetzt nicht bekommt.
Ohne Erklärungen von Ihnen dazu ist das Ergebnis nichts als Frust für ihn.

Es gibt viel zu sagen über diese Dynamik, aber was Sie bisher gelesen haben, ist eine gute Einführung. Wenn Sie davon etwas überwältigt sind, dann sind Sie nicht die Einzige. Für jede Frau ist die Tatsache schwer zu begreifen, dass ihr Ehemann ein solch starkes Verlangen, sich seiner Frau so völlig hinzugeben, so lange unterdrückt hat.
In der Tat, dies alles zu akzeptieren, ist für die meisten Frauen überhaupt das Schwierigste.
Haben Frauen es aber einmal akzeptiert und voll erfasst, dann wird alles eine wunderbare neue Realität für sie..

Wie sollte eine Frau gut vorbereitet darauf reagieren?

Dieser Abschnitt ist mit der Phrase „gut vorbereitet“ überschrieben. Und zwar deshalb, weil die meisten Frauen total überrascht sind vom Wunsch ihres Mannes, die Kontrolle an sie abzugeben. Frauen können sich jetzt offensichtlich verhalten, wie sie wollen, und doch gibt es sicherlich noch einige Verhaltensmuster und Dialogmuster, die es ihnen ermöglichen, noch schneller und produktiver einen Weg zu einer beide Seiten erfüllenden Beziehung zu finden.
Bevor wir hier in Generalismen sprechen ist es vielleicht besser aus zwei Briefen zu zitieren, die wir zu diesem Thema erhielten.

- Brief von einer Ehefrau (1) : Etwas Neues über meinen Mann erfahren
Mein Mann und ich haben in den letzten zwei Monaten Merkwürdiges miteinander erlebt. Er hat zunächst einmal überhaupt nicht mehr mit mir gestritten. Dann hat er fast täglich gekocht, geputzt, die Wäsche gewaschen, usw. ohne mich auch nur zu fragen. Er begann mir Massagen zu geben und steigerte sich bei der Massage meiner Füsse. Er bot mir sogar Pediküre an! Ich wusste, er führte etwas im Schilde, aber ich war ohne jeden Anhaltspunkt. Mein erster Gedanke war, dass er mich irgendwie betrogen hatte und so seine Schuld ausagierte. Ich sprach das an, aber er sagte nur immer, daß es im einfach nur Spaß mache, schöne Dinge für mich zu tun. Es erübrigt sich zu sagen, daß ich ihm das nicht abkaufte.

Also ging ich ins Internet und entdeckte dort mehr oder weniger die Existenz von „submissiven Ehemännern“. Es wurde mir sofort klar, daß auch mein Mann solche submissive Wünsche zum Ausdruck brachte.
Daraufhin prüfte ich meine Theorie indem ich einen Test machte, und ihm eine „to do- Liste“ aufgeschrieben habe. Einen Montagmorgen habe ich sie auf seinen Ankleideschrank gelegt. Am Ende der Woche hatte er alles auf der Liste erledigt. Das war nicht einfach nur eine Liste für schnelle, kleine Aufgaben..., es war eine ganz schön lange Liste. Er verbrachte die Abende dieser Woche damit das Basement zu reinigen, die Garage zu putzen, Glühbirnen zu wechseln, mein Auto zu saugen und so weiter. Dies zu allem anderen, was bereits schon zu seiner Routine geworden war mit der Wäsche, dem Kochen und anderen Jobs.

