Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Sonntag, 10. Juni 2007

Was ist Weibliche Dominanz

Wir geben hier den Text:
"What Is Female Domination and Female Superiority?" von Elise Sutton
wieder, er ist im Original auf ihrer Website zu finden und von Achatz ins Deutsche übertragen worden. Er erläutert nicht nur den Begriff der Weiblichen Dominanz, sondern zeigt auch die Quellen männlicher Unterwerfungsfantasien.

Was ist Weibliche Dominanz und Überlegenheit?

Was ist das also: „Weibliche Dominanz“? Der Begriff steht offenbar im Gegensatz zu unserer männlich dominierten Gesellschaft.
„Weibliche Dominanz“ wurde nicht etwa von dominanten Frauen oder Feministinnen erfunden.
Männer haben diesen Begriff geprägt, entsprechend ihrem sexuellen Verlangen, sich dem weiblichen Geschlecht unterzuordnen.

Meine persönliche Weibliche Dominanz hat sich in mehr als zwanzig Jahren Studium und Praxis entwickelt. Ich habe über die vielen Facetten Weiblicher Dominanz jede Menge gelernt, ebenso wie über das männliche Verlangen sich einer Frau zu unterwerfen.
Ich bin mittlerweile eine Expertin, was dieses Thema angeht, allein schon wegen meiner langjährigen Anschauung und Praxis.
Ich habe dabei gelernt, dass Männer sehr wohl ihre Gründe haben, weshalb sie sich danach sehnen, sich Frauen zu unterwerfen.
Der Kern einer sexuellen Neigung drückt sich bei einer Person in verschiedenen sexuellen Vorlieben aus.
Zur Information: ein Mann, der sich wünscht beim Verkehr unten zu liegen gilt als normal, aber ein Mann der sich wünscht, gezüchtigt oder geschlagen zu werden gilt als pervers.
Ich fand heraus, dass die Wünsche beider Männer exakt denselben Ursprung haben.
Es ist der Wunsch, sexuell von Frauen beherrscht zu werden.
Es gibt verschiedene Ausdrucksformen davon, doch es ist immer das gleiche tiefwurzelnde Motiv. Nicht nur das, denn dies tiefsitzende Verlangen entwickelt sich weiter, und ein Mann, der sich heute wünscht beim Geschlechtsverkehr unten zu liegen, kann sich später sehr wohl wünschen, von einer Frau gezüchtigt zu werden.

Als ich nun einmal etwas von der Natur von beiden - Männern und Frauen -verstanden hatte und ebenso etwas von der natürlichen Dominanz und Überlegenheit der Frauen über die Männer, da hatte ich auf einmal den Schlüssel in der Hand, mit dem ich alle sogenannten submissiven Wünsche des Mannes erkennen und verstehen konnte.
Es ist egal in welchen Phantasien sich seine Wünsche ausdrücken:
Die Wurzel und ihr Kern sind immer dieselben.
Es ist eben dieser Wunsch des männlichen Geschlechtes durch eine Frau beherrscht und bestimmt zu werden.
Deshalb schockt mich mittlerweile keine Ausdrucksform mehr, in der sich seine submissive Natur äussert.

Ich habe im Lebensstil und in der Praxis der Weiblichen Dominanz von meinen männlichen Klienten schon alles Mögliche gehört und gesehen.

Männer wünschen sich vor allem Frauen zu verehren, indem sie sich um deren psychische und sexuelle Bedürfnissen kümmern. Sie wollen zu gehorsamen und gezähmten Dienern ihrer Frauen gemacht werden.

Manche Männer träumen also z.B. von körperlicher Bestrafung oder so etwas wie „erzwungener Verweiblichung“ oder „strap-on-play“ (mit einem Umschnalldildo behandelt zu werden), Water- sports („Goldene Duschen“) und andere D/s- (Dominanz& Submission) -Aktivitäten.

Die klassische Herleitung all dieser sexuellen und submissiven Wünsche ist die Sehnsucht nach „Liebevoller Weiblicher Autorität“.
Für mich ist dies die wirkliche Definition Weiblicher Dominanz:

Weibliche Dominanz ist liebevolle weibliche Autorität.

