Eine neue, ganz andere Art von Leidenschaft in einer "Weiblich Geführte Ehe" oder FLR (=Female- Led- Relationship) ? Dieser in den USA und England zunehmend verbreitete Lebensstil verdient es, auch im deutschsprachigen Raum diskutiert zu werden. Wir freuen uns über Kommentare, Einfälle, Geschichten und Meinungen.

Mittwoch, 20. September 2017

FLR - Ich möchte dich auf Händen tragen


Heute unsre herzliche Buch- Empfehlung: „FLR - Ich möchte dich auf Händen tragen“ von Lilith van Leuwen, erschienen im Tredition-verlag:
In diesem Buch berichtet die Autorin recht unterhaltsam von ihren Erlebnissen auf dem Weg zu einer neuen Beziehung. Sie hat ihre Suche nach einem passenden Mann trotz Enttäuschungen und einem langen Singledasein nicht aufgegeben. Ihre Offenheit für ganz unterschiedliche Begegnungen hilft ihr dabei ungemein. 
So trifft sie schliesslich auf einen Typen, der ihr gut gefällt, der aber besondere (wie wir heute wissen: sehr häufig anzutreffende…) Neigungen und Erwartungen hat. Da sie ihn mag, hat sie den Mut, seinem Verlangen nach handfester weiblicher Dominanz zunächst nachzugehen. Sie kann sich aber erst auf diese besondere Beziehung einlassen, als sie die Hintergründe seiner Wünsche hinterfragt und versteht. Sie erleben dabei gemeinsam eine tiefe Veränderung ihres gewohnten Rollenverständnisses. 
Sie entdeckt dabei ihre ureigene weibliche Kraft, die ihr die besondere Power in der Beziehung verleiht, eine Macht, die beide wollen und akzeptieren.
Das Motto: „Hast du den Mann beim Schwanz, so hast du ihn ganz“ ist vielleicht so alt wie die Menschheit, aber erst als sie dieses auch ‚schamlos’ und jenseits patriarchaler Verhaltensprägungen buchstäblich selbst umsetzt, wird ihr klar, dass sie endlich frei agieren kann. Sie beginnt die Beziehung selbstbewusst zu führen, mit einem Mann, dessen selbstgewählte Position -zu ihren Füssen- eine andere, aber nicht weniger befreite Rolle ist, als die hergebrachte.

Ungewöhnliche, gar strikte Methoden, bei denen das, was sie tut, nicht „das ist, wonach es aussieht“, eröffnen ihr und ihrem Mann neue und geradezu wunderbare Szenarios in denen sie ihre Liebe zueinander gegenseitig ausdrücken und ausleben können. Dabei wirkt Lilith’s Offenheit für Neues mächtig ansteckend für die Leser und die Hingabe ihres Mannes an ihre Weiblichkeit berührend. Einmal schreibt sie, es „..erinnert mich ein bisschen an Mary Poppins, die mit den Fingern schnippt und alles ist plötzlich dort, wohin es gehört.“ Das glaubt man ihr gerne.

Sie kommen einander näher, intensiver, intimer und tiefer als es bei üblichen Verbindungen möglich scheint (die nicht zuletzt auch deshalb allzu oft und immer öfter getrennt werden). 
Die Frau hat also hier das Heft in der Hand und der Mann vertraut und folgt ihr. Fügt sich ihr.
Er tut, was sie sagt. Ein tolles Konzept!
Letztlich aber sind auch hier Offenheit, Vertrauen und Liebe die Grundlage, sowie auch die Früchte eines Prozesses „der bewusst gestaltet werden muss, solange die Beziehung lebt“. 
Es geht Lilith nicht darum, den Spieß im Unterdrückungsspiel auf’s Neue einfach umzudrehen, sondern sie schreibt -einfach wunderbar!- :„Die Voraussetzung für Frieden ist das Ende des Geschlechterkrieges“.
Vielleicht ist das so, weil es keinen Kampf mehr gibt.
Denn eine solche Beziehung weist Mann und Frau unterschiedliche Plätze in der Beziehung zu, die ‚nach aussen hin‘ nicht unbedingt gleichwertig erscheinen. Bedenkt man aber, dass diese Plätze ‚Wunschrollen‘ sind, ist auch Augenhöhe im Miteinander nicht ausgeschlossen, sondern auch nötig. Wie das ausbalanciert ist hängt von jedem einzelnen Paar ab und seiner Fähigkeit, die Dinge zu kommunizieren und
umzusetzen. Das ist nicht ganz einfach. 
Dieses Buch ist ein Erlebnisbuch, kein ´Rezeptbuch, auch wenn Lilith anschaulich darstellt, wie sie es möglich macht, dass er sie tatsächlich ‚auf Händen trägt‘. 
Dabei findet er endlich seine eigene Natur… und sie bekommt genau das, was sie von einem Mann erwartet hatte.
Ein MUST READ für jede „FLR - Beziehung“, oder einfach für Frauen und Männer, die ‚etwas anderes‘ suchen.