Immer wenn er Dinge von der Liste erledigt hatte, achtete ich darauf, ihm nicht dafür zu danken. Das basierte auf Ratschlägen, die ich in einem Online- Forum gelesen hatte. Ich sagte ihm , dass er es gut gemacht hatte (hatte er auch, kann man mir glauben!), aber ich dankte ihm absolut nicht.
Als Freitagabend nahte, sagte ich ihm (ich bat ihn nicht, sondern sagte ihm), daß er ein Schaumbad für mich richten sollte. Ich liess mir aus den Kleidern und in die Wanne helfen. Dann lies ich ihn eine Flasche Wein aufziehen und mir ein Glas davon geben. Ferner Kerzen anzünden und schöne Hintergrundmusik auflegen bevor ich ihn wegschickte. Ich instruierte ihn, die Höhle zu verlassen und die Flasche allein auszutrinken. Vielleicht habe ich da ein bisschen getrickst, indem ich ihn aufforderte den ganzen Wein zu trinken, aber ich wollte ihn einfach lockern so gut ich konnte. Er hat jeden meiner Wünsche exakt befolgt. Ich nahm mir Zeit und fühlte mich wohl in der Wanne. Schliesslich bin ich herausgekommen und habe mir ein scharfes Höschen und einen kurzen Rock angezogen. So spazierte ich aus meiner Höhle, nahm auf der Couch Platz neben ihm und stellte das TV an. Es war noch ein bisschen Wein in der Flasche, den lies ich mir von ihm einschenken, da ich jetzt selbst eine kleine Lockerung gebrauchen konnte. An dieser Stell fragte er mich wieder, ob er noch irgendetwas für mich tun könnte.
Sein Benehmen unter dem Einfluss des Weins gab mir wieder mein Selbstvertrauen zurück. Ich sagte zu ihm: ja, ich hätte noch etwas für ihn zu tun. Er könne mir erst einmal die Füsse massieren. Er fing damit an, wobei er zunächst auf der gegenüberliegenden Seite der Couch sass und meine Füsse in seinen Schoß nahm. Ich sagte ihm, ich fände es besser, wenn er dabei auf dem Boden knien würde. Er nahm das auf, als wäre das sein Lebenstraum. Er strahlte so unglaublich viel Liebe aus, wie er da zu meinen Füssen kniete. Da spürte ich zum ersten Mal, daß ich so eine Art Power-Schub bekam; ich kann nicht genau erklären wieso, aber jetzt fühlte ich mich ihm ganz besonders nahe.

Ich sagte ihm, daß es mir gefiel, wie er sich in letzter Zeit benommen hätte. Er war so hilfreich für mich. Er hatte ganze Arbeit bei der Erledigung meiner Liste geleistet, die ich ihm gegeben hatte. Er hatte in der Tat einen so guten Job gemacht, daß ich schon an der nächsten Liste arbeitete. Dann stellte ich ihm eine Menge Fragen, die er alle mit enthusiastischem „ja“ beantwortete: Mochte er es wie unsere Beziehung zur Zeit lief? Gefiel es ihm, wenn er einfach tat, was ich ihm auftrug? Gefiel es ihm, wenn ich offenbar das Kommando hatte? Am Ende schaute ich ihm direkt in die Augen und fragte ihn geradeheraus, ob sich im Bezug zu mir als submissiv empfände. Diesmal antwortete er mit einem begeisterten „Ja, das tue ich!“

Das war, glaube ich, war der Punkt, wo sich meine Nachforschungen reichlich auszahlten. Ich verstand, dass ich diesen Moment nutzen sollte. Ich sagte ihm, dass ich ihn völlig verstehe. Ich wäre bereit, meine Autorität über ihn zu akzeptieren, aber er müsse seine Submission mir gegenüber akzeptieren. Meist würde unsere Beziehung das bleiben, was sie ist, aber wann immer ich meine Macht über ihn ausüben wollte, erwartete ich, dass er gehorchte.
Es wird Zeiten geben, da wird ihn die Realität frustrieren. Zeiten in denen er mit meinen Entscheidungen nicht übereinstimmt; das ist okay. Ich möchte seine Meinung hören. Ich werde sie respektieren und wahrnehmen, bevor ich zu meiner eigenen Entscheidung komme. Letztendlich aber bestimme ich. Ich weiss das, und er akzeptiert das.
Wenn ich einen guten Rat an andere Frauen weitergeben sollte, dann würde ich alle diese Dinge auf keinen Fall wortlos praktizieren, sondern mit ihm reden.
Submissive Männer wollen, das ihre Frauen formell ihre Autorität in der Beziehung demonstrieren.
(gezeichnet Beth in Ohio)

- Brief von einer Ehefrau (2) Bessere Beziehung zu meinem Mann:
Mein Mann ist vielleicht der maskulinste Mann, den ich mir vorstellen kann. Er liebt Fussball, Hamburger zieht er Restaurants vor, und -ausser in letzter Zeit- ist er nicht gerade der Musterknabe für Kommunikation. Vor zwei Jahren bemerkte ich plötzlich, daß er ein komisches Verhalten annahm. Er, der vorher nicht einen Finger im Haus krumm gemacht hatte, machte nun lauter Arbeiten ums Haus. Er kochte Essen und wusch die Wäsche buchstäblich zum ersten mal in unserer Ehe. Ich hatte keine Ahnung, was sich dahinter verbarg, aber ich hatte Angst ihn danach zu fragen, denn ich konnte jede Hilfe im Haushalt gebrauchen. Sie können sich vorstellen wie überrascht ich war, als er eines Abends zu mir sagte, er wolle einige Veränderungen haben in unserer Beziehung. Er wollte, dass ich die Leitung im Haus übernähme.

