Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Freitag, 22. Juni 2007

Disziplinierung des Ehemannes durch seine Frau

"Men desire physical discipline and men need physical discipline. It is satisfying to their soul as it acts as a sort of a relief valve that releases pent up stress and frustration, as the submissive male surrenders his will over to the woman’s will. Discipline is a very natural and healthy activity between two committed and loving adults. Just like a woman punishes her child with love for the child’s own good, so should a woman punish her husband for his own good."
(Elise Sutton: femalesuperiority.com)

Übersetzung:
Männer wünschen sich körperliche Disziplinierung und Männer brauchen sie auch.
Disziplinierung tut ihrer Seele gut und wird zum Ventil für angestauten Stress und Frustrationen, indem der submissive Mann seinen Willen an den Willen seiner Frau abgibt.
Disziplinierung ist eine ganz natürliche und gesunde Handlung zwischen zwei damit einverstandenen und liebevollen Erwachsenen. So wie eine Frau ihr Kind liebevoll straft zum Wohl des Kindes, so sollte eine Frau ihren Ehemann strafen zu dessen Wohl.)

siehe auch hier

Mittwoch, 20. Juni 2007

Real Women Don't Do Housework


Die Website mit dem etwas provakanten Titel "Real Women Don't Do Housework" von Fumika Misato verrät exzellente Tricks, mit deren Hilfe eine Frau ihren Mann dazu bringen kann, das zu tun, was sie will.
Dabei benutzt sie ihre Sexualität- jedoch auf eine Weise, die für sie nicht besonders anstrengend ist, für einen Mann jedoch überwältigend ist.

Sie lernt zunächst, sich so zu betrachten und zu akzeptieren, wie sie zunächst einmal für ihren Mann erscheint, nämlich als ein Objekt seines Verlangens.
Zumindest war sie einmal mit Sicherheit ein Ziel seines Verlangens, oder sie hat das Potential dazu, sonst wäre er nicht jetzt mit ihr zusammen;
Dies muss ihr bewusst sein. Sie darf keine Hemmungen haben, dies "auszubeuten".

Sie wird lernen, ihre Sexualität als etwas anzusehen, was sie benutzen, für sich einsetzen kann-, ohne zwingend mehr Sex mit ihm haben zu müssen, als sie wünscht.
Sexualität ist nicht heilig oder besonders, sondern ein gutes - das beste!- Werkzeug für sie.

Nebenbei kann sich ihre eigene Lust daran erheblich steigern, weil Sex in Zukunft ausschliesslich nach ihren Maßstäben stattfinden wird oder eben garnicht.
(Kein Wunder, dass eine Frau Vergnügen daran findet, wenn sich alles dabei um ihre Bedürfnisse drehen wird und nicht (mehr) um seine.
Das Wunder dabei: auch der Mann wird den "neuen Umgang" zwischen beiden mehr schätzen als alles andere zuvor.)
Das heisst, sie sollte ihre eigene mögliche Einstellung überwinden, sich selbst für zu unattraktiv, zu dick, zu alt oder "unerotisch" zu halten: das alles zählt hier nämlich sehr wenig und spielt keine Rolle; auf ihre Haltung kommt es an und das, was sie für ihren Mann repräsentiert: nämlich seine Frau, auf die er hören wird, die er verehrt und bewundert.

Genau solches schreibt auch Elise Sutton (femalesuperiority.com): es kommt darauf an, die urweibliche Power zu entfesseln, deren Kraft sich ein Mann nicht widersetzen kann.
Wir werden später auch darauf zurückkommen.

Lady Misato lässt die Frauen ihre Männer auf den Weg bringen, indem sie ihnen zeigt, wie sie Gespräche mit einem Mann einführen, intime Gespräche und offene Gespräche anfangen, bei denen sie nicht nur alles aus ihm herausbringt, was sie wissen will, sondern bei denen sie ihm auch ihre Wünsche einpflanzt, so, dass er sie auch befolgen wird.

Es sind Gespräche in sexuell erregter Stimmung, in denen er besonders empfänglich und offen ist.

Sie verbindet die Empfindungen des männlichen Penis mit der verborgenenen Bereitschaft des Mannes, für seine Frau da zu sein, so wie sie es wünscht und sich ganz für sie hinzugeben.