Montag, 31. Juli 2017

Elisabeth Steinhaus - Blog und Buch

(Text ist noch in Bearbeitung, d.h. er kann noch verändert werden) 
Längst überfällig ist unsere dringende Empfehlung für die Arbeit von 'Elisabeth Steinhaus' - zum Beispiel in ihrem Blog flrsteinhaus oder besonders auch in ihrem Kindle E-Book: "FLR -Häufige Fragen zur weiblich geführten Beziehung".

Das regte auch uns wieder zum Nachdenken an.
Vieles in einer FLR (female led relationship) kommt dem Naturell von Frau und Mann entgegen; das kommt gut zum Ausdruck in dem Leitbild, welches Elisabeth Steinhaus  ihrem  Blog gesetzt hat.
Dort präsentiert sie das Bild der Königin mit ihrem Ritter.
Jeder kann für sich herausfinden , inwieweit hier Rollen gezeigt werden, die ‚urtypisch Frau‘ und ‚urtypisch Mann‘ sind. Hier ist der Mann überhaupt nicht 'unmännlich', weil er vom patriarchalen  Rollenverständnis abweicht, sondern er erscheint als einer, der seine Gefühle kennenlernen möchte und der den Mut hat, sich seiner Frau, seiner Königin, ganz zu zeigen und sich ihr unterzuordnen. Er verehrt, unterstützt und liebt sie auf hohem Niveau.

Uns gefällt der Gedanke und dieses Rollenbild.

Inzwischen wissen wir, aufgrund von so vielen positiven Zuschriften, dass für eine FLR ein Riesenbedarf / Potential besteht. Es gibt eine große Zahl an Männern, die diese Fähigkeit in sich spüren, den Willen und Wunsch, Frauen auf diese Weise zu lieben und zu dienen.
Und immer mehr Frauen, die die Vorteile für sich und ihre Beziehung erkennen und nutzen.
Eine FLR könnte also als Beziehungsmodell eine große Zukunft haben.
Für eine solche FLR werden in dem angesprochenen Buch und Blog Möglichkeiten und Techniken dargestellt.
Dabei wird das Thema deutlich von BDSM abgegrenzt. Eine FLR kann Elemente von BDSM oder D/s enthalten, nicht aber notwendigerweise, da es im Prinzip etwas völlig anderes ist, nämlich
eine  Beziehungsform im 'partnerschaftlichen Miteinander'.
Dabei ist gut, dass Elisabeth Steinhaus ‚zeigt’, aber nicht ‚vorgibt’ - z.B. wie Fähigkeiten des Mannes unterstützt bzw. provoziert werden können, eine solche ‚verehrende‘ Leidenschaft in der Beziehung dauerhaft lebendig zu halten, so dass er weder auf 'Abwege' gerät, noch zu Nachlässigkeit und Leidenschaftslosigkeit in der Beziehung tendiert -so zumindest könnte es idealerweise gehen.

Für Frauen ist zunächst Verständnis und Aufgeschlossenheit dem Thema gegenüber erforderlich, um dieses ‚Feuer‘ in Gang zu halten,  dabei ist eine FLR kein fertiger Zustand sondern bleibt ein andauernder Prozess.
Dass hierzu das Selbstbewusstsein des weiblichen Partners und ‚erzieherische‘ Konsequenz eine gewichtige Rolle spielen wird klar.
Dazu, als quasi wichtigste  Basis, kommt unter anderem die Kontrolle des männlichen Sexualverhaltens infrage, etwas, was manche Frauen zunächst abschrecken mag und von den Männern meist begrüßt wird.

Elisabeth meint, es lohnt der Versuch manche Dinge einfach auszuprobieren. Die Disziplinierung des Mannes bringt neue Kräfte hervor,  die beiden gut tun, von beiden gewollt sind und das Selbstbewusstsein der Frau unweigerlich stärken.
Mit der Zeit bekommen beide Seiten was sie sich wünschen. Etwas, von dem beide Seiten vorher nicht gewusst hatten wie gut es ihnen tut.

Dies legt Elisabeth Steinhaus völlig unprätentiös dar, mit vielen praktischen Anregungen, wie solch eine Beziehung laufen könnte, was es dazu braucht, welche Elemente die wichtigste Rolle spielen, ohne dass es ein 'muss' für jeden gäbe. Denn, dies liegt in der Natur der Sache, 'die Frau bestimmt' schließlich, auch weil der männliche Part es explizit so will.
Die Ausgestaltung dieser 'etwas anderen' Beziehung obliegt eben jedem Paar selbst; die Variationsmöglichkeiten sind ungezählt.

• Darüber hinaus verweisen wir auch gerne wieder auf das Forum 'Minervasforum.de' . Auch dieses ist kein Seite zum 'Anmachen' und auch keine Kontaktbörse. Das Forum ist auch völlig unabhängig von Minervasjuwelen. Dort tummeln  sich zur Zeit wieder einige Leute mit Köpfchen und Temperament und das Thema FLR kann dort von vielen unterschiedlichen Seiten betrachtet werden.

Lesen !