Erst habe ich gezögert. Er schien mir irgendwie verrückt zu sein, aber aufrichtig. Ich sagte ihm, ich wollte mal darüber nachdenken, aber im Moment machte ich einfach so weiter wie bisher. Er benahm sich dann ebenfalls so, als ob er das Thema überhaupt nie aufgebracht hätte. Heute weiss ich, daß er sich sehr geschämt hatte und verlegen war, aufgrund meiner ersten Reaktion. Ich hatte total unterschätzt wie schwer es ihm gefallen war, mir seine Gefühle klar zu machen.

Es brauchte nur ein paar Wochen, bis er wieder, wie früher, nichts mehr im häuslichen Bereich machte, als ich das Thema wieder auf den Tisch brachte. Das kam auf in einem Streit, den wir hatten. Ich hatte geschimpft, weil er seine Kleider einfach auf den Boden geworfen hatte. Er stand grummelnd auf und sammelte alles auf. Ich sagte, wenn er es wirklich ernst meinte, dass ich die Führung im Haus haben sollte, dann müsse er allerdings auf mehr gefasst sein. Da leuchteten seine Augen auf. Anstatt jetzt fortzugehen, nahm ich die Gelegenheit beim Schopf und gab ihm eine Chance darüber zu reden. Er sagte, er fühle sich einfach wohler, wenn ich das Kommando hätte. Es ginge ihm schon seit längerer Zeit so. Ich antwortete, dass ich willens wäre, das mit ihm auszuprobieren.

Das war erstmal ein Kampf für mich. Nach und nach fiel es mir aber leichter, ihm deutlich zu sagen, was ich wollte. Er fiel immer noch von Zeit zu Zeit zurück in die alten Manieren. Eines Tages habe ich mich mit ihm hingesetzt und ihm erklärt, dass ich mich inzwischen zu sehr daran gewöhnt hätte, die Federführung zu haben, als dass ich zu den alten Bedingungen zurückkehren wollte.
Ich sagte ihm, dass ich mich ihm genauso so nahe fühlte wie immer, dass aber die Dinge jetzt anders lägen. Ich erwartete jetzt, daß er mir
gehorchte. Ich weiss nicht, was da in mir „geklickt“ hatte... Ich glaube mir gefiel mittlerweile die Kontrolle über ihn mindestens so, wie ihm seine Unterordnung unter mich.
Jetzt, da ich offen meine Erwartungen an ihn ausdrücken konnte, liefen die Dinge besser denn je. Ich fühle mich ihm sehr viel näher, weil wir beide unseren Platz in der Beziehung akzeptiert haben.

Es ist total unsichtbar für unsere Freunde. Er respektiert mich in Gegenwart von anderen, aber niemand ausser uns beiden würde jemals ahnen, wieviel Kontrolle ich in der Ehe habe. Es ist wirklich ein großartiges Arrangement. Ich finde jede Frau sollte so glücklich sein.
(gezeichnet Wendy in Pennsylvania)

Sie müssen wissen, dass auch der motivierteste Ehemann gelegentlich einmal aus der Rolle fällt. Das Leben ist voller Herausforderungen und auch er wird leicht abgelenkt von Anforderungen in der Balance zwischen Beruf und Ihrer Ehe.
Aber auch wenn er einmal abschweift, Haushaltsarbeiten nicht macht oder er grummelig auf eine neue Liste von Aufgaben reagiert - im Kern bleibt er immer submissiv. Mit anderen Worten, es tut ihm gut, wenn Sie ihn pushen. Sagen Sie ihm, daß er tun wird, was sie verlangen, ob es ihm passt oder nicht..
Abgelenkt, mürrisch oder sonstwas- Sie haben immer noch das Kommando und von ihm wird erwartet, daß er Ihnen gehorcht. Diese Momente, in denen Sie ihn an ihre Autorität erinnern, belohnen ihn wie vielleicht nichts Anderes es tun könnte.