Im Ergebnis lernt der Mann, sich dann glücklich zu fühlen, wenn er seiner Frau folgt, alles für sie tut und sie verwöhnt. Beide, Mann und Frau werden anschliessend nicht mehr zurück in ihre alten Beziehungsmuster fallen wollen.

Die Site ist sehr realistisch angelegt und höchst informativ, Viele Kommentare und Zuschriften belegen, dass das System funktioniert- wenn die Frau es konsequent einführt.

Weiter zum Fragebogen der Lady Misato

Montag, 18. Juni 2007

Um ihren Finger Gewickelt (1)


Wie gesagt: Das Thema der weiblichen Macht über den Mann in dauerhaften Beziehungen ist ohne Schmuddel im deutschsprachigen Raum kaum zu haben.

Etwas anders ist das im angelsächsischen Raum: In den USA scheint die FLR (= female led relationship= weiblich geführte Ehe, oder wie wir es nennen, einfach: Weibliche Bestimmte Ehe) eine weite Verbreitung zu haben, es gibt sehr viele Blogs zum Thema und die besten Websites, zum Teil gigantische Werke und von profundem Wissen, sind amerikanisch und davon viele: von Frauen gefertigt.

Ist eine Weiblich bestimmte Ehe - meist zunächst auf Wunsch der Mannes - erst einmal installiert, dann sind es meist die Frauen, die sie dokumentieren und weiterverfolgen... und auf sie auch beibehalten wollen.

Hier will ich vorstellen :

Around Her Finger- wird von einem Ehepaar (Emily and Ken Addison) in den USA geliefert. Sie haben eine Weile Erfahrung mit diesem Lebensstil der FLR und beantworten auch Leserbriefe, getrennt nach Geschlecht. Ein sehr guter und praktischer Einstieg ins Thema.

Es geht darum, das unstillbare Verlangen des Mannes, sich sexuell seiner Frau zu unterwerfen, wahrzunehmen, es nicht als gleich als "pervers" zu betrachten. Den Mann zunächst aufzufangen in seiner Hilflosigkeit mit einem so unpopulären und "unmännlichen" Thema und ihm zu helfen, seine Gefühle überhaupt erst einmal zu artikulieren.

Die Anzahl der "betroffenen" Männer ist sehr groß...

Sodann als Frau die eigene Rolle, der Umworbenen und bestimmenden Person im Haus voll zu erlernen und anzunehmen. Sowie das Bedürfnis des Mannes sich ihr sexuell unterzuordnen auszudehnen und zu entwickeln: in ein Bedürfnis ihr ganz und gar -allgemein und überall- in Haus und Hof- zu folgen, ihr zu dienen und sie zu verwöhnen.

Kein Wunder, das diese Website sehr erfolgreich und geschätzt ist- nicht nur von Männern mit solchen Phantasien, sondern auch von Frauen, die zunehmend erkennen, was es an Vorteilen für sie bei einem solchen Lebenstil gibt.

Vor allem aber macht diese Site es Paaren sehr leicht aus dem Land des Schweigens über scheinbar peinliche Dinge herauszutreten: dadurch kann eine Intimität und Offenheit entstehen, von der man "vorher" nicht geträumt hätte.
Ich habe Teile dieser Site für mich und meine Amélie ins Deutsche übersetzt.

Die Seite ist geradezu peinlich darauf bedacht, die sexuelle Thematik nur zu streifen und "Perverses" oder sogenannte Kinks auszuklammern. Die Tipps und Hinweise sind sehr realitätsnah und hilfreich. Das Feedback - Leserbriefe- entsprechend positiv.

Diese Site wird in vielen Blogs zitiert und verlinkt, ebenso in Foren.

Sonntag, 17. Juni 2007

FLR = frauengeführte Ehe

Natürlich gehen nicht alle Ehen schief. Aber die meisten "funktionieren" vielleicht nicht richtig.
Die, die aber gut funktionieren haben oft eines gemeinsam :
einer von beiden Partnern, -in den meisten Fällen ist das die Frau- hat das Sagen.
Mehr oder weniger.
Mehr oder weniger offen beziehungsweise verdeckt.

Bei älteren Paaren ist es häufiger der Fall, bei jüngeren seltener.
Mit der Dauer der Beziehung und mit zunehmendem Alter stärkt sich die Stellung der Frau in der Beziehung.
Sie stärkt sich auch bei jüngeren Paaren durch eine eindeutige Unterordnung des Mannes in sexueller Beziehung, zu beiderseitigem Vorteil.