Montag, 19. Januar 2015

Zu den Kommentaren… 

Liebe Kommentatoren,

wir freuen uns sehr über den regen Zuspruch in letzter Zeit. Und dass die meisten der Meinung sind, dass sie hier Kopfkino nicht so gerne haben… freut uns auch. Fantasie und Realität sind aber manchmal schwer zu trennen.

Wir hatten einige Tage nicht unseren Briefkasten sehen können und es waren 12 Kommentare darin z. T. schon ein paar Tage alt. Also sorry, wenn es manchmal etwas dauert, bis Eure Kommentare 'freigeschaltet' sind - es hat meist nichts mit dem Inhalt zu tun.

Leider können wir nicht eine Rubrik mit 'neuesten Kommentaren' einrichten (jedenfalls wüsste ich nicht, wie man das automatisieren könnte).

Dazu aber ein Tipp: Wenn ihr irgendwo einen Beitrag z.B. von September 2008 kommentieren wollt, dann ist das nett es direkt dort zu tun, aber kein Mensch sieht es dann noch, es sei denn sie oder er blättert gerade im September 2008 herum.
Wenn Ihr also einen Gedanken mitteilen wollt, dann postet ihn als Kommentar unter dem jeweils neuesten Beitrag von uns- eventuell mit einem Hinweis auf den Beitrag, den ihr gelesen hattet und kommentieren wollt.
Macht das Sinn?
Ich glaube schon. Die meisten schauen vor allem immer erstmal nach dem Neusten Beitrag hier und lassen sich via RSS oder so informieren, wenn es wieder einen neuen Beitrag gibt.

Noch was: da manche sich auch untereinander kennen lernen wollen, wir hier aber keine Kontaktbörse machen wollen: vielleicht schaut Ihr mal, ob es Foren gibt, die sich mit dem Thema beschäftigen.
Ein ganz interessantes zum Beispiel ist: http://www.she-makes-the-rules.com/ allerdings ist dieses in englisch.
Vielleicht gibt es etwas Vergleichbares in deutsch, oder jemand von Euch hat Lust einmal ein einigermassen 'sauberes' (d.h. nicht pornografisches) in Gang zu setzen.
Dürfte nicht schwer sein.
Würde uns freuen…
Teilt es uns einfach hier mit.

Montag, 1. Dezember 2014

Lebenszeichen

Unser Blog ruht nun schon eine Weile. Dies aus verschiedenen Gründen, die sich aus unserem Leben und Zusammenleben ergeben.  Das meiste, das wichtigste, was gesagt werden wollte ist auch gesagt, auch wenn sich die Dinge inzwischen fortentwickelt haben, sowohl bei uns , aber auch in der Wahrnehmung allgemein. Die weibliche geführte Beziehung hat viele neue Anhänger gefunden.
So werden wir den Blog noch eine Weile stehen lassen, aber -zumindest zur Zeit - nicht weiterführen.
Gerne lesen und schreiben wir mal im Forum, welches sich sehr gut entwickelt hat mit vielen Schreibern und Lesern, denen es offensichtlich Spaß macht, die vielen Aspekte auszuleuchten und dabei ein ziemlich gutes Niveau zu halten. 
(Dieses Forum hat seinen Platz gewechselt: seit Februar 2014: minervasforum.de) 

Sehr lesenswert und informativ sind inzwischen auch deutschsprachige Blogs, von denen es mittlerweile einige gibt! 
Hervorheben ist z.B. 'Der Rose'. 
Dort schreibt ein Paar, meist der 'Rosenzüchtling', der männliche Part, mit viel Humor und Selbstreflexion über den handfestem Alltag einer FLR mit / trotz 'Kids', und vor allem immer wieder über die Lust, miteinander zu leben.
So kann man sich eine 'fröhliche FLR' gut vorstellen.
Spielerische Dominanz 'der Rose' und das fantasievolle Bemühen ihres 'Zöglings'  kommen völlig selbstverständlich rüber, da ist weder 'Herrisches' auf Seiten der Lady, noch 'Devotes' auf seiner Seite und dennoch ist klar, was das Thema ist. Lieblosigkeit schon gar nicht.  Es bestätigt sich wieder einmal, dass es sich allgemein so viel angenehmer leben liesse, wenn -alle Schubladen beiseite- Frau und Mann auf solche Art leben würden. Lesen!

Freitag, 14. November 2014

Lob des submissiven Mannes

Beim Stöbern trafen wir auf viele interessante Seiten; zum Beispiel auf "DreamLoverLabs"- eine Seite mit der wir uns noch später beschäftigen werden. Zunächst hat dort ein Text einer Mistress Angelique Serpent gefallen der dort zitiert wird und den wir hier übersetzen wollen:


Lob des submissiven Mannes
(by Mystress Angelique Serpent)


Viele Leute denken, submissive Männer seien Weicheier.



Ach wirklich? Ich würde ja mal gerne einige dieser Machos sehen, ob sie Mann genug wären, ihren Hintern hinzuhalten und jemandem zu erlauben, ihn zu fesseln und zu peitschen, …was, ihr Macho-boys, so große Helden seid ihr nicht, oder?