Die sexuelle Komponente, die nicht ignoriert werden kann

Dies ist besonders wichtig!
Frauen liegen nie falsch, wenn sie denken, dass der Stellenwert, den Sex bei Ihren Männern einnimmt, gar nicht überschätzt werden kann.
Und mit Sex meine ich nicht nur den physische Akt.. Ich meine vor allem auch die psychologischen Komponenten. Auch wenn Männer besonders auf physichen Sex abheben, so vermissen sie oft am meisten einen bestimmten Level „sexueller Energie“ in der Ehe.
Das sollte vielleicht jede Ehefrau wissen, aber für Frauen mit submissiven Männern ist dieses von viel grösserer Bedeutung..
Ein submissiver Mann sehnt sich besonders stark nach sexueller Energie (die Sie getrost sexuelle „Aufmerksamkeit“ nennen können) von seiner Frau; mindestens genau soviel oder aber noch viel mehr, als er sich nach körperlichem Sex sehnt.
Er kann über ausgedehnte Zeiträume ohne regulären physischen Sex auskommen, aber Ihre sexuelle Energie braucht er unbedingt zum Leben um sich wohlfühlen zu können.

Wie aber stellt seine Frau es genau an, wenn sie ihm „sexuelle Energie“ zukommen lassen wollte?
Für Anfängerinnen: sie kann einfach spielerisch sein, über den Tag verteilt:
Sie könnte zärtlich zu ihm sein. Sie küsst ihn liebevoll und mit der Absicht ihn anzumachen, auf den Nacken, knabbert an seinen Ohren oder klapst ihn auf den Hintern, während ihres täglichen Routinelebens.
Das ist besonders effektiv, wenn Sie diese Dinge tut und ihm dabei gleichzeitig sagt, was sie von ihm erwartet. Zum Beispiel, anstelle ihn zu bitten, den Müll herauszutragen, kommen Sie einmal leise von hinten, küssen ihn auf sein Ohr und fordern mit sanfter, erotischer Stimme, dass er den Müll herausbringt.
Er wird das ausgesprochen lieben.

Bedenken Sie, daß dies alles keinesfalls irgendwie zu mehr physischem Sex führen muss, als die Frau wünscht. Allerdings werden Sie feststellen, daß sein Verlangen nach physischem Sex grösser denn je sein wird. Machen Sie nicht den Fehler, dies zu ignorieren, vielmehr zeigen Sie offen, daß Sie dies zur Kenntnis nehmen. Man kann es nicht genug wiederholen: die meisten submissiven Männer lieben es, wenn ihnen die eigene Befriedigung -in vernünftigem Mass- verweigert wird, solange ihre Frauen ihnen klar machen, dass sie ganz bewusst diese Kontrolle über ihre Männer ausüben.
Sie können ihren Mann einfach daran erinnern, sie wollen ihn unter Spannung halten wollen, weil sie ihn dann besser unter Kontrolle haben. Sie können ihm auch sagen, dass er sich noch keinen Sex verdient hat... Sie können ihm sagen, was sie wollen, so lange sie seine erregte Anspannung nicht ignorieren.
Wichtig ist dass Frauen ihre eigenen Bedürfnisse nicht unerfüllt lassen sollten. Nur weil ihr Mann sich enthalten soll, muss eine Frau sich noch lange nicht enthalten. Die Ehefrau wird jede sexuelle Stimulation (i.e. oraler Sex etc.) bekommen, die sie will, ohne jede Gegenleistung.

Die meisten Frauen wollen auch gar nicht auf Geschlechtsverkehr verzichten; es ist einfach ein wichtiger und schöner Teil ihres Lebens. Jedoch wenn Frauen jetzt Verkehr mit ihrem Mann haben, sollten sie ihm keinesfalls automatisch einen Orgasmus erlauben.
Sie können ihn abdampfen lassen, wann und wie immer Sie es wollen.