Das ist es, was die meisten Männer wirklich wollen und brauchen.
All die spezifischen Fetische oder Wünsche sind nur Ausdruck des einen Bedürfnisses des Mannes nach liebevoller Weiblicher Autorität.
Begriffe wie Weibliche Dominanz und Weibliche Überlegenheit sind alle von Männern geprägt, weil sie ihre Sehnsucht nach dem weiblichen Geschlecht erklären wollen.
Darum sind die Frauen gut beraten, ihren Nutzen aus diesen Begriffen zu ziehen und sie anzuwenden (deshalb auch der Titel für meine Website : femalesuperiority.com)

Worte sind verbale Bilder. Wenn das richtige Bild einem Mann übermittelt wird, beschwört dies eine Programmierung herauf, die in seinem Unbewussten vergraben ist, seit er ein Kind war.
Männer produzieren vorzugsweise die sog. „FemDom“- Kunst, Filme und Bilder, mit denen sie ausdrücken, wie stark Frauen in ihren Augen sind, und wie schwach sie sich in der Anwesenheit von Frauen fühlen.
Diese Bilder stellen dar, was Männer innen fühlen.
Die Dichter und Songschreiber verwenden Worte, um ihre innersten Gefühle auszudrücken. Wenn eine Frau ein solches Bild bedient, in dem sie spezielle Kleidung anzieht oder einen Begriff verwendet oder ihre Stimme in einer bestimmten Weise gebraucht, dann berührt sie die männliche submissive Natur und löst damit unweigerlich spezifische Gefühle und Wünsche in ihm aus, sodass er schwach und hilflos wird.

Dann kann die Frau auf diesen Mann Einfluss nehmen und alle seine Sperren und Barrieren durchbrechen.
Dann kann sie handeln und kann sinnvoll auf ihn einwirken.

Damit entsteht eine echte Intimität und Bindung zwischen Frau und Mann und zwar deshalb, weil sie sich nun selbst so sehen kann, wie er sie sieht.

Sie erkennt jetzt, dass sie in seinen Augen tatsächlich eine Göttin ist.

Deshalb rate ich auch den Damen: Bitte fühlt euch nicht beleidigt durch FemDom- Bilder, Videos oder Literatur -egal wie ekelhaft manche sind.
Schaut euch statt dessen an, was hier vom männlichen Wesen zum Ausdruck kommt.
Was versuchen Männer zu vermitteln, wenn sie Darstellungen produzieren, die Männer mit Halsband und gefesselt zu den Füssen einer Frau zeigen?
Es ist zu fragen warum manche scheussliche Darstellungen so beliebt sein können bei vielen Männern. Was sagen diese Bilder über die männliche Natur der Hingabe ?

Wenn eine Frau sich das näher anschaut, ohne Prüderie und Selbstgerechtigkeit und mehr auf den Inhalt blickt, als auf die Art der Darstellung, dann gewinnt sie einen unglaublichen Einblick in die männliche Psyche.
Welche Botschaft geht von all diesen Bildern aus ?
- Ist es nicht einfach das männliche Geschlecht, das seine Notwendigkeit erkennt, sich dem weiblichen Geschlecht zu ergeben und ihm unterzuordnen ?
- Ist es nicht das innere Kind im Mann, welches sich nach Disziplinierung und Belehrung durch das weibliche Geschlecht sehnt?
- Ist es nicht die wahre Natur des Mannes, sich im Lauf der Zeit ganz dem weiblichen Geschlecht hinzugeben?

Was Frauen über weibliche Dominanz wissen sollten ist, dass Männer diese brauchen. Es ist fast immer der Mann, der die weibliche Dominanz bei einer Frau zum Leben erwecken will.
Ein couragierter Mann mit submissiven Neigungen stellt das Thema „Weibliche Dominanz“ seiner weiblichen Partnerin vor.

Warum tun Männer soetwas?

Weil Männer Hingabe an weibliche Dominanz wollen und brauchen.

Egal wie hartnäckig Gesellschaft und Religion den Männern etwas anderes erzählen; etwas tief in ihrem Innersten sehnt sich danach, sich einer starken Frau hinzugeben.