Männer, die sexuell submissiv veranlagt sind, haben in der Regel ziemlich viel Macht und Verantwortung in ihrem in ihrem wirklichen Leben. Sie treffen häufig Entscheidungen für viele andere. Männer, die sexuell submissiv veranlagt sind, sind überdurchschnittlich hinsichtlich ihrer Erziehung, ihrer Intelligenz und ihrem Oft habe ich den Eindruck, dass, je mehr sie sich mit ihren sexuellen Bedürfnissen wohlfühlen, egal wie ungewöhnlich diese sind, sie desto mehr Erfolg in anderen Bereichen des Lebens haben.

Das gibt ihnen eine Balance in ihrem Leben, und das ist es, was sie mir dazu sagen.
Sie stehen unter einem ziemlichen Druck, Tag für Tag, treffen viele wichtige Entscheidungen haben eine Menge Verantwortung, die viele Leute betrifft; was kann es da für eine bessere Erholung geben, als sich ein paar Stunden Zeit zu nehmen, alles hin zu schmeissen und für eine Weile der Sklave von jemand anderes zu sein?


In der "Geschichte der O" versucht O diese Art von Freiheit auszudrücken, die Submissive empfinden, wenn sie sich jemandem versklaven. Das klingt nach einem Widerspruch, wie der Widerspruch der darin liegt, dass Freiheit in der Bindung liegt.
Das ist der Gedanke, dass, wenn du einmal dich an etwas ganz hingegeben hast, dass du dann nicht mehr nach allen Seiten gezogen werden kannst von unterschiedlichen Meinungen. Du bist frei deiner Leidenschaft zu folgen, du bist frei der Sache zu folgen, der du dich hingegeben hast.

Und auf eine Weise bist du, indem du dich selbst auf das beschränkst, dem du dich anvertraut hast, ganz frei davon, entscheiden zu müssen und entscheiden müssen kann manchmal der schwierigste Part des Mensch- seins sein, nicht wahr?

Keine Entscheidungen treffen müssen, auch nicht für sich selbst, für eine kleine Weile, das kann für manche die ultimative Entspannung sein.


"für einen Mann ist seine Wahl seiner Lady zu dienen eine sehr klassische, romantische Geste……"


In der Tat, das ist eine romantische Geste, wenn ein Mann sich entscheidet seiner Lady zu dienen. Wenn du an submissive Männer denkst, dann denke an weiße Ritter auf ihren Rössern.


"To thee my lady I pledge my troth, and I shall serve thee all my days."
Frei übersetzt: "Dir widme ich mich ganz und gar und ich will Dir alle Tage dienen!"
Wenn wir uns die Natur betrachten, monogame Beziehungen, dann ist es sehr häufig die Aufgabe des Männlichen das Weibliche und die Kinder zu schützen und zu unterstützen. Alle Zeit damit zu verbringen Nahrung zu finden und sich zur Not selbst fressen lassen, dass die Mama und die Kleinen entwischen können.
Nichts für Herzschwache, nichts für Weicheier, ganz bestimmt nicht! Es braucht viel Stärke zu solcher Hingabe. Es braucht ziemlichen Mut, Dein Schicksal jemandem anderen anzuvertrauen.

Also wenn submissive Männer noble Ritter sind auf weißen Rössern, die ihre Macht der Unterstützung von Frau und Kindern widmen, dann halten Sie im Gedächtnis, dass die gleichen Männer auch alles von sch selbst verlangen.Man sagt, dass Führungspersönlichkeiten geboren werden und nicht gemacht werden. Daraus folgert, dass submissive Männer ebenso geboren werden und nicht dazu gemacht werden.
Auf keinen Fall muss sich irgendwer schuldig fühlen für seine sexuellen Bedürfnisse, wenn sie nicht in die Norm passen! Es muss also nicht etwas sein, was du bewusst gewählt hast, nein, es ist das, was du bist!


Wenn wir uns mit Individuen auseinandersetzen, die ihre eigenen sexuellen Bedürfnisse verleugnen, dann können wir erkennen, dass dies die Ursache eines sehr eingeschränkten Selbstbewusstseins ist, welches zu Hemmungen, Depression und Bedrücktheit führt...

Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, dann willst du vielleicht noch mehr erfahren bei
www.fire-serpent.com


(übersetzt von Achatz with permission of Dreamloverlab)

Samstag, 30. August 2014

... das y- Chromosom

Vor längerer Zeit gab es einen Blog "female-supremacy" einer jungen, sehr selbstbewussten Frau, Becky. Leider wurde dieser Blog irgendwann plötzlich aufgegeben.
Ich zitiere- zum Nachdenken- etwas daraus und habe es übersetzt:
Ein männlicher Leser schrieb an Becky in diesen Blog:

"Nicht alle Männer sind gleich geschaffen. Einige Leute sind offenbar besessen von der „female-domination“. Leute, die viel Verständnis für Frauen generell haben, tun dies aus sexuellen Motiven oder Gefühlen von Unzulänglichkeit. Nicht alle Männer spüren das Verlangen, sich Frauen zu unterzuordnen, noch wollen sie von Frauen beherrscht werden."