Denken Sie an Ihre Vorteile, wenn Sie ihn so unter Spannung an der Grenze halten.
Es ist kein großes Geheimnis, dass Männer nach dem Sex sehr schläfrig werden und kein Interesse mehr an Gefühl und Gespräch haben.
Männer haben eine physische Reaktion auf Orgasmen, die gerade entgegengesetzt ist zu dem Wunsch der Frau nach Kuscheln und Reden nach dem Sex.
Ich schwöre Ihnen, dass jeder Mann, dem der Orgasmus verweigert wird, keinerlei Bedürfnis hat schnell einzuschlafen, nachdem er intim mit seiner Frau zusammen war. Tatsächlich wird er sich vielleicht sehr öffnen und bereit sein zu reden, wie sonst nie. Er wird von seiner Frau schwärmen, mit ihren Haaren spielen, ihren Hintern streicheln und ihren Nacken und ihre Schultern küssen. Er wird sich benehmen wie zu der Zeit, als sie sich kennenlernten.
Es wird sein, als ob das alte Feuer wieder aufgeflammt ist.

Wenn Männer zu ersten Mal und auf Initiative ihrer Frau so eine Erregung im Zusammenspiel mit Enthaltung erfahren, wundern sie sich sehr, was die Hirnchemie mit ihnen anrichtet. Die Intensität der Gefühle, die Männer ihren Frauen gegenüber empfinden, reicht praktisch bis zur Zimmerdecke.
Männer sind buchstäblich höchst bemüht, alles Erdenkliche zu unternehmen, was ihren Frau gefallen könnte.
Eine Frau schrieb z.B., daß ihr Mann immer sehr früh aufsteht und die Wäsche erledigt, in den Nächten, wenn er von ihr „frustriert“ worden ist..

Wie sich Frauen verhalten können, die die Submissivität ihrer Männer unterstützen wollen

Letztendlich können Frauen tun und lassen, wie sie wollen, wenn sie berücksichtigen, dass ihre Männer sich ihnen unterordnen wollen.
Wenn diese Site festhält, dass die Frauen jede Freiheit haben zu tun, was immer ihnen gefällt, so schreiben uns doch inzwischen viele, dass sie gerne einen speziellen Rat hätten, was sie tun können, um die submissive Neigung ihres Mannes zu pflegen und noch weiter zu stärken. Diese Frauen wollen diese Anregungen, denn ausgesprochen dominant zu sein ist völlig neu, und nicht immer angenehm- für sie. Auch wenn wir kein Drehbuch bieten können, wollen wir trotzdem einige Beispiele nennen, die vielleicht ganz nützlich sind:

- aus Dialogen: für Frauen von submissiven Männern

(Manches klingt lächerlich und banal, aber diese Sätze haben uns tonnenweise positives Feedback beschert! Wenn Sie möchten, schicken Sie uns auch welche und wir werden sie hier einfügen)

„Hole dir die Creme, du sollst meine Füsse massieren“

„Lass mir ein Bad ein. Und während ich bade kannst du die Wäsche machen.“

„Steh auf, Schatz, und mache mir einen Kaffee und ein Croissant mit Butter.“

„Du hast das Bad schön sauber gemacht. Ich bin sehr zufrieden mit dir.“

„Ich möchte jetzt eine Ganzkörpermassage von Dir genau eine Stunde lang, achte auf die Zeit. Wenn Du du damit fertig bist, möchte ich daß du ’zu mir heruntergehst’, bis ich dir sage, daß es reicht. Dann werden wir beide schlafen. Du wirst heute keinen Orgasmus bekommen.“

„Ich gehe heute mit meinen Freundinnen aus. Du wirst inzwischen die Küche aufräumen.“

„Ich möchte, daß du alles notierst, was du isst. Ich will deine Essgewohnheiten transparent machen, damit ich einige Änderungen vornehmen kann. Ausserdem wirst du diese Woche ein Trainingsprogramm beginnen.“

„Ich glaube, ich will dir ein Budget festlegen. Am Anfang jeder Woche. Ich gebe dir einen Freibetrag. Wenn einmal etwas Besonderes ist, kommst du zu mir und wir reden dann darüber, ob du etwas extra bekommen kannst.“

Es ist immer noch derselbe Mann, wie Sie ihn immer schon liebten

Bei wietem am meisten hören wir von Frauen, dass sie ihren Ehemann, den sie lieben, nicht gegen einen seelenlosen Diener eintauschen wollen. Das liegt zwar ziemlich daneben, ist aber Ausdruck eines grundsätzlichen Missverständnisses, wie diese Dynamik ihre Beziehung beeinflusst.