Dieses Verlangen wird mit zunehmendem Alter stärker, und Männer verbringen ungezählte Stunden und Tage damit, über weibliche Dominanz zu träumen und zu phantasieren.

Sie träumen diese Dinge und kämpfen mit ihrem Verlangen und sie versuchen es irgendwie in den Griff zu bekommen, aber leider bekommen sie es nicht in den Griff, bis sie wirklich ein Verhältnis zu einer Frau haben, die mit ihm in einer liebevollen Weise sein Verlangen erforschen kann.

Die andere Seite dieser Dynamik ist, dass Frauen, die einmal die dominante Rolle erfasst und ihre dominante Natur entfesselt haben, schließlich den daraus resultierenden Lebensstil ausgesprochen schätzen.

Ich bin immer wieder überrascht, wieviele Frauen, die ursprünglich sehr gezögert haben, wirklich dominant zu werden, es schließlich so sehr liebten, dass sie niemals mehr zum traditionellen, normalen Sex mit ihrem Mann zurückgehen würden oder gar zurück in eine dem Mann untergeordnete Rolle.

Der Lebensstil Weiblicher Dominanz befreit Frauen und er ist auch befreiend für die Männer, die nun ihr Verlangen darin erfüllt finden.

Der Lebensstil Weiblicher Dominanz ist eine win/win Beziehung für beide: die Frau und den Mann.