Becky's Antwort war:
"Ich glaube dass alle Männer vom gleichen Holz sind. Es ist das y- Chromosom! Von klein an haben Männer tiefe Ehrfurcht vor Frauen und sie entwickeln ein tiefes Verlangen sie zu verehren.

Unterschiede ergeben sich aus der Art und Weise, wie sie mit diesem Verlangen dann umgehen. Manche akzeptieren es und widmen sich liebevoll den Frauen.
Dies sind die überzeugensten Männer überhaupt nach meiner Überzeugung, denn sie sind die Aufrichtigsten mit ihren Gefühlen.

Andere fürchten sich vor ihrem Bedürfnis Frauen verehren zu wollen und kämpfen ihr Leben lang dagegen an, denn sie fürchten, die Kontrolle zu verlieren.
Einige von ihnen gehen ins Extrem in ihrem Kampf bis zum Punkt der Versklavung oder der Tötung von Frauen. 

Eine dritte Kategorie von Männern kämpft ihr Leben lang, um ihr Verlangen die Frauen zu verehren zu verstecken und legen sich eine sehr dominante Fassade an.

Die Zeit wird erweisen, ob ich recht habe. Die Entwicklung der Gesellschaft geht in Richtung einer weiblichen Machtübernahme. Das wird geschehen, wenn eine kritische Masse von Männern freiwillig und liebevoll ihre Macht an Frauen abgeben wird."

Samstag, 8. Juni 2013

Der Goldene Moment

Das 'Was- starrst- du- so'- Prinzip ( What are you staring at? by Tomomi Kumakura, PhD) findet sich im Originaltext bei 'Dream-lover-lab' hier.

Er ist für uns von besonderem Interesse, weil Tomomi hier ein sehr gutes Bild/ Analyse submissiver Strukturen bei einem Mann zeigt, ähnlich wie Georgeann Cross es auch tat (siehe hier) . Wir haben deshalb für die Interessierten unter Euch gerne übersetzt:

Es gibt aus psychologischer Sicht zwei unterschiedliche Sehweisen mit denen Männer die Schönheit einer Frau wahrnehmen. Es sind zwei unterschiedliche Selbstbilder, die dadurch unterstützt werden. Bei der ersten Haltung handelt es sich um die des Jägers. In diesem Fall wird die Erregung des Mannes begleitet von etwas was wir 'aktives Verlangen' nennen, worunter der Wunsch, die Frau zu dominieren verstanden werden kann: er will sie sich durch den Geschlechtsakt zu eigen zu machen.

Die zweite mögliche Haltung ist freilich sehr viel
interessanter für unsere Ziele.
Sie zei
tigt die gleiche intensive Erregung, diesmal jedoch verbunden mit dem Gefühl von Anbetung, Verehrung, Bewunderung, ja manchmal Ehrfurcht.
Ich nenne dieses das '
passive Verlangen'. Ein Mann des passiven Verlangens sehnt sich nach Erfüllung seiner sexuellen Bedürfnisse, indem die Frau zur Akteurin und er zum Objekt wird, mit dem etwas getan wird. 'Weißt du, was ich mit dir machen werde?' - das könnte ein Mann des aktiven Verlangens fragen oder 'Was kann ich für dich tun?' Ein Mann des passiven Verlangens jedoch würde sagen wollen: 'Was willst du mit mir machen?' - und es ist klar, dass das leicht in ein 'Was kann ich für dich tun' verwandelt werden kann.
Ich glaube wir (Frauen) können alle auf verschiedene Arten von Verfolgern zurückblicken und ihre Erregbarkeit der einen oder der anderen Kategorie zuordnen und da scheint wirklich nicht viel Gemeinsamkeit bei diesen beiden exklusiven Gegensätzen zu sein.
Die '
Trance der Anbetung' des begehrenden und verführten Mannes ist ein sehr wünschenswerter Zustand, in dem wir seinen freiwilligen Gehorsam erlangen können.
Die Erziehung der meisten von Natur aus folgsamen Männer ist einfach und erwächst aus deren psychologischer Position der Schwäche, die sie immer dann bei sich spüren, wenn sie der Gegenwart weiblicher Schönheit ausgesetzt sind. Wenn dieses Gefühl der Verletzbarkeit vor oder während der Pubertät auftritt, verankert es sich tief in dem neuralen Kreislauf, der für die sexuellen Vorlieben verantwortlich ist, und wir bekommen dann manchmal einen 'perfekt- gehorsamen' Submissiven, der seine Unterwürfigkeit als eines seiner höchsten selbstgewählten Ziele verinnerlicht hat, so dass viele der schwierigen Erziehungsmethoden für Männer überflüssig werden.