Wenn manche Männer -und ohne Zweifel auch einige Frauen- sich eine Beziehung phantasieren, in der der Mann 24 Stunden und 7 Tage in der Woche beschäftigt ist ist, die Stiefel seiner Frau zu lecken, dann ist das nicht die Art von Beziehung, die über längere Zeit für die meisten funktioniert.
Es ist viel besser, die „liebevolle weibliche Autorität“ als eine neue Dimension der Beziehung zu verstehen, die zwar immer präsent ist, aber nicht immer offen ausagiert werden muss.
Im Alltag wird der überwiegende Umgang der Frau mit ihrem Mann genau derselbe sein, wie auch zuvor. Mann und Frau haben dieselbe Freundschaft, Vertrauen, Gefühle miteinander und eine spirituelle Liebe, die ganz unabhängig ist von der Frage, wer die letzte Autorität im Haus hat.
Nichts, aber auch gar nichts verändert sich, wenn die Ehefrau die Submissivität ihres Mannes bewusst wahrnimmt.

Sie werden noch zusammen lachen, zusammen spielen wie bisher und Sie werden sich zusammen für ihre gemeinsamen Ziele einsetzen. Wenn es Meinungsverschiedenheiten im Haus gibt, dann wird sicherlich die Entscheidung der Frau am Ende gelten, und die Beziehung wird sich nicht mehr wegen Konfliktlösungen im Kreis herum drehen. Der Ehemann wird in den meisten Fällen einen sehr viel grösseren Anteil an der Hausarbeit übernehmen als bisher, und ebenso wird die Beziehung sich auch nicht wegen dieser Arbeiten im Kreis drehen.
Die Frau wird soviel fordern, wie sie es richtig findet und sooft sie es richtig findet.
Nur weil der Mann ein ureigenes Bedürfnis entwickelt hat, von seiner Frau bestimmt zu werden, muss sie ihre Macht nicht jedesmal herauskehren, wenn sie etwas zu ihm sagt. Sie kann das regelmässig tun, täglich, wöchentlich, oder wann immer sie spürt, dass die Rolle ihres Mannes in der Ehe wieder klargestellt werden sollte, damit sie ihn auch erfüllt.

Eine besondere Sache ist, dass viele Frauen sich im Schlafzimmer nicht gerne dominant fühlen wollen. Wenn sie Liebe machen, dann wollen sie spüren, -manchmal oder jedesmal- , daß sie von ihrem starken, maskulinen Gefährten „genommen“ werden. Eine Frau, die so empfindet, sollte dies ohne Umschweife mit ihrem Mann besprechen, so dass ihre sexuellen Bedürfnisse rundum befriedigt werden, so wie es zu ihrem Geschmack und ihren Vorlieben passt. Diese Frau sollte aber verstehen, dass ihr Mann sich eben nach der gleichen Hingabe im Schlafzimmer sehnt, wie sie. Sie sollte deshalb seine Submission pflegen indem sie ihm von Zeit zu Zeit sexuelle Aktivitäten widmet, die ihre Autorität und seine Unterordnung bekräftigen. Wie sie das tut und wie oft das geschieht ist etwas, was jedes Paar von selbst herausfinden muss.

Ist das alles dazu?

Diese Website (aroundherfinger.com) soll eine Einführung in „Liebende Weibliche Autorität“ geben. Die Vorschläge und Themen, die angesprochen wurden, gehen so weit, wie viele Männer und Frauen gerne gehen würden.
Wesentlich ist, dass sie weiter gehen, als die meisten Männer mit ihrem verborgenen Wunsch, sich ihren Frauen unterzuordnen, bisher gehen konnten.
Wachsen Sie in ihrer Beziehung und gehen Sie wohin immer es Ihnen gefällt. Ihr Mann wird Ihnen treu und liebevoll folgen!


© AroundHerFinger.com

Übersetzung Achatz mit Erlaubnis von Emily Addison.

Kommentare:

Roswitha hat gesagt…

Diese Übersetzung könnte nicht besser geschrieben sein. Sie beschreibt genau die Wirklichkeit mit präziser Wortwahl sowohl die Sichtweise des submissiven Mannes, als auch die Möglichkeiten der (noch unwissenden) Frau, mit dieser Submissivität umzugehen. Wenn man das ganze Buch (oder auch das zweite Buch der Autoren)gelesen hat, (leider sind sie bislang nur in Englisch erhältlich), hat man als Frau schon eine gute Grundlage, die unterwürfige Seite des Mannes zu entschlüsseln und seine eigene weibliche Dominanz positiv zu überdenken. Das zunächst beängstigende Spektrum der Probleme, schrumpft beim Lesen auf ein überschaubares Maß und durch erste Versuche schwand die Angst, traten Bedenken in den Hintergrund. Es gibt noch einige andere wirklich gute, seriöse Literatur, die man als interessierte Frau lesen sollte, zumindest einige Kapitel, die für den Beginn einer Femdom-Ehe sehr hilfreich sind (z. B. „Mistress Manual“ von Mistress Lorelei, natürlich die Bücher von Elise Sutton, „Der korrekte Sadismus“ – hier die Kapitel über Fetischismus, „Guide to the Correction of Young Gentlemen“ oder auch in teilweise das SM-Handbuch).