Original auf ihrer Website http://www.femalesuperiority.com/

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Weibliche Dominanz innerhalb der Ehe ist zweifelsfrei eine wunderbare und zutiefst verbindende gemeinsame Angelegenheit für beide Ehepartner. Für den Mann scheint die Kehrseite der Medaille jedoch ziemlich unerfreulich. Er muss Hausarbeiten übernehmen, er wird unter völlige sexuelle Kontrolle der Frau gestellt, er darf ohne ihre Erlaubnis keinen Samenerguss haben, er muss gehorchen, er wird getadelt und bestraft, ihm wird der Hintern versohlt, nicht nur mit der Hand, auch mit Rohrstock, Reitgerte usw. Das alles nimmt jedoch ein Mann, der seine Frau über alles vergöttert und verhert gerne in Kauf und er will es sogar nicht anders. Es ist gewissermaßen der Preis oder das Opfer für eine besondere Frau. Hier nun kommt konkret das Bildnis der Frau ins Spiel, dem er sich zu gerne unterwirft, er küsst ihr die Füsse, verwöhnt sie und macht im Grunde alles, was sie ihm befiehlt nur für das Privileg ihr Geliebter zu sein.
Damit eine Femdom/FLR-Ehe funktioniert muss dieses Bildnis der Frau, also die weibliche Seite der Medaille auch genau konkretisiert werden. Der Mann dient und gehorcht nicht irgendeinem undefinierten weiblichen Wesen. Hier muss die Frau in Vorleistung treten und ihre Besonderheit herausstellen. Es ist eigentlich keine großse Kunst und für viele Damen in der ganzen Welt ist es eine gewohnte Alltäglichkeit, ihre Besonderheit mit sorgsam gepflegter Schönheit und femininer Eleganz zu zeigen. Eine Femdom/FLR-Ehe basiert aslo zunächst auf einer fundierten Eitelkeit der Frau, ihre Weiblichkeit ganz besonders zu pflegen und zu zeigen, speziell gegenüber dem eigenen Partner. Die Besonderheit schafft sie durch spezielle Gewohnheiten, die sie von der Vielzahl der anderen Frauen unterscheidet und die sie ganz bewusst vornimmt. Dies hat mit ihrem persönlichem Luxus und einer gewissen Dekadenz zu tun, vor allem aber mit der Inneren Einstellung sich selbst gegenüber und ihrem persönlichen Stolz. Hieraus erwächst schließlich eine gewisse Arroganz und Distanz zu ihrem Ehepartner, weshalb sie dominant wirkt und auch sein kann. Sie wird rein äusserlich schon als strenge Frau wahrgenommen, wenn sie konsequent ihren damenhaften Stil permanent verfolgt und sich entsprechend kokett präsentiert. Die Vielzahl der Männer empfindet oder besser gesagt verbindet oder unterstellt dabei konkrete Gewohnheiten und damit äußerlich sichtbare Eigenschaften einer Frau mit ihrer strengen und dominanten Natur: Sie trägt enge, oftmals kurze oder raffiniert geschlitzte Röcke, sie bevorzugt immerzu Schuhe mit sehr hohen Absätzen, sie trägt ausschließlich edle Spitzenwäsche und bevorzugt aus urweiblichem Prinzip Strumpfhalter und feinste Nylons zu tragen, sie schmückt sich mit langen spitzen Fingernägeln, rot lackiert wie auch ihre Fußnägel, sie bereitet sich sorgsam mondäne Frisuren und schminkt sich mit Perfektion, ihre Körperhaltung ist aufrecht und voller Stolz, sie zeigt ihr Brüste hoch und prall, sie schreitet sicher und rasch, alles an ihr lässt Festigkeit und Entschlossenheit erahnen. Dieses Bild trägt der Mann in sich und von genau dieser Frau lässt er sich unterwerfen, lässt er sich bestrafen und sogar seinen Höhepunkt verbieten. Alle diese Vorzüge einer Frau bewirken letztendlich die Akzeptanz des Mannes, alles dafür zu tun, damit die Frau die Vorzüge an sich weiter betreiben kann. Beispielsweise übernimmt er den Abwasch, während sie ihre Nägel feilt und auch prekäre Aufgaben sind nun in seiner Zustäandigkeit: Die Nylons der Frau waschen, ihr Highheels putzen und polieren, ihre Röcke und Blusen bügeln usw. In Gedanken ist er bei diesen Tätigkeiten einzig und allein bei der geliebten und hoch verehrten Frau und er wird dabei sogar sexuell erregt. Das ist nun das wunderbare grundsätzliche Prinzip einer Femdom/FLR-Ehe:
1.)die stetige Verführung durch die Frau, allein durch ihre Gegenwart - 2.) das dem Mann verordnete Verbot der Triebhaftigkeit, die jedoch durch die Gegenwart der Frau und ihren raffiniert in Szene gesetzten Reize stets massivst unterlaufen wird - 3.) die totale sexuelle Kontrolle des Mannes worin natürlich auch Selbstbefriedigung des Mannes strikt verboten ist - 4.) die Übernahnme von Aufgaben und Pflichten durch den Ehemann, insbesondere Haushaltsaufgaben und besondere Dienstleistungen (wie ein Hausdiener oder Kammerzofe) - 5.) Achtung besonderer Verhaltens- und Benimmregeln gegenüber der Herrin/Madame(Füsse küssen, vor ihr niederknien, Anredeformen - 6.) strenge Erziehung des Mannes zum Erhalt von Disziplin, Gehorsam und korrekter Aufgaben- und Vorschriftenerfüllung durch spezielle Lehrstunden und Unterrichtung, wobei die Frau ihre Herrschaft als liebevolle aber autoritäre Dozentin fungiert, ferne aber auch konsequent Rohrstock und andere Instrumente gebraucht - 7.) Gemeinsamer Sex erfolgt auf Wunsch/Lust der Frau in der von ihr gewünschten Form und sie trainiert den Mann hinsichtlich seiner Libido und Potenz für ihre Befriedigung - 8.) der Alltag findet in harmonischer und sehr liebevoller gegenseiter Zuwendung statt, wobei sehr vertraulich und intim miteinder umgegangen wird, möglich sind jedoch jederzeit strenge Sequenzen der Frau, bis hin zu länger anhaltenden Perioden absoluter Strenge der Frau und der folgichen Unterordnung des Mannes.