Diese Art von 'eingeschlossen sein' in seinem passiven Verlangen, macht unsere Verführung so einfach, da dieser Mann keine Umdeutung seiner Identität benötigt. Seine Identität ist bereits richtig eingestellt: er sieht sich von Natur aus dem Weiblichen unterlegen. Dies kann sich dadurch offenbaren, dass alles, was er tut- wie sehr er auch versucht, es zu verbergen- darauf abzielt, die Weiblichkeit zu beeindrucken, oder darauf, von seiner selbst erkannten, untergeordneten Position sich auf ein Niveau aufzuschwingen, auf dem wir mit ihm reden würden. Mein 'Was-starrst-du-so?" -Prinzip schafft Bedingungen, unter welchen lernfähige Männer ihre untergeordnete Position in sich wahrnehmen können und zwar so, dass ihre Unterwerfung in der Regel keinen Widerspruch mehr für sie darstellt.
Um das fertig zu bringen, müssen wir sicherstellen, dass Erregung stattfindet, entweder durchgehend oder in herausragenden und erinnergungswürdigen Episoden, und zwar dieses im Verband mit der Wahrnehmung von Autorität und möglicherweise auch einer Art von Furcht.
Der schüchterne Teenager - der 'natur- gehorsame Mann im Entstehen'- geht normalerweise durch eine Reihe von Erfahrungen während seiner Kindheit, die sein sexuelles Selbstbild prägen. Vielleicht indem er von einer attraktiven Klassenkameradin brutal zurückgewiesen wurde und die nächsten Jahre danach im Gedanken an sie masturbiert hat. Oder indem er von einem weiblichen Wesen in aller Öffentlichkeit besiegt wurde (entweder physisch oder in einem Streitgefecht), ein typischer starker psychologischer Stimulus, bei dem intensive Erniedrigung mit sexueller Attraktion irreversibel verknüpft wird.
So oder so werden bestimmte Erfahrungen die Psychologie des
Submissiven in Gang setzen: Die Schönheit der Frauen wird für ihn eng mit Macht assoziiert und die Anerkennung dieser Schönheit wird auf natürliche Weise die Form von Bewunderung, Lob, Wohlwollen, Gehorsam annehmen- alles, was die Gunst der stärkeren Partei gewinnt.

Der 'Goldene Moment'

Ich möchte, dass Sie auf den 'Goldenen Moment' achten, ihn entdecken lernen und ihn dann kreieren können. Der 'Goldene Moment' ist ein vorübergehender Zustand der Konfusion im Mann, in dem Erregung und Verletzung seines Stolzes eine verwirrende Wechselwirkung haben. In einem solchen Moment wird der Mann nicht mehr wissen, wie er reagieren soll. Eine Seite in seinem Charakter will gewinnen, (den Streit, die Situation) und tritt maskulin intakt in Erscheinung; die andere Seite aber ist betäubt und verwirrt durch die weibliche Power - und geniesst gleichzeitig irgendwie den erregenden Effekt den dieses Phänomen auf ihn hat.
Laß uns daran erinnern, dass in der Evolution Männer Macht über Dinge bekamen, während Frauen Macht über die Männer durch ihre Sexualität bekamen. Eine powervolle Frau jedoch hat, abweichend von der üblichen Ausprägung ihres Geschlechts, einen komplett unabhängigen Kern!
Deshalb hat eine powervolle und attraktive Frau einen doppelt aphrodiesischen Effekt, weil sie für den Mann geradezu eine Verkörperung der Macht an sich darstellt.
Deshalb hat die 'femme fatale' eine zunehmende Beliebtheit in Filmen und im Fernsehen und die Zuschauer sind unvermeidlich verzaubert durch die Mechanismen, die ich gerade beschrieben habe. Egal was am Ende bei einem solchen 'Goldenen Moment' der Konfusion herauskommt; wenn Sie ihn hervorrufen können, dann haben sie erfolgreich eine Szene des passiven Verlangens erschaffen und dem Mann ermöglicht, eine bezaubernde Mischung von Erregung und Ehrfurcht zu erleben. Und das ist der Schlüssel zur Definition seiner Rolle in der Beziehung. Dass die weiblichen Reize auch zum Fürchten sind, ist natürlich seit Menschengedenken bekannt, folglich gibt es drastische Massnahmen in einigen Religionen, diese Waffe zu neutralisieren, indem man den weiblichen Charme vor den Blicken verhüllt.