Schaut man sich Konflikte bei Paaren an, die zwischen 20 und 45 Jahren alt sind, dann erkennt man dort oft: es ist nicht geklärt, wer in der Beziehung über welchen Bereich bestimmt.

Wenn zum Beispiel klar ist, wer über die Finanzen bestimmt und wenn klar ist, wer im Bett bestimmt, dann klingt das nicht unbedingt sehr gleichberechtigt, aber es gibt weniger Konflikte. Ganz einfach.

Über kurz oder lang werden die Finanzen für die Frauen das wichtigste Thema. Für die Männer bleibt es "das Bett".


Wird die Beziehung - wie die meisten Beziehungen "langweilig" im Bett, dann spielen die Finanzen eine grössere Rolle wobei die "Ansprüche" des Mannes an das (gemeinsame) Sexualleben werden ins Reich der Phantasie verschoben werden und womöglich auf andere Frauen, die "schwer zu Haben" sind. Die sexuellen Ansprüche der Frauen dagegen spielen für die Frauen meist nur eine untergeordnete Rolle.


Ein wichtiger Aspekt: Das "schwer zu Haben" ist, wie wir später sehen werden, ein wesentliches Element in der Beziehung zwischen Mann und Frau, welches den "Jagdinstinkt" ebenso betrifft, wie archaisches männliches Unterwerfungsgebaren.

Kenntnisse dieser Zusammenhänge vermitteln einem Paar wirkungsvolle Instrumente eine Beziehung, eine Ehe, auch wenn sie schon länger "Schieflage" hat- nicht nur aufzupeppen, sondern generell auf neue, tragfähige und "erlebnisreiche" Füsse zu stellen.

Woher wir das wissen? Aus zum Beispiel Amerika, wo es zahlreiche Erfahrungen mit sogenannten FLR- Beziehungen gibt.
FLR heisst "female -lead- relationship", das heisst frauengeführte Beziehungen. Zahlreiche Webseiten, Blogs und sow eiter berichten darüber. Es gibt eine Scene da, die es im deutschsprachigen Raum nicht gibt.

Jedoch sind einige Deutsche, Italiener, Franzosen (vorallem) und viele Griechen dort präsent, neben Australieren und Japaner etc.

Mehr davon demnächst.

Sonntag, 10. Juni 2007

Was ist Weibliche Dominanz

Wir geben hier den Text:
"What Is Female Domination and Female Superiority?" von Elise Sutton
wieder, er ist im Original auf ihrer Website zu finden und von Achatz ins Deutsche übertragen worden. Er erläutert nicht nur den Begriff der Weiblichen Dominanz, sondern zeigt auch die Quellen männlicher Unterwerfungsfantasien.

Was ist Weibliche Dominanz und Überlegenheit?

Was ist das also: „Weibliche Dominanz“? Der Begriff steht offenbar im Gegensatz zu unserer männlich dominierten Gesellschaft.
„Weibliche Dominanz“ wurde nicht etwa von dominanten Frauen oder Feministinnen erfunden.
Männer haben diesen Begriff geprägt, entsprechend ihrem sexuellen Verlangen, sich dem weiblichen Geschlecht unterzuordnen.

Meine persönliche Weibliche Dominanz hat sich in mehr als zwanzig Jahren Studium und Praxis entwickelt. Ich habe über die vielen Facetten Weiblicher Dominanz jede Menge gelernt, ebenso wie über das männliche Verlangen sich einer Frau zu unterwerfen.
Ich bin mittlerweile eine Expertin, was dieses Thema angeht, allein schon wegen meiner langjährigen Anschauung und Praxis.
Ich habe dabei gelernt, dass Männer sehr wohl ihre Gründe haben, weshalb sie sich danach sehnen, sich Frauen zu unterwerfen.
Der Kern einer sexuellen Neigung drückt sich bei einer Person in verschiedenen sexuellen Vorlieben aus.
Zur Information: ein Mann, der sich wünscht beim Verkehr unten zu liegen gilt als normal, aber ein Mann der sich wünscht, gezüchtigt oder geschlagen zu werden gilt als pervers.
Ich fand heraus, dass die Wünsche beider Männer exakt denselben Ursprung haben.
Es ist der Wunsch, sexuell von Frauen beherrscht zu werden.
Es gibt verschiedene Ausdrucksformen davon, doch es ist immer das gleiche tiefwurzelnde Motiv. Nicht nur das, denn dies tiefsitzende Verlangen entwickelt sich weiter, und ein Mann, der sich heute wünscht beim Geschlechtsverkehr unten zu liegen, kann sich später sehr wohl wünschen, von einer Frau gezüchtigt zu werden.

