Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Freitag, 1. Juni 2007

Anfangen..

Es ist nicht einfach einen Blog zu beginnen, doch es passiert täglich tausendfach. Das ist so ähnlich wie mit dem Sterben, nur da, beim Sterben, kennt man nur welche, die es vor sich haben und niemanden, der es hinter sich hat. So bleibt alles, was nach dem Sterben geschehen könnte Gegenstand reiner Spekulation.

Anders beim Bloggen: hier spüre ich schon - in diesem Moment- wie es ist, mit dem Blog begonnen zu haben und, um es kurz zu machen, es fühlt sich gut an.
Man muss sich vielleicht davon befreien, dass dies jemand liest.
Wie soll das auch gehen? Wie sollte man sich auf WEN einstellen?
Blogs wollen geschrieben sein.
Lesen dagegen, das werden wenige tun.

So feel free!!
Es ist alles klar. Gut zu wissen für die Unbefangenheit beim Schreiben.
Und zum Thema "Minervas Juwelen" kommen wir noch. Freut Euch Ihr Nichtleser, ihr
Unbekannten, Ihr Net- user.... !

Es geht um eine "Weiblich Bestimmte Ehe", eine etwas andere Art von Ehe also; Aspekte und Probleme, Sehnsüchte und Effekte, Alltags und Feiertags.Bis dahin.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Heute bin ich auf "Minervas Juwelen" gestoßen. Als submessiever Mann habe ich mich schon lange mit diesem Thema befasst. Die hier angesprochenen Regelungen einer Beziehung, die durch weibliche Dominanz geprägt sind, kann ich nur unterstreichen. Sicher ist es wohl sinnlos, eine künftige Partnerschaft in ihrem Charakter jetzt schon fest zu legen. Aber sicher bin ich mir, dass für mich nur eine Partnerschaft mit femaler Dominanz denkbar ist. Wie diese dann aussehen wird, liegt natürlich nicht in meiner Entscheidung.
Eine Frage stellt sich natürlich. Ist dieses Thema nur auf eine Partnerschaft anwendbar? Sicher ist die Lebensgemeinschaft zwischen Frau und Mann für das Ausleben und Erleben femaler Dominanz der erste Ansatzpunkt. Ich kann aber ein Beispiel über female Dominanz anführen, bei sicher auch eine erotische Komponente im Spiel ist, aber keine Sexualität. Es ist auch nie so angelegt worden und der weibliche Part ist sich, wie ich glaube, ihrer Rolle nicht wirklich bewusst. Aber vielleicht ist sie sich ihrer Rolle doch bewusst und ich glaube nur, dass sie sich dem nicht bewusst ist.

Vor 16 Jahren habe ich mit einer Arbeitskollegin den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit gewagt. Sie ist 9 Jahre jünger, ist aber sehr Selbstbewusst, sehr intelligent und weitsichtig. Wir sind eine GBR mit hälftiger Beteiligung und gleichberechtigter Partnerschaft.
Viele Außenstehende können nicht verstehen, dass unser Geschäft einen so guten und langen Bestand hat. Es gibt auch nur wenige Gemeinschaftspraxen, die einen so langen Bestand hatten.
Wenn ich nun unsere gemeinsame Zeit betrachte, haben wir immer Ihre Entscheidungen verwirklicht. Es sei denn, mein Vorschlag wurde auch von ihr unterstützt. Ich muss sagen, dass es immer gut so war. Diese Rollen sind so gewachsen und haben sich verfestigt. Wir sind ein sehr erfolgreiches Duo. Sicher muss ich nicht nochmals betonen, weshalb das so ist.
Vor meiner Kollegin habe ich die größte Hochachtung. Dazu stehe ich auch in der Öffentlichkeit.
Die Einführung von Bestrafungen für meine Fehler würde sicher noch ausstehen. Aber das ist ein Thema, dass in dieser Konstilation sicher neu währe. Wir haben ein sehr gutes und einvernehmliches Verhältnis, aber sie weis um meine Neigung. Mit Sicherheit würde sie das einbringen von Sexualität in unser Geschäft vermuten. Sie lebt auch in einer Partnerschaft und diese würde ich nie gefährden wollen.

Achatz hat gesagt…

Hallo, vielen Dank für diesen interessanten Kommentar, auch wenn ich mich jetzt frage: ist sie sich nun dessen bewusst oder nicht?
Vielleicht ist das auch egal.

Jawohl, es gibt wundervolle Beziehungungen zwischen Mann und Frau, in denen Sexualität "keine Rolle" spielt (aber eben unterschwellig, man nennt es "erotisch" oder besser platonisch) und das sind meist die Beziehungen, die am besten funktionieren im Hinblick auf Effizienz, wie Dein Beispiel zeigt.
Das ist schon im frühen Mitteloalte bekannt gewesen: bei den Minnesängern: die Akzeptanz, die Verehrung einer Frau als Wert an sich- ohne das eine sexuelle Vereinigung das Ziel war.
In Deinem Fall ist das Ziel der geschäftliche Erfolg: Du tust, was sie sagt, (weil Du klug UND aniniert bist durch ihre Stärke) und Euer Laden läuft...
Dies ist ein sehr häufig vorkommendes Beispiel, wo eine Frau einen Mann "dominiert" ohne dass dies ausgesprochen ist. Die Umstände erfordern es so und beide Teile geniessen letztlich ihre Rolle.
Ich würde mich freuen, wieder von Dir zu lesen und mehr darüber! Vielen Dank und weiterhin ,alles Gute !