Ich bringe diese Prinzipien natürlich in meinen Alltag mit
meinem Mann; er befolgt, wie jeder gut erzogene Mann, eine gute Enthaltsamkeits- Diät, die Wunder gewirkt hat für sein Benehmen und seine gute Führung. Ich will ihm jedoch garnicht jeden sexuellen Stimulus entziehen. Lieber mache ich das Beste aus seinem Zustand des Verlangens. Er darf auf viele Arten sein Verlangen demonstrieren - wenn er es aber ausagiert, führt das zu strenger Bestrafung. Mein Anspruch ist nicht, vollständig seine Sexualität zu unterdrücken- schliesslich ist das der Teil des Mannes der sich gut in Besitz nehmen lässt und sie ist ein ganz wichtiges Element seines angeborenen Wesens, das es ihm ermöglicht überhaupt so auf diese Erziehung/ Training anzusprechen.
Das Ziel ist, seine Erregbarkeit auf einem letztendlich gesunden und massvollen Level mit Abhängigkeit und Furcht zu verbinden, wobei sichergestellt ist, dass er sowohl versucht, als auch sehr vorsichtig mit dem Ausagieren seines drängenden Verlangens ist.
Aus diesem Grunde achte ich nicht speziell darauf, meine Brust in seiner Gegenwart vollständig zu bedecken. Ich kann auch mal einen Knopf auslassen bei meinem Hemd, wenn es warm ist oder ich könnte auch mal nur mit einem Handtuch aus der Dusche kommen. Ich trage oft durchsichtige Hemden im Haus, oder sehr enge Sachen. Es ist seine Verantwortung ein bestimmtes Grundniveau an Respekt und Ehrerbietung zu zeigen, indem er niemals seinen Blick auf meinen Körper fallen lässt (oder den irgend einer anderen Frau). Er hat gelernt, dass wie nachsichtig und mild meine anderen Bestrafungen auch sind, das eine, was er nicht tun darf ist: auf meinen Körper starren. Das schliesst meine Beine ein, wenn er nicht gerade das Privileg hat, mich zu verwöhnen. Solche Vergehen sind ganz einfach aufzudecken. Er weiß mittlerweile das 'Augen herunter' die einzige Direktive für seinen Blick ist in der Gegenwart von jeder Frau und wenn er von sich aus einen Blickkontakt mit einer Frau aufnimmt ist das eine Respektlosigkeit und wird als ein schweres Vergehen bestraft. Ich fand heraus, dass sein Benehmen mit dieser grundsätzlichen Regel auch sonst auf natürliche Weise korrigiert wird, selbst wenn ich selbst nichts dazu tue. Es ist oft ausserordentlich schwierig für einen Mann diese Regel zu befolgen, speziell wenn er längere Perioden der Enthaltsamkeit durchlebt und sein Testosteronspiegel entsprechend hoch ist. Aber glücklicherweise müssen diese Regeln nicht unbedingt gehorsam befolgt werden um effektiv zu sein; in der Tat anderes als andere Trainingsmethoden wächst die Effektivität, wenn der Mann nicht gehorsam ist.
Wenn ich meinen Mann beim Hinstarren erwische, dann gebe ich ihm eine Ohrfeige, heftig und so schnell, dass er erst einmal garnicht weiß, wie ihm geschieht. Ich begriff, dass es bei diesem Training darauf ankommt, dass Sie entschlossen zuschlagen, wie ein Donner, so dass Sie diesen 'Goldenen Moment' der Verwirrung kreieren können, Erregung und Furcht- gerade nachdem er angefangen hatte den Anblick zu geniessen, aber bevor er realisierte, was er eigentlich da tat, oder welche Konsequenzen das hat.
Ich liebe diesen Ausdruck von vollständiger Verwirrung mit diesem 'was habe ich denn gemacht'- Ausdruck im Gesicht, wenn seine Wange berührt und dann plötzlich den Ausdruck von 'meine Güte, was habe ich getan' - annimmt. Das ist der Goldene Moment.
Das ist nicht sehr kompliziert, meine Damen! Selbst junge Mädchen wissen, wie sie einen Mann in eine unterlegene Position bringen können, indem sie ein sexuelles Verlangen wecken und später so tun, als tadelten sie ihn für seine Unanständigkeit. Alles was wir tun, ist, sein drängendes Verlangen mithilfe von Enthaltsamkeit für ihn unwiderstehlich zu machen und dieses opportunistisch offen legen und anschliessend ein bisschen strenger sind mit der Bestrafung.

Ein Schritt über die Enthaltsamkeit hinaus. Wir haben gesehen, dass das 'was starrst du so"- Prinzip sehr nützlich ist, um in einem erwachsenen Mann die 'Goldenen Momente' zu schaffen, die so typisch sind für die Kindheit und von Natur aus folgsame Männer. Aber es gibt auch noch andere Gründe, warum dieses meine Lieblings- Erziehungsmethode ist.

Auch wenn ich offen zugebe, dass in dieser Art von Training der Mann mehr lernt, wenn er ungehorsam ist, als wenn er gehorcht, bleibt doch das langfristige Ziel -wie bei jeder anderen Erziehung - die perfekte Fügsamkeit zu erreichen.
Wenn ich an einen Mann denke, der während längerer Enthaltsamkeit, nur aus Furcht und Ehrerbietung seine mächtigen Triebe beherrscht und aufopferungsvoll meine Privatsphäre respektiert- selbst wenn ich leicht bekleidet durch das Haus renne, wobei er seine Augen auf keinen Teil meines Körpers richten darf, das macht mich an!

Wie er seine Augen zu Boden lenkt und in Hingabe und in unterwürfiger Dienerschaft mir das Handtuch reicht, wenn ich aus der Dusche komme oder er mir und den Mädchen ein Getränk reicht. Ich denke, diese Form 'mentaler Kastration' geht noch einen Schritt weiter als einfache Enthaltsamkeit bei der sexuellen Kontrolle eines Mannes, insofern als vollständige und freiwillige Folgsamkeit gefordert ist, ebenso wie seine ständige Wachsamkeit.
Nur so kann die Übergabe seiner Sexualität an meine Laune vollständig und aufrichtig sein. (von / by Tomomi Kumakura, PhD)
Originaltext

Donnerstag, 30. Mai 2013

Wirkliches Dienen


Aus einem Interview mit Ms. Rika
wir haben übersetzt aus Im femdomMagazine Issue 15:(Frage 4): Was ist der grösste Fehler, den Subs in D/s- Beziehungen machen ?