Als ich nun einmal etwas von der Natur von beiden - Männern und Frauen -verstanden hatte und ebenso etwas von der natürlichen Dominanz und Überlegenheit der Frauen über die Männer, da hatte ich auf einmal den Schlüssel in der Hand, mit dem ich alle sogenannten submissiven Wünsche des Mannes erkennen und verstehen konnte.
Es ist egal in welchen Phantasien sich seine Wünsche ausdrücken:
Die Wurzel und ihr Kern sind immer dieselben.
Es ist eben dieser Wunsch des männlichen Geschlechtes durch eine Frau beherrscht und bestimmt zu werden.
Deshalb schockt mich mittlerweile keine Ausdrucksform mehr, in der sich seine submissive Natur äussert.

Ich habe im Lebensstil und in der Praxis der Weiblichen Dominanz von meinen männlichen Klienten schon alles Mögliche gehört und gesehen.

Männer wünschen sich vor allem Frauen zu verehren, indem sie sich um deren psychische und sexuelle Bedürfnissen kümmern. Sie wollen zu gehorsamen und gezähmten Dienern ihrer Frauen gemacht werden.

Manche Männer träumen also z.B. von körperlicher Bestrafung oder so etwas wie „erzwungener Verweiblichung“ oder „strap-on-play“ (mit einem Umschnalldildo behandelt zu werden), Water- sports („Goldene Duschen“) und andere D/s- (Dominanz& Submission) -Aktivitäten.

Die klassische Herleitung all dieser sexuellen und submissiven Wünsche ist die Sehnsucht nach „Liebevoller Weiblicher Autorität“.
Für mich ist dies die wirkliche Definition Weiblicher Dominanz:

Weibliche Dominanz ist liebevolle weibliche Autorität.

Das ist es, was die meisten Männer wirklich wollen und brauchen.
All die spezifischen Fetische oder Wünsche sind nur Ausdruck des einen Bedürfnisses des Mannes nach liebevoller Weiblicher Autorität.
Begriffe wie Weibliche Dominanz und Weibliche Überlegenheit sind alle von Männern geprägt, weil sie ihre Sehnsucht nach dem weiblichen Geschlecht erklären wollen.
Darum sind die Frauen gut beraten, ihren Nutzen aus diesen Begriffen zu ziehen und sie anzuwenden (deshalb auch der Titel für meine Website : femalesuperiority.com)

Worte sind verbale Bilder. Wenn das richtige Bild einem Mann übermittelt wird, beschwört dies eine Programmierung herauf, die in seinem Unbewussten vergraben ist, seit er ein Kind war.
Männer produzieren vorzugsweise die sog. „FemDom“- Kunst, Filme und Bilder, mit denen sie ausdrücken, wie stark Frauen in ihren Augen sind, und wie schwach sie sich in der Anwesenheit von Frauen fühlen.
Diese Bilder stellen dar, was Männer innen fühlen.
Die Dichter und Songschreiber verwenden Worte, um ihre innersten Gefühle auszudrücken. Wenn eine Frau ein solches Bild bedient, in dem sie spezielle Kleidung anzieht oder einen Begriff verwendet oder ihre Stimme in einer bestimmten Weise gebraucht, dann berührt sie die männliche submissive Natur und löst damit unweigerlich spezifische Gefühle und Wünsche in ihm aus, sodass er schwach und hilflos wird.

Dann kann die Frau auf diesen Mann Einfluss nehmen und alle seine Sperren und Barrieren durchbrechen.
Dann kann sie handeln und kann sinnvoll auf ihn einwirken.

Damit entsteht eine echte Intimität und Bindung zwischen Frau und Mann und zwar deshalb, weil sie sich nun selbst so sehen kann, wie er sie sieht.

Sie erkennt jetzt, dass sie in seinen Augen tatsächlich eine Göttin ist.