So sehen also die beiden Seiten der Medaille aus. Der Ansatz ist grundsätzlich eine gleichberechtigte Ehe, jedoch mit der Besonderheit zu gewissen Schwankungen im Alltag. Beide Ehepartner tragen jedoch zum Gelingen dieser wunderbaren Partnerschaft bei - die Frau durch ihre drastisch weiblich betonte Besonderheit - der Mann durch seine unmännliche Bereitwilligkeit. Alle Bereiche des gemeinsamen Ehelebens sind grundsätzlich geregelt, im Einzelfall können auftretende Probleme mit freundlicher Konversation und liebevoller Verbundenheit stets gelöst werden. Weibliche Dominanz ist der Klebstoff der Mann/Frau-Beziehung einer eigentlich ganz normalen Ehe, die von beiden Seiten mit verschiedenen Gewürzen angereichert wird - die Frau mit heraus stechendem feurig scharf - der Mann eben bitter süß. Nach außen hin scheint diese Form der Ehe wie das reine Glück, ein perfekt funktionierendes Paar, das sich gefunden hat. Die Frau darf ruhig die resolute strenge Rolle verkörpern, da der Mann dies ja ausdrücklich wünscht und fasziniert ist von seiner Madame. Es erfüllt ihn mit überschwenglichen Stolz, wenn seine Frau nach außen hin ihre Besonderheit mit Hochhackigkeit und allen anderen Vorzügen repräsentiert. Er ist stolz, wenn sie ihre aufregenden Brüste im Freibad zum Bräunen nackt entblößt oder wenn nur er von der Gewissheit des Strumpfhalters unter ihrem Kleid weiss. Im Gegensatz dazu erfüllt es die Frau mit Stolz, zu wissen, welch aufmerksamen, gepflegten und fleißigen Ehemann sie an ihrer Seite hat. Ein Mann, der sie hofiert und verehrt, für den sie überall beneidet wird. Und es ist ein amüsantes Geheimnis das beide verbindet, der Rohrstock zu Hause, die gemeinsamen strengen Erziehungsabende, vielleicht der gerade frisch verstriemte Hintern unter seiner Hose oder eine unmittelbar bevorstehende Lektion. Die Rezeptur dieser wunderbaren Partnerschaft ist und bleibt jedoch ein streng gehütetes Geheimnis der Eheleute.

Achatz hat gesagt…

Danke für diese ausführliche Kommentierung, die vieles zusammenfasst, was das hier das Thema ist.
Ich habe zwei Anmerkungen zu machen: die Art von Weiblichkeit, die Du beschreibst, ist nicht die einzige, die dominant wirken muss. Es gibt auch die "elegante", schlichte Form, die sich nicht unbedingt der Dessous, der hohen Hacken etc.bedienen will, um dominant zu wirken: es ist oft die selbstbewusste Haltung, die den Mann "unterwirft".

Zweitens ist die einschlägige "Breitwilligkeit" des Mannes einer Frau zu dienen, sie zu umwerdben etc., keineswegs "unmännlich", es ist geradezu DIE männliche Essenz. Seine Kraft dazu zu stehen, zeichnet einen solchen Mann aus- wie er in der Tat von den meisten Frauen geschätzt wird-

Im Grunde ist es Zeit, dass sich solche Ehen weiter verbreiten, denn sie entsprechen gerade dem heute "Weiblichen" und dem heute "Männlichen" mehr, als die patriarchal geformten Muster der Vergangenheit.

Nochmals vielen Dank.
A.

Anonym hat gesagt…

Ellis Sutton ist clever und tatsächlich sieht so das miserable Leben vieler Männer aus. Vieler Pantoffeln. Nur es gibt da noch eine andere Sache die in Männern steckt und ich bin sicher, all jene Kriecher wird sie in die Brust stechen. Sich winden ihn ihnen bis ans Ende ihrer Tage. Und das ist die grosse Liebe zur Freiheit! Wenn die natürliche Selektion, die freiheitsliebenden Männer dahin rafft, dann möge es so sein. Aber lieber habe ich keinen Sex als keine Freiheit! Jünger als heute hatte ich einen Traum, eine Vision von einem harmonischen zusammenleben zwischen Mann und Frau. Aber bei dem was sich heute noch bietet, sterbe ich lieber aus! Mögen die Maden ewig leben!