Der grösste Fehler ist, dass sie denken, sie wüssten schon wie man sich unterwirft.
Das ist einfach gesagt, braucht aber eine längere Erklärung.
Die meisten Submissiven verbringen ihre Zeit damit über Bilder und Fantasien zu sinnieren, die sie in den Medien finden, Büchern wie Websites. Ihre Fantasien sind durch diese Medien geprägt. Wenn sie dann eine "weniger erfahrene Partnerin" treffen und sich ihr unterwerfen wollen, dann denken, sie, sie seien bereits die Experten und glauben, ihre Partnerin müsse erstmal eine Rolle lernen. Sie versuchen ihren Partnerinnen beizubringen, wie man die dominante Rolle ausfüllt.


Sie zeigen ihnen die Medien, Bücher und Websiten und…. scheitern kläglich.


Was sie nicht begriffen haben ist, dass diese Bildquellen nur einen Zweck haben: ein Geschäft mit ihnen. So glauben die Subs, dass diese Bilder das darstellen, was und wie eine D/s -Beziehung auszusehen hat. Ich meine nicht nur die Peitschen, Stiefel und so weiter, ich meine auch die Eigenschaften und Gewohnheiten von Dominanten und Submissiven- die Definitionen als Ganzes sind manipuliert. Sie sind gemacht eine Welt der submissiven Fantasien aufzubauen, nicht aber um die wirklichen Bedürfnisse einer Dominanten wahrzunehmen.


Warum das so attraktiv ist für Submissive? Weil in der Medienwelt die Subs das Zentrum aller Aufmerksamkeit sind. Sie sind es, die gefesselt, gepeitscht, degradiert werden und gezwungen alle möglichen Formen von Qual und Erniedrigungen zu ertragen. Der Fokus der Dominanten ist gerichtet auf den Sub. Oft nimmt sie keine Sekunde die Augen von ihm. Amüsanterweise wird das "Service" an der Dominanten genannt. Ich würde lachen, wenn das nicht so destruktiv für die Beziehung wäre!


Ich höre einen Mann, wie er sagt, er will seiner Frau "dienen" auf diese Weise. Er nimmt überhaupt nicht wahr, dass die einzige Person, die hier bedient wird, er selber ist! Sorry, aber wann hat deine Frau zuletzt gesagt, sie wolle nun unbedingt Nadeln in dein Skrotum stecken? Vielleicht wollen manche Frauen das tatsächlich, aber was ist mit deiner Frau?? Es ist ein Fehler zu denken, solch eine Szene sei "Service" an ihr oder dienen für sie.
Es ist also ein grosser Fehler zu glauben, dass du weisst, wie man dient, nur weil du es so eifrig studiert hast und der allergrösste Fehler ist es zu glauben, dass diese Bilderwelt den einzigen Weg darstellt, wie du als Submissiver glücklich werden kannst!

Noch kurz etwas zu denen die sagen: "Ich bin aber dominant und mag diese Dinge auch!": Ja, es gibt einige Dominante, die ihre Energien auf den Sub fokussieren und denen es wirklich Spaß macht, sie durch den Keller zu schleifen. Für diese Leute ist Service tatsächlich so definiert. Wenn ein Submissiver solch einer Dominanten zu dienen hat, dann sind dies auch die Aktivitäten, die sie brauchen um sich zu engagieren. ABER, um eine D/s - Beziehung zu haben BRAUCHT es nicht solche Aktivitäten und solches Benehmen und wenn eine dominante Person diese Dinge nicht will, dann ist sie um nichts weniger dominant deswegen.

Wirkliches Dienen braucht Mühe und Kommunikation, um zu definieren und heraus zu finden- und das MUSS sein- was die Dominante als Dienst für sie empfindet.

Ich kann dir sagen, was es heisst mir zu dienen, aber nur deine Partnerin kann dir sagen, wie du ihr wirklich dienen kannst.
Weil eben die Definition von Dienen bei jedem anders ist, ist Dienen einmalig, und müssen wirkliche Submissive sich von ihren vorgefassten Bildwelten über D/s trennen und zum Studenten werden eben der Bedürfnisse, des Willens und der Wünsche ihrer Partnerin werden. Der Sub wird zum Studenten, nicht die dominante Person!

Wenn Subs die falsche Selbsteinschätzung vermeiden, alles schon vorher zu wissen, wie sie sich zu unterwerfen haben, und stattdessen alle ihre Mühen aufwenden, um zu lernen, wie sie ihren einzigartigen Partnerinnen dienen und sich ihnen unterordnen können, dann werden sie den Level von Submission erreichen, von dem sie geträumt haben, und sie werden eine Befriedigung erreichen, die bei weitem die sub-zentrierten Aktivitäten deklassiert, die sie vielleicht derzeit noch so schätzen!

Das  Buch von Ms.Rika heisst "Unlikely Rika" z.B. bei Amazon