Deshalb rate ich auch den Damen: Bitte fühlt euch nicht beleidigt durch FemDom- Bilder, Videos oder Literatur -egal wie ekelhaft manche sind.
Schaut euch statt dessen an, was hier vom männlichen Wesen zum Ausdruck kommt.
Was versuchen Männer zu vermitteln, wenn sie Darstellungen produzieren, die Männer mit Halsband und gefesselt zu den Füssen einer Frau zeigen?
Es ist zu fragen warum manche scheussliche Darstellungen so beliebt sein können bei vielen Männern. Was sagen diese Bilder über die männliche Natur der Hingabe ?

Wenn eine Frau sich das näher anschaut, ohne Prüderie und Selbstgerechtigkeit und mehr auf den Inhalt blickt, als auf die Art der Darstellung, dann gewinnt sie einen unglaublichen Einblick in die männliche Psyche.
Welche Botschaft geht von all diesen Bildern aus ?
- Ist es nicht einfach das männliche Geschlecht, das seine Notwendigkeit erkennt, sich dem weiblichen Geschlecht zu ergeben und ihm unterzuordnen ?
- Ist es nicht das innere Kind im Mann, welches sich nach Disziplinierung und Belehrung durch das weibliche Geschlecht sehnt?
- Ist es nicht die wahre Natur des Mannes, sich im Lauf der Zeit ganz dem weiblichen Geschlecht hinzugeben?

Was Frauen über weibliche Dominanz wissen sollten ist, dass Männer diese brauchen. Es ist fast immer der Mann, der die weibliche Dominanz bei einer Frau zum Leben erwecken will.
Ein couragierter Mann mit submissiven Neigungen stellt das Thema „Weibliche Dominanz“ seiner weiblichen Partnerin vor.

Warum tun Männer soetwas?

Weil Männer Hingabe an weibliche Dominanz wollen und brauchen.

Egal wie hartnäckig Gesellschaft und Religion den Männern etwas anderes erzählen; etwas tief in ihrem Innersten sehnt sich danach, sich einer starken Frau hinzugeben.

Dieses Verlangen wird mit zunehmendem Alter stärker, und Männer verbringen ungezählte Stunden und Tage damit, über weibliche Dominanz zu träumen und zu phantasieren.

Sie träumen diese Dinge und kämpfen mit ihrem Verlangen und sie versuchen es irgendwie in den Griff zu bekommen, aber leider bekommen sie es nicht in den Griff, bis sie wirklich ein Verhältnis zu einer Frau haben, die mit ihm in einer liebevollen Weise sein Verlangen erforschen kann.

Die andere Seite dieser Dynamik ist, dass Frauen, die einmal die dominante Rolle erfasst und ihre dominante Natur entfesselt haben, schließlich den daraus resultierenden Lebensstil ausgesprochen schätzen.

Ich bin immer wieder überrascht, wieviele Frauen, die ursprünglich sehr gezögert haben, wirklich dominant zu werden, es schließlich so sehr liebten, dass sie niemals mehr zum traditionellen, normalen Sex mit ihrem Mann zurückgehen würden oder gar zurück in eine dem Mann untergeordnete Rolle.

Der Lebensstil Weiblicher Dominanz befreit Frauen und er ist auch befreiend für die Männer, die nun ihr Verlangen darin erfüllt finden.

Der Lebensstil Weiblicher Dominanz ist eine win/win Beziehung für beide: die Frau und den Mann.


Original auf ihrer Website http://www.femalesuperiority.com/

Dienstag, 5. Juni 2007

Dies ist etwas Anderes

Amélie erfuhr nur sehr vage von mir - von meiner -in wirren Worten vorgebracht- Sehnsucht, mich „dem Weiblichen“ unterzuordnen. Dies war vor allem im Bett gemeint, aber nicht nur dort.
Sie erschrak, zeigte es aber nicht übermässig. Sie spürte, dass ich hilflos war mit diesem Thema, dass es mir aber sehr wichtig war.
Als passionierte Reiterin hat sie eigentlich kein Problem, ihren Willen -wenn's sein muss mit einer Gerte!- zu bekunden und diesen auch durchzusetzen, so auch in einer Beziehung.
Aber dies hier war noch anders.
Passte so etwas zu dem Mann, mit dem sie manchmal um jede Kleinigkeit streiten musste?
Dessen Unabhängigkeitsstreben fast sprichwörtlich war?
Sie fragte mich geradeheraus, ob ich ein Masochist sein und nicht lieber eine Domina wollte, als sie?
Ich überlegte und dann sagte ich ihr, nein, das wollte ich nicht, so eine Szene schreckte mich ab, und : ein Masochist sei ich nicht.
Aber was war ich dann?