Achatz hat gesagt…

Da schau her, einer der 'Zusammenleben' noch klein scheibt... Schon mal was von dem Gegensatzpaar Freiheit / Bindung gehört und davon, dass das eine niemals ohne das andere (schön) sein kann?
Was heißt denn 'Freiheit', wenn Du sie nicht nutzt freiwillige Bindungen einzugehen? Und die Art und die Intensität wie dies gelebt wird, sucht sich eben jeder selber aus. Wer so schreibt wie Du -und sich lieber vorzeitig den Maden überantwortet als einer attraktiven und liebevollen Frau, ist zu bedauern. Man muss sich dabei schließlich nicht zum Deppen machen (lassen), klar!

Aber wohlgemerkt: es handelt sich eben nicht um eine Versklavung im wörtlichen Sinne. Diese wäre abzulehnen, sie wäre unfreiwillig und niemals zu akzeptieren, keine Frage.

Von dem wunderbaren Gefühl sich freiwillig und voller Energie und Lust 'ganz' seiner Liebsten zu widmen können manche der sogenannten Freien jedoch nur träumen (sollten sie auch!) und sich dabei besaufen und in Madenhaufen wälzen.

Harmonie bei Mann und Frau kann nur entstehen, wenn beide ihren Platz erkennen und jeder den seinen annimmt, ausfüllt, möglichst liebevoll (was die Aufgabe ist).

Dann ist der stark, der seine Rolle (egal welche) erkennt und lebt. Und dazu braucht er einen anderen, der es mit seiner Rolle entsprechend und komplimentär schafft.

Mit dem Anspruch des modernen, aufgeklärten und selbstbestimmten Menschen braucht dieses nicht im Gegensatz zu stehen.

Anonym hat gesagt…

Bei uns wird weibliche Dominanz spontan praktiziert. Nie weiss ich was als nächstes kommt. Wir leben eigentlich ganz "normal". Wollte früher stetig meine Vorstellungen in den Vordergrund stellen. War dann masslos enttäuscht, dass eben nichts passiert ist! Frustration machte sich breit, der graue Alltag machte sich wieder breit. Selbst klärende Gespräche waren nicht mehr möglich. Eisiges Schweigen, erdrückende Stille! "Ach fahr doch zur Hölle...!" und ähnliches ging mir durch den Kopf.
Heute ja heute ist es anders geworden!
Wie das? Was hat genau geändert?
Einig sind wir uns ja immer gewesen im Grundsatz wer von uns beiden das Sagen hat. Nur wie umsetzen?
Also, wir haben einen kleinen Vertrag unterzeichnet, befristet auf einen Monat. Ein Vertrag der rechtsgültig ist, unterschrieben von zwei mündigen und handlungsfähigen Personen. Kein Vertrag der Superlative, wie man sie vorgefertigt im Netz findet.
Kein Vertrag, der gegen Gesetz, Moral und Ethik verstösst und somit eben gesetzesmässige reale Gültigkeit hat.
Habe dies überprüfen lassen. Die notariellen Kosten haben wir uns erspart.
Der Vertrag beinhaltet, dass ihr jede nur erdenkliche Option offensteht, während ich stets in Gehorsam und Unterwerfung zu funktionieren habe.
Psychische Dominanz in erster Linie, keine körperlichen Züchtigungen. Statt dessen Geldstrafen, die jeweils energisch eingefordert werden. Hat sie jedoch verlauten lassen, dass sie sich ein "Stöckchen" zulegen werde um ihrem Willen Nachdruck zu verschaffen. Zudem hätte ich diese Konstellation gewünscht und gewollt. Nun müsse ich die Konsequenzen tragen! Deutliche Worte.
Habe aufgehört mir Vorstellunge zu machen, wie es sein könnte, so eine Beziehung. Lasse ruhig und offen Alles auf mich zukommen. Da bringt der Tag manchmal gar manche Überraschung, oder eben keine. Lust und Launen meiner Partnerin bestimmen Richtung, Art und Weise ihres Tuns, ihres Wirkens auf mich.
Ihr Wille "etwas durzuziehen" kenne ich zur genüge. Eben auf ihre Art, NICHT nach meinen Vorstellungen!
Drum lieber LeserIn habe Geduld, drängle nicht. Geh ihr niemals auf den Nerv. Provoziere sie nicht. Damit erreichst du nur das Gegenteil.
Weibliches Verständnis und Logik kann so himmlisch verdreht und farbig sein! Diese einfach auf sich einwirken lassen birgt manch Überraschung. Tu einfach das, was dir gesagt wird, lass geschehen, was geschieht und deine Welt wird sich für immer verändern!