Die bedingungslose Unterwerfung des Mannes mag es geben, doch diese Form ist m. E. die eher seltene Ausnahme. Um auf das Podest zu kommen und um als Frau dermaßen unterwürfig umworben zu werden genügen in der Regel nicht selbstbewusste Verhaltensweisen und Haltungen allein oder ein gutes Durchsetzungsvermögen. Den Ausschlag gibt ein Gesamtbild, dem der Mann sehnsüchtig schon in seiner Partnersuche hinterher jagt. Dem Wesen insgesamt will er diese zutiefst verankerten Gefühle der Unterordnung widmen und dies auf lange Zeit, also in einer festen, dauerhaft angelegten Partnerschaft.
Gewissermaßen als Style-Guide für die Frau ist die Betrachtung des Mannes m. E. also schon von enormer Bedeutung. Es ist keine Anmaßung des Mannes, sondern seine Natur, seine persönliche Prägung, wenn seine Unterordnung von gewissen Auslösern abhängig ist. Zur äußerlich streng wirkenden Schönheit und zum Charme der Frau dürfen eben dann wahrhaftige, wirkliche Autorität und Strenge hinzukommen. Nur dann ist es auch in Ordnung für den Mann, ihm gewisse Dinge vorzuschreiben und erzieherische Maßnahmen zu treffen, die ihm raten, gehorsam zu sein gegenüber der Frau. Es ist die verführerische Frau in Signaltönen, die ihrem Partner zum Verhängnis wird und nicht das zwar selbstsichere aber blass wirkende Mauerblümchen.
Man muss als Frau nicht ein von Geburt auf herrisches Wesen haben, wie sich so manche Domina als „naturveranlagt“ bezeichnet. Wenn ich als Ehefrau meinen Alltag im engen Rollkragenpullover, kurzem Rock und streng nach hinten gezogener Hochsteckfrisur zubringe und zu meinem Mann spreche wie jene Mrs. Robinson mit einem gewissen Ben Braddock, dann geht von mir schon ein Signal aus, das den Mann nervös macht und worüber ich mich amüsiere. Es ist eine wunderbare Begebenheit, wenn man weiß wie man den submissiven Nerv des Mannes trifft, darauf spielt wie mit einem Instrument und ihn sich zum Vorteil machen kann. Nach dem Motto „der Teufel trägt Prada“ ist es nicht nur eine unfreundliche Art, die den betreffenden Mann zwingt, einer Frau zu gehorchen, sondern auch ein stimmiges Bild ihrer ganzen Erscheinung. In „Around her finger“ ist von der Kampagne des Mannes die Rede, die diesen Standpunkt eindeutig als überzeugend und wegweisend beschreibt. Es ist absolut richtig, dass viele Männer auf leisen Sohlen ihre Submissivität in die Ehe einschleusen wollen. Es beginnt nicht mit Worten, denn dazu fehlt der Mut. Besser ist es, für ihn wohlgemerkt, mit Geschenken aufzuwarten, um einen noch dazu liebevoll verpackten Hinweis zu geben. Welche Frau kennt nicht die Geschenkkartons mit 12cm hohen Pumps und schwarzer Spitzenwäsche. Hierin ist auch die Reihenfolge der männlichen Vorstellung und seiner Denkweise sichtbar. Die Frau muss zuerst vor ihm gegenwärtig sein, um ihr zu dienen. Die göttliche Frau, seine Angebetete hat gewisse Merkmale und das Bild hat meistens sehr präzise Konturen (siehe Inhalt der Geschenkkartons). Stillschweigend beginnt er der Frau dann auch zu dienen und erledigt Aufgaben, womit er der Frau Freude machen kann. Er beginnt ein zweites Leben, ein Schattendasein, oftmals für sich allein und notfalls ohne die Frau, wenn alle seine vorsichtigen Schachzüge nicht den erhofften Erfolg bringen. Schade für ihn und schade für die Frau, oftmals schade für die Beziehung.