Für sie gab es damals keine grossen Unterschiede bei allem, was „abwich“; für sie war eigentlich alles pervers, was nicht „vanilla“ war.
Sie war sich selbst schon sehr wild vorgekommen, als wir Fesselspiele und Ähnliches getrieben hatten, aber das hatten wir wenigstens.


Zum besseren Verständnis nannte ich ihr einige Websites, die mir gefallen hatten oder besser, von denen ich am ehesten glauben konnte, dass sie sie nicht zu sehr erschreckten; ich schrieb sie ihr auf, das war klug, denn zum Thema „Weib herrscht über den Mann“ gibt es, wie jeder weiss, unendlich viel Schund, wie eben zu Sex überhaupt, so dass Frauen zurecht am Verstand der Männer zweifeln müssen, die sich so etwas anschauen.

Aber solche Seiten richten sich ja auch nicht auf seinen Verstand, sondern auf seinen Schwanz, beziehungsweise in der Regel auf sein Geld.

Einige der ausgewählten Websites, die ich damals fand werde ich mit der Zeit hier vorstellen.

Ich hatte längst Begriffe für das gefunden, was ich mir wünschte, hauptsächlich aus der englischsprachigen Welt, Begriffe wie „Loving Female Authority-. LFA“, also liebevolle weibliche Autorität oder „female led relationship- FLR“ also eine weiblich geführte Beziehung-, das bezeichnete den liebevollen Umgang des Paares unter der Leitung der Frau in „liebevoller Ehe“, also in einer zivilen Form. Eine "Weiblich Bestimmte Ehe" eben.

Etwa so, wie ich es dann bei „Aroundherfinger.com“ fand, einer Site, die ich ihr als erstes nannte und wie ich sie dem Anfänger beiderlei Geschlechts wärmstens empfehle.

Hier geht es um dieses -weit verbreitete- männliche Verlangen und es geht um das, was eine Frau damit anfangen könnte, um das, was sie schliesslich auch an Vorteilen davon hat, wenn sie sich auf dieses Spiel mit ihrem Mann einlässt.

Anzumerken ist, dass angeblich, hat eine Frau diesen "Lebensstil" einmal aufgegriffen, sie nicht mehr zurück in die alten Gewohnheiten wolle. Das hatte ich mehrfach gelesen und das hatte mir natürlich gefallen.

Das erste, was sie sich ausbat, war also Zeit.
Ich habe seit dieser denkwürdigen Unterhaltung im Frühsommer 2006 mit Amélie eine andere Sehweise entwickelt. Langsam allerdings.
Diese andere Sehweise verdanke ich hauptsächlich den Recherchen im Internet zu denen ich sie geradezu animierte.
Sie ist nämlich eigentlich ein Internet -Junkie...
Es gibt mittlerweile nichts, was sie dort nicht suchen würde und es gibt unzählige gute Ratschläge und Erfahrungsberichte, auf die sie gerne zurückgreift, wenn sie ein Problem, gleich welcher Art, lösen will.
Natürlich sind vor allem Probleme in der Beziehung zwischen Mann und Frau sobald sie delikat sind, ein ideales Thema für das Internet, da dort anonym und vielfach freier und offener berichtet wird, als überall sonst. Ein unschätzbarer Vorzug, der vielleicht die Welt verändern wird.
Und natürlich gibt es zehnmal, nein hundertmal soviel Schrott und Abfall zu solchen Themen.
Doch durch meine Hilfestellung fand sie sogleich die Sites, in denen auf intelligentere und aufschlussreiche Weise das Thema diskutiert wurde.