ehecuck hat gesagt…

Weiblich Dominanz ist die einzige Möglichkeit uns alle, Frauen und Männer, von der 5000-jährigen Unterjochung unter das Patriarchat zu befreien. Zuerst ist von uns Männern Sühne für diese 5000 Jahre Unterjochung von Frau und auch Mann gefragt. Ein erster nicht dispensierbarer und obligatorischer Schritt für uns Männer ist, jeder Frau unaufgefordert ihr wunderbare Arschrosette langanhaltend zu lecken und dann auf ihre weiteren Wünsche und Befehle zu warten.
Das ist meine volle Ueberzeugung aus dem Bauch heraus. Ehecuck

Anonym hat gesagt…

>> etwas von der natürlichen Dominanz und Überlegenheit der Frauen über die Männer <<

>> Es ist eben dieser Wunsch des männlichen Geschlechtes durch eine Frau beherrscht und bestimmt zu werden. <<

>> Ist es nicht die wahre Natur des Mannes, sich im Lauf der Zeit ganz dem weiblichen Geschlecht hinzugeben? <<

Ich lese Elises Texte auf ihrer Homepage nun seit langer Zeit (einigen jahren). Ich kann mich dem Lob mancher FemDommes und MaleSubs was Elise angeht aber nur teilweise anschließen: Sie schreibt interessant wenn sie sich zu Techniken und verschiedenen Aktivitäten äußert, aber in ihrem pseudoreligiösen Ideologieglauben, Frauen wären gegenüber Männern superior ist sie, finde ich, nicht ernst zu nehmen.
Wenn man sich ihre Texte auf ihrer Homepage durchliest, merkt man nach und nach, dass sie von der bisherigen Welt, die von Männern beherrscht wurde, geradezu traumatisiert ist. Das Patriarchat hat einen enormen negativen Eindruck bei ihr hinterlassen, den sie nicht vergessen kann. Und sie tut jetzt alles, damit das nie, nie, nie wieder passiert. Also reagiert sie über und macht/glaubt jetzt genau das Gegenteil von dem, was sie kritisiert: Sie will von dominanten Männern absolut weg, dreht sich um 180° und redet sich ein, die Welt bräuchte jetzt nur noch dominante Frauen und submissive Männer. Was für eine Übertreibung! Sowas nennt man in der Psychologie eine Überkompensation.

Auch wenn sie sich noch so sehr als Expertin hinstellt, in diesem Punkt (also female supremacy) ist Elise sehr engstirnig und kann nicht über den Rand ihrer Ideologie hinausschauen. Und egal wieviele Beweise man ihr zeigen würde, dass es auch glückliche und natürliche MaleDoms, FemSubs, Vanilla Men und Vanilla Women gibt, sie würde es dennoch nicht glauben und lauter Ausreden suchen, warum nur FemDomme und MaleSubs richtig sind.

Wie gesagt, so interessant ihre Texte zu Themen wie Cuckolding, Orgasm Denial oder Spanking (und so weiter) auch sind, ihre Superiority-Ideologie ist mehr Wunsch als Wirklichkeit. Sie versucht sich und ihren Lesern Dinge einzureden, die nicht immer der Wahrheit entsprechen. Werbung für ihren fundamentalistischen FemDomme-Glauben.

Karin

ps.: Ein großes Lob übrigens an deinen Kommentar über "Freiheit unnd Bindung", Achatz. :o) Ich stimme 100% zu.

Was den Kommentar zum letzten Anonymous angeht: Ich weiß nicht, aus welchem land er kommt. Aber da wo ich herkomme ist ein Unterwerfungs-Vertrag rechtlich nicht gültig. Und in den Ländern, in denen ich mich rechtlich auch ein wenig auskenne, ist es genauso. Auch wenn es zwei Erwachsene sind, die freiwillig unterzeichnen: Manche Sachen werden nicht rechtlich anerkannt. Dazu gehört D/s.

Karin