Wenn zwischen Mann und Frau die Vermutung nahe liegt, das der Mann submissiv ist, dann sollten die Geschenke oder die anderen leisen Vorzeichen nicht nur gehört, sondern rasch aufgenommen und nicht als feindlich eingestuft werden. Auch die Frau kann nun eine lautlose Kampagne beginnen, die die Getriebenheit des Mannes präzise reflektiert. Bewusst oder wenn es zur Gewohnheit wird (woman in charge) unbewusst, kann man als Frau die Unterordnung des Mannes ganz sicher provozieren, sie verstärken und als immerzu vorhandenes Gefühl akzeptieren, nutzen und lieben. Wenn man also jene 12 cm etc. zur eigenen Tugend macht, als Antwort auf sein liebevolles Engagement im Haushalt etc, schließt sich der Kreis bereits und es wird ein perpetuum mobile. Oh ja, und nochmals Ja – es ist die wichtigste Botschaft: Es genügt keinesfalls diese Unterordnung des Mannes mit seinem Enthusiasmus und seinem Eifer einfach als gegeben hinzunehmen. Der Mann würde wie der Hamster im Rad dauernd laufen und laufen - ohne Vorgabe und ohne Ziel. Irgendwann gibt er desillusioniert, enttäuscht und entkräftet die Hoffnung auf – die Liebe stirbt ab. Deshalb kann der nächste Schritt der weiblichen Kampagne nur heißen: das Kommando übernehmen und weibliche Führung und Dominanz leben. Die Hausaufgaben des Mannes werden deshalb angeordnet und anstatt mit Dank versehen, kontrolliert. Als dominante Frau, wie ich für den Mann deutlich sichtbar auftrete, nehme ich seine Dienste nicht nur zur Kenntnis, sondern erwarte sie und zwar ordentlich. In meiner Sprache und in meinen Blicken ist diese Erwartungshaltung immerzu mit Untertönen der Ungeduld und Strenge vernehmbar. Die gegenseitige Liebe bleibt davon völlig unberührt.
Mit der stillschweigenden Taktik der Frau, eine dominante Frau zu werden, erfüllt sich der größte Wunsch des Mannes, wenn er sieht, dass sie das Podest annimmt und nicht mehr herunter steigt. Seine Opferbereitschaft ist also nicht vergeblich oder nährt sich von irgendwelchen Hoffnungen im Jahre X. Die Harmonie in der Beziehung wächst und das Doppelleben des Mannes stirbt. Als Ehefrau habe ich den Anspruch, dass ich, und nur ich, das Motiv für die Aufopferung des Mannes bin und dafür lohnt es sich vielerlei Gewohnheiten zu überdenken und mitunter radikal zu ändern. Ich nehme gerne die ganzen Annehmlichkeiten entgegen, also bin ich und zeige mich gerne entsprechend gebieterisch dafür. Ich trete also ein dafür und handle aktiv und offensiv. Ist der Mann einmal mürrisch, genügen in aller Regel etwas verschärfte Redensarten ( „muss ich nachhelfen“, etc.) und wenn „around her finger“ nicht genügt, entpuppt sich das Wunschbild des Mannes von der strengen, resoluten Frau auf spürbare Weise letztendlich auch mit der Formel „wer nicht hören will, muss fühlen“.

Roswitha - mit größter Anerkennung für die Autoren Ken und Emily Addison

Achatz hat gesagt…

Ja, auch dieser Kommentar ist vorzüglich, (auch wenn ich persönlich schöne Füsse hochhackigen Schuhen vorziehe, pardon).

Das Wichtigste scheint mir die implizierte Anregung: schaut Euch Eure Männer an, Ihr Frauen und stellt sie zur Rede, findet heraus, was in ihnen vor sich geht, denn von selber geben sie so schnell nichts preis! (Es sei denn, es gibt eine Christina, die ihnen auf die Sprünge hilft) Es könnte gut sein, dass sie Dinge mit sich herumtragen, von denen Ihr nicht die geringste Ahnung habt, die aber wichtig sind für ein Paar zu wissen. Deshalb braucht man noch lange nicht sein Leben umzuwerfen. Aber allein der Austausch hilft.