Es betrifft weitaus mehr Paare, als dies bekannt ist.
Es sind, wie gesagt, leider meist englischsprachige Sites.
Ich habe hat ihr die wesentlichen Sites inzwischen übersetzt, - hatte bereits „heimlich“ seit längerem damit angefangen, so dass sie sich dem Thema von einer halbwegs zivilisierten Seite aus nähern konnte.
Am meisten gefiel ihr „Worshiping your Wife“ ...,zumindest halbwegs, weil es in keiner Weise „kinki“ ist.
Hier ging es nach wie vor um Gleichstellung von Mann und Frau, aber auch darum, dass und wie sehr ein Mann seine Frau in jeder Weise auf Grundlage einer sexuellen Ebene „verehren“ sollte.
Erreicht wird dies durch Respekt, sexuelle Konzentration auf die eigene Frau, Vermeidung von Selbstbefriedigung etc. und sehr vielen Dingen, die ein Gentleman sowieso wissen und beachten sollte. Aber es geht eben auch ein bisschen darüber hinaus.

Der Punkt für uns war allerdings, dass sie keine besonders grosse Lust verspürte, sich „als Frau“ von mir "verehren" zu lassen.
Sie wollte als Mensch respektiert und anerkannt werden und nicht ("nur") als erotisches Wesen.

Aber, wie gesagt; sie hat inzwischen ihre Positionen etwas gewandelt und ich habe das auch, sehr sogar.
Wir haben allemal einen spannenden Prozess in Gang gesetzt, von dem ich in Anekdoten berichten werde. Vielleicht dann und wann auch sie- sie hat ja bereits einen Anfang gemacht.

Wir haben inzwischen einen recht ansehnlichen Überblick über das Thema „Weiblich- bestimmte- Ehen."
Es wurde einfach auch ihr Bedürfnis, darüber mehr zu erfahren.

Was sie davon mit mir umsetzen würde, stand von Anfang an auf einem anderen Blatt; das machte sie mir gleich klar. Aber damit war ich mehr als einverstanden. Es war mir eine grosse Hilfe, dass wir über „mein“ Thema jetzt endlich reden konnten. Und das ist das Allerwichtigste.

Dies ist auch ein Grund, es mit diesem Blog auf deutsch zu versuchen. Vielleicht kann ich dann mehr von europäischen Erfahrungen mitbekommen, die unterschiedlich sein werden zu den amerikanisch- englischen.

Sie lies also unseren Gesprächsabend erst einmal sacken und machte sich irgendwann, Wochen später, allein mit einem Glas Wein auf die Suche nach den Sites, die ich ihr ans Herz gelegt hatte. Sie begann mit Aroundherfinger.com.


Sie stellte ebenfalls klar: Sie wollte auf keinen Fall jemals einen „unterwürfigen“, willenlosen Mann. Erst recht keinen Sklaven.
Aber es wäre nicht ich gewesen, wenn sie eine solche Befürchtung ernsthaft hätte haben müssen.
Sie beschloss, Ruhe zu bewahren und -wie gesagt- sich mit der Zeit weiter zu informieren.

Wir gingen etwas behutsamer miteinander um, seit dem.
Und waren auch wieder etwas häufiger „intim“.

Es ging von nun an dabei natürlich in erster Linie nach ihren Wünschen.
Und das war ein erster, grosser Fortschritt in unsrere Ehe. Er ist von grossem Wert!

Freitag, 1. Juni 2007

Anfangen..

Es ist nicht einfach einen Blog zu beginnen, doch es passiert täglich tausendfach. Das ist so ähnlich wie mit dem Sterben, nur da, beim Sterben, kennt man nur welche, die es vor sich haben und niemanden, der es hinter sich hat. So bleibt alles, was nach dem Sterben geschehen könnte Gegenstand reiner Spekulation.

Anders beim Bloggen: hier spüre ich schon - in diesem Moment- wie es ist, mit dem Blog begonnen zu haben und, um es kurz zu machen, es fühlt sich gut an.
Man muss sich vielleicht davon befreien, dass dies jemand liest.
Wie soll das auch gehen? Wie sollte man sich auf WEN einstellen?
Blogs wollen geschrieben sein.
Lesen dagegen, das werden wenige tun.

So feel free!!
Es ist alles klar. Gut zu wissen für die Unbefangenheit beim Schreiben.
Und zum Thema "Minervas Juwelen" kommen wir noch. Freut Euch Ihr Nichtleser, ihr
Unbekannten, Ihr Net- user.... !

Es geht um eine "Weiblich Bestimmte Ehe", eine etwas andere Art von Ehe also; Aspekte und Probleme, Sehnsüchte und Effekte, Alltags und Feiertags.Bis dahin.